Direkt zum Inhalt

  • Suchen

  • RSS Feeds

  • Letzte Kommentare

  • Dürfen wir vorstellen?

    geschrieben am 27. November 2014 von Joerg Wellbrock

    10730888_1004386902910431_5518085309233264736_n

    28 Kommentare

    Junkers 315-Milliarden-Euro-Luftnummer

    geschrieben am 27. November 2014 von Jens Berger

    „315 Milliarden Euro: Junckers Mega-Investitionsplan wird noch etwas größer“, doch diese Zahl „könnte sogar noch höher ausfallen“, denn sie „sei nur konservative Schätzung“ – so war es gestern auf SPIEGEL Online zu lesen. Und auch fast alle anderen großen Medien griffen diese Zahl auf und plapperten nach, was Juncker und die EU-Kommission vorplapperten. Ein weiteres Beispiel für das kollektive Versagen der Medien, das Albrecht Müller gestern anprangerte. Sobald man nur ein wenig hinter die Kulissen blickt, stellt sich schnell heraus, dass Junckers gigantische Luftnummer nicht mehr als ein gigantischer PR-Trick ist.

    Europas Wirtschaft steckt in einer Dauerkrise, die Massenarbeitslosigkeit grassiert und der Politik sind die Hände gebunden. Die privaten Haushalte sind durch Arbeitslosigkeit, Lohnkürzungen und schärfere Kreditvergaberichtlinien der Banken nicht in der Lage, die Wirtschaft anzukurbeln. Und wo der Absatz stagniert, sieht auch die Wirtschaft keinen Grund zum Investieren. Positive Impulse vom Weltmarkt sind auch nicht zu erwarten – nicht nur Europa, sondern auch die USA, Japan und China leiden unter einer globalen Konjunkturdelle. Um die Wirtschaft anzukurbeln und die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen wären gerade jetzt staatliche Investitionen bitter nötig. Doch da die Staaten sich durch die Schuldenbremsen selbst auferlegt haben, kein zusätzliches Geld in die Hand zu nehmen, ist kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

    Keine Frage, es wäre eine sehr gute Nachricht, wenn die EU denn tatsächliche eine größere Geldmenge in die Hand nehmen würde, um die Wirtschaft vor allem in den besonders betroffenen Staaten in der Peripherie anzukurbeln. 315 Mrd. Euro wären da ein echter Befreiungsschlag. Doch leider sind diese 315 Mrd. Euro eine bloße Wunschvorstellung, fern ab jeder realistischer Betrachtung.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    49 Kommentare

    Interview mit Inge Hannemann: Spaltung mit System

    geschrieben am 27. November 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    ingeInge Hannemann wartet auf ihre Hauptverhandlung am 15. Dezember 2014. Inwiefern die allerdings noch bedeutsam ist, steht derzeit in den Sternen. Im Interview spricht die „Hartz-IV-Rebellin“ über die Anfänge der Hartz-Gesetze und über ihre Einschätzung der aktuellen Entwicklungen.

    Wie ging es der ehemaligen Sachbearbeiterin des Jobcenters Altona, als am 23. Dezember 2003 die Hartz-Gesetze auf den Weg gebracht wurden? Wie war das damals, als sie sich das erste Mal weigerte, Sanktionen auszusprechen? Und warum ist der Widerstand gegen Hartz-IV so zerstritten?

    Inge Hannemann beantwortet in unserem Podcast diese und weitere Fragen. Sie äußert sich zudem über ihr kritisches Verhältnis zum DGB und spricht über ihr Buch “Die Hartz-IV-Diktatur”.

    Das Interview als Audio-Datei:

    In der Beschreibung unter dem YouTube-Video (Zum Ansehen auf’s Bild klicken) finden sich zwei weiterführende Links.

    Den Artikel weiterlesen »

    2 Kommentare

    Politik im Netz: Wie wir alle zu „Schmuddelkindern“ (gemacht) werden können

    geschrieben am 24. November 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Es-gab-kein-Entkommen-der-Schmutz-war-beim-Metalfestival-allgegenwaertig_image_630_420f_wnFoto: Westfälische Nachrichten

    Wer sind sie, die politischen „Schmuddelkinder“ im Netz? Wie erkennt man sie? Und machen wir es uns vielleicht zu einfach, wenn wir sie voreilig beim Namen nennen? Ich bin in den letzten Monaten ins Grübeln gekommen. Und zu neuen Erkenntnissen.

    Ich habe Fehler gemacht. Immer schon. Mein Leben lang. Erfreulicherweise konnte ich einige im Vorfeld verhindern, andere musste ich erst machen, bevor ich zur Einsicht kam, sie begangen zu haben. Etwas Besonderes bin ich dadurch nicht. Jeder macht Fehler, (fast) jeder ist in der Lage, sie zu erkennen und es dann besser zu machen. Wenn schon nicht gestern oder heute, dann doch wenigstens morgen und übermorgen.
    Einfluss nehmen können wir naturgemäß nur auf die Gegenwart und die Zukunft. Für das Netz aber gilt: Was war, ist, daran kann man nichts ändern. Denn schnell wird man eingeholt durch eine Vergangenheit, von der man im schlimmsten Fall nicht einmal viel weiß. Und plötzlich wird sie zur Gegenwart, selbst wenn es sich um Dinge handelt, die lange her sind und die heute womöglich gar nicht mehr zutreffen oder die wir mit dem heutigen Wissen anders beurteilen. Wir müssen damit vorsichtig sein, denn ein kurzer Blick in die Suchmaschine unserer Wahl verschafft uns zwar Informationen in Sekundenbruchteilen. Eine vernünftige oder gar differenzierte Bewertung nimmt sie aber nicht vor. Den Artikel weiterlesen »

    183 Kommentare

    Inge Hannemann oder: Wie aus einem politischen Kampf eine Schreibtischtat wird

    geschrieben am 20. November 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Hannemann

    Am 20. November 2014 war es mal wieder soweit. Inge Hannemann trat vor dem Landesarbeitsgericht Hamburg gegen die Hansestadt an. Es ging um die einstweilige Verfügung auf Weiterbeschäftigung beim Jobcenter Altona.

    Auf den ersten Blick ist das nicht ungewöhnlich, Hannemann und die Gerichte stehen sich ja nun schon länger regelmäßig gegenüber. Als Zeuge der Verhandlung kam allerdings recht schnell ein merkwürdiger Beigeschmack auf. Denn der politische Kampf, um den es Hannemann ging und geht, spielt inzwischen für die Richter keine Rolle mehr. Das hat durchaus Methode. Den Artikel weiterlesen »

    171 Kommentare

    Seite 1 von 1831234...1020...Letzte »