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  • Sachsen-Wahl: Rechts so, liebe Leute

    geschrieben am 01. September 2014 von Joerg Wellbrock

    Grundsätze für vegane ErnährungFoto: AP

    Kommentar

    Es war eigentlich wie immer nach Wahlen: Alle Beteiligten – sieht man einmal von der FDP und den Piraten ab, die gleichermaßen schon eine ganze Weile mit der Tarnkappe durchs Land streifen – waren so richtig zufrieden. Weil sie die Regierung stellen, ein paar Gewinne einfahren oder zumindest die Verluste in Grenzen halten konnten, und natürlich, weil letztlich die NPD an mickrigen 808 Stimmen scheiterte und nun doch nicht in Sachsen mitspielen darf.
    Wahlergebnisse schönzureden gehört zur Grundausbildung eines Politikers, und nahezu alle Beteiligten erledigten ihren Job souverän. Was ziemlich langweilig für Wähler und Fernsehzuschauer war. Also Friede, Freude, Eierkuchen und jede Menge Blabla. Den Artikel weiterlesen »

    107 Kommentare

    Bye, bye SPIEGEL!

    geschrieben am 29. August 2014 von Jens Berger

    Bleibt er oder geht er – der “Spiegel”-Chefredakteur? Landauf, landab berichten deutsche Medien darüber. Vergessen wird, was aus dem Nachrichtenmagazin inhaltlich geworden ist. In seinen besten Jahren war der “Spiegel” laut Eigenwerbung ein Sturmgeschütz der Demokratie. Man kann vortrefflich darüber streiten, ob das Magazin je diesem Mythos entsprach, den er seitdem wie eine Monstranz vor sich herträgt. Der heutige “Spiegel” ist – so viel steht fest – von diesem Ideal Lichtjahre entfernt. Mit einer Melange aus zackiger Deutschtümelei, denkfaulem Papageienjournalismus, eitler Geckenhaftigkeit und gnadenlosen Opportunismus hechelt das Blatt einem Zeitgeist hinterher, der stilgebend für die Merkel-Ära ist. Aus dem Sturmgeschütz der Demokratie wurde ein Steigbügelhalter der Marktkonformität.

    Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

    “Im Zweifelsfall links”, so lautete einst die Devise des Herausgebers Rudolf Augstein. War der “Spiegel” in seinen besten Zeiten ein nach allen Seiten kritisches linksliberales Blatt, entwickelte er sich im letzten Jahrzehnt zusehends zu einem neoliberalen Kampfblatt. Als Talkshow-Ökonomen und Lobbyisten der Großkonzerne zur neoliberalen Wende trommelten, heulte die Zeitschrift mit den Wölfen, polemisierte “wie der Sozialstaat zur Selbstbedienung einlädt” und philosophierte über die “Melkkuh Sozialstaat”.

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    100 Kommentare

    Veganismus versus Fleisch, Fleisch, Fleisch!

    geschrieben am 29. August 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Grundsätze für vegane Ernährung

    15.000 Liter Wasser für die Produktion von einem Kilo Fleisch auf der einen Seite. Der Mensch als Jäger seit 2.5 Millionen Jahren auf der anderen Seite. Das lässt für Freunde des Steaks und deren Widersacher eine Menge Konfliktspielraum.

    Veganer und Fleischesser stehen sich meist unversöhnlich und ablehnend gegenüber. Beide Fraktionen werfen sich gegenseitig vor, die andere Seite missionieren zu wollen, hinzu kommen Meinungsverschiedenheiten darüber, wer sich gesünder ernährt.
    Sind Veganer die besseren Menschen?
    Oder Fleischesser diejenigen, die so essen, wie es die Natur für uns vorgesehen hat? Den Artikel weiterlesen »

    103 Kommentare

    Ukraine: Merkel rudert zurück und die Medien schweigen

    geschrieben am 26. August 2014 von Jens Berger

    Es gibt Dinge, über die erfährt man in den Medien wenn überhaupt nur am Rande etwas. Erstaunlicherweise zählt auch die offizielle Position der Kanzlerin zum Ukraine-Konflikt dazu. Am Sonntag sagte Angela Merkel im Sommerinterview der ARD ein paar Dinge, die man durchaus als Distanzierung vom Konfrontationskurs der EU einschätzen muss. Die ukrainische Regierung wird dies nicht gerade mit Wohlwollen registriert haben. Und auch die ansonsten konfrontationsfreudigen deutschen Medien scheinen den Worten Merkels nicht besonders gewogen zu sein – anders ist ihr Schweigen kaum zu deuten.

    Und was wir nur sagen und ich auch als jemand, der erlebt hat, dass Deutschland die deutsche Einheit durchführen konnte in Frieden mit Einverständnis auch der Nachbarn, sage das auch, dass das ukrainische Volk die Möglichkeit haben muss, seinen Weg zu wählen. Und die Europäische Union würde niemals, wenn die Ukraine sagt, wir gehen jetzt zur eurasischen Union, daraus einen Riesenkonflikt machen, sondern wir setzen auf die freiwillige Entscheidung. Ich setze allerdings auch auf die territoriale Integrität der Ukraine und darauf, dass alle Ukrainerinnen und Ukrainer gehört werden.
    Angela Merkel im Sommerinterview mit der ARD

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    411 Kommentare

    Deutsche Waffenexporte: Joachim Pfeiffer erklärt den Krieg

    geschrieben am 20. August 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    MG_08-15Bild: Wikipedia (Richard Huber)

    Sigmar Gabriel (SPD) weht mal wieder ein kalter Wind entgegen. Diesmal aus den Reihen der CDU, speziell von deren wirtschaftspolitischem Sprecher Joachim Pfeiffer. Der trägt richtig dick auf. Und macht sich dabei ziemlich lächerlich.

    Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Allein das ist schon traurig, auch wenn diese Sicht der Dinge heute nicht mehr allzu populär ist. Wer sagt, dass Deutschland aufgrund seiner Geschichte nach wie vor zurückhaltend mit der Lieferung von Waffen umgehen sollte, steht schnell als Warmduscher da, als so ein komischer Pazifist, der sich der Verantwortung Deutschlands der Welt gegenüber nicht bewusst ist. Nun kann man Gabriel nicht unbedingt als Warmduscher bezeichnen, zumal man beim Genossen sowieso nicht weiß, was er morgen, übermorgen oder nächste Woche so denkt und tut. Der Vorwurf Pfeiffers allerdings, Gabriel gefährde die „nationale Sicherheit“, grenzt schon an Puppentheater. Warum ist der Vizekanzler nicht gleich für den Fortbestand der Menschheit an sich verantwortlich? Den Artikel weiterlesen »

    190 Kommentare

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