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  • Xavier Naidoo – kein Vorbild für Deutschland

    geschrieben am 16. Oktober 2014 von Gastautor

    Von Thorsten Wolff
    naidoo-aluhut

    Weshalb „Freiheitsfetischisten“ gefährlicher als Rechtsradikale sind

    Zuletzt musste der „Systemkritiker“ Naidoo selbst viel Kritik einstecken – u.a. nach seinem Auftritt bei den Reichsbürgern am 3. Oktober.

    Am häufigsten war in den meisten Artikeln folgender Vorwurf zu lesen: Eine zu geringe Distanz zu den Rechtspopulisten und ihrer braunen Ideologie. Man kann Naidoo berechtigterweise vorwerfen, die Reichbürger und andere Verschwörungstheoretiker mit seinen Auftritten aufzuwerten. Denn Rechtspopulisten sind auf Unterstützung von „anerkannten Prominenten“ angewiesen, um die „rechte Schmuddelecke“ verlassen zu können. Daher ist das Paktieren mit rechtslastigen Organisationen gefährlich und falsch. Den Artikel weiterlesen »

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    Ebola – die Katastrophe hinter der Katastrophe und der erbärmliche Zynismus Deutschlands

    geschrieben am 15. Oktober 2014 von Jens Berger

    Die Nachrichten aus den drei von Ebola am stärksten heimgesuchten westafrikanischen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone könnten kaum schlechter sein – seit Ausbruch der Epidemie hat die Weltgesundheitsorganisation nun bereits mehr als 8.900 bestätigte Ebola-Fälle registriert. Für Dezember geht man nun von bis zu 10.000 neuen Fällen aus – pro Woche, wohlgemerkt! Bis Ende Januar 2015 kalkulieren die Experten mit 200.000 bis 250.000 Erkrankungen. Das ist für die drei bitterarmen Länder, von denen zwei sich gerade eben langsam von einem langwährenden Bürgerkrieg erholen, eine echte Katastrophe. Mindestens genau so schlimm wie die direkten sind jedoch die indirekten Folgen der Epidemie. Allen drei Staaten droht kurz- bis mittelfristig eine humanitäre Katastrophe mit Hungersnöten und mittel- bis langfristig eine tiefe Wirtschaftskrise, die die gesamte Region destabilisieren könnte. Aus Deutschland ist leider keine Hilfe zu erwarten.

    Wir Deutsche betreiben gerne Nabelschau und sehen die Welt aus deutscher Perspektive. Und da ist es nun einmal „wichtiger“, dass in Leipzig ein aus Westafrika ausgeflogener Uno-Mitarbeiter an den Folgen von Ebola verstorben ist, als auf die Folgen der Seuche in einer ohnehin vergessenen Ecke der Welt aufmerksam zu machen.

    Mega-Katastrophe mit Ansage

    Um wenigstens ein wenig Interesse und Empathie zu wecken, sollte man sich folgende Zahlen vor Augen halten: Wenn man das Worst-Case-Szenario der US-Regierungsorganisation CDC auf das bevölkerungsreiche Deutschland übertragen würde, dann hieße dies, das bis Ende Januar nächsten Jahres in Deutschland mehr als 11 Millionen Menschen an der Seuche sterben würden. In Sierra Leone sind zwei komplette Regionen unter Quarantäne gestellt und komplett von der Außenwelt abgeriegelt – diese beiden Regionen haben gemessen an der Gesamtbevölkerung so viele Einwohner wie Baden-Württemberg gemessen an der deutschen Bevölkerung. Und wenn man den von der Weltbank prognostizierten wirtschaftlichen Schaden für die drei Länder, deren kombiniertes Bruttoinlandsprodukt drei mal so klein wie das des Saarlandes ist, auf den Wirtschaftsriesen Deutschland übertragen würde, käme man auf die schwindelerregende Summe von 6.762 Mrd. Euro. Keine Frage, Ebola ist bereits jetzt eine Katastrophe und könnte sogar zu einer „Mega-Katastrophe“ für Westafrika werden.

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    Der SPIEGEL und sein „Netz der Islamisten“

    geschrieben am 09. Oktober 2014 von Jens Berger

    Keine Frage, das Thema „deutsche Islamisten“ ist angesichts der aktuellen Geschehnisse in Syrien durchaus von Interesse. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht in einem der großen Nachrichtenportale über deutsche Staatsbürger muslimischen Glaubens geschrieben wird, die in Syrien und im Irak an der Seite der IS kämpfen. Das Problem: Wirklich belastbare Informationen zu diesem Thema sind rar. Seit gestern versucht SPIEGEL Online dieses Informationsvakuum durch eine vermeintlich umfassende hausinterne „Datenanalyse“ zu schließen. Die Qualität dieser Daten scheint jedoch unzureichend zu sein, wie eine kleine Stichprobe zeigt.

    Glaubt man der Datenanalyse des SPIEGEL gibt es in Deutschland 380 Personen, „die sich offen zum gewalttätigen Islamismus bekennen oder von Behörden als gefährliche Islamisten eingestuft wurden“. Bereits an dieser Stelle ist Obacht geboten. Der SPIEGEL benutzt hier die Vergangenheitsform – eigentlich wäre es in diesem Kontext doch viel interessanter zu erfahren, welche Personen von Behörden als gefährliche Islamisten eingestuft werden. Doch über aktuelle und belastbare Informationen scheint der SPIEGEL offenbar gar nicht zu verfügen. Dies legt zumindest eine kleine Stichprobe nahe.

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    Mein Gott, Walter!

    geschrieben am 08. Oktober 2014 von Jens Berger

    Walter Krämer hat wieder zugeschlagen. Was, Sie kennen Walter Krämer nicht? Walter Krämer ist seines Zeichens Ökonom und Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik, Mitglied der FDP, Autor und Publizist. Krämer gehört zum wirtschaftswissenschaftlichen Mainstream und ist vor allem für seine „forsche“ Rhetorik bekannt – so nannte er seinen Kollegen Peter Bofinger beispielsweise einmal eine „akademische Nullnummer“. Mit derartigen Beleidigungen sollte man jedoch vorsichtig sein, zumal sie nur all zu schnell auf einen selbst zurückschlagen könnten. Und Einfallstore für berechtigte Kritik bietet Krämer en masse – dazu zählt vor allem sein manipulativer Umgang mit der Armutsstatistik, den er in dieser Woche einmal mehr in einem Gastartikel in der Printausgabe der Frankfurter Rundschau mit der Überschrift „Das Gerede von der Armut“ unter Beweis stellt.

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    Antje Vollmer: Europäischer Scherbenhaufen

    geschrieben am 07. Oktober 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    EU-ScherbenBild: Romy Engel/pixelio.de

    Als mir gegenüber die Bitte geäußert wurde, einen Text von Antje Vollmer zu vertonen, war nach der Lektüre ihres Artikels schnell klar, dass ich diese Vertonung sehr gern vornehmen würde. Den Artikel weiterlesen »

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