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  • Hörempfehlung: Die Blog-Konfrontation

    geschrieben am 11. Oktober 2009 von Spiegelfechter

    paintWie steht es um das Verhältnis zwischen Blogs und klassischen Medien? Ergänzen sich die neuen und die alten Publikationsformen, oder stehen sie miteinander in Konkurrenz? Diese Fragen versucht heute Abend um 22.05 die Radiosendung “Zündfunk – Generator” zu beantworten. Als Vertreter der politischen Blogosphäre durfte auch ich meinen Senf dazugeben – wer also den Spiegelfechter auch einmal im Radio hören will, sollte einschalten. Neben mir kommen auch noch Jakob Augstein (Herausgeber des Freitags) und die Alpha-Blogger Niggemeier und Sixtus zu Wort. Wer sich also nicht nur für Politik, sondern auch für die selbstreferentielle Mediendiskussion interessiert, wird heute Abend auf BR-2 den einen oder anderen An- und Aufreger mitnehmen können.

    Die Sendung ist über Radio und als Stream live im Web zu hören. Kurz nach der Ausstrahlung wird die Sendung auch als Podcast im Netz verfügbar sein.

    Viel Spaß

    Euer Spiegelfechter,
    Jens Berger

    11.10.2009: Die Blog-Konfrontation: Über das Verhältnis der Blogosphäre zu den klassischen Medien. Sendung von Christian Schiffer

    Das Verhältnis der klassischen Medien zur Blogosphäre scheint kompliziert. Zwar werden Blogs durchaus als belebende Elemente in der Medienlandschaft wahrgenommen, oft werden sie aber auch misstrauisch beäugt – als unseriöse, besserwisserische und vor allem kostenlose Konkurrenz. Der Spiegel zum Beispiel urteilte im Juli 2008 über die Blogger Szene in Deutschland, diese sei irrelevant, unpolitisch und unprofessionell. Oft schweift der Blick dann in die USA, wo Blogs mit großem finanziellem Aufwand professionell geführt werden. Die hiesige Blogosphäre hält dagegen: In dutzenden von Watchblogs prangert sie ihrerseits die Fehler der etablierten Medien an und setzt sich kritisch mit deren Positionen auseinander. Was ist also dran am Bild des unpolitisch und wirkungslos vor sich hinschreibenden deutschen Blogger? Kratzt die Blogosphäre gar an der Position von Leitmedien wie Spiegel, FAZ und Co.? Und wie reagieren diese auf die neue Konkurrenz? Was ist dran an dem Versprechen, dass durch das Internet die Medienwelt demokratisiert wird?
    Quelle: Programmhinweis BR-2

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    Wie steht es um das Verhältnis zwischen Blogs und klassischen Medien? Ergänzen sich die neuen und die alten Publikationsformen, oder stehen sie miteinander in Konkurrenz? Diese Fragen versucht heute Abend um 22.05 die Radiosendung "Zündfunk - Generator" zu beantworten. Als Vertreter der politischen Blogosphäre durfte auch ich meinen Senf dazugeben - wer also den ...
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    32 Kommentare:

    1. hannilein schrieb am 11. Oktober 2009 at 15:01 - Permalink

      Ausgerechnet im Zündfunk? Da freut sich das hannilein aber ;-) Ist seit Jahr und Tag das brauchbarste Format des BR.

      Gruß
      hannilein

    2. alman schrieb am 11. Oktober 2009 at 17:36 - Permalink

      Auf jeden Fall denke ich das Blogs eine Alternative zu den etablierten Medien darstellen können.

      Aber leider gibt es auch unrühmliche Ausnahmen,z.B. FixMBR, äußert man sich kritisch über Obama und fundiert diese Kritik noch mit Artikeln Paul Street und Naomi Klein wird diese zensiert, nicht veröffentlicht. Anscheinend werden keine Argumente die sich gegen die Meinung des Schreiberlings richten, geduldet. Heuchlerisch, gibt es doch auf der selben Seite Artikel, bei denen sich man kritisch mit Zensurela auseinandersetzt.

      Na ja, wie auch immer.

    3. hannilein schrieb am 11. Oktober 2009 at 18:20 - Permalink

      @ alman, #2:

      Chris von f!xmbr scheint mir auch zunehmend kein Ruhmesblatt mehr in der Blogosphäre zu sein: Daß er – als Grüner – sich nicht an unserer (und wir waren da parteiübergeifend!) kleinen Solidaritätsadresse für die vielgeschmähte Linkspartei beteiligen wollte, sehe ich völlig ein. Daß er aber auch auf unsere “interne Anfrage” – hinsichtlich einer Unterstützung unserer neuen Aktion [http://sanktionenwegbloggen.wordpress.com/] zur Stützung der e-Petition von Ralph Boes zur Abschaffung der Sanktionen nach §31 SGB II – nicht mal antwortet, halte ich für meinen Teil für ein Armutszeugnis und für eine “geistig-moralische Bankrotterklärung”.

      Falls der Chris bisher einfach nur verhindert gewesen sein sollte, Stellung zu beziehen bzw. wenigstens kurz zu antworten, ziehe ich meinen bösen(!) Vorwurf natürlich zurück und entschuldige mich für mein Ungeduld.

      Beste Grüße
      hannilein

    4. Max Krapp schrieb am 11. Oktober 2009 at 22:24 - Permalink

      Danke Hannilein, schön das Du erneut meine Gedanken aussprichst ;- )
      Auch Zustimmung zu alman, habe die Seite früher gerne gelesen, wurde aber immer hysterischer und einseitiger. Gilt aber leider für viele Blogs, weshalb ich auch gerne auf dem SF bin…Jens Berger hat wenigstens auch Nehmerqualitäten.

      Hoffe, ich überlebe die Musik in dem Sender ;- )

      P.S.
      Frank, werde Dich mal anschreiben, vorausgesetzt Du hast mal wieder mehr Zeit (Was auf Grund der Aktionen wohl eher schwierig wird)

      Ach, da is er ja. So klingt also der Spiegelfechter ;- )

    5. Max Krapp schrieb am 11. Oktober 2009 at 22:25 - Permalink

      Don Alphonso hat ein paar echt lustige Sprüche drauf…

    6. Markus schrieb am 11. Oktober 2009 at 22:27 - Permalink

      Höre gerade die Sendung.
      Sixtus ist der “Elektronische Reporter”? Da müssen die das nächste mal aber besser aufpassen …
      Sehr schön, dass auch die “Sanktionen wegbloggen”-Aktion erwähnt wird.

      @ Jens:
      Das mit dem Blumenstrauß musst du aber noch mal erklären ;-)

    7. Max Krapp schrieb am 11. Oktober 2009 at 22:30 - Permalink

      Ja, das mit der Aktion ist toll. Hoffentlich hört auch jemand außer uns das ganze…

    8. Max Krapp schrieb am 11. Oktober 2009 at 22:33 - Permalink

      Sogar die Musik ist OK.
      Oder ich bin einfach zu müde.

      @ SF
      Du und die INSM-Fuzzis? Ich habs schon immer gewußt…

    9. hannilein schrieb am 11. Oktober 2009 at 22:37 - Permalink

      @ Max und Markus:
      Schön, daß Ihr auch wieder hier seid! Bin zwar gerade zwischen Mails, Fon und Skype gefangen, sehe aber durchaus noch, was sich bei meinen Lieblings-Blogs tut ;-)

      Beste Grüße
      Euere hannilein

      P.s.: Max, zwar bin ich wirklich im Stress, aber ich habe immer ein offenes Ohr für Freunde und Bekannte, also – nur zu :-D

    10. Max Krapp schrieb am 11. Oktober 2009 at 22:43 - Permalink

      @ hannilein
      Gerne, freut mich zu hören.

      JA hat auch ein paar gute Gedanken.
      Man sollte die ganze Runde mal in ne Talkshow stecken, würde sicher lustig.

    11. transwarp schrieb am 11. Oktober 2009 at 22:47 - Permalink

      spon und weiterfuehrende links.. die user wären weg…

    12. R_Winter schrieb am 11. Oktober 2009 at 23:01 - Permalink

      Die Sendung BR2 war gut und es lohnt sich die Sendung anzuhören.
      SF ist auf den richtigen Weg.

    13. Markus schrieb am 11. Oktober 2009 at 23:19 - Permalink

      Ja, ganz gute Sendung.
      Ich persönlich hätte mir nur ein bisschen mehr zur inhaltlichen Ausrichtung der Blogs (nebenbei: ist euch aufgefallen, das zwischen “das” und “der” Blog gewechselt wurde? :-D) im Gegensatz zur neoliberalen Einheitspresse gewünscht.

      @ Max Krapp:
      Hm, die Musik fand ich dann aber doch ein bisschen gewöhnungsbedürftig ;-)

    14. Max Krapp schrieb am 11. Oktober 2009 at 23:26 - Permalink

      @ Markus
      Ist sie auch (Viel zu wenig Baß, Schlagzeug und Rumgebrülle. Da kann man nun wirklich nicht zu headbangen)! Aber ein bisschen Schlafentzug und/oder Alkohol können Wunder wirken ;- )
      Die Sendung hätte m.E. auch länger sein können. Aber immerhin ein Anfang…

    15. Vogel schrieb am 12. Oktober 2009 at 00:05 - Permalink

      Uii, wat iss dat dann. Der neue Anzug iss aber totschick. Emm.Arrh. haste dat mit verbrochen? Klasse, sehr schön!

      Beste Grüße

    16. Vogel schrieb am 12. Oktober 2009 at 00:54 - Permalink

      Jens,
      was hälst Du von Stimmtrainig? Gesangstunden? *lol*

      Bitte sorg’ dafür, dass es da ‘ne Abschrift gibt (oder gib’s die schon?). Nur hören iss schwach (ca. 20 % ins Langzeitgedächtnis) – lesen iss klar besser, und man kann den letzten Satz noch’mal …

      Alles in Allem: Sehr gut und interessant!

      Allerbeste Grüße

    17. P@trick schrieb am 12. Oktober 2009 at 01:17 - Permalink

      Sehr schön.

      Inhaltlich gabs keine großen Überraschungen. Ich hoffe das auch viele nicht Blog Leser diesen Podcast verfolgt haben. Wie viele Leute hören denn den Zündfunkt im Schnitt? Gibts da Zahlen?

    18. Quotex schrieb am 12. Oktober 2009 at 04:11 - Permalink

      Interessante Sendung,bemerkenswert fand ich die Rhetorik vom Augstein,irgendwie bewundernswert.

    19. Spiegelfechter schrieb am 12. Oktober 2009 at 09:18 - Permalink

      @Vogel

      Du weißt, ich bin ein Mann des geschriebenen und nicht des gesprochenen Wortes ;-)

      Jetzt, wo ich mich selbst höre, merke ich auch, dass ich vor allem langsamer sprechen sollte.

    20. Spiegelfechter schrieb am 12. Oktober 2009 at 09:27 - Permalink

      @Patrick

      Wie viele Leute hören denn den Zündfunkt im Schnitt? Gibts da Zahlen?

      Sicher weniger, als diesen Blog lesen … das ist traurig. Ich hatte mich mal mit einem Kollegen vom SWR unterhalten, der u.a. für die Sendung SWR2-Forum arbeitet. Die haben mal ihre Reichweite testen lassen und das Ergebnis schnell in der Schublade verschwinden lassen – es war verheerend.

      Allgemein möchte ich aber ein großes Lob für die teils sehr anspruchsvollen und qualitativ hochwertigen Radiosendungen des ÖR loswerden – v.a. die Sendungen HR2-Der Tag und diverse Sendungen des DLF sind erste Sahne. Und die haben eine relativ ordentliche Reichweite, vor allem bei Leuten, die beruflich sehr oft mit dem Auto unterwegs sind. Ich war da neulich mal sehr überrascht, als ich mit einem Freund über die Finanzkrise und deren Ursachen unterhalten habe. Er gehört nun nicht gerade zur Gruppe der Intellektuellen oder Infojunkies, ich konnte ihm aber kaum was neues erzählen. Der Gute ist nämlich Servicetechniker und täglich sechs Stunden auf der Autobahn, wo er DLF oder einen lokalen Infosender hört – bemerkenswert, was da hängen geblieben ist.

    21. Spiegelfechter schrieb am 12. Oktober 2009 at 09:29 - Permalink

      @Markus

      -> Das mit dem Blumenstrauß erklären

      Echt? ;-)

      ist euch aufgefallen, das zwischen ?das? und ?der? Blog gewechselt wurde?

      ich verhaspele mich da selbst öfters – rein sprachlich halte ich nach wie vor “der Blog” für korrekt ;-)

    22. Spiegelfechter schrieb am 12. Oktober 2009 at 09:35 - Permalink

      @Max Krapp

      Du und die INSM-Fuzzis? Ich habs schon immer gewußt?

      Klar, was meinst Du, wer meinen neuen Porsche bezahlt hat ;-)

    23. cubi schrieb am 12. Oktober 2009 at 12:02 - Permalink

      fand die sendung auch sehr interessant und unterhaltsam. wobei mich der einspieler am anfang mit den beiden gipskoeppen im ersten moment etwas irritiert hat. ^^ eine talkrunde der an der sendung beteiligten mit den beiden ewig konservativen herren hoeness und markwort, waere in der tat mal hochinteressant. ;-)

    24. cubi schrieb am 12. Oktober 2009 at 12:14 - Permalink

      btw. wenn man in einem text zwei ironie smilies ;-) einbaut, wird der text dazwischen durchgestrichen dargestellt! ;-)

      edith:
      ah, scheinbar nur im preview.

    25. Vogel schrieb am 12. Oktober 2009 at 13:36 - Permalink

      Apropos ÖR – war da nich ‘mal ‘was mit Podcast der Woche?

      Außer hr2 und dlf bitte nich den SWR2 vergessen!

      Grüße

    26. Kalle schrieb am 12. Oktober 2009 at 14:02 - Permalink

      Die Sendung war zwar interessant, aber unter Beteiligung einiger kritischer Stimmen wäre sie noch deutlich interessanter gewesen. Wenn alle mehr oder weniger der gleichen Meinung sind, kommt kein Diskurs zu Stande.
      Der Einspieler hat zwar die Position der etablierten Medien recht gut gezeigt (und die sind prinzipiell natürlich auch ziemlich klar), aber das war mir trotzdem zu einseitig. Wenn man sich die Argumente seiner Gegner selbst aussucht, betreibt man Rosinenpickerrei und nimmt automatisch nur die, die man leicht widerlegen kann.
      Zum Freitag: Ziemlich viel Werbung für Augstein. Mag sein, dass der Freitag jetzt einen besseren Internetauftritt hat. Früher war er allerdings inhaltlich besser (und die Internetseite übersichtlicher).
      Ich kopier hier auch einfach mal aus den nachdenkseiten zu den Gründen dafür:

      Wie Jakob Augstein die Berliner Wochenzeitung ?Freitag? runderneuern will
      Im Mai hat der Journalist das Wochenblatt übernommen. Es wäre übertrieben zu behaupten, dass Augstein mit der Zeitung seither schon viele Mitglieder seiner Zielgruppe erreicht. Die Auflage des ?Freitag? liegt nach wie vor bei 12 000 verkauften Exemplaren. Seine Leser sind eher ältere Angehörige des linksliberalen Bürgertums. Zuletzt war der Titel ein Nischenblatt, das im Zweifel ziemlich weit links stand. ?Der ,Freitag? war manchmal ganz schön weit draußen?, sagt Augstein. ?Jetzt kreuzt er wieder in Sichtweite der Küste.?
      Um eine Zeitung wie den ?Freitag? umzupositionieren, braucht man Zeit. Augstein will zurück zu den Anfängen des Blatts, das 1990 aus der Fusion des Ost-Berliner ?Sonntag? und der westdeutschen ?Volkszeitung? entstand. ?Damals unter dem Herausgeber Günter Gaus war der ,Freitag? das Diskussionsforum der Linksliberalen im zusammenwachsenden Deutschland?, sagt der 41-Jährige. Danach habe das Blatt diesen Weg verlassen. Nun will Augstein ?an diese Tradition wieder anknüpfen?.
      Quelle: Welt

      @Jens: Schicke Bearbeitungsoberfläche für die Kommentare. ;)

    27. AmorFati schrieb am 12. Oktober 2009 at 17:31 - Permalink

      Zu deiner Ansicht die politische Bloglandschaft lasse sich nicht durch PR-Arbeit unterwandern, da die Leser zu kritisch seien:

      Ich denke man sollte die entstehende Blogkultur als Teil einer gesamtgesellschaftlichen kulturellen Wandlung betrachten. Nicht nur die interessiertesten und kritischsten Menschen nutzen soziale Netzwerke. Die Bedeutung von sozialen Netzwerken wie StudiVZ und Facebook steigt doch enorm. Wie man mit Hilfe dieser Netzwerke politischen Willen orchestrieren kann, hat die jüngste “Twitterrevolution” gezeigt. Auch bei StudiVZ gibt es jede Menge politischer Gruppen, in denen oft schlecht informierte Menschen politische Meinungen diskutieren und unter ihnen reicht Einer(!) um die gesamte Diskussion zu vereinnahmen. Dieser Tritt aber nicht als Herr X von der AirForce, der IDF, der Bundeswehr, der Telekom, Avarto oder sonstwem auf, sondern als unabhängiger Mitbürger. Und genau deshalb ist diese “Arbeit” von großer Gefährlichkeit für die unabhängige Meinungsbildung.

      Ohne Frage tragen die politischen Blogs zur Aufklärung vieler Sachverhalte bei, und ihre Leserschaft weiss sich – wie hier schon oft bewiesen wurde – gegen den Spin zu wehren. Aber wie viel hat diese Aufklärung hinsichtlich z.B. der letzten Bundestagswahl bewirkt? Die Reichweite der Blogs ist doch sehr stark begrenzt und kann gegen ein Leitmedium nicht wirklich ankommen (Morgen rot?!).

      Aber ich möchte dich nicht entmutigen und ein gewisser Optimismus schadet bestimmt nicht.
      Mir haben deine Artikel jedenfalls viele Sachverhalte erklärt und neue Interessen in andere Gebiete geweckt.

      PS: Augsteins Beispiel der Achse des Guten für ein gut funktionierendes Netzwerk fand ich irgendwie befremdend.

    28. aquadraht schrieb am 12. Oktober 2009 at 17:49 - Permalink

      Danke für den Tipp. Habe mir die Sendung eben angehört, war gut. Die wichtigsten Anmerkungen wurden aus meiner Sicht schon gemacht: etwas zu viel Treten auf den “alten” Freitag, um den es schade ist. Die Achse des Guten, nunja.

      Etwas idealisiert ist auch das mit der Interaktivität. Der SF gehört bezüglich der Kommunikation mit den Lesern zum Angenehmsten und Transparentesten, da wird nur im Ausnahmefall das Hausrecht wahrgenommen.

      Darüber hinaus sieht es eher trübe aus. Die an sich recht permissiven Heiseforen zensieren manchmal recht willkürlich. Das inzwischen eingestellte Tagesschaublog war eine der übelsten Zensurbuden, die sogar ein Gegenblog “tageszensur.de” entstehen liess. Die Nachdenkseiten ermöglichen keinerlei Kommentare, nur Leserbriefe, und Joachim Jahnke zensiert jeden Widerspruch gegen seine Verkündungen weg, teilweise mit der Begründung, es würde seine wertvolle Zeit stehlen, wenn er sich mit Gegenargumenten auseinandersetzen muss.

    29. Karl schrieb am 13. Oktober 2009 at 22:18 - Permalink

      Was für den einen der Koran und das Kopftuch, ist für den anderen RTL II und das Arschgeweih.

      Hat RTL II und das Arschgeweih jemals zu blindem Fanatismus geführt. Der Koran UND das Kopftuch ist dagegen so manchem bisher auf seine Dattel geschlagen.
      Und, Hand auf’s Herz, benötigt eine moderne Welt geoffenbarten Aberglauben? Religion ist etwas anderes, betrachtet man sie zeitgemäß. Ich bin übrigens Atheist.

    30. Markus schrieb am 14. Oktober 2009 at 01:42 - Permalink

      @ Jens:
      Ja, dass in den etablierten Medien ausgerechnet die roten Blumen vorkommen und in der Blogosphäre die gelben und schwarzen ;-)


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