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  • Im Schweinsgalopp ins Impfchaos

    geschrieben am 20. Oktober 2009 von Spiegelfechter

    Die Schweinegrippeimpfung – Milliarden für die Pharmakonzerne, Risiken und Nebenwirkungen für das Volk

    Seit gestern liefert das Dresdner Werk des Pharmamultis GlaxoSmithKline (GSK) den Impfstoff Pandemrix an die Landesbehörden aus. Grob eine Milliarde Euro wird die Schweinegrippeimpfung die deutschen Krankenkassen und die öffentlichen Haushalte kosten. In einem Anflug von fiebrigem Alarmismus unterschrieben die Bundesländer, das Bundesgesundheitsministerium und GSK bereits Ende 2007 einen Bereitstellungsvertrag, der ursprünglich für die Bekämpfung einer Vogelgrippepandemie gedacht war. Die Vogelgrippe blieb jedoch aus, dafür überzieht nun die wesentlich milder und ungefährlicher verlaufende Schweinegrippe das Land.

    Der Vertrag mit GSK behält jedoch seine Gültigkeit und die Bundesländer müssen nun 50 Millionen Dosen eines Impfstoffs abnehmen, der eigentlich für die potentiell gefährliche Vogelgrippe gedacht war. Der Impfstoff Pandemrix ist vergleichsweise teuer, enthält Zusatzstoffe, die kaum getestet wurden und potentiell gefährlich sind, und ist für den Patienten schlechter verträglich als konventionelle Impfstoffe. Trotz aller Risiken steht ein Gewinner bereits fest ? GSK verdient am größten Feldversuch der modernen Medizingeschichte geschätzte 4,2 Mrd. US$, während sämtliche Folgekosten dank einer umfassenden Haftungsfreistellung vom Staat getragen werden müssen.

    Wie gefährlich ist die Schweinegrippe?

    Als die Schweinegrippe im April dieses Jahres in Mexiko und den USA ausbrach, befürchteten die Virologen anfangs aufgrund der relativ hohen Todeszahlen eine weltweite Pandemie mit schrecklichen Auswirkungen. Doch als die Schweinegrippe wenige Monate später in Europa ankam, war bereits klar, dass es sich bei ihr um eine Erkrankung handelt, die weniger Opfer fordert als die normale Grippe. Warum die Zahl der Todesopfer in Mexiko rund 100mal so groß ist wie in Deutschland, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt. In Europa verläuft die Schweinegrippe jedoch meist mild und ungefährlich.

    Eine Besonderheit unterscheidet das Virus vom Typ H1N1 jedoch von den übrigen Grippeviren. Während die Todesfälle der saisonalen Grippe vor allem bei alten und kranken Menschen auftreten, nimmt die Schweinegrippe auch bei jungen und teilweise sogar zuvor kerngesunden Menschen einen schweren Verlauf, der in einigen Fällen sogar zum Tod führt. Nach Angaben der WHO haben sich weltweit bis jetzt fast 400.000 Menschen mit H1N1 infiziert, die Zahl der Todesopfer beträgt 4.735. In Deutschland haben sich rund 20.000 Menschen angesteckt und es gab nur zwei Todesfälle ? verglichen mit der saisonalen Grippe, der jährlich tausende Opfer zugeschrieben werden, ist dies extrem wenig. Selbst wenn sich jeder zehnte Bundesbürger infizieren würde, läge die Zahl der Opfer “nur” bei rund 8.100, und somit sogar weit unter dem langjährigen Grippedurchschnitt.

    Warum der Staat ausgerechnet bei der milde verlaufenden Schweinegrippe zur bislang größten und teuersten Impfkampagne der deutschen Geschichte aufruft, ist kaum zu erklären. Bereits zum Zeitpunkt der Impfstoffbestellung war es absehbar, dass H1N1 kein Killervirus ist.

    Interessenkonflikte und Lobbyisten

    Wenige Tage, nachdem in Mexiko die Schweinegrippe entdeckt wurde, bezeichnete der britische Regierungsberater Sir Roy Anderson die Krankheit bereits als Pandemie und betonte, dass es mit Tamiflu und Relenza zwei effektive antivirale Mittel zur Bekämpfung der Krankheit gäbe. Beide Mittel wirken zwar bei schweren Fällen der Schweinegrippe gar nicht und verkürzen die Erkrankungszeit bei milden Verläufen durchschnittlich um gerade mal einen einzigen Tag, aber darum ging es Sir Roy auch nicht ? Relenza wird von GSK hergestellt und Sir Roy Anderson bezieht als Lobbyist dieses Konzerns jährlich rund 136.000 Euro.

    Von Anfang an war die Kommunikation über die Schweinegrippe fest in der Hand der Pharmakonzerne und von deren “Freunden” in Regierungen und Ämtern. Vor allem GSK hat in der EU anscheinend sehr viele Freunde. Als es darum ging, einen Impfstoff gegen H1N1 zu entwickeln, war der britische Pharmamulti von Anfang an in der Pole Position.

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    78 Kommentare:

    1. gerhardq schrieb am 20. Oktober 2009 um 08:58 - Permalink

      Also ich werde mich nicht gegen Grippe impfen lassen, weder gegen die Schweinegrippe noch gegen die normale Grippe.
      Wenn ich mein Immunsystem aktivieren will, brauche ich nur in meinen Garten zu gehen und eine Handvoll Erde zu essen (meinetwegen auch mit Wasser runterspülen) und mich danach einige Zeit im Kindergarten oder einer Schule aufzuhalten. Das aktiviert mein Immunsystem besser als die ganzen Impfungen, die nur den Zweck haben, einigen Pharmakonzernen und Politikern Geld in den Rachen zu werfen.

      Wir müßten eine persönliche Haftung für Blödsinn von Politikern und Beamten sowie einen Schadensersatzanspruch gegen die Profiteure einführen. Da wären wahrscheinlich alle, die mit der GroKoa zu tun hatten, die Banken, Pharmakonzerne, Atomkonzerne und andere Wirtschaftszweige lebenslang ruiniert.

      Aber vor allem darf es keinerlei Haftungsfreistellung wie beim Impfserum gegen die Schweinegrippe geben. Wenn Schäden auftreten, müssen die Konzerne haften, notfalls mit allem was sie haben.

    2. Markus schrieb am 20. Oktober 2009 um 09:29 - Permalink

      Danke Jens, dass du da Licht in ein wirklich sehr undurchsichtiges Thema gebracht hast. Nur schade, dass man diese Fakten wohl nie in den Mainstream-Medien erfahren wird.

      @ 1 gerhardq:
      Naja, bevor du Erde isst, solltest du vielleicht doch erst mal mit jemandem mit etwas medizinischem Sachverstand sprechen ;-)

    3. Schwitzig schrieb am 20. Oktober 2009 um 10:39 - Permalink

      @SF
      Mal wieder exzellent recherchiert, was zu einem guten Artikel geführt hat :-). Auch wenn Du zu Recht anmerkst, dass die Impfstoffe in ihrem Gefährdungspotential wahrscheinlich gar nicht so unterschiedlich sind, könnte man bei der Beurteilung der Entscheidungsfindungsprozesse zugunsten des Impfstoffes ohne Wirkverstärker für die Elite und deren Schutztruppen zu dem Gedanken kommen, dass unsere Eliten über dieses Wissen eben nicht verfügten und sich genau deswegen den vermeintlich “besseren” Impfstoff selbst zugesichert haben.
      Es würde bestens in das übliche Verhaltensschema dieser Kaste passen.

      Bei unseren “Leistungsträgern” mehr Kompetenz und Wissen als beim allgemeinen Pöbel vorauszusetzen, halte ich für gewagt.

      Grundsätzlich ist das eigentlich auch gar nicht so wichtig, da wir schließlich in einer Kastengesellschaft leben, in der es für die Fetten immer mehr Fett gibt, das systematisch von den Schlanken genommen wird. Für unsere Regierung und für den Pharmahersteller ist ja auch schließlich alles zur vollsten Zufriedenheit gelaufen – völlig unabhängig davon, ob sich noch einer impfen läßt oder nicht, denn bezahlen muss es der Deutsche Michel auf jeden Fall. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert …

      Die einzige Möglichkeit aus dieser systemimmanenten Menschenverachtung namens “Gesundheitswesen” herauszukommen ist es, das komplette Gesundheitswesen zu verstaatlichen, sämtliche privaten Wege und Kassen zu verbieten und die Pharmakonzerne zu enteignen und ins Volksvermögen zwangsweise zu überführen.
      Jegliche zugelassene Ökonomisierung des Gesundheitswesen kann nur schaden, denn im ökonomischen Interesse ist es, dass der Patient krank und eben nicht gesund ist – und das möglichst lange.
      Lustig übrigens, dass der Haftungsausschluss in Deutschland so wenig thematisiert wurde, obwohl das in den USA wohl das entscheidende Kriterium war, den Impfstoff nicht zuzulassen :-). Das riecht nach organisiertem Verbrechen.

    4. Marktbeobachter schrieb am 20. Oktober 2009 um 12:29 - Permalink

      Die hohe Zahl der Schweinegrippe-Toten in Mexiko wurde später in mehreren Medien widerrufen. Ich erinnere mich da an Artikel in mehrere Zeitungen, hab aber grad keine Quelle parat. Die Zahl der Toten lag später viel niedrieger als anfangs oft berichtet. Möglicherweise verläuft die Schweinegrippe in Europa daher gar nicht milder als in Mexiko, sondern hier wird vielleicht einfach nur die Todesursache genauer ermittelt…

    5. Spiegelfechter schrieb am 20. Oktober 2009 um 12:43 - Permalink

      @Schwitzig

      Es würde bestens in das übliche Verhaltensschema dieser Kaste passen.

      Ich weiß ja, Eliten-Schelte ist in. Aber hier passt es nun einmal wirklich nicht. Im Gegenteil – das Bundesbeschaffungsamt orientierte sich vor allem am Preis, der bei Baxter günstiger ist. Hätte man wirklich zum eigenen Vorteil gehandelt, hätte man ein Serun geordert, das in den USA Anwendung findet.

    6. name schrieb am 20. Oktober 2009 um 12:59 - Permalink

      Das weltweite Massenexperiment gibt es für die Pharmaindustrie für umsonst, und künstlich das Konkjunkturprogramm “Grippe” als Nachfragestimmulator in der systematischen Strukturkrise dazu: also noch schöner kann der globale Kapitalismus nun wirklich nicht werden. Es gilt ja die Devise kreative Lösungsprojekte zu erfinden, wenn sonst schon alles schick ist. ;)

    7. Knilch schrieb am 20. Oktober 2009 um 13:00 - Permalink

      verglichen mit der saisonalen Grippe, der jährlich tausende Opfer zugeschrieben werden

      Aber auch nur vom RKI. Dem Ministerium für Wahrheit in Bezug auf das Krankheitswesen.

      Schonmal recherchiert, wie die Zahlen zustande kommen? Man nehme die Toten im Winterhalbjahr, ziehe davon die Toten des Sommerhalbjahres ab und alles, was übrigbleibt, wird der saisonalen Grippe zugeschrieben.

      Ich habe hier eine hochoffizielle Tabelle des Statistischen Bundesamtes der Bundesrepublik Deutschland, welche jeder auf Anfrage dort erhalten kann. Die Zahlen dort weichen doch recht deutlich (um ca. 20.000) von den Zahlen des RKI ab. Laut dieser Tabelle gab es im Jahre 2007 genau 99 Grippetote. Ca. 2/3 davon waren über 70.

      Wenn mir jemand einen guten Dateihoster nennt, kann ich diese Tabelle gerne zur Verfügung stellen. Ist eine Excel-Datei.

    8. egal schrieb am 20. Oktober 2009 um 13:06 - Permalink

      Eine kleine Mäkelei. Warum muss der Leser alle 16 Mitglieder der STIKO am RKI selber durchklicken, um über ihre Beziehungen zu GSK zu erfahren? Ich hatte nach 5 keine Lust mehr. Das ist doch eine der typischen Aufgaben, die der recherchierende Jounalist übernehmen sollte. Du könntest etwa schreiben (Zahlen ausgedacht): Von den 16 Mitgliedern haben 7 eine berufliche Beziehung zu GSK. Oder: 3 sind als berater für GSK tätig, 4 weitere arbeiteten an GSK Studien mit oder so.

      Bei der Schweinegrippeimfung paaren sich mal wiedr populistischer Aktivismus mit Lobbyismus. Über den Bereich Lobbyismus hätte ich gerne mehr und vor allem Konkretes erfahren. Es geistern ja viele VTs und wage Informationen durchs Internet. Zumindest den personellen Verflechtungen hätte man genauer nachgehen können (denk ich mir mal; vielleicht hast du es ja auch gemacht, es kam aber nichts bei raus)

      Ansonsten: gut gelungen.

    9. Spiegelfechter schrieb am 20. Oktober 2009 um 13:09 - Permalink

      @Knilch

      So einfach ist das auch nicht – die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte, darum habe ich ja das Wörtlein “zugeschrieben” benutzt. Die Zahlen von Destatis sind jedenfalls viel zu niedrig, da sie nur die Totenscheineinträge nach Kodierung erfassen und a) nicht jeder Hausarzt überhaupt einschätzen kann, woran jemand nun letztendlich gestorben ist und vor allem b) die meisten Grippetoten nicht durch das Virus selbst, sondern durch Sekundärerkrankungen, die allerdings durch das Virus bedingt sind, sterben. Die Zahlen des RKI sind sicherlich zu hoch, aber die Zahlen gehen – das behaupten zumindst unabhängige Experten – schon in die Tausende … wenn auch vielleicht nicht in die Zehntausende. Nichs genaus weiß man nun einmal nicht ;-)

    10. Spiegelfechter schrieb am 20. Oktober 2009 um 13:11 - Permalink

      @egal

      OK – aber es ist ja nicht uninteressant für die Leser, sich einmal selbst weiter zu informieren, da es ja nicht nur um GSK geht.

    11. Knilch schrieb am 20. Oktober 2009 um 14:51 - Permalink

      Die Zahlen des RKI sind sicherlich zu hoch, aber die Zahlen gehen ? das behaupten zumindst unabhängige Experten ? schon in die Tausende ? wenn auch vielleicht nicht in die Zehntausende. Nichs genaus weiß man nun einmal nicht ;-)

      Das ist ja das Problem. Warum trotzdem immer die Zahlen des RKI in sämtlichen Medien rauf- und runtergebetet werden, kann nur den Sinn haben, die Bevölkerung einzuschüchtern und im Zweifelsfall eher pro Impfung zu entscheiden.

      Gibt es eigentlich Erkenntnisse, Studien oder anderes zu Impfschäden? Ansonsten wird die Massenimpfung die größte Studie dazu und ich bin mir sicher, daß eventuelle Krankheiten/Todesfälle nicht der Impfung an sich sondern der ominösen Schweinegrippe zugeschrieben werden. Bin gespannt, ob wir nach der Impfung plötzlich einen rapiden Anstieg der Todesfälle verzeichnen werden.

    12. Degnaphta schrieb am 20. Oktober 2009 um 15:35 - Permalink

      @ #1
      Erde ist lecker, sofern sie dem eigenen Garten entstammt :-)
      Doch hemmst du das Wachstum, das wir so dringend benötigen. Wenn das jeder machen würde?

    13. Spiegelfechter schrieb am 20. Oktober 2009 um 15:41 - Permalink

      @Knilch

      Gibt es eigentlich Erkenntnisse, Studien oder anderes zu Impfschäden?

      Für was? Da muss man unterteilen:

      - konventionelle Spaltimpfstoffe, die in den USA zum Einsatz kommen: gut dokumentiert, kaum leichte, nahezu keine schweren Impfschäden

      - Spaltimpfstoffe mit Adjuvans, wie GSKs Serum fürs deutsche Volk: unzureichend dokumentiert, viele leichte Impfschäden, ob schwere Impfschäden durch das Adjunvans auftauchen können, lässt sich durch die zu geringe Stichprobengröße der Tests nicht sagen.

      - Ganzvirenimpfstoffe ohne Adjuvans, wie Baxters Serum für die Bundeswehr: unzureichend dokumentiert, es lässt sich weder sagen, ob leichte oder schwere Impfschäden auftauchen können, leichte Impfschäden sind in den kleinen Testreihen aber auftgetreten.

    14. harey schrieb am 20. Oktober 2009 um 16:32 - Permalink

      Es ist auch erschreckend wie gut es die Medien geschafft haben eine Panik-Stimmung zu erzeugen. Eine Verwandte eines Freundes aus GB von Medienberichten erzählt in denen berichtet wurde die Stadt London hätte aus Angst vor der Schweinegrippe eine grosse Anzahl Leichensäcke gekauft. Ich arbeite zur Zeit in den USA und hier ist das gesamte Uni-Gelände mit Schweinegrippe-Postern gepflastert. In den Supermärkten gibt es Angebote “Wer Toiletten-Artikel um 100$ kauft bekommt eine Schweinegrippe-Impfung umsonst”. Zum Beginn des ganzen Schweinegrippe Wahnsinns habe ich mich mit Kollegen unterhalten und die meinten alle die Schweinegrippe sei schon sehr gefährlich, als ich anmerkte dass die Schweinegrippe im allgemeinen nicht gefährlicher ist als eine normale Grippe meinten sie ‘aber irgendwie ist diese Grippe halt besonders gefährlich’.

      Und an dieser komischen Stimmung wuerde ich den Medien eine grosse Mitschuld geben, sie haben es geschafft das alle Welt in Panik vor der Schweinegrippe lebt. Ich habe kaum Artikel gelesen in denen kritisch ueber die Impfstoffe oder die Gefährlichkeit der Schweinegrippe berichtet wurde. Mal ganz abgesehen vom ueblichen BILD-Wahnsinn mit Fotos von Menschen in diesen riseigen weissen Schutzanzuegen (hat die BILD eigentlich ein eigenes Archiv mit Panik-Bildern?). Den einzigen Aufschrei in Deutschland gabs ja nicht als Feldversuche der Pharmaindustrie auf Kosten der Steuerzahler angekuendigt wurden, sondern als Vermutungen aufkamen die Politiker wuerden an den Feldbversuchen nicht teilnehmen, und das finde ich dann wieder typisch deutsch und ueberaus amuesant.

    15. Degnaphta schrieb am 20. Oktober 2009 um 17:18 - Permalink

      Zum Beginn des ganzen Schweinegrippe Wahnsinns habe ich mich mit Kollegen unterhalten und die meinten alle die Schweinegrippe sei schon sehr gefährlich, als ich anmerkte dass die Schweinegrippe im allgemeinen nicht gefährlicher ist als eine normale Grippe meinten sie ?aber irgendwie ist diese Grippe halt besonders gefährlich?.

      Angst ist jenseits der Rationalität anzusiedeln. Deswegen ist eine rationale Bearbeitung eines solchermaßen kontaminierten Themas auch nicht mehr möglich.
      Dieselben selbstreferentiellen Begründungszenarien erlebt man in fast jedem Themenkreis öffentlicher Auseinandersetzung.
      beruhigunsargument für Genfood: “Die Amerikaner machen sich diesebzüglich aber gar keine Sorgen.” Deswegen sollen wir uns keine Sorgen machen?
      Den Amerikanern ist per Gesetz verboten, einen Unterschied zwischen natürlicher Nahrungsquelle und genmanipulierter herauszustellen. Wie sollte sich da eine amerikanische Sorge überhaupt artikulieren können? Oder eine Marktverweigerung der Konsumenten? Rationale Abarbeitung des Themas nicht mehr möglich.
      Thema Islamisierung. Da geht es genauso.irrational zu. Die Medien sind islamisiert, wenn man die Häufigkeit islambezogener Artikel betrachtet. Moscheenbau wird in Frage gestellt. Religionsfreiheit steht auf dem ‘Prüfstand’.
      Rational ist an dem Diskurs, falls man ihn überhaupt so nennen kann, überhaupt nichts mehr.
      Dieses aktuelle Impfthema ist zudem noch eine fette Verschwurbelung unterschiedlichster Schweinereien. Die künstliche Panikmache. Der erkennbare Lobbyismus. Die zwei-Klassen-Therapie. Jeder einzelne Punkt gibt Anlaß dazu, mißtrauisch und/oder ängstlich zu sein. Beide Gefühle befeuern nicht gerade einen rationalen Umgang.
      Daß sich ein fleißiger Spiegelfechter durch diesen ganzen Mist wühlt, um einen Versuch der Klärung an den Interessierten zu bringen, sehe ich bereits als großen Schatz an.
      Gestern Nacht lief eine Sendung im Dritten (BR), in der es um Medienmanipulation ging. Telekolleg Deutsch, nannte sich die Reportserie. Es wurden auch Studiogäste sequentiell interviewt. Eine Frau von der Süddeutschen nannte die Existenz unterschiedlicher Printmedien und Online-Zeitungen als Garant für unsere Meinungsfreiheit und die Integrität der Informationsvermittlung. (Wem gehören die Medien eigentlich?)
      Meines Erachtens sind der Spiegelfechter und andere aus der sogenannten Bloggosphäre der letzte Strohhalm für diese Grundfeste demokratischen Miteinanders.

    16. Truvor schrieb am 20. Oktober 2009 um 17:19 - Permalink

      Ein sehr interessanter Artikel zu diesem Thema:

      http://www.kp.ru/daily/24362.3/546587

      Der selbe Artikel da: http://www.rv.ru/content.php3?id=8133

    17. R_Winter schrieb am 20. Oktober 2009 um 17:27 - Permalink

      Sicher, die neue Impfaktion ist eine Geldmaschine für die Pharma-Industrie und deren Geldgebern.
      Ein Medikament, welches heilt ist im Sinne der Industrie schlecht. Ein Medikament darf nur lindern, dann bringt es richtig Geld. Warum sollte es bei Anti-Grippe-Wirkstoffen anders sein? Wir werden abgezockt in der gegenwärtigen Finanzkrise und wir werden doch die kleine Abzockerei der Schweinegripe-Impfung überstehen.

      Ein sehr guten Beispiel von Desinteresse am Menschen wurde in der ARD am 19.10.09 gezeigt:

      “Heilung nicht erwünscht”.

      http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3161202

      Wem da da nicht das Messer in Hose aufgeht………..

      Die Unsicherheit des Impfstoffs gegen Schweinegrippe ist seit Wochen bekannt.
      Mein Arzt hat sich noch nie gegen Grippe geimpft und hat mir Empfohlen eine normale Grippeimpfung vorzunehmen und abzuwarten wie sich die Schweinegrippe entwickelt.

      Übrigens: Impfschäden gibt es zur genüge bei jeder Art von Impfung. Das Risiko von Nervenschäden besteht immer. Es ist aber zu teuer, diesen Umfang für Risikogruppen zu ermitteln, denn geschweige geeigneten Impfstoff zu entwickeln. Geldgier steht nun einmal über Menschenwohl.

    18. Spiegelfechter schrieb am 20. Oktober 2009 um 17:32 - Permalink

      @R_Winter

      ?Heilung nicht erwünscht?.

      http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3161202

      Wem da da nicht das Messer in Hose aufgeht???..

      Appropos – ich habe das auch mit Interesse verfolgt und mir mal das Patent herausgesucht. Bei einem Online-Versand gibt´s die Zutaten für 500g für etwas über 30 Euro – ich werde das mal testen, für den Eigengebrauch (Verwandschaft) gelten ja zum Glück keine Patente ;-)

    19. clear schrieb am 20. Oktober 2009 um 17:57 - Permalink

      Was mich immer noch irritiert sind die Fallzahlen die das RKI angibt.
      Für das Thema interessiere ich mich schon länger und hier gabs ja auch schon in den Anfängen einen Artikel dazu. Und auch dieser hier hat mich damals neugierig gemacht *1
      Noch im September stand auf der RKI Seite zu den Fallzahlen in D :

      Als Fälle werden sowohl Personen mit einer Labordiagnose ausgewiesen als auch Erkrankte, bei denen selbst keine Labordiagnose durchgeführt wurde, die aber Kontakt zu anderen laborbestätigten Erkrankten hatten. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Verteilung auf die Bundesländer.

      Das hab ich noch parat weil ich das jemandem kopiert hatte.
      Heute steht da, dass die bisherige tägliche Situationseinschätzung seit dem 12. Oktober entfällt und durch eine wöchentliche ersetzt wird. *2
      Und im dort verlinkten epidemiologischen Wochenbericht :*3 dass Fälle jetzt

      Die Zahl der labordiagnostisch oder epidemiologisch bestätigten Fälle betrug für die 41. Meldewoche aktuell 942 Fälle (darunter 836 nach Referenzdefinition)

      sind.
      Aber auf der gleichen Seite 1 des pdfs das:

      Weiterhin ist jedoch eine Diagnose ?Neue Influenza A/H1N1? auch bei typischer Influenzasymptomatik alleine auf Grund der klinischen Symptomatik nicht möglich.

      Bedeutet dieses epidemiologisch das gleiche wie vorher “Kontakt zu Personen” ?
      Heisst das, dass diese > 20.000 Fälle zum großen Teil “vermutete” Fälle sind ?

      hm – hab ich das falsch verlinkt oder erscheinen die erst später ?
      zur sicherheit hier mal noch ohne die autofunktion:
      *1 http://medizin.suite101.de/article.cfm/kinder_vor_schweinegrippe_schuetzen
      *2 http://www.rki.de/nn_200120/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/Schweineinfluenza__Situation.html
      *3 http://www.rki.de/nn_200120/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/Epidemiologischer-Wochenbericht,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Epidemiologischer-Wochenbericht.pdf

    20. Spiegelfechter schrieb am 20. Oktober 2009 um 18:00 - Permalink

      @clear

      Heisst das, dass diese > 20.000 Fälle zum großen Teil ?vermutete? Fälle sind ?

      Nein, dass heißt – so wie ich das verstehe -, dass man schon eine Labordiagnostik braucht, um eine korrekte Diagnose zu stellen. Die wurde aber m.W. von Anfang an gemacht.

    21. Spiegelfechter schrieb am 20. Oktober 2009 um 18:19 - Permalink

      @clear

      hm ? hab ich das falsch verlinkt oder erscheinen die erst später ?
      zur sicherheit hier mal noch ohne die autofunktion:

      Nee, dass passiert, wenn nachträglich editierte Inhalte – aus welchen Gründen auch immer – im Spamfilter landen ;-)

    22. Truvor schrieb am 20. Oktober 2009 um 18:47 - Permalink

      Habe die Vollversion des Artikels entdeckt: sehr empfehlenswert !

      http://www.rus-sv.ru/news/2009-10-02-66

      Bei “kp.pu” verkürzte Version.

    23. Gebintit schrieb am 20. Oktober 2009 um 18:58 - Permalink

      Interessant ist, dass schon bei der Spanischen Grippe 1918/19 – auf die in der allgemeinen Panikmache ja gerne verwiesen wird – die Pharmaindustrie die Anzahl der Todesopfer vermutlich drastisch erhöht, statt vermindert hat. So berichtet das Deutsche Ärzteblatt (“Aspirin hat Spanische Grippe verschlimmert“, 5.10.2009):

      Für eine häufige Überdosierung spreche nicht nur die hohe Popularität des von der Industrie stark beworbenen Mittels.
      In den USA sei es vom ?Surgeon General?, Armeeärzten und in einem Artikel im US-amerikanischen Ärzteblatt JAMA offiziell als Mittel gegen die Spanische Grippe empfohlen worden.
      Sollten die Ärzte es entsprechend der damaligen ?Leitlinie? eingesetzt haben und sollten 3 Prozent der Patienten an einem Lungenödem erkrankt sein, dann könnte Aspirin einen signifikanten Anteil an den hohen Opferzahlen gehabt haben, vermutet die Autorin.

      Gesundheitspolitik zeigt die Risiken und Nebenwirkungen einer profitgesteuerten, kapitalistischen Gesellschaft sehr schön auf.
      Aber es gibt auch noch einige unbestechliche Ärzte mit gesundem Menschenverstand. Als ein Bekannter seinen Arzt fragte, was er gegen die Schweinegrippegefahr unternehmen solle, fragte dieser zurück: Welche Schweinegrippe?
      Der Mann liest wohl keine Bild-Zeitung. 982 Treffer wenn man bei bild.de “Schweinegrippe” suchen lässt.
      Wenn das Robert-Koch-Institut schreibt “Das pandemische Virus hat das Potenzial, durch genetische Veränderungen seine krankmachende Wirkung zu verstärken.“, dann ist das so, als würde man schreiben, ein Streichholz hat das Potential einen Wald in Brand zu stecken. Eine Binsenweisheit. Auf jedes Virus einer Grippenpandemie trifft diese Aussage zu.
      Wenn man vor etwas Angst haben sollte, dann vor unserer Pharmaindustrie!

    24. R_Winter schrieb am 20. Oktober 2009 um 19:46 - Permalink

      @SF #18

      Betr.: Neurodermites und Schuppenflechte:

      Appropos ? ich habe das auch mit Interesse verfolgt und mir mal das Patent herausgesucht. Bei einem Online-Versand gibt´s die Zutaten für 500g für etwas über 30 Euro ? ich werde das mal testen, für den Eigengebrauch (Verwandschaft) gelten ja zum Glück keine Patente ;-)

      Das Thema ist im Internet innerhalb eines Tages mit über 100 Eintragen überall zu finden.

      Die Patentschrift ist in Wikipidia unter Patent EP 0705102 zu finden:

      http://www.freepatentsonline.com/EP0705102.pdf

      Hier ein Auszug aus der Patentschrift

      Absatz 15

      Beispiel
      :
      Herstellung der Salbe: 350 ml Avocadoöl………usw.

    25. Spiegelfechter schrieb am 20. Oktober 2009 um 20:04 - Permalink

      @R_Winter

      Ich weiß ;-)

      Etwas komplizierter ist es allerdings Cyanocobalamin in Reinform zu einem vernünftigen Preis zu finden. Ich bin letztendlich hier fündig geworden. Ob das alles so klappt, wie ich mir das denke, weiß ich aber noch nicht ;.-)

    26. nescioquis schrieb am 20. Oktober 2009 um 20:50 - Permalink

      Warum nur immer Pillendreher u. Pharmamultis unterstützen?

      Unterstützt die Rotweinbauern!

      Man nehme ein großes Glas mit heißem Rotwein
      und verquirle darin ein rohes Ei. Den Mix in einem Rutsch
      herunterschlucken und ab ins Bett!

      In 7 Tagen [mit Arzt] bzw. einer Woche [ohne Arzt] ist man wieder
      putzmunter. Patentfrei und hilft bei mir seit über 50 Jahren! …und habe vor
      es genau so die nächsten 50 Jahre anzuwenden.
      Falls es schief geht? Na und…besser durch einen heroischen medizinischen
      Selbstversuch dahingeschieden, als an einer jämmerlichen Schweinegrippe
      verröchelt.

      Gar nicht krank ist auch nicht gesund. [K. Valentin]

      Bin von jeder Haftung für obiges Rezept freigestellt.

    27. wollyeinz schrieb am 20. Oktober 2009 um 21:17 - Permalink

      Die Massloseste Propaganda – Kampagne dei man sich vorstellen.
      Und die Panikmacher Lügenmaschine ist von Anfang an 100 % sicher,
      dass Massenimpfungen unausweichlich.
      Die Regierung bestellt Massen von Lebensgefährlich Vaccinen bevor
      auch nur ein “Schweine”Grippen Fall auftritt …Wem erzähl ich das
      ihr habts ja offensichtlich auch mitgekriegt.

      Soviel ich inzwischen weiss handelt es sich um eine Erkrankung, die ein
      durschnittliches Imunsystem in aller Regel in den Griff kriegt – ne Grippe
      halt ( und so neben bei, die widerlichen SCHWEINE seit ihr…”Die Elite ” kriegsüchtige
      Dreckscweine ).

      Gefährlich wirds wenn man sich die verfluchten Vaccine ( Grippeviren + diverse
      Giftstoffe ) spritzt.

      Seh ich das soweit Richtig

      Wenn einem übergeschnappte, geldsüchtige Profitzombies auf Teufel komm
      Raus was Spritzen wollen…kann nix gutes sein. Und es sind ja VIREN ,,,,
      Ich verstehe das Prinzip dahinter “Imunisiierung” – keine Ahnung wie gut das
      sonst klappt. ,

      Die Drecksiffe lass ich mir auf keinen Fall aufdrängen irgendwann ist die
      Grenze erreicht!

    28. R_Winter schrieb am 20. Oktober 2009 um 21:51 - Permalink

      @SF +

      Danke für den Heinweis.
      Nur, wenn auf “hier” klickt, landet man bei SF und nicht wie gewünscht beim Versandhandel “www.omikron-online.de”

      “Etwas komplizierter ist es allerdings Cyanocobalamin in Reinform zu einem vernünftigen Preis zu finden. Ich bin letztendlich hier fündig geworden. Ob das alles so klappt, wie ich mir das denke, weiß ich aber noch nicht ;.-)

      P.S.: Hilfe beim Mischen zulegen.

    29. Spiegelfechter schrieb am 20. Oktober 2009 um 21:56 - Permalink

      @R_Winter

      Ich Dämel hatte das http beim Link vergessen – ist nun repariert ;-)

      Ja, ich werde da vorher einen Apotheker konsultieren. Wenn “mein” Experiment glückt, werde ich das hier im Blog auch noch mal thematisieren. Vorher werde ich mir allerdings juristischen Rat holen – mit etwas Boshaftigkeit könnte man das nämlich auch als Anstiftung zu einer Straftat auslegen ;-)

    30. Mile schrieb am 20. Oktober 2009 um 21:58 - Permalink

      Hallo Spiegelfechter,

      danke für den Link aber was ist mit dem Hydroxycobalamin? Hast du das auch gefunden?

    31. R_Winter schrieb am 20. Oktober 2009 um 22:18 - Permalink

      @Mile #30

      Gehe mal auf die Seite

      http://www.omikron-online.de

    32. Spiegelfechter schrieb am 20. Oktober 2009 um 22:20 - Permalink

      @Mile

      Hydroxocobalamin ist nicht so leicht und vor allem nicht so günstig in relevanten Mengen und isoliert zu bekommen. Ich habe da nur das rezeptpflichtige Cyanokit gefunden

      Aber ich habe bei der Recherche auch einige “Rezepte” aus klinischen Tests gefunden, die auch ganz auf Hydroxo.. verzichten und nur Cyanocobalamin verwenden und die gleichen Wirkungen feststellten. Es scheint “lediglich” darauf anzukommen, dass die Vitramin B12 Konzentration stimmt – also 0,7 Promille aufs Volumen gerechnet.

    33. superguppi schrieb am 20. Oktober 2009 um 23:08 - Permalink

      Bei Vitamin B12 dürfte es ziemlich egal sein, ob man Oxy-Cobalamin oder Cyano-Cobalamin verwendet. Es wird im Körper in die nötige Form umgewandelt. Allerdings ist Cyano-Cobalamin stabiler und deshalb wahrscheinlich länger lagerfähig und deshalb billiger.

      Der Preis von 1g Cyanocobalamin im Jahr 2000 bei etwa 50 ? (Sigma in Deisenhofen) und dürfte heute nicht viel höher liegen. Hydroxycobalamin wird dort nicht geführt.

      Übrigens ist Vitamin B12 das Vitamin, das der Mensch am wenigsten braucht. Nagetiere und Meerschweinschen fressen regelmäßig ihren eigenen Kot, weil Bakterieren in ihrem Blinddarm das Vitamin B12 dort produzieren.

    34. Koz schrieb am 20. Oktober 2009 um 23:31 - Permalink

      Zu den merkwürdig hohen Todesfällen in Mexiko würde ich gerne anmerken dass Mexiko-Stadt so ziemlich das größte Drecksloch auf diesem Planeten ist – Mangelnde Hygiene, mangelnde Ernährung, mangelnde medizinische Versorgung und Armuts/Elendsviertel in unvorstellbarer größe(Man hat ja aufgegeben eine Einwohnerzahl für Mexiko-Stadt herauszugeben weil man eben nicht mehr durchblickt). Am Tag sterben dort mehr Menschen an Hepatititis, Tbc, Windpocken etc. als in einem halbwegs zivilisierten Land in einem Jahr. Das da selbst eine milde Grippe 10tausende Jährlich dahinrafft ist zwar traurig aber nicht überraschend. Aber ich schweife ab.
      Genau wie bei der Vogelgrippe wurden natürlich nur die in die Statistik genommen, die auch einen so schweren Krankheitsverlauf hatten dass sie ein Krankenhaus aufsuchen mussten.

      Kurze Beispielrechnung: 100.000 Infizierte. Davon aber 95.000 mit so milden Krankheitsverlauf dass nicht mal ein Arzt konsultiert wurde. 5000 Einlieferungen – Davon sterben (vermutlich an Vorerkrankung leidende) 2500. Und Abrakadabra: Sterblichkeitsquote 50%.

      Man sollte auch nicht vergessen dass die WHO ihre Quoten für die Pandemieeinstufung kürzlich gesenkt hat – also was vor 10 Jahren Grippewelle hieß, heißt heute Pandemie.

      Was mir eher Kopfzerbrechen bereitet ist jedoch dass der “Ausbruch” 1. zur falschen Jahreszeit (April, Influenza beginnt eigentlich immer in den frühen Herbstmonaten)und 2. aus der falschen Hemisphäre kam. (Die Grippe entsteht eigentlich immer im Asiatischen Raum und zieht dann gen Westen – nicht umgekehrt.)

      P.S. Wer jetzt nach Quellen schreit – hier ist eine: http://www.google.com – selbstrecherchiert ist besser als vorgesetzt denke ich.

    35. COPOKA schrieb am 21. Oktober 2009 um 00:37 - Permalink

      @SF
      Zum Hauptthema.

      Die Schildbürgestreiche der Regierung werden immer krasser.
      Mehr ist dazu nicht zu sagen.

      Zu #25

      Ob das alles so klappt, wie ich mir das denke, weiß ich aber noch nicht ;.-)

      Als ich mir den Film ansah, wunderte ich mich vor allem über leidende Patienten, denen die Creme ausgegangen ist. Das Zeug lässt sich doch zu Hause im Mixer herstellen!

      Zum Glück haben wir derart Probleme in der Familie nicht [mehr]. Meine Tochter hatte es mal in leichter Form in der Kindheit, aber – Gott sei Dank – ein guter Arzt hat uns gleich von vorne vor allerlei Cortisol-Präparaten gewarnt – Teufelskreis! Dann verging es von sich.

      Im Übrigen hat mein Alter die Ärzte sein ganzes Leben wie der Teufel das Weihwasser gemieden und erfreut sich für sein Alter beneidenswerter körperlichen und geistigen Verfassung. Dem Beispiel versuche ich auch zu folgen und hab mich letztes Mal vor mehr als 40 Jahren impfen lassen ;p
      Allerdings nicht gegen Grippe, es war eine Typhus-Epidemie in der Gegend.

    36. COPOKA schrieb am 21. Oktober 2009 um 00:57 - Permalink

      @Koz

      Zu den merkwürdig hohen Todesfällen in Mexiko würde ich gerne anmerken dass Mexiko-Stadt so ziemlich das größte Drecksloch auf diesem Planeten ist. …
      …Dass da selbst eine milde Grippe 10tausende Jährlich dahinrafft ist zwar traurig aber nicht überraschend.

      Genau damit sind auch exorbitante Opferzahlen bei spanischer Grippe nach dem 1.WK(!) zu erklären. Als die Amis den Virus nachträglich untersuchten, waren sie überrascht, wie harmlos er nach heutigem Ermessen(!) eigentlich ist.

      Man sollte auch nicht vergessen dass die WHO ihre Quoten für die Pandemieeinstufung kürzlich gesenkt hat ? also was vor 10 Jahren Grippewelle hieß, heißt heute Pandemie.

      Gute Lobbyarbeit der Pharmakonzerne.

      ================
      @Jens.
      Wo ist eigentlich Haken für [ab]bestellen der Benachtichtigungen über neue Beiträge hier geblieben?

    37. Matthias schrieb am 21. Oktober 2009 um 02:06 - Permalink

      Zum Thema “Heilung unerwünscht (WDR) – Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern” ein Vorschlag (siehe oben R_Winter):

      Wie wäre es mit einer Petition, die eine Aufhebung des Patents wegen grossen öffentlichen Interesses für dieses Medikament fordert und es frei verfügbar für die Allgemeinheit macht? Verbunden damit sollte eine angemesse Entschädigung für den Erfinder enthalten sein und ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen werden.

      Vielleicht könnte ein Jurist mal Stellung zu diesem Vorschlag machen.

      Vermutlich nur eine naive Vorstellung, ich weiss…
      …der freie Markt regelt ja bekanntlich alles. :-(

    38. Schwitzig schrieb am 21. Oktober 2009 um 08:39 - Permalink

      @SF

      Spiegelfechter am 20. Oktober 2009 um 12:43 – - Permalink

      @Schwitzig

      Es würde bestens in das übliche Verhaltensschema dieser Kaste passen.

      Ich weiß ja, Eliten-Schelte ist in. Aber hier passt es nun einmal wirklich nicht.

      Nun – als “Eliten-Schelte” würde ich das nun nicht bezeichnen. Schließlich ist es durchaus üblich, dass Bevölkerungsgruppen, die sich Vorteile sichern können, diese auch sichern.
      Das finde ich im Übrigen eigentlich auch gar nicht wichtig, sondern viel umfassender sind die strukturellen Probleme unseres Gesundheitssystemes. Es ist ein Gewinnorientiertes und damit fusst es auf dem Aspekt, am Leid anderer Geld zu verdienen.
      In diesem Falle haben wir analog zum großen Bankenraub einen Pharmaraub, der in keiner Verhältnismäßigkeit zum Nutzen steht.
      Abgesehen von den Pöstchen und Beraterverträgen, die vielleicht folgen.
      Der erste Ansatz wäre es, Gesundheit als Menschenrecht zu definieren.

    39. Schwitzig schrieb am 21. Oktober 2009 um 09:02 - Permalink

      @SF

      Spiegelfechter am 20. Oktober 2009 um 21:56 – - Permalink

      @R_Winter

      Ich Dämel hatte das http beim Link vergessen ? ist nun repariert ;-)

      Ja, ich werde da vorher einen Apotheker konsultieren. Wenn ?mein? Experiment glückt, werde ich das hier im Blog auch noch mal thematisieren. Vorher werde ich mir allerdings juristischen Rat holen ? mit etwas Boshaftigkeit könnte man das nämlich auch als Anstiftung zu einer Straftat auslegen ;-)

      Für mich wäre das auch interessant – ich baue auf Deine Recherchekompetenz :-). Strafrechtlich relevant dürfte es wohl nur sein, wenn Du (wie angekündigt) Deine Erkenntnisse zur Zusammenstellung veröffentlichst.
      Unter Umständen könnte Dir eine Gewinnabsicht (Werbung für Deinen Blog) unterstellt werden, aber solange das nicht beim Hamburger-Buske-Gericht landet, ist das eher weithergeholt.

      Aber bevor Du irgendwelche Details in Deinem Blog öffentlich machst, solltest Du meiner Meinung nach einen Rechtsanwalt im Bereich Patentrecht und den Patentinhaber konsultieren, da so ein simpler Fehler sehr schnell zum nachhaltigen Ruin führen kann.

      Ein nicht zu verachtender Vorteil ist allerdings schon jetzt auf Deiner Seite: Das Ganze wurde Medientechnisch publik gemacht (ARD-Bericht) und ein Vorgehen gegen Dich könnte eine Art “Volkszorn” provozieren :-). Es ist wie mit der Büchse der Pandora – jetzt ist es ‘raus.

      Aus Sicht der Pharmakonzerne finde ich das Verhalten übrigens höchst verständlich – was in dem ARD-Bericht sehr negativ bewertet wurde. Diese Konzerne haben teilweise Millionen in eigene Medikamente investiert und genau diese Millionen wollen sie selbstverständlich wieder hereinbekommen. “Strategisch” (das war die Begründung eines interviewten Direktors) passt dieses Medikament nicht ins Programm.
      Genau genommen kann man das den Pharmakonzernen nicht zum Vorwurf machen, deren ureigenstes Interesse ja in erster Linie der Gewinn am Patienten ist, sondern müßte die Ursache darin sehen, dass es im Gesundheitswesen überhaupt erlaubt ist, Gewinne zu erwirtschaften – denn das ist die Ursache dieses nachvollziehbaren Verhaltens.

    40. Spiegelfechter schrieb am 21. Oktober 2009 um 09:19 - Permalink

      @Copoka

      Im Übrigen hat mein Alter die Ärzte sein ganzes Leben wie der Teufel das Weihwasser gemieden und erfreut sich für sein Alter beneidenswerter körperlichen und geistigen Verfassung

      Es heißt ja auch nicht umsonst, dass man gesund zum Arzt geht und ihn krank verlässt ;-)

      Sehr zum Ärger meines Hausarztes, der ein guter Freund der Familie ist, habe ich mich dort seit Jahrzehnten nur sehen lassen, wenn ich einen gelben Schein brauchte – das letzte mal war ich vor rund fünf Jahren in seiner Praxis, aber nur weil ich ein Antibiotikum brauchte und meine “üblichen Quellen” gerade Urlaub hatten ;-)

      -> Film

      Ich habe irgendwo gelesen, der gute Mann will diese Salbe zu einem Preis von 18 Euro pro 100g in den Markt bringen. Das ist keinesfalls so altruistisch wie vom WDR dargestellt. Meine Einkaufsliste zeigt, dass man dieses Medikament schon für rund 7 Euro pro 100g herstellen kann – das beinhaltet zwar weder F&E, Marketing und Distribution, es beinhaltet allerdings auch keine Großhandelspreise und Mengenrabatte, die man bei einer Serienfertigung erzielen könnte. Über den Daumen gepeilt, würde ich sagen, dass 2 Euro pro 100g ein fairer Preis wäre. Da wundere ich mich auch nicht, dass der WDR die Möglichkeit zur Selbstherstellung komplett verschwiegen hat ;-)

    41. Outlook schrieb am 21. Oktober 2009 um 09:21 - Permalink

      Ob Schweinegrippeimpfung, Finanzdiktatur oder Krieg, der Westen kann die Gesetze der Polarisation nicht außer Kraft setzen.
      Wer einen Pol übersieht oder bekämpft, stärkt ihn damit unbewusst.
      Man verschiebt ihn nur auf eine weniger gut sichtbare Ebene.
      Diese Methodik des Westens wird gegenwärtig immer prägender.
      Als der Ostblock zusammenbrach und naive Gemüter das Böse vernichtet und das Paradies heraufkommen sahen, warnten bewusstere Zeitgenossen vor der drohenden Einseitigkeit dieser Perspektive.
      Die einseitige Perspektive bekam trotz aller Warnungen die Oberhand und brauchte nicht lange, die hässlichen Seiten des Kapitalismus hervorzuholen.
      Wer hätte noch Anfang 2008 geglaubt, bürgerliche Politiker würden im Jahr 2009 die Verstaatlichung der Banken betreiben, um das System zu retten.
      Die eingedickte Projizierung des Westens wird weiter zu wachsenden Spannungen an den Peripherien führen.
      Der Westen wird auf dem Rückweg seine Ent-wicklung erfahren, denn Projektion ist und bleibt die Methode schwacher Menschen, mit der Welt umzugehen.
      In der polaren Welt liegt keine Lösung.
      Nur in der Mitte.

      Dazu passt auch dieser Artikel:

      http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31335/1.html

      @Spiegelfechter
      Nach dieser Korrektur bitte Outlook 40 löschen.

    42. Spiegelfechter schrieb am 21. Oktober 2009 um 09:21 - Permalink

      @Copoka

      Wo ist eigentlich Haken für [ab]bestellen der Benachtichtigungen über neue Beiträge hier geblieben?

      Mail genügt – da das Plugin nicht mehr gepflegt wird, ist es mit WP 2.8 leider nicht kompatibel. Es läuft zwar noch, aber aus irgendwelchen Gründen lassen sich keine neuen Nutzer registrieren. Das habe ich jetzt über Feedburner laufen lassen.

    43. Spiegelfechter schrieb am 21. Oktober 2009 um 09:23 - Permalink

      @Matthias

      Wie wäre es mit einer Petition, die eine Aufhebung des Patents wegen grossen öffentlichen Interesses für dieses Medikament fordert und es frei verfügbar für die Allgemeinheit macht? Verbunden damit sollte eine angemesse Entschädigung für den Erfinder enthalten sein und ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen werden.

      Eine sehr gute Idee. Da steht das Wohl der Allgemeinheit gegen den Schutz des Eigentums eines Individuums. Leider wird die Politik einen Teufel tun, da kämen dann ja auch ganz andere Patente in die Schusslinie.

    44. Spiegelfechter schrieb am 21. Oktober 2009 um 09:26 - Permalink

      @Schwitzig

      Aber bevor Du irgendwelche Details in Deinem Blog öffentlich machst, solltest Du meiner Meinung nach einen Rechtsanwalt im Bereich Patentrecht und den Patentinhaber konsultieren, da so ein simpler Fehler sehr schnell zum nachhaltigen Ruin führen kann.

      Yep – das werde ich auch tun. Man weiß ja nie.

    45. Eastwood schrieb am 21. Oktober 2009 um 09:30 - Permalink

      @39

      Aus Sicht der Pharmakonzerne finde ich das Verhalten übrigens höchst verständlich ? was in dem ARD-Bericht sehr negativ bewertet wurde. Diese Konzerne haben teilweise Millionen in eigene Medikamente investiert und genau diese Millionen wollen sie selbstverständlich wieder hereinbekommen. ?Strategisch? (das war die Begründung eines interviewten Direktors) passt dieses Medikament nicht ins Programm.

      Was mir an der ganzen Sache etwas spanisch vorkommt:Es ist für mich nachvollziehbar, das Konzerne die Millionen in ein Medikament investiert haben kein Interesse an der Herstellung eines billigeren, besseren Konkurrenzmedikaments haben. Aber es wird doch wohl auf diesem Planeten zumindest einen mittelgroßen Pharmahersteller geben, der kein eigenes Neurodermitis Produkt in seinem Produktportfolio hat und gerne ein wenig wachsen will.

      Auch auf die Gefahr hin, mich mal wieder als Naivling zu outen: Wo ist das Problem?

      Diese Creme lässt sich, wenn ich das als absoluter Laie richtig verstehe mit überschaubarem technologischen Aufwand aus frei verfügbaren, verhältnismäßig kostengünstigen Rohstoffen herstellen. Notfalls müßte es doch auch möglich sein das Zeug bei einem Auftragsfertiger selbst herstellen zu lassen, oder?

    46. Schwitzig schrieb am 21. Oktober 2009 um 09:55 - Permalink

      @Outlook

      Dazu passt auch dieser Artikel:

      http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31335/1.html

      Interessanter Artikel – etwas Hoffnungsvoll, aber weitestgehend auf der Linie, die ich auch vertrete, dass Aufklärung für ein moralisches Gewissen sorgt, welches positive Veränderungen bewirken kann.
      Gerade gestern habe ich zu meiner Freundin noch gesagt, dass sich jeder einzelne von uns mit Schuld belastet, wenn angesichts unserer Produktionskapazitäten auch nur ein einziger Mensch verhungern muss. Und es ist nicht nur eine regionale Verteilungsfrage, denn die hätte sich ohne den Einfluss des Kapitalismus in den letzten Jahrzehnten von selbst regeln müssen.
      Hat sie aber nicht und meiner Meinung nach belegt das unter anderem die ungenügende Eignung kapitalistischer Systeme als Grundlage von Gesellschaften.

    47. Schwitzig schrieb am 21. Oktober 2009 um 10:00 - Permalink

      Was mir an der ganzen Sache etwas spanisch vorkommt:Es ist für mich nachvollziehbar, das Konzerne die Millionen in ein Medikament investiert haben kein Interesse an der Herstellung eines billigeren, besseren Konkurrenzmedikaments haben. Aber es wird doch wohl auf diesem Planeten zumindest einen mittelgroßen Pharmahersteller geben, der kein eigenes Neurodermitis Produkt in seinem Produktportfolio hat und gerne ein wenig wachsen will.

      Auch auf die Gefahr hin, mich mal wieder als Naivling zu outen: Wo ist das Problem?

      Diese Creme lässt sich, wenn ich das als absoluter Laie richtig verstehe mit überschaubarem technologischen Aufwand aus frei verfügbaren, verhältnismäßig kostengünstigen Rohstoffen herstellen. Notfalls müßte es doch auch möglich sein das Zeug bei einem Auftragsfertiger selbst herstellen zu lassen, oder?

      Das Problem ist, dass Pharamhersteller sich selbstverständlich auch untereinander absprechen. Kartellrechtlich verboten, in der Praxis straffrei und Gang und Gäbe.

      Zur Fertigung mit einem Auftragsgeber:
      Das Problem ist ja nicht die Fertigung, sondern die Kosten für die Zulassung. Darüber hinaus ist der erste Patentinhaber und Erfinder ursprünglich wohl auch den üblichen Weg mittels Bankfinanzierung gegangen, so dass er jetzt mittellos sein dürfte. Der aktuelle Patentinhaber wird das Patent – kapitalistisches Denken – erworben haben, um damit Gewinn zu machen und damit sind wir wieder bei den Absprachen der Pharmakonzerne.
      Das Kartellamt kann den Mineralölmultis übrigens seit 50 Jahren nichts nachweisen :-).

    48. COPOKA schrieb am 21. Oktober 2009 um 13:34 - Permalink

      @SF, #40

      Meine Einkaufsliste zeigt, dass man dieses Medikament schon
      für rund 7 Euro pro 100g herstellen kann …
      Über den Daumen gepeilt, würde ich sagen, dass 2 Euro pro 100g
      ein fairer Preis wäre.

      ???
      Weißt du wie übliche Margen in Pharmaindustrie liegen?
      Für eine Packung Aspirin zahlen wir auch um die 10 Euro, Herstellungskosten – um die paar Cent.

      Was mich gestern bei Film auch gewundert hat, wieso wollten die Patentinhaber das unbedingt bei einem ganz Großem herstellen lassen?
      Das Zeug ist in seiner Herstellung so simpel, dass man auch neue/eigenständige Produktion ohne Wenn und Aber aufziehen könnte. Wo ist da der Haken?

    49. Vince schrieb am 21. Oktober 2009 um 14:37 - Permalink

      Dieses Thema ist sicher ein Dauerbrenner eben auch weil es hier weiter befeuert wird, es ändert nichts an der Tatsache dass weder Viren noch Bakterien noch daraus resultierende Epidemien noch Pandemien irgendwelche politisch gravierenden Auswikungen hätten, würden sie nicht kommuniziert. Die Psychologie und hinter zahlreichen Termini verklausulierte, pseudowissenschaftliche Zusammenhänge sollen weiter verwirren und einschüchtern. Medizin im Sinne von Heilung einer Krankheit ist damit weissgott nicht in Verbindung zu bringen. Haben sie irgendeine wissenschaftliche Abhandlung bzw. Dissertation in von einer renomierten wissenschaftlichen Organisation im Netz entdeckt die irgendetwas davon bestätigt was hier über offizielle Medien verbreitet wird ? Wäre stark interessiert daran. Gäbe die natürliche, gesunde Evolution ihr Geheimnis preis, so doch sicher nicht psychophatisch veranlagten Individuen die daraus Kapital schlagen. Welche Nebelkerzen werden als nächsten geworfen frage ich mich ? Ich denke jeder sollte für sich entscheiden ob er zur Klärung (Klarheit) beiträgt oder sich an der politischen Diskussion kompatibel beteiligt, was das Betriebssystem eben zulässt jedoch hat dies mit Gesundung im eigentlichen Sinne nichts gemein. Welcher gesunde Geist würde sich freiwillig an solchen Spekulationen beteiligen, wenn er nicht daran “mitverdienen” würde. Einer Lösung kommen wir da nicht näher und es wäre auch vermessen zu behaupten, dass es wissenschaftlich notwendig oder gar sinnvoll ist, solange sich die eigentliche gesellschaftliche Erkrankung dahinter verstecken lässt.

    50. Spiegelfechter schrieb am 21. Oktober 2009 um 14:43 - Permalink

      @Copoka

      Für eine Packung Aspirin zahlen wir auch um die 10 Euro, Herstellungskosten ? um die paar Cent.

      Öcht, ich dachte die kosten 3 Euro. Aber egal – ich habe da schon die Distributionskosten (Apotheke oder Drogerie), Marketing, Mehrwertsteuer etc. pp. eingerechnet. Ist aber nur ein Überschlag ;-)

      Was mich gestern bei Film auch gewundert hat, wieso wollten die Patentinhaber das unbedingt bei einem ganz Großem herstellen lassen?
      Das Zeug ist in seiner Herstellung so simpel, dass man auch neue/eigenständige Produktion ohne Wenn und Aber aufziehen könnte. Wo ist da der Haken?

      Eben – deshalb will ich mich des Themas ja auch noch annehmen. Ich vermute mal ganz stark, der gute Herr hat da sehr gewinnorientierte Interessen und die Angebote der Pharmaindustrie waren ihm schlichtweg zu niedrig. Die Story hat jedenfalls einen Haken, so viel scheint mir klar zu sein.

    51. Martin schrieb am 21. Oktober 2009 um 15:09 - Permalink

      Sehr gut recherchiert und sehr anschaulich geschrieben.
      Ich selbst werde mich Impfen lassen, allerdings muss das natürlich jeder für sich wissen.
      Meine persönliche Einschätzung ist, das die Medien viel Rummel drum machen.
      Habe heute eine interessante Zahl gehört, 30 Mio. könnten wenn sie sich nicht impfen lassen mit der Schweinegrippe infiziert werden.

      Gruß

    52. Schwitzig schrieb am 21. Oktober 2009 um 15:09 - Permalink

      @SF

      Eben ? deshalb will ich mich des Themas ja auch noch annehmen. Ich vermute mal ganz stark, der gute Herr hat da sehr gewinnorientierte Interessen und die Angebote der Pharmaindustrie waren ihm schlichtweg zu niedrig. Die Story hat jedenfalls einen Haken, so viel scheint mir klar zu sein.

      Eine faire Beurteilung dürfte schwierig werden, denn Du musst auch die Kosten für die Studien und Tests, die scheinbar schon gelaufen sind und von seiner ursprünglichen Firma (von Sal Oppenheim finanziert) . sowie den Unterhalt der Firma rechnen, die er natürlich auch wieder hereinbekommen wollte, rechnen.
      Andererseits wurde ja ein Patentwert von über 900 Millionen Dollar (2003?) veranschlagt und soweit ich weiss als Angebot maximal 30 Millionen ohne Produktionsgarantie offeriert – ohne Produktionsgarantie heisst nichts anderes, als dass das Medikament geheimgehalten wird, bis sich andere Projekte amortisiert haben.
      Dem Bericht habe ich auch entnommen, dass er vom Aufsichtsrat seiner Firma entfernt wurde. Das wäre z.B. ein Ansatzpunkt für Nachforschungen, weshalb das geschehen ist.

    53. Schwitzig schrieb am 21. Oktober 2009 um 15:21 - Permalink

      @Martin

      Habe heute eine interessante Zahl gehört, 30 Mio. könnten wenn sie sich nicht impfen lassen mit der Schweinegrippe infiziert werden.

      Ich denke, dass solche Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind, denn wie werden sie überhaupt erhoben?
      Der Nachweis der Schweinegrippe ist nur über eine Blutprobe oder andere Flüssigkeiten möglich. Ich behaupte mal, dass es in Deutschland und den meisten anderen Ländern keinen Arzt gibt, der bei einer Grippe/Erkältung (ich habe gerade selbst Grippe) Blut- oder sonstige Proben nimmt.
      Darüber hinaus werden viele Menschen mit Grippe nicht zum Arzt gehen, sondern sie einfach aussitzen, denn anderes ist bei einem viralen Infekt sowieso kaum möglich.
      Auch Hartz IV-Empfänger werden sich einen Arztbesuch aus Kostengründen überwiegend nicht leisten können.
      Solche Rahmenbedingungen lassen keine belastbaren Zahlen bezüglich der Verbreitung zu. Diese Zahlen sind ähnlich lächerlich wie die typischen BILD-Zahlen á la “30.000 Tote jedes Jahr durch Raucher”.
      Grundsätzlich haben die regelmäßigen Grippewellen in den letzten Jahrzehnten eigentlich nur eines gezeigt: Eine Verbreitung ist nicht zu verhindern. Auch Impfungen zeitigen keine nennenswerten Effekte bis auf die Tatsache, dass die Geimpften im Idealfall eben nicht krank werden. Dennoch verbreiten entgegen der landläufigen Meinung auch Geimpfte zumindest kurzzeitig auch noch die Krankheit, gegen die sie immunisiert wurden.
      Eine Impfung hilft nicht wirklich gegen Verbreitung, sondern nur gegen Schaden durch die Krankheit, da der Körper schon vor einer realen Infektion mit deaktivierten Viren auf die Produktion von passenden Antikörpern trainiert wird und es im Infektionsfall nicht erst lernen muss.

    54. OAlexander schrieb am 21. Oktober 2009 um 16:07 - Permalink

      Man schustert der Pharmaindustrie gerne Geld zu. Warum das so ist, darüber können wir Mutmaßungen anstellen. Ein weiteres, sicherlich von den meisten schon längst vergessenes, Vorkommnis zum Thema:

      In den Wochen oder Monaten nach “9/11″ (dem amerikanischen, nicht dem chilenischen) gab es die Angelegenheit mit den Briefen, unter anderem an den US-Kongress, welche in Puderform Milzbranderreger oder dergleichen enthielten. Es gab einige Todesopfer.

      Als Reaktion darauf wurden für einen Milliardenbetrag weltweit Impfstoffe gegen Pocken geordert. Pocken, eine lebensgefährliche Erkrankung, nicht zu verwechseln mit den unangenehmen aber allgemein recht harmlosen Windpocken, gelten seit spätestens den frühen 1980er Jahren als ausgerottet und seither wurde kein Fall mehr gemeldet. Es gab und gibt auf der ganzen Welt noch zwei bekannte tiefgekühlte wissenschaftliche Asservate des Virus, jeweils eines in den USA und Russland.

      Die Pockenimpfstoffe vergammeln heute wohl in irgendwelchen Lagern. Die Milzbrandbriefchen stellten sich als komplett “made in the USA” heraus.

      Was die Angst vor dem Terror anbelangt, da ist und bleibt das Risiko insignifikant. Relativ wenig Geld reicht allerdings schon dafür aus um Hygienestandards in Krankenhäusern so anzuheben, dass nachhaltig viele Leben – hunderte bis tausende pro Jahr – gerettet werden könnten die durch völlig unnötige Infektionen in dort ums Leben kommen. Beispielsweise.

    55. Robert schrieb am 21. Oktober 2009 um 17:06 - Permalink

      Leider wird in den Medien immer nur die Zahl der Erkrankten bzw. Neuerkrankten vermeldet. Dass von den 20.000 Schweinegrippe-Patienten schon wieder 19.000 gesund sind, wird dagegen nicht verraten

    56. R_Winter schrieb am 21. Oktober 2009 um 19:44 - Permalink

      @SF #40

      …..Meine Einkaufsliste zeigt, dass man dieses Medikament schon für rund 7 Euro pro 100g herstellen kann ? das beinhaltet zwar weder F&E, Marketing und Distribution, es beinhaltet allerdings auch keine Großhandelspreise und Mengenrabatte, die man bei einer Serienfertigung erzielen könnte. Über den Daumen gepeilt, würde ich sagen, dass 2 Euro pro 100g ein fairer Preis wäre. Da wundere ich mich auch nicht, dass der WDR die Möglichkeit zur Selbstherstellung komplett verschwiegen hat ;-)

      Laut SPON vom 21.10.09:

      Die Creme soll jetzt an November 2009 verkauft werden.

      ” Nach Angaben des Herstellers sollen 100 Gramm 28,85 Euro kosten. “Damit wird der Verbraucherpreis ca. 40% unter dem preisgünstigsten Vergleichspräparat für die Indikation Psoriasis liegen”, heißt es auf der Internetseite.

      Ich kann die Kalkulation von SF nur stützen. Der Preis ist um 1400% überhöht. Die Zutaten der Creme sind ihrer Zusammensetzung als im Preis bekannt. Es wird mit dem Leid von Millionen von Menschen wieder ein großes Geschäft gemacht. Es ist zu hoffen, daß das Patent umgangen werden kann und ein no-name Creme auf den Markt kommt. Aldi, Lidi, Rossmann, Schlecker usw. sind gefordert.

    57. Graf Zahl schrieb am 21. Oktober 2009 um 20:07 - Permalink

      Zahlen zum Thema:
      http://flutracker.rhizalabs.com/flu/gmap.html

    58. Eastwood schrieb am 21. Oktober 2009 um 21:05 - Permalink

      @56

      Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Natürlich ist es erfreulich das die Salbe nun auf den Markt kommen soll, aber das sich nach 20 (oder so) Jahren nun innerhalb von 48 Stunden ein Hersteller findet ist schon, sagen wir mal bemerkenswert.

      P.S. Ich weiss das laut dem Beitrag Verhandlungen mit einem Investor liefen.

    59. Nickloser schrieb am 21. Oktober 2009 um 21:59 - Permalink

      Vielen Dank für diesen Beitrag.
      Meine Tochter (geboren 2000) war (ist?) von Neurodermitis auch betroffen. Was wir Eltern alles versucht haben um ihr zu helfen! (Momentan ist alles im Rahmen, hin und wieder gibts kleine stellen, aber der grosse Juckteufel is erstmal weg) Von REVIGIDERM haben wir nichts gehört. :( Selbst jetzt ist im Netz kaum etwas von REVIGIDERM zu finden!

      Ich werde unbedingt REVIGIDERM Werbung machen, sowohl im NETZ, als auch sonst wie.

    60. Renegat schrieb am 22. Oktober 2009 um 09:45 - Permalink

      Der Kampf gegen die neue Influenza, die übrigens gar nicht so neu ist, trotz des “neuen” Virus, ist ein Kampf, den wir schon gewonnen haben, bevor wir richtig loslegen. Mit oder ohne Impfung, unabhängig auch davon, welchen Impfstoff die Hersteller anpreisen, wird es keine 35 000 Grippe-Toten geben. Es gibt nämlich keine Beweise dafür, daß die “Grippe” oder die “Influenza” eine Erkrankung ist, die mit einer hohen Mortalität belastet wäre. Alle Zahlen stützen sich auf “qualifizierte” schätzungen, Zahlen, die man aus der Luft greift, indem man den Leuten mit anspruchsvollen mathematischen Modellen eine Wissenschaftlichkeit vorgaukelt, die nicht besteht. Der vermutete Verlauf der zu erwartenden “Seuche” ist dabei ebenso Fiktion wie die unterstellte Mortalität. Den faktischen Verlauf einer typischen Influenza-Epidemie können wir momentan beobachten; im Gegensatz zur saisonlen Influenza wird die derzeitige Epidemie nämlich relativ gut beobachtet. Auch die saisonale Influenza ist eine überwiegend völlig harmlose Erkrankung ohne wirklich nachweisbare influenza-bedingten Todesfälle. Im RKI laufen keine Todesfallmeldungen auf, die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind für die Bewertung der “Mortalitätspenetranz” der Influenzaviren ohne Bedeutung. Die Influenza kann klinisch grundsätzlich nicht diagnostiziert werden, das der Grund, weshalb sie nach § 6 Infektionsschutzgesetz nicht meldepflichtig ist. Bei der derzeitigen Epidemie werden den Gesundheitsämtern sehr viele klinische Verdachtsfälle gemeldet, die nur in ca. 10 Prozent der Fälle labordiagnostisch haben bestätigt werden können. Auch bei der aktuellen Influenza können wir vereinzelte Todesfälle feststellen, bei Personen, die mit lebensgefährlichen Vorerkrankungen belastet sind. Wenn man die Beweislage über die Mortalität der Influenzaviren betrachtet, dann ist in der Tat nicht einzusehen, weshalb in Deutschland eine besondere Impfstrategie ergriffen worden ist, um einer Gefahr zu begegnen, die offensichtlich gar nicht besteht, jedenfalls nicht größer ist als die schon nicht besonders bedrohliche Situation angesichts der saisonalen Influenza.
      Berücksichtigt man die Angaben bei den Selbstauskünften der STIKO-Mitglieder, erhebt sich angesichts der Lage doch die Frage, ob es sich nicht bei dieser Affäre mal wieder um eine blendende Geschäftsidee der Industrie handelt. Erzeugte Panik durch ein fiktives Seuchenbedrohungsszenario ist dabei ein probates MIttel. Auf die Vergeßlichkeit der Kunden – also der potentiellen Pillenschlucker und Impflinge -, kann man sich dabei verlassen. Wer redet heute noch von Vogelgrippe, SARS, Anthrax, Pocken, BSE? Von AIDS und HCV wollen wir lieber gar nicht reden. Alles Geschichten, die große Ängste und daraus abgeleitet, kopfloses Handeln verursachten, die sich aber dann doch nach relativ kurzer Zeit mehr oder weniger als Ammenmärchen herausgestellt haben.
      In diesem Sinne: Viele Grüße an den Spiegelfechter.

    61. superguppi schrieb am 22. Oktober 2009 um 15:00 - Permalink

      Das Rezept für eine B12-Creme beim ARD:

      Studien & Rezept für die B12-Creme

      Unser Gast Klaus Martens nennt folgende Zutaten:

      * 0,07 g Vitamin B12
      * 46 g Avocado-Öl
      * 45,42 g Wasser
      * 8 g Tegocare PS
      * 0,26 g Kaliumsorbat
      * 0,25 g Zitronensäure

    62. Bob schrieb am 24. Oktober 2009 um 15:36 - Permalink

      In Schweden hat man schon ab mitte Oktober (12.) angefangen “Risikopatienten” mit Pandemrix zu impfen. Da nach (zeitlich, nicht kausal!) der Impfung bis jetzt schon vier Todesfälle auftraten gerät die Impfung nun unter Verdacht:

      “Further deaths linked to swine flu vaccine

      Dictionary tool Double click on a word to get a translation

      Health investigators are under more pressure as two elderly women are reported to have died, days after receiving the swine flu vaccine. It brings the total number of deaths linked to the vaccine in Sweden to four.”

      http://www.thelocal.se/22846/20091024/

      Ich halte mich an die Empfehlung meines Hausarztes und warte erst einmal ab, was für Erfahrungen man noch mit dem Impfstoff bei der massenhaften Anwendung macht. Den Schweden bleibt zu wünschen, dass keine weiteren Todesfälle auftreten und die Untersuchung der Sterbefälle bald Klarheit herbeiführt.

    63. COPOKA schrieb am 26. Oktober 2009 um 23:19 - Permalink

      Noch ein Mal zurück zum Thema.
      Ich musste mich eben an die verplemperten Milliarden wieder bei der WDR-Sendung erinnern. 40 Tsd Todesopfer Jahr für Jahr!
      De facto wird in Dt. alleine dadurch eine Kleinstadt jährlich ausgelöscht.
      Dumm nur, dass für Verhinderung dieses Misstandes keine Milliarden nötig sind. Daher interessiert sich auch keine Sau dafür, weil dies nix zum Wachsdumm beitragen würde.

    64. clear schrieb am 27. Oktober 2009 um 09:33 - Permalink

      Der Ton wird aggressiver.
      Nach http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/vier-tote-nach-schweinegrippe-impfung/ kam prompt http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,657519,00.html
      Das wird noch spannend.

    65. Gebintit schrieb am 27. Oktober 2009 um 19:21 - Permalink

      @COPOKA

      Das heilige Wachsdumm will eben Opfer, da bleiben wir ganz archaisch!
      Seit Jahren weiß man z.B., dass Dieselabgase Krebs verursachen können, siehe z.B. “Diesel als Treibstoff für Tumore” im Focus, der kaum im Verdacht stehen wird, zu kritisch über so etwas zu berichten. Jede Wette, dass auch dieses Jahr und im Frühjahr, wenn die Schweinegrippe angeblich zuschlagen soll, weit mehr Menschen an Krebs sterben, den sie sich durch Autoabgase eingehandelt haben, als durch die Schweinegrippe.
      Denn nicht nur Viren können mutieren und gefährlich werden, jede Zelle die Erbgut besitzt kann mutieren und gefährlich werden. Aber Stopp, eine Begrenzung des Verkehrs gefährdet das Wachsdumm und Wachsdumm ist die Göttin Kali des Westens.

    66. Gebintit schrieb am 27. Oktober 2009 um 20:05 - Permalink

      Noch ein Nachtrag zum Thema Dieselabgase aus wissenschaft.de:

      Eingeatmete Abgase von Dieselfahrzeugen aktivieren offenbar den Teil des Immunsystems, der für allergische Reaktionen des Körpers verantwortlich ist. Gleichzeitig schwächt es Bereiche der Körperabwehr, die Infektionen bekämpfen.

      Dies erklärt aus meiner Sicht viel besser als die Hygienehypothese die geringeren Allergiehäufigkeiten in ländlichen Gebieten.

      Fachlich besser als der oben genannte Focus-Artikel ist dieser SPON-Artikel “Gefahrenquelle Diesel: Rußpartikel lösen Mutationen (Erbgutveränderungen) aus“. Im Focus-Artikel werden Dämpfe und Abgase verwechselt.

      Nicht nur der Ruß ist schädlich, auch die Stickoxide aus den Dieselabgasen: “Diesel-Abgas gefährlicher als gedacht“.

      Schön auch in diesem Zusammenhang der SPON-Artikel “Mehr Krebs – Drei Ministerpräsidenten und vier Auto-Manager präsentieren einen “Automobil-Konsens” – zu Lasten der Umwelt.”
      Dieselfahrzeuge werden steuerlich begünstigt, die Einführung der (nicht unumstrittenen) Rußfilter wurde verzögert, Tempolimits abgelehnt, … . Ohne Opfer kein Wachsdumm!

    67. Nickloser schrieb am 28. Oktober 2009 um 11:03 - Permalink

      FYI:

      http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wissenschaft/detail_dpa_22807740.php

    68. Gebintit schrieb am 1. November 2009 um 19:23 - Permalink

      Schweinegrippe = Katastrophenübung für den Ernstfall?

      Für diejenigen, denen die engagierte Ansprache von Frau Dr. Teresa Forcades (siehe, z.B., Die Schweinegrippe hat zugeschlagen) zu lang ist, oder zu mühsam (spanisch mit englischen Untertiteln), hier zusammengefasst wichtige Informationen, die ich überprüft habe.

      Eine sehr gute deutsche Übersetzung und Zusammenfassung des Berichts von Frau Forcades findet man hier: /www.catalunyareligio.cat/…/deutschNeueGrippe.pdf. Daraus die wichtigsten Punkte, ergänzt durch Links und eigene Kommentare:

      1. Die Schweinegrippe (“Neue Grippe” in Spanien) ist hoch ansteckend, aber meist relativ harmlos.

      Nach Daten des europäischen Zentrums zur Kontrolle und Vermeidung von Krankheiten (www.ecdc.europa.eu), sterben jedes Jahr zwischen 40.000 und 220.000 Menschen an der Grippe. Dies ist “normal”! Die schon überstandene Grippesaison auf der Südhalbkugel deutet an, dass die Todesfälle bei der neuen Schweinegrippe deutlich niedriger sind, bis zum 15.09.2009 waren es ca. 3600 weltweit.

      2. Die vom Pharmakonzern Baxter verursachte Beinah-Katastrophe mit Vogelgrippe-Viren im Januar 2009

      Ist das Schweinegrippe-Virus hoch ansteckend, Komplikationen aber eher selten, verhält es sich beim Vogelgrippevirus umgekehrt, also für den Menschen wenig ansteckend, dafür aber häufig mit Komplikationen (ca. 60 % Sterblichkeitsrate).

      Ende Januar 2009 verteilte die österreichische Filiale des nordamerikanischen Pharmakonzerns Baxter 72 kg Impfmaterial an 16 Laboratorien in Österreich, Deutschland, Tschechien und Slowenien. Ein Techniker des Labors der tschechischen Firma BioTest beschloss in eigener Regie, die Impfungen an Frettchen auszuprobieren, einer Tierart, an der seit 1918 die Studien der Grippeimpfungen durchgeführt werden. Alle geimpften Frettchen starben. Daraufhin wurde untersucht, worin genau das von der Firma Baxter gesandte Material bestand, und man entdeckte, dass es lebende Viren der Vogelgrippe enthielt (Virus A/H5N1),
      kombiniert mit lebenden Viren der alljährlichen Grippe (Virus A/H3N2). Wäre diese Verseuchung nicht rechtzeitig entdeckt worden, dann wäre die Pandemie, die derzeit die globalen und nationalen Gesundheitsautoritäten ohne reale Grundlage unaufhörlich ankündigen, nun erschreckende Realität. Diese Verbindung von Viren kann besonders tödlich sein, weil sie ein Virus von 60 % Sterblichkeitsrate mit geringer Ansteckung (das Virus der Vogelgrippe) mit einem anderen verbindet, das eine geringe Sterblichkeitsrate hat, doch hoch ansteckend ist (ein Virus von der alljährlichen Grippe).

      (Quelle: /www.catalunyareligio.cat/…/deutschNeueGrippe.pdf)

      Vom Worst-Case-Szenario der Züchtung und Freisetzung eines hoch ansteckenden und zugleich lebensgefährlichen “Killer-Virus” war man hier nicht mehr weit entfernt. Baxter hat, wie kaum anders zu erwarten, beschwichtigt. Erstaunlich wie wenig Medienresonanz dieser Beinahe-Viren-GAU erzeugt hat. Mittlerweile wurde in diesem Zusammenhang von einer Jane Bürgermeister Anzeige wegen Bioterrorismus und versuchten Massenmords erstattet (gegen WHO und Uno!).

      3. Haben wir keine Pandemie, wollen aber eine, so ändern wir halt die Definition !

      Vor Mai 2009 konnte eine Pandemie nur ausgerufen werden, wenn ein bedeutender Teil der Bevölkerung durch einen infektiösen Erreger gestorben war. Diese Bedingung – die einzige, die die klinische Bezeichnung einer Pandemie und die damit verbundenen politischen Maßnahmen sinnvoll sein lässt – wurde im Mai 2009 von der Definition entfernt,nachdem in den Vereinigten Staaten am 26. April der ‘nationale Gesundheitsnotstand’ ausgerufen worden war, während im ganzen Land gerade einmal 20 Personen sich an der neuen Grippe infiziert hatten und noch niemand daran gestorben war.

      Siehe dazu auch den Artikel von cnn.com “When a pandemic isnt’t a pandemic”.

      4. Will man Freiheiten einschränken, dann braucht man eine Bedrohung.

      Die Frage, die sich aus dem Verhalten der WHO und der Politik westlicher Staaten aufdrängt ist: Warum wollen hier bestimmte Kreise partout eine Pandemie? Finanzielle Interessen von Herstellen der Impfstoffe sind klar. Was kann es besseres geben, als wenn für ganze Völker Impfstoffe bestellt werden. Frau Forcades und andere befürchten aber noch mehr, nämlich massenhaft ausgeübten Zwang zur Impfung. Bedenklich ist dies erst recht vor dem Hintergrund, dass bei diesen Massenimpfungen Nebenwirkungen in Kauf genommen werden, die alles andere als harmlos sind, so z.B. durch die Wirkstoffverstärker hervorgerufene Autoimmunerkrankungen wie die aufsteigende Guillan-Barré-Lähmung.

      Die USA hat bereits ein Abkommen unterzeichnet, das sowohl Politiker als auch Pharmakonzerne von aller Verantwortung für mögliche Nebenwirkungen der Impfung befreit.

      Siehe hierzu auch “Legal immunity set for swine flu vaccine makers” (Seattle Times).

      Ergänzung: Warum die Schweinegrippe eine große Katastrophenübung sein könnte

      Im Biotechnologie-Journal LifeGen.de sieht man in dem Beinahe-GAU in Mitteleuropa, verursacht durch Baxter, nur einen weiteren Fall, der die eigentliche Pandemie-Gefahr deutlich macht: immer mehr private, staatliche und halbstaatliche Laboratorien arbeiten mit hoch gefährlichen Krankheitserregern. Dies trifft vor allem auf die USA zu. Terroristen könnten sich relativ leicht Zugang zu vielen dieser Laboratorien verschaffen, aber auch ohne Terroristen ist es gefährlich genug, wie Baxter erneut (nicht der erste Vorfall!) bewiesen hat. Könnte es sein, dass – neben den Profitinteressen der Impfstoffhersteller – mit der Schweinegrippe der Ernstfall geprobt wird, den die Sicherheits-Experten für immer wahrscheinlicher halten, da immer mehr Leute mit Krankheitserregern herumbasteln?

      Für äußerst bedenklich halte ich es auch, das ein profitorientierter Konzern wie Baxter, gleichzeitig gefährliche neue Erreger züchtet und das passende Gegenmittel herstellt. Am 07. Januar 2009 gab Baxter die Pressemitteilung “EU-Zulassungsempfehlung für neuen Baxter Impfstoff gegen die Vogelgrippe-Pandemie- Innovative Technologie beschleunigt Impfstoff-Bereitstellung im Ernstfall” heraus und Ende Januar verteilte die österreichische Baxter-Filiale versehentlich (?) einen Viren-Cocktail aus infektiösem Grippevirus und Vogelgrippe an unwissende Laboratorien in Tschechien, Deutschland und Slowenien. Diese Konzerne haben eine enorme Macht in ihrer Hand, die schlecht kontrolliert wird!
      Die Erforschung gefährlicher Viren und die Entwicklung von Impfstoffen sollte in staatlicher Hand liegen!

    69. hannilein schrieb am 1. November 2009 um 21:40 - Permalink

      @ Gebintit, #68:

      Danke für die Zusammenstellung. Deine Befürchtungen gerade auch hinsichtlich der Einschränkung bürgerlicher Freiheiten teile ich, wie schon andernorts erwähnt. Auch haben die Konzerne wohl nur wenig Hemmungen, wenn es um Profit geht. Dies aber ist eine Binse ;-)

      Beste Grüße
      hannilein

    70. R_Winter schrieb am 2. November 2009 um 12:18 - Permalink

      @ Gebintit #68

      Für äußerst bedenklich halte ich es auch, das ein profitorientierter Konzern wie Baxter, gleichzeitig gefährliche neue Erreger züchtet und das passende Gegenmittel herstellt. Am 07. Januar 2009 gab Baxter die Pressemitteilung ?EU-Zulassungsempfehlung für neuen Baxter Impfstoff gegen die Vogelgrippe-Pandemie- Innovative Technologie beschleunigt Impfstoff-Bereitstellung im Ernstfall? heraus und Ende Januar verteilte die österreichische Baxter-Filiale versehentlich (?) einen Viren-Cocktail aus infektiösem Grippevirus und Vogelgrippe an unwissende Laboratorien in Tschechien, Deutschland und Slowenien.

      Wenn der Sachverhalt so stimmt, sollte man die Verantwortlichen von Baxter nach China ausliefern und vor Gericht stellen, mit der Gefahr von Todesurteilen.

      Die Verantwortlich deutschen Minister sollten wegen Bruches ihres Amtseides “..Schaden abzuwenden vom deutschen Volke…” und wegen unterstützen von internationalen Bio-Terroristen vor Gericht stellen.

      Ein unglaublicher Vorfall.

    71. Outlook schrieb am 2. November 2009 um 13:07 - Permalink

      Empfehle hier das Buch “Nebenwirkung Tod” von John Virapen

      Das Buch ist hochakuell und erklärt detailiert die Marketingstragien zur Einführung neuer Medikamente am Beispiel des Pharmakonzerns Eli Lilly.
      Erschütternde Tatsachenbeispiele.

    72. Outlook schrieb am 2. November 2009 um 13:10 - Permalink

      Empfehle hier das Buch ?Nebenwirkung Tod? von John Virapen

      Das Buch ist hochaktuell und erklärt detailliert die Marketingstrategien zur Einführung neuer Medikamente am Beispiel des Pharmakonzerns Eli Lilly.
      Erschütternde Tatsachenbeispiele.


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