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> <channel><title>Kommentare zu: Der Freitod eines Torwarts und die Ethik</title> <atom:link href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1147/der-freitod-eines-torwarts-und-die-ethik/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1147/der-freitod-eines-torwarts-und-die-ethik</link> <description></description> <lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 11:09:10 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Von: Friedenstaube im Sturzflug &#124; Rockbär.de MedienBLOG</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1147/der-freitod-eines-torwarts-und-die-ethik#comment-52946</link> <dc:creator>Friedenstaube im Sturzflug &#124; Rockbär.de MedienBLOG</dc:creator> <pubDate>Mon, 23 Nov 2009 13:05:16 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=1147#comment-52946</guid> <description>[...] ZAPP-Medienmagazin zeigt noch mal ganz deutlich die &#8220;Massen-Trauer in den Medien&#8221; auf. Der Spiegelfechter betrachtet die vermeintliche &#8220;Ethik der Qualitätsmedien&#8221; ebenfalls sehr treffend, und [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] ZAPP-Medienmagazin zeigt noch mal ganz deutlich die &#8220;Massen-Trauer in den Medien&#8221; auf. Der Spiegelfechter betrachtet die vermeintliche &#8220;Ethik der Qualitätsmedien&#8221; ebenfalls sehr treffend, und [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Und keiner hats verstanden&#8230;&#8230;.. &#171; Bittersweetkiss</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1147/der-freitod-eines-torwarts-und-die-ethik#comment-52909</link> <dc:creator>Und keiner hats verstanden&#8230;&#8230;.. &#171; Bittersweetkiss</dc:creator> <pubDate>Sun, 22 Nov 2009 16:20:20 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=1147#comment-52909</guid> <description>[...] davon gelesen, auch kein Titelblatt, nur drei Blogeinträge von Frau Doktor, Gnafu und dem Spiegelfechter und die Pressekonferenz gehört. Eigentlich ist alles geschrieben worden, was zu schreiben war, [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] davon gelesen, auch kein Titelblatt, nur drei Blogeinträge von Frau Doktor, Gnafu und dem Spiegelfechter und die Pressekonferenz gehört. Eigentlich ist alles geschrieben worden, was zu schreiben war, [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: HarryHIII</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1147/der-freitod-eines-torwarts-und-die-ethik#comment-52819</link> <dc:creator>HarryHIII</dc:creator> <pubDate>Fri, 20 Nov 2009 16:43:49 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=1147#comment-52819</guid> <description>@F2009
Punkt für Punkt:
Natürlich sind Medikamente kein Allheilmittel: So wenig wie möglich, so viel wie nötig, das sollte immer eine der Maximen sein. Und gerne (später) auch ganz ohne Medikamente; nur muss das wirklich immer kontrolliert ablaufen (in Kooperation: Psychiater, Mediziner und Psychotherapeut) ? z.B.: kein Mensch, am wenigsten die betroffene Person selbst, will, dass der Betroffene ständig wieder in akute Phasen zurückfällt. (Wir reden hier immerhin von Fällen wie der &quot;Enke-Fall&quot; einer war. Wir reden hier von Fällen, die auch schon mal - zum Schutz vor sich selbst und zum Schutz anderer - eine stationäre Aufnahme in eine geschlossene Abteilung notwendig machen.)
Ja, die freie Wahl eines Psychotherapeuten ist so eine Sache in Deutschland, geht aber eigentlich; man kann ja eben sogar wechseln. Auch hier: Zunächst Einzeltherapie, dann Gruppentherapie ist immer der bewährte Ablauf. Zu Beginn ist der Patient noch nicht stark genug gefestigt für die Erfahrungen einer Gruppentherapie - die sind nicht immer positiv. Eine wichtige Erkenntnis, die sich dem Klienten in der Gruppentherapie eröffnet, ist tatsächlich: Ich bin nicht alleine mit meiner Thematik ? ein großer Fortschritt und eine große Hilfe für den Therapieverlauf.
Es gibt viele andere sehr gute Möglichkeiten anstelle von Gestalttherapie. Aber auch das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
Tränen sind &lt;em&gt;keine Pflicht&lt;/em&gt; für die Bewältigung der Vergangenheit; die Gestalttherapie ist aber prädestiniert dafür Tränen und Gefühle von Desorientierung beim Klienten zu generieren, ist meine persönliche Meinung.
Insgesamt ist es so: So wie man ist und das, was man erlebt hat, kann man nicht leugnen, wegreden oder ?wegmachen?. Ziel einer seriösen Psychotherapie kann es nur sein mit seinen persönlichen ?Beschädigungen? besser umgehen zu können, sie in die eigene Persönlichkeit zu reintegrieren, sie als Bestandteile von sich zu &lt;em&gt;akzeptieren&lt;/em&gt;.
Allgemein:
Ich gebe hier natürlich keine Tipps und Hinweise für Therapien. Ich gehe hier auch nicht auf genaue Einzelheiten ein. Ich kann und will das Thema hier in diesem Rahmen auch nicht mal annähernd erschöpfend darstellen. Ich bin in dieser Thematik (Depression, Psychotherapie, Verhältnis in Deutschland zur Psychotherapie und zu psychischen Erkrankungen, Medizin u.ä.m.) nur ziemlich involviert und engagiert und wollte hier nur möglichen Missverständnissen, die sonst evtl. in Verbindung mit meinem Kommentar (Nr.149) entstehen hätten können, begegnen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@F2009<br
/> Punkt für Punkt:<br
/> Natürlich sind Medikamente kein Allheilmittel: So wenig wie möglich, so viel wie nötig, das sollte immer eine der Maximen sein. Und gerne (später) auch ganz ohne Medikamente; nur muss das wirklich immer kontrolliert ablaufen (in Kooperation: Psychiater, Mediziner und Psychotherapeut) ? z.B.: kein Mensch, am wenigsten die betroffene Person selbst, will, dass der Betroffene ständig wieder in akute Phasen zurückfällt. (Wir reden hier immerhin von Fällen wie der &#8220;Enke-Fall&#8221; einer war. Wir reden hier von Fällen, die auch schon mal &#8211; zum Schutz vor sich selbst und zum Schutz anderer &#8211; eine stationäre Aufnahme in eine geschlossene Abteilung notwendig machen.)</p><p>Ja, die freie Wahl eines Psychotherapeuten ist so eine Sache in Deutschland, geht aber eigentlich; man kann ja eben sogar wechseln. Auch hier: Zunächst Einzeltherapie, dann Gruppentherapie ist immer der bewährte Ablauf. Zu Beginn ist der Patient noch nicht stark genug gefestigt für die Erfahrungen einer Gruppentherapie &#8211; die sind nicht immer positiv. Eine wichtige Erkenntnis, die sich dem Klienten in der Gruppentherapie eröffnet, ist tatsächlich: Ich bin nicht alleine mit meiner Thematik ? ein großer Fortschritt und eine große Hilfe für den Therapieverlauf.</p><p>Es gibt viele andere sehr gute Möglichkeiten anstelle von Gestalttherapie. Aber auch das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.</p><p>Tränen sind <em>keine Pflicht</em> für die Bewältigung der Vergangenheit; die Gestalttherapie ist aber prädestiniert dafür Tränen und Gefühle von Desorientierung beim Klienten zu generieren, ist meine persönliche Meinung.</p><p>Insgesamt ist es so: So wie man ist und das, was man erlebt hat, kann man nicht leugnen, wegreden oder ?wegmachen?. Ziel einer seriösen Psychotherapie kann es nur sein mit seinen persönlichen ?Beschädigungen? besser umgehen zu können, sie in die eigene Persönlichkeit zu reintegrieren, sie als Bestandteile von sich zu <em>akzeptieren</em>.</p><p>Allgemein:<br
/> Ich gebe hier natürlich keine Tipps und Hinweise für Therapien. Ich gehe hier auch nicht auf genaue Einzelheiten ein. Ich kann und will das Thema hier in diesem Rahmen auch nicht mal annähernd erschöpfend darstellen. Ich bin in dieser Thematik (Depression, Psychotherapie, Verhältnis in Deutschland zur Psychotherapie und zu psychischen Erkrankungen, Medizin u.ä.m.) nur ziemlich involviert und engagiert und wollte hier nur möglichen Missverständnissen, die sonst evtl. in Verbindung mit meinem Kommentar (Nr.149) entstehen hätten können, begegnen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: F2009</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1147/der-freitod-eines-torwarts-und-die-ethik#comment-52713</link> <dc:creator>F2009</dc:creator> <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 20:29:24 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=1147#comment-52713</guid> <description>@ HarryHIII. Ja, es kann Sinn machen, zu Beginn Mundmedikamente zu bekommen um erst mal runter von dem Trip zu kommen. Aber ich selbst habe an mir gemerkt, dass es kein Allheilmittel ist. eine Freundin nimmt Medikament, seit längerem. Gut geht es ihr nicht. Sie hat jetzt auch einen Therapeuten. Aber leider kommt sie da auch nicht weiter. Denn es steht und fällt leider auch mit dem Begleiter des Prozesses, meine erste Wahl (ich habe gewechselt) hat leider bei mir zu begrenztem Erfolg geführt. Richtig gut war eine Gruppe Gliechgesinnter, mit der ich mehrere Wochen Gruppentherapie hatte. Das ist letztendlich Gesprächstherapie, die v.a. noch mit Gestaltungtherapie unterlegt wird. Medikamente durften übrigens nicht eingenommen werden und waren auch nicht nötig. Der gegenseitige Halt hat das einfach unnötig gemacht. Jemanden zu haben, der das Ähnliche durchmacht, das hat mir sehr geholfen, zuvor kam ich mir in meiner Einzeltherapie oft so vor, als ob nur ich Probleme im Leben habe. Übrigens kann man fast sagen, dass 1 Woche Gruppe wie ein Jahr Einzelgesprächstherapie ist. Also: sehr effektiv und effizient.
Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber seitdem sehe ich vieles anders. Der Schritt hat mich allerdings ein Haufen Überwindung gekostet. Denn wer will schon sagen, dass er mal ein paar Wochen weg ist und dass er ne Gruppentherapie gemacht hat. Ich habe das nur engsten Freunden erzählt und bin heuet noch sehr vorsichtig.
Im Studium viel das zum Glück nicht so auf.... Aber genau das ist dann schon das gesellschaftliche Problem. Denn eigentlich ist so ne Therapie nichts anders, als über sich zu reden, sich mitzuteilen und von früher zu erzählen und vor allem das zu verarbeiten. Manchmal denke ich, dass ist schon so banal, weil ich das nie gedacht hätte, das es so einfach ist und so viel bewegt.
Da fließen natürlich auch Tränen (das ist die Verarbeitung), wenn die Erinnerungen hochkommen. Aber genau darum geht es auch, das ist es, was sich über Jahre anstaut und mehr und mehr zum Gefühstau führt, bis man nicht mehr kann und  zusammenbricht. Ich finde das sehr spannend. Wer ein paar Zusammenhänge für sich klar bekommen will, kann auch klein anfangen und sich die Bücher von Hans-Joachim Maaz zu Gemüte führen (z.B. Lilith-Komplex), obwohl ich gleich dazu sagen muss, lesen ersetzt nicht das handeln, leider, muss ich sagen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@ HarryHIII. Ja, es kann Sinn machen, zu Beginn Mundmedikamente zu bekommen um erst mal runter von dem Trip zu kommen. Aber ich selbst habe an mir gemerkt, dass es kein Allheilmittel ist. eine Freundin nimmt Medikament, seit längerem. Gut geht es ihr nicht. Sie hat jetzt auch einen Therapeuten. Aber leider kommt sie da auch nicht weiter. Denn es steht und fällt leider auch mit dem Begleiter des Prozesses, meine erste Wahl (ich habe gewechselt) hat leider bei mir zu begrenztem Erfolg geführt. Richtig gut war eine Gruppe Gliechgesinnter, mit der ich mehrere Wochen Gruppentherapie hatte. Das ist letztendlich Gesprächstherapie, die v.a. noch mit Gestaltungtherapie unterlegt wird. Medikamente durften übrigens nicht eingenommen werden und waren auch nicht nötig. Der gegenseitige Halt hat das einfach unnötig gemacht. Jemanden zu haben, der das Ähnliche durchmacht, das hat mir sehr geholfen, zuvor kam ich mir in meiner Einzeltherapie oft so vor, als ob nur ich Probleme im Leben habe. Übrigens kann man fast sagen, dass 1 Woche Gruppe wie ein Jahr Einzelgesprächstherapie ist. Also: sehr effektiv und effizient.<br
/> Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber seitdem sehe ich vieles anders. Der Schritt hat mich allerdings ein Haufen Überwindung gekostet. Denn wer will schon sagen, dass er mal ein paar Wochen weg ist und dass er ne Gruppentherapie gemacht hat. Ich habe das nur engsten Freunden erzählt und bin heuet noch sehr vorsichtig.<br
/> Im Studium viel das zum Glück nicht so auf&#8230;. Aber genau das ist dann schon das gesellschaftliche Problem. Denn eigentlich ist so ne Therapie nichts anders, als über sich zu reden, sich mitzuteilen und von früher zu erzählen und vor allem das zu verarbeiten. Manchmal denke ich, dass ist schon so banal, weil ich das nie gedacht hätte, das es so einfach ist und so viel bewegt.<br
/> Da fließen natürlich auch Tränen (das ist die Verarbeitung), wenn die Erinnerungen hochkommen. Aber genau darum geht es auch, das ist es, was sich über Jahre anstaut und mehr und mehr zum Gefühstau führt, bis man nicht mehr kann und  zusammenbricht. Ich finde das sehr spannend. Wer ein paar Zusammenhänge für sich klar bekommen will, kann auch klein anfangen und sich die Bücher von Hans-Joachim Maaz zu Gemüte führen (z.B. Lilith-Komplex), obwohl ich gleich dazu sagen muss, lesen ersetzt nicht das handeln, leider, muss ich sagen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Warnung: entfremdete Lebens- und Lernverhältnisse können tödlich sein &#171; Nachdenkseiten der Schulpsychologie</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1147/der-freitod-eines-torwarts-und-die-ethik#comment-52709</link> <dc:creator>Warnung: entfremdete Lebens- und Lernverhältnisse können tödlich sein &#171; Nachdenkseiten der Schulpsychologie</dc:creator> <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 20:04:57 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=1147#comment-52709</guid> <description>[...] Spiegelfechter, taz-Artikel zu Robert Enke, Micha Hilgers in der FR [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Spiegelfechter, taz-Artikel zu Robert Enke, Micha Hilgers in der FR [...]</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
