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	<title>Kommentare zu: Spitze Ellenbogen statt starker Schultern</title>
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		<title>Von: dissenter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1164/spitze-ellenbogen-statt-starker-schultern#comment-52682</link>
		<dc:creator>dissenter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 14:54:01 +0000</pubDate>
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		<description>StefanP
Nicht dass ich mich auch in diese Diskussion einklinken wollte, aber ich lese gerade zufällig:&lt;blockquote&gt;
Das Verständnis einer freien Gesellschaft ist doch, dass jeder erstmal für sich selber aufkommt.&lt;/blockquote&gt;
Sie haben völlig Recht. Und deshalb möchte ich in einer Gesellschaft leben, die frei &lt;strong&gt;und&lt;/strong&gt; solidarisch ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>StefanP<br />
Nicht dass ich mich auch in diese Diskussion einklinken wollte, aber ich lese gerade zufällig:<br />
<blockquote>
Das Verständnis einer freien Gesellschaft ist doch, dass jeder erstmal für sich selber aufkommt.</p></blockquote>
<p>Sie haben völlig Recht. Und deshalb möchte ich in einer Gesellschaft leben, die frei <strong>und</strong> solidarisch ist.</p>
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		<title>Von: StefanP</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1164/spitze-ellenbogen-statt-starker-schultern#comment-52681</link>
		<dc:creator>StefanP</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 14:38:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=1164#comment-52681</guid>
		<description>@Spiegelfechter

&lt;blockquote&gt;Der ?Gutverdiener? zahlt weniger, als er es nach dem einkommensabhängigen Arbeitnehmeranteil müsste. Wenn jemand aufgrund gesetzlicher Maßnahmen von einer Zahlung befreit wird, so ist dies eine Subvention.&lt;/blockquote&gt;

Der von Ihnen verwandte Subventionsbegriff ist relativ, denn er setzt daran an, dass zuvor eine gesetzliche und staatliche Maßnahme angemessen und maßvoll war. So wäre jede Reduzierung der Steuerlast eine Subvention.

Der durchschnittliche deutsche Erwachsene verursacht jährliche Gesundheitskosten von 2.500 EUR, jedoch trägt nur eine Minderheit Belastungen in dieser Höhe und mehr. Das bedeutet nichts anders, als dass die Mehrheit der Bevölkerung Kosten verursacht, für die sie nicht aufkommt. Das Zauberwort ist ?Solidarausgleich?, weshalb die Sekretärin weniger zahlen soll als der Chef. Doch warum eigentlich? Das Verständnis einer freien Gesellschaft ist doch, dass jeder erstmal für sich selber aufkommt. Erst wenn das den einzelnen überfordert, hilft die Gemeinschaft.

Zweifellos würden 2.500 EUR so manchen überfordern. Dann kann aber doch unmöglich von einer Subvention gesprochen werden, wenn der Besserverdiener einen Teil dieser Kosten übernimmt, sei es in Form von Steuern oder Sozialabgaben. Bei den Krankenkassenbeiträgen gibt es immer noch das Äquivalenzprinzip, das besagt, dass zwischen Leistung und Gegenleistung ein direkter Zusammenhang gegeben sein muss. Dies wird zumindest tangiert, wenn der Vielverdiener weit mehr in die Gemeinschaft der Versicherten einbringt als derjenige mit wenig Einkommen.

Auf diesen Zusammenhang hinzuweisen und ihn deutlich zu machen, ist keine Aufgabe des Solidargedankens. Gleichzeitig ist zu fragen, wieviel Solidarität kann eine Gesellschaft verlangen und wo findet der Solidargedanke seine Grenzen? Muss jemand immer und in jeder Situation Solidarität üben, was für die meisten bedeutet, sein Einkommen mit anderen zu teilen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Spiegelfechter</p>
<blockquote><p>Der ?Gutverdiener? zahlt weniger, als er es nach dem einkommensabhängigen Arbeitnehmeranteil müsste. Wenn jemand aufgrund gesetzlicher Maßnahmen von einer Zahlung befreit wird, so ist dies eine Subvention.</p></blockquote>
<p>Der von Ihnen verwandte Subventionsbegriff ist relativ, denn er setzt daran an, dass zuvor eine gesetzliche und staatliche Maßnahme angemessen und maßvoll war. So wäre jede Reduzierung der Steuerlast eine Subvention.</p>
<p>Der durchschnittliche deutsche Erwachsene verursacht jährliche Gesundheitskosten von 2.500 EUR, jedoch trägt nur eine Minderheit Belastungen in dieser Höhe und mehr. Das bedeutet nichts anders, als dass die Mehrheit der Bevölkerung Kosten verursacht, für die sie nicht aufkommt. Das Zauberwort ist ?Solidarausgleich?, weshalb die Sekretärin weniger zahlen soll als der Chef. Doch warum eigentlich? Das Verständnis einer freien Gesellschaft ist doch, dass jeder erstmal für sich selber aufkommt. Erst wenn das den einzelnen überfordert, hilft die Gemeinschaft.</p>
<p>Zweifellos würden 2.500 EUR so manchen überfordern. Dann kann aber doch unmöglich von einer Subvention gesprochen werden, wenn der Besserverdiener einen Teil dieser Kosten übernimmt, sei es in Form von Steuern oder Sozialabgaben. Bei den Krankenkassenbeiträgen gibt es immer noch das Äquivalenzprinzip, das besagt, dass zwischen Leistung und Gegenleistung ein direkter Zusammenhang gegeben sein muss. Dies wird zumindest tangiert, wenn der Vielverdiener weit mehr in die Gemeinschaft der Versicherten einbringt als derjenige mit wenig Einkommen.</p>
<p>Auf diesen Zusammenhang hinzuweisen und ihn deutlich zu machen, ist keine Aufgabe des Solidargedankens. Gleichzeitig ist zu fragen, wieviel Solidarität kann eine Gesellschaft verlangen und wo findet der Solidargedanke seine Grenzen? Muss jemand immer und in jeder Situation Solidarität üben, was für die meisten bedeutet, sein Einkommen mit anderen zu teilen?</p>
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		<title>Von: Pierre</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1164/spitze-ellenbogen-statt-starker-schultern#comment-52674</link>
		<dc:creator>Pierre</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 12:43:34 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr guter Artikel!

Ein Blick Richtung Schweiz zeigt die negativen Seiten der Kopfpauschale.
Wer noch etwas Argumentationshilfe bei Diskussionen zum Gesundheitswesen mit (gegen) FDP-Hampelmänner braucht, sollte dieses Buch lesen:

http://www.amazon.de/Mythen-Gesundheitspolitik-Hartmut-Reiners/dp/3456846797/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1258634569&amp;sr=8-1</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr guter Artikel!</p>
<p>Ein Blick Richtung Schweiz zeigt die negativen Seiten der Kopfpauschale.<br />
Wer noch etwas Argumentationshilfe bei Diskussionen zum Gesundheitswesen mit (gegen) FDP-Hampelmänner braucht, sollte dieses Buch lesen:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Mythen-Gesundheitspolitik-Hartmut-Reiners/dp/3456846797/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1258634569&amp;sr=8-1" rel="nofollow">http://www.amazon.de/Mythen-Gesundheitspolitik-Hartmut-Reiners/dp/3456846797/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1258634569&amp;sr=8-1</a></p>
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	<item>
		<title>Von: MNB</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1164/spitze-ellenbogen-statt-starker-schultern#comment-52496</link>
		<dc:creator>MNB</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:02:10 +0000</pubDate>
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		<description>@schwitzig

Die Subvention besteht darin, daß bspw. in Pflegeheimen oder bei der Müllabfuhr &quot;für lau&quot; erledigt wird, wofür eigentlich Vollzeitstellen da sein sollten. Schau Dir heute Pflegeheime an: da wird der 1?-Job als Wiedereingliederungsmaßnahme konterkariert, indem jede Station je früh und abends einen 1?-Jobber als &quot;Planstelle&quot; hat. Da werden die Sklaven fest als solche eingeplant und dienen der Gewinnmaximierung. Das kann aber nicht die Aufgabe von 1?-Jobbern oder Zivi&#039;s sein.  - Oder Deine Müllabfuhr: ich zahle Entsorgungsgebühren. Da soll auch jemand davon leben können, v.a. der, der das macht, und eben nicht Lohnkosten gespart werden (=Subvention). Es wäre der Entsorger dann der Dumme, der nicht auf Sklaven zurückgreift. 

Im Übrigen führt du das &quot;bedingungslose&quot; Grundeinkommen gerade ad absurdum mit Deiner &quot;Verpflichtung&quot;... - Es ist doch gerade dazu gedacht, Arbeitnehmer in die Lage zu versetzen Arbeit auch abzulehnen, es sei denn, der Arbeitgeber bezahlt eben ordentlich, bietet ordentliche Arbeitsbedingungen etc.

Und sorry, Deine staatlichen Träger gehören zu den muntersten Ausbeutern dieser Sklaven. Nee, Arbeit muß immer entlohnt werden und das ordentlich, sonst bleibt sie eben liegen, bis sie lohnenswert ist!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@schwitzig</p>
<p>Die Subvention besteht darin, daß bspw. in Pflegeheimen oder bei der Müllabfuhr &#8220;für lau&#8221; erledigt wird, wofür eigentlich Vollzeitstellen da sein sollten. Schau Dir heute Pflegeheime an: da wird der 1?-Job als Wiedereingliederungsmaßnahme konterkariert, indem jede Station je früh und abends einen 1?-Jobber als &#8220;Planstelle&#8221; hat. Da werden die Sklaven fest als solche eingeplant und dienen der Gewinnmaximierung. Das kann aber nicht die Aufgabe von 1?-Jobbern oder Zivi&#8217;s sein.  &#8211; Oder Deine Müllabfuhr: ich zahle Entsorgungsgebühren. Da soll auch jemand davon leben können, v.a. der, der das macht, und eben nicht Lohnkosten gespart werden (=Subvention). Es wäre der Entsorger dann der Dumme, der nicht auf Sklaven zurückgreift. </p>
<p>Im Übrigen führt du das &#8220;bedingungslose&#8221; Grundeinkommen gerade ad absurdum mit Deiner &#8220;Verpflichtung&#8221;&#8230; &#8211; Es ist doch gerade dazu gedacht, Arbeitnehmer in die Lage zu versetzen Arbeit auch abzulehnen, es sei denn, der Arbeitgeber bezahlt eben ordentlich, bietet ordentliche Arbeitsbedingungen etc.</p>
<p>Und sorry, Deine staatlichen Träger gehören zu den muntersten Ausbeutern dieser Sklaven. Nee, Arbeit muß immer entlohnt werden und das ordentlich, sonst bleibt sie eben liegen, bis sie lohnenswert ist!</p>
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	<item>
		<title>Von: schwitzig</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1164/spitze-ellenbogen-statt-starker-schultern#comment-52493</link>
		<dc:creator>schwitzig</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 09:16:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=1164#comment-52493</guid>
		<description>@MNB
&lt;blockquote&gt;Kein guter Gedanke. JEDE Subvention wird vom Markt sofort eingepreist und mißbraucht. ? Schau Dir Caritas &amp; Co. an, wie sie die 1?-Jobber eingeplant haben, obwohl das vor jedem Gericht scheitern würde. Nein: entweder BGE oder negative Einkommenssteuer. Aber ein Wischiwaschi wird vom Markt umgehend vergewaltigt.&lt;/blockquote&gt;

sehr wohl gute Idee, weil für diese Dienste ausschließlich staatliche Träger in Frage kämen. Und wieso &quot;entweder&quot;? BGE &lt;strong&gt;mit&lt;/strong&gt; einer Verpflichtung zur temporären Beteiligung für alle ohne Berücksichtigung des Status.
So kann gewährleistet werden, dass auch Arbeiten (z.B. Müllabfuhr) trotz eines negativen Images  ausgeführt werden, ohne dass der Ausführende diskriminiert wird.

Und wo bitte erkennst Du da eine Subvention?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MNB</p>
<blockquote><p>Kein guter Gedanke. JEDE Subvention wird vom Markt sofort eingepreist und mißbraucht. ? Schau Dir Caritas &amp; Co. an, wie sie die 1?-Jobber eingeplant haben, obwohl das vor jedem Gericht scheitern würde. Nein: entweder BGE oder negative Einkommenssteuer. Aber ein Wischiwaschi wird vom Markt umgehend vergewaltigt.</p></blockquote>
<p>sehr wohl gute Idee, weil für diese Dienste ausschließlich staatliche Träger in Frage kämen. Und wieso &#8220;entweder&#8221;? BGE <strong>mit</strong> einer Verpflichtung zur temporären Beteiligung für alle ohne Berücksichtigung des Status.<br />
So kann gewährleistet werden, dass auch Arbeiten (z.B. Müllabfuhr) trotz eines negativen Images  ausgeführt werden, ohne dass der Ausführende diskriminiert wird.</p>
<p>Und wo bitte erkennst Du da eine Subvention?</p>
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