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      Ein sehr interessanter Artikel, der jedoch einiger Anmerkungen bedarf: Bis...

      Fake bei Morbus Sarrazin:

      Warum wurde meine Anmerkugn zu den erneuerbaren Energien gelöscht?

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      Fake bei Morbus Sarrazin:

      Auch eine Möglichkeit, wenn es auch eine gewisse Ironie hätte: Hassbotschaft melden

      Fake bei Morbus Sarrazin:

      Hassbotschaft melden

      Groo bei Morbus Sarrazin:

      @zing Ich finde es immer wieder erstaunlich wie viele doch durchaus intelligente Menschen...

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      Womit hat er denn Recht? Er stellt viele Thesen auf… er hat nur damit...

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      Vielen Dank für den sehr informativen Artikel :-) Was könnte man...

      Uli bei Die Büchse der Pandora:

      Gibt es denn eigentlich irgendwo eine brauchbare Erklärung was der religiöse...

      Groo bei Morbus Sarrazin:

      nochmal zu den Bayern: Die renitenten Bayern haben die Fähigkeit, einen Valentin, der ja...

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      Zum Thema Glaskugel hat Glenn Greenwald vor wenigen Tagen einen lesenswerten...

      almabu bei Die Büchse der Pandora:

      Beim Irak-Krieg könnte es sich aber auch um einen Teil eines größeren Planes...

      R_Winter bei Die Büchse der Pandora:

      Richtig, darum habe ich Habenseite auch in Anführungszeichen geschrieben.

      Spiegelfechter bei Die Büchse der Pandora:

      Ja klar, das Kriegshandwerk wird künftig verstärkt privatisiert. Söhne...

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  • An Schäbigkeit kaum zu überbieten?

    geschrieben am 16. April 2007 von Spiegelfechter

    “An Schäbigkeit kaum zu überbieten” – dies sagte Helmut Kohl jüngst über Angela Merkel. Damit hat er natürlich den Nagel auf den Kopf getroffen, aber es ist nur all zu offensichtlich, dass dies ein letzter verzweifelter Versuch ist, sich doch noch in den Besitz des “Friedensnobelpreises” schreiben zu lassen.

    Anders als die üblichen Claquere ist das Merkel nämlich seltsamerweise nicht der Meinung, Kohl solle diesen Preis bekommen und sich in die Reihe so illustrer Friedensaktivisten wie Henry Kissinger, Jassir Arafat, Schimon Peres und Jitzhak Rabin einreihen. Als Motiv für Merkel nennen laut SPIEGEL Kohl-Getreue, sie wolle nicht, “daß Kohl ihre eigenen außenpolitischen Erfolge überstrahle”. Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Das geschmeidigste Bush-Zäpfchen aller Zeiten als außenpolitische Großtat? Nein, da kann der menschgewordene Pfälzer Saumagen schon mit anderen Pfründen prahlen, die unbedingt nobelpreiswürdig sind.

    So z.B. die Durchsetzung des NATO-Nachrüstungsbeschlusses, die Einführung des Euros, der Aufkauf und anschliessende Ausverkauf der DDR, Blackouts vor Untersuchungsausschüssen, die Kranzniederlegung auf einem Waffen-SS Friedhof, die kreative Finanzierung seiner Partei und viele friedliche Dinge mehr.

    Kohl hätte den Friedensnobelpreis sicher bekommen, hätte er nicht einen großen Fehler begangen. Sein “Mädchen” auf den Thron zu hieven. Welch Ironie der Geschichte, wenn jetzt gerade sie auf einer ihrer “Dr. Merkel rettet die Welt”-Touren diesen Preis zugeschrieben bekäme. Die schreibende Zunft liegt ihr ja zu Füßen. Ob es jetzt die bedingungslose Solidarität mit Israel ist, mit der sie den Nahost-Friedensprozess rettet oder die bedingungslose Solidarität mit unseren großen Freunden jenseits des Atlantiks, wenn es darum geht, Schurkenstaaten zu demokratisieren. Vielleicht sollte man den Friedensnobelpreis an Kohl und das Merkel gleichzeitig vergeben – das wäre doch eine Konzessionsentscheidung, oder nicht? Aber Oslo muss sich schon beeilen, die Konkurrenz schläft nicht. Auch Bush, Öttinger und Mugabe sind mittlerweile heißgehandelte Kandidaten, obgleich alle gegen den auf dem Sterbebett liegenden Sharon nur krasse Aussenseiter sind.

    Jens Berger

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    19 Kommentare:

    1. Jamas schrieb am 17. April 2007 at 08:38 - Permalink

      Köstlich! :D

    2. D. Krüger schrieb am 17. April 2007 at 15:31 - Permalink

      Hallo,
      …dem ist nichts hinzuzufügen.
      Stark bleiben!

    3. Dr. Dean schrieb am 17. April 2007 at 15:36 - Permalink

      *hihi* Du wirst gerade gespreeblickt.

    4. Thorben schrieb am 17. April 2007 at 16:08 - Permalink

      Ein heißer Kandidat für den Friedensnobelpreis sollte auch Herr Schäuble sein – denn er tut ja wirklich alles für unsere Sicherheit und den inneren Frieden – ja, wirklich alles – leider.

    5. Jörg Sutter schrieb am 17. April 2007 at 16:19 - Permalink

      Klasse Kommentar! Ich erlaube mir, dies an einen Verleger weiterzumelden, der gerade ein Polit-E-Zine plant.

      Toitoitoi Ihr Jörg Sutter

    6. jolly rogers schrieb am 17. April 2007 at 17:59 - Permalink

      sollte es möglich sein, einen nobelpreis postum zu verleihen, so werde ich nächstes jahr den nunmehr reingewaschenen prof. dr. h.c. hans karl filbinger vorschlagen. ganz unschäbig.

    7. jolly rogers schrieb am 17. April 2007 at 18:01 - Permalink

      ach ich vergaß: abholen darf den preis dann der brunnhuber schorsch… der braucht zwar noch etwas wurzelbürstentherapie, aber das wird dann schon.

    8. Uwe schrieb am 17. April 2007 at 19:40 - Permalink

      Saugute Artikel. Ein Dank an Spreeblick und Glückwunsch zur Erwähnung.

    9. soimar schrieb am 17. April 2007 at 19:59 - Permalink

      Neben dem guten Artikel muss auch die exzellente Auswahl der Bilder Anerkennung finden, die treffender nicht sein können.

    10. Buzz schrieb am 17. April 2007 at 20:05 - Permalink

      @10 soimar

      Das Gleiche wollte ich auch gerade anmerken! Super Bildauswahl!

    11. brezelbuh schrieb am 18. April 2007 at 15:07 - Permalink

      Via Spreeblick hierher verschlagen. Toller Artikel in einem bemerkenswerten Blog. Kommt auf meine Blogliste.
      Gruß

    12. otti schrieb am 18. April 2007 at 18:00 - Permalink

      @7: Laut Oettinger Widerstandskämpfer und Nazi-Gegener! Nun soll es sich bei dem Verstorbenen sogar um ein Mitglied der NSDAP gehandelt haben. Unglaublich!

      Wenn jemand aus Deutschland den Friedensnobelpreis verdient hat, so sind es die Menschen aus der DDR (Wir sind das Volk) mit ihrer friedlichen Revolution.

      Sind wir heute auch noch das Volk? Ich glaube es nicht!

    13. Spiegelfechter schrieb am 18. April 2007 at 18:56 - Permalink

      @otti

      Filbinger, der große Nazi-Gegner, war Nazi der ersten Stunden. Ab 34 in der SA und ab 33 im NSDStB. Wenn er ein Nazi-Gegner war, dann war Atilla ein Humanist.

      Zum Thema Friedensnobelpreis hat Harold Fleming ein schönes Zitat gemacht: “Den Friedensnobelpreis verdienen die Eskimos, denn sie kennen den Krieg nicht einmal dem Namen nach.”

    14. winfried aus chemnitz schrieb am 19. April 2007 at 20:15 - Permalink

      Der Eurotrick von Kohl bringt ihn garantiert noch etwas ein – ! -

      So er Gegenteilig uns noch etwas Ausbringt.

    15. creezy schrieb am 20. April 2007 at 10:48 - Permalink

      In der Tat ein köstlicher Artikel, der Appetit vergeht dann aber doch schnell, wenn man mal wieder in einer ruhigen Minute darüber nachdenkt, was die ?eigentliche? Motivation einiger Politiker für ihren politischen Standardtanz zu sein scheint ?

    16. KOETER schrieb am 28. Juni 2007 at 07:52 - Permalink

      otti, dem ist absolut nix mehr hinzuzufügen!!


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