Mit dem Zweiten sieht man schwärzer
geschrieben am 27. November 2009 von Spiegelfechter
Der ZDF-Verwaltungsrat hat sich heute Nachmittag erwartungsgemäß gegen eine Vertragsverlängerung für Chefredakteur Nikolaus Brender entschieden. Neun der vierzehn Verwaltungsratsmitglieder gehören der Union an oder stehen ihr nahe, sieben von ihnen haben gegen Brender gestimmt – für eine Vertragsverlängerung wären jedoch neun von vierzehn Stimmen notwendig gewesen. Schon im Februar dieses Jahres hatte der stellvertretende Vorsitzende des ZDF-Verwaltungsrates und hessische Ministerpräsident Roland Koch sich offen gegen eine Vertragsverlängerung für Brender ausgesprochen.
Brender gilt als parteipolitisch neutral und hat sich in der Vergangenheit häufiger durch demonstrative Distanz zu den inneren Politzirkeln in Berlin ausgezeichnet. So viel Unabhängigkeit kommt vor allem bei der Kanzlerin nicht gut an, für die unabhängiger Journalismus eher an Hofberichterstattung erinnern sollte ? kommen, filmen, O-Töne abholen und kommentarlos ausstrahlen.
Weiter auf Telepolis

Vertrauen Sie Deutschlands Nr. 1
Wissenschaftlich fundierter Test!
www.PARSHIP.de



Tja, dann aber bitte Vorschläge. Wie kann man das besser “unabhängig” organisieren ?
Man sollte die GEZ-Gebühren zurückhalten für den nicht bestellten CDU-Funk. Überall haben die Parteien den Fuß in der Tür, aber was sie machen sollen, tun sie nicht…
Höchstwahrscheinlich wird “Neues aus der Anstalt” mit sofortiger Wirkung aus dem Programm entfernt!
Im Gegenzug dürfen sich das ZDF und der ZDF-Verwaltungsrat weiterhin ungeniert aus dem Topf der GEZ-Zwangsgebühren bedienen!
Gott, langsam verachte ich diese Bananenrepublik samt Politmarionetten jeglicher Couleur!
Nur war genau diese Entscheidung trotz Protesten gegen Kochs Einmischung zu erwarten. Die Entwicklung der Printmedien zeigt doch seit langem, das unabhängiger Journalismus nicht mehr gefragt ist.
Wir sind das Volk!
Laut Bayrischem Rundfunk (beim ZDF steht nur ein Satz zu den Aufgaben):
“Der Verwaltungsrat hat unter anderem folgende konkrete Aufgaben:
* die Mitglieder des Verwaltungsrats haben die wirtschaftliche und technische Entwicklung des Rundfunks zu fördern
* der Verwaltungsrat schließt den Dienstvertrag mit dem Intendanten ab und legt seine Versorgungsbezüge fest; dem Verwaltungsrat obliegt es, die Zustimmung zu erteilen zum Abschluss, zur Änderung oder Aufhebung von Dienstverträgen für fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab einer bestimmten Gehaltsgruppe bzw. für Mitarbeiter in leitender Funktion
* der Verwaltungsrat vertritt den Bayerischen Rundfunk bei Rechtsgeschäften und Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Bayerischen Rundfunk und dem Intendanten
* der Verwaltungsrat prüft den vom Intendanten aufgestellten Vorschlag des Wirtschaftsplans und die Wirtschaftsrechnung
* der Verwaltungsrat überwacht die Geschäftsführung des Intendanten”
Gibt es da irgendeine wirtschaftliche Begründung zur Entscheidung gegen Brender, oder muss diese überhaupt geliefert werden? Schließlich ist hier ja offensichtlich das Inhaltliche bwz. Politische der entscheidende Faktor gegen Brender, was aber garnicht in den Aufgabenbereich des Verwaltungsrats, sondern in den des Rundfunkrats gehört. Ganz davon abgesehen, dass dieser gleichfalls staatlich beherrscht wird und den Verwaltungsrat wählt.
Hoffentlich macht das Verfassungsgericht dem Spuk dann in ein paar Jahren ein Ende, ich habe mich schon immer gewundert, dass es nie solch eine Verfassungsklage gab. Aber was heisst schon gewundert, CDU und SPD haben diesbzgl. ja immer gekuschelt. Vlt. hat es in der Beziehung etwas Gutes, dass die SPD keine Volkspartei mehr ist.
Achja, wirklich Leid tun würde es mir um “Neues aus der Anstalt”, mein persönlicher Leuchtturm der Rundfunkfreiheit.
Warum stehen so viele schwarze Koffer um mich?
Warum ist mir so schlecht?
Warum darf man Herrn Koch nicht die [editiert] an den [ editiert] wünschen?
Die Rundfunkfreiheit hängt doch nicht davon ab, auf welchem Posten Herr Brender sich breit macht. 10 Jahre als Chefredakteur beim ZDF sind genug. Der Mann ist sechzig. Der kann doch noch wie Gerd Ruge oder Klaus Bednarz durch die Welt reisen und Reportagen drehen.
@Herr Knecht
BR != ZDF. Aber egal, Koch hat ja den “Quotenerfolg” bzw -misserfolg im Infobereich als vorgeschobenen Grund gewählt. Nur dass dies so absurd ist, dass das niemand ernst nimmt.
Beim ZDF werden nur Teile des Verwaltungsrates durch den Fernsehrat gewählt, der Rest wird von Bund und Ländern direkt entsandt. Spielt aber keine Rolle, da der Fernsehrat (bis auf die 5 Kirchenplätze) auch von den Landesregierungen entsandt wird. Eine durch und durch staatsnahe Besetzung.
Na ich hoffe doch mal, dass es überhaupt eine Klage geben wird. Warten wir ab – ich trau der SPD kein Stück.
Yep ;-)
@trackback
Darum geht es aber nicht. Brender wollte verlängern, Schächter wollte Brender und alle Gremien außer dem Verwaltungsrat ebenfalls.
Selten ist mir eine Pressekonferenz so übel aufgestoßen wie die nach der heutigen ZDF-Verwaltungsratssitzung . Mit welchem Recht will Deutschland eigentlich noch mit dem FInger auf Länder wie China zeigen, wenn Vorgänge wie dieser (mir fällt spontan in diesem Zusammenhang auch das Thema Internet-Sperren ein, bekanntlich derzeit nur “ausgesetzt”, aber nicht abgewendet) hier bald Alltag werden? Es bleibt zu hoffen, dass sich Bewegungen wie der politische Blog in Deutschland noch fester etablieren, um einen Gegenpol zu den Kochs, Zensursulas und gekauften “Qualitätsmedien” dieser Republik zu bilden. Hier hat sich in den letzten Jahren bereits eine Menge getan, aber noch lange nicht genug.
Auch diese Jammerspiel um die ZDF Posten und Poestchen bestaetigt meine grundsaetzliche Auffassung:
So viel Staat wie noetig
So wenig Staat wie moeglich
Die “Oeffentlichen” zu machen und schliessen; den TV Markt der freien Wirtschaft ueberlassen.
Wenn dann Schwarze oder Rote “ihren” Sender” haben; so what.!
Der Zuschauer kann ja waehlen und auschalten oder ” in den Kanaelen flippen”
Wer hat sich in den letzten zehn jahren ernsthaft ausgerechnet beim ZDF politisch informiert?
ich würde es zumindest nicht bekommen, welchen Einfluss jetzt ein anderer Chefredakteur hat,denn für das Traumschiff und Pilcher fühle ich mich noch zu jung. aber einen großen Einfluss auf die politische Willenbildung hat der Rentnersender sicherlich nicht, die meisten die ZDF schauen habe schon vorher CDU gewählt., warum sollten sie dann nicht auch einen Chefredakteur ihres Herzens bekommen.
Ich weiß, darum geht es auch nicht :)
Meine Idee ist:
Die sollten den Jung zum Chefredakteur vom ZDF machen. Der ist schön devot, rafft das Geschehen um ihn herum nur phasenweise und hat von Roland Koch absolut nix zu befürchten. Vielleicht findet er beim ZDF auch noch paar jüdische Vermächtnisse für die Kriegskasse der CDU – wer weiß.
Außerdem ist der Mann Hesse! Das ist sehr wichtig.
Denn was bei der Besetzung von Ministerien eine wichtige Rolle spielt, sollte bei so etwas Unwichtigem wie nem Chefredakeursposten nur recht und billig sein. Es lebe der Proporz! :)
Wieder ein Grund mehr, GEZ nicht zu zahlen.
Da haben wir’s. Was viele, ja fast alle befürchtet haben, ist leider eingetreten. Karlsruhe bitte übernehmen!! Und zwar dringend! Hoffentlich findet einer den Mut oder haben wir in dieser Republik alles nur “Maulhelden”?
Ich stimme dem Herrn Knecht zu, sehr schade um “Neues aus der Anstalt”. Das wird sicher sehr bald verschwinden.
Für mich sieht das eher nach einer Bertelsmanniesierung aus!
Ich glaube kaum, das die sPD sich ohne massiven oeffendlichen Druck, ihren Einfluss auf die Medien selber beschneiden wird.
@ 12 – HHartmann
Sie schreiben:
“Die ?Oeffentlichen? zu machen und schliessen; den TV Markt der freien Wirtschaft ueberlassen.
Wenn dann Schwarze oder Rote ?ihren? Sender? haben; so what.!”
Nun tun Sie mal nicht so! Sie wissen doch haargenau, daß bei einem rein privaten Fernsehen die Schwarzen und die Gelben eindeutig bevorteilt wären. Prvate Medienkonzerne sind Wirtschaftsunternehmen mit privatwirtschaftlichen Interessen. Und diese Interessen (z.B. niedrige Einkommens-, Unternehmens-, Vermögens- und Erbschaftsteuern, niedrige Sozialleistungen) sehen die privaten Eigentümer bzw. Kapitalgeber durch Schwarz-Gelb vertreten. Rein privatiwirtschaftliche Medien wären der fast sichere Weg in die de-Facto-Gleichschaltung nahezu aller Medien.
Es ist aufgrund der Markteintrittsbarrieren (benötigtes Finanzkapital etc.) so gut wie unmöglich, z.B. eine neue Zeitung herauszubringen. Auch können unliebsame Medien im Bedarfsfalle durch Anzeigenboykott in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht werden (Aufrufe zum Boykott unliebsamer Zeitungen gab es zu Beginn der 70er des vorigen Jahrhunderts, als die Konservativen Front gegen die Regierung Brandt/Scheel machten).
Die vollständige Privatisierung der Medien ist der beinahe sichere Weg in eine noch einseitigere Medienlandschaft. Die schwarz-gelbe Mediendominanz würde noch weiter verstärkt.
In dem Beitrag ?Medienmonopole ? eine Gefahr für die Demokratie? (Neue Rheinische Zeitung) heißt es:
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12411
?Als 1965 der konservative Journalist Paul Sethe (Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung) die Pressefreiheit suchte, fand er sie weder bei den Journalisten noch bei den auf Medien angewiesenen Bürgerinnen und Bürgern, sondern schon damals erkannte er, unter den realen Verhältnissen der Bundesrepublik Deutschland sei Pressefreiheit ?die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten? bzw. durch von ihnen bezahlte Journalisten verbreiten zu lassen. Falls diese Definition zutrifft, wäre unser aller Grundrecht zum Privileg einer kleinen Gruppe von Unternehmern verkommen, die nach ihren Interessen öffentliche Meinung formen. Das Grundrecht wäre also in sein Gegenteil verkehrt. ?
Paul Sethes zitierte Äußerung ist dahingehend zu aktualisieren, daß der weitaus größte Teil der deutschen Presse heute in der Hand von nicht mehr als zehn Konzernen ist (Bauer, Bertelsmann, Burda, DuMont, Holtzbrinck, Ippen, Madsack, Springer, Stuttgarter Zeitungsverlag und WAZ). ?
Die Bundesregierung ? zuständig ist der Staatsminister für Kultur und Medien ? beteuert in ihrer Broschüre ?Im Bund mit der Kultur?: ?Sie (die Bundesregierung) sorgt dafür, daß ein pluralistisches Angebot von Rundfunk und Presse erhalten bleibt und ausgebaut wird, weil ohne freien Austausch der Meinungen und ohne Information die Demokratie nicht funktionieren kann.? Sie sieht sich also verantwortlich, doch in Wahrheit hat die jetzige Bundesregierung wie schon ihre Vorgängerinnen die Schrumpfung der Medienvielfalt nicht aufgehalten, ebenso wenig wie der Bundestag oder die Bundesländer, bei denen verfassungsrechtlich die Hauptverantwortung liegt. Sie alle halten still und geraten unter zunehmenden Einfluß der genannten zehn großen Medienkonzerne, vor allem des größten, Bertelsmann, dessen Bertelsmann-Stiftung unter direkter Beteiligung zuständiger Politiker weitreichende politische Entscheidungen (Gesetze, internationale Abkommen) vorbereitet ??
Momo
Ihre Schlussfolgerung/Angst ist nicht berechtigt und auch nicht begruendet.
Die SPD hatte jahrzentelang enien sehr guten “Presse Vorteil” mit Ihren Investitionen.
Ebenso war/ist der DGB “pressemaesig” recht ordentlich auggestellt.
Meinetwegen……
Ebenso ist heuer die Linke zwar die “juengste”Partei in der Polit-Landschaft; hat aber bei weitem bessere Rueckgriffs Moeglichkeiten auf betraechtliche Mittel; iss ja jetzt egal woher die kommen und kamen.
Damit koennen auch Parteien, die ausserhalb der von Ihnen befurchteten ” Schwarz -Gelb ” Koalition werkeln, munter mitmischen.
Daher ist eine Gefahr eines Abtrifftens unwahrscheinlich und m/E auch unrealistisch.
Realistische ist aber das derzeitige Gemurkse mit den politischen Raenke Spielen und eine Verschwendung von Millionen von Steuergeldern und/oder den Zwangs Beitraegen des Buergeres.
Das Motto muss lauten:
Taten; nicht nur palavern….
Momo am 28. November 2009 um 01:27 – - Permalink
@ 12 ? HHartmann
Sie schreiben:
? Rein privatiwirtschaftliche Medien wären der fast sichere Weg in die de-Facto-Gleichschaltung nahezu aller Medien.
reply
Rein sozialistische Medien sind demnach der ganz sichere Weg um eine Gleichschaltung zu verhindern ???
Das hatten wir -glaube Ich- doch grade irgendwo in juengerer Vergangenheit erlebt ???
Wie ging das da und dort nochmal vor sich von wegen der Freiheit der Presse ????
@cubi
-> Bertelsmannisierung
Dazu passt aber nicht, dass alle Medien teils massiv Kritik gegen Koch erheben.
Eigentlich ist mir ein wenig unverständlich, was Hr. Koch wirklich gegen Hr’n. Brender haben könnte. Als, dem deutschen Demokratie- und Politiksimulationsbetrieb gegenüber, besonders kritisch eingestellte Person, habe ich den fröhlichen Schnauzbartträger jedenfalls in den letzten Jahren nicht wahrgenommen. Dagegen kann ich mich allerdings noch gut daran erinnern, wie Hr. Brender, in der “Berliner Runde” v. 27.09.09, Hr’n. Lafontaine nach dem Motto: “Sie haben ihrer ehmaligen Partei, der SPD schwer geschadet, -sind Sie jetzt zufrieden?” begrüsste. Damals lief die politische Intervention zur Ablösung Brenders schon, und möglicherweise war das Verhalten Brenders, in besagter Sendung, nur der Versuch, sich “politisch zu Bewähren”… Natürlich stellt der Vorgang als solches schon einen Skandal dar und er unterstreicht wiedereinmal, wie weit es um die parteipolitische Unabhängigkeit des öffentlich- rechtlichen Rundfunks tatsächlich bestellt ist… -in diesem unseren Lande. Das man es Seitens der CDU und Roland Kochs nicht verstanden hat, die Sache unauffälliger zu regeln, stellt allerdings schon fast eine Niederlage, trotz des Erfolges in der Sache dar. Kurz und schlecht, man muss Brender keine Träne nachweinen, aber zur Kenntnis nehmen, das die Berliner Republik keinen parteipolitisch unabhängigen öffentlich- rechtlichen Rundfunk besitzt, sondern eher Staats- und Regierungsfernsehen. “Tagesschau” und “heute” erinnern seit geraumer Zeit schon an zombie-hafte Wiedergänger der “Aktuellen Kamera”!
Was die Pressefreiheit betrifft, muss man heilfroh sein, dass es Blogs gibt.
@ 19 – HHartmann
Wenn Ihnen nicht mehr als dieses völlig niveaulose Kalte-Kriegs-Geschwätz einfällt, sollten Sie sich überlegen, ob Sie vielleicht zur Abwechslung ganz einfach mal den Mund halten!
@Herbert J.
Die Frage ist doch gut ;-)
Problematisch wäre es, wenn Brender nur in eine Seite auskeilen würde. Das hat er aber nicht getan. Auch Merkel bekam in der Elefantenrunde von ihm Saures – gleich nach der Beglückwunschung lamentierte er über den inhaltslosen Wahlkampf der Regentin, was ihr eingemeißeltes Grinsen erst einmal vertrieb.
SF – “Dazu passt aber nicht, dass alle Medien teils massiv Kritik gegen Koch erheben.”
Bei Koch ist doch alles gegessen. Die nächste Wahl erst in 4 Jahren. Außerdem wird es niemanden gelingen Kochs Profil zu beschönigen. Dies läuft dann über die Kampagnen gegen seine politischen Gegner. Außerdem läßt sich durch Koch der Heiligenschein von uns Angela massiv stärken. Ich bin mir sicher, daß die beiden hinter den Kulissen eng zusammen arbeiten und dahinter Strategie steckt (sicherlich keine polit. Liebe).
Was in den letzten Tagen untergegangen ist. Der Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen -Lochtofen- wurde abgesetzt. Ihm sind wohl die letzten kritischen Auftritte im Presseclub sowie die fehlende Unterstützung der Althaus Springer Schmierenkampagne zum Verhängnis geworden. Und der Neue- na ja er hat ne Auszeichnung erhalten- von der Adenauer- Stiftung. Was soll man in Erfurt noch lesen – alles gehört zur WAZ.
Das lustige am Lochthofen-Fall ist das die WAZ-Gruppe seine Frau auch gleich rausgeworfen hat.
Sippenhaft ist tatsächlich das Wort das auch mir dazu einfallen würde.
@Valen
Ja, das Thema Pressefreiheit gibt in diesem Lande viel Grund zur Besorgnis. Auch den deutschen Blogs kann leicht der Zahn gezogen werden, es sei nur die Abmahn-Unkultur in diesem unserem Lande erwähnt. Geld ist eben Macht. Erschreckend ist die zunehmende Dreistigkeit, mit der sie durchgesetzt wird.
Das Korsett zieht sich zu!
24 Momo
Jetzt wieder nur die so oft bemuehte “kalte Kriegs Keule” gegem mich schwingen ist doch ein bisschen duerftig, oder???
Sind den die facts und meine Aussagen nicht berechtigt und wahr ???
Freie Presse, freie Rede. Wer will sie noch. Die erste Dekade des 21. Jahrhunderts brachte den vollständigen Sieg der Sozialdemokratie in verschiedensten Maskierungen (eine davon ist der europäische Christdemokratismus). SPD oder CDU, wo ist der Unterschied? Anders ausgedrückt, dies sind nur Scheingefechte der Etablierten.
@ 28 – clausi
Die Personalien Brender und Lochthofen haben ein nicht zu unterschätzendes Einschüchterungspotenzial gegenüber den ohnehin nur noch wenigen Journalisten, die noch nicht im schwarz-gelben Mainstream schwimmen.
@ 228 – Ernst Wilhelm
Sie erzählen uns das Märchen von der angeblichen “Sozialdemokratisierung” der Union. Die NachDenkSeiten zu dieser Thematik:
“Von wegen Sozialdemokratisierung der Union”.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4283
@Spiegelfechter
Würden die Medien das auch tun, wenn es echte Konsequenzen fuer Koch haette? Der sitzt das doch locker aus und bei der naechsten grossen Wahl kräht kein Hahn mehr danach, weil es aus dem medialen Gedaechnis geloescht sein wird! Da koennen sich die Premiummedien heute vortrefflich als die Sturmgeschuetze der Demokratie profilieren, die sie lang nicht mehr sind und wohl nie wieder sein werden!
31 Momo
na,na, mal langsam mit Ihrem “Einschuechterungs Potential”
Da haben Sie wohl zuviel Science Fiction oder aehnliche ” Verschwoerung Literatur ” genossen.
Uebrigens ist mir ” schwarz-gelber Mainstream”
zehnmal lieber als
“Rot -Gruener Downstream”
Schoenes Wochenende auch…
@ Momo
Zum Demokratieverständnis der SPD empfehle ich, sich den folgenden Satz eines SPD-Spitenzenpolitikers im EU-Parlament auf der Zunge zergehen zu lassen:
?Ich glaube nicht, dass die Bürgerinnen und Bürgern in Europa ein großes Interesse daran haben, in welcher Form jetzt Herr Van Rompuy oder Frau Ashton ausgewählt wurden.?
Das könnte auch von Herrn Koch kommen. Aber kein Hahn kräht nach dem, was in Brüssel und Straßburg gesabbelt wird.
Siehe
http://ernstwilhelm.wordpress.com/2009/11/28/ein-brite-dupiert-die-eu-elite/
und
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+CRE+20091125+ITEM-006+DOC+XML+V0//DE&language=DE&query=INTERV&detail=3-014
Na ja, diese Nachricht weckt bei mir bestimmte Erinnerungen.
Ich möchte uns allen meine “Gratulation” aussprechen.
Wir sind soweit, diese Stufe haben wir bereits erreicht und sie heißt: Demokratur !
Ich denke, Ihr wißt, wie die nächste Stufe heißt.
@ 28 – HHartmann
Nein, Ihre Aussage ist aus meiner Sicht weder berechtigt noch wahr! Sie tun so, als laute die Alternative “freie” private Medienkonzerne versus ‘”sozialistische” Staatsmedien.
Ein “linker Umtriebe” eher unverdächtiger Zeitgenosse ist der kanadische Management-Professor Henry Mintzberg. Er schrieb bereits im Mai/Juni 1996 in der Harvard Business Review (auf deutsch veröffentlicht im Harvard Business Manager 4. Quartal 1996) einen Beitrag unter dem Titel “Den Staat besser managen – nur wie ?”). Der Mintzberg-Beitrag endet wie folgt:
?Heute entspricht es der vorherrschenden Stimmung, öffentliche Dienstleistungen besser zu privatisieren. Dafür spricht gewiss manches. Doch in einem guten Teil der Fälle wäre es dumm. Und wenn wir schon so erpicht darauf sind, alles genau zu prüfen, was nicht unter staatlliche Regie gehört, warum sollten wir dann nicht ebenso fleißig bemüht sein, einmal in Augenschein zu nehmen, was nicht in den Sektor Privatwirtschaft gehört?
Nehmen Sie zum Beispiel die Zeitungen. Kann es sich eine demokratische Gesellschaft leisten, alle Zeitungen im Privatsektor anzusiedeln, besonders wenn sie sich in wenigen Händen konzentrieren, die gegebenenfalls großen politischen Druck ausüben können? Andere Eigentumsmodelle sind sehr wohl denkbar und tatsächlich auch bei einigen der angesehensten Zeitungen der Welt realisiert ? etwa bei dem Nicht-Besitzer-Modell des englischen ?Guardian? und den vielfältigen genossenschaftlichen Eigentumsverhältnissen (Redakteure und Leser samt einigen Stiftungen) bei ?Le Monde? in Paris.
Lassen Sie uns nie vergessen: Zweckbestimmung der Demokratie ist ein freies Volk, nicht freie Institutionen. Darum tun wir gut daran, wenn wir den Kräfteausgleich in unserer Gesellschaft gründlich verfolgen ? ehe der Kapitalismus wirklich ganz und gar triumphiert.?
Zu dem Autor heißt es im Vorspann zu dem Artikel:
? Henry Mintzberg ist Management-Professor an der McGill University in Montreal, Kanada, und am INSEAD in Fontainebleau bei Paris. Derzeit leitet er ein Gemeinschaftsprojekt von fünf Business Schools- in Kanada, England, Frankreich, Indien und Japan -, bei dem ein Ausbildungsprogramm für die kommende Generation von Managern erarbeitet werden soll.?
Um solche Beiträge wird es mir schade sein..
37 Momo
Du meine Guete bester Momo
Da bringen Sie einen 13 Jahre alten Bericht eines Wissenschaftlers.
Ebenso kann man wissenschaftliche Beitraege von ein paar Dutzend Wissenschaftlern bringen die “dagegen” argumtentieren.
( Genauso wie man ein paar Dutzend Beitraege bringen kann, die auf der Linie Mintzberg argumentieren.
Dieser Blog Ausloeser hier zeigt doch ein anderes Dilemma:
Haben wir mit unserem Ur- Deutschem Problem eines total von der Politik durch-und verseuchtem Medien Monsters die richtige Loesung fuer optimale und bestmoegliche Berichterstattung ??
Da ist mir das weit kleinere Uebel einer marktwirtschaftlich angetriebenen Print- und Bild Landschaft aber doch viel angenehmer.
Eben nach meinem ehernen Motto:
So viel Staat wie noetig
So wenig Staat wir moeglich
@ 38 – HHartmann
Sie schreiben:
“Du meine Guete bester Momo
Da bringen Sie einen 13 Jahre alten Bericht eines Wissenschaftlers.”
Man fasst es nicht! Gerade die neoliberale Gilde zieht doch bei Bedarf mit Vorliebe irgendwelche wirtschaftsliberalen VWL-Zombies aus ihren verstaubten Gruften des 18. und 19. Jahrhunderts, und nun beschwert sich einer ihrer gläübigen Jünger, daß ich einen Beitrag aus der Harvard Business Review zietiere, der gerade mal 13 Jahre alt ist.
Und Sie werden es nicht glauben: Dieser Beitrag Henry Mintzbergs ist sogar aktueller denn je, denn die Medienvielfalt hat in diesem 13-Jahres-Zeitraum nochmals deutlich abgenommen!
Sie schreiben:
“Ebenso kann man wissenschaftliche Beitraege von ein paar Dutzend Wissenschaftlern bringen die ?dagegen? argumtentieren.”
Dann tun Sie´s doch!
Bis auf weiteres gilt jedoch der Satz aus meinem Kommentar 23:
Wenn Ihnen nichts Substanzielleres einfällt, dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie vielleicht zur Abwechslung ganz einfach mal die Gosche halten!
Bester Momo
Sie sehen den Wald nicht vor Baeumen….
– Sie gleiten wieder mal ab im Ton und argumentieren agresviv und auch verletztend
- sowas deutet immer auf eine Schwaeche hin
- die “neoliberale Gilde” ermoeglicht Ihnen doch ein recht angenehmes Leben; also Vorsicht in
welches Nest Sie da “ka……..n; aeh beschmutzen…”
- “irgendwelche wirtschaftsliberalen VWL-Zombies “. Wenn Ihnen diese angeblichen Zombies nicht passen; dann muessten Sie doch logischerweise meiner Vorschlag mit “Feuer im Blut” folgen und eben solche Manoever auschliessen und eben dieses Politik- Gemenge, Gewuerge und Geschiebe und Gefeilsche doch auschliessen. Also die Politiker raus aus der Presse. Das ist doch meine Rede seit “Siebzig-EinundSiebzig…”
Sie bejammern den Einfluss der Politik-eben hier beim ZDF ja wieder offensichtlich geschehen
- aber wirksame Alternativen wischen Sie dann halt mit recht duerftigem “Geflenne und Gejammer” dann zur Seite.
Es erscheint, das Sie sich letzlich nur am Jammern hochziehen aber herzlich wenig interssiert sind was zu tuen.
Auch das manifestiert sich in Ihrer Ausage das
“die Medienvielfalt hat in diesem 13-Jahres-Zeitraum nochmals deutlich abgenommen! “
.
Erstens ist das zweifelhaft und zweitens: Tuen Sie doch was und gruenden Sie ein Blatt Ihrer Couleur und Ihrer Preferenzen… Kein Mensch hindert Sie. Aber das erfordert ja action und Engagement; dabei ist es ja sooo viel bequemer aus der warmen Ecke lediglich zu mosern.
Das Ganze toppen Sie dann mit einem billigen
“ob Sie vielleicht zur Abwechslung ganz einfach mal die Gosche halten!“1.
Sind das die Kriterien, die man sich in den linken Blogs erwuenscht?
Hatte spiegelfechter das nicht etwas anders dargestelt und recht ueberzeugend klargestellt wie er sich eine Auseinandersetzung wuenscht und vorstellt ??
Ts,ts,ts,ts…..
-
@ hartmann
“? Sie gleiten wieder mal ab im Ton und argumentieren agresviv und auch verletztend
- sowas deutet immer auf eine Schwaeche hin”
nö, wenn mich einer blöd von der seite anlabert oder sich argumentativ als minderbemittelt oder gar hohl entlarvt dann würde ich auch so reagieren.
was hat das mit schwäche zu tun?
doch stimmt hat was mit schwäche zu tun, nämlich mit DEINER denkschwäche aka schwarz/weiß aka privatwirtschaftlich vs sozialistische staatsmedien (als ob es keine alternative geben würde!)
er hält dich halt nicht unbedingt für einen intelligenten sympath, nicht ganz unberechtigt, merkst du bloß nicht
- die ?neoliberale Gilde? ermoeglicht Ihnen doch ein recht angenehmes Leben; also Vorsicht in
welches Nest Sie da ?ka??..n; aeh beschmutzen??
was willst du damit sagen?
maul halten, du hast genug zu esssen?
?irgendwelche wirtschaftsliberalen VWL-Zombies ?. Wenn Ihnen diese angeblichen Zombies nicht passen; dann muessten Sie doch logischerweise meiner Vorschlag mit ?Feuer im Blut? folgen und eben solche Manoever auschliessen und eben dieses Politik- Gemenge, Gewuerge und Geschiebe und Gefeilsche doch auschliessen. Also die Politiker raus aus der Presse. Das ist doch meine Rede seit ?Siebzig-EinundSiebzig??
und darum privatisieren?!
“Sie bejammern den Einfluss der Politik-eben hier beim ZDF ja wieder offensichtlich geschehen
- aber wirksame Alternativen wischen Sie dann halt mit recht duerftigem ?Geflenne und Gejammer? dann zur Seite.”
wo ist da die alternative wenn die zdf-nahen parteien doch ebensolche privatsender erst möglich gemacht haben und sie weiterhin bevorteilen (auch gegenüber dem zdf!)?
als ob die politische agenda dieser vereinigungen nicht die interessen der privatwirtschaft vertreten!
“Es erscheint, das Sie sich letzlich nur am Jammern hochziehen aber herzlich wenig interssiert sind was zu tuen.”
nullargument!
Auch das manifestiert sich in Ihrer Ausage das
?die Medienvielfalt hat in diesem 13-Jahres-Zeitraum nochmals deutlich abgenommen! ?
.
“Erstens ist das zweifelhaft”
nullargument!
die fakten nehmen jeden zweifel, warum nicht informieren statt BILLIGST auszuweichen?
“und zweitens: Tuen Sie doch was und gruenden Sie ein Blatt Ihrer Couleur und Ihrer Preferenzen? Kein Mensch hindert Sie. Aber das erfordert ja action und Engagement; dabei ist es ja sooo viel bequemer aus der warmen Ecke lediglich zu mosern.”
noch ein nullargument…
“Das Ganze toppen Sie dann mit einem billigen
?ob Sie vielleicht zur Abwechslung ganz einfach mal die Gosche halten!?1.
Sind das die Kriterien, die man sich in den linken Blogs erwuenscht?”
dämlichst mögliche rhetorische frage
“Hatte spiegelfechter das nicht etwas anders dargestelt und recht ueberzeugend klargestellt wie er sich eine Auseinandersetzung wuenscht und vorstellt ??
Ts,ts,ts,ts?..”
so ganz sicher nicht hartmann!
schämst du dich eigentlich nicht wenigstens ein bißchen für deine arguemtationslosigkeit?
sie ist ja nicht mal kaschiert, nicht mal das hast du hinbekommen, wie kannst du morgen eigentlich noch in den spiegel gucken?
aber ey, wer schamlos merkbefreites in die weite welt posaunt wird wohl auch das noch hinbekommen, kopf hoch hartmann!
@ 41 – HHartmann
@ 42 – effizienzcluster
Hallo effizienzcluster,
vielen Dank für Ihre hervorragende Antwort an HHartmann. Ich kann mich Ihren Worten nur anschließen!
Ich habe lediglich eine Ergänzung an die Adresse von HHartmann:
Sie schreiben:
“Auch das manifestiert sich in Ihrer Ausage das
?die Medienvielfalt hat in diesem 13-Jahres-Zeitraum nochmals deutlich abgenommen! ?
.Erstens ist das zweifelhaft und zweitens: Tuen Sie doch was und gruenden Sie ein Blatt Ihrer Couleur und Ihrer Preferenzen? Kein Mensch hindert Sie. Aber das erfordert ja action und Engagement; dabei ist es ja sooo viel bequemer aus der warmen Ecke lediglich zu mosern.”
Entgegen Ihren Behauptungen gibt es folgende Faktenlage:
1.) Ehemals linksliberale Zeitungen wie der SPIEGEL oder der STERN wurden über einen Zeitraum von mehreren Jahren nach rechts getrimmt. Dieser Prozeß läuft momentan bei der Frankfurter Rundschau ab, nachdem diese von dem konservativen Medienkonzern DuMont mehrheitlich erworben wurde. Die Medienvielfalt in Deutschland wurde in den vergangenen 20 Jahren Schritt für Schritt zu Gunsten von Schwarz-Gelb eingeschränkt.
2.) Auf folgenden Aspekt hatte ich bereits hingewiesen: Es ist aufgrund der Markteintrittsbarrieren (benötigtes Finanzkapital etc.) so gut wie unmöglich, z.B. eine neue Zeitung herauszubringen. Auch können unliebsame Medien im Bedarfsfalle durch Anzeigenboykott in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht werden (Aufrufe zum Boykott unliebsamer Zeitungen gab es zu Beginn der 70er des vorigen Jahrhunderts, als die Konservativen Front gegen die Regierung Brandt/Scheel machten).
Ihr Gefasel
“Tuen Sie doch was und gruenden Sie ein Blatt Ihrer Couleur und Ihrer Preferenzen? Kein Mensch hindert Sie. Aber das erfordert ja action und Engagement; dabei ist es ja sooo viel bequemer aus der warmen Ecke lediglich zu mosern.”
… können Sie sich getrost abschminken! Wer wirklich etwas tun möchte, der kann seine Meinung glücklicherweise in Blogs wie beispielsweise dem Spiegelfechter äußern.
3.) Gab es bis etwa Ende der 90er Jahre bei der ARD eine großere Bandbreite der politischen Berichterstattung (?Schwarz?: z.B. Bayrischer Rundfunk, Süddeutscher Rundfunk, Südwestfunk; ?Rot?: z.B. Westdeutscher Rundfunk, Hessischer Rundfunk), so hat sich auch dies geändert. Hier spielen zum einen Regierungswechsel eine Rolle (z.B. Hessischer Rundfunk, WDR). Zum anderen wurde dies jedoch vor allem durch den neoliberalen Rechtsschwenk der SPD mitverursacht, der sich nun auch durch die Entsendung von SPD-?Agenda?-Politikern in die Kontrollgremien der ARD-Sender bemerkbar macht.
4.) Auf den ökonomisch-politischen Druck in Richtung einer zunehmenden Medienkonzentration zu Gunsten einiger weniger privater rechtskonservativ-neoliberaler Medienkonzerne und der damit einhergehenden Einschränkung der Medienvielfalt weist der von mir bereits zitierte Beitrag aus der Neuen Rheinischen Zeitung hin:
“Als 1965 der konservative Journalist Paul Sethe (Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung) die Pressefreiheit suchte, fand er sie weder bei den Journalisten noch bei den auf Medien angewiesenen Bürgerinnen und Bürgern, sondern schon damals erkannte er, unter den realen Verhältnissen der Bundesrepublik Deutschland sei Pressefreiheit ?die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten? bzw. durch von ihnen bezahlte Journalisten verbreiten zu lassen. (…) Paul Sethes zitierte Äußerung ist dahingehend zu aktualisieren, daß der weitaus größte Teil der deutschen Presse heute in der Hand von nicht mehr als zehn Konzernen ist (Bauer, Bertelsmann, Burda, DuMont, Holtzbrinck, Ippen, Madsack, Springer, Stuttgarter Zeitungsverlag und WAZ).”
Sollte es Ihnen in den Sinn kommen, nochmals auf den Kommentar von effizienzcluster oder von mir zu antworten, dann habe ich eine dringende Bitte: Gönnen Sie uns zur Abwechslung einmal einen substanziell anregenden Kommentar und verschonen Sie uns bitte mit ihren rechtskonservativ-neoliberalen Propaganda-Plattitüden!
Es ist sehr bedauerlich, dass immer noch Parteipolitik und nicht die Qualifikation bei der Besetzung solcher Posten dominieren. Aber die Gründer der ÖRRA haben das so bestimmt. Ein stärkeres Maß an politischer Ausgewogenheit und Sachorientierung würde uns allen gut tun. Nur kann ich keine generelle Verschiebung nach “RECHTS” erkennen. Wer die Kommentare des Hessischen Rotfunks zum demokratisch herbeigeführten Regierungswechsel in Berlin gehört hat, muss erkennen dass Ausgewogenheit und Unabhängigkeit keine Krone aller Journalisten ist.
LG, FrankS
ZDF ist eh so eine Sache für sich, vor allemn der ZDF-INFO-Kanal, man könnte meinen dort bestimmt Göbbels persönlich das Medienprogramm.
@ 44 – FrankS
Sie schreiben:
“Nur kann ich keine generelle Verschiebung nach ?RECHTS? erkennen. Wer die Kommentare des Hessischen Rotfunks zum demokratisch herbeigeführten Regierungswechsel in Berlin gehört hat, muss erkennen dass Ausgewogenheit und Unabhängigkeit keine Krone aller Journalisten ist.”
Bei der Union kann man bisweilen den Eindruck gewinnen, daß sie selbst dann von “linkslastigen Medien” bzw. “Rotfunk” schwafelt, wenn sie ein Medium “nur” zu 75 Prozent unter Kontrolle hat. Der selbe Eindruck drängt sich mir beim Lesen Ihres Kommentars auf!
Zur politischen Einflußnahme Schwarzgeld-Kochs auf den Hessischen Rundfunk empfehle ich Ihnen folgenden Beitrag aus der Süddeutschen Zeitung: “Hessischer Rundfunk: Roland Kochs Spielwiese”.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/702/462321/text/
@Momo
Werter Momo,
nun bin ich kein Mann der CDU und werde wohl auch in diesem Leben keiner mehr werden.
Ich verlasse mich, statt auf das was die SZ schreibt, lieber auf das, was ich täglich bei hr1 höre.
Das ist leider nicht immer von Unabhängigkeit geprägt. Es ist Ihnen scheinbar nicht aufgefallen, aber ich habe das Verhalten von Herrn Koch ausdrücklich missbilligt.
Herr Koch wird in diesem Leben, aus persönlichem Erfahren auch kein Freund mehr von mir.
Gruß, FrankS
@FrankS #47
Eigentlich ist es doch gleichgültig ob Sie Mitglied der CDU oder der FDP sind.
Wichtiger ist, daß Sie sich den Neoliberalismus eines Oswald Metzgers auf ihre Fahne geschrieben haben. Als Herr Metzger auf Focus.de
http://blog.focus.de/metzger/
am Anfang dieses Jahres die Beendigung seines Blogs bekannt gab, hinterließen einige seiner Anhänger in den 41 Kommentaren breite Schleimspuren.
Sie FrankS schrieben u.a.:
und
Alle Leser des Spiegelfechter konnten in der Zwischenzeit feststellen, daß ein Teil der ?Metzger-Combo? offensichtlich ein neues zu Hause gefunden hat.
Das ist auch damit zu erklären, daß der von den Combo-Mitgliedern verehrte Herr Metzger nur noch gelegentlich im Ökonomenblog der INSM schreibt und dort eine Diskussion in Form von Kommentaren nicht üblich ist.
Werter Mo Mo,
dann sollten Sie aus unserer gemeinsamen Zeit im Metzger-Blog doch auch wissen, dass ich gar keiner Partei angehöre. Einen Unterschied zwischen CDU und FDP kann ich aber immer noch deutlich ausmachen.
Freundlichst, FrankS
Nachtrag:
übrigens trage ich auch keine Fahnen, da ich als Zivi dieses Paramilitärische Getue nicht mag.
@ 49 – FrankS
Sie sprechen in Ihrem Kommentar den “werten Mo Mo” an. Tatsächlich beziehen Sie sich in Ihrem Kommentar jedoch auf @ 48 (“Ein Brandenburger”).
Sorry lieber Momo,
da bin ich wohl vor lauter Pseudos vor einem Charakter völlig durcheinander geraten.
Mo Mo stand für “Mortimer Mouse” die auch unter verschiedenen Namen bei Metzger mitgebloggt hat.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass auch hier so jemand subversiert! (c;
LG, FrankS