Sahra Wagenknecht und der „Aufstand“ der Linkspartei – worüber regt Ihr Euch überhaupt auf?
geschrieben am 27. Juli 2016 von Jens Berger
Sahra Wagenknecht veröffentlicht eine Pressemitteilung in der sie anlässlich des Anschlags in Ansbach Kritik an der Integrations- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung übt und die politische Linke schäumt. Man kennt das Spiel ja schon zu genüge. Die üblichen Verdächtigen, wie z.B. Stefan Liebich, Halina Wawzyniak und Jan van Aken, hauen via Twitter ihre nicht immer durchdachten Gedanken in 140 Zeichen in die Welt und Zeitungen wie das Neue Deutschland, die Frankfurter Rundschau, die taz oder der Tagesspiegel greifen die Kakophonie auf um ihrerseits scharf auf Sahra Wagenknecht zu schießen. Wer solche Parteifreunde hat, braucht in der Tat keine Feinde mehr. Auch diesmal fällt die entscheidende Frage jedoch im Verbalclinch unter den Tisch: Was hat Sahra Wagenknecht eigentlich konkret Falsches gesagt, um die Heckenschützen in ihren eigenen Reihen auf sich zu ziehen?
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das ist leider kein bloßer dummer persönlicher Ausrutscher, von einer Linke kann man hierzulande leider kaum noch mehr sprechen. Sie ist, aus ideologischen, aber auch opportunistischen Gründen, längst Teil des neoliberalen Betriebs geworden, im speziellen Falle D. auch des hegemonialen Projekts eines deutschen Europas.
„Es ist der eingangs erwähnte Offenbarungseid, dass während eine rechtspopulistische Partei mit einem stringenten linken Wirtschaftsprogramm aufwartet, die „Linke“ eine durch Medien und unzählige Werbespots transportierte neoliberale Leitkultur weitestgehend mitträgt, die die Ablehnung der von vielen Menschen gewünschten „bekannten Strukturen und klar geordneten Lebenswelten“ mehr als nur subtil suggeriert. Den „subjektiv wie objektiv abgedrängten Gruppen“ kann so die Linke, „tief im kulturellen Kosmos der Mittelschichten verankert“, wie es Merkel sagt, bisher wenig anbieten.
Die Generation der „Neuen Linken“ samt ihrer „Privatisierung“ der Gerechtigkeitsfrage, ihrer wachsenden Gleichgültigkeit gegenüber sozialer Desintegration, ihrer Ablehnung von Grenzen und ihrem Misstrauen gegenüber dem Staat als politischen Bezugsrahmen ist nicht nur kompatibel mit dem kosmopolitischen, transnationalen Neoliberalismus. Sie ist ein Teil von ihm.“
https://le-bohemien.net/2016/07/18/abschied-von-der-linken/
…. die Frage stelle ich mir auch. Lieber Jens Berger, der Artikel trifft des Pudels Kern wie man so sagt. Ich bin geneigt zu sagen, die Linke zerlegt sich selbst immer mehr und ja, wer solche Parteigenossen hat, der braucht keine Feinde mehr! Schade!
Der unaufgeregte Artikel trifft das wirkliche Ziel der Neoliberalen nicht.
Die Bemerkungen zu Meldungen der Presse auf den NDS zu diesem Thema treffen besser:
Am 27.7.2016 auf den NDS zur Hetzjagd auf Wagenknecht:
Wir dürfen die geplante Hetzjagd gegen Wagenknecht durch die Neoliberalen und ihren gewissenlosen U-Booten in der linken Szene nicht mit einem Schulterzucken abschieben und müssen „gegen halten“.
Es ist unwichtig, ob wir Mitglieder „Die Linke“ sind oder nicht.
Die Gesellschaft soll über den Einsatz der BW im Inneren, den Handelsabkommen, der Privatisierung der Verkehrssysteme, Versorgungseinrichtungen, sozialen Versorgern (Einstieg privater Investoren in die GKV, wenn die PKV zusammenbricht. Die TK allein hat 26 Mrd. € Umsatz…….) u.a. ausgesaugt werden.
Sorry, obwohl ich im Grunde ein Fan von Frau Wagenknecht bin, empfinde ich die deren Pressemitteilung als gelinde gesagt wirklich kritikwürdig!
Frau Wagenknecht verknüpft nämlich darin, m.E. ohne Not und vollkommen unzulässig, den „Terrorismus“ mit den „Flüchtlingen“:
Stichpunkte warum das m.E. unzulässig ist:
– Zusammenhänge sind nicht klar, wie sie selber zugibt
– Es gibt keine wirklich belastbare Zahlen wie groß der Anteil der Terroristen unter Flüchtlingen ist, geschätzt wird es nur ein sehr sehr kleiner Teil sein
– Sie tut so als ob der Terrorismus das Problem wäre bei der Integration von Menschen
Und dann noch das hier:
Typische PolitikerIn! Wichtig scheint zu sein was die Menschen fühlen und nicht so sehr ob sie es auch sind.
Beste Grüße
Eben. Wenn einer auf keinen Fall Terrorist ist, dann ja wohl die Flüchtlinge. Die sind von Natur aus die besseren Menschen.
Hallo Heldentasse,
Totschlagwort.
Die Leute stellen sich nun mal diese Fragen.
Also muss man Stellung beziehen.
Und: Ja, auch meine Wenigkeit möchte sich sicher fühlen.
Wagenknecht hat absolut recht, wenn sie eben nicht nur soziale, sondern auch gesellschaftliche Dimensionen von Sicherheit thematisiert.
Merkels oberflächliches „Wir schaffen das“ erinnert fatal an Helmut Kohls „blühende Landschaften“ von anno 1990.
Damals war es Lafontaine, der eine wirtschaftliche und soziale Unterfütterung anmahnte – und sich daraufhin von konservativen Ideologen als „Gegner der deutschen Einheit“ verteufelt sah.
Ein sehr ähnlicher Tugendterror kommt derzeit von linksfrisierten Bürgerkindern wie van Aken, Wawzyniak oder Liebich.
Gerade letztere Beide sollten lieber mal selbstkritisch ihre Rolle als Regierungsfunktionäre zwischen 2001 und 2011 reflektieren:
Der rotrote Senat schob in der Zeit ab wie ein Weltmeister.
@The Joker
Ach hier „sorry“, weil es Zusammenhänge bzw. Merkmale gibt die man seriöser Weise nicht in Korrelation bringen darf, besonders dann nicht wenn die Anzahl der Ereignisse sehr klein ist und die Hintergründe noch gar nicht richtig erforscht sind. Die möglicherweise fatalen Fehler die daraus entstehen nennt man auch ganz einfach auch Fehlschlüsse.
Ein einfaches sehr grobes Beispiel dazu, wie man richtige Aussagen unzulässig verdreht:
1. Deutschland hat Probleme mit Flüchtlingen
2. Deutschland hat Probleme mit Terrorismus
Grober Fehlschluss: Flüchtlinge sind Terroristen.
Beste Grüße
Hallo Heldentasse,
genau diese autoritären Verbotsvokabeln wie
oder
stoßen viele Leute ab.
Viele Linke – oft in bester Absicht – spielen hier den Geschmackspolizisten. Und wundern sich dann, wie unbeliebt sie sich machen.
Den Anti-Wagenknecht-Heckenschützen kann man mittlerweile nur noch ein besonders schwaches Abschneiden in McPomm und Berlin an den Hals wünschen.
Mögen diese Funktionäre am Wahlabend fassungslos auf die Hochrechnungen starren…
Ja, allerdings stehen die „linken“ Neolibs, zumindest in Berlin, lt. Umfragen, relativ gut da, sollten sie auch tatsächlich „gut“ abschneiden, bekämen die „linken Pragmatiker“ damit reichlich Aufwind.
Hallo Joker,
unabhängig davon das ich Deine Wünsche teile, war mein „unzulässig“ bzw. „darf“ mehr auf die Logik als auf „autoritären Verbotsvokabeln“ bezogen.
Beste Grüße
DAS sind diskussionswürdige (!) punkte. aber keine rechtfertigung für rücktrittsrufe (!) via 140 zeichen (!) twitter!
warum aber wird nicht zunächst diskutiert? davon abgeshen hat sie ja auch noch nachgelegt/näher erläutert/richtig gestellt.
ich würde zb dem entgegenhalten, dass deine punkte zwar inhaltlich allesamt richtig sind, aber man sich den großteil auch als impliziert denken kann. wir reden hier immerhin von wagenknecht und nicht von seehofer.
@Mordred
Dem kann ich nur vollumfänglich zustimmen!
Beste Grüße
Natürlich kann man das kritisieren. Man sollte sich aber auch vor Augen halten, von wem diese Worte stammen… Von einer Sahra Wagenknecht gehe ich davon aus, dass sie die Aussagen garantiert gegenteilig meint wie bspw. ein beliebiger AfD-Politiker… Das nennt man gesunder Menschenverstand.
Das zu den Aussagen ein Statement von S. W. offenbar notwendig war, lässt mich aber schon verzweifeln! Wenn das so weiter geht mit den offenen Machtkämpfen innerhalb der Linken, sehe ich eine düstere Zukunft für die Partei.
Es ist nur noch die Frage, ob die wirklich so bescheuert sind, oder was hat da beispielsweise Jan van Aken, den ich bis jetzt sehr geschätzt hatte, geritten?!?
Externe Einflussnahmen halte ich aber auch nicht für ausgeschlossen.
Wer weiß was die für Druckmittel haben,…
Ja aber gerade weil es in der Politik bösartige Menschen (auch in der eigenen Partei) gibt, sollte man als verantwortliche PolitikerIn politische Minenfelder meiden, oder falls man doch mal eins betreten muss äußerste Vorsicht in der Wortwahl walten lassen.
Beste Grüße
Ich halte es für selten dämlich und ehrlich gesagt würde ich eher Rücktrittsforderungen an Jan van Aken & den anderen Volltrotteln nahe bringen…!
Die Schlussfolgerungen aus der Wortwahl von S. W. entlarven die Vollidioten und die U-Boote in der eigenen Partei! Das sich die MSM sich denen anwanzen ist die Natur der Sache…
Das einzige was der guten Sahra vorwerfen kann, dass sie nicht bedacht hat, dass es so welche ********* in der eigenen Partei gibt.
Kritik und Diskussion MUSS in einer Partei möglich sein, das hält sie flexibel und frisch. Das macht man aber in angemessener Weise, und nicht in einer Art Heckenschützenmanier, die der Schweinepresse und den Blockparteien in die Hände spielt.
In der Partei DIE LINKE gibt es mannigfaltige Strömungen und leider auch einige dogmatische Spinner, denen das Wort „Solidarität“ fremd ist.
Besonders die AKL tut sich hier unrühmlich hervor. In diesem Kreis sind einige profilneurotische Hampelmänner, die jede Gelegenheit wahrnehmen, ihren fast sektiererischen Wahn auszuleben – auf Kosten der gesamten Partei. Das muss irgendwann mal aufhören !
Richtig… Es gibt einen Unterschied zwischen sachlicher Kritik und diesem selten dämlichen Mist…!!!
Solidarische Kritik hätte so aussehen müssen:
„Sahra Wagenknecht hatte mit ihrer Aussage vielleicht für etwas Verwirrung gesorgt und es wäre besser gewesen das zu präzisieren um Missverständnisse vorzubeugen. Daher meine Ergänzung diesbezüglich. (…) Ich bin mir sicher, so hatte das S.W. auch gemeint!“
Das wäre eine sachliche Kritik mit der berechtigten Aufforderung für Dummies (extra für Sukram71 und ähnliche Konsorten) das ganze zu präzisieren!
Mag durchaus sein, die Anwanzer an den Neoliberalismus, in Gestalt der UnSozen und Oliven, kommen aber gerade eben nicht aus der AKL.
@ Heldentasse
Das ist das Problem, Sahra W. hat lediglich eine Frage gestellt, die sich heutzutage die meisten Deutschen stellen, nämlich wenn nur ein einziger Mann die ganze bayerische Polizei und SEK auf den Kopf gestellt hat, was würden die Behörden machen, wenn gleichzeitig in mehreren Städten jeweils mehrere Terroristen zu ballern beginnen ?
Und was ist wenn, sagen wir (nur ein Beispiel), 40 Terroristen, schwerbewaffnet (einschließlich RPG-7) die Innenstadt irgendeiner Stadt (z. B. Köln mit unzähligen Touristen) unter ihre Kontrolle bringen ?
Und was ist, wenn diese 40 Terroristen nicht nur schwerbewaffnet wären/sind, sondern auch Kampferfahrung hätten/haben ?
Da gäbe es nämlich eine weitere Frage, schafft die Polizei/SEK diese 40 böse Buben, relativ schnell und möglichst mit wenig Blutvergießen von Unschuldigen zu eliminieren oder könnte da nur die Bundeswehr (die Debatte um die Bundeswehr ist nicht umsonst wieder voll im Munde) verhelfen ?
Ich könnte solche Fragen den ganzen Abend stellen, das Problem ist aber, Merkel könnte keine einzige meiner oder Sahras Fragen beantworten.
Nicht umsonst versteckt sie sich, wenn irgendetwas im Land passiert.
Sahra hat nichts schlimmes gemacht, sie hat nur die Sorgen (und Ängste) der Deutschen zum Ausdruck gebracht, mehr nicht.
Ein einziger Halbstarker http://www.welt.de/vermischtes/article157347850/Bremer-Einkaufszentrum-wegen-Verdaechtigem-evakuiert.html hat die Bremer Polizei in Bewegung gesetzt.
Dabei ist er (wie wir im Nachhinein erfahren haben) gar kein echter Terrorist.
Wie viele IS-Sympatisanten bzw. ex-IS-Kämpfer gibt es bei uns in Deutschland, von denen die Behörden überhaupt nichts wissen http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/749147/bka-mehr-fluchtlinge-in-deutschland-unter-terrorverdacht ???
Der Mann stellst sich die selben Fragen http://de.sputniknews.com/politik/20160729/311820370/publizist-russland.html wie die meisten Deutschen.
Also wenn ich den Text lese und an Frau Wagenknecht denke, halte ich den Text für korrekt.
Wenn ich den Text mit dem neolib-sprech abgleiche kann ich auch viele Dinge hinein interpretieren.
Sind die Hirne schon so verseucht mit der neuen Denke?
WW
Es wird bemängelt das linke Texte so unendlich Lang sind und kurze Text nicht eindeutig genug.
Ja was denn nun?
Danke Jens für diese Einschätzung, die den Nagel auf den Kopf trifft!
Die Linkspartei besteht leider überwiegend nur noch aus einem unfähigen Haufen, der sich selbst mit bestimmten Dogmen sabotiert. Da ist jeder, der nicht „Refugees Welcome“ brüllt ein Nazi und Kritik an unkontrollierter Masseneinwanderung ohne politische und sozial verträgliche Konzepte wird zum Denkverbot.
Ich möchte gern von van Aken, Kipping & Co. wissen, warum sie nicht sämtlichen Obdachlosen aus Ihrer Stadt ein Quartier in Ihrem Wohnzimmer anbieten, wenn das doch alles so problemlos und unkritisierbar ist. Und diese Leute wollen verantwortliche Politik in diesem Land machen? Das ist unsere Opposition?? Gute Nacht, Deutschland.
Dies zeigt, willst du Masseneinwnaderung verhindern, kannst du nicht auf die Linkspartei, was ich bedauere, zählen!!
Sowohl Wagenknecht als auch Jens Berger zählen zum bemerkenswert Besseren was „Links“, was auch immer von dem Begriff noch übrig ist, zum Thema anzubieten haben. Auf diesem Wege meine Respektbekundung an beide, for all what it’s worth. Dem Jens seine Artikel lese ich immer noch oft und gerne.
@OAlexander
Schön mal wieder was von Dir zu lesen!
Beste Grüße
Moin auch, aber wo ist das Bild?, ich vermisse die rote Krawatte oder war es die rote Jacke in der er so Blendend aussah? Wie dem auch sei Frau Wagenknecht sagte vor 14 Tagen von den Medien unbemerkt, das TTIP und CETA von der EU erst mal in Kraft sind, Außerparlamentarisch und Überparteilich und vorübergehender Weise, inhaltliches Originalzitat als es im Bundestag, um den bösen Russen ging, diese Antwort konnte der fragende Journalist in seiner Zeitung o.ä. wohl nicht unterbringen?
Hallo Mod,
ich denke er hat die rote Jacke ausgezogen weil in down under weiterhin die Schwarzen die Regierung stellen?!
;)
Beste Grüße
Hallo zurück, – und das könnte passen in Down Under aber vielleicht war O.Alexander samt Jacke in der Shark-Bay schwimmen und wurde so zur Mahlzeit der kleinen Meeressäuger?, mit Jacke versteht sich.
Die Strategie der Heckenschützen ist fatal und selbstmörderisch für eine linke Oppositionspartei. Kritik an der Flüchtlingspolitik der Regierung wird reflexartig als Kritik von rechts gebrandmarkt – ein Totschlagargument. schreibt Jens Berger
Doch wo kommen die Flüchtlinge eigentlich her, was passiert denn in den Ländern weshalb sich Familien zur Flucht entscheiden? Die Gründe für Flucht und Vertreibung müssen beseitigt werden, vor Ort und das geht nicht mit Drohnen oder Kanonen und das „nur“, – weil die eigene Macht einer Weltmacht sonst schwinden würde?
Inhaltliches Originalzitat von Volker Rühe an anderer Stelle zum Thema. Aber wie sagt man es der NATO, EU, bzw. den USA?
Spigelfechter: Mein Einwand war natürlich sehr böse, da sind Extremsiten wie Joker viel harmloser!
Hier prügelt sich wieder mal die judäische Volksfront mit der Volksfront Judäas darum, wer die einzig wahren Linken und wer die neoliberalen Verräter sind. Köstlich!
Joker: Was ist an Abschiebungen schlimm? Die sind ein normales Instrument des Ausländerrechts!
Killary for Fraktionsvorsitzende, then the right wing of the left, is finaly satisfied.
Sorry, but my english is not the yellow from the egg ;-)
Zunächst einmal: alles was Sahra gesagt hat, ist inhaltlich richtig.
Aber es entstehen Eindrücke, die die Basis des Denkens von den besorgten Bürgern bis zu AfD und NPD scheinbar widerspiegeln.
Zum Beispiel die These: Wenn das Flüchtlingsproblem in Deutschland gelöst wird, kann man in Deutschland wieder gut leben.
Sahra sagt, durch die Aufnahme von vielen geflüchteten Menschen in Deutschland, sind soziale Probleme entstanden, die endlich aktiv gelöst werden müssen, Sonntagssprüche wie „Wir schaffen das!“ sind nicht hilfreich.
Verstehen kann man aber: Die Flüchtlinge sind schuld, an den Problemen in Deutschland.
Hierzu eine kurze Polemik:
Wenn mit einem Schlag sofort alle geflüchteten Menschen aus Deutschland weg wären und jahrelang keiner mehr kommen würde:
– gebe es immer noch Hartz IV.
– wäre der Niedriglohnsektor weiter am blühen.
– würde Wohnen immer teurer, aber Arbeitskraft immer billiger.
– hätte die Mittelschicht weiterhin berechtigte Abstiegsängste.
– gingen die mörderischsten bewaffneten Auseinandersetzungen seit dem 2. Weltkrieg ungebremst weiten.
– töteten deutsche Waffen, Geld und Soldaten überall mit auf der Welt.
– flögen die Todesdrohnen.
– gebe es den islamischen und sonstigen fanatischen Terrorismus.
– würden die Reichen immer reicher und die Armen immer mehr.
– wären bayerische Volksmusikveranstaltungen so sicher wie vorher.
– gebe es psychisch Kranke, die gefährlich werden könnten.
– hätte ich kein bedingungsloses Vertrauen in unsere Polizei.
– hätte die Regierung viel Geld für Banken und keins für Menschen in Not
Es wäre wichtig, dieses (wie im vorherigen Artikel von Jens Berger) in der Linken (Partei und everything) zu diskutieren und einzufordern. Die „Sie hat ‚Jehova‘ gesagt“ Rufe von Aken & Co. sind hier nicht hilfreich.
Eine unaufgeregtere Stellungnahme findet sich hier:
http://www.antikapitalistische-linke.de/?p=1444
Und auch hier die drängende Nachfrage meinerseits: Warum hat Frau Wagenknecht ihre berechtigten Fragen und Feststellungen implizit an einen Terroranschlag gekoppelt?
Beste Grüße
DAS ist der springende Punkt. Es ist völlig in Ordnung, wenn diese (ohnehin virulente) Debatte auch in der Linken kontrovers diskutiert wird. Die ex- oder implizite Verknüpfung dieser beiden Felder ist hingegen unnötig bis verantwortungslos.
Ich denke, weil sich aus den bekannten Details der Biographie des Attentäters, einige Probleme der deutschen Flüchtlingspolitik ablesen lassen (siehe auch den obigen Artikel):
– unsicherer Aufenthaltsstatus, nur Duldung trotz Bürgerkriegsflüchtling, damit keine Arbeit, keine Bildung, kein Geld
– unmenschliche Drittstaatenregelung, weil Asylantrag in Bulgarien gestellt wurde, Abschiebung dort hin (wäre natürlich viel besser gewesen, die Abschiebung wäre bereits vor dem Anschlag erfolgt, dann wären nur Bulgaren verletzt worden und nicht Bayern oder Franken)
– schlechte medizinische Versorgung, obwohl – wie sich herausstellte, völlig berechtigt – eine Suizidgefahr diagnostiziert war, gab es anscheinend keine wirkliche Hilfe.
Damit ist Sahra wohl in eine Falle getappt. Dass praktisch unwidersprochene mainstreamige Narrativ „Keine Flüchtlinge – kein Terror“ hat sich als stärker herausgestellt, als ihr Sachargument.
@Heldentasse
Das sehe ich genau so.
Ohne Präzisierung ist ihre Ausage natürlich ein gefundenes Fressen für ihre Gegner. So ist es ein Leichtes, ihr eine rechte Argumentation zu unterstellen und mit dem neoliberalen Strom zu schwimmen, was bestimmt nicht ihre Absicht ist.
Der eigentliche Kern ihrer Aussage, dass die Einladung Merkels an die Flüchtlinge, ohne entsprechende Organisation der Einwanderung, nicht ohne große Reibungsverluste funktionieren kann, geht dabei völlig unter.
Der Beschuss aus der eigenen Partei lenkt natürlich vom totalen Versagen Merkels ab und so kann diese sich wohlig grunzend zurücklehnen und die Selbstzerfleischung der Linken völlig unbeschadet genießen.
Nach dem letzen Bashing wg. ihres Statements, dass abgeschoben werden sollte, wer sich nicht an die Spielregeln hält, hätte sie wissen müssen, wo die Tretminen liegen.
Mitunter lohnt es sich doch, nicht zu sparsam mit Worten umzugehen, um wilde Spekulationen nicht anzuheizen und wer die Zustimmung der Wähler will, um in dieser trostlosen Politiklandschaft linke Akzente zu setzen, muss auch die Sprache der intellektuell weniger Begabten treffen.
@ rob
Also bitte – Rob: wer Wagenknecht rechte Argumentation und „mit dem neolibealen Strom schwimmen“ unterstellt, hat zuviel weißes Pulver in die Nase bekommen. Sicher weiß ich, dass Du das nicht tust.
Wann immer diese Frau den Mund auftut, kreisen schon die Geier, um ihr jedes Wort im Mund herumzudrehen – und das nicht nur im gegnerischen politischen Lager. Es gibt genügend rückgratlose Gesellen bei uns, die auch mal gern ein bisschen mehr Kameralicht abbekommen wollen.
So ist halt die Spezies Mensch konstruiert.
@Anton
Genau deshalb habe ich ja geschrieben, dass sie ihre Aussagen so präzisieren muss, dass ihr keiner an die Gurgel kann, egal aus welcher Ecke.
Sie ist schon lange genug im Geschäft um zu wissen, dass da hinter jedem Busch ein Hinterhältling lauert, der nur auf eine passende Gelegenheit wartet, ihr ein Bein zu stellen. Denen kann man doch nicht die geladene Flinte in die Hand drücken.
1989/90 haben auch Linke mal Zuwanderung realistisch diskutiert:
(Der Spiegel 38/1989)
Wenn man direkt nach einem Terroranschlag die Diskussion auf die Probleme mit Flüchtlingen und Zuwanderern lenkt und wissen will „wer sich im Land befindet“ und „wo es Gefahrenpotenziale gibt“, dann stellt das Flüchtlinge und Zuwanderer unter den Generalverdacht des Terrorismus. Das ist Wasser auf die Mühlen von CSU, AfD und Konsorten.
Einfach für sich alleine ist der Text harmlos und berechtigt. In direktem Zusammenhang mit einem Terroranschlag ist er problematisch und aus linker Sicht ein absolutes NoGo.
Der Text von Wagenknecht ist Kritik an der Flüchtlingspolitik, wie es auch die Rechten tun. Die CSU fordert wegen dem Anschlag ebenfalls eine erneute Sicherheits-Überprüfung aller Asylbewerber.
Das ist ja nun völliger Quatsch. Wenn ein Staat über 1.000.000 Flüchtlinge in sein Staatsgebiet kommen lässt ohne diese zu überprüfen und ohne zu wissen wer sich im Land befindet, hat dieser Staat auf der ganzen Linie versagt, das hat überhaupt nichts mit einem „Generalverdacht“ zu tun. Wenn auch nur ein Promille der Million zu den gefürchteten Schläfern des IS gehört, dann hat unsere Regierung in unserem Land eine unbeherrschbare Sicherheitslage zugelassen.
Wer so etwas kritisiert, wie Sahra Wagenknecht, der ist nicht rechts und nicht fremdenfeindlich sondern rational und besorgt um die Sicherheit der eigenen Bürger.
Eine Bundeskanzlerin, die öffentlich sagt, das sie es nicht in der Hand hat, wer in unser Land kommt, gehört auf der Stelle abgelöst. Dass die noch immer im Amt ist, lässt mich das Schlimmste befürchten. Die Attentate der letzten Woche sind nur der Anfang, das wird schlimmer enden als wir alle uns das jetzt vorzustellen vermögen.
Das ist aber eben eindeutig Kritik von Rechts und nicht von Links.
Linke stehen für Solidarität zwischen den Menschen und für das Asyl- und Flüchtlingsrecht.
So wie Wagenknecht das formulieret, ist das Kritik daran, dass so viele Flüchtlinge hier sind bzw herein gelassen wurden und die Flüchtlinge wegen den Anschlägen möglicherweise teilweise eine Gefahr darstellen. Das ist nicht links, sondern eher rechts. Und deshalb die Aufregung bei den Linken.
Dass man das hier im Sahra Wagenknecht-Fan-Club nicht wahr haben will, ist klar. :)
Ach ja? Solidarität mit Terroristen, die sich unter diesen Menschen befinden, ist auch links, oder vielleicht doch nur dumm?
Wann hätte denn Sahra Wagenknecht mal gesagt, sie sei gegen das Asyl- und Flüchtlingsrecht?
Eine Regierung kann von mir aus links oder rechts oder sonst was sein, aber der Schutz seiner Bürger vor Terroristen lässt sich nun mal nicht damit erreichen, dass man eine Million oder mehr Flüchtlinge rein lässt, ohne auch nur einen Schimmer von deren Identität hat.
Oder so, dass auch Du das verstehst: Flüchtlinge aufnehmen, selbstverständlich, aber doch nicht ohne jegliche Kontrolle!
Kleiner Tipp:
Mit tatsächlicher Solidatirät gebe es Terrorismus auf der Welt überhaupt nicht.
Hm, also ich weiß nicht, ob du überhaupt die politische Kompetenz besitzt, das zu beurteilen. Das beste Beispiel bist du doch selbst, du hältst dich, mit Sicherheit, für (moderat) links, bist aber tatsächlich (moderat) rechts.
werter markus.
sarah hat sich in ca. drölf millionen texten umfassend zur gesamtthematik geäußert. wenn sie hier auf einen speziellen aspekt fokussiert (und zeitnah mistverständnisse richtig stellt), ist das völlig ok. sonst müsste ja jeder jedes mal ganze bücher posten.
gerade du, der von den linken immer will, dass sie ihre grundsätze verraten, um sich anderen parteien zwecks koalitionsbildung anzubiedern kennt sowas wie nogos? lächerlich.
Das einzige, was ich an Wagenknechts Text kritikwürdig finde, ist die Lücke. Sie hat vergessen auf die Ursache der Problematik hinzuweisen, die gottverdammten westlichen Kriege.
Hat sie aber schon 100 mal gesagt.
Sehr schön zu sehen, was van Aken nun für einen Shitstorm auf Twitter erntet.
Im Sinne von Schadensbegrenzung sollte die Fraktionsspitze nun die Sommerpause nutzen, um diesen aus dem Ruder gelaufenen Funktionär geräuschlos auszutauschen.
Ja anscheinend wird jede Partei von irgendwelchen Subjekten unterwandert. So auch die Linken. Sarah Wagenknecht ist für mich im ihren Ambitionen für die schwächeren 100% konsistent und deswegen auch glaubwürdig. Das gleiche gilt m.E. nach auch für Oscar Lafontaine. Und das sind auch die einzigen beiden die mir einfallen.
Eime Partei sollte sich fragen wie man die Unterwanderung durch karrieregeile oder korrupte Typen verhindern kann. Das scheint mir mittlerweile das Grundproblem der Demokratie zu sein.
Die alte Erkenntnis, dass die Steigerung von Feinden die Parteifreunde sind, gilt auch für die Linke. Betrachtet man die Allianz gegen Wagenknecht von ihren Genossinnen und Genossen bis hin zu den Zeitungsschreibern, ob linksliberal, wie die Frankfurter Rundschau, oder rechtskonservativ, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wird deutlich, welches Spiel einige Parteifreunde treiben. Die Folge ist der Vertrauensverlust der Wählerinnen und Wähler. Eine Partei, die die Fraktionsvorsitzende im Bundestag wegen Pipifax in die Schusslinie der bürgerlichen Presse stellt, hat verdrängt, dass sie dafür da sein sollte, soziale Gerechtigkeit herzustellen.
Sahras Satz, man müsse wissen, wer so ins Land kommt, war schon ein wenig unglücklich.
Eine totale und massenhafte Überprüfung ist wohl kaum zu leisten.
Aber das was nun innerparteilich abgeht, ist etwa so als wenn der Bundestrainer kurz vorm Elfmeterschießen Manuel Neuer aus dem Tor nimmt…
Ein Staat der über 1.000.000 Flüchtlinge in sein Staatsgebiet kommen lässt ohne diese zu überprüfen und ggf. an der Einreise zu hindern, hat auf der ganzen Linie versagt. Wenn auch nur ein Promille der Million zu den gefürchteten Schläfern des IS gehört, dann hat unsere Regierung in unserem Land eine unbeherrschbare Sicherheitslage zugelassen.
Wer so etwas kritisiert, wie Sahra Wagenknecht, der ist nicht rechts und nicht fremdenfeindlich sondern rational und besorgt um die Sicherheit der eigenen Bürger.
Eine Bundeskanzlerin, die öffentlich sagt, das sie es nicht in der Hand hat, wer in unser Land kommt, gehört auf der Stelle abgelöst. Dass die noch immer im Amt ist, lässt mich das Schlimmste befürchten. Die Attentate der letzten Woche sind nur der Anfang, das wird schlimmer enden als wir alle uns das jetzt vorzustellen vermögen.
Von Ende der 50er bis Anfang der 70er kamen etwa 14 Millionen Gastarbeiter zu uns. Und komischerweise steht Deutschland immer noch.
Von den Flüchtlingen wurden die meisten kontrolliert.
Wer kontrolliert eigentlich bei uns die CIA-Flüge bzw. wer auf amerikanischen Flughäfen bei uns landet?
Also ganz einfach lieber gemütlich eine Hopfenkaltschale trinken und sich nicht über sinnlose Dinge aufregen.
Äh, die Gastarbeiter kamen aus Kriegsgebieten, waren traumatisiert und kannten in ihrer Heimat nichts als Bomben und Selbstmordattentäter? Das hältst Du für vergleichbar?
Oder kann es sein, dass Du Äpfel mit Birnen vergleichst?
Und von wegen die meisten Flüchtlinge wurden kontrolliert. Ich war an der Grenze in Simbach, da sind in den wenigen Stunden, die ich dort verbrachte einige tausend Flüchtlinge mit Sack und Pack über die Grenze marschiert, ohne dass auch nur ein Einziger aufgehalten oder nach Papieren gefragt wurde.
Guter Artikel und vor allem auch wirklich gute Kommentare!
Fazit für mich: Sarah hätte sich etwas vorsichtiger und differenzierter äußern können, dass ihr aber eigene Genossen wie Hyänen in den Rücken fallen ist schlicht widerlich.
Biedermann und die Brandstifter – ja man sollte eben doch so manches mal wissen, wer da Sprengstoff in seiner Unterkunft hat. Man sollte die Leute, die ins Land kommen registriert haben und nicht nur daherlallen, dass man das doch schafft. Und man sollte als Oppositionspolitikerin noch sagen dürfen, dass das Merkel diese Nummer vergeigt hat. Und da gibt es dann noch die linke Knallcharge Harald Weinberg, der sich dafür einsetzte, den Ansbacher Sprengmeister nicht abzuschieben. Auf Anfrage hat er gemeint, das nochmals so machen zu müssen. Ob er inzwischen bei den Opfern im Krankenhaus war, um sich für den Blödsinn zu entschuldigen? Und noch eins, wenn es kracht, dann gibt es immer Ursachen, im Zweifelsfall (ich zitiere oben) ‚die verdammten westlichen Kriege‘. Ich allerdings kann mich gut erinnern, dass wir in Sachen Irak nicht dabei waren und als Schröder und Fischer so entschieden hatten, ist das uckermärkische Biest nach Amiland geflogen und hat rechtsdrehend in Bushs A-loch geflüstert, unter ihr wäre Deutschland dabeigewesen. Allein deshalb sollte Frau Wagenknecht hart weitermachen und auf die unsäglichen Fehler dieser Fehlbesetzung des Kanzleramtes hinweisen. Von einem Generalverdacht gegen alle Flüchtlinge waren die Bemerkungen Wagenknechts meilenweit entfernt. Diesen herbeizureden ist die fortgesetzte Taktik der nimmermüden welcome-Banausen, die meinen den Bürgern beibringen zu müssen, dass die Menge der Flüchtlinge ausschließlich aus Guten besteht. Das ist aber grundsätzlich falsch und verkennt vorsätzlich, dass sich diese Gruppe auch normalverteilt also aus Irren und Nichtirren, Kleinen und Großen, Fachkräften und Nichtfachkräften, Kriminellen und Nichtkriminellen u.s.w. u.s.w. besteht, so wie jede Gesellschaft eben. Wer dies im Kopf hat
und deshalb zurückhaltender und differenzierter über die Probleme nachdenkt braucht nicht ständig die Erziehung der naiven Wellcomebesoffenen. Er braucht auch nicht die Offenbarungen und Nachstellungen der mit Steuergeldern finanzierten Kahane NGOs. Ich aber erwarte, dass sich alle Wellcomebesoffenen dieses Landes, die Merkelversteher und-bewunderer des vergangenen Jahres, unabhängig davon wie prominent sie sind, ohne Verzug zur momentan so schweigsamen Kanzlerin in die Uckermark begeben, um dort ihr kollektives, selbstauferlegtes Denkverbot permanent zum Ausdruck zu bringen durch unablässiges Tanzen um dieselbe. Schönen Urlaub noch!
Wenn Sahra tough drauf wäre, könnte sie im Hinblick auf die Ost-Landtagswahlen den Ted Cruz machen: Keine Wahlempfehlung geben. Die Donald Trumps der Ostlinken sollen selber sehen, wie sie ihre Stimmen zusammenkratzen.
Das wäre nicht tough, das wäre destruktiv.
Mich bläht zunehmend das ganze Parteiengedöns an.
Warum muss man immer einen Sack wählen und nicht gezielt das Obst und Gemüse, welches man für gesund und verträglich hält. Panaschieren und Kumulieren bei der Bundestagswahl, das würde mir gefallen. Brutus Akne bekäme dann was er verdient.
Wie jede Partei haben sicher auch die SED Nachfolgepartei ein paar intelligente und reflektierte Menschen unter ihren Wählern. Wie jede Partei aber auch eine ganze Menge Leute, die der Herrgott mit nicht so viel Hirn ausgestattet hat, die sich halt mit einfachen politischen Parolen lenken lassen.
Welcher intelligente Mensch fühlt sich bitte unsicher, nur weil es jetzt eine Amok-Welle psychisch labiler Menschen gibt? Das hat es in der Deutschen Geschichte immer wieder gegeben. Man denke nur an die Zeit der RAF. Die statistische Wahrscheinlichkeit, Opfer eines solchen Amoklaufs zu werden, ist äußerst gering. Ein verantwortungsvoller Politiker muss auch immer darauf Acht geben, dass seine Äußerungen von einem bestimmten Teil unserer überdurchschnittlich coolen und reflektierten Bürger eben leider eher emotional und nicht reflektiert aufgenommen werden. Und genau diese Leute können durch solche Äußerungen in einer irrationalen Ablehnung gegen Ausländer und insbesondere gegen Menschen aus dem islamischen Raum bestärkt werden.
Ich hab für mich den Schluss gezogen, dass Wagenknecht die Aufmerksamkeit, die ihrer problematischen Persönlichkeit gegeben wird, wichtiger ist als das Wohlergehen Deutschlands.
Die Trulla hat im Jahr 2004 ein dümmliches Büchlein geschrieben (https://www.amazon.de/Presidente-Hugo-Chavez-Venezuelas-Zukunft/dp/3360010558/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1469632999&sr=8-1&keywords=Venezuela+Wagenknecht), in dem sie eine Regierung hochleben ließ, unter deren katastrophalen Herrschaft sich ECHTE Probleme der Sicherheit im Öffentlichen Raum ergeben haben. Wir können es fast jeden Tag in Caracas Chronicles nachlesen. Caracas wurde von einer in der Region vergleichsweise sicheren Stadt zu einem Gewalt-Moloch mit traurigen Rekorden an Mord, Todschlag und Angst vor Gewalt. Wagenknecht hat es nie für nötig befunden, sich zu diesem Thema zu äußern. Dass sie plötzlich eine Sensibilität für das Thema entdeckt hat, halte ich für sehr unglaubwürdig.
@Lemmy Caution
Ab hier weiß man, dass es sich nicht lohnt, den Beitrag weiterzulesen, da er bestenfalls schreiende Dummheit enthalten kann. Danke, dass Du ihn schon im ersten Satz klassifizierst.
Ist schlicht und einfach die historische Wahrheit.
Und Du gehörst zum Nazi-Nachfolgevolk.
Wobei das nicht vergleichbar ist, da wir das tatsächlich sind, während die PDS schon ideologisch nichts mehr mit der SED zu tun hatte, die BRD aber bis oben (und gerade dort) hin völlig naziverseucht war und das Volk dem teils bis heute kräftig hinterhertrauert.
Kein überzeugter SEDler blieb ernsthaft in der PDS, der wechselte in die westdeutschen „SED“ Parteien oder haute einfach ab.
Sukramisten und Spatzenhirne wie „Lemmy Caution“ sind mit solch simplen Fakten schon mächtig überfordert, deshalb bleibt diesen Primaten außer Dreck schleudern nichts übrig.
@Lemmy Caution
Du würdest eine Wahrheit nicht erkennen, wenn sie dich in den Arsch (oder wahlweise Gesicht – ich schätze, der Unterschied ist marginal) beißt.
Der Text von Wagenknecht ist etwas unglücklich formuliert, auch lässt er die soziale Frage außen vor und beschränkt sich auf die Themen Flüchtlinge und Sicherheit. Inhaltlich kann man ihr nichts vorwerfen, nur sollte es einer langjährigen Politikerin mit einem hohen Intellekt klar sein, dass alles was sie sagt gegen sie verwendet werden wird. Sie sollte daher jede Unzweideutigkeit vermeiden, denn bei jeder öffentlichen Äußerung kommt es einzig und allein darauf an, was die Adressaten darunter verstehen. Sie muss dabei noch zusätzlich berücksichtigen, dass die Medien ihr feindlich gesonnen sind und ihr jedes Wort im Mund umdrehen, deshalb müssen die Formulierungen passen. In diesem Fall hat sie gepatzt.
Was aber schlimmer ist, ist die Reaktion aus der eigenen Partei. Denn in diesem Fall waren es ja gerade sie, die Sahra Wagenknechts Meldung verdreht haben und in aller Öffentlichkeit sie nun auch als untragbar hinstellen, ja sie mehr oder weniger zum Rücktritt auffordern. Dabei ist festzuhalten, dass Kritik immer erlaubt sein muss. So wäre der richtige Weg gewesen, sich bei ihr persönlich zu melden und ihr das eigenen Unbehagen mitzuteilen, man hätte auch energisch eine Richtigstellung verlangen können. Doch stattdessen trägt man das eigene „vermeintliche“ Unbehagen via Twitter in die Öffentlichkeit, komisch, wo doch gerade diejenigen, die sich aufregen Regierungsverantwortung übernehmen wollen, heißt das dann wohl auch, dass Grüne und SPD vielleicht sogar die CDU/CSU weiter links stehen als Wagenknecht, denn dieselbe Empörung gegenüber anderen Parteien hört man selten, wie man sie nur zu gern gegenüber Wagenknecht öffentlich äußert.
Das man nun öffentlich Sahra Wagenknecht zum Rücktritt auffordert, ist hochgradig parteischädigend, eine öffentliche Entschuldigung und Eingeständnis der eignen Verfehlung wäre das Mindeste, da müsste der Parteivorsitz entsprechend durchgreifen. Passiert nichts -wurde dem Verein, der für den Tortenwurf verantwortlich war und sowieso generell fragwürdige Positionen vertritt eigentlich die Finanzierung gestrichen?- dann wird die Spaltung zwischen Sahra Wagenknecht und Linkspartei weiter vorangehen. Merkt man auch schon in den Foren, wo Sahra Wagenknecht Solidarität entgegengebracht wird, während man gleichzeitig die Linkspartei für nicht wählbar erklärt.
Wenn solche Querschläger weiterhin ungeschoren davonkommen, das ist die Partei verloren. Die Partei wird ihrer Handlungsfähigkeit vollends beraubt, wenn man bei jedem Satz den man sagt, Angst haben muss, dass einem dieser von den eigenen Kollegen in aller Öffentlichkeit um die Ohren geschlagen wird.
Was den Vergleich mit Corbyn und Sanders anbelangt, da muss man leider sagen, dass Sahra Wagenknecht zwar äußerst bemüht ist, ihr aber das nötige Charisma fehlt. Ich glaube, das weiß sie auch, sonst hätte sie wohl schon eigene Strukturen aufgebaut. Derzeit ist sie das einzige Zugpferd der Linken, ohne sie wird die Linke den Einzug in den Bundestag nicht schaffen und das weiß man, weshalb man sie nicht völlig abschießt.
Würde sie ein Parteiprogramm aufsetzen und um sich herum eine neue Bewegung aufbauen, dann hätte sie wohl Potential, nur besteht dann wieder die Gefahr, dass sich die Linke und diese Bewegung gegenseitig eliminieren. Ob sie wirklich für die Masse tauglich ist, wage ich zu bezweifeln, weil sie keine Identifikationsfigur ist. An sich gieren die Leute ja nach einem Erlöser/Führer, ein Bedürfnis, dass auf dem stetigem Schüren von Ängsten aller Art zurückzuführen ist. Ich glaube nicht, dass Sahra Wagenknecht diese Rolle spielen kann und auch nicht will. Das dieses Bedürfnis bei den Menschen wohl bewusst erzeugt wird, lässt erahnen wohin die Reise geht.
Die Partei ist sowieso verloren, weil sie entweder völlig ignoriert wird oder – sobald einer mal eine nicht zu 100% perfekte Sache schreibt – wird das zum Event gemacht und alle, einschließlich Ihr hier, feiert kräftig mit.
Die haben keine Chance – auch dank Euch. Da helfen alle anderen Artikel usw. nicht, hängen bleibt nur sowas hier. Da werdet Ihr dann auch kräftig verlinkt, denn was besseres gibt es nicht, wenn man die Propaganda bestätigt sehen will.
Die anderen Parteien verkaufen unser Fleisch und unsere Seelen, aber Gott bewahre, wenn da jemand einen unüberlegen Twitterposts über so eine Äußerung rauslässt, nein, dann lieber zugrunde gehen! Wir lassen uns nur von unfehlbaren Göttern helfen oder gar nicht.
Halina Wawzyniak flirtet auf Twitter gerade mit dem Astroturfer Andre Hüssy.
Die ist ja noch dümmer als drei Meter Feldweg…
O-Ton Wawzyniak auf Twitter:
„First World Problems“ *facepalm*
Nein nicht FWP, das ist ganz klar PTS und ein Problem der Person Wawzyniak. Der gemeine Däne wird die gar nicht verstehen und nur ganz verstört, die von Möwen beschissene Person stehen lassen. IMHO weiß jeder an der Küste wer Möwen füttert, die Doofen mit ohne Möwenerfahrung:
http://www.forum-fotostammtisch-helgoland.de/t298208f59037-Nahrungssuche-ist-unsere-Sache.html#pid3269591
Die Glaskugel kennt das auch von der Ostsee:
möwen fischbrötchen warnemünde bei google bild einwerfen
Ich wusste es immer: Halina ist beschissen. Danke Möwe.
a^2
Kaum zu glauben, dass jemand wie Diether Dehm mal mit diesem Plemplem-Püppchen zusammen war…
Wer den lieben Diether etwas besser kennt, der weiß von seinem Hobby, möglichst viele Partei-Genossinnen flachzulegen…
77% aller „Flüchtlinge“ kommen ohne Ausweispapiere oder auch nur Kopien nach Deutschland und über 140.000 sind offiziell verschwunden. Wenn das kein Sicherheitsrisiko ist, was dann?
Und die Kriege in Syrien und Irak sind nicht auf deutschem Mist gewachsen. Die „Flüchtlinge“ haben teils große Summen an Schlepper bezahlt um hier hin zu kommen und gehören entsprechend nicht zu den 3.000.000.000 Menschen, die mit weniger als 2€ am Tag auskommen müssen. Und da fehlt mit dann auch das Mitleid, wenn ich oftmals übergewichtige „Flüchtling“ mit Smartphone im 400 Euro Bereich oder mehr sehe. So eine Politik zu unterstützen ist zynisch und hochgradig asozial, weil man mit einem Bruchteil der Kosten viel mehr Menschen vor Ort helfen könnte. Die Hälfte aller Deutschen hätte nicht genug Geld einen Schlepper zu zahlen.
Keine Angst! Von diesen 140.000 sind einige als Organlieferanten oder Missbrauchsmaterial verschwunden.
Übrigens lieber Rechter: Viele Flüchtlinge sind erst deswegegen geflohen weil man ihnen 27 oder 30 Dollar pro Monat als Lebensmittelhilfe verweigert hat, also viele angeblich hilfswillige Länder auf dieser Welt haben keine entsprechenden Zahlungen geleistet so dass das UNHCR nicht mehr helfen konnte. Das fing Januar 2015 spätestens an.
Wo bleiben denn hier die kritischen Kommentare der kritischen Spiegelfechter-Gemeinde, die sich sonst so wegen Verschwörungstheorien oder Selbstverteidigung echauffieren?
Ja, und das kümmert leider niemanden.
Wenn die Wahrheit schreiben jetzt rechts sein bedeutet, dann bin ich wohl rechts. Und immer nur auf den Staat schielen, der alles machen soll, ist Schwachsinn. Soll doch einfach jeder etwas für Flüchtlinge spenden. Ich mache das schon einige Jahre (20 Euro im Monat) und das wären 800 Mio. Euro im Monat, würde es im Schnitt jeder Arbeitnehmer machen, oder halt fast 10 Mrd. Euro pro Jahr. Damit käme das UNHCR blendend zurecht.
Außerdem weiß ich (wohl im Gegensatz zur Bundesregierung) seit anderthalb Jahren, dass die Lebensmittelhilfen für Flüchtlinge immer weiter gekürzt werden mussten mangels ein paar Millionen Euro pro Monat. Wenn EU und der Rest so völlig unfähig sind, muss man es halt privat finanzieren.
PS: Die Kosten für die paar Asylbewerber in Deutschland werden vom IW auf etwa 25 Mrd. Euro pro Jahr geschätzt.
@Leynad
Nein, mein Lieber. Schwachsinn ist, über Jahre die Vermögen und Gewinne von der Oberschicht, ihren Banken und Konzernen immer geringer zu besteuern ,was zu immer größeren Kapitalanhäufungen führt sowie Lohndumping a la Schröder, immer auf Kosten der Mehrheitsgesellschaft, die dafür immer mehr Leistungen gekürzt bekommt.
Sollen die jetzt auch noch für die Kosten der Migranten aufkommen, wo sich der Staat gleichzeitig für die Gutbetuchten an Kriegen beteiligt und die Waffenindustrie päppelt?
Ist es deiner Meinung nicht an der Zeit da abzukassieren, wo dank der Kriege fette Gewinne eingefahren werden?
Die Mehrheit der Deutschen ist gg. Krieg, soll aber dennoch die Rechnung für dessen Symptome präsentiert bekommen. Das ist schlicht pervers.
Nichts gg. privates Engagement, aber die Kriegstreiber und Kriegsgewinnler, die für das Elend von Millionen Menschen verantwortlich sind, haben gefälligst die Hauptlast zu tragen und unsere Parlamentarier haben das zu veranlassen, ansonsten gehören sie als Verbrecher gnadenlos hinweggefegt.
Alles klar, Schröder und die Kapitalisten sind schuld am IS, Syrien Krieg, jetzt auch noch Erdogan und natürlich die Rüstungsindustrie. So einfach kann die Welt sein noch komplizierter würdet ihr es im Kopf nicht ertragen.
Ich muss euch leider enttäuschen. Das ist alles viel komplizierter und Schwarz/Weiß-Denken kann niemals ein objektives Bild zeichnen. Das ist nämlich vierfarbig.
.
@leynad:
so einfach? na dann^^
ich habe speziell von rechten schon weitaus einfachere erklärungen gelesen.
@Leynad
Meine Antwort bezieht sich auf dein folgendes Statement, das ich durchaus teile und nennt die Gründe, warum die Bundesregierung durch ihre Steuer-und Arbeitsmarktpolitik mit verantwortlich ist für die Flucht nach Europa:
Was die Rolle Erdogans bzgl. des IS betrifft, gibts wohl mittlerweile keine Zweifel mehr und dass die Rüstungsindustrie dann am Besten verdient, wenn ihre Produkte auch ge- bzw. verbraucht werden und entsprechend nachbestellt wird, ist wohl auch selbstredend.
Die Saudis, als Unterstützer des IS, kaufen bei uns massenhaft ein, aber sie würden das Zeug natürlich nie an den IS weiterrreichen oder gar selbst z.B. im Jemen einsetzen. (Sarkassmus off.)
Was hat das Verknüpfen kausaler Zusammenhänge mit Schwarz-weiß-Denken zu tun?
Und warum stellst du dir nicht selbst die Frage, wer von den Kriegen am meißten profitiert?
Das führt nämlich in direkter Linie zu der Antwort, warum Kriege überhaupt geführt werden und Millionen Menschen darunter leiden müssen, während Einige dadurch immer reicher und mächtiger werden, ohne je den Folgen ihres Handelns ausgesetzt zu sein und die sollten gefälligst auch für die Folgen aufkommen.
@Leynad
Einfach mal in einem deutschen Produktionsbetrieb für Konsumgüter arbeiten. Dann verschwinden die Vorurteile von ganz alleine bzw. dann weiß man wo die Flüchtlinge und Immigranten abbleiben.
Ich hab einen besseren Vorschlag zur Finanzierung der Flüchtlingshilfen:
5% Steuer auf alle Militärgüter, d.h. auf den Nettopreis.
Wenn mir jetzt wieder jemand vorwirft, dass die Militärindustrie das überhaupt nicht jucken würde, kann ja mal versuchen diesen vernünftigen Vorschlag bei irgendeiner Partei vorzubringen.
5% auf Rüstungsexporte würde wohl nicht mal das Frühstück für die Flüchtlinge bezahlen. Die Kosten für Flüchtlinge sind mehr als doppelt so hoch wie die Gesamtumsätze der Rüstungsindustrie. Oder anders ausgedrückt: Auf jeden Arbeitnehmer kommen 530 Euro jährliche Kosten für Flüchtlinge zu, wobei hier auch Teilzeit- und schlecht bezahlte Jobs mit drin sind. Klar wäre ich dafür, die Kosten auch Reiche abzuwälzen, aber es ist nicht eine Partei in der Regierung, die das fordert. Entsprechend unrealistisch die Umsetzung.
es spendet aber nunmal nicht jeder. btw. haben wir keine 40mio. arbeitnehmer in deutschland.
das unhcr bräuchte übrigens ne ganze ecke mehr.
um das als sicherheitsrisiko zu klassfizieren fehlen noch zig infos. wer/warum/wodurch wären nur die ersten fragen.
auf wessen mist denn? und was haben wir mit dem zu tun?
aha. und? der ein oder andere flüchtling ist ja gerade nicht wegen 2€/tag, sondern wegen krieg, todesangst usw. geflohen.
an deiner stelle würde ich mir erstmal nicht um dein mitleid, sondern um dein wissen gedanken machen.
was heißt denn „oftmals“ bei 1 mio. flüchtlinge? wie viele von den 1 mio. hast du überhaupt gesehen? oder gibts dazu ne amtliche statistik?
zu den smartphones:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/vorurteile-warum-handys-fuer-fluechtlinge-kein-luxusartikel-sind-1.2603717
hä? wassen das für nen vergleich? du meinst also, dass mind. die hälfte aller flüchtlinge (die nach europa wollen meinst du wohl) nicht nur einen schlepper „buchen“ wollen, sondern sogar die kohle dafür haben?
du scheinst ganz schön dumm zu sein.
Dümmer geht immer! Liebich aka Amiarschkriecher gibt auch den Wahlkämpfer, wie der Ritter in MV. Das endet böse, Sachsen-Anhalt hat’s vorgemacht.
@Liebich: Die Abschiebungen von Ramelow in Thüringen stehen auch nicht im Parteiprogramm. Hier in MV wurde unter Rot-Rot auch abgeschoben.
Wie süß:
Die Antifanteusen in, bei, neben, auf und unter der Linken laden zum gepflegten Distanztee gegen die hochgefährliche Nationalkommunistin.
Wer für mehr Polizisten ist, ist dort Nazi.
Antideutsche Solide, AK Shalom, westdeutsche Salonkommunisten und Leute die Mao und Stalin vermissen auf einer anonymem Denunziantenseite, einfach perfekt! Parteifreunde haben etwas von Scary Movie XXXIII!
Der Artikel von Albrecht Müller auf den NDS vom 28.7.2016 ist für Jeden, der nur ein wenig menschlich denkt, Pflicht:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=34409#more-34409
Sahra Wagenknecht soll von neoliberalen Kräften ausgehebelt werden und wir sollten aufhören, um Worte zu streiten – es geht um die Sache.
Wir sind in einer Phase angekommen, die unsere ganze Aufmerksamkeit erfordert, denn wenn die neoliberalen U-Boote in der Partei „Die Linke“ die Oberhand gewinnen, dann ist eine Zeit vor uns, die von Rechtsradikalen und der Finanzmafia ganz !! gesteuert werden und wer will es?
Diesen Artikel sollte wirklich jeder gelesen haben:
http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlinge-in-deutschland-gelockt-von-falschen.724.de.html?dram:article_id=360598
usw…
Treffender Kommentar im mdr.
Nö, die LINKE hat eine mehr als gute Flüchtlingssstrategie, darauf scheißen unsere Faschisten halt nur, die:
a) Kriege wollen (und damit Geschäfte machen)
b) Sklaven wollen
DAS müsste der mdr schreiben, DAS wäre ein guter Kommentar.
Die Strategie der LINKEN ist, keine Krieg und keine Sklaverei mehr – und dadurch hätte man dann auch keine Flüchtlingskrisen.
Hallo sey,
Nö.
„Offene Grenzen für alle“ ist eine wunderschöne Utopie – ähnlich wie das BGE (Nachbarthread), das ja von den gleichen Parteiströmungen wie eine katholische Fronleichnams-Monstranz vor sich hergetragen wird.
Aber in der Praxis gibt es natürliche Kapazitätsgrenzen – erst recht, wenn die derzeitigen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse so bleiben, wie sie sind. Darauf weisen Sahra und Oskar völlig zurecht immer wieder hin.
Die zahlenmäßig sehr kleine Kaste des Funktionärs-Mainstreams sieht das anders und hat in Sachsen-Anhalt eine erste Quittung dafür bekommen. Ob die Wahlen im September diese hauptamtlichen Funktionäre aufrütteln können, bleibt abzuwarten.
Das ist halt nur blöderweise nicht die Strategie der LINKEN.
Vorher informieren und das nicht bei unseren Medien oder irgendwelchen AfD Quatschköppen usw.
Zum Thema hier noch ein JW Artikel von 2015:
http://www.antikapitalistische-linke.de/?p=940
Mit „Adopt an evolution“ ist das Antideu.., äh, Neu Linke Projekt zur Unterstützung des Syrischen Bürgerkriegs „Adopt a Revolution“ gemeint.
Krass, wie sich da mal wieder alles fügt. Die „dunkle Seite der Macht“ findet doch immer wieder Verführbare.
Diese falschen Linken sitzen auch noch im Bundestag.
Fr. Wagenknecht hat mit ihrer Aussage recht. Nicht jeder der rational denkt ist rechts, das würde nämlich bedeuten, dass alle Linken irrational wären.
Wenn man Zehntausende von Menschen aufnimmt, dann gebietet es doch die Logik, dass nicht nur problemlose Menschen dabei sind. Das hat nichts mit Ausländern zu tun, dass ist bei allen anderen Menschen genauso. Hinzu kommt noch, dass ALLE von diesen Menschen vorbelastet sind und unter Streß stehen. PUNKT. D.h. die sind grundsätzlich erstmal vom Gefahrenpotential höher zu bewerten, als die einheimischen Menschen.
Warum darf man das heutzutage nicht sagen? Noch neutraler kann ich es nicht formulieren und trotzdem ist man rechts, wenn man es sagt.
Unterstützung für Sahra via change.org.
Dort fast 1.300 Unterstützer, während die – eher gestartete – Anti-Wagenknecht-Beschwerdestelle nicht mal ein Zehntel hinterm Ofen vorlockt.
Wobei natürlich SpOn nur über diese 100 Hanserle berichtet.
Hab denen – ob das nun freigeschalten wird oder nicht – auch mal gesagt, sie sollten sich sowas lieber verkneifen und das intern machen, weil all das, wofür sie da ja laut ihrer Petition einstehen wollen, massiven Schaden erleidet, denn die MSM stürzen sich eben einzig und allein auf so einen Scheiß.
Das sollten die einfach mal kapieren.
Die Kritik selbst ist ja nicht das Problem, wurde ja letztlich auch längst geklärt, dass da sein Missverständnis ist und keinesfalls ein Ruf nach einem Polizeistaat o.ä. war (was man an sich wissen sollte, aber geschenkt…). Aber mit sowas liefern die den eigentlichen Feinden von Menschenrechten und Co natürlich einfach nur Munition.
Dämlich… :/
Jens & Jörg, an Euch und alle Eure unbekannten und bekannten Mitstreiter bei den Nachdenkseiten und hier, auch an die vielen Erkenntnisanregungen der hier Kommentierenden: ein fettes Danke für Eure Mühe mit dem Wort, der Sprache und Schrift klar Position zu beziehen! Wirklich fettes Lob!
Unterstützung für Sahra von MdB Sevim Dagdelen.
Wow, solch eine Politikerin würde ich direkt wählen, wenn ich dürfte. Aber nein, man wählt die Katze im Sack und dann sitzen die Typen, die zur dunklen Seite der Macht gewechselt sind, im Bundestag und machen einen auf Kuckuck, meucheln die, die der Wähler eigentlich wollte. Die Parteien-Demokratie ist unterwandert.
OT:
Da https://klops.ru/news/obschestvo/136437-smi-v-vilnyuse-bibliotechnye-knigi-pushkina-i-tolstogo-gruzovikami-vyvozyat-dlya-pererabotki-v-tualetnuyu-bumagu ist der Beweis, daß die Balten Nazis sind.
Ich habe das schon immer behauptet und jetzt haben die Balten meine Behauptung, mit einem Beweis gegen sich selbst, bestätigt.
Überraschend guter Kommentar vom Taz-Feddersen.
Petzold will keine linke AfD? Was meint er damit. Ist für ihn links neuerdings auch gleich rassistisch? Wie kann man links und AfD in einem Atemzug nennen? Gibt feuriges Wasser oder wässriges Feuer?
Bitte unterschreiben und teilen!
https://www.change.org/p/solidarit%C3%A4t-mit-sahra-wagenknecht?recruiter=27411015&utm_source=petitions_show_components_action_panel_wrapper&utm_medium=copylink
Die gute Sarah muss sich warm anziehen, das Störfeuer der interessierten Kreise wird weitergehen.
Die Taktik, sich einzelne Sätze aus Verlautbarungen herauszupicken und diese dann bei Twitter und anderen Medien zu „skandalisieren“, hat schon 2011 bei Oskar Lafontaine funktioniert, als eine Stalinismusdebatte von denselben „Genossinnen und Genossen“ an den Haaren herbeigezogen wurde. Wieder sind es Liebich, Falkner, Bockhahn und Co., die maßgeblich daran beteiligt sind.
Nun kann man sagen, diese Leute sind das Problem in der LINKEN und ohne sie wäre alles besser. Mit anderen ist es jedoch nicht getan. Ich habe schon zuviele von Haus aus „gute“ Genossinnen und Genossen erlebt, die sich, wenn sie höhere Sphären erreicht hatten, sehr schnell anpassten.
Nötig sind radikale Strukturveränderungen, die Durchlässigkeit, Mitbestimmung und Tranzparenz fördern und Hierarchien sowie Hausmachtinstallationen gar nicht erst aufkommen lassen. Unweigerlich käme man dann auch auf das Rotationsprinzip zu sprechen und da liegt dann der Hase im Pfeffer, wäre doch damit der Status Quo in Vorständen und Fraktionen gefährdet.
Leider wird diese Debatte jedoch in der Partei nicht geführt, auch nicht von Sarah Wagenknecht und ich befürchte, das wird ihr, wie schon ihrem Oskar, früher oder später auf die Füße fallen.
Die Aktionen gegen Wagenknecht haben zwei Beweggründe:
1. Wagenknecht ist die einzige echte Konkurrenz für Merkel – auch wenn sie im Augenblick keine Chance hat.
2. Merkel steht in der CDSU und deren Anhängern unter extremen Druck und da ist die Aktion gegen Wagenknecht „notwendig“.
Merkel ist von ihren eigenen Anhängern zum Abschuss frei gegeben und nur die nackte Angst vor dem Verlust der lukrativen Futtertöpfe lässt Viele noch schweigen. Selbst ein Spahn (Kofferträger von Schäuble), mit AfD-ähnlichen Parolen und „Bahn-Lobbyist Pofalla: Der größte Schmutzfink, der in Berlin herumläuft“ (SPON 30.7.2016)
kommen aus ihren Löchern.
Hallo R_Winter,
ich hoffe sehr das Du recht behältst, nur so recht dran glauben kann ich nicht, weil Frau Merkel jede innerparteiliche Konkurrenz bis vielleicht die „schwarze Null“ systematisch abgeschossen hat.
Für möglich halte ich durchaus nach der nächsten BTW 2017 eine schwarz-rot-gelb (oder auch grün, ist eh egal) Koalition mit einem weiter wursteln wie bisher. So richtig knallen könnte es dann 2021, wenn viele der Teutsche Michel von den scheinbar gemäßigten Neolibs sein Heil bei den Braunen sucht. Wer glaubt dies sei unmöglich, möge bitte mal nach Fronkreisch schauen. :(
Beste Grüße
@Heldentasse
Aus vertrauenswürdigen Kreisen wird berichtet, dass sich die CSU auf die angrenzenden Bundesländer zu Bayern ausweiten will. Sie versprechen sich hiervon einen Wähleranteil bundesweit von über 20% bei der BTW.
Seehofer soll über diese Ausweitung mit Kretschmann und Vertrauensleute von Petry gesprochen haben.
Als neuer Bundeskanzler ist Kretschmann vorgesehen – gestützt auf einer Dreier-Koalition von Grünen-CSU-AfD.
Die AfD wird aber erst nach einer Schonfrist in die Regierung eintreten – solange wird sie die Minderheitsregierung unter Quetschmann unterstützen.
Lieber R_Winter, ich glaube und hoffe auch nicht das es so kommt wie Du es schreibst. Bis vielleicht, aber das ist bestimmt auch sehr strittig, auf die Personen an der Spitze wäre es m.E. eine totale Verschlimmbesserung mit einem Potential auf Weimarer Verhältnisse.
Aber immerhin hätte es einen gewissen Unterhaltungswert, schon das Gesicht von Frau Merkel, nach diesem fiktiven politischen Erdbeben der Stärke 10, zu sehen wäre eine ungemein gemeine Genugtuung.
Beste Grüße
Danke, interessanter Artikel…
OT?
Zwei nicht beseitigte Fluchtursachen. ;-)
Die Flüchtlingspolitik ist inzwischen sowas von abartig,
das sogar der linkeste rechte Gedanken bekommt.
Wer offen für alle ist kann nicht ganz dicht sein !
Mfg
Wagenknecht kommen aber keine rechten Gedanken.
Meine Güte…
Und Grenzen der Belastbarkeit anzuerkennen wäre ebenso noch lange nicht rechts. Eine Überbelastung zu erfinden, um damit Angst zu schüren und Hetze gegen andere Menschen zu verbreiten, das ist rechts.
Die LINKE, in ihrer Gänze,, verfolgt mehr als deutliche linke Politik. Dem allen vorran steht, dass man vor allem andere Länder nicht in Brand steckt und schaut, dass die Menschen in ihrem eigenen Land genauso in Frieden und Sicherheit leben können, wie wir das ja auch hier wollen.
Andere Länder weiter abfackeln und die Flüchtlinge hier dann als billige Sklaven zu missbrauche, das ist rechte, faschistoide Politik und das gleichzusetzen mit „beide wollen Flüchtlinge aufnehmen“, ist schlichtweg falsch.
Steffen Bockhahn – Sahra-Mobber und vorgeblicher Flüchtlingsfreund – knickt nun selber vor Rassisten ein.
Ursprünglich hatte ein unbhängiges Gericht Bockhahn die Eignung zum Senator abgesprochen, er wurde später aber trotzdem durchgedrückt.
Zwei weitere Texte von Lutz Herden und David Fischer-Kerli.
Und eine zweite Soli-Seite für die Fraktionschefin – mit über 6.300 Unterzeichnern.
Die Seite bei change.org steht bei 3.700.
Die BesorgtenBürger© gegen Sahra mühen sich derweil zu, nunja, 170…
Hilft nur nichts, weil in den MSM – das einzige, was die Masse der Bürger konsumiert – steht nur was von den 170 und bla bla…
die besorgten bürger haben aufgegeben:
sahraesreicht.wordpress.com is no longer available.
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Wer auch nur leise Merkels Flüchtlingspolitik kritisch hinterfragt, und ihren Status als „Jeanne´darc“ der Flüchtlinge in Zweifel zieht, ist also jetzt Rechts. Also wenn das beabsichtigt war, auf diese Weise die Opposition zu paralysieren, und dafür zu sorgen, das sich selbst Linken-Politiker an ihre Seite stellen, dann war das ein sauberer Coup.
Und dabei tut Merkel doch gar nichts für die Flüchtlinge. Sie hat statt dessen zusammen mit dem Koalitionspartner und Teilen der Grünen das Asylrecht verschärft, bzw. de facto abgeschafft, Hatz Iv für Flüchtlinge eingeführt,und die europäischen Grenzen mit Erdogan als Türsteher abgeschottet, und nichts für die Integration getan, sondern die Kommunen und ihre überwiegend freiwilligen ,ehrenamtlichen Helfer mit den Problemen allein gelassen.
Es reicht eben nicht Menschen mit Mühe und der Hilfe vieler Ehrenamtlicher (also nicht mit staatlichen Mitteln alleine) in irgendwelche Hallen zu stopfen und sie mit Kleidung (oft aus Spenden) und Nahrung zu versorgen. Man braucht zur Integration Sprachkurse, Schulunterricht für Kinder die Kriegs- und Flucht bedingt oft jahrelang gar nicht zur Schule gegangen sind, Psychologische Betreuung für die Personen die oft schreckliches erlebt haben etc. Dafür braucht es buchstäblich tausende qualifizierte Fachkräfte vor allem Dolmetscher, Sprachlehrer für Deutsch, Lehrer allgemein, Psychologen und Sozialarbeiter.
Statt dessen spart sie weiter den öffentlichen Dienst und die Infrastruktur kaputt, und folgt dem kranken Wahn von der schwarzen Null, beteiligt sich weiter an Angriffskriegen, bzw. unterstützt sie ,liefert Waffen in die Krisengebiete, und betreibt weiter eine asoziale, schmarotzerhafte Wirtschaftspolitik zulasten anderer Volkswirtschaften ,als wäre nichts passiert.
Und „linke“ Politiker greifen Wagenknecht dafür an, das sie das kritisiert, und Merkel vom Sockel der „ach so großen Menschenfreundin“ herunter holt, weil einiges von dem sie geschrieben hat, auch die Rechten sagen könnten. Hmm…AFD´ler und Pegioten verwenden einen Großteil des Wortschatzes, den wir auch verwenden, wie z.B. auch „Guten Morgen, Tschüss, etc.sollen wir uns zukünftig nur noch in den Grunzlauten der Neandertaler verständigen, um nicht in den Verdacht zu geraten Rechts zu sein?
Davon ab:die selben Linken-Politiker haben nach den Wahl-Niederlagen im März erklärt, viele Wähler nehmen die Linke nicht mehr als progressive, alternative Kraft wahr, sondern als Teil des politischen Establishments. Wenn sie nun Merkel gegen Wagenknecht beispringen, und ihre wahrscheinlich intelligenteste und profiliertest Politikerin absägen, zeigen sie das sie daraus offenkundig keine Lehren gezogen haben, im Gegenteil, so wird obige Wahrnehmung der Wähler/innen noch verstärkt. Die AFD wird sich über diese Wahlkampfhilfe freuen.
Gar nicht schlecht der text…Wagenknecht ist wahrscheinlich die einzige im Bundestag die halbwegs intelligente Worte über ihre Lippen lässt ohne einen Berater konsultieren zu müssen…