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	<title>Kommentare zu: Bolognese mit  studentischem Hackfleisch</title>
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		<title>Von: CrisisMaven</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1480/bolognese-mit-studentischem-hackfleisch#comment-58979</link>
		<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 19:49:02 +0000</pubDate>
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		<description>Moege es helfen, das VWL- u.a. -Studium so oder so zu bewaeltigen: eine der umfangreichsten Sammlungen gibt es &lt;a href=&quot;http://crisismaven.wordpress.com/references/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moege es helfen, das VWL- u.a. -Studium so oder so zu bewaeltigen: eine der umfangreichsten Sammlungen gibt es <a href="http://crisismaven.wordpress.com/references/">hier</a>.</p>
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		<title>Von: Quatsch mit Soße (27.12.09) &#124; Qlog</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1480/bolognese-mit-studentischem-hackfleisch#comment-55552</link>
		<dc:creator>Quatsch mit Soße (27.12.09) &#124; Qlog</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 10:10:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Halbgar [...]</description>
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		<title>Von: Bologna Prozess: Ohne Bildung werd ich Polidika @ blog.openwww.org</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1480/bolognese-mit-studentischem-hackfleisch#comment-55480</link>
		<dc:creator>Bologna Prozess: Ohne Bildung werd ich Polidika @ blog.openwww.org</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 20:49:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1480/bolognese-mit-studentischem-hackfleisch   [...]</description>
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		<title>Von: noamik</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1480/bolognese-mit-studentischem-hackfleisch#comment-55300</link>
		<dc:creator>noamik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 15:36:05 +0000</pubDate>
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		<description>@Sandsturm: wir können uns da jetzt in ein Ja-Nein-Doch verwickeln, aber das führt zu nichts. Fakt ist: ein Diplom-FH ist eben kein Diplom à la TU und wollte das auch nie sein. Das behauptet auch so gut wie niemand.

Der Bachelor als solcher ist kein verkehrter Ansatz, denn er ist nichts anderes als alter Wein in neuen Schläuchen, nämlich das, was ein Diplom-FH schon immer war. Verkehrt ist lediglich diesen Ansatz den Universitäten aufzuzwingen. Der Bachelor war da gut aufgehoben, wo er schon immer praktiziert wurde, an den Fachhochschulen. Hätten wir eine Diskussion darüber die Fachhochschulen zu stärken, statt das Bildungssystem Universität zu zerstören, würdest du mich auf der Seite der Befürworter wiederfinden.

Was wirklich dünkel ist, ist die derzeitige Praxis einiger Universitäten den Bachelor FH nicht zu Masterstudiengängen zuzulassen, sondern diesen erstmal noch 1-2 &quot;Aufholsemester&quot; zuzumuten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sandsturm: wir können uns da jetzt in ein Ja-Nein-Doch verwickeln, aber das führt zu nichts. Fakt ist: ein Diplom-FH ist eben kein Diplom à la TU und wollte das auch nie sein. Das behauptet auch so gut wie niemand.</p>
<p>Der Bachelor als solcher ist kein verkehrter Ansatz, denn er ist nichts anderes als alter Wein in neuen Schläuchen, nämlich das, was ein Diplom-FH schon immer war. Verkehrt ist lediglich diesen Ansatz den Universitäten aufzuzwingen. Der Bachelor war da gut aufgehoben, wo er schon immer praktiziert wurde, an den Fachhochschulen. Hätten wir eine Diskussion darüber die Fachhochschulen zu stärken, statt das Bildungssystem Universität zu zerstören, würdest du mich auf der Seite der Befürworter wiederfinden.</p>
<p>Was wirklich dünkel ist, ist die derzeitige Praxis einiger Universitäten den Bachelor FH nicht zu Masterstudiengängen zuzulassen, sondern diesen erstmal noch 1-2 &#8220;Aufholsemester&#8221; zuzumuten.</p>
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		<title>Von: Herr Knecht</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1480/bolognese-mit-studentischem-hackfleisch#comment-55253</link>
		<dc:creator>Herr Knecht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 10:33:13 +0000</pubDate>
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		<description>@1000Sunny:

&lt;blockquote&gt;1.) Sie wollen den Kindern solcher Mütter bessere Chancen verschaffen ? warum nicht den Müttern?
2.) Eine höhere Ausbildung(Uni) ist verbunden mit mehr Gesundheit, höherem Einkommen, besserer Konfliktfähigkeit, einer höheren Lebenserwartung und mehr Glück ? wieso wird das der Mutter verwehrt?&lt;/blockquote&gt;
Die Frage ist doch eher, wieso WURDE das der Mutter verwehrt. Dann sind wir wieder bei den Kindern.
&lt;blockquote&gt;3.) Warum muss jeder an einer Universität sitzen um zu studieren ? wir leben im Jahr 2009 (siehe z.B. AcademicEarth.org)&lt;/blockquote&gt;
Ich denke die Frage ist schon von selbst beantwortet: Wir leben im Jahr 2009. Unzureichende Medienkompetenz und noch verbesserungsdürftige Technologie werden hier wohl zwei Faktoren sein, die diese Form der Bildung als Substitut nur unzureichend erscheinen lässt. Generell aber ein Zukunftsansatz um vlt. Bildungskosten zu senken. Wer weiss..
&lt;blockquote&gt;4.) Sie setzen voraus, dass ein demokratischer Staat eine Schulpflicht braucht ? stimmt das? Gab und gibt es nicht auch Demokratien ohne Schulpflicht? Wurde die Schulpflicht überhaupt in demokratischen Gebilden eingeführt? Was waren die Absichten der Schulpflichteinführung?&lt;/blockquote&gt;
Ein Beispiel solch einer Demokratie wäre z.B. Afghanistan ;). Auch ohne Schulpflicht funktioniert der Mohnanbau prima!
&lt;blockquote&gt;
5.) Sie setzen voraus, dass die Schule ein normatives Element sein muss? Stimmt das? Ist das ethisch?
6.) Ist dieser präventive Freiheitseingriff überhaupt selber rechtsstaatlich? Gibt es irgendwelche Demokratien, die an einer fehlenden Schulpflicht gescheitert sind?
7.) Ist die Schule überhaupt ein Ort der Bildung oder ein Ort der Halbbildung?
8.) Welchen Zwecken dient die Schulbildung ? Konzernen, der Demokratie oder dem Individuum?&lt;/blockquote&gt;
Die Schule soll
-Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten vermitteln,
-zu selbstständigem kritischem Urteil, eigenverantwortlichen Handeln und schöpferischen Tätigkeiten befähigen,
-zu Freiheit und Demokratie erziehen,
-zu Toleranz, Achtung vor der Würde des anderen Menschen und Respekt vor anderen Überzeugungen erziehen,
-friedliche Gesinnung im Geist der Völkerversätndigung wecken,
-ethische Normen sowie kulturelle und religiöse Werte verständlich machen,
-die Bereitschaft zu sozialem Handeln und zu politischer Verantwortlichkeit wecken,
-zur Wahrnehmung von Rechten und Pflichten in der Gesellschaft befähigen,
-über die Bedingungen der Arbeitswelt orientieren.

So steht es mehr oder weniger Wortgleich in den einzelnen Landesverfassungen. Die Schulpflicht ist im Grundgesetz in Art.7 GG verankert.

Konflikte zwischen Grundrechten gibt es immer. Meinungsfreiheit vs. Persönlichkeitsrecht, Kunsfreiheit vs. Jugendschutz, Minarettverbot und und und...Eine angemessene Abwägung macht gerade den Rechtsstaat aus. Ein Minderjähriger hat nunmal noch nicht die Reife, um zu erkennen das Bildung sehr wichtig ist. Mir ist keine rechtsstaatliche Demokratie bekannt, die keine Schulpflicht hat.

Ich denke die ersten 8 Punkte, was Schule soll, werden in jüngeren Jahren gelehrt, der neunte Punkt findet dann spätestens ab der Oberstufe, und oftmals ausschließlich in den Unis und FHs, oberste Priorität. Genau das ist der Knackpunkt. Natürlich schadet es nicht gerade schon Kindern Werte zu vermitteln. Aber wenn der geistige Horizont über Hanna Montana, DSDS und Germanys Next Top Model hinauswachsen KÖNNTE, fehlen die Anreize in den Institutionen. Meiner Meinung nach wird nicht nur im Bologna-Prozess die Adoleszenzphase dahingehend verkan(n)t. 

Gegenargument: Von geistiger Nahrung wird man nicht satt, es können nicht alle Philosophie studieren! Das stimmt natürlich. Man sollte sich aber Fragen warum nicht-monetären Faktoren auch in anderen Lebensbereichen (z.B. Wirtschaftswissenschaften) so wenig Beachtung geschenkt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@1000Sunny:</p>
<blockquote><p>1.) Sie wollen den Kindern solcher Mütter bessere Chancen verschaffen ? warum nicht den Müttern?<br />
2.) Eine höhere Ausbildung(Uni) ist verbunden mit mehr Gesundheit, höherem Einkommen, besserer Konfliktfähigkeit, einer höheren Lebenserwartung und mehr Glück ? wieso wird das der Mutter verwehrt?</p></blockquote>
<p>Die Frage ist doch eher, wieso WURDE das der Mutter verwehrt. Dann sind wir wieder bei den Kindern.</p>
<blockquote><p>3.) Warum muss jeder an einer Universität sitzen um zu studieren ? wir leben im Jahr 2009 (siehe z.B. AcademicEarth.org)</p></blockquote>
<p>Ich denke die Frage ist schon von selbst beantwortet: Wir leben im Jahr 2009. Unzureichende Medienkompetenz und noch verbesserungsdürftige Technologie werden hier wohl zwei Faktoren sein, die diese Form der Bildung als Substitut nur unzureichend erscheinen lässt. Generell aber ein Zukunftsansatz um vlt. Bildungskosten zu senken. Wer weiss..</p>
<blockquote><p>4.) Sie setzen voraus, dass ein demokratischer Staat eine Schulpflicht braucht ? stimmt das? Gab und gibt es nicht auch Demokratien ohne Schulpflicht? Wurde die Schulpflicht überhaupt in demokratischen Gebilden eingeführt? Was waren die Absichten der Schulpflichteinführung?</p></blockquote>
<p>Ein Beispiel solch einer Demokratie wäre z.B. Afghanistan ;). Auch ohne Schulpflicht funktioniert der Mohnanbau prima!</p>
<blockquote><p>
5.) Sie setzen voraus, dass die Schule ein normatives Element sein muss? Stimmt das? Ist das ethisch?<br />
6.) Ist dieser präventive Freiheitseingriff überhaupt selber rechtsstaatlich? Gibt es irgendwelche Demokratien, die an einer fehlenden Schulpflicht gescheitert sind?<br />
7.) Ist die Schule überhaupt ein Ort der Bildung oder ein Ort der Halbbildung?<br />
8.) Welchen Zwecken dient die Schulbildung ? Konzernen, der Demokratie oder dem Individuum?</p></blockquote>
<p>Die Schule soll<br />
-Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten vermitteln,<br />
-zu selbstständigem kritischem Urteil, eigenverantwortlichen Handeln und schöpferischen Tätigkeiten befähigen,<br />
-zu Freiheit und Demokratie erziehen,<br />
-zu Toleranz, Achtung vor der Würde des anderen Menschen und Respekt vor anderen Überzeugungen erziehen,<br />
-friedliche Gesinnung im Geist der Völkerversätndigung wecken,<br />
-ethische Normen sowie kulturelle und religiöse Werte verständlich machen,<br />
-die Bereitschaft zu sozialem Handeln und zu politischer Verantwortlichkeit wecken,<br />
-zur Wahrnehmung von Rechten und Pflichten in der Gesellschaft befähigen,<br />
-über die Bedingungen der Arbeitswelt orientieren.</p>
<p>So steht es mehr oder weniger Wortgleich in den einzelnen Landesverfassungen. Die Schulpflicht ist im Grundgesetz in Art.7 GG verankert.</p>
<p>Konflikte zwischen Grundrechten gibt es immer. Meinungsfreiheit vs. Persönlichkeitsrecht, Kunsfreiheit vs. Jugendschutz, Minarettverbot und und und&#8230;Eine angemessene Abwägung macht gerade den Rechtsstaat aus. Ein Minderjähriger hat nunmal noch nicht die Reife, um zu erkennen das Bildung sehr wichtig ist. Mir ist keine rechtsstaatliche Demokratie bekannt, die keine Schulpflicht hat.</p>
<p>Ich denke die ersten 8 Punkte, was Schule soll, werden in jüngeren Jahren gelehrt, der neunte Punkt findet dann spätestens ab der Oberstufe, und oftmals ausschließlich in den Unis und FHs, oberste Priorität. Genau das ist der Knackpunkt. Natürlich schadet es nicht gerade schon Kindern Werte zu vermitteln. Aber wenn der geistige Horizont über Hanna Montana, DSDS und Germanys Next Top Model hinauswachsen KÖNNTE, fehlen die Anreize in den Institutionen. Meiner Meinung nach wird nicht nur im Bologna-Prozess die Adoleszenzphase dahingehend verkan(n)t. </p>
<p>Gegenargument: Von geistiger Nahrung wird man nicht satt, es können nicht alle Philosophie studieren! Das stimmt natürlich. Man sollte sich aber Fragen warum nicht-monetären Faktoren auch in anderen Lebensbereichen (z.B. Wirtschaftswissenschaften) so wenig Beachtung geschenkt wird.</p>
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