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  • Ablass für die Europas Erbsünde

    geschrieben am 01. Juni 2007 von Spiegelfechter

    “Sobald der Gülden im Becken klingt im huy die Seel im Himmel springt?
    Ablassmönch Johann Tetzel

    Der G8-Gipfel war ein Riesenerfolg für Afrika ? so werden die Staatschefs es in ihrem Gipfelresümee mit wohlwollender Miene kundtun und die Popstars des Gutmenschentums wie Bono und Bob Geldof werden medienwirksam mit Merkel und Konsorten kuscheln, während das ekelhaft selbstgefällige Fazit einiger Medien einem aufgedunsenen Plantagenbesitzer gleichen wird, der sich selbst voller altruistischer Blasiertheit auf die Schultern klopft, da er die karge Wochenration für seine Sklaven angehoben hat – Zynismus pur, für die Einäugigen unter Blinden.

    Geld ist für die G8-Staaten das Allheilmittel für die Nöte Afrikas – Geld tut nicht weh, man muss sich über Geld keine tief greifenden Gedanken machen, die Geschäfte mit Afrika laufen wie gehabt und Michel sitzt vor seiner BILD-Zeitung und ist angesichts der gigantisch anmaßenden Summen, die versprochen werden, derart gerührt, dass ihm leise eine Träne durchs Knopfloch rinnt ? Frau Dr. Merkel ist gut, der Michel ist gut und der Neger soll nun mal zusehen, wie er bei so großzügigen Geschenken seine Dankbarkeit demonstrieren kann ? und wenn vor dem nächsten G8-Gipfel wieder Bilder von herzergreifend süßen afrikanischen Kleinkindern gezeigt werden, die Hunger haben, zuckt der Michel halt wieder sein Portemonnaie. Wen interessiert es schon, ob die Milliarden irgendetwas bewirken, wen interessiert Afrika? Uns interessieren zu allererst wir selbst ? und mit einem kleinen Ablass, der niemanden weh tut, ist unser Seelenheil erkauft und das Fegefeuer der Selbstreflexion bleibt uns erspart. Afrika ist Europas Erbsünde und der Ablasshandel blüht.

    Aber wir sollten reflektieren, wenn es uns mit Afrika denn wirklich ernst sein sollte. Entwicklungshilfe, nach altem Muster, gleicht einem Flugzeug, das den Hilfeempfänger mit abgeworfenen Geldpaketen die Köpfe einschlägt oder Schokolade für Zuckerkranke, wie es der SPIEGEL anlässlich des vorletzten G8-Gipfels formulierte. Dem Hungernden nach jedem Messsonntag einen Fisch hinzuschmeißen, entlastet das Gewissen, ihm eine Angel zu geben, hilft allerdings nachhaltig. Für die Politik ist es einfach Entwicklungshilfe zu versprechen, oder Entwicklungspartnerschaft, wie es heute euphemistisch heißt ? nachhaltige Afrikapolitik würde unser, im wahrsten Sinne des Wortes, überflüssiges Wirtschaftssystem in Frage stellen.

    Was sind die Nebenwirkungen der bitteren Pille Entwicklungshilfe?
    Das Gegenteil von gut ist gut gemeint ? und das gilt sogar für die ?Akuthilfe? mit Lebensmitteln. Wenn in Dürrezeiten akute regionale Hungersnöte auftauchen, die nicht regional in den Griff zu bekommen sind, ist selbstverständlich externe Nahrungsmittelhilfe angebracht, dies ist die moralische Pflicht der reichen Nationen. Diese seltenen Ausfälle sind indes rar, die Interessengruppen, die aus Hungersnöten Vorteile ziehen können sind hingegen zahlreich. Die reichen Staaten müssen zum Beispiel ihre hoch subventionierten Agrargüter irgendwie loswerden ? Säcke mit Mais und Getreide vor den Kameras der Weltöffentlichkeit über vermeintlichen Hungergebieten abzuwerfen ist natürlich dem Wähler besser zu verkaufen, als Überschüsse zu vernichten. Da gibt es auch noch einen Tross von Medienleuten, denen Bilder von hungernden Kindern für gutes Geld abgekauft werden, während Hintergrundberichte über den ?Patienten? Afrika wie Blei in den Regalen liegen bleiben. Hinter dem Tross der Medienleute zieht der Tross der Hilfsorganisationen, die Medienpräsenz suchen ? ist es doch die öffentliche Aufmerksamkeit, die ihnen Spendengelder beschert. Sie verfahren nach ihrer eigenen Klippschul-Logik, mit der man einen Regenmacher staatlich entlohnen könnte. Wenn es regnet, war dies der Beweis, dass die Hilfe richtig ist, wenn der Regen ausbleibt, ist dies der Beweis, dass mehr Hilfe nötig ist.

    Sobald ein ?Krisengebiet? allerdings mit Nahrungsmitteln überschwemmt wird, fängt das eigentliche Problem erst an. Maissäcke landen meist nicht bei den Bedürftigen, sondern auf den Märkten und zerstören so, vor allem in Dürrezeiten, den Markt für heimisches Getreide. Wenn die Nahrungsmittelmengen für die lokalen Märkte zu zahlreich sind, wird dieses Getreide exportiert und konkurriert gegen andere afrikanische Märkte, in denen es keine Dürreperiode gab. Direkte Folge ist es, dass die Preise für heimische Nahrungsmittel implodieren. Gegen ?kostenloses? Getreide, das vom Himmel fällt, können die einheimischen Hirsebauern nicht konkurrieren.
    Einen sehr guten Hintergrundbericht hierzu hat Alex Renton verfasst: ?How America is betraying the hungry children of Africa?

    Für die afrikanischen Staaten ist es nicht mal leicht, sich gegen die unfreiwillige Hilfe zu wehren. Wenn die Regierung von Malawi beispielsweise der Meinung ist, eine regionale Dürreperiode aus eigenen Mitteln, mit eigenem Personal und eigenen Hilfslieferungen händeln zu können, so werden derlei Pläne vom weißen Mann schnell überworfen. Wenn Sambia in einer Situation, in der Hilfsorganisationen eine große Katastrophe prognostizieren, die lokalen Experten aber ganz anderer Meinung sind, US-Hilfslieferungen aus überschüßigen Gen-Mais Beständen ablehnt, so löst dies schon mal bei dem US-Botschafter bei der FAO grollende Worte aus: “Führer, die ihrem Volk Nahrung verweigern, sollten wegen schwerster Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Rechenschaft gezogen werden”. Überflüssig zu erwähnen, dass in beiden Fällen die Katastrophenmeldungen der Helfer übertrieben waren und Unmengen von “Hilfsgütern” auf den Märken die lokale Landwirtschaft schwer schädigten. Im Falle Zimbabwes wird derlei “Hilfe” sogar von Großbritannien strategisch eingesetzt, um zu belegen, dass Berufsparanoiker Robert Mugabe mit der Enteignung britischer Farmer das Land in den Ruin stürzt. Anlässlich der nimmer endenden “Hilfslieferungen” ist dies eine selbsterfüllende Prophezeiung – unabhängig davon, dass Mugabe in der Tat zu den schlimmsten Tyrannen gehört.

    Hochsubventionierte EU-Exporte spielen auch im normalen Marktgeschehen eine fatale Rolle. Mit vom europäischen Steuerzahler bezahlten Agrarprodukten können einheimische Bauern meist nicht konkurrieren. Eine gesunde afrikanische Wirtschaft krankt bereits an solchen Dingen. Wenn die Märkte in Kamerun mit französischen Schlachtabfällen aus der Hühnerbrustproduktion, die tiefgekühlt containerweise nach Afrika verschifft werden, geflutet werden, kommt einem unweigerlich das Bild von den Abfällen vom Tisch der Reichen in den Sinn. Eine ähnlich fatale Wirkung haben die containerweise nach Afrika verschifften Kleiderhilfen – wie soll sich eine afrikanische Textilindustrie entwickeln können, wenn die lokale Märkte mit westlichen Altkleidern verstopft werden, die fast zum Nulltarif verfügbar sind. Sind diese Probleme ernsthaften Entwicklungshelfern längst bekannt, verschärft sich die Situation der Marktverdrängung einheimischer Produkte durch das chinesische Engagement in Afrika noch weiter. Für kostbare Rohstoffe zahlen die Chinesen gut und machen den Exportländern keine politischen Vorschriften, wie es die Amerikaner und Europäer so gerne tun – das ist natürlich gerne gesehen, erkauft wird dieser Vorteil allerdings durch chinesische Billigimporte, die die lokalen Märkte vollends ruinieren. Afrika ist der Verlierer der Globalisierung und kommt nun sogar unter die Räder der asiatischen Staaten, die von der Globalisierung profitieren.

    Der IWF vergibt Kredite, die daran gebunden sind, die lokalen Märkte für die Industrienationen zu öffnen. Durch Konsum von Gütern aus den Industrienationen und die Zinsen für die Kredite fließt so mehr Geld in den Norden zurück als in den Süden floss – eine feine “Hilfe”. Entwicklungshilfe hat jahrzehntelang eine geopolitische Rolle gespielt – afrikanische Potentaten wurden vom Westen mit Unmengen an Geld überhäuft, wenn sie der Sowjetunion die kalte Schulter zeigten und westliche Wehrtechnik kauften. Gelandet sind die Unmengen an Geld daher zu großen Teilen in den Taschen westlicher Rüstungskonzerne – was übrig blieb, füllte schweizer Konten von korrupten Regierungsbeamten und Kleptokraten. Diese Situation hat sich nur in den Ländern verbessert, die keine wertvollen Rohstoffe ihr Eigen nennen. Aber auch dort begeht die Entwicklungshilfe Fehler, die anscheinend systemimmanent sind – Ziel der Entwicklungshilfe ist es eigentlich, sich selbst überflüssig zu machen; nur wer macht sich schon gerne überflüssig?

    Technisch komplexe Tiefbrunnen im Sudan, die nur mit viel Know-How zu betreiben sind und mangels passender Schulung der Einheimischen nach wenigen Jahren versiegen; hochmoderne Wasserwerke und Kläranlagen in Lagos – einer Stadt, die zu über 80% nicht an Wasser- oder Abwasserleitungen angeschlossen ist und andere hoch ambitionierte Großprojekte nach westlichen Gusto haben eins gemein: Das Geld fließt in die Industrienationen zurück, schöne Hochglanzbroschüren von der Projektübergabe werden gedruckt und nach kurzer Zeit sind die projektierten Anlagen außer Betrieb, da es an Wartung, qualifizierten Personal, Kapital oder Ersatzteilen fehlt. Das nächste Projekt wartet ja schon. Selbstverständlich gibt es auch positive Projekte, zum Beispiel im Bereich der Wasserversorgung. Da wäre zuallererst das Sodis-Verfahren zu nennen – ein sinnvoller, nahezu kostenloser Ansatz, der nachhaltig wirkt. Beim Sodis-Verfahren wird das Wasser in PET-Flaschen in der Sonne mehrere Stunden erwärmt, was die gefährliche bakterielle Verunreinigung des Wassers eliminiert. Prinzipiell müssen nur die Frauen in den Dörfern geschult werden – im Idealfall von Landsleuten – und das war es. Keine millionenteuren High-Tech Anlagen, keine ambitionierten Großprojekte, kein Wunder, dass dies Organisationen nicht gefällt, die mit so etwas ihr Geld verdienen.

    Was sollten die G8-Länder also tun, um Afrika zu helfen? Weitere Milliarden in ein marodes Entwicklungshilfesystem pumpen und an den Symptomen herumdoktern oder versuchen die Ursachen für die chronische Krankheit des schwarzen Kontinents zu beseitigen? Ein fairer Marktzugang, verbunden mit einem Abbau der Subventionen, wäre die erste Hilfe, die wirklich etwas bringen würde. Nur so kann Baumwolle aus Burkina-Faso gegen die Konkurrenz aus Spanien konkurrieren, nur so kann in Gambia eine Erdnussfabrik gewinnbringend gegen die übermächtige US-Konkurrenz bestehen. Bezahlen würden wir diese Hilfe auch – aber nicht über die Entwicklungshilfe sondern an der Supermarktkasse. Das sind wir Afrika aber schuldig.

    Zu solchen politischen Schritten wird sich die Weltelite sich aber nie durchringen können – auch beim G8-Gipfel 2015 auf einer englischen Bohrplattform in der Nordsee werden Bono und Geldof wieder mehr Geld für “die Armen” fordern und alle Politiker mit ernsten Gesichtern eine Aufstockung der Geldmittel versprechen. Afrika mon amour, so bitter es ist, Du bist verloren. Die reichen Nationen werden dich ewig am Tropf halten und durch den Tropf fliesst das Gift, das Dich an ihn fesselt.

    p.s.: Der Autor hat Afrika bereist und kennt die Verhältnisse aus eigener Erfahrung – es gibt wenig, was ihn so bitter und hoffnungslos stimmt, wie das Schicksal der sympathischen Menschen dort. Seine Seele kauft der Autor sich übrigens durch regelmäßige Geld- und Sachspenden an eine Grundschule in Gambia frei, deren Schulleiter er dort persönlich kennengelernt hat.

    Lesenswerte Artikel: »Geld allein hilft nicht«, Faire Chancen statt Almosen, Wofür das Ganze?

    SPON hat heute auch einen “herrlichen” Verriss der zynisch, bigotten BILD-Kampagne mit “Sir” Bob Geldof gebracht – Lesetipp.
    Jens Berger

    Bildnachweis: Bild, 5x Spiegelfechter/privat (CC)

    11 Kommentare Print This Post
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    11 Kommentare:

    1. S. schrieb am 2. Juni 2007 at 00:18 - Permalink

      Ich beeindruckt . dass Herr Geldof sich soo ins Zeug gelegt hat und das für die ” Bild”!! Hut ab
      Wenn man richtig hingeschaut und hingehört hat , konnte man schon öfter kritische Berichte über die Außenhandelspolitik ( speziell der EU ) sehen /lesen . Von Klamotten aus der Altkleiderspende ( damit die armen Negerkinder etwas anzuziehen haben ) bis hin zu Agrarprodukten aus Europa , die konkurrenzlos billig auf afrikanischen Märkten verkauft werden . Damit geht geht einheimische Textilindustrie vor die Hunde , Felder veröden … Familienverbände , die ganz gut von ihrer Hände Arbeit leben konnten , stehen vor dem Nichts usw. usf.
      Verständlicherweise traut sich natürlich niemand , an erhöhten Entwicklungshilfebeiträgen herumzukritteln , dabei hat der normale Steuerzahler seinen Beitrag längst geleistet , in Form von unsinnigen Subventionen , die innerhalb der EU bezahlt werden .
      Wir zahlen also erst ,damit sich die Wirtschaft in Entwicklungsländern nicht allzu sehr entwickelt und dann zahlen wir , damit ( vielleicht / hoffentlich ) deswegen nicht allzu viele Menschen verhungern müssen….

      Da kann einem doch nur schlecht werden ….

    2. D. Krüger schrieb am 4. Juni 2007 at 08:59 - Permalink

      Hallo,
      und wieder – Zustimmung zu dem guten Artikel – und Kritik:
      Nach welchem Recht sitzen die G8 zusammen und feiern diesen “Riesenerfolg” – für wen auch immer?
      sind nicht viele afrikanische Staaten “größer” als die “G8″? Ich meine nicht größer im Sinne der Anzahl der Menschen oder der Fläche – ich meine Größe in ihrem Reichtum an Bodenschätzen, Naturreichtümern. Liegt darin nicht auch das Elend dieser Afrikanischen Länder?
      Hält nicht dort die nie enden wollende Kolonialisierung an?
      Warum redet keiner mehr über den Neokolonialismus – gibt es den nicht mehr? Wenn man über Neokolonialismus spricht, muß man auch über den Imperialismus uns seine ökonomischen Wurzeln reden und über Möglichkeiten, diese grundlegend zu ändern.
      Das, was “Spiegelfechter” schreibt ist richtig und notwendig und ehrlich. Es ist aber nicht konsequent – denn die Forderungen nach “Schulungen der Frauen”, ein “fairer Marktzugang” etc. sind sicher kurzfristig notwendig – doch auf die Dauer ist nur die Änderung des ökonomischen Systems in der sog. G8-Ländern eine Hilfe für Afrika.
      Denn die Probleme der internationalisierten Welt des Kapitals sind nur durch die Internationalisierung der Bewegung gegen das Kapital zu erreichen.
      Das betrifft alle benachteiligten Regionen auf diesem Planeten – auch in Germanien.
      Und da hätte die UNO wesentlich mehr zu sagen als acht größenwahnsinnige Welteroberer.
      Stark bleiben!

    3. Thorben schrieb am 5. Juni 2007 at 11:15 - Permalink

      Beeindruckender Artikel, leider auch wahr. Es wird sich nichts ändern, solange sich die Politiker der reichen Nationen durch Entwicklungshilfezahlungen “reinwaschen” von allen anderen Verpflichtungen. Wie kann in einem Land eine funktionierende Wirtschaft aufgebaut werden, wenn Lebensmittel aus 3000km entfernten Ländern zu einem Bruchteil zu kaufen sind, wie die aus heimischer Produktion. Afrika geht zugrunde und uns geht es immer besser.

    4. Me schrieb am 31. Oktober 2007 at 01:22 - Permalink

      Wer ist eigentlich der “unsägliche Bonobo” – oder war’s der “unsägliche Bono”…?

      Aaach, ich hab’s !! —> Die Maus erklärt den G-8: “aus der Serie “Die Sendung mit dem Bonobo”, http://www.schreibart.de/forum-text,humor-satire,29897,Die Maus erkl

    5. Me schrieb am 31. Oktober 2007 at 02:21 - Permalink

      … garr, das Blog hat meinen Kommentar verwurschtelt! Die Maus ist hier: “www.schreibart.de/forum-text,humor-satire,29897,Die Maus erklärt den G-8.html”

      @Thorben: Ich glaube, die waschen sich nicht rein. Da geht es um ganz doll viel Geld. Und das geht so: Zuerst “leiht” man es den Afrikanern, damit sie sich die aller-allerbesten Berater und Spezialisten leisten können. Die forschen solange, bis sie wissen, wo das Knoff-Hoff zur Lösung der Probleme zu finden ist – sie kommen ja auch von da. So schreiben alle Rechnungen, und alle sind glücklich und zufrieden. Natürlich sind alle Afrikaner immer verschuldet und können mit dem, was nach dem letzten Waffenkauf und dem Einkaufsbummel der Frau Diktator übrigbleibt, nie genug zurückzahlen. Deswegen dürfen sie auch mit Bodenschätzen und ihrer Freundschaft bezahlen. Für’s teilweise Erlassen der gigantischen Schulden erwirbt man sich ewige Dankbarkeit und den Heiligenschein der Nächstenliebe. Nur kaltherzige Rassisten reden vom Verschwenden von Steuermillionen.

      Die Welt ist ein Wirtschaftskreislauf – mit dem Almosenempfänger am Arschlochende.

      Besonders “schön” kann man dieses System auch im Irak erkennen –> Wo sind Iraks Milliarden?

      (No Offense wegen der Babysprache … bin noch ganz gefesselt von der Maus)

    6. Spiegelfechter schrieb am 31. Oktober 2007 at 09:36 - Permalink

      @Me

      “Bonobo” ist meine persönliche Koseform für Herrn Bono von U2 ;-)

      Dem Rest Deines Kommentars stimme ich 100% zu.


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