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  • Wird Elena auf Zwangsdiät gesetzt?

    geschrieben am 06. Januar 2010 von Spiegelfechter

    Ursula von der Leyen will beim Streit um die zentrale Speicherung von Einkommensdaten einlenken

    Das neue Jahr hat mit einem datenschutzrechtlichen Paukenschlag begonnen. Während sich Politik und Medien in bizarren Scheingefechten über die sogenannten Nacktscanner ergehen, nahm am Neujahrstag weitestgehend unbeachtet auch eine Datenbank namens Elena ihren Betrieb auf. Was zunächst nach einem sympathischen Mädchennamen klingt, ist bei näherer Betrachtung ein gänzlich unsympathisches Datenmonster. Hinter dem Kürzel Elena verbirgt sich der [extern] elektronische Entgeltnachweis, eine Datenbank, die sensible Informationen von rund 40 Millionen Deutschen zentral speichert. Nach harscher Kritik aus den Reihen der Datenschützer, der Gewerkschaften und der Politik, will das Arbeitsministerium nun die Datensätze verschlanken – ob diese Ankündigung auch sinnvoll in die Tat umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Noch sind Zweifel an derartigen Lippenbekenntnissen mehr als berechtigt.

    Die Ich-weiß-fast-alles-Datenbank

    Seit Jahresbeginn wird Elena von den Arbeitgebern mit einem schieren Wust an Daten gefüttert. Wenn die Datenbank 2012 ihren Dienst aufnimmt, wird sie auf dem Gebiet der Arbeitsverhältnisse ein beinahe allwissender Koloss sein. Elena weiß nicht nur, was jeder Arbeitnehmer, Beamte, Richter oder Soldat verdient – die Datenbank weiß auch, wann – und wenn ja, wie oft – man sich krank gemeldet hat, wann – und wenn ja, wie oft – man erlaubt oder unerlaubt gestreikt hat, wann – und wenn ja, warum – man eine Abmahnung kassieren musste und warum man entlassen wurde. Diese Informationen stehen zwar offiziell nur autorisierten staatlichen Stellen zur Verfügung, doch alleine Quantität und Qualität der erhobenen Datensätze laden förmlich zum Missbrauch durch professionelle Datenhändler ein. Wer hat eigentlich ein Interesse an einem Zentralregister, in dem auch Fehlzeiten, Abmahnungen und Kündigungsgründe gespeichert werden?

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    64 Kommentare Print This Post
    Ursula von der Leyen will beim Streit um die zentrale Speicherung von Einkommensdaten einlenken Das neue Jahr hat mit einem datenschutzrechtlichen Paukenschlag begonnen. Während sich Politik und Medien in bizarren Scheingefechten über die sogenannten Nacktscanner ergehen, nahm am Neujahrstag weitestgehend unbeachtet auch eine Datenbank namens Elena ihren Betrieb auf. Was zunächst nach einem sympathischen Mädchennamen ...
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    1. Tweets that mention Der Spiegelfechter» Blog Archive » Wird Elena auf Zwangsdiät gesetzt? — Topsy.com
    2. _NBH (Nic) sagt:
      31. Dezember 1969 um 23:59

      Spiegelfechter: Wird #Elena auf Zwangsdi?gesetzt? http://tinyurl.com/ye7vyy3 #Piraten #Datenschutz

    3. Florian_Jansen (Florian Jansen) sagt:
      31. Dezember 1969 um 23:59

      Der Spiegelfechter zum Datenkraken #Elena: “Wird Elena auf Zwangsdi?gesetzt?” http://tinyurl.com/ye7vyy3

    64 Kommentare:

    1. Celtas schrieb am 6. Januar 2010 at 01:05 - Permalink

      In dieser Republik bin ich jeden Tag aufs Neue erschüttert, wo soll das bitteschön noch hinführen ?
      Die ARGEN verfassungswidrig. Die Datenerhebungswut kennt keine Grenzen.
      Und ich dachte immer, nur GOOGLE weiß alles (und wird irgendwann von der US-Regierung gekauft).
      Und den Liechtensteiner Banken kann man auch schon nicht mehr trauen !

      Elena, Elena.

    2. Daniel B. schrieb am 6. Januar 2010 at 01:17 - Permalink

      Wurde auch höchste Zeit, dass man etwas gegen die überzogene Selbstsicherheit des typischen deutschen Arbeitnehmers tut. Dank dieses Systems wird es dann ja wohl hoffentlich in Zukunft möglich sein, Querulanten aufgrund eigenen Verschuldens von vornherein im Fall der Arbeitslosigkeit staatliche Unterstützung zu verweigern…

      (Nur, weil ich inzwischen nichts mehr voraussetze: Das ist natürlich Ironie.)

    3. superguppi schrieb am 6. Januar 2010 at 01:19 - Permalink

      erst mal Frohes neues Jahr.

      Von von der Leyen würde ich nicht viel erwarten.

    4. Spiegelfechter schrieb am 6. Januar 2010 at 01:27 - Permalink

      @supergupppi

      erst mal Frohes neues Jahr.

      Dir auch ;-)

      Von von der Leyen würde ich nicht viel erwarten.

      Ich auch nicht – Bob bewahre!

    5. Truvor schrieb am 6. Januar 2010 at 02:26 - Permalink

      Auf ein System wie ELENA wäre sogar der allmächtige KGB neidisch.

      PS. Die Schweinegrippe ist im Gegensatz dazu, nur ein Katzenschiß.

    6. Markus schrieb am 6. Januar 2010 at 04:13 - Permalink

      Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Politik einen Missbrauch der Daten (und eine Weiterleitung, z.B. an Arbeitgeber) vielleicht gar nicht verhindern will.

      Von einem “Einlenken” Zensursulas würde ich nicht sprechen, eher von ein paar kleineren Korrekturen. Diese sind aber durchaus nicht ausreichend.

    7. caf schrieb am 6. Januar 2010 at 05:02 - Permalink

      Und noch ein Gesellschaftsspalter…

      Wenn es bei der Einfuehrung von “Elena” , imo so wenig Kritik gibt, wie viel Widerstand gibt es dann bei Internetrestriktionen oder Bundeswehreinsatz fuers Innere? … naja, eigentlich braucht man in D eh keine Panzer gegen die paar Demonstranten…

      Ich hoffe ich kann den Spiegelfechter noch ein paar Jaehrchen lesen ^^

    8. Vogel schrieb am 6. Januar 2010 at 06:52 - Permalink

      .

    9. Vogel schrieb am 6. Januar 2010 at 06:55 - Permalink

      @Jens
      Vorab: Erfolgreiches und gesundes zwanzigzehn, für Dich und alle Deine Leser! (für die annern nich :-P)

      Zu Deinem famosen Post: Aber, aber … was glaubst wozu der Fake in Detroit gedacht war? Ablenkung! Nach kurzem Schauprozess verschwinden die Beteiligten inne neue Identität und Elena freut sich! VT? Klingt zu gut um VT zu sein! :-)

      Gugg ‘mal beim Datenschutzbeauftragten vorbei, da gruselt ‘s noch ‘mal so richtig. Hier ein Ausriss [mit Anmerkungen]:

      Hierzu erklärt Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit:
      ?Die Einrichtung einer solchen Datei wirft schwerwiegende datenschutzrechtliche Fragen auf: Ist sie überhaupt angemessen? Können die Missbrauchsrisiken beherrscht werden? Wie kann verhindert werden, dass die umfangreichen Datenbestände, wenn sie erst einmal gespeichert sind, für andere Zwecke verwendet werden? Sehr frühzeitig war ich über das Projekt informiert und konnte so eine Reihe von Schutzvorkehrungen durchsetzen. Wenn sich der Gesetzgeber trotz datenschutzrechtlicher Bedenken gleichwohl [sic! [...]
      Schaar versichert: ?Ich werde ein wachsames Auge darauf haben, dass die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden. [...] Gut ist, dass die Bundesregierung ? wie es sich abzeichnet ? meiner Forderung nachgekommen ist, den bei der Datenerfassung verwendeten Datensatz so zu verändern, dass keine Speicherung von Arbeitskampfdaten (Streik, Aussperrung) erfolgt [schaun merr ma]. Die Erfassung derartiger Angaben in einer zentralen Datei würde gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verstoßen und zudem die durch das Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit in Frage stellen. [stimmt!, iss dess schlimm? Schlimm!!] Diese Merkmale waren erst nach der Beschlussfassung über das Gesetz in den Datensatz aufgenommen worden – ohne meine Kenntnis. [Eieiei, armes Peterchen] Auch die in der Datensatzbeschreibung im Falle einer Kündigung vorgesehene Erhebung von Daten über Abmahnungen und Kündigungsgründe zur Berechnung des Arbeitslosengeldes (Festlegung von Sperrfristen bei Kündigungen) wirft erhebliche datenschutzrechtliche Fragen auf. [Soso! [...]”

      Zu (Hartz IV) und Elena siehe auch Andreas Klausmann hier.

      Und wenn die Politniks sagen: “Da sparen wir …” “Da schaffen wir …” Dat kennen wir doch schon alles! Ergebnis: “Ja saache e’ma? Wie konnde dess bassiern? Dess hammer uns abber scheener vorgestelld. Dess, wemerr dess gewissd hädde, …”

      Beste Grüße

    10. Herr Knecht schrieb am 6. Januar 2010 at 08:11 - Permalink

      Wie bescheiden der rechtliche Rahmen rund um Elena aussieht, weiß auch die Regierung nur allzu gut. Arbeitsministerin von der Leyen, die bereits im Familienressort feststellen musste, dass Datenschützer unbequeme Gegner sind, hat nun erstmals reagiert und [extern] angekündigt, den Elena-Fragebogen zu überarbeiten.

      Das erinnert mich an Preisverhandlungen auf dem Basar. Erstmal schön hoch ansetzen. Am Ende relativiert sich für den Käufer die Sache, weil ja runtergehandelt wurde. Dabei merkt er womöglich nicht, dass er trotzdem viel zu viel bezahlt.

      Anders ausgedrückt könnte man auch sagen, dass die Politik gerade in der Pubertät steckt. Grenzen werden überschritten, das gerade noch Zumutbare ausgelotet. Ob die Erziehungsberechtigten aus Karlsruhe das alles noch in den Griff bekommen?

    11. Chat Atkins schrieb am 6. Januar 2010 at 09:00 - Permalink

      Ich habe mich einfach mal bei Elena reingehackt und unter “Guido Westerwelle” und “Ursula von der Leyen” nachgeschaut, denn das sind ja schließlich Arbeitnehmer von mir, dem Souverän. Und was soll ich sagen? Dort ist kein Eintrag über Fehlzeiten oder Alkoholmissbrauch zu finden …

      Vermutlich also alles halb so wild!

    12. Sven schrieb am 6. Januar 2010 at 10:02 - Permalink

      Ich möchte das von einer anderen Seite beleuchten.

      Es gibt den Vorschlag von Herrn Hartz mit der JobCard. Und danach ist es praktisch ein AUTOMATISMUS das jede Behörde und jeder Politiker, durch dessen Hände das geht, um seine Daseinsberechtigung zu unterstreichen bzw. einen Tätigkeitsnachweis zu liefern, oben drauf sattelt.
      Das ist in meinen Augen wie bei Wolfgang, dem ich nicht unterstelle eine Antidemokrat zu sein. Aber dessen Ideen sind ebenso zum “Draufsatteln” geeignet, Politiker für Politker, Legislaturperiode für Legislaturperiode. Jeder will ETWAS GETAN haben.
      Entscheidend ist also nicht unbedingt das Fabrizierte, sondern dessen POTENZIAL, was man eben daraus machen kann.
      Von daher sollte man viel weniger auf Personen abheben (wobei ich auch Dinge wie die Finanzkrise oder PPP kenne, bei denen ich gern persönliche Schuld verifiziert hätte), sondern auf das System der Verschlimmbesserung und fehlende Transparenz und demokratische Kontrolle.
      Die ELENA-Grundidee ist nämlich wirklich gut, sprich: entfallende Stigmatisierung bei Beantragung von Sozialleistungen. Aber der Druck des Draufsatteln-müssens muß ebenso weg, wie die namentliche Benennung der Draufsattler her muß.
      Tut mir leid, Transparenz ist mein Generalargument. Wenn deutlich wird, wer wann was in ein Gesetz hineingefummelt hat und damit namentliche Fummelbegründungsnachfragemöglichkeit besteht, überlegen sich das die Hineinfummeler sehr genau, ob vernünftige Vorhaben “mißbraucht” werden. Egal ob zu Selbstdarstellungs- oder trojanischen Zwecken.

      PS: Ich kann meinen eigenen Kommentar beim Abfassen bereits als “irrelevant” markieren? WTF? Ist das ein Löschantrag??? Wiki Light?^^

    13. Spiegelfechter schrieb am 6. Januar 2010 at 10:39 - Permalink

      @Sven

      Das sehe ich ganz ähnlich – die Grundidee der Hartz-Kommission war ja nicht einmal schlecht, nur die handwerkliche Umsetzung ist unter aller Kanone. Begehrlichkeiten und das “Draufsatteln” ist da das Hauptproblem.

      PS: Ich kann meinen eigenen Kommentar beim Abfassen bereits als ?irrelevant? markieren? WTF? Ist das ein Löschantrag??? Wiki Light?^^

      Nee, das ist ein Fehler durch ein Update. Korrigiere ich.

    14. Martin schrieb am 6. Januar 2010 at 11:02 - Permalink

      Vorab:
      Dir Fechter ein gutes Neues! Ging bisher unter, mea culpa…

      Bei “ELENA” fällt mir spontan ein: Qui bono? Wem nützt so eine Datenbank? Bei welcher Behörde werden die Unmengen an Daten gesammelt? Und ausgewertet? Weil, nur sammeln ist ja voll doofi.

      Wie es im Artikel richtig steht: Alles stürzt sich auf die Nacktscanner, während andere Themen untergehen. Schweinegrippe läßt grüßen.

    15. StefanP schrieb am 6. Januar 2010 at 11:18 - Permalink

      Unternehmen bauen schon ihre eigenen Datenbanken und ansonsten geht nichts über persönliche Beziehungen, in denen Informationen ausgetauscht werden, die keine Datenbank erfassen kann. Steht man z.B. kurz vor Abschluss mit einem Bewerber, empfiehlt sich ein Anruf bei einer Führungskraft, die schon mal mit dem Kandidaten zusammen gearbeitet hat. Oder man nutzt eine der selbst angegebenen Referenzadressen.

      Anwaltskanzleien führen längst Verzeichnisse mit Leuten, die meinen mit dem Antidiskriminierungsgesetz ein neues Geschäftsmodell gefunden zu haben und gezielt auf Absagen warten, gegen die sich klagen lässt.

      Diese Informationen stehen zwar offiziell nur autorisierten staatlichen Stellen zur Verfügung, doch alleine Quantität und Qualität der erhobenen Datensätze laden förmlich zum Missbrauch durch professionelle Datenhändler ein.

      Ach ja? Trotz aller Anstrengungen ist es mir bis heute nicht gelungen herauszufinden, welches Einkommen der Spiegelfechter versteuert. Die Finanzbehörden sind da so verdammt schweigsam?

    16. Spiegelfechter schrieb am 6. Januar 2010 at 11:54 - Permalink

      @StephanP

      Ach ja? Trotz aller Anstrengungen ist es mir bis heute nicht gelungen herauszufinden, welches Einkommen der Spiegelfechter versteuert. Die Finanzbehörden sind da so verdammt schweigsam?

      Wenn es Dich wirklich so interessiert, solltest Du Dich vielleicht an den Hacker Deiner Wahl wenden ;-)

    17. Kaizen schrieb am 6. Januar 2010 at 12:02 - Permalink

      Ist der Schmutzfink StephanP auch im neuen Jahr wieder am Werk?

    18. StefanP schrieb am 6. Januar 2010 at 12:06 - Permalink

      @Spiegelfechter

      Wenn es Dich wirklich so interessiert, solltest Du Dich vielleicht an den Hacker Deiner Wahl wenden ;-)

      Das ist dann aber etwas anderes als (legaler) Adresshandel, oder? Bevor ich es vergesse: bitte verlinken Sie doch mal eine Liste der profiliertesten Hacker, damit ich mich für einen geeigneten Kandidaten entscheiden kann. Bitte ohne Geschlechtsangabe, zwecks Vermeidung von Diskriminierung. ;-)

    19. Spiegelfechter schrieb am 6. Januar 2010 at 12:20 - Permalink

      @StefanP

      Das ist dann aber etwas anderes als (legaler) Adresshandel, oder?

      Wer sagt, dass professioneller Adresshandel immer legal geführt wird? Ein professioneller Dealer arbeitet auch nicht legal.

      Bevor ich es vergesse: bitte verlinken Sie doch mal eine Liste der profiliertesten Hacker, damit ich mich für einen geeigneten Kandidaten entscheiden kann. Bitte ohne Geschlechtsangabe, zwecks Vermeidung von Diskriminierung. ;-)

      Da wende Dich doch bitte an den Kollegen Fefe – ich habe da keine Ahnung.

    20. Bakunin schrieb am 6. Januar 2010 at 12:22 - Permalink

      Was diesen neuen Streich der Regierenden zwecks noch mehr Datenerfassung über die Bürger betrifft – dieses System ELENA – so befürchte ich, dass die Mehrheit der Bürger die ganze Tragweite dieses Treibens gar nicht erfasst, und die wenigen Politiker, die dem kritisch gegenüberstehen, werden ihren Widerstand auch bald aufgeben. Am Ende funktioniert die “Gemeinsamkeit aller Demokraten” doch immer,, nicht zuletzt dank LISTENPLÄTZEN, lebenslanger komfortabelster Staatsversorgung nach Ausscheiden aus den Ämtern…., oder hochdotierter “Jobs” in der Wirtschaft als nachträgliche Bestechung bzw. Schweigegeld.

      Gläserne Grüße á tous !

    21. binangenervt schrieb am 6. Januar 2010 at 12:24 - Permalink

      Auch wenn ich mich nicht oft an Diskussionen in diesem Forum beteilige, bin ich sehr an den verschiedenen Meinungen, die hier dargelegt werden interessiert. Aber Jens kannst Du nicht mal diesen lästigen Forenverschmutzer StefanP rausschmeissen? Ich weiß, ich weiß… Demokratie und Meinungsfreiheit und so… aber der Typ ist doch so was von überflüssig. Den und dessen Meinung und leeres Gesülze braucht doch kein Mensch, nicht in diesem Universum und auch nicht in unserem Paralleluniversum. Bitte Jens, mach dem ein Ende…

    22. schwitzig schrieb am 6. Januar 2010 at 12:29 - Permalink

      @sf

      (StefanP)Bevor ich es vergesse: bitte verlinken Sie doch mal eine Liste der profiliertesten Hacker, damit ich mich für einen geeigneten Kandidaten entscheiden kann. Bitte ohne Geschlechtsangabe, zwecks Vermeidung von Diskriminierung. ;-)(StefanP)

      Da wende Dich doch bitte an den Kollegen Fefe ? ich habe da keine Ahnung.

      Ich denke, dass Fefe sich zu fein sein wird, für diesen Schmierfinken auch noch zu arbeiten. Für Leute wie StefanP, die Produktivität mit der erbrachten Arbeitsleistung anderer verwechseln, bleibt eigentlich nur der kriminelle Bodensatz übrig, was auch perfekt zu ihm passt.

      Zu Elena:
      Das schon angesprochene “cui bono” ist erstmal völlig egal, denn es zählt nur das Mißbrauchspotential. Wenn es eine Mißbrauchsfähige Struktur gibt, wird zwangsläufig ein Mißbrauch stattfinden – von wem genau und wer das ermöglicht hat, ist für die Mißbrauchsopfer eigentlich egal, denn sie müssen mit den Konsequenzen leben.
      Die Vergewaltigte interessiert es auch nicht, ob der Vergewaltiger nun Stefan oder Karl-Heinrich hieß. Für sie ist der Mißbrauch das schlimme Element.

    23. wollecarlos schrieb am 6. Januar 2010 at 12:34 - Permalink

      ICH * WILL * ELENA * NICHT !
      das reicht doch eigentlich!
      Oder muß man das schon begründen?

    24. salvo schrieb am 6. Januar 2010 at 12:37 - Permalink

      @ binangenervt

      aber wieso denn, ist es doch erhellend die beispielhafte Selbstentblößung eines deutschen ‘Leistungsträgers’ so dauerhaft, wenn auch erschöpfend, mit betrachten zu dürfen. Letzten Endes bin ich einfach nur froh, dass solche Herrenmenschen ihre ‘Leistungsfähigkeit’ neuerdings in blogs veranchaulichen als wie früher in Vernichtungslagern.

    25. Bakunin schrieb am 6. Januar 2010 at 12:47 - Permalink

      Hallo binangenervt! Wenn der Betreiber dieses Blogs ein guter Demokrat ist, wird er diesen StefanP nicht aus diesem Forum verbannen. Wenn man seine neoliberalen Aussagen , seine diesen kapitalhörigen Staat, Ausbeutung und Unterdrückzng der Lohnabhängigen durch das Kapital vehement bejahenden “Ergüsse”auch für abscheulich halten mag, so darf man nicht vergessen, dass mit Ausnahme der Linkspartei alle im Bundestag vertretenen Parteien und die überwältigende Mehrheit von deren Wählern so oder ähnlich denken wie dieser “unsägliche” StefanP., dh. laut der letzten BTW vom September 2009 immerhin 52% aller Wahlberechtigen und Wähler in Deutschland.
      Sollte also die “Denke” von gut der Hälfte der in Deutschland ansässigen Wahlberechtigten/Wähler tatsächlich aus diesem Forum verbannt werden?
      Auch wenn man diese neoliberale Gülle aus diesen oder jenen Forum verbannen mag, trotzdem quillt und stinkt sie weiterhin heraus aus allen (medialen) Ritzen und Poren dieser Gesellschaft.
      Mit dieser Gülle muss sich so oder so auseinandergesetzt werden, da hilft kein Augenverschließen!

      Demokratische Grüße

    26. wollecarlos schrieb am 6. Januar 2010 at 12:52 - Permalink

      in “grauer Vorzeit” gab es “Poesiealben“, die die Kinder mit in die Schule nahmen, sich dort von ihren Lehrern und Klassenkameraden irgendeinen Sinnspruch eintragen liessen und dann mit der Menge der Eintragungen protzten. Diese Sprüche wurden leider (manchmal Gott-Sei-Dank) nicht beherzigt.

      Warum aber hochintellektuelle Aphorismen von (zum Beispiel) VOLTAIRE nicht mehr beherzigt werden (man sehe nur mal in den letzten paar Kommentaren nach), ist mit ein Rätsel:

      “Ich werde Ihre Meinung bis an mein Lebensende bekämpfen, aber ich werde mich mit allen Kräften dafür einsetzen, dass Sie sie haben und aussprechen dürfen”

    27. Michael W. schrieb am 6. Januar 2010 at 12:56 - Permalink

      @Stefan P.:
      Das Problem besteht nicht darin, ob ein Handel mit diesen Daten legalisiert werden könnte o.ä., sondern dass diese Datenbank überhaupt existiert bzw. mit solchen Infos gefüttert wird!
      Denn Daten sind nirgendwo wirklich 100% sicher.
      Z.B. wurden Rechner von NSA oder CIA bisher nciht nur einmal gehackt. Oder geh mal nach Ostasien – dort stehen diverse Server von z.B. Internteprovidern, die dort Kundendaten verwalten. Was meinste wie teuer da wohl ne CD mit aktuellen Bankverbindungen sein wird?

    28. Martin schrieb am 6. Januar 2010 at 12:57 - Permalink

      @Bakunin:
      Ich lese hier noch nicht sehr lange, aber ich kenne das “Problem” aus anderen Blogs und Foren.
      Mit gewissen Meinungsträgern kann man schlicht nicht diskutieren, weil sie für Argumente schlicht nicht zugänglich sind. Gemeinhin werden solche Leute als “verbohrt” bezeichnet.

      Ergo ist so eine Auseinandersetzung zwar zu führen, aber ein hoffnungsloses Unterfangen. ;-)

    29. binangenervt schrieb am 6. Januar 2010 at 13:11 - Permalink

      @Bakunin

      Ich glaube nicht, dass dieser StefanP wirklich ein Repräsentant der 52% Wählerschaft ist, die die jetzige Regierung ins Amt beordert hat. Er ist ein Forentroll, dessen einzige Motivation, die Verschmutzung von Foren ist. Deshalb sollte man ihn verbannen und schon dieser, mein eigener Kommentar und jeder andere ist schon zu viel. Schlimm, dass es so was überhaupt gibt….

    30. wollecarlos schrieb am 6. Januar 2010 at 13:22 - Permalink

      29
      “schon dieser, mein eigener Kommentar … ist schon zu viel.”

      Gut erkannt!

    31. schwitzig schrieb am 6. Januar 2010 at 13:50 - Permalink

      @wollecarlos

      ?Ich werde Ihre Meinung bis an mein Lebensende bekämpfen, aber ich werde mich mit allen Kräften dafür einsetzen, dass Sie sie haben und aussprechen dürfen?

      Voltaires tatsächlicher Spruch bedeutet etwas völlig anderes und bezieht sich auf das Wesen der Meinungfreiheit in einem Staat. Tatsächlich hat er wohl folgendes gesagt:
      “Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen.”

      Ich finde übrigens nicht die Person, sondern die Aussage wichtig – soviel zum Poesiealbum.

      Im übrigen ist es meiner Ansicht nach jetzt noch nicht nötig, StefanPs Ergüsse zu entfernen, auch wenn er sattsam aus diversen anderen Foren als Metzger-Boy bekannt ist, denn noch ist das zum Vermeiden des Lesens seiner Beiträge notwendige Scrollen zumutbar. Darüber hinaus scheint es ja auch einige Forenteilnehmer zu geben, die seine Beiträge tatsächlich lesen und sogar beantworten – diese würden dann ebenfalls vor den Kopf gestossen werden.
      Ich halte StefanP auch für ein Beispiel der Borniertheit und Ingnoranz, die bei der BTW. bei 52% der Wähler diagnostiziert wurde und denke daher, dass es sinnvoll ist, dieses “Gedanken”gut z.B. in diesem Forum anzuzeigen, damit man die Defizite bei einem großen Teil der Bevölkerung besser nachvollziehen und vielleicht sogar die Ursachen bekämpfen kann.
      Elena ist ein Ausdruck dieser Geisteshaltung.

    32. StefanP schrieb am 6. Januar 2010 at 13:54 - Permalink

      @Michael W.

      Nun, aber eine große Zahl von Menschen scheint es zu lieben, die eigenen Daten überall und jedem preiszugeben, selbst für das 50-Cent-Kondom wird bereitwillig die Rabattkarte von Miles&OntheWay gezückt. Und wundern sich, wenn sie einige Wochen später mit Spammail zugeschüttet werden, schließlich ist man doch so sehr für Datenschutz!

      Vertriebler sammeln fleißig Kundendaten und kaufen sich meistbietend bei Wettbewerbern des früheren Arbeitgebers ein und asiatische Produktpiraten laden regelmäßig die offen zugänglichen Informationen des Deutschen Patentamtes zwecks produktiver Weiterverwertung.

      Wir sollten nicht so tun, als gäbe es nur im Staatssektor eine Datensammelwut.

    33. nescioquis schrieb am 6. Januar 2010 at 14:06 - Permalink

      @21 binangenervt u. andere

      Aber Jens kannst Du nicht mal diesen lästigen Forenverschmutzer StefanP rausschmeissen?

      Das würde ein großes Geschrei von wegen “Zensur” etc. auslösen!
      Du kannst es selbst in die Hand nehmen und Kommentare nach Belieben
      auf ‘Spiegelfechter.com’ ein oder ausblenden.
      Mehr dazu in diesem Kommentar
      oder Hier

      @ all
      Ein frohes neues Jahr

      "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."
      Karl Valentin

    34. Spiegelfechter schrieb am 6. Januar 2010 at 14:08 - Permalink

      @binangenervt

      Nun bleib mal locker, solange die Leser hier halbwegs sachlich argumentieren, dürfen sie hier natürlich auch kommentieren. Wo kämen wir denn da hin, wenn ich Meinungen, die meiner zuwiderlaufen, einfach löschen würde? Ich kann ja verstehen, wenn man solche Kommentare lieber nicht lesen würde. Aber dann kann man sie auch ganz einfach überspringen. Löschen ist da sicher keine Lösung.

    35. Michael W. schrieb am 6. Januar 2010 at 14:22 - Permalink

      @Stefan P.:

      ich schrieb:

      Das Problem besteht nicht darin, ob ein Handel mit diesen Daten legalisiert werden könnte o.ä., sondern dass diese Datenbank überhaupt existiert bzw. mit solchen Infos gefüttert wird!
      Denn Daten sind nirgendwo wirklich 100% sicher.
      Z.B. wurden Rechner von NSA oder CIA bisher nciht nur einmal gehackt. Oder geh mal nach Ostasien ? dort stehen diverse Server von z.B. Internteprovidern, die dort Kundendaten verwalten. Was meinste wie teuer da wohl ne CD mit aktuellen Bankverbindungen sein wird?

      Sie erwidern:

      Nun, aber eine große Zahl von Menschen scheint es zu lieben, die eigenen Daten überall und jedem preiszugeben, selbst für das 50-Cent-Kondom wird bereitwillig die Rabattkarte von Miles&OntheWay gezückt. Und wundern sich, wenn sie einige Wochen später mit Spammail zugeschüttet werden, schließlich ist man doch so sehr für Datenschutz!

      Vertriebler sammeln fleißig Kundendaten und kaufen sich meistbietend bei Wettbewerbern des früheren Arbeitgebers ein und asiatische Produktpiraten laden regelmäßig die offen zugänglichen Informationen des Deutschen Patentamtes zwecks produktiver Weiterverwertung.

      Wir sollten nicht so tun, als gäbe es nur im Staatssektor eine Datensammelwut.

      Die Erwiderung passt irgendwie nicht zu meinem Posting bzw. bezieht sich nicht aufs gleiche Thema.
      Aber darin, dass nicht nur der Staat Daten sammelt sind wir uns einig :)

    36. Hans schrieb am 6. Januar 2010 at 14:25 - Permalink

      genau dass..jeder hat ja seine eigene meinung..
      und dass recht seine meinung zu vertreten..
      ich seh dass genauso @ spiegelfechter..
      mfg :-)

    37. Shock schrieb am 6. Januar 2010 at 14:31 - Permalink

      Zum Thema StefanP:
      Ich denke solche Leute wie StefanP leisten einen wichtigen Beitrag in Diskussionen wie dieser hier. Als Beispiel möchte ich die Telepolisforen anführen, in denen der Troll-Anteil ungeheuer groß ist. Trotzdem ist keine dort getätigte Meinung oder Aussage zu absurd oder zu blöd, als dass sie einem nicht offline begegenen könnte. In diesen Fällen dann ist es recht praktisch, wenn man den Blödsinn schon mal gehört hat und schnell passende Argumente zurückgeben kann, als nur mit offenen Mund da zu stehen. Es erhöht m.M.n. die Diskussionskompetenz der Leute, die sich an solchen Trollen reiben oder dabei zugucken.

      Nur für Beiträge der Art “Super Artikel” braucht man kein Forum, da reicht eMail. Achso, mal wieder ein super Artikel Jens. ^^

    38. StefanP schrieb am 6. Januar 2010 at 14:33 - Permalink

      @Spiegelfechter

      Wo sehen Sie eine gewisse Sachlichkeit bei Kommentaren von Kaizen, schwitzig und noch ein paar anderen?

    39. salvo schrieb am 6. Januar 2010 at 14:51 - Permalink

      @nescioquis

      Danke für den Script, funktioniert hervorragend

    40. buttgru schrieb am 6. Januar 2010 at 16:07 - Permalink

      Ich bin zwar absolut kein Verschwörungsfreak, aber hier beschleicht mich der Gedanke an die Datenbasis für einen zukünftigen “Bundesarbeitsdienst”.
      Sicher ist jedenfalls, dass die gesammelten Informationen auch in irgendeiner Form verwertet werden sollen. Sonst würde man die nicht sammeln.
      Sicher ist auch, dass die Arbeitgeber das Ganze zumindest interessant finden. Üblicherweise kommt von denen nämlich immer ein riesen Geschrei im Vorfeld von Maßnahmen, die ihnen zusätzlichen Aufwand bescheren. Und diesmal größtenteils Schweigen im Walde.
      Was mich persönlich entsetzt ist, dass das Ganze komplett an mir vorbei gegangen ist. Ich halte mich sonst für einigermaßen gut informiert.

    41. schwitzig schrieb am 6. Januar 2010 at 17:31 - Permalink

      @40 buttgru

      Ich bin zwar absolut kein Verschwörungsfreak, aber hier beschleicht mich der Gedanke an die Datenbasis für einen zukünftigen ?Bundesarbeitsdienst?.

      Mit Sicherheit geht es auch darum. Einer der “Wirtschaftsweisen”, den ich persönlich für ein gewissenloses Monster halte, hat auch schon skizziert, wie er sich das vorstellt:

      http://www.welt.de/wirtschaft/article5730959/Alle-Bezieher-von-Hartz-IV-sollen-dafuer-arbeiten.html

      Zitat:
      Franz: Das stimmt, aber wir haben eine Sicherung eingebaut: Wer auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Stelle findet, soll bei Kommunen oder Wohlfahrtsverbänden angestellt werden, um damit seine Bezüge aufzubessern, und eine Arbeitsgelegenheit erhalten, bei der er bis zur Höhe des ungekürzten Regelsatzes hinzuverdienen kann.

      Man beachte diesen Satz:[...] aber wir haben eine Sicherung eingebaut

      Diese Aussage deutet an, dass es schon konstruktive Gespräche inklusive einer fortgeschrittenen Planung für die Umsetzung dieses Arbeitsdienstes gegeben hat. Ein klassischer Herausrutscher.

      Sicher ist jedenfalls, dass die gesammelten Informationen auch in irgendeiner Form verwertet werden sollen. Sonst würde man die nicht sammeln.

      Das befürchte ich auch.

      Sicher ist auch, dass die Arbeitgeber das Ganze zumindest interessant finden.

      Nicht nur Arbeitgeber, die ein natürliches Interesse z.B. an Aufmüpfigkeitsverhalten haben. Auch für das Arbeitsamt sind die Daten interessant, um sich den stromlinienförmigen Produktionssklaven zu züchten. Zusätzlich zu dem Epressungspotential Nutten-Peter-IV-Sanktionen werden wahrscheinlich schon Gesetzesvorschläge in den Schubladen liegen, die z.B. “unförderliches Verhalten” (z.B. Streikteilnahme) im Vor- wie im Nachhinein sanktionsfähig machen.
      Henry Ford wird heutzutage gerne in anderem Kontext zitiert, aber ich möchte an dieser Stelle gerne mal den Roman “Schöne neue Welt” von Aldous Huxley als durch Ford inspirierte Vergleichslektüre empfehlen, denn dort wird genau die Mensch-als-Nutzvieh-Welt skizziert, auf die wir uns prinzipiell hinentwickeln. Der akutelle Kapitalfaschismus ist nur die Brücke dahin.

      Üblicherweise kommt von denen nämlich immer ein riesen Geschrei im Vorfeld von Maßnahmen, die ihnen zusätzlichen Aufwand bescheren. Und diesmal größtenteils Schweigen im Walde.

      Es nutzt ihnen.

      Was mich persönlich entsetzt ist, dass das Ganze komplett an mir vorbei gegangen ist. Ich halte mich sonst für einigermaßen gut informiert.

      Es wurde allerdings sporadisch selbst in den Massenmedien davon berichtet – selbst Hurra-CDU/FDP-Brüllblätter wie der Spiegel haben eine kurze Desinformation dazu gebracht.

    42. Gebintit schrieb am 6. Januar 2010 at 18:58 - Permalink

      Ver.di und der Marburger Bund prüfen momentan, ob sie gegen den elektronischen Lohnnachweis beim Bundesverfassungsgericht eine Klage anstrengen.

      Muss man da lange prüfen? Selbst wenn es keinen absichtlichen Missbrauch gäbe, es würde nicht all zu lange dauern – siehe Großbritannien – bis irgendein Schussel die Daten unbeabsichtigt “veröffentlicht”.
      Womöglich läuft es wieder wie mit Kilometerpauschale etc., der Staat treibt sein illegales Spiel und profitiert davon, bis ihn die Gerichte stoppen. Wenn das so weiter geht, näh ich mir noch Sprengstoff in die Unterhose!

      Sehr brisant das Ganze und wirklich mal wieder erstaunlich, dass ich hier beim Spiegelfechter zum ersten Mal davon lese. Merci vielmals!

    43. Ein Gast schrieb am 6. Januar 2010 at 19:49 - Permalink

      Der Stefan P. ist bestimmt ein der FDP nahestehender Bezahlposter. Die Ruhrbarone hatten bei ihrer Geschichte mit der Sylvana Koch auch so einen Vogel im Blog, der zu allem seinen Senf dazu gab und bei dem sie via IP Ausgleich herausgefunden haben, dass er sogar IN der FDP Zentrale arbeitet.

      Was ELENA angeht: nun die Anzahl der Personen, die darauf zugreifen können, ist groß. Eigentlich alle, die bei einschlägigen Ämtern arbeiten. Man muss gar nicht kriminell sein, man muss nur jemanden kennen, der nicht ganz so 100%ig pflichtbewusst ist. Und dann läuft das ganze so: “Guck doch mal bei meinem Chef, dem Herrn P. nach was da drin steht”. “Kannst du die Angi Merkel finden?” Und ich wette Geld, dass in lustiger Runde Kollegen beisammen sitzen und ihren gesamten Bekanntenkreis überprüfen! Und dass man plötzlich Dinge weiß über Personen, die besser keiner weiß!

      Spätestens wenn eure Kollegen euch schräg anschauen, dann solltet ihr euch Gedanken machen, denn dann hatte einer Zugang und seine Erkenntnisse hat er schon weitergegeben….

    44. Ein Gast schrieb am 6. Januar 2010 at 19:54 - Permalink

      @Gebintit:

      Sei vorsichtig mit sowas! Gestern kam im Radio, dass in Stuttgart sich ein Tourist (Baden-Württembergischer Familienvater mit Frau und Kind und ohne Migrations- oder Islamismushintergrund) strafbar gemacht hat, weil er in der Warteschlange zur Leibesvisitation laut gesagt hat, dass er Sprengstoff in der Unterhose hat. Das war als Witz gedacht um die Stimmung der Wartenden aufzulockern. Er wurde in einen separaten Raum geführt, und gefragt, ob er wirklich Sprengstoff in der Unterhose hat. Er antwortete offenbar: “Natürlich”. (Welcher Art sein “Sprengstoff” jedoch war, wurde nicht gefragt). Die am Flughafen haben die Polizei gerufen, er wurde in Gewahrsam genommen und muss nun eine hohe Geldstrafe zahlen. Zum Glück für ihn hat er den dummen Scherz gegenüber der Polizei nicht wiederholt, sonst wäre es eine Haftstrafe geworden (Vortäuschung einer Straftat).

    45. Gebintit schrieb am 6. Januar 2010 at 20:03 - Permalink

      @Gast

      Absurdistan! Wäre ich so einer, der sich via erweitertem Selbstmord und Sprengstoff zu den Jungfrauen etc. befördern wollte, ich würde das Zeug in einem Kondom mir in den …. stecken, da könnten sie scannen so lange sie wollen.

    46. Very Cool schrieb am 6. Januar 2010 at 20:34 - Permalink

      Der Stefan P. ist bestimmt ein der FDP nahestehender Bezahlposter. Die Ruhrbarone hatten bei ihrer Geschichte mit der Sylvana Koch auch so einen Vogel im Blog, der zu allem seinen Senf dazu gab und bei dem sie via IP Ausgleich herausgefunden haben, dass er sogar IN der FDP Zentrale arbeitet.

      Vor allen Dingen hat er als “…Ich gehöre zu den oberen 10 Prozent Steuerzahlern dieses Landes. Mit zwei akademischen Abschlüssen zähle ich zu einem kleinen Bildungskreis. Ich habe eine Führungsfunktion in einem größeren Unternehmen.”… (http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1500/zahltag#comment-55754) ‘ne Menge Zeit, hier seinen unsozialen Dünnpfiff abzusondern.

    47. Fyyff schrieb am 6. Januar 2010 at 20:45 - Permalink

      @45

      Absurdistan! Wäre ich so einer, der sich via erweitertem Selbstmord und Sprengstoff zu den Jungfrauen etc. befördern wollte, ich würde das Zeug in einem Kondom mir in den ?. stecken, da könnten sie scannen so lange sie wollen.

      Aber nur so lang bis MRT vorm Fliegen obligatorisch wird. Persönlich wäre ich ja für Zwangsnarkose bei allen Flugreisen. Müßte man wenigsten keine besoffenen Mitreisenden und sterbenslangweilige Filme ertragen.

      Zu Elena: Die Frage ist ja nicht OB die Daten mißbraucht werden, sondern wie bei allen Datenbankidiotien nur WANN.

    48. Alexandra schrieb am 6. Januar 2010 at 20:56 - Permalink

      @StefanP, Spiegelfechter
      Hätte ja gerne in dem anderen Thread noch was gesagt, aber die Kommentare sind jetzt wohl zu? Schade.

    49. Spiegelfechter schrieb am 6. Januar 2010 at 22:21 - Permalink

      @Alexandra

      Sorry, da hat sich beim Softwareupdate ein Fehler eingeschlichen, so dass alle Artikel, die älter als zwei Wochen sind, nicht mehr kommentiert werden konnten. Das habe ich nun behoben. War natürlich keine Absicht.

    50. The Shorthair schrieb am 6. Januar 2010 at 23:18 - Permalink

      Guten Abend,

      zunächst wünsche ich dem Spiegelfechter ein erfolgreiches aber vor allem gesundes neues Jahr 2010.
      Zum Thema ELENA die “Datenbank” zur “Datensammlung” möchte ich anmerken, dass selbst die “Sammelwut” des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit der DDR sich dagegen eher klein ausnimmt. Jedoch sei der Hinweis gestattet, dass es nicht allein ELENA oder GOOGLE oder “Handyspuren” über das Einbuchen in die jeweilige Funkzelle sind, die den Bürger “gläsern” machen,
      denn seit Jahr und Tag bereits zählt es zum so genannten guten Ton der Demokratie Telefonate aus dem Festnetz, Faxe, E-Mails, Handygespräche, SMS und andere Information durch verschiedensten Behörden nutzen und auswerten zu lassen. (Stichwort ECHOLON und Andere) ELENA ist nur ein kleiner Bestandteil der permanenten Überwachung. Dazu wird es im übrigen keinerlei kritische Anmerkungen oder gar Forderungen nach Abschaffung geben, weder aus Kreut noch aus Stuttgart oder sonstwo.

      Mit den besten Grüßen
      SHORTHAIR

    51. Truvor schrieb am 7. Januar 2010 at 00:38 - Permalink

      @ Fyyff #47

      “Zu Elena: Die Frage ist ja nicht OB die Daten mißbraucht werden, sondern wie bei allen Datenbankidiotien nur WANN”.

      Wenn unsere “liebe” Politiker sich irgendeine “geniale Ideeotie” in den Kopf setzen, dann kann man sie (Ideeotie) als etwas bereits geschehenes betrachten.
      Die Frage OB und/oder WANN erübrigt sich dann.

    52. SteinMain schrieb am 7. Januar 2010 at 01:00 - Permalink

      Das schöne bei einmal digital gespeicherten Daten ist ja, das ein Nachweis der Löschung technisch unmöglich ist. Selbst wenn ein findiger Jurist einmal eine Hausdurchsuchung etwa bei der SCHUFA durchsetzen könnte, um widerrechtliche Speicherung nachzuweisen, ist es doch wahrscheinlich, das die Typen sich in der Schweiz einen atombombensicheren Server in einer Millionen jahre alten, stabilen Granitstruktur im Gebirge gemietet haben.

      Also, ich glaube, keiner der mal bei Rot über die Ampel gestiefelt ist, kommt jemals in seinem armen Leben wieder aus der Datei raus. Eigentlich gibt das ja andereseits dem Begriff des “öffentlichen Lebens” auch eine neue, erfrischende Bedeutung !

      Merkel ab in den Nacktscanner, und speichern biiite !

    53. Truvor schrieb am 7. Januar 2010 at 01:15 - Permalink

      @ SteinMain #52

      “Merkel ab in den Nacktscanner, und speichern biiite !”

      Merkel in den Nacktscanner ? eeeeeeeklig !
      Nicht speichern biiitte !

    54. Celtas schrieb am 7. Januar 2010 at 02:00 - Permalink

      Mich würde mal interessieren, was die Polizei so über die Bürger im Rahmen von Einsätzen speichert und ob diese Daten überhaupt mal wieder gelöscht werden. Auf jeden Fall kann wohl im Moment noch jeder mithören, da der Funk wohl noch analog (?) ist.

    55. SteinMain schrieb am 7. Januar 2010 at 03:22 - Permalink

      @celtas, es ist mal so, das du, wenn du auch nur wegen zu lauter Musikwiedergabe oder auch Austreten einer Zigarette auf der Strasse, Müllfrevel (d.h. z.B. werfen von Verpackungsmüll in eine Restmülltonne), grober Unfug im angeheiterten Zustand, o.ä. erstmal polizeilich aufgefallen bist, eine sog. Polizeiakte hast, die bei deinem örtlichen Polizeirevier geführt wird. Das besondere an dieser Form der Datenvorratshaltung ist, das es kein Gesetz gibt, das es ermöglichen würde, in diese Akte Einsicht zu verlangen.
      Das ist hier schon ein richtiger Geheimdienststaat geworden, sich einfach wegducken um nicht aufzufallen ist fast schon das Mittel der Wahl um Ärger zu vermeiden..

    56. Martin schrieb am 7. Januar 2010 at 10:52 - Permalink

      Ich möchte den Einwand eines Schreibers im Beitrag 50 aufgreifen:

      Kann mir bitte einmal jemand erklären, wieso in Sachen Brandenburg alle Zeter und Mordio schreien, von wegen ehemaliger Stasi-Mitarbeit und so (die ich nicht beschönigen, aber relativieren möchte), und wir gleichzeitig eine Überwachung schaffen, die theoretisch oder sogar schon praktisch zur kompletten Durchleuchtung eines jeden Bürgers führt?

      Ist das der ganz normale, tägliche Wahnsinn, der uns hier widerfährt? Meinen “die” wir merken das nicht?

    57. Ein Gast schrieb am 7. Januar 2010 at 13:58 - Permalink

      1. Lustig wird es erst, wenn man einen Allerweltsnamen a la Peter Müller hat und die Verfehlungen von Peter Müller 1 in der Akte von Peter Müller 11 landen. Oder wenn es einen Zahlendreher bei der Kennung gibt. Dann wissen die Elena-Mitleser Dinge, die man gar nicht angestellt hat! Und man selber wird es nie erfahren…

      2. Wie steht es mit unseren Politikern? Steht über die auch etwas in der Liste? Wenn ja, wie viel?

      3. Welcher Politiker hat Kontakte zu der Firma, die die Software herstellt?

    58. Pooly schrieb am 7. Januar 2010 at 22:53 - Permalink

      ELENA im Daten-Gangbang

    59. SteinMain schrieb am 8. Januar 2010 at 05:05 - Permalink

      hey @Gast, Peter Müller ? So einen kannte ich mal, ist das nicht ein Politiker aus dem üblen, alten verarmten Saarland ?
      Es wäre eigentlich eine ganz lustige Idee, solche Alllerweltsnamen wie z.B. Horst Seehofer oder Heinrich Kurzschwanz oder Helga Wanzenenreich öffentlich so lange zu verunglimpfen, das sie im Endeffekt gar nicht mehr gewählt werden würden ?
      Ich bin wirklich kein Mobber, aber einige Leute könnte ich mir aus öffentlichen Ämtern wie etwa Ministerien wirklich locker wegdenken.

    60. lunka schrieb am 11. Januar 2010 at 22:31 - Permalink

      man kann mit so einer Datenbank monatlich
      (früher gingen die Jahresmeldungen an die SV-Träger jährlich, heute jedoch zusätzlich monatlich alle Gehälterdaten inkl. wöchentlicher Arbeitszeiten usw.)
      eine Bilanz der BRD aufstellen,
      eine richtige, mit Haben und mit Soll (monatliche Steuereinnahmen etc.) auf der richtigen Seite,
      dazu noch eine Liquiditätsrechnung, also wieviel Geld “locker” monatlich den Leuten zu Verfügung steht,
      bzw. wieviel man nehmen kann/wird/soll. (eine Bank freut sich über solche Auswertungen sicherlich).

      Da das auf Landesebene geschieht,
      denke ich mal,
      jemand interessiert sich für das Land (finanzieller Aufkauf???), jemand, der das Land samt Bevölkerung finanziell besitzt, will einfach seine monatliche Auswertungen haben, mehr nicht erst mal ;-)

      Also einfach eine Betriebswirtschaftliche Auswertung (monatliche) inkl. Liquiditätsrechnung (monatlich) mit schönen Nebenauswertungen, wer wieviel finanziell wert ist.
      Überwachung ist nebenbei durch solche Maßnahme sehr sicher gestellt.

      Wird trotzdem alles schief gehen, selbst bei deutscher Genauigkeit kann man die Fehler bei der Datenübermittlung nicht ausschließen und das Beste:

      der nächste Stromausfall kommt ganz bestimmt!!!

    61. AN24 schrieb am 16. Mai 2010 at 13:57 - Permalink

      Anstatt die Wirtschaft zu fördern, wird weitere Bürokratie aufgebaut und wir sitzen nur noch im Glashaus. Und das schlimmste ist, dass man nicht selbst entscheiden kann, welche Daten über einen gespeichert werden. Ich bin mal gespannt, wann ich die ersten Konsequenzen erfahren darf. Mein Kommentar dazu: ELENA schnellstmöglich wieder abschaffen!


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