Haiti – Hilfe, Skurrilitäten und Kritik am Krisenmanagement der USA
geschrieben am 21. Januar 2010 von Spiegelfechter
Die weltweite Reaktion auf das katastrophale Erdbeben in Haiti sprengt alle Grenzen. Weit über eine Milliarde Dollar wurden bereits als finanzielle Unterstützung versprochen, gespendet oder gesammelt. 429 Millionen Euro wollen alleine die EU-Mitgliedsstaaten zur Verfügung stellen, womit sie die 100 Millionen Dollar Soforthilfe der USA weit in den Schatten stellen. Es sind jedoch bei weitem nicht nur die reichen Staaten, die helfen wollen. So stellen beispielsweise Äquatorial-Guinea zwei Millionen Dollar und die Demokratische Republik Kongo 2,5 Millionen Dollar an Soforthilfe zur Verfügung. Relativ zur Wirtschaftsleistung zeigt sich der Staat Guyana am großzügigsten ? die eine Millionen Dollar, die das Land spendet, entsprechen einem Drittel Promille der dortigen Jahreswirtschaftsleistung. Wäre Deutschland so spendabel, hätte Angela Merkel eine Milliarde Dollar versprechen müssen ? doch Deutschland steht mit seinen 10 Millionen Euro vergleichsweise knauserig da.
Nicht nur finanziell, sondern auch materiell sind die Hilfsangebote überwältigend. NGOs und unzählige Staaten haben bereits Helfer vor Ort oder entsenden sie noch diese Woche. Unter den Helfern sind beispielsweise ein 30 Mann starkes Sanitätsteam aus Bangladesh, 50 Mitglieder eines chinesischen Such- und Rettungsteams und 120 Ärzte und Sanitäter der israelischen Armee. Gerät, Medikamente und Nahrung werden ebenfalls von vielen Staaten, darunter Syrien, Russland, Iran, Thailand, Katar und Pakistan nach Haiti geschickt. Neben den Amerikanern, den Kanadiern und den Europäern sind dabei vor allem die lateinamerikanischen Nachbarstaaten besonders stark vertreten. 400 kubanische Ärzte arbeiten rund um die Uhr, ihre Not-OPs sind 18 Stunden am Tag ? teils unter freiem Himmel ? in Betrieb. Täglich treffen weitere Ärzte ein, Kuba will das medizinische Kontingent vor Ort um weitere 1.000 Stellen aufstocken. Auch außenpolitisch zeigt sich Kuba einmal mehr weltoffen ? man gestattete dem Erbfeind USA sogar erstmals seit der Revolution, kubanischen Luftraum zu nutzen, um Verletzte schneller zur verrufenen Militärbasis in Guantanamo Bay zu bringen.
Kasperletheater
Ärzte und Feuerwehrleute kommen auch aus Venezuela, dessen Präsident Chavez sich ansonsten eher im Kungeln hinter den Kulissen hervortut. Er will den Wiederaufbau Haitis in die Hände der ALBA legen, einem linksgerichteten Staatenverbund, der von Chavez selbst initiiert wurde. Fraglich, ob er damit bei der für solche Fragen zuständigen UNO Erfolg haben wird. Wenig verwunderlich ist auch, dass Chavez den Einsatz der USA massiv kritisiert. Im umgekehrten Falle hätte die Kritik aus Washington jedoch auch nicht auf sich warten lassen. Auf dieses machtpolitische Kasperletheater hätte “el Presidente” ruhig verzichten können. Den über venezolanische Staatsmedien gestreuten Vorwurf, die US-Navy hätte das Erdbeben durch eine ihrer “Erdbebenwaffen” ausgelöst, gehört dabei schon eher das Reich der Skurrilitäten.
Das Erdbeben auf Haiti und die Hilfe der USA sind natürlich eine Steilvorlage für Verschwörungstheoretiker jeglicher Couleur. Der wahre? Grund für die Invasion der Amerikaner ist ? wen wundert es ? natürlich Öl! Was bislang kaum jemand wusste, bringt Hobby-Spökenkieker Manfred “Freakman” Petritsch auf den Punkt ? Haiti verfüge nicht nur über Uran, sondern auch über Ölreserven, die jene Venezuelas weit in den Schatten stellen. Wenn der alte Dabbeljuh nur mal vorher bei den Spökenkiekern nachgefragt hätte ? er hätte sich seinen Krieg im Irak sparen können. Wenn man Petritsch fragt, warum die USA beim Zweiten Weltkrieg mitgemacht haben, würde er sicher die gigantischen Ölvorkommen in der Lüneburger Heide als wahren? Kriegsgrund hervorzaubern.
Für keine Dämlichkeit scheint sich auch der englischsprachige iranische Staatssender Press-TV zu schade zu sein. Heute warnte Press-TV über seine Internetseite die Haitianer indirekt vor den Ärzten der israelischen Armee. Diese wollten nämlich ? wer weiß das nicht? ? in Wahrheit? nur die Organe der armen Haitianer stehlen. Als Quelle verweist Press TV auf einen offensichtlich leicht verwirrten Afroamerikaner namens T. West, der einen “antizionistischen” Videoblog auf YouTube führt.
Kritik am amerikanischen Hilfsmanagement
In den letzten Tagen gab es auch viel seriöse und gerechtfertigte Kritik an der amerikanischen Einsatzkoordination. Die Priorität der Amerikaner liegt auf der Sicherheit, die nötig sei, um die Hilfsmittel gerecht zu verteilen. Um diese Sicherheit zu gewährleisten, haben die Amerikaner zunächst einmal den begleitenden militärischen Teil ihrer Hilfsaktion bevorzugt behandelt. Dadurch konnten am Wochenende viele Flugzeuge mit Hilfsmitteln nicht auf dem Rollfeld in Port-au-Prince landen. Vor allem die NGO Mediziner ohne Grenzen erhebt massive Kritik am Krisenmanagement der Amerikaner, die mehrfach Flugzeugen dieser NGO die Landung verweigert haben. Von Deutschland aus ist es jedoch, sehr schwer diese Vorwürfe zu bewerten. Leider ist der einzige Flughafen, der momentan im Land genutzt werden kann, ein kleiner Zivilflughafen mit nur einer Rollbahn, der eher für Passagierflugzeuge ausgelegt ist, als für den massenhaften Güterumschlag. Das Hauptproblem scheinen jedoch eher die mangelnden logistischen Kapazitäten dieses Flughafens darzustellen. Für Flugzeuge, die entladen werden, steht kaum Raum zur Verfügung ? bis eine Maschine abgefertigt wurde, vergeht daher viel Zeit. Militärtransporter mit ihrer herunterklappbaren und befahrbaren Heckklappe habe da natürlich einen Vorteil, während das Entladen normaler Frachtmaschinen sehr zeitaufwändig ist. Momentan fertigen die Bodenmannschaften 100 Flugzeuge pro Tag ab, was unter diesen Umständen eine stolze Leistung ist. Dass nicht jeder Flug abgefertigt werden kann und viele Flugzeuge auf Nachbarflughäfen in der Dominikanischen Republik umgelenkt werden müssen, ist natürlich tragisch, aber bei einem derartigen Hilfsmittelbedarf wohl kaum zu vermeiden. Vielleicht entspannt sich die Lage, wenn der Seehafen in Port-au-Prince wieder seinen Betrieb aufnehmen kann.

Die Selektion, wer landen darf und wer nicht, obliegt dem US-Militär. Dieser Umstand ist natürlich mehr als unglücklich, da Flüge des Militärs natürlich bevorzugt abgefertigt werden. Mediziner ohne Grenzen spricht davon, dass ihre Ärzte vor Ort sich mangels Nachschub bereits auf dem Markt Sägen kaufen mussten, um Amputationen vorzunehmen. Die Organisation der Hilfsmaßnahmen sollte daher ein Kernpunkt der UN-Gespräche über die Lage in Haiti sein. Haiti ist kein US-Protektorat, sondern untersteht formal der UNO. Wenn die Soforthilfe abgeschlossen ist, müssen Leitung und Organisation des Wiederaufbaus schnellstmöglich an die UNO delegiert werden. Sie ? und nur sie ? hat das Mandat für diese Aufgabe.
In den USA spalten sich die Fraktionen, wenn es um die Frage des Engagements in Haiti geht. Aus den Think-Tanks und den Reihen der Politik gibt es Stimmen, die aus der Soforthilfeaktion eine amerikanische Truppenpräsenz über lange Zeit machen wollen, um den Einfluss der USA im Land zu sichern. Es gibt allerdings auch Stimmen, die davor warnen, länger als ein paar Wochen auf der Insel zu bleiben, da dadurch der Krieg in Afghanistan nicht mit voller Härte verfolgt werden kann. Die “linken” Medien sind sich indes in dem Punkte einig, dass die Hilfe der USA von vorne bis hinten falsch wäre. Um diese Position zu verstehen, muss man sich vergegenwärtigen, dass Haiti schon lange ein Brennpunkt in der Diskussion der “progressiven” Kreise jenseits des Atlantiks ist. Meist sympathisiert man dort mit dem ehemaligen Präsidenten Aristide ? ein “Links-Populist”, der mit Bushs Hilfe abgesetzt wurde, der allerdings auch durch seinen Nepotismus und seine eher laxe Einstellung zu den Menschenrechten mehrfach ins Kreuzfeuer der Kritik geraten ist. Aristide ist jedoch bei den ärmeren Schichten immer noch sehr beliebt und macht ? ähnlich wie die “progressiven” Medien der USA ? die ehemalige Kolonialmacht Frankreich und den großen Nachbarn im Norden für das Schicksal des Landes verantwortlich. Leider vergessen die “progressiven” Medien jedoch, dass sich der ehemalige Armenpriester Aristide durch seinen Nepotismus selbst um seinen moralischen Führungsanspruch gebracht hat.
Söldner an die “Front”?
Besonders verstörend wirkt derweil das verstärkte Engagement internationaler Söldnerunternehmen in Haiti. Blackwater und Co. waren bereits vor dem Erdbeben vor Ort – auch Aristide beauftragte eine amerikanische Söldnertruppe als Leibgarde – und sehen im momentanen Sicherheitsvakuum eine Chance, prächtige Geschäfte zu machen. Zu ihren aktuellen und potentiellen Kunden zählen zunächst die Hilfsorganisationen, die ihre Lieferungen, ihr Personal und ihre Gerätschaften schützen wollen, die ausländischen Repräsentanten vor Ort und wohlhabende Haitianer – auch die Medienvertreter vor Ort bedienen sich gerne professionellen Schutzes, kaum auszudenken, was passieren würde, wenn ein haitianisches Kind die 500 Dollar-Frisur eines CNN-Korrespondenten verwuscheln würde. Es dürfte jedoch auch einigen privaten Spendern unverständlich erscheinen, warum ein Teil ihrer Spenden für Söldner ausgegeben wird.
Noch gibt es jedoch keine Anzeichen, dass die Söldnertrupps im Auftrag der US-Regierung ihren Dienst aufnehmen. Sollte Obama auf die Idee kommen, Blackwater und Co. in Haiti einzusetzen, hätte er jeden moralischen Anspruch verloren, die Hilfsaktionen weiter zu leiten. Nach all dem Leid sollte den Haitianern wenigstens eines erspart bleiben ? schießwütige Söldner. Die lateinamerikanischen Staaten, die die UN-Blauhelme der MINUSTAH stellen, haben jedenfalls bereits ihre Bereitschaft angekündigt, ihre Truppen aufzustocken.
Jens Berger
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Wie? Sind die “linken” Medien in den USA der Meinung, dass diese nichs tun sollten?
§Bottled Water Supplies in Port-au-Prince Airport Being Distributed?to US Embassy”
http://www.democracynow.org/2010/1/21/bottled_water_supplies_in_port_au
“AMY GOODMAN: Everywhere we have traveled, people have asked, ?Where is the aid?? Well, a lot of it appears to be here, right here at the Port-au-Prince airport. People ask for water. They ask for food. And we see many, many pallets, thousands of bottles of water. We see some being loaded now onto a truck. But people are asking, ?Where is it? Why isn?t it coming to us faster?? Most people haven?t gotten it at all. Let?s see where this water is going.
So, where is the water going?
HAITIAN WORKER: US embassy.
AMY GOODMAN: To the US embassy.
HAITIAN WORKER: Yes, ma?am.
AMY GOODMAN: Here in Port-au-Prince?
HAITIAN WORKER: Yes.
AMY GOODMAN: A lot of people have been asking, where is the water for the people? There are thousands and thousands of bottles.
HAITIAN WORKER: I don?t know.
AMY GOODMAN: Where do you live?
HAITIAN WORKER: Ah?
AMY GOODMAN: Where do you live?
HAITIAN WORKER: I?m living in Port-au-Prince.
AMY GOODMAN: Do you have questions like that?
HAITIAN WORKER: Ah?
AMY GOODMAN: Do you have questions like, where is the aid?
HAITIAN WORKER: No.
AMY GOODMAN: Where is the water?
HAITIAN WORKER: No.
AMY GOODMAN: Why?
HAITIAN WORKER: Because I?m working for US embassy. I?m coming to pick up the waters, to put them for?to US embassy.
AMY GOODMAN: And who gets it at the embassy?
HAITIAN WORKER: In Taba.
AMY GOODMAN: Ah, in Taba. And who gets to drink this water?
HAITIAN WORKER: I don?t know.”
Kritik des Medienspektakels
“When the Media Is the Disaster”
“Soon after almost every disaster the crimes begin: ruthless, selfish, indifferent to human suffering, and generating far more suffering. The perpetrators go unpunished and live to commit further crimes against humanity. They care less for human life than for property. They act without regard for consequences.
I?m talking, of course, about those members of the mass media whose misrepresentation of what goes on in disaster often abets and justifies a second wave of disaster. I?m talking about the treatment of sufferers as criminals, both on the ground and in the news, and the endorsement of a shift of resources from rescue to property patrol. They still have blood on their hands from Hurricane Katrina, and they are staining themselves anew in Haiti.
Within days of the Haitian earthquake, for example, the Los Angeles Times ran a series of photographs with captions that kept deploying the word ?looting.? One was of a man lying face down on the ground with this caption: ?A Haitian police officer ties up a suspected looter who was carrying a bag of evaporated milk.? The man?s sweaty face looks up at the camera, beseeching, anguished.”
http://www.tomdispatch.com/post/175194/tomgram%3A_rebecca_solnit%2C_in_haiti%2C_words_can_kill/
“Haiti needs water, not occupation
The US has never wanted Haitian self-rule, and its focus on ‘security concerns’ has hampered the earthquake aid response”
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2010/jan/20/haiti-water-us-occupation
@Markus
Doch – die USA sollten alles Mögliche machen. Nur halt – um Bobs Willen – ohne Militär und ohne Mitsprache und ohne Beteiligung internationaler Organisationen, die als neoliberal und imperialsitisch gelten.
@Salvo
Ist es natürlich schwer, von außen die Gemengelage zu beurteilen. Wer hat Recht? Die Embeded-Journalists bei der US-Army oder die Embeded-Workes von Amy Goodman? Ich bin da eindeutig überfragt.
Aber mal eine Frage: Wie sähe eigentlich die von Dir präferierte Lösung aus?
Naja… wie fefe schon meldete, fehlt es in haiti gottseidank immerhin nicht an den wirklich wichtigen sachen: solarbetriebene bibelvorlesegeräte.
http://af.reuters.com/article/oddlyEnoughNews/idAFTRE60I02P20100119
bekackte missionarsidioten.Religiöser Fundamentalismus ist nicht nur ein Problem des Islams. ;|
@Bobby
cooles Gadget ;-)
Das hätte auch noch in “mein” Skurrilitätenkabinett gepasst *kopfschüttel*
p.s.: Unglaublich – das “kostenlose Gadget” gibt es in 400 Sprachen. Aber nicht in Deutsch! Skandal! Dabei haben doch gerade unsere gottlosen Brüder und Schwestern aus dem bitterarmen Osten sicher “Bedarf” an derlei göttlicher Führung ;-)
Deutschland hat nicht 10 Millionen bereitgestellt, sondern diese nochmal um 75 Millionen erweitert. Fast 25 % der EU-Leistungen kommen aus Deutschland
“Wenn der alte Dabbeljuh nur mal vorher bei den Spökenkiekern nachgefragt hätte ? er hätte sich seinen Krieg im Irak sparen können. Wenn man Petritsch fragt, warum die USA beim Zweiten Weltkrieg mitgemacht haben, würde er sicher die gigantischen Ölvorkommen in der Lüneburger Heide als wahren? Kriegsgrund hervorzaubern.”
@SF:
Was soll das denn? Sind wir jetzt unter die Spötter gegangen?
Viele Verschwörungs-Theorien treffen den Kern nur allzu oft oder verfehlen ihn nur minimal – aber weisen in die richtige Richtung.
Und wenn man sich 9/11 truth und weitere inoffiziell bestätigte Szenarien ansieht bzw. sich die lächerlichen Versuche einer Widerlegung dieser Verschwörungs-Theorien betrachtet…
Sicherlich ist die Aussage “Haiti habe zum Vergleich so viel mehr Erdöl als Venezuela, wie ein Glas Wasser und ein olympisches Schwimmbecken.? maßlos übertrieben.
Das heißt aber lange nicht, dass es dort nicht Öl in Mengen gibt – das locker mit dem Ölvorkommen in Venezuela mithalten kann..!
Werdet schon sehen, was die Amis draus machen – garantiert wird die Regierung unter Obama auch dort ihren Interessen nachgehen …ob als Bollwerk gegen Kuba oder wirtschaftliche Ausbeute als willkommene Alternative zu den mürrischen ALBA-Staaten.
@Marc B.
Öcht? Scheine ich verpasst zu haben
@egalitarist
na, wenn Du das gleich noch einmal sagst, wird es wohl wirklich stimmen ;-)
p.s.: die Einstufung des SF als “Truther-Site” in Deiner Blogroll finde ich übrigens putzig ;-)
jaja, das böse Militär lässt Doktoren am Himmel kreisen und nicht landen.
Nein, ich würde die Herren Doktoren mit ihrer DC-10 da auch nicht landen lassen,
da ist schlicht kein Platz für Großraumflugzeuge.
Militärische Frachter sind schlichtweg einfacher zu “handeln”. (Unter diesen Verhältnissen)
Diese schleppen im vergleich zu “zivilen” Großraumflugzeugen das gleiche mit, sind WESENTLICH schneller zu entladen (sowieso wenn das Ramppersonal aus Militär besteht und die passenden Ramploader und ähnliches Equipment da rumstehen bzw. mitgebracht wurden), haben kürzere Turnaroundzeiten etc. Sie sind eben einfach für eine schnelle “abfertigung” unter wiedrigen Bedingungen gebaut.
Dazu gibts dort nicht für alle Flugzeugtypen Pushbackstangen, nicht genug Airstairs, Hublader um an die Frachträume zu kommen, etc etc etc, das alles wird bei Militärmaschinen eben AUCH nicht benötigt.
Von der Tatsache abgesehen das der Flughafen zwar von der Air Force kontrolliert wird, den Approach allerdings die Haitianer “regeln”.
Die Russen haben im übrigen ihre Ärzte und Güter über Santo Domingo eingeflogen mit dem Hintergrund den Flugplatz nicht weiter zu belasten.
Dazu kommt das dort auf der Rampe beim ein und ausladen X Leute rumwuseln, was das einparken mit 300Tonnen auch nicht unbedingt einfacher macht. Da ist die logistische Grenze einfach sehr schnell erreicht.
Das sollte man alles im Hinterkopf behalten, bevor man kritik an dem Handling auf dem Flugplatz übt.
nochmals zur Militarisierung der humanitären Hilfe
“This militarization of the aid effort was based solely on the expectation, not the reality, of large-scale violence. The U.S. decision to send the Marines first, before doctors or water, was based on the anticipation that there would be violence that would prevent the distribution of supplies. In fact, despite widespread anger and looting, especially of food, incidents of real violence (though widely reported) have been relatively few and isolated. The bottom line must be who is in charge. With the Haitian government devastated, any necessary turn-over of authority should go to the United Nations rather than to the U.S. military. The U.S. should put the Pentagon’s massive airlift capacity at the service of Haiti and the United Nations, not the other way around. Militarizing the provision of aid is not going to save the most lives.”
http://www.fpif.org/articles/haiti_again
Danke Jens! Sehr guter Artikel, auch an Salvo für die vielen sehr guten Links!
Was ich nicht recht verstehe, wie sich die großen NGOs solche Söldner leisten können. Gibt es da so eine Art staatliche Querfinanzierung oder fallen diese gänzlich aus den national bereitgestellten Hilfsgeldern heraus, und finanzieren diese selbst?
Ohohoh, Freakman (eigentlich Freeman) schreibt der Spiegelfechter – Kindergartenflame. Dein Problem scheint echt zu sein, dass du andere Meinungen nicht ertragen kannst und dann auf ein Niveau runterstürzt, dass nichtmal von einer Anne Will Talkshow unterboten werden kann. Sich sachlich mit Thesen auseinanderzusetzen, ist scheinbar nicht so dein Ding.
@Michael Mugge
Da hast Du sicher Recht – man muss sich nicht mit jedem Unfug auseinandersetzen. Das schont die Nerven ;-)
@ name
Ich weiß es auch nicht sicher, schätze aber stark, dass sie von den Organisationen selbst bezahlt werden. Streng genommen sind das ja Kosten wie Transport, Logistik oder Werbung. Traurig für die Spender. Daher spende ich auch nur direkt an Projekte, die ich kenne.
@ name #15
Bin auch Deiner Meinung, in der Tat, ein sehr gut recherchierter Artikel.
Bei den Amis weiß keiner, wo das Private beginnt und als Staatliche endet (oder auch umgekehrt).
Viele (oder meisten) NGOs gelten zwar als Privat, aber wenn sie sich Blackwater & Co. leisten können, dann hat da bestimmt der Papa-Staat seine Finger im Spiel.
Bezahlt wird das bestimmt durch irgendwelche schwarze Konten.
Die Geheimdienste, Politiker etc. halt die ganze “Elite”, wissen, wie diese zweifelhafte Organisationen (NGOs & Co.) mit dem Geld versorgt werden müssen.
Wir dürfen auch nicht vergessen, daß all diese NGOs, die (amerikanische oder auch europäische) Geheimdienste mit wichtigen Informationen versorgen (z.B. Freedom House ist ein Ex-Geheimdienstlerhort).
Wenn alle diese Vorwürfe (im Bezug auf die Amis) stimmen, dann kriegen bald die Karibische Staaten ihren eigenen Afghanistan, mit Drogenhandel, Armut und dem ganzen Chaos halt.
Mal sehen, was die Zeit zeigt.
Ich hoffe, ich irre mich.
@ 12 Spiegelfechter:
Hehe, du und ad sinistram und Feynsinn werden zusammen mit Alles Schall und Rauch oder infokrieg.tv aufgeführt. :-D
Da hat wohl einer was nicht ganz verstanden …
“All current financial aid announced following the earthquake is already lost to the debt repayment!
According to the latest estimates, over 80 percent of Haiti?s foreign debt is with the World Bank and the Inter-American Development Bank (IBD) with up to 40 percent each. Under their leadership, the government applied ?structural adjustment plans,? now disguised as ?Poverty Reduction Strategy Papers? (PRSP). In exchange for contracting more loans, Haiti has been given some insignificant amount of debt relief or cancellations, which cast the creditors in a positive light. The Heavily Indebted Poor Countries initiative (HIPC), for which Haiti was accepted, is a typical odious-debt laundering maneuver, as was the case with the Democratic Republic of Congo. Odious debt is replaced by new so-called legitimate loans. The
Committee for the Abolition of Third World Debt (CADTM) views these new loans as a key part of odious debt as they are used to pay off the old debt. The offense continues to be committed.
In 2006, when the IMF, the World Bank and the Paris Club accepted that the HIPC initiative include Haiti, the whole stock of public foreign debt totaled $1,337 million. At the time of completion of the initiative (in June 2009), the debt totaled $1,884 million. The cancellation of a debt totaling $1,200 million was decided so as to ?make the debt bearable.? Meanwhile, the structural adjustment plans wreaked havoc, especially in the agricultural sector, the effects of which reached its peak at the time of the 2008 food crisis. Haitian peasant farming suffered from U.S. agricultural goods dumping. According to a recent CADTM document:
?The macro-economic policies supported by Washington, the U.N., the IMF and the World Bank do not concern themselves at all with the need to develop and protect domestic markets. The only concern of their policies is to produce at the lowest price for exportation on the global markets.?
….
As stated in the recent international appeal, ?Haiti calls for solidarity and the respect for the sovereignty of the people?:
?Together with many Haitian organizations, over recent years we have denounced the military occupation of the country by United Nations (U.N.) troops and the impacts of the domination imposed via the mechanisms of debt, free trade, the looting of its natural habitat and the invasion of transnational interests. The vulnerability of the country to natural tragedies ? provoked to a large extent by the environmental devastation, the non-existence of basic infrastructure, and the systematic weakening of the state?s capacity to act – should not be seen as something disconnected from these policies, which have historically undermined the sovereignty of the people.?
Now is the time for the governments that form part of the United Nations Stabilization Mission in Haiti, the U.N. and in particular France and the United States and the governments of Latin America, to revise this action that is contrary to the basic needs of the Haitian people. We demand of those governments and international organizations that they substitute the military occupation with a true mission of solidarity, and that they take action to ensure the urgent cancellation of the debt that is still being collected of Haiti.
Irrespective of the debt issue, it is feared that the aid will take the same form as that provided after the tsunami hit several Asian countries at the end of December 2004 (Sri Lanka, Indonesia, India, Bangladesh) or after hurricane Jeanne hit Haiti in 2004. Promises were not kept and a large part of the funds were used to line the pockets of foreign or local elites. The majority of these ?generous donations? came from the creditor countries.
Rather than giving donations, it would be preferable that they cancel Haiti?s debt: totally, unconditionally and immediately. Can we really speak of donations when we know that this most of this money will either be used to repay foreign debt or to implement ?national development projects? decided on the basis of the interests of these creditors or local elites? It is clear that without these immediate donations, it will not be possible to secure repayment of this debt, at least half of which corresponds to odious debt. The major international conferences, whether G8 or G20 expanded to include IFIs, will not produce any progress whatsoever in terms of Haiti ?s development rather, they will rebuild instruments to help them secure neo-colonial control of the country. The purpose is ensuring that debt repayments continue, the basis for submission, as has been the case since the recent debt relief initiatives.
On the contrary, in order for Haiti to rebuild itself in dignity, national sovereignty is the fundamental issue. A total and unconditional debt cancellation for Haiti must be the first step towards a more general course of action. A new alternative development model to the IFIs and the Economic Partnership Agreements (EPA signed in December 2009, the Hope II Accord), is necessary and urgent. The most industrialized countries, which have systematically exploited Haiti, beginning with France and the United States, must pay compensation towards a fund aimed at financing the reconstruction of the country, controlled by the Haitian people?s organizations.”
http://www.indypendent.org/2010/01/21/aid-to-haiti-will-go-directly-to-debt-repayment/
Freakman ist doch ein sehr schöner Name für diesen Herrn. Wozu dann klagen?
@20 Salvo
Das hatte ich auch in diversen angloamerikanischen Zeitungen gelesen – das ist aber in weiten Teilen falsch.
Washington (epo.de). – Der Generaldirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, hat angekündigt, der IWF werde alle Schulden Haitis, einschließlich seines in der letzten Woche gewährten Nothilfe-Kredits in Höhe von 100 Millionen US-Dollar, in einen verlorenen Zuschuss umwandeln. Zudem werde er auch die anderen Gläubiger Haitis zum Schuldenerlass auffordern. Das Entschuldungsbündnis erlassjahr.de begrüßte die Entscheidung.
Haiti war auch nach der 2009 gewährten Teilentschuldung im Rahmen der Multilateralen HIPC-Initiative bei Regierungen und Internationalen Finanzinstitutionen noch mit insgesamt 891 Millionen Dollar verschuldet. Davon entfallen auf die Interamerikanische Entwicklungsbank 429 Mio., auf den IWF 165 Mio., auf die Weltbank 38 Mio. und die Regierungen von Taiwan und Venezuela 92 bzw. 162 Mio..
“The most important thing is that the IMF is now working with all donors to try to delete all the Haitian debt, including our new loan”, erklärte Dominique Strauss-Kahn. “If we succeed ? and I’m sure we will succeed ? even this loan will turn out to be finally a grant, because all the debt will have been deleted. And that’s the very important thing for Haiti now.”
erlassjahr.de begrüßte das Einlenken des IWF gegenüber der Kritik an der IWF-Kreditvergabe von Seiten der globalen Zivilgesellschaft. erlassjahr.de-Koordinator Jürgen Kaiser: “Seit der Staatsgründung, die die Haitianer sich mit 90 Mio Gold-Franken von Frankreich erkaufen mussten, hat eine unbezahlbare Auslandsverschuldung das Land in Armut und Abhängigigkeit gehalten. Es ist beschämend, dass es erst einer Katastrophe bedarf, bevor die Gläubiger sich zu dem bereit finden, worauf in Deutschland jedes insolvent gegangene Unternehmen einen Anspruch hat: die Streichung unbezahlbarer Schulden.”
erlassjahr.de forderte die anderen Gläubiger Haitis auf, dem Beispiel des IWF zu folgen. “In Zukunft brauchen alle verschuldeten Länder die Chance auf ein faires und unparteiisches Insolvenzverfahren”, forderte die Organisation.
Quelle
Die Ankündigung von Strauss-Kahn ist vom 20.01..Der Artikel von Eric Toussaint wurde am 18.01 auf der Web Site vom CADTM veröffentlicht, da konnte er davon nichts wissen.
http://www.cadtm.org/Haiti-Grants-to-repay-an-odious
wenn schon, ist das dem indypendent anzulasten, aber die können wohl auch nicht überall sein
@Salvo
Stimmt, sollte ja auch kein Vorwurf sein. Freuen wir uns doch lieber, das endlich mal eine gute Meldung kommt und sich eine kritische Analyse damit überflüssig gemacht hat.
Dieser Artikel bekräftigt die Verdächtigungen aus dem Jenss Artikel:
http://www.stoletie.ru/lenta/ssha_meshajet_spasat_gaiti_2010-01-21.htm
Lieber Spiegelfechter,
Du schreibst, bezugnehmend auf Freemans Blog: “Da hast Du sicher Recht ? man muss sich nicht mit jedem Unfug auseinandersetzen. Das schont die Nerven ;-)”
Das tust Du dennoch, wie diesem Artikel, erneut, zu entnehmen ist.
Wieso “Freakman”? Was stört Dich überhaupt an seinem Pseudonym? So wie Dein Pseudonym “Spiegelfechter “, so lautet Manfreds “Freeman”. Ist das wirklich verwerflich und eines Angriffs würdig?
Dass du an eine sogenannte VT-Phobie leidest, dürfte hinlänglich bekannt sein. Dies haben viele Deiner Leser zur Kenntnis genommen und/oder akzeptiert, warum musst Du aber diese Seiten immer durch den Kakao ziehen? So wie Du Deinen Senf zu jedem und allen gibst, so ähnlich macht das Freeman auch, nur auf eine andere Art und Weise – etwas direkter und ohne jedweden diplomatischen Allüren.
Dass Vieles, worüber Freeman geschrieben und berichtet hat, der Wahrheit entspricht, steht außer Frage. Ich erinnere an dieser Stelle an seine Artikel, die sich mit der Schweinegrippe auseinandergesetzt haben. Er hat zB die Verträge veröffentlicht, die zwischen der Bundesländer und der GlaxoSmithKline abgeschlossen wurden. Die konnte ich, obgleich Du ebenfalls über die Schweinegrippe berichtet hast, auf Deinem Blog nicht finden.
Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen; sei mir bitte nicht böse, aber auch einige Deiner Artikel dürften, aus heutiger Sicht, als “verschwörungstheoretisch” eingestuft werden.
Last but not least: Ist spiegelfechter.com eine “Truther-Seite”? ;-) Ja, das ist sie, sonst wäre sie nicht von so vielen hellen Köpfen, die Deine Leserschaft ausmachen, besucht.
Cicero pflegte immer zu sagen: “Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errore perseverare.”
Ave, Spiegelfechter!
nur ganz kurz,
@ sf 12
natürlich bist du ‘n truther!
ist doch mehr wahrheit hier als anderswo.
truth ungleich mond/alien/elvis
&edit, Machu Picchu hat weise gesprochen.
weiterer Hintergrundartikel
“Eindimensionales Sicherheitsdenken in Haiti oder: Die bejubelte Invasion”
http://www.imi-online.de/2010.php?id=2071
ich bezweifle, dass die Ankündigugn des IMF, wenn es denn wirklich so kommt, die kritische Analyse überflüssig gemacht hat. Nehmen wir an, dass die bestehenden Schulden Haitis wirklich restlos und bedingungslos gestrichen werden. Nach den gewaltigen Verwüstungen, welche das Erdbeben verursacht hat, braucht das Land genügend Finanzmittel zum Wiederaufbau. Unter welchen bedingungen und zu welchem Nutzen werden die verfügbar gemacht werden? Ich meine, die Streichung der vorhandenen Schulden wäre nur eine medial wirksame Augenwischerei, wenn ihr neue Abhängigkeiten folgen. Hier wird sich zeigen, wie es der Westen, allen voran die USA und Frankreich, die historischen Hauptverantwortlichen für die strukturelle Untententwicklung Haitis, es ernst meint, das Land eine selbstbestimmte an den lokalen und regionalen Bedürfnissen, also vor allem der eigenen Bevölkerung, ausgericheteten Entwicklung zu ermöglichen. Ich habe da meine historisch begründeten Zweifel.
siehe dazu auch die Stellungnahme des FAO
“FAO Director-General Jacques Diouf said today that with the first stage of Haiti’s rescue operation now underway the country and the aid effort should simultaneously move to the urgent support of food production, agricultural rehabilitation and reconstruction.
Haitian farmers must be given immediate support before the spring planting season begins in March, said Diouf. Haiti’s consumption of cereals is estimated at around one million tonnes, of which about 63 percent are imported. The priority is to supply them with seeds, fertilisers, livestock feed and animal vaccines as well as agricultural tools,” he said.
It is of vital importance to boost local production programmes of quality seeds, prepare fertilisers suitable for Haiti’s various production zones and crops. ”
http://www.fao.org/news/story/en/item/39290/icode/
wir haben hier bereits einen wesentlichen Faktor, an dem wir den Wert der ‘Hilfsbereitschaft’ messen können
p.s.
die FAO stellt auch fest, dass die Lebensmittelpreise bereits bedrohlich steigen
@Machu Pichu
Wieso immer wieder? Ich gehe eigentlich nur selten auf den ganzen Müllhaufen ein, der sich im Web 2.0 auftürmt.
Meine Leser verlangen von mir – vollkommen zu Recht -, dass ich kritisch mit den “etablierten Medien” umgehe und ihnen Fehler, Manipulationen und Falschaussagen ankreide. Umgekehrt verlangen aber einige Leser, dass ich die selben Missstände in Teilen der Blogosphäre lieber totschweige. Ist das die Agenda der Truther? Der Balken im Auge von Teilen der Blogosphäre ist so gigantisch, dass es sogar den Rahmen eines einzigen Blogs sprengen würde, hier Aufklärung zu schaffen. Mehr noch – durch diese schwarzen Schafe wird das Web 2.0 im Allgemeinen diskreditiert, da viele Menschen nicht zwischen Medium und Inhalt unterscheiden können/wollen.
Diesen Vergleich verbitte ich mir. Freeman hat eine sehr ausgeprägte Phantasie, eine kohärentes Weltbild und nicht den Hauch journalistischer Akuratesse.
Ich überfliege den Mist ja nur. Hat er nicht zunächst behauptet, die Schweinegrippe gäbe es nicht? Dann war sie weider ein Anschlag von Baxter und Co., mit dem man eine Impfpflicht durchsetzt. Es ist nun einmal nicht leicht, wenn man sich seine Wahrheit aus dem Sumpf der amerikanischen Truther-Sites zusammenbasteln muss ;-)
Das zeigt mir, dass Du meine Artikel nicht liest ;-)
Ich habe den Vertrag im Oktober auf TP zitiert und im Januar auch hier im Blog verlinkt.
“Veröffentlicht”, finde ich übrigens toll – veröffentlicht hat den Vertrag m.W. das Arzneitelegramm, auch wenn diverse Medien danach stolz das Dokument präsentierten ohne die Quelle zu nennen.
Na, das hoffe ich doch mal nicht. Ich hoffe, meine Seiten werden von kritischen und nicht von paranoiden Geistern aufgesucht.
Oder um es mit Reinhard Mey zu sagen:
“Du musst allein die eigne Wahrheit finden.
Und wenn jemand aus dem Unterholz bricht
Und die allein seligmachende Weisheit verspricht,
Füchschen, glaub ihm nicht!
Hör was der alte Reineke dir sagt:
Wenn auch nur der allerkleinste Zweifel an dir nagt,
Füchschen, glaub mir nicht!
Ich kann diese Quellen nicht überprüfen.
http://www.margueritelaurent.com/pressclips/oil_sites.html#shopping_in_Haiti
http://www.margueritelaurent.com/pressclips/oil_sites.html#5_oil_sites_in_Haiti
Aber nehmnen wir mal an, es ist so, wie in dem Artkel beschrieben, was tun dann die Ameerikaner?
Sie sichern sich Ölquellen, weil sie wissen, dass Spiel ist in Eurasien ist gelaufen.
Und die West-Europäer?
Die werden ihre amerikanischen Freunde noch kennen lernen.
Zu seinen Quellen sollte man immer demütig sein.
Schulmeisterei und oberlehrerhafte Korrekturedikte sind kontraproduktiv und wirken oft insultativ.
Das Kaptial ein der Profit, die Anderen oftmals der Streit und die Besserwisserei.
Der Stil wirkt ofmals überzeugender als der Inhalt.
Beides sollte man gekonnt vereinen.
@Salvo
Das sagt ja auch niemand – es geht um die eine Analyse, die Du verlinkt hast, nach der jeder zweite Spendeneuro in den Schuldendienst geht.
Das ist ein wichtiger Punkt, den auch Sachs im vorgestern verlinkten Artikel anspricht. Es ist natürlich absurd, dem Land nicht die Möglichkeit einzuräumen, sich im Rahmen des Wiederaufbaus zu verschulden. Damit würde man ihm seine Souveränität nehmen, die es ja seit Jahren auch gar nicht mehr hatte. Die UN muss “nur” einen Weg finden, einen Finanzierungsfonds aufzubauen, der Kredite nicht an Auflagen bindet, die Haiti schaden.
Zweifel ist gut – ich halte es für ausgeschlossen, dass die USA und Frankreich nun plötzlich zu “White-Do-Gooders” werden Aber wenn Haiti unter internationale Verwaltung fällt, wird sich ja die Solidarität der bolivarischen ALBA zeigen – was spricht eigentlich dagegen, das Chavez den Wiederaufbau aus seiner Schatulle bezahlt, wenn es ihm denn um den Zusammenhalt der lateinamerikanischen Staaten so ernst ist? El Presidente könnte auch – wenn er denn selbst keine direkten Mittel zur Verfügung stellen will – als Strohmann auf dem Markt agieren und die Kredite für Haiti über Venezuela laufen lassen, das aufgrund seiner Bodenschätze recht solvent ist.
Es gäbe Alternativen – schauen wir mal, ob sie jemand wahrnimmt. Ich bin da skeptisch. Dennoch würde mich immer noch eine Antwort auf die Frage aus #6 interessieren – wie sähe eine von Dir präferierte Lösung konkret aus?
Ron Paul: ?Die CIA kontrolliert alles?
http://www.propagandafront.de/ron-paul-die-cia-kontrolliert-alles.html
Damit auch die gesamten Vorgänge auf Haiti.
Was wird Merkel dazu denken? Wird sie es glauben?
@Outlook
All diese “Quellen” berufen sich auf den gleichen Autoren. Für mich sieht das eher nach einem “Investoren-Gutachten” aus. So etwas gibt es im Öl- und Goldsektor wie Sand am Meer. Eine kleine Klitsche will “Venture-Kapital” von gierigen Zockern und verweist dabei auf angebliche Goldfunde in Equador, Öl vor Guinea usw. usf. – höchst spekulativ und meist eher geplante Abzocke. Was man dafür braucht ist ein Geologe, der Geld braucht, und einen Börsenbrief. Ich habe keine Zeit in diese Richtung zu recherchieren, zumal es für mich auch nicht so relevant scheint, möchte aber wetten, dass die “Ölgeschichte unter Haiti” genau in diese Kategorie fiel. Die “Gutachten” sind nach der Abzocke natürlich nicht aus der Welt und wurden – wie in diesem Falle – von interessierten Expats benutzt, um den Fokus auf ihr Land zu richten. Menschlich, all zu menschlich ;-)
Gehen wir mal logisch an die Sache heran: Wenn es auf Haiti wirklich sagenhafte Ölfelder gäbe und die Gutachten korrekt wären, hätte sich schon ein Staat oder ein Unternehmen gefunden, dass das haitianische Machtvakuum zu seien eigenen Nutzen auffüllt. Vor allem die USA haben sei 9/11 ja ihre Augen nahezu komplett von der Karibik abgewandt. Das wäre unter diesen Prämissen mehr als unwahrscheinlich.
@Outlook
Och, nun hör mir aber bitte mit Ron Paul auf ;-)
Wenn es um Russland geht, würdest Du sicher auch nicht Schirinowski zitierren ;-)
Jeder kann spenden.
Kaper mir jetzt mein eigenes Benefizkonzert mit einer música bien buena aus der östlichen Seite der Insel:
http://www.youtube.com/watch?v=vbsYMjZB0bo
Jeder, der das sieht, sollte mindestens 20 ? zusätzlich spenden oder sie/er verliert Karma. Mächtig.
Nicht vergessen sollte man die hohe private Spendenbereitschaft, die auch weiter durch Großaktionen wie etwa das geplante Benefizkonzert von MTV am kochen gehalten wird.
Eine Google Suche hat ergeben, dass alle lateinamerikanischen Staaten Hilfsaktionen ins Krisengebiet schicken. Auch die private Hilfe darf nicht unterschätzt werden. Im benachbarten Mexiko bringen die Einwohner massenhaft Lebensmittel zu den Rote Kreuz Stationen.
2 Hospitalschiffe werden nach Haiti geschickt. Chilenische, argentinische, brasilianische, peruanische, paraguayanische, etc. Rettungshelfer, Ärzte, Hausbautrupps und mobile Hospitäler sind unterwegs.
Die dominikanische Republik hatte bereits am 15. einen Etat von 15.4 Mio Dollar für Medikamente und Nothilfe für den Staat, mit dem man die Insel La Hispaniola teilt. In den Fernsehaufnahmen sieht man auch viele private Helfer aus der benachbarten Dominikanischen Republik.
ich habe bewußt nicht geantwortet, sorry, weil ich mir keine Antwort zutraue, der Versuch, eine Lösung präsentieren zu wollen, wäre mE anmaßend. Meine Situation erlaubt mir leider nicht viel mehr, als die aktuelle Entwicklung mit der Hilfe kritischer Medien zu beobachten und zu begleiten (auch Dir Danke dafür) und sie in den mir zugänglichen historischen Kontext zu stellen. Teile einer Lösung, auf die ich mich beziehen könnte, sind wohl in den Beiträgen der Menschen zu finden, die sich selbst-kritisch für das Land und die Menschen dort engagieren und die sich viel besser auskennen als ich. Prinzipiell kann ich nur sagen, dass die so genannte Staatengemeinschaft dem Land die Mittel bereit stellen sollte (die moralische Verpflichtung erlegt ihr die eigene Geschichte), sich selbstbestimmt an den Bedürfnissen der eigenen Bevölkerung zu entwickeln. Auch wenn es unrealistisch ist, wären dazu nicht nur der bedingungslose Erlass vorhandener Schulden und die bedingungslose Hilfe für den an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientierten Wiederaufbau nötig, sondern auch Reparationen für das historisch zugefügte Unrecht.
SF @ 36
Den ganz sicher nicht.
Mann sollte aber mit denen respektvoll umgehen, die ebenfalls das Grundübel angehen.
Das sind die Fed, der Dollar und die strukturgebenden Dienstherren.
Oder erwartest Du, dass dies in den USA über deutsche Politiker erfolgen kann?
Oder gar über deutsche Blogger?
Der Spatz in der Hand, ist überzeugender als die Taube auf dem Dach.
Brauchen die Russen einen russischen Ron Paul?
Der Putin ist für die Russen schon genug Ron.
@Salvo
Bescheiden, gut formuliert und durchdacht – das sehe ich für den (Wieder-)Aufbau ähnlich. Bei der Nothilfe scheinen wir jedoch auseinander zu liegen. Zum Aufbau hätte ich jedoch noch einzuwenden, dass ich die Reparationen nicht monetär fassen würde, sondern durch eine Reformierung des Welthandelssystems, bei der die ärmsten Länder bevorzugt werden, anstreben würde. Freie Finanzmittel für ein Land, in dem die Kleptokratie und der Nepotismus immer noch vorhanden sind, würden dem Volk wenig helfen.
@Outlook
Ich sehe aber gaaaaanz andere Grundübel als Herr Paul ;-)
Und daher hält sich mein Respekt vor dem Herrn auch in Grenzen.
Whatever – für Paul und Co. ist das allererste Grundübel der Staat, daraus leiten sich seine weiteren Prämissen ab.
Wie hieß noch mal dieser wirre Tanzlehrer? Bogdanow? Ich weiß es nicht mehr, aber der hatte schon einen Hauch von Paul ;-)
Quark – Putin ist ein Anti-Paul. Er ist erklärter Etatist und damit das Gegenteil des ultralibertären Pauls.
Die hier zitierte Meldung aus
ABC: “Chávez acusa a EE.UU. de provocar el seísmo de Haití ”
(“http://www.abc.es/20100119/internacional-/chavez-acusa-provocar-seismo-201001191332.html”)
bezieht sich auf einen Artikel aus
cadena estatal de televisión Vive: “Terremoto experimental” de Estados Unidos devastó Haití” (“http://www.vive.gob.ve/inf_art.php?id_not=15464&id_s=3″)
Dieser bezieht sich allerdings mit keinem Wort auf Chavez, sondern auf einen ominösen Report der russischen Flotte.
Zum geposteten Video von Russia today: Soweit sich den wenigen verständlichen spanischen Wortfetzen entnehmen läßt, referiert Chavez hier über innenpolitische Themen und nicht über Erdbeben und Haiti. Die Montage ist gekonnt gemacht!
Sieht ganz so aus, als wärst du einer Ente aufgesessen. Du bist übrigens nicht der Einzige. Das ganze Netz ist voll davon. Das ist aber auch das Problem.
Ich bitte daher um etwas mehr Sorgfalt.
Lieber Linus,
die entsprechenden Meldungen kamen gesprochen und schriftlich vom venezoelanischen Staatssender Vive. Sie kamen nicht direkt von Hugo Chávez.
Die russische Nordmeerflotte hat dementiert, das ein entsprechender Bericht überhaupt existiert.
Selbst wenn Chávez selbst nicht solche Aussagen getätigt hat, so wurden sie zumindest von einem staatlichen venezoelanischen Sender verbreitet.
Weiterhin sprach Chávez im Kontext des Bebens eindeutig über das Haarp-Projekt, das angeblich die künstliche Ausnutzung von Naturkatastrophen zur Kriegsführung zum Ziel hat.
Ausserdem hat er im Fernsehen gesagt, die USA würden das Erdbeben benutzen, um Haiti zu besetzen. Die Bitte um die Besetzung kam allerdings vom haitianischen Präsident und die USA möchten sicher aus Haiti so bald als möglich wieder heraus.
Hier einmal wieder Chávez als armes, armes Opfer der pösen, pösen Medienmache darzustellen, erscheint schon sehr lächerlich.
Er nutzt das Beben zu seiner billigen US-Propaganda während US Hilfskräfte auf Haiti ihr Leben riskieren.
Hier weitere Details zu der Berichterstattung über das Erdbeben in staatlichen venezoelanischen Medien:
http://www.stockhouse.com/Bullboards/MessageDetail.aspx?s=RML&t=LIST&m=27851730&l=0&pd=0&r=0
Sehr geehrter Herr Berger,
sie verweisen auf den wordpress-Blog infokriegtv. Sinn und Zweck dieser “Publikation” ist die Unterstützung der offiziellen 9/11 Version. Die dort geäußerte Rechtfertigungslyrik für das größte Menschheitsverbrechen seit ’45, nach den Erfahrungen von Massenmord und zwei Weltkriegen ist selbst ein Schwerverbrechen. Kompletter Quatsch ist die dort behauptete Möglichkeit des selbstätigen Kollapses, diese Behauptung als Tatsache zu verkaufen, erfüllt den Tatbestand der masenhaften Lüge und Falschdarstellung von Naturgesetzen und ihre Anwendungen.
Impulserhaltung und Energieerhaltung schließen einen Kollaps ohne gleichzeitige Fremdeinwirkung(zeitgleiche Sprengung der Trägersysteme) völlig aus. Der Bruch und die durch vertikale Krafteinwirkung zeitgleiche Zerstörung der Stahlträger und Verbundsysteme ist physikalisch praktisch unmöglich.
Der von Ihnen verlinkte Blog infokriegtv.wordpress.com fällt in die Kategorie Protofaschismus.
Sie benötigen diese Solidarisierung für ihre journalistische Arbeit, oder warum verweisen sie darauf?
E.O.
@42 sieht ganz so aus
ja, wenn ich das richtig verstanden habe, hat sich ABC, ein rechtsgerichtetes spanisches Medium, auf eine Nachricht einer der Uribe Regierung nahe stehende kolumbianischen Online Quelle, la semana, bezogen, wo man sich auf ein Bericht im venezolanischen Regierungssenders vivi bezieht, in dem lediglich den Bericht der russischen Nordemeerflotte zitiert wird. Das wird dann einfach Chavez in den Mund gelegt.
http://librexpresion.org/otra-mentira-de-la-prensa-derechista-chavez-se-suma-la-teoria-conspiranoica-del-haarp
und hier
http://www.taringa.net/posts/info/4431055/Chavez-nunca-dijo-que-los-terremotos-fueron-creados-por-EEUU.html
p.s.
nur zur Vorsorge
der germanische Freiheitskämpfer und Troll namens freedom lemmy steht auf meiner ignore liste (danke greasemonkey) :-)
Lieber SF,
Verschwörungstheoretiker aller Länder vereinigt euch! Kann ich da nur sagen.
Ohne das Militär käme gar keine Hilfe an, weil das Chaos herrschen würde. Aber selbst in dieser Situation befleißigt sich die politische Linke mit Maulaffen feil halten und schlecht reden, statt zu handeln.
?Es gibt nichts Gutes, sei denn man tut es.? ? Wenn man nur lange genug mit dem Kopf schüttelt, dann kann man in jeder Suppe ein Haar finden!?
Wenn Sie die US-Truppen raus haben wollen, dann fahren Sie mit ihren linken Freunden hin und machen Sie den Job. Ansonsten ist das alles nur Soziallyrik ohne Substanz! Wie sooft!
Freundlichst, FrankS
ABC hat den Bericht niemals “Hugo Chavez in den Mund gelegt”.
Im übrigen sind venezoelanische Staatsmedien VOLLER Nachrichten und Dokumentationen, die das Erdbeben eindeutig in Verbindung mit dem Haarp Projekt der USA bringen.
Ich halte es realtiv unerheblich ob der Pleitier selbst oder die von ihm kontrollierten Staatsmedien die USA für das Erdbeben verantwortlich machen.
Die russische Flotte hat am 20. Januar dementiert, dass sie je einen entsprechenden Bericht herausgegeben hat. Der Staatssender Vive nannte die “Russische Nordmeerflotte” eindeutig als Quelle.
http://www.noticierodigital.com/forum/viewtopic.php?p=8705607&sid=7c4fb6c463ebb7a27e7f59f43aae612b
@FrankS
Bei dem Zitat handelte es sich, soweit ich das verstanden habe, nicht um die Meinung des SF, sondern die nach Meinung des SF Zusammenfassung der Haltung “linker” Medien.
Die Ursachen des Erdbebens in der Berichterstattung venezoelanischer Staatsmedien…
http://www.eltiempo.com/mundo/latinoamerica/terremoto-de-haiti-fue-causado-por-un-arma-de-eu-gobierno-chavez_6984807-2
@FrankS
Das ist so, wei Lago in #48 schon anmerkte. Ich gebe nur eine Meinung weiter, die ich nicht teile.
Wie wäre es mit einer Antwort zu 44, Herr Berger?
E.O.
noch ein paar Links dazu
Naomi Klein in Newsweek
“Exploitation Nation? Naomi Klein worries Haitians won’t have a role shaping their future.”
http://www.newsweek.com/id/231922?from=rss&utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+newsweek%2FTopNews+%28UPDATED+-+Newsweek+Top+Stories%29
und
“«Wo sollen wir denn hin?»”
http://www.woz.ch/artikel/2010/nr03/international/18833.html
@Physiker
Auf 9/11-Diskussionen lasse ich mir hier nicht ein, da sie sich erfahrungsgemäß verselbstständigen und vom Thema des eigentlichen Artikels ablenken.
Unfug – die Kooperation der VT-Seiten mit Rechtsextremen und die Nähe zu rechtsextremen Gedankengut finde ich indes wesentlich problematischer.
Mal ganz kurz zu dem Thema Verschwörungstheorien hin oder her , möchte ich auf einen Artikel hinweisen, der meiner Meinung nach bis jetzt der objektivste ist, den ich zu diesem Thema gelesen habe.
Da kann sich der Spiegelfechter auch eine Scheibe abschneiden ;-)
http://www.hintergrund.de/index.php/hintergrund/medien/konspiration-auf-dem-kunstrasen-reframing-911.html
http://www.inopressa.ru/article/20Jan2010/corriere/haiti2.html
Hallo Jens,
Mich lässt beim Verfolgen dieses Blog der Anschein nicht los das sich die lebhafte Unterhaltung um ein medial hervorgerufenes Syndrom im Kreise dreht. Es erweckt Zweifel ob die Seitenhiebe auf phantasiegeladene Lösungsgedanken dem Naturereignis Rechnung tragen. Vollkommen unbeachtet der Tatsache das die Nachbarstaaten von vergleichbaren Bebenstärken heimgesucht wurden und werden springt man munter auf den am Gleis 12 wartenden Zug auf und merkt erst am dritten Dorfbahnhof das man sich in die falsche Richtung hat kommentieren lassen. Zeitgleich der eine Zug von Links, der andere von rechts… weg ist die Orientierung.
Einziger Fakt ist das die Geschehnisse für Jedermann greifbar sind. Man kann mitfühlen und sein soziales Herz ausschütten, kann dem Lückenfüller “Naturkatastrophe” viel abgewinnen. Hilfsprojekte kritisieren und dem militärindustriellen Zweig seine Blätter rot färben, wahrlich investigativ. Da haben die jährlich 8,8 Millionen Todesopfer im Kongo ihre nicht nachvollziehbaren Gründe weshalb sie sterben. Und das ist anscheinend verträglich, sonst hätte sich die Kritik des Artikels schon längst auf das Abseits der Tanzes eingelassen statt dem medialen Puls wie eine investigative Boulevard
rattemaus zu folgen.Ob geostrategische Interessen, Truppenbereitstellung am Vortag des Bebens oder schlichtes Vormundschaftsrecht für den ewigen Kolonialschoßhund Haiti; es passiert überall auf dieser Welt und kein Sozialismus wird Interesse daran gewinnen es in Zukunft anders anzugehen!
Hoch das Tanzbein, die Musik läuft weiter und es fasst eh niemand einen klaren Gedanken!
Mit einem freundlichem Hieb,
Ashitaka
@54 schachspieler
sehr wichtiger Text, sollte jeder unabhängig seiner Haltung zur Truther-Bewegung lesen, denn der theoretische Teil über die Techniken der Manipulation sollte jeder lesen, wenn er wirklich sich in die Lage versetzen will, ihnen zu widerstehen und nicht zu ihrem fremdbestimmten Objekt zu werden. Ich gehe so weit zu sagen,, dass die kritische Auseinandersetzung mit den Techniken der Manipulation die maßgebende Aufgabe aktuellen aufklärerischen Handelns ist. Schade, dass der Text so lang und sperrig ist, aber ich finde, den solte wirklich jeder lesen.
Ich war Söldner (Fremdenlegion) und bin in den letzten Jahren durch ne Menge Scheisse gegangen, aber ich wär nie nach Haiti und die anderen Legionäre die ich kannte auch nicht. Die Jungs dort sind meiner Meinung nach ehem. US-Marines (vor denen hat jeder Legionär respekt, die sind ultrahart… treten dir aus dem Stand in die Fresse). Na ja, die Zeiten sind vorbei.
Lieber SF,
dann bitte ich dieses Missverständnis ausdrücklich zu entschuldigen und nehme Sie von meiner Kritik aus!
LG, FS (c;
@ Machu Picchu: “Dass Vieles, worüber Freeman geschrieben und berichtet hat, der Wahrheit entspricht, steht außer Frage.” …och bitte!
Beziehst du das etwa auf seinen vollkommen lächerlichen Artikel über den “Mord an Jörg Haider”? (komisch, dass in keinem einzigen Satz erwähnt wurde, dass der Jörg ein rechtes A….loch war!)
Oder sein bejubeln der Nazis auf der “Pro-Köln-Aktion”?
Und wie kommt es, dass bis jetzt kein klares Wort gefallen ist, gegen die Holocaustleugner in seinem Comment-Bereich? Aber “die Linken” bashen (“linke sind steigbügelhalter der Faschisten”) & munter Nazi-Schriften zitieren (Schachtschneider, David Icke, “Van Helsing”, Benesch, Udo Ulfkotte), das geht in Ordnung?
Und wo wir schon bei “Warheit” sind…..
die sogenannte “Klimalüge” die ja soooooo toll entlarvt worden ist mit dem “Climegate-Skandal”….. vielleicht hätten sich Freakman & Co einfach mal die Mühe machen sollen, die Schriften zu lesen (!) anstatt dem rechtskonservativen “Alex Jones” alles nachzuplappern:
http://www.youtube.com/watch?v=7nnVQ2fROOg
http://tinyurl.com/ycjrz87
…meine Güte. So langsam sollte doch jeder gerafft haben, WER die Infokind-Szene am leben hält & WER ein interesse daran hat das Bild einer “jüdischen Finanzmafia” aufrechtzuerhalten….!!!
(sorry, SF für dieses Offtopic. Mir geht’ halt in letzter Zeit gehörig gegen den Strich wenn leute aus der “weder-Rechts-noch-Links-aber-den-holocaust-leugnen-Szene” durch verschiedene Spamfilter schlüpfen! ^^)
@58
warste echt söldner? cool. der freund meines kumpels war auch mal inner legion, wurd gleich nach der mehrwöchigen ausbildung am im ersten einsatz (kongo) von ner bande schwarzer kindersoldaten angeschossen…. die anderen söldner haben den negern dann derb den arsch aufgerissen aber für meinen kumpel war der einsatz vorbei -> rückflug. na ja, jetzt isser trotz kaputter schulter im sicherheitsdienst hier in D. und sagt immer das er die legion vermisst. ach ja… die us-marines sind zwar hart drauf, aber die kochen auch nur mit wasser…
Daß Jens Schall-und-Rauch wirklich jetzt als seriöse Quelle erwähnt, ..erm… als Quelle erwähnt, ..erm.. erwähnt, das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können.
*vor lauter Lachen vom Stuhl kipp*
Überigens hat seine Argumentation einen leichten Haken, da er ja auch als Kämpfer gegen Peakoil mit der Theorie antritt, daß Öl gar keine endliche Resource ist, sondern von den pöhsen Energiekonzernen künstlich knapp gehalten wird, und das Zeugs nicht aus toten Dinosauriern besteht, sondern irgendwie automagisch im Erdinneren entsteht.
Wenn dem so wäre, warum sollten die Amis dann Haiti mitsamt den imaginären Ölfeldern annektieren? Die hätten doch genug endlose Quellen in Texas. Nunja, muß ihnen wohl ihr imaginärer Freund Harvy eingeflüstert haben. Der, der schon zu Bush gesprochen hat :P
Aber sehr schöner Artikel, war eine Freude, ihn zu lesen :)
@ Pitbulle #61
@ Söldner #58
Jungs, eure “tapfere” Fremdenlegion ist “gut” genug um gegen die Kindersoldaten zu kämpfen, mehr nicht.
Wenn sie (Legion) aber, gegen ernsthafte Gegner kämpfen muß, dann verliert sie (fast) immer.
Ein Häuflein von versagern ist das.
“Harte Kämpfer” sind das, das ich nicht lache.
PS. Und US-Marines sind auch nicht viel besser. Teueres Spielzeug.
Kasse machen mit der Katastrophe:
Übrigens hat sich an der Lage in Haití nichts geändert,: viel Soldadeska und minimale Hilfe. Während sich die Hilfsgüter auf dem Flughafen stapeln wurde erstmal die Presse von dort vertriebenen (angeblich aus Sicherheitsgründen) und die Bevölkerung leidet weiter.
Ein paar Km außerhalb der Hauptstadt gab es bisher noch gar nichts von Nichts, Ärzte aus Uruguay amputieren mit Rasierklingen, Sägen und ein bisschen Jod – mehr haben sie nicht – die Hilfsgüter haben die im Tarnanzug.
So sieht die wahre Katastrophenhilfe in Haití aus. Es ist einfach nur noch ekelhaft wenn man zusehen muss wie man aus dem Leid von Millionen auch noch ein Geschäft machen will.
@ #58 und #61: Ja, ultrahart… Das sind doch mal Maßstäbe für Qualität… aus dem Stand in die Fresse… -.-
Danke für den guten Artikel und auch für den davor zu dem Thema, mit den politischen Verhältnissen auf Haiti war ich gänzlich unvertraut.
Nur so als Gedankenspiel: Wenn man als Supermacht einen neuen Spielpaltz in unmittelbarer Umgebung auftut, der aber zu allem Pech völlig ressourcenfrei ist, kann man damit dann trotzdem was anstellen?
Die Organspendegeschichte finde ich ja schon sehr an den Haaren herbeigezogen, aber in der ZEIT las ich von aus Krankenhäusern verschwindenden Kindern.. Vielleicht wohlhabende Kinderlose Paare die hier eine Option angeboten kriegen ein hilfloses haitianisches Kind zu retten..?
Diese Welt ist doch.. Kacke
@chris W.
Ernsthaft, würdest du da wirlich als Lieferant von Hilfsgütern ohne (para)militärischen Schutz reingehen wollen und riskieren wollen, von einem aufgebrachten Mob in Stücke gerissen zu werden?
Ich glaube, du stellst dir das dort ein bißchen zu einfach vor, evtl. so, daß die Hilfsbedürftigen dort singend und betend am Straßenrand sitzen und dankend die Spenden aus deiner Hand entgegennehmen.
Rein zufällig laufen da auch Leute rum, die für Essen und Trinken und/oder etwas Geld Leute umbringen würden/werden, weil die eh nix zu verlieren haben, außer ihrem bißchen Leben.
Und in solch eine Situation willst du ohne militärischen Beistand reingehen?
Ganz schön mutig. Sitzt du schon im Flieger nach Haiti, um das zu machen?
Dann wünsche ich dir viel Glück dabei.
Kompliment, der zweite durch Übersicht wie Nähe, durch Teilnahme wie Nüchternheit bestechende Artikel zu Haiti.
Wer über brandstiftende Politidioten, die mit ihrem “die da oben sind alles nur Verbrecher” letztlich nur rechtsextremen Volksbefreiern zuarbeiten, auch gerne mal lacht, dem sei der Artikel “Die Wahrheit über die Amerikaner in Haiti” aus dem Selberdenker-Infowarrierblog “Meine Sicht der Dinge” empfohlen, beziehungsweise nicht der lahme Artikel, sondern die 80 Kommentare danach, in deren Drittel der Blogautor sich auf köstliche Weise selber nackt auszieht und offenbart, wie hohl solche “Wahrheiten” und die Birnen derer Verteiler sind.
In diesem Zusammenhang noch einen extra Dank an den Spiegelfechter, denn ich denke, klar denkende Blogger sollten die Bloßstellung aller Verschwörungsaufdecker, so marginal und hirnlos sie auch sein mögen, nie vernachlässigen, denn die sind es auch, die Fortschritten in der politischen Kultur und der Demokratie das Wasser abgraben – ohne politische Angebote,
@nichtMITmir!
Irgendwie habe ich die ganzen sinnlosen Diskussionen über Freeman satt.
Ich habe klar und deutlich geschrieben, dass Vieles (und nicht alles!) worüber er geschrieben hat, der Wahrheit entspricht und/oder sich im Laufe der Zeit als Faktum herauskristallisiert hat. Dass man nicht alles als bare Münze nehmen soll(te), steht außer Frage.
Genau so wie ich Freemans Blog täglich besuche, so besuche ich nicht nur Spiegelfechters Blog, sondern auch ein paar andere, die meinen Horizont erweitern.
Soso, Prof. Schachtschneider soll ein Nazi sein? Nur, weil er u.a. gegen den Lissabon-Vertrag gekämpft hat? Also bitte, wie dämlich ist das denn?
Und richtig, die Klimalüge ist gar keine Lüge, genau so wie die Schweinegrippe, die, wie wir alle inzwischen wissen, auch keine Lüge war.
Der unten stehende Artikel wurde vor zwei Tagen veröffentlicht (nein, nicht auf Schall und Rauch!), einfach mal Hirn einschalten, durchlesen und Bilanz ziehen. Ich könnte dir Hunderte solcher Artikel, die wohlgemerkt in den “Qualitätsmedien” erschienen sind, gehe jedoch davon aus, dass dich das alles nicht interessiert.
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5935312/Experten-vermuten-mehr-Fehler-im-Weltklimabericht.html
Der Ordnung halber, weil du selbstverständlich ebenso die “jüdische Finanzmafia” erwähnen musstest, möchte ich noch geschrieben haben, dass ich selbst Jude mit einem dritten Wohnsitz in Tel Aviv bin. Deshalb lässt mich dieses lächerliche Instrumentarium (diejenigen, die die “jüdische Finanzmafia” und/oder Juden direkt oder indirekt “attackieren”, sind Antisemiten und/oder Nazis) kalt!
Von wegen Holocaustleugner, wenn dir und deines Gleichen die faktenbasierten Argumente ausgehen, bringt ihr dieses “Totschlagargument” ins Spiel. Triviales Blabla, alles Schall und Rauch eben.
@Jörg
Du schreibst: “Überigens hat seine Argumentation einen leichten Haken, da er ja auch als Kämpfer gegen Peakoil mit der Theorie antritt, daß Öl gar keine endliche Resource ist, sondern von den pöhsen Energiekonzernen künstlich knapp gehalten wird, und das Zeugs nicht aus toten Dinosauriern besteht, sondern irgendwie automagisch im Erdinneren entsteht.
Wenn dem so wäre, warum sollten die Amis dann Haiti mitsamt den imaginären Ölfeldern annektieren? Die hätten doch genug endlose Quellen in Texas. Nunja, muß ihnen wohl ihr imaginärer Freund Harvy eingeflüstert haben. Der, der schon zu Bush gesprochen hat :P”
Ich weiß zwar nicht wie alt du bist, ich kann mich aber noch gut daran erinnern, wie die “Experten” uns gegen Ende der 70er Jahre eingetrichtert haben, die Ölvorräte wären in spätestens 30 Jahren alle verbraucht. Nun, gute 30 Jahre später ist von einer Ölknappheit weit und breit nichts zu sehen, es werden täglich neue Ölfelder erschlossen und Besserung ist nicht in Sicht.
Selbstverständlich besteht das “Zeugs” aus toten Dinosauriern, es gab ganz viele davon, vor allem in Saudi-Arabien, Iran, Russland, China und den USA. 2008 waren es knappe 4 Milliarden Tonnen Erdöl, die weltweit gefördert wurden. Da ich in Mathematik noch nie eine Koryphäe war, überlasse ich dir die Aufgabe mal hochzurechnen, wie viele Dinosaurier und sonstige Fauna und Flora zu unserem Wohlstand beigetragen haben (mussten). Beachte allerdings bei deiner Berechnung, dass sie, die Dinosaurier, die Wahl zwischen Erd- und Seebestattung hatten, und darüber hinaus die bereits oben genannten Länder präferierten (ach, damals gab’s diese noch nicht).
Stichwort Söldner in Haitate und “Kindersoldaten”: Die Bundeswehr darf Kindersoldaten (“die armen kleinen Negerlein”) offiziell gar nicht in den Arsch treten. Als ein General nämlich in den Medien vor 2-3 Jahren frei heraus sagte, dass er hoffe, seine Männer würden im Gefecht keinen Unterschied zwischen kindlichen und erwachsenen (feindlichen) Soldaten machen, wurde er medial fast gesteinigt und von “ganz oben” zurückgepfiffen – ja, so läuft das in Deutschland. Doppelmoral und politische Korrektheit bis zum Erbrechen!
@68
Ich sage nur REFRAMING! Wie schon mal gesagt wurde, kann man inhaltlich korrekte Aussagen leicht dadurch entkräften, indem man sie in einen “unseriösen” Kontext setzt oder den Autor (z.B. durch die Behauptung “der ist ein Nazi!”) verunglimpft – schon werden ansich richtige Dinge plötzlich als “falsch” erachtet.
Machu Picchu #68
” ………, ich kann mich aber noch gut daran erinnern, wie die “Experten” uns gegen Ende der 70er Jahre eingetrichtert haben, die Ölvorräte wären in spätestens 30 Jahren alle verbraucht.”
Ja, das war so, es gab sogar in den 20ern solche “Experten”, die das Gleiche behauptet hatten.
Ich habe inzwischen, das komische Gefühl, daß auch unsere Urenkel noch, solche Behauptungen hören werden.
Sibirien ist noch nicht so richtig erforscht worden, aber die “Experte” “wissen” schon im voraus, wie viel Öl (oder was anderes) wir überhaupt haben.
Echte Clowns sind das.
Machu Picchu #68
dat haste schön geschrieben und erhält meine volle zustimmung…
aber wir wissen doch, das der spiegelfechter vollkommen vt-resistent ist. was er nicht in “seriösen” qualitätsmedien recherchieren kann, wird als nicht existent verbannt oder der rechten szene zugeteilt.
ich, für mein teil sehe inzwischen in fast allem was passiert, eine verschwörung des kapitals zu dem pöbel…
anders ist es doch nicht zu erklären, das alles soziale, was in der vergangenheit hart erkämpft wurde, mir nichts, dir nichts wieder in der versenkunk verschwindet…
jegliche handlungen der amis und deren vasallen sind auf profit ausgerichtet, erdbeben…? hat man eben auch noch die bomben gespart…
@Macchu Pichu
Dann stoße sie doch nicht an.
Natürlich war die Schweinegrippe keine Lüge, sie ist eine ganz reale Influenza, die allerdings keinesfalls so gefährlich ist wie andere Influenzasubtypen.
Und? Was hat das mit den VT-Unfug zu tun? Natürlich kann und muss man wissenschaftliche Studien hinterfragen. Wenn einzelne Studien widerlegt werden können, heißt dies aber im Umkehrschluss nicht, dass alles falsch ist. Beispiel: In der Renaissance stritten die Gelehrten und die Kirche, ob die Erde rund oder flach sei. Irgendwann hat ein Wissenschaftler herausgefunden, dass die Erde nicht rund ist und damit die alte Theorie der Gelehrten falsch ist. Dass heißt aber nicht, dass nun die Kirche Recht hätte, die Erde ist lediglich an den Polen abgeflacht und eher rund als flach.
Ein wunderbares Beispiel für die mangelnde Sorgfalt der Truther. Die abiotische Theorie besagt nicht(!), dass Öl in der Form regenerativ wäre, dass man innerhalb einiger Generationen einen Nutzen daraus hätte. Es geht um wesentlich längere Zeiträume, so dass es für die Praxis ziemlich irrelevant ist, ob Öl nun biotisch oder abiotisch entsteht. Die einzige sehr wichtige Frage, die daraus resultiert, ist die Frage, wo man noch nach Ölvorkommen suchen könnte.
Das beweist nur, dass Du nur sehr oberflächlich zuhörst und wahrscheinlich nur die Überschriften von seriösen Artikeln liest. Immer, wenn es um die “Haltbarkeit” der Ölvorräte geht, geht es darum, wie lange die bekannten Vorkommen bei den jetzigen Preisen reichen. Das ist ein Überschlag, der bestenfalls einen sehr vagen Aussagecharakter hat. Natürlich werden immer wieder neue Vorkommen gefunden und natürlich sind diverse Vorkommen (wie die Ölsände) nur bei einem hohen Ölpreis wirtschaftlich erschließbar, wodurch die Menge der Reserven direkt mit dem Ölpreis korreliert. Hinzu kommt, dass bei einem höheren Ölpreis die Nachfrage zurückgeht. Öl wird nie(!!!) ausgehen, es kann (und wird) aber passieren, dass sich der Ölpreis massiv erhöht. Darauf sollte man sich bereits jetzt vorbereiten – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
@titus
früher nannte man so etwas paranoide Persönlichkeitsstörung
@Spiegelfechter
Ich werde später, Dein Einverständnis vorausgesetzt, ausführlich auf Deinen Kommentar eingehen.
Da du schreibst:
“Öl wird nie(!!!) ausgehen, es kann (und wird) aber passieren, dass sich der Ölpreis massiv erhöht. Darauf sollte man sich bereits jetzt vorbereiten ? nicht mehr, aber auch nicht weniger.”,
habe ich eine Zwischenfrage: Man hat mir geraten, Lebensmittelvorräte anzulegen. Da meine Kellerräumlichkeiten (etwa 120 m²) voller Raviolidosen und sonstiger Gourmet-Spezialitäten sind, weiß ich jetzt wirklich nicht, wohin mit den ganzen Ölvorräten. Hast du einen Vorschlag? Ich möchte nicht unvorbereitet bleiben.
;-)
edit: In der Psychiatrie kommt die Verdrängung der Realität auch sehr oft zum Vorschein… :-)
@Macchu Pichu
Öhm, gut, an die Dinosaurier kann ich mich nicht mehr erinnern..
Aber im Ernst: Wenn ich mich nicht irre, werden solche Prognosen immer auf die “heute bekannten” Vorkommen bezogen, sei es Öl, Erze, Kohle, wasauchimmer. Ich habe noch nie gesehen, daß sich jemand hingestellt hat und gesagt hat: “Ok, es gibt noch genau nnn Einheiten Erdöl(wasauchimmer) und das ist in 30 Jahren komplett aufgebraucht”.
Erdöl ist zwar eine endliche Resource, aber bevor die KOMPLETT aufgebraucht ist, wird es zu teuer, sie komplett zu fördern. Eher werden die Förderkosten astronomisch in die Höhe schießen, als das das Zeugs alle wird.
Deswegen ist es TROTZDEM gut, nach alternativen Antrieben oder nach Ersatz für Erdöl zu suchen. Bevor es unbezahlbar wird und sich nur noch die Reichen ab und zu nen Schluck Benzin leisten können und der Pöbel zu Fuß gehen muß.
@Machu Pichu
Ich werde es wohl kaum verhindern können ;-)
… und ich sag doch immer, lies nicht so´n VT-Quatsch …
Ganz einfach: Schmeiß die Ravioli raus, die sind nämlich von den Bilderbergern, die ihnen Fluor hinzugesetzt haben, um Deine Gedanken zu kontrollieren. Dafür nimmst Du dann Ölsardinen ins Regal – dann musst Du nur aufpassen, dass die USA Dir nicht den Krieg erklären. Frag man Freakman, der wird Dir da weiterhelfen können.
Strategie des Chaos zugunsten einer Invasion
http://www.npla.de/de/poonal/2687
Spiegelfechter,
du schreibst: “… ? und ich sag doch immer, lies nicht so´n VT-Quatsch ?”
Ich bitte dich! Das war kein “VT-Quatsch”, sondern “höchst offiziell”, die “Experten” haben damals gesprochen:
http://www.welt.de/vermischtes/article5780635/Katastrophenschuetzer-raten-zu-Hamsterkaeufen.html
Amtlich ist es sowieso, von wegen “VT-Quatsch”:
http://www.ernaehrungsvorsorge.de
Oder ist das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz inzwischen ebenso von “Verschwörungstheoretikern” unterwandert? ;-)
Meine Anspielung auf die Lebensmittelvorräte war ironischer Natur, vor lauter Bäumen siehst du, dem Anschein nach, den Wald nicht mehr.
Mensch, Spiegelfechter, bleib locker, deine Antipathie den sogenannten Verschwörungstheoretikern gegenüber bringt dich nicht wirklich weiter.
@ #79
Zitat von der Seite des Bundesamtes:
Ich vermute (bei 120 qm² Stellfläche) du wohnst sowohl neben einem defekten Kernkraftwerk, als auch in einem Vogelgrippe befallenen Gebiet das überflutet ist ;-)
auf einem zehntel dieser Fläche kannst du doch schon in Regalen genug Konserven unterbringen um 2 Monate davon zu leben^^
@ spiegelfechter
tja wenn dus sagst…
http://eifelphilosoph.blog.de/2010/01/
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,673543,00.html
Hallo Spiegelfechter:
http://www.zamg.ac.at/display.php?imgPath=/pict/lexikon/discim_gr.gif&imgTitle=Unterschied+in+der+Signalform+eines+Atomtests+und+eines+tektonischen+Erdbebens&imgSource=&imgWidth=559&imgHeight=391
http://www.gd.nrw.de/a_beben.php
Link 1 – Unterschied eines Erdbeben und eines Nuklearversuches
Link 2 – Erdbeben Haiti
Also ich als Laie bin da nun wirklich überfordert. Denn ich sehe im Vergleich mit Link 1 eine große Ähnlichkeit mit dem Nukleartest.
Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber zufällig hatte ich vor kurzer Zeit einen Bericht im TV gesehen, wie dem Iran damals ein Nukleartest nachgewiesen wurde. Dort zeigte die Sendung auch das Diagramm, welches damals in Kanada aufgezeichnet wurde, dort wurde das auch mit dem Diagramm eines Erdbebens verglichen.
Als ich nun in den Nachrichten das Diagramm des Erdbebens von Haiti sah, habe ich meiner Frau sofort erklärt, dass ich dieses Diagramm eher einem Nukleartest zuordne, so wie ich es eben kurz vorher in der angesprochenen Sendung gesehen hatte.
Nun bin ich gespannt darauf, wie diese Widersprüche zu beseitigen sind.
Sind etwa die Diagramme im Link 1 versehentlich vertauscht worden? Eine andere Erklärung fällt mir jedenfalls nicht ein.
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.geo.uni-bonn.de/members/fabian/diplpics/quake1.gif&imgrefurl=http://www.geo.uni-bonn.de/members/fabian/diplzusammen.htm&h=1630&w=1253&sz=77&tbnid=Vfdb3qVocGraKM:&tbnh=257&tbnw=197&prev=/images%3Fq%3Derdbeben%2Bdiagramm&hl=de&usg=__xmWj6SVMuojL7vSvQ0fFMbXx7UA=&ei=zKVbS6LeBZvc_Qa7obWTBQ&sa=X&oi=image_result&resnum=3&ct=image&ved=0CAkQ9QEwAg
Aber das sind doch auch Diagramme von Erdbeben! (Link 3)
Auch wenn alles tatsächlich auf einen unterirdischen Atomtest hindeutet – nachgewiesen ist dieser noch nicht endgültig. Auf den Seismogrammen, die das Zittern der Erde in Diagrammen abbilden, können Forscher in der Regel nur erkennen, ob ein Beben natürliche Ursachen hat oder auf eine Explosion zurückgeht. Ob es sich aber um eine nukleare oder um eine chemische Detonation handelt, verraten die Diagramme kaum. (Link 4)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,626649,00.html
http://www.schieder.spoe.at/?p=243
Auch Link 5 zeigt den Unterschied auf!
Also Spiegelfechter, da bin ich nun gespannt auf ihre Stellungnahme.
@Jörg
Ich bin bereits wieder zurück aus Haití – soviel dazu
Schöne Diskussion. Im Endeffekt ist doch das ganze Leben eine Verschwörungstheorie. Die einen glauben an Gott, die anderen an das Nichts. Wer wird hier die Wahrheit kennen? Darüber zu streiten, bringt keine Seite weiter. (Ich übertreibe jetzt mal ganz bewusst)
Es liegt in der Natur des Menschen Dinge erklären zu wollen, um sie besser verstehen zu können. Die Frage ist nur warum es gegenwärtig so viele Verschwörungstheorien gibt?
9/11, das selbstzerstörerische Geldsystem, die Rolle bzw. die wahren Strippenzieher der US-Notenbank, das Erdbeben in Haiti und viele Dinge mehr.
Ich habe leider keine Antwort! Vielleicht drehen die Menschen einfach durch oder fühlen sich betrogen. Einiges wird vielleicht irgendwo wahr sein, anderes wird ganz sicher falsch sein. Aber wer kann das schon zu 100% sagen?
@TutnichtszurSache
Die Antwort ist denkbar einfach – das Internet ist “Schuld”. Ich bin seit 1994 online und schon damals zählten neben Pornographie natürlich die VT-Seiten zu den beliebtesten Angeboten.
@ Spiegelfechter
Es stimmt, dass das Internet die ideale Plattform ist Verschwörungstheorien (sowie auch Pornos) zu verbreiten, jedoch muss man ja noch lange nicht alles glauben. Gegenwärtig sehen wir aber genau das.
Ich habe die Dokus über 9/11 ziemlich früh mitbekommen, da ich, und hier sind wir wieder beim Thema, von ein paar Internetkollegen darauf aufmerksam gemacht worden bin. Wenn ich diese Dinge aber im Netz oder unter Freunden angesprochen habe (ohne zu urteilen), so wurden diese Dinge direkt als Verschwörungstheorien abgestempelt.
Heute ist das schon ganz anders. Viele Leute, die damals von Verschwörungstheorien sprachen, glauben heute an Insidejobs und an eine Weltelite, die uns nach dem Vorbild von 1984 ausrauben will. Ich dagegen, bin diesbezüglich immernoch sehr skeptisch.
Was ich damit sagen will ist, dass letztendlich DU als Konsment von Verschwörungstheorien, dein eigenes Urteil bildest. Vielleicht sind die Menschen mit der Zeit (dank Verschwörungstheorien und zu vielen Internetpornos) auch einfach nur dümmer und somit offener für jeden “Mist” geworden. Aber wer weiß das schon?
Das ist vermutlich die Kombination zweier Effekte: Während diejenigen, die irgendwann akzeptieren, nicht großartig missionarisch tätig sind, bleiben die überzeugt-Gläubigen weiter aktiv. Dadurch ergibt sich natürlich ein Übergewicht von vor allem apokryphen Glaubensinhalten.
Dazu kommt der Sleeper-Effekt: Selbst wenn man irgendwann einmal eine Information als unsinnig oder erlogen eingeschätzt hat, vergisst man diese Einschätzung schneller als die Information selber. D.h. nach genügend langer Zeit glaubt man sogar etwas, von dem man ursprünglich “wusste”, dass es Unsinn ist – dies gilt allerdings nur bei Dingen, die nicht unmittelbar im Zentrum der eigenen Interessen liegen – denn hier funktioniert das Quellengedächtnis sogar besser als das der semantischen Inhalte.
@unbequemer: Du weißt also nix, bist nicht vom Fach und kennst Dich nicht aus, erwartest aber, das andere Deine Gefühle logisch widerlegen?
@Unbequemer
Das Epizentrum eines Bebens lässt sich präzise orten, selbst völlig bekloppte Verschwörungstheoretiker können das kaum abstreiten. Das Epizentrum des Haiti-Bebens mit der Magnitude 7.0 hatte sein Epizentrum 25 km SWS von Port-au-Prince (Quelle 1).
Bei einem Beben der Magnitude 7.0 wird eine Energie von ca. 32 Megatonnen TNT freigesetzt (Quelle 2). Dazu wäre eine Wasserstoffbombe nötig, die fast dem Kaliber der “Zar-Bombe” entspricht, des stärksten je gezündeten Sprengsatzes (Quelle 3). Die Sprengkraft der Hiroshima-Atombombe entsprach ca. 13 Kilotonnen TNT.
Auch die Tiefe des Epizentrum lässt sich exakt bestimmen, sie lag 13 km unter der Erdoberfläche. Zusammengefasst: die Amis hätten 25km SWS von Port-au-Prince eine gigantische Wasserstoffbombe 13 km unter der Erdoberfläche (submarin wohlgemerkt) zur Explosion bringen müssen. Meisterleistung!
Jetzt muss ich aber Schluss machen, mein Raumschiff wartet.
och leute, tut doch nich dümmer, als ihr seid…
sonst sondert ihr doch auch lauter kluge sprüche ab…
selbstverständlich giebts seit internet mehr und mehr verschwörungsseiten. hat einen ganz einfachen grund. immer mehr informationen aus verschiedenen quellen und ländern und auch von wissenschaftlern, professoren, die nicht im medialen rampenlicht stehen oder gar von der weisheitselite gemoppt und totgeschwiegen werden…
und diejenigen, welche eigentlich die aufgabe hätten für aufklärung zu sorgen, schweigen, verdrehen und sind gekauft…
was glaubt ihr eigentlich, was auf den bilderbergtreffen passiert…?
gemütliches beisammensein mit kaffe und kuchen…?
http://www.flegel-g.de/fragen-zu-bilderbergern.html
wieso haut der koch medial so auf die kacke…?
damit sich ein rüttgers in nrw als “arbeiterführer” profilieren kann…?
nein, bestimmt nicht, völlig undenkbar…
weshalb tauchen immer zur richtigen zeit die pösen terroristen auf…?
und können im letzten moment von heldenhaften gestalten gestoppt werden…?
meint ihr wirklich, ein echter terrorist stellt sich so dilettantisch an, begiebt sich auf die bestbewachten arrealen um feuer in der hose zu haben…?
unsere “eliten” und “leistungsträger” haben sich die welt gekauft, praktizieren ihre vorhaben inzwischen so offen, das es den dümmsten auffallen müsste, aber ihr redet von verschwörungstheorie, die nicht sein kann… weils nicht sein darf…
blättert mal in alten büchern (1984) oder schaut mal ein paar alte filme an…
http://de.wikipedia.org/wiki/V_%E2%80%93_Die_au%C3%9Ferirdischen_Besucher_kommen
alles gute vorlagen für unsere schmeissfliegen, weil für was neues sind sie zu beschränkt…
@unbequemer:
Echte Erdbeben und Nuklearversuche können folgendermaßen unterschieden werden – (mal sehen, ob ich’s noch zusammenbringe, ist schon lange her).
Bei Atombombenversuchen handelt es sich um eine Explosion, es breitet sich daher eine kugelförmige Druckwelle aus.
Der bei Ankunft der Wellenfront am Seismometer aufgezeichnete Ersteinsatz der Welle zeigt dabei immer eine Bewegung von der Quelle weg an, und zwar egal, an welchem Ort relativ zur Quelle du dein Seismometer aufstellst.
Bei Erdbeben handelt es sich jedoch in der Regel um Blattverschiebungen, also einen durch Bruch induzierten Versatz entlang einer weitgehend planaren Bruchfläche – in Haiti sogar an einer Plattengrenze. Die in beiden Platten über die Zeit aufgestaute Scherspannung entlädt sich schlagartig, ähnlich wie bei einer Blattfeder, die losgelassen wird. Als Ersteinsatz wird dich daher ein Signal
in Richtung der Bewegung der Platte erreichen, auf der du sitzt. Auf der anderen Platte ist das Signal entgegengesetzt, da sich die beiden Platten ja relativ zu einander verschieben.
Vergleicht man nun die Seismogramme einer Reihe von Stationen miteinander, so kann man eindeutig entscheiden, ob eine Scherung (alle Ersteinsätze einer Platte zeigen in die selbe Richtung, die der anderen Platte in die entgegengesetzte) oder eine Explosion
(alle Ersteinsätze zeigen von der Quelle weg) stattgefunden hat.
Durch Aufzeichnen aller drei Raumrichtungen (Vertikalkomponente und beide Horizontalkomponenten) kann man sogar die räumliche
Orientierung der Störungsfläche ermitteln.
Es gibt (glaube ich mich zu erinnern ;-) noch eine weitere Möglichkeit: Neben der gewöhnlichen Druckwelle (P-Welle), die longitudinal zur Ausbreitungrichtung schwingt, gibt es in festen Medien (Gestein) noch sogenannte Scherwellen (S-Wellen), die transversal, also quer zur Ausbreitungrichtung schwingen.
Die S-Wellen haben eine deutlich langsamere Geschwindigkeit und lassen sich daher anhand ihres versetzten Einsetzens leicht im Seismogramm erkennen (“zweites Maximum”).
Nun erzeugt eine Explosion kaum Scherwellen-Anteile, eine Blattverschiebung dagegen sehr wohl.
Anhand des des Amplitudenverhältnisses von P- zu S- Wellen kann man daher mit ein wenig Übung die Art des Ereignisses sofort sogar aus einem einzigen Seismogramm entnehmen (ich kann das nicht!).
Du siehst: Das Verfahren ist einfach und narrensicher und hat schon während des kalten Krieges perfekt als Kontrollinstrument funktioniert. Daher meine ich, daß sich wohl Geophysiker zu Wort gemeldet hätten, falls hier keine Erdbebensignatur vorläge.
Darüber hinaus haben meines Wissens im letzten halben Jahr schon einige Erdbeben an der selben Plattengrenze, aber weiter westlich stattgefunden. Auch wenn ich hierzu keine genaue Information habe – es würde mich nicht wundern, wenn die “Entspannung” zeitlich von West nach Ost entlang der Plattengrenze propagiert. Aus geologischer Sicht erscheint dies Erdbeben also durchaus plausibel.
Nachtrag: Hier noch ein Link zu diversen Seismogrammen von Haiti
“http://rev.seis.sc.edu/earthquakes/2010/01/12/21/53/09?eq_dbid=3286658″
Der Einsatz der S-Wellen (zweites Maximum) ist sehr schön zu erkennen
@92
Wenn nur das Diagramm aus Australien in der Zeit von 0:20 bis 1:10 Uhr veröffentlichen würde, sähe es auch wie das eines Nukleartest aus. Dann kann man also vermutlich die Ansicht für ein Seismogramm so “basteln”, indem man nur einen Ausschnitt veröffentlicht, dass alle wie eine Explosion aussehen.
Noch eines, nur weil ich durch Zufall in einer Sendung Diagramme gesehen habe, mit denen ein Unterschied zwischen Erdbeben und Nukleartest aufgezeigt wurde, kam mir das in den Nachrichten gezeigte Diagramm nun einmal eher wie das eines Nukleartest vor.
Aber noch eines zu den USA und Haiti: Von 1915 bis 1934 war das Land von den Vereinigten Staaten besetzt. Doch wurden die US-Truppen in den folgenden Jahren im Rahmen der Good Neighbour Policy abgezogen. … Auch unter dem Druck der Organisation Amerikanischer Staaten entschieden sich die USA aber 1994 zu der militärischen Intervention Operation Uphold Democracy und ließen Aristide in sein Amt zurückkehren, allerdings unter der Bedingung, dass er sich nun mit der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds abstimme, an die Regeln der Marktwirtschaft halte und einen Teil seiner Rechte an das Parlament abtrete. … Im Februar 2004 mit Billigung durch den UN-Sicherheitsrat zur militärischen Intervention, bei der Chile, Frankreich, Kanada und die USA.
http://www.sueddeutsche.de/politik/428/500692/text/
Amerika behandelte den Inselstaat schon immer wie sein Protektorat.
Also, die Kritik an den USA hat seine Gründe. Davon können auch die Iraner, Chilenen und andere Menschen berichten. Wie sagte Volker Pispers in “Nach den Anschlägen”
http://www.yoice.net/2009/06/volker-pispers-bis-neulich-video/
Gerhard Schröder hat gesagt, wir sollen nicht in ein oberflächlichen Antiamerikanismus verfallen, aber wer sagt, dass er oberflächlich ist?
@ MAchu Pichu:
FAKT ist dass die Infokind-Szene sich bis dato nicht von ihren Revisionisten distanziert hat! Und wie die PP gerne in das “weder-rechts-noch-links”-geblubber verfällt.
Und wenn ich mir, wie schon gesacht – den Commentbereich anschaue, den völlig kritiklosen – ja geradezu sektenhaft zu bezeichnenden Puder – dann bleibt mir nichts anderes übrig als meine eigenen Schlüsse zu ziehen! (ist dir schonmal aufgefallen bei wem der gute Herr Schachtschneider Vorträge gehalten hat?… ne? Dann informiere dich mal!)
Es ist ja nun nicht so, als ob der Blog nun die Warheit gepachtet hätte. (wie du auch treffend erkannt hast!).
Für mich endet diese “Diskussion” hier, da ich wichtigeres zu tun habe als mir über “Chemtrails”, “Haarp”, “Verchippungen” & “neue KZ’s” (höre ich da jemanden von der peinlichen Kreide-Werbeaktion für den Film “Looser Change” sprechen?) die Rübe zu malträtieren, während die echten Probleme fleissig vor unserer Nase herumwedeln (Oury Jalloh, gefälschte Nazi-Statistiken, Sozialkürzungen, Nazischlägerausbildungscamps, braune Unterwanderungsversuche, unsere sinnlosen & Völkerrechtswidriegen Kriege usw)….!
Die angeblichen Zitaten von Hugo Chavez sind falsch und sehr wahrscheinlich Teil einer Propaganda Kompagne: http://mrzine.monthlyreview.org/2010/media250110.html
mir fiel einfach auf: die Amis waren sauschnell da, auch mit Militärs (hoffentlich! wie meinen die lieben Fernsehgucker wie es wohl zugeht wenn Zehntausende hungern oder kurz vor dem Sterben sind….? Dass sich alle lieb anstellen? Lächerlich…) , auch mit Sanitätern, Lebensmitteln etc.pp., während sich die Europäer als allererstes an den Konferenztisch gesetzt haben…. Nach dem Erdbeben haben Stunden, Tage gezählt, und die Amerikaner waren ruckzuck vor Ort …. Insofern finde ich die Details dieses Berichts zwar teils interessant, aber letztlich doch eher, na ja, irgendwie ablenkend, man darf auf ner linken Seite die Amis halt nicht ohne massive Einschränkungen loben, oder ;-)
aus einem Gespräch mit Michael Moore, es geht um die Hilfe, welche die National Nurses Union für Haiti organisieren will und wie die Obama Adminstration darauf eingegangen ist
“MICHAEL MOORE: …..
And this situation with the National Nurses Union, they went out to their membership. Who would be willing to go to Haiti right now? Over 11,000, almost 12,000 nurses?12,000 nurses?around this country have signed up, who are willing to go right now to Haiti. I don?t know if I heard it on your show last week or someplace else. You know, essentially one nurse could provide help for dozens of people. So just imagine if we could get 12,000 nurses there, with the necessary supplies, how many people could have been helped. I mean, this offer was made days and days ago.
AMY GOODMAN: To whom?
MICHAEL MOORE: To the Obama administration from the executive director of the National Nurses Union. She contacted the administration. She got put off. She had no response. Then they sent her to some low-level person that had no authority to do anything.
And then, finally, she?s contacting me. And she says, ?Do you know any way to get a hold of President Obama?? And I?m going, ?Well, this is pretty pathetic if you?re having to call me. I mean, you are the largest nurses union. You are, I believe, one of the vice presidents of the AFL-CIO, of the main board of the AFL-CIO, and you can?t get a call in to the White House to get 12,000 nurses down there? I don?t know what I can do for you. I mean, I?ll put my call in, too.?
But as we sit here today, not a whole heck of a lot has happened. And it?s distressing. It?s just one example, I think, of so many things, and you covered a lot of it last week when you were there, that just have fallen through here.”
http://www.democracynow.org/2010/1/26/michael_moore_on_haiti_the_supreme
Die Sache mit der angeblichen Anschuldigung von Chavez bzgl. der US-Waffen hat sich mittlerweile ja eindeutig als Ente erwiesen (siehe z.B. http://amerika21.de/blog/haiti-986346348-venezuela ) und das “Streuen der Nachricht” von Vive war wohl ne gleich wieder gelöschte Verschwörungstheorie von nem einzelnen Mitarbeiter, ne Berichtigung des Artikels wegen der Einbindung des ABC-Videos wäre daher gut.
Oh,oh, oh, es verdichetet sich:
Der verhängnisvolle geologische Gewinn namens Haiti
http://info.kopp-verlag.de/news/der-verhaengnisvolle-geologische-gewinn-namens-haiti.html
Dein Bemühen in ehren lieber SF,
die Handlungen der US Administration lassen sich aber nicht schön schreiben, bei aller getarnter Generosität durch den Changer.
Das wird Dich wohl nochmals zu einer anderen Eskorte herausfordern.
Es lohnt sich bestimmt.
Viele Blogger hätten es verdient.
Lass das Echolot nochmal runter.
@Outlook
Och Mönch, nun lass den mal den ollen Engdahl im Alter noch mal ordentlich Geld verdienen. Aber glaub ihm doch nicht immer alles ;-)