Schönes neues Web
geschrieben am 29. Januar 2010 von Spiegelfechter
Ab März wird auch in Deutschland ein neues Wundergerät käuflich zu erwerben sein. Wenn man sich das iPad von Apple, das Steve Jobs diese Woche auf der Keynote seinen Jüngern vorstellte, einmal näher anschaut, so mag man gar nicht glauben, dass dieses Produkt “revolutionäre” Auswirkungen auf den Online-Journalismus haben dürfte. Das iPad wirkt wie ein überdimensional sperriges iPhone ohne Telefonfunktion, ein Zwittergerät, dass mehr kann als ein Smartphone, dafür aber nicht in die Hosentasche passt und, eleganter als ein Netbook ist, dafür aber wesentlich weniger Funktionen aufweist. Eigentlich braucht fast niemand ein solches Gerät, doch der Trumpf des iPads ist nicht das Gerät selbst, sondern Apples gigantisches Vertriebsnetz im Hintergrund, das für die chronisch klammen Verlage und Contentanbieter der Ausweg aus der Kostenloswebfalle sein könnte.
Eine Schiefertafel für unser Oma
Warum löst ein Gerät wie das iPad eigentlich so einen Hype aus? Das vergrößerte iPhone hat keine Schnittstellen, mit denen man etwas anfangen könnte ? kein USB, kein HDMI, keinen Speicherkartenslot. Es kommt mit einem Speicherangebot auf den Markt, mit dem es eher in direkter Konkurrenz zu Wegwerf-MP3-Playern aus dem Baumarkt steht ? für 499 US$ gibt es magere 16 GB, für immer noch magere 64 GB verlangt Apple stolze 200 US$ Aufpreis. Auch ansonsten ist das Gerät eher spartanisch ? keine Kamera, kein OLED-Bildschirm, ein antiquiertes 4:3-Bildschirmformat, keine Unterstützung von Adobes Flash-Format und noch nicht einmal multitaskingfähig. Durch die einfache und intuitive Bedienung wäre die digitale Schiefertafel daher wohl am ehesten etwas für “Low-Profile-User”, denen echte Computer zu kompliziert und Smartphones zu klein sind. Für erfahrene Computernutzer sitzt das iPad zwischen den Stühlen. Als Ersatz für das Smartphone taugt es nicht, da es zu groß ist und man mit ihm nicht telefonieren kann. Als Ersatz für das Net- oder Notebook taugt es nicht, da man mit ihm nicht arbeiten kann und die allermeisten Programme nicht auf dem iPad laufen. Diese vermeintliche Schwäche ist jedoch die eigentliche Stärke des Gerätes, da umgekehrt iPad-Programme auch nicht auf normalen Computern laufen und die Contentanbieter dadurch ihre Vertriebswege kontrollieren können.
Gatekeeper Apple
Wer auf dem iPhone oder dem iPod Touch ein Programm installieren will, der muss dies über Apples Onlinemarktplatz iTunes Store tun, will er sich nicht strafbar machen. Das iPhone kann beispielsweise nicht in Betrieb genommen werden, wenn man sich nicht mit einem Account im iTunes Store registriert ? dafür sind eine Kreditkarte oder ein Gutschein nötig, was nebenbei auch die Einstiegshürde für die Nutzung kostenpflichtiger Angebote deutlich senkt. Apple ist der Gatekeeper, nur wer an Apple zahlt und Apples Einwilligung hat, darf Software für die Endgeräte anbieten. Was für den Nutzer ein gewaltiger Nachteil ist, ist für den Anbieter von Software und die meisten Content-Lieferanten jedoch ein gewaltiger Vorteil. Trotz des Wegezolls für Apple hat der Anbieter so die Kontrolle über den Vertrieb seiner Inhalte. Für Otto Normalverbraucher ist es nämlich unmöglich, Apples Vertriebsmonopol für Software zu umgehen.
Da das iPad vor allem als portables Surfbrett konzipiert ist, stellt es die logische Weiterentwicklung eines Vertriebsweges dar, den die Contenanbieter bereits mit dem iPhone und dem iPod touch gegangen sind. Unter den meistverkauften “Apps” im iTunes Store gehören die kostenpflichtigen Angebote von BILD, Welt und der Süddeutschen. Auch andere deutschsprachige Contentanbieter wie die NZZ oder der IT-Dienst Golem sind bereits auf den Zug aufgesprungen. Ein großer Wurf sind all diese kostenpflichtigen Angebote freilich nicht. Für 0,79 Cent bis 2,49 Euro pro Monat erhält der Leser meist nur eine abgespeckte Version der regulären Internetseite, die bestenfalls über die noch weiter abgespeckte mobile Version der Angebote hinausgeht. Skurril mutet da schon der Umstand an, dass Deutschlands größtes Boulevard-Blatt sich dank der prüden Sittenwächter aus Cupertino sogar von seinem barbusigen BILD-Girl verabschieden musste. Während die Mädels in der kostenpflichtigen “iBild” verschämt die Brüste bedecken müssen, zeigen sie in der kostenfreien Mobilversion freigiebig, was sie haben ? manchmal ist es geradezu grotesk, für was die Bevölkerung Geld ausgibt.
Ein perfektes Vertriebsmodell
Das Jammern der Verlage ist groß. Ihr altes Erfolgsmodell, Inhalte über Anzeigen zu finanzieren und dabei Gewinn zu machen, droht in Zeiten des Internets zu sterben. Kostenpflichtige Webangebote haben keine Chance, da sie von den Nutzern nicht angenommen werden. Die Nutzer sind allerdings bereit, auch einmal das Portemonnaie zu zücken, wenn man ihnen technische Innovationen oder Premium-Inhalte in Aussicht stellt. Eine spezielle Applikation, mit der man bekannte Zeitungen nutzerfreundlich auf dem Handy darstellen kann, gilt als Innovation mit Premium-Charakter, für die offensichtlich ein Markt besteht. Für das “normale” Web war dies freilich nie eine Konkurrenz, da der Content für mobile Endgeräte ein Zusatzangebot darstellt. Dies könnte sich jedoch “dank” des iPads ändern.
Auf dem 9,7″-Display des iPads lassen sich sowohl “klassische” Internetseiten, als auch spezielle Versionen, die eng an das Endgerät gebunden sind, ordentlich darstellen. Die Vertriebsschiene für iPad-Apps ist bereits etabliert ? über den iTunes Store wurden bereits drei Milliarden “Apps” heruntergeladen. Anders als bei Applikationen für das iPhone stellt die bloße Verfügbarkeit eines Angebots aber bei dem größeren iPad kein Alleinstellungsmerkmal mehr dar ? schließlich steht der kostenlose Webauftritt in direkter Konkurrenz zum kostenpflichtigen iPad-Angebot. Um den Content zu versilbern, haben die Verlage also zwei Möglichkeiten ? entweder sie werten das kostenpflichtige iPad-Angebot durch exklusiven zusätzlichen Content auf oder sie sorgen dafür, dass der Content exklusiv ist, indem sie den freien Webcontent eindampfen. Der Geist mag willig sein, aber das Fleisch war schon immer schwach, vor allem wenn man unter Kostendruck steht. Die schöne neue Webwelt wird wohl so aussehen, dass über das Kostenlosweb nur noch die Basics verfügbar sind und sich die momentan noch kostenlosen Angebote, die über eine Grundversorgung hinausgehen, nur noch in kostenpflichtigen Angeboten betrachten lassen. Ist das iPad-App erst einmal entwickelt, ist die Büchse der Pandora geöffnet. Für die Anbieter und für Apple ist dies eine Win-Win-Situation, der Loser ist der Nutzer.
Vom technischen Gesichtspunkt aus mag das iPad eine Nullnummer sein, der Erfolg ist ihm dennoch sicher. Das Gerät ist kinderleicht zu bedienen, sieht schick aus und hinter ihm steht die geballte Macht der Contentanbieter. Dass Technik nicht immer ausschlaggebend ist, zeigt die Geschichte des analogen Videorekorders. Von drei konkurrierenden Systemen setzte sich das technisch unzulänglichste durch. Das VHS-System war technisch so weit zurück, dass die Contentanbieter keine große Gefahr durch illegale Reproduktionen ihrer Kassetten sahen und dieses System daher präferierten. Nachdem die Videotheken mit VHS-Kassetten gefüllt waren, hatten die technisch überlegeneren Systeme Video 2000 und vor allem Betamax keine Chance mehr am Markt. Das Schicksal von Video 2000 könnte jedoch auch Apple zu denken geben ? hinter Video 2000 stand Philips, ein Konzern der, ebenso wie Apple keine pornographischen Inhalte duldet, was dem Format einen signifikanten Wettbewerbsnachteil einbrachte. Da das Kostenlosweb allerdings bereits mit pornographischen Inhalten gesättigt ist, wird dieser Punkt Apple sicher nicht das Genick brechen.
Risiken und Nebenwirkungen
Für die Contentanbieter ist der Weg der Vermarktung via Apple jedoch nicht risikofrei. Entscheidend für Erfolg oder Misserfolg dieser Vermarktungsschiene ist die Geschlossenheit der Branche. Die Konkurrenz ist groß und die Bereitschaft, nicht für einzelne Inhalte, sondern für das gesamte Angebot zu zahlen, immer noch gering. Wenn nur ein Verlag den Weg der exklusiven Vermarktung via Apple geht, wird er daran scheitern, da die Nutzer diesem Verlag schlicht und einfach den Rücken kehren werden. Wenn die Branche den Weg allerdings geschlossen geht, ist dies das Ende des Kostenloswebs. Für die Verlage ist dies von Vorteil. SPIEGEL-ONLINE gibt beispielsweise an, im Kostenlosweb 5,65 Millionen Besucher im Monat zu haben* und damit einen Umsatz (2006) von 15 Millionen Euro im Jahr zu machen. Wenn der Verlag exklusive Inhalte nur noch für Abonnenten veröffentlich, würde sich die Besucherzahl vielleicht halbieren. Wenn man nun annimmt, dass 500.000 Nutzer den Dienst für 2,50 Euro pro Monat abonnieren, so könnte SPIEGEL-ONLINE seinen Umsatz um 50% steigern. Sicher würde kaum ein Spiegelfechter-Leser den seichten Onlineableger des SPIEGELS vermissen. Es wäre jedoch nicht nur SPIEGEL-ONLINE, das von der Bildfläche des Kostenloswebs verschwinden würde.
Das schöne neue Web stellt freilich keine Bedrohung für die Blogosphäre dar. Es ist schwer vorstellbar, dass ein Blogger seine Inhalte nur noch auf Abo-Basis an Besitzer eines Luxus-Gadgets vertreibt. Der Kommerzialisierungsdrang der Verlage ist so gar eine große Chance für die Blogosphäre. Wenn im Kostenlosweb kaum mehr als die Tickermeldungen der Nachrichtenagenturen zu lesen sind, werden die Verlage auch die Meinungsdeutungshoheit verlieren. Das schöne neue Web wird demokratischer und partizipativer sein, wenn das mal keine positive Nebenwirkung des Luxusgadgets iPad ist?
P.s.: Auch Blogger freuen sich über die freiwillige Unterstützung ihrer Leser. Wer den Spiegelfechter unterstützen will, der kann dies problemlos über eine Spende via PayPal tun oder mir eine kurze Mail schreiben und nach der Bankverbindung fragen. Der Dank des Spiegelfechters sei den Unterstützern gewiss.
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Ohne jetzt auf jedes Argument einzugehen, sei doch gesagt, dass es neben Blech-und-Schrauben-freaks auch Kenner gibt, die den Schraubendreher und kiloweise Windows-Hilfe-Seiten gerne links liegen lassen und sich auf das konzentrieren, was sie mit den Kisten eigentlich wollen: Lesen, schreiben, Bilder ansehen. Wer meint, Videos gucken zu müssen, kann meinetwegen auch das. I.w. reichen dazu ein Rechner zuhause (sowieso) und was zum Mitnehmen. Das ist aus meiner Sicht nicht ein missbrauchtes Mobiltelefon (das ich fast nie nutze, nur habe) oder ein iPhone (zu teuer) sondern ein iPod Touch. Der bietet alles, was das iPad kann – nur kleiner. Aber ausreichend, das was ich benötige. Ich merke das mehr und mehr. Selbst längere Texte sind kein Problem. Grösse ist nicht das Problem: Ausreichend offene WLANs und die Funkgebühren der Telkos sind das Problem.
Das iPad ist eben grösser und wird Jahr für Jahr mehr können (Apple wäre blöde, nicht an Nachkäufe zu denken! Kein Hersteller baut zur Stunde Null alles rein was geht), das aber schon heute intelligenter als mit Tastatur und Maus. Dem Tastaturdock wir eins mit USB folgen und irgendwann wird es einen Kartenslot und meinetwegen auch eine Kamera haben.
Die Häme bei der Vorstellung des iPhone noch im Ohr: Ich denke das iPad wird ein Renner, ob mit Amazon und Co. oder einfach so. Was einfach und gefällig funktioniert, das geht. Abseits aller maximal denkbaren Möglichkeiten.
Dennoch, ich gestehe: Es fehlt mir an dem Gerät irgendwas, von dem ich nicht weiss, was es sein könnte. So sind sie eben, die Anwender. Immer voller Wünsche und Erwartungen…
Naja, ob sich dieses Ding tatsächlich soweit durchsetzt, dass es dem klassischen WWW die User abgräbt kann getrost angezweifelt werden.
Denn im Gegensatz zum iPhone, welches tatsächlich gegenüber herkömmlichen Handys einen Mehrwert geboten hat, ist dieses iPad einfach nur überflüssig. Es kann höchstens als besseres Ebook angesehen werden, aber wo da konkret der Mehrwert sein soll ist nicht zu erkennen. Der Snobfaktor kommt dabei auch nicht so gut rüber, weil man so ein 10Zoll Gerät nicht überall dabei haben kann.
Außerdem hat auch Apple in der Vergangenheit schon einige Flops hingelegt mit diesem bizarren Gadget sollte es wieder mal soweit sein.
@Reinhard
Ein vollwertiger PC ist zunächst einmal ein Arbeitsgerät, das auch für andere Zwecke genutzt werden kann. Als Arbeitsgerät ist der PC auch nicht zuersetzen. Wer will denn schon mit einem iPad längere Texte schreiben, Tabellen erstellen oder gar Photoshop bedienen? Es ist ja nicht nur die Bedienung – ohne Multitasking kann man schlichtweg nicht ordentlich arbeiten. Das iPad ist also etwas für Leute, die es entweder als Drittgerät (oder als Viertgerät, wenn ein Smartphone vorhanden ist) verwenden oder für Leute, die nicht oder nur sehr selten mit einem Computer arbeiten … unser Oma eben.
Das Dings wäre ja ganz schön, wenn man es als Multimedia-Terminal nutzen könnte. Bei der 4:3-Auflösung und vor allem dem mageren Speicher ist das aber sicher nicht so lustig.
Die Frage stellt sich also – wer braucht so ein Ding?
Der Punkt mit den offenen WLans ist übrigens ein weiteres gutes Argument! Es wird ja argumentiert, nun würde eine UMTS-Flat den alten DSL-Anschluss ersetzen. Als iPod Touch Nutzer weißt Du ja sicher, das man ohne PC mit dem Ding gar nichts anfangen kann. Der DSL-Anschluss muss also zusätzlich sein – doppelte Kosten.
@SF: Sag’ ich ja, den »Grossrechner« hat man sowieso. Das DSL auch. Nur: Ich sitze häufig den ganzen Tag auf der Terrasse oder im Café (Rentner dürfen das derzeit noch), den iPod touch neben mir, das geht mit keinem bezahlbaren Laptop, was das Teil leistet (mail, twitter, RSS-Reader, GoogleMaps, -Earth und und und). Bilder durchgehen (ich archiviere derzeit fast 90.000), all das etwas grösser, insbesondere Zeitung und auch Bücher, wenn es denn mal was Vernünftiges gibt – das könnte die 2. Generation iPad leisten. Wenn UMTS bezahlbar wird zB.
Und wer’s braucht? Jeder, der auf derartiges gewartet hat, irgendwann ich, wenn es Content = Bücher gibt und zwar die, die ich sowieso lese, nicht die die angeboten werden… Das dauert noch, insofern modifiziere ich Deine Frage: »Wer braucht das Teil heute schon?«
@Reinhard
Hmmm, ok, diese “Rentner-Spezialanwendung” macht natürlich Sinn ;-)
Ich nutze (an einem Sonnentag im Café) beides – ein Netbook und das iPhone (ohne UMTS). Das Netbook brauche ich vor allem dann, wenn ich was tippen muss und da hat das iPad natürlich seine Nachteile, wenn man nicht eben in 140 Zeichen twittert, sondern auch mal längere und/oder ordentlich formartierte Texte erstellen will.
Unsere gadgetsgeile Konsumgesellschaft hat wieder so ein Speilzeug bekommen, das fast “gar nichts” kostet und uns von solchen “unwichtigen” Dingen, wie Politik, Wirtschaft etc. abhält.
Jetzt haben wir was zum Spielen, hurrrrrrrrraaaaaaaaaa !!!!!!!!!
@SF
Zwei Elemente des iPad sind bei Deiner Betrachtung nicht in den Fokus geraten:
1. Das iPad kann auch als Spielkonsole genutzt werden. Die drei Platzhirsche in diesem Segment hatten noch vor wenigen Wochen schlichtweg bestritten, dass ein neuer Player von Gewicht in den Markt eindringen könnte. Ein portables Gerät mit 10″ Display und 10 Stunden Laufzeit ist ein Wort und möglicherweise ein Grund oder zumindest ein Anlass dafür, das iPad zu kaufen. Jetzt kann es durchaus sein, dass im Bereich der Spielkonsolen der Markt neu verteilt wird. Es wird eine Frage der Performance sein.
2. Der Online-Bookstore wurde zwar in der Präsentation nur kurz angerissen und dies mag der Jobs’schen Eitelkeit oder Konsequenz gegenüber nicht autorisierten Vorabveröffentlichungen aus der Verlagsbranche geschuldet sein, nichts desto trotz ist die Buch-Funktion möglicherweise schon in Bälde deutlich gewichtiger, als die tagesaktuellen Medien.
3. Für Oma mag die Bilderrahmenfunktion sein. Da muss dann aber wohl eine Abschaltfunktion nach 4 Stunden als Werkseinstellung rein, sonst darf das iPad in Europa vielleicht bald nicht mehr verkauft werden.
Reinard hat “leider” recht. Das iPad wird sich wie das iPhone durchsetzen, weil es von Apple kommt und sich die meisten Nutzer nicht fuer fuer irgendwelche Zusatzfeatures interssieren. Als eine Art besseres Ebook sicher nicht schlecht. Good enough is the worst enemy of better ;)
OT: Hab bei Spiegel auch gelesen, dass das iPod nicht Multitasking sondern nur Multithreading kann. Aus der Usersicht stimmt das wohl. Vom Technischen her is da allerdings kein Unterschied.
Wird man denn von diesem Hype nirgends verschont?
Jetzt wird auch noch hier darüber berichtet.
Kann man die Produktneuheiten von Apple einfach nicht ignorieren?
Also mein iPhone deckt meine mobilen Bedürfnisse bis jetzt ganz gut ab, aber so ein iPad könnte in zweiter oder dritter Generation auch interessant für mich werden.
In dem Artikel stecken aber ein paar kleine Auslassungen. Es gibt schließlich den Jailbreak und damit u. a. dem Cydia-Store, der nicht nur die Funktionalität des iPhones ganz schön aufbohren kann, sondern auch alternative Programme bereit hält, die es nicht in den App-Store geschafft haben. Außerdem kann man auch einen Crack installieren, der das DRM von iTunes sehr einfach aushebelt. “Gesaugte” Apps werden dann per Doppelklick installiert und man kann die sogar mit iTunes synchronisieren. Das wird´s wohl alles früher oder später auch für das iPad geben.
Backgrounder in Verbindung mit Kirikae gibt z. B. ein hervorragendes optionales Multitasking für alle Apps her und die sind beide kostenlos. Schicker aber ein wenig speicherhungriger geht es noch mit dem ProSwitcher, mit dem man die Apps wie beim Palm Pre wechseln kann. Mit biteSMS habe ich T-Mobile ausgetrickst und schicke SMS für 8 statt 19 Cent. Das App ist auch deutlich besser als das von Apple, ist aber genau so schick gemacht.
Dank Five Icon Dock und Five-Column SpringBoard habe ich fünf statt nur vier Spalten. QuickScroll aktiviert bei Bedarf eine Scrollleiste, wo man auf langen Seiten sonst am Schieben ist wie ein doof und und und…
Nur Flash kriegt man leider nicht drauf.
Also mit Jailbreak ist so manches Argument eigentlich passé und wie Reinard schon richtig schrieb, wird einiges, was man jetzt vermisst, ja noch kommen. Das iPhone hatte beim Start nicht mal ein SDK, also keine Fremdprogramme möglich und war technisch längst veraltet. Da hat Apple ja doch schnell aufgeholt.
Zum Thema ob kostenloser Journalismus und andere digitale Inhalte der Gesellschaft mehr geschadet als genutzt haben, gibt es hier einen sehr interessanten Artikel von Jaron Lanier. Der Tenor lautet, dass man mit Micro-Payments wieder bessere Qualität in vielen Bereichen und bessere Arbeitsbedingungen erreichen könnte.
Der App-Store geht ja schon sehr in die Richtung und war sowohl für mich als Käufer als auch für die Anbieter der Apps eine Bereicherung. So eine Vielfalt an Apps für jedes noch so kleine Bedürfnis zu einem meist auch sehr kleinen Preis ist halt für alle Seiten eine Win-Win-Situation. Gibt auch tolle kostenlose Apps, aber die für 79 Cent geben sich halt einen Tick mehr Mühe. Im Journalismus könnte so ein Konzept auch funktionieren bzw. den auch qualitativ verbessern. Für bei Reuters und DPA abgeschriebene Nachrichten gibt´s halt auch kein Geld.
@Shitop
Stimmt, für Freunde portabler Konsolen mag dies ein echtes Feature sein. Ein Ersatz für einen PC (oder eine “echte” Konsole) ist das freilich nicht. Sogar auf meinem Netbook laufen sehr viele Spiele.
Das wage ich doch stark zu bezweifeln! Wer will denn schon ein Buch auf einem Tablett-PC lesen? Grauenhafte Vorstellung ;-)
@Schwabe
Nicht, wenn sie tief in den Bereich Onlinejournalismus reinragen ;-)
Oh Mann!
Jetzt ist das Teil auch beim Spiegelfechter angekommen….
Ohne Rumzutrollen, muss man die Werbetrommel so rühren, bzw sich SO einbinden lassen?
Die Apple Produkte sind eigentlich insgesamt ziemlich minderwertig. Sie punkten nur durch die Abgestimmtheit der einzelnen Produkte aufeinander im Apple-Universum. Nur man muss sich eben in dieses Universum trauen und darauf mit allen Nachteilen – und davon gibt es SEHR viele – einlassen.
Design oder “gute Gestaltung” lasse ich nicht als Vorteil gelten. Erstens ist das rein subjektiv und oft genug wird dies als Vorwand benutzt um Unzulänglichkeiten zu cachieren.
@Leynad
HAHAHA. ich dachte die ganze Zeit Apple-Produkte wären für _Nicht_frickler…
@SF
“Grauenhafte Vorstellung ;-)”
Ja, volle Zustimmung. Die Option, die Papierlieferanten mit ihren immer quälenderen Preisvorstellungen, die Druckereien, die Verlagsauslieferungen, Barsortimenter und Buchhändler mit ihren 35% loszuwerden, könnte für manchen Verleger jedoch durchaus attraktiv sein. Dass er in der Konsequenz selbst möglicherweise obsolet werden könnte ist eine andere Geschichte.
Ich bin als Autor gerade von einer Verlagsprogrammübernahme betroffen und finde die “Körperlichkeit” von Büchern im Augenblick gar nicht lustig. Über Wochen nicht lieferfähig und zahlreiche Exemplare beim Lagerübergang verschmutzt und damit nicht mehr honorarfähig ;-(
Ich habe gerade ein Dejavu: Als das iPhone vorgestellt wurde, konnten sich viele Technik-Interessierte beileibe nicht vorstellen, wer dieses Gerät brauchen könne. Andere Smartphones hätte ja so viele Features mehr und seien schon seit Jahren verfügbar.
Jetzt fragst du, SF, als iPhone-Besitzer, wer dieses iPad brauchen könne. Da wären zum einen die Netbook-Benutzer. Mit einem iPad kann man die typischen Aufgaben eines Netbook komfortabler erledigen. Es ist viel handlicher und der Akku hält wesentlich länger.
Und dann sind da noch die Technikscheuen, denen Computer mit Mausbedienung, überlappenden Fenstern und Verzeichnisbäumen zu kompliziert sind. Ja, die gibt es. Und das sind mehr als man denkt. Und die werden mit der Benutzerschnittstelle, welche die größte Stärke des Gerätes ist, viel besser zurechtkommen als mit jedem PC.
Natürlich sehe ich die Entwicklung, die du beschreibst mit Sorge. Aber als Technologie-Begeisterter freue ich mich aber über die Evolution des Personal Computers. Das Tablet ist eine natürliche, unausweichliche Form des Computers. Oder hat hier keiner Star Trek TNG gesehen? Schon bald werden andere Hersteller nachziehen und hoffentlich Tablets mit vergleichbarer Bedienqualität und offeneren Distributionswegen für Software- und Content liefern.
@SF: Stimmt, für Freunde portabler Konsolen mag dies ein echtes Feature sein. Ein Ersatz für einen PC (oder eine ?echte? Konsole) ist das freilich nicht. Sogar auf meinem Netbook laufen sehr viele Spiele.
Ich game ab und an ganz gerne und trotz flottem Mac mit Windows 7 und XBox 360 am liebsten auf dem iPhone. Erstens gibt es wirklich sehr geile Game, die nur mit Touchscreen oder Bewegungssensor Sinn machen, zweitens kosten die viel weniger und drittens natürlich auch gerne in der Bahn, die ich oft in Anspruch nehme. Momentan am liebsten GTA:CTW, welches für 8 Euro einen Bruchteil der DS-Version kostet und bisher mehr Abwechslung bietet als GTA 4. Da sind dann auch so lustige Touchscreen-Minigames eingebaut, die mit Gamepad oder Maus keinen Spaß machen würden. Aber man braucht schon sehr gute Augen für die winzige Darstellung, wo dann das iPad interessant wird.
Da sich sicherlich viele Softwarehersteller jetzt auf das iPad stürzen in der Hoffnung, dass das ein ähnlicher Erfolg wird und die die ersten sind, wird es für das Gerät auch schnell viele angepasste Games und Programme geben, die dann wiederum den Kaufreiz erhöhen. Also das iPad könnte in ein, zwei Jahren die wichtigste mobile Game-Konsole überhaupt sein.
@Leynand
Und es gibt noch den Apptrackr. Aber das ist m.E. nichts für Otto Normalverbraucher, wie ich es im Artikel nannte.
So “herrvorragend” ist dieses Multitasking keinesfalls. Herrvorragend wäre ein echtes Multitasking, bei dem man mit einer Taste durch die offenen Programme scrollen kann.
Toll und wenn Du sie über GMX schickst, ist es noch preiswerter. Auch das ist aber eher was für Geeks und nicht für Otto Normalnutzer.
Absolut, sehe ich ähnlichh.
Da kommt aber der Knackpunkt – biete ich die App zusätzlich(!) zum freien Webcontent an, oder fällt der freie Webcontent weg? Darum ging es mir, da ich letzteres befürchte.
Nun, das Leben lehrt, nicht das beste Produkt setzt sich durch, sondern jenes, bei dem es besonders gut gelungen ist, den Verbraucher davon zu überzeugen, daß es für Ihn unabdingbar ist. Insofern kann es durchaus möglich sein, daß sich solch fragwürdiges Gerät durchsetzt. Ich für meinen Teil halte es allerdings für deutlich mehr als flüssig. Gut, ich besitze weder iPod, noch IPhone noch sonstiges von diesen Geräten. Wohl wünsche ich mir ein Handy mit dem man telefonieren und welches im Alltag benutzt werden kann, diese Art scheint aber auszusterben. Ich liebäugel auch mit so einem Tablett-Rechner, der müsste aber schon ein wenig mehr können, um dafür Geld auszugeben.
@pescobar: Die Apple Produkte sind eigentlich insgesamt ziemlich minderwertig. Sie punkten nur durch die Abgestimmtheit der einzelnen Produkte aufeinander im Apple-Universum.
Sag das mal meinem iPhone, meinem Mac mini und meinem Macbook Pro. Sorry, aber was ich da von der Konkurrenz gesehen habe, hatte höchstens nettere Karton-Features. Alles andere ist meistens Schrott im Vergleich. Ausrutscher gibt´s von Apple auch hin und wieder, aber ich habe seit 10 Jahren immer Glück mit der Hardware gehabt.
HAHAHA. ich dachte die ganze Zeit Apple-Produkte wären für _Nicht_frickler?
Frickeln muss man da gar nicht. Jedes Windows XP installiert sich schwieriger. Außerdem gibt es für Jailbreak-Apps immer einen De-Installer, der im Gegensatz zu Windows auch funktioniert.
PS: Habe noch ein sehr gut laufendes Windows 7 auf dem Mac. Schön, dass ihr auch mal ne Ahnung bekommt, was ein gutes Betriebssystem für ein Unterschied sein kann. Leider bietet es nur rudimentäre Funktionen im Vergleich zu Snow Leopard.
@pecobar
Ohne Rumzutrollen, mein Artikel ist wesentlich negativer als Dein Kommentar ;-) Eine Werbetrommel sieht da wohl anders aus.
Ich glaube auch nicht dass der iPad also Lesegerät zum grossen Erfolg wird. Allerdings könnte die Konkurrenz einigen Druck auf Amazon ausueben die Preise fuer Kindle-Buecher zu senken oder die Konditionen fuer Verlage zu verbessern. Und der Kindle könnte auch fuer Zeitungsverlage interessant sein, immerhin kosten Zeitungsabos da um die 9-15$ pro Monat. Allerding weiss ich nicht wieviel davon an Amazon geht.
Fuer die BILD ist der Kindle allerding weniger interessant, denn wer möchte all die schönen Bilder nackter Damen und kotzender Promis in 16 Grautönen begutachten.
Get used to the blue legos ;-)
@15 Shitop
Das elektronische Bücher für Verlage und vor allem für die Autoren(!) eine feine Sache sind, glaube ich gerne. Als Leser kann ich mich mit so etwas aber nicht anfreunden. Ich gehöre sogar zu den Internetausdruckern ;-) Für meine Recherchen erstelle ich mir meist Stapel von Papier – in 8pt ohne Leerzeilen und Rand *g*. Für mich geht immer noch nichts über Papier – aber das ist sicher eine Ansichtssache.
@julian
Was sind typische Netbook-Aufgaben? Ich tippe hier gerade diesen Kommentar (und alle meine Artikel) auf einem Netbook. Ich nutzte das Netbook für Photoshop, für Skype, als Spielzeug für ältere Strategiespiele, als Office-Ersatz und und und. Das alles geht mit dem iPad nicht – zumindest nicht sinnvoll.
Yep – das ist die Zielgruppe, nur denen werden m.E. die 500 Euro zu viel sein. Ich kann mich allerdings auch täuschen.
Was mich mal brennend interessieren würde, ist, ob man zur Inbetriebnahme eine iPads einen PC oder Mac braucht. Für ein iPhone bracht man nämlich zwingend(!) einen Computer. Wenn dem beim iPad auch so ist, fällt diese Zielgruppe schon weg.
@Leynard
Bitte? Das ist ja wohl nicht Dein Ernst. Mann kann doch die PC-Version von GTA4 nicht mit diesem Blöckchen-Spiel in Amiga-Grafik vergleichen ;-)
Aber egal – über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
@Spiegelfechter: So ?herrvorragend? ist dieses Multitasking keinesfalls. Herrvorragend wäre ein echtes Multitasking, bei dem man mit einer Taste durch die offenen Programme scrollen kann.
Mit Kirikae oder ProSwitcher geht das doch problemlos. Da kannst du zwischen den Apps switchen wie du lustig bist und auch so viele starten bis der Speicher voll ist. Wäre schöner, Apple hätte was in der Art zumindest auf dem iPad gleich integriert, aber viel besser kann es ohne Zusatzknopf auch nicht funktionieren.
Toll und wenn Du sie über GMX schickst, ist es noch preiswerter. Auch das ist aber eher was für Geeks und nicht für Otto Normalnutzer.
Naja, Jailbreak ist schwieriger als kein Jailbreak, aber was ich auf den PC mit freier Software schon für Problemlösungen ergooglen musste, war weitaus haarsträubender in jedem Fall.
Da kommt aber der Knackpunkt ? biete ich die App zusätzlich(!) zum freien Webcontent an, oder fällt der freie Webcontent weg? Darum ging es mir, da ich letzteres befürchte.
Letzteres wird niemals kommen, da es immer Unternehmen/Newsseiten gibt, die mehr Klicks generieren und Werbung über Umsonst-Angebote verkaufen wollen. Bei den Apps ist das ja ähnlich. Für lau kriegt man doch fast alles. Ab heute auch die FTD als App.
@Leynand
Na ja, wenn ich am PC Probleme habe, die ich ergooglen muss, kostet mich dies meist nur Zeit. Einem iPhone verbieten zu wollen, nicht mehr über Edge ins Netz zu gehen, kann bei Nichtgelingen richtig(!) viel Geld kosten. Meinen ersten Versuch musste ich nur mit 2 Euro Lehrgeld bezahlen, da auf der Prepaid-Card nicht mehr Geld drauf war. Ein Freund von mit hat fast 200 Euro dafür bezahlen müssen. So einfach ist das iGefrickel nun mal nicht.
Flash soll bitte sterben. Wenn es etwas auf meinen MacbookPro gibt, dass schnell die CPU auf 100% gehen lässt, dann ist es Flash.
Seit ClickToFlash (Flash-Blocker) ist das kein Problem mehr.
Hier ein Link zu möglichen Gründen, warum Apple so handelt.
http://daringfireball.net/2010/01/apple_adobe_flash
Adobe-Software an sich ist auf dem Mac für mich sowieso ein rotes Tuch.
Man muss einfach mal versuchen, Adobe PS CS3/4 zu installieren, wenn man die Gross- und Kleinschreibung-Unterscheidung im Dateisystem aktiviert hat. Es geht nicht! ..
Die einzige Lösung ist es, das System neu zu installieren und die Gross/Klein-Unterscheidung auszumachen. (siehe http://kb2.adobe.com/cps/326/326193.html)
Und wer solche Software schreibt, hat es nicht verdient unterstützt zu werden.
zum iPad ^D^D^D^D iFlop:
http://twitpic.com/1071ra
vielleicht in Version 2, wenn Kamera, USB, etc eingebaut ist.
@boecko
Und ich dachte immer die “Kreativen”, die ja ausschließlich auf Adobe arbeiten, wären die größten Mac-Jünger ;-)
nun ja, ich habe nun nicht gerade auf das iPad gewartet, aber interessant finde ich die geraeteklasse schon. bisher habe ich immer so ein bisschen auf den kindle dx und den textr geschaut, aber daran hat mich a) der Preis und b) fehlende farbigkeit gestoert.
das iPad ist nun aber auch nicht der große wurf- insbesondere die fehlende konnektivitaet (sei es nun usb, steckkarten, lan etc.) ist ein großes manko. ich schaetze apples geraete allgemein durchaus, da sie zwar oft teuer, aber auch sehr durchdacht und hochwertig verarbeitet sind. außerdem ist das spiegelnde display für lesegeraete ein absolutes no go. die aufloesung des displays ist mit 1024×768 pixeln auch nicht berauschend. umts sollte neben usb mindestausstattung sein. der preis letztendlich wird gerade die “daus” abschrecken- wer aus dieser klientel gibt bis zu 730 $ fuer ein “surf-board” aus?
trotzdem bin ich ueberzeugt, dass es kaeufer finden wird. vielleicht ist dann die 2. oder 3. generation mit farbiger eINK, ohne schminkspiegel und variableren speicher brauchbar für mich ;-)
@ sf
4:3 ist für web und für lesegeraete eigentlich die beste loesung. ich bin z.b. gerade von meinem heißgeliebten 4:3-IBM Thinkpad auf ein 16:9-Dell umgestiegen und bereue es täglich ;-)
@Spiegelfechter
Ich bin zum Glück Entwickler ;) und wollte nur die DEMO von Adobe PS installieren .. mir reicht normalerweise Gimp.
Ich mag meinen Mac, weil darauf das schönste UNIX out of the box läuft, aber gegen das Reality-Disortion-Field von Steve Jobs bin ich immun, obwohl es schon sehr beeindruckend sein muss ;)
Nochmal zu Adobe Flash. Man muss sich nur mal die Kommentare im offiziellen Adobe-Blog dazu durchlesen, um zu sehen, dass wenigstens diese Entscheidung Apples richtig war.
http://blogs.adobe.com/flashplatform/2010/01/apples_ipad_–_a_broken_link.html
@SP: Bitte? Das ist ja wohl nicht Dein Ernst. Mann kann doch die PC-Version von GTA4 nicht mit diesem Blöckchen-Spiel in Amiga-Grafik vergleichen ;-)
Aber egal ? über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
Die XBox 360 hab ich mir nur für GTA 4 gekauft und es etwa zu 70% gespielt und noch diese Rocker-Erweiterung zur Hälfte. GTA: CTW ist dagegen eher wie die ersten drei GTAs, aber mit einigen Verbesserungen auch gegen GTA 4. Man muss z. B. Autos kurzschließen oder den Computer überlisten je nach Auto, wenn man sich ne parkende Karre schnappt. Auch fahren sich die Autos kontrollierter und nicht so schwammig wie in GTA 4. Amiga-Grafik würde ich nicht sagen, eher Playstation 2, aber bei der DPI-Auflösung sieht das knackiger aus.
Der Spaß ist jedenfalls nicht abhängig von der größe des Displays und der Grafikpower. Die Inhalte sind entscheidend und die sind stimmig bei diesem App. Es macht halt süchtig. Aber habe auch so tolle Games wie Pushy entdeckt, die Schach in nichts nachstehen, nur das man gegen die oft äußerst vertrackten Level und nicht gegen einen menschlichen oder CPU-lastigen Gegner spielt. Lösungen im Netz sehen dann auch so aus: B3 auf A5 oder so. Wundervolles Game für 79 Cent mit zig Stunden Kniffelspaß.
Na ja, wenn ich am PC Probleme habe, die ich ergooglen muss, kostet mich dies meist nur Zeit. Einem iPhone verbieten zu wollen, nicht mehr über Edge ins Netz zu gehen, kann bei Nichtgelingen richtig(!) viel Geld kosten. Meinen ersten Versuch musste ich nur mit 2 Euro Lehrgeld bezahlen, da auf der Prepaid-Card nicht mehr Geld drauf war. Ein Freund von mit hat fast 200 Euro dafür bezahlen müssen. So einfach ist das iGefrickel nun mal nicht.
Zeit ist ja häufig auch Geld und das iPhone für offline nicht gemacht. Ich als Wenig-Telefonierer habe da eigentlich kurz vor der Preiserhöhung einen guten Deal gemacht. Für 820 Euro komplett inklusive allem habe ich ein iPhone 3GS und über den Zeitraum von 2 Jahren 60 Freiminuten in alle Netze, 200 MB Daten (wer kein Online-Radio oder -Video benutzt, muss da nie drüber nachdenken), Weekendflat ins Festnetz und zu T-Mobile. Dafür sind nur die SMS sehr teuer, die ich umgangen habe. Als Viel-Telefonierer kriegt man natürlich bessere Konditionen vor allem bei O2, aber der bin ich nicht.
Mit Konkurrenz-Geräten ist das aber noch schwieriger, die aus dem Netz zu bringen. Das HTC HD2 will z. B. alle 10 Minuten den aktuellen Wetterbericht, damit es toll animiert das Wetter auf dem Desktop anzeigen kann. Also ohne Datenpensum ist das alles nix. Da ist das Konzept von Apple, von wegen “nur mit Vertrag” vielleicht nicht so schlecht, zumindest von der Idee her.
Ein Kollege von mir sollte übrigens 300 Euro bei Vodafone abgeben, weil er so einen Abzocker-Datenvertrag für 10 Euro monatlich ausgewählt hat, bei dem jedes KB zigfach aufgerundet wird. Leider Push-Mail aktiv gehabt und das Datenpensum damit zigfach überschritten. Zumindest haben sie es ihm nach viel Palaverei als Gutschrift angeschrieben und er darf jetzt 20 Euro monatlich abdrücken für ne Flat. Also mit seinem “freien” iPhone kommt der auch nicht billiger weg.
@ boecko 29
Bei der Dicke des iPad ist der Einbau einer Kamera gar nicht so einfach. Die flachen Kameramodule gibt es nur für Videoanwendungen mit extrem kleinen Sensoren und sehr kleinen Brennweiten. Da ist dann auch ohne AF von “vorne bis hinten” Alles scharf. Memos lassen sich damit zu Not noch aufnehmen. Für “richtige” Fotos sieht es da jedoch schon recht kritisch aus. Mit dem iPad Camera Connection Kit soll es jedoch für das iPad Optionen geben, Bilder aus einer Digitalkamera schnell auf das iPad zu überspielen.
Zum iPad Camera Connection Kit:
http://www.photoscala.de/Artikel/Das-iPad-Apples-neuer-Tablet-Computer
@Leynad
Wie gesagt, ich finde die Klötzchengrafik auf dem Mini-Handydisplay derart gruselig … auf dem PC sieht GTV4 mit ordentlicher Grafikkarte und gutem Monitor hingegen so richtig State of the Art aus. Aber egal – jedem Tierchen sein Pläsierchen ;-)
Dafür finde ich die Poker-App sehr nett ;-)
Jein – der iPod Touch ist ja nichts anderes. Was ich mit dem iPhone will, ist ein iPod touch mit einfacher Telefon- und SMS-Funktion – nicht mehr. Für eine Journalisten ist auch die Möglichkeit, Gespräche mitzuschneiden und problemlos als MP3 an den richtigen Rechner zu schicken eine sehr feine Sache. Aber eine Datenflatrate ist mir ehrlich gesagt zu teuer, da tut es die olle Prepaid-Karte mit 9 Cent in alle Netze auch ;-)
Hüstel, Du sprichst mit einem armen Journalisten und nicht mit StefanP! Für 820 Euro fahre ich in den Urlaub, aber kaufe mir sicher kein Gadget ;-)
Ist es nicht gut, wenn die Verlage wieder ein vernüftiges Finanzierungssystem haben?
@SP: Wie gesagt, ich finde die Klötzchengrafik auf dem Mini-Handydisplay derart gruselig ? auf dem PC sieht GTV4 mit ordentlicher Grafikkarte und gutem Monitor hingegen so richtig State of the Art aus. Aber egal ? jedem Tierchen sein Pläsierchen ;-)
Wie gesagt, viele Games sind speziell für iPhone/iPod Touch gemacht, und wenn es den Leuten nicht gefällt, landet das Game ja auch in den hintersten Ecken, wo es keiner mehr findet.
GTA 4 sieht z. B. ziemlich ärmlich aus und die Autos fahren sich Scheiße, wenn man vorher Burnout Paradiese gespielt hat. Die Grafik und Steuerung auf der XBox 360 ist da so genial, dass man GTA 4 da wirklich nicht mehr anschauen mag, so schlecht ist das. Und man muss da auch keine Horden von CPU-Typen abmurksen, was mir auch nicht wirklich Spaß macht.
Aber eine Datenflatrate ist mir ehrlich gesagt zu teuer, da tut es die olle Prepaid-Karte mit 9 Cent in alle Netze auch ;-)
Bei O2 gibt´s doch so was schon für 10 Euro im Monat, was ich so gehört habe. Das ist billig, angesichts der UMTS-Lizenzen, die vor allem in Deutschland so teuer waren: http://de.wikipedia.org/wiki/Versteigerung_der_UMTS-Lizenzen_in_Deutschland#Andere_europ.C3.A4ische_L.C3.A4nder
Oder wie unser Ex-Minister Eichel so schön sagte: Unvermutete Mehreinnahme zur Tilgung von Staatsschulden.
Ich weiß schon, wieso ich im Haushalt nicht ein einziges Apple-Produkt habe, nicht mal Quicktime.
@Leynad
Eben, darum stellt O2 ja auch ab 200MB (*g*) auf GPRS-Geschwindigkeit um. Wer braucht so was? 10 Euro fürs Klosett und da auch iPhones nur einen Sim-Slot haben, ist das eh nicht zu gebrauchen.
Superinteressanter Artikel und ebensolche Diskussion in den Kommentaren.
Ich verfolge das eher aus der Alien-Perspektive, da es hier um eine Abteilung der (Unterhaltungs)Elektronik geht, mit der ich wenig bis nichts zu tun habe.
Der PC sei durch nichts zu ersetzen, wurde hier postuliert. Diesbezüglich habe ich jedoch andere Beobachtungen in meiner Umgebung gemacht. Erstaunlich viele Leute vom daddelnden Junior bis zum PC-User der ersten Generation steigen auf Schlepptops um. 15″ Display, Dualcore 2GHz, 4GB RAM, 500MB Video-Speicher, >300GB Festplatte und und und ca 500?, damit scheinen PCs ersetzbar zu sein.
Klingt attraktiv, was ich jedoch nicht mit persönlicher Erfahrung belegen kann.
Vor knapp 30 Jahren habe ich bei einer Diskussion in einer Berufsschulklasse für Buchhändler den Advocatus Diaboli gemacht, damit eine Kontroverse zustande kam. Thema war. “Kann der Computer das Buchh ersetzen.” Als alter SiFi-Fan konnte ich mir ein Gerät wie dieses iPad durchaus vorstellen, sodaß es mir nicht schwer fiel zu sagen “Yep, kann er …ob ich damit in meinem Lieblingssessel sitze und schmökere oder mit nem Buch, dürfte keinen Unterschied machen.”
Dafür zog ich mir nachhaltig die Abneigung der strickenden Damen zu.
Jetzt, da das Augenlicht trüber und ne Brille unbezahlbar ist, lese ich ausschließlich am PC. Die variable Buchstabengröße ist der Bringer.
Sobald Tablet-PCs mit dem Funtionsumfang eines oben beschriebenen Labtops verfügbar sind nebst finanzieller Machbarkeit, steht sowas auf meiner Wunschliste.
Doch soll es bitte herstellerunabhängig sein und ein Linux meiner Wahl möge drauf laufen.
Nerviges Thema,
als -ähem- snob habe ich mich gerade auf
http://baselinescenario.com/2010/01/29/steve-jobss-magic
zum Thema ausgelassen.
Etliche Amis befremden sich ja schon am Namen, der weibliche Intim-Accessoires assoziiert.
Die Debatte bzgl Sinn/Unsinn des iPad halte ich zT für verfrüht. Multitasking etc.
Könnte es nicht sein, dass Single-Tasking auch eine gewisse läuternde Wirkung haben könnte?
Habe momentan 9 Applikationen offen, und frage mich, ob das sein muss?
Etwas Zen täte uns doch allen gut, oder?
Vorm Komplett-Abschalten es mal mit EINEM Task probieren.
Spass beiseite.
Multitasking oder 4:3 sind Nebensächlichkeiten, und haben zT auch gute Gründe.
Ich will zB nicht gern ein Buch in 16:9 lesen.
Die 16:9 Leute sind zZ eine Minderheit, anderen Geisteszustand ich ehrlich gesagt zweifle. Oberfläche vor content. Von solchen Leuten halte ich Abstand.
Dito Multitasking –ist aus technischer Sicht eine Nebensächlichkeit, die jederzeit nachgerüstet werden kann.
(Ich halte Jobs für klever, stur und alt genug, dass er das Multitasking Paradigma nochmal auf den kollektiven Prüfstand stellt. DAS IST NÄMLICH GEFÄHRLICH!)
Meine Bedürfnsse sind erstmal ganz bescheiden:
Ich liege im Bett, will noch was lesen, und vielleicht noch ein Video anschauen, ohne an Akkuladung
oder sonstwas denken zu müssen.
Weiteres ergibt sich.
Mit einem Netbook würde ich -ähem- nicht ins Bett gehen.
Das sind vielleicht so Nebenwirkungen, an die nichtmal Jobs gedacht hat.
Das iPad senkt vermutlich die Geburtenrate weiter.
Das ist doch ein Segen, oder?
@SP: Hüstel, Du sprichst mit einem armen Journalisten und nicht mit StefanP! Für 820 Euro fahre ich in den Urlaub, aber kaufe mir sicher kein Gadget ;-)
Das war ja auf zwei Jahre gerechnet. Gezahlt habe ich erstmal nur irgendwas um die 150 Euro. Der Rest kommt hinterher…
Aber mal zu nem anderen Thema. Ich habe gerade meinen Monatslohn bekommen und habe da etwa 35 Euro mehr netto auf dem Konto als 2009, trotz Steuerklasse 1, Juhu dachte ich, aber ich weiß im Gegensatz zu den meisten noch, dass das keine Schwarz-Gelbe, sondern ne Schwarz-Rote Entscheidung war, die mir dieses Geld überlassen hat. Das scheint wohl keinen mehr zu interessieren…
Eben, darum stellt O2 ja auch ab 200MB (*g*) auf GPRS-Geschwindigkeit um. Wer braucht so was?
200 MB klingt erst mal läppisch, aber wie gesagt, man kriegt die kaum voll, wenn man nur auf Webseiten (ohne Flash) unterwegs ist und keine Audio- oder Videodaten zieht. WLAN sollte natürlich schon zu Hause und am Arbeitsplatz vorhanden sein, aber eine Stunde Deutsche Bahn am Tag konnten mich nicht zu mehr verleiten. Ich habe für die Prüfung der Daten mein KostenCheck-App, welches mir jeder Zeit meine UMTS-Nutzung aufzeigt, aber mehr als 110 MB ist schon schwierig für mich. Gerade als Leser muss man sich da kaum Gedanken zu machen, weil die Seiten meistens nichts wiegen.
Deswegen gibt es ja E-Book-Reader. Die lesen sich, bzw. sollten/werden, wie normales Papier. An einem normalen LCD kann man wirklich schwerlich ein Buch lesen. Deswegen glaube ich das sich der iPad nicht als Buchersatz durchsetzten wird, das wäre dann wirklich ein schritt nach hinten.
@Degnaphata
Das stimmt natürlich, obgleich ein solcher Rechner streng genommen natürlich auch ein PC ist ;-)
@Groo
Die “Kritik” an 16:9 bezog sich auf die Aufgabe als Videoplayer. Ein Display für Filme – und das soll das iPad ja sein – mit 4:3 schneidet nun einmal entweder etwas aber oder lässt den Film so klein erscheinen, dass es keinen Spaß mehr mach.
@Leynad
Du weißt aber, dass dies 200 MB pro Monat(!) sind … nicht pro Tag ;-)
Ich muss nur einmal husten und habe schon 200 MB Traffic – vielleicht mache ich ja auch was falsch ;-)
Zum Thema iPad sind meine Eltern wohl die Zielgruppe überhaupt. Da hab ich sie schon zum iMac missioniert und die kommen überhaupt nicht parat damit. Vor allem die Fenster-Duselei stört die total, die nunmal im Multitasking OS so vorgesehen ist und die Maus ist zu weit weg von dem, was die wollen. Zwei Funktionen auf einer Maus, je nachdem, wo man hinklickt – zu viel des Guten. Die klicken jedes Fenster weg, was die gerade nicht interessiert und genau die Einstellung braucht man, um das iPad toll zu finden.
Das sind genau die Apps drauf, die sie interessieren, richtig schön für Doofe gemacht.
Das Ding wird ein Hit.
@Groo
Als jemand, der über das Thema erst einen Vortrag gehalten hat, bekomme ich bei diesen Satz (insbesondere wg. der Verwendung des Wortes Multitasking) Ausschlag ;)
ipod Touch, iPhone und iPad (ohne das ich es gesehen haben) beherrschen Multitasking, da alle den Darwin Kernel unter iPhoneOS benutzen. z.B. sieht das auf meinen (jailbreak) iPhone so aus:
Darwin Kernel Version 10.0.0d3: Fri Sep 25 23:30:45 PDT 2009; root:xnu-1357.5.30~3/RELEASE_ARM_S5L8900XAn der Prozessliste sieht man, dass mehrere Tasks gleichzeitig laufen
PID TT STAT TIME COMMAND
1 ?? Ss 2:32.65 /sbin/launchd
12 ?? Ss 2:35.71 /usr/sbin/notifyd
13 ?? Ss 4:31.39 /usr/sbin/mDNSResponder -launchd
14 ?? Ss 6:34.12 /usr/sbin/syslogd
15 ?? Ss 75:04.24 /usr/libexec/configd
17 ?? Ss 3:02.66 /usr/sbin/BTServer
19 ?? Ss 0:00.21 /usr/bin/sbsettingsd
23 ?? Ss 12:29.32 /usr/libexec/lockdownd
27 ?? Ss 0:03.46 /usr/sbin/fairplayd
34 ?? Ss 10:14.49 /System/Library/PrivateFrameworks/CoreTelephony.framework/Support/CommCenter
932 ?? Ss 1:52.29 /System/Library/Frameworks/SystemConfiguration.framework/SCHelper
2942 ?? Ss 1:50.70 /System/Library/PrivateFrameworks/IAP.framework/Support/iapd
4180 ?? Ss 0:35.89 /System/Library/PrivateFrameworks/DataAccess.framework/Support/dataaccessd
5998 ?? Ss 0:09.90 /usr/sbin/mediaserverd
5999 ?? Ss 1:38.81 /System/Library/CoreServices/SpringBoard.app/SpringBoard
6005 ?? Ss 0:46.72 /System/Library/PrivateFrameworks/ApplePushService.framework/apsd
6010 ?? Ss 0:05.17 /Applications/MobilePhone.app/MobilePhone
6039 ?? Ss 0:41.80 /Applications/MobileMail.app/MobileMail
6281 ?? S 0:00.68 /usr/sbin/sshd -i
6282 s001 Ss 0:00.14 -sh
6287 s001 R+ 0:00.02 ps ax
Die Einschränkung ist, dass nur ein Progamm im Vordergrund sein kann. Das hat aber mit Multitasking nur am Rande zu tun.
Im Falle des Iphones ist es Programmen im Appstore nicht erlaubt, beim Drücken der Home-Taste in den Hintergrund zu gehen. Das dürfen z.B. nur Mail, Safari, Telefon und iPod. In der Prozessliste läuft zum Beispiel MobileMail, obwohl es garnicht aktiv im Vordergrund ist.
Evtl. wird diese Beschränkung ja gelockert, da der iPad doch mehr Speicher haben sollte als das iPhone.
Ich bin mir eigentlich sicher, dass die iWork-Suite das darf (ist ja von Apple). So ist ein schnelles Wechseln zwischen den Programmen kein Problem.
@ SF #46
OK, so gesehen wird dann nur etwas Rechenleistung gegen Tragbarkeit getauscht. Meinen Junior mußte ich mächtig bequatschen, weil er auf die höhere leistung fixiert war, die es im PC-Gehäuse bei gleichem Preisniveau zu erwerben gibt.
Inzwischen ist er mächtig froh, mit nem Rucksack und Schusters Rappen nach eigenem Gutdünken ‘LAN-Partie’ mit seinem Kumpel machen zu können, ohne Papi wegen Fahrdiensten annöhlen zu müssen.
Und die Großen haben am Arbeitsplatz nen fetten Display stehen nebst Tastatur und Krams. Das ist schon ein anderer Schnack, mal Arbeit mit nach Hause zu nehmen.
#47
Mönsch Jens, da hätte Anti vorstehen müssen bei Dr FengShuis Virensoftware, völlig für lau. Jetzt bist du wahrscheinlich ein Knoten im bösen bot-Netz, vor dem auf CNN immer gewarnt wird. Und das wird doch aus dem Nordwesten Chinas ferngesteuert, wie ‘Experten’ herausgefunden haben wollen ;-))
Nun verschickst du Zentonen an enlarge-your-pe-mails. Dumme Sache…
Ich nehme an, dass es den SF nicht über Gebühr in seiner generellen Bedeutung schwächt, wenn er ab und an zur pseudotechnischen Trollbude missbraucht wird. Dennoch: Wäre es nicht auch für Trolle ergiebiger, sich an das vorgegebene Thema zu halten?
Es ging um die Bedeutung eines neuen Gerätes im Zusammenhang mit bestehendem und zu erwartendem Content. Könnt Ihr folgen?
Oder ist ein derart einfaches Gerät bereits zu komplex? Und noch ein Hinweis: Es gibt Menschen, die daddeln nicht, die schauen nicht TV, sondern machen Ihre Mails, lesen Nachrichten, Blog-Beiträge und Online-Magazine, schauen mal was nach oder kaufen was online. Ansonsten tun sie Dinge OHNE Computer, ganz schön linear, eins nach dem andern, zum Beispiel ein Buch lesen, teilweise hunderte von Seiten am Stück! Ohne Interrupt. Oder sie schauen Monitor (aktuell, von gestern, WDR) auf iPod oder iPad, gemütlich irgendwo, nur nicht vor einem Rechner. Booaaah, wa?
@boecko,
damit habe ich kein Problem.
Wollte nur ausdrücken, dass Multitasking -in welcher Form auch immer- (cooperative-preemptive or whatsoever) KEIN prominentes Thema auf dem Level eines iPad-Users ist.
Die Oma erwartet das nicht (obwohl Frauen ja die geborenen Multitasker sein sollen)
und ich auch nicht.
Ist eher eine Frage von Abstimmung von Erwartungen gegenüber dem Gerät, das ich gerade benutze.
Von einer Fernbedienung oder einer Kaffeemaschine erwarte ich genau das: EINEN Task, den die Leutz
bitte ausführen.
In gewisser Weise ist der ”Fokus’ ein recht tiefes Problem.
Der Background-Task ist gewissermassen eine Tätigkeit des Unbewussten, wo das ‘Ich’ die Forderung stellt, die Ergebnisse zum Umschalt-Zeitpunkt abrufbar zu haben.
Erinnert das nicht an die Everyday-Hierarchien, wo der Chef die Ergebnisse abfragt?
Das iPad ist für mich eine mentale Krücke, um das besser zu verstehen.
Ein philosophisches Vehikel.
JEDES Gerät ist –für mich– ein pV.
Ist das verstehbar?
Sehr Interessanter Artikel Jens :)
Für mich käme so ein komisches Ding nie in Frage. Apple ist und war in der Vergangenheit nicht für Qualität sondern für die Art zu werben berühmt (Darfonbauteile und billig Displays minderer Qualität).
Über die Ausstattung und die Akkulaufzeit kann ein Sony Vaio UX Eigentümer eigentlich nur lachen. Sony hat es schon vor vier jahren geschafft, 3 USB, eine Doppelcam, Wlan, Lan und und und Anschlüsse samt und über 8 Stunden Akkulaufzeit in dieses Gerät zu zaubern (zugegeben für den damals dreifachen Preis und arg kleinem Display, welches aber durch die Qualität des Displays ausgeglichen wird – ein altes JVC 8.9 Zoll würde vergleichend dieses Gerät qualitativ auch um Jahrtausende schlagen), aber wahrscheintlich steckt hinter diesem Nullanschlussverbindungsgerät genau die Idee, die Nutzungsangebote in ein bezahlbares System zu pressen.
Mein Fazit würde daher immer noch lauten: egal was, nur Sony liefert bei einigen Serien das, was sich Qualität nennen darf.
Man fasst es nicht wieviel Blödsinn über Apple zu lesen ist. Ich bin seit dem iPod touch dabei. Und kann inzwischen genervte Nutzer verstehen.
Jeder wusste, dass das iPhone sinnloser quatsch ist. Und Apple ja gar kein Handyhersteller. Dass die Feature nicht ausreichen, niemand es braucht und niemand es bedienen kann. Denn mit Touchscreen kann man nicht arbeiten, dann lieber Blackberry und Co. Natürlich muss man das Ding dazu nie in der Hand gehabt haben, und wenn dann 30 Sekunden im Elektronikdiscount. Jeder Konkurrent zeigte sofort auf, dass am iPhone nichts neues zu finden ist und dass “wir das ja schon seit Jahren können” was Apple da entwickelt hat.
Quintessenz: Das iPhone ist um LÄNGEN besser als die aller Konkurrenz”iPhonekiller”. Die Bedienung ist unerreicht. Bis heute…
Also: ich habe mehr Vertrauen in die Apple-Marketingabteilung als in 1000 Blogs, die ohne auch nur einen Finger an’s Produkt zu legen eine Messerscharfe Analyse vorlegen. Übrigens berichtet die Konkurrenz (diesmal eine Andere) schon wieder, dass: “wir das ja schon seit Jahren können” was Apple da entwickelt hat.
Ach ja, und der Akku lässt sich auch nicht austauschen. Und genug USB-Anschlüsse hat’s auch nicht.
Kleine Info: Apple entwirft den Systemchip selbst. Schon das allein ist eine große Leistung. Was die Produkte aber wirklich abhebt – und das scheint für Laien zu hoch zu sein – ist, dass die Software, und ich meine Low-layer wie Betriebssystem, HAL, APIs schlicht brilliant und perfekt auf die Hardware abgtestimmt sind. Und DAS macht am Ende tatsächlich auch für den Endnutzer den Unterschied. Denn ist der Applikationentwickler gesund freut sich der Nutzer.
Das Apple so nebenbei noch DEN besten Shop für Musik, Filme (naja) und Applikationen hochgezogen hat überrascht kaum, scheint die Konkurrenz doch komplett unfähig zu sein und keinerlei interesse am Kunden zu besitzen. Ich würde mir WÜNSCHEN das wäre nicht so und wir hätten mehr Auswahl.
Ich glaube ich brauche das iPad nicht, aber ich rate mal dass es bald ein Riesenerfolg wird – weil es schlicht sehr gut ist.
Und die klugen Nutzer, die sich nicht von Apple “verarschen” lassen laden halt den 100sten Lottozahlengenerator herunter für ihr Windows Mobile und freuen sich, dass jeder ja wirklich jeder tolle Software für ihr Handy schreiben kann. Also wenn er könnte.
@SF:
Naja, das ist nur halb richtig. Es geht um die Art wie das aufgenommen wird. Direkt hat man die Apple Fanboys, die dann die Kommentare schön mit den ganzen Features vollschreiben. Wie bei vielen Sachen geht es nicht um die Qualität, sondern Quantität.
@Leynad:
Technisch ist Apple meistens minderwertiger als vergleichbare Produkte in der jeweiligen Preisklasse. Meistens hält man als Argument Design, Betriebssystem, etc dagegen. Klar, man kann natürlich ein 300? Netbook mit Win7 Starter nicht mit einem MacPro vergleichen. Einen Thinkpad zB aber schon! Wie ich schon sagte, der Pluspunkt von Apple ist die Abgestimmtheit der Produktpalette aufeinander, was (vordergründig) das Leben vereinfacht (Festplatte kaputt – was macht man dann?; Akku kaputt – alles einschicken???WTF??).
Und hier ist meines Erachtens der Hauptgrund, der für mich gegen Apple spricht. Man muss sich auf Apple voll und ganz einlassen, wenn man diese Produkte sinnvoll benutzen möchte. Und die Vorgaben von Apple sind nicht nur restriktiv – das hat man bei Microsoft ja auch- , sondern die Vorgaben schränken die mögliche Vielseitigkeit so stark ein, dass man sich fast fragen muss, ob jenseits von Apples Universum überhaupt etwas damit machen kann. Siehe zB ipod/iphone und die Bindung zum itunes Account und natürlich die Hardwareunzulänglichkeiten. Klar man kann anfangen zu frickeln, man kann Bootcamp installieren, man kann Linux darauf zum laufen bringen, etc. Aber das ist schon “Zweckentfremdung”; dann holt man sich direkt ein “normalen” PC, Mobiltelephon, Smartphone, keine Ahnung was noch.
Und das stört mich nicht nur bei Apple. Microsoft mit der xbox zB. Die Frage htpc oder xbox. Von der Hardware her direkte, klare Antwort: Xbox! Aber dann: um die Xbox einigermaßen zu benutzen, braucht man einen Xbox Live Account, dann um rudimentäre Features zu nutzen, muss man noch 5+$/Monat überweisen, usw. Wieder das gleiche Problem wie bei Apple. Hier kann man wieder anfangen zu frickeln, aber dann kann man genauso gut einen htpc kaufen und diesen direkt so einrichten wie man möchte.
Das ist wiederum die Stärke von “Netbooks” (vor nicht zu langer Zeit hießen die einfach Subnotebooks, aber anderes Thema). Es gibt keine richtigen Vorgaben _was_ man damit machen soll/kann (auch wenn die Werbung etwas anderes sagt…). Für mich ist mein Netbook ein “vollwertiger PC”. Bis aufs Spielen sind die Tätigkeitsbereiche/Arbeitsabläufe fast die gleichen wie auf meinen normalen Rechner. Die überdimensionierten Notebooks sind zu schwer, zu teuer, zu unhandlich. Vor allem wenn man zu Hause einen richtigen Bildschirm mit richtiger Tastatur etc hat. Was braucht man einen ZweitPC, der das gleiche kann wie der ErstPC, und weder Ersatz noch Ergänzung ist?
Um wirklich Fuss zu fassen (Apple <10% auf dem Rechnermarkt), müsste Apple ein bisschen umdenken. Naja, sogar sehr stark umdenken.
Quintessenz: Was nützt einem “gute” Hardware, “nette” Spielereien, “gute” Bedienung, wenn 2/3 der Bedienung schon vorgegeben ist?
Persönlich empfinde ich dies als übelste Einschränkung. It’s only a f**king tool!
@Ranger
“Also: ich habe mehr Vertrauen in die Apple-Marketingabteilung als in 1000 Blogs…”
AUA,
Aus der Apple Werbung: “You don’t even think about it. You just do!”
Genau _das_ ist das Problem!
@boecko, #48
Als jemand, der sich mit Multitasking schon vor 30 Jahren beschäftigt hat, habe ich mir auch verwundert die Augen gerieben, dass das Ding angeblich nicht Multitaskingfähig sei. Im Jahre 2010!?
Die Kommentare dazu bringen ein wenig Licht ins Dunkle – Leute verstehen darunter alles mögliche, nur nicht das, was Informatiker darunter verstehen.
Ich glaube im Übrigen nicht, dass dem Ding der Erfolg sicher sei, wie es Jens meint. Eine Marktnische hat es zweifelsohne – vor allem Juppies, aber bis iPod wird es nie reichen. Als Volksempfänger für ältere Menschen ist ein 9,7?-Display eher zu klein. Ich hab schon mal versucht mit 10″-Nettops was anzufangen – vergeblich! Sogar auf 12″ erkenne ich kaum noch etwas ohne Anstrengung. Und bei größerer Schrift passt kaum was drauf. Pustekuchen.
Haha, ich habe mir gerade in die Hose geschissen vor Lachen. Der gezeichnete Berger mit dem typisch arrogant-überheblichem Blick. Super gelungen und ganz wie das Original. Kompliment an den Zeichner.
Noch etwas zum Thema: Apple versteht es wie kaum eine andere Firma im Augenblick, den Leuten vor allem ein IMAGE zu verkaufen. “Kauf Apple-irgendwas und Du bist hip/cool/was-immer-Du-willst”. Tja, so läuft das. Wobei ich zugegeben muss, dass zumindest iPod Touch bzw. iPhone durchaus gute Produkte sind. Der Rest (die überteuerten Mac-Rechner und die “kleinen” iPods”) ist meiner Meinung nach nur Durschnitt.
@ Freak, #57:
Würdest Du wie z.B. ich Jens persönlich kennen, würdest Du auch wissen, daß er keinen “arrogant-überheblichen Blick” drauf hat, sondern recht neugierig/interessiert in der Welt rumguckt ;-) Macht sich dann natürlich nicht so gut für das Image :-D Wir sind fast alle nicht so, wie wir scheinen …
@ COPOKA, #56:
Off topic meinerseits ;-) Ich bin derzeit eher mit “Muttitasking” beschäftigt …
LG
Frank
Mal abseits von technischen Details und Sinn oder Unsinn eines solchen Gerätes:
http://www.pro-linux.de/NB3/news/1/15237/fsf-warnt-vor-apples-ipad.html
Zitat daraus:
“Das iPad nutzt DRM laut FSF auf zwei Arten, um den Benutzern Rechte zu nehmen. Zum einen lässt sich auf dem Gerät nur Software installieren, die aus Apples offiziellen App-Store kommt. Via Updates über die Netzwerkverbindung kann Apple jederzeit neue Funktionen hinzufügen oder Funktionen wegnehmen. Außerdem unterliegen alle von iTunes erworbenen Videos DRM-Beschränkungen. Lediglich Musik von iTunes ist mittlerweile keinen Beschränkungen mehr unterworfen.”
Also, wer gern fremdbestimmt mit so einem Teil “arbeiten” möchte, soll ihn sich ruhig kaufen.
Für mich isses nix, ich bin gern im Rahmen meiner Möglichkeiten Herr über mein Eigentum.
Off Topic:
Frank, auch dir gilt immer der Dank dafür, daß du jeden Artikel von Jens hier deinem Lektorat, den prüfenden Augen und so unterwirftst!
;)
@Ranger
Wer noch nie ein Apple Produkt von Innen gesehen hat, der muß natürlich wie ein irrer Applewerbezitate streuen. Ich für meinen Teil wollte eigentlich schon immer wissen, was einem wirklich verkauft wurde, und bei Apple bekommt man bei all seinen Produkten das blanke Grausen.
Eigene Bauteile bei Apple? Fehlanzeige
Intelligente Anordnung? Fehlanzeige
Intelligente Langlebigkeit? Fehlanzeige
Plantinenschrott – ja das ist Apple
Musik bei Apple Store? Fehlanzeige
Die beste Musik, von Hardcore, Balkan bis Cumbia, von Nu Jazz bis Chansons, gibt es bei Apple gar nicht, da ist direktes finden und suchen im Proletarier Myspace und direktes kaufen bei den direkten Produzenten die einzige Option, wenn man Qualität zu schätzen weiß. Und das Apple nun Vorreiter für den Verkauf von Inhalten werden will, ist eigentlich nur die Konsequenz aus seiner ursprünglichen Werbeentwicklung.
@Ralf-zwei.null
Dess isses! Du sprichst mir aus dem Herzen. Apple Hard- und Software haben ganz sicher ihre Vorzüge (in meiner – großen – family fahren die Kizz darauf ab, v. a. wg. Funktionailtät und Stabilität) – aber mich schreckt vor allem anderen der Eindruck, dass mir die Jungs aus dem Obstladen noch abgepitschter erscheinen als die Jungs aus Redmond. Meine Lösung (mit tätiger Unterstützung eines Freundes) Linux.
#55 … auch nich schlecht bemerkt!
Beste Grüße
PS.: Jens, dat interessanteste zum Thema und zu den angestoßenen möglichen Entwicklungen: Natürlich von Dir!
Bei diesem Hype um dieses Tablett ( wieviele KaffeeTassen kann man da eigentlich draufstellen; so 4-6?) fällt mir immer eine Weisheit aus dem Morgenland ein: “A fool with a tool is still a fool”.
Weitermachen.
Das iPad sieht für mich nach einer besseren Surfstation aus. Auch Fotos sind da vielleicht mal schnell betrachtet, die man da aber erstmal “schnell” drauf bekommen muss (so ohne Schnittstelle zur Kamera). Musik hört man besser mit kleineren Geräten oder zu Hause mit der Anlage. NFS sieht ganz witzig aus, aber eine Wii oder PS kann mehr und unterwegs spielen?
Dennoch würde ich das Ding sofort kaufen, nur um gemütlicher auf dem Sofa im Internet zu stöbern. Zumindest war das in den ersten zwei Stunden so. Nachdem ich dann aber wieder “nüchtern” wurde, blieb dann doch mein Meinung zu Apple:
Würde Microsoft nur ein Bruchteil dessen umsetzen was Apple von seinen “Kunden” will bzw. wie Apple seine “Kunden an die Hand nimmt”, wäre der Aufschrei so groß, dass die Regierung, das BSI, die Verbraucherschützer, die EU usw. auf den Plan gerufen würde. Sämtliche Cracker und Skript-Kiddies würden sich wie besoffen auf M$ stürzen.
Auf den Markt der Smartphones kommt jetzt langsam Bewegung (Android im besonderen, Maemo und OpenMoko leider nur bedingt). Nochmal wird man Apple nicht so lange das Feld überlassen und schleunigst ebenfalls Produkte aus dem Segment “Tablets” anbieten (HP, Google, HTC sind ja schon am Start).
Kauft euch nen Palm Pre! :)
Das Pre hat alles was dem iPhone (/iPad) fehlt (handlicher, Multitasking, Flash, SIM-Lock-free, Akku wechelbar, gute Hw-Tastatur, viele homebrew-Patches und Programme, 200 MB/Mon. für 8,5 Euro, WLAN, monatliche OS-Updates).
Über diese iPhone- und iPod-Touch-Leute in der U-Bahn kann ich immer nur lächeln … :)
So nen iPad hole ich mir eher nicht. Meinen Pre hab ich immer dabei und das reicht mir völlig. Für die Couch hab ich noch nen eeePC, aber selbst da ist das Pre praktischer.
Und was soll ich mit nem Browser ohne Flash? Bei nem Smartphone, wie dem Pre, ist das ja noch ok (Flash kommt im Februar), aber bei was größerem muss Flash dabei sein. Man will ja auch mal anderes machen/gucken, als immer nur Youtube.
@58 Frank
Lass den Herrn “Freak” mal. Der ist ein Mitglied “meiner” 50-Cent-Army, die den Blog halbwegs regelmäßig über US-Proxys mit rechtem Müll verseuchen. Diesem Kommentar habe ich ihm mal freigeschaltet, der arme Bursche soll ja auch mal ein Erfolgserlebnis haben ;-)
@Ralf-Zwei-Null
Der Fairness halber sei angemerkt, dass die iGeräte selbstverständlich auch MP3 unterstützen. Man muss sich ja keine Musik über den iTunes Store kaufen. Bei Videos ist das etwas anderes – ohne Xvid und DivX ist so ein Gerät für mich schlicht nicht multimediatauglich. Das gilt auch für ausgewiesene Multimedia-Produkte von Apple, wie Apple TV.
Für den fortgeschritten Anwender, der sich auch in “etwas dunkleren Ecken” des Netztes auskennt, ist es übrigens gar kein Problem, jede “App” auch ganz ohne iTunes Store zu “erwerben”.
@Vogel
Nur dass kurioserweise die lieben Kommentatoren gar nicht auf das Thema eingehen ;-)
preisfrage: warum wird der neuste mist vom apfel ein riesen erfolg?
antwort: weil selbst seriöse medien wie der spiegelfechter so tun, als wäre ein bericht darüber ein gewinn für die leserschaft. dabei ist das nicht anderes als kostenlose werbung für ein weiteres unnötges dingsbums
@ SF #69
Ehrlich gesagt verstehe ich die Problematik nicht in dem Maße, als daß ich darauf eingehen könnte.
Seit DRM im Gespräch ist, mache ich einen Bogen um diese Technologie, soweit das überhaupt möglich ist.
Musik rippe ich in Oggvorbis, was dann allerdings geschätzte 99% aller mp3-player aus dem Rennen wirft. Meine eine Tochter konnte ich vor ca 5 Jahren noch davon überzeugen, einen ogg-vorbis-fähigen player zu kaufen, der dann allerdings nur halb so viel Speicherplatz bot bei höherem Preis, wie das beim discounter im Grabbelkorb angebotene Teil. Leider ing der genauso schnell kaputt, wie die meisten mp3-player in beobachtbarer Entfernung.
Auf unserem Stuben-PC meldet sich allabendlich ein Installer, der mir Quicktime, iTunes, Safari und noch ne Soft updaten will. Trotz mehrfachem Rausschmiß aus der Systemsteuerung–>>Software klebt mir das Ding hartnäckig an der Backe. Vermutlich, weil ich den Safari als Alternativ-Browser nicht entferne. Ein iPod-Besitzer aus dem Dunstkreis meiner Kinder dürfte die initiale Installation ‘verbrochen’ haben.
Sympathisch macht mir dieses Gehabe die Firma Apple keineswegs.
Doch was es genau mit diesem Store auf sich hat, wofür man wieviel bezahlen muß und wann, ist mir vollkommen schleierhaft … (oder ist das eines der möglichen Gewänder für den Bundestrojaner? ;-)
Aus der TV-Werbung erfahre ich, daß es sowas wie ‘tolle Apps’ gibt, sogar 90tausend an der Zahl. braucht man nur drei Minuten, um eine ‘tolle App’ auf ihren Gebrauchswert zu überprüfen, müßte man 26 24/7-Wochen lostesten. (Gib mal drei Pfund Amphetamine rüber! Die müßten für ein halbes Jahr wach bleiben ausreichen :-) Was bitte soll da überhaupt an den Mann gebracht werden? Wer ist da die Zielgruppe? Wem nützt es, abgesehen vom Anbieter?
Deswegen kann ich deine Spekulationen zur Gefährdung vom Kostenlosweb leider gar nicht nachvollziehen oder gar einschätzen. Als Kostenlosweb-Abhängiger finde ich es allerdings hochinteressant bis spannend, daß hier möglicherweise Zeiten des Umbruchs anstehen könnten.
Daß ein Blogger plötzlich Geld verlangen würde, erscheint mir ebenfalls wenig wahrscheinlich.
Doch wie sieht es mit dem Verlinken von Quellen aus? Häufig beziehen sich Blogger auf Artikel aus dem Internet-Angebot eines Print-Mediums, was dann per link dokumentiert und dem Leser nachvollziehbar wird. Wenn dieses Angebot nun allerdings nur noch kostenpflichtig erreichbar ist, wird das Verlinken nicht mehr klappen. Könnte das nicht die Handlungsreichweite der Bloggosphäre erheblich einschränken? Diesbezüglich hege ich einige Befürchtungen.
Abseits vom Markenterror und -fanatismus bleibt aber der Punkt den Jens eigentlich angesprochen hat: Was passiert mit dem Inhalt?!
Ich denke die meisten werden sich noch an den Internetrausch bis 2000 erinnern: Was gab’s da nicht für Zukunftsvisionen: Alles ist für jeden sofort frei zugänglich! Autorenschaft, Urheberrechte,Nutzungsbedingungungen,Tantiemen – sollte alles archäologischer Müll werden.
Jetzt sind wir 10 Jahre weiter und ein Unternehmen bringt ein Gerät auf den Markt , welches technisch offensichtlich nicht “high-end” ist aber vermittels weicher Faktoren (Design, Mythos) und harter Faktoren (Marktstellung, Contentverkauf) Potential hat den Alltag zu infiltrieren.
Ich würde liebend gern so ein Ding haben um nicht ständig Magazinstapel herumzuwuchten. Sehe ich auf meine Samstagslektüre liegen wieder 6-7 Periodika herum . Im Beruf Zugriff auf Gesetzestexte, politische Meldungen, aktuelle Kommentare etc pp.
Und dann ganz private Literatur,Musik,Fotos ebenfalls etc pp.
Dieses “personalisierte Wissensmanagement” hat uns seit Beginn der PC Ära noch jedes Gerät versprochen aber wir betreten jetzt den Bereich der a.technischen Umsetzung (Apple Hype hin oder her) und b.soziologischen Konsequenzen!
Der Trend ist wie von Jens beschrieben hin zum: pay for it -if you can! Ist das jetzt gut oder schlecht? Zeitungen haben auch was gekostet,sind Gratis-Anzeigeblätter eine Verbesserung?
Ich tendiere eher dazu diese Entwicklung positiv zu sehen, sie könnte die Stellung von Autoren(m/w) langfristig stärken. Wie immer ist das Machtpotential des Anbieters aber auch immens.
Es hilft halt alles nix: Nicht das Gerät ist entscheidend- sondern der Kopf , der es bedient!
Na dann schreib ich auch mal was dazu.
Also in Bezug auf die Rettung des geschriebenen Wortes, journalistisch wie auch prosaisch. Zeitung lese ich eigentlich nur auf meinem Netbook. Ist nicht grandios, ich habe aber ehrlich gesagt nicht so die Böcke die ganze Wohnung hier mit alten Zeitungen und Magazinen voll zu müllen. Das es umsonst ist, ist allerdings auch durchaus ein Argument. Ich lese dadurch viel mehr Zeitung. Ab und an kaufe ich mir aber auch mal die Zeit und denke gelegentlich über ein Abo nach. Wäre es im Internet nicht umsonst, würde ich mir wahrscheinlich öfter eine gedruckte Zeitung kaufen. Um eine Zeitung auf einem blöden Computerbildschirm zu lesen würde ich aber glaube ich kein Geld ausgeben. Für Bücher jedenfalls nicht, sind ja noch nicht einmal billiger trotz weniger Kosten, wenn ich das richtig sehe. Wenn ich schon Geld dafür ausgebe, möchte ich auch ein “Lesevergnügen” und das bekomme ich einfach nicht auf einem normalen Computerbildschirm. Ich habe das durchaus mal versucht, auf http://www.gutenberg.org/wiki/Main_Page gibt es ja viele Bücher mit denen ich das mal testen konnte.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat das iPad ja eher einen “normalen” Bildschirm, da wäre es für mich nichts in der Hinsicht. Ich habe auch mal mit einem eBookreader geliebäugelt. Die E-Ink Technik scheint mir doch relativ gut fürs lesen. Einfach auch, damit die Regale hier nicht vor vielen Büchern kaputt gehen.
Fazit: Besonders in Bezug auf lesen ist das iPad keine Alternative für mich. Da lese ich doch lieber gleich auf dem Notebook. Ich kann mir nicht vorstellen, wieso es die Rettung der Verlage sein könnte. Ich verstehe aber so einiges im Leben nicht ;-)
PS
http://www.entourageedge.com/devices/entourage-edge.html
sowas könnte ich mir als Alternative vorstellen. Scheint viel innovativer zu sein. So ganz den Plan habe ich da aber eh nicht.
@Degnaphata
Ich bin da gänzlich undogmatisch ;-)
Ich nutze iTunes als Musikprogramm seit Ewigkeiten. Den ersten iPod kaufte ich mir deshalb, weil ich mit iTunes so gut zurecht kam. Ich habe so rund 300GB Musik, die in kein ordentliches Ordnersystem sortiert ist. Damals war iTunes das einzige Programm, dem die Ordnerstruktur vollkommen egal was, heute können das m.W. viele Programme. Und wie das mit der Software so ist – wenn man mit einem bestimmten Programm zufrieden ist und sehr viel Zeit in die Katalogisierung gesteckt hat (Playlists, Cover usw.), steigt man nie wieder um. Dadurch bin ich im Musik-Bereich der Marke Apple treu geblieben, obgleich ich nie etwas mit MacOS und Co. zu tun hatte.
Den iTunes Store nutze ich nur für die kostenlosen Podcasts, die man dort bequem abonnieren kann. Gekauft habe ich dort noch nie etwas und gedenke dies auch zukünftig nicht zu tun. Daher ist mir der ganze DRM-Krams auch relativ wurscht. Solange die Plattform meine MP3s spielt, ist das ok. Zu MP3 gibt es m.E. auch keine Alternative, auch wenn andere Formate vielleicht besser oder platzsparender sind. Was hier zählt ist die Kompatibilität. MP3 ist Standard und wird von allen Plattformen unterstützt. Dazu ist MP3 auch noch DRM-frei – was will man mehr?
@62 name
Für das Anbieten von Musik im iTunes Store (und nicht im Apple Store) sind die Rechteinhaber zuständig, nicht Apple. Apple stellt mit iTunes die Verkaufsplattform bereit. Wenn Du im iTunes Store etwas nicht findest, dann liegt es daran, das z.B. die Labels oder die Künstler selbst diesen Vertriebsweg nicht nutzen. Dafür kann Apple aber nichts.
@all
Wisst Ihr eigentlich, wie hoch die Vermittlungsgebühr von Apple ist? Ich habe da keine Ahnung.
@Spiegelfechter
DRM gibt es im iTunes Store doch gar nicht mehr. Du kannst schon lange mit den gekauften Songs machen, was Du willst. Und das auch noch auf Betreiben von Apple. DRM war immer ein Kind der Musikindustrie.
Tja, den Kommentarfeed hier zu verfolgen, das ist ergiebig. Als Teil zu einer soziologische Studie könnte dies endlose Band von Banalitäten taugen. Ich glaube ich würde im Frust über Deutschland ersaufen, würde hier, weit weg, die Sonne mich nicht retten. Was vor allem auffällt: Es diskutieren die unausgeschlafen Ahnungslosen über nie Erfahrenes. Und fast alle bekennen im Brustton der nicht realisierten Selbsteinschätzung: Ich bin stolz darauf, keine Ahnung davon zu haben, worüber ich rede.
Genau so wünschen sich Marketingleute ihre Klientel, von der sie ausser deren Geld nichts wollen.
Q-U-A-L-I-T-Ä-T und intelligente, elegante und vernünftige Umsetzung verfügbarer Technologien (Hard- und Soft-), das ist das was Apple macht. Wir jeder sofort bestätigen, der nach 6 Jahren seinen Rechner immer noch so nutzt wie am ersten Tag. Ich habe wahrlich x PCs und Laptops besessen, zusammen geschraubt, modifiziert und installiert. Bei Apple ist das alles schon passiert. Und mit mehr Aha! hinterher als man aufgrund der Werbung vermutet hätte.
Zur Firmenbindung: Und wer hat je von Ford verlangt, das Unternehmen möge bitte sehr Ersatzteile für Opelkarossen liefern und nicht nur für seine eigenen? Und warum passen die Porschereifen nicht auf meinen Twingo? Produkt- und Firmenbindung gibt es immer und überall. Und?
Man sollte immer nur von dem reden, das man kennt und mit dem man Erfahrung hat. Über andere Dinge sollte man gespannt zuhören und sie ggf. vorurteilsfrei ausprobieren. So rum könnte es funktionieren.
> Zum Thema iPad sind meine Eltern wohl die Zielgruppe überhaupt.
Und genau darin sehe ich ein Problem. Die weniger technikaffinen Nutzer, die mit einem richtigem OS nicht zurecht kommen, werden das iPad lieben. Man kann damit Termine verwalten, Bilder ansehen und surfen, ohne allzuviel Bedienung lernen zu müssen. Allerdings unterscheidet sich diese Zielgruppe etwas von der alten Zeilgruppe Apples. Man kann es nicht abstreiten, Apple-Produkte wurde schon immer viel über das Image vekauft bzw abgelehnt.
Wer einen iPod kauft, der erwirbt nicht einfach einen etwas teuren, aber sehr gut funktionierenden MP3-Player, sondern ist sich bewußt, dass er damit sowohl Zustimmung als auch Ablehnung erntet. Beim iPhone ist dieser Mechanismus sogar noch viel ausgeprägter.
Es ist wie mit Automarken, die großen Marken haben ihr Image und das kauft man mit, ob man will oder nicht. Wenn jetzt Apple ein Gadget “für die Oma” herausbringt, dann finden das eventuell manche iPhone-Käufer uncool. Nicht umsonst baut Porsche keine Kleinwagen.
Ich bin gespannt ob das Image von Apple es verträgt, wenn das iPad das Image eines Gadgets für DAUs bekommt. “Wer nicht mit einem echten Computer umgehen kann, der kauft sich halt nen iPad.”
So ein Image mag manchem Apple-User nicht schmecken. (Diejenigen, die Apple wegen ihrer guten Produkte kaufen, möge das egal sein, aber ich bezweifele, dass ALLE Apple-User so sachlich sind)
siehe dazu: Darum kaufe ich Oma ein iPad (und mir keins)
@78
Du spielst dich ganz schön auf, und in Kenntnis darüber, daß nur Apple billige, wertlose Phillipsdisplays verbaut, scheinst du als Schrauber auch keine Ahnung davon zu haben, was Qualität ist, und was schon immer Qualität war.
Im Elektronikbereich gibt es nur zwei Hersteller, die alle Bauteile selbst herstellen. Das ist Sony und Dell und nicht der Applekindergarten der qualitätsmäßig in der Unwillliga spielt.
Große Fresse, und Nix dahinter ;)
NEC liegt im übrigen was wirklich wichtige Standards betrifft, ganz weit vorn, und das seit fast 5 Jahren: elektronische Geräte, die einfachst ökologisch abbaubar sind, damit niemand in Afrika oder Indien von diesem Elektroschrott umkommen muß.
@80: Stimmt. Nur 40 Jahre Computererfahrung und eigene SW-Firma. Das reicht natürlich nicht um gegen Deine berauschenden Argumente anzukommen. Ich zieh’ den Schwanz ein und kusche…
Den trollen, das will ich nicht.
Ganz schick 81, 40 Jahre dabei mit einer SW Firma, und dann läufst du hier so billig auf?
Also ich als Leihe, der nicht nur ein paar hundert Notebooks und deren Bauteile von innen gesehen und dabei mit CFCL Röhren gespielt hat, kann da natürlich nichts bewerten. Schon klar ;)
Die *.m4a-Dateien, die man im Appleladen runterladen kann sind zwar frei von DRM, aber trotzdem sind in den Dateien noch persönliche Daten des Käufers “eingebrannt”. Dazu zählt unter Anderem der Name im Volltext, die Emailaddresse sowie das Kaufdatum.
Weil es so schön ist nochmal #53, Ranger:
@80: die 27,5″ IPS-Displays aus dem iMac sind also wertloser Schrott, soso.
Und was bitte schön ist die “Unwillliga”?
Das Sony und Dell alle Bauteile (in China) selbst herstellen ist übrigens nicht mehr als ein Gerücht:
Weitere Umsatzbringer sind unter anderem die Großkunden Dell, Intel und Sony. Für den japanischen Unterhaltungselektronikriesen baut Foxconn die Sony-PlayStation zusammen. Drei Viertel der unter dem Logo von Intel verkauften Mainboards kommen ebenfalls aus Shenzhen. Neben der Auftragsfertigung werden seit Kurzem auch Eigenprodukte gefertigt, unter anderem PC-Gehäuse, Beamer und Grafikkarten.
Zum Thema:
Wenn das iPad ein Erfolg wird (und davon gehe ich aus) wird der elektronische Journalismus (Blogger und “traditionelle” Redakteure) insgesamt davon profitieren. Ich für meinen Teil werde mit so einem Gerät mit Sicherheit regelmäßiger Blogs und “Zeitung” lesen als bisher auf dem Desktop oder mit dem Netbook. Letzteres ist wirklich nichts mehr als ein billiger Kompromiss.
Der wesentliche Punkt ist: Ich bin gerne bereit, für ein interessantes und gut gemachtes Angebot über den Appstore Geld zu bezahlen, auch weil ich da seit Jahren Kunde bin und Vertrauen in dessen Transaktionen habe. Bisherige “proprietäre” Bezahlmodelle fand ich nicht überzeugend. Des Spiegelfechters PayPal-Erinnerung komme ich gerade nach (danke für Dein publizistisches Engagement in den letzten Jahren!), aber auf Dauer führt bei den meisten Angeboten kein Weg an einem richtigen Abo vorbei.
Flinx (aka Namensvetter)
@ Reinhardt #78
Wie nett von dir, daß du dich jedenfalls hier mit Ahnungslosen gemein zu machen bereit bist.
Als mich mein Onkel fragte, was ich ihm denn empfehlen würde als Einstieg ins in den 90ern noch recht neue Medium Computer, war ich ziemlich am Grübeln. Der Bursche hatte nen Doktortitel, war Dekaden als Verlagsleiter tätig und bei Rentenantritt augenscheinlich heiß drauf, sich den neuen Technologien zu stellen.
Ich galt innerfamiliär als Computer-Experte, ein winzigkleiner Hecht in einem noch kleineren Karpfenteich.
“Die sollen ja so unglaublich kompliziert sein. Stimmt das eigentlich? Ich will ihn ja nur benutzen und keine Wissenschaft draus machen.” waren meines Onkel nähere Bedarfsbeschreibungen. im damals noch brandneuen Internet wollte er sich umschauen, Mails schreiben und seine Korrespondenz drauf erledigen. Daddeln war nicht sein Wunsch.
Da ich diverse hochzufriedenen Apple-User kannte und selber das Lied der Windows-PC-Frickelei zu singen wußte dachte ich mir:
Gut, 6 Jahre Erfahrung hatten meine Apple-User nicht, und der Einzige, der darüber hätte verfügen können war schon einige Jahre ins Lager der ibm-kompatiblen PCs gewechselt (Elektroingenieur mit Erfahrung im Compter Instructed Manufactoring und Schrauber der ersten Stunde), aber insgesamt überzeugten mich die begeisterten Aussagen meiner Apple-usenden Bekannten, weshalb ich halt den kauf eines Apple empfahl.
Das war ein Treffer ins Schwarze. Bestes feedback … bis eines Tages der Anruf kam. Es funktioniere etwas nicht (was Essentielles wie Hochfahren) und er wisse nicht mehr weiter. Er habe den Fehler bereits einmal gehabt, da hätte ihm ein Apple-User-Forum geholfen. Huch? frickelei im Land der Äpfel? Mal bei den Kollegen nachfragen. Tja…ähm.. irgendwie, also klar funktioniert da auch mal was nicht –>> Entweder Löhnemann und Söhne beim Dealer … oder eben losfrickeln, ist aber garantiert nicht so häufig wie wie bei normalen Windows-PCs.
Supersache, diese Qualität … ansonsten noch viel Spaß in der Sonne, die den Ahnungslosen scheint ;-)
@85 Lange Rede, nur wo ist der Sinn?
Wie bei jeder Elektronik geht auch bei Apple-Geräten mal was kaputt, so what?
Ich kann Reinards Erfahrungen bestätigen. Nach über 15 Jahren Windows-Welt und dem Wechsel zu Apple vor 2 Jahren möchte ich nicht mehr zurück zum Marktführer. Und das geht eigentlich allen meinen Bekannten so, die zu Apple gewechselt sind.
@name, da springe ich Reinard mal zur Seite und wiederhole: ja, du hast ABSOLUT keine Ahnung. Im besten Fall bist Du Technikstudent, dann gute Nacht Deutschland.
Du redest nur von Displays? Denn von den restlichen Bauteilen sicher nicht. Und die iPhone-Displays sind Oberklasse, von den Notebooks kann ich nicht reden, würde aber raten…Gegen den HTC-Schrott und auch Sony-Ericsson ist das iPhone eine Offenbarung, Blackberry kann mithalten.
Das iPhone und somit das iPad sind nichts weiter als Spitzenhardware und -software, elegant und benutzbar verpackt und mit einem Vertriebsnetzt versehen das dem Kunden nutzt. Aber natürlich, Frickler die ein “richtiges” Betriebssystem wollen (warum nicht mal den Soundkartentreiber auf dem Handy neu installieren?) mögen geschlossene Technik nicht. Meinen Dosenöffner verwende ich auch oft als Hammer und in meinem Auto wohne ich.
Nochmal: Apple verwendet gute Standardbauteile, teilweise Eigenentwicklungen die dort gefertigt werden wo jedes Unternehmen, dass in Deutschland noch HW Entwickelt auch produzieren lässt, beschwer dich bei der Politik wenns dir nicht passt, das mache ich jedenfalls. Das OS, auf dem das iPhone OS basiert ist eines der besten Betriebssysteme überhaupt.
Die Frage ist doch: wo geht es hin mit dem Medienkonsum auf solchen Geräten. Apple bietet schonmal Voraussetzung 1, einen Shop in dem ich einfachst möglich bezahlen kann. Das schafft anscheinend kein anderes Unternehmen, obwohl Medienkonzerne im Allgemeinen größer sind als Apple. Kundenunfreundlichkeit lässt grüßen. Apple schaffte es nebenbei das dämliche Musik-DRM abzuschaffen. Und wer argumentiert, dass Spezialapps die Freiheit nehmen dem kann ich nur sagen, dass ich keine Browser-Legacy brauche wenn ich Zeitung lesen will. Ich möchte eher Videos und Sprecher als Text, und dafür ist das iPad vermutlich das beste Gerät. Denn so wie laut griechischem Philosoph der Text das Denken tötete, so töten Video jetzt eben den Text.
Ich finde es sogar bedenklich, dass ein Medium wie das Internet, dessen Technik offensichtlich die meisten nicht verstehen als frei angesehen wird. Ein Browser bedeutet NICHT freiheit.
@84
Kein Notebook von Apple verfügt über IPS Displays, weder in der Vergangenheit, noch aktuell in der Gegenwart. Seit Jahren bringt Apple diese Kunden um wirkliche Qualität.
Während man bei IBM auf IPS jahrelang gesetzt hat und Sony seine berühmten berüchtigen Onyx Black Qualitätsdisplays verkauft, bekommt man bei Apple nix und null ähnliches, für den gleichen Preis. Seit Jahren geht das so, seit Jahren.
Unwillliga ist die Bezeichnung, welche in Anlehnung an den Hersteller Uniwill gebraucht wird, und dessen Abkehr vom Baukastenprinzip beschreibt, und welches Apple auch so unmittelbar übernommen hat. Nur Sony und Dell folgen dieser alten japanischen Bauweise noch, die im Kern davon ausging, Dinge zu erhalten, indem man defektes wechseln und tauschen kann.
Und wenn Apple erst jetzt seine neue Serie im Jahre 2010 auf einmal mit IPS Displays bestückt, spricht das Bände für die jahrelange Firmenpolitik, neu oder revolutionär ist daran auch nichts.
Hätte Apple in Anlehnung an NEC oder Samung seine neuen iMacs in ähnlich ökologisch verträgerlicher Weise für das gleiche Geld auf dem Markt geworfen, so könnte man ein wenig ernsthafte Wahrhaftigkeit in der verlogenen Werbestrategie entdecken. Doch da ist auch nur Null und nix.
@Rangerchen
Spring Du mal hin und her, das soll ja Kleinkindern gut bekommen. ;)
Apple hat das Unwillligaprinzip soweit im Iphone auf die Spitze getrieben, daß sie sogar vom alten Akkuprinzip abgerückt sind, und alles verlöten, statt zu stecken, damit man eine Dienstleistung erschaffen kann, die überhaupt nicht nötig ist. Richtige Schweine sind das.
hihihi –> http://theflashblog.com/images/ipud.jpg
@87: Nicht dass ich argumentativ oder mental Hilfe bräuchte: Es freut aber doch, dass das Diskussionsgebäude sich nicht ganz auf die Fenster- und Schraubendreherseite neigt. Ich denke, wer seit all den Jahren seit 1970 die wesentlichen Rechner und Betriebssysteme unter den Fingern hatte, der darf mal spitz argumentieren, wenn derartig Unausgegorenes hier rein gekippt wird. Das muss man als zwischen Windows, Linux (was ich liebe!) und Bildschirmpanels verkeilter Novize schon aushalten.
Sei’s drum: Es melde sich bitte derjenige (im Plural mag ich gar nicht auffordern), der durch Frust ermattet dem Apfel den Laufpass gegeben hat. Und er begründe das.
Und nochmal zur ursprünglichen Frage: Wozu ein iPad? Es ist ganz einfach. Dazu, wozu es konzipiert wurde. Und wenn es sich gefedert und auf luftprallen Reifen bequem reisen lässt: Warum sollte ich dann auf nackten Eisenrädern rumpeln? Oder anders ausgedrückt: Wenn ich die Inhalte, um die es mir geht, auf einem einfachen Tablett mit den Fingern durchgehen kann, warum in Dreiteufels Namen sollte ich dann dazu einen knarzenden Laptopdeckel öffnen und auf komischen Knöpfchen, vulgo einer Tastatur herumsuchen und -tippen und eine rotleuchtende Maus auf der Sessellehne herum schieben? Von einem Trackpad zu sprechen verbietet sich in diesem Zusammenhang ja wohl von selbst.
Es gibt im Laufe des Lebens Entwicklungen und Erfahrungen. Das daraus gewonnene Positive will man da dann nur schwer missen. Ein iPod touch z.B. gehört dazu; vielleicht auch, eine Generation weiter, in iPad ? wer weiss was kommt.
@90: Das nennt man einen selbstreferenziellen Kalauer. Wer braucht Flash? Und wozu? Appleuser können auch ohne leben. Wenigstens im Sessel.
@name 88/89
Oh Mann, ich glaube, Du solltest mal ein wenig Abstand gewinnen. Kein Mensch zwingt Dich irgendwas von denen zu kaufen oder Dich auch nur damit zu beschäftigen.
Ach Flinx, wenn du nicht genau hinschaust, was dir andreht wird, wofür du bezahlen sollst und du das auch nicht wissen willst, du dich billigst über den Tisch ziehen lässt, so mag das ja für deinen Charakter sprechen, aber ich lasse mich ungern veralbern. ;)
Applekinder wie fast schon wie religiöse Irre, denen gar nichts mehr auffällt.
Ich kann mir nicht vorstellen, das der freie, unbezahlte Zugang zu Informationen, oder das , was man dafür hält, völlig wegfällt. Wie im Artikel erwähnt, geht es nämlich auch um die
und die Propaganda will doch alle erreichen und nicht nur die, die dafür bezahlen. Abgespeckte, kostenfreie Informationen in Form von Überschriften und vielleicht einem kleinen Teaser darunter reichen den Meinungsmachern zur Verbreitung und dem Anbringen ihrer Ideologien vermutlich nicht, weil die Menschen immer noch gerne ausführlich belogen werden wollen, um sich “ihre Meinung” zu bilden.
Andererseits befürchte ich auch, das so ein Must-Have-Gadget viele dazu bringen wird, für den Sermon von Interessengruppen und (ihren) Nachsprechmedien tatsächlich auch noch zu bezahlen, weil es cool ist. Irgendwie pervers.
@Reinhard 92
Und warum dann keinen Tablet-Pc ?
Ja Robin, genau so ist, und genau darum geht es, aber man sieht ja hier an den Dummheiten der Konsumenten, das diese sogar umfänglich belogen werden wollen, und für diese Lügen sogar noch selbst bezahlen, und das alles völlig normal finden.
Krank und pervers ist die richtige Umschreibung für diese geistigen Formen absoluter Umnachtung.
Anhand der “Multitasking”-Geschichte sieht man, wie sehr die Medien voneinander abschreiben. Da hat ein (Spiegel?) Redakteur das Thema falsch aufgefasst, und schon spricht die ganze Welt von “nicht multitask-fähig” – was natürlich Schwachsinn ist. An sich kein Problem (als nicht-Informatiker muss man das nicht unbedingt wissen), wenn diejenigen aber Technik-Artikel schreiben, um die Unwissenden zu informieren, ist das schon ein wenig peinlich …
Multitasking ist ebenso keine Frage der Hardware, sondern wird ausschließlich vom Betriebssystem verwaltet. MS-DOS damals kannte kein Multitasking: wenn ein Programm gestartet wurde, dann wurde ihm komplett die Kontrolle über den Rechner übergeben. Erst wenn es sich selbst beendet hatte, konnte “irgendwas” anderes weiter rechnen (in dem Fall wieder MS-DOS).
Moderne Betriebssysteme verwalten daher Programme in Tasks. Denen wird in sehr kurzen Zeitabständen die Kontrolle übergeben und wieder entzogen. Das hat für den Benutzer den anschein, die Programme würden parallel ablaufen. Würde ein Betriebssystem kein Multitasking unterstützen, könnte man nicht einmal eine (fortlaufende) Uhr anzeigen während ein anderes Programm läuft.
Und ohne Multitasking können dann natürlich auch nicht mehrere Programme gleichzeitig laufen (was anscheinend die Mehrheit unter Multitasking versteht), heißt aber nicht im Umkehrschluss, daß das iPad kein Multitasking unterstützt, nur weil nur eine App ausführen kann.
Insofern könnte man dem iPad vorwerfen, daß es den (eigentlichen) Vorteil von Multitasking garnicht ausnutzt, was jedoch letztenendes an der schwachen Hardware-Power liegen wird. Zwei Programme die Quasi-Parallel arbeiten laufen eben auch nur halb so schnell.
@Informatiker
Da dies hier kein Technikblog ist, ist es völlig irrelevant, wenn die umgangssprachliche Definition von Multitasking nicht mehr der mit der Definition eines Informatikers übereinstimmt ;-)
Mit dem iPad kann man (so wie mit dem iPhone auch) z.B. nicht zwischen zwei Applikationen umschalten. Das ist für mich – und sicher für 90% der Leser – Multitasking. Was das OS kann oder nicht kann ist komplett irrelevant, wenn ich als Nutzer dies nicht merke.
Der Vorwurf des Abschreibens aus dem SPIEGEL ist übrigens hinlänglich absurd, da der SPIEGEL selbst fast ausschließlich von Wired und Co. abschreibt.
@96: na warum wohl nicht? Gibt es darauf irgend ein Betriebssytem, das diesen Namen verdient? Eben.
@ Reinhardt #91
Es gibt einige der mir bekannten Apple-User, die ihren Anschlußrechner dann ohne Apfel erworben haben. Frust als Grund anzuführen, träfe den Sachverhalt nicht. Es ging mehr in die Richtung, wozu mehr bezahlen, wenn man nicht mehr bekommt. Das von dir beschriebene Nutzungsprofil läßt sich auch mit nem Win-PC oder auch unter Linux erledigen.
Bei ein Paar der ‘Umsteiger’ waren die Kinder ins daddelfähige Alter gekommen, sodaß der Hintergedanke diesem Bedürfnis entgegen zu kommen, auch einen Rolle spielte. Das allerdings hatte mehrfach den Frust ins Haus gebracht, weil plötzlich ein Game-pad zu Frickelei führte, oder blindlings installierter Dreck aus dem i-Net böse Überraschungen mitbrachte, was dann mehrheitlich zur Anschaffung einer Konsole zum Spielen führte.
Apple hat aktuell ein relativ vielversprechendes Image, was dem iPad sicherlich einen guten Start bescheren wird. Die tatsächliche Alltagstauglichkeit wird der Massentest durch die Käufer ja erst hervorbringen. Gleichzeitg könnten sich offenbarende echte Mängel durch nachgerüstete Features ausgeglichen werden, was Vorhersagen eigentlich unmöglich macht.
Der Output gezielter Konkurrenzprodukte ist ebenfalls noch nebulös, weshalb ich diesen Content-Aspekt letztendlich für den spannendsten Teil der Geschichte halte. Inwieweit der nun aber auf Apples Tun oder Lassen basiert, oder aber von den Content-Anbietern forciert oder gebremst wird (werden kann) scheint mir ebenso unwägbar, wie ich das Postulat “Revolutionäres (Qualitäts)Produkt” für falsch halte.
Na, ich meine fast, hier hätten ein paar Golems diesen Faden gekapert. Flamewars vom Feinsten. ;-)
So richtig griffige Argumente, warum ich mir unbedingt teure Apple-Produkte anschaffen soll, habe ich auch nicht gefunden. Das kann aber auch daran liegen, dass mir jeder Hype sowieso erst einmal suspekt ist. Überdies bin ich noch so erzkonservativ zu meinen, ein Mobile Phone sei in erster Linie zum Telefonieren da…
By the way, hier in der Gegend ist man schon etwas besonderes, wenn man kein Ei-Fon hat. Mich schüttelts auch oft, wenn ich im schönsten Sonnenschein den einen oder anderen verschmierten und fettigen Tatsch-Skrien sehe, brrrr.
Auf meinem privaten PC läuft freie Software (mal von ein paar proprietären Videotreibern und mp3-Geschichten abgesehen), und er kann alles, was ein Apfelgerät auch kann. Wozu sollte ich dann zusätzlich zum normalen Gerätepreis auch noch eine Markensteuer bezahlen? Und wer meint, nur bei Apple hätte man keine Frickelei am PC, der hat lange kein Linux mehr installiert oder nicht die passende Distribution ausgesucht… :-P
Und ehrlich, ich habe noch nie an einem Apple-Rechner gesessen. Mangels dieser Kompetenz kann es natürlich sein, dass diese Modelle mit ganz besonderen Funktionen aufwarten, die mein “Billigheimer” nicht hat. Ich glaube jedoch, dass ich es verschmerzen werde. Derweil spare ich schon mal:
http://www.youtube.com/watch?v=udlxr8t1nZM
Sobald der Spiegelfechter exklusiv via iPad publiziert muss ich auch eins haben.
;-)
Bis dahin halte ich es mit Homer Simpson:
MyPods and Boomsticks
@Reinard 92
Gute Frage, mach doch mal die Gegenprobe und
deaktiviere Dein FlashPlugin für 24 Std. …
Du kannst dies noch toppen und JavaScript deaktivieren.
Ich beneide Dich um Deine Genügsamkeit!
Zurück zur eigentlichen Frage, warum grinst bei Steve Jobs
ständig Edward L. Bernays um die Ecke?
Schönes neues Web etwas anders:
http://www.globalwatchtower.com/2010/01/28/google-russia-blame-game/
Sorry für OT
@Jens #69
Stimmt! Irgendwie Perlen …
Du Doll, wat erwartest Du eigentlich bei einer Diskussion über Apfelsorten? Der eine Bauer sacht: Der schmeckt besser!, unn die Mutti in Sandalen unn selbst gestricktem Pulli sacht: Nee, die alten Sorten schmecken besser! ;-)
Btw, dat Thema: Äppel führt seine Kunden am liebsten am Nasenring (*gg*) iss schon eines, oder? Wäre auch ‘mal interessant: PS/Internet-Abhängigkeit unter Berücksichtigung der altruistischen Betreuung durch apple und Microsoft
Beste Grüße
@ 98 Informatiker
Das versteht man unter Multitasking.
Auch als Apple anfang 2000 einen Rechner ohne Diskettenlaufwerk rausbrachte war das Geheul groß. Wie konnten die nur? Und dann setzten die Konsequent auf USB und LAN – und wie sieht die Welt heute aus?
Wieso muss ein Gerät zwangsweise all das haben, was alle haben? Wie soll jemals was neues entstehen, wenn wir immer nur das bisherige kopieren?
Apple verkauft keine technische Spezifikation, Apple verkauft Produkte, die sich einfach bedienen lassen, die funktioneren und die man auch ohne Studium bedienen kann.
Das ist der eigentliche Erfolg von ipod, iphone und Co.
@109
Nein, Apple ist den direkten Weg von Bill Gates gegangen, und geht diesen konsequent weiter.
Hinter all den Vorstellungen bei Apple steckt die Erkenntnis: nur mit Software und den daraus resultierenden “Dienstleistungen” lässt sich genügend Geld in einem von Überproduktionsprodukten geprägten, völlig abgeschlossenen eigenen Markt, verdienen, und dass besonders dann, wenn man seinen Käufern das besondere Superimage zu verkaufen weiß.
Das schlimme an der ganzen Entwicklung ist, daß damit monopolartige Standards gesetzt werden sollen, die die Meinungsbildung, Meinungsprägung und die einseitig die Meinungsvielfalt beeinflussen, und selbst diejenigen dabei treffen, die mit Apple und den mächtigen Tittytainmentkonzernen hinter Apple nichts zu tun haben wollen.
Das neue Nullanschlußgerät ist dabei die Krönung dieser Beschränkung und den Ausschluß durch externe Daten. Dagegen ist Billy Gates Boy ja der reinste Kommunist.
es gibt geräte, die hw und sw-mäßig mehr können. darin sind wir uns wohl alle einig.
ob “mehr können” durch (angebliche) qualität, nutzerfreundlichkeit, statussymbol etc. aufgewogen werden ist für jeden potenziellen kunden individuell abzuwägen. auch das dürfte doch mitllerweile jedem klar sein?
irgendwelche philosofischen grundsatzdiskussion kann man lieber in der kneipe weiter führen ;)
zu den anderen aspekten des artikels wie vertriebswege und gatekeeper wurde meines erachtens etwas noch nicht erwähnt:
appel ist solange ich denken kann immer den weg der parallelen existenz zum rest der it-welt gegangen. während ibm-pc, intel, microsoft, linux und co. versuchten, ihre schnittstellen für alle möglichen anbieter dieser sektoren offen zu halten (mit allen nachteilen, die daruas resultierten), hat apple es konsequent anders gemacht: alles aus einer hand – sw, hw, supoort etc. daruas resultierte 1 große vorteil:
ein apple-system funktioneirte immer nahezu reibungslos – jedenfalls im vergleich zu seiner pc-konkurrenz.
somit führte appel immer ein nischendasein, welches polarisierte und ihnen nicht unbedingt große, aber dafür verlässliche marktanteile bescherte.
ca. zur boomphase des inets wich apple erstmalig von diesem paradigma ab. es diversifizierte seine produktpalette (ipod, iphone etc.) und wurde, weil es im kern aber seiner linie “alles aus einer hand” treu blieb, in vielen breichen zum platzhirschen, nicht zuletzt desegwen (wie mehrfach erwähnt), weil es auch agrresives marketing betrieb. dieses neue paradigma ziehen sie bis heute konsequent durch und der erfolg gibt ihnen recht.
und (leider) wird höchstwahrscheinlich dieses system auch im neuen geschäftsfeld des pay-content hohen anklang finden.
dass in naher oder ferne zukunft die mehr oder weniger seriöse informationsbeschaffung den verbraucher geld kosten muss, liegt in der natur der sache: der mensch lebt nciht von luft und liebe. früher bezahlte man für medien. das inet bot und bietet alles für lau. aber hinter diesen medien stecken arbeitende menschen. und auch sie wollen was zu essen ;)
@edit: den kommentar meines vorigen posters würde ich meinen gerne 100% hinzufügen :)
Da muss man differenzieren.
Zum Beispiel beim Ipod. Dieser MP3-Player wäre niemals so erfolgreich geworden, hätte man nicht so unglaublich viel Wert auf das Image des Produkts gelegt. Da werden die Preise doch künstlich hochgehalten, da muss man sich doch nichts vormachen. Da zahlen unglaublich viele Leute unglaublich hohe Preise, nur um einen MP3-Player mit (für die Käufer) positivem Image zu besitzen. Man stelle sich nur mal vor, der Ipod würde soviel kosten wie ein Gerät der Konkurrenz? HAHA! Da wäre das Image aber sofort zerstört. “Billige” Produkte aus dem Hause Apple? Niemals!
Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen wurde der Ipod Shuffle auf den Markt gebracht: Ein MP3-Player der Nichts kann, aber ein ominöses Logo trägt. Und dafür zahlen (mir unbekannte Personen) viel zu viel Geld.
Und das Argument der “Bedienung ohne Studium” kann bei einem MP3-Player nun wirklich nicht ziehen. Bei Apple-Laptops hingegen kann ich die Sache nachvollziehen.
@Ralf-zwei.null #102
Tja, da entgeht Dir was. Ohne Abstürze, Viren/Trojanerängste surfen und das OS nur einmal nach dem Kauf des Rechners aufsetzen, danach nie mehr wieder. Der Finder von OS X ist genial. So gut wie jedes Dokument (pdf, doc, xls, jpg, u.s.w.) kann man mit einem Druck auf die Leertaste betrachten, ohne das korrespondierende Programm zuerst zu starten.
Ich habe dieses Jahr 20 Jahre Computererfahrung. Mein erster Rechner, ein 386DX lief mit DOS 5.0 und Windoof 3.0. In den folgenden 14 Jahren schraubte ich mindestens 10 eigene Rechner zusammen und unzählige von Bekannten/Verwandten. Wie oft ich in den kommenden Jahren das OS neu aufsetzen mußte, kann ich gar nicht mehr zählen. Windoof XP wohl alle 4 Monate. Immer wieder Suche nach geeigneten Treibern. Blue Screens waren fast an der Tagesordnung. Ein Word Dokument mit mehreren -zig Seiten schoß Windoof regelmäßig ab (bei OS X schließt man ein hängendes Proggy und kann normal weiterarbeiten).
2001 “verliebte” ich mich in Apple’s Cube. War aber einfach zu teuer für mich. Erst 2004 bin ich geswitcht und kaufte mir einen gebrauchten Cube. Nach etwa einer Woche Einarbeitung wollte ich den Applerechner und OS X nicht mehr missen. Mittlerweile stehen hier noch ein iMac und ein MacMini.
Alle Rechner machen NULL Probleme und laufen wie ‘n Pitschendopp. OS Aktualisierungen? 3 Mausklicks, einmal Passwort eingeben und nach Download neu starten – feddich.
Linux habe ich mehrfach ausprobiert (erst Suse, dann Debian, dann Ubuntu). Irgendetwas funktionierte immer nicht. Ständig im Netz nach Lösungen suchen und dann lief es doch nicht. Keine Treiber für Geräte (meine TV-Karte – WinTV – habe ich nie zum Laufen bekommen). Ich will mit den Maschinen arbeiten, nicht herumfrickeln.
Apple macht designmäßig einfach schöne Geräte. Sie sind nahezu geräuschlos und energiesparsam.
Das iPad ist eine tolle Idee und die Version 2.0 werde ich mir sicherlich nächstes Jahr zulegen.
Aber kein Multitasking – das geht gar nicht. Wenn ich meinen englischsprachigen Kumpels eine Mail schreibe und mal nach einem Wort nachschlagen muß, sollte es möglich sein, den Browser zu öffnen, bei Leo oder Beolingus nachzusehen und per Apfel-Tab zum Mailproggy zurückzuswitchen, um den Begriff dort einzufügen. Da muß Apple noch nachbessern. Aber das Konzept von einem tastaturlosen, stromsparendem Tablett, ist schon klasse. Wie beim iPhone (habe ich nicht, da ich Handyhasser bin) werden aber sicherlich viele Hersteller nachziehen und Alternativen herausbringen. Habe mir eben mal das Video zum Palm angesehen, das hier jemand verlinkt hat. Die Bedienung ähnelt sehr der des iPhones. Multitouch Display ist schon klasse. Und wer hat’s erfunden? Nein, nicht die Schweizer. ;-)
Apple Rechner sind teuer, aber: muß man nicht immer für Qualität Geld hinlegen?
@112 Die Touchscreentechnologie ist uralt. Seit fast 20 Jahren gibt ist diese, und theoretisch lässt sich aus jedem X-beliebigen Display so ein Display basteln.
Die entsprechende Folie hinten drauf geballert und gut ist, aber mit Apple hat das nichts zu tun.
@113
Kann ja sein.
Aber warum haben die Handyhersteller damit gewartet, bis Apple es ihnen vorgemacht hat?
Als ich damals eine Demo darüber gesehen habe, sagte ich gleich: Warum hat das noch keiner vorher so gemacht?
Apple ist bekannt dafür, leicht zu bedienende Geräte herauszubringen. Ob die nun das Patent dafür gekauft haben, oder es selber entwicken, ist mir als Kunde schnurzpiepsegal.
Sagte nicht Bill gates sowas wie: Wenn Du es nicht schlagen kannst, dann kaufe es?
Da ist Steve Jobs einfach cleverer.
Apple sind deshalb so teuer, weil das genutzte Betriebssystem ganz bestimmte eingeschränkte Hardwarevoraussetzungen hat.
Apples Betriebssystem ist innovationsfeindlich.
Trotzdem gelten die Jungs die Apples nutzen als besonders innovativ.
Nutzt Springer schon Apples?
Die müssen doch jetzt nur so das Geld schaufeln.
@115
Genau so ist es. ;) Und ich muß jedes mal darüber lachen, wenn dieser Applekindergarten von sich behauptet, wie sicher doch die ganzen OS Versioen laufen würden.
Ich habe sie alle selbst ausprobiert, und im Vergleich bleibt von dieser Behauptung “ich und mein stabiles System” nur eine billige Illusion übrig.
Darüber hinaus ist dieses ganze Appleprinzip als geschlossenes System wirklich monopolartig konzipiert. Das verhält sich so ähnlich wie mit dem Spiegelwerbeslogan, der von sich behauptet, “..wissen mehr”.
@114
Es ist kein Geheimnis, daß seit Jahrzehnten, das funktionell beste Design, wirklich hochwertige Materialien und die echten Innovationen alle aus Japan stammen, alle von Sony, Samsung, NEC, Hitachi oder Thosiba.
Vor allem Sony ist eine Sonderklasse für sich. Schau dir die PDAs von Sony von vor 10 Jahren an, oder bestimmte Notebookserien, die damals schon im 8 Stunden Akku Dauerbetrieb laufen konnten.
Apple ist das dagegen ein Witz..
@116
Diese Aussage beweißt: Du weißt nicht wovon Du redest.
Ich arbeite, wie schon erwähnt seit 6 Jahren mit dieser “Illusion” und habe noch kein besseres OS gesehen.
Nie mehr will ich zu Windoof zurück.
Und was Design angeht: Warum ist der Cube wohl im Museum State of the Art in NY?
Weil Sony so schöne Geräte baut?
Aber bleibe ruhig bei Deinen Frickelkisten und vergiß das Updaten Deines Antivirenproggys nicht.
Mann, Mann, Mann – fehlt nur noch der Hinweis, dass alle Apple User schwul sind. Was ist das arm…
@115, @116: Eigentlich wollte ich ja nicht noch mal, aber Ihr habt es mal wieder wunderbar auf den Punkt gebracht: Die häufigsten Meinungen stammen von denen, die die geringste – will sagen gar keine – Erfahrungen darüber habe, worüber sie hier zetern. Warum rennt ihr dauernd mit dem Kopf gegen die Wand? Tut das nicht weh?
Aber trollt weiter, wir hören Euch zu und amüsieren uns köstlich…
@Reinard
Wie recht Du hast.
Ich verstehe dieses Bashing eigentlich gar nicht.
Ich habe mich 14 Jahre mit DOS, Windows und Linux herumgeärgert.
Nur der Grund, dass Apple Rechner für mich zu teuer waren, haben mich davon abgehalten, früher einen zu kaufen.
Im Nachhinein habe ich aber so viel Knete für Wintel PCs ausgegeben, dass ich dafür schon viel eher einen brauchbaren Apple Rechner hätte kaufen können. Naja, hinterher ist man immer schlauer.
Design ist letztlich Geschmacksache, und die Apple Rechner sind zufällig genau mein Geschmack. ;-)
Aber so stresslos wie mit diesen leisen Kisten habe ich früher nie arbeiten können.
Basteln macht ja Spaß, aber wenn man Ergebnisse erarbeiten muß, gibt es keine brauchbare Alternative zu Apple und Mac OS X.
@119: Pssst! Nicht weitersagen!!!
@119, 120
Habt ihr beiden Euch vielleicht ganz bedingungslos in Apple oder olle Steve verknallt, mit geschlossenen Augen und in völliger HIngabe, auch weil die einzigen, die hier den “Frickelbegriff” verwenden müssen, ihr seid, und anscheinend niemand anderes Probleme Euer Art zu haben scheint?
Ist Euch das überhaupt schon einmal aufgefallen? ;)
Natürlich. Und mehr als das. Unser Pech scheint zu sein, in dieser Hinsicht ohne wesentliche Probleme durch’s Leben gehen zu können. Von anderen Zufriedenen unterscheiden wir uns evtl. nur dadurch, dass es uns Spass macht, die M$-Fraktion zu kneifen ;-)
Nein im Ernst: Was Apple da baut ist im Vergleich (NUR im Vergleich!) perfekt und daher haben wir einfach Ruhe. Und »Frickeln«, das habe ich nie benutzt! »Schrauberfraktion« vielleicht. Und was – immer wieder sei daran erinnert – das ursprüngliche Thema angeht: Es wird schlicht einfach und nervenschonend sein, ohne Viren & Co. nur mit den kleinen Fettfingerchen auf der Glasscheibe eines iPad 2.0 seine Mail, und die anderen iNet-Dinge zu erledigen. So wie derzeit uf einem iPod touch.
Ist eben einfach so. Kann man nichts machen. Funktioniert. Ok., die Inhalte, die fehlen eben z.g.T. noch, aber das betrifft Meckerpötte, Wilde und Zufriedene in gleicher Weise. Aber ich bin sicher: Sie werden kommen. Für Schwarze und für Weisse, für Gute und Böse – einfach für alle. Auch für die ohne iPad. Und gut is’.
[gelöscht/SF]
@name #116
Ein “monopolartiges Konzept” hat Apple für meine Begriffe nicht. Da kennen wir doch ein anderes System, bei dem man eher von einer “monopolartigen” Aufstellung reden kann.
Ich glaube Apple könnte ohne sein geschlossenes System nicht überleben. Apple muss OSX an seine Computer binden und sie müssen iPod, iPhone, iPad und iTunes/AppStore aneinander binden.
Besonders als Computerhersteller sind sie viel zu klein. Apples Philosophie ist es, alles aus einer Hand anzubieten. Und genau das kauft man, wenn man sich für Apple entscheidet.
Wenn Apple sein Sortiment lockert und die Bindungen der Produkte untereinander aufhebt, würden vermutlich nur noch wenige den Mac zum OSX dazu kaufen.
Die Marke und ihr Produktsortiment würde “verwässern”, wie man so schön sagt und Apple ginge langsam, aber sicher “den Bach runter”.
Es wäre nicht gut, wenn Apple von dem ohnehin nicht wirklich vielfältigen Computermarkt verschwinden würde. Wir hätten eine Option, ein Konzept weniger.
Wenn man mit der Philosophie Apples nicht einverstanden ist, muss man die Produkte ja nicht kaufen. Am “Apple Monopol” kommt man also immer vorbei.
Das wir in Zukunft alle auf das iPad angewiesen sein werden, um an Bezahl-Informationen zur Tagespropaganda und dem Boulevard zu kommen, schliesst selbst der Autor zum Ende seines Artikels aus. Wir können also ganz beruhigt sein.
124: Offen gestanden sehe ich nicht, was verloren geht, wenn die Verfilzung von itunes, appstore usw. “verwässert” wird. Ich empfinde die Hymnen der Applefraktion als etwas peinlich und missionarisch. Wenn sie wirklich zufrieden wären, hätten sie es nicht nötig, so zu tönen.
Technisch ist Apple nicht überragend und war es nie. Ok, eine Zeitlang fanden wir alle Mach ganz toll, aber Microkernel haben bekannte Probleme mit SMP, was sich übrigens auch bei NT bemerkbar machte. Ansonsten ist nicht viel Spannendes drin: ein BSD-Kern halt und eine GUI und ein Benutzerkonzept, das manche Leute anspricht. Ich kritisiere das nicht, für jemanden, der mehr als eine Sichtweise auf einen Rechner bereitstellen will, ist es allerdings nichts. Auf meinen Rechnern habe ich selbst eine sehr rudimentäre, dafür extrem schnelle GUI (fluxbox oder fvwm), aber wer es braucht, kann auch KDE oder gnome nutzen. Mit meinem Linux-Gästerechner ist bisher jeder zurechtgekommen, mit Instant Messenger, Browser, Textverarbeitung etc. – und im Multimediabereich werden da alle Codecs unterstützt, nicht bloss AAC und MP3. Gerade diese Beschränkungen empfinde ich auf Apple extrem lästig und ein NoGo.
Übrigens peinlich, wenn einer kritisiert, dass Linux eine bestimmte Graphikkarte nicht unterstützt haben soll, und sich dann für ein Betriebssystem stark macht, das nicht einmal ein Hundertstel der Hardware unterstützt, die Linux oder FreeBSD oder selbst OpenSolaris unterstützen. Das trifft sogar auf Microsoft zu: Wer da ein konservatives Design von Hardware und OS wählt, hat genausoviel Stabilität wie bei Apple. Andererseits können auch bizarrste Konfigurationen gewählt werden (ok, bis 8CPU :) darüber muss man Unixe nehmen), von der Exxxtremegamerbüchse mit Casemodding, Wasserkühlung und LED-Feuerwerk bis zum 50TB-Maxifileserver oder der Messwerterfassungsbüchse mit hunderten IO-Ports.
Wenn sich für das Ipad Käufer finden, mögen sie damit glücklich werden. Zum Glück gibt es noch eine Welt ausserhalb des Apple-Laufstalls.
a^2
@125
Albern. Das Apple Bashing ist peinlich. Und warum anderen Computer Usern nicht mitteilen, dass sie mit einem Apple Rechner wahrlich besser fahren? Ist doch nett von uns, nicht wahr?
Wer hat denn behauptet, dass man nur Software bzw. Codecs von Apple benutzen kann? Ich habe alle meine Audio Files in Flac encodiert. Wo liegt das Problem?
Ich habe keinen iPod und brauche auch kein iPhone. Meine Musik will ich nicht downloaden, sondern habe lieber ‘ne CD in Händen. Von daher ist mir Gedöns mit dem iTunes Store/App Store schietegal. Es zwingt mich ja niemand, sowas zu benutzen. Was ich brauche, ist einen immer funktionierenden Rechner. Und den habe ich seit 6 Jahren hier stehen. Da ich keine aufwändigen Spiele zocke, brauche ich auch keine Superduper Grafikkarte oder eine Brüllkiste mit Wasserkühlung (und tiefer gelegt).
14 Jahre lang habe ich das anders gesehen, bis mir klar wurde, dass das alles für mich nicht notwendig ist.
Im Übrigen kann ich mit VirtualBox jedes andere OS und dessen Proggys auf dem Mac laufen lassen.
Peinlich ist wohl Dein Lieblingswort? Der Umstand, dass irgendwelche Hardware mit Linux nicht läuft, ist nicht peinlich, sondern ärgerlich und zeitaufwändig. Und Apple Hardware funktioniert bestens mit dem Apple OS. :-)
So What? Ich will schnell und sicher mit meiner Kiste arbeiten und mich nicht mehr wie früher mit irgendwelchen Hard- oder Softwareproblemen herumschlagen. Das bietet mir Apple und gut is’.
Das werden sie mit Sicherheit. Und vielleicht solltest DU mal aus Deinem Laufstall herauskrabbeln und über den Tellerrand gucken. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Wenn Du mit Deinem System zufrieden bist, dann isset doch jut. Laß doch einfach andere auch zufrieden sein mit ihrem System und unterlasse diese billigen Stammtischargumente.
126: Hier hat keiner Apple gebasht. Es ist ja ok, wenn zufriedene Apple-User zufrieden sind. Ich habe auch welche kennengelernt, die das nicht waren und andere Hard- und Software gewählt haben. Du demonstrierst, was ich schrieb und was sich aufdrängt, nämlich den Missionstrieb und die Aggressivität, mit der Teile der Apple-Fangemeinde auftreten. Wäre es Dir nur darum gegangen, dass Du mit Deinem System zufrieden bist, müsstest Du Dich nicht echauffieren.
Ich habe keine Stammtischargumente benutzt. Daß die hymnischen Preisungen einer technisch bestenfalls mittelmässigen und in den Möglichkeiten extrem beschränkten Plattform, wie sie das Ipad darstellt, technisch Interessierte nicht beeindrucken, sollte klar sein. Gegen OS X ist nichts zu sagen, soweit man mit den Leistungsmerkmalen der Hardware zufrieden ist. Mein Laufstall in der Computerwelt schliesst vom Grossrechner bis zum Einplatinensystem und von der Systemprogrammierung bis zum RZ-Betrieb einen grossen Teil dessen ein, was in den letzten drei Jahrzehnten auf dem Markt los war, Apple eingeschlossen. Mit einem Ipad bin ich aber leider nicht zu beeindrucken. Aber wer Spass dran hat, bitte.
a^2
http://www.qxm.de/digitalewelt/2406/was-ich-momentan-in-bezug-aufs-ipad-nicht-mehr-hoeren-kann
Danke Reinard und diversen anderen Usern, endlich die Bestätigung, dass auch 50 Jährige sich noch wie frisch aus dem Kindergarten importiert benehmen können.
Zum Thema Ipad:
Ein Erfolg wird es, vielleicht, wahrscheinlich….
Ist es deswegen gut? Ich sage nein.
Ähnlich wie das Iphone. Oder diverse Mac’s allgemein.
Qualität ist etwas anderes, trotzdem kauft es “jeder”.
@99,9% der Kommentierer: Wie gut, dass die Welt nicht nach Euren Vorstellungen funktioniert; sie wäre schon trist: Hier was zum Ärgern:
http://www.macworld.com/article/146040/2010/02/ipad.html?lsrc=rss_main
@129: Vielen Dank für den kräftigen Schluck Jungbrunnen! Hat gut getan ;-)
Finde, daß doch zuwenig auf die DRM-Problematik eingegangen wird, daher nochmal das Zitat, daß Ralf-zwei.null/Post 60 gebracht hat.
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http://www.pro-linux.de/NB3/news/1/15237/fsf-warnt-vor-apples-ipad.html
Zitat daraus:
?Das iPad nutzt DRM laut FSF auf zwei Arten, um den Benutzern Rechte zu nehmen. Zum einen lässt sich auf dem Gerät nur Software installieren, die aus Apples offiziellen App-Store kommt. Via Updates über die Netzwerkverbindung kann Apple jederzeit neue Funktionen hinzufügen oder Funktionen wegnehmen. Außerdem unterliegen alle von iTunes erworbenen Videos DRM-Beschränkungen. Lediglich Musik von iTunes ist mittlerweile keinen Beschränkungen mehr unterworfen.?
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DRM führt nur zu unsäglichen Problemen und Rechtsverletzungen bei den rechtmäßigen Erwerbern. DRM fördert somit die Bildung von Monopolen, Inkompatibilitäten und die Ausnutzung von Marktmacht.
Es ist einfach nur megalästig.
Eine kleine Satire von mir dazu: http://dadao.cnorthe.de/das-flache-ipad-meiner-kriminellen-oma/
Danke für diesen Artikel.
Vielleicht wird ja mal endlich verstanden, dass Apple eine hoch aggressive Kundenbindungspolitik betreibt.
Da bleib ich bei der dose.
regards
edit:
Ich habe seit 15 Jahren Windows OS. In dieser gesamten Zeit ist mir noch nie ein unkalkulierter Absturz passiert, geschweige denn, dass ich Daten verloren hätte.
Trotzdem ich zwischendurch gezockt habe und immer viel installiere und deinstalliere.
Es gab Situationen, wo mir klar war, dass meine Handlung zu BS und CTD’s führen würden….
Ich kann es nicht nachvollziehen, wenn Leute behaupten, sie würden etliche Kneten in ihr Windowssystem gesteckt haben um letztendlich auf Apple umzusteigen.
Mein Notebook läuft seit Jahren Störungsfrei, absolut.
fertig
allgemein finde ich das drm und diese proprietäre codec-/format-kacke echt ätzend. noch ätzender aber finde ich, wenn bestimmte hersteller von hw/sw direkt einen riegel vor die nutzung dieser formate schieben.
@Der Fleischermeister am 4. Februar 2010 um 11:16
Da Thema ist ja eigentlich durch und alles ist gesagt worden, aber (Sorry) ich konnte nicht widerstehen, auch wenn Jens dies als irrelevanten Kommentar markieren wird. ;-)
Seit 15 Jahren keinen Windows Absturz? Respekt.
http://de.sevenload.com/videos/ieZDNNS-Windows-absturz-live-mit-Bill-Gates
Und dann das noch (besser kann man es mit Worten nicht ausdrücken):
http://thebackpackr.com/wp-content/uploads/2009/10/Windows-vs-Mac.jpg
hier mal noch nen sehr interessanter artikel zu drm-problematiken und co., der nicht auf das ipad als technologisch überholt etc. fokussiert:
http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~EE59A1D3A35D848BC99794C961B9F5D73~ATpl~Ecommon~Scontent.html
empfehle ich jedem ipad-fan (Reinhard u.a.) mal zu lesen!
@135: Das ist – mit Verlaub auch an Herrn Kantel in der FAZ- natürlich eine extrem eingeengte Sichtweise (mancher würde es auch schlicht als Blödsinn bezeichnen). Nur wenige, die ein Auto ihr eigen nennen und benutzen, wollen deswegen gleich Automechaniker oder gar Konstrukteur von Einspritzpumpen werden. Nur als EIN Beispiel.
Ob der Reisende, der den Zug benutzt, deshalb entmündigt wird, weil dieser Zug auf Schienen in eine vorbestimmte Richtung (aber in die gewollte!) fährt, bezweifle ich ebenfalls.
Also: Ein Gerät ist ein Gerät ist ein Gerät zu einem bestimmten Zweck. Die Giesskanne zum Giessen und der Computer, gleich welcher Art ist ein Gerät, dem ich durch entsprechende Programmierung ein bestimmtes Verhalten aufprägen kann. Und zwar möglichst das beabsichtigte.
Und wenn ich Lust am Programmieren habe (ich hatte das immer, seit ich mir Elektronikbauteile leisten konnte), dann nehme ich dazu das Gerät, mit dem ich das kann. Und wenn ich meine Emails erledigen, mich im WWW informieren, mit Freunden per Skype quatschen, ein Buch lesen oder was auch immer möchte und ein Gerät ermöglicht mir, das alles elegant damit zu erledigen, dann nehme ich ggf. das und stell mir keinen 19-Zoll-Schrank mit Wasserkühlung ins Wohn- oder gar Schlafzimmer, gell? Nebenbei: Spiele, Video, Fernsehen oder irgendwelcher Flashkram kommt in meiner Welt nicht vor, obwohl ich ein total visueller Mensch bin. Und hirnhaltiger Content im Internet hängt nicht vom Gerät ab, auf dem ich ihn betrachte/lese.
Und meine Kreativität wird durch ein intelligent konzipiertes Gerät auch nicht eingeschränkt sondern beflügelt. Denn meine Freiheitsgrade nehmen zu. Um es noch einmal zu betonen: Man sollte nur über Dinge urteilen, mit denen man umfänglich genug befasst ist/war.
@135 und die meisten anderen : Nochmals der Link zur FAZ und Herrn Kantel. Man sollte vor allem die Kommentare dort beachten. Aber Vorsicht: Auch Kommentare sind Content und in diesem Fall nur über FAZ-Seite zu beziehen ;-)
http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~EE59A1D3A35D848BC99794C961B9F5D73~ATpl~Ekom~SKom~Ak~E340179.html
? ?wenn man sich nicht mit einem Account im iTunes Store registriert ? dafür sind eine Kreditkarte oder ein Gutschein nötig ??
das ist de facto falsch. es wird lediglich eine emailadresse zur einrichtung des kontos benötigt. eine kreditkarte oder ein gutscheicode wird nur zum einkaufen zwingend gebraucht.
ich weiß das aus eigener erfahrung.
sie sollten besser recherchieren.
Das iPad kein Ersatz für netbook (…) oder smartphone ist, ist ja wohl klar. Wurde nicht gesagt, dass mit dem iPad die LÜCKE zwischen den beiden geschloßen werden soll?? !?!?!?
Tatort ?Applestore?
Heute in irgendeinem Kaufhaus in Deutschland 10.00 Uhr Tatort ?Applestore? Eine gebannte Menschenmenge drängt sich um einen Holztisch wo die neueste Insigne von Apple aufgebart ist. Der oder Das ?iPad? ja was ist es den überhaupt was die Menschenmenge so begeistert in Ekstase versetzt und gleichermaßen anhimmelt. Keiner weiß so recht, was man denn nun mit diesem Ding so richtig anfangen soll, aber ?Egal? eines steht fest BOAH is das Cool?.!! Ey guck ma? ?n iPad? Der Marktschreier anmutende Mitarbeiter von Apple erklärt hinter seinem Stand der Menschenmenge eifrig die Vorzuge des iPad?s. (?)und wenn Sie jetzt diese Schrift lesen möchten, dann machen Sie einfach mit dem Doppelklick auf dem Bildschirm die Schrift größer und wie von Geisterhand Vergrößert sich die Schrift. Und die Menge ist außer sich vor Begeisterung. Ich kann das Gefühl nicht unterdrücken alles schon mal irgendwie gesehen zu haben und es ist wie mit der Superduper Neuen Gemüsereibe: Blade-2010 jeder hat zwar eine seit Jahren in der Schublade, aber die hier, die muss man einfach haben. Sie ist selbstverständlich eine unverzichtbare Ergänzung zum Täglichen Leben. Warum lassen sich die Menschen nur so für dumm verkaufen? Nur weil ein abgebissener Apfel drauf klebt. Jedes billige Netbook bietet mehr Möglichkeiten als das iPad darüber hinaus neigt Apple zu Proprietären Systemen somit ist das iPad mit nichts außer Apple (Kabel/ Software) selbst kompatibel. Es lebe der Konsum, weiter so?..