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	<title>Kommentare zu: Ein satanischer Vorschlag</title>
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		<title>Von: Laughing Man</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/182/ein-satanischer-vorschlag#comment-10828</link>
		<dc:creator>Laughing Man</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 23:36:53 +0000</pubDate>
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		<description>In einem Land in dem die Kritik an Streubomben zum &quot;Antisemitismus&quot; Vorwurf führt,...

&quot;Freiheit&quot; wie ein Pop-Up = Kauf dass Produkt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Land in dem die Kritik an Streubomben zum &#8220;Antisemitismus&#8221; Vorwurf führt,&#8230;</p>
<p>&#8220;Freiheit&#8221; wie ein Pop-Up = Kauf dass Produkt</p>
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		<title>Von: fette worte</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/182/ein-satanischer-vorschlag#comment-3683</link>
		<dc:creator>fette worte</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 21:24:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kannte Herrn Wallraff bis dato gar nicht. Für mich ist der Mann allerdings jetzt schon ein Held.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kannte Herrn Wallraff bis dato gar nicht. Für mich ist der Mann allerdings jetzt schon ein Held.</p>
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		<title>Von: Dr. Dean</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/182/ein-satanischer-vorschlag#comment-3574</link>
		<dc:creator>Dr. Dean</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 02:06:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ich meine, mit &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1176639&amp;em_cnt_page=1&quot;&gt;diesem Interview&lt;/a&gt; erklärt Günter Wallraff genauer und nachvollziehbarer, warum er diese Lesung will. 

Wallraff geht es, so verstehe ich ihn, um die Freiheit in einer Gesellschaft - so auch die Freiheit z.B. für provokante Literatur. Er möchte aber im Zusammenhang mit dem Kölner Moscheebau zeigen (und damit die Öffentlichkeit überraschen), dass Ditib eben &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; fundamentalistisch ist. Ich nehme es Wallraff durchaus ab, wenn er beschreibt, dass bei ihm der Vorschlag von Herrn Alboga ein Schlüsselerlebnis war:&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Die Idee entstand bei einer Livesendung im Deutschlandfunk zum Ehrenfelder Moscheenbau. Vorher war ich aufgefordert worden, in den Beirat einzutreten, und so fragte ich Herrn Alboga: Kann man nicht mit Salman Rushdie dort beginnen? Und er sagte: Warum nicht? Darüber können wir reden! Für mich war eine frühere Veranstaltung in einer anderen Kölner Moschee ein Schlüsselerlebnis.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;Wallraff sagt an einer anderen Stelle des Interviews, dass er etwas nachweisen will, nämlich, dass die Mehrheit der hier lebenden Muslime vom Islamistengeschrei und den Fatwas gegen &quot;Ungläubige&quot; oder Rushdi nichts wissen will:&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit der hier lebenden Muslime sich gegen die Verhängung der Fatwa verwahren würde. Das hat bisher nicht stattgefunden.&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;Nun, das ist die eine Seite.

Die andere Seite, vielleicht fast genauso stark, ist sein Streben nach Selbstvermarktung. Wallraff ist zurück, und darauf, sowie auf seine Aktivitäten will er aufmerksam machen. Das kommt in dem Interview m.E. recht schön raus, nämlich dadurch, dass Wallraff unbedingt über sein aktuelles Projekt und Buch reden möchte. 

Ist das bereits unredlich? Ich denke, nein. Es steckt im Lesungsplan Wallraffs m.E. eine erhebliche Dosis des Wunsches, aufklären zu wollen. Dazu kommt, dass Wallraff Rushdie kennt - und sich vermutlich verpflichtet fühlt, das Tabu um Rushdie zu brechen bzw. zu verkleinern. Wallraff will aber vor allem aufklären. 

Aufklären darüber, dass eine Moschee keine Gefahr bedeutet, dass normale Muslime keine Gefahr bedeuten - und auch keineswegs Extremisten sind, welche nach Mord und Totschlag schreien, wenn jemand ihre religiösen Gefühle verletzt. Daher diese Literaturlesung.

Und ich denke weiterhin, dass diese angestrebte Lesung zwiespältig oder sogar fahrlässig ist, auch deshalb, weil sie Extremisten als Projektionsfläche dienen wird. Sowohl den Islamophoben als auch den Islamisten. Das halte ich für keine kleine Gefahr.

Vermutlich wird dieser Effekt überkompensiert, wenn die Veranstaltung reibungslos abgelaufen ist.

Wenn.

P.S.
Ich bin voreingenommen. Ich freue mich, dass Wallraff zurück ist. Und ich finde, dass er sich die richtigen Themen vorgeknöpft hat. Ich hätte die Lesung nicht gemacht - aber wenn es klappt, wie er sich das vorstellt, ist es am Ende vielleicht eine gute Sache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meine, mit <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1176639&amp;em_cnt_page=1">diesem Interview</a> erklärt Günter Wallraff genauer und nachvollziehbarer, warum er diese Lesung will. </p>
<p>Wallraff geht es, so verstehe ich ihn, um die Freiheit in einer Gesellschaft &#8211; so auch die Freiheit z.B. für provokante Literatur. Er möchte aber im Zusammenhang mit dem Kölner Moscheebau zeigen (und damit die Öffentlichkeit überraschen), dass Ditib eben <i>nicht</i> fundamentalistisch ist. Ich nehme es Wallraff durchaus ab, wenn er beschreibt, dass bei ihm der Vorschlag von Herrn Alboga ein Schlüsselerlebnis war:<br />
<blockquote><i>Die Idee entstand bei einer Livesendung im Deutschlandfunk zum Ehrenfelder Moscheenbau. Vorher war ich aufgefordert worden, in den Beirat einzutreten, und so fragte ich Herrn Alboga: Kann man nicht mit Salman Rushdie dort beginnen? Und er sagte: Warum nicht? Darüber können wir reden! Für mich war eine frühere Veranstaltung in einer anderen Kölner Moschee ein Schlüsselerlebnis.&#8221;</i></p></blockquote>
<p>Wallraff sagt an einer anderen Stelle des Interviews, dass er etwas nachweisen will, nämlich, dass die Mehrheit der hier lebenden Muslime vom Islamistengeschrei und den Fatwas gegen &#8220;Ungläubige&#8221; oder Rushdi nichts wissen will:<br />
<blockquote><i>Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit der hier lebenden Muslime sich gegen die Verhängung der Fatwa verwahren würde. Das hat bisher nicht stattgefunden.</i></p></blockquote>
<p>Nun, das ist die eine Seite.</p>
<p>Die andere Seite, vielleicht fast genauso stark, ist sein Streben nach Selbstvermarktung. Wallraff ist zurück, und darauf, sowie auf seine Aktivitäten will er aufmerksam machen. Das kommt in dem Interview m.E. recht schön raus, nämlich dadurch, dass Wallraff unbedingt über sein aktuelles Projekt und Buch reden möchte. </p>
<p>Ist das bereits unredlich? Ich denke, nein. Es steckt im Lesungsplan Wallraffs m.E. eine erhebliche Dosis des Wunsches, aufklären zu wollen. Dazu kommt, dass Wallraff Rushdie kennt &#8211; und sich vermutlich verpflichtet fühlt, das Tabu um Rushdie zu brechen bzw. zu verkleinern. Wallraff will aber vor allem aufklären. </p>
<p>Aufklären darüber, dass eine Moschee keine Gefahr bedeutet, dass normale Muslime keine Gefahr bedeuten &#8211; und auch keineswegs Extremisten sind, welche nach Mord und Totschlag schreien, wenn jemand ihre religiösen Gefühle verletzt. Daher diese Literaturlesung.</p>
<p>Und ich denke weiterhin, dass diese angestrebte Lesung zwiespältig oder sogar fahrlässig ist, auch deshalb, weil sie Extremisten als Projektionsfläche dienen wird. Sowohl den Islamophoben als auch den Islamisten. Das halte ich für keine kleine Gefahr.</p>
<p>Vermutlich wird dieser Effekt überkompensiert, wenn die Veranstaltung reibungslos abgelaufen ist.</p>
<p>Wenn.</p>
<p>P.S.<br />
Ich bin voreingenommen. Ich freue mich, dass Wallraff zurück ist. Und ich finde, dass er sich die richtigen Themen vorgeknöpft hat. Ich hätte die Lesung nicht gemacht &#8211; aber wenn es klappt, wie er sich das vorstellt, ist es am Ende vielleicht eine gute Sache.</p>
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		<title>Von: bluepill</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/182/ein-satanischer-vorschlag#comment-3464</link>
		<dc:creator>bluepill</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2007 11:33:39 +0000</pubDate>
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		<description>ja ja, was wären wir ohne die türkische küche... (örgs)

das es auch gebildete und tollerante türken - oder allgemein muslime - gibt, muss man wohl nicht betonen. trotzdem gibt es gerade unter diesen gläubigen bedenkliche strömungen... und ein großer teil der hier lebenden ausländern hat keinen besonderen bildungsgrad und ist somit umso anfälliger für die diversen hassprediger...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ja ja, was wären wir ohne die türkische küche&#8230; (örgs)</p>
<p>das es auch gebildete und tollerante türken &#8211; oder allgemein muslime &#8211; gibt, muss man wohl nicht betonen. trotzdem gibt es gerade unter diesen gläubigen bedenkliche strömungen&#8230; und ein großer teil der hier lebenden ausländern hat keinen besonderen bildungsgrad und ist somit umso anfälliger für die diversen hassprediger&#8230;</p>
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		<title>Von: verschwender</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/182/ein-satanischer-vorschlag#comment-3462</link>
		<dc:creator>verschwender</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2007 10:36:26 +0000</pubDate>
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		<description>@ Papa Schlumpf

Ich gehe jetzt erstmal zu Tisch. Dönerteller ist angesagt, und während Deryat mir mein Fleisch vom Spieß schneidet, lachen wir uns gemeinsam über Wallraff kaputt, haben wir am Freitag auch schon gemacht. Seine Schwester macht übrigens gerade Führerschein, da sie ab Oktober in Dortmund Wirtschaftswissenschaften studieren möchte und erst einmal täglich zur Uni fahren wird. Wohnung ist ja nicht so leicht finanzierbar. Ich glaube, ich frage Deryat mal was er von umma.info so hält. Ich glaube aber, er wird mich fragen was das überhaupt ist. Wer Wallraff ist, musste ich ihm auch erst erklären...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Papa Schlumpf</p>
<p>Ich gehe jetzt erstmal zu Tisch. Dönerteller ist angesagt, und während Deryat mir mein Fleisch vom Spieß schneidet, lachen wir uns gemeinsam über Wallraff kaputt, haben wir am Freitag auch schon gemacht. Seine Schwester macht übrigens gerade Führerschein, da sie ab Oktober in Dortmund Wirtschaftswissenschaften studieren möchte und erst einmal täglich zur Uni fahren wird. Wohnung ist ja nicht so leicht finanzierbar. Ich glaube, ich frage Deryat mal was er von umma.info so hält. Ich glaube aber, er wird mich fragen was das überhaupt ist. Wer Wallraff ist, musste ich ihm auch erst erklären&#8230;</p>
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