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	<title>Kommentare zu: Blonde Sächsinnen und merkbefreite Schwaben</title>
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		<title>Von: Der Spiegelfechter &#187; Blog Archive &#187; Willkommen im 21. Jahrhundert!</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/199/blonde-sachsinnen-und-merkbefreite-schwaben/comment-page-1#comment-12682</link>
		<dc:creator>Der Spiegelfechter &#187; Blog Archive &#187; Willkommen im 21. Jahrhundert!</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 22:04:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sieht es ähnlich aus, nur das hier die EZB stur bleibt und die Verluste und Abschreibungen direkt an den Steuerzahler weitergegeben werden, wie bei IKB, Sachsen/LB und West/LB der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sieht es ähnlich aus, nur das hier die EZB stur bleibt und die Verluste und Abschreibungen direkt an den Steuerzahler weitergegeben werden, wie bei IKB, Sachsen/LB und West/LB der [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/199/blonde-sachsinnen-und-merkbefreite-schwaben/comment-page-1#comment-7371</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 14:04:10 +0000</pubDate>
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		<description>@Christian Giesecke

Ich würde gerne &quot;größere&quot; Versionen der Montagen anbieten - nur leider kaufe ich die Rohmaterialien nicht in 300dpi ein, sondern bediene ich in frei verfügbaren Quellen, deren Auflösung leider meist keine größeren Endversionen erlaubt.

&quot;Öfter&quot; würde ich ja gerne schreiben, wenn der Job und das Privatleben nicht wären ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian Giesecke</p>
<p>Ich würde gerne &#8220;größere&#8221; Versionen der Montagen anbieten &#8211; nur leider kaufe ich die Rohmaterialien nicht in 300dpi ein, sondern bediene ich in frei verfügbaren Quellen, deren Auflösung leider meist keine größeren Endversionen erlaubt.</p>
<p>&#8220;Öfter&#8221; würde ich ja gerne schreiben, wenn der Job und das Privatleben nicht wären ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Giesecke</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/199/blonde-sachsinnen-und-merkbefreite-schwaben/comment-page-1#comment-7368</link>
		<dc:creator>Christian Giesecke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 13:55:40 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Berger,

ich finde es ganz wunderbar, was Sie in diesem Blog so kundtun, so ganz wunschlos glücklich bin ich aber dennoch nicht.
Ihre Montagen sind z.T. sehr schön, da wäre es wünschenswert, wenn da noch eine hoch aufgelöste Variante mit dranhängen würde.

Ansonsten, weiter so, und vor allem: Öfter!

Mit ehrlichen Grüßen,</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Berger,</p>
<p>ich finde es ganz wunderbar, was Sie in diesem Blog so kundtun, so ganz wunschlos glücklich bin ich aber dennoch nicht.<br />
Ihre Montagen sind z.T. sehr schön, da wäre es wünschenswert, wenn da noch eine hoch aufgelöste Variante mit dranhängen würde.</p>
<p>Ansonsten, weiter so, und vor allem: Öfter!</p>
<p>Mit ehrlichen Grüßen,</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: D. Krüger</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/199/blonde-sachsinnen-und-merkbefreite-schwaben/comment-page-1#comment-4968</link>
		<dc:creator>D. Krüger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 08:18:02 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
@Spiegelfechter - angekommen und angenommen ;-)
Stark bleiben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
@Spiegelfechter &#8211; angekommen und angenommen ;-)<br />
Stark bleiben!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/199/blonde-sachsinnen-und-merkbefreite-schwaben/comment-page-1#comment-4966</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 07:56:11 +0000</pubDate>
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		<description>@D.Krüger

Keine Angst - Dresche gibts nicht ;-)

Aber nach Deiner Argumentation waren es vielleicht doch &quot;richtige&quot; Sachsen. Die &quot;richtigen&quot; Sachsen leben aus ethnologischer Sicht im heutgien Niedersachsen - der Freistaat Sachsen hat seinen Namen nämlich  historischen Namensverschiebungen zu verdanken und weniger seinen Einwohnern, die auf Franken und Sorben zurückgehen.

Beste Grüße von einem &quot;richtigen&quot; Sachsen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@D.Krüger</p>
<p>Keine Angst &#8211; Dresche gibts nicht ;-)</p>
<p>Aber nach Deiner Argumentation waren es vielleicht doch &#8220;richtige&#8221; Sachsen. Die &#8220;richtigen&#8221; Sachsen leben aus ethnologischer Sicht im heutgien Niedersachsen &#8211; der Freistaat Sachsen hat seinen Namen nämlich  historischen Namensverschiebungen zu verdanken und weniger seinen Einwohnern, die auf Franken und Sorben zurückgehen.</p>
<p>Beste Grüße von einem &#8220;richtigen&#8221; Sachsen ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: D. Krüger</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/199/blonde-sachsinnen-und-merkbefreite-schwaben/comment-page-1#comment-4964</link>
		<dc:creator>D. Krüger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 06:46:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
auch wenn ich Kollektivdresche beziehe - doch richtige Sachsen haben diesen Sch*** nicht angerichtet - es waren und sind hauptverantwortliche Bürger aus den gebrauchten Ländern mit drittklassiger Ausbildung und viertklassiger Karriere, die in den neuen Ländern zu Ruhm und Ehre kommen wollten (oder von noch karrieregeileren Gebrauchtländerkumpeln abgeschoben - weggelobt wurden). Sie handelten nach dem ihnen anerzogenem Grundgesetz &quot;Raffe, Raffe Häusle baue, und nur in die eigene Tasche klaue&quot;.
Sonst ist diesem tollen Spiegelfechter Bericht nichts schlimmes anzulasten.
Stark bleiben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
auch wenn ich Kollektivdresche beziehe &#8211; doch richtige Sachsen haben diesen Sch*** nicht angerichtet &#8211; es waren und sind hauptverantwortliche Bürger aus den gebrauchten Ländern mit drittklassiger Ausbildung und viertklassiger Karriere, die in den neuen Ländern zu Ruhm und Ehre kommen wollten (oder von noch karrieregeileren Gebrauchtländerkumpeln abgeschoben &#8211; weggelobt wurden). Sie handelten nach dem ihnen anerzogenem Grundgesetz &#8220;Raffe, Raffe Häusle baue, und nur in die eigene Tasche klaue&#8221;.<br />
Sonst ist diesem tollen Spiegelfechter Bericht nichts schlimmes anzulasten.<br />
Stark bleiben!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mein-parteibuch.com &#187; Selenz Kommentar zur &#8220;Bankenkrise&#8221; - Wundertüten</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/199/blonde-sachsinnen-und-merkbefreite-schwaben/comment-page-1#comment-4923</link>
		<dc:creator>mein-parteibuch.com &#187; Selenz Kommentar zur &#8220;Bankenkrise&#8221; - Wundertüten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 20:48:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] an die LBBW verscherbelt wurde. Mit der WestLB, der BayernLB und der IKB haben weitere mehr oder minder blonde Banker offenbar unter den Augen der deutschen Bankenaufsicht und der Aufsichtsgremien Zig Milliarden von [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] an die LBBW verscherbelt wurde. Mit der WestLB, der BayernLB und der IKB haben weitere mehr oder minder blonde Banker offenbar unter den Augen der deutschen Bankenaufsicht und der Aufsichtsgremien Zig Milliarden von [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: tar</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/199/blonde-sachsinnen-und-merkbefreite-schwaben/comment-page-1#comment-4902</link>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 06:49:34 +0000</pubDate>
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		<description>Bayern LB legt Milliardenrisiken offen

Die zweitgrößte deutsche Landesbank, die Bayern LB, ist mit Milliardenbeträgen im Krisengeschäft mit Krediten bonitätsschwacher Schuldner (&quot;Subprime&quot;) engagiert. Als eine der letzten deutschen Großbanken bezifferte die Bayern LB am Samstag auf Anfrage ihre Positionen im Subprime-Segment, die sich nach Angaben eines Sprechers auf 1,9 Milliarden Euro belaufen. Bei der Veröffentlichung ihrer Halbjahreszahlen in der vorletzten Woche hatte Bayern-LB-Chef Werner Schmidt dagegen das Volumen noch nicht nennen wollen. Es entfällt zu 80 Prozent auf die höchste Rating-Klasse AAA und zu 20 Prozent auf die Klasse AA. Allerdings wird die Validität solcher Einschätzungen der Rating-Agenturen mittlerweile in Zweifel gezogen. Ihr Engagement im SubprimeGeschäft am amerikanischen Hypothekenmarkt ist jüngst unter anderem der IKB und der Sachsen LB zum Verhängnis geworden. Beide Geldhäuser brauchten milliardenschwere Notkredite.

=&gt; http://www.faz.net/s/Rub5CAECB7768E046A3976500B4D416A560/Doc~E994DDB0A59FB4125B323A5E1394D9488~ATpl~Ecommon~Scontent.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bayern LB legt Milliardenrisiken offen</p>
<p>Die zweitgrößte deutsche Landesbank, die Bayern LB, ist mit Milliardenbeträgen im Krisengeschäft mit Krediten bonitätsschwacher Schuldner (&#8220;Subprime&#8221;) engagiert. Als eine der letzten deutschen Großbanken bezifferte die Bayern LB am Samstag auf Anfrage ihre Positionen im Subprime-Segment, die sich nach Angaben eines Sprechers auf 1,9 Milliarden Euro belaufen. Bei der Veröffentlichung ihrer Halbjahreszahlen in der vorletzten Woche hatte Bayern-LB-Chef Werner Schmidt dagegen das Volumen noch nicht nennen wollen. Es entfällt zu 80 Prozent auf die höchste Rating-Klasse AAA und zu 20 Prozent auf die Klasse AA. Allerdings wird die Validität solcher Einschätzungen der Rating-Agenturen mittlerweile in Zweifel gezogen. Ihr Engagement im SubprimeGeschäft am amerikanischen Hypothekenmarkt ist jüngst unter anderem der IKB und der Sachsen LB zum Verhängnis geworden. Beide Geldhäuser brauchten milliardenschwere Notkredite.</p>
<p>=&gt; <a href="http://www.faz.net/s/Rub5CAECB7768E046A3976500B4D416A560/Doc~E994DDB0A59FB4125B323A5E1394D9488~ATpl~Ecommon~Scontent.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.faz.net/s/Rub5CAECB7768E046A3976500B4D416A560/Doc~E994DDB0A59FB4125B323A5E1394D9488~ATpl~Ecommon~Scontent.html'>http://www.faz.net/s/Rub5CAECB7768E046A3976500B4D416A560/Doc~E994DDB0A59FB4125B323A5E1394D9488~ATpl~Ecommon~Scontent.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/199/blonde-sachsinnen-und-merkbefreite-schwaben/comment-page-1#comment-4889</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 13:44:53 +0000</pubDate>
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		<description>@salvo

Grundsätzlich ist die von LEAP geschilderte Schere die ganz normale Folge einer Politik, die &quot;liberal&quot; agiert, sprich nur im geringen Maße reglementiert und die Einkommen und Vermögen oberhalb des Durchschnitts nur gering besteuert. 

Über dieses Problem hatte ich schon einmal einen &lt;a href=&quot;http://www.spiegelfechter.com/wordpress/82/soziale_marktwirtschaft&quot;&gt;ausführlichen Artikel&lt;/a&gt; geschrieben.

Die Schlussfolgerungen, die LEAP zieht, kann ich nicht in Gänze nachvollziehen. Vor allem das sehr populistische &quot;Zwischenfazit&quot; finde ich wenig überzeugend:

-&gt; Die US-Gesellschaft ist dabei, sich in zwei Klassen aufzuspalten: Eine sehr arm, die andere sehr reich. Und wer im Jahr 2007 noch zur Mittelschicht gehörte, wird in die Unterschicht abrutschen.

Hier begehen die LEAP-Forscher den Fehler, sich nur auf die Ränder zu konzentrieren und die Mitte auszublenden. Ingenieure, mittlere und höhere Angestellte im kaufmännischen Bereich, im Bildungssystem, im Finanzsystem oder im Handel sind mE in den USA nicht &quot;akut&quot; vom Abstieg bedroht. Die Unterschicht wird größer, das ist wohl richtig. Aber ich finde es wenig zweckmäßig Verkäufer(innen) einer Handelskette, die schlechter bezahlt werden sollen, als typisches Mitglied der Mittelschicht zu betrachten. Das sind sie nicht - in den USA zählen &quot;einfache&quot; Angestellte schon lange nicht mehr zur Mittelschicht. 

Von der Immobilienkrise sind auch alle Schichten betroffen. Die Unterschicht ist direkt als Subprime-Kreditnehmer betroffen und die Oberschicht gehört tendenziell zu den Besitzern spekulativer Papiere und Anteilen von Hedge-Fonds, denen es demnächst &quot;ans Futter&quot; geht. Die Mittelschicht kommt noch am besten weg, da sie wohl nur in geringerem Maße direkt von den Hypothekenkrediten betroffen ist und &quot;konservativere&quot; Wertanlagen besitzt, als die Oberschicht. Wie gesagt - ich kann LEAP nicht wirklich folgen.

Der Vergleich mit 1928 ist auch irreführend, da die 28er Blase iwS eine nationale Blase war, die heutigen Blasen akkumulieren allerdings den kompletten Weltfinanzmarkt. Die USA mögen immer noch der wichtigste Finanzmarkt sein, durch die Verbindungen zu anderen Märkten sind sie aber internationalisiert - auch was das Risiko angeht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@salvo</p>
<p>Grundsätzlich ist die von LEAP geschilderte Schere die ganz normale Folge einer Politik, die &#8220;liberal&#8221; agiert, sprich nur im geringen Maße reglementiert und die Einkommen und Vermögen oberhalb des Durchschnitts nur gering besteuert. </p>
<p>Über dieses Problem hatte ich schon einmal einen <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/82/soziale_marktwirtschaft">ausführlichen Artikel</a> geschrieben.</p>
<p>Die Schlussfolgerungen, die LEAP zieht, kann ich nicht in Gänze nachvollziehen. Vor allem das sehr populistische &#8220;Zwischenfazit&#8221; finde ich wenig überzeugend:</p>
<p>-> Die US-Gesellschaft ist dabei, sich in zwei Klassen aufzuspalten: Eine sehr arm, die andere sehr reich. Und wer im Jahr 2007 noch zur Mittelschicht gehörte, wird in die Unterschicht abrutschen.</p>
<p>Hier begehen die LEAP-Forscher den Fehler, sich nur auf die Ränder zu konzentrieren und die Mitte auszublenden. Ingenieure, mittlere und höhere Angestellte im kaufmännischen Bereich, im Bildungssystem, im Finanzsystem oder im Handel sind mE in den USA nicht &#8220;akut&#8221; vom Abstieg bedroht. Die Unterschicht wird größer, das ist wohl richtig. Aber ich finde es wenig zweckmäßig Verkäufer(innen) einer Handelskette, die schlechter bezahlt werden sollen, als typisches Mitglied der Mittelschicht zu betrachten. Das sind sie nicht &#8211; in den USA zählen &#8220;einfache&#8221; Angestellte schon lange nicht mehr zur Mittelschicht. </p>
<p>Von der Immobilienkrise sind auch alle Schichten betroffen. Die Unterschicht ist direkt als Subprime-Kreditnehmer betroffen und die Oberschicht gehört tendenziell zu den Besitzern spekulativer Papiere und Anteilen von Hedge-Fonds, denen es demnächst &#8220;ans Futter&#8221; geht. Die Mittelschicht kommt noch am besten weg, da sie wohl nur in geringerem Maße direkt von den Hypothekenkrediten betroffen ist und &#8220;konservativere&#8221; Wertanlagen besitzt, als die Oberschicht. Wie gesagt &#8211; ich kann LEAP nicht wirklich folgen.</p>
<p>Der Vergleich mit 1928 ist auch irreführend, da die 28er Blase iwS eine nationale Blase war, die heutigen Blasen akkumulieren allerdings den kompletten Weltfinanzmarkt. Die USA mögen immer noch der wichtigste Finanzmarkt sein, durch die Verbindungen zu anderen Märkten sind sie aber internationalisiert &#8211; auch was das Risiko angeht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: salvo</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/199/blonde-sachsinnen-und-merkbefreite-schwaben/comment-page-1#comment-4886</link>
		<dc:creator>salvo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 10:50:52 +0000</pubDate>
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		<description>@spiegelfechter

mich würde interessieren, was du von der neuen Stellungnahmen auf der LEAP hälst. Kurzes Zitat:

&quot;Aber bevor wir im Einzelnen die vier bestimmenden Tendenzen des folgenden Quartals beschreiben, möchte die LEAP/E2020-Forschungsgruppe noch eingehender die soziale und politische Dimension der aktuellen schweren Krise in den USA beleuchten . Wie in den hervorragenden Forschungen von Thomas Piketty und Emmanuel Saez über die Entwicklung der hohen Einkommen kürzlich herausgearbeitet, ist die Schere der Einkommensunterschiede heute wieder so weit aufgegangen wie zuletzt am Vorabend der Great Depression Ende der zwanziger Jahre. Während der Faktor des Einkommens der 0,01% Reichsten zu dem des Durchschnitts der 90% Ärmsten im Laufe der Jahre 1950 bis 1980 zwischen 170 bis 180 schwankte, sprang er bis zum Jahr 2005 auf einen Faktor von 880, erreichte also ungefähr das Größenverhältnis von 1928 (891). 

....


Über eine rein wirtschaftliche Analyse und Bewertung hinausgehend, bestätigt diese extreme Einkommensdiskrepanz der LEAP/E2020-Forschungsgruppe, dass der Beginn der &quot;Very Great Depression&quot; das Ereignis sein wird, das die Geschichte mit dem Jahr 2007 verbinden wird, denn damit sind soziale und politischen Spannungen quasi unausweichlich: Der starke Anstieg an Räumungen der unter Zwangsvollstreckung fallenden Häuser führt das vor Augen - und die Depression wird die Zahl der Räumungen vervielfältigen. Die US-Gesellschaft ist dabei, sich in zwei Klassen aufzuspalten: Eine sehr arm, die andere sehr reich. Und wer im Jahr 2007 noch zur Mittelschicht gehörte, wird in die Unterschicht abrutschen.&quot;

http://www.leap2020.eu/Die-US-Gesellschaft-bricht-zusammen-Die-US-Mittelklasse-wird-im-wegbrechenden-Immobilienmarkt-und-in-der-gewaltigen_a894.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@spiegelfechter</p>
<p>mich würde interessieren, was du von der neuen Stellungnahmen auf der LEAP hälst. Kurzes Zitat:</p>
<p>&#8220;Aber bevor wir im Einzelnen die vier bestimmenden Tendenzen des folgenden Quartals beschreiben, möchte die LEAP/E2020-Forschungsgruppe noch eingehender die soziale und politische Dimension der aktuellen schweren Krise in den USA beleuchten . Wie in den hervorragenden Forschungen von Thomas Piketty und Emmanuel Saez über die Entwicklung der hohen Einkommen kürzlich herausgearbeitet, ist die Schere der Einkommensunterschiede heute wieder so weit aufgegangen wie zuletzt am Vorabend der Great Depression Ende der zwanziger Jahre. Während der Faktor des Einkommens der 0,01% Reichsten zu dem des Durchschnitts der 90% Ärmsten im Laufe der Jahre 1950 bis 1980 zwischen 170 bis 180 schwankte, sprang er bis zum Jahr 2005 auf einen Faktor von 880, erreichte also ungefähr das Größenverhältnis von 1928 (891). </p>
<p>&#8230;.</p>
<p>Über eine rein wirtschaftliche Analyse und Bewertung hinausgehend, bestätigt diese extreme Einkommensdiskrepanz der LEAP/E2020-Forschungsgruppe, dass der Beginn der &#8220;Very Great Depression&#8221; das Ereignis sein wird, das die Geschichte mit dem Jahr 2007 verbinden wird, denn damit sind soziale und politischen Spannungen quasi unausweichlich: Der starke Anstieg an Räumungen der unter Zwangsvollstreckung fallenden Häuser führt das vor Augen &#8211; und die Depression wird die Zahl der Räumungen vervielfältigen. Die US-Gesellschaft ist dabei, sich in zwei Klassen aufzuspalten: Eine sehr arm, die andere sehr reich. Und wer im Jahr 2007 noch zur Mittelschicht gehörte, wird in die Unterschicht abrutschen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.leap2020.eu/Die-US-Gesellschaft-bricht-zusammen-Die-US-Mittelklasse-wird-im-wegbrechenden-Immobilienmarkt-und-in-der-gewaltigen_a894.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.leap2020.eu/Die-US-Gesellschaft-bricht-zusammen-Die-US-Mittelklasse-wird-im-wegbrechenden-Immobilienmarkt-und-in-der-gewaltigen_a894.html'>http://www.leap2020.eu/Die-US-Gesellschaft-bricht-zusammen-Die-US-Mittelklasse-wird-im-wegbrechenden-Immobilienmarkt-und-in-der-gewaltigen_a894.html</a></p>
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