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	<title>Kommentare zu: Der Irak in Zahlen</title>
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		<title>Von: Der Spiegelfechter &#187; Blog Archive &#187; Bürgerkrieg im Irak</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen/comment-page-2#comment-16095</link>
		<dc:creator>Der Spiegelfechter &#187; Blog Archive &#187; Bürgerkrieg im Irak</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 15:47:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] der anderen Seite werden wieder einmal die unzähligen Opfer stehen, die in den westlichen Medien kaum noch Erwähnung finden. Zu den geschätzten 650.000 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] der anderen Seite werden wieder einmal die unzähligen Opfer stehen, die in den westlichen Medien kaum noch Erwähnung finden. Zu den geschätzten 650.000 [...]</p>
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		<title>Von: citizen-cam.de &#187; Blog Archive &#187; Rückblick&#8230;</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen/comment-page-2#comment-11408</link>
		<dc:creator>citizen-cam.de &#187; Blog Archive &#187; Rückblick&#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Dec 2007 00:13:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen Der Irak in Zahlen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen" rel="nofollow"></a><a href='http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen'>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen</a> Der Irak in Zahlen [...]</p>
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		<title>Von: misterL</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen/comment-page-2#comment-6537</link>
		<dc:creator>misterL</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 14:35:57 +0000</pubDate>
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		<description>@Name

Ihre Antwort im Bezug auf Lybien werde ich mir zu Gemüte führen. Danke für die Hinweise.

Die Frage nach den Interessen der westelichen Welt und wie egal es ist, wo die Konzerne ihren Sitz haben oder nicht- seis drum. Das Grundinteresse ist das selbe und die prinzipielle Austauschbarkeit bleibt.

Waffenexporte und Abnehmer. 

Die USA wollen die Region massiv aufrüsten und dabei jeden nach Gusto bedienen. 40 Milliarden US$. 40 Milliarden US$ an massiem Einfluss in diese Region, die Aufbauhilfe und Demilitarisierung dringen bräuchte. 

Allerdings ist das &quot;nur&quot; die eine Seite der Bilanz. Auf der anderen Seite gibt es Besteller und Abnehmer. Warum einigt sich diese islamische Bruderwelt nicht und sagt zu den lieben Freunden in der US-Administration Nein, Danke, aber wir brauchen eure Waffen nicht, wir haben genug &quot;Spielzeug&quot; in falschen Händen?

Das ist die fehlende zweite Seite der trostlosen Bilanz der Irakzahlen. Was wäre das für ein positives Bild in der Welt, käme Frau Rice mit 40 Milliarden US$ in die USA zurück und der Aussage, die wollen unsere Tötungsutensillien nicht.

Das ist in meinen Augen das Zeichen, auf das die Welt wartet. Eine in sich mehrheitlich geschlossene islamische Zivilgesellschaft ist dafür Voraussetzung. Das Manko ist - es gibt sie nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Name</p>
<p>Ihre Antwort im Bezug auf Lybien werde ich mir zu Gemüte führen. Danke für die Hinweise.</p>
<p>Die Frage nach den Interessen der westelichen Welt und wie egal es ist, wo die Konzerne ihren Sitz haben oder nicht- seis drum. Das Grundinteresse ist das selbe und die prinzipielle Austauschbarkeit bleibt.</p>
<p>Waffenexporte und Abnehmer. </p>
<p>Die USA wollen die Region massiv aufrüsten und dabei jeden nach Gusto bedienen. 40 Milliarden US$. 40 Milliarden US$ an massiem Einfluss in diese Region, die Aufbauhilfe und Demilitarisierung dringen bräuchte. </p>
<p>Allerdings ist das &#8220;nur&#8221; die eine Seite der Bilanz. Auf der anderen Seite gibt es Besteller und Abnehmer. Warum einigt sich diese islamische Bruderwelt nicht und sagt zu den lieben Freunden in der US-Administration Nein, Danke, aber wir brauchen eure Waffen nicht, wir haben genug &#8220;Spielzeug&#8221; in falschen Händen?</p>
<p>Das ist die fehlende zweite Seite der trostlosen Bilanz der Irakzahlen. Was wäre das für ein positives Bild in der Welt, käme Frau Rice mit 40 Milliarden US$ in die USA zurück und der Aussage, die wollen unsere Tötungsutensillien nicht.</p>
<p>Das ist in meinen Augen das Zeichen, auf das die Welt wartet. Eine in sich mehrheitlich geschlossene islamische Zivilgesellschaft ist dafür Voraussetzung. Das Manko ist &#8211; es gibt sie nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Rasputin</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen/comment-page-2#comment-6492</link>
		<dc:creator>Rasputin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 18:14:20 +0000</pubDate>
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		<description>Jetzt kloppt man sich um Öl, bald um Wasser.Wer den Frieden liebt, muß  Krieg führen. Alte Weisheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt kloppt man sich um Öl, bald um Wasser.Wer den Frieden liebt, muß  Krieg führen. Alte Weisheit.</p>
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	<item>
		<title>Von: name</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen/comment-page-2#comment-6486</link>
		<dc:creator>name</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 15:41:18 +0000</pubDate>
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		<description>@misterL




Mal wirklich was grundsätzliches: 

den transnational agierenden, national strukturierten Konzerne ist es nicht gleichgültig, in welchem Nationalstaat sie ihren Sitz haben, welcher idelle Gesamtkapitalist ihnen zur Seite steht. Schauen sie sich doch irgend einen von diesen transnationalen Konzernen an: sie sind alle in ihrer sozialen Struktur und in den personeller Hinsicht an ihren alten ursprünglichen Nationalstaat gebunden/verbunden. Ob Ford, oder Boing, ob Fina Elf, oder BASF, ob Gasprom, oder die Deutsche Post AG, ob Porsche, oder Toyota: überall herrscht das gleiche kapitalistische Prinzip. Es gibt (noch) keine freischebenden Konzerne, ohne Bindung an deren ursprüngliche nationale Staaten. Momentan ist dieser Zustand immer noch gleich geblieben und die bürgerliche Presse nimmt ja ganz erstaunt diese direkten nationalen Tendenzen auch wahr, und wundert sich darüber, dass dieser Zustand trotz Brüssel immer noch anhält.


Was die Frage des Ölpreises betrifft, wäre es in einer Analyse interessant zu wissen,wie stark der Erdölpreis durch die militärische Flankierung &quot;subventioniert&quot; wird. Wie stark der finanzielle Einfluss der Flugzeugträgergruppen (finanziert durch den Steuerzahler der Vereinigten Staaten) auf den Preis des Erdöl/Erdgases im Nahen Osten ist. Ein Iran, mit einer atomaren Bewaffnung könnte über den Preis seines Öl ganz anders (und überhaupt) verhandeln und verfügen, als einer ohne diese. So schlimm wie das klingt, so ist aber letztlich. 

Ein Iran, der die Doktrin amerikanischer Vorherrschaft auf dem Rohstoffsektor, der Lebensader  im Nahen Osten auch mit Waffengewalt beantworten, sich verteidigen kann, ermuntert die ganze Region eigenständige Lösungen finden zu können. 

Letztlich wird diese Frage auch in Peking mitentschieden werden. Peking wird  sich die Frage beantworten, ob und in welchem zeitlichen Rahmen die Sperrung des Nahen Ostens für rohstoffhungerigen chinesische Konzerne, die militärisch  nicht so flankiert agieren können wie die amerikanischen Konzerne, entscheidend für Chinas weitere Entwicklung ist.

Zu Libyen ist ja nur folgendes festzustellen: 

Libyen hat sich nicht freiwillig geöffnet: das westliche Embargo gegen Libyen  hat es finanziell runiert. Libyen  hat sich nur den westlichen Staaten (hier vor allem Frankreich und GB)unterworfen, nachdem ihm auch direkt vor Augen geführt wurde, was mit dem Irak zweimal geschah. Das sind die Fakten zu Libyen. Sie haben sich dem westlichen Diktat gebeugt, und liefern nun für den französischen Erdölkonzern Total Fina Elf billiges Erdöl und sollen die alten Träume der französischen Eliten von Frankreichs Nordafrika wahrmachen.

Im übrigen ist Libyen noch eine viel interessantere Geschichte, die im Kern und Hintergrund den Wirtschaftskrieg zwischen Frankreich und Deutschland in Europa symbolisiert. Es war letztliche eine französische Notwehrreaktion gegen die übermächtigen deutschen Konzerne in Europa und deren Sonderbeziehungen zu Russland, die die Eliten Frankreichs zu diesem Schritt gezwungen haben.


Die Zahlen ,wie stark der finanzielle amerikanische Einfluss auf die Regime im Nahen Osten ist, werden immer mal wieder durch den Kongress bekannt. Meist sind es direkte Militärbeihilfen und man muss sich nur die amerikanischen Militärstützpunkte in Katar und auf der saudischen Halbinseln anschauen, um zu verstehen, welche Prininzen in welchem Namen zu welchem Thema etwas von sich geben dürfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@misterL</p>
<p>Mal wirklich was grundsätzliches: </p>
<p>den transnational agierenden, national strukturierten Konzerne ist es nicht gleichgültig, in welchem Nationalstaat sie ihren Sitz haben, welcher idelle Gesamtkapitalist ihnen zur Seite steht. Schauen sie sich doch irgend einen von diesen transnationalen Konzernen an: sie sind alle in ihrer sozialen Struktur und in den personeller Hinsicht an ihren alten ursprünglichen Nationalstaat gebunden/verbunden. Ob Ford, oder Boing, ob Fina Elf, oder BASF, ob Gasprom, oder die Deutsche Post AG, ob Porsche, oder Toyota: überall herrscht das gleiche kapitalistische Prinzip. Es gibt (noch) keine freischebenden Konzerne, ohne Bindung an deren ursprüngliche nationale Staaten. Momentan ist dieser Zustand immer noch gleich geblieben und die bürgerliche Presse nimmt ja ganz erstaunt diese direkten nationalen Tendenzen auch wahr, und wundert sich darüber, dass dieser Zustand trotz Brüssel immer noch anhält.</p>
<p>Was die Frage des Ölpreises betrifft, wäre es in einer Analyse interessant zu wissen,wie stark der Erdölpreis durch die militärische Flankierung &#8220;subventioniert&#8221; wird. Wie stark der finanzielle Einfluss der Flugzeugträgergruppen (finanziert durch den Steuerzahler der Vereinigten Staaten) auf den Preis des Erdöl/Erdgases im Nahen Osten ist. Ein Iran, mit einer atomaren Bewaffnung könnte über den Preis seines Öl ganz anders (und überhaupt) verhandeln und verfügen, als einer ohne diese. So schlimm wie das klingt, so ist aber letztlich. </p>
<p>Ein Iran, der die Doktrin amerikanischer Vorherrschaft auf dem Rohstoffsektor, der Lebensader  im Nahen Osten auch mit Waffengewalt beantworten, sich verteidigen kann, ermuntert die ganze Region eigenständige Lösungen finden zu können. </p>
<p>Letztlich wird diese Frage auch in Peking mitentschieden werden. Peking wird  sich die Frage beantworten, ob und in welchem zeitlichen Rahmen die Sperrung des Nahen Ostens für rohstoffhungerigen chinesische Konzerne, die militärisch  nicht so flankiert agieren können wie die amerikanischen Konzerne, entscheidend für Chinas weitere Entwicklung ist.</p>
<p>Zu Libyen ist ja nur folgendes festzustellen: </p>
<p>Libyen hat sich nicht freiwillig geöffnet: das westliche Embargo gegen Libyen  hat es finanziell runiert. Libyen  hat sich nur den westlichen Staaten (hier vor allem Frankreich und GB)unterworfen, nachdem ihm auch direkt vor Augen geführt wurde, was mit dem Irak zweimal geschah. Das sind die Fakten zu Libyen. Sie haben sich dem westlichen Diktat gebeugt, und liefern nun für den französischen Erdölkonzern Total Fina Elf billiges Erdöl und sollen die alten Träume der französischen Eliten von Frankreichs Nordafrika wahrmachen.</p>
<p>Im übrigen ist Libyen noch eine viel interessantere Geschichte, die im Kern und Hintergrund den Wirtschaftskrieg zwischen Frankreich und Deutschland in Europa symbolisiert. Es war letztliche eine französische Notwehrreaktion gegen die übermächtigen deutschen Konzerne in Europa und deren Sonderbeziehungen zu Russland, die die Eliten Frankreichs zu diesem Schritt gezwungen haben.</p>
<p>Die Zahlen ,wie stark der finanzielle amerikanische Einfluss auf die Regime im Nahen Osten ist, werden immer mal wieder durch den Kongress bekannt. Meist sind es direkte Militärbeihilfen und man muss sich nur die amerikanischen Militärstützpunkte in Katar und auf der saudischen Halbinseln anschauen, um zu verstehen, welche Prininzen in welchem Namen zu welchem Thema etwas von sich geben dürfen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Wahnsinn Deutschland &#187; Blog Archive &#187; Zahlen zum Irak-Krieg</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen/comment-page-2#comment-6476</link>
		<dc:creator>Wahnsinn Deutschland &#187; Blog Archive &#187; Zahlen zum Irak-Krieg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 09:39:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] gibts beim spiegelfechter. [...]</description>
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		<title>Von: misterL</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen/comment-page-2#comment-6468</link>
		<dc:creator>misterL</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 07:46:59 +0000</pubDate>
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		<description>@Name.

Der Unsinn 

&quot;Unsinn : dann erklären sie mal ganz schnell, warum in allen westlichen Industriennationen, die entscheidenen global tätigen, nationalen Konzerne, im Energiesektor, Rüstungssektor...&quot; 

ist, anzunehmen, dass es sich dabei um &quot;nationale Konzerne&quot; handelt. Es sind international ausgelegte Konzerne, denen es im Prinzip egal ist wo sie ihren Sitz haben. Ob die Herren (seltener Damen) am Regierungstisch in Washington, London, Paris, Tokio, Peking oder Berlin sitzen ist im Ergebnis egal. Die Interessen an einer gesicherten Rohstoff und Energieversorgung durch Öl ist in Europa, den USA oder Asien ist identisch. An Waffenlieferungen verdienen all diese Länder ebenso. 

&quot;ohne die amerikanischen Milliarden an Waffen und Unterstützungshilfe von Dollar jährlich für die Regime im Nahen Osten, gäbe es keines...&quot;

Ich denke, Sie meinen es gäbe keines dieser Regime. Das mag vielleicht so sein. 

Aber - was ändert das daran, dass sich die (eine noch zu bildende ?) Zivilgesellschaft in der arabischen Welt damit beginnen muss lautstark und wehrhaft die eigene Geschicke gegen ihre Regime selbst in die Hand zu nehmen? Der Punkt ist hier &quot;gegen ihre Regime&quot;. Dazu (Regime) zähle ich übrigens auch den fundmentalen Steigbügelhalter (Glaubensmissbrauch) all dieser Regime. 

Jeder Ansatz gegen die internationalen &#039;Sponsoren&#039; der Regime macht es sowohl den &#039;Sponsoren&#039; wie den Regimen leicht zu überstehen. Sie meinen das sei zynisch?!? 

Mag so klingen, aber eins gilt dennoch: der nächsteliegende (und wichtigste) Gegner ist das eigene Regime, das einen unterdrückt. Wenn Sie den letzen Satz des vorletzten Absatzes hier noch einmal wirken lassen...

Das dieser(!) Iran keine Atomwaffen haben sollte, sehe ich auch so. Andere Staaten hätten sie besser auch nicht. Dennoch bin ich mir sicher, das ein der Welt zugewandter Iran überhaupt kein Problem hätte sein Öl in Dollar oder Euro an den Westen zu verkaufen. Ein stabiler, gewaltfreier, demokratischer Staat islamischer Prägung wäre wahrscheinlich ein sehr begehrter Handelsparnter weit über das Öl hinaus.

Wenn man sich erinnert wie gerne der Westen Lybien wieder als Partner aufgenommen hat, obwohl Lybien davon meilenweit entfernt ist, so darf man davon ausgehen, das ein vertrauensvoller und stabiler Partner von Interesse für die westliche Welt ist bzw. ihrem Liebsten (Geldscheine) sind.

Für den Irak dürfte dies ebenso gelten.

Der Zauberbegriff ist: stabile, gewaltfreie und demokratische Zivilgesellschaft islamischer Prägung. Daran hapert es. Das macht es den USA, die Sie meinen, unendlich einfach so zu wirken wie sie wirken. 

Wieviel US$ für den Support der Regime fliessen von den Regimen (in-)direkt in die Unterstützung von Terror gegen die US$-Lieferanten und Instabilität der gesamten Region? Falls dem so ist, warum gibt es keine funktionierende Aufklärung der islamischen Welt für die islamische Welt mit Konsequenzen innerhalb der islamischen Welt?

Neben der wahrscheinlich desaströsen US-Politik in der Region seit Jahrzehnten gibt es dennoch etwas, das man nie vergessen sollte: Selbstverantwortung. Ich fürchte, die Region hat noch eine Menge unerledigter Hausaufgaben zu erledigen. Werden diese nicht erledigt wird sich nichts zum besseren ändern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Name.</p>
<p>Der Unsinn </p>
<p>&#8220;Unsinn : dann erklären sie mal ganz schnell, warum in allen westlichen Industriennationen, die entscheidenen global tätigen, nationalen Konzerne, im Energiesektor, Rüstungssektor&#8230;&#8221; </p>
<p>ist, anzunehmen, dass es sich dabei um &#8220;nationale Konzerne&#8221; handelt. Es sind international ausgelegte Konzerne, denen es im Prinzip egal ist wo sie ihren Sitz haben. Ob die Herren (seltener Damen) am Regierungstisch in Washington, London, Paris, Tokio, Peking oder Berlin sitzen ist im Ergebnis egal. Die Interessen an einer gesicherten Rohstoff und Energieversorgung durch Öl ist in Europa, den USA oder Asien ist identisch. An Waffenlieferungen verdienen all diese Länder ebenso. </p>
<p>&#8220;ohne die amerikanischen Milliarden an Waffen und Unterstützungshilfe von Dollar jährlich für die Regime im Nahen Osten, gäbe es keines&#8230;&#8221;</p>
<p>Ich denke, Sie meinen es gäbe keines dieser Regime. Das mag vielleicht so sein. </p>
<p>Aber &#8211; was ändert das daran, dass sich die (eine noch zu bildende ?) Zivilgesellschaft in der arabischen Welt damit beginnen muss lautstark und wehrhaft die eigene Geschicke gegen ihre Regime selbst in die Hand zu nehmen? Der Punkt ist hier &#8220;gegen ihre Regime&#8221;. Dazu (Regime) zähle ich übrigens auch den fundmentalen Steigbügelhalter (Glaubensmissbrauch) all dieser Regime. </p>
<p>Jeder Ansatz gegen die internationalen &#8216;Sponsoren&#8217; der Regime macht es sowohl den &#8216;Sponsoren&#8217; wie den Regimen leicht zu überstehen. Sie meinen das sei zynisch?!? </p>
<p>Mag so klingen, aber eins gilt dennoch: der nächsteliegende (und wichtigste) Gegner ist das eigene Regime, das einen unterdrückt. Wenn Sie den letzen Satz des vorletzten Absatzes hier noch einmal wirken lassen&#8230;</p>
<p>Das dieser(!) Iran keine Atomwaffen haben sollte, sehe ich auch so. Andere Staaten hätten sie besser auch nicht. Dennoch bin ich mir sicher, das ein der Welt zugewandter Iran überhaupt kein Problem hätte sein Öl in Dollar oder Euro an den Westen zu verkaufen. Ein stabiler, gewaltfreier, demokratischer Staat islamischer Prägung wäre wahrscheinlich ein sehr begehrter Handelsparnter weit über das Öl hinaus.</p>
<p>Wenn man sich erinnert wie gerne der Westen Lybien wieder als Partner aufgenommen hat, obwohl Lybien davon meilenweit entfernt ist, so darf man davon ausgehen, das ein vertrauensvoller und stabiler Partner von Interesse für die westliche Welt ist bzw. ihrem Liebsten (Geldscheine) sind.</p>
<p>Für den Irak dürfte dies ebenso gelten.</p>
<p>Der Zauberbegriff ist: stabile, gewaltfreie und demokratische Zivilgesellschaft islamischer Prägung. Daran hapert es. Das macht es den USA, die Sie meinen, unendlich einfach so zu wirken wie sie wirken. </p>
<p>Wieviel US$ für den Support der Regime fliessen von den Regimen (in-)direkt in die Unterstützung von Terror gegen die US$-Lieferanten und Instabilität der gesamten Region? Falls dem so ist, warum gibt es keine funktionierende Aufklärung der islamischen Welt für die islamische Welt mit Konsequenzen innerhalb der islamischen Welt?</p>
<p>Neben der wahrscheinlich desaströsen US-Politik in der Region seit Jahrzehnten gibt es dennoch etwas, das man nie vergessen sollte: Selbstverantwortung. Ich fürchte, die Region hat noch eine Menge unerledigter Hausaufgaben zu erledigen. Werden diese nicht erledigt wird sich nichts zum besseren ändern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nics BlogHaus</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen/comment-page-1#comment-6466</link>
		<dc:creator>Nics BlogHaus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 07:43:38 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Irak in Zahlen...&lt;/strong&gt;

Gestern habe ich in einem Gespräch Bush&#039;s sog. &quot;Abzugspläne&quot; im Irak-Krieg mit der Aldi-Verkaufspolitik verglichen:
&quot;Wenn Bush nun 30.000 Soldaten abziehen will und zuvor aber 65.000 zusätzlich hingeschickt hat, dann erinnert mich das an Aldi, ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Irak in Zahlen&#8230;</strong></p>
<p>Gestern habe ich in einem Gespräch Bush&#8217;s sog. &#8220;Abzugspläne&#8221; im Irak-Krieg mit der Aldi-Verkaufspolitik verglichen:<br />
&#8220;Wenn Bush nun 30.000 Soldaten abziehen will und zuvor aber 65.000 zusätzlich hingeschickt hat, dann erinnert mich das an Aldi, &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nics BlogHaus</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen/comment-page-1#comment-6465</link>
		<dc:creator>Nics BlogHaus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 07:43:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Medien und Menschen offensichtlich sehr vergesslich sind...  Nun hat der Spiegelfechter eines sehr guten und lesenswerten Artikel dazu geschrieben, in dem Zahlen aufgeführt werden.  Die letzte Zahl der Liste: Wert dieser (im [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Medien und Menschen offensichtlich sehr vergesslich sind&#8230;  Nun hat der Spiegelfechter eines sehr guten und lesenswerten Artikel dazu geschrieben, in dem Zahlen aufgeführt werden.  Die letzte Zahl der Liste: Wert dieser (im [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: name</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/204/der-irak-in-zahlen/comment-page-1#comment-6423</link>
		<dc:creator>name</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 22:36:54 +0000</pubDate>
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		<description>@misterL



Also mit Floskel ala &quot;normative Kraft des Faktischen&quot; zu spielen, welche so auch beim alten Nazijuristen Carl Schmitt (&quot;Der Führer schafft Recht&quot;) zu finden ist, zeigt nur, wie ahistorisch ihre gesamte Sichtweise ist, wie obrigkeitsgläubig und demütig sie dahergelaufen kommt.

Wer so im allgemeinen Unsinn schwimmt, braucht sich über falsche Lösungsansätze nicht wundern und schwadroniert ansonsten in der zerrütteten Sonne des Unwissens, der nicht mal einer Erkenntniss bedarf. Tja, ahistorischer  Unsinn ist halt in Mode. 

&quot;Welche Firma im Hintergrund dabei in welchem Land ihren Sitz hat und die Politik wie Politiker (mit-)bestimmt, ist an sich völlig egal.&quot;  


Unsinn :  dann erklären sie mal ganz schnell, warum in allen westlichen Industriennationen, die entscheidenen global tätigen, nationalen Konzerne, im Energiesektor, Rüstungssektor, im Bankensektor, im Automobilsektor nach nationalen Kriterien und mit nationalen Vertretern (egal ob Frankreich, Russland, Deutschland, Vereinigten Staaten, GB, Japan usw) in den entscheidenen Funktionen durchsetzt sind, warum überhaupt es überhaupt einer juristischen Zuordnung in Form einer Sitztheorie bedarf, wenn der bürgerliche Nationalstaat, der idelle Gesamtkapitalist keine Bedeutung hat und dann erklären Sie gleich mal dazu, warum die Eigner der Konzerne so sehr um Einfluss auf diesen nationalen Staat oder deren supranationale Gebilde und deren Vertreter einwirken, was Ursache dafür ist, dass sich die privaten Eigner der Konzerne die lobbyistische Interessenvertretung direkt und indirekt Milliarden kosten lassen ?


Ach ja, um es mal knallhart auf den Punkt zu bringen:

ohne die amerikanischen Milliarden an Waffen und Unterstützungshilfe von Dollar jährlich für die Regime im Nahen Osten, gäbe es keines diesen: kein einziges: Ihre gesamte Funktion, ihre industrielle und wirtschaftliche Ausrichtung beruht auf die Aufgabe, die westlichen Staaten mit Öl zu versorgen. Nationale Alleingänge, die dieser Aufgabe entgegenstanden und stehen, werden brutal unterdrückt. Das sind historische Tatsachen und darum darf der Iran auch militärisch nie in der Lage sein, atomare Waffen zu besitzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@misterL</p>
<p>Also mit Floskel ala &#8220;normative Kraft des Faktischen&#8221; zu spielen, welche so auch beim alten Nazijuristen Carl Schmitt (&#8220;Der Führer schafft Recht&#8221;) zu finden ist, zeigt nur, wie ahistorisch ihre gesamte Sichtweise ist, wie obrigkeitsgläubig und demütig sie dahergelaufen kommt.</p>
<p>Wer so im allgemeinen Unsinn schwimmt, braucht sich über falsche Lösungsansätze nicht wundern und schwadroniert ansonsten in der zerrütteten Sonne des Unwissens, der nicht mal einer Erkenntniss bedarf. Tja, ahistorischer  Unsinn ist halt in Mode. </p>
<p>&#8220;Welche Firma im Hintergrund dabei in welchem Land ihren Sitz hat und die Politik wie Politiker (mit-)bestimmt, ist an sich völlig egal.&#8221;  </p>
<p>Unsinn :  dann erklären sie mal ganz schnell, warum in allen westlichen Industriennationen, die entscheidenen global tätigen, nationalen Konzerne, im Energiesektor, Rüstungssektor, im Bankensektor, im Automobilsektor nach nationalen Kriterien und mit nationalen Vertretern (egal ob Frankreich, Russland, Deutschland, Vereinigten Staaten, GB, Japan usw) in den entscheidenen Funktionen durchsetzt sind, warum überhaupt es überhaupt einer juristischen Zuordnung in Form einer Sitztheorie bedarf, wenn der bürgerliche Nationalstaat, der idelle Gesamtkapitalist keine Bedeutung hat und dann erklären Sie gleich mal dazu, warum die Eigner der Konzerne so sehr um Einfluss auf diesen nationalen Staat oder deren supranationale Gebilde und deren Vertreter einwirken, was Ursache dafür ist, dass sich die privaten Eigner der Konzerne die lobbyistische Interessenvertretung direkt und indirekt Milliarden kosten lassen ?</p>
<p>Ach ja, um es mal knallhart auf den Punkt zu bringen:</p>
<p>ohne die amerikanischen Milliarden an Waffen und Unterstützungshilfe von Dollar jährlich für die Regime im Nahen Osten, gäbe es keines diesen: kein einziges: Ihre gesamte Funktion, ihre industrielle und wirtschaftliche Ausrichtung beruht auf die Aufgabe, die westlichen Staaten mit Öl zu versorgen. Nationale Alleingänge, die dieser Aufgabe entgegenstanden und stehen, werden brutal unterdrückt. Das sind historische Tatsachen und darum darf der Iran auch militärisch nie in der Lage sein, atomare Waffen zu besitzen.</p>
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