Boys don´t Cott! [Update]
09. Oktober 2007 von Spiegelfechter - Drucken
Ein deutscher Jugendnationalspieler entschloss sich aufgrund seiner israelischen Herkunft und familiärer Gründe dafür, nicht an einem Fußballländerspiel der Jugendnationalmannschaft in Teheran teilzunehmen. Ob seine Weigerung etwas mit den kolportierten Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad zu tun hat, ist unbekannt, darf aber vermutet werden. Quer durch alle Parteien brach ein Proteststurm los – CDU-Generalsekretär Pofalla verurteilte die Gewissensentscheidung des 20-jährigen aufs Schärfste: „Man müsse die Politik aus dem Sport heraushalten und es könne nicht sein, dass hier ein deutscher Nationalspieler aus religiösen und politischen Gründen seinen persönlichen Boykott gegen den Staat Iran vollzieht“. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Köhler, forderte vom DFB den Ausschluss des jungen Spielers: „Als Nationalspieler repräsentiert er die Bundesrepublik. Da diese im Bewusstsein ihrer historischen Verantwortung, freundschaftliche Beziehungen zum iranischen Staat unterhält, wäre es ein großer Affront, dieses anti-iranische Verhalten stillschweigend zu dulden. Ich erwarte deshalb, dass der DFB den Spieler aus der deutschen Nationalmannschaft ausschließt“. Sein Vertreter Mazyek äußerte gegenüber SPON schwere Kritik: „Es ist undenkbar und unmöglich, dass ein Nationalspieler einen privaten Muslimboykott initiiert“.
Eine solche Meldung scheint undenkbar – mit vertauschten Rollen beobachten wir dieses Possenspiel gerade eben in den Medien. Ein in Teheran geborener 20-jähriger Fußballprofi, mit doppelter Staatsbürgerschaft, weigert sich „aus persönlichen Gründen“ an einem Länderspiel der deutschen U-21 Nationalmannschaft gegen die israelische Equipe teilzunehmen. Dies ist eine sportpolitische Frage, die nicht ohne Brisanz ist, platzt sie doch mitten in die momentane Anti-Iran Kampagne der deutschen Politik. Der junge Sportler mit dem Namen Ashkan Dejagah ist in seinem Protest indes nicht alleine. Boykotte gegen Israel, wegen dessen Unterdrückungspolitik in den palästinensischen Gebieten, werden von kanadischen, britischen und südafrikanischen Gewerkschaften, der “Church of England” und der “United Church of Canada” und der britischen Universitätsdozentengewerkschaft “Association of University Teachers” gefordert und durchgeführt. Fast alle arabischen und muslimischen Staaten boykottieren Israel auf mehreren Ebenen.
Im Bereich des Sports ist der Boykott keineswegs etwas neues. Neben den bekannten Olympia-Boykotten der kalten Krieger bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau und 1984 in Los Angeles, waren es vor allem die Boykotte afrikanischer Staaten, die gegen die Teilnahme Neuseelands demonstrierten, dessen Rugby-Mannschaft sich selbst nicht an den weltweiten Sportboykott gegen das Apartheidsregime in Südafrika hielt. Südafrika war wegen seiner Unterdrückungspolitik von 1964 bis 1992 von den Olympischen Spielen ausgeschlossen worden. Auch der Weltfußballverband FIFA schloss sich diesem Boykott an. 1992 war es Jugoslawien, das nicht an der Endrunde der Fußball-Europameisterschaft teilnehmen durfte. Bis 1998 hat es gedauert, bis ein serbisches Team wieder an internationalen Turnieren teilnehmen durfte – andere Bürgerkriegsparteien, wie Kroatien, wurden freilich nicht boykottiert.
Es hängt anscheinend doch eher von globalstrategischen Fragen ab, ob ein Land sportlich boykottiert werden darf oder nicht. Israel hat da Glück – da es von vielen asiatischen Staaten boykottiert wird, wurde es im sportlichen Bereich zu „Europa ehrenhalber“ ernannt. Bei der Qualifikation zur Fußball-WM 1958 wollten nacheinander die Türkei, Indonesien und der Sudan nicht gegen das Land, das 1934 und 1938 noch unter dem Namen „Palästina/Eretz Israel“ an der Qualifikation zur WM teilgenommen hatte, antreten. Da die FIFA keine Mannschaft zur WM zulassen wollte, die kein einziges Qualifikationsspiel bestritten hat, musste Israel fortan gegen die Ozeanien-Gruppe spielen, da der „Ostblock“ eine Aufnahme Israels in die UEFA boykottiert hatte. Mit dem Verschwinden des „Ostblocks“ wurde Israel letztendlich europäisch.
Die Nachbarn aus Palästina spielen im asiatischen Verband. Heimspiele können sie freilich unter israelischer Besatzung keine abhalten – dafür müssen sie nach Doha in Katar ausweichen. Trainiert wird in Ägypten, da die israelische Luftwaffe das “Palästina-Stadion” bombardiert hat, und damit den Fußball in Palästina zum Erliegen gebracht hat. Löblich, dass die FIFA sich für den Fußball in Palästina stark macht und u.a. ein neues Stadion in Beyt Lahya finanziert. Andere sind da weniger offen - so hat Großbritannien die palästinensische Jugend-Nationalmannschaft, die an einem Turnier in Chester teilnehmen sollte, wieder ausgeladen. Die Begründung lautete: „Die Palästinenser seien zu arm, als dass ihnen vertraut werden [kann], dass sie wieder heimkehren.“
Sobald der Sport zum Spielball der Politik wird, ist dies problematisch. Wenn junge Menschen im friedlichen Wettkampf gegeneinander antreten, so ist dies völkerverständigend und zu begrüßen. Die Entscheidung des jungen Deutsch-Iraners ist bedauerlich, aber was medial daraus gemacht wird, ist zutiefst unanständig und schändlich. Die Aussage des stellvertretenden Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, Graumann, der aus dieser Entscheidung einen „privaten Judenboykott“ macht, ist Antisemitismus in Reinkultur. Die Politik Israels, die selbst in Israel selbst scharfe Kritik hervorruft, mit dem „jüdischen Glauben“ gleichzusetzen, ist polemisch – geschieht dies in einem negativen Kontext, so darf man dies mit Fug und Recht „Antisemitismus“ nennen.
Die Vorsitzende des Zentralrates, Frau Knobloch, plädierte für einen Ausschluss des jungen Spielers, da “gerade sportliche Wettkämpfe friedlich, respektvoll ausgetragen [werden] und politische Spannungen [überwinden]“. Das hört sich ja ganz gut an - ob Frau Knobloch sich auch so geäußert hat, als der israelische Sportminister Matan Vilnai im Jahre 2000 forderte, man müsse einen Sportboykott gegen Österreich verhängen, um gegen die Regierungsbeteiligung der FPÖ zu demonstrieren? Man darf es bezweifeln. Auch hat man von Frau Knobloch keine Proteste gehört, als hintereinander die grünen Spitzenpolitiker, Beer, Beck und Cohn-Bendit im Vorfeld der Fußball-WM 2006 lautstark forderten, man müsse das iranische Team ausladen. Gut, dass sie nichts gegen das israelische Team gesagt haben.
Man mag es vielleicht nachvollziehen können, dass der DFB sich in ewig währender Freundschaft zu Israel unkritisch blind und taub stellt, und die Probleme in Palästina ihn nicht weiter interessieren – von einem Spieler darf man dies indes nicht verlangen.
“I’ve been very distressed in my visit to the Holy Land; it reminded me so much of what happened to us blacks in South Africa. I have seen the humiliation of the Palestinians at checkpoints and roadblocks, suffering like us when young white police officers prevented us from moving about … If apartheid ended, so can the occupation, but the moral force and international pressure will have to be just as determined. The current divestment effort is the first, though certainly not the only, necessary move in that direction.”
Friedensnobelpreisträger und Gegner des südafrikanischen Apartheitsregime Desmond Tutu
Update: Wie SPON heute - unter Berufung auf die Wolfsburger Nachrichten - schrieb, ist Ashkan Dejagah heute von seinem Verein, dem VFL Wolfsburg, vom Training suspendiert wurden. Dies soll auf Anordnung des Vorstands des Finanziers VW geschehen sein - “Herr Winterkorn selbst hat sich da stark gemacht“. Das ist scheinheilig un bigott von Herrn Winterkorn, betreibt doch VW im iranischen Bam in einem Joint-Venture ein eigenes PKW-Werk, dass bis zu 200.000 Automobile produzieren soll. Was Frau Knobloch wohl dazu sagen würde? “KdF-Wagen” aus Hitlers Retortenstadt, von Antisemiten für Antisemiten gemacht?
Diese Meldung von SPON wurde umgehend vom VFL Wolfsburg richtiggestellt: Dejagah wurde laut der Offiziellen vom VFL von Trainer Magath nur für einen Tag beurlaubt, aber nicht suspendiert. SPON korrigierte den Artikel mittlerweile auch, so dass er kaum mehr wieder zu erkennen ist.
Schon fast löblich unaufgeregt klingt da der Kommentar von Henryk M. Broder: “Der Junge ist bisher nicht durch antiisraelische Äußerungen aufgefallen. Ich habe den Eindruck, dass das wieder eine typisch deutsche Stellvertreter-Diskussion ist. Wir erleben jeden Tag antisemitische Äußerungen, die niemanden aufregen. Der Zentralrat der Juden veranstaltet hier ein eher hysterisches Geschrei, dass nicht zur Dimension des Ereignisses passt.”
Jens Berger
Posted in Deutschland, Iran |














































































schlimm ist, dass dieser iraner nun womöglich wieder als “deutscher” durch die weltpresse gehen wird (getreu der assoziationsfolge: deutsch -> böse -> antisemit).
@1 Warum auch nicht? Dieser “Iraner” ist ja Deutscher, deshalb spielt er in einer deutschen Nationalmannschaft. Im Übrigen ist seine Entscheidung nachvollziehbar.
Da wird aus Boykott eines Israel Länderspiels ein …judenboykott…
und das vom Zentralrat der Juden, von denen wir doch gelernt haben das Israel mit dem Judentum zu verwechseln antisemitisch ist.
Und das über einem Deutsch/Iraner, wo doch Iran die größte Jüdische Minderheit im arabischen Raum hat…
Auch nett die Gruppierung dieser News zusammen mit der Eva Herman News. Eva Hermann mag zwar dämlich Argumentiert haben, aber an etwas antisemitisches kann ich mich nicht erinnern.
Kurzum diese Antisemitismuskeule wirkt wohl bei weitem nicht mehr so gut wie früher…
Hoffentlich wirkt sie nicht “kontraproduktiv”, denn die radikalen jüdischen Kräfte (Minderheit) passt sogar dies in den Kram. So wandern mehr Juden nach Israel aus.
@transwarp
Die Kritik von Herrn Graumann an dem Hamburger Blondchen kann ich auch nicht so recht nachvollziehen. Ihr Vergleich war natürlich im höchsten Maße peinlich und dumm formuliert, aber was daran “antisemitisch” sein soll, ist mir nicht klar. Dass Graumann dies jetzt zum Rundumschlag gegen die Katholiken nutzt, ist peinlich - Das Blondchen vertritt nun einmal das gleiche konservative Familienbild, das von Millionen Katholiken (und anderen) in Deutschland gelebt wird. Darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein, zu einem “Kampf der Religionen” taugt dies freilich nicht.
@RockSolid
Zusätzlich zu dem, was Annabelle bereits anmerkte, ist mir Deine Assoziationskette unbegreiflich. Noch hat es niemand vermocht, mir plausibel zu erklären, warum Kritik an Israel pauschal mit Antisemitismus gleichgesetzt wird. Kennst Du seine Beweggründe? Es würde mich wundern.
Moin Moin Spiegelfechter,
wieder mal ein sehr guter Artikel!
Es wäre schön,wenn Du diesen auch dem ZdJ zukommen lassen würdest. Ich mache das auf jeden Fall.
Es ist immer wieder unglaublich wenn dieser Verein sich zu Wort meldet. Ich werde mich darrüber nicht auslassen,sonst bekommst Du noch Ärger hier. ;-)
Nur eine Bemerkung dazu…
Eines ist halt immer wieder zum totlachen. Wenn man die Israelische Politik oder den ZdJ kritisiert,wird man sofort als antisemit abgestempelt. Die verbale Waffe “Antisemitistisch” muß abgeschafft werden. Die Vögel sind nicht ein deut besser. Im Gegenteil,solche Leute wie die Knobloch sind für mich nichts weiter als Nutznießer auf Kosten des Leides was andere erlebt haben. Mehr sage ich dazu nicht……
bildblog.d...
Habe ich letztens im bildblog gelesen.
Ich könnte mir durchaus vorstellen das dies den Tatsachen entspricht.
Alles andere wäre vermutlich grober Unsinn. Denn selbst wenn er seine Probleme mit Israel hätte… oder antisemitisch ist, hätte er davon ausgehen müssen das er aus der Mannschaft ausgeschlossen werden würde. Er hätte also vorher damit rechnen müssen als ‘Märtyrer’ für seine Ideale, seine Karriere als Fussballer beenden zu dürfen.
Die Annahme das der Trainer etwas anderes als oben genannten Grund aktzeptieren würde, sollte man schnell wieder verwerfen. Nicht nur, würde der DFB sehr schnell zicken machen.. die innermanschaftlichen Probleme die daraus resultieren könnten, wären ebenfalls nicht wünschenswert.
Ich habe die Quelle des bildblog nicht genauer geprüft, da sie mir auch wesentlich glaubwürdiger als alles andere erscheint (und ich wegen so einer Belanglosigkeit jetzt auch nicht weiter rumstochern will). Aber die Gründe sind augenscheinlich wirklich viel pragmatischer.
Naja, der jüdische Spieler muss schon eigt nicht für Isreal haften. Deswegen kann ich seine entscheidung durchaus nachvollziehen. Ich würd auch nicht mit bzw gegen ein Land Sport treiben wohlen, dass den Holocaust leugnet.Als Nichtjude. Auch wenn die Spieler dafür wohl relativ wenig können. Da ist es eigt egal was Isreal für eine Politik gegenüber Palästina betreibt.
Staaten die Völkermord ankündigen oder leugnen sind zu verachten und auch bei solchen Veranstaltungen zu boykottieren. Rein wegs der Symbolik eines solchen Boykotts.
Die Lüge ist wohl nicht totzubekommen, deshalb nochmal: “der Iran” leugnet nicht den Holocaust. Im Moment läuft da sogar die erfolgreichste TV-Serie aller Zeiten in der ein iranischer Diplomat mit falschen Pässen Juden vor dem KZ rettet.
Im übrigen würde ich persönlich auch nicht gegen Israelis sportlich antreten, dass sind fast alles brutale Verbrecher, wenn nicht Mörder in so einer Mannschaft. Von der rassistischen Grundeinstellung in Israel mal ganz abgesehen, was die Herren in 3 Jahren Militärdienst mit illegaler Besatzung so machen, kann man z.B. hier nachlesen:
haaretz.co...
Ich habe grade nicht die Quellen zur Hand aber fehlt hier nicht ein extrem wichtiger Aspekt. Ich wüsste nicht, dass der Spieler irgendwo gesagt hätte, er würde aus Protest nicht gegen Israel spielen. Meines Wissens hat er ganz andere und sehr nachvollziehbare Gründe. Er besitzt auch einen iranischen Pass und hat im Iran nahe Verwandte. Iranischen Bürgern ist es nicht erlaubt gegen Israel zu spielen. Es droht der Verlust der Staatsbürgerschaft und somit wird die Einreise erschwert bis unmöglich. Dies würde bedeuten, dass er u. U. seine Verwandtschaft auf lange Zeit nicht mehr besuchen kann und diese u. U. auch Repressalien im Iran zu befürchten hätte.
Ich sehe nicht einen Grund, warum sich dieser Spieler solche Probleme einhandeln sollte, um der deutschen “Staatsräson” zu genügen. Statt ihm Verständnis entgegen zu bringen, wird auf ihn in der Presse eingedroschen. Für mich hat er eine absolut verständliche Entscheidung getroffen.
@ Blip:
Genauer gesagt ist Iranern die Einreise nach Israel verboten - und Israelis im übrigen auch die Einreise in verschiedene andere Staaten wie den Libanon.
Frau Knobloch geht mir mit ihrer Gleichsetzungskette “Juden = Israel”, also “Zentralrat der Juden in Deutschland = offizielle Antisemitismus-Aufschrei-Behörde” extrem auf den Geist. Was diese Frau und ihr Verein verantstalten ist Rassismus erster Güte und beleidigt die Intelligenz jedes Menschen.
Als Jude würde ich mich schleunigst aus dem ZdJ davonmachen - von einer derartigen Giftschleuder möchte ich nicht vertreten werden…
Inwiefern der deutsch-iranische U-21 Spieler mit dieser Absage gegen die israelische Politik demonstriert ist fraglich und letztenendes unwichtig. In seinen Presseerklärung wird davon jedenfalls nichts erwähnt. Grund sind vielmehr persönliche Motive, die darauf hinauslaufen, dass bei seiner Teilnahme an dem Länderspiel ihm als iranischem Bürger die Möglichkeit genommen werden könnte, seine Verwandte in Iran zu besuchen.
Die Hetze, die durch die B**D-Zeitung losgetretten wurde und inzwischen von vielen anderen Medien reproduziert wird, ist unverhältnismässig, schäbig und beschämend. Die Reaktion des Zentralrats der Juden ist übertreben aber leider auch folgerichtig, wenn man die öffentlichen Äußerungen des ZRdJ zu anderen Vorfällen verfolgt. Als Mitglied der jüdischen Gemeinde stehe ich solchen Äußerungen und Ausfällen sehr kritisch gegenüber.
Solche Äußerungen seitens des Zentralrats tragen nicht gerade dazu bei Sympathien zu erwecken. Dass eine Exilgemeinde sich loyal dem Ursprungsland zeigt ist nicht verwerflich. Verwerflich wird es nur, wenn diese Loyalität die Grenzen der Vernunft überschreitet.
“Die Vögel sind nicht ein deut besser. Im Gegenteil,solche Leute wie die Knobloch sind für mich nichts weiter als Nutznießer auf Kosten des Leides was andere erlebt haben. Mehr sage ich dazu nicht……”
Frau Knobloch ist persönlich Holocaustüberlebende und hat Familie in KZs gehabt. Ist also nichts mit dem “Leid was andere erlebt haben”. Schade, was? Wo das Ressentiment doch so tief drin sitzt. Und um was für einen ominösen “Nutzen” soll es sich denn bitte handeln? Der ZdJ mag ja viel Unsinn erzählen, aber was soll denn der angestrebte Nutzen sein? Nur frei heraus damit.
Und dass die iranische Führung den Holocaust mit Hilfe von bekannten Leugnern “erforschen” möchte, weil es doch gar nicht klar sei, ob es ihn gegeben habe, ist eine Lüge?
Die Kommentare hier sind wieder mal wieder eine Wucht.
Ich glaube los getreten hat diesen Skandal wieder einmal die Bildzeitung, ich war schon froh, daß meine Tageszeitung diesen Schwachsinn nicht auch noch abgeschrieben hat. Soll ja desöfteren vorkommen, wahrscheinlich aus Bequemlichkeit.
@antonym
Diese Aussage spricht weder für Deinen Intellekt, noch für Deinen Charakter. Sorry für die harten Worte, aber diese Art von Intoleranz ist weit unter meiner Toleranzschwelle.
@Simon Columbus
Es sind nur Staaten, wie Iran oder der Libanon, die israelische Pässe nicht ins Land lassen. “Unsere” Freunde aus den Emiraten, Saudi-Arabien, Algerien, Kuwait oder Malysia gehen da genau so vor.
@Jewgeni
Israel ist aber nicht das Ursprungsland der meisten in Deutschland lebenden Juden.
Man sollte auch nie vergessen, dass es neben den medial omnipräsenten Zentralrat auch andere jüdische Verbände gibt, die sehr vernünftig argumentieren und der Politik Israels kritisch gegenüberstehen.
@ Spiegelfechter:
Nicht nur, dass die Israelis nicht reingelassen werden - laut israelischen Gesetzen kann man zu iIrc 2 Jahren Haft verurteilt werden, wenn man als israelischer Staatsbürger in bestimmte Staaten einreist.
@TC
Der zitierte Satz stammte zwar nicht von mir, und ich würde ihn auch nicht so tätigen, aber der Nutzen ist doch offensichtlich. Zu einem geht es um Aufmerksamkeitsökonomie - anders als andere Lobbygruppen hat der ZdJ ein Abonnement für Schlagzeilen. Dieses bedient er auch nach Kräften. Zum Zweiten ist dies die “Schere im Kopf”. Kritik am Staat Israel und dessen Politik wird vom ZdJ regelmäßig in die Antisemitismusecke gestellt. Wer nicht gewillt ist, sich mit dem ZdJ anzulegen oder ein öffentliches Amt bekleidet, ist tunlichst ruhig und betet stattdessen lieber das Mantra der “unbedingten Solidarität”. Das ist schade, Kritik ist Grundpfeiler einer jeden guten Beziehung.
„Näheres dazu finden Sie im Internet auf Seite 213.”
stefan-nig...
Ja … aber … Israel. Öhm. Das sind doch die GUTEN!
Es ist halt, wie es schon immer war:
Wirst Du von einer Frrrreiheitlich Demokrrrratischen westlichen Waffe in Stücke zerfetzt, haben die Guten der Welt einen Dienst erwiesen.
Wirst Du von einer terroristischen nicht_westlichen Waffe in Stücke zerfetzt, hat Satan persönlich zugeschlagen und muss mittels Fingerabdrücken von allen Deutschen in den Personalausweisen bekämpft werden.
Es wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre.
Gruß
@13 · TC
“Frau Knobloch ist persönlich Holocaustüberlebende und hat Familie in KZs gehabt. Ist also nichts mit dem “Leid was andere erlebt haben”. Schade, was?”
Schade ist, dass Sie offensichtlich die Denkschemata adaptiert hat.
Frau Knobloch verhält sich in meinen Augen rassistisch und Israel ist in meinen Augen ein Apartheidsstaat, wie es Südafrika war. Da kann man noch soviel darauf hinweisen, dass in der Vergangenheit unter anderem auch Juden großes Unrecht angetan wurde - wenn man in der Gegenwart ähnliche Verhaltensmuster wie die damaligen pflegt, IST man auch Täter!
Mehr werde ich in diesem Blog dazu nicht schreiben, da ich nicht wünsche, dass JB Repressionen ausgesetzt wird. Es ist nicht intelligent, öffentlich alles was mit Israel und dem Zentralrat der Juden zu tun hat, nicht super-duper zu finden. In unserer heutigen FDGO sollte man darüber besser nur noch in vertrautem Kreise reden.
Gruß
@Schwitzig
„Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so, nachdem es die Juden fast 2000 Jahre lang mit der Rolle der ewigen Opfer versucht und dabei nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr Spass, Täter als Opfer zu sein.“
Henryk M. Broder
@Spiegelfechter +Schwitzig: Vielen Dank für die Antworten,bezüglich des Beitrages von TC !!!
Im Allgemeinen sollte man sich schon mal kundig machen,Mr.TC,ob der Holocaust wirklich verleugnet wurde. Das ist nämlich eine Lüge.
Man muß nicht immer alles fressen was einem der Massenblätterwald gerne erzählen will.
@23 · Spiegelfechter
Ja - dieser Broder ist mir bekannt :-). Der Typ meint das wahrscheinlich sogar ernst.
Gruß
Dass Knobloch, Graumann und Co. nicht verstehen, dass sie mit Ihrer Nebelungentreue zu Isreal den Anliegen der Juden in Deutschland mehr schaden als nutzen, verstehe ich nicht. Die reagieren wie der Pawlowsche Hunde auf die Glocke.
- Kritik an der Politik Israels = Bimmeln
- Antisemitismusvorfurf = sabbern
Die israelische Regierung könnte allen Palästinensern die Ohren abschneiden lassen und der ZdJ würde es rechtfertigen. Warum können die nicht einfach mal sagen “Wir stehen grundsätzlich voll hinter Israel und seiner Politik aber dies und das halten wir für falsch.”?
“Privater Judenboykott”, nur weil ein Fußballspieler aus für mich nachvollziehbaren Gründen (Sicherheit der Familie im Iran usw.) nicht an einem Länderspiel teilnehmen will: Absurd.
@ Blip
Das Problem ist in Wahrheit ein anderes: es gibt keinen Weg, die iranische Staatsbürgerschaft aufzugeben. Unabhängig vom Besitz weiterer Staatsangehörigkeiten. Ich kenne ein paar Iraner hier, längst deutsche Bürger: die würden gerne ihre iranische Staatsangehörigkeit los werden, um sicher in die alte Heimat reisen zu können. Geht aber nicht.
meine antwort an herrn broder:
2 mal unrecht macht nicht einmal recht.
und: ich habe verständnis für den fußballer, ich weiß durch 2 freundinen, wie es im iran zugeht.
er hat nur den fehler begangen, ehrlich zu sein. im laufe der spiele sind schon mehrere spieler bei solchen begegnungen ausgefallen, wegen “verletzung”.
der zdj ist eindeutig über das ziel hinausgeschossen.
und zur info: israel ist nicht das mutterland der juden. das jüdische volk war ein nomadenvolk. um genau zu sein, darf kein rechtgläubiger jude in einem jüdischen staat leben, bevor der messias erscheinen ist. (jesus zählt nicht.)
ich darf das sagen, bis zur generation meiner urgroßeltern war meine familie jüdisch.
@RockSolid:
Gestern im CNN-Laufband sinngemäss: “German player boycotts Israel game”
Letztlich ist das die gleiche (im Kern zutreffende) Verkürzung bzw. Vereinfachung der Angelegenheit, wie sie momentan bei einigen Politikern, Medien und dem ZdJ stattfindet.
Mal ganz ehrlich: Ich kann nur den Kopf schütteln darüber, dass diese Sache so hoch gehängt wird.
Warum sind die Medien überhaupt auf die Freistellung angesprungen und warum müssen dann auch noch Politiker dabei mitspielen? Warum sind differenzierte Einzelfallbetrachtungen scheinbar nie möglich, egal um was es geht?
O.K. das waren rethorische Fragen, aber ich bin trotzdem fassungslos darüber, welche Nicht-Themen es in Deutschland immer wieder schaffen, die Medien zu beherrschen.
Mein Eindruck ist, dass fast alle “Normalos” die Entscheidung von dem Jungen OK finden. Dies sieht man an den Kommentaren hier und auch bei anderen Meinungsaeusserungen (vom Volk) in Funk und Fernseh.
Jetzt verstehe ich dabei nicht, warum Politiker, Zeitungen und Offizielle so Stimmung gegen ihn machen. Beim (Wahl-)Volk scheint man damit ja nicht punkten zu koennen. Oder ist es Mode geworden, sich a la Beck gegen die Meinung des Volkes als Sympath verkaufen zu wollen?
Update: Wie SPON heute - unter Berufung auf die Wolfsburger Nachrichten - schreibt, ist Ashkan Dejagah heute von seinem Verein, dem VFL Wolfsburg, vom Training suspendiert wurden. Dies soll auf Anordnung des Vorstands des Finanziers VW geschehen sein - “Herr Winterkorn selbst hat sich da stark gemacht”. Das ist scheinheilig un bigott von Herrn Winterkorn, betreibt doch VW im iranischen BAM in einem Joint-Venture ein eigenes PKW-Werk, dass bis zu 200.000 Automobile produzieren soll. Was Frau Knobloch wohl dazu sagen würde? “KdF-Wagen” aus Hitlers Retortenstadt, von Antisemiten für Antisemiten gemacht?
Schon fast löblich unaufgeregt klingt da der Kommentar Henryk Broders: “Der Junge ist bisher nicht durch antiisraelische Äußerungen aufgefallen. Ich habe den Eindruck, dass das wieder eine typisch deutsche Stellvertreter-Diskussion ist. Wir erleben jeden Tag antisemitische Äußerungen, die niemanden aufregen. Der Zentralrat der Juden veranstaltet hier ein eher hysterisches Geschrei, dass nicht zur Dimension des Ereignisses passt.”
Danke für den sehr ausgewogenenArtikel ;)
Wenn das stimmt, was SPON unter Berufung auf seine Quellen meldet, dass sich in eine solche private Angelegenheit eines 21 jährigen jetzt selbst Teile des VW Vorstand einmischen, fragt man sich wirklich, wer von dieser ganzen Kampange profitieren will und soll, warum die medialen Schlachtsschiffe in Stellung gebracht werden, um direkte Politik damit zu machen.
Wenn die Familie Porsche schon soweit geht, dem Jungen das Training zu versagen, ihn damit auszugrenzen, versteht man, wie groß der Druck und der politische Einfluß auf den Sportbereich ist.
Was für ein ekelhaftes Schauspiel…..
vflwolfsbu...
Dejagah ist nicht vom Training ausgeschlossen.
@Frank Hermann
Danke für den Hinweis - ich habe den Text ergänzt. Was stimmt, werden wir wohl nie herausfinden. Ich habe gerade mit einem Freund telefoniert, der früher mal ein Kollege von Herrn Jungbluth (WOB Nachrichten) war. Er sagte mir, er könne sich keinesfalls vorstellen, dass Jungbluth sich dies ausgedacht hätte, er vermute eher eine Korrektur der Vereinspolitik aus PR-Gründen.
meiner meinung nach mal ein guter artikel zum thema:
sueddeutsc...
@zhong
Ja, idT ein guter Artikel, zumal er im Schlusssatz die gleiche Hypothese aufstellt, die ich in der Einleitung brachte ;-)
Das einzige, was mir nicht schmeckt, ist die “Unterstellung” Dejagahs Verwandte in Iran wären um Leib und Leben gefährdet, wenn er in Israel antreten würde. Dies ist überzogen und keinesfalls durch Fakten belegbar.
Der Broder Henryk hält das alles also für “hysterisches Geschrei”?
Hätte solch eine vernünftige Äußerung ausgerechnet von ihm nicht erwartet… Hat dem etwa kurzzeitig jemand ein Gehirn reingeschraubt…?
ja das lässt sich wohl nicht anhand von fakten belegen, allerdings kann ich mir doch vorstellen das es konsequenzen haben kann, und um diese zu umgehen ist das verhalten von dejagah wohl gerechtfertigt!
gerade auch deshalb ist das verhalten des ZdJ unverständlich und zu verurteilen.
der arme junge mit seinen 21 jahren muss einem leid tun, aber er wird seine lektion gelernt haben, und sich ab sofort in kritischen situationen mittels lüge und täuschung (verletzt) zu helfen wissen. eigentlich traurig!
Mir ist bis jetzt völlig schleierhaft, wie der Zentralrat der Juden und Teile der Medien sich eine solch hervorragende Gelegenheit entgehen lassen konnten, die “Affäre Dejagah” zu nutzen, gegen die Herrschenden im Iran vorzugehen.
Nach allen plausiblen Darlegungen der Motive Dejagahs wäre hier doch eigentlich ein Musterbeispiel dafür aufgezeigt, wie sehr ein Regime auch über die eigenen Staatsgrenzen hinaus Menschen unter Druck zu setzen versteht. Man hätte die perfide Form staatlicher Repression simpel und anschaulich selbst dem Bild-Leser näher bringen können. Diese Chance hat man vergeben.
Statt dessen verfällt man in simple Verdammungsreden, die auf wenig nachvollziehbaren Annahmen über Dejagahs Beweggründe beruhen. Da war dann wohl der Affekt im vollen Effekt.
@29
genau so etwas hatte ich befürchtet - und im westlichen ausland heißt’s wieder “ja, ja, die bösen deutschen”. dabei ist der typ nichtmal gebürtiger deutscher.
@spiegelfechter:
ich sehe kritik an israel NICHT als antisemitismus an. nur wird dies leider andererorts oft so empfunden. offen gesagt, mir sind israel und z.b. iran gleichermaßen unsymphathisch. ach ja, und diesen unsäglichen zentralrat mag ich auch nicht, der bei jedem puuuuups aufschreit und den “bösen deutschen” ihre - zugegeben - nicht sehr rühmliche geschichte vorhält. merken die nicht, wie kontraproduktiv sich das auswirkt?
Ob Dejagah Angst um seine Familie oder Angst vor Repressionen hat? Wer kann das schon wissen? Immerhin verbietet der Iran iranischen Sportlern, gegen israelische Mannschaften anzutreten.
Das wäre für mich, wäre ich ein Deutsch-Iraner, ein wirklich guter Grund es also zu tun. Außerdem halte ich es im Sport für grundsätzlich falsch, die Feindschaft zwischen Staaten zum Ausdruck zu bringen - das Gegenteil wäre richtiger. Aus diesen beiden Gründen halte ich Dejagas Entscheidung für falsch - obwohl ich ein gewisses Verständnis habe - und überhaupt halte ich die Politisierung von Sport für falsch.
Das bedeutet für mich zweierlei.
Erstens, dass es auch im Sport Freiräume für individuelles Verhalten, auch für politische Meinungsäußerungen geben muss, sofern dies individuelle, freie Meinungsäußerungen sind. Eine totale Unterdrückung allen Politischen hielte ich für unfreiheitlich, und davon abgesehen für unpraktikabel. Zweitens heißt es aber für mich, dass man den Sport gerade von übertriebenen Politisierungen einigermaßen frei hält, eben auch, damit er ein Freiheitsraum bleibt.
Auch deshalb halte ich das hysterische Herumkreischen z.B. des Berliner Spitzenkandidaten der CDU (Pflüger) für unangemessen. Der Nahostkonflikt muss nicht im Sport bei uns nachgespielt werden.
@Dr. Dean
Sehr schön fand´ ich in diesem Zusammenhang das Aufeinandertreffen der iranischen und der amerikanischen Fußballteams bei der WM98. Um das Spiel herum wurde politisch polemisiert bis zum Grad des Unerträglichen. Den Spielern auf dem Platz war das egal - das Spiel verlief nahezu ohne Fouls und zum Schluss gab es ein gemeinsames Gruppenbild mit Blümchen, das natürlich weder von den US-Networks noch vom iranischen TV oder den Zeitungen abgebildet wurde. Die beiden Mannschaften haben dafür zu recht den Fifa-Fair Play Pokal bekommen.
Ja, sowas zum Beispiel - es ist doch ein schönes Bild, wenn die Menschen sich sportlich miteinander vertragen - und das Kriegsgebrüll ihrer politischen Bosse ignorieren, oder wie in diesem Fall sogar ein wenig ad adsurdum führen.
Ob Degajah diese Freiheit aber hat, sich frei und ohne Angst vor Repressalien zu entscheiden, bezweifele ich vor dem Hintergrund der lebhaften Reaktionen im Iran. Man achtet in der iranischen Öffentlichkeit und seitens des iranischen Regimes sehr darauf, wie sich Bundesliga-Fußballer mit iranischer Herkunft verhalten.
Es hätte also schon eine gewisse Risikobereitschaft von ihm verlangt, sich mit seiner Entscheidung gegen das ziemlich totalitäre iranische Regime zu stellen. Ich hätte es - an seiner Stelle - getan, aber ich habe genau so auch Verständnis dafür, dass er als junger Spieler in einer Zwickmühle versucht, Ärger für sich und seine Familie aus dem Weg zu gehen. Man kann nicht einfach erwarten, dass ein Sportler zu Lasten seiner Familie die Entscheidung “pro Risiko” trifft.
Aber wie immer man sich in dieser - nicht ganz unkniffeligen - Einzelfrage stellt, es zeigt sich, dass die Politisierung dem Sport nicht gut tut.
Guter Bericht zu einem vielschichtigen Thema.
Was der iranischstämmige Fußballer macht/nicht macht geht eigentlich keinen was an. Wenn er aus welchen Gründen auch immer nicht spielen möchte, entscheidet darüber sein Trainer. So ist die Sporthirarchie. Dabei kann man seine Einstellung verstehen, das Spiel ist nicht wichtig, und da er Familie im repressiven Iran hat entstehen ihm eventuell Probleme bei einem späteren Einreiseversuch. Viel zu verlieren, nix zu gewinnen, nur ein Narr würde fliegen.
@ Antonym: Ihr Beitrag über ein Land voller Mörder lässt sich nicht mal mit beiden Augen zu als objektiv bewerten, Ihre Quelle leidet am selben Problem, gleiches Dilemma wie mit Ihren Kommentaren zum menschenfreundlichen, freiheitlichen und dem Westen überlegenen China. Würde da an Ihrer Stelle nochmal an meinem Weltbild feilen.
Natuerlich hat unser Innenminister zu dem ganzen Thema auch eine Meinung:
netzeitung...
nun spiegelfechter:
ja wie denn nun?
@tar
Die Einleitung (kursiv) war offensichtlich “Ironie” - ich dachte, dass könne nicht missverstanden werden ;-)
achja, les es grad hier:
nichts für ungut ;)