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	<title>Kommentare zu: Blondchen vor dem Volksgerichtshof</title>
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		<title>Von: ximian</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof/comment-page-4#comment-11744</link>
		<dc:creator>ximian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 00:03:21 +0000</pubDate>
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		<description>Man möge mich naiv nennen, aber ich hätte mir - nicht bei Kerner - aber zumindest in den &quot;intellektuellen Leitmedien&quot; anlässlich des Rauswurfs von Herman eine sachlichere Debatte zu dem Thema Familienpolitik gewünscht. 

Hermans Rauswurf ist wohl kaum viel mehr als ein billiger Fernsehtrick, der einem zweitklassigen Talkshowmaster und einer alternden Tagesschausprecherin ein wenig Aufmerksamkeit beschert hat. Dass unsere Medienwelt nicht fähig zu sein scheint, sich den hinter der Thematik stehenden Fragen zu stellen, ist der eigentliche Skandal.

Hier ein recht ausführlicher &quot;Essay&quot; von mir zu dem Hermanskandal: http://bitgewitter.blogger.de/stories/1009862/ (&quot;Warum Eva Herman Recht hat. Ein Essay&quot;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man möge mich naiv nennen, aber ich hätte mir &#8211; nicht bei Kerner &#8211; aber zumindest in den &#8220;intellektuellen Leitmedien&#8221; anlässlich des Rauswurfs von Herman eine sachlichere Debatte zu dem Thema Familienpolitik gewünscht. </p>
<p>Hermans Rauswurf ist wohl kaum viel mehr als ein billiger Fernsehtrick, der einem zweitklassigen Talkshowmaster und einer alternden Tagesschausprecherin ein wenig Aufmerksamkeit beschert hat. Dass unsere Medienwelt nicht fähig zu sein scheint, sich den hinter der Thematik stehenden Fragen zu stellen, ist der eigentliche Skandal.</p>
<p>Hier ein recht ausführlicher &#8220;Essay&#8221; von mir zu dem Hermanskandal: <a href="http://bitgewitter.blogger.de/stories/1009862/" rel="nofollow"></a><a href='http://bitgewitter.blogger.de/stories/1009862/'>http://bitgewitter.blogger.de/stories/1009862/</a> (&#8220;Warum Eva Herman Recht hat. Ein Essay&#8221;)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lilja</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof/comment-page-4#comment-8928</link>
		<dc:creator>Lilja</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 03:32:07 +0000</pubDate>
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		<description>Schönen Guten Morgen!

Statement Nr.1 an wen auch immer, der sich diese Schuhe anziehen möchte: Rassismus ist nicht gleichzusetzen mit Rechtsradikalismus!!! Rechtsradikalismus definiere ich eindeutig als eine &quot;Unterform &quot; (Sch...zwanhafter Militarismus der dt. Sprache)des Rassismus..(&quot;jmd. in eine rechte Ecke stellen&quot; gehört übrigens genauso zu ähnlichen radikalen Ausdruckformen, denen wir uns nur schwer erwähren können, deshalb Milde im Detail, aber Definitionsarbeit bei den großen Begriffen: womit wir auch schon beim Thema wären...):

Bes. @ Spiegelfechter, Jörg Friedrich und Stefan d.V.:

Offensichtlich habe ich es nicht vermocht, meine &quot;Standpunkte&quot; so darzustellen, dass sie nicht mißverständlich (doppelte Verneinung!, muss aber leider sein) sind.
Um meine Gedanken etwas klarer für andere formulieren zu können, versuche ich relativ in Form von Aufzählungen (soll weder die unumstößliche Faktizität zum Ausdruck bringen noch eine Kritik am sprachlichen Verstädnis meiner Mitdiskutanten sein) zu schreiben...
Ich habe zuvorderst auf die sehr ehrliche, direkte &amp; angebrachte FrageN von Stafan d.V. reagieren wollen (&quot;Wie ist das eigentlich jetzt genau mit den Nazis?
Ist alles was die gemacht haben per Definition schlecht und falsch?
Oder haben die Nazis auch gute Sachen gemacht?
Mal angenommen sie hätte gute Sachen gemacht, dürfte man dies dann erwähnen?&quot;),

denn ich glaube, es geht nicht nur im &quot;übergeordneten&quot; Sinne um das, was zum Thema NS-Zeit &amp; Werten gesagt wird, sondern tatsächlich auch um die Möglichkeiten der Diskussion von deutlichen (auch u.a. &quot;negativen&quot;, z.B. &quot;rassistischen&quot;) Meinungen dazu.

Da mir akut auch ehrlich zur NS-Zeit nichts Positives einfallen würde (@Jens: Du hast hier, mit Verlaub, zwar teils humoristisch, teils ernst reagiert, aber vllt dennoch zu kurz und die Brizanz der Fragestellungen von Stefan nicht deutlich genug erkannt), wollte ich dennoch &quot;bestärkend&quot; dahingehend argumentieren, dass es in der Tat wichtig ist, so etwas weitestgehend offen zur Sprache bringen zu können/dürfen. (Ohne Dialog keine Lösung, blabla...)

Sprich (in Anlehung an die Äußerungen z.b.EHs &amp; in Bezug auf Stefans Fragen) es muss durchaus möglich sein, sich positiv zu irgendwelchen systemimmanenten Handlungen/Einstellungen/Zwängen äußern zu können.
Trotzdem und da war, @Jens, die DDR-Zeit kein Vergleich, sondern eine Analogie zur Trollgeschichte und ein Bsp. dazu (obwohl ich keinen besonderen Wert auf die vorhergehenden 10 christilich geprägten Gebote legen würde=) ).

Wenn, ZUM BEISPIEL, (@ Jörg Friedrich) heute sich zur DDR-Zeit jemand positiv äußern würde, bleibt es oberstes Gebot (!), eben -auch wenn in den jeweiligen historischen Kontexten es aufgrund des eigenen subjektiven Standpunktes durchaus verständlich sein mag, dass jene und solche Dinge als positiv empfunden wurden- bleibt es wenigstens im VERGLEICH =); BZW:IN DER RETROSPEKTIVE oberstes Gebot (das 12.?) den eigenen Standpunkt kritisch zu betrachten.
Das ist doch wohl das Mindeste, was erwartet werden darf, aber anscheinend das höchste der Gefühle, was erfüllt werden kann..

(&quot;Die Gnade der späten Geburt&quot;...blabla, der Heltmut, wenn überhaupt, dann hät er dafür den Friedensnobelpreis verdient=)

@Jörg Friedrich: Es spielt keine Rolle, ob ich es am Bsp. der Wohnungssituation oder der Arbeitssituation (mal ganz platt) festgemacht habe und ob es meine eigene Sichtweise ist oder nicht, und ob es heutzutage &quot;bessere&quot; Whg. gibt, die jedem ALG2-Empfänger zustehen würden oder nicht (übrigens auch Deine ganz subjektive Interpretation, spreche da eben auch aus Erfahrung), darum ging es nicht. Sondern es ist Fakt, dass diese Sichtweise einen breiten noch heute existierenden Meinungskonsens der ehemaligen &quot;DDR-Bevölkerung&quot; wiederspiegelt und wenn man sich die damaligen Zahlen besieht, es annähernd (!) der Realität entsprochen hat. 

Heißt also, wenn 1 und 1 zwei ist, dass, wollte mensch etwas positives an einer geschichtlichen Epochen finde (wie z.B. diese billigen Beispiele), dann hast genau Du, lieber Jörg,
meinen Standpunkt geradezu unterstützt, der besagen sollte, indem Du es selber mit dem aktuellen Vergleich und Bezug auf ALG2-Empfänger vormachst, dass eben alles nur in Relation und vorallem in der Retrospektive kritisch zu sehen und zu BEWERTEN IST. Genau darum ging es mir. Nur mit Deinem heutigen Wissen, kannst Du die Wohnungssituation oder was auch immer, anders, kritischer bewerten, obwohl Du eingestehen würdest, dass es sicherlich Leute damals als positiv angesehen haben und heute immer noch tun.

Wir alle, vllt gerade besonders wir, wissen, dass es kein &quot;entweder/oder&quot; in Diskussionen geben darf und die Mitte immer die am schwierigsten zu erlangende Position ist, aber sicher
esp.@Stefan, wenn er oder sie etwas Positives, selbst am Nationalsozialismus fände, sagen kann, muss sogar, nur so kann eine Diskussion stattfinden und nur so können wir uns gegenseitig dazu bewegen, unsere Standpunkte zu bewegen und uns zu bewegen.

Das ist, was ich erwarte, von einer EH, auch wenn sie noch so sehr nicht als rechtsradikal gelten will und sich so empfindet etc, von meiner Famiilie wie von allen anderen und das war das einzige, mögen wir auch immer von der Reaktion der anderen halten, was wir wollen, was wahrscheinlich schlichtweg das kommunikative Grundproblem ausgemacht hat (auch wenn sich irgendjemand selbstgefällig gegeben hat), war es nicht nur unklug und falsch, den eigenen Standpunkt nicht zu relativieren, zu diskutieren, sondern- und nicht nur, um anderen einen Gefallen zu tun- radikal und unkritisch.

Zum Thema Werte, @Jens: es ist mir ganz wichtig, dass Du mich nicht mißverstehst und mich so auffäßt, als würde ich meinen, es existierten keine Werte!!!

Ich finde es auch unheimlich -ja, fast niedlich (ich darf das mal ganz klassisch als Frau zu Euch Männern sagen;), dass sich so aufrichtig bemüht wurde, mich zur Denkmalerbauerin machen zu wollen, aber ich werde mir immer noch nicht mal einen Platz für das Denkmal suchen müssen, denn ich hatte zur Disposition gestellt, in einem Satz die WERTE zusammenzufassen, und nicht die wichtigsten &quot;Eckpfleiler&quot; (sagt mensch doch so im Neudeutschen, oder?) einer IDEOLOGIE. Zitieren kann ich auch;)

Und das war, was ich meinte. Es gibt keinen Wertekonsens, es ist nicht möglich, die Wertvorstellungen ganzer Epochen und Generationen zusammenzufassen. Es ist unmöglich, behaupten zu können, mensch kenne die Werte, welche eine ganze Generation verinniglicht, praktiziert und weitergegeben hätte. Werte sind etwas fluiedes, individuelles, IDEOLOGIEN sind leicht zu greifen, sie sind stilisierte Wertvorgaben, runtergebrochen auf wenige Aspekte.

Deshalb ist es müßig von Werten zu sprechen. Individualismus ist kein Wert, sondern eine Lebenspraxis. Werte können auch Utopien sein, aber sind individuell dem Selbst gesetzte Bestrebungen, Handlungsziele. Niemand würde sich selbst sagen, ich will &quot;lediglich und grundlegend&quot; individuell handeln (oder tut das jemand?!), sondern vllt eher die Handlung sollte individuell sein. Von konservativen Werten, und GANZ BESONDERS in Bezug auf die &quot;Familie&quot; zu sprechen, ist so, als wolle ich den Zustand von Wasser beschreiben, es ist liquid, aber wie es in einem jeden Moment aussieht, ist nicht möglich, zu erklären. In dem Moment, wo ich es beschreibe oder male, ist es schon wieder anders.

Nun ist die Familie weniger wandelbar als Wasser, aber es hat das Ideal Familie oder den Wert Familie, von dem ich glaube, dass wir heutzutage glauben, was wir glauben, darunter zu verstehen, noch nie so in der Realität gegeben...Lust auf mehr?, dann können wir gerne mal Familienbilder,- zustände, -umstände, -kombinationen und -einstellungen der letzten 200 Jahre durchexerzieren und werden kaum eine einzige Familie finden, in der das Bild vorherrschte, von welchem EH oder wer auch immer träumt.

Und was noch sicherer ist, als das Amen in der Kirche, ist, dass vorherrschende Wertvorstellungen selten die demographischen Verhältnisse beeinflußt haben (zur Vertiefung empfehle ich &quot;Kultur und Natur- ein Dialog zwischen Naturwissenschaftlern und Sozialwissenschaftler&quot; vom Suhrkamp Verlag).
Soziale Zwänge sind da viel entscheidender (eine Frau treibt auf der ganzen Welt ab, egal ob ihr dafür die Todesstrafe droht oder nicht). Deshalb hatte EH unrecht mit egal welchem Epochenvergleich in Bezug auf irgendwelche erträumten Werte, die sie wiederhaben will oder die kaputt gemacht worden sein sollen.


An dieser Stelle habe ich versucht, alles knapp und deutlich darzustellen, was mir dazu zu sagen wichtig erscheint, ohne das Thema ins Unendliche auszuweiten. 
Gerne lese ich noch Eure Meinungen und Gedanken, wende mich nun aber andern Themen zu, da ich das Gefühl habe, sonst nicht mehr weiterzukommen..

Bis zum nächsten Thema

Rock on, get children, save the german universe=!!
Lil</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schönen Guten Morgen!</p>
<p>Statement Nr.1 an wen auch immer, der sich diese Schuhe anziehen möchte: Rassismus ist nicht gleichzusetzen mit Rechtsradikalismus!!! Rechtsradikalismus definiere ich eindeutig als eine &#8220;Unterform &#8221; (Sch&#8230;zwanhafter Militarismus der dt. Sprache)des Rassismus..(&#8220;jmd. in eine rechte Ecke stellen&#8221; gehört übrigens genauso zu ähnlichen radikalen Ausdruckformen, denen wir uns nur schwer erwähren können, deshalb Milde im Detail, aber Definitionsarbeit bei den großen Begriffen: womit wir auch schon beim Thema wären&#8230;):</p>
<p>Bes. @ Spiegelfechter, Jörg Friedrich und Stefan d.V.:</p>
<p>Offensichtlich habe ich es nicht vermocht, meine &#8220;Standpunkte&#8221; so darzustellen, dass sie nicht mißverständlich (doppelte Verneinung!, muss aber leider sein) sind.<br />
Um meine Gedanken etwas klarer für andere formulieren zu können, versuche ich relativ in Form von Aufzählungen (soll weder die unumstößliche Faktizität zum Ausdruck bringen noch eine Kritik am sprachlichen Verstädnis meiner Mitdiskutanten sein) zu schreiben&#8230;<br />
Ich habe zuvorderst auf die sehr ehrliche, direkte &amp; angebrachte FrageN von Stafan d.V. reagieren wollen (&#8220;Wie ist das eigentlich jetzt genau mit den Nazis?<br />
Ist alles was die gemacht haben per Definition schlecht und falsch?<br />
Oder haben die Nazis auch gute Sachen gemacht?<br />
Mal angenommen sie hätte gute Sachen gemacht, dürfte man dies dann erwähnen?&#8221;),</p>
<p>denn ich glaube, es geht nicht nur im &#8220;übergeordneten&#8221; Sinne um das, was zum Thema NS-Zeit &amp; Werten gesagt wird, sondern tatsächlich auch um die Möglichkeiten der Diskussion von deutlichen (auch u.a. &#8220;negativen&#8221;, z.B. &#8220;rassistischen&#8221;) Meinungen dazu.</p>
<p>Da mir akut auch ehrlich zur NS-Zeit nichts Positives einfallen würde (@Jens: Du hast hier, mit Verlaub, zwar teils humoristisch, teils ernst reagiert, aber vllt dennoch zu kurz und die Brizanz der Fragestellungen von Stefan nicht deutlich genug erkannt), wollte ich dennoch &#8220;bestärkend&#8221; dahingehend argumentieren, dass es in der Tat wichtig ist, so etwas weitestgehend offen zur Sprache bringen zu können/dürfen. (Ohne Dialog keine Lösung, blabla&#8230;)</p>
<p>Sprich (in Anlehung an die Äußerungen z.b.EHs &amp; in Bezug auf Stefans Fragen) es muss durchaus möglich sein, sich positiv zu irgendwelchen systemimmanenten Handlungen/Einstellungen/Zwängen äußern zu können.<br />
Trotzdem und da war, @Jens, die DDR-Zeit kein Vergleich, sondern eine Analogie zur Trollgeschichte und ein Bsp. dazu (obwohl ich keinen besonderen Wert auf die vorhergehenden 10 christilich geprägten Gebote legen würde=) ).</p>
<p>Wenn, ZUM BEISPIEL, (@ Jörg Friedrich) heute sich zur DDR-Zeit jemand positiv äußern würde, bleibt es oberstes Gebot (!), eben -auch wenn in den jeweiligen historischen Kontexten es aufgrund des eigenen subjektiven Standpunktes durchaus verständlich sein mag, dass jene und solche Dinge als positiv empfunden wurden- bleibt es wenigstens im VERGLEICH =); BZW:IN DER RETROSPEKTIVE oberstes Gebot (das 12.?) den eigenen Standpunkt kritisch zu betrachten.<br />
Das ist doch wohl das Mindeste, was erwartet werden darf, aber anscheinend das höchste der Gefühle, was erfüllt werden kann..</p>
<p>(&#8220;Die Gnade der späten Geburt&#8221;&#8230;blabla, der Heltmut, wenn überhaupt, dann hät er dafür den Friedensnobelpreis verdient=)</p>
<p>@Jörg Friedrich: Es spielt keine Rolle, ob ich es am Bsp. der Wohnungssituation oder der Arbeitssituation (mal ganz platt) festgemacht habe und ob es meine eigene Sichtweise ist oder nicht, und ob es heutzutage &#8220;bessere&#8221; Whg. gibt, die jedem ALG2-Empfänger zustehen würden oder nicht (übrigens auch Deine ganz subjektive Interpretation, spreche da eben auch aus Erfahrung), darum ging es nicht. Sondern es ist Fakt, dass diese Sichtweise einen breiten noch heute existierenden Meinungskonsens der ehemaligen &#8220;DDR-Bevölkerung&#8221; wiederspiegelt und wenn man sich die damaligen Zahlen besieht, es annähernd (!) der Realität entsprochen hat. </p>
<p>Heißt also, wenn 1 und 1 zwei ist, dass, wollte mensch etwas positives an einer geschichtlichen Epochen finde (wie z.B. diese billigen Beispiele), dann hast genau Du, lieber Jörg,<br />
meinen Standpunkt geradezu unterstützt, der besagen sollte, indem Du es selber mit dem aktuellen Vergleich und Bezug auf ALG2-Empfänger vormachst, dass eben alles nur in Relation und vorallem in der Retrospektive kritisch zu sehen und zu BEWERTEN IST. Genau darum ging es mir. Nur mit Deinem heutigen Wissen, kannst Du die Wohnungssituation oder was auch immer, anders, kritischer bewerten, obwohl Du eingestehen würdest, dass es sicherlich Leute damals als positiv angesehen haben und heute immer noch tun.</p>
<p>Wir alle, vllt gerade besonders wir, wissen, dass es kein &#8220;entweder/oder&#8221; in Diskussionen geben darf und die Mitte immer die am schwierigsten zu erlangende Position ist, aber sicher<br />
<a href="mailto:esp.@Stefan">esp.@Stefan</a>, wenn er oder sie etwas Positives, selbst am Nationalsozialismus fände, sagen kann, muss sogar, nur so kann eine Diskussion stattfinden und nur so können wir uns gegenseitig dazu bewegen, unsere Standpunkte zu bewegen und uns zu bewegen.</p>
<p>Das ist, was ich erwarte, von einer EH, auch wenn sie noch so sehr nicht als rechtsradikal gelten will und sich so empfindet etc, von meiner Famiilie wie von allen anderen und das war das einzige, mögen wir auch immer von der Reaktion der anderen halten, was wir wollen, was wahrscheinlich schlichtweg das kommunikative Grundproblem ausgemacht hat (auch wenn sich irgendjemand selbstgefällig gegeben hat), war es nicht nur unklug und falsch, den eigenen Standpunkt nicht zu relativieren, zu diskutieren, sondern- und nicht nur, um anderen einen Gefallen zu tun- radikal und unkritisch.</p>
<p>Zum Thema Werte, @Jens: es ist mir ganz wichtig, dass Du mich nicht mißverstehst und mich so auffäßt, als würde ich meinen, es existierten keine Werte!!!</p>
<p>Ich finde es auch unheimlich -ja, fast niedlich (ich darf das mal ganz klassisch als Frau zu Euch Männern sagen;), dass sich so aufrichtig bemüht wurde, mich zur Denkmalerbauerin machen zu wollen, aber ich werde mir immer noch nicht mal einen Platz für das Denkmal suchen müssen, denn ich hatte zur Disposition gestellt, in einem Satz die WERTE zusammenzufassen, und nicht die wichtigsten &#8220;Eckpfleiler&#8221; (sagt mensch doch so im Neudeutschen, oder?) einer IDEOLOGIE. Zitieren kann ich auch;)</p>
<p>Und das war, was ich meinte. Es gibt keinen Wertekonsens, es ist nicht möglich, die Wertvorstellungen ganzer Epochen und Generationen zusammenzufassen. Es ist unmöglich, behaupten zu können, mensch kenne die Werte, welche eine ganze Generation verinniglicht, praktiziert und weitergegeben hätte. Werte sind etwas fluiedes, individuelles, IDEOLOGIEN sind leicht zu greifen, sie sind stilisierte Wertvorgaben, runtergebrochen auf wenige Aspekte.</p>
<p>Deshalb ist es müßig von Werten zu sprechen. Individualismus ist kein Wert, sondern eine Lebenspraxis. Werte können auch Utopien sein, aber sind individuell dem Selbst gesetzte Bestrebungen, Handlungsziele. Niemand würde sich selbst sagen, ich will &#8220;lediglich und grundlegend&#8221; individuell handeln (oder tut das jemand?!), sondern vllt eher die Handlung sollte individuell sein. Von konservativen Werten, und GANZ BESONDERS in Bezug auf die &#8220;Familie&#8221; zu sprechen, ist so, als wolle ich den Zustand von Wasser beschreiben, es ist liquid, aber wie es in einem jeden Moment aussieht, ist nicht möglich, zu erklären. In dem Moment, wo ich es beschreibe oder male, ist es schon wieder anders.</p>
<p>Nun ist die Familie weniger wandelbar als Wasser, aber es hat das Ideal Familie oder den Wert Familie, von dem ich glaube, dass wir heutzutage glauben, was wir glauben, darunter zu verstehen, noch nie so in der Realität gegeben&#8230;Lust auf mehr?, dann können wir gerne mal Familienbilder,- zustände, -umstände, -kombinationen und -einstellungen der letzten 200 Jahre durchexerzieren und werden kaum eine einzige Familie finden, in der das Bild vorherrschte, von welchem EH oder wer auch immer träumt.</p>
<p>Und was noch sicherer ist, als das Amen in der Kirche, ist, dass vorherrschende Wertvorstellungen selten die demographischen Verhältnisse beeinflußt haben (zur Vertiefung empfehle ich &#8220;Kultur und Natur- ein Dialog zwischen Naturwissenschaftlern und Sozialwissenschaftler&#8221; vom Suhrkamp Verlag).<br />
Soziale Zwänge sind da viel entscheidender (eine Frau treibt auf der ganzen Welt ab, egal ob ihr dafür die Todesstrafe droht oder nicht). Deshalb hatte EH unrecht mit egal welchem Epochenvergleich in Bezug auf irgendwelche erträumten Werte, die sie wiederhaben will oder die kaputt gemacht worden sein sollen.</p>
<p>An dieser Stelle habe ich versucht, alles knapp und deutlich darzustellen, was mir dazu zu sagen wichtig erscheint, ohne das Thema ins Unendliche auszuweiten.<br />
Gerne lese ich noch Eure Meinungen und Gedanken, wende mich nun aber andern Themen zu, da ich das Gefühl habe, sonst nicht mehr weiterzukommen..</p>
<p>Bis zum nächsten Thema</p>
<p>Rock on, get children, save the german universe=!!<br />
Lil</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: corax</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof/comment-page-4#comment-8925</link>
		<dc:creator>corax</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 21:19:25 +0000</pubDate>
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		<description>@ Cheffe

&lt;blockquote&gt;Na, versuchen wir es mal: Die NS-Ideologie wurde u.a. durch den Ausspruch “Du bist nichts, Dein Volk ist alles!” geprägt, eine extreme Form des Kollektivismus&lt;/blockquote&gt;

&lt;blockquote&gt;die schon fast als Antipode des schrankenlosen Individualismus gesehen werden kann, wie ihn die 68er bewußt(!) als Bruch mit der NS-Geschichte propagierten.&lt;/blockquote&gt;

Deshalb halte ich es ja eher mit:

&lt;i&gt;Das Wohl Vieler wiegt schwerer als das Wohl weniger oder eines   Einzelnen.&lt;/i&gt;

Mr. Spock in &quot;Der Zorn des Khan&quot;

Qapla&#039;  ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Cheffe</p>
<blockquote><p>Na, versuchen wir es mal: Die NS-Ideologie wurde u.a. durch den Ausspruch “Du bist nichts, Dein Volk ist alles!” geprägt, eine extreme Form des Kollektivismus</p></blockquote>
<blockquote><p>die schon fast als Antipode des schrankenlosen Individualismus gesehen werden kann, wie ihn die 68er bewußt(!) als Bruch mit der NS-Geschichte propagierten.</p></blockquote>
<p>Deshalb halte ich es ja eher mit:</p>
<p><i>Das Wohl Vieler wiegt schwerer als das Wohl weniger oder eines   Einzelnen.</i></p>
<p>Mr. Spock in &#8220;Der Zorn des Khan&#8221;</p>
<p>Qapla&#8217;  ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof/comment-page-4#comment-8924</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 20:49:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof#comment-8924</guid>
		<description>@150 und 151

Gaaaaanz toll eure Initiative ;-)

Vor allem gefällt mir die passige Google-Werbung:

&lt;img src=&quot;http://euroupload.eu/daten/1192653856_2007-10-17_220107.jpg&quot;/&gt;

Und wenn Evchen sich mal zu Euch verirrt, findet sie auch das Richtige:

&lt;img src=&quot;http://euroupload.eu/daten/1192653979_2007-10-17_221021.jpg&quot;/&gt;

Aber immerhin habt ihr ja schon stolze 38 Unterstützer *rolleyes*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@150 und 151</p>
<p>Gaaaaanz toll eure Initiative ;-)</p>
<p>Vor allem gefällt mir die passige Google-Werbung:</p>
<p><img src="http://euroupload.eu/daten/1192653856_2007-10-17_220107.jpg"/></p>
<p>Und wenn Evchen sich mal zu Euch verirrt, findet sie auch das Richtige:</p>
<p><img src="http://euroupload.eu/daten/1192653979_2007-10-17_221021.jpg"/></p>
<p>Aber immerhin habt ihr ja schon stolze 38 Unterstützer *rolleyes*</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: evaherman.net</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof/comment-page-4#comment-8921</link>
		<dc:creator>evaherman.net</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 17:12:34 +0000</pubDate>
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		<description>Siehe Name: Mitmachen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Siehe Name: Mitmachen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Initiative</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof/comment-page-3#comment-8920</link>
		<dc:creator>Initiative</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 17:10:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof#comment-8920</guid>
		<description>http://www.evaherman.net/

http://evahermanfanclub.foren-city.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.evaherman.net/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.evaherman.net/'>http://www.evaherman.net/</a></p>
<p><a href="http://evahermanfanclub.foren-city.de" rel="nofollow"></a><a href='http://evahermanfanclub.foren-city.de'>http://evahermanfanclub.foren-city.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan d. V.</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof/comment-page-3#comment-8908</link>
		<dc:creator>Stefan d. V.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 11:16:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof#comment-8908</guid>
		<description>Hi nochmal,
habe mir jetzt eingehend überlegt was mich persönlich davon abhält Kinder zu bekommen, und ich bin zu dem Schluss gekommen dass ich einfach Angst habe. Angst meine Selbständigkeit und meinen Lebensstil aufzugeben. Angst um meine Freiheit. Diese Erkenntnis hat mich jetzt selbst Überrascht.
Eigentlich ist doch damit Individualismus gemeint, oder?
Wenn ich jetzt sagen würde dass ich aufgrund meiner Individualistischen Gesinnung keine Kinder möchte, ist dies dann dass was Frau Herman gemeint hat? Und wie ist dies dann unter den hier zur Diskussion stehenden Vorwürfen gegen Eva zu bewerten?
Besten Dank
Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi nochmal,<br />
habe mir jetzt eingehend überlegt was mich persönlich davon abhält Kinder zu bekommen, und ich bin zu dem Schluss gekommen dass ich einfach Angst habe. Angst meine Selbständigkeit und meinen Lebensstil aufzugeben. Angst um meine Freiheit. Diese Erkenntnis hat mich jetzt selbst Überrascht.<br />
Eigentlich ist doch damit Individualismus gemeint, oder?<br />
Wenn ich jetzt sagen würde dass ich aufgrund meiner Individualistischen Gesinnung keine Kinder möchte, ist dies dann dass was Frau Herman gemeint hat? Und wie ist dies dann unter den hier zur Diskussion stehenden Vorwürfen gegen Eva zu bewerten?<br />
Besten Dank<br />
Stefan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof/comment-page-3#comment-8907</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 11:07:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof#comment-8907</guid>
		<description>@Lilja

&lt;blockquote&gt;Wenn mir eineR hier auch nur eine klare Definition in nur einem Satz, ohne eine 20Seitige Arbeit darüber verfasst zu haben, die NS-Werte oder die heutigen definieren könnte, dann bau ich ihm/ihr ein Denkmal. &lt;/blockquote&gt;

Na, versuchen wir es mal: Die NS-Ideologie wurde u.a. durch den Ausspruch &quot;Du bist nichts, Dein Volk ist alles!&quot; geprägt, eine extreme Form des Kollektivismus, die schon fast als Antipode des schrankenlosen Individualismus (ja, ich weiß, diesen Ausdruck hat auch Rosenberg verwandt) gesehen werden kann, wie ihn die 68er bewußt(!) als Bruch mit der NS-Geschichte propagierten. Dieser Individualismus ist gescheitert und es ist momentan eine Vermengung mit den traditionellen Werten festzustellen. Deinen Ausspruch, es gebe schlichtweg keine unterschiedlichen Werte, kann ich nicht nachvollziehen. Ob die Gesellschaft ein Leben, Werken und Denken im kollektiven Geiste propagiert, oder ob die Gesellschaft dem Individuum selbst, die Wahl lässt, wie es sein &quot;Pursuit of Happiness&quot; gestaltet.

Wem nützt die Diskussion und warum wird sie so hitzig geführt?

Ich weiß die Antwort auf diese Frage auch nicht, aber ich spekuliere mal: Hier treffen sich zwei grundverschiedene Weltbilder auf der Bühne, während in einer Teichoskopie der Untergang des Abendlandes geschildert wird. Hier treffen &quot;Nationalisten&quot;, &quot;Wertkonservative&quot;, &quot;Konservative&quot; auf der einen Seite und &quot;Liberale&quot;, &quot;Individualisten&quot; und Menschen, die glauben, aus der Geschichte gelernt zu haben, auf der anderen Seite aufeinander. Die &quot;Konservativen&quot; werden - was verwirrend ist - in diesem konkreten Beispiel auch von vielen &quot;Apologeten&quot; der Meinungsfreiheit und Gegnern des Mediengeschäftes unterstützt, denen es weniger um die Sache, als mehr um die Art und Weise geht, mit der dieser Fall diskutiert wird. Interessanterweise verlaufen die Grenzen zwischen allen Fronten - wie man ja auch teilweise in dieser Diskussion sieht. Das Thema polarisiert anscheinend. 

Klar, dass die &quot;Konservativen&quot; dieses Thema immer wieder in die öffentliche Diskussion bringen wollen - sei es als &quot;Wertedebatte&quot;, als &quot;Leitkulturdiskussion&quot; oder in einem demographischen Kontext. Diese Diskussion ist wahrscheinlich so alt, wie der Individualismus und der Liberalismus, gegen die die Konservativen und Kollektivismusdogmatiker so gerne ankämpfen.

Mischt man nun noch ein wenig &quot;Nazizeit&quot; in die Diskussionssuppe ist die Mischung perfekt. Jeder hat eine Meinung, jeder positioniert sich. Frau Herman ist da nur die Stichwortgeberin.

p.s.: ich würde nie die DDR mit dem Dritten Reich vergleichen, so wie Du es in Deinem Kommentar tust. Kennst Du das 11. Gebot nicht? Du sollst nie vergleichen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lilja</p>
<blockquote><p>Wenn mir eineR hier auch nur eine klare Definition in nur einem Satz, ohne eine 20Seitige Arbeit darüber verfasst zu haben, die NS-Werte oder die heutigen definieren könnte, dann bau ich ihm/ihr ein Denkmal. </p></blockquote>
<p>Na, versuchen wir es mal: Die NS-Ideologie wurde u.a. durch den Ausspruch &#8220;Du bist nichts, Dein Volk ist alles!&#8221; geprägt, eine extreme Form des Kollektivismus, die schon fast als Antipode des schrankenlosen Individualismus (ja, ich weiß, diesen Ausdruck hat auch Rosenberg verwandt) gesehen werden kann, wie ihn die 68er bewußt(!) als Bruch mit der NS-Geschichte propagierten. Dieser Individualismus ist gescheitert und es ist momentan eine Vermengung mit den traditionellen Werten festzustellen. Deinen Ausspruch, es gebe schlichtweg keine unterschiedlichen Werte, kann ich nicht nachvollziehen. Ob die Gesellschaft ein Leben, Werken und Denken im kollektiven Geiste propagiert, oder ob die Gesellschaft dem Individuum selbst, die Wahl lässt, wie es sein &#8220;Pursuit of Happiness&#8221; gestaltet.</p>
<p>Wem nützt die Diskussion und warum wird sie so hitzig geführt?</p>
<p>Ich weiß die Antwort auf diese Frage auch nicht, aber ich spekuliere mal: Hier treffen sich zwei grundverschiedene Weltbilder auf der Bühne, während in einer Teichoskopie der Untergang des Abendlandes geschildert wird. Hier treffen &#8220;Nationalisten&#8221;, &#8220;Wertkonservative&#8221;, &#8220;Konservative&#8221; auf der einen Seite und &#8220;Liberale&#8221;, &#8220;Individualisten&#8221; und Menschen, die glauben, aus der Geschichte gelernt zu haben, auf der anderen Seite aufeinander. Die &#8220;Konservativen&#8221; werden &#8211; was verwirrend ist &#8211; in diesem konkreten Beispiel auch von vielen &#8220;Apologeten&#8221; der Meinungsfreiheit und Gegnern des Mediengeschäftes unterstützt, denen es weniger um die Sache, als mehr um die Art und Weise geht, mit der dieser Fall diskutiert wird. Interessanterweise verlaufen die Grenzen zwischen allen Fronten &#8211; wie man ja auch teilweise in dieser Diskussion sieht. Das Thema polarisiert anscheinend. </p>
<p>Klar, dass die &#8220;Konservativen&#8221; dieses Thema immer wieder in die öffentliche Diskussion bringen wollen &#8211; sei es als &#8220;Wertedebatte&#8221;, als &#8220;Leitkulturdiskussion&#8221; oder in einem demographischen Kontext. Diese Diskussion ist wahrscheinlich so alt, wie der Individualismus und der Liberalismus, gegen die die Konservativen und Kollektivismusdogmatiker so gerne ankämpfen.</p>
<p>Mischt man nun noch ein wenig &#8220;Nazizeit&#8221; in die Diskussionssuppe ist die Mischung perfekt. Jeder hat eine Meinung, jeder positioniert sich. Frau Herman ist da nur die Stichwortgeberin.</p>
<p>p.s.: ich würde nie die DDR mit dem Dritten Reich vergleichen, so wie Du es in Deinem Kommentar tust. Kennst Du das 11. Gebot nicht? Du sollst nie vergleichen ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: INDAL - blog - J&#246;rg Friedrich</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof/comment-page-3#comment-8895</link>
		<dc:creator>INDAL - blog - J&#246;rg Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 07:27:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] In den letzten Tagen kocht die Diskussion darüber hoch, ob es falsch ist, sich auf &#8220;traditionelle&#8221; oder &#8220;ursprüngliche&#8221; Werte und Strukturen zu besinnen. So wird z.B. die Rückkehr zu traditionellen Familienkonzepten als mögliche Lösung aktueller Probleme angeboten. Das ist der richtige Moment, sich zu fragen, was sich hinter &#8220;Tradition&#8221; und &#8220;Ursprünglichkeit&#8221; eigentlich verbirgt. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] In den letzten Tagen kocht die Diskussion darüber hoch, ob es falsch ist, sich auf &#8220;traditionelle&#8221; oder &#8220;ursprüngliche&#8221; Werte und Strukturen zu besinnen. So wird z.B. die Rückkehr zu traditionellen Familienkonzepten als mögliche Lösung aktueller Probleme angeboten. Das ist der richtige Moment, sich zu fragen, was sich hinter &#8220;Tradition&#8221; und &#8220;Ursprünglichkeit&#8221; eigentlich verbirgt. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Friedrich</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof/comment-page-3#comment-8894</link>
		<dc:creator>Jörg Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 07:19:52 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;und ich MUSS ihnen Recht geben, wenn sie meinen, dass fast jedeR Arbeit hatte und eine Wohnung&quot;

eben hier setze ich wieder mit der Begriffsanalyse ein und frage, was denn &quot;Wohnung&quot; und &quot;Arbeit&quot; im jeweiligen historischen Kontext wirklich bedeutet hat.

Ich selbst wohnte (bis 1993) in einer 80er-Jahre DDR Neubausiedlung und ich sage dass die allermeisten Menschen heutzutage hierzulande das Wort &quot;Wohnung&quot; für meine damalige &quot;Heimstatt&quot; nur mit Anführungszeichen verwenden würden. Jedem ALG-II-Empfänger stehen hier und heute bessere Wohnbedingungen zu.

Ebenso können wir die Inhalte dessen, was &quot;Arbeit haben&quot; bedeutet, analysieren und würden sehr schnell zu dem Ergebnis kommen, dass viele Menschen in der DDR im heutigen Sinne arbeitslos waren, und zwar ganz praktisch arbeitslos, zumal das Lohnniveau auch nicht höher war als Arbeitslosenbezüge.

Somit wird der &quot;Fakt&quot; schnell zum inhaltsleeren Satz, wenn man die Begriffe in ihren Bedeutungen ansieht. Darin ist dann noch gar keine Bewertung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;und ich MUSS ihnen Recht geben, wenn sie meinen, dass fast jedeR Arbeit hatte und eine Wohnung&#8221;</p>
<p>eben hier setze ich wieder mit der Begriffsanalyse ein und frage, was denn &#8220;Wohnung&#8221; und &#8220;Arbeit&#8221; im jeweiligen historischen Kontext wirklich bedeutet hat.</p>
<p>Ich selbst wohnte (bis 1993) in einer 80er-Jahre DDR Neubausiedlung und ich sage dass die allermeisten Menschen heutzutage hierzulande das Wort &#8220;Wohnung&#8221; für meine damalige &#8220;Heimstatt&#8221; nur mit Anführungszeichen verwenden würden. Jedem ALG-II-Empfänger stehen hier und heute bessere Wohnbedingungen zu.</p>
<p>Ebenso können wir die Inhalte dessen, was &#8220;Arbeit haben&#8221; bedeutet, analysieren und würden sehr schnell zu dem Ergebnis kommen, dass viele Menschen in der DDR im heutigen Sinne arbeitslos waren, und zwar ganz praktisch arbeitslos, zumal das Lohnniveau auch nicht höher war als Arbeitslosenbezüge.</p>
<p>Somit wird der &#8220;Fakt&#8221; schnell zum inhaltsleeren Satz, wenn man die Begriffe in ihren Bedeutungen ansieht. Darin ist dann noch gar keine Bewertung.</p>
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