Paparatzis Lieblingslied
geschrieben am 22. März 2010 von Spiegelfechter
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geschrieben am 22. März 2010 von Spiegelfechter
90 Kommentare Print This Post
Gl?ige Christen klicken das besser nicht: http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2200/paparazzis-lieblingslied
Das ist ja gar nicht lustig… Da haben wir versauten Kram in der neunten Klasse besser zusammen getextet. Vielleicht nicht gleich sechs Minuten mit Gitarre untermalt, aber das dürfte jetzt eher für uns sprechen…
sehr schön :D
Spitze .
War zunächst etwas verwirrt, warum Papparatzi. Da ist ein P zuviel – Paparatzi ;-)
Im Übrigen wird Paparazzi auch mit einem P geschrieben.
Heisst das nicht “Paparazzi”? Egal … :-)
Ich fand eine alte Band von mir witziger: Wir hatten da so einen Jesus am Kreuz mit einem richtig großen Mund – es war ein Flaschenöffner.
Der Spruch “Reich’ doch mal den Lattenjupp ‘rüber” hatte bei uns Kultstatus.
Muss ich jetzt eigentlich Angst vor Christenfundis haben?
@Copoka und Schwitzig
Ihr habt ja recht ;-)
Dazu fällt mir die Geschichte vom streng christlichen Ehepaar ein, das seinem pubertierenden Filius das opulente Marienbild aus seinem Zimmer wegnahm.
Armselig.
Das ist wohl nur für überzeugte Atheisten lustig….
ziemlich bemüht und auf Provokation getrimmt.
Peinlich.
Als gläubiger Christ finde ich das auch nicht wirklich witzig.
@11 Griabiger Batzi
Als rational denkender Mensch und aus Überlegung und Erkenntnis “Ungläubiger” finde ich die perverse Gewaltdarstellung von Marterphälen der Christensekte selbst in öffentlichen Schulen auch nicht wirklich witzig. Wen wundert da die Affinität der Kirche zu den übelsten Verbrechen.
@opa Horst
Neusprech in Reinkultur: Etwas nicht zu sein, ist also jetzt eine Überzeugung? Das Prinzip ist allerdings auch aus vielen anderen Sekten bekannt.
Ziemlich unter der Gürtellinie. Muss sich der Spiegelfechter wirklich mit so etwas Geschmacklosem schmücken? Bisher hat sich die Berichterstattung über kirchliche Themen hier immer durch zumindest tendenzielle Neutralität hervorgehoben.
Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen ist schrecklich und ein Skandal. Solche Vorfälle sind selbstverständlich unentschuldbar. Aber es gibt ja einige – für Kirchenkritiker vielleicht unbequeme – Fakten zum kirchlichen Missbrauch: Nach meinen Informationen findet 95% allen Kindesmissbrauchs privat statt. Und neulich habe ich ein Zitat von einem Psychologen gelesen, der meinte, es sei erstaunlich, wie wenig Missbrauch es in der Kirche im Vergleich zu säkularen Einrichtungen (etwa Schulen) gebe (wobei ich nur dieses Zitat habe und keine Statistiken…).
Aber ich schätze, wenn man sowieso schon Vorurteile hat, ist jeder solche Vorfall ein gefundenes Fressen.
Ich hoffe, es kommen in nächster Zeit wenn, dann wieder professionelle und sachliche Beiträge zum Thema. :-)
Ich bin Katholisch und finde das Lied überhaupt nicht lustig.
Und als Musiker sage ich nur: Ein sehr niedriges “musikalisches” Niveau.
Und als Satire noch schlimmer (eine gute Satire darf niemanden beleidigenen !)
So beginnen meiste Konflikte.
Und wir wundern uns, woher all diese Kriege her kommen.
@alvanx
Und was hat das jetzt mit dem Mißbrauch in krichlichen Instanzen zu tun? Richtig! Nichts.
Ich finds witzig! :-))
@15 – Truvor
Eine Religion, die wegen solcher Witzeleien einen Krieg anfängt, gehört ohnehin verboten. Dann würde es vielleicht weniger Kriege geben!
@18/Franko: Das würde zum Beispiel auf den Islam (zumindest viele seiner Vertreter) zutreffen. Von Christen ist das nun aber wirklich nicht zu erwarten.
@schwitzig: Danke für den Einwand. Die Zahl habe ich genannt, um das Bild vom Kindesmissbrauch zurechtzurücken – der eben gerade nicht ausschließlich hinter verschlossener Kirchentür oder im katholischen Internat, sondern vor allem im Kreis der Familie stattfindet. Es ist unangebracht, dieses Stigma gerade der Kirche anzuhängen, die sich in Statistiken dann ja doch noch “ganz gut” machen würde (obwohl natürlich jeder Missbrauch zu viel ist…). Jeder Fall von Kindesmissbrauch muss stigmatisiert werden. Dabei sollte aber erstens nicht generalisiert werden, zweitens darf sich dabei nicht nur auf die Kirche eingeschossen werden, nur weil so schon Vorurteile vorhanden sind. ??
Insofern ist dieses Spottlied vollkommen unangebracht und weit davon entfernt, salonfähig zu sein. Wenn ein Kommentator es mit eigenen, besseren perversen Liedern aus seiner Schulzeit verglich, ist da sicherlich was dran. In Kreisen pubertierender Teenager? Meinetwegen. Aber in einem politischen Meinungsmedium mit seriösem Anspruch? Der Spiegelfechter würde sich wohl nicht nur meiner Meinung nach am besten dienen, wenn er das Video löscht.
@19 – alvanx
Häh? Vielleicht nochmal lesen….
@Franko: Habs editiert! Ich fand den Sprung nur etwas weit…
@21 – alvanx
Auch Christen können gefährlich werden, wenn sie das Gefühl haben, dass gegen ihre Religion verstoßen wird. In EU ist das heutzutage zwar eher ungewöhnlich, aber in den USA gibt es immer noch Christenmorde an Abtreibungsärzten und sogar Bombenanschläge wie der in Oklahoma.
Die abrahemitischen Religionen nehmen sich letztlich nicht viel, wenn es um Krieg, Unterdrückung und der Verfolgung anders Denkender geht.
Sehr geehrter Herr Berger!
Bis zum heutigen Tag war ich ein interessierter Leser Ihrer Internetseite. Nicht immer ging ich konform mit Ihren Meinungen und Ansichten. In einer guten Demokratie muss man dies aber auch nicht. Dass Sie sich aber jetzt erdreisten, Sie könnten einfach so auf eine gesamte Religion Ihren digitalen Haufen setzen, indem Sie so eine Gehirnscheisse eines geistig umnachteten Vollidioten posten, lässt Ihre Seite in einem gänzlich anderen Licht erscheinen. Hätten Sie, mit Verlaub, die Eier in der Hose ein solches Material auf Ihrer Seite zu posten, die das Ziel hätte, den Islamischen Propheten Mohamed zu diffamieren und den Islam und alle gläubigen Moslems beleidigen würde? Nein! So etwas liegt doch dem deutschen Gutmenschen-Michel Fremd. Es wird immer nur auf die eigene Kultur und Religion eingedroschen. Wenigstens da, haben uns die Moslems etwas voraus. Die würden so etwas niemals mit ihrer eigenen Religion machen. Und da wundern wir uns auch noch, schleichend “islamisiert” werden? Manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass WIR es gar nicht anders verdient haben!
Widerlich und peinlich ist dieses Stück geistlicher Entgleisung! Jeder der so einen Dreck witzig findet, sollte sich schnellstmöglich auf seinen geistigen Zustand hin untersuchen lassen. Menschen die so einen Gedankenmüll, als Musik verpackt, in den Äther hinausschicken, mit dem Ziel zu provozieren oder einfach “lustig zu sein”, sind Individuen, für die ich keinen Tropfen Blut spenden würde. Kritik an der Kirche, vor allem zurzeit, sind nicht nur erlaubt, nein, sie ist sogar eine Pflicht, will man einen aufgeklärten Staat. Aber das hier hat absolut nichts mit Kritik zu tun. Sollte irgendjemand darauf pochen, die Kirche schütze doch pädophile Priester, möchte ich klipp und klar sagen: Die Kirche muss sich mit diesem Problem ernsthaft auseinander setzen und MUSS mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten! Menschen, ganz gleich ob Geistliche oder Familienväter, sollten die Todesstrafe für derartige Verbrechen bekommen. Das ist meine Meinung. Dazu stehe ich. Aber dieses Video hat absolut nichts mit Kritik zu tun. Es stellt keine Kritik dar, es ist nur mit dem Ziel gemacht worden, andere Menschen in ihren religiösen Gefühlen zu verletzen. Deshalb noch einmal meine Frage an Sie, Herr Berger: Würden Sie so ein ähnliches Video posten, das die religiösen Gefühle von Moslems verletzen würde?
Ich bin wirklich enttäuscht von Ihnen, dass Sie so einen Dreck hier verlinken. Ich habe nichts gegen eine humoristische Auflockerung. Sie hätten alles mögliche posten können, ein Video in dem die Scheinheiligkeit vieler Pfarrer aufs Korn genommen wird, oder eine Satire darüber, wie die Kirche solche Dreckssäcke vor der Justiz in Schutz nimmt, alles versucht zu vertuschen. Aber dieses “Machwerk” geht eindeutig zu weit und ist einfach gedankenlos.
Mit NICHT freundlichen Grüßen
Grämreuther
P.s. Mir ist bewusst, dass mein Beitrag der Zensur zum Opfer fallen wird. Ihnen meine Meinung kund zu tun, war mein Ziel. Und ich stehe zu jedem einzelnen Wort das ich geschrieben habe!
@Grämreuther
Aber klar doch
Rate mal, von wem dieser Satz stammt:
Natürlich darf auch Satire nicht alles, aber da die Karikaturen in einer europäischen Zeitung erschienen sind, gelten auch europäische Regeln. Europa hat eine lange Satire-Tradition ? von den Hoffnarren, die den Herrschenden mit dem Werkzeug der Komik und Satire den Spiegel vorhielten, über die Komödie, das Kabarett bis hin zu Satirezeitschriften wie Kraus ?Die Fackel? und letztendlich der Titanic. In der islamischen Welt gibt es diese abendländische Satire-Tradition und Reflektion nicht und man hebt die Karikaturen im interkulturellen Diskurs auf den Sockel der Ernsthaftigkeit. Das kann nicht gut gehen und Ärger ist vorprogrammiert. Dennoch gibt es kein universelles Recht auf ?Beleidigtsein? ? in Europa gibt es Meinungs- und Pressefreiheit und diese kann und darf nicht von kulturellen Vorbehalten an anderen Stellen der Welt ausgehebelt werden.
Warum sollte er? Jedem steht seine Meinung zu.
@22 – Franko: In Bezug auf das Beispiel: Zugestanden. In den USA kommt sowas tatsächlich immer wieder mal vor. Dabei handelt es sich aber erstens nicht um eine Bagatelle wie Witzeleien über das Christentum, sondern Menschen sind wütend darüber, dass unschuldiges Leben abgetrieben wird. Zweitens werden solche gewalttätigen Übergriffe von Christen aller Colour verurteilt und sind keinesfalls repräsentativ, bleiben die Ausnahme. Linksradikale Steineschmeißer sind sicherlich auch nicht repräsentativ für den deutschen Atheismus, oder? :-)
Die Aussage über die abrahamitischen Religionen finde ich zu allgemein. Es gibt überall Eiferer, auch unter Christen und auch unter Atheisten, aber es ist schon ein arger Unterschied, ob eine Religion Gewalt propagiert und ermutigt, oder ob sie sich bewusst davon abwendet, wie das das klassische, biblische Christentum tut.
Um den Bogen zu schlagen: Ich als Christ würde niemals ein Video auf meinem Blog posten, das sich über eine Religion oder Ideologie in so abfälliger und niederer Weise lustig macht. Mit meiner Moral wäre das nicht zu vereinbaren. Beim Spiegelfechter ist sowas aber offenbar in Ordnung, und viele, die sich hier zumindest atheistisch darstellen, finden das auch noch lustig. Soll ich daraus etwa auf die Gewaltbereitschaft unter Religionslosen schließen?
@Jens Berger
Es besteht aber ein Unterschied darin, ob Sie sich zu den Mohamed-Karikaturen äussern oder Videos posten, die eindeutig das gesamte Christentum beleidigen. Alleine schon die Gefahr, ausländerfeindlich zu sein, würde Sie davon abhalten ein solches Anti-Islam Video zu verlinken. Aber beim Christentum kann man es ja machen. Wird ja nicht viel passieren. Eine absolut überflüssige Aktion! Warum haben Sie das Video überhaupt gepostet? Um ein paar wütende Kommentare aufgeregter Christen zu erhalten? Haben Sie denn so etwas nötig, um Traffic auf Ihrer Seite zu generieren? Armselig das Ganze! Sie leben in einer Demokratie mit Religionsfreiheit. Niemand zwingt Sie dazu, Christ, Moslem oder Jude zu sein. Das wird kein normaler Gläubiger in Frage stellen, jedoch sollten Sie dann auch den Gläubigen den nötigen Respekt erweisen und Rücksicht nehmen. Finden Sie nicht?
@ Franko #18
Eine Religion kann man nicht verbieten !
Das mußt Du Dir hinter den Ohren schreiben.
Das haben schon die Kommunisten versucht, es hat aber nicht geklappt.
Der Verbot von Religion hat die Menschen noch mehr Gläubiger gemacht (das kann ich am Beispiel meiner Familie und Verwandtschaft bestätigen).
Also, mit irgendwelchen Verboten erreichst Du nur das Gegenteil, mehr nicht.
Die Kriege beginnen nicht wegen (in diesem Fall, wirklich blöden) Witzeleien.
Die Kriege beginnen, weil eine Seite den blöden Witz nutzt um eine andere Seite zu beleidigen.
Ich hoffe, Du bist alt genug, um solche simple Sachen zu verstehen.
@ alvanx #19
“Der Spiegelfechter würde sich wohl nicht nur meiner Meinung nach am besten dienen, wenn er das Video löscht”
Wäre eigentlich auch dafür, aber 1. Der Vogel ist bereits raus aus dem Käfig und 2. Das wäre auch ein Verbot und von Verboten ich habe :-) satt.
Ein kleiner Trost für uns :-)
Diese “Musiker” sind keine Musiker, und werden es nie welche werden.
Ich hoffe, sie lesen das.
@Grämreuther
Wieso? Angeblich beleidigen die Mohammed-Karikaturen doch auch den gesamten Islam. Ich bin übrigens selbst Katholik und fühle mich durch das Video nicht im geringsten beleidigt. Von solchen Beleidigtseinüberbietungen der Religionen halte ich im übrigen auch gar nichts.
Ach Gottchen ;-)
Wo bleibt denn die viel zitierte Toleranzschwelle, die anderen “Beleidigten” abverlangt wird? Sicher, der Muslim, der sich über “die Karrikaturen” aufregt, ist genau so indoktriniert wie der Jude, der sich über antisemitische Kritzeleien empört, der Christ, der den SF wegen dieses Videos verteufelt oder auch der Behinderte oder die Frau, die sich über Randgruppenwitze auf ihre Kosten aufregen. Oder doch nicht? Stimmen wir doch alle in den Chor der Beleidigten ein! Oder lassen wir´s.
Tja, und Du lebst in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit. Niemand zwingt Dich, böse, blasphemische Videos auf dem SF anzuschauen.
@SF: Der Sinn der Aktion würde mich aber schon interessieren. Die Grenzen der Demokratie austesten? Oder ihre Freiheit beweisen?
@Alvanx
Wie wäre es mit beidem?
Jens Berger, in einem hat Grämreuther Recht. Sie müssen zugegeben, Sie würden es sich niemals trauen, hier ein islamisch-kritisches oder parodierendes Video zu verlinken. Warum? Weil Sie dann im schlimmsten Fall um Ihr Leben fürchten müssten. Bei Christen kann man hingegen ruhig mal “mutig” sein, da passiert ja nichts, außer mal ein paar kritische Kommentare im Blog. Seien Sie mal ehrlich: So sieht’s doch aus – oder etwa nicht?
@25 – alvanx
Hm, haben sie die Bibel mal gelesen? Besonders im A.T. herrscht da ein bösartiger Gott, der keine anderen Götter neben sich dulden will und der seinen totalen Herrschaftsanspruch mit Feuer und Schwefel und Sinnflut und mordenden Engeln durchsetzt und der keinesfalls davor zurückschreckt, die Menschheit auszuradieren, wenn ihm unser Benehmen nicht passt, oder ihm unsere Ehrerbietung zu wünschen übrig lässt.
Das ist alles anderes als ein gewaltfreier Gott, auch wenn Jesus später was anderes behauptete. Und außerdem ist der Gott der Juden, Christen und Muslime ohnehin derselbe aus dem A.T., was sie hier also der einen Religion vorwerfen, trifft auch auf die andere zu.
@27 – Truvor
Wozu? Da kann ichs ja nicht lesen!
Spaß beiseite, ich weiß das man Religionen und Ideologien nicht verbieten kann. Leider. Letztlich hilft da nur Aufklärung und Bildung und im Zweifelsfall – eben Medikamente und Therapie.
Super Aktion Jens!
War mir gleich klar, dass jetzt das Gekreine losgeht. :)
Würde gern erfahren, ob die Fundis hier im Forum sich als Links gezeichnen würden: Herz-Jesu-Sozialisten.
Linkssein und Religion geht nämlich überhaupt nicht zusammen. Verstehe immer nicht das Traditionalismus es auch noch im 21. Jahrhundert fertig bringt, Menschen an Irrsinn glauben zu lassen.
Nein, das ist nicht wahr.
@GeroldG.
Ach was, ich habe hier auch schon folgendes Bildmaterial gepostet:
Na ja, das ist ja äußerst harmlos.
Falls Du Dich traust, diese Karrikatur hier
als Bild einzubinden, dann ziehe ich alles zurück. Denn dazu gehört Mut. Über den Inhalt und Sinn der Zeichnung lässt sich natürlich streiten, es geht mir nur ums Prinzip der Gleichbehandlung.
@34 – GeroldG.
Doch, ist es.
http://de.wikipedia.org/wiki/Abrahamitische_Religion
Gleich im ersten Satz:
“Der Begriff Abrahamitische, Abrahamische oder Abrahams- Religion bezeichnet keine einzelne Religion, sondern eine Gattung von monotheistischen Religionen, die sich auf Abraham, den Stammvater der Israeliten nach der Tora (Gen 12,1-3 EU), und seinen Gott JHWH zurückführen.
In der Wikipedia kann jeder herumkritzeln. Das müsste ich mal versuchen zu überprüfen.
@28 SF: “Ich bin übrigens selbst Katholik…”
Nö, sind Sie nicht. Katholik wird man nicht durch einen Eintrag beim Einwohnermeldeamt, sondern durch einen Glaubensakt, der mit Ihrem Verhalten hier nicht kompatibel ist.
Ersteinmal bin ich erstaunt, wie viel Kritik so ein atheistischer Beitrag hier erntet. Hätte ich von einigen hier gar nicht erwartet. Zustimmung kam nur von denen, die auch sonst regelmäßig daneben liegen.
Ich bin bei diesem Beitrag geteilter Meinung. Denn es ist richtig die Katholiken für ihre widerwärtigen Kinderschänder zu geißeln. Doch man sollte dabei nicht die anderen Kirchen in Sippenhaft nehmen und somit den radikalen Atheisten Auftrieb verschaffen.
Deshalb wäre es besser im Zusammenhang mit solchen Missbrauchsfällen nicht pauschal von Kirchen, sondern Katholiken zu sprechen. Dann würden auch andere Christen nicht in Versuchung geraten sich mit denen zu solidarisieren.
@ – 38 – GeroldG.
Tun sie das! Nichts ist besser geeignet den Wunderglauben zu bekämpfen, als die Beschäftigung mit den historischen Wurzeln der Religionen.
@36 GeroldG.
Ich verstehe die Aufregung nicht.
@twex
Zum Glück entscheidet über derlei Fragen immer noch die Kirche selbst und nicht einige ihrer radikalen “Anhänger”. Das Prädikat “Katholik” nach der Taufe aberkannt zu bekommen, ist übrigens (aus Sicht der katholischen Kirche) nicht(!) möglich. Einmal Katholik, immer Katholik.
@Albert
“Radikale Atheisten” :D
Wenn man sich auf der Welt so umschaut, sind Atheisten bestimmt nicht diejenigen an deren Radikalität die Welt krankt.
Der Spiegelfechter könnte ein Kirchenblog aufmachen, soviel radikal-christliche Leser er scheinbar anzieht.
Was Franco in Wikipedia nachschlägt ist richtig, nur es stützt seine Behauptung nicht.
Das Alte Testament ist 1:1 aus den jüdischen Schriften hervorgegangen. Der Koran dagegen ist etwas anderes. Darauf legen die Muslime auch viel Wert. Folglich ist deren Gott auch ein anderer.
@29
Vielleicht hat es damit zu tun, Sektenanhänger sich selbst blamieren zu lassen? Wenn ich das hier so lese, hat das ja bestens geklappt.
@39
Falsch. Katholik (oder Evangele) wird man am Einwohnermeldeamt automatisch, damit Kirchensteuer abgegriffen werden kann.
@40
Warum nicht?
@45 – Albert
Es ist schon derselbe Gott, es sind nur verschiedene Propheten: Moses für die Juden (A.T.), Jesus für die Christen (N.T.) und Mohammed für die Muslime (Koran). Es gibt sogar noch mehr Propheten, z.B. für die Mormonen, aber auch für die ist der Gott immer derselbe, nämlich der gute alte JHWH.
Für mich ist der Gläubige nicht zu kritisieren, weil er sündigt, sondern weil er glaubt. Seine Sünden sind, soweit strafrechtlich relevant, von der Justiz zu verfolgen, Mit dem Rest muß er vor sich selbst fertig werden. Mich interessieren die Sünden der Kirche nicht mehr als andere “Sünden” und sie sind für mich auch nicht von besonderer Qualität.
Aber ich will hier keine Debatte über den Glauben anstossen. Wo sollte das enden? Dann müßten wir ja darüber diskutieren, das “Glauben” im Gegensatz zum Streben nach Wissen, unredlich ist. Und dann könnte ja wie Linus zu sagen pflegt, der Laden hier auseinanderfliegen. Deshalb weiß ich auch nicht ob es weise war, diese meine Ansicht zu äußern.
Aber ich denke der Gläubige sollte sie ertragen und ansonsten soll er sie ignorieren. Ich muß ja auch die Existenz des Glaubens ertragen, den ein spanischer Nobelpreisträger mal ganz allgemein als eine “Beleidigung für den menschlichen Geist” bezeichnete. Ich fand diese Aussage hochkarätig, denn wie gesagt der menschliche Geist zeigt sich für mich in der Fähigkeit intersubjektiv kommunizierbares Wissen von höchster Güte erlangen zu können und nicht im Vollzug von Glaubensakten, die nicht nachvollziehbar sind.
@GeroldG: Ich bin kein Fachmann, aber ich habe es auch so gehört, der Gott der 3 Religionen ist derselbe.
@Jens Berger
Sie sind vielleicht auf dem Papier Angehöriger der katholischen Kirche. Ein Christ, sind Sie aber ganz gewiss nicht, wenn Sie sich “nicht im geringsten” durch dieses Video beleidigt fühlen.
Aber die Aussage, “der Jude” sei indoktriniert, weil er sich über antisemitische Kritzeleien empört, schlägt dem Fass den Boden aus! Ja was hat denn “der Jude”? Was regt er sich denn so auf? Ist doch nicht so schlimm, wenn irgendwo auf einer Hauswand Parolen wie “Scheiss Juden” prangern oder Hakenkreuze auf jüdischen Gräbern geschmiert werden. Das ist doch alles nicht so schlimm, und in jedem Fall vergleichbar mit Mohamed-Karikaturen. Da müssen die Juden schon drüber stehen. Antisemitismus ist ja auch mit Frauenfeindlichen Witzen vergleichbar und die Geschichte hat ja eindeutig bewiesen, dass Antisemitismus absolut ungefährlich ist. Den Holocaust hat es nie? Schon klar! Herr Berger, mit Verlaub, Sie sind ein opportunistisches Arschloch! Ich werfe Ihnen nicht vor Antisemit zu sein, jedoch wagen Sie es tatsächlich, antisemitische Schmierereien mit “Randgruppenwitze” über Frauen und Behinderte in einen Topf zu werfen, nur um ihr jämmerliches kleines christenverachtendes Video, das Sie gepostet haben, nicht so schlimm aussehen zu lassen. Damit haben Sie sich aber endgültig ins Abseits manövriert. Gratuliere!
Es stimmt, mich zwingt niemand, Videos, die auf Ihre Seite verlinkt sind, anzusehen. Jedoch haben Sie, das besagte Video, OHNE jeglichen Hinweis gepostet. Ihre Intention war, ein bisschen “Wind” machen, und sich über diejenigen lustig zu machen, die sich über diesen Dreck aufregen.
@Grämreuther
Jetzt machen Sie mal Halblang. Die Missbrauchsfälle bei den Katholiken sind keine neue Erscheinung. Offenbar geht es bei denen ohne gehörigen Druck von außen nicht. Und daher ist es richtig sie solange zu ärgern, bis sie sich endlich reformieren (wenn auch mit rund 500Jahren Verspätung). Ich fürchte nur, dass der Druck bisher nicht ausreicht und sie sich wieder davonstehlen werden. Letztlich täten sie damit sich selbst und den Kindern keinen Gefallen, denn weiterer Missbrauch wäre vorprogrammiert.
@Franko
Sie widersprechen meiner Argumentation mit einer Behauptung. Das macht nicht viel Sinn.
Auch Ihr Bibelwissen ist, freundlich ausgedrückt, lückenhaft. So hat für Christen auch das Alte Testament Gültigkeit und ist somit auch in der Bibel zu finden. Sogar ganz am Anfang. Da muss man noch nicht einmal lange blättern.
Aber ich will Sie auch nicht mit Details verwirren. Ich sag immer: Jeder wie er kann.
@Grämreuther
So so, sagt das der Inquisitor?
Das hoffe ich doch – aber wie unterscheidet sich der Satz von der Aussage, “der Muslim” sei indoktriniert, wenn er sich über “die Karikaturn” empört?
*lol*
Danke, ich weiß ja von wem es kommt ;-)
Iiiiek, wie konnte ich nur den Warnhinweis vergessen? Ich Schlimmer, ich.
Eigentlich nicht, aber da Du mir schon diesen Gefallen tust, kann ich ein gewisses Amüsement nicht verbergen ;-)
Also wer hier nicht begreift, dass hier nicht der maltretierte Herr beleidigt wird, sondern lediglich denjenigen, die ihn und seine Kinder maltretieren, ein Spiegel vorgehalten wird, der sollte vielleicht mal einen Apfel vom Baum der Erkenntnis naschen. Ich reiche einen solchen hiermit mal symbolisch in die Runde
herzliche Grüße von einer der Bräute des Herren
Eva
@#28 SF
Formal ist eine “antisemitische Kritzelei” meines Wissens tatsächlich etwas Anderes als eine Karikatur.
Des weiteren ist die Kritzelei ist ja i. a. nicht gegen den jüdischen Glauben gerichtet, sondern ganz allgemein gegen “den Juden als Bürger”. Letzteres unterliegt zwar nicht allgemein dem Strafrecht (wenn es sich gegen andere Gruppen richtet) geht aber m. E grundsätzlich immer zu weit!
Die Karikatur ist i. a. durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt, die antisemitische Kritzelei im Sinne von #51 unterliegt meines Wissens in zweierlei Hinsicht dem (Straf)recht oder Zivilrecht oder welchem Recht auch immer. Als Staatsbürger hat ein jüdischer Bürger wie jeder Andere das Recht so etwas anzuzeigen. Selbiges gilt für Grabschändung unabhängig davon wem sie gegolten hat.
Angesichts des Holocaust muß man einem jüdischen Mitbürger m. E. eine besondere Betroffenheit bei solchen Kritzeleien zugestehen, egal wie gedankenlos sie hingeschmiert worden sein mögen. Daraus leitet sich allerdings kein weiteres Anrecht auf Sonderbehandlung ab. Ich weiß nicht ob das mit der antisemitischen Kritzelei so gemeint war, es ist jedenfalls m. E. formal nicht korrekt formuliert.
Kein Streit auf diesem Blog, ohne das über 1000 Ecken und Kanten die Juden ins Spiel gebracht werden.
@Spiegelfechter
Jude ist nicht nur eine Religionszugehörigkeit, sondern auch eine Volkszugehörigkeit. Da ist der Unterschied zu Christen und Muslimen, lieber Spiegelfechter!
Parolen, die sich gegen die jüdische Religion richten nennt man antijudaistisch, und nicht antisemitisch.
Ich hab’s ja schon öfters gesagt, dass ich das Blog hier größtenteils gut finde, aber mit den Juden hast Du es nicht so.
@#57
Das ist so formuliert wie ich es in #56 meinte. Ich habe um die Begriffe gerungen, sie aber nicht so 100% treffend gefunden.
@56 Axel
Du bist die Stimme der Vernunft und hast natürlich recht. Da habe ich wohl ein wenig über das Knie verglichen.
@Albert
Und das, lieber Albert, ist Blödsinn. Natürlich beschreibt der Begriff “Semit” formal ein Volk. In 99,9% aller Fälle bezieht sich der Begriff “antisemitisch” aber auf eine Gegnerschaft zur Religion Judentum. Die völkische Betrachtungsweise ist hier nicht zielführend.
Ist dem so? Ich habe das Wort “antijudaistisch” jedenfalls nur sehr selten gehört und weiß auch nicht, was diese Sprachpanscherei bezwecken soll. Darauf kommt es auch gar nicht an, sonst bewegen wir uns in eine Euphemismus-Tretmühle.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht erklären, wie dieses Urteil zustandekommen kann.
Och nö, bitte nicht ablenken. Der Begriff, um den es sich hier dreht ist Jude. Du bringst eine Antwort auf Semit.
Ist das vielleicht ein rhetorischer Trick, den Du dir bei einem Politiker abgeschaut hast? ;-)
…offensichtlich! Na ja, jeder Begriff muss einmal erlernt werden. Ich helfe nur freundlich
Gut, Du weißt also nicht so genau, was Antijudaismus ist, aber wertest es bereits als Sprachpanscherei ab.
Hm, also mit den Juden hast du es nicht so. ;-)
Ich finde, dass man die Kirche im Dorf lassen sollte.
Gut, mir gefällt das Lied nicht besonders und ich finde es auch nicht witzig. Aber ich finde z.B. Atze Schröder auch nicht witzig. Dennoch gibt es in meinem Bekanntenkreis eine Person, die Atze Schröder witzig findet.
Geschmäcker sind eben verschieden. Wenn er Atze Schröder witzig findet, dann soll ers. Er soll nur nicht fordern, dass ich Atze Schröder witzig zu finden habe.
@ Franko #32
” – eben Medikamente und Therapie”.
Gut, daß Du es weißt.
Vergiß das aber nicht.
@ pete #33
“Linkssein und Religion geht nämlich überhaupt nicht zusammen”.
Wie lange bist Du schon auf dieser Welt, daß Du sowas glaubst ?
“Verstehe immer nicht das Traditionalismus es auch noch im 21. Jahrhundert fertig bringt …….”.
Was hat Traditionalismus mit dem 21.Jahrhundert zu tun ?
Habe über 3/4 meines Lebens das 20.Jahrhundert genossen und ehrlich zu sagen keinen unterschied zwischen dem 20 und 21 J. gemerkt.
Naivlinge wird es auch im 22, 32, 55 und 88 Jahrhundert geben :-)
Sei nicht so kategorisch.
Respekt, Spiegelfechter. Ich hoffe, Dir fliegt wegen der Karrikatur nicht demnächst Deine Karre um die Ohren ;)
Der Zeichner Kurt Westergaard muss bis heute durch die Polizei geschützt werden und lebt in Angst. Erst vor einigen Wochen ist ein moslemischer Mann in sein Haus eingedrungen, mit der Absicht, ihn zu töten (ging glücklicherweise schief). Und das alles wegen einigen mehr oder weniger gelungenen Karrikaturen! Da frage ich mich, ob wir im Westen nicht viel zu tolerant mit den Intoleranten umgehen.
Sau im Dorf!
Man muss nicht jeden Mist mitmachen.
@Albert
Keinesfalls, es ging um “Antisemitismus”, den Du durch “Antijudaismus” ersetzen willst. Das “Jude” keine Religions-, sondern eine Volkszugehörigkeit wäre, halte ich jedoch für starken Tobak. Solche Argumentationen kenne ich eigentlich nur von Radikalzionisten und Altnazis – ich hoffe mal, dass Du etwas anderes meinst.
So wie ich es mit vielen Begriffen mache, die sicherlich PC sind. Man muss nicht jeden Quatsch mitmachen.
Interessante Theorie ;-)
@SF #60:
Der Begriff “Antisemitismus” hat eindeutig eine rassistische Konnotation und richtet sich damit gegen eine Rasse und nicht nur eine Religion.
@Linus
Ich sagte es schon oben – das Judentum ist keine(!) Rasse, auch wenn Onkel Adi “uns” das so gelehrt hat.
@SF #69:
Nehmen wir mal an, ich hätte was gegen die jüdische Religion, nichts aber gegen den Staat Israel oder Juden als Volkszugehörige. Bin ich dann ein Antisemit?
@Linus
Dann wärst Du ein Antisemit …
… das macht keinen Unterschied. Wer etwas gegen den Staat Israel, aber nichts gegen Juden hat, wird allgemein auch Antizionist bezeichnet.
Wer etwas gegen Juden als “Volkszugehörige” (was für ein seltsames Wort) hat, hat etwas gegen Menschen, die der jüdischen Religion angehören, ist somit selbstverständlich ein Antisemit.
Ein deutscher Jude ist beispielsweise deutscher Volksangehöriger mit jüdischem Glauben, genauso wie ein deutscher Katholik oder ein deutscher Muslim die deutsche Volksangehörigkeit (ich würde ja das Wort Staatszugehörigkeit bevorzugen) besitzen und sich nur in der Religionszugehörigkeit unterscheiden.
@SF:
Die deutschen Juden wurden in erster Linie wegen ihrer Rasse verfolgt, nicht wegen ihres Glaubens. Es war völlig unerheblich, ob sich jemand von ihnen zum jüdischen Glauben bekannte oder nicht.
Wenn du sagst, das Judentum sei keine Rasse, so stimme ich dir ohne Einschränkung zu, die Antisemiten sehen aber genau dies anders. Du schaffst den Rassismus (Antisemitismus) nicht ab, indem du sagst, es gäbe keine jüdische Rasse, auch wenn du recht hast.
Man könnte diese Diskussion als Wortklauberei abtun. Leider hat aber der Begriff “Antisemitismus” eine solche Sprengkraft, daß hier ein äußerst vorsichtiger Umgang geboten ist.
Wenn du den Begriff Antisemitismus mit “Gegnerschaft zur Religion Judentum” gleichsetzt, so setzt du ihn auch gleich mit Antikatholizismus = “Gegnerschaft zur Religion der Katholiken”, Antiislamismus = “Gegnerschaft zur Religion der Islam”. Das ist in meinen Augen eine grobe und äußerst gefährliche Verharmlosung, die völlig die bekannten katastrophalen Konsequenzen des Antisemitismus ausblendet.
Gleichzeitig werden grundsätzliche Religionskritiker (nenne sie meinetwegen Atheisten) des Antisemitismus bezichtigt.
Eine Definition ‘Antisemitismus = “Gegnerschaft zur Religion Judentum” ‘ ist bestenfalls mißverständlich. Ich empfehle daher trotzdem den Begriff Antijudaismus, auch wenn er ein wenig sperrig klingt. Den gibt es wirklich (s. Wikipedia ‘Antisemitismus’, übrigens der wohl lausigste Artikel in der gesamten Wikipedia).
Wie war das noch? “An ihren Taten sollt ihr sie erkennen”.
Für Journalisten gilt: Ihre Worte sind Taten.
Daher kann man hier mit Fug und Recht abwandeln:
“An ihren Worten sollt ihr sie erkennen”
Bei allem Respekt und ‘freundschaftlichen’ Gefühlen meinerseits:
Bitte nimm dir das zu Herzen.
Ich befürchte, dass bislang nur Männer ihre Kommentare abgeben haben. !!!
Als Frau kann ich nur sagen: ” Stimmt aufrichtig – Herr Theussl- dieser Jesus hatte durchaus eine sehr sexy Figur und trug einen erotischen, minimalen Lendenschurz!”
Sieht man heute einen solchen Mann am Strand von Mallorca, gäbe es nur Bewunderung,!
(oder Neid) Ist das so verwerflich? Nein !!!
Sind erotische Ideen und Gedanken – bösartig und menschenfeindlich ? Nein !!!
Wenn sie gesund, frei, offen und ehrlich herüberkommen .. sind sie super !
Wenn sie verklemmt, krankhaft und heimlich daherkommen .. dann sieht man doch was passiert!
( KIndesmissbrauch, Misshandlugen, Vergewaltigungen usw.)
Also meine Herren, sehen sie es doch einfach einmal sportlich und himmlisch erotisch.. und nicht so wahnsinnig verklemmt. Mit einem frühlingshaften Augenzwinkern.
Lieber ein wenig Sex und Erotik, als Kriege und Gewalt. Na also, geht doch!!
Herzliche Grüße
Ulrike Beck
Bitte den Kirchgang nicht vergessen am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag
Hallo
Das was ich hier lese ist wirklich unfassbar. Da beschimpft ein “lupenreiner Christ Grämreuther” in seinem fundamentalistischen Hass den Jens Berger als opportunistisches Arschloch. Obwohl Jens darüber nur lachen und Mitleid haben sollte. Eben Barmherzigkeit zeigen, wie es sich für einen Menschen mit Herzensbildung gehört.
“Als Musikant für arschlochfreie Zonen” erlaube ich mir nun Grämreuther als “klerikalen Kollateralschaden des Monats” auszuzeichnen und folgende Laudatio an seine verletzten Gefühle auszusprechen
DIE KUNST IST FREI
Lieber Grämreuther
Die hässliche Geschichte der Amtskirche wurde durch die Jahrhunderte von Arschlöchern wie Dir geschrieben.
Die größten Errungenschaften menschlicher Zivilisationen waren die Bürgerrechte, der Sozialstaat und die Freiheit sagen und denken zu können was man will. Dafür haben viele Menschen ihr Leben verloren.
(Darum kannst Du auch hier “rumgüllen” und keiner verbietet Dir das Wort ,obwohl ich mich als freier Mensch und Künstler in meinen Gefühlen verletzt sehe)
Im fundamentalistischen Islam ist das leider nicht so und offensichtlich scheint die Zeit der Aufklärung auch an Dir ohne von Dir zur Kenntnis genommen zu werden vorbei gezogen zu sein
Als katholischer Christ ohne Amtskirche möchte ich Dich aber nicht fallen lassen und möchte Dir helfen wieder die Werte Liebe, Barmherzigkeit und Nachsicht in den Mittelpunkt Deines christlichen Lebens zu rücken.
Darum empfehle ich Dir setzt Dich mal auf den Topf und lass etwas von Deinem heiligen Stuhl ab. Mach mal ne dicke Wurst. Wenn das nicht hilft, dann bete dafür, dass der Herrgott ein Einsehen hat mit Dir. Denn der ist bestimmt anderer Meinung in seiner Güte und Barmherzigkeit. Solltest Du Dich in Deinen Gefühlen verletzt fühlen ist das wurscht. Denn Du nimmst auch keine Rücksicht in Deiner offensichtlichen religiösen Verblendetheit.
Wohl sein!
Kaiserbubu
Musik für arschlochfreie Zonen im März 2010
http://www.myspace.com/kaiserbubu
Linus: Den Begriff “Antijudaismus” benutzt man in der Regel zur Abgrenzung der “alten”, überwiegend über die christlichen Kirchen vermittelten, von der im Verlaufe des modernen Nationalismus und Rassismus entstandenen Judenfeindlichkeit.
Die Abgrenzung ist aber in keiner Weise trennscharf. Schon im 17. Jahrhundert gab es etwa in Polen Pogrome mit über hunderttausend (nach einigen Quellen mehreren hunderttausend) Opfern, und die spanische Judenverfolgung nach der Reconquista im ausgehenden Mittelalter zielte zum Teil unter der Parole der “llimpieza de sangre” (Reinheit des Blutes) auch gegen “conversos”, also übergetretene Juden.
Der westeuropäische Antisemitismus seit dem 19. Jahrhundert war überdies offen xenophob und richtete sich besonders gegen ostjüdische Einwanderer. Insofern sind die Grenzen zum Antiislamismus fließend. Der richtet sich auch gegen christliche Libanesen (“alles Araber”) und säkulare Türken. Das “Art- und Kulturfremdheits”-Motiv ist da ungebrochen. Auch beim Judentum schon wurde etwa das Schächten attackiert, also die Religion angegriffen, auch mit dem Vorwurf, die Juden fühlten sich als “auserwähltes Volk” als etwas besonderes und so weiter. Das unterscheidet sich nur marginal von der Islamfeindlichkeit heutzutage.
Ein “Antikatholizismus” oder “Anti-Christentum” in mehrheitlich oder mindestens großenteils christlich beeinflußten Ländern ist etwas grundsätzlich anderes als solche “Judenkritik” oder “Islamkritik” gegen Minderheiten.
a^2
@Linus
Nur, dass die nationalsozialistische Rassenlehre pseudowissenschaftlicher Humbug ist. Daher kann ich dieses Erklärungsmuster auch noch nicht einmal im Kern gelten lassen. Aber ich denke, wir finden schon noch zueinander, denn …
… dieser Satz ist zweifelsohne richtig. Aber an welchen “Rassenmerkmalen” machen die Antisemiten denn diese Sichtweise fest? An der langen Nase? Das ist natürlich alles Schmarren, das einzige Unterscheidungsmerkmal ist nun einmal die Religion. Auch wenn “echte” Antisemiten das freilich anders sehen.
Das mag sein. Es geht mir hier auch eher um eine Analyse der Begrifflichkeiten. Und ich verwehre mich, die Argumentationen der Antisemiten als semantisches Muster gelten zu lassen. Oder um es verschärft auszudrücken – wenn ich statt “Antisemitismus” “Antijudaismus” verwende, gebe ich den Antisemiten sprachlich nach und erkenne dabei implizit die “Richtigkeit” ihrer kruden Thesen an.
Ganz genau
Jein – der Antisemitismus ist natürlich geschichtlich gewachsen und nimmt so auch semantisch eine Besonderheit ein. Antiislamismus ist übrigens im Kern falsch, da Islamismus etwas anderes ist als Islam.
@GeroldG.
Wenn ich mir hier so einige Kommentare durchlese, sehe ich keinen großen Unterschied zu muslimischen Vollidioten. Vielleicht sollten wir einmal bei uns selbst anfangen, wenn wir Toleranz lernen wollen.
@ Ulli und Jürgen, #73 und 74:
Gut gedacht, gut gesagt! Mehr Worte braucht es meinerseits nicht ;-)
LG
Frank
Blas’ Fee mich!
@SF #76:
Ich schließe daraus:
Antisemiten und Antisemitismus gehören bei dir nicht zusammen.
Das trägt in meinen Augen nicht zur Verständlichkeit bei.
Das sehe ich überhaupt nicht so. Im Gegenteil, du präzisierst in diesem Fall und beugst Mißverständnissen vor. Damit erkennst du nicht die “Richtigkeit ihrer Thesen” an, sondern du läßt sie außen vor. Man muß ja nicht jede Diskussion mit Godwin-Points beenden.
@SF und @a^2
Zu Begriffen ‘Antijudaismus’, ‘Antiislamismus’, ‘Antikatholizismus’:
Vielen Dank für die Differenzierung. Da habt ihr natürlich recht. Nichtsdestoweniger liegen die Begriffe zumindest assoziativ nahe beieinander. Ein echtes Minenfeld. Auch die Endung ‘-ismus’ ist gefährlich, da sie einen gewissen ideologischen Anstrich verleiht. Besser gefiele mir:
Kritik am Judaismus, Kritik am Islam (Islamismus?), Kritik am Katholizismus
Ganz schön holprig ;-)
@ Spiegelfechter, 67
Danke für die Richtigstellung.
Hey, hat jemand Lust, sich mit der historischen Figur Jesus von Nazareth auseinanderzusetzen? Dann sollte sich der, der genug Englisch kann, mal diesen Text durchlesen.
http://www.commondreams.org/views04/1216-30.htm
Der Autor stellt darin drei Beispiele aus der Bergpredigt in einen
historischen Kontext, welcher eine überraschend neue Deutung zulässt.
Die Beispiele sind:
“Wenn einer dich auf die rechte Backe schlägt, halte ihm die andere
hin.”
Der historische Kontext, so Walter Wink, sei, dass man im damals
besetzten Palästina einem gesellschaftlich Niedrigstehenden gegenüber
seine Verachtung mit einem Schlag der Rückhand ausdrückte. Wenn ich
nach solcher Tat nun meine linke Backe hinhalte, zwinge ich den
Anderen entweder dazu, die linke Hand zu benutzen (Rückhand) oder mit
der rechten Vorhand zuzuschlagen. Dies sei allerdings gleichbedeutend
mit der Anerkennung gewesen, gesellschaftlich auf einer Stufe zu
stehen, so Walter Wink.
“Wenn einer sagt, du sollst eine Meile mit ihm gehen, dann gehe
zwei.”
Walter Wink sagt im Text, dass die römische Besatzungsmacht Regeln
aufgestellt hatte, die den Legionären verbot, die Einheimischen
übermäßig zu drangsalieren. Dazu galt die Regel: Man darf einen
Einheimischen zwingen, das eigene Gepäck zu tragen, aber nur eine
Meile weit. Wenn also Jesus – nach W.Wink – empfiehlt, zwei Meilen
mitzugehen, hat dies zum Ziel, den Legionär in Verlegenheit zu
bringen.
“Wenn einer dein Oberkleid nimmt, gib ihm dein Hemd noch dazu”.
Walter Wink sagt, dass Nacktheit für die damaligen Juden ein Tabu
war. Jemanden zu zwingen, sich nackig zu machen, sei für den
Verursacher eine mindestens so große Schande wie für den, der nackt
ist. Die obige Empfehlung Jesu bezog sich nach dieser Deutung auf den
Fall eines “privat-insolventen” Menschen, gegen den die Gläubiger vor
Gericht gehen. Er solle sein sprichwörtlich “letztes Hemd” geben, um
die Maßlosigkeit des Gläubigers bloß zu stellen.
Wenn da genug dran ist, ist die politische Botschaft dieses Menschen nach wie vor hochaktuell. Arbeiten wir an der Dekonstruktion des Mythos, ohne den Zauber der Gemeinschaft zu zerstören!
@#74
Kaiserbubu
Sehr komisch. Applaus. So viele Worte, nur um ein wenig Werbung für Ihre Musik zu machen? Ich hoffe für Sie, dass Sie einer geregelten Arbeit nachgehen. Mit Ihrer “Kunst”, jedenfalls, werden Sie Ihren Lebensunterhalt wahrlich nicht bestreiten können.
@Jens Berger
Sie können doch ein ehrliches “Arschloch” akzeptieren und fühlen sich dadurch nicht beleidigt. Das war nicht meine Absicht. Ich halte Sie für einen sehr fähigen Schreiber. Ihr Blog ist sowohl informativ als auch unterhaltsam. Umso unverständlicher ist diese völlig überflüssige Aktion. Das Niveau Ihrer Seite ist dadurch, leider, gesunken. Ich selbst werde auch in Zukunft Ihr Angebot nutzen, da ich, wie schon erwähnt, von Ihren schreiberischen Fähigkeiten und Ihrem Verständnis für Politik und Medien überzeugt bin. Jedoch werde ich, ab sofort, genauer hinsehen.
Edit: Das von Ihnen gepostete Bild, “Mohamed mit einem Glas Schweinebraten”, ist übrigens aus der Satirezeitschrift “Titanic”.
Antisemitismus als gegen die jüdische Religion gerichtet zu bezeichnen ist m. E. ganz einfach falsch. Das engt den Antisemitismus ein bzw, setzt den völlig falschen Schwerpunkt,
Antisemitismus ist allgemein Judenfeindlichkeit, also eine bestimme Art der Fremdenfeindlichkeit, (freilich eine “ganz Besondere” ) und i. a. nicht gegen die jüdische Religion und i. a. auch nicht primär gegen die Juden als Rasse gerichtet.
Es mag zwar sein, das man einen Juden im 3. Reich an seiner Religionszugehörigkeit erkannte, genausogut aber vielleicht am Stammbaum. Aber verfolgt wurde er nicht wegen seiner Religionszugehörigkeit.
Verfolgt wurde er nicht, weil sich als Jude zum jüdischen Glauben bekannte, sondern weil er darüber als Jude identifiziert war.
Man sieht ich gebe Linus Recht, ich versuche nur den Begriff Rasse zu relativieren bzw. wegzuschaffen, denn den hat ja der Rassenwahn hervorgebracht. (über einen biologisch zu rechtfertigenden Rassenbegriff will ich nicht diskutieren, da fehlen mir jetzt auch die Kenntnisse)
Freilich im 3. Reich wurden die Juden auch oder überwiegend als durch den Rassenwahn identifizierte Rasse verfolgt (zumindest war das der “Vorwand”) weil ja der Wahn vom “Arier” dagegen stand.
Aber ich meine Juden wurden auch allgemein fremdenfeindlich als “Saboteure” am deutschen Volk verunglimpft. (Stichwort Weltjudentum. Finanzjudentum)
Ich habe keine genauen Geschichtskenntnisse und kann daher nicht sagen ob der Holocaust überwiegend durch Rassenwahn oder eine besondere Art der Fremdenfeindlichkeit den Juden gegenüber motiviert war, aber ich meine nicht, das er primär gegen die jüdische Religion gerichtet war.
Und heutige Schmierereien an Hauswänden oder auf Grabsteinen oder Parolen von “Neo-Nazis” sind, wenn man sie denn als antisemitisch bezeichnen will, doch auch nicht gegen die jüdische Religion gerichtet. Sie sind eine besondere Form der Fremdenfeindlichkeit.
“Kritik” gegen die jüdische Religion müßte ein Jude wie ein Christ ertragen. Antisemitismus im Sinne von Fremdenfeindlichkeit (zumal vor einem besonderen historischen Kontext) aber nicht.
Es ist einfach klasse, sage etwas gegen irgendeine nicht überprüfbare Behauptung und viele die diese tradiert bekommen haben, verteidigen sie um so heftiger, je weniger sie überprüfbar ist.
@Grämreuther
Nein , ich darf Dir sagen, das ich morgens ab halb sieben am Kiosk stehe und armen Seelen wie Dir zuproste wenn Du zur Arbeit gehst. Wenn ich dann die Pfandflaschen abgegeben habe mache ich es mir in meiner sozialen Hängematte gemütlich und spiele mit der Playstation.
Dann schlage ich meine Frau und lasse meine Kinder Zigaretten holen. Schnapps kriegen die ja keinen am Kiosk. Und einmal die Woche gehe ich beichten. Dann ist alles wieder gut.
Und schleim Dich nicht bei Berger ein. Du bist und bleibst ein klerikaler Kollateralschaden.
Wohl sein!
Kaiserbubu
Musik für arschlochfreie Zonen
http://www.myspace.com/kaisrbubu
huu..? hab ich da nicht richtig zugehört? wo in dem lied wird denn kritik an der kirche geübt? da singt doch lediglich ein jemand von seinem liebsekummer zu einem gutaussehenden kerl ^^ dank an dieser stelle @73 ulrike. du sprichst mir aus der seele :)
manmanman.. dass sich da immer wieder jemand angepisst fühlen muss. macht euch mal locker leute..
hm.. ok. seh ich das richtig? sagt der herr grämreuther (@51) hier frauenfeindlichkeit wiege weniger schwer als antisemitismus? oder hab ich das nur falsch verstanden?
gibts unterschiedliche stufen der menschenfeindlichkeit?!? ok, klar, im 3. reich waren “die juden” jene welche zahlenmäßig am meisten zu leiden hatten. heisst dass nun das “schmierereien”(etc) gegen jene schlimmer sind als “schmierereien”(etc) gegen beispielsweise menschen mit behinderung?! (welche damals im übrigen nicht minder zu leiden hatten)
uff. welch hartes brot..
Jetzt hat die TITANIC das Tema aufgegriffen
Lieber Spiegelfechter
Du schreibst, daß Du selber Katholik bist. Ich bin darüber ziemlich verwundert, wie jedesmal, wenn ich auf vernünftige Leute mit vernünftigen Ideen treffe, die “trotz allem” in der “katholischen Kirche” bleiben. Ich frage die dann immer irgendwann, warum sie da nicht austreten. Und kriege nie ernsthafte Antworten (“wegen des Weihrauchs…”!)
Ich halte die “KK” nicht für christlich und schon gar nicht für katholisch. Die Politik des Papstes ist die einer rechtsextremen menschenfeindlichen Macho-Sekte. Wer will freiwillig Mitglied sein in so einem Verein?
Warum trittst Du (und treten andere Leute, die ich nicht fragen kann) nicht einfach aus. Und (ich nehme an, daß Du aus einer irgendwie christlichen Einstellung dabei bist, wogegen ich ja gar nichts habe) dann eben in eine evangelische / christliche Kirche ein. Es gibt da ja eine schöne Auswahl, es gibt sogar Gemeinden, die das ekelhafte Kreuzsymbol schon ganz abgeschafft haben.
Gründe für einen Wechsel gibt es ja wohl genug, und Hoffnung, daß sich irgendwann etwas ändert, doch wohl nicht ernsthaft! Und Alternativen gibt es auch. Also, warum nicht?
Ich selber bin vor 35 Jahren aus der evangelischen Kirche ausgetreten und spiele seitdem immer wieder mal mit dem Gedanken, dort wieder einzutreten – obwohl ich immer noch Atheist bin, aber mir gefällt vieles, was die machen. (Jesus war doch auch Atheist, oder?)
In der katholischen Kirche gibt es genauso gut gepflegte, lebendige Gemeinden, wie es in der evangelischen Kirche genauso engstirnige, verdorbene Strukturen gibt.
Die Wurzel des Kollektivismus liegt in der Familie.