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  • Hilfsgelder für vulkangeplagte Airlines? Um Himmels Willen!

    geschrieben am 21. April 2010 von Spiegelfechter

    Was soll man von einem Strandkorbverleiher halten, der in sonnigen Monaten prächtig verdient, den Gewinn an sich selbst ausschüttet und im ersten Monat, an dem dicke Regenwolken sein Geschäft trüben, staatliche Hilfsgeldern verlangt? Wahrscheinlich würde man ihm einen Volkshochschulkurs ?Wirtschaften für Anfänger? empfehlen und ihn kopfschüttelnd im Regen stehen lassen. Was für den kleinen Strandkorbverleiher gilt, gilt natürlich nicht für unsere wirtschaftliche Elite, die uns tagein, tagaus Vorträge hält, wie modernes Wirtschaften in Zeiten der Globalisierung auszusehen hat.

    Hilfe! Meine Umsätze gehen zurück!

    Wurde im Vorjahr zu viel gebaut, schreit die Baubranche nach Staatshilfen, geht der Containerverkehr in einer Rezessionsphase zurück, sind es die Reeder, die das Geld des Steuerzahlers fordern, will der Michel keine Autos mehr kaufen, so appellieren die Automobilbauer an die Verantwortung der Politik für den Standort Deutschland und über die Banken braucht man eigentlich kein Wort mehr zu verlieren. Nun ist im fernen Island ein Vulkan ausgebrochen und die Airlines wollen nur unser Bestes ? unser Geld. Fragt sich, ob ein Rückzug aus Afghanistan dann Staatshilfen für die Rüstungsindustrie mit sich bringen würde und ob Blogger auch Staatshilfen fordern können, wenn Werbekunden ihr Blog für irrelevant halten. Unser Strandkorbverleiher handelt also nach bester moderner Kaufmannssitte ? er ist aber ?leider? zu klein, um relevant zu sein und ohne Relevanz gibt es auch keine Kohle.

    Die IATA fordert Hilfen, Brüssel zeigt sich bereits in Spendierlaune und selbst FDP-Urgestein und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle will staatliche Hilfen für vulkangeplagte Airlines erst einmal nicht ausschließen. 1,3 Milliarden Euro Umsatz soll die vulkanaschebedingte Sperrung des europäischen Luftraums die Airlines laut eigenen Angaben bereits gekostet haben. Viel Geld, aber so etwas nennt sich nun einmal höhere Gewalt und es ist ja auch nicht völlig auszuschließen, dass ein solches Szenario hin und wieder eintreten wird. Ein guter Kaufmann sichert sich gegen alle denkbaren Eventualitäten ab, tut er dies nicht, hat er seinen Beruf verfehlt. Mit unseren Göttern in Nadelstreifen verhält es sich offensichtlich so wie mit den drei kleinen Schweinchen in der bekannten Fabel. Nur dass unsere Wirtschaftseliten auch noch dafür belohnt werden, wenn sie ihr Unternehmen aus Stroh und nicht aus Stein bauen. Und hier beginnt die Pädagogik für Manager mit Aufmerksamkeitsdefizitstörungen ? man sollte solchen Unternehmen nicht nur keine Staatshilfen geben, man darf es schlichtweg nicht.

    Managementfehler dürfen nicht belohnt werden

    Was würde unser Strandkorbverleiher denn tun, wenn er Staatsbeihilfen in Regenmonaten bekäme? Würde er die Einnahmen aus sonnigen Monaten für Regenzeiten zurücklegen, oder würde er das Geld anderweitig ausgeben und im Falle eines Falles wieder auf den äußerst spendablen Steuerzahler hoffen? Der Amerikaner spricht in einem solchen Fall von ?moral hazard? ? aber was weiß denn der Amerikaner schon? Staatsbeihilfen im Notfall sind nichts anderes als verdeckte Subventionen, und was verdeckte Subventionen angeht, sind Deutschland und die EU definitiv das Maß aller Dinge.

    Was kann eine Airline tun, um sich gegen isländische Naturkapriolen zu wappnen? Sie könnte beispielsweise Rücklagen bilden, von denen sie im Notfall zehren kann. So etwas machen altmodische Kaufleute, moderne Manager halten von derlei Kaufmannsschnickschnack gar nichts. Dividenden wollen gezahlt werden, das steigert den Aktienkurs und die Prämien von Spitzenmanagern richten sich bekanntlich nicht nach den Rücklagen, sondern nach Aktienkurs und Gewinn ihres Unternehmens. Ein Vorstand, der vernünftige Rücklagen bildet, wird demnach mit Gehaltseinbußen bestraft. Schön ist das nicht, aber wer sagt denn, dass modernes Wirtschaften schön sein muss.

    So geht es nicht!

    Natürlich könnte eine Fluggesellschaft sich auch gegen Vulkanasche versichern ? große Rückversicherungen nehmen sicherlich auf Anfrage ein solches Paket in ihr Portfolio. Versicherungen bedeuten aber Kosten und Kosten drücken Gewinn und Aktienkurs. Für Airlines sind Versicherungen gegen diverse andere Ereignisse allerdings gang und gäbe. Über oft teure Futures sichern sich Airlines gegen Preisschwankungen auf dem Ölmarkt ab und jedes abgestürzte Flugzeug ist natürlich “vollkaskoversichert”. Dies ist sicher auch ein Grund dafür, warum die Airlines die Gefahr durch die Vulkanasche systematisch klein reden – was zählt schon das Leben von Personal und Fluggästen, wenn es um den Aktienkurs geht?

    Kein Aktionär kann Interesse daran haben, dass sein Unternehmen durch Einnahmeausfälle in den Konkurs geht, aber wenn der Staat immer wieder einspringt, übernimmt er letztlich die Vorsorgekosten, die das Unternehmen zu tragen hätte. Der Wettbewerb zählt da als Argument keineswegs ? wenn eine Airline Rücklagen bildet und dafür die Ticketpreise moderat erhöht und eine zweite Airline munter Preisdumping betreibt, ohne sich abzusichern, gibt es nach dem nächsten Vulkanausbruch nun einmal nur noch eine Airline. Wenn der Staat hier unterstützt, fördert er letztlich damit nur kurzfristiges Denken und schädigt Konkurrenzunternehmen, die langfristig und nachhaltig agieren.

    Jens Berger

    47 Kommentare Print This Post
    Was soll man von einem Strandkorbverleiher halten, der in sonnigen Monaten prächtig verdient, den Gewinn an sich selbst ausschüttet und im ersten Monat, an dem dicke Regenwolken sein Geschäft trüben, staatliche Hilfsgeldern verlangt? Wahrscheinlich würde man ihm einen Volkshochschulkurs ?Wirtschaften für Anfänger? empfehlen und ihn kopfschüttelnd im Regen stehen lassen. Was für den kleinen ...
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    47 Kommentare:

    1. Paul Lanon schrieb am 21. April 2010 at 18:41 - Permalink

      Leider sind es keine Kaufleute, sondern Unternehmer. Was schlichtweg heisst: “Nehmt es den Unteren”.

    2. Uwe schrieb am 21. April 2010 at 18:55 - Permalink

      Naja, ich denke wenn wir in den vergangenen 20 oder so Jahren nicht konstanter Neoliberaler Deregulierung ausgesetzt und straff auf Eigenverantwortung getrimmt worden wären, wenn also innerhalb moderner und fortschrittlicher Gesellschaften es als usus gelten würde denen zu helfen die auf die Nase gefallen sind (inkl. Arbeitslose, Invalide, Sozialhilfeempfänger) und wenn da nicht diese leidigen WesterWellePropaganda über das Land bzw. die HarztIV Bezüger fegen würde…

      Ja dann würde man verm. auch gestrauchelten Unternehmen helfen. Sozial d.h. mit Steuergeldern/Umlagerungssystemen wie das ja einige wollen… aber eben nicht dürfen weil die “der Markt weiss alles besser und braucht keine Regeln” aktuell noch in der medialen Mehrheit sind… in der breiten Bevölkerung sieht es ja zum Glück anders aus weil die mesiten Menschen sozialer einegstellt sind als es uns die Neoliberale Parodie weissmachen will, aber eben deswegen noch die massive Propaganda die nötig ist um uns alle zu …ähh …unserem angeblich besten zu überzeugen.

      Würden sich die gierigsten und von den Finanzmärkten im 3 monatlichen Bilanzrhytmus agierenden Unternehmen auch mal um andere Stakeholder als nur die Investoren kümmern…

      Aber so…

    3. R_Winter schrieb am 21. April 2010 at 19:15 - Permalink

      ?Wirtschaften für Anfänger?

      …..und was war mit den Spekulationsverlusten der Bankster?
      Unsere Airlines haben wohl ein Recht auf Gleichbehandlung.
      Bis heute sind laut Bundesbank 92 Mrd. ? an Geld für die Finanzindustrie geflossen.
      Da werden wohl einige Milliarden für die Airlines verfügbar sein.

    4. Sukram71 schrieb am 21. April 2010 at 19:32 - Permalink

      Naja, du hast ja Recht.
      Aber der Vergleich mit dem Strandkorbverleiher wäre treffender, wenn es nur alle 100 Jahre regnen würde. Und wenn es unter den Strandkorbverleihern einen scharfen Wettbewerb gäbe, der dazu zwänge Gewinne in Preissenkungen zu investieren. ^^

      P.S.
      Bin ich der Einzige, der die Rechenaufgaben schwer findet? :)

    5. ceteris schrieb am 21. April 2010 at 19:50 - Permalink

      Na guck mal, jetzt stellen wir uns mal jaaaanz dumm:
      Wat is Marktwirtschaft?
      Marktwirtschaft ist, wenn die Geschäfte gut laufen.
      Wann laufen die Geschäfte gut?
      Wenn Gewinn gemacht wird.
      Dann wird investiert, dann wird eingestellt, dann geht’s einfach voran, Wachstum noch und nöcher, und man kommt aus jeder Krise noch viel stärker raus, als man reingegangen ist.
      Es liegt also im höheren gesamtwirtschaftlichen Interesse, dass alle Gewinn machen. Denn sonst: Krise, Entlassungen, Arbeitslosigkeit, Verlust der nationalen Wettbewerbsfähigkeit.
      Und wie man weiss:
      Marktwirtschaft funktioniert, weil sie sich selber finanziert! Toll: Man schmeisst vorne Geld rein und hinten kommt MEHR Geld wieder raus. Man kann also gar nicht genug reinschmeissen.
      Ich finde also:
      Wenn man jetzt die Fluggesellschaften unterstützt, dann ist das unfair, dann muss man die Bahn, den Schiffsverkehr und den Straßenverkehr auch ausgleichend bedenken. Wo bleibt denn sonst der faire Wettbewerb? Und weil das nun wieder auf den Finanzmärkten zu Verzerrungen führt, weil die Renditen der Verkehrsbranche künstlich erhöht werden, die der anderen Branchen aber nicht, muss man nicht nur halbherzig Sparguthaben garantieren, wie unser aller Kanzlerin das getan hat. Das reicht nicht, das packt die Sache am falschen Ende an: Man muss ALLEN Unternehmen die GEWINNE garantieren!
      Denn der Gewinn der gehört unbedingt dazu, zu einer funktionierenden Marktwirtschaft, ohne den geht’s nicht.

    6. freerk schrieb am 21. April 2010 at 19:54 - Permalink

      @ Sukram71

      naja, wer preisdumping treibt, darf sich nicht wundern, dass es bei Ausnahmesituationen alles schief gehen kann. Wenn ich manchmal schaue, wieviel ein Flugticket bspw. nach Polen und zurück kostet (15-20 Euro), wundere ich mich, woher diese Preiskalkulationen stammen. Selbst mit dem Bus kostet diese Strecke normalerweise das fünffache.

      Und der Vergleich der Airlines mit dem Strandkorbverleiher ist soweit ok, weil der SF damit nur sagen will, dass die Größe des Unternehmens für solche Forderungen maßgebend sind, und nicht die Art und Weise wie diese Unternehmen wirtschaften.

    7. Sukram71 schrieb am 21. April 2010 at 20:03 - Permalink

      @ freerk 6

      Und was ich sagen will, ist, dass man es sich im sehr scharfen Wettbewerb möglicherweise nicht immer leisten kann für Ausnahmesituationen vorzusorgen, die nur alle 100 Jahre auftreten. Weil sonst erlebt man diese eh nicht. ;)

    8. MarkusK schrieb am 21. April 2010 at 20:06 - Permalink

      @R_Winter 3: Richtig nicht dass sich hier ein Unternehmen ein ordentliches Gericht anruft und sich auf das Gleichbehandlungsgesetz beruft. Warum sollen denn die Banker Geld vom Staat bekommen und wir nicht. Was für eine Ungerechtigkeit.
      Na es wird wie immer kommen: Lufthansa, Air Berlin und wie sie alle heißen werden mit Stellenabbau drohen, sich dann ein paar Milliönchen Steuergelder einsacken und zwei Monate später den Stellenabbau vornehmen und es damit begründen, dass sich der Flugverkehr ja nach den Flugverboten nicht so entwickelt hat wie vermutet.
      Und als nächstes werden diese Fluggesellschaften ein paar Airbus abbestellen und anschließend darf der Steuerzahler dann auch Arbeitsplätze bei Airbus sichern…
      Wie immer halt – aber der Steuerzahler wird schon richten. Schön dass immer deutlicher wird wer die wirkliche Regierung in diesem Land ist.

    9. ceteris schrieb am 21. April 2010 at 20:17 - Permalink

      @sukram
      Weil sonst erlebt man diese eh nicht.
      Das ist ja auch der Sinn des “scharfen Wettbewerbs”, dass ihn nicht alle überleben, sondern nur die “Besten”, oder eben die, die auch in einer Ausnahmesituation nicht gleich über die Klinge springen.
      Also lassen wir ihn doch mal schön wirken den Wettbewerb, auch bei den Banken, überall.
      Dann werden wir den vollen Segen des freien Marktes geniessen, und Steuersenkungen sind dann auch kein Problem mehr, weil alle Subventionen wegfallen.

    10. Carsten Penkella (Westerwellenreiter) schrieb am 21. April 2010 at 20:37 - Permalink

      Ausnahmsweise habe ich nur die Überschrift gelesen: Volle Zustimmung!
      (Sollte ich nach Lektüre des Artikels zu einer anderen Einschätzung kommen, melde ich mich noch einmal.)

    11. vulkanasche schrieb am 21. April 2010 at 20:49 - Permalink

      Der Paradigmenwechsel von steuerzahlenden Global Playern zu VEB – Betrieben ist wohl vollzogen.

      Wir brauchen keine Subventionen tönte es vor den großangelegten Steuersenkungsaktionen für die Global Player.

      Mittlerweile zahlen sie kaum mehr Steuern und kassieren noch zusätzlich Subventionen.

      so gelesen im Ketzerforum von Euklid – und er hat Recht

      Vulkanasche

    12. Lesefuchs schrieb am 21. April 2010 at 21:04 - Permalink

      Wir spendieren ja den Fluggesellschaften schon Geld ohne Ende. Wieviel würde in die Staatskasse fließen, wenn Kerosin genau so wie Benzin versteuert werden würde??? Aber wir habens ja, auf die paar Milliarden zu verzichten!!!

    13. elwu schrieb am 21. April 2010 at 21:54 - Permalink

      Nachdem die große Koalition auf das Betreiben der SPD mit der unglaublich dummen Abwrackprämie die Schleusen geöffnet hatte, wurde allerorten vorausgesagt, dass andere nachfolgen werden mit der aufgehaltenen Hand.

      Es sollte niemanden überraschen, dass nun die Airlines anstehen. Aber da geht noch mehr. Die Autoindustrie ruft nach Förderungen für Elektrofahrzeugentwicklung. Die Solarindustrie bekommt mal eben 100 Millionen. Uswusf.

      Die Subventionierung, also Umverteilung aus der Mittelschicht sonstwohin, ist das liebste Spielzeug eines jeden Politikers. Bei der FDP und den Grünen nicht ganz so stark ausgeprägt wie etwa bei der SPD oder auch der Union, geschweige denn bei der Linken, aber leider immer noch allzu stark.

    14. joha schrieb am 21. April 2010 at 22:09 - Permalink

      Der Moral Hazard spielt leider längst keine Rolle mehr, der Fluch des Bail Outs eben.
      Das Ärgerliche ist, dass sich die Behörden von der PR der Fluglinien überrennen haben lassen, die nicht umsonst zeitgleich über mehrere Länder hinweg gestartet wurde. Die Flugverbote sind nicht nur nervig, jetzt haben sie durch vermeintlich unzureichende Messungen vor der Entscheidung auch noch den Ruf der Überflüssigkeit. Als Ausgleich wedelt Brüssel mit dem Scheckbuch – ich hoffe nicht, weil Easy Jet so preiswert in die belgische Hauptstadt fliegt.

    15. egghat schrieb am 21. April 2010 at 22:42 - Permalink

      Volle Zustimmung.

      Nach Subventionen schreien allerdings immer alle. Man sollte sich darüber nicht wundern. Man sollte sie trotzdem nicht genehmigen (wie auch die Solarsubventionen, die 20 Euro pro Kuh auf Wiese und Berge von anderem Schwachsinn).

    16. egal schrieb am 21. April 2010 at 23:12 - Permalink

      Zahlen wären ganz schön. Haben die Fluggesellschaften wirklich ohne Ende gespart und Dividende ausgeschüttet? Haben die Billibflieger eine ruinöse Wettbewerbsspirale in Gang gesetzt?
      Darüber ließe sich auch substanzieller disskutieren.

      Ansonsten: natürlich muss der Staat grundsätzlich nicht zusehen, wenn die gewachsenen Strukturen und damit das immaterielle Kapital insolvenzbedrohter Unternehmen gerettet werden können. Dies grundsätzlich auszuschliesen wäre ja wohl neoliberaler Marktfundamentalismus.

      Aber bei den Fluggesellschaften… muss man nicht drüber reden. Was für ein Bananenstaat.

    17. Maschinist schrieb am 22. April 2010 at 01:16 - Permalink

      Das ist nun mal der Nebeneffekt diverser “Rettungsschirme”, “Hilfsfonds” und Subventionen: Die Abschaffung des Unternehmerischen Risikos.
      Das haben alle Manager von Unternehmen der Kategorie “Too big/corrupt to fail” verinnerlicht. Sie haben fast alle sämtliche jemals gezahlten Steuern wieder drin – und wollen mehr davon. Die Alternative Innovation erscheint zu abwegig…

    18. Carsten Penkella (Westerwellenreiter) schrieb am 22. April 2010 at 02:05 - Permalink

      Nun habe ich auch den Artikel gelesen: Der Spiegelfechter spricht mir aus der Seele.
      (Hoffentlich bleibt das eine Ausnahme!)

    19. schwitzig schrieb am 22. April 2010 at 05:28 - Permalink

      @Sukram71

      Sukram71 am 21. April 2010 um 20:03 – - Permalink

      @ freerk 6

      Und was ich sagen will, ist, dass man es sich im sehr scharfen Wettbewerb möglicherweise nicht immer leisten kann für Ausnahmesituationen vorzusorgen, die nur alle 100 Jahre auftreten. Weil sonst erlebt man diese eh nicht. ;)

      Und genau deswegen nennt man das Wettbewerb! Das Wort Wettbewerb impliziert den Verlierer einer Wette – in diesem ein Unternehmen, welches vielleicht Dumpingpreise anbietet, schlecht wirtschaftet, keine Rücklagen bildet und dennoch Gewinne ausschüttet. Und – OH STAUN – der Sinn eines solchen Wettbewerbes ist es, dass genau solche faulen Eier verschwinden.

      Alles andere wäre Wettbewerbsverzerrung zugunsten Privater auf Kosten der Allgemeinheit. Man kann ja darüber diskutieren, ob Planwirtschaft besser als Marktwirtschaft ist, aber wenn: Dann bitteschön für alle Teilnehmer und nicht nur die Käufer unserer Regierungen.

    20. Sukram71 schrieb am 22. April 2010 at 08:39 - Permalink

      @ schwitzig, 19

      Schon richtig. Ich fand nur den Vergleich Vulkanausbruch – Regen etwas sehr zugespitzt.
      Weil das eine passiert alle 100 Jahre. Das andere fast täglich.
      Und ich muss halt immer rumnörgeln. :)

    21. Vogel schrieb am 22. April 2010 at 09:40 - Permalink

      @Jens
      Ich habe das Nachdenken über Staatshilfen seitens einiger Vertreter des allgemeinen Blödsinns für einen ebensolchen gehalten, dass ich geglaubt hatte, es lohne sich nicht sich damit weiter zu beschäftigen. Alleine die Passage

      [...] jedes abgestürzte Flugzeug ist natürlich ?vollkaskoversichert?. Dies ist sicher auch ein Grund dafür, warum die Airlines die Gefahr durch die Vulkanasche systematisch klein reden [...]

      zeigt, dass es sich doch lohnt.

      Chapeau!

      Allerbeste Grüße

    22. Sukram71 schrieb am 22. April 2010 at 10:42 - Permalink

      Ich mache den Behörden auch keine großen Vorwürfe, dass sie nicht jederzeit Messgeräte und Messflugzeuge vorhalten, für den Fall, dass nach 187 Jahren noch mal der Vulkan in Island ausbricht und der Wind die Asche genau hier her weht. ^^

      Die Bauwirtschaft bekommt jedes Jahr Geld weil Winter ist.
      (Eigentlich müssen die ihre Beschäftigten ja selber weiter oder entsprechend hoch bezahlen und nicht der Staat per Saison-Kurzarbeitergeld/Schlechtwettergeld.)

    23. egghat schrieb am 22. April 2010 at 11:02 - Permalink

      Ich fordere auch eine deutsche Behörde zur Bekämpfung von Heuschreckenplagen! Man muss für alles gewappnet sein.

      Ernsthaft: Vor zwei Wochen war ein Vulkanausbruch mit Aschewolke bis Mitteleuropa quasi unvorstellbar und auf einmal ist dieses Land voll mit Leuten, die mal wieder alles besser wissen: Das Krisenmanagement sei schlecht, man könne fliegen (oder eben auch nicht), wie brauchen eine Behörde in Deutschland (als wenn eine in Europa nicht ausreichen würde) und und und.

      Wie wär’s mit etwas Demut? Einfach mal akzeptieren, dass man nicht auf alles vorbereitet sein kann? Dass es Fälle gibt, mit denen man nicht rechnen kann und auf die man dann auch nicht vorbereitet sein kann? Und in denen man dann aus reiner Vorsicht defensiv agiert und die Flieger am Boden bleiben. Weil man nicht einmal vernünftig messen kann, geschweige denn beurteilen kann, ab wann die Aschewolke gefährlich ist?

      Ich neige immer mehr dazu, Dieter Nuhr für den großen Philiosophen des 21. Jahrhunderts zu halten: Kernthese: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten ;-)

      Was ich hiermit jetzt auch tue …

    24. schwitzig schrieb am 22. April 2010 at 11:41 - Permalink

      @egghat

      Einfach mal akzeptieren, dass man nicht auf alles vorbereitet sein kann? Dass es Fälle gibt, mit denen man nicht rechnen kann und auf die man dann auch nicht vorbereitet sein kann? Und in denen man dann aus reiner Vorsicht defensiv agiert und die Flieger am Boden bleiben.

      Sehe ich auch so und ich muss sagen (ich muss jeden Tag nach Düsseldorf zur Arbeit), dass ich von dem Flugverbot regelrecht begeistert war, denn das erste Mal seit Jahren konnte man in Düsseldorf einen halbwegs klaren Himmel sehen.
      Seitdem der Düsseldorfer Flughafen immer stärker frequentiert wird, ist die Stadt zu einem Dreckloch verkommen. Ganz abgesehen davon, dass offensichtlich das lokale Wetter beeinflusst wurde.
      Mittlerweile wird sogar das restliche Ruhrgebiet immer mehr mit Flugzeugspuren verdreckt – ganz ehrlich: Wenn ich dieses beschissene ZickZack-Muster aus Kondensstreifen inzwischen fast überall im Ruhrgebiet sehe, weiss ich, dass uns das bald Probleme bereiten wird. Das Flugmass ist ist bei durchschnittlich über 60.000 Flügen innerhalb einer Woche für das betroffene Gebiet voll. Es reicht!

      Abgesehen davon sollten die Fluggesellschaften mal nicht ihr Maul so aufreissen. Wenn ihnen die Messungen nicht passen, hätten sie ja selbst Forschung betreiben können – aber das war wohl zu teuer. Statt dessen stellt sich da so eine Witzfigur von Topmanager hin und blubbert krassmöglichst antiwissenschaftlich etwas davon, dass sie ja ein paar Flugzeuge hin und her geschickt und nichts bemerkt hätten.
      Ich hätte mir fast gewünscht, dass Ramsauer dann sofort alles freigegeben hätte und ein oder zwei Flugzeuge abgeschmiert oder doch zumindest stark beschädigt worden wären, nur um dann das blöde Hackfressengesicht noch einmal zu sehen.
      Aber OK – das wäre dann nicht passiert. Entweder hätte es ein Bauernopfer gegeben (“Menschliches Versagen”) oder die Hackfresse hätte eine Millionenschwere Abfindung bekommen und wäre als Topmanager zum nächsten Konzern weitergewandert. Schmodder schwimmt nun mal oben.
      Ich habe nun wirklich nichts für die CDU/CSU-Mischpoke über, aber die Aktion von Ramsauer gegen diesen öligen Lufthansa-Fuzzi hat mich schon etwas beeindruckt.

    25. Sukram71 schrieb am 22. April 2010 at 11:49 - Permalink

      Schwitzig, ich beneide dich für deine bildreiche Sprache … :D

    26. Joerg schrieb am 22. April 2010 at 11:58 - Permalink

      Warren Buffett hat einmal gesagt, jeder vernünftige Investor hätte die Gebrüder Wright in Kitty Hawk besser abgeschossen. Seit 1903 haben in der Gesamtheit weltweit die Fluggesellschaften noch keinen cent verdient. Es werden durch die Staaten im Grunde viel zu viele von diesen am Leben gehalten, damit jedes kleine Land seine eigene Fluggesellschaft hat. Fluggesellschaften sind also eher Strandkorbbesitzer die nichtmal in den Sommermonaten genug verdienen können.

    27. W.B. schrieb am 22. April 2010 at 12:29 - Permalink

      Der Paradigmenwechsel von steuerzahlenden Global Playern zu VEB?Betrieben ist wohl vollzogen.

      Pffft – muss mir völlig entgangen sein, dass Akiengesellschaften jetzt volkseigen wären …
      “Subventionen empfangende Steuervermeider” ist wesentlich passender.

      Andererseits wäre es eine interessante Option, wenn der Staat im Gegenzug für gewährte Subventionen, einen entsprechenden Aktienanteil vom Subventionsempfänger bekäme. Sehr wahrscheinlich hätten dann solche unverschämten Forderungen an ‘den’ Steuerzahler ausgesprochenen Seltenheitswert …

    28. R_Winter schrieb am 22. April 2010 at 13:09 - Permalink

      Die NachDenkSeiten haben den wirklichen Ursprung der Asche aus Island geklärt:

      Aus Island hören wir, dass es der letzte Wunsch der isländischen Wirtschaft war, dass ihre Asche über ganz Europa verteilt wird.

    29. Meerbuscher schrieb am 22. April 2010 at 14:58 - Permalink

      Wieso wundert man sich jetzt über diese Ausgeburten der neoliberalen Doktrin? Das ist doch das vertraute Muster eines “Sozialismus für die Reichen”. Der scharfe Wind des Wettbewerbs soll halt für alle gelten … aber vor allem für “die Kleinen” und für “die Großen” eben nicht so sehr und für “die ganz Großen” schonmal gar nicht. Diese Formen des Protektionismus sind ja nicht neu, nur die Ausreden sind immer wieder andere. Neu ist vielleicht, dass man heute keine Scham mehr hat, das Schöpfen aus dem großen Geldtopf heute ganz öffentlich und unter lautem Geklapper durchzuziehen.

      Prinzipiell habe ich aber gar nichts dagegen, wenn man bestimmte Wirtschaftsbereiche fördert, um gewünschte Strukturen herzustellen. Der Markt schafft es eben nicht alleine.

    30. Meerbuscher schrieb am 22. April 2010 at 15:03 - Permalink

      @24 Schwitzig

      Sehe ich auch so und ich muss sagen (ich muss jeden Tag nach Düsseldorf zur Arbeit), dass ich von dem Flugverbot regelrecht begeistert war, denn das erste Mal seit Jahren konnte man in Düsseldorf einen halbwegs klaren Himmel sehen. Seitdem der Düsseldorfer Flughafen immer stärker frequentiert wird, ist die Stadt zu einem Dreckloch verkommen. Ganz abgesehen davon, dass offensichtlich das lokale Wetter beeinflusst wurde. Mittlerweile wird sogar das restliche Ruhrgebiet immer mehr mit Flugzeugspuren verdreckt

      Das kann ich bestätigen. So blau war der Himmel hier … noch nie. Saß ich Sonntag beim Kaffee auf der Terrasse, da kam da was geflogen. Große Aufregung … Fernglas her … ein gelbes Ding … , … Schrift … , kaum zu glauben, ein Luftballon der FDP. Die kennen keine Scham.

      Tja und kaum flogen sie wieder, da konnte man diese immens breiten Streifen und den Schleier wieder sehen. Düsseldorf ein Dreckloch … na ja … da kenne ich schlimmere Ecken.

      Also schön wars schon … irgendwie.

    31. Luftrettungs-Helfer schrieb am 22. April 2010 at 15:34 - Permalink

      Irgendwie scheint nun auch die Luftfahrtbranche auf Staatsgelder aus zu sein und ist sich nicht zu schade auch Naturkatastrophen daür zu mißbrauchen. Schämen sollte man sich dafür.

    32. gerhardq schrieb am 22. April 2010 at 15:40 - Permalink

      Wir haben keine Markwirtschaft, sondern eine Feudalwirtschaft.
      Im Falle einer reinen Marktwirtschaft würden nur Preise und Leistungen entscheiden und der Staat sich weitestgehend raushalten. Die Aufgabe des Staates würde dann darin liegen, die Einhaltung der Regeln durch die Markteilnehmer zu überwachen.
      In der jetzigen westlichen Welt haben sich aber der Staat und die Großkonzerne zusammengetan, um gemeinsam die Kleinen zu melken und effektive Konkurrenz zu verhindern. Die Kleinen werden so zu einer immer größeren Anpassung – sprich Effizienz -gezwungen, sei es als KMU oder als Arbeitnehmer, bzw. potentieller Arbeitnehmer ( z.B. HartzIV-ler).
      Und die Politik unterstützt dieses Verhalten durch Gesetze und Steuergeschenke. Sie läßt sich von der schieren Größe der Konzerne blenden – hält sie “too big to fail”. Neben der Größe läßt sie sich auch von falschen Zahlen blenden – Goldman Sachs hat diese Woche mal wieder Milliardengewinne verkündet – ohne das hinterfragt wird (die Milliardengewinne von GS sind größtenteils aus Steuergeldern finanziert worden, wenn nicht direkt dann indirekt, z.B. indem die Staaten Verluste durch Bilanztricks und Steuergelder ausglichen).
      Und jetzt wollen die Fluggesellschaften auch von diesem Steuerkuchen ihren Anteil abhaben. Gerade ist es ein Vulkan, demnächst werden vielleicht die Schwankungen im Blutdruck der Spitzenmanager oder unserer Bundeskanzlerin als Begründung herhalten.

    33. Mada schrieb am 22. April 2010 at 16:08 - Permalink

      @ MarkusK:
      Bist Du “Insider”? Denn genauso läuft es …..

      Allgemein muß ich sagen, wenn die Banken für Mißmanagement die Milliardensummen hinterhergeworfen bekommen, dann ist es legitim, wenn die Luftverkehrsbranche auch nach Geld und Unterstützung ruft.
      Denn hier ist ja ganz Europa und ALLE dorthin fliegenden Gesellschaften betroffen. Unabhängig von ihren Managementleistungen ;-)

      Gruß
      Mada

    34. Vulkanasche schrieb am 22. April 2010 at 21:36 - Permalink

      Hallo,
      ich bin mal so frei und stell mal aus einem anderen Forum was rein (ist sonst nicht meine Art).

      Asche aufs Haupt der Flieger, Geld aufs Haupt der Banker

      21.4.2010: Um die Gefährlichkeit des Vulkanausbruchs für den Flugverkehr festzustellen, hätte man Militärflugzeuge so nahe an die Wolke heranfliegen lassen können, bis diese Funktionsstörungen feststellen. Stattdessen sperrte man den Luftraum nur aufgrund eines Computermodells.

      Möglicherweise ging es aber wieder einmal nur ums Geldverdienen. Möglicherweise war das eine mit Banken abgestimmte Sperrung. Wer in Kenntnis der bevorstehenden Schließung des gesamten europäischen Flugraums nämlich Aktien leerverkaufte, konnte Millionen verdienen. Und tatsächlich wurden am 19.4. mit über 17 Mio Stück außergewöhnlich viele Lufthansa-Aktien gehandelt, die bei dem Kursverlust von 1 ? auf einen möglichen Gewinn von 17 Mio ? deuten, ganz ohne Hebel.

      Über alle europäischen Fluglinien waren so sicher 250 Mio ? verdienbar, von den Möglichkeiten der Hebelung ganz zu schweigen. Dazu passt, dass die Comutersimulationen zur Einschätzung der Gefährlichkeit der Lage von demselben meteorologisches Institut in England stammen, das schon versuchte, mit dem Computermodell eines globalen Klimawandels den IWF-Banken weltweite Steuergelder einzuspielen.

      Interessant ist auch, dass nach diesem Schema Banken der Wallstreet verdienen haben könnten, während der Schaden auf Europa begrenzt bleibt. Nach diesem Schema gab es nämlich in der Vergangenheit schon öfters interessante Vorgänge, …

      http://sklaven-ohne-ketten.blogspot.com/2010/04/asche-aufs-haupt-der-flieger-geld-aufs.html

      Vielleicht sollte man die Gedanken in diese Richtung mal schweifen lassen.

      Gruess Gott
      Vulkanasche

    35. HdP schrieb am 22. April 2010 at 22:51 - Permalink

      [...] jedes abgestürzte Flugzeug ist natürlich ?vollkaskoversichert?. Dies ist sicher auch ein Grund dafür, warum die Airlines die Gefahr durch die Vulkanasche systematisch klein reden [...].

      Hier wird suggeriert, dass der Fluggesellschaft ein Absturz einer Maschine relativ egal sei. Dem widerspricht aber schon die betriebswirtschaftliche Vernunft: Wie hoch sind denn die Kosten durch steigende Flugangst in der Bevölkerung, falls es tatsächlich zu einem Absturz kommt? Wenn es mal nicht um Abstürze in Ländern geht, die man nur aus der Tagesschau kennt, sondern direkt vor unserer Haustür. Mal ganz abgesehen davon, dass dann — sollte es an Asche gelegen haben — der Luftraum wohl sofort wieder zu wäre.

      Sind denn einige Fluggesellschaften jetzt tatsächlich in Gefahr durch die Verluste? — Angesichts der Tatsache, dass es sich ja als sehr profitabel erweisen kann (Subventionen!), einfach nur den Anschein zu erwecken, es wäre so.
      Grüße, HdP

    36. Sukram71 schrieb am 23. April 2010 at 09:04 - Permalink

      Außerdem gab es sicher mal Wirtschaftsmanager, die vorausschauend und seriös Rücklagen für Katastrophenfälle gebildet haben. Aber die sind mittlerweile nicht mehr im Geschäft und wurden von der Konkurrenz, die das nicht tut, im harten Wettbewerb verdrängt.

      Für die seriösen Manager ist der Vulkan nach 187 Jahren einfach deutlich zu spät ausgebrochen … ^^

      Der Punkt ist einfach:
      Wenn nach 187 Jahren (!) ein Vulkan ausbricht und der Wind die Asche genau hier her bläst, dann kann man natürlich hinterher immer alles besser wissen. Man kann aber keinem so richtig vorwerfen, er hätte das voraussehen müssen.

    37. BadSurprises schrieb am 23. April 2010 at 20:59 - Permalink

      Zitat Vulkanasche

      Hallo,
      ich bin mal so frei und stell mal aus einem anderen Forum was rein (ist sonst nicht meine Art).

      Danke für den Link, das Blog beinhaltet leider zu viele Wahrheiten…

      Gruß BS

    38. desp schrieb am 24. April 2010 at 01:28 - Permalink

      ich arbeite zufällig bei einer fluggesellschaft. und wir verdienen auch geld, wenn die flieger in europa am boden bleiben, denn europa ist nicht die welt. zudem laufen da noch andere projekte, die solche verluste mehr als kompensieren. allerdings ist es eine verhältnismässig “kleine” fluggesellschaft, wir sind äusserst flexibel. und der deutsche staat macht uns das leben schwer, wo es nur geht. ich glaube kaum dass man da irgendwie auf hilfsgelder hofft, oder gar darum bittet. dafür ist mein chef einfach zu old-school. whatever, nach dem grossen chaos gehen unsere charterflieger weg wie warme semmeln und der rubel rollt. dank flugverbot und guter geschäftspolitik.

    39. Sukram71 schrieb am 24. April 2010 at 09:22 - Permalink

      @ BadSurprises, 37

      Ja klar, … vermutlich haben die bösen Banken auch den Vulkan ausbrechen lassen … :D

    40. egghat schrieb am 24. April 2010 at 12:19 - Permalink

      Heute meldet die WAZ “Lufthansa: Es gab gar keine Aschewolke”. Als wenn dieser abstrusen Story unbedingt noch jemand eine schlechte Pointe hinterherschieben müsste … (Artikel scheint nicht online zu sein).

    41. Sukram71 schrieb am 24. April 2010 at 12:49 - Permalink

      @ egghat, 40

      Genau! Es war ein Aprilscherz.
      Morgen tritt die EU-Kommission vor dir Presse und sagt: “April, April!” :D


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