Großangriff auf die UNO: Die Säule der Schande
geschrieben am 12. Mai 2010 von Spiegelfechter
ein Gastbeitrag von Philipp Ruch
Seit zwei Jahren fordern die ?Mütter von Srebrenica? (über 6.000 Hinterbliebene) eine ?Stub Srama? ? eine Säule der Schande ? für das, was die Vereinten Nationen in Bosnien-Herzegowina angerichtet haben. Am 13. Mai 2010 ist es soweit: ein Bündnis deutscher Menschenrechtler unter der Leitung von Philipp Ruch (?Zentrum für Politische Schönheit?) und Deutschlands zweitgrößter Menschenrechtsorganisation, der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), reicht den Müttern von Srebrenica die Hand und startet einen beispiellosen Großangriff auf die UNO: Projektvorstellung einer 8,372 Meter hohen Skulptur, die als Metapher für den gigantischen Verrat der UNO an Bosnien stehen soll und sich als ?Mahnung für alle zukünftigen UNO-Mitarbeiter? versteht, im Falle von Genozid nicht tatenlos zu bleiben.
Die ungeheuren Ausmaße der Schuld der UNO im Völkermord von Srebrenica sind bis heute nicht aufgeklärt. Seit 2007 führt der deutsche Anwalt Axel Hagedorn im Namen der 6.000 Hinterbliebenen einen Prozess gegen die UNO. Im März dieses Jahres wies ein holländisches Gericht in zweiter Instanz die Klage mit der Begründung ab, die Unangreifbarkeit und die weltweite öffentliche Bedeutung der UNO hätten Vorrang vor den Interessen der Mütter von Srebrenica. Durch diesen Prozess, der vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof landen dürfte, wird völkerrechtlich deutlich, dass die Mitarbeiter der UNO über dem Gesetz stehen und juristisch nicht zu belangen sind. In diesem offenen Brief an den Generalsekretär der Vereinten Nationen erklärt Ruch die Beweggründe für die Aktion.
Ein offener Brief an den Generalsekretär der ?United Nations?
An den Generalsekretär der Vereinten Nationen
Ihr Vorgänger stellte 1999 fest: ?Srebrenica stellt die größte Schande in der Geschichte der Vereinten Nationen dar.? Wir fragen uns, warum aus diesen Worten nichts folgt. Über 6.000 Hinterbliebene des Srebrenica-Genozids versuchen seit 2007, Sie zu verklagen (der sog. Hagedorn-Prozess). Wir fragen uns, warum Sie es nicht für notwendig halten, vor Gericht zu erscheinen. Wir fragen uns, ob Ihnen die ungeheuerliche Arroganz gegenüber den Angehörigen der Opfer, die in dem Umstand liegt, nicht einmal vor Gericht zu erscheinen, bewusst ist.
Die Abwesenheit der UNO bei ihrem eigenen Prozess halten wir für einen unwiderruflichen Fehler. Wahrscheinlich haben Sie nicht damit gerechnet, dass die Anmaßung Ihrer Organisation auffallen würde. Aber das tut sie. Dass Sie nicht einmal den Anstand besitzen, den Opfern des Massakers von Srebrenica in einem niederländischen Gerichtssaal in die Augen zu blicken, treibt ein Verhalten auf die Spitze, das die UNO seit Jahren an den Tag legt. Hasan Nuhanovic bittet Sie in jedem Jahr schriftlich, die UNO-Flagge vor dem UN-Hauptquartier in New York am 11. Juli auf Halbmast zu setzen. Sie quittieren seine Schreiben mit nichts als Schweigen.
Den Hinterbliebenen des Genozids zollen Sie keinen Respekt. Ein unwiderruflicher Fehler, der unser Problem ist. Denn Sie repräsentieren uns. Sie repräsentieren unseren Anspruch, etwas aus dem Holocaust gelernt zu haben. Sie repräsentieren unsere Ambition, Genozid zu unterbinden.
Wir haben etwas gegen Ihre Arbeit. Man kann nicht von Arbeit reden. Es sind Machenschaften. Wir haben großen Respekt vor den meisten UNO-Abteilungen, angefangen vom UNHCR bis zum WFP. Aber die Machenschaften des DPKO reißen die gesamte Organisation in die Tiefe. Die Verbrechen einer Abteilung können alle guten Taten zunichte machen.
Im Angesicht von Genoziden ist jedes Mittel Recht, solange die Massentötung von Menschen aufhört. Hitler hätte niemals mit Verhandlungen von seinen Verbrechen abgebracht werden können. Sie haben versagt. Sie haben versagt, die müde gewordenen Bevölkerungen der westlichen Welt aufzurütteln. Sie haben versagt, die Ungeheuerlichkeit von Genoziden aufzuzeigen. Sie haben zugesehen und daneben gestanden.
Sie dachten, die bloße Präsenz müsste die gegnerische Seite auf die Knie fallen lassen. Sie dachten, die Serben würden angesichts Ihrer Hochherzigkeit die genozidale Kriegsführung stoppen. Es gab und gibt bis heute kein Bewusstsein dafür, dass es bei der Verhinderung von Genoziden darum geht, einen gegnerischen Willen auszuschalten. Wohlgemerkt handelt es sich dabei in aller Regel um einen Willen, der die Vernichtung von Tausenden von Menschen bereits in Gang gesetzt hat bzw. gewollt haben muss. Einen Willen, den man nicht nebenher überwinden kann, sondern der überwunden werden muss, wenn wir nicht in Schande ersticken wollen. Wenn wir weiter in der moralischen Gewissheit leben wollen, etwas aus den schlimmsten Ereignissen des 20. Jahrhunderts gelernt zu haben, können wir Ihren Machenschaften nicht länger zusehen. Sie haben Vergewaltiger und Mörder an einen Tisch mit ihren Opfern gesetzt und gesagt, die seien alle schuldig.
Wir setzen jetzt alles daran, öffentlich zu machen, was die UNO in Srebrenica angerichtet hat. Wir werden den Finger in die Wunde legen, die sich Srebrenica nennt. Und wir nehmen Ihnen etwas, was man Ihnen längst hätte nehmen müssen: ihren guten Ruf. Wir wollen, dass auch jene, die bislang nichts von den Ungeheuerlichkeiten Ihrer Verbrechen in Srebrenica wissen, diese zukünftig erahnen können.
Uns ist bewusst, dass das politische Kräftespiel, das zu dem geführt hat, was wir heute ?Srebrenica? nennen müssen, schwer zu vermitteln ist. Aber wir hätten gerne Einsicht in die Protokolle der Sitzung des Krisenstabes der UN in Zagreb vom 10. Juli 1995 unter Leitung von General Bernard Janvier (nach allen Einsatzregeln der Vereinten Nationen waren die Bedingungen für Luftangriffe gegeben). Wir würden gerne wissen, warum Sie nach drei Jahren Bosnienkrieg ? nach drei Jahren schlimmster Menschenverletzungen, Massenvergewaltigungen, Massakern und Konzentrationslagern ? 40.000 Zivilisten den Serben überlassen haben. Schutzlos und ohne sie zumindest zu eskortieren. Ohne Rotes Kreuz.
Von den 40.000 Zivilisten überlebten mindestens 8.372 die Torturen nicht. Diese Menschen wurden von Schäferhunden aus den verminten Wäldern gejagt. Sie wurden mit Panzern, Granatwerfern und schwerer Artillerie beschossen. Sie wurden in Lagerhäuser gesperrt und im Inneren in die Luft gejagt. Sie wurden auf Feldern erschossen.
Die UNO hielt mit den Luftstreitkräften der NATO das beängstigendste und zwingendste Mittel in der Hand, den Genozid zu verhindern, die Belagerer aus der Luft zu bombardieren und vorrückende Truppen auszulöschen.
Sie kannten die Bilder aus drei Kriegsjahren. Sie wussten, wozu die serbische Armee fähig war. Haben Sie 40.000 Bosnier dem Feind überlassen, um 400 eigene Soldaten zu retten? In der wohlwollendsten Auslegung waren Sie militärisch schlicht unfähig. In einer nicht unwahrscheinlichen Interpretation erscheinen Sie als die Komplizen eines Völkermordes. Denn: Sie haben die bosnische Armee entwaffnet. Sie haben keinen Widerstand gegen den Angriff geleistet. Sie haben den Einsatz der NATO-Luftstreitkräfte verhindert. Sie haben bei der Selektion und Deportation von Frauen und Männern mitgewirkt. Sie haben das Benzin für die Busse besorgt, mit denen die Männer zu den Erschießungsplätzen deportiert wurden. Ihre Soldaten haben die Kriegsverbrechen, deren Zeuge sie wurden, nicht einmal weitergemeldet.
Die UNO ist das einzige Instrument, das wir besitzen, um Genozide zu unterbinden. Menschen wie Raphael Lemkin sind Helden der Geschichte. Sie haben Akte von unfassbarer politischer Größe, Tragweite und Schönheit ins Werk gesetzt. Aber was die UNO in Bosnien angerichtet hat, lässt den Traum zerbrechen, dass wir heute in der Lage wären, den Bau von Auschwitz zu verhindern. Die Vereinten Nationen, die wir letztlich alle sind, wurden gedemütigt. Der Westen mag technologisch überlegen sein. Moralisch halluziniert er vor sich hin.
Wir haben uns aufgemacht, eine Klage gegen Sie zu führen. Auf einem Feld, auf dem Sie gar nicht erst vor Gericht erscheinen müssen. Wir werden uns keiner Gerichte bedienen. Wir bedienen uns eines Bildes, das darstellt, was durch Srebrenica und Bosnien auf ihren Schultern lastet oder lasten sollte. Wir haben uns aufgemacht, Ihre ungeheuerlichen Verfehlungen auf neuen Wegen anzuklagen.
Der Genozid von Srebrenica
In den Tagen nach dem 11. Juli 1995 fand das schlimmste Massaker auf europäischem Boden nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Nach einer dreieinhalbjährigen Belagerung fiel die eingekesselte sog. ?Schutzzone? Srebrenica nach einer serbischen Großoffensive in die Hände der Truppen um Ratko Mladic. Tagelang hatte der Führungsstab der UNO die Angriffe auf mehr als 40.000 Zivilisten hingenommen. Auf Mladics Befehl hin sollten alle Männer und männlichen Jugendlichen erschossen und sämtliche Frauen, Kinder und Alte deportiert werden. Trotz des Beschlusses des Weltsicherheitsrates, Srebrenica und seine Bevölkerung zu beschützen und trotz der vollkommenen Entwaffnung der bosnischen Armee durch die UNO wurden 40.000 Zivilisten tatenlos und ohne jeglichen Widerstand den serbischen Truppen überlassen. Unter den Augen der Weltöffentlichkeit wurden Männer und männliche Jugendliche von den Frauen und Kindern getrennt und ermordet. In den umliegenden Gebieten begann eine beispiellose Menschenjagd.
Bis heute wurden etwa 6.500 Ermordete aus Massengräbern exhumiert. Davon konnten bislang 4.000 identifiziert und 3.214 auf dem Friedhof der Gedenkstätte Potocari-Srebrenica beigesetzt werden. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag stufte 2001 im Urteil gegen General Radoslav Krstic Srebrenica als Genozid ein. Auch der Internationale Gerichtshof in Den Haag (ICJ) bestätigte im Rahmen der Klage Bosnien-Herzegowinas gegen Serbien im Jahre 2007 die in Srebrenica begangenen Verbrechen als Genozid und machte dafür die Armee und Polizei der ?Republika Srpska? verantwortlich. Unter den mindestens 8.372 Ermordeten befanden sich 571 Frauen.
Philipp Ruch
Projektleiter des ?Stub Srama??Projektes

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Hoffentlich erhält die Uno ihre wohlverdiente Säule der Schande!
Aber etwas anderes: Mich stört oft die Verwendung gewisser Begrifflichkeiten in den Medien, v.a. was Krisen und Menschenrechtsverletzungen angeht.
Ist es hierbei wirklich so passend, von einem Genozid (=Völkermord) zu sprechen. Würde der Ausdruck “Massenmord” nicht ausreichen?
Hoffentlich wirke ich mit meiner Relativierung nicht zynisch.
Dass die Damen und Herren der UNO in einem rechts- und gesetzfreien Raum operieren machte vor einigen Monaten der deutsche Ex-Abgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg in einem Interview deutlich.
Seine Erfahrung stammt aus seinem Vorsitz des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses des Europarats, der die WHO-Pandemiker hinsichtlich ihres zweifelhaften Gebahrens und ihren Verbindungen zur Pharmaindustrie untersucht. Er sagte wörtlich: “There is no law for these People” (Diese Leute unterliegen keinem Recht). UN-ler können lediglich in Ihren jeweiligen Heimatländern nach dort geltendem Recht belangt werden.
@Kaffee ole
zynisch…
nur um dich ein wenig besser zu informieren, da du warscheinlich nur oberflaechlich wiesst was passiert ist. natuerlich geht es um ein genozid, serbische soldaten die hilflose, bosnische(muslimische) zivilisten ermorden. ratko mladic hatte die idee einer etnischen reinigung von bosnien und herzegowina. also bitte sei in zukunft vorsichtiger mit was du schreibst und informire dich ein wenig mehr.
Hoffentlich fordern die Mütter auch eine Säule der Schande für die Massaker, die die Bosnier in der Region vor dem Massaker in Srebrenica an den Serben und den Dörfern der Region begangen haben.
Ansonsten ist der Artikel historisch einseitig und durchsichtig, und falsch: Man kennt man ja diese billigen deutschen Menschenrechtsbomber, und deren Credo vom “der Serbe hat immer schuld” immer.
Gerade in Hinblick auf Srebrenica so zu lügen, ist dazu infam. Die bosnisch muslimischen Verbände haben in der Region vorher riesige Massaker an allen angerichtet, die nicht mit ihnen zusammenarbeiten wollten.
Das Kriegsverbrechen in Srebrenica hat seine Ursache in den Kriegsverbrechnen der Bosnier zuvor in der Region. Die Täter wurden selbst zum Opfer, aber diese Tatsachen erwähnt man lieber nicht mehr.
http://balkanblick.wordpress.com/2010/03/02/bosnien-muslimische-kriegsverbrecher/
@name, 4
Ich kenne nur das Motto: Der Kosovo-Albaner habe immer Schuld.
Meine Nachbar, er heißt Kroate, sagt, dass er nur das Motto: “Der Kroate habe immer Schuld” kenne.
Dessen Nachbar, er heißt Bosnier, sagt usw………
@5
Es geht um die politische Sichtweise der deutschen Politik auf die Region, und nicht um Sichtweisen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen untereinander.
Der Autor des Artikel hier ist Deutscher und bedient die deutsch politische Sichtweise beispielhaft.
@name
War klar, dass von Dir wieder derlei Dünnschiss kommt. Sind wir wieder bei Auge und Auge angelangt? Rechtfertigt ein Mord einen Mord? Und vor allem – was hat das mit der UN zu tun, die beim Massaker von Srbrenica zweifelsohne Schuld auf sich geladen hat?
Halt Jens: wenn Du einen Sachverhalt bewerten willst, dann sind gefälligst alle mittelbaren und hier sogar unmittelbaren Umstände dieses Sachverhalts wenigstens zu erwähnen, und kenntlich zu machen.
Wenn du dieses Vorgehen als “Dünnschiss” bewerten willst, spricht das klar für deine spezifische Art und Weise.
Du kannst gerne mal bildlich ausmalen, wie sich die Situation für die Niederländer dargestellt hat:
da kommen bosnische Milizen, die vorher die Region in verbrannte Erde verwandelt haben, vergewaltigt und mordeten, und nun soll der niederländische Kommandeur diese Täter mit seinen wenigen Soldaten beschützen?
Jeder wusste, wer da auf einmal zum Opfer wurde…
@name
Name, Genozid bleibt Genozid, egal, welche mittelbaren und unmittelbaren Umstände die Massenmörder dazu bewogen haben. Außerdem geht es bei der Aktion nicht um die Serben, sondern um die UN. Welche Entschuldigung willst Du denn nun für das Verbrechen der UN vortragen? Ich bin gespannt.
Sei´s drum – Du kennst mich ja nun schon länger. Bei Genozidrechtfertigungen hört bei mir der Spaß auf.
Du kennst doch die damalige Situation vor Ort genau:
militärtaktisch war es so, daß die bosnischen Milizien ihre militärische Unterlegenheit durch die Benutzung der UN Zonen als Ausgangspunkt für ihre eigenen Militäroperationen mißbrauchten.
Sie nutzten die Zivilisten und die UN Struktur für ihren eigenen Krieg.
Rechtlich stellt dieser Umstand einen Bruch damaligen Bestimmungen dar – man könnte auch sagen, die militärischen und politischen Führer der dortigen bosnischen Verbände haben ihren Schutzstatus, wie dieser durch die UN gewährleistet werden sollte, selbst aufgekündigt.
@name
Deine Rechtfertigungsversuche für das Zulassen eines Massenmordes sind einfach ekelhaft und ich habe keine Lust mich mit derlei zynischem Unfug näher auseinanderzusetzen.
Das ist nicht zynisch Jens, sondern so war die damalige Situtation vor Ort. Es ist eine Schade, daß man diese Situation einfach nicht mal mehr erwähnen will, nur weil alle möglichen politischen Gruppen heute und damals ihr Süppchen dabei kochen.
So sehr ich die Updates von Erschütterung auf Facebook (minus die dämlichen Kommentare eines bestimmten Herren) auch schätze – das totale Unverständnis für völkerrechtliche Zusammenhänge stört auch dort. Und hier wird es – vor allem in dieser Betroffenheitsform – zum Ärgernis.”Die UNO” anzugreifen, ist ungefähr so sinnvoll wie “die Ungerechtigkeit” anzugreifen – klingt gut, ist aber inhaltsfrei. “Die UN” sind an ihrem Versagen nur in Form des Versagens der Staaten, die in den UN entscheidungsbefugt sind, schuld. Was in der Regel zu einer Verantwortlichkeit der P5-Staaten führt, die mit ihrer Vetomacht eben verhindern, dass “idealere” Lösungen für die drängenden Probleme dieser Welt gefunden werden. Sinnvoller, als “die UN” für die Katastrophen der Vergangenheit, die etwa von unzureichenden Mandaten (Friedenstruppen können keinen Frieden, den es nicht gibt, sichern) hervorgerufen werden, “anzuklagen” ist es, eine Reform der UN zu fordern – denn schuld an Srebrenica (bspw) sind letztlich nicht die UN (sondern die Täter). Und nur eine handlungsfähigere UN kann in Zukunft auch eine handlungswilligere UN sein – und ohne Reform wird das nicht möglich sein.
Nebenbei: “Die UNO hielt mit den Luftstreitkräften der NATO das beängstigendste und zwingendste Mittel in der Hand, den Genozid zu verhindern, die Belagerer aus der Luft zu bombardieren und vorrückende Truppen auszulöschen.” Das ist inhaltlich und rechtlich Quatsch, die UNO “hielt” (und “hält”) die Luftstreitkräfte der NATO in keiner Weise “in der Hand”, es handelt sich um voneinander unabhängige Organisationen – die NATO ist eben nicht die in Art. 45 UN-Charta vorgesehene “schnelle Eingreiftruppe” der UN.
Im Übrigen: ja, es ist notwendig und richtig hier von Völkermord zu sprechen (bei allem Streit um den Inhalt des Völkermordbegriffs – dass Srebrenica Völkermord war, ist durch ICTY und ICJ bestätigt – man mag da aus juristischen Wortklaubereien auf einer sehr abstrakten Ebene drüber streiten können, moralisch ist jeder Versuch das kleinzureden ein Armutszeugnis). Nein, die Opfer waren an ihrem Schicksal nicht schuld.
@E, #3
“Kaffe ole”, egal wie gut oder schlecht er/sie darüber informiert ist, hat vollkommen recht – “Massenmord” wäre durchaus korrekte und ausreichende Bezeichnung für das Verbrechen gewesen. Man könnte es noch als ethnische Säuberung bezeichnen, nicht aber als Völkermord also totale Ausrottung einer Ethnie oder Glaubensgemeinschaft (Muslime lassen sich nicht ausrotten).
Möglicherweise war es auch ein Grund für die Ablehnung der Klage, weil es eben kein Genozid ex def war. Ein Massenmord war es definiv und die UNO-”Schützer” haben eine Schandsäule definitiv verdient.
Apropo “Rechtfertigungsversuche für das Zulassen eines Massenmordes”, Mord an Bosnier in Srebrinica ist natürlich NICHT durch die Morde von Bosnier davor zu rechtfertigen. Und die Untätigkeit der holändischen Militärs schon gar nicht. (Da sind wir ja bei der alten Diskussion, ob ein Krig gerecht werden kann. In diesem Sinne wären krigerische Handlungen seitens Holänder gegen Serben, von meinem Sichtpunkt, vollkommen gerecht) Was mich persönlich etwas stört, dass über Srebrenica überall gesprochen wird (zu recht) und allen bekannt ist (auch zu recht), die Verbrechen der anderen Seiten (seien es die Bosnier, Kroaten oder Albaner) werden größtenteils verschwiegen. So das der Eindruck entsteht, dass nur die Serben “die Bösen” sind und alle andere sind nur die arme Opfer. Meines wissens war da in Balkan-Konflikten keiner besser als der Andere.
Was die UNO angeht, da bin ich mit dem Kommentar 13 von buenaventura durruti vollkommen einverstanden.
Im übrigen, ist es bezeichend, daß eine Gruppe, die sich selbst für politische Aktionskünstler hält, und sich dafür Kohle als Image der Mahnung an die Hochkulturen, wie ein völkerisch westlicher Dreiklassenverein, auf die Wangen schmieren muss, und dabei ein parteiisches westlich finanziertes “Gericht” wie das ICTY als Basis der eigenen westlichen Aufmerksamkeitsökonomie benutzt, hier den moralischen Überton anzugeben versucht. Da tanzen westliche Kinder, nicht Künstler, geradezu staatsmännisch zum politisch richtigen Ton, und fühlen sich noch ganz prima dabei.
Man könnte es auch auf Keine Ahung und große Fresse reduzieren..
Wieso eigentlich nutzen diese achso wichtigen Charaktere nicht die Massaker des Kriegsverbrechers Naser Oric (der zum Zeitpunkt 1995 Kommandant von Srebrenica war) von 1993, um der UN ein Unterlassen vorzuwerfen? Weil es kein Geld und keine Aufmerksamkeit bringen würde?
Weil es die Frage nach der wirklichen Legitimität eines Urteils und der politischen Zusammensetzung stellen würde, und damit in den westlichen Metroplen medial unverwertbar wäre?
@14
Wenn Durruti wüsste, wer alles sich anmaßt, ihn mit solchen dämlichen Floseln entstellend kopieren zu müssen, würde er aus seinem Grab steigen und dir eigenhändig Kopf abreißen.
Anbeter von westlichen Legenden und Lügen war Durruti nämlich niemals.
@name und kreuzzügler des serbischen nationalismus: “entstellend kopieren”? ich glaube nicht, dass sich durruti jemals zu völkerrechtlichen fragen auch nur den ansatz eines gedankens gemacht hat – der hatte doch andere prioritäten, aber sicher nicht so lange arme, dass er heute noch irgendwas reissen, geschweige denn abreissen könnte.
@Eduard II
Volle Zustimmung
@Copoka
Das stimmt nicht – Völkermord setzt nicht den Willen, eine Ethnie oder eine Glaubensgemeinschaft komplett zu vernichten, vorraus. Auch der Willen, einer teilweisen Vernichtung ist völkerrechtlich ein Völkermord. Das sehen übrigens die UN-Gerichte im Falle Srebrenicas als gegeben an.
@Name
Tu mir einen Gefallen und halte ganz einfach Deine Fresse
@name
Oh doch mein Lieber, dass würde ich Dir auch Auge in Auge sagen – ganz sicher! Ich habe eine Allergie gegen Massenmord-Verteidiger, egal ob von rechts- oder von linksaußen, wobei die Grenzen ja durchaus fließend sind.
@SF
Und wie hält man dann Völkermord und Massenmord/Massaker auseinander?
M.E. war es noch eine politisch motivierte Entscheidung – wir kennen so einige aus der jüngsten Zeit. Wenn Massaker von Srebrenica ein Völkermord war, dann war es auch das von Katyn. Spätestens da merkst du wohin diese Begriffsverwirrung führt. Auch in Srebrenica wurden fasst ausschließlich Männer massakriert. Bei einem Völkermord/Genozid geht man nicht so selektiv vor – Juden im 3. Reich, Armenier im osmanischen Reich etc.pp.
Für mich erfüllen eher die Kriegshandlungen im Afghanistan oder Irak den Tatbestand eines Völkermordes, aber so wird es nie von UN-Gerichten klassifiziert.
1. “Völkermord” definiert sich durch die besondere (Völkermord-) Absicht, eine geschützte Gruppe ganz oder teilweise vernichten zu wollen – Massenmord/Massaker sind/ist (je nach dem) völkerrechtlich gesehen entweder Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
2. Es ist nicht “eine” politische Entscheidung, es haben zwei voneinander unabhängige Gerichte den Tatbestand des Völkermords erfüllt gesehen (allerdings ohne auch die individuelle Völkermordabsicht der Angeklagten bzw. Verantwortlichkeit der beklagten Partei festzustellen). Im Falle Katyns (ganz abgesehen davon, dass es eine ex post facto Anwendung des Tatbestandes wäre) dürfte der Tatbestand mangels einer gegen eine geschützten Gruppe gerichteten Tat nicht erfüllt sein (die Sowjetunion war allerdings wohl nicht ganz ohne Grund dagegen auch politische Gruppen in den Völkermordbegriff aufzunehmen).
3. Der Vergleich mit Afghanistan/Irak zeigt, dass da jemand den Begriff “Völkermord” und seine Bedeutung nicht verstanden hat, bzw kein Interesse daran hat, den Begriff in sinnvoller Weise einzusetzen.
@ Spiegelfechter #9
“Bei Genozidrechtfertigungen hört bei mir der Spaß auf”.
Das Wort “Genozid” ist heutzutage zu einer Art “Angriffswaffe” verkommen.
Alle reden vom “Genozid”: Süd-Osseten gegen die Georgier, Tschetschenen gegen die Russen, Russen gegen die Tschetschenen, Armenier gegen die Türken, Georgier gegen die Russen, Serben gegen die Bosnier (und Kroaten) und umgekehrt etc. etc. etc.
Und bei all den Fällen käme es angeblich zu “Genozid”.
Das eigentliche Problem besteht darin, daß “Genozid” unglaublich schwer nachzuweisen und zubeweisen ist ( und wer soll das beweisen ? die UNO ? diese UNO ist ein Witz ) und in einem Bürgerkrieg, wie damals in Bosnienkrieg, wäre es unmöglich zubeweisen, weil alle Kriegsparteien irgendwelche Greueltaten begangen haben.
Solange Jens, Du keine unwiderlegbare Beweise, für irgendwelche Art “Genozid” hast, ist der Begriff “Genozidrechtfertigungen” fehl am Platz.
Du regst Dich viel zu sehr auf (vielleicht, weil @name recht hat ?), beruhige Dich.
PS. Diese holländische “Soldaten” hatten tatsächlich “Dünnschiss” damals, sie waren nichts anderes als eine Schande für den Westen.
Sehr schöner Streit hier. Mir z. B. wäre vollkommen egal, ob man mich nach nationalen, religiosen Prinzip oder nur so aus tötenswillen töten wollen würde. Es ist also relativ egal ob es Genozid oder “nur Massaker” wäre. Beides ist schlimm. Aber wenn man sich schon um die Begriflichkeiten streitet, dann bin ich eher an Copoka’s Seite.
Wenn wir schon dabei sind , dann gleich eine Sammelklage gegen die UNO:
zugelassene Uran Munition, zugelassener Irak Krieg, zugelassener Kosovo Krieg u.s.w
Kann man die UNO für jedes Verbrechen verantwortlich machen , das ein anderer begangen hat ?
Ohne den Massenmord zu rechtfertigen, Frauen und Kinder waren da doch nicht dabei ?
So makaber wie es klingt, es wurden Männer im Wehrfähigen Alter hingerichtet, meiner Kenntniss nach .
Zum anderen , die verantwortlichen stehen vor dem Kriegsverbrecher Tribunal, was menschenrechtlich gesehen richtig ist.
Was ist mit den “frei laufenden” Banditen die zu grösseren Mächten gehören als wie den serbischen ?
Hat einer von euch mal richtig “mächtige” Verbrecher vor dem Tribunal gesehen ?
Ich finde die KLage gegen die UNO , in diesem Fall , ziemlich ungerechtfertigt.
richtig ist, dass beides schlimm ist. falsch ist, dass es “relativ egal” sei, welchen deckel man drauf tut – für die toten ist das egal, für die überlebenden nicht. gerade daher stammt ja die hohe attraktivität des genozidbegriffes, opfern eines völkermordes wird in aller regel ein anderer moralischer status zukommen als opfern “nur” eines massakers – deswegen ja auch die heftige abwehrreaktion von “name” (oder “truvor” – “unwiderlegbare beweise”? irving, ick hör dir trapsen).
das ist ihnen unbenommen. wird allerdings den wortlaut der un-völkermordkonvention (die man bei einer diskussion über UN und völkermord ja einfach mal zur gesprächsgrundlage machen kann) vermutlich unbeeindruckt lassen.
Hallo sehr geehrte Diskussion Teilnehmer,
ich möchte mich im Vorfeld entschuldigen für mein schreib still , meine Satz Form und sonstige grammatische Fehler da Deutsch nicht meine Mutter Sprache ist und hoffe auf euer Verständnis .
Wenn ich so manche Kommentar lese werde ich traurig,bei anderen kommt mir der Magen hoch ,warum ?
UNO,Genozid,Völkermord,Gericht,Mladic,verantwortliche,Massenmord usw.
Wissen sie eigentlich wovon ihr schreibt,was spielt für eine rolle ob das morden Genozid oder Massenmord tituliert wird wenn nächstes mal so ein verbrechen statt findet?
Ich sage euch ,gar nichts,bitte macht euch nicht schlau und völkerrechtlich auf dem neuestem stand,denkt erst mal wie sollte sich der Mensch fühlen der in panischem angst in einer umzingelte Stadt im Umkreis seine Familie erste UN Soldaten sieht,was für eine Freude ,was für eine Hoffnung ,ahh endlich ist die Welt da,endlich werden wir beschützt ,Kinder habt kein angst UNO ist da , die Retter sind gekommen , uns wird nichts passieren wir werden diese Hölle am Erden überleben ,es fehlt einem ein stein vom herzen mann kann wieder hoffen und träumen vom Zukunft und vom leben .
Schön , wirklich schön ,ein Traum.Ja ein Tagtraum.
Ein Trugschluss,eine Fantasie ein Tödlicher Irrtum.spätestens dann wen ihm die Mörder hände am rücken mit rostigem zaundraht gebunden haben und ihm mit anderen geretteten in Bus rein getrieben haben und alles unter wachsamer und verantwortungsvollen Augen vom UN Retter ,spätestens dann hat er das begriffen,er wird nie wieder seine Familie sehen,nie wieder, es ist vorbei und die Welt schaut zu,
während dessen ,900 km nördlich andere Väter die kleine auf eine fahrt mit Pratter Riesenrad im Wien mitnehmen und mit denen diskutieren ob es Fleischkäsweckle oder Pommes mit Wurst gibt für Mittagessen und glauben das sie in eine gerechte und verantwortungsvolle Welt leben wo ihre kleinen zu großen taten erwartet werden,während dessen denkt der geretete warscheinlich schon nicht mehr weil sein Gehirn gerade das Schädel durch ein loch vom einem 7,62mm großem kugel im hinterkopf verlässt und gleichzeitig paar kilommeter weiter unter seine Retter vom UNO Bier ins kühlschrank stellen für übliche frusstbekämpfung am Abend weil sie heute sooo viele gerettet haben.Danke UNO.
@27
Ach, die Beinddruckung der UN kümmert mich recht wenig. Diese Organisation lässt sich sowieso nur durch die gerade stärksten politischen Kräfte beindrucken. Wenn es um den Begriff “Völkermord” in Serbien geht, dann ist UN voll dabei, wenn es um vertreibungen und Morde (auf nationaler Basis, muss man sagen) in Somali geht, reagiert die gute Organisation sehr zurückhaltend. Dort sind ja keine große Interessen von UN-Hauptakteuren betroffen worden.
Ein sehr gutes Beispiel habt Ihr da geliefert, wieso fast nie etwas bei der UN rauskommt.
Damit es nicht zu einer Entscheidung kommt, nimmt man Formulierungen* auseinander und verstrickt alle Teilnehmer in Detaildiskussionen und schafft es so den Prozess zu verschleppen. Am Ende kommt es dann wieder zu so einer blödsinnigen Diskussion nach dem Motto “Adolf war garnicht soo schlimm, denn Stalin war ja auch ein Schwein”. Wie oft habe ich das schon gehört.
Vielen Dank!
Es war ein Verbrechen!
Es gab greifbare Möglichkeiten einzugreifen!
*(die über Gesetze geregelt werden)
@27
was aber den begriff “völkermord” angeht, es steht schon in den namen, nämlich “volk morden”. anderfalls ist es in der tat sehr schwer “volkermord” und “massaker” auseinander zu halten.
“Wenn jetzt nur Männer abgeknallt worden wären, hätte ja niemand was gesagt. Aber bei Frauen und Kindern da hört der Spass …. aber auf!” Volker Pispers
Männer sind nicht benachteiligt auf diesem Planeten, nein natürlich nicht. Das wird auch in solchen Randnotizen immer wieder deutlich. Männer sind gar keine Menschen, daher ist auch der Tod von Frauen und Kindern viel wichtiger und findet gesondert Erwähnung als Schock-Steigerung einer sonst weniger relevanten Nachricht.
Mindestens so dämlich, wie jeglicher Hinweis auf Nationalität im Anteil einer Todesstatistik.
Ob solche Nachrichten dann die Feierlaune feindbildorientierter Personenkreise ausbremsen soll?
Im Club der Ultrafeministinnen:
F1 zu F2: “Juhuuu wieder 10.000 Tote Männer!”
Nachrichtensprecher: “…leider unter den Toten auch 2 Frauen gestorben und 4 Kinder…”
F2 zu F1: “Oh nein! 2 Tote Frauen, so eine Katastrohpe!”
F1 und F2 fallen sich tröstend in die Arme und heulen aus Mitgefühl für die armen toten Frauen, die so gelitten haben müssen…
In der deutsch-deutsch-deutschen nationalfreundlichen Kneipenvieleinfalt:
Nachrichtensprecher: “So gab es über der Türkei einen Flugzeugabsturz mit 234 Toten…”
Kneipenkundschaft im Chor “Yeahhhhhhhhhhhh!!”
Nachrichtensprecher: “.unter den Ausländern auch zwei tote Deutsche…”
Kneipenkundschaft verstummt und wirkt betroffen, tief betroffen. Man hält für die toten Deutschen aus Pietätsgründen eine Schweigeminute ein.
MFG
Heinzi
Heinzi @32
Also, im Grunde gebe ich Ihnen recht, diese Unterscheidung zwischen Männern und Frauen bei Kriegsopfern wie auch das angeben der Nationalität bei irgendwelchen Flugzeugabstürzen ist wirklich geistiges Mittelalter.
Der einzige Haken an ersterem ist, dass die Mordenden auch immer ausschließlich Männer sind. (kennt einer ein Gegenbeispiel ?)
Das ist leider die andere Seite der Medaille, und es ist eine Seite, die mir als Mann sehr peinlich ist, dass ein so großer teil meiner Geschlechtsgenossen in der Sozialkompetenz offensichtlich noch in der Steinzeit verweilen. Das hindert mich meistens in den von Ihnen geschilderten fällen laut aufzuschreien. Manchmal erwische ich mich sogar schon dabei, froh zu sein (wieder ein paar idioten weniger …), leider.
Insgesamt würde ich das daher nicht als Benachteiligung unseres Geschlechts sehen, eher als ein Effekt des Diktats des Wahnsinns
Ich kann gut verstehen, dass sich die Serben, insbesondere jene, die direkt oder indirekt Milosevic, Karadzic & Co., sowie die großserbische ultranationalistische Ideologie, unterstützt haben oder unterstützen, immer mehr unter Druck gesetzt fühlen.
Es kommen immer mehr Wahrheiten und die neuen Gerichtsbeschlüsse gegen die serbischen Kriegsverbrecher ans Licht, sowie der Charakter und (Nicht)legitimität ihres Kampfes. Und das alles ist im Gegenteil zu dem was sie zu Hause, in der Schule, in den meisten serbischen Medien und von meisten serbischen PolitikerInnen gehört haben.
Es ist dann selbstverständlich, dass diese (sehr oft sind das die Jugendliche, die den Krieg gar nicht wahrgenommen haben) Menschen vorerst den Wiederstand in sich verspüren und irgendwelche Gründe für die Relativierung suchen. Dann werden sie auch selber die Opfer der serbischen ultranationalistischen Ideologie.
Natürlich haben die Serben ihre Opfer in Srebrenica, Bratunac und Umgebung gehabt. Die ausführlichen Forschungsergebnisse des Forschungs- und Dokumentationszentrums http://www.idc.org.ba (auch die Archiv der Armee der bosnischen Serben VRS) zeigten, dass von dem serbischen Opfern in dieser Region ca. 120 Zivilisten waren. Diese, wie alle andere Opfer muss man natürlich respektieren und um sie trauern.
Man darf aber diese Opfer nicht missbrauchen und durch sie den Völkermord und die Ermordung von über 8.300 BosniakInnen in der Enklave Srebrenica recht zu fertigen versuchen.
Schlussendlich, das Gedenken an die Opfer des Völkermords (was sehr wichtig für die Zukunft aller Bürger Bosnien-Herzegowinas ist) bedeutet noch lange nicht, dass man die anderen unschuldigen Opfer nicht anerkennt.
Der Ausweg ist eigentlich die Anerkennung und die offene Auseinandersetzung mit dem was passierte und nicht die Relativierung und das davon Laufen. Denn, man wird irgendwann sowieso eingeholt.
Frauen sind genauso Täter, wie Männer. Das in vielen Armeen eher Männer eingesetzt werden, bedingt die Vielzahl männlicher Beteiligter. In vielen Armeen dieser Welt sind allerdings Frauen heute genauso beteiligt.
Gewalt ist keine geschlechtsspezifische Frage, sondern eine Frage innerer Einstellungen. Männern wird durchweg in vielen Gesellschaften eine Pflicht auferlegt, sich viel stärker von ihrer Menschlichkeit zu entfremden. Das passiert einmal aus kulturellen Gründen und einmal aus Gründen des Überlebenskampfes. Das heißt das verhältnissmäßig mehr Männer in der Lage sein dürften an solchen Verbrechen teilzunehmen. Das heißt aber nicht, daß Frauen nicht genauso kaltherzig und brutal sein können.
Alles andere ist die Mär der Frauenlobbyisten aus der Feministenszene.
Hallo zusammen,
zunächst einmal ich finde beides abscheulich:
Das Leugnen von Völkermorden, ebenso wie die Instrumentalisierung von angeblichen Völkermorden für politische, und militärische bzw. wirtschaftliche, Zwecke.
Wer sich einmal mit einer anderen Meinung über Srebrenica auseinandersetzen will, dem sei folgendes Werk empfohlen:
“Srebrenica: Die Geschichte eines salonfähigen Rassismus von Alexander Dorin von Homilius”
Aus der Kurzbeschreibung des Buches:
“[...]Es ist ein “offenes Geheimnis”, dass die westlichen Massenmedien während der Jugoslawien-Kriege jahrelang massive Informationsmanipulationen betrieben haben. Wenn es jedoch um das Thema “Srebrenica” geht, sind sich sogar kritische Geister des Ausmaßes der Manipulation nicht bewusst. Meist deswegen, weil einflussreiche westliche Regierungen samt Massenmedien kritische Fragen zum “Völkermord” oder “Massaker” von Srebrenica tabuisiert haben. Ein Tabu, das Journalisten verunsichert oder abgeschreckt hat. Denn wer möchte schon öffentlich als “Völkermordleugner” diffamiert werden? Mit Alexander Dorin hat erstmals ein Autor all jene brisanten Fakten zusammengetragen, die ein ganz anderes Licht auf die Geschehnisse in und um Srebrenica werfen. Fakten, die im Westen bisher gänzlich verschwiegen wurden. Der US-amerikanische Wissenschaftler Edward S. Herman meint, dass es sich beim “Massaker von Srebrenica” um den “größten Propagandatriumph handelt, der aus den Balkankriegen hervorgegangen ist”. Dorins Analyse zeigt, warum.[...]”
Wer wissen will was Al Quaida, und Osama Bin Laden mit dem bosnischen Bürgerkrieg zu schaffen haben, dem empfehle ich die Werke von Jürgen Elsässer – insbesondere Folgende:
“Kriegslügen: Der NATO-Angriff auf Jugoslawien” und insbesondere dies hier “Wie der Dschihad nach Europa kam: Gotteskrieger und Geheimdienste auf dem Balkan” – Der Autor Elsässer hat stichhaltige Beweise dafür, dass der Krieg auf dem Balkan, ebenso wie der Krieg in Afghanistan, damals noch gegen die Sowjetunion – als Verbündete der USA, sowie die Kriege in Tschetschenien und anderswo dazu gedient haben die Terrororganisation Al Quaida groß werden zu lassen, gegen die – Ironie der Geschichte – die NATO und die USA nun in Afghanistan kämpfen müssen.
Die Berichte übrigens über Greueltaten der russischen Militärs in Tschetschenien sind mir auch noch in guter Erinnerung geblieben – Seltsam daran ist nur, dass der Krieg in Tschetschenien immer noch – im geheimen – geführt wird, aber die westliche Presselandschaft hat einen neuen Feind auserkoren, die ehemaligen Verbündeten der NATO und der USA auf dem Balkan – seit dem 11. September 2001.
Merke:
Als erstes – in jedem Krieg – stirbt die Wahrheit, und, so traurig es klingen mag, manche Menschen erfinden auch angebliche Völkermorde – im 21. Jahrhundert – um Kriege rechtfertigen zu können.
Bei tatsächlichen Völkermorden schaut die NATO, incl. USA, weit weg, wie man am Beispiel Ruanda sah – Wenn es aber genehm ist, dann schaut die NATO, die USA, und andere, genau hin, um Kriege begründen zu können.
Es soll sogar der Holocaust für Kriege – im 21. Jahrhundert – instrumentalisiert werden – was den realen Holocaust abwertet, und für mich persönlich auch eine Form der Holocaust-Leugnung darstellt.
Es scheint, dass die Menschen eben so sind, lieber Jens Berger.
Wie bereits erwähnt, ich verabscheue beides: Die Leugnung von Völkermorden, ebenso wie die Erfindung von angeblichen Völkermorden, um Kriege zu rechtfertigen.
Ich weiß, eine ziemlich negative Menschensicht, aber mein Vater sagte immer resignierend:
“So sind halt die Menschen.”
Gruß
Anonymus
Übrigens, es kommt noch ein Machtfaktor dazu: Wen eine Nation eine Atommacht, und dazu noch riesengroß ist, sowie militärisch unangreifbar, dann wird zwar ein angeblicher Völkermord kritisiert, aber nichts getan – Die Tibet-Unterstützerszene kann davon ein Lied singen…..
Tibet ist einfach uninteressant, und China zu groß, um der Sache näher auf den Grund zu gehen, die die Dalai-Lama-Fraktion als PR verbreitet – den angeblichen Völkermord an den TibeterInnen, der realen Beweisforderungen immer aus dem Weg geht.
Wäre China ein winziges Land, ja dann….
….aber so interessiert sich die NATO ebensowenig für erfundene, und tatsächliche, Völkermorde in der Volksrepublik China…..
Zynisch….
….ich weiß, aber leider ist so die Realität….
Gruß
Anonymus
@35 Heinzi
Was meinen Sie damit ? Ich denke, das in Armeen in erster Linie Männer eingesetzt werden, liegt einfach daran, dass Männer einerseits besser ‘hierarchisierbar” sind und andererseits ‘naturbedingt’ sehr eitel und anfällig für jede Art von Problemlösungen im Sinne von Darwin sind. Man muss nur eine Viertelstunde an einer vielbefahrene Strasse (am besten im Berufsverkehr) aufmerksam den Fahrstil und das Minenspiel der Fahrer (m & w) betrachten, da kann man viel über Frauen und Männer lernen.
Das ist meines Wissens nicht richtig, lediglich in Israel sind Frauen in nennenswertem Umfang zum Dienst an der Waffe zugelassen.
Das ist es eben doch. Schon wenn man sich eine simple Kriminalstatistik anschaut, ist das nicht mehr haltbar. Wenn man sich Statisken von Kriegen oder Kriegsverbrechen anschaut, ist das grober, sträflicher Unfug.
Volle Zustimmung !! Natürlich ist das so. Aber darum geht es doch nicht. Es geht um die Wirklichkeit, genauer geht es darum, WARUM Männer immer wieder für die grausamsten Dinge instrumentalisiert werden können. Wenn das verstanden ist können wir (.. Männer ??) anfangen dafür zu sorgen, dass sich mal was ändert …
@ 32/Heinzi
Danke – bei dem Satz ist mir auch die Galle hochgekommen.
@ 38 / drummy-b
Selten mehr misandrischen Dünnpfiff in so wenigen Sätzen gelesen.
Das ist Unfug.
Es gibt mehr als genug Armeen auf der Welt (u.a. die Bundeswehr), in denen Frauen den “Dienst an der Waffe” leisten dürfen (sic!). In Israel gilt für Frauen eine zweijährige Wehrpflicht (für Männer 3 Jahre – de facto aber lebenslang) – allerdings werden keine Frauen in Kampfhandlungen eingesetzt.
Männer müssen zur Armee – Frauen dürfen. Männer werden in Kriegen verheizt, Frauen beschützt (selbst wenn sie Soldaten sind). Man braucht nur einen Blick auf die US-amerikanischen Opferzahlen werfen und das Geschlechterverhältnis bei den Opfern mit dem Geschlechterverhältnis bei den Armeeangehörigen insgesamt vergleichen!
Der Unfug ist Dein Kommentar (und Sexismus pur dazu).
Wenn Frauen erst gar nicht in Kriegen eingesetzt werden, können sie auch schlecht in Statistiken auftauchen. Frauen sind von Natur aus genauso gewalttätig wie Männer. Außerdem könnten Kriege niemals am Willen von Frauen vorbei geführt werden. Am Dritten Reich hatten Frauen nicht weniger “Schuld” als Männer – sowohl mittel- (z.B. als KZ-Aufseherin) als auch unmittelbar (durch Unterstützung des Regimes).
Es gibt z.B. mehr als hundert Studien aus aller Welt zum Thema häusliche Gewalt und alle sagen dasselbe aus. Gewalt in der Partnerschaft geht in mindestens 50% der Fälle von Frauen aus.
Zum Thema Frauen und Bundeswehr hier ein Link für alle Interessierten.
@39 Swenske
Da fühlt sich aber jemand auf den Schlips getreten.
So einen ausgemachten Blödsinn wie Ihren Kommentar habe ich ja schon lange nicht mehr lesen dürfen.
Wer zettelt denn die Kriege an ? Wer lässt sich denn in Kriegen verheizen ?? Frauen dürfen in Kriegen gar nicht mitmachen – oje, die Armen.
Vielleicht haben Sie da persönliche Erfahrungen, es gibt aber auch empirische fundierte Forschung. Häusliche Gewalt ist ja schließlich auch Krieg ! Und Äpfel fallen nach oben, richtig ??
hier regieren also inzwischen stammtisch und verschwörungstheorien, auch gut.
nur nebenbei: die niedrige anzahl von frauen bei den opfern von srebrenica ist deswegen bedeutend, weil die männliche bevölkerung gezielt zur tötung ausgewählt wurde, was im absatz der vor dem mit der zahl steht, ja auch ausgeführt wird. woraus sich auch der systematische charakter ergibt, der hier den unterschied zum (zügellosen) massenmord macht.
“[...]hier regieren also inzwischen stammtisch und verschwörungstheorien, auch gut[...]”
Stammtisch? Verschwörungstheorien?
Soviel ich weiß kannst Du buenaventura durruti damit meine Nachricht nicht meinen. Jügen Elsässer ist, ebensowenig wie Alexander Dorin ein Verschwörungstheoretiker.
Es ist mir zu billig immer wieder die Moralkeule “Verschwörungstheorie” zu hören, wenn jemand eine andere Version der Ereignisse berichtet – Kennt man ja auch, wenn die Thematik 11. September 2001, aufkommt.
Fehlt bloß noch die Antisemitismus-Keule, dann sind wir wieder da wo wir bei der Moralkeule “Verschwörungstheorie” schon immer waren.
Übrigens, mit der Verschwörungstheorie halte ich es wie mit dem Völkermordvorwurf, es gibt reale Verschwörungen und abstruse Verschwörungstheorien, wozu ich eben die stichhaltigen Texte, mit vielen Quellenangaben, von Jürgen Elsässer, und Alexander Dorin, eben nicht halte.
Ich bleib dabei, ich verabscheue beides:
Die Völkermord- bzw. Holocaustleugnung ebenso wie die Begründung der Kriege des 21. Jahrhunderts mit der These, dass ein zweiter Holocaust stattfindet – Rot/Grün hat sich, im Verein mit Schwarz-Gelb ja darin traurig hervorgetan.
Der Holocaust ist einmalig in der Grausamkeit der Menschheitsgeschichte, und jeder der diese These mißbraucht, egal wozu, ist ebenso schlimm wie Heinrich Himmler und seine SS-Mörderbanden.
Gruß
Anonymus
elsässer ist ein querfronttheoretiker, das ist noch schlimmer – und der verschwörungstheoretiker ist als minus auch drin enthalten.
leicht OT, nur zur Kenntnisnahme:
Eine junge Freundin meiner Kizz hat über ein Jahr in Budapest studiert – Archäologie – und den Balkan von Kreuz nach Quer bereist. Was sie bis ins Mark erschüttert hat: Offensichtlich hassen sich alle Völker auf dem Balkan gegenseitig bis aufs Blut! Einigkeit gibt’s nur in einem Punkt: Alle hassen die Zigeuner! (“Auch der Niedrigste muss noch einen unter sich haben, auf den er spucken kann!”)
Zum Thema:
Das meine ich auch!
Beste Grüße
@ 40/drummy-b
Wenn man keine Ahnung hat……
Indira Gandhi (Pakistan-Krieg, “Notstandsregierung” oder auch Diktatur genannt), Golda Meir (Jom Kippur-Krieg, “Staatsmorde” an angeblichen Terroristen), Magret Thatcher (Falkland-Krieg – das wohl unsinnigste Verheizen von Soldaten in den letzten Jahrzehnten), Katharina die Große, Elizabeth I. usw.usf.
Wo auch immer und wann auch immer Frauen an der Macht waren, waren sie genauso (viel oder wenig) skrupellos, machtbesessen und kriegslüstern wie ihre männlichen Gegenparts.
Wenn man keine Argumente hat…..
Allerdings. Auf die habe ich bereits hingewiesen. Vielleicht sollten Sie sich mal damit beschäftigen.
*rolleyes*
In dem Universum, in dem Sie leben, vielleicht. Aber da sind Frauen ja auch die besseren Menschen.
@buenaventura durruti
“[...]elsässer ist ein querfronttheoretiker, das ist noch schlimmer ? und der verschwörungstheoretiker ist als minus auch drin enthalten[...]”
Was ist ein Querfronttheoretiker? Den Verschwörungstheoretiker habe ich bei Jürgen Elsässer noch nicht entdeckt – Da hätte ich von dir, außer haltlosen Behauptungen, doch gerne mehr gelesen.
Es ist doch immer interessant, dass, wenn einem die Argumente ausgehen, der Autor (=Jürgen Elsässer) persönlich diffamiert wird – und dies sogar wenn der sich gegen eine solche Diffamierung nicht wehren kann.
Ich habe übrigens auch schon von anderer Seite gehört, dass der Dschihad auf dem Balkan, eben die Vorstufe zum Dschihad weltweit war – damals waren eben die Islamisten noch treue Verbündete der EU, der NATO und der USA. Heute sind es Feinde, die man am besten – so die Sprache eines Bundeswehroffiziers in Kunduz – “vernichtet”.
Interessant, denn mit einer Vernichtung fängt meist der Völkermord an….
…Ich will jetzt der NATO, den USA und Deutschland keine Völkermordabsichten in Afghanistan unterstellen, aber mit der Sprache (bei Victor Klemperers “LTI” nachzulesen) fängt ein Völkermord meist an…..
Es ist wohl auf dem Balkan wie in jedem Krieg, da bleib ich dabei:
1. Die Wahrheit stirbt zuerst.
2. Die Kriegsparteien lügen alle – Ich sehe es, als Neutraler, bei Serbien, der NATO, den USA, Deutschland und anderen gleichermaßen.
3. Die richtige Wahrheit wird wohl nie herauskommen, und wenn dann lange wenn diese Konflikte vorbei sind.
Wer übrigens immer noch glaubt, dass Staatsregierungen, egal welche, nicht mittels Propaganda, und dies ist keine Verschwörungstheorie, lügen, dem sei der polnische FIlm “Katyn”, speziell für Bücherfeinde, empfohlen. “Katyn” bringt die Lügerei der Nazis, der sowjetischen Regierung, der polnischen Sozialisten und der russischen Regierung, sogar noch nach dem Fall des Kommunismus, voll auf den Punkt.
Aktuell für Lügen der NATO, Deutschlands und der USA die Morde an ZivilistInnen in Afghanistan, und dem Irak – alles “Taliban”.
Nein, ich bleib dabei mich widert der Völkermord, ebenso wie die Begründungen für Kriege im Namen einer angeblichen Verhinderung eines Völkermordes, oder im Namen eines angeblichen Kampfes gegen den “internationalen Terrorismus” einfach nur noch an.
Auch bei Terroristen gilt übrigens für die NATO, die USA, Deutschland & Co. – Es sind zwar Terroristen, aber es sind UNSERE TERRORISTEN.
Die anderen werden bekämpft, siehe auch z.B. Lateinamerika bzw. Kuba.
Gruß
Anonym
Wie sagte übrigens schon Kurt Tucholsky?
“Soldaten sind Mörder!”
Da gibt es für mich persönlich nichts hinzuzufügen, und zwar bei allen Kriegsparteien auf dem Balkan – auch der NATO (siehe z.B. der Luft-Angriff auf ZivilistInnen bei der Brücke von Vavarin).
Ein obiger Kommentator hat wohl völlig recht, und dies gilt sicher auch für Massaker.
Die Verbündeten der NATO, der USA und Deutschland dürfen sich alles erlauben – die Serben sind die Massenmörder, auch wenn es real Kroaten oder Moslems waren die Menschen abschlachteten, ethnisch säuberten, Frauen vergewaltigten und andere Kriegsverbrechen begingen – Das waren alles die Serben, die Kroaten (=Ustascha) und Moslems (=Islamisten) schon gar nicht.
Würde die NATO, die USA und Deutschland hier nicht mit zweiterlei Maß messen, dann wäre Den Haag um einiges glaubwürdiger, aber so….?!
Gruß
Anonym
@45 SwENSkE
OHO, da nennen Sie ja den weitaust größten Teil der Kriege in den letzten Jahrhunderten.
Und sicherlich waren an den politischen Entscheidungen, die zu diesen Kriegen führten, überwiegend Frauen beteiligt und in den planenden & ausführenden militärischen Organen saßen sicherlich auch überwiegend Frauen. Wenn man genau hinschaut, waren wahrscheinlich auch die Soldaten auf den Schlachtfeldern der genannten Kriege überwiegend Frauen (so wie es ja heute ist), oder täusche ich mich ?
Dass ich ihnen in diesem Punkt volle Zustimmung gegeben hatte, hatten sie schon gesehen, oder ?
Wo habe ich das behauptet ??
Um es kurz zu machen: Sie scheinen gefangen in einer Schwarz-Weiß-Welt wo es darum geht, wer besser, grausamer oder sonst etwas ist – insbesondere im Geschlechterverhältnis.
Mir geht es darum herauszufinden, warum die Täter wie auch Opfer eines Krieges (‘einfache’ Soldaten würden bei mir in beide Kategorien fallen) zum überwältigen Teil aus Männern bestehen und welche Mechanismen es sind, die da seit Jahrtausenden erfolgreich angewendet werden.
@46 Anonymus:
Genau !! Danke …
Und darauf finden sie keine Antwort????
Genetik und Erziehung!
Männer eignen sich ganz einfach deutlich besser zum Krieg führen von ihren körperlichen (sic!) Voraussetzungen her. Sie kriegen auch keine Kinder.
Der Rest ist ganz einfach Erziehung.
Funktionieren tut das besonders gut, solange ein guter Teil der Bevölkerung in Armut lebt und die Armee eine der wenigen Aufstiegsmöglichkeiten bietet (siehe z.B. USA heute).
Und BTW – in Kriegen gibt es keine Täter und Opfer (DAS ist schwarz-weiß-Malerei). Nicht alle Kriege sind auch gleichzeitig Kriegsverbrechen.
Auch wenn in meinen Augen alle Kriege generell ein Verbrechen sind.
Das ist Blödsinn.
Mir geht es einzig und allein darum zu zeigen, daß beide Geschlechter gleich (viel wert) sind.
Männlichem Leben wird aber in unserer Gesellschaft eben weniger Wert beigemessen (deswegen haben Männer auch eine 7 Jahre kürzere Lebenserwartung in D). Deswegen müssen Frauen auch nicht zum Bund und schon gar nicht an die Front.
Würde die Gesellschaft diesen Anspruch an Mädchen von vorneherein stellen – dann würde ein Gutteil der Frauen auch zum Bund gehen oder im Krieg kämpfen. Genau wie das momentan die Männer tun.
@49 SwENSkE
Gott-sei-dank kehren wir nun wieder auf ein etwas sachlicheres Niveau zurück :-)
Ein paar Anmerkungen hätte ich aber schon
Genetik finde ich vergleichsweise unerheblich,
Erziehung erheblich und am erheblichsten finde ich an dieser Stelle Sozialisation
Vollste Zustimmung. Das ist aus meiner Sicht einer der Hauptgründe, warum Staaten (Regierungen) überhaupt nichts dagegen haben, dass Teile der Bevölkerung in Armut leben …
Ich hoffe Sie haben keine Oma, die WW2 mitgemacht hat / ausgebombt wurde oder vielleicht einen Bekannten der an dem Krieg, von dem dieser Thread handelt, beteiligt war. Die könnten das evtl. drastisch anders sehen.
Und Kriege die keine Kriegsverbrechen waren, sind mir noch weniger bekannt, als solche, an denen überwiegend Frauen teilgenommen haben. Nach meiner Überzeugung ist jeder Krieg ein Verbrechen, egal warum er geführt wird.
Vollste Zustimmung. Aber das habe ich auch nie behauptet. Ich habe lediglich gesagt, das Männer signifikant höher ‘Anfällig’ für’s Kriegsführen sind, extrem signifikant sogar. Das ist eine Feststellung, keine Bewertung. Natürlich ist mir unser Geschlecht häufig genug extrem peinlich, da brauch ich nur aus dem Fenster auf die Straße zu acheuen (ich wohne neben einer Grundschule an einer vielbefahrenen Straße). Daraus leite ich aber keine grundsätzliche biologische oder soziologische Unterlegenheit ab. Zumindest wenn ich nicht gerade total genervt davon bin …
Das halte ich für eine gewagte These. Ist unsere Gesellschaft Schuld, dass Männer mehr Rauchen, mehr Trinken und wesentlich häufiger Workaholics sind ?? Man kann es so sehen, aber wo fängt Eigenverantwortlichkeit an ? Das ist häufig genug ein Argument von irgendwelchen “Schwurbel-Esoterischen-Männerclubs” um irgendeine Verschwörung der Frauen zu postulieren. Das ist lächerlich. Um es mal so zu sagen: Vielleicht ist es ja eine Gnade, dass wir den Schwachsinn, den wir großenteils selbst verbocken, nicht so lange ertragen müssen.
Das glaube ich nicht, aber ich fände es auch spannend, das herauszufinden.
Allerdings werden Männer auf absehbare Zeit nicht reproduzieren können, von daher
wird das vorerst ein Denkspiel bleiben.
“[...]Ich hoffe Sie haben keine Oma, die WW2 mitgemacht hat / ausgebombt wurde oder vielleicht einen Bekannten der an dem Krieg, von dem dieser Thread handelt, beteiligt war. Die könnten das evtl. drastisch anders sehen.
Und Kriege die keine Kriegsverbrechen waren, sind mir noch weniger bekannt, als solche, an denen überwiegend Frauen teilgenommen haben. Nach meiner Überzeugung ist jeder Krieg ein Verbrechen, egal warum er geführt wird[...]”
Seh ich ganz genauso, lieber drummy-b
Krieg = Kriegsverbrechen
Die Menschen in Srebrenica könnten nämlich noch leben, wenn weder bosnische Serben, noch Kroaten noch Moslems zu den Waffen gegriffen hätten, und einen Bürgerkrieg in Jugoslawien geführt hätten.
Jörg Friedrich ein Begriff?
Nein?
Dieser Pazifist hat ein sehr vortreffliches Werk hinterlassen mit dem Titel :
“Krieg dem Kriege”
Das sollte man tun, JEDEM Krieg DEN KRIEG erklären, frei im pazifistischen Sinne.
Leider leben wir ein einer total verrückten Welt des 21. Jahrhunderts, wo schon einmal das Antikriegsgemälde Guernica verdeckt wurde – beim Besuch des letzten US-Präsidenten im UNO-Gebäude-, und Friedensfahnen mit Taubensymbol als subversiv gelten, bei Staatsbesuchen des amtierenden Präsidenten Barack Obama sogar noch….
Gruß
Anonymus
….vergaß noch hinzuzufügen:
Wo eine gewisse deutsche Partei, die einmal als basisdemokratisch, ökologisch und PAZIFISTISCH antratt mithilfe eines konstruierten Völkermordvorwurfs einen grundgesetzwidrigen Angriffskrieg gegen Ex-Jugoslawien geführt hat….
….die Olivgrünen der Fischer-Gang (Zitat: Ex-Grüne Jutta Ditfurth) sind gemeint…..
….bei realen Völkermorden, z.B. im Sudan, schaut die grüne Partei ja weg, die sind – so zynisch es klingen mag – noch nicht im Interesse des Offensivbereiches der Bundeswehr bzw. der olivgrünen Partei im Bundestag….
…wie bereits erwähnt eine total verrückte Welt in der wir leben…..
Gruß
Anonymus
@anonymus
wegen diesem Buch (nicht nur) habe ich vor laaanger Zeit (noch mit Gewissensfrage for Komission und der ganze Spuk) den Kriegsdienst verweigert.
Ja, Jutta hat das damals schon richtig vorhergesehen, und im Nachhinein bewundere ich den Schritt, auszutreten (mit dem ich damals – selbst bei den Grünen gewesen – nicht einverstanden war) . Mittlerweile, spucke ich Grüne an (symbolisch natürlich), wenn ich einen Wahlstand in der Statdt sehe.
Allerdings sind auch viele (junge) nette Grüne auf der anderen Seite des Tresens. Hilft aber nix, solange da noch dieser neoliberale Fettwanst von Ex-Aussenminister als Ikone der Vergangenheit angehimmelt wird, ist das Thema für mich gegessen. So wie die Grünen vor 20 Jahren gegen den Muff unter den Talaren angegangen sind, müssten sie jetzt mal schleunigst den eigenen Talar lüften. Leider geht es wohl im Monment eher darum, den adäquaten Partner zum eigenen Gestank zu finden …
wertes anonymus,
sie meinen ernst friedrich. jörg friedrich ist ein (bekennender) geschichtsrevisionist, der es eher nicht so genau nimmt. aber macht ja nichts, genauigkeit ist ja ansonsten ihre stäke auch nicht.
@buenaventura durruti
Und? Da habe ich mich in diesem Punkt geirrt – der Autor hieß Ernst Friedrich und nicht Jörg Friedrich, is schon länger her, dass ich “Krieg dem Kriege” las, dass entwertet aber nicht die anderen Aussagen von mir zu denen ich dennoch stehe.
Können Sie dazu stehen sich zu irren? Oder stehen Sie auf persönliche Diffamierungen?
Ich vermute einmal Ihnen liegt Letzteres, wie Ihre Äußerungen an die Adresse von Jürgen Elsässer, und mir sowie anderen Diskussionsgegnern hier, eindrucksvoll bestätigen.
Ist doch immer wieder interessant, wie Menschen, die keine Argumente haben, auf persönliche Diffamierungen ausweichen.
Als “altem Internethasen” ist mir dies ja Bestens bekannt, und spricht meistens gegen meinen Diskussionsgegner als für ihn.
Sorry, is leider so…..
Schönes Wochenende dennoch
Gruß
Anonymus
PS: War eigentlich buenaventura durruti mit Ihnen verwandt? Oder wieso benutzen Sie den Namen des El Cid des Anarchismus für Ihre Ergüsse hier? Sorry, aber das mußte einmal sein *grins*
@drummy-b
Seh ich ähnlich, aber ich betrachte die Diskussion hier als vorerst beendet und verabschiede mich ins Wochenende….
Schönes Wochende allen hier
Gruß
Anonymus
wertes anonymus,
es macht ja nichts, dass sie sich geirrt haben. das kommt vor.
wieso haben sie es eigentlich so mit diffamierungen? sie wissen zwar weder, warum ich herrn elsässer einen querfronttheoretiker nenne, noch was das ist – aber dass es eine diffamierung ist, das wissen sie. woher?
was ihre beweisführung in sachen mangelnde argumente angeht: ich kann, etwa im hinblick auf die frage, ob in srebrenica ein völkermord begangen wurde, mich auf eine reihe von angesehenen historikern, gerichtsverfahren, zeugenaussagen (auch beteiligter) stützen, oder einem “tabubrechenden, wagemutigen” journalisten oder hobby-historiker folgen, ob der nun in einem clown-verlag wie homilius oder direkt im grabert-verlag erscheint und nur bei weiter zurückliegenden ereignissen den wissenschaftlichen “nachweis” erbringt, dass das alles ja bloss “propagandalügen” waren und sind.
nebenbei: man kann gegen den kosovo-einsatz der nato (und die auschwitz-instrumentalisierung durch fischer) sein und trotzdem anerkennen, dass srebrenica mehr als nur ein versagen des westens, sondern vor allem einen völkermord, von mir aus auch nur: ein verbrechen gegen die menschlichkeit, wenn das unverständnis gegenüber dem völkerstrafrechtlichen tatbestand “völkermord” so gross ist, begangen nicht von der nato, nicht von joschka fischer und sicher nicht von den opfern, darstellt.
besten gruss,
der el cid des anarcho-syndikalismus.
pseudo-durutti: Deine ad hominems sind widerlich. Sie zeigen allerdings, dass Du argumentativ nichts beizutragen hast. Der Name, den Du schändest, fällt auf Dich zurück. Es ist ekelerregend. Du kannst Kai Homilius und seinen Verlag gern als “Clown” beschimpfen, das sagt alles über einen anonymen Dummpöbler.
“Finden” können Sie viel – dadurch ändern sich Tatsachen aber nicht.
Daß Männer i.d.R. körperlich stärker sind und außerdem keine Kinder kriegen können, macht sie als Soldaten nunmal geeigneter. DAS ist der Hauptgrund weshalb schon immer fast ausschließlich Männer kämpfen mussten.
Doch, hatte ich.
Aber nicht nach internationalem Recht.
Lesen Sie eigentlich auch, was ich schreibe? Genau dasselbe habe ich auch geschrieben.
“Kriegsverbrechen” sind aber was anderes!
Sie sollten sich ihre vorherigen Kommentare vielleicht nochmal durchlesen!
Kleine Hilfe:
…
Das ist beides Bullshit und nebenbei sexistisch.
Und genau deswegen kam der Angriff von meiner Seite.
Ja?
Schließlich wird von Männern immer noch erwartet, daß sie genug verdienen um eine Familie zu ernähren. Verweigern sie sich hier wird’s schwierig eine Frau zum heiraten zu finden.
Nebenbei gibt’s noch ein paar Gründe mehr – es sind fast ausschließlich Männer, die in den sog. “Todesberufen” arbeiten (Grund siehe oben), außerdem legt unsere Gesellschaft deutlich mehr Wert auf die Gesundheit von Frauen als auf die von Männern. Es gibt nicht mal einen Männergesundheitsbericht. In die Brustkrebsforschung fliesst ein mehrfaches an Geld als in die Prostatakrebsforschung (beide sind in etwa vergleichbar gefährliche und häufige Krebsarten).
Und natürlich werden ausschließlich Männer in den Krieg geschickt – trotz weiblicher Soldaten!!
So ein Schwachsinn. Mit der Absonderung von solchem Dummfug qualifizieren Sie sich nicht gerade als ernstzunehmender Diskussionsgegner.
Sind Feministinnen bei Ihnen auch generell “Schwurbel-Esoterische-Frauenclubs”? Zumal eine Menge Feministinnen ja tatsächlich an eine Verschwörung DER Männer glauben um Frauen zu unterdrücken.
Natürlich würden sie, wenn man sie, wie heute die Männer, dazu zwingt (oder entsprechend indoktriniert). Es werden ja jetzt schon genug freiwillig Soldat. In Deutschland hat sich eine Frau sogar in die kämpfende Truppe geklagt – als Pilotin.
Etwas anderes anzunehmen würde unterstellen, daß Frauen generell “friedfertiger” oder “aufrührerischer” sind. Was beides Blödsinn ist (und sexistisch obendrein).
Hä?
Also ich habe mich “reproduziert”. Allerdings habe ich dazu eine Frau gebraucht – genau wie sie mich.
Frauen sind keine Schnecken (auch wenn man sie manchmal so nennt – jedenfalls in manchen (Sprach-)Regionen die gutaussehenden), sie brauchen ein Männchen zum “reproduzieren”.
Falls sie gemeint haben, daß Männer keine Kinder kriegen können – ja und? Frauen müssen ja nicht unbedingt beim Bund schwanger werden. Geht ja später auch noch.
Auch wenn in der US-Armee genau dieses passiert. Sobald der Marschbefehl nach Irak oder Afghanistan kommt, werden überproportional viele Soldatinnen schwanger, damit sie nicht dorthin müssen. Das war ein so massives Problem, daß sie jetzt nicht mehr dürfen :D. Befehl vom General.
@ drummy-b & @ SwENSkE
Habe grade Euer Duell im Bezug auf grausame :-) Frauen durchgelesen.
Sorry drummy-b, aber ich muß diesmal meinem alten Widersacher :-) SwENSkE recht geben.
Die Frauen können tatsächlich ebenso grausam (in einem Krieg oder auch nicht) wie die Männer sein.
Das war so, das ist so und das wird leider (!) so immer bleiben.
Noch bei den Sarmaten in der Antike konnten die junge Frauen (Mädchen) nicht Heiraten, bevor sie nicht zumindest einen einzigen Feind getötet hatten.
Im 2 WK hat eine Russin-Sniper(in) (sie war natürlich nicht die einzige, sondern eine von Tausenden) 209 deutsche Soldaten (und Offiziere) in Wallhalla geschickt (davon 36 deutsche Sniper-(Kollegen)).
Dafür hat sie den Titel “Held(in) der Sowjetunion” bekommen.
In den beiden Tschetschenienkriegen gab es laute Frauen als Sniper (Biathlon) bei den tschetschenischen Aufständischen.
Und von einer, egal aus welchem Grund, rachsüchtigen Frau würde ich Dir empfehlen, sich so weit wie möglich fernzuhalten.
Die Frauen können sooooo erfinderisch sein, wenn es um die Rache geht !!!!!!!!!!!!
@59 SwENSkE
OK, ich hatte mich nicht präzise ausgedrückt, mir ging es um die Gründe, marum Männer ‘mitmachen’, dass bei der anderen Sicht, warum Männer besser verwendbar sind, die biologischen Gründe eine große Rolle spielen, ist klar.
Ja, leider, aber für mich hat dieses Recht in dieser Hinsicht wenig Relevanz.
Ich glaube, genau das ist ein Unterschied zwischen uns. Ein Krieg ist für mich per se ein Verbrechen, in der Definition des geltenden Rechts. Übrigens heißt das nicht, dass ein “Volk bei einem Angriff die rechte Wange hinhalten soll” was jetzt oft schnell als Argument kommt, aber ich bin der Meinung, dass es bessere und effektivere Mittel als Armeen gibt, sich gegen “Angriffe” zu verteidigen. Das das so hingestellt wird ist imho nur Medienpropaganda. Genau so, wie es z.B. nur Medienpropaganda ist, dass man “das Problem Afghanistan” nur mit Armeen lösen könne.
OK, das wahr sehr spitz. Im Kern ist es (für mich) aber keine Bewertung, die ‘Vorliebe’ von Männern für hierarchische Strukturen ist bspw. hinlänglich soziologisch untersucht. Die Eitelkeit ist ja auch in Ihren Ausführungen eine biologisch verursachte Notwendigkeit. Sie ist ja zunächst auch nicht schlimm (manchmal eher amüsant), schießt aber weit übers Ziel hinaus, wenn z.B. die Politik ebenso davon bestimmt ist. Das ist für mich kein Sexismus. Sexismus ist, dass die Gesellschaft solche Sachen von Männern mit allen Mitteln erwartet und das große Teile unserer Ökonomie und unseres Lifestyles genau darauf abgestimmt sind. Und wie haben sich diese Randbedingungen gebildet ? War da eine Verschwörung der Frauen (im Sinne Esther Vilars) am Werk ??
Genau hier setzt bei mir auch die Frage der Eigenverantwortlichkeit ein.
d?accord, genau meine Beobachtung und Meinung, doch wer ist dafür verantwortlich ??
Die Feministinnen, die das postulieren, gehören für mich in genau zu dieser Sorte Clubs.
(Aber die wenigsten Feministinnen tun das). Kurz: Was Sie oben als ‘Sexismus’ meinerseits bezeichnen, ist für mich eine ‘Bestandsaufnahme’ gesellschaftlicher/systemischer Mechanismen mit einem bestimmten, klar definierten Ziel. Der (historische) Kapitalismus fußt imho genau auf der Ausbeutung und Betonung dieser Unterschiede, indem er die beiden Geschlechter auf ihre biologisch naheliegenden Aufgaben und Eigenschaften reduziert, diese perfekt ausnutzt, und so nebenbei das Risiko einer ‘Revolte von unten’ durch das Ausspielen der Geschlechter gegeneinander reduziert.
Und ‘Schwurbel-Esoterik’ ist, wenn man an diesre Stelle eine Verschwörung der Frauen gegen Männer (oder auch umgekehrt) postuliert.
Das ist doch sehr vernünftig ! Ein echter Vorteil für die Frauen, wenn ich nicht in den Krieg will (wenn es einen Zwang gäbe), müsste ich mir schon in den Fuß hacken oder so etwas. Natürlich stellt sich die Frage, wieso diese Frauen überhaupt erst zum Militär gegangen sind (evtl. hat das ja in A. auch mit Armut zu tun). Interessant wäre hier auch der vergleich mit Zahlen aus Israel.
@60 Truvor
Ja, das können Sie. In Sachen ‘psychologischer Kriegsführung’ im Alltag manchmal noch viel grausamer (Jetzt muss ich aber selbst aufpassen nicht irgendeinen Stammtisch-Sexismus von mir zu geben). Allerdings lautetete (meine) einfache ‘Hypothese’:
Summa summarum sind Kriege in erster Linie von Männern ‘angezettelt, geplant und ausgeführt’. Soldaten sind überwiegend Männer. Kurz: Der Krieg ist eine männliche Domäne. Warum ?
Zu der Mann-Frau Diskussion habe ich auch etwas beizutragen:
https://community.oecd.org/community/factblog/blog/2010/03/15/its-a-mancession
Bei folgendem Dokument handelt es sich um eine Bevölkerungsstatistik der Stadt Srebrenica, die der damalige moslemische Bürgermeister im Jahr 1994 an moslemische Institutionen in Sarajevo und Tuzla schickte. In dem Dokument gibt der Bürgermeister darüber Auskunft, dass in der Stadt etwas mehr als 27’000 Menschen leben. Der Bürgermeister betont in dem Schreiben, dass dieses Dokument nicht den internationalen Organisationen zugänglich gemacht werden sollte, da diese von bis zu 45’000 Bewohnern Srebrenicas ausgehen. Tasächlich behaupteten die moslemische Regierung und die westlichen Massenmedien während des Krieges immer, dass in der Stadt mindestens 40’000 Menschen leben würden. Das vorliegende Dokument, das in Den Haag auch während des Prozesses gegen Radivoje Mileti? präsentiert wurde, beweist jedoch, dass man mindestens 13’000 Bewohner Srebrenicas ganz einfach erfunden hatte.
http://www.srebrenica-facts.com/bewohnerstatistik
Milivoje Ivani?evi?, Direktor der Belgrader Organisation “Institute for Research on Suffering of the Serbs in XX c.”, verglich die Namenslisten der angeblich im Sommer 1995 in der Umgebung von Srebrenica getöteten moslemischen Bosniern mit den bosnischen Wählerlisten aus der Region aus dem Jahr 1996. Dabei konnte er feststellen, dass sich an den Wahlen im Jahr 1996 ca. 3000 Menschen beteiligten, deren Namen bereits auf der sogenannten Vermisstenliste von Srebrenica enthalten waren. Diese Wahlen, an der sich moslemische Bosnier aus diversen europäischen Staaten beteiligten, wurden damals von der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) überwacht.
BBC-Journalist Jonathan Rooper verlangte von der OSZE, dass sie dem Vorfall nachgehen und dazu Stellung beziehen solle, jedoch erhielt er zur Antwort, dass die Listen weggesperrt seien und man an sie momentan nicht herankomme. Es ist offensichtlich, dass hier jemand etwas zu vertuschen hat.
Unglücklicherweise ging die Liste mit den Namen der etwa 3000 auf beiden Listen (Vermissten- + Wählerliste) aufgetauchten Menschen verloren, so dass Milivoje Ivani?evi? die ganzen Wählerlisten noch einmal durchgehen muss. Bisher konnte er 2701 Namen rekonstruieren, die nachfolgend in der kyrillischen Version aufgelistet wurden. Weitere Untersuchungen sind in Vorbereitung.
http://www.srebrenica-facts.com/manipulierte_todesliste
Anfang März 1996 wird in Jugoslawien der bosnische Kroate Dra?en Erdemovi? festgenommen. Er gesteht, am 16. Juli 1995 als Angehöriger einer Spezialeinheit der bosnisch-serbischen Armee an der Erschießung von 1200 moslemischen Zivilisten aus Srebrenica beteiligt gewesen zu sein. Ende März 1996 wird er von Belgrad an das Jugoslawien-Tribunal in Den Haag ausgeliefert, wo er sein Geständnis wiederholt. Dabei nennt Erdemovi? jedes Mal die Namen seiner sechs Mittäter und seiner Vorgesetzten, die im Auftrag des Generalstabs der bosnisch-serbischen Armee die Tat befohlen hätten. Erdemovi? wird zum Kronzeugen der Anklage für eines der schlimmsten Kriegsverbrechen, der Massenhinrichtung von Srebrenica. Für den Mord an 70 bis 100 Zivilisten, deren Erschießung er selbst vorgenommen haben soll, wird Dra?en Erdemovi? zu nur fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Seit 2000 lebt er mit einer neuen, ?beschützten? Identität in einem westeuropäischen Land und tritt regelmäßig vor dem Tribunal als Zeuge auf, wenn in einem Verfahren die Anklage des Völkermords erhoben worden ist.
Wie glaubwürdig ist jedoch das Geständnis dieses Kronzeugen? Schon bei erster oberflächlicher Lektüre weist es gravierende Widersprüche auf, die kein Richter in einem normalen Strafverfahren akzeptieren würde. Mit diesem Geständnis begründete aber das Jugoslawien-Tribunal den internationalen Haftbefehl gegen den Kommandanten der bosnisch-serbischen Armee, Ratko Mladi?, und den Präsidenten der bosnischen Serben, Radovan Karad?i?. Umso erstaunlicher mutet dabei die Tatsache an, dass kein Mittäter und kein Vorgesetzter von Erdemovi? bisher auch nur einvernommen, geschweige denn verhaftet wurde. Wieso will das Jugoslawien-Tribunal, das die Srebrenica-Morde zum Völkermord erklärt hat, nichts von diesen aktenkundigen Tätern wissen? Was kann der Grund dafür sein, dass man die Mittäter und Vorgesetzten des Kronzeugen Erdemovi? nicht vernehmen will? Will das Tribunal deshalb die von Erdemovi? genannten Täter nicht verfolgen, weil diese über die Srebrenica-Morde etwas erzählen könnten, was der Öffentlichkeit vorenthalten werden soll?
Civikov wagt sich mit diesem Buch an das vielleicht heißeste Thema der europäischen Nachkriegsgeschichte. Die Untersuchung der Massenmorde von Srebrenica, akribisch recherchiert, liest sich wie ein Kriminalroman. Schritt für Schritt arbeitet er heraus, wie es dem Tribunal bislang gelungen ist, das mutmaßlich grausamste Verbrechen in Europa nach 1945 von einem einzigen Kronzeugen definieren zu lassen. Die Glaubwürdigkeit des Jugoslawien-Tribunals ist nach der Lektüre dieses Buches im Kern erschüttert. Verfehlungen und Manipulationen eines durch und durch politischen Prozesses treten dabei offen zu Tage.
Der Autor:
Der Journalist und Literaturwissenschaftler Germinal Civikov wurde 1945 in Russe (Bulgarien) geboren und lebt seit 1975 in Den Haag (Niederlande), von wo aus er jahrelang als Redakteur der ?Deutschen Welle? in Köln tätig war. Im ?Promedia Verlag? ist 2006 von ihm das Buch ?Der Milo?evi?-Prozess. Bericht eines Beobachters? (2006) erschienen.
Folgende Analyse zeigt, dass die moslemische Armee während des Durchbruchs von Srebrenica nach Tuzla, der ca. eine Woche dauerte, mindestens 2000 Gefechtstote zu beklagen hat. Diese Toten werden heute als Massakeropfer deklariert.
UDK: 355.1-058.65(497.6)?1995?
Stephen Karganovi?*
ANALYSE DER MOSLEMISCHEN ARMEEVERLUSTE AUFGRUND DER MINENFELDER UND KAMPFAKTIVITÄTEN
I. Das Thema
Eines der essentiellen Aspekte rund um die kontroverse Srebrenica Operation im Juli 1995 stellt die Zahl an moslemischen Todesopfer während der kritischen Zeitspanne dar, welche normalerweise definiert wird als die Woche, nachdem die serbischen Streitmächte am 11. Juli 1995 Srebrenica eingenommen haben. Ein untergeordnetes Thema ist, ob diese Opfer durch einen oder mehrere gesetzlich unterschiedliche Gründe zum Opfer geworden sind. Wurden diese als wesentlicher Teil von Kampfaktivitäten verursacht, durch mutwillige Exekution als Verstoss gegen das Gesetz und als Sitte im Krieg oder mit der Absicht, einen Völkermord zu begehen? Was auch immer die endgültige Opferzahl sein mag, kann sie als Ganzes einer Exekution zugeteilt werden, was in diesem Fall durch die Anklagevertretung des Internationalen Kriminalgerichts für das Ehemalige Jugoslawien als Akt des Genozids klassifiziert wurde? Oder liegt der Grund eines Teils der moslemischen Opfer bei anderen Ursachen und müssen daher auf unterschiedliche Art betrachtet werden?
Es ist weder die Aufgabe dieser Analyse herauszufinden, wie viele Einwohner der ehemaligen Srebrenica Enklave aufgrund von Exekutionen ums Leben gekommen sind, noch eine Meinung zu definieren, was auch immer die Endzahl an Opfern sein mag, ob nun die rechtliche Definition eines Genozids zutrifft oder nicht.
Das Ziel für diese Präsentation liegt darin, Folgendes zu ermitteln, basierend auf moslemischen und serbischen Aussagen, sowie auf UN und weiteren relevanten Quellen:
[a] Gab es Kampfaktivitäten, welche einen bedeutenden Teil der Enklave Population mit involvierte, was ein Grund für die beträchtliche Opferzahl auf Seiten der Moslems darstellen könnte?1
b] Gab es Minenfelder entlang der Wege des moslemischen Truppendurchbruchs von Srebrenica nach Tuzla, welche ebenfalls erhebliche Opferzahlen hätten verursachen können?
[c] Haben die Truppen gemäss den glaubhaften nicht-serbischen und nicht-moslemischen Quellen bedeutende legitime Opfer erlitten während ihrem Truppenrückzug, welche nicht unter die Rubrik des Genozids oder anderen Exekutionen subsumiert werden können? und
[d] Kann, basierend auf den verfügbaren Daten, eine vertrauenswürdige Schätzung gemacht werden bezüglich der voraussichtlichen Gesamtanzahl dieser legitimen moslemischen Opfer?
II. Der rechtliche Status der moslemischen Streitkräfte
Die komplexe rechtliche Fragestellung rund um die Exekution von Gefangenen und die ordnungsgemässe Klassifizierung dieser Exekutionen innerhalb internationalem Recht, ob dies als Genozid betrachtet oder in eine andere Kategorie eingeteilt werden soll, einmal beiseite lassend, konzentrieren wir uns auf die 28. Divisionstruppe. Diese begann etwa um Mitternacht des 11. Juli 1995 mit dem Versuch eines Durchbruchmanövers von der Srebrenica Enklave in Richtung der von Moslemen kontrollierten Zone in Tuzla.
Es ist ein festgelegtes Prinzip des internationalen Rechts, dass eine Gruppe oder Truppe aus Soldaten sowie Zivilisten ein legitimes Ziel darstellt.
Die Analyse der folgenden Aussagen, die im Nachhinein von Mitgliedern dieser Truppe gemacht wurden, bestätigen, dass die Truppe aus Soldaten sowie Zivilisten bestand:1
Mehanovi? Ha?mir, EDS Ort der Zeugenaussage: 00371774
Hasanovi? Sead, EDS Ort der Zeugenaussage: 03021141
Avdi? Enver, EDS Ort der Zeugenaussage: 00371746
Salihovi? Selvid, EDS Ort der Zeugenaussage: 00371738
Ori? Meho, EDS Ort der Zeugenaussage: 01008156
Muminovi? Sejdalija, EDS Ort der Zeugenaussage: 00371757
Ali? Hasan, EDS Ort der Zeugenaussage: 00371752
Sal?inovi? Sadik, EDS Ort der Zeugenaussage: 02112340
Husi? Ramiz, EDS Ort der Zeugenaussage: 00813498
Zusätzliche Unterstützung für die Vermutung, dass es sich um eine gemischte Truppe (Soldaten/Zivilisten) handelte, wird vom Militärexperten der Anklage, Richard Butler, geliefert. In Abschnitt 3.21 seines Reports, datiert auf den 1. November 2002, ERN Nummer 03072366, stellt Butler seine Ansicht dar, dass ?je nach Quelle 10’000 bis 15’000 Personen eine gemischte [Soldaten und Zivilisten] Truppe bildeten ??, welche entlang der Strecke von Srebrenica nach Tuzla zu entfliehen versuchten.1
Es kann daher sicher daraus geschlossen werden, dass die Truppe, die sich durch die Wälder von Srebrenica nach Tuzla zurückgezogen hat, sowohl aus Soldaten als auch aus Zivilisten bestand, und dass sie daher als ein legitimes Ziel erachtet werden muss.
III. Legitime Kampfgefechte der Truppen
Die Behauptung, dass es auf dem Weg Kampfgefechte gab, wobei eine bedeutende Anzahl von Moslems aus Srebrenica gestorben sind, erhält auch Unterstützung vom Hauptermittlungsbeamten der Anklage, Jean-René Ruez.
In einem in der montenegrinischen Zeitung Monitor2 veröffentlichen Interview, macht Ruez folgende Aussagen:
?Eine bedeutende Zahl [Moslems] wurden im Kampf getötet. Die Zvornik Brigade des VRS Drina Korps hatte Hinterhalte organisiert und dies stellt die grösste Ursache für die meisten Todesopfer während des gesamten Krieges dar. Viele wurden beim Versuch, die Minenfelder zu überqueren, getötet. Eine unbekannte Anzahl Personen beging vermutlich Suizid aus Angst gefoltert und getötet zu werden. Es kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden, dass diejenigen, die kapitulieren wollten, erschossen wurden.?
Ruez fügt anschliessend den folgenden bedeutenden GeButler anerkannte namentlich die gemischte Natur der Truppe und ihren Charakter als ein legitimes Ziel in seiner Zeugenaussage in Popovi?, Protokoll, S.danken hinzu:
?Wir sollen der Anzahl Leute vertrauen, welche direkt hingerichtet wurden, sobald sie Häftlinge waren. Sie waren Gefangene, Ende der Geschichte.?
Es kann darüber gestritten werden, ob Ruez und die Anklagevertretung schlussendlich an diesem Plan festgehalten haben. Der Grund, weshalb sie es wohl nicht getan haben, ist, dass das konsequente Vertrauen auf diese Vorgehensweise aus ihrer Sichtweise möglicherweise nicht die zufriedenstellende Anzahl von Toten hervorgebracht hätte.
Später machte Ruez im selben Interview zwei sehr bedeutende Aussagen: [1] ?Wir sind gezwungen uns vorzustellen, dass die Toten in den Wäldern im Kampf gefallen sind.?1 [2] ?Wir glauben in den meisten Fällen den Darstellungen der Zeugen??2
Wenn diese zwei Aussagen von Ruez akzeptiert werden, dass [1] diejenigen, welche im Wald verstorben sind, im Kampf umgekommen sind, und dass [2] die Truppen gemischt waren, dann kann man daraus einige Schlussfolgerungen ziehen. Die wichtigste ist, dass die Truppenverluste separat betrachtet werden müssen und nicht zusammen gezählt werden dürfen mit denjenigen, die gemäss Ruez? eigenen Worten ?direkt exekutiert wurden, sobald sie Gefangene waren.? Die Opfer im Zusammenhang mit dem Truppenrückzug müssen daher von der Gesamtopferzahl abgezogen werden, um die Menge, die in einem Genozidrausch massakriert oder ermordet worden sind, zu erhalten.
Es ist auch nützlich zu wissen, dass Ruez, und als Konsequenz daraus auch die Anklagevertretung, ihren Glauben auf die Darstellungen der Zeugen richten, wovon etliche vorhanden sind, um Aufschluss über die Natur der kampfrelevanten Opfer und deren Ausmass zu erlangen.
IV. Kampfgebiete der Truppe
Ruez? Zugeständnis, zweifellos unterstützt durch die ihm zur Verfügung stehenden Aufnahmen und Zeugenaussagen der Brigade, dass die Zvornik Brigade die grösste Opfermenge erlitt während des gesamten Krieges an diesen vier Tagen während des Angriffs auf die sich zurückziehenden moslemische Srebrenica Truppe, ist auch von grösster Bedeutung.
Um sich auf die offensichtlichsten Schlüsse zu fokussieren:
Erstens, die Truppe, welche von der ?entmilitarisierten Zone? aus weiterging, musste angemessen bewaffnet gewesen sein, um den serbischen Streitmächten solche Opfer zuzufügen, indem sie versuchten sie anzugreifen.
Zweitens, für die serbische Seite mussten die Kämpfe doch ziemlich heftig gewesen sein, um solch einen bedeutenden Verlust erlitten zu haben. Falls es tatsächlich so war, mussten daraus logischerweise ebenfalls mindestens verhältnismässige Verluste auf moslemischer Seite resultiert haben.
Die nächste Frage müsste daher lauten: An welchen Orten fanden diese Kampfaktivitäten statt? Diese Frage wurde vergeblich dem Militärexperten der Anklage, Richard Butler, gestellt, nachweislich gemäss seiner Aussage in der Verhandlung von Popovi? et al. am 23. Januar 2008:1
Q. Mit allem Respekt Ihrer Analyse gegenüber, haben Sie jemals untersucht, wie viele militärische Kampfaktivitäten es gab mit Rücksicht auf die Armee der bosnischen Muslime, welche Srebrenica und Potocari von Susnjari und der VRS aus verliessen?
A. Nein, Sir. Ich war niemals mit einem Prozess beauftragt, um eine schrittweise Nachkalkulation von jedem einzelnen Gefecht der Armee zu machen.
Wir sind glücklicherweise in einer Position, um Herrn Butler helfen zu können.2 Wir haben 33 Zeugenaussagen von Moslems ausgewertet [diejenigen Darstellungen, gemäss Herrn Ruez oben, müssten geglaubt werden]. Sie sind Militärmitglieder aus Srebrenica, die es nach Tuzla geschafft hatten oder zu anderen Sicherheitspunkten und gemäss denen die Gefechte mit den Serben während ihrem Rückzug an folgenden Orten statt gefunden hatten:
Konjevi? Polje Kaldrmica
Sandi?i Udr?-Baljkovica Strasse
Jadar Gebiet Snagovo
Buljin Jagli?
Wald nahe Buljin Crni Vrh
Baljkovica Cerska
Lipanj Dorf ?iljkovic
Su?eska Dorf Pervani
Kravica Velja Glava
V. Kampfaktivitäten entlang des Rückzugweges
Anhand der Aussagen von Truppenüberlebenden gegenüber diversen Behörden in der moslemisch kontrollierten Zone, gab es einen immerwährenden Kampf entlang des Pfades von der Srebrenica Enklave quasi auf dem gesamten Weg nach Tuzla.
Es muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass es, basierend auf unseren Untersuchungen des EDS Materials, uns ermöglicht wurde, lediglich 33 Aussagen zu finden, die diese Streitfrage bekräftigen. Es ist daher vernünftig davon auszugehen, dass Hunderte weiterer Aussagen in anderen Archiven vorhanden sind. Eine Auswertung ist das normale operative Vorgehen bei solchen Umständen. Einige Tausend Mitglieder der Armee haben das Gebiet zu einem moslemisch kontrollierten Territorium gemacht und es ist daher auch sicher anzunehmen, dass viele von ihnen, wenn nicht sogar die meisten von ihnen ? jedoch sicherlich mehr als 33 ? von verschiedenen Behörden befragt worden sind und sie ihre Aussagen darüber gemacht haben, was sie beobachtet hatten.
Zusätzlich haben wir einen Grund zu glauben, dass sich mindestens sieben ähnliche Aussagen, die die Beobachtungen entlang der Rückzugsroute beschreiben, in den Akten der Human Rights Watch befinden.1 Es wurde eine Nachfrage an die Human Rights Watch geschickt, um diese Aussagen zu erhalten, jedoch habe sie nicht geantwortet.
Aber sogar die ziemlich karge Datenbank von 33 Zeugen offenbart ein dramatisches Abbild von heftigen Kämpfen und schweren menschlichen Niederlagen und Opfern entlang der Rückzugsroute der Truppen.
GEFECHTSSCHAUPLÄTZE UND GESCHÄTZTE OPFERZAHLEN
Kamenica
Ademovi? ?eval: 200-250
Ali? Hasan: 6 Tote, 7 Schwerverletzte
Dedic Sulejman: Grosse Anzahl Toter und Verwundeter
Hasanovi? Sead: ?Viele? Leichname beobachtet, mindestens 100 in der Nähe des Baches
Jusufovi? Azmir: 300 Tote, 100 Verwundete
Kova?evi? Sdik: Ca. 200 Todesopfer
Memi?evi? Nurif: 2000-3000 Tote
Muminovi? Behudin: 6 Leichen
Muratovi? Kadrija: ?Tausende? von Toten
Osmanovi? Ramo: Einige hundert Tote und 300-400 Verwundete
Rami? Sado: Ungefähr 1000 Opfer
Salki? Abdulah: Einige hundert Opfer
Konjevic Polje
Ademovi? Bekit: ?Viele Leichen?
Ali? Melvid: Viele Tote und Verwundete entlang der Strasse nach Baljkovica
Smajlovi? Muhamed: Ungefähr 500-1000 Tote
Lipanj
Hasanovi? Sead: ?Viele tote Körper?
Sandici
Muminovi? Behudin: Sah ein Massengrab von ungefähr 500 Leichen
Smajlovi? Muhamed: Geschätzte 200 Tote
Zukanovi? Bego: Sah 5 sterben; später ?mehrere? Getötete
Gebiet um Jadar
Jusufovi? Azmir: Einige Tote, keine Schätzung
Buljin
Avdi? Enver: 1000 Opfer
Kova?evi? Sadik: 30 Opfer
Mehanovi? Hasmir: Ungefähr 100 Tote
Osmanovi? Nazif: 100 Tote und viele Verwundete
Rami? Sado: 50 Opfer
Smajlovi? Muhamed: 30 Tote, 45 Verletzte
Wald nahe Buljin
Mehanovi? Hasmir: 20 tote Männer
Gebiet um Susnjar
Mustafi? Husejn: ?Hunderte von Opfern?
Baljkovica
Dedi? Sulejman: Leichen und unangenehmer Geruch
Haki? Nermin: Sah Männer umgebracht werden, keine Schätzung
Mehanovi? Hasmir: 5 tote Soldaten und Zivilisten
Mustafi? Husejn: 5 Tote
Salki? Abdulah: Auf der Strasse von Kamenica, einige Hundert Leichen
Smajlovi? Muhamed: Viele schwarze und aufgedunsene Körper
Suceska
Alic Melvid: Erschossen durch die Artillerie, keine Todesopferschätzung
Kravica
Ademovi? ?eval: ?Viele Tote und Verwundete?
Husi? Ramiz: 12 Suizide
Kadri? Midhat: ?Grosse Anzahl Getöteter?
Memi?evi? Nurif: ?Viele Leute? getötet und verstümmelt in Artilleriebeschuss
Mustafi? Husejn: ?Viele Tote und zerstümmelte Körper?
Ori? Fadil: ?Einige Hundert? Todesopfer
Kaldrmica
Halilovi? Suljo: 1000 Tote und einige hundert Verwundete
Udrc-Baljkovica-Strasse
Salihovi? Selvid: ?Einige hundert Leichen?
Crni Vrh
Haki? Nermin: Beobachtete, wie Männer entlang der Strecke von Srebrenica umgebracht wurden
Snagovo
Ademovi? ?eval: Tote Körper und viele Verwundete
Dedi? Sulejman: Grosse Anzahl von Toten, welche einen unangenehmen Geruch von sich geben
Jusupovi? ?efik: 18 Getötete
Osmanovi? Nazif: ?Viele Tote und Verwundete?
Jaglic
Halilovi? Osman: Hörte von vielen Toten und Verwundeten
Muratovi? Kadrija: 3 Tote und viele Verwundete
Dorf Siljkovic
Halilovi? Osman: Hörte, dass es dort 30 Tote und 42 Verwundete gab
Dorf Pervani
Memi?evi? Nurif: 6 Tote
Velja Glava
Rami? Sado: 20 Tote
Lolici-Strasse
Memisevi? Nurif: 200 Tote
Cerska
Avdi? Enver: Ungefähr 100
Unbekannte(r) Ort(e)
Ali? Hasan: Ungefähr 1000 Opfer, 8 km von Kamenica
Efendi? Mensur: Beobachtete Dutzende von Leichen entlang der Strecke Halilovi? Osman: Beobachtete 30-40 Leichen und 20 Suizide
Husi? Ramiz: 44 Körper, 10 Verletzte
Jusupovi? ?efik: ?Hunderte von toten Moslems? im Wald
Kova?evi? Sadik: Ungefähr 300
Kadri? Midhat: Ungefähr 500 Getötete
Muratovi? Kadrija: Tote und verstümmelte Leichen im Wald
Ori? Meho: 70 Tote
Sal?inovi? Sadik: 6 Tote
Vejzovi? Gadafi: ?Hunderte von toten Körpern? im Wald
Muminovi? Sejdalija: 5 Tote an einem Ort und ?eine beträchtliche Anzahl? von Todesopfern und Verwundeten an einem anderen
Eine zusammenfassende Beurteilung von diesen Todesfällen wird am Ende gemacht werden. Offensichtlich müssen diese Beobachtungen und Schätzungen mit grosser Vorsicht behandelt werden und sie sollten nicht zu hoch bewertet werden, da deren Wahrheit möglicherweise nicht komplett nachgewiesen werden kann. Aber sie zeigen einen gewaltigen Eindruck von regelmässigen Zusammenstössen und enormen menschlichen Verlusten, verursacht durch diese Aufeinandertreffen. Diese Verluste müssen mit einem juristischen Charakter versehen werden und ebenfalls ihren eigenen separaten Platz auf dem Konto der Opferanzahl erhalten.
VI. Die Gegenwart von Minenfeldern auf dem Weg der Armee
Bei unserer ersten Informationsquelle über die Armee und ihre Verluste durch die 33 Aussagen der Überlebenden, finden wir Hinweise auf das Vorhandensein von Minenfeldern und zu den Opfern, die durch sie verursacht wurden. Die folgenden moslemischen Zeugen erwähnen ausdrücklich Minenfelder:
Hasanovi? Sead: Geäusserte Furcht vor Landminen
Jusufovi? Azmir: Durchgang auf die moslemische Seite musste entmint werden
Efendi? Mensur, Memi?evi? Nurif, Husi? Ramiz: Überquerten ein Minenfeld mit einer grossen Gruppe
In Wahrheit war der Rückzugsweg der Truppe so verseucht mit Minenfeldern, dass gemäss dem Militärexperten der Anklage, Richard Butler, die Überbringung der Überreste der durch die Minen Getöteten in gesicherte Gebiete erschwert war ?wegen dem Ritus und der Minenbedrohung?.1
Zusätzlich zu den Aussagen der Truppenüberlebenden gibt es ebenfalls einen offenkundigen Protokolleintrag eines Belegschaftsmitglieds der 28. Division, welcher auf das Vorhandensein von Minen verweist. Es wird dabei festgestellt:
?Die Truppe brach von Jaglic auf und Vejz ging durch das Minenfeld bei Buljina, wobei er sie klar mit Kleidungsstücken markierte. Vejz führte die Truppe und wir gingen alle nach Udrc. Der Stab der Division, der Präsident der Gemeinde, Osman SULJIC, Ejuf GALIC und ich waren hintendran.?2
Serbische Quellen beziehen sich auch ausdrücklich auf das Vorhandensein von Minenfeldern. Das Folgende ist eine Übersicht:
[1] In einer direkten Rückmeldung zum oben erwähnten moslemischen Report, kam ein Bericht am 13. Juli 1995 über den Befehl der Lage der Drina Truppe heraus:
?Am 12. Juli diesen Jahres, um 1945 Uhr, wurde ein Funknetz von einer Einheit der 28. Division aktiviert; während des Morgens, ungefähr um 0500 Uhr, kam diese Einheit über unser Minenfeld in den Bereich der /?Ravni Buljim/ bei der Verbindungsstelle zwischen den Milic und Bratunac Brigaden.?1
[2] Im gleichen Stil ist das Vorhandensein von Minenfeldern auf der Minenfeldkarte der Bratunac Brigade markiert, welche als Beweisstück der Anklage im Blagojevic Prozess präsentiert worden ist.2
[3] Während die Minenfeldkarte der Bratunac Brigade die Orte der Minen behandelt, musste die moslemische Truppe in der ersten Phase ihres Marsches diese durchqueren. Es gibt daher auch einen Beweis, dass die Gefahr, die von den Minen ausging, unvermindert anhielt, wenn sie die Zuständigkeitszone der Zvornik Brigade weiter im Norden erreichte.3 Die Tatsache, dass es im Gebiet der Zvornik Brigade Minenfelder gab, mit welchen sich die Truppe auseinander setzen musste, wurde von Brano Djuric bestätigt, einem Mitglied aus der Technik-Abteilung der Zvornik Brigade. Er behauptete ebenfalls, dass er die Skizzen der Minenfeldstandorte gemacht habe.4
[4] Die Tatsache, dass die Zvornik Brigade einen Vorrat von Minen besass, ist dokumentiert.5
[5] Ein Eintrag, vorgenommen vom Militärpolizei-Kommandanten Ljubisa Borovcanin, zeigt auf, dass die Grenzzone der Enklave vermint war und dass ein Pfad gereinigt werden musste, um den serbischen motorisierten Streitkräften den Zugang zu erlauben: ?Zwischen 0500 und 0630 Uhr reinigten Pioniere der Bratunac Brigade, angeführt von Kapitän GAVRIC, eine Passage durch ein Minenfeld oder durch Gruppen von Minen in Richtung Budak oder sofort um die Zuti Most-Potocari-Strasse. Mitglieder der ersten Kompanie der Zvornik Spezial-Polizeieinheit, angeführt durch einen Pionier der Bratunac Brigade, brachen durch die gereinigte Passage in Richtung Potocari auf, um die Bedingungen für die Einführung von Eisenwaren zu ermöglichen. Als Arbeitskräfte dorthin gebracht wurden, trat ein Pionier auf eine PROM/gegen Personen gerichtete kräftige Splittermine/-1. Er wurde in die Bratunac Klinik gebracht, wo er starb. In gewisser Hinsicht verlangsamte dieser Vorfall den Vormarsch.?6
Wiederum wird erwähnt, dass die Minen so zahlreich waren, so dass sie sogar serbische Opfer verursachten.
[6] Der Sicherheits- und Nachrichtenoffizier der Bratunac Brigade, Momir Nikolic, berichtet, dass er über die moslemische Truppenbewegung informiert war ?durch Minenfelder durch die Kampflinien in Richtung Konjevic Polje.?1 Es sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass Nikolic ein Zeuge der Anklage ist und dass die ?Tatsachenaussage?, als diese Behauptung gemacht worden ist, durch ihn in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft verfasst wurde.
[7] Es gibt ebenfalls einen Report der Zvornik Brigade, datiert auf den 8. Juli 1995, über ?Minenfeld-Unterhalt ? in Bearbeitung?, was logischerweise die Existenz von Minenfeldern im Verantwortungsbereich der Brigade impliziert.2
[8] Die Tatsache, dass die Srebrenica Enklave von Minenfeldern umgeben war, wurde von Radenko Ubiparipovi? im Verlaufe des Ausschussverfahrens des Amerikanischen Immigrationsgerichtes bestätigt, wo er aussagte: ?Es gab Minen rund um die sichere Zone herum. Auf beiden Seiten lagen Minen.?3
[9] Der Überfluss an Minen und Minenfeldern wurde ebenfalls durch den Zeugen der Anklage DP?105 beim Blagojevi? Gerichtsverfahren bestätigt. Er sagte, dort seien ?viele Minenfelder?4, einige der Minenfelder bestanden bereits aus früheren Kämpfen her,5 und dass Minenfelder im Gebiet Konjevi? Polje vorhanden waren,6 was bedeutend sein dürfte, wegen der vielen Personen, die die Konjevi? Polje Strasse überquerten und die enormen Verluste, die durch sie verursacht worden sind. Dieser serbische Zeuge bemerkt wiederum an, dass sogar die serbischen Streitmächte, welche die Minen gelegt hatten, nur langsam vorankamen mit Dislozierungen, um die moslemischen Truppen angreifen zu können, da ?das zu überquerende Terrain sehr unzugänglich war, und da waren zusätzlich noch die Minenfelder.?7 Er sagte ebenfalls erstaunlicherweise, dass ?dieses Gebiet Minenfelder enthielt, deren Ort wir nicht kannten. Dies ist auch der Grund dafür, weswegen wir Einschränkungen für gewisse Strassen erhielten, zum Beispiel Dorfstrassen und ähnliche Zonen.?8
[10] Oberst Nedeljko Trkulja sagte in seiner ICTY Befragung aus, dass am 16. Juli 1995 entschieden wurde, ein Korridor als Passage für die moslemischen Truppen zu bilden. Daher wurde ein Pfad für sie durch die Minenfelder geräumt.1
[11] Zoran Jovanovi? sagte ebenfalls im Zusammenhang mit der Enklave Umzäunung aus, dass ?zuvorderst an der Verteidigungsfront Minenfelder waren. Und es würde viel Zeit beanspruchen, dieses Gebiet davon zu reinigen, die Minen zu entfernen, sie davon abzuhalten, dort hindurch zu gehen. Wir mussten in mindestens einem Abschnitt von diesem Feld die Minen entfernen, um die Truppen passieren zu lassen.?2 Diese Empfehlung galt für serbische Truppen, die in Richtung Srebrenica unterwegs waren, aber selbstverständlich wurde dasselbe Prinzip auch umgekehrt angewendet.
Des Weiteren bezieht er sich auf das Vorhandensein von ?Minenfeldern überall, sowohl vor unserer Verteidigungsfront als auch vor derjenigen des Feindes ? niemand wagte eine angemessene Durchsuchung des Geländes.?3
Zusammenfassend erscheint als undiskutierbar, dass Minenfelder existierten auf den Pfaden der sich zurückziehenden Truppen. Es gibt Zeugen aufgrund unterschiedlichster Quellen, dass die Truppen in den Kontakt mit Minenfeldern kamen und dass einige der Verluste sich auf die Minen zurückführen lassen. Es gibt ebenfalls Beweise, dass die Minen in solchen Unmengen und über grosse Distanzen verstreut waren, dass sogar die serbischen Streitkräfte, die sie selbst gelegt hatten, zu grösster Vorsicht verpflichtet waren und sogar Verluste erlitten von ihren eigenen Minen.
VII. Berichte über die erlittenen Verluste der sich zurückziehenden moslemischen Truppen
Nachdem der Beweis aufgezeigt worden ist, dass die moslemischen Truppen, die sich von Srebrenica zurückgezogen haben, in Kämpfe verwickelt worden sind, dass sie zahlreiche Minenfelder überqueren mussten und dass sie beachtliche Verluste hinzunehmen hatten, ist es an der Zeit die Meinungen von Zeitgenossen und erfahrenen Beobachtern aufzuzeigen bezüglich des Ausmasses dieser Verluste.
VII- Berichte über erlittene Verluste der sich zurückziehenden moslemischen Armee
Nachdem Beweise vorgelegt worden sind, dass die sich von Srebrenica zurückziehende moslemischen Truppe in einen Kampf verwickelt worden ist, dass sie zahlreiche Minenfelder überqueren mussten und dass sie zugegebenermassen einen erwähnenswerten Verlust erlitten haben, ist es an der Zeit, die Meinungen von einigen Zeitgenossen und erfahrenen Beobachtern darzulegen bezüglich des Ausmasses dieser Verluste.
1.Die aktuellste zuverlässige und verfügbare Quelle zu diesem Thema ist der schriftliche Bericht vom 17. Juli 1995 eines UN Beamten in Tuzla, Edward Joseph, welcher an Michel Moussalli und an das UNPROFOR Büro in Tuzla gerichtet ist. Joseph bezieht sich in seinem Bericht auf die Ankunft von ?serbischen Männern? in Tuzla und kommentiert dies folgendermassen: ?5000 bis 6000 kamen letzte Nacht in das vom BiH 2 Korps kontrollierte Gebiet im südlichen Sapna (16. Juli).? Dann erläutert er: ?Bis zu 3000 wurden auf dem Weg dorthin getötet, die meisten durch Minen und BSA Angriffen. Eine unbekannte Anzahl wurde gefangen genommen. Einige begingen Selbstmord. Wiederum eine unbekannte Menge ging nach Zepa.?1
2.In der Beweisführung im Popovi? Verfahren betonte der Militärexperte der Anklage, Richard Butler, dass er keine Analyse über die Militärverluste von Bosnien-Herzegowina erstellt hätte.2 Er verneinte namentlich die Frage der Verluste studiert zu haben, welche die Truppen erlitten haben könnten aufgrund der Landminen.3 Er verneinte ebenfalls eine Zählung der militärischen Operationen durchgeführt zu haben, welche ebenso die Verluste auf moslemischer Seite hätten verursachen können.4 Im Kreuzverhör gab er den gemischten Charakter der Armee zu und ihren Status als legitimes Ziel.5 Butler gestand auch ein, basierend auf seinem ?Wissen bezüglich der Situation, dass die Zahl [der Opfer] für jeden einzelnen Kampf hoch war.?6 Auf den Druck hin, seine eigene denkbare Schätzung der Truppenverluste in Bezug auf diese Kampfaktivitäten darzustellen, antwortete Butler: ?Ich bin mir keiner exakten Zahl bewusst, aber die spezifische Zahl von 1000 bis 1.2000 tönt vernünftig, in Bezug auf den Kampfzusammenhang, dessen ich bewusst bin.?1 Er beschränkte diese Verlustschätzung auf die Zeitspanne vom 12. bis 18. Juli 1995.2
2.Weitere Schätzungen sind im ?UNMO HQ Lagebericht?, datiert auf den 18. Juli 1995, vorhanden.3 Dieser wurde durch einen gewissen Hauptmann Hassan verfasst. Es ist offensichtlich ein Lagebericht über das gesamte Bosnien-Herzegowina, welcher Berichte von UNPROFOR Beobachtern zusammenfasst, die in den unterschiedlichsten Gebieten des Landes positioniert waren. Auf Seite 19, unter dem Titel ?Andere bedeutende/relevante Informationen?, werden Berichte von der Zone um Srebrenica zusammengestellt. Dabei wird ausgesagt, dass vom 10. bis 11. Juli zwischen 12’000 und 15’000 Männer die Enklave verlassen hatten, wobei von denen rund 3000 bewaffnet waren. Es wird geschätzt, dass 3000 ?durch Minenfelder, Heckenschützen und Hinterhalte mit der BSA getötet worden sind.? Es wird dabei auf einen typischen BSA Hinterhalt in Konjevi? Polje verwiesen. Ein Kommentar wurde dabei hinzugefügt, dass diese Zahlen gerne im Zusammenhang mit den tatsächlich sich Zurückziehenden und Bewaffneten übertrieben worden seien und diese Menge durch zehn geteilt werden müsste. Keine Erklärung wird hingegen für diese Empfehlung der drastischen Reduktion dieser Ziffer gegeben, welche durch Befragungen mit Armeeüberlebenden erhoben werden konnten, und genauso wenig ist ein Grund ersichtlich, diesem Hinweis Folge zu leisten.
Gerade im Falle von Berichten von direkt Beteiligten im Marsch von Srebrenica nach Tuzla ist grosse Vorsicht geboten im Zusammenhang mit den von fremden Beobachtern und Experten angegebenen Zahlen. Aber sogar ihre Schätzungen der Armeeverluste belaufen sich auf 1000 bis 3000. Sogar wenn die niedrigere oder eine mittlere Zahl akzeptiert würde, würde dies immer noch eine beträchtliche Menge von menschlichen Verlusten darstellen, die durch die Moslems erlitten werden mussten während der relevanten Zeitspanne. Diese Zahl müsste von dem Opfertotal von Srebrenica, welche angeblich im Verstoss gegen das Kriegsgesetz und Kriegsverhalten exekutiert worden sind, abgezogen werden.
JULI 1995; Zeugenaussagen der Mosleme in Srebrenica (0046?45151)
[Bericht über legitime Verluste der moslemischen Truppen]
Jasarevic, Fehim #92
12.7.1995: Kamenica, am Abend; die Serben eröffneten das Feuer, er schätzt ungefähr 5000 Getötete
Jusufovic, Azim #93
13.7.1995: Kamenica, er sah ungefähr 300 Getötete unter dem Beschuss der Serben
Muhic, Azem #97
12.7.1995: Ungefähr 3500 Tote als Resultat des Beschusses durch die Serben im Gebiet von Kamenica
Mustafic, Idriz #100
12.7.1995: Um 0900 Uhr greifen die Serben bei Buljim an, er sah 60-80 Leichen.
13.7.1995: Nachdem eine 10’000 Mann starke Truppe in Konjevic Polje angekommen ist [gezählt vor und nach der Überquerung der Strasse], überquerte die Truppe den Fluss [Name unbekannt], in welchem es ?viele Ertrunkene? hatte, weil das Überqueren in der Nacht stattfand
Ridzic, Ramo #101
11.7.1995: Eine erste Truppe von 1000, viele von denen waren bewaffnet, kamen im Gebiet um Buljim-Nova Casaba in einen Hinterhalt und in der Folge des serbischen Angriffs wurden ungefähr 700 getötet
Salihovic, Jusuf #102
Um den 13.7.1995 herum: In der Nähe von Baljkovica sah er ungefähr 100 Leichen, weitere 50 in einem Bach
Salihovic, Safedin #103
11. oder 12.7.1995: Während die Truppe die Konjevic Polje Strasse überquerten, wurden mindestens 500-600 getötet
Sinanovic, Sabrija #106
Kein Datum: Bei Baljkovica wurden bei einem Beschuss ungefähr 100 getötet und 100 verwundet
Stocevic, Mirza #109
11. oder 12.7.1995: Bei Buljin wurde eine moslemische Truppe angegriffen, der Zeuge war an der Spitze der Truppe und konnte nicht sehen, wie viele Opfer es gab, jedoch wurde ihm durch andere erzählt, dass ?die Opfer in die Hunderte gingen?
Suljic, Mevludin #110
12.7.1995: Hinterhalt bei der Konjevic Polje Strasse ? 400 bis 500 Getötete
Orlovic, Sahin #129
12.7.1995: Serbischer Angriff bei Siljkovici-Kamenica: ?Viele Tote?
13.7.1995: Er sah ?Hunderte Toter und Verwundeter? in der Nähe des Siljkovac Flusses
Basic, Adem #63
12.7.1995: In der Nähe von Kamenica wurden in einem serbischen Hinterhalt ?Hunderte getötet? und noch mehr verwundet; ungefähr zwei Stunden später wurden aufgrund eines serbischen Beschusses ungefähr 100 getötet; später starben im Gebiet um Kamenica ungefähr 1500
Basic, Husejn #68
13.7.1995: sie wurden durch die Serben in einen Hinterhalt gelockt, ungefähr 1000 wurden an diesem Tag umgebracht
Cosic, Muharem #72
13.7.1995: Bei Jadar in einen Hinterhalt, 500-600 Getötete
14.7.1995: Bei Baljkovica in einen Hinterhalt, 150 Getötete
Dautovic, Osmo #74
Kein Datum: Bei Buljim, ?Hunderte? Getötete im Hinterhalt
Analyse der moslemischen Truppenverluste aufgrund der Minenfelder
sowie Kampfaktivitäten
Am 12. Juli 1995, einen Tag, nachdem die serbischen Streitkräfte Srebrenica eingenommen hatten, verliess eine Truppe aus Soldaten und Zivilisten aus geschätzten 12?000 bis 15?000 Personen zu Fuss das Territorium der Enklave in einem versuchten Ausbruch durch das gebirgige Terrain, um das moslemisch kontrollierte Terrain in Tuzla zu erreichen, ungefähr 60 km im Nordosten. Auf dem Weg dorthin hatte die Truppe verschiedene militärische Gefechte mit den serbischen Streitkräften und sie mussten einige Verluste beklagen. Gemäss einigen Aussagen von Truppenüberlebenden, welche Tuzla zu erreichen vermochten, ist das Ausmass der beigefügten Verluste der Truppe ? hauptsächlich aufgrund von Minenfeldern, Meinungsunterschiede innerhalb der Truppe und Hinterhalte durch serbische Truppen ? nachzuvollziehen.
Aussagen über Truppenverluste durch internationale Beobachter vor Ort, die Einsicht in die örtliche Situation hatten, sind ebenfalls vorhanden. Es wird daraus die Schlussfolgerung gezogen, dass, solange kein exaktes Abbild der Tatsachen möglich ist, die Truppenverluste erheblich waren und in die Tausende gingen. Unter dem Sichtpunkt des internationalen Rechts sind erlittene Kampfverluste von gemischten Truppen, bestehend aus Soldaten sowie Zivilisten, als legitim zu erachten, insbesondere da sich die Opferzahl implizit mit den Schätzungen der Opfer aufgrund der serbischen Exekutionen verbindet.
Die gebührende Aufmerksamkeit muss dieser Hauptquelle der Todesopfer auf moslemischer Seite geschenkt werden, welche weder als Massaker noch als Genozid qualifiziert werden kann.
1* Präsident des holländischen historischen NVO Srebrenica Projekts, ansässig in Den Haag, Niederlande.
Meinung des Militärexperten der Anklage, Richard Butler: ?Ich würde denken, dass gemäss meiner Situationskenntnisse die Anzahl [der Opfer, die sich auf rechtmässige Militärgefechte beziehen ? SK] sehr hoch ist für jegliche Art von militärischen Vorgängen,? Popovi? et al., Protokoll, 23. Januar 2008, S. 20250, Zeilen 23?25.
2. Die Referenznummern sind EDS [Electronic Disclosure System], ICTY Dokumenten-Datenbank.
3. 20244, Zeilen 19?25 und S. 20245, Zeile 1.
4. Monitor, 19. April 2001; ERN Nummer 06038344.
5. S. Fussnote 4.
6. S. Fussnote 4.
7. Popovi? et al., Protokoll, 23. Januar 2008, S. 20243.
8. Popovi? et al., Protokoll, 23. Januar 2008, S. 20244, Zeilen 7?18.
9. [1] Ekrem Salihovi?, Tuzla, 24. Juli 1996.
[2] Mensur Memi?, Tuzla, 24. Juli 1996.
[3] Ramiz Masi?, Tuzla, 3. Juli 1996.
[4] Senad Grabovica, Tuzla, 24. Juli 1996.
[5] Muhamed Matki?, Gornja Tuzla, 19. Juli 1996.
[6] Dr. Ilijaz Pilav, Vogo??a, 24. Juli 1996.
[7] Ramiz Be?irovi?, ?ivinice, Juli 1996.
10. Popovi? et al., Protokoll, S. 20252, Zeilen 17?20 und 24?25 und S. 20253, Zeile 1.
11. ERN Nummer 0308?3682.
12. ERN Nummer 0308?3838.
13. Blagojevic und Jokic, OPT Beweisstück 617.
14. Es ist ebenfalls wichtig, das Vorhandensein von Minen in den Gegenden der Zvornik Brigaden zu dokumentieren, weil beim Kreuzverhör der Militärexperte der Anklage, Richard Butler, die Darstellung festsetzte, dass ?wir fähig waren zu schlussfolgern, dass, hauptsächlich betreffend Zvornik, bei den Individuen, welche aus diesen Hauptmassengräbern waren und weiteren dazu assoziierten Opfern ? keine Charakteristika von Kampfverletzungen angetroffen wurden, sondern in Tat und Wahrheit wiesen sie die Charakteristika auf von Opfern aus Verbrechensschauplätzen,? Popovi? et al., Protokoll, S. 20250, Zeilen 6?10.
15. Blagojevic und Jokic, 15. Juli 2004, Protokoll, S. 11?963?11?979.
16. ERN Nummer 0084?6748.
17. ERN Nummer 0308?2252.
18. ERN Nummer R042?7397.
19. ERN Nummer 0081?1224.
20. Ausschussverfahren des Amerikanischen Einwanderungsgerichts, in Sachen Radenko Ubiparipovic, Akte A75 067 541, S. 132.
21. Blagojevic und Jokic, 3. Juni 2004, Protokoll, S. 10’265.
22. Am selben Ort, S. 10?264.
23. Am selben Ort, S. 10?222.
24. Am selben Ort, 1. Juni 2004, S. 10’075.
25. Am selben Ort, 1. Juni 2004, S. 10’082.
26. ICTY Befragung mit Nedeljko Trkulja, 28. September 2005, S. 10.
27. Blagojevic und Jokic, 25. Mai 2004, S. 9868.
28. Am selben Ort, S. 9869.
29. ERN Nummer R043?3424.
30. Popovi? et al., Protokoll, S. 20248, Zeilen 24?25, S. 20249, Zeilen 1?2.
31. Am gleichen Ort, S. 20248, Zeilen 1?5.
32. Am gleichen Ort, S. 20243, Zeilen 17?22.
33. Am gleichen Ort, S. 20244, Zeilen 22?25 und S. 20245, Zeile 1.
34. Am selben Ort, S. 20250, Zeilen 23?25.
35. Am selben Ort, S. 20251, Zeilen 6?8.
36. Am selben Ort, S. 20251, Zeilen 12?14.
37. ERN Nummer R003?8723.
38. Die ERN Nummer bezieht sich auf den Referenz-Code des Dokuments, welcher in der EDS-Datenbank [Electronic Disclosure System] des ICTY verwendet wird.
Der moslemische Kommandant Nesib Buric erklärte in der bosnischen Zeitung “Dani” (Ausgabe vom 18.01.1999) folgendes:
“In meinem Bataillon starben 280 von 320 Soldaten während des Krieges. Wofür kämpften wir? Ich weiß, dass sie jetzt versuchen, die Menschen von Srebrenica zu demütigen und das Gerücht zu verbreiten, dass wir angeblich nicht kämpften, sondern dass wir getötet wurden, als wir aus Srebrenica davonrannten. Niemand kann leugnen, dass es in der Gemeinde von Srebrenica 2 000 begrabene Kämpfer gibt. Niemand kann leugnen, dass wir ein großes, freies Territorium eingerichtet haben”
Und der US-Amerikanische Journalist Jared Israel schrieb am 20. 07. 2000 im Daily Telegraph (?Five years on and the lies continue?):
“Als die Serben Srebrenica einnahmen, versuchten die Terroristen, durch den Wald zu flüchten, um das von Islamisten dominierte Tuzla zu erreichen. Feuergefechte wüteten die ganze Nacht. 2 000 Terroristen wurden getötet. Später verbreiteten Politiker und westliche Medien die Lüge, bis zu 8 000 wehrlose Kriegsgefangene seien hingerichtet worden, aber die Beweislage ist erdrückend, dass sie im Gefecht gestorben sind ? oder flüchteten.”
” Bis heute wurden etwa 6.500 Ermordete aus Massengräbern exhumiert. Davon konnten bislang 4.000 identifiziert und 3.214 auf dem Friedhof der Gedenkstätte Potocari-Srebrenica beigesetzt werden. ”
Das ist Unsinn. Insgesamt wurden von Haager Ermittlern weniger als 2000 Tote in einem Radius von 50 Km um Srebrenica gefunden, was exakt zur Zahl der Gefechtstoten passt. Zwar geben die sogenannten Haager Ermittler an, dass von den gefundenen Toten etwas mehr als 400 Augenbinden oder Fesseln trugen, jedoch kann das keine unabhängige Institution bestätigen, da serbischen und anderen Ermittlern der Zugang in das Gebiet verweigert wurde. Und in Potocari wurden bisher ca. 2400 Tote beigestzt, darunter aber auch mehrer hundert Tote, die bereits 1993 während Gefechten bei Han Pjesak und Konjevic Polje umgekommen sind (“Sarajevo versucht, Beweise zu Manipulieren”, Junge Welt vom 11.07.2005).
Srebrenica Forensics: 1919-1923 Victims in Total
Dr. Simi? Takes Hague?s Forensic Evidence Apart
Dr. Ljubi?a Simi?, pathologist and forensic expert who had full access to the Hague Prosecution?s forensic evidence in relation to the alleged ?Srebrenica massacre?, found the scientific evidence of the Srebrenica hoax: the total number of victims, the number of the executed victims, the time of death and the causes of death tell a story that is entirely different from the official myth.
In September 2009, Srebrenica Historical Project, an NGO based in Netherlands with a purpose of ?creating a comprehensive and contextual, as opposed to a selective, record of the violence between the communities in that area? in 1992-1995, together with the Belgrade-based Serbian Sabor Dveri, organized a round table discussion in Banja Luka.
A comprehensive report by the forensic specialist and pathologist Dr. Ljubi?a Simi? ? member of the Srebrenica Historical Project ? presenting detailed scientific analysis of the forensic evidence gathered by the Hague Tribunal in the case of July 1995 Srebrenica ?massacre?, was by far the most illuminating part of the discussion.
As an expert member of the defense teams of Serbs accused by the Hague prosecution of committing or taking part in ?Srebrenica genocide?, Dr. Simi? was handed all the forensic evidence Hague prosecution possesses in relation to the case.
Hague Tribunal?s evidence consists of 3,568 autopsy reports, after the forensic examination was performed by the Western specialists (no Serb experts, medical or other were allowed to witness the investigation, uncovering of the ?mass graves? or autopsies, even though the entire process was taking place on the territory of the Serb Republic in Bosnia) on remains gathered from 13 mass graves (primary, secondary, tertiary, etc) in the area covering a 40-50 kilometers diameter around the town of Srebrenica.
The Number of Autopsy Reports Does Not Equal the Number of Bodies
The first thing Dr. Simi? noted is a common misconception, that 3,568 autopsy reports equal 3,568 bodies, which is not the case, even though the Hague Tribunal insists on treating it so.
Pointing out that 75% and above of the bodily remains can be regarded as one (whole) body, Dr. Simi? has found that around half of the total number of the Hague?s Srebrenica post-mortem reports are based on only few bones ? in many cases just a single bone or bone fragment ? which, simply put, ?does not allow for any meaningful forensic conclusions to be drawn?.
In order to establish with acceptable precision the number of persons alleged Srebrenica mass graves contained, Dr. Simi? counted the right and left femur bones, starting from the hypothesis that the femur is one of the sturdiest skeletal components and that the number of these bones is therefore one of the most reliable indicators of how many individuals were in fact buried. The results of his analysis show the presence of 1919 right and 1923 left femur bones.
Based on this analysis, Dr. Simi? concluded that the total number of victims in all thirteen Srebrenica mass graves is well under 2,000 ? woefully short of the magical number of 8,000, aggressively propagated by the State Department ever since 1995.
Secondly, the forensic evidence wielded by the Hague prosecution is not accompanied by the DNA analysis, so it is entirely impossible to scientifically determine if these are remains of Bosnian Muslims, Serbs, Croats, Turks, Albanians, Arabs or some other ethnic group, or to ascertain the actual identity of the victims, save for the fact the remains belonged to the males.
Next, Dr. Simi? found that most of remains analyzed by the NATO specialists do not allow for forensic conclusions as to the causes of death and therefore cannot be verified as remains of the victims of the execution, nor can they serve as a proof of a war crime or a massacre in a court of law.
He also noted that even though it takes 5-10 years for the human corpse to completely decompose, many of the remains taken out of a number of ?Srebrenica mass graves? in 1996, for example, less than a year after the alleged Srebrenica ?massacre? took place, were in a state of total decomposition, making the alleged time of death (July 1995) a scientific impossibility.
442 Executed Victims of Unknown Identity
After analyzing all the autopsy reports and the Hague?s Srebrenica forensic data, Dr. Simi? was able to divide them into five groups, ?to make the results as analytically accessible as possible?. The results are as follows:
1. The first group consists of 442 bodies on or about which blindfolds and/or ligatures were found, which indicates that those persons were executed.
2. There are 655 bodies which show bullet inflicted injuries and based only upon that finding it is impossible to conclude whether they might have been executed or were killed during combat activity or committed suicide.
3. In relation to a certain number of victims [477] it would be reasonable to conclude that they were not executed because of the presence of shrapnel and other metal fragments which are not bullet related. That pattern of injury is consistent with combat activity, not with execution, as the cause of death.
4. For 411 bodies it was impossible to determine whether or not death was caused by execution because those bodies were incomplete. In this group we also find bodies which did not exhibit any traces of projectiles of any kind, and for that reason also the cause of death could not be determined.
5. A significant percentage of the reports, 44,4 %, or a total of 1583, consists of only a few bones. If we take into account that a body consists of more than 200 bones, then it is clear that the reports in this category were useless for drawing conclusions of any kind. That is also suggested by the fact that in 92,4% of the reports in this category, even prosecution forensic experts refrained from making a determination of the cause of death.
“Von den 40.000 Zivilisten überlebten mindestens 8.372 die Torturen nicht”
Noch so ein Unfug. Die ursprüngliuche Vermisstenliste – die jedoch laut vielen Beweisen arg manipuliert wurde – umfasste die Namen von 7100 Leuten. Darunter sind jedoch mindestens 2000 Gefechtstote. Weitere 3000 dieser “Vermissten” beteiligten sich 1996 in diversen europäischen Staaten als Flüchtlinge während der von der OSCE organisierten Wahlen. Das sind bereits 5000 Leute, die unmöglich im Sommer 1995 exekutiert wurden. Es geht jedoch noch weiter. Die Vereinigung der bosnisch-serbischen Kriegsveteranen gelangte zu einer aus moslemischen Quellen stammenden Liste, die fast 1000 Namen von moslemischen Kämpfrn umfasst, die bereits Jahre vor dem Fall Srebrenicas umgekommen sind, obwohl auch sie auf der “Vermisstenliste” drauf sind:
http://de-construct.net/?p=756
Und eine Belgrader Institution, geleitet Von Prof. Milivoje Ivanisevic, befasste sich mit den aus moslemischen Quellen stammenden Listen der Deserteure der moslemischen Armee während des Krieges. Dabei fand er die Namen von 500 bereits lange vor 1995 desertierten moslemischen Soldaten, die jedoch ebenfalls auf der “Vermisstenliste” gelandet sind. Veröffentlicht werden die Namen dieser Deserteure demnächst im Internet.
Und das beste zum Schluss. Eine moslemische Institution in Bosnien, deren Direktor Herr Mirsad Tokaca ist, gab unlängst in Banja Luka zu, dass er und sein Teasm in der Umgebung von Srebrenica weitere 500 Lebende finden konnten, die ebenfalls auf der sogenannten Vermisstenliste drauf sind:
http://www.nezavisne.com/dogadjaji/vijesti/56600/Tokacin-tim-pronasao-500-zivih-Srebrenicana.html
Zählt man das alles zusammen, so bleinem beim besten Willen keine “Tausende von Toten”, die 1995 hätten Opfer der serbischen Armee sein können.
Ja die bösen, bösen holländischen UNO-Soldaten. In Srebrenica befanden sich damals mindestens 8000 bis auf die Zähne bewaffnete moslemische Soldaten. Diese hatten zwischen 1992 und 1995 mehrere Tausend Serben in der Region Birac, in der auch Srebrenica liegt, ermordet und verletzt. Die 450 Blauhelme hätten also gegen Tausende bewaffnete moslemische Kämpfer antreten und diese vor den paar hundert Serben beschützen sollen. Der holländische Blauhelmsoldat Marco van Hees äussert sich zu diesen absurden anschuldigungen wie folgt (aus Vec?ernje Novosti, 3.9.2008):
?Die Fo?deration Bosnien und Herzegowina hat den Rechtsstreit um die Anklage gegen Holland wegen der angeblichen Versa?umnisse unserer Einheit verloren.? [...] ?Sie haben uns angeklagt, aber solange wir an verschiedenen Punkten in und um Srebrenica stationiert waren, ist niemand von den Moslems umgekommen!? [...] Im konkreten Fall vom Juli 1995 ha?tten 450 Soldaten der holla?ndischen Einheit, die schlecht bewaffnet war, die gesamte hochgeru?stete 28. Division der moslemischen Armee, die ca. 10 000 Ka?mpfer umfasste, ?verteidigen? sollen! ?Weshalb haben sie sich nicht selber verteidigt? Ich habe mich immer gefragt, weshalb alle die Moslems beschu?tzen, niemand aber die Serben.? [...] ?Unsere Stu?tzpunkte befanden sich in zersto?rten serbischen Do?rfern, so z. B. in Zalazje. Wir konnten uns selbst davon u?berzeugen, welche bestialischen Verbrechen die Moslems an den Serben veru?bt haben. In unserer Einheit dienten junge Burschen von 19 und 20 Jahren, die auf eventuelle Kampfeinsa?tze u?berhaupt nicht vorbereitet waren. Es war schlimm fu?r uns, als uns jene angezeigt haben, denen wir fast zwei Jahre lang geholfen haben. Jene, die uns Essen und Benzin gestohlen, uns verflucht und verletzt haben [...]. Wir sind nicht schuld daran, dass sie die Schlacht verloren haben. Unser Auftrag lautete, dass wir sie ?vor den Serben beschu?tzen sollen?, und sie haben uns angegriffen. Einen unserer Soldaten haben sie geto?tet und mehrere verletzt!? [...] Keiner der holla?ndischen Soldaten hat jemals ein an moslemischen Zivilisten begangenes Verbrechen oder eine Vergewaltigung gesehen oder auch nur davon geho?rt. Jene Soldaten, welche in den Bussen waren, die die Frauen und Kinder von Potoc?ari nach Tuzla gefahren haben, ko?nnen besta?tigen, dass seitens der Serben keine Verbrechen und Morde begangen wurden. Auch die anderen, die in Kalimanic?i stationiert waren, ko?nnen besta?tigen, dass sie keine To?tungen von Moslems gesehen haben. Dafu?r gab es Kriminelle unter den Moslems von Srebrenica selbst [...].
Als wir nach Hause zuru?ckgekommen sind, gab es in den holla?ndischen Medien einen regelrechten Wettstreit darum, wer uns mehr anschwa?rzt in der Feststellung, dass ausgerechnet wir fu?r die Ereignisse in Srebrenica verantwortlich sein sollen. Wir wurden von unserer Regierung angegriffen wie auch von allen staatlichen Institutionen. Zahlreiche Angeho?rige unserer Einheit, mindestens 100, sind damals komplett durchgedreht! Sie wurden verru?ckt. Einige von ihnen haben sich umgebracht! Wir erhielten nie eine moralische Unterstu?tzung oder Anerkennung fu?r unseren Dienst unter den Moslems. Der Großteil unserer Soldaten ist wegen der psychischen Probleme momentan arbeitsunfa?hig. Dazu kommt noch, dass mehr als 90 Prozent der Soldaten vor der Abreise nach Bosnien keine abgeschlossene Ausbildung hatten.
Die Story mit den bisher ausgegrabenen 6500 und den identifizierten 4000 aus Srebrenica ist ein ausgemachter Unfug. Bis vor wenigen Jahren konnten in GESAMT Bosnien erst etwas mehr als 7000 Tote identifiziert werden.
Vermisste: Bisher über 7.000 Opfer in Bosnien-Herzegowina identifiziert
Traurige Gewissheit über das Schicksal Vermisster
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Traurige Gewissheit über das Schicksal Vermisster
In Tuzla haben sich am 26. April Vertreter einer internationalen und der nationalen Vermisstenkommissionen getroffen. Tags zuvor wurde vereinbart, ein gesamtstaatliches Institut zur Suche Vermisster zu gründen.
In Tuzla haben sich Vertreter der Internationalen Kommission zur Suche Vermisster (ICMP) mit Vertretern der beiden Vermisstenkommissionen aus den beiden Entitäten von Bosnien und Herzegowina getroffen. Der Vorsitzende der ICMP, James Kimsey, erklärte, das Projekt des ICMP stelle den ersten Versuch weltweit dar, die genaue Zahl der Vermissten nach einem militärischen Konflikt festzustellen. “ICMP hat über 68.000 Blutproben genommen, die über 25.000 vermissten Personen zugeordnet werden können. Wir haben 14.300 Knochenreste analysiert und 11.481 einzelne DNA-Profile erhalten. Wir haben ferner 10.005 DNA-Untersuchungen für die Zuweisungen abgeschlossen und dadurch 7.254 Opfer identifiziert.”
Besonderer Zeitpunkt
Der Besuch des Vorsitzenden der ICMP in Bosnien und Herzegowina stellt eine wichtige Unterstützung für die Bemühungen zur Suche nach Vermissten dar. Besondere Bedeutung wird dem Besuch beigemessen, weil er einen Tag nach der Unterzeichnung eines Vertrages zwischen den zuständigen Institutionen und der Zentralregierung stattfindet, nach dem ein staatliches Institut zur Suche nach Vermissten gegründet werden soll.
Über ethnische Grenzen hinaus
Der Vorsitzende der föderalen Kommission zur Suche Vermisster, Amur Masovic, betonte, dass das Institut sehr verantwortungsbewusst arbeiten werde, und das nicht nur im Interesse der einen oder anderen ethnischen Gemeinschaft im Lande. “Das Institut wird gegenüber den Angehörigen der vermissten Personen verantwortlich sein, und zwar völlig unabhängig davon warum, wann und wo sie gestorben sind. Das heißt, unsere Kollegen aus Banja Luka werden genauso verantwortlich für die Opfer von Srebrenica sein, wie wir aus der Föderation von Bosnien und Herzegowina für die Opfer von Ozren,” so Masovic.
Vorbeugung gegen widersprüchliche Interpretationen
Der Vorsitzende der Vermisstenkommission der Republika Srpska, Milan Bogdanic, glaubt, dass die Schaffung eines gemeinsamen gesamtstaatlichen Instituts erhebliche Vorteile hat. “Vor allem ist es natürlich ein vorrangiges humanitäres Problem, aber auch ein strafrechtliches Problem. Der Politisierung der Daten über Opfer durch verschieden interpretierte Opferstatistiken kann so vorgebeugt werden,” sagte Bogdanic. Gerade wegen widersprüchlicher Interpretationen der Zahl der Opfer gibt es in Bosnien und Herzegowina gerade jüngst wieder vermehrt Spannungen. Schließlich gibt es und nach Angaben des ICMP auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien seit der Kriege der 90er Jahre noch immer über 20.000 Vermisste.
Zoran Matkic
DW-RADIO/Bosnisch, 27.4.2005, Fokus Ost-Südost
Der holländische General Hans Couzy schrieb in seinem Buch ” Mijn jaren als bevelhebber” (Amsterdam 1996), dass es in Srebrenica keinen Völkermord gegeben hat.
Ingesamt neunzig holländische Blauhelme haben sich mittlerweile zu Wort gemeldet, die in Den Haag während des “Prozesses” gegen Radovan Karadzic ebenfalls bestätigen wollen, dass es in und um Srebrenica keinen Völkermord gegeben hat:
“Dutch soldiers to testify for Karadzic?, Radio Netherlands, 23.8.2008
Und in einer Ausgabe der holla?ndischen Zeitung NRC Handelsblad (24.7.1995) werden gleich mehrere Holla?nder zitiert, die die Serben entlasten:
Soldat Karel Mulder: Vieles, was man u?ber die Serben sagt, ist Blo?dsinn. [...] Ich war drei Tage lang unter den Flu?chtlingen, und die Serben haben sie gut behandelt.
Soldat Arnold Blom: Als wir in der Enklave patrouillierten, wurde von den Moslems serbisches Feuer provoziert. Sie schossen u?ber uns dru?ber und wollten damit erreichen, dass die Serben ei- nen von uns treffen, damit man ihnen fu?r die Außenwelt wieder den schwarzen Peter zuschieben kann.
Kommandant Tom Karremans bezeichnete im gleichen Artikel die serbische Einnahme Srebrenicas als korrekte milita?rische Aktion.
Auf der anderen Seite gibt es eine a?ußerst interessante Aussage des holla?ndischen Kommandanten Captain Schouten (Het Parool, 27.7.1995):
Jeder plappert jedem nach, aber niemand bringt handfeste Beweise. Ich stelle fest, dass man in Holland um jeden Preis beweisen mo?chte, dass ein Vo?lkermord veru?bt wurde. [...] Wenn Hinrichtungen stattgefunden haben, dann haben die Serben das verdammt gut versteckt. So glaube ich nichts davon. Am Tag nach Srebrenicas Zusammenbruch, dem 13. Juli, kam ich in Bratunac an und blieb dort acht Tage lang. Ich konnte gehen, wohin immer ich wollte. Mir wurde jede Hilfe gewa?hrt, nirgends wurde ich angehalten.
Der Daily Telegraph schrieb damals über die Bosnisch-islamistische Propaganda (Tim Butcher, ?Serb Atrocities in Srebrenica are unproved?, Daily Telegraph, 24.7.1995:
Die bosnische Regierung verschlimmerte die Leiden der moslemischen Flu?chtlinge, die aus Srebrenica flohen, absichtlich, um Druck auf die internationale Gemeinschaft auszuu?ben, wie Dokumente, die dem Daily Telegraph zur Verfu?gung gestellt wurden, belegen. Zu den Dokumenten geho?ren auch an die Vereinten Nationen gerichtete Anweisungen der Regierung von Alija Izetbegovic? in Sarajevo, die Flu?chtlinge zu Tausenden an einen einzigen Ort zu bringen, statt sie auf die verschiedenen zur Verfu?gung stehenden Zentren zu verteilen. Die daraus resultierenden Fernsehbilder und Medienberichte u?ber das Chaos unter den Helfern, als die Flu?chtlinge im UN-Stu?tzpunkt in Tuzla ankamen, waren darauf ausgerichtet, eine entscheidende internationale Reaktion zu bewirken. Es ist nicht das erste Mal, dass die
Bosnier die Geschehnisse beeinflusst haben.
Nach fu?nf Tagen Befragungen ist es dem Chefermittler der Vereinten Nationen fu?r Untersuchungen u?ber die angeblichen Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit dem Fall Srebrenicas bisher nicht gelungen, Augenzeugen der vermeint- lichen Kriegsgra?uel ausfindig zu machen.
Die Münchner Publizistin Mira Beham erklärt auch gleich, wie denn solche Propaganda überhaupt erst entsteht ( Kriegstrommeln ? Medien, Krieg und Politik, Mu?nchen 1996):
Schließlich wu?rde die ganze Wahrheit u?ber Srebrenica noch beru?cksichtigen mu?ssen, dass der Vorwurf, die bosnischen Serben ha?tten bei der Eroberung der Schutzzone 6 000 bis 8 000 muslimische Ma?nner exekutiert, in Massengra?bern verscharrt und damit das ?gro?ßte Verbrechen nach dem Zweiten Weltkrieg? in Europa begangen, von der amerikanischen Regierung lanciert wurde. Der spa?tere UN-Bericht u?ber das Massaker stu?tzte sich auf diese offiziellen US-Quellen und die von ihnen bereitgestellten Zeugen.
Vor dem Fall Srebrenicas ist es wa?hrend des gesamten Krieges nirgends vorgekommen, dass die Armee der bosnischen Serben irgendwo Tausende Kriegsgegner festgenommen und kriegsrechtswidrig erschossen ha?tte. Nach dem Fall der Stadt ebenfalls nicht. So fiel z. B. kurze Zeit nach Srebrenica auch die Stadt Z?epa. Dabei hat das serbische Milita?r weder Hunderte noch Tausende moslemischer Soldaten exekutiert. So ist in einem Bericht von Raymond Bonner u?ber den Fall der Stadt Folgendes zu lesen (?Conflict in the Balkans: The Refugees; Few Reports of Atrocities After Latest ?Safe Area? Falls?, New York Times, 28.7.1995):
?Wir wurden von den serbischen Soldaten gut behandelt?, sagt Ramiza Kolovac, 29, eine Jurastudentin aus Sarajevo, die gerade ihre Eltern in Z?epa besuchte, als der serbische Angriff begann. ?Wir waren sehr erstaunt?, fu?gt sie hinzu.
Das wäre wahrlich eine seltsame Logik, wenn die Serben in einer Stadt einn Völkermord verübt hätten, dafür aber in einer kurz nach Srebrenica gefallenen Stadt die Leute verschont haben. Aber Logik schien noch nie eine Stärke von der antiserbischen Heilsfront gewesen zu sein.
Damir Saracevic schrieb:
“Natürlich haben die Serben ihre Opfer in Srebrenica, Bratunac und Umgebung gehabt. Die ausführlichen Forschungsergebnisse des Forschungs- und Dokumentationszentrums http://www.idc.org.ba (auch die Archiv der Armee der bosnischen Serben VRS) zeigten, dass von dem serbischen Opfern in dieser Region ca. 120 Zivilisten waren. Diese, wie alle andere Opfer muss man natürlich respektieren und um sie trauern.”
Dieses (moslemische) “Dokumentationszentrum” nennt sich zwar so, hat aber in der Realität mit irgendwelchen Dokumentationen nichts zu tun. In Wirklichkeit verbreitet diese Institution ethnisch motivierte Propaganda. In Klaus Bittermanns Buch “Serbien muss sterbien” erfährt man folgendes über die Vorgeschichte Srebrenicas:
“Als die ersten UN-Konvois in Srebrenica einrollten, feierte man UN-General Morillon als den großen Befreier und zeigte, wie aufgebrachte serbische Frauen vor den Toren Srebrenicas die Lastwa?gen der UN-Blauhelme bespuckten. Kein deutscher Journalist fragte die Serbinnen nach ihren Motiven. Misha Glenny, Balkan- Korrespondent der BBC, und die englische Journalistin Joan Hoey aber haben unabha?ngig voneinander die Vorgeschichte Srebrenicas nachrecherchiert, u?ber die die Medieno?ffentlichkeit damals geschwiegen hat. Der serbischen Belagerung der Stadt ist eine muslimische Großoffensive vorausgegangen, bei der 50 serbische Do?rfer in den beieinander liegenden Gemeinden Srebrenica und Bratunac dem Erdboden gleichgemacht wurden. Mehr als 1 200 serbische Frauen, Kinder und alte Menschen wurden dabei mas- sakriert, es gab u?ber 3 000 Verletzte. Die serbischen Frauen, die sich scheinbar so unmenschlich verhalten hatten, als sie die Hilfskonvois beschimpften, waren selbst Opfer gewesen ? allerdings ohne die Kameras und damit das Mitleid der Welto?ffentlichkeit. Das ist der Mechanismus, durch den die offensichtliche Partei- nahme fu?r eine kriegfu?hrende Seite den Konflikt weiterschu?rt.”
Eine Karte mit diesen zerstörten Dörfern findet man hier:
http://www.srebrenica-facts.com/zerstoerte_serbische_doerfer
Und wem das immer noch nicht ausreicht, der findet hier Bilder dieser zerstörten Dörfer:
http://www.srebrenica-project.com/DOWNLOAD/books/monografija/MonografijaWEB2.pdf
http://www.srebrenica-project.com/DOWNLOAD/books/monografija/MonografijaWEB3.pdf
http://www.srebrenica-project.com/DOWNLOAD/books/monografija/MonografijaWEB4.pdf
Der serbische Pathologe Dr. Zoran Stankovic leitete damals die Untersuchungen über diese Kriegsverbrechen der moslemischen Armee in den Jahren 1992/93. Stankovic und sein Team fertigten ca. 1300 Obduktionsberichte über die serbischen Opfer rund um Srebrenica und Bratunac an. Er fotografierte alle Leichen und verfasste über jeden Toten den entsprechenden Obduktionsbericht an. Er schickte das gesamte Material nach Den Haag, doch dort – so Stankovic – interessierte sich niemand für serbische Opfer.
Das stellte auch Jürgen Elsässer in seinem Buch “Kriegslu?gen ? vom Kosovokonflikt zum Milos?evic?-Prozess” (Berlin 2004) fest:
“Vorsitzender einer UN-Expertenkommission zu den Ereignissen in Srebrenica 1992/93 war Professor Cherif Bassiouni aus Chicago. In seinem Abschlussbericht an den Generalsekreta?r vom 27.5.1994 unterschlug er die von den Serben vorgelegten Beweise fu?r den moslemischen Terror. Wenn man weiß, dass Bassiouni an anderer Stelle die Scharia als ?flexible Rechtsordnung? lobte und ?keinen Widerspruch zwischen dem Konzept des Dschihad und der UN-Charta? entdecken konnte, wird seine Handlungsweise nachvollziehbar.”
An der Seite von Dr. Zoran Stankovic war damals auch der Journalist Zoran Jovanovic aus Vlasenica. Er marschierte, zusammen mit Stankovic und der serbischen Armee, in den Jahren 1992/93 von einem zerstörten serbischen Dorf zum anderen. Dabei fotografierte und filmte er die übelst zugerichteten serbischen Bewohner aus der Region – meist Zivilisten. Auf seinen Fotos und Filmen sieht man geköpfte Personen, massakrierte Frauen, Kinder und alte Menschen, gefolterte, verbrannte und verunstaltete Körper. Männliche Leichen mit abgeschnittenen Glieder, Tote mit herausgschnittenen Augen, Tote mit in die Haut eingeritzten islamischen Symbolen usw. Wie ich von Herrn Jovanovic erfahren habe, so erscheint noch diesen Sommer bei einem Verlag in Freiburg im Breisgau eine Dokumentation über diese scheusslichen Verbrechen. Die Dokumentation wird Bilder der Massaker und der zerstörten Dörfer enthalten, wie auch Bilder der Friedhöfe mit den serbischen Opfern in der Region um Srebrenica. Zudem wird es Fotos des Gedenkraumes in Bratunac und einiger Gedenksteine in Skelani und Kravica geben. Abgerundet wird diese grauenhafte Dokumentation durch die Namensliste der ermordeten Serben. Scheinbar soll diese Dokumentation zusammen mit einer DVD angeboten werden, auf der man zahlreiche weitere Scheusslichkeiten finden kann. Ebenfalls sehr spannend wird die Fotoserie eines deutschen Journalisten sein, der damals eine Woche in der “entmilitarisierten” Stadt Srebrenica verbracht hat. Er begleitete die bestens ausgerüstenen moslemischen Kämpfer während ihren Raub- und Mordzügen in den serbischen Dörfern. Der Höhepunkt sind die Fotos mit den grinsenden islamischen Kämpfern in dem völlig zerstörten serbischen Dorf Kravica, das Anfangs 1992, während der orthodoxen Weihnachten, überfallen wurde. Dabei massakrierten die Moslems zahlreiche serbische Zivilisten, darunter auch alte Frauen.
Das noch zum Thema moslemische Verbrechen in der näheren Umgebung von Srebrenica und Bratunac. Die moslemische Armee aus Srebrenica wütete damals jedoch in der gesamten Region Birac, welche ein Teil des Kantons Podrinje ist.
Nachfolgend die Namen jener Serben, die während des bosnischen Krieges zwischen 1992 und 1995 in der Region Bira?, welche die Gemeinden Srebrenica, Bratunac, Vlasenica, Zvornik, Osmaci, ?ekovi?i und Mili?i umfasst, von moslemischen Truppen getötet wurden. Die Namen wurden der Broschüre “The book of the dead Serbs of Srebrenica and Bira? region” entnommen, die von der in Belgrad ansässigen Organisation “Institute for Research on Suffering of the Serbs in XX c.” (www.serb-victims.org) herausgegeben wurde. Laut den Recherchen des Instituts setzt sich die Zahl der Opfer aus 30% Soldaten und 70% Zivilisten zusammen.
http://www.srebrenica-facts.com/namensliste_tote_serben
Und in der Berliner Zeitung “Junge Welt” war darüber zu lesen (Ju?rgen Elsa?sser, ?3 287 Tote klagen an?, junge Welt, 11.7.2005):
“Den bisher sta?rksten Eindruck hinterließ eine Beilage der gro?ßten serbischen Tageszeitung Vecernje Novosti vom 30. Juni: Auf insgesamt 16 deprimierenden Seiten findet sich eine Aufstellung aller serbischen Opfer in Srebrenica in den Bu?rgerkriegsjahren 1992 bis 1995. Insgesamt 3 287 Personen sind mit Vor- und Nachnamen, Name des Vaters und Alter angegeben. Damit wurde der Propaganda des Westens, die Srebrenica als serbischen Vo?lkermord darstellt und die serbischen Opfer der muslimischen Kriegfu?hrung ignoriert, ein starkes Indiz entgegengestellt.”
UN-Kommandant Thomas J.P. (Thom) Karremans sagte damals während einer Pressekonferent in Zagreb, dass die moslemische Armee in Ostbosnien 192 serbische Dörfer zerstört hat (René Grémaux and Abe de Vries, “The deconstruction of a trauma”, De Groene Amsterdammer, 13 März 1996):
“The Muslims burned 192 villages in Eastern Bosnia,” he declared guilelessly at a poorly prepared press-conference in Zagreb. “Therefore I am saying that in this war there are no ?good guys? and ?bad guys?.” (Dutch UN officer Karremans)
Der moslemische Kriegsfürst Naser Oric, der 1993 vom damaligen moslemischen Präsidenten, Alija Izetbegovic, für diese Massenmorde mit der “Goldenen Lillie” ausgezeichnet wurde, prahlte gegenüber einem Journalisten mit diesen Verbrechen, als er ihm eine Videokassette dieser Verbrechen vorführte.
Hier ein Ausschnitt eines Berichtes der Kanadischen Journalisten Bill Schiller vom “Toronto Star”, der Oric damals in Srebrenica besuchte und sich einen Besto of Serbanabschlacht-Video vorführen liess (?Fearsome Muslim warlord eludes Bosnian Serb forces?, Toronto Star, 16.7.1995):
“Auch wenn die Serben Srebrenica umzingelt hatten, inszenierte Oric? nachts immer noch Kommandou?berfa?lle auf serbische Ziele.
Oric?, ein Krieger, wie man ihn sich blutru?nstiger nicht vorstellen kann, entkam aus Srebrenica, bevor es fiel. Manche glauben, er werde die bosnisch-moslemischen Streitkra?fte in die nahe gelegenen Enklaven von Z?epa und Goraz?de fu?hren. Letzte Nacht bema?chtigten sich diese Streitkra?fte der Panzerfahrzeuge und anderer Waffen der UN-Friedenstruppen, um sich besser zu schu?tzen. Oric? ist ein Furcht einflo?ßender Mann, und er ist stolz darauf. Ich traf ihn im Januar 1994 in seinem Haus im von Serben umzingelten Srebrenica. An einem kalten, verschneiten Abend saß ich in seinem Wohnzimmer und schaute mir eine schockierende Videoversion dessen an, was man wohl Oric?s ?Gro?ßte Erfolge? nennen ko?nnte. Man sah brennende Ha?user, tote Ko?rper, abgetrennte Ko?pfe und fliehende Menschen. Oric? grinste die ganze Zeit hindurch und bewunderte sein Werk. ?Wir u?berfielen sie aus dem Hinterhalt?, sagte er, als einige tote Serben auf dem Bildschirm erschienen. Die na?chste Folge von
toten Ko?rpern war von Sprengko?rpern verursacht worden: ?Wir schossen diese Typen auf den Mond?, bru?stete er sich. Als Bilder einer vom Beschuss gezeichneten Geisterstadt ohne sichtbare Leichen erschienen, beeilte sich Oric? zu verku?nden: ?Da haben wir 114 Serben geto?tet.? Spa?ter gab es Feiern, mit Sa?ngern, die mit wackeligen Stimmen seinen Ruhm besangen. Diese Video- aufzeichnungen waren offensichtlich Erinnerungen an das, was die Muslime fu?r Oric?s ruhmreiche Tage halten. Das war, bevor der gro?ßte Teil des o?stlichen Bosniens fiel und Srebrenica eine ?Schutzzone? wurde, mit UN-Sicherheitstruppen innerhalb der Zone ? und Serben außerhalb. In letzter Zeit jedoch erho?ht Oric? die Zahl seiner na?chtlichen U?berfa?lle. Und aus Mladic?s Sicht war diese angeblich unterdru?ckte Gemeinschaft deutlich zu erfolgreich.”
Oric prahlte also damit, dass er und seinen islamischen Krieger in EINEM EINZIGEN Dorf oder Städtchen 114 Serben ermordet haben. Aber alleine in der näheren Umgebung von Srebrenica haben diese Leute 50 serbische Dörfer zerstört, in Ostbosnien 192. Und da kommt eine moslemische Institution aus Sarajevo und minimiert die serbischen zivilen Opfer auf 120. Das ist echt zum kotzen.
Hier noch eine der zahreichen Zeugenaussagen von serbischen Zivilisten, die diese Massaker überlebt haben.
Slavka Matic?, geboren 1945, beschrieb am 21. Dezember 1992 in Bratunac den Angriff auf das Dorf Bjelovac (?Memorandum on War Crimes and Crimes of Genocide in Eastern Bosnia (communes of Bratunac, Skelani and Srebrenica) committed against the Serbian population from April 1992 to April 1993? (UN-Dokument A/46/171 und S/25635, 20.6.1993):
“Ich war in der Schule von Bjelovac bescha?ftigt, als ungefa?hr um 6.00 Uhr am fru?hen Morgen die Moslems einen Angriff starteten.
Es fielen Schu?sse aus allen Himmelsrichtungen, aber hauptsa?chlich aus der Richtung der Drina (Fluss) und der Hu?gelausla?ufer von Kunjevac sowie aus der Richtung der moslemischen Do?rfer Piric?i und Biljac?a. Ich bemerkte eine große Gruppe mit Gewehren bewaffneter Ma?nner. Sie trugen zerknitterte Mu?tzen auf ihrem Kopf, hatten Rucksa?cke auf ihren Schultern, trugen blaue Kleider und hatten orangefarbene Ba?nder um den Kopf gewickelt. Ich schaffte es nicht, mein Haus zu erreichen. Es ist etwa 1 km von der Schule entfernt, meine Kinder und mein Mann waren zu Hause.
Die Moslems to?teten meinen Mann Radivoje Matic? und meine To?chter Svetana (27) und Gordana (25). Sie versuchten, das ganze Haus in Brand zu setzen, indem sie drei Bomben zu?ndeten, nachdem sie meine ganze Familie umgebracht hatten. Wenn sie die Dorfbewohner to?teten, setzten sie sogleich ihre Ha?user in Brand. Ich konnte niemanden erkennen, ich war zu weit vom Geschehen weg. Bogdana Ilic?, Frau des Milun von Vojna bei Srebrenica, wurde verwundet, als sie meinen Kindern zu Hilfe eilen wollte. Um ihr Leben ka?mpfend, to?tete sie den Moslem, der zuvor meine Familie umgebracht hatte. Ich sah den verwundeten Radosav Vuc?etic? nahe bei einem Heuhaufen. Boraka Petroc?ic? lag daneben, aber ich weiß nicht, wer die beiden verwundet hatte. Ich sah, wie der verwundete Cvjetko Lukic? in Richtung Drina getragen wurde, damit ihm Erste Hilfe geleistet werden ko?nne; aber die Moslems waren schon dort, um die Verwundeten zu to?ten, wa?hrend diese auf Hilfe hofften. An diesem Platz erschossen sie Milisav Ilic? und verwundeten Stojan Ilic?, wa?hrend er die Verwundeten transportierte. Als Ilija Ilic? dort ankam, ero?ffnete er das Feuer und konnte die Moslems fu?r eine Weile auf Distanz halten. Am rechten Ufer der Drina, auf jugoslawischem Boden, wurden Milivoje Vucetic? und 5 weitere Zivilisten durch die Kugeln von Scharfschu?tzen verletzt, die das Feuer von einem Punkt aus ero?ffneten, der als ?Bunarevi? im moslemischen Dorf Biljac?a bekannt ist. Ich weiß, dass Vidoje Ilic?, Milovan Simic? und Mladjen Bedeljkovic?, alle aus Sikiric?, beim U?berqueren des Flusses auf einem Boot verletzt wurden, wa?hrend sie Erste Hilfe empfangen sollten.”
Und in einem anderen Interview, das für ein Buch verwendet wurde, sagte Frau Matic (Ljiljana Bulatovic?-Medic?, “Krici i opomena”, Belgrad 2008)
“Ich war an dem Tag außerhalb unseres Hauses. Als ich zuru?ckkam, fand ich meine Familie massakriert vor der Tu?re liegen. Was soll ich jetzt machen? Alles, wofu?r ich 25 Jahre lang gearbeitet habe, haben diese Monster an einem Tag zersto?rt. Ich mo?chte, dass die Verantwortlichen bestraft werden. Sie ermordeten alles und jeden, den sie in ihre Ha?nde kriegen konnten, egal ob Frau oder Mann, alt oder jung. Sie to?teten auch Kinder. An einem einzigen Tag haben sie in meinem Dorf 109 Menschen ermor- det. Veru?bt haben dieses Verbrechen Naser Oric?s Truppen. Ich mo?chte, dass die Wahrheit u?ber das Leiden unserer Lieben bekannt wird. Man soll wissen, wie viele von ihnen ermordet wurden und auf welche Weise.”
Der gute Herr Ruch. Kein Wunder dankte ihm das grösste moslemische Propagandablatt “Oslobodenje” dafür, dass er die Propaganda der Islamisten ungefiltert in die Welt trägt:
http://www.politicalbeauty.de/center/Vita_Ruch.html
Und seine engen Kontakte zur wohlwollend klingenden Lobby-Institution “Mütter von Srebrenica” sind auch bezeichnend.
holocaustleugner klingen erstaunlich ähnlich.
buenaventura durruti: “holocaustleugner klingen erstaunlich ähnlich”. Mit solchen hirnrissigen Vergleichen versuchen sich indoktrinierte Menschen unliebsame Wahrheiten vom Hals zu halten. Das kommt daher, weil das angelogen werden oft einfacher ist als das hinterfragen. So gesehen ist das eine bequeme, wenn auch gefährliche Haltung. Mit solch infantilen Parolen können Sie sich natürlich viel Arbeit vom Hals halten, weil Sie sich gar nicht erst anstrengen müssen.
da ist aber jemand getroffen.
Es ist ekelhaft 77 und zeugt von absoluter politischer, juristischer und historischer Ahnunglosigkeit, auch was die Tatbestände, und Tatumstände der Auslegung im Völkerrecht betrifft, was du komisch entstellende Kopie hier sonst so schreibst.
Ekelhaft, einfach nur ekelhaft “Durruti”. Eigentlich lohnt es überhaupt, auf deine wirklich völlig inhaltlich ahnlungslosen Kommentare hier zu antworten, nur, Lügenverkäufern, die ohne Kenntnis und ohne Gefühl plappern und plappern, gehört gewaltig widersprochen.
das verkaufen sie jetzt aber nicht als inhaltliche auseinandersetzung, oder?
buenaventura durruti. Ihr Vergleich mit den Holocaustleugnern ist aber auch geschmacklos. Wissen Sie denn nicht, dass die Serben, nebst den Juden, während des Zweiten Weltkriegs zu den Hauptopfern von Völkermorden gehörten? Googlen Sie mal nach “Jasenovac”. Und wussten Sie nicht, dass gerade an den Serben in der Region um Srebrenica zwischen 1992 und 1995 abscheuliche Massenverbrechen verübt wurden?
Haben die Juden etwa während zwei Kriegen massenweise Deutsche massakriert? Sind nach dem Holocaust etwa massenweise Juden von der Todesliste auf deutschen Wählerlisten wieder aufgetaucht, wie das mit den Moslems in Bosnien der Fall war? 1996 beteiligten sich etwa 3000 moslemische Bosnier in Europa an von der OSCE organisierten Wahlen, obwohl sie auf der Srebrenica-”Vermisstenliste” drauf waren. Der britische Journalist Jonathan Rooper verlangte von der OSCE nach einer Erklärung für diesen Skandal. Die erste Ausrede war folgende: Man komme nicht mehr an die Wählerlisten heran, um dem Fall nachzugehen! Eine Superausrede für eine Institution wie die OSCE – nicht? Später verglich die OSCE die Wählerlisten von 1997 mit der Vermisstenliste und erklärte, man habe nur wenige Namen gefunden, die identisch sind. Die 3000 Männer beteiligten sich jedoch 1996 an den Wahlen, nicht 1997! Dan folgte die dritte Ausrede: Moslemische Behörden hätten alte Wählerlisten von 1991 für die Wahlen von 1996 verwendet und hätten damit Wahlbetrug begangen. Das kann alleine schon deshalb nicht sein, weil es auf der Wählerlisten von 1996 zahlreiche Jahregänge gab, die 1991 noch gar nicht wahlberechtigt gewesen sind! Zuden hätte die OSZE gegen die verantwortlichen moslemischen Politiker wegen Wahlbetrugs vorgehen müssen, was jedoch nie geschah. Abgesehen davon wurden diese Wahlen 1996 von der OSCE überwacht. Wahlbetrug war also gar nicht möglich, da niemand ohne gültigen Personalausweis wählen gehen kann.
Und sind während des Zweiten Weltkriegs etwa ein Drittel bis ein Viertel der vermissten Juden während Gefechten umgekommen? Über dreissig moslemische Zeugen bestätigten nämlich, dass die moslemische Armee nach dem Fall Srebrenicas, als sie sich von Srebrenica nach Tuzla durchschlug, während der Gefechte mit dem serbischen Militär zwischen 2000 und 3000 Mann verloren hat. Die Analyse wurde ja weiter oben gepostet.
Und haben die Juden etwa falsche Statistiken über die Gesamtzahl der Juden in Deutschland gefälscht? Moslemische Behörden bestätigten 1994 in einem Dokument nämlich, dass sich in Serbrenica knapp 27’000 moslemische Bosnier aufhalten, und nicht 40’000 bis 45’000, wie die internationalen Medien und das islamische Regime von Alija Izetbegovic damals behaupteten. Das Dokument finden Sie weiter oben ebenfalls.
Und haben jüdische Behörden damals etwa jene Juden auf die Opferliste getan, die bereits vor dem Zweiten Weltkrieg aus Deutschland geflüchtet sind? Moslemische Behörden haben nämlich die Namen von ca. 500 Deserteuren, auf die Vermisstenliste” getan, die bereits vor 1995 geflüchtet sind.
Und haben die Juden etwa nach den Zweiten Weltkrieg lebende Juden in Deutschland gefunden, die auf der Opferliste ebenfalls drauf sind? In Bosnien wars jedenfalls genau so. Eben erst hat der Moslem Mirsad Tokaca in Banja Luka zugegeben, dass er und sein Team weitere 500 lebende Menschen von der Vermisstenliste in der Region um Srebrenica ausfindig gemacht hat.
Welchen Sinn ergibt also Ihr absolut geschmackloser Vergleich mit den Holocaustleugnern? Müssen Sie solch grotesken Unsinn schreiben, nur weil bei Ihnen eine argumentative Not herrscht? Ich würde die Holocaustleugner eher mit den Serbenhassern gleichsetzen, da beide aus dem gleichen Holz geschnitzt sind.
buenaventura durruti schrieb: “das verkaufen sie jetzt aber nicht als inhaltliche auseinandersetzung, oder?”. Wollen Sie etwa ihren plumpen Holocaustleugner-Vergleich als inhaltliche Auseinandersetzung verkaufen? Machen Sie sich nicht lächerlich, gehen Sie lieber auf die vorgebrachten Argumente ein.
Der Journalist George Pumphrey schrieb über Srebrenica (aus “Konkret Nr.8, August 1999):
Jede neue “Generation” von Spekulationen, unbewiesenen Berichten und auch absichtlichen Fälschungen baut auf vorhergehenden “Generationen” von Spekulationen, unbewiesenen Berichten und absichtlichen Fälschungen auf. Und mit jeder neuen “Generation” von Lügen werden die Lügen der vorangehenden “Generation” zu unumstößlichen Wahrheiten. Viele dieser Gerüchte und Spekulationen werden als Teil einer gezielten Desinformationskampagne von interessierten Geheimdiensten, Public Relations Agenturen und Sensationsjournalisten in die Welt gesetzt und solange widerholt, bis sie als gesicherte Wahrheiten gelten. Wer nach Quellen fragt, ist ein Sympathisant von Völkermördern
Der letzte Satz trifft den Nagel auf den Kopf.
Hier etwas für die ganz eifrigen, die ach so gerne das Wort “Völkermord” herumkeifen:
Jasenovac – das jugoslawische Auschwitz und der Vatikan
Dedijer, Kampfgefährte und Biograph Titos, Mitglied der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Belgrad, Belgrader Professor für Zeitgeschichte und Gastprofessor u.a. an den Universitäten Michigan, Harvard, Stanford, Princeton, Yale, Paris (Sorbonne), Manchester und Stockholm, wurde in der BRD vor allem als Präsident des Russell-Tribunals bekannt, das 1978/79 unter seinem Vorsitz die westdeutschen Berufsverbote verurteilte. In diesem Buch, seinem letzten großen Werk, legt er umfassend und erstmalig für Europa Dokumentationsmaterial über das bis dahin unbekannteste Massenverbrechen während des Zweiten Weltkriegs vor: die Ausrottung von 800.000 orthodoxen Serben durch Handlanger der katholischen Kirche. Unglaublich, aber bewiesen. Ein Tabuthema, über das zu schreiben sich bisher erst Karlheinz Deschner traute. Was Exilkroaten-Terror und Nachkriegsgeschichtsfälschung bislang verhindern konnten: hier ist es endlich wieder zugänglich.
Aus der Einleitung des Herausgebers:
“… im katholischen Kroatien, dem ‘Reich Gottes’, wurden alle, die nicht dem katholischen Glauben angehörten – in der Mehrheit orthodoxe Serben – gezwungen, zum Katholizismus zu konvertieren. Diejenigen, die sich weigerten – wie aber auch zahlreiche bereits Konvertierte – wurden ermordet, meist nach langen Folterungen, wobei das Abschneiden von Nase, Ohr oder anderen Körperteilen bzw. das Ausstechen der Augen an der Tagesordnung war. Man schnitt Kinder aus dem Leib der Schwangeren und köpfte sie anschließend, zerstückelte Menschen vor den Augen naher Angehöriger, ließ diese das dabei verspritzende Blut sogar noch mit einer Schüssel auffangen etc., um nur einige wenige Grausamkeiten als Beispiele aufzuführen. Diese Metzeleien nahmen solche Ausmaße an, daß sogar deutsche Nazis, die diesbezüglich auch nicht gerade zartbesaitet waren, protestierten.
Ist schon diese geschichtliche Tatsache in unseren Breiten wenig bekannt, so entzieht sich ein anderer Fakt völlig der Kenntnis: die maßgebliche Beteiligung des Vatikans an diesen Massakern.”
“Um dem Vatikan das Eingeständnis zu erleichtern und die fehlenden Eintragungen in die Geschichtsbücher nachzuholen, hat der Ahriman-Verlag jetzt diese Dokumentensammlung über den Serben-Holocaust vorgelegt, die den Schuldanteil des katholischen Klerus und der vatikanischen Hierarchie bis hinauf zu Pius belegt.”
Die Zeit
“‘Unerwünschte Bücher zum Faschismus’, von denen hier Band 1 vorliegt, gäbe es noch viele zu schreiben, wenige werden aber ebensoviel Sprengstoff enthalten wie dieses … Eine Chronik des Grauens, akribisch mit Dokumenten belegt.”
ORF, Dr. Peter Huemer
“Über die Greueltaten der Ustascha schrieb der Tito-Biograph Vladimir Dedijer 1988 ein Buch. Es brach in Jugoslawien erstmals mit einem Tabu …”
Der Spiegel
http://www.ahriman.com/buecher/dedijer.htm
So, wo bleibt jetzt das Geschrei unserer Vorzeigehumanisten, die sich so gerne mit Völkermorden befassen? Reichen 800’000 Tote, damit jetzt einige Vööööööölkermooord herumschreien? Los, los, verurteilt das, aber avanti.
das leid der serben unter den nazis (und der ustasa) hat mit srebrenica äußerst wenig zu tun. es ist auch überhaupt keine frage, dass es im jugoslawischen bürgerkrieg keine unschuldige seite gibt . trotzdem ist die links-nationalistische leugnung eines massenverbrechens in srebrenica (ob man das nun völkermord nennt oder nicht ist, s.o., eine frage der auslegung des juristischen tatbestandes, zwei dazu berufene gerichte haben das so bestätigt; auf einer sehr juristischen ebene kann man darüber streiten – moralisch kommt es einer relativierung gleich, dies weiterhin zu tun) nicht weniger abscheulich als die leugnung des holocaust: srebrenica ist gut dokumentiert, wer sich mal durch die zeugenaussagen und urteile des kristic-verfahrens gearbeitet hat, sollte das auch anerkennen (übrigens ist ja kristic im ergebnis vom vorwurf des völkermords – stattdessen beihilfe – freigesprochen worden, weil ihm der entsprechende eigene vorsatz selbst nicht nachgewiesen wurde, so jedenfalls die berufungsinstanz). rein strukturell unterscheidet sich übrigens die hier vorgebrachte “argumentation” zur widerlegung eines massenverbrechens in srebrenica nicht von der leugnung des holocaust, insbesondere nicht in der angeblich so hieb und stichfesten widerlegung einzelner statistiken und aussagen (dass dabei bspw die wiedergabe der angaben von erdemovic sinnentstellend selektiv ist, verwundert nicht).
Klar hat Jasenovac etwas mit Srebrenica zu tun. Dr Hunderttausendefache Massenmord an den Serben damals interessiert heute kaum jemanden, während die Ereignisse von Srebrenica von gewissen Interessensgruppen völlig falsch und verzerrt wiedergegeben werden. Die gleichen Kreise vertuschen und verharmlosen die Vorgeschichte Srebrenicas von 1992 und 1995. In Sachen Srebrenica ist gar nichts dokumentiert, bis auf 2000 grösstenteils Gefechtstote. Der Rest stammt aus der Schule jener Menschen, die davor bereits 250’000 tote Bosnische Moslems erfunden haben. Heute geben moslemische Institutionen auf einmal zu, dass es wohl eher 98’000 Tote auf allen Seiten gegeben hat, davon ca. 30’000 Serben und Kroaten. Recherchen von George Kenney, ehemaliger Mitarbeiter des Statedepartement in den USA, zeigen jedoch auf, dass diese “neue” Zahl vermutlich auch einiges überhöht ist. Und gerade der “Prozess” gegen General Krstic war die reinste Farce, wie folgender Bericht der Medienanalyse International eindrücklich aufzeigt:
Das ICTY contra Krstic: wie in den Haag Wahrheit und Recht “funktionieren”:
Auszug aus dem Urteil:
486.In this case, it is undisputed that thousands of Bosnian Muslims, residing or taking refuge in Srebrenica, were murdered during the period of 12-19 July and , in particular, that varying size groups of men were summarily executed on several sites within the jurisdiction of the Drina Corps.1122 These mass executions were not challenged by the accused.1123
487.The Trial Chamber concluded that almost all of those murdered at the execution sites were adult Bosnian Muslim men and that up to 7000-8000 men were executed.1124
{Hervorhebungen von mir, A.H.} Links ein Auszug aus dem Krstic-Urteil, zu einem nicht gerade unwesentlichen Punkt: ob nämlich der Angeklagte (abgesehen von seiner individuellen Schuld/Beteiligung) überhaupt anerkennt, daß ein Verbrechen geschah.
Relevant insofern – stellen Sie sich vor, Sie ständen vor einem Gericht, des Mordes angeklagt – und man präsentiert Ihnen Beweise dafür, daß jemand tot ist. Sie werden das wohl auch nicht bezweifeln. Nur ob dieser Tote zum fraglichen Zeitraum und am fraglichen Ort starb, ob er überhaupt ermordet wurde, wie, durch wen, und was Sie damit zu tun haben sollen – das ist wohl etwas, was nachzuweisen wäre. Stünden Sie vor Gericht. Und wäre es ein wirkliches Gericht.
Jedenfalls wurde ich stutzig, als ich las, Krstic habe die Massenexekutionen in/bei Srebrenica nicht in Zweifel gezogen – obwohl genau das in der politischen Diskussion durchaus geschieht.
1123 – See in particular the cross-examination of the accused, T. 6489.
Zur Anmerkung 1123 erscheint in der faszinierenden (und Wissenschaftlichkeit vortäuschenden) Software des ICTY nebenstehender Fenstertext
22 Q. You can go ahead and have a seat.
23 Now, the 3.500 to 4.000 victims that you noted reading about in
24 the UN report, do you have any reason to believe that those numbers
are 25 not accurate regarding the people that were murdered by the VRS after the
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1 fall of Srebrenica?
2 A. I cannot claim that that number is correct.
3 Q. You contest it?
4 A. I’m not contesting it, but I cannot assert that that is the right
5 number.
6 Q. You saw the exhumation evidence. Are you contesting that the
7 bodies that were found in the graves are victims of Srebrenica?
8 A. I’m not contesting the graves. As I have already said, I learnt
9 for the first time about those gravesites in the course of this trial when
10 the Prosecution produced evidence before this Trial Chamber.
11 Q. Do you believe or do you have any evidence to believe that any of
12 those victims recovered from those exhumations were battle casualties?
13 A. Probably. I personally have no evidence on the basis of my
14 previous knowledge, but what has been presented here in court is
15 evidence.
16 Q. Do you have any indication that the people that were found in
17 those graves were battle casualties?
18 A. The indications can be found solely on the basis of the evidence
19 presented here.
20 Q. So you do not contest the exhumation evidence in any way?
21 A. I am not contesting it.
22 Q. Now, did you know that the Branjevo Military Farm was an asset of
23 the Zvornik Brigade?
24 A. At the time, I had no knowledge that the Zvornik Brigade had a
25 farm in Branjevo. It was not at all within the framework of my
activities
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1 or responsibilities.
Am 27. Oktober 2000, und das ist leicht zu finden in den Unterlagen des ICTY, stellte – unter dem Vorsitz des Richters Rodrigues – Staatsanwalt Mr. McCloskey Herrn Krstic nebenstehende Fragen:
ob Krstic einen Grund habe, die Anzahl der in UN-Dokumenten benannten Toten zu bezweifeln.
Krstic wird also NICHT danach befragt, ob er selber eine bestimmte Anzahl von Morden begangen habe oder sie zu verantworten habe oder auch nur davon wisse. Er wird – quasi als sei er Sachverständiger – einzig dazu befragt, ob seiner Ansicht nach UN-Dokumente richtig seien.
Er wird nach seiner MEINUNG gefragt und nicht nach Fakten /Faktenwissen.
Und Krstic sagt, er wisse es nicht, ob die Zahlen korrekt seien. Auch bezweifele er nicht die Gräber. Nur habe er von denen erst im Verlauf des Prozesses erfahren.
In Zeile 11 wieder eine Fangfrage: ob Krstic GLAUBE, es handele sich um Gefechtstote?
Krstic antwortet wieder mit einem “Vielleicht”. Er habe kein persönliches Wissen – aber man habe hier Beweise präsentiert. Krstic verhält sich also kooperativ und korrekt, als handele es sich um ein echtes Gericht. Er sagt entsprechend seiner Rolle als Angeklagter und Zeuge in eigener Sache, was er weiß und was nicht, und hütet sich, Beweise und Schriftstücke der Anklage bzw. des Gerichts zu bewerten.
Er bezweifelt nicht die Beweise bzgl. der Existenz von Gräbern.
Das tut in der Sachdebatte über Srebrenica übrigens niemand.
Nur: wer in den Gräbern liegt (rund um Srebrenica wurden schon 1993 weit über 1000 bosnische Serben ermordet, der Bürgerkrieg hatte viele Opfer an vielen Stellen zu verschiedenen Zeiten gefordert, und die Exhumierer sagten, die Leichen seien bewegt worden – von wem? wann?), dazu macht Krstic keine Aussage. Auch nicht zur Zahl.
Auch nicht, ob es Ermordete oder Gefechtstote sind, die da gefunden wurden.
Es ist auch nicht sein Job, seine Unschuld durch eigene Exhumierungen, eigene Sachverständige, eigene Untersuchungen zu belegen und so die Anklage zu widerlegen, und selbst wenn es das wäre (beim ICTY scheint das so zu sein): er könnte dies ja nicht.
Wesentlich ist die Fragestellung des Gerichts. Es geht im gesamten Prozess um die Frage der ERMORDUNG der Männer von Srebrenica. Würde Mr. McCloskey DANACH fragen (also z.B.: “Haben Sie irgendeinen Beweis, Indiz o.ä., daß die Toten von Ihren Leuten ermordet wurden?”) erhielte er von Krstic ein klares NEIN. Stellte er die Gegenfrage (also “Können Sie beweisen, daß Ihre Männer die Toten NICHT ermordet haben?”) erhielte er eine klare Absage, daß Krstic als Angeklagter wohl schwerlich derartiges beweisen könne – aber daß es Indizien (Wahlunterlagen etc.) für das Lebendigsein von einer Vielzahl der angeblichen Toten gebe.
NUR DANACH fragt Mr. McCloskey nicht. Er fragt danach, worum es NICHT geht (ob es Gefechtstote seien), und dies auch noch in Verbindung mit “glauben”.
Das kann kein Zufall sein, keine Ungeschicklichkeit der Anklage.
Es ist schlicht irrelevant, ob Krstic glaubt oder nicht glaubt, es handele sich um im Kampf Gefallene. Man dekliniere mal durch, was denn gewesen wäre, wenn er mit ja oder nein geantwortet hätte! Hätte er dann das eine oder andere gar beweisen müssen? Wäre es dann auch zum Urteilsbestandteil geworden? Die Fragestellung entspricht der klassischen Frage: “Haben Sie gestern aufgehört, täglich Ihre Frau zu verprügeln? Können Sie das beweisen?”
Die Umkehr der Beweislast wird auf diese Weise nicht übel kaschiert.
Zum o.a. Vergleich zu Ihnen als Privatmann: stellen Sie sich vor, Ihnen würden Fotos und Filme des Toten und seiner Exhumierung gezeigt. Sie würden wie Krstic reagieren und die Fotos nicht anzweifeln. Warum auch und auf welcher Grundlage – ? Daß Ihnen dieser “Nichtzweifel” im Urteil als Eingeständnis der Tat ausgelegt würde, als Bestandteil der Beweiskette – würden Sie das in einem rechtsstaatlichen Verfahren erwarten?
Lernkontrollfragen für die geneigte Leserschar:
Sachebene
Versuchen Sie ANHAND DES VOM ICTY eingebrachten Sachbeweises (also Seite 6489) zu beweisen, Krstic stimme der Behauptung zu, es habe Massenexekutionen von 7-8000 Männern in Srebrenica gegeben. Lösen Sie diese Aufgabe? Dann seien Sie bestaunt. Begeben Sie sich unverzüglich und direkt nach den Haag und bewerben Sie sich dort als Richter.
Logikebene
Stimmen Sie der Behauptung zu, Äpfel seien Obst? Dann ist klar, daß in Ihrer Sicht Äpfel gleich Birnen sind (denn Birnen sind ja auch Obst). Dieser Tatsache aus der Biologie entspricht die Wissenschaft der Mathematik. Wenn a=c und b=c, folgert daraus, daß a=b. Beim ICTY heißt das: wer Gräber nicht bezweifelt, stimmt auch der Ermordung von 8000 Menschen zu. Stellen sich bei Ihnen noch keine Magenkrämpfe ein, dann stehen Ihrem Berufswunsch “Journalist” oder “Jurist am ICTY” keinerlei Hindernisse entgegen.
Methode
Fragen Sie in einer fremden Stadt nach dem Weg zum Rathaus einen Passanten auch mit den Worten: “Haben Sie ein Indiz dafür, daß diese Querstraße dort nicht in die Stadtmitte führen könnte?”? Wenn Sie auf diese Weise durchs Leben und fremde Städte kommen, fahren Sie nach den Haag. Vergessen Sie jedoch nicht, einen Stadtplan mitzunehmen.
Sinnhaftigkeit
Sie halten es für angebracht, Angeklagte zur Beurteilung eines Fotos oder anderen Beweisstücks aufzufordern? Seine Meinung, seinen Glauben zu ergründen? (“Glauben Sie, daß dies ein Foto ist?”"Was, meinen Sie, zeigt es wohl?”"Haben Sie irgendeinen Anlaß, daran zu zweifeln, daß der Fotograf Herr Schmitz heißt?”"Glauben Sie etwa nicht oder haben Sie Anlaß zu bezweifeln, daß das Foto/das Video/die Karte Gräber zeigt?”)
Halten Sie den Glauben eines Angeklagten über den Inhalt oder gar die Wahrhaftigkeit, die Logik der Beweiskettung usw. für einen im Urteil aufzuführenden relevanten Fakt? (“Der Angeklagte glaubte mir als Richter, daß die Leiche wirklich tot war …”)
Ja? Ab nach den Haag. Man wartet schon auf Sie.
Juristische Ebene
Entspricht es Ihrem Rechtsgefühl (versetzen Sie sich dazu in die Rolle des Angeklagten), daß die Staatsanwaltschaft möglichst viel Negatives über Sie sagt (auch durchaus Lügen!), daß der Richter diese Fangfragen mit doppelten Verneinungen, Meinungsabfragen usw. zuläßt, und daß die Verteidigung die Aufgabe hat, Beweise gegen die Behauptungen des Staatsanwalts zu sammeln? Ja? Sie sind noch immer hier und nicht beim ICTY? Warum denn nur?
Und dieses ICTY soll
a) Milosevic verurteilen?
b) Muster sein für einen künftigen Strafgerichtshof, der im Internationalen Recht Maßstäbe setzt?
Ein ICTY,
c) in dem Richter auch mal einpennen – wobei besonders das Schnarchen auffällt
d) an dem Richter und Staatsanwälte öfter wechseln als die italienische Regierung
e) an dem den Chefklägerinnen der Ruf vorausgeht, wie ein Formel-1-Wagen zu agieren (rasanter Start, selten ankommen) oder Politpöstchen zugeschoben bekommen bei guter Führung?
Ein ICTY,
f) das in sich selbst Berufunginstanz ist (sog. Kantinensenat)
g) das den simplen Grundsatz der Unschuldsvermutung nicht kennt?
vgl. auch: Warum veröffentlicht das ICTY nicht die gerichtsmedizinischen Gutachten über Srebrenica?
http://www.medienanalyse-international.de/icty.html
buenaventura durruti schrieb:
(dass dabei bspw die wiedergabe der angaben von erdemovic sinnentstellend selektiv ist, verwundert nicht).
Sie sollten mal das Buch “Der Kronzeuge” von Germinal Civikov lesen. Der Kroate Drazen Erdemovic ist ein notorischer und überführter Lügner. Während seiner Aussagen in Den Haag hat er Fakten vertauscht, Tatsachen verdreht und schamlos gelogen. Im Zusammenhang mit dem sogenannten Plea-Agreement wurde er auf seine Lügentour von der Anklage vorbereitet. Mit solchen manipulierten Zeugenaussagen versucht die Anklage in Den Haag von den fehlen Fakten abzulenken:
Der Kronzeuge Vorabdruck.
Der bosnische Kroate Drazen Erdemovic behauptet,
an der Erschießung von 1200 muslimischen Zivilisten in Srebrenica beteiligt gewesen zu sein. Seine Aussagen vor dem Jugoslawien-Tribunal in Den Haag sind fragwu?rdig
Von Germinal Civikov
Anfang Ma?rz 1996 wird in Jugoslawien der bosnische Kroate Drazen Erdemovic festgenom- men. Er gesteht, am 16. Juli 1995 als Angeho?riger einer Spezialeinheit der bosnisch- serbischen Armee an der Erschießung von 1 200 muslimischen Zivilisten aus Srebrenica be- teiligt gewesen zu sein. Ende Ma?rz 1996 wird er an das Jugoslawien-Tribunal in Den Haag ausgeliefert. Erdemovic wird zum Kronzeugen der Anklage im Fall Srebrenica. Mit seinem Gesta?ndnis begru?ndete das Jugoslawien-Tribunal den internationalen Haftbefehl gegen den Kommandeur der bosnisch-serbischen Armee, Ratko Mladic, und den Pra?sidenten der bosni- schen Serben, Radovan Karadzic.
Fu?r den Mord an 70 bis 100 Zivilisten, deren Erschießung Erdemovic selbst vorgenommen haben soll, wird er zu nur fu?nf Jahren Gefa?ngnis verurteilt. Seit 2000 lebt er mit einer neuen Identita?t in einem westeuropa?ischen Land und tritt regelma?ßig vor dem Tribunal als »ge- schu?tzter Zeuge« auf, wenn in einem Verfahren die Anklage des Vo?lkermords erhoben wor- den ist. Kein Mitta?ter und kein Vorgesetzter von Erdemovic sind bisher einvernommen, ge- schweige denn verhaftet worden.
Der aus Bulgarien stammende Journalist Germinal Civikov, jahrelanger Prozeßbeobachter in Den Haag, arbeitet in seinem nun im Wiener Promedia Verlag erscheinenden Buch »Srebre- nica. Der Kronzeuge« Schritt fu?r Schritt heraus, wie es dem Tribunal bislang gelungen ist, das mutmaßlich grausamste Verbrechen in Europa nach 1945 von einem einzigen Kronzeugen definieren zu lassen. jW vero?ffentlicht aus dieser Neuerscheinung ein Kapitel in geku?rzter Fassung. (jW)
Acht Angeho?rige der Zehnten Sabotageeinheit der bosnisch-serbischen Armee (VRS) treffen am 16. Juli 1995 vormittags auf der Branjevo-Farm beim Ort Pilica unweit von Zvornik (60 Kilometer nordwestlich von Srebrenica ? d. Red.) ein: Franc Kos, Marko Boskic, Zoran Go- ronja, Stanko Savanovic, Brano Gojkovic, Aleksandar Cvetkovic, Vlastimir Golijan und Draz?en Erdemovic. Es gibt auch einen unidentifizierten Oberstleutnant und zwei Milita?rpoli- zisten, die man voru?bergehend außer acht lassen kann, da sie schnell das Blickfeld verlassen und am Massaker nicht beteiligt sind.
Nach einigem Getuschel mit dem Oberstleutnant, der dann die Szene verla?ßt, kommt Gojko- vic zur Gruppe zuru?ck und benachrichtigt sie, daß Busse mit Muslimen aus Srebrenica an- kommen werden, die man erschießen muß. Kurz danach, um 10 Uhr, kommt der erste Bus an. Darin befinden sich Ma?nner im Alter zwischen 17 und 70 Jahren in Begleitung von zwei Mi- lita?rpolizisten. Die meisten Ma?nner im ersten Bus sind an den Ha?nden gefesselt und tragen Augenbinden, in den na?chsten Bussen nicht mehr. Mit der Ankunft des ersten Busses gibt Gojkovic Anweisungen, wie hiernach die Erschießung erfolgen soll: Die zwei Polizisten ho- len jeweils eine Gruppe von zehn Gefangenen heraus, worauf Brano Gojkovic und Vlastimir Golijan diese zum Ort der Hinrichtung abfu?hren. Die Hinrichtungsstelle befindet sich auf ei- ner Wiese, die 50 bis 100 oder 200 Meter, je nach Aussage, vom Bus entfernt ist. Der Rest des Kommandos hat sich dort aufgestellt und wartet. Jede Gruppe von zehn Gefangenen wird an diese Stelle herangefu?hrt und in einer Entfernung von 20 Metern mit dem Ru?cken zum Kommando aufgestellt. Dann erteilt Gojkovic den Befehl zu feuern.
In allen seinen Aussagen besta?tigt Erdemovic, daß man immer wieder eine Gruppe von zehn Gefangenen zur Erschießung aufgestellt habe. Ferner fragt der Ankla?ger nach der Anzahl der Busse, die an diesem Tag in ungewissen Zeitabsta?nden nacheinander herangefahren seien. Erdemovic weiß es nicht genau, aber es mu?ssen zwischen 15 und 20 gewesen sein, sagt er (2, S. 845)1. Ob man mit den Insassen eines jeden Busses auf dieselbe Art und Weise verfahren habe wie soeben beschrieben? Ob alle auf dieser Farm hingerichtet wurden? So ist es, besta?- tigt Erdemovic. Er sagt aber auch etwas sehr Interessantes u?ber das Verhalten der Busfahrer, und das muß man sich merken. Ankla?ger: »Lassen Sie mich fragen, Herr Erdemovic, wie ha- ben sich die Busfahrer verhalten, die die Opfer zu der Branjevo-Farm brachten?« Erdemovic: »Sie waren entsetzt. Ich denke, diese Leute, diese Ma?nner wußten gar nicht, daß sie zu einer Hinrichtungssta?tte gefahren wurden. Sie dachten wahrscheinlich, daß sie zum Gefangenen- austausch gefu?hrt wu?rden, und das war es auch, was dieser Mann zwischen 50 und 60, mit dem ich sprach, mir tatsa?chlich sagte, na?mlich daß es ihnen versprochen worden war.« (2, S. 848)
Keine weiteren Fragen Ist es nicht merkwu?rdig, daß der Ankla?ger weiter nicht das geringste Interesse fu?r diese Aus- sage zeigt? Was mag denn die Busfahrer entsetzt haben? Ist es wirklich so, daß die Busfahrer, wie der Zeuge denkt, den Auftrag hatten, die Gefangenen in Begleitung von zwei Milita?rpoli- zisten zum Austausch mit serbischen Gefangenen zu bringen? Was hat ihn denn veranlaßt, so zu denken? Im bosnischen Krieg hat es regelma?ßig Gefangenenaustausch zwischen den krieg- fu?hrenden Parteien gegeben, das ist bekannt. Ko?nnte es vielleicht mo?glich sein, daß es einen Befehl der milita?rischen Fu?hrung gegeben hat, die Gefangenen zum Gefangenenaustausch zu fahren, und daß diesem Befehl zuwider die Busse unterwegs zur Grenze angehalten und zur Farm umdirigiert wurden, um die Gefangenen zu erschießen?2 Und daß eben daher die ah- nungslosen Busfahrer entsetzt waren? Das wu?rfe ja ein anderes Licht auf die ganze Affa?re! Dem Ankla?ger aber ist das Entsetzen der Busfahrer keine weitere Frage wert, er flieht mit seiner na?chsten Frage regelrecht. Daß auch keinen Richter das Verhalten der Busfahrer neu- gierig macht, ist wirklich schade. Der Wahrheitsfindung hat man damit, gelinde gesagt, kei- nen guten Dienst erwiesen. Ko?nnte es sein, daß die Ankla?ger diese Mo?glichkeit nicht interes- siert, weil sie den Beweis entkra?ftet, daß die Gefangenen im Auftrag von General Mladic er- schossen wurden? Sollte es tatsa?chlich einen Auftrag gegeben haben, die muslimischen Ge- fangenen gegen serbische auszutauschen? Wer hat diesen Auftrag erteilt und wer hat ihn un- terlaufen? Fragen u?ber Fragen. Werden sie daher nicht gestellt, weil Ankla?ger und Richter nichts anderes als den Beweis wollen, daß dieser Massenmord im Auftrag von General Mla- dic geschah, und daß sie nichts wissen wollen, was sie von diesem Beweis abbringen ko?nnte? Das alles sind freilich Spekulationen, die gar nicht no?tig wa?ren, wenn die Ankla?ger ihrer Pflicht zur Wahrheitsfindung nachgekommen wa?ren und auch andere Ta?ter vernommen ha?t- ten.
Wann der letzte Bus eingetroffen ist, will der Ankla?ger ferner wissen. Erdemovic weiß es nicht mehr genau, es mu?ßte zwischen 15.30 und 16 Uhr gewesen sein. Er weiß aber, daß mit der Ankunft des letzten Busses eine Gruppe von zehn Soldaten aus Bratunac eingetroffen ist, um auszuhelfen. Sie haben die Erschießung der Insassen des letzten Busses u?bernommen und sich dabei anders verhalten als seine Gruppe, sagt Erdemovic. Sie haben die Gefangenen mit eisernen Stangen geschlagen, haben sie beleidigt und erniedrigt, haben sie gezwungen zu knien und nach muslimischer Art zu beten, bevor man sie erschossen hat. Erdemovic scheint aufrichtig empo?rt zu sein. (Dem Untersuchungsrichter in Novi Sad hat er allerdings am 6. Ma?rz 1996 gesagt, daß gerade die Soldaten aus seiner Gruppe die Gefangenen beschimpft, beleidigt und geschlagen haben, er selbst habe sich aber herausgehalten.)
Dann erza?hlt er auch, er habe versucht, einen a?lteren Mann zu retten. Dieser Mann habe be- teuert, viele serbische Freunde zu haben, er habe in seinem Notizbuch gebla?ttert und Erdemo- vic mehrere Telefonnummern dieser Freunde sehen lassen. Erdemovic habe daher erfolglos versucht, seinen Kommandanten Brano Gojkovic zu u?berreden, diesen Mann nicht zu er-
schießen. Gojkovic aber habe keinen u?berlebenden Zeugen zulassen wollen, worauf Vlastimir Golijan auch diesen Mann weggefu?hrt und erschossen habe. Erdemovic habe das nicht ver- hindern ko?nnen, was er ganz schrecklich gefunden habe. Er habe sich noch mit Golijan ge- stritten, um den alten Mann zu retten, aber alles umsonst. Was davon wahr ist? Gojkovic und Golijan wu?ßten es, die fragt aber keiner. Und Erdemovic ergreift erneut die Gelegenheit fu?r eine Selbstdarstellung, na?mlich, wie verzweifelt er sich dem von Gojkovic erteilten Erschie- ßungsbefehl widersetzt habe. Nebenbei versucht er auch, die fu?hrende Position von Gojkovic glaubhafter zu machen.
Bild eines Reuigen Auf die Frage, ob er selbst auch den Erschießungsbefehl befolgt hat, erkla?rt Erdemovic: »Ja, aber zuerst widersetzte ich mich, und Brano Gojkovic sagte mir, wenn mir diese Leute leid ta?ten, so soll ich mich doch zu ihnen in die Reihe stellen, und ich wußte, daß dies keineswegs eine leere Drohung war, sondern daß es ha?tte geschehen ko?nnen, denn die Situation in unserer Einheit hatte sich so entwickelt, daß der Gruppenkommandant das Recht hatte, jeden, der im geringsten die Sicherheit der Gruppe gefa?hrdet oder sonst in irgendeiner Weise dem vom Kommandanten Milorad Pelemis eingesetzten Gruppenkommandanten widerspricht, auf der Stelle zu erschießen.« (2, S. 845): Harmon: »O.K.« (…)
Der Kompaniechef Milorad Pelemis habe also den einfachen Soldaten Brano Gojkovic zum Gruppenkommandanten ernannt, und er habe ihm auch das Recht verliehen, jeden auf der Stelle zu erschießen, der ihm widerspricht. Und der Ankla?ger nimmt Erdemovic diese Erkla?- rung mit einem schlichten »O.K.« ab.
Auf die Frage, wie viele Gefangene seine Gruppe und die Gruppe von der Bratunac-Brigade auf der Farm insgesamt erschossen haben, antwortet Erdemovic wiederholt, es mu?ssen zwi- schen 1000 und 1200 gewesen sein. Alle Leichen habe man auf der Wiese liegen lassen, so wie sie gefallen sind. 1200 Leichen auf einer Wiese, das muß man sich einmal vorstellen. Es wu?rden Bagger kommen und alle an Ort und Stelle begraben, habe jemand gesagt. Und dann taucht erneut irgendwoher der geheimnisvolle Oberstleutnant auf. Ja, er muß natu?rlich die Leichen gesehen haben. Nein, er habe dazu keinen Kommentar gehabt. Gesagt habe er hinge- gen, daß es im Kulturhaus des Dorfes Pilica weitere 500 Muslime aus Srebrenica gebe und daß man dorthin mu?sse, um auch diese Arbeit zu erledigen. Dann habe aber Erdemovic laut und deutlich »Nein« gesagt. Ist das nicht merkwu?rdig? Erst wagt es Erdemovic nicht, dem einfachen Soldaten Gojkovic den Gehorsam zu verweigern, danach widersetzt er sich aber dem Befehl eines Oberstleutnants! Nun sei es genug gewesen, habe Erdemovic erkla?rt, er wolle keinen to?ten, er sei doch niemandes Erschießungsroboter (»robot for the extermination of people«)! (2, S. 850) Andere Angeho?rige seiner Gruppe haben ihn dabei unterstu?tzt. Wel- che ? will Ankla?ger Harmon plo?tzlich ganz genau wissen, und Erdemovic nennt Franc Kos, Marko Boskic und Zoran Goronja. Warum er sich denn jetzt geweigert habe, fragt der Ankla?- ger weiter, und Erdemovic antwortet resolut: »Weil es mir jetzt einfach zuviel war!« (»Becau- se I just could not take it any more.«) Ha?tte er doch eher diesen Mut aufgebracht, denkt man sich als Beobachter im Zuschauerraum. Die Erschießung der 500 Muslime in Pilica habe dann die Gruppe aus Bratunac bereitwillig u?bernommen.
Abschließend will der Vorsitzende Richter Claude Jorda im Mladic-Karadz?ic-Verfahren si- cherheitshalber doch noch wissen, warum Erdemovic willig war, als Zeuge auszusagen, und bekommt als Antwort zuna?chst ein letztes Reuebekenntnis: »Meines Gewissens wegen«, sagt Erdemovic (»I wanted to testify because of my conscience«, 2, S. 854). Schon mit seinem na?chsten Satz nimmt er es wieder zuru?ck: Er habe zwischen seinem Leben und dem Leben dieser Menschen wa?hlen mu?ssen, wenn er sein Leben verloren ha?tte, ha?tte er das Schicksal dieser Menschen doch nicht a?ndern ko?nnen, denn das Schicksal dieser Menschen sei von je- mandem besiegelt worden, der eine ho?here Position gehabt habe als er. (2, S. 855) Vielleicht stimmt das auch, nur war dieser jemand auf Leute wie Erdemovic angewiesen ? denkt man sich als Beobachter im Zuschauerraum.
Widerspru?chliche Darstellungen Der Ankla?ger schließt sein Verho?r mit einer Frage zu der Schießerei in einer Kneipe ab, die in Bijeljina stattgefunden habe, als Erdemovic nach dem Massaker auf der Branjevo-Farm nach Hause ging. Ob er nicht bei dieser Schießerei schwer verwundet wurde. Erdemovic besta?tigt es. Wer auf ihn geschossen habe, will der Ankla?ger noch wissen. Es sei Stanko Savanovic gewesen, der auf der Branjevo-Farm behauptet habe, eigenha?ndig 200 bis 300 Gefangene erschossen zu haben, antwortet Erdemovic. Dann wollen auch die Richter dem sichtbar er- scho?pften Zeugen einige Fragen stellen. Ob er eine Pause mo?chte? »Nein«, sagt Erdemovic, er mo?chte aber, daß es schnell vorbei ist, denn er finde dies alles sehr hart. (2, S.252) Die Richter haben Versta?ndnis dafu?r, hatten sie doch glatt vergessen, daß der Zeuge an post- traumatischer psychischer Sto?rung leidet und vernehmungsunfa?hig ist. Zuviel Fragen sollen es also nicht sein. Eine der Fragen von Richter Fouad Riad lautet, weshalb dieser Stanko auf ihn geschossen habe. Nicht nur auf ihn habe man geschossen, erga?nzt Erdemovic, sondern auf noch zwei seiner Kollegen, die sich dem Befehl des Kommandanten und anderer Angeho?riger der Einheit widersetzt haben. Jemand, wahrscheinlich Brano Gojkovic, muß dem Kompanie- chef Pelemis das widerspenstige Verhalten von Erdemovic bei der Erschießung gemeldet ha- ben, und da muß sich Pelemis gedacht haben: Dieser Erdemovic wird eines Tages noch als Zeuge gegen mich aussagen. Was ich jetzt gerade auch tue, erga?nzt mit verhaltenem Stolz Erdemovic.
Richter Riad: »Das ist meine letzte Frage. Sie sagten, daß, nachdem Sie die Pilica-Farm ver- lassen hatten, Sie dieser Mann namens Stanko angeschossen habe. Warum hat er auf Sie ge- schossen?« »Nun, meine Vermutung ist, daß jemand, einer dieser Ma?nner (ich denke, es war Brano Gojkovic), dem Kommandanten mein Verhalten auf der Farm mitgeteilt hatte, und daß sie wahrscheinlich zu der Schlußfolgerung gekommen waren, daß ich das einfach nicht ertra- gen ko?nne und daß, vielleicht, ich weiß nicht, daß ich das tun ko?nnte, was ich heute tue, na?m- lich gegen sie aussagen.« (2, S. 853)
Bei der zweiten Anho?rung in seinem eigenen Verfahren am 19. November 1996 wird Erde- movic den Richtern eine etwas andere Erkla?rung vorlegen: Man habe auf ihn geschossen, weil er auf der Branjevo-Farm ungehorsam gewesen ist und sich zuna?chst dem Erschießungsbefehl widersetzt habe. (3, S. 197) Und als Zeuge der Anklage im Milosevic-Prozeß am 25. August 2003 wird Erdemovic schließlich behaupten, er ko?nne sich gar nicht mehr erinnern, weshalb er vom Kollegen Stanko Savanovic angeschossen worden ist. Er wisse es einfach nicht mehr. (8a, S. 25222; 8b, S.348)
Eine kleine Arithmetik In seinen spa?teren Varianten, die er als Angeklagter und mehrmals als Belastungszeuge vor- bringt, bereichert Erdemovic seine Geschichte mit neuen narrativen Details, die zwar ihrer literarischen Qualita?t zugute kommen, nicht aber ihrer Glaubwu?rdigkeit. Neben allen Wider- spru?chen, Ungereimtheiten und sonstigen Variablen gibt es eine Konstante: die Erschießung von 1000 bis 1200 muslimischen Gefangene auf der Branjevo-Farm in Gruppen von jeweils zehn Opfern. Außerhalb des Gerichtssaals aber, bei den sogenannten Interviews der Ermittler, die nichts anderes als Vernehmungen sind, weiß es Erdemovic auch selbst nicht, wie viele Gefangene am 16. Juli 1995 auf der Branjevo-Farm erschossen wurden. Bei seiner Verneh- mung in Novi Sad am 6. Ma?rz 1996 sagt er dem Untersuchungsrichter Tomislav Vojnovic, es seien vielleicht 15 bis 20 Busse angefahren, und was die Opfer betrifft, er wisse es nicht ge- nau, er »scha?tze«, es mu?ßten um die 1200 sein. (S. 6, S. 6)
Das Vernehmungsprotokoll der Haager Ermittler am 24. April 1995 macht schnell klar, wes- halb auch die Anklageschrift so vorsichtig von »hundreds of Bosnian Muslims«spricht. Auf die Frage des Ermittlers Jean-Rene? Ruez, ob er eine Ahnung habe, wie viele Menschen hinge- richtet worden seien, antwortet Erdemovic, er ko?nne es nicht genau sagen, er denke, es ko?nn- ten 1200 gewesen sein, er wisse es aber wirklich nicht. Er denke an die Zahl der Busse, und außerdem haben manche Soldaten erza?hlt, wie viele Leute sie perso?nlich erschossen ha?tten.
(S. 6, S. 5) Mehrmals hat Erdemovic angefu?hrt, er selber habe 70 bis 100 Leute erschossen. Laut Protokoll sagt er aber, er habe sie nicht geza?hlt, es sei eine schreckliche Sache fu?r ihn gewesen, wie ha?tte er dabei noch za?hlen ko?nnen. »Weniger als zehn, oder mehr als 50, oder?« ? bohrt Ruez weiter. »Nicht weniger als zehn, aber eine genaue Zahl weiß ich wirklich nicht«, lautet die Antwort. (S. 33 f., S .22)
Eine erneute Kurzfassung der Geschichte von der Massenerschießung mit Erga?nzungen aus spa?teren Varianten du?rfte zu einiger Kla?rung beitragen: Acht Ta?ter haben am 16. Juli 1995 auf einer Farm beim Dorf Pilica, 40 Kilometer no?rdlich von Srebrenica, 1200 muslimische Ge- fangene bzw. Zivilisten erschossen. Der erste Bus mit 50 bis 60 Menschen kommt zwischen 10 und 11 Uhr an. In diesem ersten Bus sind sie gefesselt und tragen eine Augenbinde, in den weiteren Bussen nicht mehr. Der Platz der Erschießung befindet sich 50, 100 oder, in spa?teren Fassungen, 200 Meter vom Bus entfernt auf einer Wiese. Die acht Ta?ter stellen sich zuna?chst zwischen Bus und Erschießungsplatz in einer Linie auf. Dann werden jeweils zehn Gefangene aus dem Bus geholt. Sie mu?ssen erst alles herausholen, was sie in den Taschen haben, und die perso?nlichen Papiere mu?ssen sie in die Ecke einer Garage werfen, die sich nebenan befindet. Dann werden die Opfer an den Ta?tern vorbei zum Erschießungsplatz gefu?hrt und mit dem Ru?cken zu den Ta?tern aufgestellt, die sich inzwischen auch in eine Linie parallel zu den Op- fern aufgestellt haben, wobei der Abstand zu den Opfern 20 Meter betra?gt. Dann wird auf Kommando von Brano Gojkovic auf die Opfer gefeuert, die Kalaschnikows auf Einzelfeuer. Am Ende kontrolliert man, ob jedes Opfer tot ist, und die noch lebenden erledigt man mit der Pistole. Dieses Handwerk u?bernimmt meistens Stanko Savanovic. Daraufhin stellen sich die Ta?ter wieder in einer Linie bis zum Bus auf, wa?hrend Brano Gojkovic und Vlastimir Golijan die na?chste Zehnergruppe aus dem Bus holen.
In allen Aussagen besta?tigt Erdemovic ausdru?cklich, daß sich dieser Vorgang unvera?ndert bei jeder neuen Gruppe wiederholt habe. Es werden immer nur zehn Opfer aus dem Bus heraus- geholt. Bei der letzten Gruppe vom ersten Bus habe man mit einem Maschinengewehr M-84 experimentiert. Brano Gojkovic und Aleksandar Cvetkovic seien auf die Idee gekommen, zur Beschleunigung der Arbeit dieses schwere Maschinengewehr einzusetzen. Damit habe man aber die meisten der Zehnergruppe nur verwundet. Man habe sie dann alle mit der Pistole erledigen mu?ssen, die reinste Zeitverschwendung. Einige der Ta?ter ha?tten sich auch das Schreien und Flehen der Verwundeten nicht mehr anho?ren ko?nnen, und man sei in eine la?nge- re Auseinandersetzung geraten. Daher habe man nach der zweiten oder dritten Gruppe das Maschinengewehr weggelegt und sei zur erprobten Erschießungsmethode zuru?ckgekehrt: Kalaschnikow auf Einzelfeuer.
Erdemovic habe auch lange mit einem alten Mann geredet, der angegeben habe, serbische Freunde zu haben. Der Mann habe in seinem Notizbuch gebla?ttert und ihn mehrere Telefon- nummer dieser Freunde sehen lassen, worauf Erdemovic das Leben des alten Mannes habe retten wollen und erfolglos versucht habe, seinen Vorgesetzten Brano Gojkovic dazu zu u?ber- reden, diesen Mann nicht zu erschießen. Gojkovic aber habe keine u?berlebenden Zeugen zu- lassen wollen und den Mann doch erschießen lassen. Irgendwann nach dem zweiten oder dritten Bus war der Alkohol alle und da sei der Fahrer Cvetkovic ins Auto gestiegen und habe fu?r Nachschub gesorgt.
Um 13 oder um 14 oder um 15 Uhr, je nach Aussage, sei eine Gruppe von zirka zehn Solda- ten aus Bratunac gekommen, um auszuhelfen. Man habe sich begru?ßt, die Hand gegeben, ei- nige kannten sich perso?nlich. Dann haben Erdemovic und der Rest seiner Gruppe nicht mehr weitermachen wollen und sich etwas abseits hingesetzt, wa?hrend die Gruppe aus Bratunac die Erschießung zu Ende gefu?hrt habe. Allerdings ha?tten sich jetzt die Ta?ter aus Bratunac auch die Zeit genommen, um die Opfer zu pru?geln, zu beschimpfen und zu erniedrigen. Sie sollten z. B. knien und auf muslimische Art beten. Erdemovic sei ferner aufgefallen, daß diese Sol- daten mehrere Opfer perso?nlich kannten. Eines der Opfer versuchte zu fliehen, man rannte
hinter ihm her, holte es ein und erschoß es. Das alles nimmt Zeit in Anspruch. Zwischendurch trinkt man Sliwovitz, und raucht eine Zigarette, und um 15 Uhr oder etwas spa?ter ist man mit den 1200 Opfern fertig. Die Leichen habe man einfach liegen lassen, Gruppe nach Gruppe, so daß am Ende die Wiese mit bis zu 1200 Leichen bedeckt gewesen sein muß. Man stelle sich das einmal vor.
Nehmen wir an, daß man auf diese Weise alle zehn Minuten eine Gruppe von zehn Opfern erschossen hat. Selbst das wa?re ein extrem kurzer Zeitraum, will man alle Einzelheiten des dargestellten Vorgangs beru?cksichtigen. Insgesamt soll es sich um 120 Gruppen von je zehn Gefangenen gehandelt haben. Will man Gruppe nach Gruppe im Abstand von zehn Minuten erschossen haben, auch dies schon ein unzumutbares Tempo, bra?uchte man fu?r die Erschie- ßung von 1200 Menschen mindestens 20 Stunden. Kein Richter wu?rde es normalerweise ver- sa?umen, diese einfache Rechnung zu machen. Nicht so die Richter des Haager Tribunals. In mehreren Anho?rungen akzeptieren sie, daß man 1200 Menschen in Gruppen von zehn in we- niger als fu?nf Stunden erschossen ha?tte. Das wu?rde heißen, daß man 120 Gruppen in 300 Mi- nuten erschossen ha?tte, also daß man alle 2,5 Minuten eine neue Gruppe aus dem Bus holt, jeden einzelnen seine Taschen leeren und seine Papiere wegwerfen la?ßt (was bei den Gefes- selten ein besonderes Problem sein du?rfte!), daß man dann die Zehnergruppe 100 bis 200 Meter weit zur Wiese jagt, dort erschießt und anschließend kontrolliert, ob jeder tot ist. Und dann habe man noch zwischendurch getrunken, gepru?gelt und gestritten. In einem normalen und auf Wahrheitsfindung angelegten Strafverfahren wu?rden sich die Richter u?brigens selbst zum Tatort begeben und sich vorfu?hren lassen, wie das mo?glich sein soll.
Zweifel an Zeugenaussagen Das Tribunal sperrt sich vehement dagegen, die Mitta?ter von Erdemovic zu vernehmen, um die offensichtliche Unglaubwu?rdigkeit seiner Geschichte zu u?berpru?fen. Weit weg von Den Haag hat dennoch einer dieser Mitta?ter eine Aussage dazu geta?tigt: Marko Boskic, der im April 2004 in Peabody bei Boston, USA, festgenommen wurde. Vom FBI verho?rt, gibt Bos- kic seine Beteiligung an dem Massaker zu und behauptet, man habe die Gefangenen jeweils in Gruppen von vier bis fu?nf Mann erschossen! Das wa?ren in dem Fall 240 Gruppen, die man innerhalb von 300 Minuten erschossen ha?tte, d. h. doppelt so schnell wie in der Darstellung von Erdemovic! Wollte man vielleicht daher auf keinen Fall die Auslieferung von Boskic an das Tribunal?
Ein Kommando von acht Mann soll 1200 Gefangene in Gruppen von zehn innerhalb von fu?nf Stunden erschossen haben und ein rangloser Soldat soll dieses Kommando angefu?hrt haben, wobei er auch seinem Zugskommandanten, der demselben Kommando angeho?rt, Befehle er- teilt habe. Anders gesagt: Die Geschichte von Drazen Erdemovic muß sich, wenn schon, ganz anders zugetragen haben, als er sie erza?hlt.
1 Die Gerichtsakten sind einzusehen unter: http://www.icty.org/cases/party/683/4
2 Erst Slobodan Milosevic wird in seinem Kreuzverho?r am 25. August 2003 den Kronzeugen mit dieser Frage konfrontieren.
Erscheint in diesen Tagen: Germinal Civikov, »Srebrenica. Der Kronzeuge« Promedia Ver- lag Wien, 184 Seiten, 15,90 Euro, ISBN 978-3-85371-292-4
viel spass noch.
Es mittlerweile klar, dass mit den Toten von Srebrenica massive Manipulationen betrieben wurden, auch wenn die westlichen Massenmedien weiter darüber schweigen. Ebenfalls klar ist, dass die gleichen Medien die Vorgeschichte Srebrenicas verschwiegen haben. Andere Spassvögel wie z.B. Damir Sara?evi? verbreiten hier im Forum die Lüge, im Umkreis von Srebrenica seien während des Krieges lediglich 120 serbische Zivilisten getötet wurden, wobei er sich auf die Aussagen einer moslemischen Institution aus Sarajevo stützt. Als ob die Moslems ihre Massenmorde an der serbischen Bevölkerung frewillig zugeben würden. Lassen wir solchen etnisch motivierten Unsinn weg und wenden uns der Realität zu. In Klaus Bittermanns Buch “Serbien muss sterbien” wird beschrieben, was sich im Umkreis von Srebrenica und Bratunac Jahre vor dem Sommer 1995 abgespielt hat:
Als die ersten UN-Konvois in Srebrenica einrollten, feierte man UN-General Morillon als den großen Befreier und zeigte, wie aufgebrachte serbische Frauen vor den Toren Srebrenicas die Last- wa?gen der UN-Blauhelme bespuckten. Kein deutscher Journalist fragte die Serbinnen nach ihren Motiven. Misha Glenny, Balkan- Korrespondent der BBC, und die englische Journalistin Joan Hoey aber haben unabha?ngig voneinander die Vorgeschichte Srebrenicas nachrecherchiert, u?ber die die Medieno?ffentlichkeit damals geschwiegen hat. Der serbischen Belagerung der Stadt ist eine muslimische Großoffensive vorausgegangen, bei der 50 serbische Do?rfer in den beieinander liegenden Gemeinden Srebrenica und Bratunac dem Erdboden gleichgemacht wurden. Mehr als 1 200 serbische Frauen, Kinder und alte Menschen wurden dabei massakriert, es gab u?ber 3 000 Verletzte. Die serbischen Frauen, die sich scheinbar so unmenschlich verhalten hatten, als sie die Hilfskonvois beschimpften, waren selbst Opfer gewesen ? allerdings ohne die Kameras und damit das Mitleid der Welto?ffentlichkeit. Das ist der Mechanismus, durch den die offensichtliche Partei- nahme fu?r eine kriegfu?hrende Seite den Konflikt weiterschu?rt
Der franzo?sische General Philippe Morillon, der wa?hrend des Bosnien- krieges UNPROFOR-Kommandant war, wurde damals von den Serben aufgefordert, dass er sich von diesen Verbrechen vor Ort selbst u?berzeugen sollte. Wa?hrend der Verhandlung gegen Slobodan Milos?evic? in Den Haag machte Morillon am 12. Februar 2004 dazu folgende Aussage:
Die Serben nahmen mich zu einem Dorf mit, um mir dort den Abtransport der Leichen von den Einwohnern zu zeigen, die in ein Erdloch in der Na?he von Bratunac geworfen worden waren. Das ließ mich das Ausmaß der ho?llischen Situation von Blutschuld und Rache verstehen [...] sodass ich perso?nlich das Schlimmste befu?rchtete, wenn die bosnischen Serben die Enklaven und Srebrenica einnehmen wu?rden.
Und u?ber den moslemischen Kommandanten Naser Oric?, der damals diese Aktionen leitete, sagte Morillon:
Naser Oric? war ein Kriegsherr, der u?ber seinen Bereich und die dortige Bevo?lkerung mit Terror regierte. Ich denke, dass ihn klar wurde, dass die Regeln dieses fu?rchterlichen Krieges es nicht zuließen, Gefangenen zu machen. Soweit ich mich erinnern kann, versuchte er nicht einmal, eine Entschuldigung dafu?r zu finden. Es war eine simple Aussage: Man kann sich nicht mit Gefangenen belasten.
Der holla?ndische Leutnant Jasper Verplanke erkla?rte am 17.August 1995 gegenu?ber der Zeitung Nieuwsblad:
Naser Oric? gewann die Kontrolle u?ber große Teile Bosniens durch die Taktik der verbrannten Erde. Deswegen hatte Karremans recht, als er behauptete, an der serbischen Bevo?lkerung seien große Massaker veru?bt worden.
Diese Gra?ueltaten wurden von dem Pathologen Dr. Zoran Stankovic?, spa?ter serbischer Verteidigungsminister, minutio?s dokumentiert. Stan- kovic? und sein Team konnten von den ca. 1 300 zu diesem Zeitpunkt ermordeten Serben 1 000 identifizieren. Diverse Opfer wurden auf so sadistische Weise verstu?mmelt, dass die verunstalteten Leichen nicht mehr identifiziert werden konnten. Die Opfer dieser Verbrechen wurden gefilmt und fotografiert. Zahlreiche weitere Personen gelten bis heute als vermisst (allein im Fall von Kamenica betra?gt die Zahl der Vermissten und bisher nicht Identifizierten fast 200). Dr. Stankovic? schickte dieses Beweismaterial auch dem damaligen Chefankla?ger in Den Haag, Richard Goldstone, der sich aber laut Stankovic? nicht dafu?r interessierte.
Diese Situation war jedoch fu?r Stankovic? nicht neu. A?hnliches erlebte er bereits zuvor in Vukovar, wo er Hunderte ermordeter serbischer Zivilisten dokumentiert hatte, die von den gleichen Kreisen bis zum heutigen Tag ignoriert werden. Spa?ter wa?hrend des Bosnienkrieges wiederholten sich solche Szenen o?fters. So z. B. im Winter 1995 in der bosnischen Stadt Mrkonjic? Grad, in der kroatische Einheiten u?ber 180 serbische Zivilisten gefoltert und ermordet haben. Nach der Pressekonferenz von Dr. Stankovic? in Mrkonjic? Grad reiste John Garns, Vertreter des Tribunals in Den Haag, kommentarlos wieder ab.
Serbische Tote passen halt nicht in das Bilde von den ewigsbösen serben und den dauerunschuldigen Nichtserben.
Serbische Beho?rden haben zudem eine umfassende Dokumentation dieser Verbrechen an den UN-Sicherheitsrat geschickt, welche als UN- Dokument anerkannt wurde. Das Dokument wurde am 2. Juni 1993 vom jugoslawischen Botschafter Dragomir Djokic? dem Sicherheitsrat
u?bergeben. Darin werden die zersto?rten Do?rfer, die massakrierten Men- schen sowie auch zahlreiche der moslemischen Kommandanten und Ausfu?hrer dieser Verbrechen aufgelistet. Zudem werden zahlreiche Zeugenaussagen von u?berlebenden Serben zitiert.
Ju?rgen Elsa?sser schildert jedoch, wie mit solchen Dokumenten umgegangen wird (Kriegslu?gen ? vom Kosovokonflikt zum Milos?evic?-Prozess, Berlin 2004):
Vorsitzender einer UN-Expertenkommission zu den Ereignissen in Srebrenica 1992/93 war Professor Cherif Bassiouni aus Chicago. In seinem Abschlussbericht an den Generalsekreta?r vom 27.5.1994 unterschlug er die von den Serben vorgelegten Beweise fu?r den moslemischen Terror. Wenn man weiß, dass Bassiouni an anderer Stelle die Scharia als ?flexible Rechtsordnung? lobte und ?keinen Widerspruch zwischen dem Konzept des Dschihad und der UN-Charta? entdecken konnte, wird seine Handlungsweise nachvollziehbar.
Kurt Ko?pruner schrieb u?ber die von serbischen Beho?rden vorgelegten Dokumente (?Zweifelnde Frage zu Srebrenica?, Guernica Nr. 3/2008):
Dass es sich bei diesem Memorandum nicht um serbische Propaganda handelt, wird durch zahllose Fakten und neutrale Beob- achter besta?tigt. So beschreibt der erste Oberkommandant der UNO-Friedenstruppe in Bosnien, der kanadische Generalmajor Lewis McKenzie [sic], die moslemischen Verbrechen im Gebiet Srebrenica wie folgt: ?Mithilfe von Außen begannen sie (die bosnischen Muslime) den sicheren Hafen (die UNO-Schutzzone Srebrenica) mit Tausenden von Ka?mpfern und Waffen zu infiltrieren. Als die bosnischen muslimischen Ka?mpfer besser ausgeru?stet und trainiert waren, wagten sie sich aus Srebrenica hinaus und begannen, serbische Do?rfer niederzubrennen und die Bewohner zu to?ten, um sich dann schnell wieder zuru?ckzuziehen: in die sicheren Ha?fen der UNO. Diese Angriffe erreichten 1994 ihren Ho?hepunkt und dauerten auch Anfang 1995 noch an, nachdem die kanadische Infanteriekompanie nach einem Jahr durch ein gro?ßeres holla?ndisches Kontingent ersetzt worden war.? Und der franzo?sische General Philippe Morillon, McKenzies Nachfolger als Chef der UNO-Friedenstruppe in Bosnien, sagte am 12. Februar 2004 vor dem Haager Tribunal gegen Slobodan Milos?evic? aus: ?Naser Oric? u?berfiel und zersto?rte wa?hrend der Weihnachtstage orthodoxe Do?rfer und massakrierte alle Einwohner. Das fu?hrte zu außerordentlichem Hass in der Region.?
Die moslemische Gräueltaten umfassten damals nicht “nur” die Umgebung von Srebrenica und Bratunac. Naser Orics Einheiten attackierten die meisten serbischen Siedlungsgebiete in der Region Podrinje in östlichen Teil Bosniens. Laut den Aussagen von UN-Kommandant Karremanns zerstörten die moslemischen Einheiten dabei 192 serbische Dörfer (zitiert nach René Grémaux und Abe de Vries “The Deconstruction of a trauma”, De Groene Amsterdammer, 13 März 1996):
“The Muslims burned 192 villages in Eastern Bosnia,” he declared guilelessly at a poorly prepared press-conference in Zagreb. “Therefore I am saying that in this war there are no ?good guys? and ?bad guys?.” (Dutch UN officer Karremans)
In einen Teil Podrinjes, bekannt unter dem Namen Birac, wurden dabei über 3280 Serben getötet, davon 70% Zivilisten:
http://www.srebrenica-facts.com/namensliste_tote_serben
Und in der Berliner “Jungen Welt” war darüber folgendes zu lesen (?3 287 Tote klagen an?, junge Welt, 11.07.2005):
Den bisher sta?rksten Eindruck hinterließ eine Beilage der gro?ß- ten serbischen Tageszeitung Vecernje Novosti vom 30. Juni: Auf insgesamt 16 deprimierenden Seiten findet sich eine Aufstellung aller serbischen Opfer in Srebrenica in den Bu?rgerkriegsjahren 1992 bis 1995. Insgesamt 3 287 Personen sind mit Vor- und Nachnamen, Name des Vaters und Alter angegeben. Damit wurde der Propaganda des Westens, die Srebrenica als serbischen Vo?lkermord darstellt und die serbischen Opfer der muslimischen Kriegfu?hrung ignoriert, ein starkes Indiz entgegengestellt.
Ein weiterer wichtiger Zeuge für die islamischen Massenmorde an den Serben aus der Region Srebrenica ist ausgerechnet ein prominenter Moslem. Es handelt sich um Ibran Mustafic, der früher Bürgermeister der Stadt Srebrenica. 2008 veröffentlichte er ein Buch unter dem Namen “Planirani Haos” (das geplante Chaos), in dem er u.a. über die fürchterlichen Verbrechen von Naser Orics Kämpfern an den Serben in der Region berichtete. Am 30. Mai 2008 vero?ffentlichte Europe News einen Bericht u?ber das Buch von Ibran Mustafic?. Folgende Auszu?ge aus dem Bericht verraten Brisantes (?New Evidence against Srebrenica warlord?, Europe News, 30.05.20):
Unmittelbar vor der Anho?rung am Appellationsgericht des Tribunals in Den Haag zu dem Fall des Srebrenica-Kriegsherren Na- ser Oric?, Kommandant der in Srebrenica stationierten bosnisch- moslemischen Armee, wurden Zeugenaussagen vero?ffentlicht, die bisher unbekannte Details u?ber den ?Herrn u?ber Leben und Tod im kriegsgebeutelten Srebrenica? beinhalten. Ibran Mustafic?, Autor des Buches Planirani Haos [auf Deutsch etwa: Geplantes Cha- os] ? von dem viele bosnisch-moslemische Fu?hrer wu?nschen, es wa?re nie geschrieben oder zumindest nicht vero?ffentlicht worden ? war Mitglied der Partei der demokratischen Aktion (SDA; ange- fu?hrt vom bosnisch-moslemischen Kriegsfu?hrer Alija Izetbegovic?) im Parlament von Bosnien-Herzegowina, das nach den Wahlen 1990, kurz vor Ausbruch des Bu?rgerkrieges, gegru?ndet worden war. Mustafic? war auch Vorsitzender des Leitungsgremiums der Gemeindeversammlung von Srebrenica. [...] Mustafic?s Buch bie- tet jedoch auch zusa?tzliche Beweise fu?r Oric?s direkte Teilnahme an einem der makabersten Kriegsverbrechen, die wa?hrend des Bu?rgerkrieges in Bosnien-Herzegowina begangen wurden. Das wahrscheinlich schockierendste Kapitel des Buches ist der Teil, in dem Naser Oric? perso?nlich davon erza?hlt, wie er mit eigenen Ha?nden den ersten Serben to?tete ? Slobodan Ilic?, den Richter von Srebrenica. ?Als wir die Gruppe, die in Zalazje gefangen genommen wurde, im Gefa?ngnis von Srebrenica u?bernahmen, um sie zuru?ck nach Zalazje zu bringen, begann der Totschlag. Slo- bodan Ilic? fiel mir in die Ha?nde. Ich setzte mich auf seine Brust. Er war ba?rtig und behaart wie ein Tier. Er schaute mich wortlos an. Ich nahm das Bajonett und stach ihm ins Auge, stieß es vor und zuru?ck. Er gab keinen Laut von sich. Dann rammte ich ihm das Messer in das andere Auge… Ich konnte nicht glauben, dass er nicht reagierte. Da fu?rchtete ich mich ehrlich zum ersten Mal und schnitt ihm sofort die Kehle durch.?
Jelica Ilic?, die Frau des serbischen Richters Slobodan Ilic?, der von Naser Oric? so grausam ermordet wurde, wusste von 1992 bis dahin nicht, wer ihren Mann ermordet hat. Sie erfuhr es erst durch die Aussagen von Ibran Mustafic?. Zudem weiß sie bis heute nicht, was mit seiner Leiche passiert ist. Gegenu?ber der serbischen Zeitung Press RS machte sie dazu folgende Aussagen:
Ich bin immer noch nicht ganz bei mir vor lauter Schock. Bereits seit Jahren suche ich Informationen u?ber den Tod meines Mannes, und dann vor zwei Tagen lese ich in der Press RS, dass Ibran Mustafic? aussagte, dass er [Slobodan Ilic?] von Naser Oric? auf die abscheulichste Art und Weise ermordet wurde! Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich kann nicht begreifen, dass jemand einem Menschen die Augen ausstechen und dann die Kehle durchschneiden kann. Es geht mir außerordentlich schlecht. Als mir mein Sohn die Press RS brachte, in der ich las, dass Naser Oric? meinen Mann ermordet hatte, stiegen in mir all die Bilder des erlebten Horrors wieder auf. Slobodan wurde am Petrovdan [serbischer Feiertag] im Dorf Zalazje verhaftet, und seither fehlt von seiner Leiche jede Spur. Wir wussten, dass er ermordet wur- de, aber wir wussten nicht, wer der Mo?rder ist und auf welche Weise sie meinen Slobodan ermordet haben.
Weiter schreibt Press RS, dass Jelica Ilic? letztes Jahr nach Zvornik umgezogen ist, weil sie nicht weiter in die Gesichter jener schauten konnte, die den Serben damals so viel Leid zugefu?gt hatten. (In Srebrenica leben mittlerweile wieder zahlreiche moslemische Bosnier.) Dazu sagte sie in der gleichen Ausgabe der Press RS:In Srebrenica sah ich Zulfo Tursunovic?, Hakija Meholic? und noch viele andere, die zwischen 1992 und 1995 Serben ermordet haben. In jedem sah ich einen potenziellen Mo?rder meines Mannes, denn bis vor zwei Tagen wusste ich nicht, dass es Oric? war. Ich wu?nsche mir nur noch, dass er mir sagt, wo Slobodan begraben liegt, damit er eine menschenwu?rdige Bestattung erha?lt.
Zuru?ck zu dem Bericht bei Europe News, der weitere grausige Details preisgibt:
Mustafic? berichtete auch von anderen Verbrechen gegen die Serben der Stadt Srebrenica, welche mehr oder weniger bekannt waren. Er erwa?hnte, dass nach dem Anschlag auf das Dorf Jez?estica ?Kemo aus Pale (bei Sarajevo) einen abgetrennten Kopf mit sich herumtrug, um den Menschen Angst zu machen?. Der Mord an der Familie Stjepanovic? wird auch beschrieben. Mitglieder der Familie Stjepanovic? wurden 1992 von Oric?s Schla?chtern aus ihrer Wohnung in Srebrenicas Battalionsstraße verschleppt und ins nahe Potoc?ari gebracht. Andjelija Stjepanovic? (74) und ihr Sohn Mihajlo (50) waren unter den damals brutal Ermordeten. Ein bosnischer Moslem aus Potoc?ari beschrieb spa?ter, wie die ganze Bru?cke, wo diese armen Leute abgeschlachtet worden waren, im Blut schwamm. Der Killer der Familie Stjepanovic? ist Kemo Mehmedovic? aus Pale, Nasers treuer Gefolgsmann, wenn es um Grausamkeiten geht. Der Henker lebt heute in O?ster- reich, und es gibt Dutzende a?hnlicher Beispiele aus Srebrenica. Es ist eine Schande, dass nicht eines dieser Monster in Menschengestalt fu?r seine Verbrechen zur Verantwortung gezogen wurde. Und ihr Hauptorganisator und damit derjenige, der den Auftrag zum To?ten gab, Naser Oric?, stolziert heute frei herum?, kommentierte einer der wenigen bosnisch-serbischen Zivilisten, die die Ho?lle der Gefangenschaft in Srebrenica u?berlebt hatten. Die vorher wenig bekannten Einzelheiten u?ber die Folterung und To?tung des schwerkranken Krsto Dimitrovski und seiner Frau Velinka aus Srebrenica kamen in Mustafic?s Buch auch ans Tageslicht. Zur Last gelegt werden sie Ejub Golic?, dem ehemaligen Kommandanten des ?Unabha?ngigen Bergbatallions? aus dem Dorf Glogovo. Golic? wurde von allen Anschuldigungen freigesprochen, die wegen dieses Verbrechens gegen ihn erhoben worden waren.
Es wird auch eine Zeugenaussage von Mustafic?s Onkel Ibrahim zitiert, der wa?hrend eines Massakers anwesend war:
Naser kam und sagte mir, ich solle mich bereit machen, sofort mit der Fahne vor das Gefa?ngnis von Srebrenica zu kommen. Ich zog mich an und ging hinu?ber. Als ich vor dem Gefa?ngnis ankam, holten sie all diejenigen, die in Zalazje gefangen genom- men worden waren heraus und befahlen mir, sie in Richtung Zalazje zu fahren. Als wir beim Depot ankamen, befahlen sie mir, anzuhalten und den Lastwagen zu parken. Ich entfernte mich in sichere Distanz. Aber als ich ihre Grausamkeit sah und das Morden begann, fu?hlte ich, wie alles Blut aus meinem Kopf wich. Als Zulfo (Tursunovic?) mit seinem Messer die Brust von Krankenschwester Rada aufriss, wa?hrend er sie fragte, wo ihre Radiostation sei, konnte ich nicht la?nger zusehen. [Rada Milanovic? wurde von Naser Oric?s Soldaten beschuldigt, sie wu?rde eine ?geheime? Radiostation betreiben, u?ber die sie Informationen an den serbischen Feind weitergebe.] Ich ging zu Fuß vom Depot nach Srebrenica zuru?ck, und sie fuhren nachher den Lastwagen heru?ber, den ich dann fu?r die Heimfahrt von Srebrenica nach Potoc?ari nahm. Das Innere war voller Blut.
Ibran Mustafic wurde nach der Veröffentlichung seines Buches mitten in Srebrenica von einer Gruppe Moslems krankenhasureif geprügelt. So gehen halt egwisse moslemische Kreise mit der Aufarbeitung ihrer Verbrechen um:
http://www.politika.rs/rubrike/Svet/Pretuchen-Ibran-Mustafic.lt.html
Ein weiteres Zeitdokument u?ber die Verbrechen an den Serben in und um Srebrenica ist ein Buch von Ljiljana Bulatovic?-Medic?. Das Buch besteht aus einer Sammlung von Zeugenaussagen von u?berlebenden serbischen Zivilisten, die ab 1992 von moslemischen Soldaten gefangen genommen und in diversen Lokalita?ten misshandelt und gefoltert wurden. So wird z. B. Ratko Nikolic? zitiert, der das Massaker in dem Dorf Kravica u?berlebte und anschließend von den moslemischen Angreifern verschleppt und zusammen mit anderen serbischen Gefangenen eingesperrt wurde (Ljiljana Bulatovic?-Medic?, “Krici i opomena”, Belgrad 2008):
Wir lagen auf dem Boden. Vor uns lagen 14 Frauen und vier Kinder. Dort schlugen sie uns zu einer blutigen Masse. Sie brachen mir alle Rippen auf der einen Seite. Dann schnitten sie mich in die Kehle. Sie schnitten auch in mein Ohr. Nachdem ich davongekommen war, musste ich in Milic?i operiert wer- den. Ich leide noch heute unter den Folgen dieser Schla?ge und Folterungen. [...] Schla?ge und noch einmal Schla?ge. In diesem Camp gab es noch mehr Grausamkeiten als im vorherigen. Sie schlugen uns noch mehr, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Es ist gar nicht mo?glich, alle aufzuza?hlen, die dort waren, aber die, die uns regelma?ßig schlugen, waren die ?Mudschaheddin?. Sie verfluchten alles Serbische. Meistens verfluchten sie unsere ?Tschetnik-Mutter?. Ich wusste gar nicht, dass man so viel fluchen und dass man so viele Dinge finden kann, die man verflucht. Sie haben die niedrigsten Triebe an uns ausgelebt, uns auf die primitivste Art misshandelt, Zigaretten an uns ausgedru?ckt, uns angespuckt und getreten.
Erwa?hnt wird auch Danica Gagic? aus dem Dorf Karna, die zu Protokoll gab, dass ihre schwangere Schwester Ljubica im August 1992 in moslemischer Gefangenschaft Selbstmord veru?bte, weil sie die Vergewaltigungen und anderen Torturen nicht mehr ertragen konnte. Und Milka Kovacic?, Pra?sidentin der Vereinigung der Mu?tter von Srebrenica und Bratunac, brachte die ganze Trago?die folgendermaßen auf den Punkt:
Bis zum heutigen Tag wurde niemand damit beauftragt, die Verbrechen aufzukla?ren, die zwischen 1992 und 1995 in der Region Srebrenica an unseren Angeho?rigen begangen worden sind. Ganze Familien wurden ausgelo?scht, und keiner u?berlebte, um das Geschehene zu berichten. Oric?s Moslems to?teten Behinderte, Mu?tter und Kinder auf grausamste Weise. Oric?s Ma?nner schnitten die Kehle meines Mannes durch, hinten im Hu?hnerhof, wo sie weitere 80 Mitglieder von Familien to?teten. Oric? erhielt nur zwei Jahre Haftstrafe. Es ist heute sehr schmerzhaft, das La?cheln auf dem Gesicht dieses Monsters zu sehen.
Hier noch die Zeugenaussage von Frau Slavka Matic, die während eines moslemischen Agriffs auf das Dorf Bjelovac die ganze Familie verlor (?Memorandum on War Crimes and Crimes of Genocide in Eastern Bosnia (communes of Bratunac, Skelani and Srebrenica) committed against the Serbian population from April 1992 to April 1993? (UN-Dokument A/46/171 und S/25635, 20.06.1993):
Ich war in der Schule von Bjelovac bescha?ftigt, als ungefa?hr um 6.00 Uhr am fru?hen Morgen die Moslems einen Angriff starteten.
Es fielen Schu?sse aus allen Himmelsrichtungen, aber hauptsa?chich aus der Richtung der Drina (Fluss) und der Hu?gelausla?ufer von Kunjevac sowie aus der Richtung der moslemischen Do?rfer Piric?i und Biljac?a. Ich bemerkte eine große Gruppe mit Gewehren bewaffneter Ma?nner. Sie trugen zerknitterte Mu?tzen auf ihrem Kopf, hatten Rucksa?cke auf ihren Schultern, trugen blaue Kleider und hatten orangefarbene Ba?nder um den Kopf gewickelt. Ich schaffte es nicht, mein Haus zu erreichen. Es ist etwa 1 km von der Schule entfernt, meine Kinder und mein Mann waren zu Hause.
Die Moslems to?teten meinen Mann Radivoje Matic? und meine To?chter Svetana (27) und Gordana (25). Sie versuchten, das ganze Haus in Brand zu setzen, indem sie drei Bomben zu?ndeten, nachdem sie meine ganze Familie umgebracht hatten. Wenn sie die Dorfbewohner to?teten, setzten sie sogleich ihre Ha?user in Brand. Ich konnte niemanden erkennen, ich war zu weit vom Geschehen weg. Bogdana Ilic?, Frau des Milun von Vojna bei Srebrenica, wurde verwundet, als sie meinen Kindern zu Hilfe eilen wollte. Um ihr Leben ka?mpfend, to?tete sie den Moslem, der zuvor meine Familie umgebracht hatte. Ich sah den verwundeten Radosav Vuc?etic? nahe bei einem Heuhaufen. Boraka Petroc?ic? lag daneben, aber ich weiß nicht, wer die beiden verwundet hatte. Ich sah, wie der verwundete Cvjetko Lukic? in Richtung Drina getragen wurde, damit ihm Erste Hilfe geleistet werden ko?nne; aber die Moslems waren schon dort, um die Verwundeten zu to?ten, wa?hrend diese auf Hilfe hofften. An diesem Platz erschossen sie Milisav Ilic? und verwundeten Stojan Ilic?, wa?hrend er die Verwundeten transportierte. Als Ilija Ilic? dort ankam, ero?ffnete er das Feuer und konnte die Moslems fu?r eine Weile auf Distanz halten. Am rechten Ufer der Drina, auf jugoslawischem Boden, wurden Milivoje Vucetic? und 5 weitere Zivilisten durch die Kugeln von Scharfschu?tzen verletzt, die das Feuer von einem Punkt aus ero?ffneten, der als ?Bunarevi? im moslemischen Dorf Biljac?a bekannt ist. Ich weiß, dass Vidoje Ilic?, Milovan Simic? und Mladjen Bedeljkovic?, alle aus Sikiric?, beim U?berqueren des Flusses auf einem Boot verletzt wurden, wa?hrend sie Erste Hilfe empfangen sollten.
Rince. Einge der Angaben über die Verbrechen an der serbischen Bevölkerung habe ich bereits etwas weiter oben in meinen Beiträgen gepostet.
buenaventura durruti : das leid der serben unter den nazis (und der ustasa) hat mit srebrenica äußerst wenig zu tun”.
Genau hier liegt der Punkt, weshalb sollten die Serben, an denen während des letzten Jahrhunderts zwei Völkermorde verübt wurden, später selbst zu Massenverbrechern werden?
Die Encyclopedia Britannica (Vol. 29. von 1986) informiert uns darüber, dass während des Ersten Weltkriegs 23% der Bevölkerung Serbiens umgekommen ist, wobei der Grossteil dieser Opfer den Angriffen der austro-ungarischen Armee zuzuschreiben ist. Von einer damaligen Gesamtbevölkerung von mehr als fünf Millionen sind demnach über eine Million Serben getötet worden.
Der Schweizer Rudolph Archibald Reiss dokumentierte in seinem Buch Report upon the atrocities commited by the Austro-Hungarian army during the first invasion of Serbia (London 1916) ausführlich diese Massenverbrechen am serbischen Volk. Augenöffnend ist vor allem auch das Kapitel Massacres and atrocities perpetrated on civilians, in dem Reiss festhält, dass sich vor allem Kroaten, die damals in der austro-ungarischen Armee dienten, die serbische Bevölkerung mit besonderem Eifer massakrierten.
Zahlreiche Fotos dieser Opfer findet man z.B. In dem in Serbien weit verbreiteten Buch Ratni Album 1914 ? 1918 (Kriegsalbum) von Andra Popovic (Erstauflage Belgrad 1926).
Einige Jahrzehnte später, während des Zweiten Weltkrieges, widerfuhr dem serbischen Volk das gleiche Schicksal noch einmal. Internationale Publizisten und Journalisten schätzen in ihren Analysen, dass alleine dem faschistischen Grosskroatischen Staat, der nebst Kroatien auch Bosnien und Teile Serbiens umfasste, ca. 800’000 Serben zum Opfer fielen. Vor allem im berüchtigten kroatischen Konzentrationslager Jasenovac wurde dermassen brutal gefoltert und gemordet, dass sogar einigen deutschen Nazis die Haare zu Berge standen (Siehe Hermann Neubacher, Sonderauftrag Südost 1940- 1945 ? Bericht eines fliegenden Diplomaten, Seeheim 1966).
Der Sozialwissenschaftler Dr. Richard Albrecht beschreibt in seinem Essay Serbozid, 1941-1945 – Über den Dritten Europäischen Völkermord im 20. Jahrhundert (2006) die Zustände in Jasenovac folgendermassen:
Die Opfer wurden nicht wie in den deutschen Todeslagern mit Giftgas ermordet, sondern bevorzugt gefoltert, erhängt, brutal erschlagen und erstochen. Zum Einsatz kamen Messer, Äxte, Eisenketten. In vielen Fällen wurden die Opfer auch bei lebendigem Leib verbrannt. In das Nebenlager Stara Gradiska wurden Frauen und Kinder verbracht. Nach Zeugenaussagen wurden ab Februar 1942 Krematorien in Betrieb genommen, um die Leichen zu verbrennen.
Der kroatisch-katholische Priester Viktor Novak beschrieb in seinem Buch Magnum Crimen (Zagreb 1948) die abscheulichen Verbrechen des grosskroatischen Staates an den Serben, die mit dem Segen der katholischen Kirche in Kroatien und des Vatikans verübt wurden.
Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch das Buch Jasenovac ? das jugoslawische Auschwitz und der Vatikan, das von Josip Broz ?Titos? ehemaligen Kampfgefährten Vladimir Dedijer verfasst wurde (Erstauflage, Freiburg im Breisgau, 1988).
Lässt man die Verluste der Serben im Kampf gegen die deutschen Besatzer ausser Acht, so bleibt noch zu erwähnen, dass alleine während der Geiselerschiessungen im Zuge deutscher Vergeltungsmassnamen in Serbien ca. 80’000 Menschen erschossen wurden. Dazu kommen noch Tausende Tote während der Bombardierung Belgrads durch die Wehrmacht (Schätzungen reichen bis zu 30’000 Toten). Zählt man alle diese Opfer zusammen, also Opfer der kroatischen Faschisten, des Kampfes gegen die deutschen Besatzer und der Geiselerschiessungen, so gelang man abermals zur Zahl von über einer Million getöteter Serben.
ca. zwei Millionen Tote hatte das kleine Volk der Serben während dieser beiden Weltkriege zu beklagen. Erwähnenswert ist auch, dass sich gewissen moslemische Einheiten während dieser Massenmorde gegen die serbische Bevölkerung nicht gerade zugehalten haben. Gerade in der Umgebung von Srebrenica wüteten moslemische Einheiten, zusammen mit den deutschen Besatzern, ziemlich arg. Die Belgrader Kulturorganisation Dveri Srpske veröffentlichte vor einigen Monaten eine Sonderausgabe zu Srebrenica. Darin wurden Dokumente aus dem jugoslawischen Militärarchiv veröffentlicht, die die Verbrechen moslemischer Verbände an den Serben in der Region Srebrenica belegen (Dver Srspke, Srebrenica, Nr. 43, 2009). Im Dorf Kravica (bei Bratunac) haben serbische Behörden ein Denmal für die ermordeten Serben von 1992 bis 1995 und auch für die serbischen Opfer von 1994 und 1945 errichtet. Die Zahl der jüngst in der Region Birac getöteten Serben beträgt über 3200, wöhrend die Zahl der im Zweiten Weltkrieg in der gleichen Region getöteten Serben über 6400 liegt:
http://www.glassrpske.com/vijest/5/krozrs/23449/lat/Spomenik-Srbima-stradalim-u-Kravici.html
Und jetzt kommen einige Spassvögel angerannt und werfen ausgerechnet den Serben einen Massenmord vor. Und dazu müssen sie noch Fakten fälschen und vertuschen, weil sonst diese Behauptung nicht aufrechtzuerhalten wäre. Und dann johlt auch noch eine von den Massenverblödungsmedien aufgehetzte Masse diese Mantren in der Gegend herum.
Welche Beweise existieren eigentlich, dass in Srebrenica ein Massenmord verübt wurde? Ich frage mich das schon lange. Man zeigt immer Bilder von General Mladic in Srebrenica. Und? Beweist das etwa einen Massenmord? Man zeigt auch Bilder von Mladic und irgendwelchen UNO-Kommandanten. Ja und? Beweist das einen Massenmord? Man kennt auch die Bilder der Tausenden moslemischen Flüchtlinge in Potocari. Zweifellos litten diese Flüchtlinge damals aufgrund der Situation, wie in anderen Teilen Bosniens auch serbische und kroatische Flüchtlinge litten. Und? Aber auch das beweist keinen Massenmord. Man interviewt auch immer Mütter von moslemischen Männern, die vor der Kammera weinen, weil sie ihre Söhne verloren haben. Es ist ja logisch, dass eine Mutter weint, wenn sie ihren Sohn verloren hat. Aber wann, wo und unter welchen Umständen starben die jeweiligen Männer? Das wurde nie erklärt. Auch die Zahl der “Mütter von Srebrenica” ist unklar. Es gab ja mindestens 2000 Gefechtstote, aber auch von 1992 bis 1995 sind ja moslemische Soldaten umgekommen. Beweisen also die Tränen einer Mutter automatisch einen Massenmord? Man zeigte auch Massengräber, doch von diesen weiss der aufmerksame Beobachter, dass man in ihnen ca. 2000 Tote gefunden hat, was sich mit der Zahl der Gefechtstoten deckt. Wo also bleiben die Beweise für einen Mord an 7000 bis 8000 Leuten?
Beate. Man versucht das sogenannte Massker noch durch andere Manipulationen zu “beweisen”. So z.B. durch einige “Zeugenaussagen”. René Grémaux and Abe de Vries berichteten jedoch über die Widersprüche und offensichtlichen Unwahrheiten in solchen “Zeugenaussagen (The Deconstruction of a Trauma, De Groene Amsterdammer, 13/3/96):
A small number of witnesses say that this group was taken by lorry and bus to one or two execution spots on July 14, in the vicinity of the village of Karakaj, close to Zvornik. They talk about mass murders with two thousand or more victims.
How credible is their charge? One of them is 25-year-old soldier Mevludin Oric, born in a town not far from Srebrenica. Though asked by The Hague tribunal to refrain from public appearances, he gave an exclusive interview last October to the Croatian magazine ‘Nedjeljna Dalmacija’…
“Oric, who said ‘My father has disappeared, my four brothers-in-law and many of my cousins have been murdered,’ has turned out to be a relative of Naser Oric, Commander of [Islamist forces in] Srebrenica and accused by Serbs of war crimes (‘the Beast of Bosnia’) and against whom the tribunal is preparing an indictment.
[And according to another report:]
“Mevludin Oric left as a volunteer to Croatia in January 1992, getting military training there. He…ended up as a member of the infamous Croatian volunteer brigade ‘King Tomislav’ in Herzegovina, where he helped with the occupation of the barracks at Capljina (which later became a POW camp for Serbs). After a short holiday in Croatia, Oric crossed the Sava River, together with other volunteers, to fight the ‘Chetniks’ [name used for Serb soldiers by the Muslims and Croats, meant to be derogatory] in the town of Orasje. It is in this area, the Posavina, that the first mass murder took place ? and the war hadn?t even started. Its victims were not Croats or Muslims, but Serbs.” (Sijekovac, March 27, 1992).
Volunteers like Oric formed the core of the military police of the HVO [the paramilitary Croatian Council of Defence] and took care of “supplies” for the elaborate system of Muslim-Croat prison camps that was created in this area.
When Oric learned about the fighting around Srebrenica, he decided to return to his native soil. In the interview, he claims to have served as a “commander of a sabotage unit.” He knew the area around the town like no one else and the night before the exodus of the Muslims he already knew that “no more than half of us would make it.”
Oric left in the rearguard of the column that stretched for miles. He was captured near Kravica and claims the Serbs took him via Bratunac to a school gymnasium in the town of Glumina, west of Zvornik. From there, the men were supposedly transported in lorries to the site of execution. And yet Oric can still talk about it, just like 55-year-old Hurem Suljic, 63-year-old Smail Hodzic and a seventeen-year-old boy named Nedzad Avdic.
Oric?s personal history is reason enough for doubt, but the inconsistencies in the accounts of Smail Hodzic and Hurem Suljic are obvious as well.
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Smail Hodzic: A basketball stadium becomes a soccer stadium becomes a school
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Hodzic Story 1: Hodzic first said he witnessed ambushes by the Serbs on the road to Zvornik. He was captured and then moved to a “basketball stadium near Bratunac” and subsequently taken to the execution spot, “a large field not far from a forest,” he declared to Alexandra Stiglmayer in Die Woche of July 28.
Hodzic Story 2: Soon thereafter, Hodzic told Roy Gutman (in Die Tageszeitung of August 11), that he was held at the “soccer stadium in Nova Kasaba,” from where he and others were moved to be killed, “probably in a town called Grbavce.”
Hodzic Story 3: In the third version, told on October 4 to Aida Cerkez of Associated Press, Hodzic went through the same experience as Oric, Suljic and Avdic. Now he was taken to “a school in Krizevci” and the executions now took place not far from Karakaj.
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Hurem Suljic: Murder in a school becomes beatings in a department store
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Murders were committed at this school according to Suljic as well. On February 16 of that year, he spoke on BBC Newsnight. Footage of a not specified “school near Karakaj” indeed showed bullet holes, one in the ceiling and one at the toilet. But in the elaborate coverage of Suljic in ‘The Washington Post’ of 6 November 1995, there isn’t a word about executions in a school; there is mention of beatings in a department store near Bratunac, a location where Suljic supposedly was kept prisoner.
Mit solchen Tricks versucht man in Den Haag von den fehlenden 7000 – 8000 Toten abzulenken. In Potocari wurden nämlich alle 2000 Gefechtstoten beigesetzt, die während der Kämpfe umgekommen sind. Dazu hat man noch mehrere hundert Tote beerdigt, die bereits 1993 während der Kämpfe in Konjevic Polje und Han Pjesak umgekommen sind. Also fehlen der Haager Anklage praktisch alle der 7000 – 8000 Toten, da man ja die Gefechtstopfer nicht als Massakeropfer bezeichnen kann. Das ganze würzt man noch mit den Lügengeschichten von Drazen Erdemovic – und fertig ist der Kuchen.
Die serbischen Leugner und ihre Freunde sind nach den hier zu lesenden Äußerungen zur Leugnung von Srebrenica derzeit ungefähr da, wo die deutsche Bevölkerung etwa 10 bis 15 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg im Hinblick auf den Holocaust war, insofern heißt das alles nichts – zumal die serbische Regierung, wenn auch nicht in der Wortwahl, im Hinblick auf die Anerkennung der Tatsachen und die Verantwortung ja doch etwas weiter ist. Entweder kommt bei den hier sich ereifernden auch irgendwann die Einsicht, oder sie verbleiben bei den Leugnern, da kann man dann den Holocaust auch noch gleich mitnehmen. Das wird ein Spass!
buenaventura durruti. Serbische Leugner? Ist der hollädische UNO-Blauhelmsoldat Marco van Hees ein Serbe? Ist der holländische General Hanz Couzy ein Serbe? Ist der portugiesische UNO-Beobachter Carlos Martins Branco ein Serbe? Ist US-Professor Edward S. Herman ein Serbe? Ist der bulgarische Journalist Germinal Civikov ein Serbe? Ist der damalige moslemische Bürgermeister Srebrenicas, Ibran Mustafic, ein Serbe? Ist der deutsche Publizist Jürgen Elsässer ein Serbe? Sie sollten sich schon bessere Ausreden einfallen lassen, um von den von ihnen ungeliebten Fakten abzulenken.
buenaventura durruti. Die moslemischen Völkermorderfinder und ihre Freunde sind derzeit ungefähr da, wo die Völker Europas während des Mittelalters waren. Die Rolle der Katholischen Kirche spielen jetzt einfach die westlichen Massenmedien. Damals wurden die “Hexen” satanisiert, heute die Serben.
Apropos serbische Regierung und Verantwortung. Serbien hat mit den Ereignissen von Srebrenica so oder so nichts am Hut, da sich das Städtchen Srebrenica in Bosnien befindet, nicht in Serbien. Zudem gab es in Serbien, nicht nur im Parlament einiges an Widerstand dagegen, dass Borislav Tadic für Geld die Hosen herunterlässt. Aber Tadic und seine Leute haben sich schon lange verkauft, das weiss in Serbien jedes Kind. Es gab in Bosnien vor Jahren einen ähnlichen Fall, als es darum ging, dass die Republika Srpska das “Massaker von Srebrenica” anerkennt. Es gab einen im Jahr 2001 veröffentlichten Untersuchungsbericht der serbischen Republik in Bosnien über die Ereignisse von Srebrenica. Laut den darin veröffentlichten Fakten und Dokumenten gab es ca. 2000 Gefechtstote moslemische Männer, was sich mit den Recherchen diverser Nichtserben rund um den Globus deckt. Dieser Bericht erboste den Inquisitions-Vertreter Paddy Ashdown, weil die im Bericht veröffentlichten Fakten die islamistische Srebrenica-Propaganda der Regierung Izetbegeovic widerlegte. Daraufhin schmiss die “Internationale Gemeinschaft” all jene Serben von ihren Posten, die mit der moslemischen Propaganda nichts zu tun haben wollten und ersetzte sie durch eine Reihe von Politikern, die bereit waren, das betrügerische Dokument zu unterschreiben. Hier ein Bericht der amerikanischen “Balkan Strategic Studies” über diesen Skandal:
September 8, 2003
US Official Implicated With Bosnian High Representative Ashdown in Attempting to Force Fabricated Report on Srebrenica
Exclusive. Analysis. By Gregory R. Copley, Editor, GIS, with input from sources in Sarajevo and elsewhere.
Very reliable sources within the Office of the High Representative in Bosnia and Herzegovina, and other sources in Sarajevo, have told GIS/Defense & Foreign Affairs Daily that a seconded US official, Amb. Donald S. Hays, the Deputy High Representative for Bosnia and Herzegovina, has been actively engaged in attempts to force a fabricated report to be published on the controversial wartime fighting at the city of Srebrenica.
Amb. Hays, presumably at the insistence of High Representative Paddy Ashdown, the former British politician, has demanded the publication of a so-called ?final report? on an alleged mass-killing of Bosnian Muslims at Srebrenica in 1995, during the Bosnian civil war, by the Government of Republica Srpska, the predominantly Serbian province of Bosnia-Herzegovina. In essence, Amb. Hays and Lord Ashdown are attempting to force the Government of Republica Srpska (RS) to admit that Serbs were responsible for killing thousands of Muslims at Srebrenica.
The Government of Republica Srpska?s leadership ? indeed any of the elected officials of the state ? can be summarily dismissed immediately by the High Representative at any time should they refuse to obey his orders, regardless of whether or not the officials were democratically elected or whether the High Representative?s own actions violate the Dayton Accords, which he was put in office to sustain. This threat was implicit in the ultimatum delivered by Amb. Hays in a series of meetings he held with the Republica Srpska Prime Minister, Mladen Ivanic, in late August and early September 2003 in Banja Luka, the RS capital.
Amb. Hays presented the Prime Minister with a document ? on the letterhead of the Office of the High Representative (OHR) ? which the Government of Republica Srpska was ?advised? to accept as à fait accompli, in which three major points were made. The content of the two-page document was to be re-issued by the Government of Republica Srpska, probably through the RS Office of Human Rights, as though it represented the RS ?final report? on the Srebrenica issue. Significantly, the RS has been conducting a detailed and thorough investigation of the issue and has already issued some material which acknowledged Serbian responsibility for some actions but which also contained a wide range of other information which showed the conflict in a much more detailed light. The RS office was established specifically to assist the International Criminal Tribunal on Yugoslavia (ICTY) in The Hague, where prosecutions for war crimes have been underway.
The RS investigations are, in fact, far from over.
The ICTY has also been conducting its own investigation into the Srebrenica allegations, and its investigation is also far from over. As a result, the ICTY, having heard about the OHR?s pressure to force a statement on the issue, essentially accepting Serb blame for war crimes, has distanced itself from the OHR position and has refused to go along with Amb. Hays? insistence on the statement by the RS Government in Banja Luka.
It appeared that the OHR wanted the statement issued before the opening of a Muslim monument ? essentially a shrine which was being promoted as a site for annual Muslim pilgrimages from around the world ? memorializing the radical Islamist allegations about events in Srebrenica to occur on September 19, 2003. The unveiling of the monument would be attended by former US Pres. William Clinton, and ?finalizing? the Srebrenica case would help stop the ongoing wave of allegations of illegal Clinton Administration activity in supporting radical Islamist activities in Bosnia during the 1990s. This is particularly critical given the fact that a significant number of the Islamist terrorists involved in the September 11, 2001, terrorist attacks on the United States had strong links into the Bosnian Muslims whom Clinton had supported.
The US Embassy in Sarajevo donated $1-million to the construction of the ?shrine?, even though all proper investigations of the Srebrenica affair in fact showed the Islamists? claims to be unsubstantiated and, in many respects, without foundation at all.
Recent information emerging from Bosnia-Herzegovina, and particularly from the RS investigations into the Srebrenica affair and other aspects of terrorism in the region, have highlighted the fact that the Clinton Administration had, during the war, facilitated the Islamist terrorist activities because of the Clinton Administration?s need to demonize the Serbs in order to provide a casus belli for US-led military actions in the area to distract from domestic US political problems. Significantly, when the Muslim representatives involved in building the ?shrine? in Srebrenica approached New York Mayor Michael Blumberg to establish a sister-city relationship with New York, the Mayor refused, based on intelligence showing the link between the Bosnian Islamists and the al-Qaida attacks on his city.
Amb. Hays? two-page document was expected to lead to a statement, possibly as early as September 8, 2003, by RS officials, which would not only serve to protect the Clinton Administration officials, including the former US President, but would also serve as an admission of guilt of Serbs for killing thousands of Muslims who, in fact, were not known to have been killed. Several hundred bodies have been found as a result of the fighting in and around Srebrenica, but the Islamists and their supporters have claimed figures which grow higher with each telling, with figures now claiming some 15,000 alleged deaths. At the same time, there is no acknowledgement of the Muslim killing of thousands of Serbs at Srebrenica earlier in the war, when the city was supposed to have been a demilitarized zone.
The document which Hays has been pushing essentially forces the RS Government to state that:
1. Nothing is unclear in the Srebrenica investigation except the number of victims. In other words, the Islamist propaganda, supported by Ashdown ? who has long been disavowed in the UK by his former colleagues in the Royal Marines because of his unequivocal acceptance of Islamist propaganda ? is accepted as fact by the RS Government, thereby admitting guilt for crimes never committed;
2. The RS apologizes to the Muslims for earlier RS statements which disputed the Islamist propaganda; and
3. A new commission would be organized which would investigate further what happened at Srebrenica, despite the RS Government?s à priori acceptance ? implicit in point one of the statement ? of the alleged crime. This ?commission? would include three individuals from RS (not necessarily selected by the RS Government), three from the ?international community? and one from an unspecified non-governmental organization.
The Government of RS would have to pay for the work of the new ?commission?.
Sources in Sarajevo, Belgrade and Washington have made it clear to GIS that the present US Bush Administration has been totally ignoring developments in the former Yugoslavia because of preoccupations with Iraq and the ?war on terror?, while former Clinton Administration appointees, actively supported by the George Soros Foundation ? which has been avowedly anti-Serb and anti-Bush ? have been able to compound their control of the area. Significantly, as numerous GIS reports have shown, the Iranian and al-Qaida/bin Laden terrorist infrastructure in Bosnia and Serbia-Montenegro has been increasingly active during 2003, preparing for a new breakout to draw US pressure away from Iran and al-Qaida activities elsewhere.
[See, particularly, Defense & Foreign Affairs Daily, June 12, 2003: Terrorism in the Balkans and the Wider Ramifications for the Global ?War on Terror?, and Defense & Foreign Affairs Daily, August 29, 2003: Osama bin Laden Focuses on the Balkans for the New Wave of Anti-Western Terrorism.]
One moderate Muslim source in Sarajevo told GIS: ?If the Bush Administration does not act soon, terrorism against US and Western interests will erupt soon across much of the Balkans, and from the Balkans into the rest of the world. And all of this seems to be just to allow the old US Administration of Clinton to cover their tracks. The radicals not only destroyed the Serbs, they also destroyed the lives of moderate Muslims. Now they will start another war. Why is the Bush Administration following the policies of the Clinton Administration? Why are Clinton people still running all the key posts in American embassies in the region??
According to the OHR website, the Principal Deputy High Representative, Donald S. Hays, a US diplomat, took up his duties with the OHR in July 2001. Between 1999 and 2001 he was the US Representative to the United Nations for UN Management and Reform, with ambassadorial rank. Previously he had served in the State Department as the Director of the Office of Management Policy and Planning and as the Executive Director of the European Affairs Bureau. He has also been posted to US embassies in Bonn, Islamabad, Dakar, Freetown (Sierra Leone), and Saigon. Ambassador Hays graduated in Political Science from the University of California, Santa Barbara.
http://128.121.186.47/ISSA/reports/Balkan/Sep0803.htm
“Deutschland hat mit den Ereignissen von O?wi?cim so oder so nichts am Hut, da sich das Städtchen O?wi?cim in Polen befindet, nicht in Deutschland.” Hm. Klingt irgendwie nicht überzeugend. Vielleicht so: “Deutschland hat mit den Ereignissen von Lidice so oder so nichts am Hut, da sich das Städtchen Lidice in Tschechien befindet, nicht in Deutschland.” Auch nicht so prickelnd. Hm: “Deutschland hat mit den Ereignissen von Oradour so oder so nichts am Hut, da sich das Städtchen Oradour in Frankreich befindet, nicht in Deutschland.” Klappt nicht. Vielleicht ist die Argumentation im Hinblick auf Srebrenica dann auch eher etwas, hm, schwach auf der Brust?
buenaventura durruti. Deutschland hat aber einen Aggressionskrieg gegen Polen geführt, Serbien aber nicht gegen Bosnien. Der Krieg in Bosnien tobte zwischen Serben und Moslems, Moslems und Moslems, Kroaten und Moslems und Kroaten und Serben. Dabei erhielten die Moslems Waffen aus den USA und einigen islamischen Staaten, die Kroaten erhielten Waffen aus Deutschland und Kroatien, z.T. auch aus den USA, während die Serben hauptsächlich Waffen aus Serbien erhielten. Wenn Sie nun behaupten, dass Serbien einen Aggresionskrieg gegen Bosnien geführt hat, dann müssten erst recht die USA, einige islamischen Staaten, Deutschland und Kroatien einen Aggressionskrieg geführt haben. Also müssten sich diese Staaten jetzt bei den Bosnischen Serben entschuldigen.
buenaventura durruti scheint aus einem geistigen Milieu zu entstammen, das etwas ungesund sein muss. Anders ist es kaum zu erklären, dass jemand den Aggressionskrieg der deutschen Nazionalsozialisten mit dem Bürgerkrieg in Bosnien Herzegowina, während dem sich auch Kroaten und Moslems und Moslems und Moslems (Fikret Abdic und seine Anhänger gegen das Izetbegovic-Regime), vergleicht. Das ist echt bedenklich, wie hier mit solch kindischen Argumenten das Wüten der deutschen Nazionalsozialisten verharmlost wird. Es ist zudem interessant zu beobachten, dass ausgerechnet die Serbenhasser immer dann die Nazis und den Holokaust herbeiziehen, wenn ihnen klar wird, dass sie ihre antiserbische Hysterie nicht durch Fakten belegen können. Dabei haben gerade antiserbische Rassisten und die Nazis so einiges gemeinsam.
Schauen wir uns den unglücklichen Vergleich von Nazideutschland und dem Krieg in Bosnien etwas näher an. Unzweifelhaft ging damals die Aggression von den Nazis aus, da ja kein europäisches Land Hitlers Deutschland angegriffen und damit den Zweiten Weltkrieg ausgelöst hat. Ebenso unzweifelhaft hat damals das moslemische Regime des islamischen Fanatikers Alija Izetbegovic den Krieg in Bosnien ausgelöst, zusammen mit kroatischer Unterstützung. Das erste Todesopfer in Bosnien war ein Serbe und trägt den namen Nikola Gardovic. Dieser wurde am 1. März 1992 – einen Monat vor Kriegsausbruch – während der Hochzeitsfeier seines Sohnes in Sarajevo von moslemischen Fanatikern umgebracht. Dabei wurde auch der Priester, Radenko Mikovic, schwer verletzt. Der angebliche Grund für diesen Terroranschlag: während der serbischen Hochzeitsfeier trug jemand eine serbische Fahne! Hier genaueres zu diesem Zwischenfall:
March 1, 1998 marks exactly six years since the brutal killing of Nikola
Gardovic, the fist victim of the Bosnian war. This killing marked the
start of the Bosnian war, and as such is an important historical event.
Remarkably, the international media has consistently failed to report onit.
March 1, 1992 was a Sunday. Nikola Gardovic’s son was getting married at
a Serbian Orthodox Church in central Sarajevo. The wedding procession
was not dressed in Serbian national costume, they were unarmed civilians,
and they walked from one Serbian Orthodox Church to another, which is the
custom on such an occasion. Suddenly, a car without license plates
overtook the procession, and waited for it in front of the Orthodox
church at Bascarsija, the center of Sarajevo. When the procession
arrived, Ramiz Delalic Celo and his two accomplices got out of the car,
and immediately started firing. Delalic shot Nikola Gardovic at point-blank
range. Why? Because Gardovic was carrying a Serbian flag. This, apparently,
was considered an unforgivable sin in Alija Izetbegovic’s bastion of
multiethnicity, multiculturalism, and tolerance — Sarajevo.
Nikola Gardovic died, while his son-in-law, Radenko Mirovic – an
Orthodox priest – was wounded.
The day after these events, Izetbegovic trampled on the memory of Nikola
Gardovic by alleging that the entire event was a provocation to make the
Muslim people (Ramiz Delalic is a Muslim) look bad. Nevertheless, Delalic
would be arrested and tried for the murder, Izetbegovic promised.
Delalic was not arrested, nor was he tried. He was promoted! He became
the deputy commander of the Ninth Motorized Brigade of the Muslim Army of
Bosnia and Herzegovina. His brigade carried out many massacres during the
war, including a massacre of 32 Bosnian Croat civilians in the village of
Grabovica. Delalic was finally arrested on October 26, 1993 for “military
insubordination”. He was tried and sentenced to 3 and a half years on
that charge, but after spending only seven and a half months in prison,
he was amnestied by Alija Izetbegovic.
Delalic was never charged or tried for the murder of Nikola Gardovic.
Today, Delalic owns a pizzeria at Bascarsija in downtown Sarajevo, not far
from the spot where he murdered Gardovic. Delalic lives in Sarajevo.
Remarkably, he has not yet been indicted by the Hague Tribunal.
It is important to note that Gordana Knezevic, an editor of the
Sarejvo daily “Oslobodjenje”, also trampled on the memory of Nikola Gardovic
by writing a column for “Oslobodjenje” a few days after his murder, in
which she blamed Gardovic — the victim — and stating that he was a
provocateur who should not have been waving a Serbian flag in Sarajevo!
This is like saying that a raped victim provoked her own rape, and it is
not the rapist’s fault since he was provoked by her skimpy clothing.
Incredibly, Knezevic has been widely praised in the Western media over
the past few years, even though she publicly mocked an elementary civil right
that exists in every democratic society — the right to carry one’s national
flag. If people in New York had the same approach to civil liberty as
Ramiz Delalic and Gordana Knezevic do, there would be massacres here
every other weekend, whenever a national parade marches down Fifth Avenue.
The murder of Nikola Gardovic indicates what life was like for Bosnian
Serbs under the rule of Alija Izetbegovic. They were harassed, tortured,
and murdered. They did not have elementary civil rights or civil liberties,
yet the international community barely took notice, and — oh irony of
ironies — praised Izetbegovic for his rhetoric about the virtues of
“multiethnic, multireligious, and tolerant” Sarajevo.
May the loving memory of Nikola Gardovic live forever.
Milan Pavlovic,
New York
http://www.yurope.com/nasa-borba/posta/15/0002.html
Doch damit noch nicht genug. Die ersten Massaker in Bosnien wurden ebenfalls an serbischen Zivilisten verübt. Die ersten Morde begingen moslemische und kroatische Freischärler am 25. März 1992, also rund eine Woche vor Kriegsausbruch, in Bosanski Brod. Die genauen Daten werde ich heraussuchen und hier posten. Die Namenslisten und Passfotos der Opfer habe ich auf einer CD. Am 26. März 1992, der Krieg hatte noch immer nicht begonnen, wurden in dem Dorf Sijekovac (bei Bosanski Brod) zahlreiche serbische Zivilisten massakriert. Hier eine genaue Beschreiben des Massakers in Sijekovac und den darauffolgenden Greueltaten in Kostres und Kupres. Die deutsche Übersetzung dieser Vorfälle erschien im Monatsmagazin “Ketzerbriefe” des Ahrimans Verlages in Freiburg im Breisgau (“Die bosnische Tragödie – die unbekannte Rolle der USA”, Ketzerbriefe Nr. 68). Der serbische Originaltext erschien in dem Buch “The eradication of Serbs in Bosnia and Herzegovina”, das von der Kirche “Holy Trinity in Kanada veröffentlicht wurde. Das Buch enthält Fotos, Zeugenaussagen, Berichte von Ärzten, Krankenhauspersonal und Untersuchungskommissionen, Verlautbarungen der Regierung der serbischen Republik in Bosnien und der staatlichen Kriegsverbrecher- und Genozid-Kommission in Belgrad:
Bosanski Brod, Ort Sijekovac, 26./27. Ma?rz 1992
Einige Stunden vor dem Massaker luden die Kroaten die fu?h- renden serbischen Bu?rger zu einer Besprechung des ?Krisenkommandos? ein und garantierten ihnen Sicherheit. Das Krisenkommando bestand nur aus Vertretern kroatischer und moslemischer Organisationen. Ein Bataillon der 108. Brigade der kroatischen Armee ZNG hatte die Grenze u?berschritten und war in dem Ort einquartiert worden. Zuerst brachen die Soldaten in das Haus des Serben Jovan Zec?evic? ein, der an die Sicherheitsversprechen glaubte und ihnen die Waffen ausha?ndigte. Als aber sein Nachbar die Herausgabe der Waffen verweigerte, ero?ffneten die Soldaten das Feuer aus allen verfu?gbaren Infanterie- und Artilleriewaffen. Sie to?teten Jovan Zec?evic? und schnitten seinen So?hnen die Kehle durch. Sie setzten ihre blutige Orgie fort, gingen von Haus zu Haus, legten Feuer und ermordeten die Bewohner, welche zu keinem Widerstand in der Lage waren. Den meisten Leuten wurde die Kehle durchgeschnitten, dann wurden sie verbrannt. Die U?berreste einer Anzahl unbekannter Leichen wurden in einem Ku?hlwagen weggebracht und in den Fluss Sava geworfen.
Zur gleichen Zeit wurden u?ber 50 serbische Ha?user angezu?ndet oder auf andere Art zersto?rt. Die Massenschla?chterei in Bosanski Brod und Umgebung setzte sich danach noch fort. An der Liquidation der Serben beteiligten sich auch lokale kroatische und moslemische Einwohner. Ein weiteres Beispiel fu?r Plu?nderung, Vergewaltigung, Niedermetzeln und Zersto?rung von allem, was serbisch ist, sind die Verbrechen der ?Alija-Selimagic?-Bande?
Der moslemische Bandenfu?hrer Alija Selimagic? gab spa?ter diese Verbrechen zu Protokoll. Sein Gesta?ndnis wurde von den serbischen Beho?rden festgehalten und dem UN-Sicherheitsrat u?bergeben. Seine Angaben decken sich mit den Aussagen der u?berlebenden Serben Nikola Kus?ljic?, Milan Zec?evic? und Milan Bac?ic?. U?ber die in Sijekovac begangenen Scheußlichkeiten sagte Alija Selimagic?:
“Zuerst fesselten wir den Vater und die Mutter, danach begannen wir, die Tochter zu vergewaltigen. Zuerst vergewaltigte ich sie, wa?hrend Bec?ir Hodz?ic? und Enes Havic? mir halfen. Danach vergewaltigten sie die anderen drei, und anschließend vergewaltigten wir auch die Mutter. Dann durchschnitt ich der Mutter die Kehle, und Enes Havic? tat dasselbe mit dem Vater. Wir nahmen das Ma?dchen hinaus in den Kombi, der bereits voll von Ma?dchen war, welche nach Slavonski Brod weggebracht wurden.”
U?ber die anschließend in Kos?tres und Derventa veru?bten Massaker gab Selimagic? Folgendes zu Protokoll:
“In meiner Gruppe organisierten wir das To?ten so, dass Bec?ir, Havic? und Mojc?in die Opfer brachten, sie festhielten und auf den Boden warfen, wa?hrend ich ihnen die Kehle aufschlitzte. Auf diese Weise durchschnitten wir, soweit ich mich erinnere, acht Ma?nnern, fu?nf Frauen und zwei oder drei Kindern die Kehle. Weil wir mu?de wurden, erschossen wir die u?brig gebliebenen Flu?chtlinge mit Gewehren. Nur kurze Zeit spa?ter wurden die Leichen dieser Flu?chtlinge und jener von den Ha?usern in Kostres? und Barice auf Ku?hllastwagen verladen und in eine mir unbekannte Richtung weggefahren. [...] Danach kehrten wir zum Friedhof zuru?ck, wo die restlichen Flu?chtlinge warteten. Wir zwangen sie, sechs oder sieben Gruben von der Gro?ße eines normalen Grabes auszuheben. Danach to?teten wir sie alle mit automatischen Ge- wehren. Es waren etwa dreißig bis vierzig Leute, darunter auch Kinder und Ma?dchen. Beim Friedhof vergewaltigten wir weitere drei Ma?dchen, aber wir kennen ihre Namen nicht. Danach to?teten wir sie. Wir stießen sie alle in die Gruben. [...]
Bei unserer Ankunft in Sijekovac gingen wir in Richtung Derventa weiter und verschafften uns mit Gewalt Zutritt in die Ha?user. Dabei vergewaltigten wir mehrere Ma?dchen in den Ha?usern, wo wir sie fanden, und entfu?hrten, soweit ich mich erinnern kann, 28 Frauen, welche in einem Kombi nach Slavonski Brod weggebracht wurden. Als der Kombi zuru?ckkehrte, hatte meine Gruppe weitere sechs oder sieben Ma?dchen entfu?hrt, welche dann mit dem zweiten Transport weggebracht wurden. Wo immer wir die Eltern oder Verwandten dieser Ma?dchen fanden, fesselten wir sie und ließen sie in den Ha?usern zuru?ck. Ich weiß nicht, ob oder wie viele Leute von den anderen Gruppen die Eltern der entfu?hrten Ma?dchen geto?tet haben. Nach dem Ende der Operation sagte uns Bec?ir Hodz?ic?, dass die Ma?dchen nach Slavonski Brod gebracht worden waren, in ein Bordell der kroatischen Armee. Ich erinnere mich noch gut daran, dass wir, Hodz?ic?, Havic?, Mojc?in und ich, uns noch fu?r uns selbst jeder ein Ma?dchen entfu?hrten und sie nach Gornje brachten.”
Die münchner Publizistin Mira Beham schrieb in ihrem Buch u?ber das erste in Bosnien veru?bte Massaker (“Kriegstrommeln. Medien, Krieg und Politik”):
“Die bosnische Regierung hat zuna?chst versucht, die Umsta?nde des Massakers von Sijekovac zu vertuschen; spa?ter wurden sie aber einer breiten O?ffentlichkeit bekannt.”
Gedenkfeier für die Opfer von Sijekovac:
http://www.rs-icty.org/Sijekovac2Eng.htm
Der Krieg in Bosnien wurde also durch moslemisch-kroatische Massaker an serbischen Zivilisten entfacht. Bereits Anfangs März 1992 hatte die Regierung von Alija Izetnegovic, unter Anweisung der USA, einen Friedensplan boykottiert, der den Krieg hätte verhindern können. Folgender Text ist ein Auszug aus dem Buch “NATO in the Balkans” von Ramsey Clark, dem früheren Justizminister der USA!:
“Am 18. Ma?rz 1992 war durch die Vermittlung der Europa?ischen Union in Lissabon ein Abkommen zwischen Moslems, Kroaten und Serben zugunsten eines vereinten Staates ausgehandelt worden. Diese U?bereinkunft zwischen den drei Parteien ha?tte den verheerenden Bu?rgerkrieg, der im gleichen Jahr begann, verhindern ko?nnen. Hunderttausende von Flu?chtlingen, deren Leben durch den Krieg zersto?rt wurde, ha?tten unbehelligt und in Frieden leben ko?nnen. Washington sabotierte jedoch das Abkommen, indem es dem bosnischen Regime unter Alija Izetbegovic? zu verstehen gab, dass es mit Unterstu?tzung der USA weit mehr herausschlagen ko?nne ? mo?glicherweise sogar die Herrschaft u?ber die gesamte Region. Die Rolle, die die USA bei der Sabotage dieses sorgfa?ltig ausgearbeiteten Abkommens spielten, wird von allen drei Seiten besta?tigt. Selbst die New York Times berichtet am 17. Juni 1993 u?ber die Rolle Washingtons in diesem Zusammenhang. Die US-Regierung ermutigte Izetbegovic?, den Vorsitzenden der rechtslastigen Demokratischen Aktionspartei, Bosnien einseitig zum unabha?ngigen Staat unter seiner Fu?hrung auszurufen.”
http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0965691624/asmctommy-20
Halten wir also fest: am 1. März 1992 wurde in Sarajevo der Serbe Nikola Gardovic während der Hochzeitsfeier seines Sohnes ermordet. Nach dem 18. März 1992 boykottierte die moslemische Konfliktpartei das Friedensabkommen. Und ab dem 25. März 1992 verübten kroatisch-moslemische Einheiten massive Massaker an serbischen Zivilisten in der Region Bosanski Brod.
Und damit wieder zum peinlichen Nazideutschland/Serbien-Vergleich.
1. Haben polnische Extremisten vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs irgendwo in Deutschland eine deutsche Hochzeitsgesellschaft überfallen und einen der Anwesenden ermordet und den Priester schwer verletzt?
2. Haben polnische Politiker Friedensbemühungen sabottiert?
3. Haben polnische Extremisten in Deutschland kurz vor Ausbruch des Krieges Massenmorde an deutschen Zivilisten verübt?
Wer diese drei Fragen mit Ja beantwortet, der muss ein Nazi sein. Wer die Fragen mit Nein beantwortet, der gibt automatisch zu, dass der Nazideutschland/Serbien-Vergleich nur einem kranken Geist entspringen kann.
Vielleicht noch eine vierte Frage:
Herrschte während des Terors der deutschen Nazionalsozialisten ein Bürgerkrieg in Europa, während dem auch zahlreiche Deutsche getötet wurden?
Dadurch, dass eine (unhaltbare) Entschuldigung mit anderen (ebenso unhaltbaren) Entschuldigungen verglichen wird, entsteht noch kein Vergleich (und erst recht keine Gleichgesetzung) der jeweiligen Sachverhalte. Aber für diese Erkenntnis muss man halt noch eigenständige Transferleistungen vollbringen.
“Dadurch, dass eine (unhaltbare) Entschuldigung mit anderen (ebenso unhaltbaren) Entschuldigungen verglichen wird, entsteht noch kein Vergleich (und erst recht keine Gleichgesetzung) der jeweiligen Sachverhalte. Aber für diese Erkenntnis muss man halt noch eigenständige Transferleistungen vollbringen.”
Die Verbrechen der Nazionalsozialisten versucht kaum ein normaler Mensch zu entschuldigen, da Nazis und Rechtsextreme keine normalen Menschen im herkömmlichen Sinne sind. Ebenso wenig kann ein normaler Mensch die Kriegspropaganda von Islamisten und der Massenmedien unhinterfragt stehen lassen. Denn die Recherchen unabhängiger und eigenständiger Menschen rund um den Globus zeigen auf, dass mit den Ereignissen von Srebrenica massive Manipulationen betrieben wurden. Doch um davon abzulenken, werden von einigen Menschen absurde Vergleiche zu unvergleichbaren Situationen gezogen. Zur Gruppe solcher Tatsachenverdreher gehören
A: Jene, die bewusst Lügen verbreiten und damit Geld verdienen und politische Ziele verfolgen und
B: solche, die den vorkekauten Mist unhinterfragt als Wahrheit anerkennen (die sogenannten Indoktrinierten)
buenaventura durruti meinte:
?Dadurch, dass eine (unhaltbare) Entschuldigung mit anderen (ebenso unhaltbaren) Entschuldigungen verglichen wird, entsteht noch kein Vergleich (und erst recht keine Gleichgesetzung) der jeweiligen Sachverhalte. Aber für diese Erkenntnis muss man halt noch eigenständige Transferleistungen vollbringen.?
So so, es entsteht also laut ihrer Meinung kein Vergleich, wenn Sie solche Sachen schreiben. Na weshalb schreiben Sie dann überhaupt solche Beiträge, wenn dadurch kein Vergleich entstehen soll? Ich erwähne ja normalerweise auch nicht die Anschläge vom 11. September, wenn ich mich über die französische Revolution unterhalte.
“Das ?Massaker von Srebrenica? ist der gro?ßte Propaganda-Triumph, der aus den Balkankriegen hervorgegangen ist.”
Zitiert nach Edward S.Herman,?The approved narrative of the Srebrenica Massacre?, International Journal for the Semiotics of Law, Volume 19, Nr. 4/Dezember 2006
“Srebrenica wurde zu einem der grössten Mythen des zwanzigsten Jahrhunderts”
Zitiert nach Prof. Emil Vlajki (kroatischer Jude) in “Srebrenica kao metafora”
http://www.mail-archive.com/sin@antic.org/msg07712.html
Ich bin immer noch gleich weit mit meiner Frage. Wo bleiben die Beweise? Man zeigt seit Jahren nichts als Fotos von Mladic in Srebrenica, teilweise zusammen mit UNO-Kommandanten, und weinende moslemische Frauen. Zudem zeigt man Fotos der Flüchtlinge in Potocari. Wo aber sind die Befehle zum Massenmord? Und wo sind die Ausführer? Und vor allem: wo sind die 8000 Toten? Vor keinem wahrheitsorientierten und unabhängigen Gericht der Welt würde Srebrenica als Massenmord verurteilt werden können, weil ganz einfach immer noch die Beweise fehlen. Aber Den Haag machts möglich. Die fehlenden Beweise werden ganz einfach durch offensichtlich unwahre Aussagen von sogenannten Zeugen ersetzt.
@Beate,
das kann doch nicht Ihr Ernst sein, oder?
Genozid hin oder her, darüber sollen sich Andere auskotzen, aber ein Massaker bleibt ein Massaker.
Da können Leute wie Sie die Augen vor der Wahrheit noch so verschliessen wie sie wollen…
Zu den anderen Leugnern erübrigt sich jedes Kommentar,
bei denen ist Hopfen und Malz verloren…
Keylord . Was kann nicht mein Ernst sein? Fragen nach Beweisen zu stellen? Weshalb soll das nicht mein Ernst sein? Leben Sie ideologisch etwa noch im Mittelalter? Auch damals durfte man das nicht hinterfragen, was die Kirche als Wahrheit verkauft hat. Mich erstaunt es auch nicht, dass Sie auf die anderen Kommentare und Beiträge hier nicht eingehen wollen. Was sollten Sie darauf auch antworten? Würden Sie darauf eingehen, so müssten Sie zugeben, dass die offizielle Version über die Ereignisse in Srebrenica nicht haltbar ist. So aber können Sie ihre Scheuklappen anbehalten und weiterhin Ihre “Wahrheit” verteidigen.
Keylord. Die Augen vor der Wahrheit verschliessen? Welche Wahrheit denn? Etwa die Manipulationen der Regierung unter Alija Izetbegovic im Zusammenhang mit Srebrenica, die von den führenden westlichen Massenmedien in die Welt getragen wurden? Wer sich mit dieser Propaganda nicht zufrieden gibt und selbst recherchiert, der gelangt zur wirklichen Wahrheit, die hinter der ganzen Polemik und Phrasendrescherei steckt. Wer oder was hindert Sie denn daran das gleiche zu tun? Weshalb geben Sie sich mit den Behauptungen islamistischer Kreise so schnell zufrieden? Haben Sie schon einmal etwas von Hinterfragen gehört?
Beate, Rince, Boki, Maxim – Jetzt müssen Sie nur noch erklären, was die Vereinten Nationen dazu bringt, in einem offiziellen Bericht das eigene Versagen im Angesicht eines Vorfalles einzugestehen, den es nach Ihrer Ansicht gar nicht gibt. Normalerweise steht für sowas ja immer die zionistische Weltverschwörung zur Verfügung, die dürfte hier aber ausnahmsweise mal nicht in Betracht kommen, zumal die ja auch schon mit dem Holocaust hinreichend beschäftigt ist und Srebrenica gar nicht braucht.
Übrigens gibt es im sog. Internet hinreichend Material, es soll sogar so eine Plattform namens “Wikipedia” geben, auf der vielleicht sogar Links zu weiterführenden Quellen verfügbar sind, inkl. womöglich dem Eingeständnis der politischen Führung der Republika Srpska, möglicherweise auch einer Auseinandersetzung mit den “Argumenten” der Leugner.
Ein Geisterfahrer? Viele!
buenaventura durruti. Die hollänischen Blauhelmsoldaten haben damals vor laufenden Kammeras bestätigt, dass die Serben die moslemische Zivilbevölkerung korrekt evakuiert haben. Die UNO unzerzeichnete sogar, zusammen mit moslemischen Zivilvertretern, ein Dokument, in dem bestätigt wird, dass die Evakuierung auf Wunsch der moslemischen Zivilisten erfolgte! Diverse UNO-Mitarbeiter und Blauhelmsoldaten bestätigten zusätzlich, dass niemand den Moslems etwas angetan hat. Mittlerweile haben sich ca. 90 holländische Soldaten gemeldet, die als Entlastungszeugen von Radovan Karadzic in Den Haag aussagen wollen. Diese Leute waren damals alle vor Ort. Wie kann nun jemand etwas gesehen haben, das die Leute vor Ort nicht gesehen haben? Was nun die “Vereinten Nationen” betrifft: Damals wussten von diesen sogenannten Vereinten Nationen niemand etwas über ein Massaker zu berichten. Erst einige Zeit nach dem Fall Srebrenicas drängten moslemische Behörden und die USA auf die Massakerversion. Bill Clinton schlug ja Alija Izetbegovic das “Massaker” bereits 1993 vor, was ja ausgerechnet der Moslem Hakija Meholic, damaliger Polizeichef Srebrenicas, während Interviews bestätigte. Das was Sie als “Vereinte Nationen” bezeichnen sind nicht anderes als die Spiechellecker der USA, die auch sonst immer hinter jeder US-Schweinerei stecken. Waren es denn nicht die gleichen Vereinten Nationen, die damals aufgrund der Lügengeschichte von den “Massenvernichtungswaffen” die Sanktionen gegen den Irak verhängten?