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	<title>Kommentare zu: Willkommen im 21. Jahrhundert!</title>
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		<title>Von: Hedge-Fonds alias &#8220;Heuschrecken&#8221; &#171; DirkGrund - über Suboptimales</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/272/willkommen-im-21-jahrhundert#comment-15376</link>
		<dc:creator>Hedge-Fonds alias &#8220;Heuschrecken&#8221; &#171; DirkGrund - über Suboptimales</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 11:25:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu einem späteren Zeitpunkt zurückgegeben werden. Dazu werden Aktien in der entliehenen Menge am Aktienmarkt einfach zurück gekauft. Sind die Kurse zwischenzeitlich gefallen, benötigt der Fondsmanager für [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu einem späteren Zeitpunkt zurückgegeben werden. Dazu werden Aktien in der entliehenen Menge am Aktienmarkt einfach zurück gekauft. Sind die Kurse zwischenzeitlich gefallen, benötigt der Fondsmanager für [...]</p>
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		<title>Von: salvo</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/272/willkommen-im-21-jahrhundert#comment-13111</link>
		<dc:creator>salvo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 09:38:40 +0000</pubDate>
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		<description>@jens

ich will zwar deine Bedenken nicht in Frage stellen, wissend, dass Du von uns beiden gewiss der bessere Ökonom bist :-) (nebenbei bemerkt, eigentlich zwinge ich mich mehr dazu, mich dafür zu interessieren). Aber wenn ich zB D. Wermuth richtig verstanden habe, argumentiert dieser für eine &#039;expansive&#039; Zinspolitik der Zentralbanken gerade wegen der Finanzmarktkrise, also Blasenbildung.

&quot;Mit anderen Worten, Strukturpolitik ist schön und gut und immer richtig, wie Motherhood and Apple Pie, aber nicht mehr sehr relevant, wenn platzende Blasen am amerikanischen Immobilienmarkt, Bankenkrisen und eine Ölpreisexplosion die Weltwirtschaft in eine schwer zu beherrschende Abwärtsspirale schicken.&quot;

mir leuchtet zwar der Hinweis auf die Gefahr weiterer spekulativer Blasenbildung durch eine expansive Zinspolitik ein, andererseits aber auch der Hinweis auf die Gefahren einer strikten &#039;prozyklischen Zinspolitik&#039; angesichts der Wachstumsschwäche. Schon eine Crux</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jens</p>
<p>ich will zwar deine Bedenken nicht in Frage stellen, wissend, dass Du von uns beiden gewiss der bessere Ökonom bist :-) (nebenbei bemerkt, eigentlich zwinge ich mich mehr dazu, mich dafür zu interessieren). Aber wenn ich zB D. Wermuth richtig verstanden habe, argumentiert dieser für eine &#8216;expansive&#8217; Zinspolitik der Zentralbanken gerade wegen der Finanzmarktkrise, also Blasenbildung.</p>
<p>&#8220;Mit anderen Worten, Strukturpolitik ist schön und gut und immer richtig, wie Motherhood and Apple Pie, aber nicht mehr sehr relevant, wenn platzende Blasen am amerikanischen Immobilienmarkt, Bankenkrisen und eine Ölpreisexplosion die Weltwirtschaft in eine schwer zu beherrschende Abwärtsspirale schicken.&#8221;</p>
<p>mir leuchtet zwar der Hinweis auf die Gefahr weiterer spekulativer Blasenbildung durch eine expansive Zinspolitik ein, andererseits aber auch der Hinweis auf die Gefahren einer strikten &#8216;prozyklischen Zinspolitik&#8217; angesichts der Wachstumsschwäche. Schon eine Crux</p>
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		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/272/willkommen-im-21-jahrhundert#comment-13109</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 09:16:55 +0000</pubDate>
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		<description>@salvo

Müller argumentiert streng keynesianisch ... dagegen will ich grundsätzlich gar nichts sagen. Die Zinspolitik des 21 Jhd. ist durch die globalen Finanzmärkte aber eine andere, als zu Zeiten Keynes und vielleicht auch Müllers (den ich ansonsten sehr schätze). Das Hauptproblem einer expansiven Geldpolitik ist die Geldmengenvermehrung - etwas das immer gerne &quot;Druckerpresse der Zentralbanken&quot; genannt wird. In einem globalen Finanzsystem ist dies sehr gefährlich, da frisches billiges Geld immer neue Anlagemöglichkeiten generieren muß und letztendlich wieder Blasen und riskante Hebelgeschäfte entstehen, die bei &quot;teuren&quot; Geld nicht möglich wären. Wenn man sich die M3-Mengen von $ und ? anschaut, so sieht man, was ich meine. 

Müller mag im Kern ja recht haben, nur fokussiert er sich viel zu stark auf die Binnenwirtschaft, die (Du kennst ja mein Reden ;-)) zwar wichtig ist, aber keinesfalls das einzig entscheidende Kriterium sein darf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@salvo</p>
<p>Müller argumentiert streng keynesianisch &#8230; dagegen will ich grundsätzlich gar nichts sagen. Die Zinspolitik des 21 Jhd. ist durch die globalen Finanzmärkte aber eine andere, als zu Zeiten Keynes und vielleicht auch Müllers (den ich ansonsten sehr schätze). Das Hauptproblem einer expansiven Geldpolitik ist die Geldmengenvermehrung &#8211; etwas das immer gerne &#8220;Druckerpresse der Zentralbanken&#8221; genannt wird. In einem globalen Finanzsystem ist dies sehr gefährlich, da frisches billiges Geld immer neue Anlagemöglichkeiten generieren muß und letztendlich wieder Blasen und riskante Hebelgeschäfte entstehen, die bei &#8220;teuren&#8221; Geld nicht möglich wären. Wenn man sich die M3-Mengen von $ und ? anschaut, so sieht man, was ich meine. </p>
<p>Müller mag im Kern ja recht haben, nur fokussiert er sich viel zu stark auf die Binnenwirtschaft, die (Du kennst ja mein Reden ;-)) zwar wichtig ist, aber keinesfalls das einzig entscheidende Kriterium sein darf.</p>
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		<title>Von: salvo</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/272/willkommen-im-21-jahrhundert#comment-13108</link>
		<dc:creator>salvo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 08:43:46 +0000</pubDate>
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		<description>angeblich ist der Keynesianismus wieder im Kommen

http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/01/31/niemand-glaubt-mehr-an-supply-side-rezepte_275#more-275

jahnke hat wieder Zahlen veröffentlicht, die Bände sprechen, vor allem zeigt der Einbruch beim Einzelhandelumsatz, was man von den offiziellen Arbeitsmarktdaten halten soll

http://www.jjahnke.net/rundbr36.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>angeblich ist der Keynesianismus wieder im Kommen</p>
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<p>jahnke hat wieder Zahlen veröffentlicht, die Bände sprechen, vor allem zeigt der Einbruch beim Einzelhandelumsatz, was man von den offiziellen Arbeitsmarktdaten halten soll</p>
<p><a href="http://www.jjahnke.net/rundbr36.html" rel="nofollow">http://www.jjahnke.net/rundbr36.html</a></p>
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		<title>Von: salvo</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/272/willkommen-im-21-jahrhundert#comment-13094</link>
		<dc:creator>salvo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 21:35:46 +0000</pubDate>
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		<description>?Wenn jetzt ?wieder? Rufe ertönen, die auch von der EZB eine expansiver Geldpolitik fordern, so sollte man sich darüber klar sein, aus welcher Ecke diese Forderungen kommen und was die Appellatoren damit bezwecken wollen.?

zu den Rufern gehört ja auch Albrecht  Müller bei den nachdenkseiten, der deshalb die EZB schon lange wegen ihrer strikten allein an der Inflationsbekämpfung fixierten &#039;Zinspolitik&#039; kritisiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>?Wenn jetzt ?wieder? Rufe ertönen, die auch von der EZB eine expansiver Geldpolitik fordern, so sollte man sich darüber klar sein, aus welcher Ecke diese Forderungen kommen und was die Appellatoren damit bezwecken wollen.?</p>
<p>zu den Rufern gehört ja auch Albrecht  Müller bei den nachdenkseiten, der deshalb die EZB schon lange wegen ihrer strikten allein an der Inflationsbekämpfung fixierten &#8216;Zinspolitik&#8217; kritisiert.</p>
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