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	<title>Kommentare zu: Politik 2008</title>
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		<title>Von: arno</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/277/politik-2008/comment-page-2#comment-13366</link>
		<dc:creator>arno</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 14:09:37 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Hast du denn auch die Defizite Deutschlands in der Bildungspolitik, gerade gegenüber Migranten beachtet, im Vergleich zu den anderen Einwanderungsländern?&lt;/blockquote&gt;
Ja. Aber ich glaube nicht daran, daß es sich hier um &quot;Defizite Deutschlands&quot; handelt. 

Tatsächlich werden die Kinder von Akademikern in aller Regel wieder Akademiker, während die Kinder von Straßenfegern in der Regel Straßen fegen. Auch die beste Bildungspolitik kann das nur sehr beschränkt beeinflussen, denn hier spielt das Elternhaus die entscheidende Rolle. 

Nebenbei bemerkt: Mir persönlich ist es hier nicht sozial genug. Aber meine persönliche Einstellung hat mit der Faktenlage nichts zu tun. Solidarität ist eine wunderbare Sache, aber nur wenn alle mitmachen. Es reichen verschwindend wenige Egoisten, und es ist vorbei.

Deutschland ist auf Grund seiner Rohstoffsituation und seiner Überbevölkerung nicht in der Lage, sich abzuschotten. Folglich sind wir dazu gezwungen, uns dem internationalen Wettbewerb zu stellen, ob uns das nun gefällt oder nicht.

Dazu gehört nun mal unter anderem das Lohngefüge und die Staatsquote.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hast du denn auch die Defizite Deutschlands in der Bildungspolitik, gerade gegenüber Migranten beachtet, im Vergleich zu den anderen Einwanderungsländern?</p></blockquote>
<p>Ja. Aber ich glaube nicht daran, daß es sich hier um &#8220;Defizite Deutschlands&#8221; handelt. </p>
<p>Tatsächlich werden die Kinder von Akademikern in aller Regel wieder Akademiker, während die Kinder von Straßenfegern in der Regel Straßen fegen. Auch die beste Bildungspolitik kann das nur sehr beschränkt beeinflussen, denn hier spielt das Elternhaus die entscheidende Rolle. </p>
<p>Nebenbei bemerkt: Mir persönlich ist es hier nicht sozial genug. Aber meine persönliche Einstellung hat mit der Faktenlage nichts zu tun. Solidarität ist eine wunderbare Sache, aber nur wenn alle mitmachen. Es reichen verschwindend wenige Egoisten, und es ist vorbei.</p>
<p>Deutschland ist auf Grund seiner Rohstoffsituation und seiner Überbevölkerung nicht in der Lage, sich abzuschotten. Folglich sind wir dazu gezwungen, uns dem internationalen Wettbewerb zu stellen, ob uns das nun gefällt oder nicht.</p>
<p>Dazu gehört nun mal unter anderem das Lohngefüge und die Staatsquote.</p>
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	<item>
		<title>Von: salvo</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/277/politik-2008/comment-page-2#comment-13346</link>
		<dc:creator>salvo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 08:55:03 +0000</pubDate>
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		<description>@Arno

das ist korrekt - aber das ist nicht alles. Hast du denn auch die Defizite Deutschlands in der Bildungspolitik, gerade gegenüber Migranten beachtet, im Vergleich zu den anderen Einwanderungsländern?

Es hat keinen Sinn alles selektiv zu lesen und nur das zu sehen, was zum eigenen Standpunkt paßt. Wenn es Dir hier wirklich zu sozial ist, weil es den &#039;Schwachen, Armen, Ungebildeten und Faulen&#039; zu Lasten der &#039;Reichen, Starken, Gebildeten und Leistungsfähigen&#039; zu gut geht, steht dir sicher als &#039;höher Qualifizierten&#039; die Möglichkeit offen, das Land deiner Träume zu finden, wie es immer aussehen mag.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Arno</p>
<p>das ist korrekt &#8211; aber das ist nicht alles. Hast du denn auch die Defizite Deutschlands in der Bildungspolitik, gerade gegenüber Migranten beachtet, im Vergleich zu den anderen Einwanderungsländern?</p>
<p>Es hat keinen Sinn alles selektiv zu lesen und nur das zu sehen, was zum eigenen Standpunkt paßt. Wenn es Dir hier wirklich zu sozial ist, weil es den &#8216;Schwachen, Armen, Ungebildeten und Faulen&#8217; zu Lasten der &#8216;Reichen, Starken, Gebildeten und Leistungsfähigen&#8217; zu gut geht, steht dir sicher als &#8216;höher Qualifizierten&#8217; die Möglichkeit offen, das Land deiner Träume zu finden, wie es immer aussehen mag.</p>
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		<title>Von: arno</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/277/politik-2008/comment-page-2#comment-13345</link>
		<dc:creator>arno</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 08:38:53 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Nach den Feststellungen des IAB ist die Qualifikation der ausländischen Bevölkerung in klassischen Einwanderungsländern wie Australien, Kanada und den USA sehr viel höher als in europäischen Einwanderungsländern wie Deutschland und Frankreich. Zudem sind die Migranten in den klassischen Einwanderungsländern im Durchschnitt deutlich besser qualifiziert als die Bevölkerungen der Herkunftsländer, während für Deutschland und Frankreich das Gegenteil gilt. Die höhere Qualifikation der ausländischen Bevölkerung in den klassischen Einwanderungsländern ist vor allem auf die Steuerung der Migration nach Humankapitalkriterien zurückzuführen. Aber auch ökonomische Anreize wie die Einkommensverteilung in den Zielländern beeinflussen die Qualifikationsstruktur der ausländischen Bevölkerung.&lt;/blockquote&gt;
Aus der von Salvo verlinkten Seite.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nach den Feststellungen des IAB ist die Qualifikation der ausländischen Bevölkerung in klassischen Einwanderungsländern wie Australien, Kanada und den USA sehr viel höher als in europäischen Einwanderungsländern wie Deutschland und Frankreich. Zudem sind die Migranten in den klassischen Einwanderungsländern im Durchschnitt deutlich besser qualifiziert als die Bevölkerungen der Herkunftsländer, während für Deutschland und Frankreich das Gegenteil gilt. Die höhere Qualifikation der ausländischen Bevölkerung in den klassischen Einwanderungsländern ist vor allem auf die Steuerung der Migration nach Humankapitalkriterien zurückzuführen. Aber auch ökonomische Anreize wie die Einkommensverteilung in den Zielländern beeinflussen die Qualifikationsstruktur der ausländischen Bevölkerung.</p></blockquote>
<p>Aus der von Salvo verlinkten Seite.</p>
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	<item>
		<title>Von: salvo</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/277/politik-2008/comment-page-2#comment-13343</link>
		<dc:creator>salvo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 08:25:20 +0000</pubDate>
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		<description>zum Thema Migration und Bildung gibt es &#039;Zahlen&#039; bei Jahnke:

nach einer Erhebung des IAB beträgt der Anteil der &#039;höher Qualifizierten&#039; unter den in Deutschlanf lebenden Migranten 2000 25%. Unter der Annahme, dass diese Quote mehr oder weniger stabil gebleiben ist (neuere Zahlen habe ich nicht), beträgt das Defizit zur Quote der im Ausland lebenden deutschen &#039;höher Qualifizierten) lediglich 3%. Wenn man berücksichtigt, dass die Zahl der Einwanderer die der Auswanderer überschreitet, wenn auch tendenziell mit abnehmender Tendenz, dürfte sich das Defizit noch verringern. Also nichts Dramatisches. Was allerdings als negativ für Deutschland zu bewerten ist, sind die Dezifite des ideologisch radikal auf Auslese orientierten Bildungssystems, das eine höhere Quote an &#039;Höher Qualifizierten&#039; besonders unter Migranten verhindert. Das leigt daran, dass Deutschland sich noch weniger als die anderen westlichen Zentren von seiner sozialfeudalen Strukturen gelöst hat.

http://www.jjahnke.net/rundbr37.html

Zum Schluß muss man auch bei der Motivation der Arbeitsauswanderer differenzieren. Hier gibt es wohl eine disparate Motivationsbreite. Jedenfalls ist Emigration gewiss nicht allgemein auf den subjektiv empfundenen, objektiv jedoch unhaltbaren Umstand zurückzuführen, dass hier zu viel nach unten umverteilt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zum Thema Migration und Bildung gibt es &#8216;Zahlen&#8217; bei Jahnke:</p>
<p>nach einer Erhebung des IAB beträgt der Anteil der &#8216;höher Qualifizierten&#8217; unter den in Deutschlanf lebenden Migranten 2000 25%. Unter der Annahme, dass diese Quote mehr oder weniger stabil gebleiben ist (neuere Zahlen habe ich nicht), beträgt das Defizit zur Quote der im Ausland lebenden deutschen &#8216;höher Qualifizierten) lediglich 3%. Wenn man berücksichtigt, dass die Zahl der Einwanderer die der Auswanderer überschreitet, wenn auch tendenziell mit abnehmender Tendenz, dürfte sich das Defizit noch verringern. Also nichts Dramatisches. Was allerdings als negativ für Deutschland zu bewerten ist, sind die Dezifite des ideologisch radikal auf Auslese orientierten Bildungssystems, das eine höhere Quote an &#8216;Höher Qualifizierten&#8217; besonders unter Migranten verhindert. Das leigt daran, dass Deutschland sich noch weniger als die anderen westlichen Zentren von seiner sozialfeudalen Strukturen gelöst hat.</p>
<p><a href="http://www.jjahnke.net/rundbr37.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.jjahnke.net/rundbr37.html'>http://www.jjahnke.net/rundbr37.html</a></p>
<p>Zum Schluß muss man auch bei der Motivation der Arbeitsauswanderer differenzieren. Hier gibt es wohl eine disparate Motivationsbreite. Jedenfalls ist Emigration gewiss nicht allgemein auf den subjektiv empfundenen, objektiv jedoch unhaltbaren Umstand zurückzuführen, dass hier zu viel nach unten umverteilt wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: COPOKA</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/277/politik-2008/comment-page-2#comment-13328</link>
		<dc:creator>COPOKA</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 01:00:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Michael

&gt; Wenn nämlich mein 13 jähriger Sohn mit einem Baseballschläger ...

Ähmm, da redeten wir offensichtlich aneinander vorbei.
Da oben ging es definitiv um erwachsene &quot;Kinder&quot;, sprich jüngere Generation.

&gt; ... seinem Sachbearbeiter schriftlich geben, dass er/sie selbst redend 
&gt; gerne diesen oder jenen 1€ Job annimmt. 
&gt;
Nein, da bin ich einer anderen Meinung. 
Die Entscheidung darüber, was man dagegen unternimmt, ist allerdings jedem selbst überlassen. 

&gt; Genau das wird auch, früher oder später, in Neuseeland, Kanada und sonst 
&gt; wo geschehen. Durch Davonlaufen löst man eben keine Probleme, man
&gt; verschiebt, verdrängt sie nur…  
&gt;
Vor Sozialgericht auch nicht. 
Und nicht jeder ist bereit, sein Leben damit zu vergeuden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael</p>
<p>&gt; Wenn nämlich mein 13 jähriger Sohn mit einem Baseballschläger &#8230;</p>
<p>Ähmm, da redeten wir offensichtlich aneinander vorbei.<br />
Da oben ging es definitiv um erwachsene &#8220;Kinder&#8221;, sprich jüngere Generation.</p>
<p>&gt; &#8230; seinem Sachbearbeiter schriftlich geben, dass er/sie selbst redend<br />
&gt; gerne diesen oder jenen 1€ Job annimmt.<br />
&gt;<br />
Nein, da bin ich einer anderen Meinung.<br />
Die Entscheidung darüber, was man dagegen unternimmt, ist allerdings jedem selbst überlassen. </p>
<p>&gt; Genau das wird auch, früher oder später, in Neuseeland, Kanada und sonst<br />
&gt; wo geschehen. Durch Davonlaufen löst man eben keine Probleme, man<br />
&gt; verschiebt, verdrängt sie nur…<br />
&gt;<br />
Vor Sozialgericht auch nicht.<br />
Und nicht jeder ist bereit, sein Leben damit zu vergeuden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hauptstadtstudent</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/277/politik-2008/comment-page-2#comment-13327</link>
		<dc:creator>hauptstadtstudent</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 00:38:45 +0000</pubDate>
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		<description>Mhhh, Kanada hat seit 30-40 jahren mehr Einwanderer (prozentual) als wir, und das hat das Land bis jetzt nicht politisch nach rechts getrieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mhhh, Kanada hat seit 30-40 jahren mehr Einwanderer (prozentual) als wir, und das hat das Land bis jetzt nicht politisch nach rechts getrieben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/277/politik-2008/comment-page-2#comment-13295</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 15:05:32 +0000</pubDate>
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		<description>@COPOKA Nr. 79

„Zurecht. Ansonsten würde es eine Art Besitzverhältniss bedeuten, und dass z.B. Eltern ihre Tochter an Meistbietenden verkaufen könnten. Oder gar mit Kindern so umgehen, wie in Günter Eich’s “Träumen”:
ndrkultur....
(geht echt unter die Haut!)“

Brauch ich nicht zu lesen, zu sehen oder zu hören. Das erlebe ich durch den Kulturkreis meiner Frau in Live, Farbe und Bunt. Danke. Dies zu Ändern gibt Nr. 6 eben nicht her. Die Realität ist die das Eltern ihrem Nachwuchs gegenüber in der Pflicht zu dessen minimalen Wohlergehen stehen. Was nicht geschieht, weil alle Schiss haben die Konsequenzen zu leben. Und was das mit den Besitzverhältnissen angeht, scheinst Du da extrem mangelhaft informiert zu sein. Wenn nämlich mein 13 jähriger Sohn mit einem Baseballschläger ein Auto zerlegt, wer darf dann bitte den Schaden Regulieren? Er oder ich? Besitzverhältnisse? Ja klar. Da spricht der Idealist der die Meinung vertritt Kinder hätten die gleichen Rechte wie deren Eltern. Stimmt auch, zumindest was die Menschenrechte betrifft, aber der Rest ist einfach mal kuschelpädagogischer Irrwitz. Meine Kinder erwirtschaften keinerlei Erträge (sollen sie ja auch gar nicht). Sie sollen sich bilden, so gut und weit es eben geht. Meine Verpflichtung ist es ihnen die optimalen Rahmenbedingungen zu liefern, damit sie sich eine ordentliche geistige Grundlage erarbeiten können. Meine Aufgabe ist es nicht sie mit finanziellen oder anderweitigen Gütern zu versorgen, die einzig dem Luxus des unreflektierten Konsums dienen.

&quot;Was schlägst du vor?&quot;

Lesen, lesen und nochmals lesen. Und wenn machbar auch verstehen. Denn dann kann jeder junge Mensch, in solcher Situation, einhergehen und seiner Sachbearbeiterin / seinem Sachbearbeiter schriftlich geben, dass er/sie selbst redend gerne diesen oder jenen 1€ Job annimmt. Aber man wird doch dort sicherlich verstehen, dass man, diese Arbeit akzeptierend, natürlich jeden Vorgang akribisch dokumentieren wird. Weil man will ja als junger Mensch nichts falsch machen. Niemanden durch sein Wirken schädigen, oder? Selbiges erklärt man natürlich auch dem Pseudoarbeitgeber der solcherlei Lohnsklaverei erst ermöglicht. Gut und wenn dann die Agentur droht, dann geht man halt als aufrechter verstehender Mensch zum Sozialgericht und legt den Sachverhalt dar. Denn man hat doch nur seine Pflicht getan, oder? Soll ein junger Mensch etwa dafür bestraft werden?

Ich habe das nun schon gut 2 dutzend jungen Menschen geraten. Und sie hatten allesamt damit Erfolg. Die Agenturleute haben sich denen zugewendet, die sich nicht wehren. So ist das eben.

„Wie meinst du das bitte?“

Na, wie soll ich das wohl meinen? Eben so wir ich es immer und immer wieder beobachte. Die jungen Leute sind oft recht bescheiden. Zur Not besuchen sie auch noch mal die Schule, oder fangen einen anderen Studiengang an. Nur die Unterstützung aus dem Elternhaus ist meistens miserabel. Da wird ein regelrecht irrationaler Erwerbsdruck und Zwang ausgeübt, dem eben viele nachgeben. Selbst zu miesesten Bedingungen. Hauptsache die Eltern können sagen: „Ja unsere(r) arbeitet jetzt auch!“. Klug wäre es aber zu erkennen, dass in einer zunehmend automatisierten Gesellschaft, immer weniger Menschen arbeiten müssen, bei gleicher Produktivität.

So meine ich das...

Und was das Auswandern generell betrifft. Da kann man sich ja mal mit ein paar der hiesigen älteren Einwanderer unterhalten. Als die hier angekommen sind, wurde sie noch wie Brüder behandelt. Heute behandelt sie Herr Koch und Co.! Und morgen die NPD. Genau das wird auch, früher oder später, in Neuseeland, Kanada und sonst wo geschehen. Durch Davonlaufen löst man eben keine Probleme, man verschiebt, verdrängt sie nur...

Gruß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@COPOKA Nr. 79</p>
<p>„Zurecht. Ansonsten würde es eine Art Besitzverhältniss bedeuten, und dass z.B. Eltern ihre Tochter an Meistbietenden verkaufen könnten. Oder gar mit Kindern so umgehen, wie in Günter Eich’s “Träumen”:<br />
ndrkultur&#8230;.<br />
(geht echt unter die Haut!)“</p>
<p>Brauch ich nicht zu lesen, zu sehen oder zu hören. Das erlebe ich durch den Kulturkreis meiner Frau in Live, Farbe und Bunt. Danke. Dies zu Ändern gibt Nr. 6 eben nicht her. Die Realität ist die das Eltern ihrem Nachwuchs gegenüber in der Pflicht zu dessen minimalen Wohlergehen stehen. Was nicht geschieht, weil alle Schiss haben die Konsequenzen zu leben. Und was das mit den Besitzverhältnissen angeht, scheinst Du da extrem mangelhaft informiert zu sein. Wenn nämlich mein 13 jähriger Sohn mit einem Baseballschläger ein Auto zerlegt, wer darf dann bitte den Schaden Regulieren? Er oder ich? Besitzverhältnisse? Ja klar. Da spricht der Idealist der die Meinung vertritt Kinder hätten die gleichen Rechte wie deren Eltern. Stimmt auch, zumindest was die Menschenrechte betrifft, aber der Rest ist einfach mal kuschelpädagogischer Irrwitz. Meine Kinder erwirtschaften keinerlei Erträge (sollen sie ja auch gar nicht). Sie sollen sich bilden, so gut und weit es eben geht. Meine Verpflichtung ist es ihnen die optimalen Rahmenbedingungen zu liefern, damit sie sich eine ordentliche geistige Grundlage erarbeiten können. Meine Aufgabe ist es nicht sie mit finanziellen oder anderweitigen Gütern zu versorgen, die einzig dem Luxus des unreflektierten Konsums dienen.</p>
<p>&#8220;Was schlägst du vor?&#8221;</p>
<p>Lesen, lesen und nochmals lesen. Und wenn machbar auch verstehen. Denn dann kann jeder junge Mensch, in solcher Situation, einhergehen und seiner Sachbearbeiterin / seinem Sachbearbeiter schriftlich geben, dass er/sie selbst redend gerne diesen oder jenen 1€ Job annimmt. Aber man wird doch dort sicherlich verstehen, dass man, diese Arbeit akzeptierend, natürlich jeden Vorgang akribisch dokumentieren wird. Weil man will ja als junger Mensch nichts falsch machen. Niemanden durch sein Wirken schädigen, oder? Selbiges erklärt man natürlich auch dem Pseudoarbeitgeber der solcherlei Lohnsklaverei erst ermöglicht. Gut und wenn dann die Agentur droht, dann geht man halt als aufrechter verstehender Mensch zum Sozialgericht und legt den Sachverhalt dar. Denn man hat doch nur seine Pflicht getan, oder? Soll ein junger Mensch etwa dafür bestraft werden?</p>
<p>Ich habe das nun schon gut 2 dutzend jungen Menschen geraten. Und sie hatten allesamt damit Erfolg. Die Agenturleute haben sich denen zugewendet, die sich nicht wehren. So ist das eben.</p>
<p>„Wie meinst du das bitte?“</p>
<p>Na, wie soll ich das wohl meinen? Eben so wir ich es immer und immer wieder beobachte. Die jungen Leute sind oft recht bescheiden. Zur Not besuchen sie auch noch mal die Schule, oder fangen einen anderen Studiengang an. Nur die Unterstützung aus dem Elternhaus ist meistens miserabel. Da wird ein regelrecht irrationaler Erwerbsdruck und Zwang ausgeübt, dem eben viele nachgeben. Selbst zu miesesten Bedingungen. Hauptsache die Eltern können sagen: „Ja unsere(r) arbeitet jetzt auch!“. Klug wäre es aber zu erkennen, dass in einer zunehmend automatisierten Gesellschaft, immer weniger Menschen arbeiten müssen, bei gleicher Produktivität.</p>
<p>So meine ich das&#8230;</p>
<p>Und was das Auswandern generell betrifft. Da kann man sich ja mal mit ein paar der hiesigen älteren Einwanderer unterhalten. Als die hier angekommen sind, wurde sie noch wie Brüder behandelt. Heute behandelt sie Herr Koch und Co.! Und morgen die NPD. Genau das wird auch, früher oder später, in Neuseeland, Kanada und sonst wo geschehen. Durch Davonlaufen löst man eben keine Probleme, man verschiebt, verdrängt sie nur&#8230;</p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: salvo</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/277/politik-2008/comment-page-2#comment-13294</link>
		<dc:creator>salvo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 14:47:12 +0000</pubDate>
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		<description>so ich habe zwar nicht das gesamte verlinkte Dokument gelesen, aber immerhin den Abschnitt, was eure Behauptungen belegen sollte. Man kann zwar in Texten alles mögliche hineininterpretieren, ich konnte aber wenig finden, was eure Theorie der massenhaften Flucht so genannten Hochqualifizierter aus Deutschland stützen sollte. Vorausgesetzt ihr habt den Text überhaupt gelesen.

Der Abschnitt 6.2 Arbeitsmigration sagt:

&quot;Da die deutsche Wanderungsstatistik keinerlei Informationen zur Bildung, Ausbildung und Erwerbstätigkeit der Migranten enthält, wird in einem ersten Unterkapitel der Frage nach der Selektivität der Auswanderung nach Bildungs- und Qualifikationsniveau nachgegangen. Mittels Bestandsdaten der Zielländer deutscher Auswanderer, Bevölkerungsumfragen als auch prozessproduzierter Statistiken wird eine erste Analyse der Qualifikationsstruktur der Migranten sowie ihrer zeitlichen Dynamik unternommen. Die in diesem Schritt diskutierten Studien bestätigen einstimmig, dass hochqualifizierte Personen überproportional häufiger unter den Auswanderern anzutreffen sind als Personen mit geringerer Qualifikation. Dieses Ergebnis verdeutlicht die Bedeutung Hochqualifizierter in der Internationalisierung von Wirtschaft und Wissenschaft&quot;

sorry aber dass unter den Arbeitsemigranten der Anteil der höher Qualifizierten höher ist, dürfte niemand überraschen und global, nicht nur auf Deutschland, zutreffend sein. Denn - und ich betone den letzten Satz aus diesem Zitat: Dieses Ergebnis verdeutlicht die Bedeutung Hochqualifizierter in der Internationalisierung von Wirtschaft und Wissenschaft

weiteres Zitat:

&quot;In den der Expatriate-Datenbank zugrundeliegenden Volkszählungen sind in der Regel Fragen zum Bildungsniveau enthalten. Diejenigen, die eine tertiäre Ausbildung absolviert haben, gelten dabei als hochqualifiziert. So werden hinsichtlich des Bildungs- und Qualifikationsniveaus dieser mehr als drei Millionen Personen, 883.624 Personen mit tertiärem Bildungsabschluss identifiziert. Das entspricht einem Anteil von ca. 28 % der deutschen Auswanderer. Im Vergleich dazu sind nur ca. 20 % der in Deutschland lebenden Deutschen hochqualifiziert.&quot;

ob diese 8% Ausdruck eines &#039;brain drain&#039; sind, ist wohl auch Auslegungssache, besonders wenn man die Angaben aus dem Bericht vom Bundesamt für Immigration dazuzieht (den ich oben verlinkt habe, den aber scheinbar niemand lesen will)

&quot;Zwar ist sowohl die Zahl der Visa für berufsbedingte temporäre Aufenthalte für Hochqualifizierte als auch die Zahl der Immigranten, die entweder aus einem temporären in einen permanenten Aufenthaltsstatus gewechselt sind oder die von Beginn an einen permanenten Aufenthaltstitel erhielten, seit Beginn der 1990er Jahre angestiegen. Die absoluten Zahlen sind jedoch gering. Zudem kehrt der größte Teil dieser Hochqualifizierten wieder nach Deutschland zurück oder lässt – wie Umfragen belegen – eine hohe Rückkehrbereitschaft erkennen.”

also bislang wurden hier keine schlüssigen Belege für den behaupteten &#039;brain drain&#039; geliefert - und es wurde bislang auch überhaupt nicht die Anzahl der höher qualifizierten Immigranten berücksichtigt. Bei uns arbeiten mittlerweile mehrere polnische Informatiker.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>so ich habe zwar nicht das gesamte verlinkte Dokument gelesen, aber immerhin den Abschnitt, was eure Behauptungen belegen sollte. Man kann zwar in Texten alles mögliche hineininterpretieren, ich konnte aber wenig finden, was eure Theorie der massenhaften Flucht so genannten Hochqualifizierter aus Deutschland stützen sollte. Vorausgesetzt ihr habt den Text überhaupt gelesen.</p>
<p>Der Abschnitt 6.2 Arbeitsmigration sagt:</p>
<p>&#8220;Da die deutsche Wanderungsstatistik keinerlei Informationen zur Bildung, Ausbildung und Erwerbstätigkeit der Migranten enthält, wird in einem ersten Unterkapitel der Frage nach der Selektivität der Auswanderung nach Bildungs- und Qualifikationsniveau nachgegangen. Mittels Bestandsdaten der Zielländer deutscher Auswanderer, Bevölkerungsumfragen als auch prozessproduzierter Statistiken wird eine erste Analyse der Qualifikationsstruktur der Migranten sowie ihrer zeitlichen Dynamik unternommen. Die in diesem Schritt diskutierten Studien bestätigen einstimmig, dass hochqualifizierte Personen überproportional häufiger unter den Auswanderern anzutreffen sind als Personen mit geringerer Qualifikation. Dieses Ergebnis verdeutlicht die Bedeutung Hochqualifizierter in der Internationalisierung von Wirtschaft und Wissenschaft&#8221;</p>
<p>sorry aber dass unter den Arbeitsemigranten der Anteil der höher Qualifizierten höher ist, dürfte niemand überraschen und global, nicht nur auf Deutschland, zutreffend sein. Denn &#8211; und ich betone den letzten Satz aus diesem Zitat: Dieses Ergebnis verdeutlicht die Bedeutung Hochqualifizierter in der Internationalisierung von Wirtschaft und Wissenschaft</p>
<p>weiteres Zitat:</p>
<p>&#8220;In den der Expatriate-Datenbank zugrundeliegenden Volkszählungen sind in der Regel Fragen zum Bildungsniveau enthalten. Diejenigen, die eine tertiäre Ausbildung absolviert haben, gelten dabei als hochqualifiziert. So werden hinsichtlich des Bildungs- und Qualifikationsniveaus dieser mehr als drei Millionen Personen, 883.624 Personen mit tertiärem Bildungsabschluss identifiziert. Das entspricht einem Anteil von ca. 28 % der deutschen Auswanderer. Im Vergleich dazu sind nur ca. 20 % der in Deutschland lebenden Deutschen hochqualifiziert.&#8221;</p>
<p>ob diese 8% Ausdruck eines &#8216;brain drain&#8217; sind, ist wohl auch Auslegungssache, besonders wenn man die Angaben aus dem Bericht vom Bundesamt für Immigration dazuzieht (den ich oben verlinkt habe, den aber scheinbar niemand lesen will)</p>
<p>&#8220;Zwar ist sowohl die Zahl der Visa für berufsbedingte temporäre Aufenthalte für Hochqualifizierte als auch die Zahl der Immigranten, die entweder aus einem temporären in einen permanenten Aufenthaltsstatus gewechselt sind oder die von Beginn an einen permanenten Aufenthaltstitel erhielten, seit Beginn der 1990er Jahre angestiegen. Die absoluten Zahlen sind jedoch gering. Zudem kehrt der größte Teil dieser Hochqualifizierten wieder nach Deutschland zurück oder lässt – wie Umfragen belegen – eine hohe Rückkehrbereitschaft erkennen.”</p>
<p>also bislang wurden hier keine schlüssigen Belege für den behaupteten &#8216;brain drain&#8217; geliefert &#8211; und es wurde bislang auch überhaupt nicht die Anzahl der höher qualifizierten Immigranten berücksichtigt. Bei uns arbeiten mittlerweile mehrere polnische Informatiker.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: COPOKA</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/277/politik-2008/comment-page-2#comment-13292</link>
		<dc:creator>COPOKA</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 14:09:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/277/politik-2008#comment-13292</guid>
		<description>@Michael, #73
...
&lt;blockquote&gt;
Das ist ähnlich der Sache mit Art. 6 Abs. (2) GG. Daraus leitet die Bevölkerung ihr exklusives Recht zur Erziehung von Nachwuchs ab. Doch das sich hieraus dem schutzbefohlenen Individuum gegenüber, sehr schwerwiegende Verpflichtungen ergeben, dass steht dort eben nicht.
&lt;/blockquote&gt;
Zurecht. Ansonsten würde es eine Art Besitzverhältniss bedeuten, und dass z.B. Eltern ihre Tochter an Meistbietenden verkaufen könnten. Oder gar mit Kindern so umgehen, wie in Günter Eich&#039;s &quot;Träumen&quot;:
http://www.ndrkultur.de/feuilleton/hoerspiele/eich8.html
(geht echt unter die Haut!)

&lt;blockquote&gt;
Denn wozu benötigt es in diesem Art. den Abs. (5), wenn laut Art. 3 doch ohnehin alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind?
&lt;/blockquote&gt;
Ähmm, da war doch vor Kurzem was in Bayern, dass sie die ehelichen Kinder irgendwie für vollwertiger deklarieren wollten ;)

&lt;blockquote&gt;
Ja, und wenn es da wo er nun ist, auch nicht mehr so toll läuft. Dann zieht er halt wieder weiter, und weiter und weiter. Doch eines Tages wird er nicht mehr die Kraft haben weiter zu ziehen, dann erträgt er wo gegen er nie zu kämpfen gelernt hat? Und von der Verantwortung dem eigenen Nachwuchs gegenüber fange ich da besser gar nicht an. Wie will er denen erklären, dass es vollkommen in Ordnung geht vor sich auftuenden Problemen davon zulaufen, wo er doch selbst immer davon gelaufen ist?
&lt;/blockquote&gt;
Was schlägt du vor? Sich &quot;verantwortungsvoll&quot; für 1€ als Sklave ausnutzen zu lassen? Gegen neuliberalen Goliath ins Feld zu ziehen? Mit Verlaub, in seinem Alter würde ich mir auch was besseres ohne langes Zögern vorziehen.
Der Junge hat Berufsausbildung gemacht und wurde zwei Jahre lang verarscht und mit allerlei Probezeiten und Lehrgängen verschaukelt. Also, wenn er hier nicht wirklich gebraucht wird, wo liegt das Problem? In Neuseeland bekam er sofort nach der Ankuft fünf(!) anständige Angebote. Ähnlich mit seiner Freundin - sind zusammen weggezogen.

&lt;blockquote&gt;
Ganz so einfach geht es halt doch nicht.
&lt;/blockquote&gt;
Nein, auf keinen Fall. Aber diese Freiheit muss jedem Menschen zustehen.

&lt;blockquote&gt;
Die haben meistens Eltern, die einfach nicht akzeptieren können, dass der eigene Nachwuchs keine seriöse Möglichkeit zum Ertragserwerb mehr findet (trotz oder gerade wegen guter Qualifikation). Die haben nie verstanden das Arbeit nicht frei macht und das in diesem Land niemand verhungern muss.
&lt;/blockquote&gt;
Wie meinst du das bitte?
========================
@salvo, #70

&lt;blockquote&gt;
“Im Jahr 2006 wurden etwa 662.000 Zuzüge registriert, die niedrigste Zahl seit 1987. ...
&lt;/blockquote&gt;
Die meisten davon Ausländer, die etwas später wieder weiter- oder zuräckziehen. Hier oben ging&#039;s um dt. Staatsbürger:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/730031/
Etwas andere Zahlen, aber ebenfalls keine Dramatik.

MfG
C.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael, #73<br />
&#8230;</p>
<blockquote><p>
Das ist ähnlich der Sache mit Art. 6 Abs. (2) GG. Daraus leitet die Bevölkerung ihr exklusives Recht zur Erziehung von Nachwuchs ab. Doch das sich hieraus dem schutzbefohlenen Individuum gegenüber, sehr schwerwiegende Verpflichtungen ergeben, dass steht dort eben nicht.
</p></blockquote>
<p>Zurecht. Ansonsten würde es eine Art Besitzverhältniss bedeuten, und dass z.B. Eltern ihre Tochter an Meistbietenden verkaufen könnten. Oder gar mit Kindern so umgehen, wie in Günter Eich&#8217;s &#8220;Träumen&#8221;:<br />
<a href="http://www.ndrkultur.de/feuilleton/hoerspiele/eich8.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.ndrkultur.de/feuilleton/hoerspiele/eich8.html'>http://www.ndrkultur.de/feuilleton/hoerspiele/eich8.html</a><br />
(geht echt unter die Haut!)</p>
<blockquote><p>
Denn wozu benötigt es in diesem Art. den Abs. (5), wenn laut Art. 3 doch ohnehin alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind?
</p></blockquote>
<p>Ähmm, da war doch vor Kurzem was in Bayern, dass sie die ehelichen Kinder irgendwie für vollwertiger deklarieren wollten ;)</p>
<blockquote><p>
Ja, und wenn es da wo er nun ist, auch nicht mehr so toll läuft. Dann zieht er halt wieder weiter, und weiter und weiter. Doch eines Tages wird er nicht mehr die Kraft haben weiter zu ziehen, dann erträgt er wo gegen er nie zu kämpfen gelernt hat? Und von der Verantwortung dem eigenen Nachwuchs gegenüber fange ich da besser gar nicht an. Wie will er denen erklären, dass es vollkommen in Ordnung geht vor sich auftuenden Problemen davon zulaufen, wo er doch selbst immer davon gelaufen ist?
</p></blockquote>
<p>Was schlägt du vor? Sich &#8220;verantwortungsvoll&#8221; für 1€ als Sklave ausnutzen zu lassen? Gegen neuliberalen Goliath ins Feld zu ziehen? Mit Verlaub, in seinem Alter würde ich mir auch was besseres ohne langes Zögern vorziehen.<br />
Der Junge hat Berufsausbildung gemacht und wurde zwei Jahre lang verarscht und mit allerlei Probezeiten und Lehrgängen verschaukelt. Also, wenn er hier nicht wirklich gebraucht wird, wo liegt das Problem? In Neuseeland bekam er sofort nach der Ankuft fünf(!) anständige Angebote. Ähnlich mit seiner Freundin &#8211; sind zusammen weggezogen.</p>
<blockquote><p>
Ganz so einfach geht es halt doch nicht.
</p></blockquote>
<p>Nein, auf keinen Fall. Aber diese Freiheit muss jedem Menschen zustehen.</p>
<blockquote><p>
Die haben meistens Eltern, die einfach nicht akzeptieren können, dass der eigene Nachwuchs keine seriöse Möglichkeit zum Ertragserwerb mehr findet (trotz oder gerade wegen guter Qualifikation). Die haben nie verstanden das Arbeit nicht frei macht und das in diesem Land niemand verhungern muss.
</p></blockquote>
<p>Wie meinst du das bitte?<br />
========================<br />
@salvo, #70</p>
<blockquote><p>
“Im Jahr 2006 wurden etwa 662.000 Zuzüge registriert, die niedrigste Zahl seit 1987. &#8230;
</p></blockquote>
<p>Die meisten davon Ausländer, die etwas später wieder weiter- oder zuräckziehen. Hier oben ging&#8217;s um dt. Staatsbürger:<br />
<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/730031/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/730031/'>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/730031/</a><br />
Etwas andere Zahlen, aber ebenfalls keine Dramatik.</p>
<p>MfG<br />
C.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: arno</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/277/politik-2008/comment-page-2#comment-13288</link>
		<dc:creator>arno</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 12:57:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/277/politik-2008#comment-13288</guid>
		<description>Einigermaßen aktuelle Zahlen zur Auswanderung sind hier zu finden:

http://www.bib-demographie.de/publikat/materialien/Heft123.pdf

Besonders interessant ist die Tabelle auf Seite 53</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einigermaßen aktuelle Zahlen zur Auswanderung sind hier zu finden:</p>
<p><a href="http://www.bib-demographie.de/publikat/materialien/Heft123.pdf" rel="nofollow"></a><a href='http://www.bib-demographie.de/publikat/materialien/Heft123.pdf'>http://www.bib-demographie.de/publikat/materialien/Heft123.pdf</a></p>
<p>Besonders interessant ist die Tabelle auf Seite 53</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
