Deutschland sucht den Superpräsidenten
geschrieben am 01. Juni 2010 von Spiegelfechter
Horst Köhlers Rücktritt traf die Spitzenpolitik wie ein Blitz. Normalerweise werden solchen Personalien in aller Ruhe und unter Einbindung aller Interessengruppen diskutiert. Auf dieses machtpolitische Geschacher muss die Politik in diesem Frühsommer wohl verzichten. Die Neuwahl des Bundespräsidenten wird bereits am 30. Juni stattfinden. Es ist wahrscheinlich, dass die schwarz-gelbe Regierungskoalition bereits in dieser Woche einen gemeinsamen Kandidaten vorstellen wird. Union und FDP haben in der Bundesversammlung, die sich aus Delegierten des Bundes und der Länder zusammensetzt, eine bequeme Mehrheit von 645 bis 647 der 1.244 Stimmen. Selbst ohne die bayerischen “Freien Wähler”, die als unionsnah gelten und einige Delegierte aus den eigenen Reihen, die sich schon beinahe traditionell nicht für den Kandidaten ihrer Partei entscheiden, sollte diese Mehrheit eigentlich ausreichen, um den Wunschpräsidenten durchzuboxen.
Stellenbeschreibung
Ein Bundespräsident sollte volksnah, aber auch intellektuell sein. Er sollte ein begnadeter Redner sein, der sich nicht in den Wirren der täglichen Politik verzettelt, sondern Leitplanken in der öffentlichen und politischen Diskussion setzt. Im Angesicht der andauernden und stetig fortschreitenden Krise des Finanzkapitalismus sollte ein neuer Bundespräsident vor allem volkswirtschaftliche und wirtschaftsethische Grundsätze definieren. Aber genau an diesem Punkt driften Anspruch und Wirklichkeit bereits auseinander. Warum sollte die wirtschaftsliberale schwarz-gelbe Koalition einen Denker für das oberste Amt des Staates nominieren, der ihrer eigenen Ideologie widerspricht? Gegen den Willen der FDP wird wohl kein Unions-Kandidat in den Ring geschickt werden. Selbst wenn die Union theoretisch auch zusammen mit der SPD oder anderen Parteien einen gemeinsamen Kandidaten vorschlagen könnte, wäre dies nicht weniger als ein politisches Erdbeben, das de facto das frühzeitige Ende der schwarz-gelben Koalition einläuten würde.
Union und FDP stehen somit vor einer harten Diskussion. Ein Marktliberaler nach Gusto der FDP wäre für die Union schlecht zu verkaufen und es bestünde die reale Gefahr, dass einige Unionsdelegierte ihr Kreuz bei einem überzeugenden Gegenkandidaten machen. Umgekehrt wäre ein erzkonservativer Knochen aus den Reihen der Union einigen Liberalen nicht zu vermitteln. Wer soll dem gescheiterten Horst Köhler im Schloss Bellevue nachfolgen?
Die Unionskandidaten – the good, the bad and the ugly
Als einer der ersten potentiellen Kandidaten wurde der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff ins Spiel gebracht. Für ihn sprechen sich neben dem Politologen Jürgen Falter auch einige Unionspolitiker aus. Doch diese Personalie ist allzu durchsichtig. Nach dem Scheitern von Rüttgers und Koch ist Wulff der einzige CDU-Politiker, der Angela Merkel noch gefährlich werden kann. Wulff ist noch jung und sitzt seit längerem diszipliniert in Wartestellung. Sein Ziel ist nicht das Schloss Bellevue, sondern das Bundeskanzleramt. Ob Wulff, der stets staatstragend wirken will, überhaupt das Zeug zum “Elder Statesman” hat, ist ebenfalls mehr als fraglich.
Eignung: 4/10 Wertung vom Spiegelfechter: 3/10 Chancen: 2/10
Die Medien haben sich derweil auf Ursula von der Leyen als Wunschkandidatin eingeschossen. Natürlich, die Dame enstammt dem Geldadel, macht optisch etwas her und ist voll und ganz auf wirtschaftsliberaler Linie. Von der Leyen wäre wahrscheinlich auch der FDP zu vermitteln und würde als Frau auch einige Stimmen aus den Reihen der Opposition gewinnen können, denn für einige Delegierte ist das Geschlecht wichtiger als die Qualifikation. Und hier befindet sich auch von der Leyens Achillesferse – niemand käme auf die Idee, die aparte Siebenfachmutter auch nur in die Nähe einer wie auch immer gearteten intellektuellen Prädisposition zu rücken. BILD und Volk stört dies allerdings nicht, Ursula von der Leyen wäre der Traum der Yellow Press.
Eignung: 5/10 Wertung vom Spiegelfechter: 2/10 Chancen: 5/10
Natürlich darf auch nicht der Name Roland Koch fehlen, wenn es um die Diskussion der Köhler-Nachfolge geht. Schließlich ist Koch nun frei verfügbar und mit einem Präsidenten Koch könnte Merkel den konservativen Flügel der Union besänftigen. Auch die FDP könnte mit einem Kandidaten Koch sicher gut leben, schließlich gilt er als Marktliberaler. Doch Koch ist beileibe nicht präsidial, er ist streng genommen noch nicht einmal satisfaktionsfähig. Seine rechtspopulistischen Ausfälle sind legendär, er polarisiert, anstatt zu einen. Wenn die Union Koch nominieren würde, wäre dies ein Armutszeugnis – das weiß auch Angela Merkel.
Eignung: 0/10 Wertung vom Spiegelfechter: 0/10 Chancen: 3/10
Auch Jürgen Rüttgers hat wohl keine Chance, Horst Köhler zu beerben, zumal die FDP sich in NRW anscheinend doch mit SPD und Grünen zu einer Ampel-Koalition zusammentun will. Rüttgers wäre ein aussichtsreicher Kandidat, wenn die Union in NRW ihr Gesicht behalten und die SPD in eine Juniorpartnerschaft unter Unionsführung drängen will. Dies wäre aber nie mit der FDP zu machen. Rüttgers wäre ein Kandidat der Wende, ein schwarz-roter Kandidat. Dabei spielt es schon fast keine Rolle mehr, dass auch Rüttgers eher ein intellektuelles Teelicht denn ein Leuchtturm ist. Da Angela Merkel momentan noch keine Wende planen dürfte, steht auch Rüttgers nicht im engeren Kreis der Auserwählten.
Eignung: 3/10 Wertung vom Spiegelfechter: 2/10 Chancen: 2/10
Bessere Chancen haben da Annette Schavan und Maria Böhmer. Die erzkonservativen Christinnen qualifizieren sich vor allem durch ihr Geschlecht und wären sicher auch dem Volk als präsidiale Leitkulturmatronen zu verkaufen. Ein weiteres Plus dieser beiden Damen ist ihr mangelndes Profil und ihre eher zweitrangige Position im politischen Geschäft. Schavan und Böhmer wären handzahme erste Damen im Staat, die Merkel nicht in die Suppen spucken würden. Einzig und allein ihre erzkonservative Gesinnung dürfte der FDP Bauchschmerzen bereiten.
Eignung: 5/10 Wertung vom Spiegelfechter: 2/10 Chancen: 8/10
Der Rücktritt Köhlers könnte auch den Weg für den inoffiziellen König von Bayern frei machen – Edmund Stoiber war und ist der Wunschkandidat der CSU. Stoibers intellektuelle Fehlleistungen sind jedoch bekannt und auch der FDP wäre es nur schwer zu vermitteln, nun einen Kandidaten der kleineren CSU zu nominieren. Stoiber wäre Lübke reloaded und somit der Traum aller Kabarettisten und Kommentatoren. Aus dem Kreis der Konservativen ist Stoiber zwar sicher nicht das Licht am Firmament, aber immerhin ist er amüsant und somit eine echte Alternative. Wenn nur die Ehre des Amtes nicht wäre, die er beschädigen würde.
Eignung: 2/10 Wertung vom Spiegelfechter: 7/10 Chancen: 5/10
Ein echter “Geheimtipp” ist die Personalie Klaus Töpfer. Der ehemalige Umweltminister und Unter-Generalsekretär der UNO gilt nicht nur als kosmopolit und erfahren, sondern auch als Intellektueller, der sich vor allem auf Merkels Steckenpferd, die Umweltpolitik, kapriziert hat. Töpfer ist erfahren im Umgang mit ausländischen Staatsmännern und Diplomaten, vertritt aber auch die Interessen der deutschen Wirtschaft international mit großem Erfolg und sollte daher sogar für die FDP präsidiabel sein.
Eignung: 9/10 Wertung vom Spiegelfechter: 7/10 Chancen: 9/10
Kaum Chancen dürfe indes der alte Unionsrecke Heiner Geißler haben. Geißler ist zwar nicht nur intellektuell und vor allem in wirtschaftspolitischen Fragen einer der wenigen Lichtblicke am politischen Horizont. Doch genau aus diesen Gründen wäre er für Schwarz-Gelb ein mehr als unbequemer Präsident und es ist auszuschließen, dass sich die Regierungsparteien ohne Not ein derartiges Problem ins Haus holen.
Eignung: 7/10 Wertung vom Spiegelfechter: 9/10 Chancen: 0/10
Intellektuell wäre Norbert Lammert ein würdiger Vertreter im Schloss Bellevue. Als Bundestagspräsident hat Lammert laut Grundgesetz bereits jetzt das zweithöchste Amt im Staate inne – er ist humorvoll, schlagfertig und feingeistig und würde sicher einen guten Präsidenten abgeben. Nur wird er aller Voraussicht nach nicht nominiert werden, da er in der Vergangenheit mehrfach mit der schwarz-gelben Regierung hart ins Gericht gegangen ist. Einen exponierten Kritiker im Schloss Bellevue wollen aber weder Union noch FDP.
Eignung: 7/10 Wertung vom Spiegelfechter: 9/10 Chancen: 1/10
Ein Geheimtipp des Spiegelfechters ist Kurt Biedenkopf. Biedenkopf ist durch und durch neoliberal, ein “Elder Statesman”, hat seine Erfahrungen mit der Politik und sogar “Ost-Erfahrung”. Union und FDP sollten sich ohne Probleme auf Biedenkopf einigen können. Als einziges Hindernis steht Biedenkopfs hohes Alter von 80 Jahren im Weg. Als Lückenbüßer für eine Amtszeit sollte Biedenkopf aber trotz seines Lebensalters taugen.
Eignung: 8/10 Wertung vom Spiegelfechter: 1/10 Chancen: 5/10
Andere Namen aus den Kreisen der Union gibt es wie Sand am Meer. Sei es Rudolf Seiters, Günther Oettinger oder auch Petra Roth. Es ist sogar recht wahrscheinlich, dass Union und FDP sich im Zweifel auf eine Person einigen könnten, die eher in er zweiten Reihe steht.
FDP – ausgedünntes Personaltableau
Bundespräsident – dies ist eigentlich eine Personalie, bei der meist auch die FDP beste Chancen hat, wenn sie als Juniorpartner in der Regierungskoalition vertreten ist. Das Problem der FDP ist allerdings, dass sie keine präsidialen Personen hat, die in die engere Wahl kommen könnten. Die Ausnahmen, die die Regel bestätigen, sind streng genommen ebenfalls nur zweite Wahl.
Als Wunschkandidat der FDP gilt Wolfgang Gerhardt. Der ehemalige Parteichef, der Westerwelle auf allen Feldern den Weg freimachte, ist ein typischer Vertreter, der “Zukurzgekommenen”, die gerne in aussichtsloser Situation mit einer Nominierung für das höchste Amt im Staate nominiert werden. Es ist daher auch nicht auszuschließen, dass Gerhardt von der FDP in die erste Wahlrunde geschickt wird, Chancen auf die Stimmen der Union hat er jedoch nicht. Gerhardt, der momentan der Friedrich-Naumann-Stiftung vorsteht, ist ein waschechter Neoliberaler, der ungeeignet ist, zu einen. Seine intellektuellen Fähigkeiten kämpfen ebenfalls mit der 5%-Hürde.
Eignung: 3/10 Wertung vom Spiegelfechter: 1/10 Chancen: 1/10
Natürlich hat die FDP auch noch andere Politiker, die durchaus fürs Amt geeignet wären – zum Beispiel Gerhart Baum und Burkhard Hirsch. Allerdings sind diese Personen noch nicht einmal für Westerwelle selbst engere Wahl, da er sich mit ihnen überworfen hat. Die Chancen auf einen FPD-Präsidenten sind somit ohnehin nur marginal.
SPD – Zählkandidaten ohne Chance
Es ist fraglich, ob die SPD überhaupt einen eigenen Kandidaten präsentieren wird. Wenn die Union einen Kandidaten präsentiert, der auch für die SPD tragbar ist, werden sich die Sozialdemokraten wahrscheinlich zwei mal überlegen, schon wieder Gesine Schwan vor die Kameras zu zerren. Der Vorschlag der Seeheimer, Peer Steinbrück zu nominieren, ist ebenfalls kaum mehrheitsfähig. Steinbrück wäre sicher ein aussichtsreicher Kandidat, wenn in Berlin immer noch Union und SPD regieren würden – gegen die FDP wird die Union aber sicherlich nicht für einen SPD-Politiker stimmen. Natürlich könnte die SPD auch einen integren Aussenseiter, wie beispielsweise Friedrich Schorlemmer nominieren – leider wäre er jedoch nur ein Zählkandidat, der sich am Nasenring durch die Manege ziehen lassen würde.
Warum kein Parteiloser?
Der Verfassungsrechtler Herbert von Arnim sorgte gestern in Personalunion mit der niedersächsischen SPD für einen kleinen Paukenschlag – man solle doch Margot Käßmann nominieren. Käßmann hätte sicherlich viele Vorzüge – sie ist volksnah, intellektuell, moralisch integer, eine gute Rednerin und natürlich eine Frau. Als Bundespräsidentin hätte sie sogar einen Fahrer, womit eine weitere Klippe elegant umschifft wäre. Käßmanns Chancen bewegen sich jedoch im homöopathischen Bereich – sie ist gegen den Krieg in Afghanistan und vertritt auch ansonsten Meinungen, die im Bundestag nicht unbedingt mehrheitsfähig sind. Warum sollten Union und FDP eine Frau nominieren, die ihnen in den meisten Punkten fundamental widerspricht?
Eignung: 8/10 Wertung vom Spiegelfechter: 10/10 Chancen: 0/10
Sollte die Wahl auf einen Parteilosen fallen, so könnte wieder einmal ein Verfassungsrichter eine Rolle spielen. Die Herren aus Karlsruhe sind per definitionem präsidial, vorzeigbar und verfassungsrechtlich geeignet. Mehrheitsfähig wäre beispielsweise Udo Di Fabio, der unter den parteilosen Neoliberalen durch einen gehobenen Intellekt heraussticht. Di Fabio wäre sicher politisch möglich, ob er allerdings ein volksnaher Präsident wäre, der sich kritisch mit den Problemen unserer Zeit auseinandersetzt, darf bezweifelt werden.
Eignung: 6/10 Wertung vom Spiegelfechter: 4/10 Chancen: 8/10
Jens Berger
Update: Das Volk scheint von den potentiellen nur leidlich begeistert zu sein. Eine Onlineumfrage des Sterns, die immerhin bereits über 175.000 Klicks registrierte, ergibt folgendes Zwischenergebnis:
1. Margot Käßmann 6,46
2. Frank-Walter Steinmeier 4,79
3. Peer Steinbrück 4,79
4. Klaus Töpfer 4,52
5. Ursula von der Leyen 4,04
6. Christian Wulff 3,62
7. Gesine Schwan 3,57
8. Norbert Lammert 3,45
9. Wolfgang Schäuble 3,25
10. Richard Schröder 3,23
11. Klaus Kinkel 2,57
12. Annette Schavan 2,28
13. Jürgen Rüttgers 2,27
14. Edmund Stoiber 2,21
Bemerkenswert ist vor allem die durchgängig schlechte Bewertung auf der 10er-Skala. Nur Margot Käßmann liegt oberhalb der Mitte – herausragend ist ihr Ergebnis aber auch nicht. Der Rest der Kandidaten wird durchgängig eher negativ bewertet, einige Favoriten (Stoiber, Schavan) sogar sehr negativ. Die politische Klasse scheint ein allgemeines Akzeptanzproblem zu haben.
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Mein Traumpräsident war früher immer Hans-Joachim Kulenkampff. Aber der ist ja leider tot.
Georg Schramm zählt wohl nicht zum engeren Kandidatenkreis, Hm?
Wie wäre es ansonsten mit Jutta Limbach? Die hat Ahnung vom Rechtswesen, hat aber dooferweise ein Sozen-Parteibuch. Das ist ein Makel, sonst wäre sie ideal.
Ich habe auch mal die wichtigsten Kandidaten gestern in meinem Block ausgesucht.
Könnt ihr mal nachlesen und ein bisschen schmunzeln:
http://meinungsherrscher.blogspot.com/2010/05/deutschland-ein-sommermarchen.html
Braucht keinen.
Im Rahmen des rigorosen Sparprogrammes kann als erstes der Bundespräsident und das Bundespräsidialamt eingespart werden.
GA Köhler geht hier mit Vorbild voran.
Seine letzte Handlung war deshalb die Beste.
Ich sehe keinen Flattr-Button?!
Da Schwarz-Gelb ja eine recht großzügige Mehrheit in der Bundesversammlung haben wird, glaube ich nicht wirklich an einen Bundespräsidenten aus der SPD oder gar der Grünen. Hier mal eine kleine Rangliste von mir, die wir gestern im Podcast entwickelt haben, aber natürlich ein wenig aktualisiert:
1.Norbert Lammert (Als Bundestagspräsident bereits erfahren)
2. Ursula von der Leyen (würde dann endgültig “Mutti der Nation”)
3. Wolfgang Gerhardt (Jüngste Kritik an Westerwelle könnte Nachteil und Vorteil sein)
An einen parteilosen Budnespräsidenten/eine Präsidentin glaube ich nicht, da doch mit Köhler der Versuch gescheitert ist einen Nicht-Politiker in dem Amt zu etablieren.
Verzeiht mir die Klugscheisserei, aber Frau Ursula von der Leyen ist nicht “adelig”.
Wir haben in Deutschland keinen Adel, weil die BRD eine Republik ist.
Hier wie sonstwo werden diverse potenzielle Kandidaten durch die Medien gereicht, von denen mir jede/r den Schweiß auf die Stirn treibt, aus unterschiedlichen Gründen. Schäuble, Lammer, Schavan, Rüttgers, Stoiber, Käßmann, Wullf, Steinmeier, Scherf, Gerhradt, Geissler, Biedenkopf, von Beust, Böhmer, vd Leyen, Schwan, Simonis, Schröder, Koch, Steinbrück, Müntefering, Fischer… Ach du Schei…
Im Detail mag ich gar nicht auf all die Figuren eingehen. Nur zu Käßmann kurz: für mich ist eine trainierte Alkoholikerin, und das MUSS sie sein, wenn sie mit dem respektablen Pegel von 1,54 Promille überhaupt noch Autofahren kann, ganz und gar nicht für dieses Amt geeignet.
@Jesus
Technische Fehlleistung meinerseits ;-)
Habe ich ausgebessert.
na, wer wirds wohl?
natürlich Ackermann! Kanzler (tatsächlich, nicht offiziell) ist er ja schon…
@Flusskiesel:
Eine Republik ist nun wirklich kein Ausschluss des Adels. Da sollten Sie dann doch noch ein wenig mehr geschichtlich graben.
Das Einzige, was in dieser Republik funktioniert, sind die Rücktritte. Klasse! Weiter so! Wünsche mir eine Politik, die von erlösender Rücktrittskultur geprägt ist.
Dann haben wir ja immer noch unsere Lena!
Volksnah, voll volkstümlicher Attituden jung gebliebener Konservativer, frischgebackene Abiturientin und Eurovisionsgoldkehlchen. Na, die wär doch was! Die tut niemandem weh, weder den Neoliberalen, noch den Linken! Und vor allem: Der würde es nicht einfallen, sich mit komplexen, politischen Sachverhalten auseinanderzusetzen. Also wäre sie niemals auf die Idee gekommen die Wahrheit auszusprechen, wie Köhler es in einem Augenblick eines möglichen “Black-Outs” getan hat.
Jawohl Herr Köhler, die wahren Ursachen von Kriegen liegen genau dort, wo Sie sie vermuten! Punktum!
Lustig ist die Umfrage bei Stern.de zu dem Thema:
http://www.stern.de/politik/deutschland/koehlers-ruecktritt-waehlen-sie-den-bundespraesidenten-1570677.html
15 Kandidaten und momentan kommt nur Frau Käßmann überhaupt über die mittlere Punktzahl von 5 hinaus. Die bisher abgestimmten ~10.000 Leser finden wohl durch die Bank alle Kandidaten schrecklich.
@ Timchen: Ackermann wäre sicherlich der ehrlichste Kandidat, insofern muss man diesen Vorschlag unterstützen. Aber so ist das mit dem BP ja gar nicht gemeint, dass damit die wahren Machtverhältnisse offen gelegt werden.
@SF: Ich verstehe den Respekt vor Norbert Lammert nicht. In seinem jetzigen Amt hat noch keiner versagt, und die Arroganz, mit der die Linken im Parlament abgehandelt werden, wird auch immer vom BTP zugelassen. Lammert ist sicherlich eine taktisch gute Wahl, ich persönlich halte ihn für einen unerträglichen Klugsch…..
Margot Käßmann? Sorry, aber die Alkoholfahrt ist noch zu frisch in Erinnerung. Aber vielleicht sollte sich die Linke überlegen, sie zu nominieren. Dann hätten sie wohl den populärsten Kandidaten, aber vermutlich wird Käßmann da nicht mitmachen.
Gemessen an der praktischen Bedeutung des BP und dass man seit gestern immer hört, man braucht einen volksnahen Prösidenten, so wie Köhler es gewesen sei, dann fallen mir genau zwei Namen ein (und Lena ist nicht dabei):
Thomas Gottschalk und Michael Schumacher. (Schumacher ist auch schon über vierzig!)
Aufgrund der Quote erfüllen auch beide das Kriterium des westdeutschen Mannes. Denn bei den bisher genannten konservativen Fraeun läuft mir nur ein Schauer über den Rücken: Zensursula und Schavan?!?! Und ob Klaus Töpfer der Bundespräsident wird, der das Gesetz über den Atomausstieg-Ausstieg unterschreiben soll? Na der wird sich bedanken.
Also, ich würde es ja machen, aber nur mit Veto-Recht!
“Hotelsteuer”? Nee, Schwachheiten gehen bei mir nicht!
Diätenerhöhung? Ja, wenn das Wirtschaftswachstum über 2 % liegt!
Neue A8-Dienstwagen? Nee, nur noch Polo oder Corsa, bis der Laden wieder läuft!
Beamtenpension ab 55? Fällt aus! Wir brauchen jeden Mann!
Entwicklungshilfe für China? Wird eingestellt!
Erste-Klasse-Flugreisen für Politiker? No Way! Holzklasse ist vorgeschrieben, Sparen angesagt!
Ausländische Erntehelfer? Warum, bei 8 Mio. Erwerbslosen? Ohne mich!
Gemeinnützige Bürgerarbeit? Fällt aus! Keine Maßnahmen, die Unternehmen die Aufträge streitig machen!
Noch einen zusätzlichen Feiertag? Nee, einen weniger, weil wir viele davon haben!
Mehrwertsteuererhöhung? Ohne mich! Die Verschwendungen sind das Problem, nicht die Einnahmen!
Idealbesetzung wär mich Kurt Felix und Paola.
Käßmann halte ich auch für einen überzeugenden Vorschlag.
oder Nicole Seibert (unsere Grand Prix Siegerin 1982).
Oder warum nicht Dieter Bohlen?
Heidi Klum?
a) geflattert. Bester Artikel zum Thema “DSDBP”.
b) Gute Vorschläge. Töpfer wäre IMHO sehr OK.
c) Käßmann: 1,54 Promille und Autofahren. Neben der Frage, wer sowas macht, zeige ich einen gewissen Respekt vor der Leistung mit 1,5 Promille überhaupt Autofahren zu können. Ich könnte das nicht … Ich glaube nicht, dass eine solche Leistung ohne Training erreichbar ist. Also eigentlich für das Amt nicht geeignet, außer wir wären in den 90er und die einzigen Auslandsreisen der Bundespräsidentin würden nach Russland führen …
@Horst:
Aber einen Adel haben wird deswegen trotzdem nicht mehr!
Es gibt keine Stände mehr, deswegen auch keinen Adel (und übrigens auch keinen Klerikerstand mehr, der eine gesonderte Rechtsprechung einfordern könnte)!
Von den oben genannten mit halbwegs realistischen Chancen ist Töpfer noch der beste. Wahrscheinlich würden die Mainstreammedien das dann aber als eine Art Signal für schwarz-grün, was ohnehin deren Lieblingshirngespinst ist, deuten. Sollte die Opposition einen respektablen “Zählkandidaten” aufstellen, wären Leute wie Heiner Flassbeck oder Elmar Altvater nicht schlecht. Beides ist aber sehr unwahrscheinlich. Insgesamt wirklich erschreckend, dass es kaum noch bekannte intelektuelle und gleichzeitig “charismatische” Köpfe in der deutschen Politik gibt. M.E haben sich “die” Medien eher auf Lammert eingeschossen, da der ja einen ach so tollen Humor hat und als Bundestagspräsident kaum etwas falsch gemacht hat (was auch keine große Kunst ist).
@Uli, danke für den Link auf die Stern-Umfrage. Ich habe die alle erstmal durch die Bank down-geratet. (Okay, bis auf Käßmann und Töpfer.)
Erschreckend sind die hohen Werte für Steinmeier und Steinbrück. Boah, geht’s nocht. Warum fehlt da eigentlich Münte?
Mir sind auch noch zwei sensationelle Vorschläge eingefallen: Axel Weber (das baut auch Bürokratie ab, wenn man Bundesbank und Bundespräsidialamt zusammen legt), oder noch besser: Jörg Asmussen. Ist der nicht schon der heimliche König? Ist der Soffin nicht das heimliche Macht-Epi-Zentrum?
Dampf-Plauderer Joschka Fischer würde sich sicher auch breitschlagen lassen.
Wieso ist der Name Günther Jauch noch nicht gefallen? Wolf Biermann? Der Name Joachim Gauck ist übrigens tatsächlich schon ernsthaft durch die Medien gegeistert.
Und wenn Deutschland ein Pleitestaat ist, dann wäre Birgit Breuel auch eine passende Wahl.
Hat sich Lothar Matthäus schon selbst ins Gespräch gebracht?
Aber der muss vermutlich Beckenbauer den Vortritt lassen.
Wie man sieht, ist der Ruf des Amtes des Bundespräsidenten schon soweit angeschlagen, dass ich das nur noch halb ernst nehmen kann. Alle wissen doch, dass die eigentliche Gefahr von anderen Personen ausgeht. Nein, nicht Angela Merkel. Sonder Philipp Mißfelder.
Ach, das ist aber gemein, Stoiber nur aufgrund seiner vorauszusehenden Peinlichkeiten so hoch zu bewerten! :-P
Töpfer (er war ja auch schon als Rau-Nachfolger im Gespräch) würde ich als überaus geeignet ansehen. Aber ich fürchte, dass die FDP mit ihm Probleme hatte, da er eine für einen CDUler sehr soziale oder auch linke, jedenfalls vom Neoliberalismus weit entfernte Linie vertritt. Seine Nominierung würde ich eher als Signal für eine Große Koalitiom sehen.
Lammert würde ich da schon realistischer ansehen – soo schlimm waren seine Einlassungen gegen die Regierung ja auch nicht.
Wenn wir hier schon bei absurden Vorschlägen sind, bin ich eindeutig für Peter Zwegat. Da kann RTL dann auch gleich ne Sondersendung “Raus aus den Staatsschulden” zu produzieren ;)
Schöner Artikel. Wenn ich aber an Stoiber oder Zensursula als Bundespräsident(in) denke, wird mir Angst und Bange.
@12 Uli
Danke für den Link – ich habe das gleich mal ans Ende des Artikels gestellt.
@ 19 Axelander:
Wenn schon Fips Asmussen! Obwohl, da hat Lammert schon mehr Humor …
Ich finde, man muss strategisch denken:
Der Bundespräsident hat kaum politische Macht und recht wenig Einfluss. Aber der Posten ist so herausgehoben, dass eine Person mit entsprechendem Ego nicht wird nein sagen können. Deswegen ist er die ideale Möglichkeit jemanden aus dem Tagesgeschäft wegzuloben, bei dem das der Republik einen Dienst erweisen würde.
Nachdem sich Koch gerade selbst pensioniert hat und Stoiber so schön geräuschlos in Brüssel entbürokratisiert, ist Westerwelle also ganz klar meine erste Wahl. Ich bin dafür sogar bereit, mir fünf Jahre lang seine Weihnachtsansprache anzuhören ? für eine gute Sache muss auch bereit sein Opfer zu bringen!
von allen sinnbefreiten kommentaren ist das mit abstand der beste! gut.
mir ist es egal, wer das wird. bitte sage mir aber einer, was ich machen muss, damit es nicht v.d.L zensursula wird? bitte!
diese lügnerin ertrage ich nicht. können wir dagegen auf die strasse gehen? irgend was machen?
gruss
Jack
Es scheint tatsächlich eine Präferenz für von der Leyen zu geben. http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/995194 Wie erbärmlich. Wie wäre es mit etwas Gegenwind im Stile der Zensursula-Kampagne?
UvdL ist tatsächlich nicht von Adel – das hat aber überhaupt nichts mit der Republik zu tun, und auch nicht die Bohne mit der angeblichen Abschaffung des Adels während der Weimarer Republik. Es wurden in der Weimarer Verfassung nur die Privilegien des Adels abgeschafft, nicht aber der Adel selbst. Frau von der Leyen ist allerdings eine stinkbürgerlich geborene Albrecht; ihr Vater wurde zwar gerne mal [vom Spiegel natürlich] als König dargestellt, er war aber nicht einmal ein landpommeranziger ‘von’.
Im Augenblick sind so ziemlich alle Spekulanten dabei, wild im Nebel rumzustochern, da niemand weiß, welche strategischen Überlegungen Mutti treiben. Will sie der FDP beweisen, dass es eine Liebesheirat war [wir alle wissen, dass es keine war]? Will sie der FDP den letzten Dämpfer geben, um wieder in Ruhe durchregieren zu können? Will sie möglicherweise ein Signal an NRW senden, z.B. einen grünen oder sozialdemokratischen Kandidaten akzeptieren [wäre ohnehin mal wieder einer von der Seite fällig]? Möchte sie doch lieber einen getreuen Vasallen in Bellevue?
Nach den letzten Monaten zu urteilen, weiß nicht einmal die evangelische Barmbekerin, wo es hingehen soll, daher gibt es bei den Listen höchstens einen Zufallstreffer. Machen wir die Listen lang genug, werden wir schon richtig liegen – einfach alle Deutschen über 49 ohne Vorstrafen aufschreiben …
PS: Töpfer finde ich eine gar nicht so schlechte Idee.
@ Spiegelfechter:
Warum hast du Schäuble eigentlich nicht dabei?
@Markus
Den habe ich doch glatt vergessen ;-)
Aber aufgrund seines Gesundheitszustandes glaube ich eh nicht, dass er eine Chance haben könnte.
@spiegelfechter, es ist doch ganz einfach! Wenn die SPD unter dem kleinen dicken Sigmar Gabriel nur ein kleines bisschen politisches Pokerspiel drauf hat, dann wird der dicke Gabriel gnadenlos, unerbittlich und eiskalt Margot Käßmann nominieren und Frau Käßmann ohne mit dem Pokerface zu zucken knallhart bis zur Bundespräsidentin durchzocken.
Das beste Argument haben Sie ja schon gebracht, Frau Käßmann ist ?natürlich eine Frau? und wir hätten somit zwei Frauen über uns! Ausserdem ist eine davon ?gegen den Krieg in Afghanistan und vertritt auch ansonsten Meinungen, die im Bundestag nicht unbedingt mehrheitsfähig sind?. Die Schwarzgelben haben sich gerade voll ins Bein geschossen und deshalb muß ein optisch sichtbarer SIEG her, ein großer Geländegewinn, und das sichtbare Zeichen für einen Sieg ist nun mal Margot Käßmann!!!
Ihre Frage bei diesem Pokerspiel ist ziemlich naiv: ?Warum sollten Union und FDP eine Frau nominieren, die ihnen in den meisten Punkten fundamental widerspricht??
Na warum wohl? Weil sie es ja schon von Frau Dr. Merkel her kennen und lieben!
Sigmar Gabriel von der SPD muß jetzt nur noch mit fester Stimme wie von der Kirchenkanzel verkünden: ?Die SPD will Frau Margot Käßmann als Bundespräsidentin.!
UND (wichtig)
?Die SPD prüft ausserdem, über das Afghanistan-Mandat vom Februar 2010 eventuell sogar kurzfristig neu abstimmen zu lassen?!
Diese unverblümte Drohung mit eiseskalter entschlossener Stimme des dicken Gabriel vorgetragendürfte in der jetzigen Schwächeperiode der Gelbschwarzen vollkommen reichen, sie unerbittlich zu zwingen bzw. zu erpressen, Frau Margot Käßmann zur Bundespräsidentin zu wählen!
Dieser Kässmann-Plan funzt, wetten! Es könnte nur noch ein klitzekleines Problemchen geben, wenn Gerd Schröder ihr “Beifahrer” in dieser Suffnacht war. Andererseits ist Frau Käßmann ja geschieden und nur Frau Schröder wäre noch das Problemchen.
@Dierk
Stimmt, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Sie ist vom Geldadel ;-)
Gerade lese ich im Newsticker von Phoenix, dass laut AP tatsächlich Zensursula die Favoritin der Union sein soll. Na Prost Mahlzeit :(
Also das ist mir jetzt wirklich zu infantil, mich an einer derartigen Diskussion zu beteiligen. Diese Charaktermasken sind doch allesamt beliebig austauschbar.
Und dann ruft der Urnenpöbel in einigen Foren auch noch nach einer Direktwahl des Bundespräses, als ob im Bund und in NRW nicht bereits genug Unfug angerichtet wurde.
Joschka Fischer hat den Bundestag einmal als eine Alkoholikerbande bezeichnet. Ich erinnere auch noch an die Kokainspuren in der BT-Toilette vor einigen Jahren. Insofern dürfte die Trinkfestigkeit von Frau Kässmann kein Ausschlussgrund sondern eher eine Voraussetzung für dieses Amt sein. (Nun hab ich es mir doch nicht verkneifen können.)
Zum Rest: “Versucht nicht, ihnen die Masken herunterzureißen; es sind ihre Gesichter.”
Verzeiht mir die Klugscheisserei, aber alle Kandidaten zusammen haben eine Chance von 57/10 (so ungefähr jedenfalls). Bekommen wir jetzt Bundespräsidententeam?
Da offenbar alle KandidatInnen, die mir zusagen würden, keine Chance haben, gewählt oder auch nur nominiert zu werden, hier noch ein paar Namen, die zumindest bei den Massen gut ankommen könnten:
- Mario Barth (ich verstehe nicht, was an dem so lustig sein soll, aber genug Leute können offenbar drüber lachen)
- Atze Schröder (dito)
- Helge Schneider (Schüttel Dein Haar für mich!)
- Volker Pispers (der intellektuell wie rhethorisch alle aussichtsreichen KandidatInnen buchstäblich dumm aussehen lässt)
In “Per Anhalter durch die Galaxis” gibt es eine Passage, in der es sinngemäß heißt, der Präsident der Galaxis hätte eigentlich keinerlei politische Macht sondern sei vielmehr ein Strohmann, dessen primäre Aufgabe es sei, davon abzulenken, wo die tatsächliche Macht liegt; wenn ich so darüber nachdenke, ist eine ganz gute Beschreibung für die Aufgabe unseres Präsidenten. Schade nur, dass Zaphod Beeblebrox nur eine fiktive Gestalt ist. ;-(
@Godman Sachs
Das ist die Uschi aber auch
Auch bei der SPD nicht – die SPD ist auch nicht gegen den Krieg in Afghanistan!
Doll – und warum sollten Delegierte der Union der der FDP Gabriels fester Stimme folgen?
Und im Himmel ist Jahrmarkt – die SPD ist doch Pro-Krieg.
*lol*
Sicher ;-)
Ah geh, was für ein Schmarrn ;-)
Ach, es gab also im Bund und in NRW Direktwahlen? Überhaupt, man lernt nie aus. Urnenpöbel, soso.
Mir fällt vor allem dabei auf: Ich würde gerne unseren Präsidenten mitwählen. Leider ist das nicht möglich, weil die deutschen Bürger nicht mal das selber dürfen…
Warum schlägt eigentlich keiner Franz Walter vor ? ^^
@spiegelfechter, “im Himmel ist Jahrmarkt ? die SPD ist doch Pro-Krieg”. Ja Himmelsakra, des is doch grad der Gag, dass die SPD einerseits für und andererseits gegen den Krieg in Afghanistan ist bzw. sein könnte, wenn sie wollte! So is nu mal denen ihre Politik!!
Checks doch, die SPD muss nur auf der Linie weitermachen, die der dicke Gabriel am 22.4.2010 im Bundestag verkündet hat und mal wieder damit drohen, das Afghanistan-Mandat wieder aufzumachen.
Die Dinge sind ja jetzt ins Rollen gekommen und das Tempo beschleunigt sich. Eine politische Wende um 180-Grad wäre jetzt der geniale Schachzug. Für die Wende bräuchte man subito eine Symbolfigur!
Wer eignet sich besser als Symbolfigur für die Wende als Frau Margot Käßmann. Wenn der dicke Gabriel das checkt, ist Frau Käßmann Bundespräsidentin! 100%ig!
@Goldman Sachs
Joo, aber der gute Herr Gabriel hat doch kein Interesse, es sich mit der Union zu verscherzen. Ohne die “Schwatten” will er nicht regieren und mit ihnen kann er nicht regieren, wenn er sich nicht gut führt. Also, keine Chance.
@Spiegelfechter , mann denkst du unpolitisch! Wenn der dicke Gabriel mit den Schwarzen regieren will, dann muß er sie vorher mal auf die Bretter zwingen, damit sie ihm auch Respekt erweisen. Wenn der dicke Gabrel es schafft, über Frau Dr. Merkel eine Frau als ersten Mann im Staate zu installieren, werden ihn die Schwarzen als politisches Genie verehren. Denn dann könnte der dicke Gabriel ja argumentieren, dass zwei Frauen an der Spitze des Staates zu viel sind, eine Frau, Margot Käßmann, würde reichen!
Aber erst wenn der dicke Gabriel danach Frau Dr. Merkel eiskalt absägt, werden ihn die Schwarzen als roten Führer verehren! Die CSU wird anerkennend loben: “Des ist a echter Sauhund”
@Goldman Sachs
Ähm ja, vor so viel politischer Phantasie muss ich wohl oder übel kapitulieren ;-)
Hab da mal ne Frage zu dem Herrn Lammert, weil dessen Name nun öfters fiel.
Der ist doch als Bundestagspräsident quasi Wahlleiter für die Wahl des Bundespräsidenten, oder?
Kann er da überhaupt aufgestellt werden?
@Lars
In diesem Falle müsste er sich als Bundestagspräsident vertreten lassen.
hahaha. so super!
@ Lars
Vorheriger Rücktritt. Bundestag tritt vorher zusammen, wählt einen neuen Bundestagspräsidenten und Präsidium aus seinen Reihen. So einfach geht das. Hat doch Hotte vorgemacht. Wenn nichts schnell geht in dieser Republik, aber Posten werden, wenn Not am Mann, schneller als das Auge besetzt. Völlig uneigennützig, nur zum Wohle des Volkes.
Wenn wir schon unter einem geistigen Vakuum leiden, ein personelles sollte nicht beklagt werden.
Heiner Geißler ist auf deiner Liste, Jens, meiner Meinung nach der Einzige, der wenigstens halbwegs was Staatsmännisches an sich hat. Der Rest sind doch nur Provinzclowns, wo man sich fragt, wie die an ihren aktuellen Posten gekommen sind. Denn ich halte das komplette Bundeskabinett personell für fehlbesetzt.
gruß
Brüderle!
Genscher wurde auch in die Runde gerufen.
@spiegelfechter, Margot Käßmann isses einfach jetzt!
Margot läßt sich durch keinen Gegner beirren. Sie hatte nur einen stärkeren Gegner, die Straßenverkehrsordnung.
Der Befreiungsschlag ist Käßmanns Metier, Klarheit ihr Schutzengel.
Margot for President!
Thomas Gotschalk:
- Beliebt beim Volk
- katholische Erziehung (salbungsvoll kann er)
- keine ego-Probleme damit, den Aufrüttel-Kasper zu machen
- gut in der Ansprache von Leuten aus unterschiedlichen Schichten
Gesine Lötzsch
- ist blond
- kann als Kommunistin salbungsvoll reden
- keine ego-Probleme damit, den Aufrüttel-Kasper zu machen
- vermutlich gut in der Ansprache von den 10% (Gesamt-Deutsch) die sie ernst nehmen
Lemmy Caution
- kann nach 10 Jahren IT Wahnsinn in großen und kleinen Organisationen auch salbungsvoll reden
- keine ego-Probleme damit, den Aufrüttel-Kasper zu machen
- vermutlich gut in der Ansprache von den ca. 0,02% (Gesamt-Deutsch), die ihn ernst nehmen (alte Freunde, Verwandte)
/vote Joschka
Georg Schramm ist mein persönlicher Favorit.
Endlich – Brot und Spiele für Spiegelfechters Leser!
Im Hinblick auf das Massaker im Mittelmeer herrscht auch hier “politische Korrektheit”.
Falls jemand es noch nicht (z.B. bei mir) entdeckt hat : was Georg Schramm dazu sagt:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1193607/
@Machu Picchu
Das Thema kommt morgen – ich musste mir erst ein mal einen Überblick verschaffen, da momentan zwei unglaubwürdige Konfliktparteien um die Meinungshoheit buhlen.
@Dierk:
Der Adel wurde spätestens mit dem Grundgesetz abgeschafft (“Alle Menschen sind gleich”). Hätten wir noch einen Adel (der qua Definition etwas Besseres als die anderen Stände, weil eben “edel” ist), müsste das ja im Grundgesetz stehen.
Natürlich gibt es noch solche Traditionsvereine, die ein “Adelsregister” führen, aber das hat in einer Gesellschaft von rechtlich Gleichen keine Bedeutung mehr.
@Frank Schenk
Och, zumindest Klaus Töpfer steht ihm da kein Jota nach, wie ich finde.
Für die FDP: Wolfgang Grupp von Trigema, Sky Du Mont oder Ronald McDonald!
Aussichtsreiche Kandidaten für die Grünen: eine Doppelspitze aus Armin Meiwes und Eisbär Knut! Beide hätten gemeinsam sicherlich ausreichend Potential, sich im politischen “Haifischbecken” Berlin erfolgreich “durchzubeissen”! Zudem mit Symbolpotential in Bezug auf den Klimawandel!
Für die CDU würde ich favorisieren: “Law-and-Order”-Kandidat Hans-Jürgen Rösner (okay, man müsste erst die Sicherungverwahrung aufheben, vielleicht den EGH einschalten? Dafür aber sehr abgezockt im Umgang mit der Presse und intellektuell unabhängig) oder Adelheid Streidel! Sehr erfahren im Umgang mit den Sozen!
Für die SPD kann es natürlich nur einen Kandidaten geben, mit dem man sich einen richtig großen, SPD-typischen Gefallen täte: Wolfgang Clement!
@Goldman Sachs
Was sie aus Sicht der Berliner Politik für dieses Amt schon einmal disqualifiziert ;-)
Klar, ich habe ihr ja auch die Maximalpunktzahl gegeben ;-)
@14: Ein Veto-Recht hat der Bundespräsident schon. Ohne seine Unterschrift tritt kein Gesetz in Kraft. Wobei wir schon bei einem weiteren Ärgernis der Medien wären: “Der ach so streitbare Köhler hat es zwei mal gewagt, Gesetze nicht zu unterschreiben, weil ihre GG-Konformität in Zweifel war. Ach war das nicht volksnah? War das nicht streitbar?”
Kein Wort darüber, dass er fröhlich andere Gesetze unterschrieben hat, die von Karlsruhe wieder einkassiert wurden. Kein Wort darüber, wie es sein kann, dass die Regierung ein nicht-verfassungskonformes Gesetzt nach dem anderen produziert… Könnt schon wieder kotzen.
Die Medien waren Heute auch wesentlich relativierender Israel gegenüber als Gestern. In ner Woche werden die uns erzählen, dass die pöhsen Terroristen arme israelische Soldaten vom Schiff aus in Tel Aviv mit Stangen- und Messerraketen beschießen wollten… /sidetrack
@Spiegelfächter: Ich verstehe deine Wertung nicht ganz:
Eignung: Ist deine Meinung über ihre Eignung.
Chancen: s. o.
Wertung vom Spiegelfechter: ??? Wie sympathisch die wären, wer dir am liebsten ist? Da kriegt Stoiber 7/10??
On Topic: Von realistischen Kandidaten wären mir Geißler, Käßmann oder Töpfer am erträglichsten.
Mein Vorschlag wäre aber: Schramm nicht mehr in der Anstalt, Pispers nicht mehr im wdr. Die haben Zeit ;)
@55: Danke, vielen, vielen Dank :)
“guido muss bleiben, bis wir die fdp dauerhaft unter die 5% hürde gedrückt haben…”
Ich wäre für einen Ein-Euro-Jobber. Das ist in diesen harten Zeiten genau angemessen, denn es wäre billig und der Staat (der Steuerzahler) könnte dabei viel Geld sparen. Und der Zwangsarbeiter könnte den Job nicht mal einfach so hinschmeissen wie Köhler, ohne dass seine Bezüge gekürzt werden. Ich sehe da nur Vorteile!
Danke für die Info, Spiegelfechter!
Es bleibt spannend zu erfahren, was unter Deiner Federführung entsteht, wenn “zwei unglaubwürdige Konfliktparteien um die Meinungshoheit buhlen”.
Auf ein gutes Gelingen!
@spiegelfechter, die ?Sicht der Berliner Politik? muß im Falle Dr. Dr. hc Käßmann für den dicken Gabriel gedanklich vollkommen irrelevant sein!
Leider ist der Ruf nach lupenreinen Frauen der Macht in der ?Berliner Politik? nur zu häufig Ausdruck einer infantilen Sehnsucht nach der ganz anderen. Man denke nur an Dr. Angela Merkel, in der infantilen ?Berliner Politik? doppelsinnig Mutti genannt.
Genau deshalb wird der dicke Gabriel listig die Pfarrerin Dr. Margot K. ja als weibliches Pendant der Pfarrerstochter Dr. Angela M. für dieses höchte und gänzlich irrelevante Amt vorschlagen, um Mutti letztendlich abzusägen.
In der heutigen Tagesschau meinte der Hauptstadtkorrespondent sinngemäß: “Es verdichten sich hier in Berlin die Hinweise, dass wohl Ursula von der Leyen favorisiert wird.”
Da fehlen einem doch die Worte. Wenn der Bundeshorst das Amt noch nicht vollständig mit seinem feigen Rücktritt zerbröselt hat – die Ursel besorgt den Rest.
Da ich als Ignostiker nicht zum Beten neige, muss ich hier um Fremdbeistand bitten. :(
Kann einer von Euch bei seinem Chef ein gutes Wort einlegen dass sie’s nicht wird?
Ok, Mathias Richling wird vor Freude implodieren – aber was wird aus uns Nichtkabarettisten?
Help!
Wie sieht’s denn mit verdienten FDP-Recken wie Otto Graf Lambsdorff oder Hildegard Hamm-Brücher aus? Lothar Späth kommt mir auch spontan in den Sinn, der alte Tausendsassa…
@Nigri
Ersterer ist tot, zweitere geht auf die 90 zu und der Lothar ist nicht eben dafür bekannt, Merkel aus der Hand zu fressen.
Timchen: Ackermann ist überqualifiziert.
Zitat:
Besser wäre:
Der Begriff “Politiker” ist mittlerweile – und das völlig zu Recht – ein schlimmeres Schimpfwort als Zuhälter, Schmarotzer und Drecksau zusammen. Der Dreck schwimmt oben – deutlicher war es selten.
hmm, Käßmann wäre echt toll. Sympathischer ging es gar nicht mehr, vor allem im Vergleich zu den meisten anderen (größtenteils) Gruselgestalten. Nun ja, träumen darf man ja.
@Flusskiesel
Flusskiesel am 1. Juni 2010 um 16:22 – - Permalink
Aber selbstverständlich haben wir einen Adel! Er nennt sich nur anders.
Jetzt mal ernsthaft:
Ich werfe Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in den Ring.
Wie wäre es mit Platzeck? Er hat sich schnell in sein Land zurückgezogen, als er merkte, in was für einen Schmodder er da geraten war und dort scheint er wohl gar nicht so übel zu arbeiten.
Das einzige, was die kann, ist große Reden schwingen und dann zurücktreten … neee.
An Platzeck hab ich auch schon gedacht, aber ich glaub nicht, daß nen Sozi ne Chance hat.
Stefan Aust.
@ 67 Spiegelfechter:
Das ist wohl deine Ausrede für alles! :-P
Ach, und jedeR, die/der gegen Zensursula als BundespräsidentIn ist, ist einE mieseR SexistIn!!1! Und Kinderschänder!!!111
@74
Na, damit ist S L-S doch schon mal qualifizierter als z.B. Horst Köhler. Der konnte nur kleine Reden schwingen und zurücktreten …
Frau Käßmann ist meines Erachtens zu profiliert und hat offensichtlich eine Agenda. Beides Ausschlusskriterien für einen BP.
@schwitzig
Platzeck, dass ist in Brandenburg ein offenes Geheimnis, ist physisch angeschlagen, chronisch krank, fehlt deshalb oft im Kabinett etc. . Körperlich dem Stress einfach nicht gewachsen, ist ja nicht jeder dafür geschaffen. Nur aufgrund seiner Popularität hier im Osten, weil es für die SPD keine Alternative gibt (weil man sonst hinter die Linke fallen würde) macht der noch weiter…
Ich will auch die Käßmann!
@ goldmann sachs
Deine Überlegungen gefallen mir (ok, der Jens tut´s nur als Phantasie ab)…
Nachdem ich mich schon zweimal teilweise nicht so super-ernst geäußert habe, muss ich mich jetzt noch mal aufregen, nachdem sich verdichtet, dass Uschi von der Leyen Favoritin sein könnte: Das finde ich richtig übel. Was macht die denn dafür geeignet? Mich stört daran:
- Das Amt des BP wird behandelt wie die verlängerte Regierungsbank, weil man einfach eine MInisterin auf den Posten rotiert. Das ist doch unwürdig. Anstatt jemand zu suchen, der uns Volk ein bisschen Inspiration geben kann, nimmt man einfach die Ministerin mit der geringsten Fehlerquote im Verhältnis zum Polpularitätswert.
- Was hat Frau vdL eigentlich geleistet? Als Familienministerin? Elterngeld! Riesenflopp. Für Arme hatte das eine Halbierung der Leistungen zur Folge. Geburtenzahlen sinken trotzdem (oder deshalb?) Und Kita-Ausbau? Wo war sie denn, als Roland Koch das gleich mal einsapren wollte? Da hat sie still gehalten. Sonst? Nix.
- Als Arbeitsministerin? Da hör ich immer nur “Man muss ich das mal ansehen.” Und sonst so? Ansonsten wird die Arbeitslosenzahl verwaltet, die wie von Zauberhand – äh Statistikerhand – immer kleiner wird und dann gibt es da noch Zwangsarbeits-Fantasien.
- Mehr Inhalt war da noch nicht. (Das Zensur-Debakel knicke ich mal jetzt weg.)
Aber wenigstens kann ich mir schon die Sonntagsreden sehr gut vorstellen. Wir sollen alle fleißig Kinder kriegen und ihnen gute Werte vorleben. (Dann sollten wir sie aber von der Tagesschau und dem Bericht aus Berlin fernhalten.) Dann natürlich noch was zur Bildung. Mehr ist dann nicht. Und überhaupt lächeln wir die Sorgen der Welt einfach weg. Und es endet dann immer mit “Und ich soll sie auch schön von meinen Kindern grüßen.”
@schwitzig
Platzeck? Das ist doch der, der 1997 als Umweltminister von seinem Ministerpräsidenten Stolpe auf die Dämme geschickt wurde und so zu Popularität kam.
Als es dann 2010 wieder um die Dämme geht und er jetzt der Ministerpräsident ist, da schickt er nicht seine Umweltministerin, sondern stellt sich selber vor die Kamera. Kann man verstehen, denn seine Umwelt-Schickse ist von den Linken, und das wäre ja noch schöner, wenn die Linke auf die Art billig Popularität sammeln könnte.
So einer ist das, ein echter Team-Player.
Bloß nicht Ursula v.d.L. !
Nein, Hilfe!
Soeben entdeckt:
bei facebook gibt´s ne Gruppe
?NEIN! ZENSURSULA von der Leyen darf nicht Bundespräsidentin werden!?
Die Frau hat so viel Mist gebaut, gelogen und bestimmt “ganz genau hingeschaut” und jetzt noch der
glorreiche Vorschlag mit der Bürgerarbeit, entsetzlich.
Wer andere braucht, ist “impotent” oder inkompetent.
Könnt ihr euch nicht selbst repräsentieren?
Wer was Neues will, muß sich vom Übel lösen.
Gibt es hier viel Unselbständige?
Wenn man das Volk fragen würde, dann wäre der nächste Bundespräsident Helmut Schmidt. Über den kann man durchaus streiten, jedoch wäre er gewiß nicht auf Respekt gegenüber seinem Amt angewiesen.
Bei den Namen die bisher (ernsthaft) kolpotiert werden kann einem durch die Bank eigentlich nur schlecht werden.
Frau von der Leyen??? Ich fasse es nicht!
wie wärs denn mit einem Herrn Grupp for Präsident http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2057/der-anachronist-und-die-talkshow reden kann er jedenfalls ;-)
Der dürfte a) kein Interesse haben und b) zu unabhängig (= unbequem) für den Geschmack von Mutti und Konsorten sein.
@ 87+88
+ der dürfte wohl eher sone (g)ruppige Natur haben und weniger staatsmännisch auftreten, wobei das wahrscheinlich momentan kein ach so wichtiges Kriterium wäre ^^
“Es solle deutlich werden, dass der Kandidat oder die Kandidatin die Koalition repräsentiere.” wird in der SZ in Verbindung mit der Sitzung der Parteivorsitzenden der Koalition, wenn auch ohne direkte Quellenangabe zitiert.
Na, dufte! Es geht also nicht darum, einen geeigneten Kandidaten zu finden, sondern der Opposition zu zeigen, wer immer noch die Hosen anhat.
S***egal, dass ihr letzter koalitionsarithmetischer Aufbruchskandidat gerade zuvor seine von vornherein fehlende Eignung überdeutlich zu Protokoll gegeben hat. Auch egal, dass die Zusammensetzung der Bundesversammlung mit dem Rückhalt der Koalition in der Bevölkerung rein gar nichts zu tun hat. Und natürlich erst recht egal, dass Frau Fonderlein (man übe doch bitte einmal Prosodie mit Fernsehreportern!) keine diplomatische Erfahrung, kein Format und keinerlei rhetorischen Begabung hat. Und, was schlimmer ist, das Grundgesetz kennt sie ja ganz offensichtlich auch nur vom Hörensagen.
Derf isch wieder auf mei Zimmer?
Selbst in der Blödzeitungsumfrage liegt Käßmann Längen vor vdL, die auf der Titelseite gehypet wird:
“Wird sie die Mutter der Nation?”
Zumindest das will ich mir auf das Entschiedenste verbeten haben!
@ 55 & 61:
Überzeugt ? Westerwelle geht nicht.
Aber: Wenn Al Franken Senator werden kann, warum dann nicht Schramm ins Bellevue?
Ich verstehe die dreiteilige Wertung auch nicht ganz:
Was genau unterscheidet den Punkt “Eignung” von der “Wertung des Spiegelfechters”?
Spiegeln nicht beide die Meinung des Autors wider?
Oder gabs da irgendwo eine unabhängige Castingjury?
Wie wäre es denn mit Bohlen als Präsident? Wenn der dann unsere Politiker bewertet wie die Teilnehmer bei DSDS gibts sicherlich noch ein paar verdiente Rücktritte..
Was Deutschland derzeit braucht, ist ein Martin Sonneborn im höchsten Amt des Landes!
… mir nicht ganz klar, warum “stern” nicht auch Habermas (*1929) und Dahrendorf (*1929), letztgenannten freilich nur als Kontrollfrage (der´s ja tot) mit abgefragt hat;-) … was auch meint: > 40 Jahre sollte ergänzt werden < 80 Jahre was das Kandidatenalter betrifft. Und weiter ernsthaft argumentiert zum Stichwort: USCHI LUSCHI und damit aktuell zur P-Frage:
Ebensowenig wie die bayrischen Straußisten der "Kopfsteuer" genannten poll tax im Medizinsystem zustimmen werden – werden sie am 30. 06. 10 in der Bundesversammlung genannten ganzdeutschen Loja Dschirka Frau UvdL ("Uschi Luschi") wählen …
meint
Die ZeitGenossin
am 2. Juni 2010
Die Antwort auf die Strafanzeige ist gestern eingetroffen:
http://bundeshorst.wordpress.com/antwortschreiben-des-generalbundesanwalts-auf-die-strafanzeige-gegen-horst-koehler
Die F.D.P. könnte doch auch die sehr kompentente Frau Koch Mehrin ins Spiel bringen. Zumindest die Staatsverschuldung wäre dann überhaupt kein Problem mehr. Das die Dame noch keine 40zig ist spielt dann wahrscheinlich auch keine Rolle, man könnte ja da mal *genau* nachrechen (à la Steuerschätzung)
Im übrigen halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass das kommende Lustspiel zur Findung des/der geieigneten Kandidaten/inn geieignet ist die Wahlverdrossenheit im Volke weiter zu erhöhen, dies bedauere ich sehr :-(
Leyen wäre der Horror!
1,6 Millionen Euro: Die teure Imagepflege der Ursula von der Leyen
Ursula von der Leyen will das Image ihres Ministeriums aufpolieren: Mit 1,6 Millionen Euro aus dem Etat soll klammheimlich eine externe Kommunikationsstelle aufgebaut werden. Die tatsächlichen Kosten dürften deutlich höher liegen.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/1-6-millionen-euro-die-teure-imagepflege-der-ursula-von-der-leyen;2593210
Merkel und Medwedew treffen sich zweimal. Es scheint großer Beratungsbedarf anzuliegen.
“Merkel trifft Medwedew in Regierungsresidenz Meseberg”
http://de.rian.ru/world/20100605/126588091.html
Peinlich, wie sich SPD und Grüne ausgerechnet auf den Opportunisten Gauck einigen konnten (by the way, verachte ich das Wort “DDR-Bürgerrechtler”…wieviele honorige DDR-Bürgerrechtler kennt ihr denn so? Vera Lengsfeld? lol Marianne Birthler? lol). Das ist doch wieder nur ein Manöver, um die LINKE zu ärgern.
Die seltsame Biografie des Herrn Gauck:
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=7812&Itemid=59
Ach Borkenbaum.
Der Gauck ist eine saucoole Wahl, weil er eigentlich ein guter Kandidat für CDU/FDP gewesen wäre. Der Keil in CDU/FDP ist erfolgreich eingetrieben. Dass die Linke sich alle Mühe gibt, sich mal wieder als SED Nachfolgepartei zu inszenieren, ist eher ein unerwarteter Nebeneffekt …
Es ist Sonne über Berlin
Was denn??
Gauck verherrlicht sogar Schröders Agenda-Politik (stand heute subtil bei SpOn) und er ist genau der Typus, wie Merkel, über dessen DDR-Vergangenheit die deutsche Hofpresse lieber schweigt. So einen als Kandidaten? No way. Wacht doch endlich mal auf und guckt nicht immer darauf, ob einer an der Oberfläche sympathisch wirkt.
“Dass die Linke sich alle Mühe gibt, sich mal wieder als SED Nachfolgepartei zu inszenieren, ist eher ein unerwarteter Nebeneffekt …”
Musst du erklären.
Es ist doch schäbig, was Gauck bei der Hexenjagd auf Gysi u.a. veranstaltet hat.
Auf Roberto ist mal wieder Verlass, während alle anderen nach Hause gehen dürfen – danke für die klaren Worte:
http://ad-sinistram.blogspot.com/2010/06/de-dicto.html
http://ad-sinistram.blogspot.com/2010/06/ein-gaukler-fur-alle.html
Schluss mit der Gauck-Beweihräucherung! “Yes, we Gauck”? No, fuck YOU!