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  • Nehmt dem Neger endlich die Tröte weg!

    geschrieben am 14. Juni 2010 von Spiegelfechter

    So haben wir nicht gewettet! Da zeigt sich die erste Welt einmal von ihrer großzügigen Seite und vergibt die Austragungsrechte der Fußball-WM an das arme Südafrika und was machen die Eingeborenen? Sie tröten! Und zwar so laut, dass der deutsche TV-Sportler noch nicht einmal die feynsinnigen Gesänge der mitgereisten europäischen Schlachtenbummler hört. Das ist nicht nur ungehörig, sondern auch undankbar. Wer zahlt denn letztendlich den ganzen Zirkus? Wir! Da sollte dann doch ein wenig Dankbarkeit drin sein.

    Vuvuzela – so nennt der Eingeborene seine Plastiktröte, in die er fortwährend bläst. So etwas wäre hierzulande undenkbar. Schon auf dem kleinsten Provinzacker wird jedes lärmende Kind zur Ordnung gerufen, da der gesittete Liebhaber des gepflegten Rasenspiels sonst nicht die hochgeistigen Kommentare seiner Geistesverwandten vernehmen kann. “Du olle Pottsau, dat war Abseiiiits!” – kaum vorstellbar, wenn diese blitzgescheite und tiefgründige Situationsanalyse dank eines törichten “Trööööt” nicht die Ohren des Adressaten erreichen würde.

    Verhöhnung europäischer Kultur

    Vor allen in größeren Stadien zelebriert das Volk der Dichter und Denker sein kulturelles Erbe gerne in Form von melodisch einprägsamen Liedgut im zarten sotto voce. “Zieht den Bayern die Lederhosen aus!”, “Hipp Hipp Hurra, Borussia!” oder “Wir lieben dicke Titten und den Suff … wir fahren dreimal täglich in den Puff!” sind aus der deutschen Hochkultur nicht mehr wegzudenken. Wie sollen diese Botschaften urdeutscher Kreativität nun aber international vernommen werden, wenn sie im monotonen Vuvuzela-Gedröhn untergehen? Von dieser afrikanischen Unart sind allerdings nicht nur die Freunde deutschen Liedguts betroffen. Vor allem für die englischen Sängerknaben täte es ihm leid, dass sie derart übertönt werden, ließ ARD-Kommentator Steffen Simon das deutsche TV-Publikum wissen. Ja, das ist wahrlich tragisch. Was gibt es denn schöneres, als ein wohl intoniertes “Rule Britannia!” aus den Kehlen tausender bierseliger englischer Fußballfans? Da soll der Südafrikaner doch mal sein Trötkonzert für eine andächtige Gedenkminute an die gute alte Kolonialzeit unterbrechen und dem britischen Sangestalent Respekt zollen.

    Letztlich ist an diesem Malheur allerdings niemand anderes als die Fifa schuld. Warum hat man die Vuvuzela nicht auf die Liste verbotener Gegenstände gesetzt? Man hätte dem Afrikaner auch stattdessen das Blockflötenspiel beibringen können. Wofür zahlen wir eigentlich unsere Entwicklungshilfe? Und überhaupt – da denkt man doch, der Afrikaner als solcher sei arm. Wie kann er sich dann überhaupt die Eintrittskarte leisten? Da geht es doch nicht mit rechten Dingen zu. Warum hat man den Einheimischen überhaupt Karten zugeteilt? Es ist ja löblich, dem Afrikaner auch mal die WM zu geben, aber muss man ihn dann auch ins Stadion lassen?

    Hätten DFB-Workshops in Brandenburg geholfen?

    Der DFB hätte mit einem guten Beispiel vorangehen und ausgewählte afrikanische Fußballliebhaber zu einer kulturellen Fortbildung nach Deutschland holen können. In der brandenburgischen Pampa könnte der Neger dann einmal lernen, wie wir Deutschen Fußball gucken. Zunächst müsste er allerdings das Biertrinken lernen – unter 1,5 Promille sind ostdeutsche Regionalligaspiele nämlich nur schwer zu ertragen und nüchtern würde unser afrikanischer Eleve schließlich ungeachtet seiner Hautfarbe sofort im Fanblock vom BFC Dynamo auffallen. Da der Deutsche als solcher sich im Umfeld von Fußballspielen auch gerne körperlich betätigt (Mens sana in corpore sano), müsste der Afrikaner dann auch erst einmal lernen, wie man den Fans der Gegnermannschaft stilecht die Fresse poliert, Innenstädte verwüstet und Polizisten den Schädel einschlägt. All dies gehört schließlich zur deutschen Fußballkultur, wie ein Haufen Erbrochenes zum Münchner Oktoberfest.

    Letzte Hoffnung BILD

    Da derlei Fortbildung allerdings unterlassen wurde, muss man nun halt dem Treiben durch ein Verbot ein Ende setzen. Danny Jordaan, seines Zeichens südafrikanischer OK-Chef, hat bereits Verständnis für die außerordentliche Pein der europäischen Fernsehzuschauer und schließt ein Verbot der Vuvuzelas nicht mehr aus. Und wenn die Südafrikaner nicht spuren wollen, kriegen sie Ärger mit Deutschlands Leitpostille für Kultur und leise Töne. Die BILD-Zeitung fordert im Namen ihrer Leser nun ein “Trööööt-Verbot” und wird die gesammelten Unterschriften dem Fifa-Präsidenten Sepp Blatter vorlegen. Danke BILD! Endlich mal einer, der ausspricht, was ganz Deutschland denkt: “Nehmt dem Neger doch endlich die Tröte weg – das ist unsere WM!”

    Jens Berger

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    300 Kommentare:

    1. Peter schrieb am 14. Juni 2010 um 20:04 - Permalink

      Geflattrt ohne zu lesen. Weiß auch so was da drin steht und wie sehr ich zustimme. Werde den Artikel jetzt an andere Heulbojen weitervereilen. Danke!

    2. unbequemer schrieb am 14. Juni 2010 um 20:09 - Permalink

      Dabei ist es so einfach, dieses öööööööööööööööö zu unterdrücken.

      Einfach keine Mikrofone mehr in den Stadien aufstellen. Wozu dumme Kommentare von angeblichen Sportreportern, die nur einmal einen bezahlten Auslandsaufenthalt haben wollen.

      Es reicht doch dem Spiel zuzuschauen. Ich z.B. stelle den Ton aus und geniesse das Spiel ohne Nennung wer gerade den Ball wie gespielt hat. Auch Netzer und Konsorten, was könnte das Fernsehen für Gebühren sparen, wenn sie auf diese Kommentatoren verzichten würde.

      Soll doch das Spiel für sich “sprechen”. Einfach nur zuschauen. Das reicht doch vollkommen.

    3. Frank schrieb am 14. Juni 2010 um 20:11 - Permalink

      Die Dinger gehören denen um die Ohren geschlagen. Da macht die WM keinen Spass. Ständig denkt man, es wäre ne Horde Hummeln in der Nähe.

    4. Aaron schrieb am 14. Juni 2010 um 20:12 - Permalink

      Wetten, dass es nicht lange dauern wird, bis dich ein politisch überkorrekter Zeitgenosse wegen der Verwendung des Wortes “Neger” attackiert, hier dann wegen diesem Wort eine Diskussion entbrennt, und sich keiner mehr mit dem Inhalt beschäftigt?

    5. Spiegelfechter schrieb am 14. Juni 2010 um 20:15 - Permalink

      @Frank

      Mit diesem “Restrisiko” muss ich wohl leben ;-)

    6. esgibtsie schrieb am 14. Juni 2010 um 20:17 - Permalink

      Der beste Kommentar dazu ist diese Zeichnung von ahoi polloi:
      http://ahoipolloi.blogger.de/stories/1647883

    7. Tech-o-matic schrieb am 14. Juni 2010 um 20:24 - Permalink

      http://www.surfpoeten.de/tube/vuvuzela_filter
      Hacking. Mac-Style (also auch was für technisch unbeleckte).

    8. Uli schrieb am 14. Juni 2010 um 20:24 - Permalink

      Super der beste Kommentar bisher zu dem Thema *flattr*
      Ein ähnlicher Beitrag:
      http://www.stern.de/sport/fussball-wm/wm-2010/fussball-wm-aufreger-vuvuzela-respekt-vor-dem-einheitston-1573917.html

      Und wehe jemand kommt wieder mit der “Neger” Diskussion!

    9. Elbarto schrieb am 14. Juni 2010 um 20:27 - Permalink

      rofl Super Artikel!

      Zur Bildzeitung und der Tröte:

      http://www.bildblog.de/19664/lass-die-finger-von-vuvuzela-2/

    10. metaph3r schrieb am 14. Juni 2010 um 20:29 - Permalink

      Noch ein schönes Detail zu Bild. Einerseits machen sie in ihren Artikel Sturm gegen die Vuvuzela aber andererseits wird ein Fanset mit einem eben solchen Musikinstrument angepriesen.

      Artikel bei Bildblog

    11. Andreas schrieb am 14. Juni 2010 um 20:29 - Permalink

      Meinetwegen sollen sie doch ihre Tröten weiter blasen, wen juckt’s?

      Mir ist es allerdings total schleierhaft, warum es ZDF und Co par tout nicht gebacken bekommen, die Geräusche zu filtern? Am Computer kann das derzeit fast jeder Laie mit einfacher Software erledigen.

    12. Anonymer Leser schrieb am 14. Juni 2010 um 20:37 - Permalink

      @ Aaron
      Wenigstens hat er nicht “innerer Reichsparteitag” gesagt.
      Anmerkung: Ich zitiere nur und distanziere mich. Ich fahre auch nicht mehr auf Autobahnen, vor allem nicht in VWs.

      Für die politisch Korrekten, ich kenne den Begriff “innerer Vorbeimarsch” gestattet? Den kenne ich noch aus der Honni – Ära.

    13. unbequemer schrieb am 14. Juni 2010 um 20:37 - Permalink

      Den “Neger” habe ich zwar gelesen, und mir meine Meinung über die Benutzung dieses rassistischen Begriffs gemacht. Was ein normaler Leser damit über ihre Geisteshaltung ableiten kann … (und über Mensche, die diesen Begriff auch noch verharmlosen) jeder blamiert sich eben so gut er kann. Es gab ja schon einen Kanzler, der auch kein Fettnäpfchen auslassen konnte.

    14. Spiegelfechter schrieb am 14. Juni 2010 um 20:48 - Permalink

      @Anonymer Leser

      Ja ja, unsere liebe Sprach- und Denkpolizei. Ich finde es nur noch lächerlich.

    15. Graf Zahl schrieb am 14. Juni 2010 um 20:48 - Permalink

      Sehr schön ist auch das letzte Bild (Nummer 19) der Fotogalerie auf der Bild-Trötverbot-Seite…

    16. elwu schrieb am 14. Juni 2010 um 20:58 - Permalink

      Mir ists ja wurscht wie laut die in Südafrika mit den nervtötenden Tröten randalieren. Beim Fernseher drehe ich einfach die Lautstärke runter. Zudem schien mir gestern, dass das ZDF eine Art Equalizer eingeschleift hatte, der das Getöse etwas herunterdimmte, ab und an waren sogar Zurufe zwischen den Spielern hörbar (wenn auch nicht verständlich).

      Wichtiger wäre mir, dass die enthusiasmierten Fans nicht hierzulande oder zumindest in meiner Gegend bis 3:45 morgens mit maximaler erzielbarer Dezibelstärke grölend, reifenqietschend, motörleinaufjaulend und in diese Maulhupen trötend um die Häuser ziehen. Und das bei einem Vorrundenspiel, oh je :(

    17. Myron L. Fox schrieb am 14. Juni 2010 um 20:59 - Permalink

      ahahaha, Kommentar 12 und 13 sind noch lustiger als der Artikel.

      Ihr beiden checkt echt gar nichts mehr, oder?

      @elwu 100% /signed

    18. unschuldvomland schrieb am 14. Juni 2010 um 21:00 - Permalink

      Hallo SF,
      super Artikel
      (und weiterhin von den Pseudokorrekten gar nie nicht beeindrucken lassen).

    19. Anonymer Leser schrieb am 14. Juni 2010 um 21:02 - Permalink

      @ Spiegelfechter
      Ich habe gerade die über 400 Kommentare bei Niggemeier gelesen. Schön das es in Deutschland keine anderen Probleme gibt.
      Wobei die Diskussion hatte irgendwas sehr, sehr Unterhaltsames. Ich hoffe hier wird es genauso lustig.

      Btw Ich bin froh, die Diskussionen nicht moderieren zu müssen. Meine Hochachtung an diejenigen in allen Blogs, die das machen müssen.

      Sorry für Tippfehler, ich bin aber momentan wegen einem Augenleiden krank geschrieben.

      PS. Guter Artikel! (Aber der Artikel über die Erze in Afghanistan ist besser.)

      @ 17 Myron
      Ich meinte meinen Beitrag ironisch.

    20. HAL9002 schrieb am 14. Juni 2010 um 21:04 - Permalink

      Meine Rede! Genau so! 100%ig! Auch ich bin Vuvuzela
      Ich dachte schon ich sei alleine in Deutschland.
      Spott und Hohn erntete ich – denn: Ich liebe die Vuvuzela in Schwarz-Rot-Gelb. Was gib es denn schöneres als deutsche, naziliedgutgrölende Spießer mit der Afrika-Tröte in den Farben des Lützower Freikops auf die Rommel’sche Palme zu bringen?

      Ach ja; auf der anderen Seite: Es gibt Wichtigerereres

    21. Truvor schrieb am 14. Juni 2010 um 21:06 - Permalink

      Laßt sie doch weiter trööööööööööten.
      Die Magie des Tröööötens hilft der deutschen Mannschaft zum Finale zu kommen und selbstverständlich WELTMEISTER zu werden.

      PS. Ich habe ein anderes Problem.
      Ich weiß nicht was und vor allem wie viel ich Gestern getrunken habe.

    22. Roberto J. De Lapuente schrieb am 14. Juni 2010 um 21:08 - Permalink

      Wahrscheinlich bin ich ein literarisch-satirischer Banause, wenn ich nun verkünde, dass ich diesen Artikel für einen Deiner stärksten halten, Jens. Ich weiß wie es ist, wenn man für Stücke gelobt wird, sich dabei aber gleichzeitig denkt: Mensch, ich habe aber schon ganz andere Kaliber geliefert. Aber Du warst hier schön bissig – und der Schlußsatz, der darlegt, was sich wirklich gedacht wird, der bringt die ganze Malaise auf den Punkt.
      Mehr solcher Texte!

    23. Spiegelfechter schrieb am 14. Juni 2010 um 21:09 - Permalink

      @HAL9002

      Ich liebe die Vuvuzela in Schwarz-Rot-Gelb. Was gib es denn schöneres als deutsche, naziliedgutgrölende Spießer mit der Afrika-Tröte in den Farben des Lützower Freikops auf die Rommel?sche Palme zu bringen?

      YMMD ;-)

    24. Spiegelfechter schrieb am 14. Juni 2010 um 21:09 - Permalink

      @Roberto

      Danke ;-)

    25. aquadraht schrieb am 14. Juni 2010 um 21:10 - Permalink

      SF, netter Artikel :). Als Fussballmuffel bin ich auch Zwangskonsument der Hupkonzerte, insofern hält sich mein Mitleid sowieso in Grenzen. Wenn es zu laut wird, kann man sich ja wie bei Metalkonzerten Stöpsel in die Ohren stecken. Oder hört man dann den Ball nicht mehr fliegen?

      a^2

    26. Sigi schrieb am 14. Juni 2010 um 21:13 - Permalink

      Bei all der berechtigten Kritik an diesem “Kulturphänomen” aus Südafrika muss ja auch mal jemand gegen den Strom schwimmen und das gutheißen, warum nicht Spiegelfechter?

      Schade dass auch hier mal wieder Rassismus unterstellt wird. Im Prinzip ist das auch das einzige was von Leuten kommt, die nicht negativ über die Vuvuzela-Plage berichten. Positives gibt es ja schließlich nichts zu schreiben.

      Die Südafrikaner sind schön blöd dass sie sich ihre eigene WM kaputttröten — auch wenn sie es selbst wahrscheinlich nicht einmal so wahrnehmen.

    27. Spiegelfechter schrieb am 14. Juni 2010 um 21:16 - Permalink

      @Sigi

      Bei all der berechtigten Kritik an diesem ?Kulturphänomen? aus Südafrika muss ja auch mal jemand gegen den Strom schwimmen und das gutheißen, warum nicht Spiegelfechter?

      Warum? Ich schreibe doch, dass man dem Neger die Tröte wegnehmen soll ;-)

      Schade dass auch hier mal wieder Rassismus unterstellt wird.

      Ja … unglaublich!

      Die Südafrikaner sind schön blöd dass sie sich ihre eigene WM kaputttröten

      Na das sieht der Südafrikaner als solcher wahrscheinlich anders.

    28. againstvuvuzela schrieb am 14. Juni 2010 um 21:22 - Permalink

      Genervt von der Vuvuzela?

      Petition unterschreiben -> http://www.vuvuzelapetition.org/

    29. Quadratur des Dreiecks schrieb am 14. Juni 2010 um 21:24 - Permalink

      Ich bin auch gegen die Vuvulas, um das Gehör der Spieler zu schützen.
      Ich bin ja wohl nicht der einzige, der es schlecht fände, wenn sämtliche WM-Spieler mit Tinnitus heimkehren.

    30. stabil schrieb am 14. Juni 2010 um 21:31 - Permalink

      Lustiger Kommentar.
      Sicher ist das Geheule genauso nervig wie die monierten Vuvuzelas. Es geht vielen ja auch weniger um den monotonen Dauerton der Tröten an sich, sondern eher um das monotone Pfeifen in den Ohren nach Anwendung derselben. Wir können ja demnächst auch Presslufthämmer und Flugzeugturbinen als Ausdrucksmittel der Begeisterung zulassen.

      Es geht nicht darum, dass die Fangesänge “schöner” oder weniger monoton, als die Tröten wären, aber man trägt nicht gleich einen Hörschaden davon, wenn die Leute um einen herum gröhlen.

      Als Fernsehzuschauer ist mir das Getröte auch herzlich egal, aber ich wäre doch sehr dankbar, wenn ich nach dem nächsten Deutschlandspiel nicht das Gefühl haben muss, gerade 8 Stunden im Tresor, Bunker oder E-Werk (R.I.P) durchgefeiert zu haben.

    31. Culture Agency schrieb am 14. Juni 2010 um 21:34 - Permalink

      Mehr zu den Hintergründen der groß angelegten Vuvuzela Verschwörung sowie einige nützliche Ratschläge und Nutzungshinweise auch auf
      http://cultureagency.wordpress.com/2010/06/13/vuvuzela-verschworung-zur-fusball-wm-2010-in-sudafrika/

    32. captain c schrieb am 14. Juni 2010 um 21:37 - Permalink

      Du schreibst:

      “…könnte der Neger dann einmal lernen, wie wir Deutschen Fußball gucken. Zunächst müsste er allerdings das Biertrinken lernen”

      so weit ich weiss, brauchen die da nicht unbedingt Nachhilfe sondern bekommen das Biertrinken auch ganz ohne uns hin!
      Traurig aber wahr…

      Und jetzt mache ich noch lauter, mich stört das “ÖÖÖÖÖ” nämlich gar nicht groß.

    33. SwENSkE schrieb am 14. Juni 2010 um 22:00 - Permalink

      Es ist dermaßen anmaßend, darüber überhaupt eine Diskussion zu führen.

      Das gehört nunmal zur afrikanischen Fußballkultur. Thema Ende!

      Wem’s nicht passt, der soll halt den Ton an der Glotze abstellen oder RTL II glotzen (wahlweise 9Live ;).
      Ich persönlich finde das Getröte der Uweseelas auch nicht unbedingt als Bereicherung aber es würde mir nicht im Traume einfallen, mich darüber zu beschweren oder gar ein Verbot oder ähnlichen Schwachsinn zu fordern.
      Die Diskussion um die Tröten ist ähnlich peinlich wie das ganze Angstgeschüre um die WM im Vorfeld.

      Einen unbestreitbaren Vorteil haben die Tröten – man versteht die unsäglichen Kommentatoren kaum :D. Einziger Lichtblick war bis jetzt Bela Rethy. Wenn sich nur jemand mit so einem Ding neben Trine Müller-Hohlgestein stellen würde…. Hach wär’ das schön……
      Und das hat nichts mit dem “inneren Reichsparteitag” zu tun. Den Begriff selbst finde ich harmlos – allerdings hat sie ihn in völlig falschem Kontext verwendet. Aber das fällt bei ihr auch nicht weiter in’s Gewicht.
      Warum regt sich eigentlich niemand (außer mir :D) auf, daß die ÖR auf unsere Kosten Franziska v. Almsick auf Safari schicken? Was zum Henker hat das/die mit Fußball zu tun??

    34. Spiegelfechter schrieb am 14. Juni 2010 um 22:02 - Permalink

      @againstvuvuzela

      Mönsch, Ihr habt nicht nur eine Klatsche, sondern auch viel zu viel Zeit *seufz*

    35. drummy-b schrieb am 14. Juni 2010 um 22:05 - Permalink

      DAAAAANNKKKEEEEE für diesen schönen Artikel :-)

    36. Rossi schrieb am 14. Juni 2010 um 22:16 - Permalink

      Danke SF!
      Bin ich eigentlich der einzige, der bei den Zwischenbeiträgen und “Reportagen” zwischen den Spielen aus (Süd-)afrika regelmäßig kurz vorm Brechreiz steht ob der so dermassen unsäglich klischeehaften Berichterstattung? Halbnackte tanzende Neger… jedenfalls lande ich immer irgendwie genau da, wenn ich mal ausversehen einschalte. Naja, vielleicht ist es nur dummes Timing.

    37. Sigi schrieb am 14. Juni 2010 um 22:23 - Permalink

      “Schade dass auch hier mal wieder Rassismus unterstellt wird.”
      Ja ? unglaublich!

      Unglaublich nicht, denn alle Beiträge der letzten Tage die nicht eindeutig gegen das Getröte gerichtet waren, haben irgendwo Rassismus unterstellt. Spiegelfechter ist keine Ausnahme, das ist schade. Ich bin von diesem Blog nämlich originelles gewohnt.

      “Die Südafrikaner sind schön blöd dass sie sich ihre eigene WM kaputttröten”
      Na das sieht der Südafrikaner als solcher wahrscheinlich anders.

      Wenn man mich vollständig zitiert hätte könnte man sehen dass ich genau das geschrieben habe.

    38. Juliu schrieb am 14. Juni 2010 um 22:25 - Permalink

      Ich Ausländer. Ich habe den Artikel eigentlich als Satire an die Vuvuzela Kritiker verstanden :).

    39. Bebu schrieb am 14. Juni 2010 um 22:26 - Permalink

      @SwENSkE

      “Es ist dermaßen anmaßend, darüber überhaupt eine Diskussion zu führen.”
      –> Wieso ist es anmaßend darüber eine Diskussion zu führen? Über das nervende Getröte bei CL-Spielen gegen Kiew&Co führe ich auch Diskussionen.

      “Das gehört nunmal zur afrikanischen Fußballkultur. Thema Ende!”
      –> Und was ist hier das Argument? Teil der Kultur = Diskussionsverbot? Zumal dieses nervende Ding noch nicht so lange Teil der afrikanischen Fußballkultur ist.

      “Wem?s nicht passt, der soll halt den Ton an der Glotze abstellen oder RTL II glotzen (wahlweise 9Live ;).”
      –> Dort läuft kein Fußball.

      “Ich persönlich finde das Getröte der Uweseelas auch nicht unbedingt als Bereicherung aber es würde mir nicht im Traume einfallen, mich darüber zu beschweren oder gar ein Verbot oder ähnlichen Schwachsinn zu fordern.”
      –> Da ich eher sehr selten im Stadion bin, wäre ich nur für ein Verbot, wenn es ernsthafte gesundheitliche Bedenken gäbe. Dazu müsste sich das aber erstmal in Deutschland verbreiten.
      Warum Dir da nicht mal im Traum einfallen würde, Dich zu beschweren verstehe ich jedoch nicht.

      “Einen unbestreitbaren Vorteil haben die Tröten ? man versteht die unsäglichen Kommentatoren kaum :D. Einziger Lichtblick war bis jetzt Bela Rethy. ”
      –> Die meisten Kommentatoren kann man wirklich vergessen (inklusive Bela Rethy – wirklich brauchbar ist nur Reif). Aber dennnoch will ich den Kommentar hören, da ich immer noch hoffe dass sie ihrem Job nachkommen und mich über Dinge informieren, die abseits des Kamerabildes auf dem Platz passieren.

    40. Klingelhella schrieb am 14. Juni 2010 um 22:34 - Permalink

      Nerviger Artikel. Die Vuvuzela nervt, egal wer sie trötet. Besoffene Prolls nerven, egal welcher Hautfarbe. Kinder machen nu mal Krach, ist doch egal, aber man muss ihnen nicht noch extra laute Spielzeuge schenken. Wenn man versucht, auf all diesem irgendeine gesellschaftliche Analyse (satirisch oder nicht) aufzubauen, wird der Witz ein Rohrkrepierer, s.o.

      Die einzigen, die sich über die Tröten beschweren könnten, wären die Mannschaften, wenn die Verständigung auf dem Platz unmöglich wird. Übrigens, Spiegelfechter: die Hautfarbe hast Du hier ins Spiel gebracht.

    41. chris schrieb am 14. Juni 2010 um 22:40 - Permalink

      schön, dass auch unter politisch korrekten antifußballern intoleranz schwer angesagt ist …

    42. Spiegelfechter schrieb am 14. Juni 2010 um 22:43 - Permalink

      @chris

      Politisch korrekt und tolerant beißt sich m.E. eh ;-)

    43. unbequemer schrieb am 14. Juni 2010 um 22:46 - Permalink

      Soll ich Sie in Zukunft nur noch Kartoffel nennen? Nennen Sie Italiener nur noch Spaghettifresser? Frauen nur noch “Burger”?

      Also meines Erachten sollte man im Sprachgebrauch auf diffamierende Bezeichnungen verzichten.

      Wenn Sie es nicht können, wie ihre Überschrift vermuten lässt, hinterlässt das bei normalen Menschen schon einen negativen Eindruck. Und Zuspruch werden Sie jedenfalls nur von der “falschen Ecke” bekommnen, von Rassisten. Aber wenn Sie sich auf deren Seite wohl fühlen ….

    44. Spiegelfechter schrieb am 14. Juni 2010 um 22:47 - Permalink

      @unbequemer

      Ja ja, lass mal stecken. Den Blödsinn brauchen wir hier nun wirklich nicht ernsthaft zu diskutieren.

    45. Spiegelfechter schrieb am 14. Juni 2010 um 22:50 - Permalink

      Zum Thema “politische Korrektheit” halte ich es lieber mit Wiglaf Droste:

      “Die klassische humanistische Position also wäre es, für das Recht eines jeden im Lande lebenden Ausländers zu streiten, Heroin verkaufen zu dürfen, ohne das er sich dafür den Spruch ?typisch Ausländer? anhören müßte. Auch das sich Behängen mit Schnäuzern und Goldketten, das Tragen von Bötzelschuhen und weißen Socken, das Herumfahren in geschmacklosen Automobilen muss auch dem Ausländer gestattet sein, wie seinem deutschen Widerpart. Und so lange hierzulande das Christentum toleriert wird, muss auch der Mullah, der mit Knebelbart, Schlafrock, Zwiebelmütze und Scheisse im Kopf durch die Strasse flaniert, ohne Gemurre von deutscher Seite, seinen dummen Verrichtungen nachgehen können. Schwer nur ist diese Position zu halten ? aber wer sagt denn, dass Humanismus leicht ist.”

    46. SwENSkE schrieb am 14. Juni 2010 um 23:01 - Permalink

      @43/unbequemer

      Schon mal was von Ironie/Satire gehört?
      Ach, den Artikel gar nicht erst gelesen, sondern sich gleich nach der Überschrift echauffiert (und damit lächerlich gemacht)?

      Na dann…….

      @ 39/Bebu

      Es steht uns ganz einfach nicht zu, einem fremden Land vorschreiben zu wollen, was die Leute dort im Fußballstadion treiben. Zumal es niemand schadet – außer für manche nervig zu sein.
      Ich mag mir gar nicht vorstellen, was los gewesen wäre, wenn sich z.B. die Afrikaner während der WM in Deutschland über Gesänge im Stadion oder was auch immer erregt hätten.
      Man kann die Dinger nervig finden, blöd etc. und sich von mir aus auch drüber aufregen – der Zug fährt aber in eine ganz andere Richtung. Es gibt genug Leute, die die Dinger lieber heute als morgen verbieten (lassen) würden – und genau das steht uns nicht zu. “Wir” sind in einem fremden Land zu Gast und haben uns also an die Gebräuche dort anzupassen. Diejenigen, die das nicht verstehen oder einsehen wollen, sind leider häufig genau dieselben, die genau das von in Deutschland lebenden “Ausländern” mit Vehemenz fordern. Selbst bei Dingen, bei denen es unangebracht ist. “Zweierlei Maß” eben…..

      @ SF

      “Political Correctness” ist nichts anderes als ein Anschlag auf die Meinungsfreiheit.
      Ein in einen unverfänglichen Ausdruck verpacktes Denk- und Redeverbot.

    47. Jens schrieb am 14. Juni 2010 um 23:07 - Permalink

      Ein sachliches Argument hätte dem Artikel gut getan. Ich werfe jetzt einfach mal ein, dass sich auch die Fussballer anderer Nationen über die Tröte beschwerten, weil sie weder Schiri noch Mannschaftskameraden verstanden. Und ich würde gern auch mal einen paraguayischen Fangesang oder Ähnliches Hören. So geht die Multikultur einer WM im Trötenklang unter.

      Oder ist jetzt Messi auch ein “rassistischer Bildleser”?

      Dennoch bin ich gegen ein Verbot, es wäre aber gut, wenn man die südafrikanischen Fans überzeugen könnte, nicht ständig zu tröten.

    48. Phil schrieb am 14. Juni 2010 um 23:13 - Permalink

      Ick hab mir fortgeflattrt :-)

      Und! – Neger Stark Pigmentierte haben die Strasse durch den Trötentunnel zu unterqueren … ;-)

    49. Bebu schrieb am 14. Juni 2010 um 23:34 - Permalink

      @SwENSkE

      “Es steht uns ganz einfach nicht zu, einem fremden Land vorschreiben zu wollen, was die Leute dort im Fußballstadion treiben. Zumal es niemand schadet ? außer für manche nervig zu sein.”
      –> Jeder Mensch kann fordern, was er will, so lange er will, wo er will. Nur ob er dies durchsetzen kann und ob dies mit der Ethik seiner Mitmenschen vereinbar ist, ist eine andere Sache.
      Im Fall der Nervtröten kann ich als Fernsehzuschauer zwar fordern, dass die Dinger nicht mehr benutzt werden. Nur kann ich das nicht erreichen. (Höchstens eine Beschwerde bei den Fernsehsendern könnte zu einer besseren Abschirmung des Stadionlärms führen) Warum ich aber eine Einschränkung nicht fordern dürfen darf, ist mir immer noch schleierhaft.

      Davon abgesehen kann es sein, dass die Dinger wirklich Menschen schaden. Nämlich dann wenn sie wirklich so laut sind, wie man in manchen Berichten sehen konnte. Dann besteht nämlich für Zuschauer im Stadion Gesundheitsgefahr.
      Auch kann ich mir vorstellen, dass es für die beteiligten Feldspieler schwieriger wird sich abzustimmen, wenn der Lärmpegel zu laut wird, um die sich über Kommandos abzustimmen.

      “Ich mag mir gar nicht vorstellen, was los gewesen wäre, wenn sich z.B. die Afrikaner während der WM in Deutschland über Gesänge im Stadion oder was auch immer erregt hätten.”
      –> Sollen sie machen. Mir gleich. So lange sie nämlich nur einen anderen Geschmack als Grund der Ablehnung benennen, gäbe es für mich kein Argument für ein Verbot.

      “Man kann die Dinger nervig finden, blöd etc. und sich von mir aus auch drüber aufregen ? der Zug fährt aber in eine ganz andere Richtung. Es gibt genug Leute, die die Dinger lieber heute als morgen verbieten (lassen) würden ? und genau das steht uns nicht zu. ?Wir? sind in einem fremden Land zu Gast und haben uns also an die Gebräuche dort anzupassen. Diejenigen, die das nicht verstehen oder einsehen wollen, sind leider häufig genau dieselben, die genau das von in Deutschland lebenden ?Ausländern? mit Vehemenz fordern. Selbst bei Dingen, bei denen es unangebracht ist. ?Zweierlei Maß? eben?..”
      –> Nur weil etwas in einem anderen Land anders gehandhabt wird, bin ich nicht dazu gezwungen dies gut zu heißen oder stillschweigend zu akzeptieren. Egal ob sich dabei nur um einen Stadionbrauch handelt oder Gebräuche anderer Natur.

      “@ SF

      ?Political Correctness? ist nichts anderes als ein Anschlag auf die Meinungsfreiheit.
      Ein in einen unverfänglichen Ausdruck verpacktes Denk- und Redeverbot.”
      –> Das kapier ich jetzt gar nicht. Einerseits schreibst Du sowas. Andererseits stellst du Regeln für die Meinungsfreiheit auf, indem Du Leuten vorschreibst, was Ihnen nicht zu steht und was nicht.

    50. Wolfgang schrieb am 14. Juni 2010 um 23:35 - Permalink

      Da der Deutsche als solcher sich im Umfeld von Fußballspielen auch gerne körperlich betätigt (Mens sana in corpore sano), müsste der Afrikaner dann auch erst einmal lernen, wie man den Fans der Gegnermannschaft stilecht die Fresse poliert, Innenstädte verwüstet und Polizisten den Schädel einschlägt.

      Man Spiegelfechter! Dieses Gefasel vom edlen Wilden ist doch albern. Alle deutschen Fußballfans sind also Schläger? Der Afrikaner dagegen würde niemals die Faust gegen einen anders denkenden erheben? Afrikas Ureinwohner also per se die besseren Menschen, sanftmütig und gut?

      Aber gut, ein deutscher Intellektueller weiß natürlich, dass es im Fußball hauptsächlich um Rassismus und Gewalt geht, dass das Spiel an und für sich dämlich ist und dass vorgenanntes nur zutrifft, wenn Deutsche irgendwie involviert sind. Das brauchst Du uns jetzt aber nicht aufzuschreiben, denn:
      WIR WISSEN ES! WIRKLICH!

      Ach ja, und abgesehen davon geht dieses ?afrikanische Traditionsinstrument? den afrikanischen Fußballfans genauso auf den Kranz wie denen in Frankreich, Italien, England usw. usf. Wir hätten es hier also mit einem weltweiten ?inneren Reichsparteitag? zu tun, würde das Getute endlich aufhören.

    51. Spiegelfechter schrieb am 15. Juni 2010 um 00:20 - Permalink

      @Wolfgang

      Man Spiegelfechter! Dieses Gefasel vom edlen Wilden ist doch albern. Alle deutschen Fußballfans sind also Schläger? Der Afrikaner dagegen würde niemals die Faust gegen einen anders denkenden erheben? Afrikas Ureinwohner also per se die besseren Menschen, sanftmütig und gut?

      Wer sagt das? Mir wäre es allerdings neu, dass ist es Südafrika ähnliche Hooligan-Probleme wie in D oder in GB gäbe.

      Aber gut, ein deutscher Intellektueller weiß natürlich, dass es im Fußball hauptsächlich um Rassismus und Gewalt geht, dass das Spiel an und für sich dämlich ist und dass vorgenanntes nur zutrifft, wenn Deutsche irgendwie involviert sind. Das brauchst Du uns jetzt aber nicht aufzuschreiben, denn:
      WIR WISSEN ES! WIRKLICH!

      Nice try, aber blödsinnig. Ich bin selbst Fußballfan und fiebere sogar für die junge, symphatische deutsche Nationalmannschaft. Ich käme allerdings nie auf die Idee, dern Südafrikanern ihre Tröten wegnehmen zu wollen.

      Ach ja, und abgesehen davon geht dieses ?afrikanische Traditionsinstrument? den afrikanischen Fußballfans genauso auf den Kranz

      So? Ist das so? Wäre mir neu.

    52. Herbinger schrieb am 15. Juni 2010 um 00:33 - Permalink

      @SF:
      Statt die diese albernen Plastiktröten zu verteidigen und die Gründe für die Ablehnung der akustischen Umweltverschmutzung in (latentem) Rassismus zu suchen – der natürlich existiert, hiermit aber nicht viel zu tun hat -, solltest du lieber eine Lanze für Frau Müller-Hohenstein brechen, die zumindest mich mit ihrer (wenn auch nicht ganz passend gebrauchten) Redewendung gehörig zum Schmunzeln gebracht hat – und jetzt auf völlig übertriebene Art und Weise angefeindet wird.

      Ansonsten gutes Blog, weitermachen!

    53. Rox schrieb am 15. Juni 2010 um 00:34 - Permalink

      Und das es schlicht unfassbar auf die Nerven geht und das Spielgeschen beeinflusst, jedwedes Fangesänge übertüncht und zudem sogar Grenzwerte überschreitet?

      Das sucked einfach krass.

      Von daher ist so ein schöner rundumschlag arg Oberflächlich. Fokussierung auf bestimmte mediale Berichterstattung hätte da vll. noch wenigstens etwas.

    54. klaus baum schrieb am 15. Juni 2010 um 00:37 - Permalink

      man sollte daran erinnern, dass ein hessischer musik-radio-sender (arbeitet nicht holgi dort?) vor jahren schon werbung machte mit dem spruch: lebe dein leben laut.
      wieso haut man immer auf die neger?

    55. Tech-o-matic schrieb am 15. Juni 2010 um 00:46 - Permalink

      @36 Rossi : Nein bist du nicht. Siehe z.B. mein letzter Blogartikel.

      @45 Spiegelfechter: Schön mal wieder was von Droste zu lesen. Herrlich!

    56. noone schrieb am 15. Juni 2010 um 01:14 - Permalink

      Die Kampagne in den Massenmedien hat was. Da kann man mal ganz entspannt zusehen, wie sich so ein 0-Thema aufbauscht.
      Hörtipp an alle: WM 1978 in Argentinien, z.B. Finale Argentinien gegen Niederlande. Dürften einige Videos auf Youtube rumliegen.
      Klingt das nicht genauso? Womit haben die damals den Lärm gemacht? Hat das damals jemanden gestört? Auch bei der WM 1974 gabs meines Erachtens so einen Grundton, etwas metallischer. Der Deutsche ist eben ein Blechbläser! ;-)

      @SF

      In der brandenburgischen Pampa könnte der Neger dann einmal lernen, wie wir Deutschen Fußball gucken. Zunächst müsste er allerdings das Biertrinken lernen ? unter 1,5 Promille sind ostdeutsche Regionalligaspiele nämlich nur schwer zu ertragen …

      Ist ja ok, in einer Glosse Klischees aufzuwärmen. Problematisch nur, wenns eine gebeutelte Gegend trifft.
      Nicht nur in Brandenburg wird beim Fußball gesoffen. Und die Qualität “ostdeutscher Regionalligaspiele” unterscheidet sich nicht wirklich von anderen, wie z.B. der Regionalliga Nord, die eine Nummer zu groß war für den Goslarer SC ;-)
      Übrigens: Es gibt nur 3 Regionalligen, Nord, West und Süd. Wenn schon dissen, dann Oberliga NordOst.

    57. Gargelkark schrieb am 15. Juni 2010 um 01:19 - Permalink

      Denn “Negern” sollte man Kultur und Technik kombiniert beibringen. Die Vuvuzela verlängern, aus Metall gebaut, zwei Mal gebogen, mehrere Löcher gebohrt, ein paar Klappen montiert, noch ein Mundstück mit Bambus-Holzplättchen, fertig ist das Saxophon. Leider ziemlich teuer diese “Zukunftsdinger”, aber vielleicht gibt es die auch bald aus “Plaste”.
      PS: Vuvuzelas sind mir egal, aber Sambatrommeln sind besser (abgesehen von Saxophonen:-)

    58. leslie schrieb am 15. Juni 2010 um 02:10 - Permalink

      Raucht n Joint,dann sind sogar Presslufthämmer harmonisch… :-)

      Übrigens sehen die Teile wie überdimensionierte Chillums der Sadhus aus…

      Mlg

    59. Derek schrieb am 15. Juni 2010 um 02:36 - Permalink

      Ach, nö. Auch wenn ich nicht zwingend mit manchen Schlussforderung übereinstimme, der Geist und, ja, die Größe der hier ansonsten zu lesenden Artikel ist schon eine besondere Wohltat (wofür ich mich gerne bedanke!!).

      Aber des is a Schmarrn. Die Tröte nervt. Das wird von sehr, sehr vielen Menschen so empfunden, und zwar überall auf der Welt (siehe, z.B. Twitter-Kommentare). Tatsächlich, und ich weiß das aus erster Hand, denn hier halte ich mich gerade auf, auch Ostafrikaner (die, ich will darauf hinweisen, im Regelfall nicht weiß sind) fragen sich, ob ihr TV-Gerät einen Schaden hat. Hier, in Kenia, spielen diese Dinger keine Rolle bei Fussball- oder sonstigen Spielen.

      Dass Blätter wie die ‘Bild’ sich Themen annehmen, die des Volkes ‘Seele’ aufwühlen … was ist daran neu? Und, gelegentlich, was ist daran so verdammenswert schlimm, dass man all jenen, die sich (in diesem Zusammenhang) aufregen, gleich mit der Kolonial- bzw. Rassismuskeule kommen muss? Ned gut. Zu billig. Viel zu billig. Und arg daneben gegriffen.

      Ich finde es sehr, sehr schade, dass ausgerechnet von einem Kontinent, der musikalisch (und auch sonst!) eine echte Überraschungssymphonie zu bieten hat, dass ausgerechnet von Afrika, am Ende nur ein einziger, nervenaufreibender Ton hängen bleiben soll.

      Ob nun kulturell anspruchsvoll auf den Rängen ‘gesungen’ wird, oder nicht, es ist doch Teil des Ganzen. Und jeder Stamm bringt sein eigenes Ding mit ein. Die Engländer dieses, die Deutschen jenes. Und gerade die afrikanischen Fans sind eigentlich eine wahre Freude. Doch nichts davon wird vermittelt. Schade. Schade. Jammerschade.

      Und dabei haben hier eigentlich alle gehofft: mit dieser WM präsentieren wir Afrika der Welt. Und was scheint da augenblicklich rüberzukommen? Tröööööööööööööööööööööööt. Ich find’ das blöd. Wie auch jene Glosse hier. Wie jener unsägliche Sound, ist auch sie nicht repräsentativ, für das, was die ‘Aufgewühlten’ umtreibt. Sondern daneben gegriffen.

    60. SwENSkE schrieb am 15. Juni 2010 um 03:09 - Permalink

      ?Political Correctness? ist nichts anderes als ein Anschlag auf die Meinungsfreiheit.
      Ein in einen unverfänglichen Ausdruck verpacktes Denk- und Redeverbot.?
      ?> Das kapier ich jetzt gar nicht. Einerseits schreibst Du sowas. Andererseits stellst du Regeln für die Meinungsfreiheit auf, indem Du Leuten vorschreibst, was Ihnen nicht zu steht und was nicht.

      Was ist daran schwer zu verstehen bzw. widersprüchlich?

      Ich schreibe niemand vor, was er zu denken oder zu meinen hat.
      Meiner Meinung nach steht die Forderung nach einem Verbot der Tröten niemand zu – außer den Südafrikanern selber.
      Das ist eine Meinung – meine. Eine unter vielen. Ich habe sogar eine Begründung dazu geliefert.

      Wie bereits gesagt. Man kann sich drüber aufregen, die Dinger blöd finden – IMO alles völlig OK. Die Forderung nach einem Verbot nicht!
      Und schon gar nicht mit fadenscheinigen und vorgeschobenen Argumenten wie der angeblich so schröcklich furchtbar schlimmen Gesundheitsgefährdung. Haha. Wer selber mal im Stadion war, weiß daß es dort auch ohne Tröten furchtbar laut ist. Ähnlich laut wie auf Rockkonzerten, Raves oder bei der Formel 1.
      BTW, in deutschen Stadien gibt’s Preßlufttröten. Da muß man nicht mal selber die Lunge anstrengen. Und bengalische Feuer undundund…..
      Vlt. sollten manche einfach mal vor der eigenen Stadiontür kehren, bevor sie sich mit dem Besen in der Hand nach Südafrika aufmachen ;).

    61. Drüberleser schrieb am 15. Juni 2010 um 03:57 - Permalink

      http://www.rainersche-post.de/kultuur_popp/vuvuzela-geschichte-geklaert.php

      Nachdem in Fußballfankreisen heftig über die südafrikanische Tröte debattiert wird, entstehen auch sehr merkwürdige Theorien über die Herkunft der Vuvuzela. Befürworter des nervigen Teils reden immer gern davon, es sei halt Element der südafrikanischen Fankultur. Wer sich besser informiert fühlt, gibt an, die Tröte sei seit etwa 20 Jahren in den Stadien da unten verbreitet. Und dann gibt es auch noch Verwirrte, die uns glauben machen wollen, zwei ?Düsseldorfer Jungs? hätten die Vuvuzela erfunden. Die bisher beste Darstellung der Historie findet sich aber in einem tollen Artikel der südafrikanischen Zeitung ?Mail & Guardian? vom 08.01.2010 [...]

      weiter im text.
      ich bin für ein stadionverbot dieses dingsbums. vorher war ich es nicht. soll auf der straße getrötet werden was das zeug hält, aber kulturell is dieses dummding sicherlich nicht zu legitmieren.

      sonst deiner meinung, hierbei aber nicht :)

    62. Vuvuzela vs. Dombra schrieb am 15. Juni 2010 um 06:59 - Permalink

      Schöner Artikel. Kirgisien ist momentan aber ein interessanteres Thema. Gib uns was zum Thema Kirgisien, Jens.

    63. Fian schrieb am 15. Juni 2010 um 08:04 - Permalink

      Sehr lustig (Artikel und Kommentare) – weiter so! Zwischendurch müssen auch mal die wichtigen Themen angesprochen werden…

      Hat mir gut gefallen – auch als Nichtrassist

    64. Unknown schrieb am 15. Juni 2010 um 08:30 - Permalink

      ich dachte ja erst der artikel von dem türken über Katrin Müller-Hohenstein wegen ihrem ausrutscher geht peinlicher nicht mehr…jetzt weiß ich es ging doch. der artikel ist eine einzige lächerlichkeit, der den ärger des autor in form beleidigender rassistischer äußerungen zum ausdruck bringt. dass die vuvuzelas nervt ist eine sache. aber sowas geht echt gar nicht.

      lieber vuvuzelas als nazis und rassisten!!

    65. Joachim R. schrieb am 15. Juni 2010 um 08:41 - Permalink

      Dieser Artikel klingt beinahe schon sakral. Fehlt nur noch die Kanzel. Ach was, auch die sprach schon vom colorierten Präsidenten. Dann wird es wohl erlaubt sein.. oO

      Ich weiß nicht mehr was mehr schmerzt: Die Azzoziation (gern auch mit “ssi” geschrieben), die Mehrheitliche Denke oder die wehemente Resignation.

      1:0 für Dich Jens.

    66. charaktersau schrieb am 15. Juni 2010 um 08:46 - Permalink

      @ 64 Unknown

      Lesen bildet.

    67. waterbrunn schrieb am 15. Juni 2010 um 08:59 - Permalink

      @ #64 unknown:

      “lieber vuvuzelas als nazis und rassisten!!”

      Ja, darauf genehmige ich mir einen inneren Parteitag auf der Autobahn. Eine ganz schlimme Formulierung wurde hier noch gar nicht erwähnt:

      “Gas ist rechts!”

      Unter diesem Leitmotiv ist die Knieschleiferfraktion der Motor getriebenen Zweiräder unterwegs und das geht doch gar nicht!

      Und getz komms du!

    68. schwitzig schrieb am 15. Juni 2010 um 09:05 - Permalink

      @43

      unbequemer am 14. Juni 2010 um 22:46 – - Permalink

      Soll ich Sie in Zukunft nur noch Kartoffel nennen?

      Öh – wieso? Haben Sie als Deutscher etwa so eine Figur?

      Nennen Sie Italiener nur noch Spaghettifresser?

      Sischa doch! Und manchmal auch Mafiaboys oder Berlusconis.

      Frauen nur noch ?Burger??

      Neee – Sandwich (abhängig von der Situation).

      Übrigens (das ist tatsächlich wahr) habe ich als sportlicher, durchtrainierter, gerne Fußballspielender aber niemals Fußballguckender oder -analysierender Mensch bis Freitag letzter Woche doch tatsächlich gedacht, dass diese Vuvuzelas “Uwe Seelers” sind.

    69. Spiegelfechter schrieb am 15. Juni 2010 um 09:12 - Permalink

      @noone

      Ist ja ok, in einer Glosse Klischees aufzuwärmen. Problematisch nur, wenns eine gebeutelte Gegend trifft.

      Südafrika?

      Nicht nur in Brandenburg wird beim Fußball gesoffen.

      Ach so ;-)

      Und die Qualität ?ostdeutscher Regionalligaspiele? unterscheidet sich nicht wirklich von anderen, wie z.B. der Regionalliga Nord, die eine Nummer zu groß war für den Goslarer SC ;-)

      Da sprichst Du ein wahres Wort gelassen aus ;-)

      Übrigens: Es gibt nur 3 Regionalligen, Nord, West und Süd. Wenn schon dissen, dann Oberliga NordOst.

      Das macht sich aber vom Sprachbild nicht so schön ;-)

    70. gerdos schrieb am 15. Juni 2010 um 09:19 - Permalink

      Die beiden letzten Texte sind mal wieder die reinste Sahne.

      Und was wäre denn die Alternative zur Vuvuzela? “Doitschlooooond! Doitschloooond!”? Nee, da verdonnere ich Dich für das N-Wort lieber zu einer einstündigen Berieselung mit “Satelite” von Lena, ersatzweise eine CD von den Randfichten. In diesem Kontext passt es wie ein Hammer auf den Nagel, denn jeder dürfte sofort das BILD-Zeitungs-Sprech erkennen.

      Gestatte mir noch den Hinweis auf einen Artikel der “Jungen Welt” von heute zum selben Thema. http://www.jungewelt.de/2010/06-15/001.php – dort unter “Brust und Borke”. Auch nicht schlecht, zumal die JW sonst in Fussballbegeisterung schwelgt.

      Nimmst Du die Strafe an?

    71. Luigi Alphonso schrieb am 15. Juni 2010 um 09:30 - Permalink

      “”Harte Arbeit statt Sambafußball

      Wo früher Party und Budenzauber auf dem Tagesplan standen, regiert bei den Brasilianern heute harte Arbeit. Dafür verantwortlich: Trainer Carlos Dunga, den sie in der Heimat “den Deutschen” nennen.”"

      Quelle: Jens Fischer / sportschau.de / tagesschau.de

      Ja, am Wesen genesen od. ähnliches. Nix tanzen, du Teamplayer now … dann klappt’s auch mit dem Vizeexportweltmeistertitel. Ex-Exportweltmeister? Binnenkonjunktur-Krücke?

    72. Christian schrieb am 15. Juni 2010 um 09:33 - Permalink

      Danke Jens,

      für diesen morgentlichen Schmunzler.

      ist mal wieder witzig wie die deutschen Oberlehrer die ungebildeten Wilden aus dem Busch erziehen.
      Echt gut das es uns gibt, was würde die Welt nur ohne uns tun? :D

    73. salvo schrieb am 15. Juni 2010 um 09:35 - Permalink

      och, wie schön war die Zeit, als wir selbst noch die Neger waren

      Nimmt dem Neger die Tröte weg, und laßt uns selbst wieder Neger sein

    74. Kassandra schrieb am 15. Juni 2010 um 09:42 - Permalink

      Wer “Neger” ohne Anführungszeichen in die Titelzeile schreibt, berichtet nicht nur über BILD, sondern passt sich gleich auf ganzer Linie dem Niveau an. Geht gar nicht.

    75. Shred schrieb am 15. Juni 2010 um 09:43 - Permalink

      Was würde wohl der Münchner sagen, wenn die Touristen über das Oktoberfest meckern: “Ist ja alles schön hier, aber dieses Biersaufen, das nervt so, kann man das nicht verbieten?”

      Klasse Artikel! Und das Tröööööten nervt doch eigentlich auch nur, wenn man sich davon nerven lassen möchte.

    76. Futbol schrieb am 15. Juni 2010 um 09:47 - Permalink

      Die Vuvuzell rockt einfach! Das Spiel und das Stadion vibrieren und da passiert was besonderes!

    77. Trötenhasser schrieb am 15. Juni 2010 um 09:48 - Permalink

      Total dämliches Pamphlet.
      Die Gesänge tragen zur Atmosphäre im Stadion bei. Diese durch Dauerbeschallung zu unterdrücken hat nichts mit Kultur zu tun, sondern mit Anstandslosigkeit.
      Es hat niemand etwas dagegen, wenn sie bei dem Spiel ihrer eigenen Nationalmannschaft Dauerkrach veranstalten. Bei den anderen Spielen, könnten sie so gute / höfliche Gastgeber sein und den anderen Fans auch deren Kultur zugestehen.
      Oder ist das zuviel verlangt?

    78. Daniel schrieb am 15. Juni 2010 um 09:55 - Permalink

      Das ist ein, wie ich finde, lausiger Artikel.
      Es geht absolut nicht um deutsche/ europäische Überheblichkeit.
      Es geht um südafrikanische Intolleranz.
      Die Kritik kommt aus etlichen Ländern der Welt, auch aus afrikanischen Nationen übrigens. Die ganze Welt ist angenervt von diesen ekelhaften Dingern. Bei einer WM kann normalerweise jedes Land seine Fankultur präsentieren und ausleben, genau das macht so ein Wettbewerb aus. Jegliche Fankultur wird aber so regelrecht niedergetrötet.
      Das lächerliche Gleichsetzen von Fankultur mit alkoholgeschwängertem Pöbeln zeigt, dass der Autor von Fankultur wirklich 0 Ahnung hat und sich besser aus diesem Thema raushalten sollte.
      Das “Fest der Kulturen” im Stadion wird verhindert oder zumindest stark eingeschränkt, weil man lieber ein monotones, stumpfes Tröööööö über alles legt.
      Die Welt wendet Südafrika ob solcher Intolleranz angewidert den Rücken zu. Und das ist durch dieses unmögliche, alles andere als gastfreundliche Verhalten auch vollkommen gerechtfertigt.

      Ihr kriegt nie wieder eine WM!

    79. Wolpertinger schrieb am 15. Juni 2010 um 09:55 - Permalink

      Diese Tröten nerven mich ungemein. Es mag ja Teil ihrer Fußballkultur in Südafrika sein, kein Problem. Ich habe aber auch kein Problem damit mir dann kein Spiel mehr anzuschauen. Wenn unsere Nationalmannschaft spielt quäle ich mich da durch, aber das reicht auch schon. Die Spieler selber sind übrigens auch nicht sonderlich begeistert von diesen Tröten, denn diese behindern/verhindern die Verständigung der Mannschaft am Platz. Martin Demichelis sprach z.b. von “Vuvuzela Mist”. Die Fifa läßt ja auch keine Rauchbomben zu, nur weil sie vielleicht mal in manchen Fußballkreisen zur “Kultur” gehört hat.

      Fußball lebt von Emotionen. Dazu gehört natürlich auch die Stimmung des Publikums. Aber durch diese Tröten bekommt man davon mal gar nichts mehr mit. Und die Fans im Stadion sind ja noch schlimmer dran. Ich glaube ich würde durchdrehen, wenn die ganze Spielzeit mein Nebenmann eine solche Tröte oral foltert. Aber laßt ihnen ruhig ihr Spielzeug, mich zwingt niemand mir das anzuschauen.

    80. Nanuk schrieb am 15. Juni 2010 um 09:58 - Permalink

    81. murdock schrieb am 15. Juni 2010 um 10:05 - Permalink

      Wenn jemand während eines Spiels so nüchtern ist, dass er des Negers Tröte noch hört, kann man ihm eh nicht mehr helfen…

    82. Spiegelfechter schrieb am 15. Juni 2010 um 10:06 - Permalink

      @Trötenhasser, Daniel und Wolpertinger

      Ich habe die Glosse speziell für “Fans” wie Euch geschrieben *schmatzer* ;-)

    83. Thomas schrieb am 15. Juni 2010 um 10:12 - Permalink

      @7

      Hacking. Mac-Style (also auch was für technisch unbeleckte).

      Es würde wohl auch nur ein technisch unbeleckter Apple-User sowas als “Hacking” bezeichnen *lol*

      @artikel:
      Genervtheit mit Rassismus verwechselt. Kann ja mal passieren. Das ist der erste Artikel hier, bei dem ich nur noch kopfschüttelnd “Was für ein Schwachsinn” sagen kann, aber gut. Man kann nicht immer einer Meinung sein ;-)

    84. salvo schrieb am 15. Juni 2010 um 10:14 - Permalink

      blackface

      http://www.courttheatre.org/images/blog_images/blackface.jpg

    85. unbequemer schrieb am 15. Juni 2010 um 10:14 - Permalink

      @ Swenske

      Wenn Sie meinen Kommentar, an 2. Stelle stehend, gelesen hätten, und dann meinen Kommentar unter Nr. 13, dann könnten auch SIE erkennen, das ich durchaus den Beitrag gelesen habe, und erst als Nr. 4 ausdrücklich auf den Begriff “Neger” hingewiesen hatte, gab ich zu diesem Begriff meinen Kommentar ab.

      Und wer disesen Begriff verharmlost, der kann anscheinend nicht begreifen, (wohl auch Herr Berger nicht), wie Dumm dieser Begriff und ihre Benutzung ist.

      Das liegt auf einer Welle mit Sarazin und Heinsohn. wer das nicht begreift, der gehört meines Erachtens zu den von Einstein genannten dummen Menschen, die nichtg begreifen was sie eigentlich machen.

      Nun, dann werde ich einmal einen vor Jahren geschriebenen Artikel hier einstellen:

      Die Würde des Menschen

      Ich habe gelesen, die Polizei darf bei der Beschreibung von Tätern nicht mehr entwürdigende Begriffe wie z.B. negroid oder vollbusig verwenden. Aha dachte ich, hier wird in Zukunft die Würde des Menschen besser beachtet.

      Dann musste ich aber entdecken, das Arbeitslose mit Begriffen wie Sozialschmarotzer oder Wohlstandsmüll bezeichnet wurden, ohne das sich jemand darüber aufregt, außer den Betroffenen selber. Auch wird diesen Menschen nun unterstellt, sie unternähmen ja wohl nicht genug, um an einen der selten gewordenen Arbeitsplätze zu gelangen. Deswegen regt sich keiner darüber auf, wenn dieser Personenkreis wieder einmal mit Leistungskürzungen belegt wird. Dieses Verhalten empfinde ich ebenfalls als Entwürdigend. Dabei heißt es im Artikel 1 Abs. 1 des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlicher Gewalt.

      Beim Schutz von vermeintlichen Kriminellen in der Fahndung wurde dieses nun eingeführt. Vermutlich deshalb, weil genügend Politiker sich dieser Gruppe zugehörig fühlen. Man denke nur an die vielen vom Finanzminister geschonten Steuerhinterzieher, die eben nicht mit dem Einsatz verfolgt werden, der nun gegen das Heer der in Arbeitslosigkeit lebenden Mitmenschen betrieben wird, oder auch die Art und Weise wie mit den Gelder für Parteispenden verfahren wurde. Jeder Sozialhilfeempfänger der vergisst, auch nur ein paar DM an Einnahme zu melden, wird mit Leistungskürzung bestraft. Politiker, die heimliche Geldspenden einstecken, empfinden dafür aber keine persönliche Schuld und wehren sich mit dem Vorwurf, sie würden ungerecht verfolgt, selbst wenn sich herausstellt, das sie öffentlich gelogen haben.

      Henry David Thoreau schrieb 1849 sein Essay “Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat”, unter anderem: Es gibt ungerechte Gesetze, sollen wir ihnen gehorchen, oder sollen wir es auf uns nehmen, sie zu bessern, und ihnen nur so lange gehorchen, bis wir das erreicht haben, oder sollen wir sie vielleicht sofort übertreten? ? Er folgert dann später: Wenn die Ungerechtigkeit einen Ursprung hat, mach dein Leben zu einem Gegengewicht, um die Maschine aufzuhalten … Jedenfalls muss ich zusehen, dass ich mich nicht zu dem Unrecht hergebe, das ich verdamme.

      Dieses Essay, das Menschen wie Mahatma Ghandi oder Martin Luther King beeinflusste, hat auch mich zu dem Standpunkt gebracht, mich nicht an einem Unrecht zu beteiligen. Auch wenn in unserem Staat Gesetze durch Mehrheitsbeschluss durchgesetzt werden, gibt es doch einen Maßstab dafür, nämlich ob sie Gerecht sind, oder nicht. Die Aufgabe darauf zu achten, haben wir Bürger selber, denn ?wir sind das Volk”, ein Ruf, der bereits einmal eine ungerechte Regierung gestürzt hat, die nur auf die Wahrung ihrer persönlichen Interessen bedacht war.

      12. April 2000

      ***

      Der Begriff “Neger” verachtet die Würde dieser Menschen! Wer das nicht begreifen kann und diese Wortwahl verharmlost, der muss es sich gefallen lassen, in eine Ecke mit Rassisten gestellt zu werden.

    86. Thomas schrieb am 15. Juni 2010 um 10:20 - Permalink

      Ich bin begeistert!
      Nicht nur von der formvollendeten Realsatire – sondern selbst vom Unterhaltungswert der Auslassungen einiger verbiesterter, satire-ressistenter und bierernster Kommentatoren und Nullchecker.

      Kompliment von einem differenzierungsfähigen non-pc-Humanisten.
      Weiter so.

      PS: alles ohne “Gänsefüßchen”! sic!

    87. Der ich schrieb am 15. Juni 2010 um 10:20 - Permalink

      Toll. Da werden die gängigen Vorurteile bedient (Fußballfans sind rassistische, tumbe Idioten, die eigentlich nur dem Gegner aufs Maul hauen wollen) und mit der Forderung, den Afrikanern doch ihre ach so tolle, 10 Jahre alte Tradition zu lassen, weil die ja sonst nix haben und schon immer die Unterdrückten waren, verbunden.

      Danke, dass Du so viel Klarheit in diese verworrene Diskussion bringst. ;)

    88. Nanuk schrieb am 15. Juni 2010 um 10:31 - Permalink

      @Thomas

      Sorry aber Südafrika gehört wohl den Südafrikanern und die können da tröten wie sie wollen man kann den Europäischen Fussballfans nur nahe legen einfach lauter zu sein als die Tröten… ein Megaphon schaft so an die 120db das dürfte reichen… ist ja eh schon so das in Stadien den Fans vorgesungen wird… :)

    89. Rossi schrieb am 15. Juni 2010 um 10:31 - Permalink

      Wie manche hier konsequent die Satire verkennen ist ja schon ein wenig putzig. Ihr würdet wahrscheinlich auch die Kuhscheisse nicht riechen, wenn man euren Kopf direkt in einen Kuhfladen drücken würde, gell? :P

    90. Spiegelfechter schrieb am 15. Juni 2010 um 10:34 - Permalink

      @unbequemer

      Mehr davon … ich hole mir mal kurz die Chips ;-)

    91. besuch schrieb am 15. Juni 2010 um 10:44 - Permalink

      Für Leute mit Mac und Audiosoftware-Grundwissen: ein AU-Plugin zur Selbsthilfe:
      http://www.prosoniq.com/news/vuvux-for-mac-free-vuvuzela-filtering-plugin/

    92. Kartoffel schrieb am 15. Juni 2010 um 10:48 - Permalink

      hihi

    93. schwitzig schrieb am 15. Juni 2010 um 10:53 - Permalink

      Tech-o-matic am 14. Juni 2010 um 20:24 – - Permalink

      http://www.surfpoeten.de/tube/vuvuzela_filter
      Hacking. Mac-Style (also auch was für technisch unbeleckte).

      Öhm, äh – der Begriff “Hacking” ist dafür etwa so relevant, wie für die Geräuschdämmung eines Toilettenhauses.

      Nun ja. Grundsätzlich benötigt man weder Live- noch Harddiskrecordingsoftware, sondern nur ein einfaches intelligentes Gate (das genau das macht) und vernünftige Mikrophone.
      So eines dürfte in jedem Ü-Raum oder -Wagen Standard sein, wodurch auch ganz klar ist, dass es kein “Filterproblem”, sondern nur ein “tue-ich-das”-Problem gibt.
      Für BILD-Leser ist das selbstverständlich zu hoch.

    94. Julius schrieb am 15. Juni 2010 um 10:55 - Permalink

      Ist dieser Blog nicht rassistisch? Worte wie Neger ernsthaft zu benutzen, diese Menschen auf die Kolonialzeit zu verweisen und sie abwertend wie die durstigen Hunde am westlichen Napf darzustellen?

    95. no0ne schrieb am 15. Juni 2010 um 11:01 - Permalink

      Hat nichts mit Anti-Südafrikakultur zu tun … die Teile nerven einfach. Es ist ein ständiges, nach einem Bienenschwarm klingendes, Hintergrundgeräusch. Zusätzlich stört es die Kommunikation auf dem Spielfeld .. das machen weder Trommeln noch Gesänge.

    96. Bokatov schrieb am 15. Juni 2010 um 11:02 - Permalink

      Brot und Spiele

      http://de.toonpool.com/user/254/files/brot_und_spiele_144315.jpg

      Bokatov

    97. lebowski schrieb am 15. Juni 2010 um 11:02 - Permalink

      “Vor allen in größeren Stadien zelebriert das Volk der Dichter und Denker sein kulturelles Erbe gerne in Form von melodisch einprägsamen Liedgut im zarten sotto voce. ?Zieht den Bayern die Lederhosen aus!?, ?Hipp Hipp Hurra, Borussia!? oder ?Wir lieben dicke Titten und den Suff ? wir fahren dreimal täglich in den Puff!? sind aus der deutschen Hochkultur nicht mehr wegzudenken.”

      Das Schönste an diesem deutschen Liedgut war ja wohl, dass man es im Fernsehen nicht hören konnte. Das ist bei den Vuvuzelas anders.

    98. Jeeves schrieb am 15. Juni 2010 um 11:04 - Permalink

      Danke für den Wiglaf Droste in @45

    99. ThoMaS schrieb am 15. Juni 2010 um 11:05 - Permalink

      @ nanuk # 88:

      Welchen meinste denn? (Mein Kommentar ist #86) Habe mich jetzt wg. mangelnder Differenzierbarkeit umbenannt.

      @ Rossi:

      Scheint nicht jedem gegeben. (inkl. mir, zumindest wenn #94 ironisch gemeint ist)

    100. salvo schrieb am 15. Juni 2010 um 11:12 - Permalink

      kinder!

      nicht das Wort ist der Skandal, sondern der, der es verwendet – der Satiriker hält ihm sozusagen den Spiegel vor. Wie soll denn Literatur die Realität darstellen, wenn man es ihr verbietet?

      “Poetry by African Americans is also instructive, as one finds nigger used in black poetry over and over again. Major and minor poets alike have used it, often with startling results: Imamu Amiri Baraka, one of the most gifted of our contemporary poets, uses nigger in one of his angriest poems, “I Don’t Love You.”

      . . .and what was the world to the words of slick nigger fathers too depressed to explain why they could not appear to be men.

      One wonders: how are readers supposed to understand “nigger fathers”? Baraka’s use of this imagery, regardless of his intention, reinforces the stereotype of the worthless, hedonistic Coon caricature. Ted Joans’s use of nigger in “The Nice Colored Man” makes Baraka’s comparatively harmless and innocent. Joans tells the story about how he came to write this unusual piece. He was, he says, asked to give a reading in London because he was a “nice colored man.” Infuriated by the labels “nice” and “colored”, Joans set down the quintessential truculent poem. While the poem should be read in its entirety, a few lines will suffice:

      . . .Smart Black Nigger Smart Black Nigger Smart Black Nigger Smart Black Nigger Knife Carrying Nigger Gun Toting Nigger Military Nigger Clock Watching Nigger Poisoning Nigger Disgusting Nigger Black Ass Nigger. . “

    101. Lennard schrieb am 15. Juni 2010 um 11:24 - Permalink

      *rofl*

      Kommentarlimbo beim Spiegelfechter. How low can you go. Platz 1 und 2 sind hart von unbequemer und Kassandra umkämpft. Mein Spitzenreiter ist bisher:

      Wer ?Neger? ohne Anführungszeichen in die Titelzeile schreibt, berichtet nicht nur über BILD, sondern passt sich gleich auf ganzer Linie dem Niveau an. Geht gar nicht.

      Aber ab und zu muss der Spiegelfechter ja auch mal seine provokante Ader ausleben dürfen. Die Ansammlung von Anti-Rauchern (keine Nichtraucher, des is was ganz anderes) unter einem etwas älteren Artikel fiel ebenfalls drauf rein. Das war auch nicht weniger lustig.
      Ich empfehle bei sowas immer eine Humorschulung in angelsächsischem Raum oder im Ösiland.
      Dass der Jens bei den göttlichen Kommentaren sowas net öfter macht… *g*
      Knöbbsche drügge kann auch Spaß machen.
      Euch allen eine schöne WM. (also denen die’s interessiert)

    102. Marc schrieb am 15. Juni 2010 um 12:04 - Permalink

      Leider muß man wohl bei ironischen Artikeln im Internet ganz dick “Vorsicht Ironie!!” dranschreiben, womit man der Ironie eigentlich eine Ladung Schrot direkt in den Schädel schiesst.

    103. Culture Agency schrieb am 15. Juni 2010 um 12:10 - Permalink

      Jetzt machen wir ARD und ZDF Druck und fordern, dass die den Stadionton vorab filtern und wir das nicht alle selbst machen müssen?

      Join the Action

      http://cultureagency.wordpress.com/2010/06/15/unsere-gebuhren-unser-vuvuzela-filter/

    104. Shred schrieb am 15. Juni 2010 um 12:21 - Permalink

      @Marc #102: Der Artikel ist unter “Glosse” kategorisiert. Damit sollte doch eigentlich selbst dem dümmsten Leser klar werden, dass der Artikel überspitzt ist. Aber zugegeben: Durch Verwendung eines Fremdwortes hat Jens die Latte dann möglicherweise doch ein wenig zu hoch für den gewöhnlichen BILD-Leser gelegt.

      Zumindest kann man sich darauf verlassen, dass bestimmte Reizwörter stets bei einem Teil der Leserschaft einen instinktgesteuerten Beißreflex auslöst.

    105. egghat schrieb am 15. Juni 2010 um 12:46 - Permalink

      schon wieder geflattert … Du wirst reich … hast es aber auch verdient …

    106. Christoph F. schrieb am 15. Juni 2010 um 12:55 - Permalink

      Es ist schon erstaunlich, wie viele Leser auf die billige Neger-Ironie anspringen und politisch-korrekte Beißreflexe zeigen. Also diesen Vorwurf möchte ich dem SF nicht machen. Aber die Unterstellung, dass sich nur postkoloniale, tumbe biertrinkende Bildleser-Teutonen über die Vuvuzela ärgern, ist ja hoffentlich auch nur der Rubrik “Glosse” geschuldet. Erstens kann man die Argumente Hörschädigung, Beeinträchtigung der Spieler, Einebnung jeglicher emotionalen Geräuschunterschiede und somit Stimmungszerstörung nicht wegdiskutieren. Und zweitens ist hier überhaupt noch nicht zur Sprache gebracht worden, dass die Vuvuzela mitnichten das Instrument langjährig gereifter südafrikanischer Fankultur und auch dort nicht unumstritten ist (http://www.timeslive.co.za/opinion/columnists/article476668.ece/Nothing-kills-the-joy-of-soccer-like-a-bunch-of-wailing-vuvuzelas), sondern knallhart von deutschen (!) Geschäftsleuten vermarktet worden ist. Um es mit der Sprache des Spiegelfechters zu sagen: “Der Neger allein hätte es doch gar nicht fertig gebracht, Millionen Dinger davon zu verkaufen.” Und als Komplementär-Produkt gibt es gleich die Ohrstöpsel noch hinterher, auch europäische Patente. Vielleicht kommt die FIFA nach Ende der WM mit einer TÜV-geprüften Dezibel-gebremsten Version und es kann noch einmal neu abkassiert werden.
      Wahrscheinlicher aber ist, dass die Tröten nach der WM außer Mode geraten.
      Nun werde ich also noch dreieinhalb Wochen den Hornissenschwarm erdulden und freue mich um so mehr auf die Samba-Trommeln zur nächsten WM in Brasilien.

    107. brunhilde schrieb am 15. Juni 2010 um 13:24 - Permalink

      Ich finde diesen ständigen Trötton bei den Spielen durchaus anstrengend, aber ich erschaudere angesichts der Geisteshaltung der Verbotsforderer und selbsternannten Verteidiger von Fußballkultur, die der Artikel wunderbar auf den Punkt bringt. Danke dafür!

    108. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 13:25 - Permalink

      Zweimal in so kurzer Zeit ins Klo gegriffen.
      Erst der flache Bilderberger und jetzt das hier.

      Auf der einen Seite sich über die übertriebenen Pc lustig machen und dann sich selbst zum Über-Pc machen, indem man die Vuvu-Gegner als Rassisten abstempelt.
      Ist das nur mir aufgefallen?

      Ich habe nichts gegen die Dinger, wenn man sie benutzt um Stimmung zu erzeugen nach einem Tor, bei einer Ecke, nach einem Foul etc. etc..

      Diese Dauerbeschallung gehört verboten. Sie zerstört etwas, das wesentlich zum Stadion-Fußball dazugehört und das sind kollektive Spontanlaute wie Ohh, Ahhh, Raunen und eben meinetwegen auch Tuten.

      Man sollte die unter o.g. Bedingungen weiter in der Vorrunde erlauben und wenn es nicht funktioniert für den Rest der WM verbieten.

      Meine Meinung, noch darf man ja eine haben.

      Falls Du mir antworten solltest lieber Sf, versuch es bitte ohne Deine Dir eigene süffisant, ironische Attitüde und die dämlichen Dealylama-Icons. Sonst lass es einfach.
      Man sollte mit Kritik souveräner umgehen, auch wenn man nicht mit ihr einverstanden ist.

      Gruß,

      calushy

    109. Spiegelfechter schrieb am 15. Juni 2010 um 13:38 - Permalink

      @calushy

      Meine Meinung, noch darf man ja eine haben.

      Natürlich! Wer eine Meinung hat, hat´s schließlich gut!

    110. Spiegelfechter schrieb am 15. Juni 2010 um 13:41 - Permalink


      Quelle: Titanic

    111. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 13:46 - Permalink

      Kindergartenniveau

    112. Dominik schrieb am 15. Juni 2010 um 13:56 - Permalink

      @108: Auch meine Meinung.

      Keine hörbaren Fangesänge, kein hörbarer Torjubel – das ist die Vuvuzela. Das ist keine langjährig geprägte afrikanische Fankultur sondern nur Lärm. Die Spieler beschweren sich, die Fans tragen Ohrenschützer. Aber nein, wer sich beschwert, ist natürlich Rassist.

    113. Matthias schrieb am 15. Juni 2010 um 14:03 - Permalink

      @Shred:

      Der dümmste Leser hat das Wort “Glosse” aber weder in seinem aktiven noch in seinem passiven Wortschatz. Das dürfte einige der Kommentare hier erklären.

    114. anon schrieb am 15. Juni 2010 um 14:05 - Permalink

      Seine Durchlaucht Jens du alter Rassist,

      you make my day.
      Ich weiß wirklich nicht was besser ist, Dein Post oder die Kommentare dazu. Göttlich !! Du bist ja bald so schlimm wie diese Extremisten von der Titanic. Zukünftig solltest Du vielleicht sowas wie einen “Ironie- Button” verwenden. Oder Du machst endlich einen vernünftigen Spamschutz. Mein Vorschlag: Summe immer > als Finger an den Händen. Das dürfte Deinen Chipsverbrauch erheblich reduzieren.
      Danke für zwei großartige Beiträge an nur einem Tag. BTW. Sind die Afghanen eigentlich auch Neger?

      Gruß
      Anon

    115. Lemmy Caution schrieb am 15. Juni 2010 um 14:17 - Permalink

      Fußball Weltmeisterschaften sind völlig kommerzialisierte Ereignisse.
      FIFA wird 330 Mio Gewinn machen.
      In Deutschland wurden für den Aufbau der Protz-Bauten 11.000 Arbeitsplätze geschaffen. Die Südafrikaner waren wohl zu sehr damit beschäftigt, erstmal vuvuzela-tröten zu lernen.

      Die Ablehnung ist ausserhalb Südafrikas fast einhellig.
      In Lateinamerikanischen Foren und Blogs finden sich bitterböse Kommentare. Auch in Asien und West-Afrika wird das Getröte mit einem Kopfschütteln quitiert.

      Aber der Zuma-ANC hat nun ein rauschhaftes Fest mit einem die-gegen-uns feature. Ein sehr teures Fest…
      Diese WM schreibt auch schöne Geschichten sie gehen leider im Lärm der Hörner unter.
      Eine nicht kleine große nicht unbedingt elitemässig ausgebildeter und eher praktisch veranlagter Chilenen hat sich vor Wochen nach Nelspruit aufgemacht. Mit so gut wie keinen Rands. Schliesslich ging das Geld für das Flugticket drauf. “Se nos arreglamos de alguna manera”.-> wir werden schon irgendwie zurecht kommen. Den Job in Chile haben sie gekündigt. Schliesslich qualifiziert sich ja Chile nicht jedes Jahr für eine WM. Sie haben sich dann Häuser in Armenvierteln angemietet. Und dann ein informelles Chilenischer Imbiß Business gestartet. Mit Teigtaschen und Fleischgerichten. Das chilenische Improvisationstalent. Ich hoffe sie haben für die Rohfleisch-Quellen in den Nationalparks angezapft. Jedenfalls erzählen sie begeistert im chilenischen Fernsehen, dass sie sich ein Potosí verdienen und mit Rands in den Taschen nach Chile zurückkehren werden. Sowas wär in Deutschland unmöglich. Es ist eine schöne Geschichte.
      All das geht im nervenden Tröten-Lärm unter. Südafrikanische Vuvusela-aficionados erzählen mir nach politisch nicht unbedingt super-korrekten Attacken auf einen ihrer Blogs, dass man AFRIKA in Großbuchstaben schreiben wolle. Darum gehts aber bei der Ausrichtung eines großen Sportevents überhaupt nicht, sondern vielmehr darum sich von der besten Seite zu zeigen. Dazu gehört es auch, auf Kritik angemessen zu reagieren. Aber die stellen sich Taub.

      Für den Rassismus gegen Menschen afrikanischen Ursprungs gab es lange nichts “besseres” mehr als diese Fußball Weltmeisterschaft.

      Ich boykotiere sie. Schau mir kein einziges Spiel mehr an. Ich sehs von der tragischen, nicht von der tragikkomischen Seite. Für das Geld hätte man Lehrer für Soweto bezahlen können. Der Zuma-ANC präferiert ein teures, 4-wöchiges, rauschhaftes Fest, in dem alles zugetrötet wird.

      ES IST DIE WM DES GRAUENS.

      Ich hoffe die Brasilianer werden aus den Vorgängen lernen.

    116. helmut schrieb am 15. Juni 2010 um 14:25 - Permalink

      Ich möchte noch kurz anmerken, dass die Tickets für den normalen Südafrikaner viel zu teuer sind.
      Was da im Stadion tröttet sind also vor allem Touristen aus dem Ausland und Einwanderer.

    117. drüberleser schrieb am 15. Juni 2010 um 14:28 - Permalink

      schade, lieber spiegelfechter, finde ich nur deine art und weise wie du auf manch kommentare hier antwortest die teils (m.m.n.) fundierter als dein artikel sind. so ein kindisches verhalten kannte ich in deinem blog bisher nicht. du schreibst diesen kontroversen artikel und diejenigen die mit dir darüber diskutieren wollen inwiefern die vuvuzela teil (süd)afrikanischer fankultur ist – und nicht über den begriff neger – watscht du mit nullinhalt kommentaren ab.

      manche haben es doch tatsächlich auf den punkt gebracht, es ist nur südafrika, speziell johannesburg und jeder etwas merkbefreite fan aus dem rest der welt der dieses ding bläst. der protest kommt von allen seiten und die WM gehört tatsächlich nicht südafrika, sie gehört der gesamten welt und ein bisschen mehr toleranz gegenüber dem “rest der welt” (und dazu zählen auch andere afrikanische länder) wäre doch angebracht. und nicht dieser beissreflex.

      zu gast bei freunden.

      und damit meine ich beiträge wie
      108
      106
      78 und 79 etc etc.

      schade dass man nicht wie sonst mit dir darüber diksutieren kann.

    118. Sami schrieb am 15. Juni 2010 um 14:28 - Permalink

      Ich finde man sollte alles verbieten. Wo kommen wir denn hin, wenn die Stimmung nicht ordnungsgemäß hergestellt wird.
      Man sollte eine DIN-Verordnung entwickeln und Stadien und Fans die diesem nicht entsprechen eliminieren.

      Dass man den Negern erst alles erklären muss…

    119. Spiegelfechter schrieb am 15. Juni 2010 um 14:45 - Permalink

      @drüberleser

      schade, lieber spiegelfechter, finde ich nur deine art und weise wie du auf manch kommentare hier antwortest die teils (m.m.n.) fundierter als dein artikel sind.

      Sagen wir es mal so – es wäre auch schlimm, wenn die Kommentare zu einer Glosse nicht fundierter wären, als die Glosse selbst. Leider scheint ein Teil der Leser noch nie etwas von dem Begriff “Glosse” gehört zu haben. Um ernsthaft auf Vorwürfe wegen der Benutzung des Wortes “Neger” einzugehen, habe ich weder Lust noch Zeit.

      Inhaltlich fundierte Kommentare zum Sinn und Unsinn und zur Tradition der Vuvuzuela habe ich übrigens überhaupt nicht kommentiert. Der Kommentarbereich eines Blogs muss schließlich auch ohne Intervention des “Blogherren” funktionieren. Ich nehme nie zu allen Kommentaren Stellung, wie Du vielleicht bereits bemerkt hast.

      Die von Dir genannte #106 gehört zu diesen Kommentaren, die #108 aber sicherlich nicht. Soll ich denn ernsthaft auf derart kleingeistige Blockwartmentalität (alles Verbieten!) eingehen? Dafür ist mir meine Zeit zu wertvoll.

      Ansonsten halte ich es mit dem alten Fritz – einjeder soll nach seiner eigenen Facon glücklich werden, das gilt für die Tröter in SAF genau so, wie für die Verbotsfreaks hier im Blog.

    120. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 15:09 - Permalink

      Ach jetzt bin ich schon ein Blockwart. Interessant.

      Vielleicht solltest Du mal genauer lesen. Alles verbieten habe ich nämlich gar nicht geschrieben, sondern nur Dauertröten.

      Wieder schwach.

    121. christoph schrieb am 15. Juni 2010 um 15:13 - Permalink

      witziger Artikel,
      ich würde allerdings ausnahmsweise über jeden postkolonialen/überheblichen/rassistischen Hintergrund bei den potentiellen Druckmachern hinwegsehen, wenn die Scheißdinger nur endlich verschwinden würden. Nerven wie Sau.

    122. Spiegelfechter schrieb am 15. Juni 2010 um 15:14 - Permalink

      @calushy

      Interessant – und wie willst Du das kontrollieren? Soll neben jedem Tröter ein Ordner mit einer Stoppuhr stehen?

    123. Mel schrieb am 15. Juni 2010 um 15:26 - Permalink

      Also von mir aus gehört ja gleich die ganze WM – noch besser: Fußball überhaupt! – verboten, dann gibts auch kein grenzwertiges Rumgeheule mehr (wobei mich letzteres mehr nervt, als das rumgetröte – jo mei, dann versteht ihr halt das Rumgejohle net, so what?)

      ;)

    124. Vogel schrieb am 15. Juni 2010 um 15:34 - Permalink

      @Jens
      YMMD!
      Erschreckend nur, dass es Kommentare gibt, die besser – aus dem einen oder anderen Grund – nich geschrieben worden wären ;)

    125. christoph schrieb am 15. Juni 2010 um 15:37 - Permalink

      @Mel
      wenn jemand mit 130 Dezibel dauergrölen kann, hat er sich jede Aufmerksamkeit redlich verdient, sind ja schließlich beim Sport. Aber die Verstärker zu tausenden ins Stadion zu tragen – das ist grob unsportlich

    126. Da Gnan schrieb am 15. Juni 2010 um 15:40 - Permalink

      Der Artikel würde so viel mehr Sinn ergeben, wenn die Vuvuzela tatsächlich Teil der afrikanischen Fußballkultur wäre und nicht vor etwas mehr als 10 Jahren von gewieften Marketing-Menschen erfunden wurde. Ich verweise dazu auch auf den Artikel von John Qwelane verweisen, der ansonsten nur durch extrem Homophobe Meinungen auffällt: http://www.news24.com/Columnists/Archive/JonQwelane/Ban-the-vuvuzela-20050207
      “Nigerians and especially the Cameroonians, the Senegalese and other West Africans play drums and blow bugles, but at least they produce music.”
      Sowie auf diesen Artikel (von “wahllosem Blogger”):
      http://www.blatant.co.za/2009/06/pop/confederations-fu-cup/
      “Those arguing for the vuvuzela maintain that it is part of the great South African soccer culture and that not allowing it would truly be an injustice. Bullshit. They?ve been around less than ten years.”

      Auf der anderen Seite ist mir die WM aber sowieso egal, schau kein Fußball, aber dieses “Instrument” ist wohl der schlimmste Fall von Invented Traditions der mir je untergekommen ist.

    127. klaus schrieb am 15. Juni 2010 um 15:41 - Permalink

      Die Vuvusela ist Scheisse, Ihre Benutzer kindisch, nerven den Rest der Welt. Das Teil dann noch als “südafrikanische Kultur” vor Abscheu schützen zu wollen ist dumm.
      Wer den Kulturbegriff stark ausweitet, schütz nicht vor Kritik, sondern erzeugt bestenfalls klammheimliches Mitleid mit denen, die er vor Kritik schützen will.

    128. Linus schrieb am 15. Juni 2010 um 15:45 - Permalink

      @SF:

      Warum hast du den schönen ÖÖÖÖÖÖÖÖÖ-Kommentar von Uwe gelöscht? Ich fand das mit Abstand die treffendste Bemerkung hier :-)

    129. Spiegelfechter schrieb am 15. Juni 2010 um 15:49 - Permalink

      @Linus

      Den hätte ich eigentlich auch gerne stehen gelassen, leider hat er aber aufgrund seiner Überbreite (und einen Bug im WP-System *g*) das Layout des Blogs zerschossen ;-)

    130. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 15:54 - Permalink

      @Sf

      Hatte ich oben schon gesagt wie.
      Um Dauertröten von Spontantröten zu unterscheiden braucht man keine Stoppuhr.
      Wenn der Gastgeber einer Party nur Scheißmucke auflegt, habe ich kein Problem ihm zu sagen : “Ändere das oder ich bin weg!” Wenn ich sicher bin nicht der einzige zu sein der so denkt, empfinde ich das als Verpflichtung. Auch speziell dem Gastgeber gegenüber.

      Alles eine Frage des menschlichen Miteinanders.
      Gar nicht so schwer, oder?

    131. Dan schrieb am 15. Juni 2010 um 15:55 - Permalink

      shameless self promotion:
      Man kann die Vuvuzelas ganz einfach mit garageBand herausfiltern, einer Software, die auf quasi jedem neueren Mac zu finden ist. Wie’s geht steht auf meinem Blog.

    132. Spiegelfechter schrieb am 15. Juni 2010 um 15:59 - Permalink

      @calushy

      Dann sollen also die deutschen Sängerknaben empört das Stadion verlassen, wenn das Getröte Überhand nimmt? Oder plädierst Du für ein TV-Boykott? Beides dürfte mangels “kritischer Masse” eh nicht sonderlich wirkungsvoll sein.

      Außerdem erinnere ich Dich mal höflich daran, dass Du etwas ganz anderes “vorgeschlagen” hast:

      Diese Dauerbeschallung gehört verboten. Sie zerstört etwas, das wesentlich zum Stadion-Fußball dazugehört und das sind kollektive Spontanlaute wie Ohh, Ahhh, Raunen und eben meinetwegen auch Tuten.

      Man sollte die unter o.g. Bedingungen weiter in der Vorrunde erlauben und wenn es nicht funktioniert für den Rest der WM verbieten.

    133. firefly schrieb am 15. Juni 2010 um 16:03 - Permalink

      Das ist ein ziemlich schwachsinniger Beitrag. Die Kritik an dem Getröte in die Nähe von Kolonialismus oder Rassismus zu rücken, geht vollkommen an der Sache vorbei. Die Vuvuzela ist auch keine afrikanische Eigenheit, sondern nur eine südafrikanische. Und selbst dort gibt es viele Leute, denen das Getröte auf den Sack geht.

      Fakt ist, dass Südafrika die Welt zu sich eingeladen hat und dieser Welt nun die Ohren voll trötet. Freunde machen sie sich damit nicht. Und genau darin liegt die eigentliche Tragik der Uwe Seelas. Sie wollen die WM nutzen, um sich bestens im Glanz der Aufmerksamkeit zu präsentieren. Aber mit der Monotonie der Geräusche geht der Schuss nach hinten los.

    134. Moritz schrieb am 15. Juni 2010 um 16:27 - Permalink

      Die Vuvuzelas sind genauso nervig/nicht nervig wie alle anderen Geräusche im Stadion. Punkt. Außerdem wage ich zu behaupten, dass die Dinger, wenn es sie bei der WM06 gegeben hätte, damals sehr beliebt gewesen wären. Aber wir sind ja auch keine Neger, wa, wir dürfen das…. AUTSCH!

    135. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 16:29 - Permalink

      Ich habe nichts anderes vorgeschlagen als regeln und wenn das nicht hilft, “dann” erst verbieten.

      So läuft es in allen Belangen des menschlichen Miteinanders. Bsp. : Strassenverkehr

      Wenn mein Gastgeber SA/Fifa meinem Verlangen und dem vieler anderer Gäste nicht nachzugeben bereit ist, kostet es mich einen schlappen Daumendruck.

      Ob mir dabei dann viele folgen oder wenige ist mir letztlich egal.

      Es zu tun ohne vorher meine Meinung kundgetan zu haben, ist mir aber zu billig.

      Dieses Dauerduuuut hat mit afrikanischer Lebensfreude für mich nämlich rein gar nichts zu tun.
      Das sage ich als Freund, sie bedienen falsche Vorurteile.
      Ich würde mich selbst nicht mehr ernst nehmen, würde ich es unterlassen.

    136. SwENSkE schrieb am 15. Juni 2010 um 16:37 - Permalink

      Wenn der Gastgeber einer Party nur Scheißmucke auflegt, habe ich kein Problem ihm zu sagen : ?Ändere das oder ich bin weg!? Wenn ich sicher bin nicht der einzige zu sein der so denkt, empfinde ich das als Verpflichtung. Auch speziell dem Gastgeber gegenüber.

      Was ist denn “Scheißmucke”? Wer definiert das? DU? Ist DEIN Geschmack das Maß aller Dinge?

      Ich glaube jeder Gastgeber kennt Typen wie Dich und ist froh, wenn sie nie wieder auf einer Party auftauchen (meistens sind sie ja nicht mal eingeladen).

      Die Vuvusela ist Scheisse, Ihre Benutzer kindisch, nerven den Rest der Welt. Das Teil dann noch als ?südafrikanische Kultur? vor Abscheu schützen zu wollen ist dumm.

      Ich glaube eher, daß es dumm ist, ein eher zweitrangiges Argument in den Fokus zu rücken. Und die Attribute, die Du ihren Benutzern zuschreibst, passen für mich eher auf die Verbotsbefürworter – kindisch und vervend :D.
      Es ist eh’ vollkommen schnuppe, ob die Vuvuzelas jetzt seit 1, 2 oder 10 Jahren getrötet werden und wer sie erfunden hat.
      Es geht in erster Linie darum, daß es anmaßend und lächerlich ist, seinem Gastgeber vorschreiben zu wollen, was er während eines Fußballspiels zu tun und zu lassen hat. Die Regelungswut der FIFA ist schon schlimm genug – wir sollten es dabei belassen und ihr nicht noch weitere Vorwände für ihre Allmachtsphantasien liefern.

    137. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 16:43 - Permalink

      @ svenske Selektive Wahrnehmung?

      Wenn ich sicher bin nicht der einzige zu sein der so denkt, empfinde ich das als Verpflichtung. Auch speziell dem Gastgeber gegenüber.

      Weißt Du ich habe Freunde und Ehrlichkeit ist eine wichtige Voraussetzung für echte Freundschaft.
      Einladungen von oberflächlichen Idioten lehne ich perse dankend ab.

    138. Christoph schrieb am 15. Juni 2010 um 17:18 - Permalink

      @SwENSKE
      der Artikel war witzig und trifft sicher auf den einen oder anderen Bildleser zu, aber was du hier gerade, vermutlich aus Fanboy-Attitüde, draus machen willst, ist auch eher peinlich.

      Hab ich eigentlich als einziger das Spiel frankreich uruguay am Freitag gesehen? Da gabs gelb wegen Pfiff nicht gehört, gibts jetzt bestimmt öfter mal.

    139. Careca schrieb am 15. Juni 2010 um 17:47 - Permalink

      Dear Sir, you are totaly right. Absolutly. Let’s do what Horst Coaler had told us to do: save our sources. This time the football sources. Let’s march in with Mr. Goodiehill at its front and the DFB behind him! Let’s give siphilisa … eh, sorry … civilisation to that coulored TV people! Let’s shut them down! ;)

    140. egghat schrieb am 15. Juni 2010 um 18:03 - Permalink

      Lacht doch mal:

      http://bit.ly/bhau49

    141. schwitzig schrieb am 15. Juni 2010 um 18:05 - Permalink

      @138Christoph

      @SwENSKE
      der Artikel war witzig und trifft sicher auf den einen oder anderen Bildleser zu, aber was du hier gerade, vermutlich aus Fanboy-Attitüde, draus machen willst, ist auch eher peinlich.

      Eigentlich nicht. Dieser calushy ist der typische SPIEGEL-Leser, Tendenz CDU-Wähler und aus Gründen der Höflichkeit werde ich nicht ausführen, was ich von diesem Menschschlag halte. Bezüglich des Partyveranstalters hat er Recht: Ich kenne diese SPIEGEL-Leser und sonstigen BWL-Enthirnten ebenfalls und entweder meide ich die Parties, wo dieser Menschenschlag auftaucht oder ich sorge dafür, dass ich sie möglichst schnell loswerde.
      Der Typus calushy ist der typische besserwisserische, arrogante und bornierte Meinungsdiktierer, der jede Kultur dem möglichen Erstickungstod preisgibt und sich – TUSCH – sogar selbst tatsächlich noch für weltoffen und “aufgeklärt”" hält.

      Hab ich eigentlich als einziger das Spiel frankreich uruguay am Freitag gesehen? Da gabs gelb wegen Pfiff nicht gehört, gibts jetzt bestimmt öfter mal.

      Ich gucke mir dieses Fußballzeugs überhaupt nicht an :-). Und nein, ich war sogar mal in einem Fußballverein – das Vorurteil passt nicht :-).

    142. aquadraht schrieb am 15. Juni 2010 um 18:13 - Permalink

      unbequemer etc.: Ihr seht das alles zu Neger-tief.

      a^2

    143. Stephan schrieb am 15. Juni 2010 um 18:16 - Permalink

      Man merkt das der Schreiberling in den letzten 10 Jahren kein deutsches Stadion mehr von innen gesehen hat.
      Und so viel PC wie in diesem, weder witzig, noch ironischem Text regt mich noch nicht mal minimal zum Kopfschütteln an.
      Man stelle sich nur mal vor, 2006 hätten alle so ne 80er Jahre Schalmei mit in die Stadien genomen.
      Im Gegensatz zu den China-Import Affentrompeten, eindeutig Fussball-Kulturgut!
      Das hätte keine 5 Gruppenspiele gedauert und die Dinger wären in der Tat auf die Liste verbotener Gegenstände gelandet.
      So wie zB. Veltins-Trikots (kein WM Sponsor!), Heineken Fahnen usw.
      Aber der Jupp Blatter braucht halt die Stimmen der Afrikaner…die nächste FIFA Wahl lässt grüßen! ;-)
      Außerdem nimmt man einem Europäer eher ein dummes Spielzeug weg, als einem Afrikaner!
      Den Aufschrei wollen die FIFA Senioren nicht riskieren!

    144. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 18:18 - Permalink

      @ schwitzig

      You made my day.

      Wir haben alle vor Lachen auf dem Boden gelegen!

      Danke nochmals

    145. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 18:24 - Permalink

      PS. @ schwitzig

      Vuvuzeela afrikanische Kultur zu nennen ist was?

      Hm?

      real existierender Rassismus

      Denk mal drüber nach.

    146. Christoph schrieb am 15. Juni 2010 um 18:30 - Permalink

      @schwitzig
      höchstgradig widesprüchlich, deine Sicht der Dinge im allgemeinen

    147. schwitzig schrieb am 15. Juni 2010 um 18:32 - Permalink

      @calushy

      Zitat ich:

      Der Typus calushy ist der typische besserwisserische, arrogante und bornierte Meinungsdiktierer, der jede Kultur dem möglichen Erstickungstod preisgibt und sich ? TUSCH ? sogar selbst tatsächlich noch für weltoffen und ?aufgeklärt?” hält.

      Zitat calushy:

      @ schwitzig

      You made my day.

      Wir haben alle vor Lachen auf dem Boden gelegen!

      Danke nochmals

      Danke, dass Du meine Annahme und Einschätzung so prompt bestätigt hast. Immer wieder lustig :-).

    148. R_Winter schrieb am 15. Juni 2010 um 18:36 - Permalink

      #
      Spiegelfechter

      @calushy

      Interessant ? und wie willst Du das kontrollieren? Soll neben jedem Tröter ein Ordner mit einer Stoppuhr stehen?

      Es ist technisch ganz einfach. Ein Wind abhängigen Chip in die “uweseeler” einbauen und der schließt nach fünf Minuten eine Luftklappe. Wer länger blasen will, muß extra zahlen.
      Müßte jede TU entwickeln können und wir hätten eine echte Innovation, denn wir sind ja eine Bildungsrepublik oder? Bis zur nächsten WM oder Olympischen Spielen in Afrika sollte es möglich sein.

      Übrigens ist der Begriff Neger ungehörig . Sonst sagen die noch zum Bulettenbrötchen Hamburger……. und essen uns auf…..

    149. SwENSkE schrieb am 15. Juni 2010 um 18:45 - Permalink

      @SwENSKE
      der Artikel war witzig und trifft sicher auf den einen oder anderen Bildleser zu, aber was du hier gerade, vermutlich aus Fanboy-Attitüde, draus machen willst, ist auch eher peinlich.

      Aber sonst geht’s noch?

      Wann und wo habe ich mich auf Jens’ Artikel bezogen?
      Ich persönlich finde den Artikel gar nicht so doll, auch wenn ich die Kernaussage teile.

      Reading comprehension FTW!

    150. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 18:54 - Permalink

      @ schwitzig

      Nein, nein ich meinte eher das hier

      Eigentlich nicht. Dieser calushy ist der typische SPIEGEL-Leser, Tendenz CDU-Wähler und aus Gründen der Höflichkeit werde ich nicht ausführen, was ich von diesem Menschschlag halte.

      das andere war eher gemein und bösartig.

      Aber Dank Deines Brüllers hatte ich da mit noch feuchten Augen drüberweglesen können.

      Und schon über Deinen reR nachgedacht?

    151. DerFleischermeister schrieb am 15. Juni 2010 um 19:19 - Permalink

      Irgendwie vermisse ich trotzdem die Schlachtentrommler und das laute Gebrüll bei einer Ballübernahme oder, wenn es kritisch wird….

      Diese Tröte ist eindeutig total lästig. Klingt, wie ein riesiger Schwarm Bienen oder Hornissen…

    152. Muzepuckel schrieb am 15. Juni 2010 um 19:20 - Permalink

      Ich find die Dinger klasse und habe mir eine zugelegt und getestet.

      Fazit: Die ist gar nicht laut!

      Ich kann das als professioneller Blechbläser durchaus beurteilen.
      Jedes handelsübliche Blechblasinstrument ( Trompete, Posaune, Horn, Tuba etc)
      ist wesentlich lauter.
      Bei der Vuvuzela machts einfach die Masse. Tausende von den Tröten ergeben dann diesen herrlichen Bienenkorbsound. Ich möchte den gar nicht mehr missen.

      Also liebe südafrikanische Fans: trötet weiter!

      Zeigt den verzärtelten Europäern welchen Lärm man völlig ohne elektronische Verstärkung alleine mit der Kraft der menschlichen Lunge zustande bringen kann! :)

    153. Gioconda schrieb am 15. Juni 2010 um 19:32 - Permalink

      @ lieber Jens Berger,

      bin zwar (ausnahmsweise mal) überhaupt nicht mit Ihrem Artikel einverstanden, da ich vollkommen ideologiefrei von diesem Geräusch halb wahnsinnig werde, möchte Ihnen aber trotzdem eine kleine Freude bereiten:

      http://www.der-postillon.com/2010/06/mann-kann-vuvuzelas-nicht-mehr-horen.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+blogspot%2FrkEL+%28Der+Postillon%29

      Nix für ungut!

      Mit den besten Grüßen
      Gioconda

    154. gunthers schrieb am 15. Juni 2010 um 20:06 - Permalink

      Ich muss ja gestehen dass ich am Anfang auch ziehmlich genervt vom Hornissenschwarm war, nach ein paar Spielen find ich die Dinger inzwischen aber irgendwie Klasse… Und z.B. beim UK-USA Spiel war die Soundkulisse eigentlich mit VuVus noch schöner als ohne, da war das auch nicht wirklich ein einziger Dauerton.

      Zu den ganzen “definiere Kultur” Argumenten – ich finde einfach das sollen doch die Ausrichter entscheiden dürfen, was sie in dieser Hinsicht zulassen wollen, und wenn die meinen das gehört dort dazu, dann ist das halt so – fertig.

      Hier noch ein kleines Lehrvideo:
      Vuvuzela – An Idiot’s Guide

    155. Wandschrank schrieb am 15. Juni 2010 um 20:11 - Permalink

      @Jens Berger

      Wo ist denn mein Skandal-Miss Russia Kommentar?

      :-)

      Zum Thema:

      Endlich mal wieder ein guter Artikel von Dir, Jens.

      Und auch noch gleich ein verdammt Guter.
      Ich kann die sachlich unwahren, wie folgt und ähnlich lautenden Kommentare nicht mehr ertragen:

      Elvis schrieb am 13.06.10 um 10:56:

      die deutschen haben dem fußball public viewing geschenkt -

      die südafrikaner machen es wieder kaputt!

      jörg schrieb am 13.06.10 um 10:00 :

      jetzt habe ich mir 3 spiele mit vuvuzeladauerberieselung angehört und fühle mich von vorne bis hinten verarscht. einen kommentar erspare ich mir, weil er die intelligenz einiger leute in frage stellt und dann von minderheitenpolemikern als rassismus ausgelegt würde. auch sehe ich hier keine schützenswerte kultur oder tradition, zumal sie sich eh noch in ihren anfängen befindet.

      weder beim public viewing noch mit freunden werde ich mir spiele anschauen können, da der stress dieses lärminstruments mir nur 15 minuten ermöglicht. danach bin ich so aggressiv dass ich mich ablenken muß, von genuß oder unterhaltung kann hier also keine rede sein.

      spart unsere rundfunkgebühren für sinnvolleres und holt die kommentatoren zurück, denn die nichtvorhandene stadionatmosphäre braucht man nicht live zu übertragen ..

      Dirk schrieb am 13.06.10 um 6:48

      Ich werde versuchen mir für einem anderen sportart zu begeistern, diese tröten sind das letzte, fußball werd durch diesem lärm an popularität verlieren, schade , fußball ist ab jetzt nur noch nerfig!

      Michael schrieb am 13.06.10 um 5:07

      Fußball ist Stimmung, Fangesänge und die Aufschreie des Publikums.
      Gerne hört man die Engländer singen, die Brasilianer trommeln oder die Deutschen jubeln. Aber zur Zeit erinnern mich die Fußballspiele an mein Autoradio bei offenem Verdeck mit 150 auf der Autobahn.

      Es nervt einfach und es will keine Fußballstimmung zu Hause oder im Biergarten bei der Übertragung aufkommen.

      Wie vermisse ich die Stimmung der vergangenen Europa- und Weltmeisterschaften. Da hat man gesehen, wie man Stimmung in die Welt tragen kann. Die Tröten sind einfach nervtötend und machen einen schon fast agressiv.

      Stell Dir vor, Deutschland wird Weltmeister und keiner hört es!

      Grüße
      Michael

      Karl schrieb am 13.06.2010 um 0.22

      Dieses Getröte ist einfach nur absolut nervtötend und man gewöhnt sich auch kein Stück daran. Wenn man den Ton oder gleich den Fernseher ausschaltet, ist es wie eine Befreiung.
      Bisher die mit Abstand schlechteste WM, die ich erlebt habe. Die nicht vorhandene Stimmung scheint sich auch auf die bisher recht mauen Spiele auszuwirken. Und da Herr Blatter von seinen afrikanischen Freunden ja bald wiedergewählt werden möchte, wird es sicher kein Verbot geben. Ist ja auch kein Wunder wenn man ohnehin in der VIP-Lounge Kaviar löffelt und keine Ahnung vom Fan-Dasein hat.

      Diese Soundkulisse ist ein Schlag ins Gesicht der Fans auf aller Welt (Nord- und Südamerika, Europa, Asien, Ozeanien), die ihre Mannschaften gerne kreativ anfeuern. Die WM ist so einfach nicht genießbar, geschweige denn gut, es springt kein Funke aus dem Stadion über.
      Hier wäre etwas Gastfreundschaft angebracht und ein Verbot dieses unsäglichen Instruments, zumindest für Spiele ohne Südafrikanische Beteiligung, unbedingt notwendig.

      Sonst bitte nie wieder eine WM nach Afrika.

      So gesehen unter http://blog.zdf.de/sport/2010/06/1-oder-0—ton-oder-kein-ton.html

      Ich würde mich zugegebener Maßen auch eher der etwas burschikos-rustikaleren Fussball Fan Fraktion zuschreiben und hätte meinen verzogenen Nachbarskindern aufgrund überstrapazierter Nerven schon beinahe deren nie verstummende und vor allem zu Unzeiten aktive Tröte in ihren Popo gesteckt, aber gebietet es die oberste Regel jedes Fussball Fans, sich von der eigenen unterscheidende Fankulturen zu respektieren und zu achten. Da dies nun mal eine südafrikanische WM ist, ist die südafrikanische Version der Fussballfankultur mit Respekt zu behandeln und achten. Alles andere ist erbärmliches, klein-kariertes “Wir sind Deutschland”.

      Drei Kritikpunkte am Artikel:

      1.
      Es gab/ gibt -wenn mich meine Erinnerung nicht trügt und ich nichts durcheinander bringe- einen Schwarzen beim BFC. Ich glaub, dass dieser -wenn mich meine Erinnerung nicht trügt und ich nichts durcheinander bringe- dort sogar Ordner gewesen ist.

      Bin mir aber nicht mehr sicher.
      Vielleicht kommt noch mal ein Nachtrag vom Wandschrank bezüglich des besagen Herrns.

      2. Regionalligaspiele sind cool.

      3. Der BFC ist in der Saison 2009-2010 nicht aufgestiegen und spielt auch 2010-2011 in der Oberliga Nordost/Nord.

    156. michi schrieb am 15. Juni 2010 um 20:28 - Permalink

      haha, sehr lustiger beitrag..!

    157. Opa Horst schrieb am 15. Juni 2010 um 20:50 - Permalink

      Meines Wissens nach ist die Vuvuzela KEIN traditioneller Bestandteil südafrikanischer Kultur sondern wurde ihnen vor gar nicht vielen Jahren als Werbegag quasi übergestülpt. Bis dorthin taten sich auch die Südafrikaner sehr hervor durch Fangesänge und Tanzchoreographien.

      Außerdem schafft eine einzige dieser Tröten ca. 120 db und ich kann mit einem kräftigen Tröten meine ganze Nachbarschaft aufschrecken, wenn mir danach ist, weil der Ton dermaßen durchdringend ist (habe ein Versuchsobjekt vorliegen).

      Also kannst du dir vorstellen was 30.000 Tröten anrichten können. Vor allem ist das fiese daran, dass man selber gar nicht merkt wie laut das ist, weil man ja 50 cm weg sitzt vom Trichter und man wundert sich, warum alle im Raum aufjaulen wenn man trötet :-).

      In der FASZ war ein schöner Artikel drin, in der die Vuvuzela mit den Posaunen (Schofars) von Jericho verglichen wurde. Damals hatten die Israeliten wohl dermaßen Krach gemacht vor den Mauern von Jericho bis die Bewohner verzweifelt kapitulierten. Laut dem Artikel ist die Ur-Vuvuzela zudem eine germanische Erfindung! Die alten Germanen hatten eine Riesenvuvuzela mit der sie ihre Kriegsgegner aufmischen konnten schon VOR der Schlacht.

      Mir wäre auch lieber südafrikanische Fangesänge zu hören, denn der Bienenschwarm deckt alles zu. Und wie Günther Netzer sagte: er kann sich freuen, wenn auf dem Spielfeld was tolles passiert. Aber die Vuvuzelas tröten ohne Unterlass und man kann nicht sagen, ob der Krach mehr oder weniger wird nach einem Tor oder einem schönen Spielzug.

    158. Thomas schrieb am 15. Juni 2010 um 20:52 - Permalink

      Na da sind ja wieder alle typischen Reaktionen dabei: Regt man sich in Deutschland über etwas auf ist man ganz schnell Rassist. Ganz klar. Und die kommen aus Ostdeutschland. Die meisten sind beim BFC Dynamo. Schön, dass der Artikel mit Argumenten und Fakten spart, so lässt sich der Sachverhalt leichter polemisieren.

      Was die Abneigung der Vuvuzelas mit Fremdenhass zu tun haben soll solltest du vielleicht nochmal erklären. Die Ghanaer schaffen’s auch ihre Kultur im Stadion auszuleben ohne jede andere Kultur im Keim zu ersticken, denn das ist das, was diese Tröten sind.

      Ich freue mich schon auf die nächste Fußballsaison, wo die ganzen Leute, die sonst nie was mit Fußball am Hut haben wieder in der Versenkung verschwinden und sich einem anderen Event widmen, wo sie, wie hier vorgelebt, sich große Theorien zum Rassismus in Deutschland zusammenspinnen können.

      Ich gehe übrigens jedes Wochenende in’s Stadion, besoffen bin ich nie. Meine Begleiter sind beide in Istanbul geboren und leben in Ostdeutschland. Unfassbar, dass sie noch alle Gliedmaßen haben oder?

      Viel Spaß noch bei der WM

    159. schwitzig schrieb am 15. Juni 2010 um 20:53 - Permalink

      @Thomas

      Ich gehe übrigens jedes Wochenende in?s Stadion, besoffen bin ich nie.

      Respekt. Du scheinst ja echt viel zu vertragen. In der einen oder der anderen Richtung … :-)

    160. SwENSkE schrieb am 15. Juni 2010 um 21:00 - Permalink

      Irgendwie vermisse ich trotzdem die Schlachtentrommler und das laute Gebrüll bei einer Ballübernahme oder, wenn es kritisch wird?

      Das ist definitiv unwahr!

      Das Geraune bei kritischen Situationen ist eindeutig zu hören und problemlos lauter als das Vuvuzela-Konzert. Und ich habe bis jetzt jedes Spiel live verfolgt.
      Auch Fangesänge waren schon zu hören.
      Wenn aber das Stadion halbleer ist und europäische Fans kaum vorhanden (gerade mal 1500 Deutsche – wenn überhaupt – bei Deutschland-Australien) sind wird’s schwer mit Gesängen. Das ist nicht zuletzt der unsäglichen Berichterstattung im Vorfeld der WM geschuldet, wo eine Horrormeldung die nächste jagte. Und keine davon wahr. Diese Berichterstattung und die Zukunftsängste anhand der Finanzkrise dürfte nicht wenige Europäer davon abgehalten haben, die kostspielige Reise auf sich zu nehmen.
      Aber man kann ja den Tröten die Schuld geben – das ist definitiv einfacher.
      Ist auch eine perfekte Entschuldigung für schlechte Spiele – dumm nur, daß z.B. der deutschen Mannschaft das Vuvuzela-Konzert nichts ausgemacht hat. Wenn sie so weiterspielen fordere ich mehr und nicht weniger Tröten :D.

    161. Opa Horst schrieb am 15. Juni 2010 um 21:20 - Permalink

      “Ursprünglich aus Blech hergestellt, wurde die Vuvuzela in Südafrika in den 1990er Jahren populär. Im Jahr 2001 begann das südafrikanische Unternehmen Masincedane Sport mit der Massenproduktion aus Kunststoff,[8] die durch eine Kooperation mit der South African Football Association gefördert wurde. ”

      http://www.wikipedia.de –> vuvuzela, geschichte

      Also nix mit langer afrikanischer Tradition!

    162. Stefanie schrieb am 15. Juni 2010 um 21:26 - Permalink

      1000 Vuvuzelas nach Afghanistan exportiert und dieser sinnlose Krieg wäre wegen Genervtseins sämtlicher Beteiligter endlich zu Ende. Ne, mal ernsthaft… ich liebe mittlerweile Werbepausen. Ja, ich
      bin geradezu fasziniert davon. Diese himmlischen Klänge, wenn mir Sachen, die ich nicht brauche, angedreht werden sollen.
      Meine Jungs (Mann, 3 Söhne) lieben Fußball. Also läuft momentan sehr häufig der Fernseher.
      Ich bin zurückerinnert an Zeiten, wo man noch lange wach war… wenn dann dieser Ton kam.
      Pfüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii…. Testbild….

      Liebe Grüße an Südafrika, aber für mich danke nein Vuvuzela.

    163. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 21:28 - Permalink

      schwitzig und SwENSkE Ihr seid ja lustige Zeitgenossen. Wollt Ihr Euch nicht erst einmal an mir abarbeiten, bevor Ihr die nächsten anbellt, die sich den Luxus einer eigenen Meinung leisten.

      Ich warte immer noch auf Antworten Eurerseits. Tja wird wohl nix, mangels Masse.

    164. Jörg Könözsi schrieb am 15. Juni 2010 um 21:31 - Permalink

      Ich bin teilweise seeeehr enttäuscht über die deutsche INTOLERANZ. Hat jemand die Afrikaner gefragt, ob ihnen die “europäischen” Fan-Gesänge bei der WM 2006 gefallen haben? Damals hieß es “Zu Gast bei Freunden”. Vier Jahre später haben wir Deutsche das wohl abgelegt. Jetzt wollen wir nicht selbst zu Gast bei Freunden sein, jetzt wollen wir gleich sagen, wie sie eine WM durchzuführen haben – Schande.

    165. unbequemer schrieb am 15. Juni 2010 um 21:33 - Permalink

      http://de.wikipedia.org/wiki/Neger

      Er ist eng mit der Geschichte von Kolonialismus Sklaverei und Rassentrennung verbunden und wird als Schimpfwort verwendet.

      Es wird als rassistisch und abwertend konnotiert beschrieben

      Erst mit dem Ende des Kolonialismus nach dem Zweiten Weltkrieg, mehr noch mit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und der Überwindung von Rassentheorien wurde die rassistische Konnotationen des Begriffs anerkannt.

      In den Wörterbüchern des Dudenverlags ab 2004 werden in den Vorwörtern Gebrauchshinweise zu brisanten Wörtern vorangestellt, so wird der Begriff im Synonymwörterbuch als nicht mehr erwünschte Personenbezeichnungen und im Rechtschreibduden als diskriminierend gekennzeichnet.

      *** aber das geht ja manchen hier über ihren Verstand, was sie damit anrichten.

      Befürworter bzw. Verharmlosung dieses Begriffes – Rassisten unter sich – anders kann ein normaler Mensch das nicht empfinden.

    166. SwENSkE schrieb am 15. Juni 2010 um 21:51 - Permalink

      schwitzig und SwENSkE Ihr seid ja lustige Zeitgenossen. Wollt Ihr Euch nicht erst einmal an mir abarbeiten, bevor Ihr die nächsten anbellt, die sich den Luxus einer eigenen Meinung leisten.

      Du bist leider nicht satisfaktionsfähig – kannst ja nicht mal zwischen Meinung und falscher Tatsachenbehauptung unterscheiden ;)

    167. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 22:01 - Permalink

      Du kennst ja tolle Worte, ja ich mag auch die alten Sissi – Filme.
      Aber was hat das eine mit dem anderen zu tun. Und was ist denn nun Tatsache? Deine Meinung?

    168. Christian schrieb am 15. Juni 2010 um 22:07 - Permalink

      In unseren Stadien würde es niemals Vuvuzelas geben. Schnell ein Verbot für die Dinger und fertig. Aber in Südafrika sind sie einfach normal. Andere Länder andere Sitten. Nach der WM ist auch der Vuvu-Terror beendet.

    169. SwENSkE schrieb am 15. Juni 2010 um 22:11 - Permalink

      ….bevor Ihr die nächsten anbellt, die sich den Luxus einer eigenen Meinung leisten.

      Lern’ lesen – oder schreiben. Oder beides.
      Schwitzig hat nach seinem letzen Kommentar an Dich niemanden “angebellt”.
      Und ich habe keine Meinung(en) kritisiert, sondern eine (bzw. zwei) falsche Behauptungen richtig gestellt.

      Wie gesagt – Du bist nicht satisfaktionsfähig. Und ich arbeite mich nur an Leuten ab, die mir auch etwas Substantives entgegenzusetzen haben. Deswegen reagiere ich auch nicht auf Leute wie “Unbequemer”, obwohl dessen Kommentare an Unsinnigkeit kaum zu unterbieten sind. Du kennst den Unterschied zwischen Meinung und Tatsachenbehauptung nicht – er (oder sie) weiß nicht was Satire ist.

    170. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 22:21 - Permalink

      Also Lesen und Schreiben habe ich wohl schon weit vor Deiner Geburt gelernt, deswegen weiß ich auch, dass es substanziell und nicht substantiv heißen muß.
      Lassen wir das.
      Ihr seid Rassisten und merkt es nicht einmal.
      Traurig aber wahr.

    171. aquadraht schrieb am 15. Juni 2010 um 22:32 - Permalink

      170: Du würdest einen Rassisten nicht mal erkennen, wenn er Dir aus dem Spiegel entgegenblickt.
      a^2

    172. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 22:42 - Permalink

      Lieber a² Rasse ist mir so Schnuppe, das glaubst Du gar nicht. Irgendwann sind wir alle Mulatten.
      Ich hab soviele extragermanische Freunde die, die deutsche Kultur für erhaltenswert halten, da wird Dir schlecht.

    173. Gerbert schrieb am 15. Juni 2010 um 22:55 - Permalink

      “Tröte” sagt man nicht. Es heißt Blasinstrument mit Migrationshintergrund.

    174. SwENSkE schrieb am 15. Juni 2010 um 22:55 - Permalink

      Also Lesen und Schreiben habe ich wohl schon weit vor Deiner Geburt gelernt, deswegen weiß ich auch, dass es substanziell und nicht substantiv heißen muß.

      So ein Glück, gell? Hast Du was gefunden, woran Du Dich hochziehen kannst, um nicht darauf eingehen zu müssen, daß Dein voriger Kommentar vollkommen unsinnig war ;).
      Allerdings solltest Du dann auch wissen, daß Du beides in diesem Fall hättest groß schreiben müssen (Anführungszeichen hätten auch nicht geschadet). Wenn wir uns schon an Kleinigkeiten aufhängen.
      Ich mag mich zwar manchmal verschreiben, aber mir fehlt es i.d.R. wenigstens nicht an Textverständnis.
      Und ich muß auch nicht auf mein Alter verweisen, um meinen Worten vermeintliches Gewicht zu geben.
      Wobei ich noch schwer bezweifle, daß Du auch nur in die Nähe meines Alters kommst.

      Ihr seid Rassisten und merkt es nicht einmal.

      Womit Du wen meinst? Und was Du woran festmachst?

      Ach, ganz vergessen, Argumente sind ja nicht so Deine Stärke. Du behauptest ja einfach lieber brunzdoof irgendwas vor Dich hin. Ist ja auch soooo viel einfacher.

      @173/Gerbert

      LOL :D

    175. Culture Agency schrieb am 15. Juni 2010 um 22:59 - Permalink

      War von Anfang an klar, dass sich dass zu einer Rassismus-Debatte entwickelt.
      Gut angezettelt lieber Spiegelfechter.

      Vor einigen Tagen bezeichnete ich das Phänomen bereits (unter Anderem) als Kulturkampf

      Was ich sonst so vom Thema Vuvuzela halte, habe ich hier ja bereits erwähnt, tue es aber gern auch nochmal, so lang die Tröten tröten werde ich auch massiv dazu posten ^^

      Ich nenne die Dinger mittlerweile Quoten-Tröten

      Mehr auf mein Blog ^^

      http://wp.me/pExu0-k9
      http://wp.me/pExu0-l0

      Weiter nun zur aktuellen Kommentar-Diskussion hier:
      Calushy möchte ich beipflichten.

      Zwar gibt es hier und da Vorurteile in verschiedenen Erdteilen gegen Deutsche, aber das kommt dann meist von Gruppen, die ähnliches Niveau fahren wie manche Kommentare hier auch.

      Unter offenen Menschen wird die deutsche Kultur oft sehr hoch geschätzt und das auch mit einiger Berechtigung, wiie ich meine.
      Mit ebensoviel Berechtigung schätze ich auch andere Nationen für ihre Kultur, Musik, Kunst oder Sonstiges.

      Dass man uns im Ausland schätzt, ist Verdienst unseres kulturellen Erbes.
      Dass wir Menschenrechte wie freie Meinungsäußerung haben, führt zwar zu Debatten wie der hier zu lesenden, ist aber grundsätzlich eine gute Sache.

      Also viel Spaß noch beim Kulturdiskurs, aber bitte erst denken, dann posten
      und die Kirche im Dorf lassen,

      damit man uns auch morgen noch als Kulturmenschen schätzt

    176. Hermann schrieb am 15. Juni 2010 um 23:12 - Permalink

      @Culture Agency, 175

      Dass man uns im Ausland schätzt, ist Verdienst unseres kulturellen Erbes.

      lol

      Gibt es ein dümmeres Volk als das Deutsche?

      Ist ja echt grausam.

      Mich schätzt man im Ausland ob meiner Person und ganz sicher nicht, weil ich ein Deutscher bin.

    177. calushy schrieb am 15. Juni 2010 um 23:16 - Permalink

      Weißt Du SwENSkE ist nicht meine Art Leute auf Floskeln festzunageln. Ich werde jetzt 44 und hab dem entsprechend schon einiges erlebt. Insofern ist mir Deine Reaktion symphatisch. Es geht um die Sache.
      Ich habe meine Meinung geäußert, bezieht Euch darauf. Aber unterstellt mir nichts.

    178. Nazares schrieb am 15. Juni 2010 um 23:17 - Permalink

      OT:
      Wuhu,

      Schwitzig vor *popcorn hol*, die “argumentation” v. Herrn C. ist viel interssanter als dieses stupide Fussball geschaue ^^

      Ich wäre dafür, dass ihr euch einfach darauf einigt, euch nicht einigen zu können x)
      Im speziellen an calushy gerichtet, aus den Kommentaren v. Schwitzig erlaube ich mir ableiten zu können, dass er kein Problem mit dieser Lösung hätte^^
      Und rechtschreibung ist sowieso mMn als seeehr trivial einzuschätzen^^

      b2t:

      Da ich generell kein Fußball schaue, weil ich das ganze als eine Farce á la “Opium des Volkes” einschätze machen mir diese Vuvuzelas rein gar nichts aus, von mir aus können die “Neger”, dem ganzen Stadium und den Fußballspielern, welche für einige Mio. ? Jahresverdienst auch mal ruhig etwas Lärm aushalten können, das Hirn rauströten :D ich bin sowieso nicht der größte Menschenfreund.

      mfg Nazares

    179. SwENSkE schrieb am 15. Juni 2010 um 23:36 - Permalink

      Ich habe meine Meinung geäußert, bezieht Euch darauf. Aber unterstellt mir nichts.

      Ich würde ja, wenn ich könnte. Mich auf Deine Meinung beziehen. Denn was “wir” Dir unterstellt haben sollten, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

      Deine Aussage

      Ihr seid Rassisten und merkt es nicht einmal.

      ist allerdings keine Meinung, sondern eine Tatsachenbehauptung. Aber daß Du mit den beiden Begriffen Schwierigkeiten hast, hast Du ja schon vorher bewiesen. Wollen wir also nicht weiter darauf rumreiten.

      BTW, wenn Du dieses Jahr tatsächlich 44 wirst, lag ich mit meiner Vermutung bzgl. des “Lesen und Schreiben lernens” ebenfalls richtig. Es sei denn, Du hättest eine Zeitmaschine. Was mich allerdings auch nicht groß wundern würde… :D

    180. Hermann schrieb am 15. Juni 2010 um 23:40 - Permalink

      @Culture Agency, 175

      Unter offenen Menschen wird die deutsche Kultur oft sehr hoch geschätzt und das auch mit einiger Berechtigung, wiie ich meine.

      lol

      Zwar gibt es hier und da Vorurteile in verschiedenen Erdteilen gegen Deutsche, aber das kommt dann meist von Gruppen, die ähnliches Niveau fahren wie manche Kommentare hier auch.

      Aufhören. Ich kann nicht mehr.

      Was für ein erbärmlicher Mist!

      Und man kann das Ganze sogar noch völlig auf die Spitze treiben:

      In welchen Kulturen ist die Musik der durch unsere witzige Kulturagentur vertretenen Bands verwurzelt?

      Sempre Samba
      (Bloco ? Brasil Percussion, Dance and more)

      Robert Oberbeck
      (Echte handgemachte Musik im Stile des frühen und späteren Springsteens, eine Stimme ähnlich der des großen John Mellencamp )

      usw.

    181. aquadraht schrieb am 15. Juni 2010 um 23:56 - Permalink

      172: Ich versuche ja, bei Dir das Poser-tiefe zu finden ..
      a^2

    182. Truvor schrieb am 16. Juni 2010 um 00:15 - Permalink

      Ich sage auch immer NEGER wenn ich einen Schwarzafrikaner sehe, dabei meine ich es nicht im negativen Sinne.
      So habe ich`s in der Schule gelernt, jawohl !
      Neger ist nichts anderes als Schwarz in den romanischen Sprachen.
      Neger, Kara, Tschörnij bedeutet Schwarz.
      Wo ist das Problem ?

      Trööööööööööööööööööööt !

    183. Kassandra schrieb am 16. Juni 2010 um 00:55 - Permalink

      Ich hatte mich beim Lesen der Überschrift (mein Kommentar #74) daran erinnert:
      http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1934/der-hassliche-deutsche
      Besonders lesenswert, was da zu red lining usw. steht.

      Jetzt ist das hier also eine Glosse und dann plötzlich was ganz anderes?
      Da muss @SF natürlich auch nichts zu sagen.

      Mögen oder verstehen muss ich das deswegen aber trotzdem nicht.

    184. gunthers schrieb am 16. Juni 2010 um 01:19 - Permalink

      Was? Kannst du da mal ein bisschen den Kontext rausstreichen, versteh ich nich… Red Lining?? Du hast ansonsten hoffentlich den ganzen Artikel gelesen, und nicht nur die Überschrift, oder?

      Edit: ah. stichwort redlining gefunden. was das mit diesem Artikel hier zu tun haben soll, raff ich trotzdem nich. Ich komm mir ja schon bisschen doof vor, aber dir ist schon klar dass die Überschrift in überspitzter Weise der lautstarken VuVu-Kritik eine rassistische Note unterstellt? Anführungszeichen? ich bitte dich…

      Kommentar 182 würde ich persönlich dann aber nicht mehr dulden…

    185. Truvor schrieb am 16. Juni 2010 um 02:31 - Permalink

      @ gunthers #184

      Ja natürlich, meinen Kommentar würdest Du “persönlich dann aber nicht mehr dulden…”

      Mein Kommentar muß unbedingt verboten werden, so schnell wie möglich !
      Ich höre schon seit langem: Verboten, nicht gestattet, nicht geduldet etc.
      Scheiße, nicht mal in der Sowjet Union hat man mir so oft was Verboten oder nicht gestattet etc.
      So sieht Deine und Deines Gleichen Meinungsfreiheit aus ?
      Danke, jetzt weiß ich zumindest, was für eine Meinungsfreheit und Demokratie wir hier in D. haben.

    186. Derek schrieb am 16. Juni 2010 um 02:41 - Permalink

      Weil diese ‘Glosse’ die Deutschen zum Thema Vuvuzela so explizit in einen, so ist das zu verstehen, einzigartigen Mittelpunkt hebt, hier ein Cartoon einer kenianischen* Tageszeitung zu den Tröten.

      Wirklich, die deutschen Reaktionen sind, auf den Rest der Welt bezogen, Durchschnitt. Nichts daran ist besonders. So schwer die Einsicht Manchem auch fallen mag … Deutschland ist Vuvuzela-Hasser-Durchschnitt. Durchschnitt.

      http://www.standardmedia.co.ke/cartoon/

      * Die meisten Kenianer sind Afrikaner mit schwarzer Hautfarbe, im Terminus dieser ‘Glosse’ also Neger. Auch der Mensch, dem dieser Cartoon zu verdanken ist, ist ein solcher. Ehrenwort!

    187. Weltbürger schrieb am 16. Juni 2010 um 03:50 - Permalink

      Scheiss auf die superdämliche Rassismusdebatte. Fußball:

      Maradona 86 gegen England in Mexiko-Stadt. Vor dem Mittelkreis eine Pirouette, zwei Engländer stehen auf einmal hinter dem Ball. Im Stadion fangen sie vor Verzückung an zu schreien. Maradona rennt mit weiten Schritten die ersten 20 Meter. Die Stimmen überschlagen sich bereits, man kann HÖREN wie der Letzte von seinem Sitz aufgesprungen ist und die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Maradona überläuft zwei weitere Engländer, auf den Rängen fangen sie an zu kreischen als hätten sie den lieben Gott persönlich gesehen. Maradona geht am Torwart vorbei, die Entsetzensschreie erreichen den Höhepunkt und als Maradona einschiebt lässt die Geräuschkulisse kein Zweifel mehr daran, dass es sich um einen historischen Moment handelt.

      FUSSBALL.

      In Südafrika hätte es das ewig reaktionslose, autistische TRÖÖÖT gegeben. Vielleicht wäre es etwas lauter geworden, nach dem Tor. Für die vielen Event- und nicht Fußballer, die hier vom schlimmen europäischen Kulturimperialismus schwadronieren: Seht euch den Maradona einmal mit Sound an und einmal ohne, selbst youtube lässt das erahnen:

      Kein Zweifel: Mit dem immer gleichen, langgezogenen Trompete wäre das Tor um ein gutes Stück seiner Magie beraubt. Es hat durchaus seinen Grund, warum sich 98% der Fußballfans in allen Winkeln der Welt darauf geeinigt haben, sich nicht geschlossen mit Plastiktröten ins Stadion zu stellen.

      Mir bangt es vor dem ersten Elfmeterschießen, bei dem nicht das Stadion während dem Anlauf des Schützen die Luft anhält. Sondern trötet, als würde die erste Halbzeit Neuseeland gegn die Slowakei vor sich hinplätschern.

    188. Kaffee ole schrieb am 16. Juni 2010 um 04:36 - Permalink

      Wem der Ausdruck “Neger” nicht gefällt, der müsste doch beim Namen “Niggemeier” (Bildblog) erst recht auf die Barrikaden steigen oder?

      Apropos PC, kann mir jemand sagen, ob dieses Video echt oder ein Fake ist:
      http://www.totgelacht.com/content/14312-skandal-bei-einer-kochshow.html

    189. Opa Horst schrieb am 16. Juni 2010 um 05:31 - Permalink

      A C H T U N G A C H T U N G :

      FÜR ALLE DIE VULVUZELA-GEGNER FÜR RASSISTEN HALTEN:

      “Das ist ein Fluch. Wer diese Dinger in die Welt gesetzt hat, sollte sich schämen. Das Ganze war ja ein Marketing-Gag, mit dem die Südafrikaner 2004 zur Vergabesitzung nach Zürich zogen, um ein Alleinstellungsmerkmal zu kreieren. Sie wollten sich bei den Mitgliedern im entscheidenden Gremium der Fifa im Gedächtnis verankern.

      Kann das mit der Vuvuzela gelungen sein und womöglich den Ausschlag für Südafrika gegeben haben?

      Psychologisch war das geschickt, keine Frage. So etwas bleibt in Erinnerung. Aber für die Fankultur im Stadion ist die Vuvuzela ein Desaster.”

      ….

      “Die Klänge der Vuvuzlelas haben ein erstaunlich breites Klangspektrum. In der Akustik sprechen wir von Maskierung. Während ein normales Instrument einen kleinen Bereich an Frequenzen abdeckt, in denen es stark vertreten ist, ist die Vuvuzela in einem sehr breiten Bereich stark vertreten – vom stärksten ersten Partialton bei 220Hz bis hinauf zu 15000 Hz. Das ist ein penetranter Störfaktor wie ein Staubsauger, der ebenfalls ein sehr breites Spektrum hat und deshalb als störend empfunden wird und eben nicht als Wohlklang. … Zudem übertönt dieser Klang alles: Sprachsignale und eben auch Gesänge, weil der Klang der Vuvuzela das dafür wichtige Frequenzspektrum überdeckt. Diese klangliche Breite erscheint uns als so lästig.”

      …

      UND JETZT, LIEBER SPIEGELFECHTER KOMMT DER ABSCHNITT FÜR DICH:

      Entspringt unsere Abneigung denn vielleicht auch ganz einfach einem chauvinistisch angehauchten Eurozentrismus? Empfinden Afrikaner Vuvuzelas womöglich als wohlklingend?

      Nein, das kann ich mir nicht vorstellen, denn die Basisfunktionen des Gehörs sind bei den Menschen doch sehr ähnlich. Die Vuvuzela wurde ja auch künstlich initiiert und ist in dieser Form keineswegs Bestandteil der afrikanischen Kultur. Das Instrument ist eine reine Marketingerfindung, die uns als tradierte Kultur verkauft wird. Bei den Ethnologen nennt man so etwas ?Invention of Tradition?. Dies bedeutet: Man erfindet z.B. ein Plastikinstrument und behauptet später, dass dies gelebte afrikanische Kultur sei. Plötzlich ist man dann in der Situation zu denken, dass es das ja schon immer gegeben habe und folglich respektiert werden müsse. Die töten eher, wie ich fürchte, das afrikanische Talent zum Rhythmus und zum Gesang. Das wird eine akustische Monokultur werden.”

      AUS: http://www.faz.net/s/Rub0880D9546AD54B17BA97B50EF7058A13/Doc~EF9C0A6047783469BA39ADD91EDD7D9D4~ATpl~Ecommon~Scontent.html
      “Trompeter aller Vereine vereinigt Euch!” ein Interview mit Prof. Reihnhard Kopiez

      MIt besten Grüßen,
      der Opa Horst

    190. schwitzig schrieb am 16. Juni 2010 um 05:40 - Permalink

      @187 Weltbürger

      Seht euch den Maradona einmal mit Sound an und einmal ohne, selbst youtube lässt das erahnen:

      Ich gucke mir manchmal Werbung ohne Ton an. Man erahnt dann, wie trivial sie meistens tatsächlich ist :-).

      Nichts gegen Maradona – er war schon recht interessant. Aber ich als Musiker weiss sehr wohl um die Wirkung von Geräuschkulissen und deren Erhöhungspotential.
      Ich hatte übrigens schon immer leichte Probleme damit, jemanden als Gott zu bewundern, weil er eine aufgeblasene Schweineblase mit seinem Fuss (und bei Maradona ab und zu auch mal mit der Hand) auf einer planen Rasenfläche von Punkt A nach Punkt B bewegt, um sie schließlich in einer Art Kescher zu verstauen.
      Aber wahrscheinlich setze ich einfach die Prioritäten falsch.
      Ob ich mir eine Fahne an mein Auto stecke?

    191. R_Winter schrieb am 16. Juni 2010 um 05:50 - Permalink

      @schwitzig #190

      Ob ich mir eine Fahne an mein Auto stecke?

      Dieses hängt davon ab, welche Fahne Du geplant hast………

    192. Simplicissimus schrieb am 16. Juni 2010 um 06:36 - Permalink

      Was ich nicht verstehe, warum das angeblich so schwer ist, dieses Getröte aus dem Fernsehton rauszufiltern?! Zu Frequenzen sind doch bekannt, auf der die Vuvuzela trötet?
      => Fouriertransformation -> Frequenzen rausschneiden (am Computer kein Problem, da braucht man nicht mal “Gegenton” um die Welle akkustisch zu löschen) -> Rücktransformation => Ton mit allen Frequenzen, außer dem Vuvuzela-Ton.

      Aber das ist bei mir lange her, daß ich mit Fourier rechnen konnte ;-) Aber vielleicht gibts hier ja Physiker, die mir das bestätigen oder widerlegen können?

      Abgesehen davon: Das Getröte nervt total, Fußball lebt von Stimmung, von Fangesängen, das ansteigen der Lautstärke wenn ein Stürme sich gegen die Abwehr durchsetzt und alleine auf den Torwart zugeht etc.
      Keine würde was sagen, wenn man zu einem Tor tröten würde (machen wir hier ja auch), aber 90 Minuten monotonie… die langweiliges WM / EM etc. die ich je gesehen habe, Stimmung kommt nicht auf.

      Schade, sehr schade, das der Spiegelfechter, den ich sehr sehr schätze, immer lese, immer weiterempfehle, so einen Artikel geschrieben hat. Hab das Gefühl, der Spiegelfechter ist sowas von “alternativ”, daß er sogar dann einen Gegenartikel zum “Mainstream” schreiben muss, wenn es nun wirklich nichts zu beschönigen oder relativieren gibt ;-)

    193. Opa Horst schrieb am 16. Juni 2010 um 07:16 - Permalink

      @ Simplicissimus

      Wenn es nur EINE Frequenz wäre, kein Problem!
      Aber die Vuvuzela ist ein Breitband-”Instrument”, d.h. man muss von 220 bis 15000 Hz alles herausrechnen und am Ende bleibt fast nichts mehr übrig… (s. auch mein Beitrag weiter oben mit dem Interview (Nr. 189))

    194. Spiegelfechter schrieb am 16. Juni 2010 um 08:37 - Permalink

      @Weltbürger

      -> Maradona
      In Südafrika hätte es das ewig reaktionslose, autistische TRÖÖÖT gegeben.

      Nun ja, das ist nun einmal immer das Risiko, wenn man die WM in Länder vergibt, deren Fans sich im Stadion anders als die Mexikaner benehmen. Ich erinnere da an die WM 1994 in den USA, die allenfalls dadurch glänzte, dass die Zuschauer vom dargebotenen Spiel gar keine Ahnung hatten und dementsprechend auch keine Stimmung verbreiteten. Ähnliches konnte man 2002 in Japan und Südkorea beobachten. Die Japaner sind nun einem keine “Samba-Tänzer”, die das Spiel melodisch emotional begleiten. Um dies zu verhindern, müsste man die WM dann nur noch in den “üblichen verdächtigen” Ländern austragen. Und wo wir gerade dabei sind – auch 2006 in Deutschland herrschte immer nur dann “Bombenstimmung”, wenn Deutschland oder ein Top-Team spielte oder das Spiel offensiv und attraktiv war.

      Spiele wie …

      Sondern trötet, als würde die erste Halbzeit Neuseeland gegn die Slowakei vor sich hinplätschern.

      …. wären noch nicht einmal in Mexiko oder Brasilien emotional begleitet worden.

    195. Spiegelfechter schrieb am 16. Juni 2010 um 08:40 - Permalink

      @schwitzig

      Aber wahrscheinlich setze ich einfach die Prioritäten falsch.

      Auf jeden Fall ;-)

    196. Schweigsam schrieb am 16. Juni 2010 um 08:54 - Permalink

      Dies hätte ein guter Artikel werden können.
      Wieder einmal muß hier die Objektivität der Polemik weichen.
      Die Kommentare sind größtenteils genauso auf einen Fußballdeutschen niveau.

    197. feyd braybrook schrieb am 16. Juni 2010 um 11:00 - Permalink

      An die Gegner: seid nicht so hart – erinnert Euch an die WM ´74, da hingen die Tröten an Druckluftdosen und waren genauso laut. Der Beweis:

      http://www.youtube.com/watch?v=ae2_JFkakCc&feature=related

      Noch dazu wars damals ein dis, nun ist es eine Quart tiefer: ein ais. Das schont die Ohren und ich spreche von einem Fortschritt.

      Und:

      dank Vuvuzelas versteht man kaum die Kommentare der Reporter und ihrer Gäste – UND DAS IST OFT AUCH GUT SO…

      Weitere Vorteile:

      http://feydbraybrook.wordpress.com/?p=1011

    198. gunthers schrieb am 16. Juni 2010 um 11:07 - Permalink

      Erstmal geht es hier um FUSSBALLKultur, also mit dem Stadionbesuch verbunden. Wie lang muss eine Praxis denn eurer Meinung zurückreichen, um als “wahr und rein” afrikanisch anerkannt zu werden? 30 Jahre scheinen jedenfalls nicht zu reichen, vielen Kommentaren hier nach. Wird die kulturelle Reinheit dadurch verschmutzt, dass die VuVUs nicht zuerst in Südafrika hergestellt und benutzt wurden, sondern es die Dinger schon lange davor in z.B. den Usa gab (Bild)? Bedeutet das jetzt, die VuVu gehört in Wirklichkeit gar nicht zur südafrikanischen Fussballkultur?

      Und zum Begriff “Invention of Tradition” – der bezeichnet einerseits das weltweite Phänomen, Traditionen mit einer nachträglich weiter zurückreichende Geschichte auszustatten, was aus ethnologischer Sicht nicht bedeutet diese wären daher “falsch” (link). Kultur wird generell “erfunden”, wie auch die Geschichtsschreibung an sich ;)
      Die zweite Bedeutung bezieht sich auf eine Praxis aus der Kolonialzeit, mit der die Kolonialisten ihre Machtstrukturen absicherten (link)

      @ Truvor:

      tieeeeef durchatmen ;) “dulden”, ich persönlich, im Kommentarbereich meines fiktiven Blogs – hat überhaupt gar nix mit Meinungsfreiheit, Verboten, Demokratie, “Deines” und “Deinesgleichen” zu tun… au mann. Anders formuliert: es ist ein Unterschied, ein Wort im Bewusstsein seiner Konnotation provokant/ironisch einzusetzen, oder die damit geschichtlich verbundenen Bedeutungen zu ignorieren und zu sagen “wieso, heisst laut Wortstamm doch eh nur XX”

    199. salvo schrieb am 16. Juni 2010 um 11:09 - Permalink

      Perspektivwechsel

      “Verkaufen, verjagen, verbieten, kontrollieren: Der FIFA-Staat ist ein Notstandsregime ”

      http://www.labournet.de/internationales/suedafrika/fifaregiert.html

      “Blechhütten statt Stadion
      Die Armen in Südafrika haben nichts von der Fußballweltmeisterschaft. Im Gegenteil.”

      http://www.mvwit.de/de/aktuell/bewegung/index.php/art_00002093

    200. Statistiker schrieb am 16. Juni 2010 um 11:33 - Permalink

      1. SF, perfekte Glosse. Merken mal wieder die üblichen Volpfosten nicht, dass es eine Glosse ist….

      2. @ Opa Horst
      Die Vuvuzela ist kein Breitband-Instrument, sondern deckt einen einzigen Ton ab, diesen allerdings in verschiedenen Oktaven. Die Grundfrequenz liegt bei ca. 233 Hertz, mit jeder Oktave verdoppelt sich der Wert, wobei schon aus Größengründen beim dreigestrichen, spätestens beim viergestrichen Ais Ende sein dürfte. D.H. man muss nur die Frequenzen 233, 466, 932 und 1864 rausfiltern, und am Ende bleibt mehr als genug übrig?

      3. Zeigen diese Vuvuzela-Hasser doch, dass Deutschhland sich in den letzten 50 Jahren kein Stück weiterentwickelt hat. Man erinnere sich an die WM 1958 in Schweden, als die Schweden es sich erlaubt haben, Trommler ins Stadion zu lassen, die das eigene Team angefeuert haben und damit die Stimmung ganz fürchterlich unsportlich angeheizt haben und das auch noch gegen Deutschland, wie fies und gemein, das sollte man verbieten und Schweden nochmal richtig zubombardieren!!!! Die Argumentation ist heute nicht anders……

      Naja, es zeigt sich in allen Bereichen, am deutschen Wesen soll die Welt genesen und “wir” Deutschen sind sowieso die Besten…. ich kotz ab.

      PS: Es ist interessant, wie häufig von den Vuvuzela-Gegnern der Pluralis majestatis benutzt wird…

    201. Herr Querulant schrieb am 16. Juni 2010 um 11:33 - Permalink

      Tag allerseits!

      Ich kann durchaus verstehen, dass der geneigte Nicht-Fußballfan mit politisch korrekter Denke und notorischem Hang zum Gutmenschentum hinter dem Unmut über die Vuvuzelas einen Akt rassistischer Arroganz vermutet. Denn der Reflex, allem und jedem, der Kritik an vermeintlich fremdkulturellem äussert, einen mindestens latenten Rassismus zu unterstellen, ist in diesem Lager weitverbreitet und löst beinah täglich mehrfach aus. Das sei an dieser Stelle auch garnicht so sehr verteufelt, denn teilweise geschieht dies sogar zurecht. Allerdings nicht in Bezug auf die Vuvuzelas. Denn bevor hier das Bild des vom westlichen Kulturimperialismus geknechteten armen Schwarzen, dem der böse Weisse seine kulturell bedeutsame Vuvuzela verbieten will, gezeichnet wird, sollte man sich vielleicht einmal über die Inhalte der Kritik an den Tröten informieren. Selbstverständlich sind Kultur-Fachmagazine wie die BILD nicht in der Lage diese Vuvuzela-Kritik in angessener Form vorzutragen – ich behaupte gar, die BILD hat sich den Vorwurf des Kulturimperialismus redlich verdient – aber das bedeutet nicht, dass es keine sachliche Kritik gibt.
      Zunächst einmal sollte man sich darüber im klaren sein, dass es sich bei der Vuvuzela eben nicht um, wie häufig behauptet, ein Relikt ur-afrikanischer Kultur handelt. Vielmehr wurde dieses lustige kleine Plastikspielzeug den Afrikanern in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von den bösen Weissen aufgenötigt (Ha, so sind wir auch noch selber schuld!). Dummerweise (für uns Nicht-Afrikaner) haben die Afrikaner sich sofort mit dem Instrument anfreunden können und es mittlerweile so lieb gewonnen, dass es bei der derzeitigen Weltmeisterschaft absolutes “Must-Have” geworden ist. Davon zu sprechen, dass die Vuvuzelas ein Kulturgut seien, dass wir den Afrikanern gefälligst zu lassen haben, ist also nur bedingt richtig. Dies wird allein schon sehr deutlich, wenn man sich die Bilder afrikanischer Fans bei den letzten Fußballweltmeisterschaften anschaut. Noch nie sind Fußballfans vom schwarzen Kontinent durch übermäßigen Gebrauch länglicher Plastiktrompeten aufgefallen, vielmehr erfreuten sie die Welt mit ihren Tänzen, Trommeln und Gesängen.
      Desweiteren – und hier kommen wir zum eigentlichn Knackpunkt der Debatte – geht es in der eigentlichen Kritik an den Vuvuzelas nicht um kulturelle Aspekte. Sicher, auch ich finde es schöner, wenn das Publikum bei einem Fußballspiel mit Gesängen, Klatschen, Raunen und Jubelschreien auf das Spiel reagiert, anstatt 90 Minuten lang Tröttöne zu verbreiten. Aber das ist mein persönliches Empfinden. und hat nur soviel Berechtigung, wie die Gegenseite der Trötliebhaber eben auch. Vielmehr geht es bei der Kritik an den Vuvuzelas um die Lautstärke, die diese erreicht. Zum einen ist sie mit bis 130dB schlichtweg eine Gefährdung für die Gesundheit aller, die sich in ihrem Wirkungsbereich aufhalten. Und zum anderen nimmt das Getröte einen massiven Einfluss auf das Spielgeschehen bei der WM, da sie die Kommunikation zwischen den Spielern untereinander und mit ihren Trainern radikal einschränkt bis zu einem Grad, wo eine solche Kommunikation kaum noch möglich ist. Zumindest beklagen sich diverse Spieler und Trainer über genau diesen Effekt der Vuvuzela. Ob das bisher erschrecken schwache sportliche Niveau dieser WM auf diesen Tröt-Overkill zurückzuführen ist, vermag ich nicht zu sagen. Denkbar ist es aber schon, dass dies mit ein Faktor für die bisher schwachen Leistungen der meisten Mannschaften ist.

      Zum Abschluss meiner Ausführungen sei noch angemerkt, dass der Autor obigen Blogeintrags offensichtlich wenig bis garkeine Erfahrung in deutschen Fußballstadien gesammelt hat (zumindest nicht innerhalb de letzen 5-10 Jahre). Es ist zwar richtig, dass die Zuschauerränge der Stadien – als Spiegel der Gesamtgesellschaft – sicherlich keine Bühnen für ausschließlich hochgeistige Ergüsse des Bildungsbürgertums bzw. der “Creative Class” sind. Allerdings sind Gesänge wie “Zieht den Bayern die Lederhosen aus” in vielen aktiven Fanszenen der Republik lange überholt, wenn nicht gar verpönt. Das kreative Element der Anfeuerung der eigenen Mannschaften steht für viele der organisierten Fangruppen im absoluten Fokus ihrer Bemühungen und das daraus resultierende Liedgut kann sich teilweise wirklich hören lassen.
      Aber, wie das so ist: ein gewisses Maß an “Ballermann-Kultur” lässt sich aus dem Volkssport leider nicht rausbekommen.

      Einen schönen Gruß wünscht,

      Herr Querulant

    202. Zap schrieb am 16. Juni 2010 um 11:55 - Permalink

      Inwiefern Rassismus oder “deutsches Phänomen”?

      WELTWEIT gibt es Proteste gegen Vuvuzelas. Anbei ein Beitrag eines südafrikanischen Redakteurs (wohlgemerkt, eines schwarzen Südafrikaners). Ist der auch rassistisch, weil er lieber die “echte afrikanische Kultur der Fangesänge” statt “nerviger Tröten” zurück hätte?

      http://www.timeslive.co.za/opinion/columnists/article476668.ece/Nothing-kills-the-joy-of-soccer-like-a-bunch-of-wailing-vuvuzelas

      PS. Dazu auch dieser BLOG-Eintrag:

      http://zb-it-blog.blogspot.com/2010/06/warum-vuvuzelas-nerven.html

    203. Hermann schrieb am 16. Juni 2010 um 12:01 - Permalink

      @feyd braybrook, 197

      da hingen die Tröten an Druckluftdosen und waren genauso laut

      Noch besser sind Gas-tröten (Mit z.b. Meforex als Gas).

      Bei Kreisliga und Bezirksoberligaspielen immer noch vielmals präsent sind auch diese “Kurbel-Sirenen”:

      http://www.bunker-nrw.de/php/userpix/536_dscf4736_1.jpg

      Die Gaströten sind übrigens besonders in Lateinamerika sehr beliebt.

    204. gunthers schrieb am 16. Juni 2010 um 12:01 - Permalink

      Dummerweise (für uns Nicht-Afrikaner) haben die Afrikaner sich sofort mit dem Instrument anfreunden können und es mittlerweile so lieb gewonnen, dass es bei der derzeitigen Weltmeisterschaft absolutes ?Must-Have? geworden ist.

      Genau darum geht es doch. Und um die Frage, mit welcher Berechtigung (sachlich vorgetragene Argumente hin oder her) man ihnen dieses lieb gewonnene Instrument jetzt verbieten soll. Und da seh ich irgendwie keine (Berechtigungsfrage, ihnen die Entscheidung darüber abzunehmen – generelle Argumente gegen den Gebrauch einer VuVu kann man schon anbringen).

      Im übrigen verstehe ich nicht warum die “bösen Weissen” das “lustige kleine Plastikspielzeug” den “Afrikanern aufgenötigt” haben sollen? Haben die Afrika mit VuVus bombardiert? Oder war VuVu-Pflicht-Blasen teil der Strukturanpassungsprogramme?
      Oder ob die das am Ende gar aus eigenem Willen adoptiert haben? ;)

    205. Wandschrank schrieb am 16. Juni 2010 um 12:23 - Permalink

      zu löschen. Deine Software spinnt, Jens.

    206. Wandschrank schrieb am 16. Juni 2010 um 12:26 - Permalink

      @Statistiker, 200

      Die Vuvuzela ist kein Breitband-Instrument, sondern deckt einen einzigen Ton ab, diesen allerdings in verschiedenen Oktaven. Die Grundfrequenz liegt bei ca. 233 Hertz, mit jeder Oktave verdoppelt sich der Wert, wobei schon aus Größengründen beim dreigestrichen, spätestens beim viergestrichen Ais Ende sein dürfte. D.H. man muss nur die Frequenzen 233, 466, 932 und 1864 rausfiltern, und am Ende bleibt mehr als genug übrig?

      Die Vuvuzela trötet tatsächlich nur auf einen sehr begrenztem Band, noch dazu sinusähnlich.

      Eine Vuvuzela kann man tatsächlich gut rausfiltern. 10000 Vuvuzela erzeugen jedoch Schwebungen.

    207. Herr Querulant schrieb am 16. Juni 2010 um 12:47 - Permalink

      Genau darum geht es doch. Und um die Frage, mit welcher Berechtigung (sachlich vorgetragene Argumente hin oder her) man ihnen dieses lieb gewonnene Instrument jetzt verbieten soll. Und da seh ich irgendwie keine (Berechtigungsfrage, ihnen die Entscheidung darüber abzunehmen ? generelle Argumente gegen den Gebrauch einer VuVu kann man schon anbringen).

      Ich hatte eigentlich versucht, es schon in meinem vorherigen Beitrag rüberzubringen, ich versuche nochmal es auf den Punkt zu bringen: Die einzig akzeptablen Argumente für ein Vuvuzela-Verbot sind die Gefahr von Gehörschäden der Stadionbesucher und die Beeinträchtigung der Mannschaften. Dass die Vuvuzelas die Interaktion zwischen Spielgeschehen und Publikum vollständig unterdrücken, sowie Gesänge, Getrommel etc. völlig übertönen (wenn nicht sogar verhindern) ist bedauerlich, aber wenn das Publikum das so möchte, muss man das leider akzeptieren. Man schreibt ja auch den in den VIP Logen sitzenden Zuschauern nicht vor, dass sie die Gesänge der Ultras etc. mitzumachen haben.

      Worauf ich mit meinem Beitrag eigentlich hinaus wollte ist, dass es aber auch nicht in Ordnung ist, jeden, der Vuvuzelas nicht mag, nervig findet oder deren Einfluss auf die Stimmung in den Stadien kritisiert, als Kulturimperialisten oder gar Rassisten darzustellen.

      Im übrigen verstehe ich nicht warum die ?bösen Weissen? das ?lustige kleine Plastikspielzeug? den ?Afrikanern aufgenötigt? haben sollen? Haben die Afrika mit VuVus bombardiert? Oder war VuVu-Pflicht-Blasen teil der Strukturanpassungsprogramme?
      Oder ob die das am Ende gar aus eigenem Willen adoptiert haben? ;)

      Ich habe das natürlich nicht vor Ort miterlebt, wie das mit der Einführung der Vuvuzelas in Afrika ablief. Aber ich kann mir vorstellen, dass es ähnlich wie aktuell bei uns in Deutschland war: An jeder Ecke gibts die Dinger günstig zu kaufen, man kriegt sie in allen möglichen Fanpaketen, als Gratis-Zugaben beim Einkauf usw… Es ist doch generell so: Was angeboten wird, wird auch gekauft. Aufgenötigt deshalb, weil es sie hierzulande damals eben noch nicht gab und auch in den USA und China (wo die Vuvuzelas ursprünglich herkamen) habe ich die bei Sportereignissen (zumindest im TV) noch nicht wahrgenommen. Aber letztlich war das natürlich nur polemische Wortwahl meinerseits ;)

      Um es nochmal klarzumachen: Mich nerven die Dinger tierisch und ich würde mir mehr “traditionelle” Fankultur in den Stadien wünschen, aber als Grund für ein Verbot kommt das nicht in Frage. Da können nur die GEsundheitsgefährdung und die Spielbeeinträchtigung genannt werden.

    208. Ich troete mit schrieb am 16. Juni 2010 um 13:38 - Permalink

      also, bei dem “UweSeeler” Getroete geht es doch ueberhaupt nicht um Gefallen oder nicht, sondern darum, dass wir Europaer erwartet haben, j afrikanische Musik, das sind Buschtrommeln, Hugh Masekela usw…und dazu natuerlich tanzende Bimbos…..und nun, was erleben wir , die Afrikaner endlich vereint schwarz und weiss droehnen uns Europaeern eins rein und es ist ihnen scheissegal, ob uns das gefaellt oder nicht.

      Und genau das macht die Sache zum Politikum, die Afrikaner demonstrieren, dass sie sich von uns Europaeern nichts mehr sagen lassen und wer haette gedacht, dass eine Troete so etwas symbolisieren kann?

      Und der Beitrag von Spiegelfechter ist einsame Klasse.

    209. Christoph schrieb am 16. Juni 2010 um 13:51 - Permalink

      Ich finde auch: Lasst die 5.000 Leute dort ruhig tröten. Ich als Gastgeber veranstalte meine Partys auch immer so. Erst die Mitmenschen zu einer fröhlichen Party einladen – und dann den ganzen Abend Freejazz spielen. Und wenn sich jemand beschwert, drehe ich einfach lauter und sage “Das ist eben meine Kultur” Irgendweie wundere ich mich aber schon, dass zu meinen Veranstaltungen kaum noch Besucher kommen. Versteh´ ich wirklich nicht. Man sagte mir mal, dass ich mich als Gastgeber vielleicht auch mal auf die Wünsche meine Gäste einstellen sollte. Aber hey, es ist meine Bude. Hier mache ich, was ich will!

      Mal im Ernst: Es sagt doch schon einiges über die Qualität eines Gastgebers aus, wenn er sich die WELTWEITE Kritik (Spieler, Trainer, Stadionbesucher, Fernsehzuschauer) nicht zu Herzen nimmt und etwas ändert. Ich denke, dass sich die Veranstaltung zu einem PR-Desaster für Südafrika entwickeln wird. Siehe hier:

    210. barbara schrieb am 16. Juni 2010 um 14:03 - Permalink

      @Herr Querulant: Mal was ganz anderes: “in den USA und China (wo die Vuvuzelas ursprünglich herkamen)” Wo habt ihr das eigentlich her? Es wird ständig behauptet, ich habe aber noch keine einzige Quelle dazu gesehen. Kann die vielleicht jemand nachreichen?

      Ansonsten mein Kommentar dazu hier:
      http://www.popkontext.de/index.php/2010/06/16/vuvuzela-my-ass/

    211. Christoph schrieb am 16. Juni 2010 um 14:10 - Permalink

      Der südafrikanische Rugbyverand ist doch sicher unverdächtig rassistisch zu sein. Komisch nur, dass auch er diese kulturell sooooo wichtigen Vuvuzelas in den Stadien bei Rugbyspielen verbietet.

    212. Hermann schrieb am 16. Juni 2010 um 14:14 - Permalink

      @Christoph, 211

      Der südafrikanische Rugbyverand ist doch sicher unverdächtig rassistisch zu sein.

      lol

      Das wird ja immer besser.
      Deutschland -> kein Land beherbergt ein dümmeres Volk.

    213. Paule schrieb am 16. Juni 2010 um 14:28 - Permalink

      Zuerst die schlechte Nachricht: 1 : 0 für den Postillion, der das gleiche Thema noch witziger beackert hat. Und die für den Zweitplatzierten tröstliche Nachricht: Auch Postillions Satire verstehen BILDungsbürger nicht so ganz.

    214. Derek schrieb am 16. Juni 2010 um 14:44 - Permalink

      Die Diskussion hat Potential sich auszuweiten. Aus meinem Twitterfeed, von eben, von einem Kenianer: ” @roomthinker: I’m waiting for the controversy when Nigeria play Germany — TV screens all over the world will read NIG – GER “

    215. Phaeno schrieb am 16. Juni 2010 um 14:49 - Permalink

      Wenn ich diese Kommentare so lese, weiss ich wieder, warum ich mit Fußball nix am Hut hab. Es liegt nicht am Spiel, sondern an den Fans. Ich habe solange in psychiatrischen Einrichtungen gearbeitet, dass ich Irrsinn einfach nicht mehr ertragen kann.

    216. gunthers schrieb am 16. Juni 2010 um 14:53 - Permalink

      @Barbara
      Schau mal hier, beispielsweise
      http://www.boogieblast.co.za/#truthvuvu

      oder dieses von mir in einem früheren Post als “quelle” verlinkte Bild:
      http://www.gettyimages.com/detail/81452390/Sports-Illustrated

      Wo sie ursprünglich mal herkam ist aber doch eher zweitrangig, offenbar ist die Tröte nicht erst seit der WM Teil der südafrikanischen Fussballkultur geworden.

    217. General-Investigation schrieb am 16. Juni 2010 um 15:10 - Permalink

      Hervorragend bearbeitetes Thema, wie es im Sinne von Dietmar Wischmeyer hätte sein können.
      Schade nur, das der eine oder andere Kommentator gar nicht begriffen hat, worum es hier gerade ging.

    218. barbara schrieb am 16. Juni 2010 um 15:29 - Permalink

      @gunthers Das Getty-Bild finde ich überzeugend. Nur anscheinend hat sich das in den USA nicht durchgesetzt (oder wurde sogar verboten). Von einem mexikanischen freund hörte ich, dass solche Plastiktröten bei deren Spielen dazu gehören. Aber offenbar sind sie nicht so laut, sonst hätte man nicht überlegt, die südafrikansichen Vuvuzelas mit Mariachi-Bands zu übertönen.

      Und in diesem Video behauptet ein südafrikansicher Fabrikant, die Plastikvuvuzela erfunden zu haben (möglicherweise angeregt durch die amerikansichen Vorbilder): http://uk.reuters.com/news/video/story?videoId=98933017&videoChannel=2603

      Und hier ein Bursche, der behauptet, das Ding erfunden zu haben: http://www.youtube.com/watch?v=SFVsewS8ZQg&feature=player_embedded

      Da kamen also wohl mehrere Einflüsse zusammen. Ich finde es schon wichtig, nicht einfach zu behaupten, die kommen eh aus Amerika und werden in China produziert.

    219. Spiegelfechter schrieb am 16. Juni 2010 um 15:37 - Permalink

      @all

      Bezüglich Performance

      Ich sollte nie wieder über trötende Neger schreiben ;-)

      Durch den Besucheransturm ist die Seite zeitweise zusammengebrochen. Schuld daran war allerdings anscheinend eine “Dateileiche” des W3 Total Cache Plugins, das längst nicht mehr installiert war, aber offensichtlich immer noch aktiv ist. Warum? Keine Ahnung. Ich habe das Plugin heute erneut installiert und die restlichen Plugins massiv “ausgemistet”. Ich hoffe, den Fehler damit gefunden zu haben. Schaun mer mal.

    220. Christoph schrieb am 16. Juni 2010 um 15:50 - Permalink

      @Hermann

      Sie haben Recht, viele Deutsche sind dumm. Man merkt es denen besonders an, die ausgesprochen unqualifizierte Argumente bringen, wie z.B. Sie. Ach ne, das war ja noch nicht mal ein Argument sondern nur Polemik. Die wiederum beherrschen Hermanns ja ausgesprochen gut ohne deshalb als besonders schlau aufgefallen zu sein.

      http://lust-und-frust.blog.de/2010/06/14/vuvuzela-pr-desaster-suedafrika-8801185/

    221. ari schrieb am 16. Juni 2010 um 16:21 - Permalink

      Danke für den Tröten-Beitrag. Stichwort “psychologische Kriegsführung”: angesichts der öffentlichen Diskussion um Lärmschutz und “Leistungshemmer”, den manch (zuvor) favorisierte Spieler beklagten, lag es mir schon seit Tagen auf der Zunge bzw. Tastatur, ähnliches in meinem pc-freien Blog zu hauen. “Wer den Zirkus bezahlt …” Die gleichen wohl, die am Sponsoring & Marken-PR verdienen.

    222. Mitleser_derXte schrieb am 16. Juni 2010 um 16:46 - Permalink

      Schade um den gelungenen Artikel :), aber die Dinger nerven den im neuen Deutschland wohnenden, zukünftigen Einheitsgebührenzahler wirklich.
      Eine, von der UEFA in Auftrag gegebene Blitzstudie verspricht jedoch Abhilfe.
      Wandelt doch, laut dieser Studie (http://www.wuwuseelahschwingungsstudie.com/)
      das britische und deutsche Biertrinkergehirn, dieses nervtötende Einerlei ab 3,183 Promille
      in ein verständlicheres und erträglicheres, einem Selbstgespräch nicht unähnliches,
      Gebrabbel um.
      Ein Selbsttest bei dem Spiel Uruguay./. Frankreich ergab zudem, dass es mir gar nichts ausgemacht hat, also das Spiel.

    223. Florian Schmitt schrieb am 16. Juni 2010 um 17:26 - Permalink

      Fangesänge ja, Vuvuzelas nein.

      Bin ich jetzt ein Rassist, Jens?

      Das ist der erste Artikel hier, der richtig billig mit der “Vorsicht Nazi!”-Keule um Zugriffszahlen buhlt.
      Enttäuschend, Jens.

    224. SwENSkE schrieb am 16. Juni 2010 um 17:36 - Permalink

      Der Herr der Vuvuzela

    225. Vuvu Seeler schrieb am 16. Juni 2010 um 17:42 - Permalink

      Vuvuzela rules

      Prove me wrong.

    226. caf schrieb am 16. Juni 2010 um 17:46 - Permalink

      @ Florian Schmitt

      Es ging hier nicht um Meinungsäußerung Einzelner, sondern gegen die herablassende Berichterstattung der Medien und die Verbotsrufe à la “nehmt dem Neger die Tröte weg” … wie lang brauchts eigentlich bis es, nach mittlerweile 200 Kommentaren, auch der letzte blickt?

    227. klaus baum schrieb am 16. Juni 2010 um 18:22 - Permalink

      herr berger,

      die formulierung “nehmt dem neger die tröte weg” ist populistisch. für die gebildeten unter ihren lesern wäre die formulierung “nehmt othello die trompete weg” angemessener gewesen. :–))

    228. Herero schrieb am 16. Juni 2010 um 20:29 - Permalink

      Die Tröte ist Afrikas Rache für Sklaverei, Kolonialismus und Ausbeutung. :-)

    229. Gurkenliebhaber schrieb am 16. Juni 2010 um 20:59 - Permalink

      Die Vuvuzela regt mich nicht auf. Dafür jedoch die Schiedsrichterleistung. Irgendwie habe ich die Befürchtung, dass man ein wenig versuchte, die afrikanischen Teams im Spiel zu halten / über die Vorrunde zu bringen.

      Vor allem scheint es mir bisweilen so, als spekulierten die afrikanischen Teams darauf. Da lässt man sich aus unerfindlichen Gründen fallen…….

    230. seufz schrieb am 16. Juni 2010 um 21:16 - Permalink

      So ein unsäglich dummer Artikel….EInfach nur vermeintliche rassistische Klischees entdeckt und schon wird draufgepöbelt und polemisiert…

      Die Dinger sind scheisse, nerven und sind sinnlos.

      Punkt.

      Nicht meht und nicht wenger.

    231. Peter schrieb am 16. Juni 2010 um 21:17 - Permalink

      Mir erschließt sich der sinn des beitrags überhaupt nicht.
      eine etwas ausführlichere analyse dieses kulturellen instruments hätte einen satirischen beitrag in durchaus andere richtungen ergeben können (dabei wäre eine basale informationsaneigung in dem fall so einfach: http://de.wikipedia.org/wiki/Vuvuzela), etwa derart:
      Wie blöd sind einige – oder viele – eigentlich mittlerweile, dass sie irgendwelchen üblen geschäftemachern ihr geld einfach so in den rachen stecken. oder die missinterpretation der südafrikainschen kultur hierzulande.
      sorry, aber der spiegelfechter ist einfach in bezug auf das thema enttäuschend, insbesondere im hinblick auf die akzeptanz dieses musikinstruments hier vor ort.
      in der hoffnung auf bessere zeiten …
      peter

      ps: sky sport hat’s nahezu geschafft, die bienen-/hornissenschwärme bzw die efefantenpfurze rauszufiltern. hoffentlich ist die aktuelle meldung keine ente.

    232. der iech schrieb am 16. Juni 2010 um 21:31 - Permalink

      :D :D
      Ich dachte, ich sei der Meister der Satire, aber der Artikel ist absolut großartig! Durchgehend Lachpotenzial. Großes Kino!

      Ich genehmige mir jetzt ein paar Negerküsse und Schokolade mit dem Sarotti-Mohr. Sin bestimmt auch die absolut rassistischen Firmen, die das herstellen. Und Juden hassen se auch. ^^

    233. Peter schrieb am 16. Juni 2010 um 21:46 - Permalink

      @der iech
      na wenn sie das für großes kino halten, dann aber schnell zurück zur stummfilmzeit.
      highlights immer wieder gerne willkommen.
      und nebenbei noch ein paar negerküsse und ein paar sarotti-mohren. wie wär’s zur abwechslung mal mit ein paar donauwellen? oder schwarzwälder kirsch?
      möge der kakao sie schützen oder inspirieren oder was weiß ich auch immer, hauptsache sie hilft.

    234. Florian Schmitt schrieb am 16. Juni 2010 um 22:29 - Permalink

      @caf
      Ich hab mir die “mittlerweile 200 Kommentare” vor meinem Post natürlich nicht alle durchgelesen, um zu sehen, ob sich meine Meinung vielleicht mit der eines anderen Besuchers deckt. Wäre ja absurd… ne?

      Ich habe kein Zeitung und kein Blog gelesen (außer dem von Herrn Berger), in dem die Vuvuzelas in Zusammenhang gesetzt werden mit der vermeintlichen Hautfarbe südafrikanischer Fussballfans. Selbst in den verlinkten Bild-Artikel kann ich bei allem Springer-Hass keinen Rassismus reinlesen.

      Insofern hat #230 leider recht wenn er schreibt: “So ein unsäglich dummer Artikel?. Einfach nur vermeintliche rassistische Klischees entdeckt und schon wird draufgepöbelt und polemisiert?”

    235. weeak schrieb am 16. Juni 2010 um 23:20 - Permalink

      ‘ist ja mal unglaublich, wie dermaßen dümmlich ein Großteil dieser Leser ist, wenn man hier durch die Kommentare schaut.
      Und diese inbrünstige Überzeugung, sogar der Zuspruch, ja das Lob an den vermeintlich gleichgesinnten Autor, für das ja wieder vermeintlich aggressive Überschreiten der Nettiquette und des Anstandes in rassistische Äußerungen, die wohl einfach mal gesagt werden mussten. – der absolute Hammer.

      Bei sowas wundert ’33-’45 nicht – ‘ne Schande, ohne Worte!

    236. Cheech schrieb am 17. Juni 2010 um 01:23 - Permalink

      Vielen Dank für den Artikel. Ich hatte ähnliches schon ein paar mal in öffentliche Foren geschrieben wurde aber gebannt oder zensiert. Naja, da sogar Horst Köhler an deutscher Doppelmoral gescheitert ist, nehm ichs nicht so tragisch.
      Beim Fussball verstehen die Deutschen sowas von keinen Spass. Das sehe ich an den Reaktionen der Menschen die ich eigentlich meine Freunde nenne, wenn ich meiner Abneigung zum deutschen Fussball freien lauf lasse. Normalerweise wird da ja noch großzügig darüber hinweg gesehen aber momentan habe ich bei den Meisten verspielt.

      Meiner Meinung nach wäre dieses Maß an Empörung bei dem “Sparpaket” der Regierung auch mal angemessen gewesen, aber die meisten Deutschen wissen halt wo ihre Prioritäten liegen. Ich häng schonmal die Uniform raus…

      In diesem Sinne
      Scheiss (Dumm)Deutschland
      Scheiss Fussballnazis

    237. Wolf schrieb am 17. Juni 2010 um 01:49 - Permalink

      Die Selbstkritik finde ich gut am Artikel. Sicherlich gibt es Dinge bei der deutschen sowie europäischen Fußballkultur, die alles andere als vorbidlich sind. Neben geistlosem Gegröle ist natürlich das Phänomen der (Hooligan-)Gewalt als besonders verabscheuend zu nennen.

      Was mir nicht gefällt, ist ein mangelndes Verständnis für die Empfindungen zahlreicher Fußballfans (und das nachweislich in vielen Ländern!!!) bezüglich der Tröten, die halt – wie auch von mir – als äußerst störend empfunden werden.

      Hält der Spiegelflechter so etwas wie eine Normalität überhaupt für möglich? Unter Normalität verstehe ich, dass man als Deutscher bzw. Europäer ganz freundlich und auf auf gleicher Augenhöhe den Südafrikanern, denen übrigens die WM vom Herzen her gegönnt sei, sagt, das es da etwas gibt, was einem halt nicht gefällt. Also ein Gespräch von Mensch zu Mensch.
      Oder sollen wir uns politsch korekkt verhalten, was bedeutet, dass wir – weil wir halt Deutsche sind – den Mund halten müssen und uns überhaupt jede Sekunde schämen sollen, überhaupt Deutsche zu sein? (Und das obwohl die Südafrikaner sicherlich dazu in der Lage sind, unterscheiden zu können, ob dies ein wirklicher Rassist oder von einem Nicht-Rassisten gesagt wird)
      Politisch korrek wäre ein Kommunikationsverbot…..denn egal was man (als Deutscher) sagt, es ist rassistisch und bla bla bla und sowieso immer schlimm…..oder alternativ: lügen (ach wie toll diese Tröten doch sind…..ist ja eine sooolche Bereicherung für diesen Planeten…)
      Also: was tun?

      Irgendwie habe ich das Gefühl, dass diese WM von vielen rückblickend nicht gerade als besonders gut betrachtet werden wird. Könnte sein, dass die Südafrikaner, die ja auch im Sinne einer ökonomischen Nachhaltigkeit Milliarden für die WM ausgeben haben, nicht das Ziel erreichen werden, vor den Augen der Welt einen guten Eindruck zu machen. Ich vermute, dass diese WM vielen nur als der “Vuvuzela-Cup” in Erinnerung bleiben wird…..die eigentlich nur nervig war.

      Schon allein die Tatsache, dass auch Werbesponsoren sich beschwert haben, deutet doch auch darauf hin, dass die Einschaltquoten so toll auch nicht sein können (auch wenn in den Berichten keine konkreten Zahlen genannt werden).

      Übrigens: Ich esse immer noch NEGERKÜSSE. Weder die Political-Correctnes-Fuzzis noch die Neonazis mögen nämlich diesen Begriff. Für die politisch Korrekten ist dieser Ausdruck natürlich rassistisch, natürlich vor dem Hintergrund, dass für sie der Deutsche von Natur aus böse sei… und für die Nazis ein Schreckensbegriff, weil er den Schwarzen nicht als Untermenschen bezeichnet, sondern etwas Süßes, ja, Menschliches verleiht. Und dann noch die Vorstellung, von einem Neger überhaupt geküsst werden zu können……. ein Alptraum für Nazis!
      Und was beide hassen… tja, das kann eigentlich nur richtig sein!

    238. Cheech schrieb am 17. Juni 2010 um 02:15 - Permalink

      Sehr beunruhigent bemerke ich auch die Tendenz in den Kommentaren hier, das aufdecken/zeigen oder aufmerksam machen auf rassistische Motive mit jenen gleichzusetzten.
      Wenn einer von Negern schreibt muss das rassistisch sein. Und den Afrikanern evtl. im gleichen Atemzug, bei einer von Ihnen ausgerichteten WM, das tröten verbieten zu wollen, blos weil es anderer Lärm ist als sonst. So eine kognitive Dissonanz macht mir Angst.
      Wieso kann man das nicht tollerieren? Ist dieses bisschen an Tolleranz wirklich schon zuviel verlangt?

    239. Chong schrieb am 17. Juni 2010 um 04:44 - Permalink

      Durch mangelnde Toleranz zeichnen sich nicht nur die politisch Korrekten gerne aus.

    240. Swasi Mbwene schrieb am 17. Juni 2010 um 05:31 - Permalink

      Ihr Deutschen seid echt lustig. Aber geschnallt habt ihrs nicht so ganz.
      Logisch ham die Vuvuzelas nix mit unserer Kultur zu tun. Wer glaubt das denn ? Das sagen wir doch nur, damit wir bei Kritik gleich die Rassismuskarte spielen können und schon is Ruhe. Also mit Euerm Gelaber wenigstens. Das Geile an den Tröten is nämlich, das die so genial monsterlaut sind. Aber das versteht ihr nich. Da müßt ihr aber nich traurig sein jetzt, das liegt in der Natur der Sache. Euch fehlt einfach so ein schöner Resonanzkörper wie wir ihn alle haben. Wenn ihr versuchen würdet, mit Euern kleinen Mündern und schwachen Lippen so irren Sound zu produzieren wie wir, würd es Euch einfach zerreissen. Vuvuzelas sind unsere Egoverstärker, so wie Eure die Autos. Stellt Euch mal vor, wir wollten von Euch, daß ihr Eure Autos stehenlasst, weil wir gerne auf den Strassen campen, Fußball spielen und grillen. Also das wird nix mit Verbieten, Ihr seid jetzt bei uns, es geht um Fußball und wir lassen Euch nicht spüren, daß wir Euch bis auf wenige Ausnahmen für entweder mager kränkliche oder ziemlich fette Schwächlinge halten. Und außerdem; wie sagt man im Deutschen : Alles geht einmal vorbei, nur die Wurst hat 2.
      Ich hab beim Lesen des Artikels so lachen müssen, daß der Hund vom Nachbarn vom Balkon gesprungen ist, aber eine Frage hab ich : wieso ist “Neger” rassistisch ? Dürft ihr uns nicht nennen, wie wir uns selbst nennen ?

    241. Sascha schrieb am 17. Juni 2010 um 09:01 - Permalink

      (Fast) Alle bisher von Vuvu-Gegnern und von Vuvu-Freunden genannten Argumente (Tröten nerven oder so feiert Afrika) ziehen nicht.
      Das einzige Kriterium, welches in dieser Diskussion Anwendung finden darf ist:
      Fördern oder mindern die Vuvuzelas den multi-kulturellen Austausch bei einer WM?
      Die Fußball-WM ist (natürlich neben ökonomischen Interessen) ein Ort des kulturellen Austauschs, u.a. in der Form eines sportlich-kulturellen Wettbewerbs (was die Fans mit einbezieht). Dieser Wettbewerb beruht auf gleichen Rechten und Bedingungen. Die entscheidende Frage lautet:
      Ist die Vuvuzela ein Mittel dieses Wettbewerbs?
      Die Antwort muss lauten: Nein ? weil sie ja keine Konkurrenz mehr zulässt (geht ja nur noch lauter). Die Vuvuzela (besser: die Art ihres Gebrauches: durchgehend) verhindert hier den Wettbewerb und mindert somit den kulturellen Austausch (über das Stadion hinaus) in beträchtlicher Weise.
      Deshalb müsste sie eigentlich verboten werden. Die Gegner eines Verbotes sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie das “Recht des Stärkeren (Lautesten)” ÜBER das Prinzip “GLEICHE Rechte und Bedingungen für ALLE” stellen.

      Hätte das Getröte eine politische Komponente und die Afrikaner möchten sich damit “revanchieren” ? dann sollten sie noch lauter weitermachen, ich wäre dafür.
      Ansonsten ist es einfach unfaires und unsportliches Verhalten, welches einer multi-kulturellen Völkerverständigung eher schadet als nützt.

    242. ich troete weiter, jetzt erst recht schrieb am 17. Juni 2010 um 09:41 - Permalink

      also, erstmal ist die Glosse von SPIEGELFECHTER einfach klasse, insb. die Ueberschrift, denn genau darum geht es ja bei der Kampagne von BILD und SPON, naemlich dem dummen schwarzen Buschmann mal wieder deutlich zu machen, wo der Hammer haengt…nur geht dies halt bei der “UweSeeler” diesmal nicht und deshalb muessen vorgeblich rationale Argumente wie “bessere Voelkerverstaendigung” herhalten, um dem Gedroehne Einhalt bieten zu koennen.
      Und wer beim SPIEGELFECHTER Rassismus entdeckt hat, der sollte dringend die Wahl seiner Drogen ueberpruefen.
      Und die Nutzung der “UweSeeler” ist hochpolitisch, sie symbolisiert naemlich, dass sich die Afrikaner (weiss und schwarz) vom weissen Masser aus Europa nicht mehr sagen lassen, was sie zu tun und zu lassen haben.

    243. Florian schrieb am 17. Juni 2010 um 10:36 - Permalink

      Hahahaha, wie hier die Web-Intellektuellen versuchen, weltpolitische und ethnokulturelle Bedeutung reinzuquetschen in das Meckern über Lärmbelästigung! Zitate, um das zu untermauern? I wo!

      Was alle gemeinsam haben, die jetzt RASSISMUS RASSISMUS! schreien? Sie halten Fussball persönlich für weit unter ihrem Niveau und schauen die WM-Spiele gar nicht. Aber ein bischen dumpfes Deutschenbashing geht immer! Bauerntheater.

    244. WF K schrieb am 17. Juni 2010 um 10:50 - Permalink

      Pfffffff
      10 Kurbelsirenen im Stadium und man hört von den Vuvuzelas nichts mehr.

    245. Tech-o-matic schrieb am 17. Juni 2010 um 11:29 - Permalink

      @215 # Phaeno

      Wenn ich diese Kommentare so lese, weiss ich wieder, warum ich mit Fußball nix am Hut hab. Es liegt nicht am Spiel, sondern an den Fans.

      Ganz genau. Das Verfolgen von Ballspielen ist eben keinerlei intellektuelle Herausforderung, also vor allem was für Doofies. Und so ist das Publikum dann eben auch zusammengesetzt. Wenn du masochistisch veranlagt bist, kannst du dir ja auch Niggemeiers Beitrag anschauen. Was da so in den späteren Kommentaren “lustiges” aus den Löchern kam. Aua.

    246. DerFleischermeister schrieb am 17. Juni 2010 um 11:59 - Permalink

      …Hundert Kommentare weiter… hehehe

      Hier tun sich ja unerhörte Frechheiten auf.

      Leute, es geht um den besten Fußballverein der Welt. Es ist Fußballweltmeisterschaft!

      Punkt.

      Und es lohnt sich alle Male, den Spitzensportlern beim Kicken zuzuschauen.

      Da haben wir die Befürchtungen einer korrupten FIFA, es kämen nicht genug Leute in die Stadien. Wie kann man die Geräuschkulisse trotzdem hoch halten? Ja, genau, man gibt Tröten aus. Nebenher verdient man sich an den Dingern dumm und dämlich.

      Es liegt auf der Hand, dass diese Dinger total lästig sind und eine “Fankommunikation” im Stadium kaum möglich machen. Man hört ja garnichts mehr.

      Außer gestern beim Spiel Südafrika gegen die “Urus”. Da verstummten dann zwischendurch die Blasinstrumente….

      Jedenfalls erstaunt es mich ganz enorm, wie Fußballfeindlich und diskriminierend sich so manch ein Kommentator zeigt. Ist mir fast ein Rätsel, aber nur fast. Letztlich zeigt es die Unfähigkeit großer Kreise von sogenannten gebildeten Menschen, die zu keiner emotionalen Regung mehr in der Lage sind.

      Ich freue mich schon auf das nächste Spiel.

      Ausserdem fand ich die Mannschaft Nordkoreas sehr interessant.

    247. Lennard schrieb am 17. Juni 2010 um 12:03 - Permalink

      Bauerntheater.

      Das trifft’s ziemlich gut. Selbst wenn man euch Bauern hier im Kommentar-Theater das Wort Glosse und dessen Bedeutung in eure großen Kartoffeln ritzt, würdet ihr nix begreifen.
      Vielleicht sollte man Jens Berger dringend einen weiteren Artikel empfehlen: “Was ist eine journalistische Glosse?” – bevor die ersten Morddrohungen eingehen, weil sich einfach gestrickte Menschen nur an Schlüsselreizen abarbeiten.

    248. Castorp schrieb am 17. Juni 2010 um 12:24 - Permalink

      Der Artikel soll wohl witzig gemeint sein, geht aber peinlich am Thema vorbei und unterstellt fast jedem, der die Tröten ablehnt, Rassismus.

      Es gibt drei gewichtige Argumente gegen die Vuvuzelas:

      - sie schädigen im Kollektiv das Gehör bei über 100 Dezibel (wollt ihr Hörschäden, Tinnitus befürworten? Seid ihr noch ganz dicht im Kopf?), dabei ist es im Stadion ohnehin schon sehr laut, die Tröten potenzieren das nochmal
      - die billig produzierten Vuvu-Tröten sind aus den USA importiert und eine kapitalistische Modeerscheinung, keine afrikanische Tradition, das Kudu Horn z.B. ist eine. Ich sehe aber keine Kudu Hörner in den Stadien – was ist da los?
      - die Tröten zerstören die facettenreiche Stadionatmosphäre, in der sich auch andere Kulturen mitteilen wollen (wer ist hier also der Rassist und Intolerante? Die Befürworter der überdominanten Tröte oder diejenigen, die mehr Vielfalt in der Stadionatmosphäre fordern?)

      In der Endrunde der WM möchte ich diesen Dreck nicht mehr in den Stadien hören.

    249. Kritiker schrieb am 17. Juni 2010 um 12:33 - Permalink

      Schlechte Glosse, da die Satire viel zu kurz kommt und somit die Polemik überwiegt. Eigentlich ist es reine Polemik.

    250. Tech-o-matic schrieb am 17. Juni 2010 um 13:16 - Permalink

      @Der Fleischermeister:

      Letztlich zeigt es die Unfähigkeit großer Kreise von sogenannten gebildeten Menschen, die zu keiner emotionalen Regung mehr in der Lage sind.

      Ich bitte dich: Das Betrachten von größtenteils artikulationsunfähigen Fussballmaschinenmenschen beim gemeinsamen Ballspiel ist bei weiten nicht die einzige Möglichkeit um “emotionale Regungen” zu verspüren.

      Selbstverständlich kann das jeder halten wie er will, nur drängt sich dieser von fetten Sportfunktionären primär aus Profitgründen inszenierte globale Massenevent JEDEM dermaßen unvermeidbar auf, dass es schon sehr ekelhaft ist, wenn man davon nicht “begeistert” ist.
      Traurig auch, dass beim Thema Fussball bei vielen ansonsten recht intelligenten Zeitgenossen einfach die Lichter im Kopf ausgehen und das Hirnareal zur kritischen Prüfung von Ereignissen anscheinend schlicht ausgeschaltet wird.

      So, jetzt will ich aber mal keinen weiter stören, sich (virtuell am Televisor!) mit der Masse in Hysterie zu vereinen . Nur zu. Genießt den Spieleteil von “Brot & Spiele”. Trööööööööööööööööööööööt.

    251. Plastikkasper schrieb am 17. Juni 2010 um 14:06 - Permalink

      Urteil des Amtsgerichts Schwäbisch Hall vom 15. Juni 2000:

      Wer einen Schwarzen öffentlich als “Neger” bezeichnet, darf
      ungestraft “Rassist” genannt werden. So lautet ein Urteil des
      Amtsgerichts Schwäbisch Hall vom 15. Juni 2000.

      Gegen Ende des Urteils äußert die Richterin unter anderem, dass es für
      sie ?schwer vorstellbar? sei, dass dem Kläger (dem angeblich nicht
      bewusst gewesen ist, daß es sich dabei um ein Schimpfwort handelt)
      ?der diffamierende Charakter des Ausdrucks ?Neger? nicht bekannt
      gewesen sein soll.

      Das Urteil trägt die Geschäftsnummer 6 C 154/ 00

      Jetzt von mir:

      1.) Auch in der Satire gibt es Grenzen.
      2.) Das Rassismus in Deutschland weit verbreitet ist, sollte jedem klar sein. Es ist kein Unterschichtenphänomen, sondern ist auch bei den gebildeten Schichten (wie man hier sieht) weit verbreitet. Wer nicht anerkennen mag, dass Deutschland eine rassistische, sexistische, und was weiß ich noch alles Gesellschaft ist, der möge doch bitte mal ein paar Bücher zu dem Thema (zur Verbreitung rassistischer Einstellungen: “Deutsche Zustände” vom Forschungsteam der Uni Bielefeld um Wilhelm Heitmeyer u.a.) lesen.

      Wer sich damit nicht auseinandersetzen mag, weil er meint, da kommen die politisch korrekten, dem sei gesagt, dass er sich der Kritik an seiner eigenen Person nicht stellen mag und damit eigentlich das psychologische Moment von Rassismus (nämlich die Abwehr und das Ausweichen) bereits verinnerlicht hat.

    252. Skythe schrieb am 17. Juni 2010 um 14:51 - Permalink

      @Lennard
      Ein Artikel wird dadurch nicht intelligenter oder inhaltich richtiger, dass man ihn “Glosse” nennt.

      Jens ordnet Leute, die die Vuvuzelas kritisieren, der rechten Ecke zu und stellt sie als dumme Fussballproleten dar. Vielleicht solltest du den Artikel nochmal lesen, um den es geht. ;)

    253. Wolf schrieb am 17. Juni 2010 um 15:02 - Permalink

      @ Plastikkasper
      Zitat: “Wer sich damit nicht auseinandersetzen mag, weil er meint, da kommen die politisch korrekten, dem sei gesagt, dass er sich der Kritik an seiner eigenen Person nicht stellen mag und damit eigentlich das psychologische Moment von Rassismus (nämlich die Abwehr und das Ausweichen) bereits verinnerlicht hat.”

      Der eigentlich psychologische Moment beim Rassismus besteht meiner Meinung nach in dem Aspekt der Verführung, ohne eigene Leistung etwas Besseres zu sein – halt ein Herrenmensch, der von “Natur aus” anderen Menschen überlegen sei. Viele haben das gerne geglaubt oder lassen sich dies durch andere immer noch gerne sagen – egal welcher Schicht sie angehören, egal wie reich oder arm sie sind, egal wie die Leistungen im Beruf oder woanders aussehen: Sie sind (angeblich!) etwas Besseres…
      (Das erklärt auch, so denke ich, warum auch gebildete und nicht dumme Menschen auf die Hetzer reinfallen)

      Was das Gerichtsurteil angeht: es juckt mich nicht die Bohne. Sie können mich, der die Vokabel Neger (wertungsfrei!!!) gelegentlich verwendet, pauschal als Rassisten abtun. Das verletzt mich nicht – ich weiß ja, wer ich bin. Ein Frage sei aber erlaubt: Können Sie in die Köpfe und Herzen all dieser Menschen schaun, die vom “Neger” sprechen? Ich kann das nicht! Und da haben die Herren Richter etwas gewaltig übersehen.
      Mit anderen Worten: Solange sie den betreffenden Menschen nicht näher kennen, können Sie diesen zwar – und das mit richterlicher Genehmigung – zwar als Rassisten bezeichnen, nur ob sie damit auch richtig liegen, mag dahin gestellt sein!
      Interessiert Sie das überhaupt, ob sie mit solchen Äußerungen auch Wirklichkeit erfassen oder nur die Luft in Schwingungen versetzen?

      Und warum viele allergisch auf politisch Korrekte reagieren, hat wohl auch was mit der primitiven Argumentation solcher Leute zu tun:
      1. Die deutschen Mensche sind böse.
      2. Wir sind die Guten.
      3. Daher haben wir jetzt das Sagen.

      Vielleicht will ich mir von Leuten Ihnen nichts “sagen” bzw. befehlen lassen…. Politische Korrektheit zeigt sich in Deutschland nicht gerade von einer positiven Seite – sie ist bei näherer Betrachtung auch nur eine Diktatur.

    254. ich troete weiter, jetzt erst recht schrieb am 17. Juni 2010 um 15:23 - Permalink

      also, zunaechst mal, die Ablehnung der Troete ist natuerlich legitim, aber der Aufschrei, der insbs. in den “Besserwisserlaendern” Deutschland und England stattfindet (siehe nur die elenden Kampagnen in BILD und SPON,) ist nicht nur als das Geblubbel gehirnbefreiter Fussballbloedis zu bewerten:
      Da geht es um den uralten “wir weissen koennen alles besser” Belehrungsansatz gegenueber den (schwarzen( Afrikanern.
      Und die Glosse von Spiegelfechter bezeichnet diese Kampagnen als das, was sie sind: Als die Aufforderung an die Weissen Europaer, den “Negern” mal wieder etwas wegzunehmen, was ihnen offensichtlich gefaellt, (denn ansonsten wuerden die Afrikaner diese Troeten ja nicht benutzen.)
      Die gewaehlten Worte treffen auch genau den Kern des Problems und natuerlich sind weder Spiegelfechter noch diese Worte rassistisch.

      Es ist aber sehr wohl rassistisch, wenn wir Europaer den Afrikanern staendig Ratschlaege geben muessen, wie sie was zu sehen haben oder wie sie sich zu verhalten haben.
      Wir Europaer finden zum Bsp, dass Sued Afrika sich der ganzen Welt als angenehmer Gastgeber praesentieren muss und das gehe eben nur ohne die Troete….nur was wir mal wieder nicht beachten wollen, ist, dass die Suedafrikaner vielleicht gar kein Interesse daran haben, der Welt zu gefallen.

      Sued Afrika ist ein noch immer von Rassentrennung – und Hass tiefgespaltenes Land und diese Fussballweltmeisterschaft bringt diesem Land eine einmalige Gelegenheit, diese Spaltung wenn nicht zu ueberwinden, sie jedenfalls ein wenig in den Hintergrund zu draengen. Und wenn die Troete dazu einen Beitrag leistet, um so besser.

      Vielleicht sollten alldiejenigen, die sich ueber die Troete aufregen, einmal einen Moment in denjenigen hineinversetzen, der sie blaest.

      Natuerlich ist es schraeg, dass man ausgerechnet an einer Troete den Emanzipationswillen eines ganzen Kontinents festmachen will, entscheidend aber ist, dass die Kritik der Europaeer daran den Afrikanern scheiss egal ist und das es die Europaer stoert. Und da dies so ist, besteht mehr als nur Hoffnung fuer Afrika.

    255. Plastikkasper schrieb am 17. Juni 2010 um 17:44 - Permalink

      Erstmal sollte man die Menschen fragen, wie sie bezeichnet werden wollen. Und da ist der Begriff N nicht nur verpönnt, sondern wird als rasssistisch, beleidigend und abwertend empfunden.

      Den Usprung des N-Wortes sollte ich wohl nicht wirklich erklären müssen oder? Imperialismus und Nationalsozialismus sollten genügen, um das Vokabular, aus den Hirnen zu entfernen.

      Wie etwas gemeint ist, sollte mal dahin gestellt sein, denn es kommt darauf an wie es ankommt. Und da es rassistisch daherkommt solche Begriffe zu verwenden, ist es auch ein rassistischer Begriff, ansonsten sind alle Worte Schall und Rauch, wenn ich nicht jedes einzelne erkläre.

      Wertfrei kann das Wort nicht sein, denn die Geschichte lehrt uns etwas anderes. Jedes Wort hat Konnotationen und ruft Emotionen hervor, dass ist bekannt. Und jetzt kann nicht ein enzelner daherkommen und meinen dass das Wort hier wertfrei verwendet wird. Ansonsten könnt ich ja auch nen Artikel schreiben, der alles und jeden massivst beleidigt und dann sagen, dass alle Begriffe darin wertfrei verwendet werden.

      Zu 1.)

      Ich habe nicht behauptet, dass alle Deutschen böse sind. Aber der größte Teil der Menschen die hier leben sind Rassisten (so wie die meisten Menschen weltweit wahrscheinlich auch). Für mich hab ich das anerkannt und bemerke auch ab und zu wie ich in rassistische Denkmuster verfalle. Menschen werden hier so sozialisiert.

      Zu 2.)
      Gut bin ich nicht, ich weise nur höflich darauf hin, dass das N-wort rassistisch ist und daher nicht verwendet werden sollte. Auch ich bin zuweilen in rassistischen Denkmustern einheim und hoffe es durch das Überlegen darüber immer weniger zu werden.

      Zu. 3.)
      Das Sagen hat niemand von den politisch korrekten ansonsten würds keine komischen Sondergesetze für Ausländer in D geben, rechtsextremistische Straftaten nicht als affektdelikte verharmlost werden und außerdem wollen die politich korrekten nur nen netteren Umgang miteinander.

      Übrigens die Polizei bedient sich der Gewalt als Mittel. ich tue das nicht, ich mische mich in diese Diskussion ein. Was sie nun als Denkverbot oder sonstwas bezeichnen wollen, ist eigentlich nur die Unfähigkeit auf sich selbst zu rekurrieren, seine Fehler auch mal einzugestehen und dann mit erhobenen Haupt behaupten zu können: Ja ich mache Fehler, wie wir alle und deswegen lasst und weniger Fehler machen. Sollte es soweit gehen, dass jemand die Polizei deswegen einschalten muss, ist der Prozess des Lernens wohl stark nach hinten losgegangen. Und nur weil ich Sie hier kritisiere, sollten sie keine Angst haben sich dem Problem des Rassismus in Deutschland zu stellen und auch kritische Fragen zur eigenen Privilegierung zulassen.

      Was Diktatur bedeutet, sollten sie Menschen beurteilen lasen, die in diesen gelebt haben, bzw. Menschen die sich darüber gebildet haben. Auf jeden Fall ist politische Korrektheit keine Diktatur, weil Sie ja hier ihren Mist schreiben dürfen wie sie wollen ohne das jemand was dagegen machen kann. Ich denke das ist eher ein Zeichen einer funktionierenden offenen pluralen gesellschaft, dass ich hier Einwände gegen die verwendete Sprache bringen darf.

    256. Lennard schrieb am 17. Juni 2010 um 18:04 - Permalink

      @252 (Skythe):

      Auch Du hast offenbar nicht verstanden was eine Glosse ist. Und nebenbei, ich lese grundsätzlich alle Artikel hier, egal ob sie mir gefallen oder nicht. Die guten u.a. mehrfach, um Argumentationen in den Kommentaren nachzuvollziehen.
      Jens Berger hat die Rubrik Satire/Glosse bereits seit längerer Zeit – auch wenn in der Kategorie selten ein Artikel erscheint. Der letzte große Wurf in der Richtung war der “Nichtraucher-Beitrag”. Auch da gabs wilde “Schießereien” unter aufgebrachten Kommentatoren.
      Achte mal bitte auf die rot-weißen Tags unter den Artikeln. Und bei obigem steht nunmal Glosse.

      Aber ich klinke mich hier aus. Ich hab echt nicht die Zeit und Muße zu erklären, was Hyperbeln oder Glossen sind. Oder inwieweit Polemik, Antiphrasis oder Bathos in den Artikeln stecken. Hier will sich offenbar keiner selber informieren (macht zumindest den Eindruck auf mich) und arbeitet streng sein Empörungsprogramm ab. Andere Beispiele für Glossen und Satire mag auch keiner heraussuchen. Offenbar haben Titanic, Eulenspiegel und derPostillon einen Sonderstatus. Dem ernsthaften Journalisten nimmt man sowas schnell krumm. Ich versteh’s nicht…

      PS.: Mein Tip(p) weiter oben war durchaus ernst gemeint. Ich empfehle dringend Humorforschung im angelsächsischen Raum. Gerne auch Österreich. Wie man an etlichen Kommentaren hier sieht, hat Deutschland dringend Nachholbedarf bei den schärferen Formen des Witzes.

      mfg und nix für ungut

    257. klaus baum schrieb am 17. Juni 2010 um 18:35 - Permalink

      @lennard, du hast meine volle zustimmung. in allen punkten. ich bin übrigens ein bleichgesicht (genus proximum) und ein kraut (differentia specifica).

      ich grüße alle humorlosen.

    258. Joachim schrieb am 17. Juni 2010 um 18:39 - Permalink

      Danke!
      Ich habe mich königlich amüsiert :-)

    259. Wolf schrieb am 17. Juni 2010 um 20:00 - Permalink

      @ plastikkaspar

      “Nach dem Etymologischen Wörterbuch der deutschen Sprache hat das Wort Neger die Ausgangsbedeutung ?Schwarzer? und ist ein Lehnwort nach dem französischen nègre, das wiederum vom spanischen negro, der Nachfolgeform des Lateinischen niger (?schwarz?) kommt.”

      Quelle: Wikipedia

      “Und jetzt kann nicht ein enzelner daherkommen und meinen dass das Wort hier wertfrei verwendet wird.”
      Ich weiß nicht, wie alt Sie sind, aber ich bin mit diesem Begriff groß geworden – sprich, ich habe schon sehr, sehr viele Leute diesen Begriff werftfrei benutzen gehört. In den 1970ern wie auch in den frühen 1980er war es völlig problemlos, so zu reden.
      (Wertfrei = Weder abwertend, aber auch nicht aufwertend)

      “Auch ich bin zuweilen in rassistischen Denkmustern einheim und hoffe es durch das Überlegen darüber immer weniger zu werden.” – Viel Erfolg bei Ihrer Selbsttherapie…….

      “Aber der größte Teil der Menschen die hier leben sind Rassisten” – Unterhaltung beendet.

    260. noname schrieb am 17. Juni 2010 um 23:57 - Permalink

      #259

      Sie sollten vielleicht mal etwas genauer nachforschen, als nur wikipedia zu konsultieren. Das Wort “Neger” bzw. “negro” war nie als neutraler Terminus für eine Person mit schwarzer Hautfarbe gedacht, sondern bezog sich zur Zeit seiner Etablierung im 16. und 17. Jahrhundert auf die Handelsware “negro”, das heißt afrikanische Sklaven. Ich habe keine Probleme damit wenn es wie hier in der Überschrift verwendet wird, da klar wird was die Intention des Verfassers ist. Wenn man es allerdings unbedarft ausspricht als wäre es eine ganz normale Bezeichnung ist das eine andere Sache.

      Zur Diskussion mit den Vuvuzelas:

      Die meisten Argumente die bisher gebracht wurden kann man getrost verwerfen. Bei einer WM geht es nicht um Fangesänge, angenehme Geräuschkulisse oder gar kultureller Austausch (was für ein Schwachsinn). Das alles ist subjektiv, und der Rassismus den der Spiegelfechter hier “unterstellt” liegt auch genau dort, das man nämlich denkt das eigene Empfinden wäre richtiger als das der südafrikanischen Fans. Da hilft kein Verweis darauf dass die Vuvuzela kein Original ist oder dass andere Afrikaner auch genervt sind. Die WM findet in Südafrika statt, die Regeln werden dort gestellt. Soll jetzt das ganze Land die WM so veranstalten dass alle anderen ihren Spaß dran haben, nur sie selbst nicht? Wenn das nächste Mal irgendjemand meint er müsste bei einer Fußballübertragung hören was die Spieler sich gegenseitig zuschreien, soll man dann auch die Unterhaltung im Publikum verbieten?

      Jeder der halbwegs interessiert das Geschehen auf dem Platz verfolgt nimmt die Dinger nach zwei Minuten sowieso nicht mehr wahr. Alle anderen gucken bitte in der Zwischenzeit Snooker oder Tennis.

    261. DerFleischermeister schrieb am 18. Juni 2010 um 01:15 - Permalink

      Ich bitte dich: Das Betrachten von größtenteils artikulationsunfähigen Fussballmaschinenmenschen beim gemeinsamen Ballspiel ist bei weiten nicht die einzige Möglichkeit um ?emotionale Regungen? zu verspüren.

      Selbstverständlich kann das jeder halten wie er will, nur drängt sich dieser von fetten Sportfunktionären primär aus Profitgründen inszenierte globale Massenevent JEDEM dermaßen unvermeidbar auf, dass es schon sehr ekelhaft ist, wenn man davon nicht ?begeistert? ist.
      Traurig auch, dass beim Thema Fussball bei vielen ansonsten recht intelligenten Zeitgenossen einfach die Lichter im Kopf ausgehen und das Hirnareal zur kritischen Prüfung von Ereignissen anscheinend schlicht ausgeschaltet wird.

      So, jetzt will ich aber mal keinen weiter stören, sich (virtuell am Televisor!) mit der Masse in Hysterie zu vereinen . Nur zu. Genießt den Spieleteil von ?Brot & Spiele?. Trööööööööööööööööööööööt.

      Das kann nur jemand schreiben, der keine Ahnung von Realität hat.

      Fußball ist ein Sport. Neunzig Minuten rennen, Technik und Strategie im Hinterkopf, nicht der Hitze des Gefechts anheim fallen und nebenher gut ausschauen… Das soll man vormachen.

      In meinem Kreise, der ausschließlich akademischer Natur ist, gibt es niemanden, der nicht am “Televisor”, welch beeindruckende Wortwahl, hängt und bei jedem Spiel Sympathie für jene oder welche Mannschaft hegt.

      Zum ausschalten des Lichtes im Kopf:

      hehehe

      Genau solche Kommentare beweisen doch, dass es Ihnen nicht um das Gerät zum Erzeugen von monotonem Klang geht, denn vielmehr um sublimieren eines ungelebten Primärreimpulses.

      Tja, so lebt man in seiner intellektuellen Parallelwelt und hat keine Ahnung vom Tuten und Blasen.

      Wird allerhöchste Zeit für ein Erlebnis mit Sensationseffekt.

      Im freud’schen Sinne, versteht sich.

      Auf die Neescha.

      ;=))

    262. Hannes schrieb am 18. Juni 2010 um 02:27 - Permalink

      Dann bemühe ich doch mal wikipedia: ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung oder Zeitschrift.

      Ich gehe davon aus, dass der Artikel bewusst überspitzt formuliert ist. Wenn er aber garnicht die Haltung des Autors wiedergibt, würde mich schon die Intention dahinter interessieren.

      Meine Haltung zu den Dingern:
      ich habe in einigen Foren u.a. Südafrikanischen gesucht und durchaus den Eindruck gewonnen, dass die Vuvuzuela von einigen Bläsern aus Trotz gegen die intolleranten westlichen Zuschauer geblasen wird.
      Deshalb ist die Verbindung mit Rassismuss in diesem Artikel garnicht so weit hergeholt und nicht als Satire oder dergleichen zu verstehen. Soll sie das denn?

      Als Fussballfan kann ich nur sagen, dass ich einfach bedauer dass die Dinger existieren, da für mich als TV Sportler doch einiges an Atmosphäre dadurch verloren geht.
      Je öfter ich daran erinnert werde, deso schlimmer wird es allerdings ;).
      Habe zumindest die Hoffnung (Heute auch ansatzweise bestätig), dass sich das Dauergetute laufe des Turniers noch legt, sobald SA ausgeschieden ist :).
      Es gehen einfach die Emotionen etc, die zum Fussall auch dazugehören verloren. Ist ein wenig wie ein Psychothriller ohne Filmmusik :)

    263. Punk schrieb am 18. Juni 2010 um 02:52 - Permalink

      “‘Zieht den Bayern die Lederhosen aus!’, ‘Hipp Hipp Hurra, Borussia!’ oder ‘Wir lieben dicke Titten und den Suff ? wir fahren dreimal täglich in den Puff!’ sind aus der deutschen Hochkultur nicht mehr wegzudenken. Wie sollen diese Botschaften urdeutscher Kreativität nun aber international vernommen werden, wenn sie im monotonen Vuvuzela-Gedröhn untergehen?”

      Die ersten beiden Lieder sind allerdings auf bestimmte Clubs bezogen und bleiben sicher zuhause. Daher besser: “Wie sollen solche Botschaften…”.

    264. Hannes schrieb am 18. Juni 2010 um 08:34 - Permalink

      Sry, aber es geht hier nicht um irgendwelche konkreten Lieder die ich als Fan verstehen möchte. Es geht darum, dass die Emotionen des Publikums sich auf Spieler und Zuschauer übertragen etc.
      Das sich die nicht Fussballfans darüber Lustig machen ist schon klar. Aber bitte werft dem normalen Fussballfan nicht gleich Blödheit vor, wenn er der Stimmung im Stadion eine Bedeutung zumisst und er vom Einheitston des Vuvuzela Orchesters gelangweilt ist.

    265. Wolf schrieb am 18. Juni 2010 um 12:19 - Permalink

      @ noname

      “Sie sollten vielleicht mal etwas genauer nachforschen, als nur wikipedia zu konsultieren.”

      Zugegeben, Wiki lag halt gerade sehr nahe (sitze ja eh am PC, zwar habe ich auch andere Lexika zuhause, doch da hätte ich ja aufstehen müssen…)

      Leider haben Sie völlig Recht, dass der Begriff “Neger” von sehr vielen (besonders üblen) Menschen äußerst negativ benutzt wurde – und nicht nur (völlig neutral) “Schwarze” meinten.

      Tatsache ist aber auch, dass sehr viele Menschen in Deutschland diesen Begriff jahrelang in nicht abwertender Weise benutzt haben: Stichwort Negerkuss. In meiner Kindheit war diese Bezeichnung völlig üblich und es müssen Tausende im Lande gewesen sein, die so gesprochen haben.
      Warum ich dies erwähne? Ganz einfach, der Vollständigkeit halber – dass es halt nicht eben nur die eine (schreckliche) Wirklichkeit gab, sondern auch noch andere (völlig harmlose) Wirklichkeiten, die nun auch Teil der Geschichte sind.
      Ich halte nicht wirklich an diesen Begriff fest, möchte aber darauf hinweisen, dass es durchaus Bürger gibt, die auch heute noch gelegentlich vom “Neger” sprechen, aber ganz bestimmt keine Rassisten sind! Mir ist es wichtig, genau darauf hinzuweisen, weil diese Rassismuskeulen oft genug völlig harmlose Leute treffen. Und das soll ja eigentlich nicht Sinn der Sache sein, oder?

    266. Tech-o-matic schrieb am 18. Juni 2010 um 14:10 - Permalink

      @261: DerFleischermeister

      Ich lasse dir ja deine Freude. Ich hab doch auch extra geschrieben, dass Fussballsuperevents bei weitem nicht die einzige Möglichkeit sind, um sich als gesellschaftliches Wesen zu amüsieren. Also kein Grund gleich giftig zu werden :P
      Und gleich zu unterstellen, mangelnde Fussballbegeisterung zeuge von was quasipathologischem … tsss (Hmm, Warum kommt mir nur gerade jetzt das Wort “Fussballnazi” in den Kopf ?)

      Was die Tröten angeht, ist mir die derzeitige Situation eigentlich in bestimmer Weise sogar recht angenehm. Durch die “Kontroverse” um dieses Spielzeug scheint der Gebrauch jenes hierzulande doch sehr unbeliebt. Und deshalb bleibt wohl eine Lärmbelästigung in meinem Wohnumfeld (vorerst) wenigstens dadurch aus. Also liebe Stadionbesucher: Schön kräftig weitertröten!

      ( Wobei die ARD das Problem wohl leider mittlerweile “technisch” angeht:
      http://www.dradio.de/kulturnachrichten/2010061811/5/ )

    267. Timpus schrieb am 18. Juni 2010 um 19:32 - Permalink

      Klasse Artikel, Spiegelfechter !

      Nicht nur die Finger in die Wunden gelegt, sondern auch noch mit treffenden Spitzen ordentlich drin rumgebohrt. Muß ein riesen Spaß gewesen sein, an dem Text zu arbeiten.

      Aber viele der Kommentare sind selbst hier so dermaßen bloßstellend, daß man bei der Vorstellung, wie viele der gern genannten “normalen Fans” es wohl im echten Bevölkerungsschnitt geben mag, Gänsehaut bekommen kann.
      Vielleicht wäre es das Vernünftigste, wenn “die beste aller Mannschaften” schon vor Erreichen des Viertelfinales wieder nach Hause fahren dürfte. Lieber innere als äußere Reichsparteitage !
      Andererseits würde damit nur wieder im Dunklen verbleiben, was besser zum Austrocknen ans Licht geholt werden muß.

      Sehe grade, daß es nebenan im Folterthread ja auch gleich richtig heftig zur Sache geht. Ich glaub, ich “häng’ auch schon mal die Uniform ‘raus”….

    268. Selle schrieb am 18. Juni 2010 um 19:45 - Permalink

      An alle Political Correctness und “fanatischen Fußballfans” und Uweseeler-Feinde:

      Steht einmal auf, zieht Euch Hose und Unterhose runter, spreizt leicht Eure Beine, beugt Euch vor. Nun zieht Ihr Eure Arschbacken etwas auseinander und greift mit einer Hand (kann man halt nur eine Backe ziehen, egal) vorsichtig zwischen Eure Arschbacken und sobald ihr etwas hartes, festes fühlt, greift bzw. umklammert diesen Gegenstand ganz doll. Nun Zähne zusammenbeißen und mit einem Ruck den Stock aus Eurem Arsch ziehen.
      Ihr könnt Euch wieder anziehen und hinsetzen. Die Satire und die Kommentare nochmals lesen und endlich einmal unbefangenen Spaß haben.
      Ach, werft den Stock weg, der verdirbt einem die Lebensfreude……;-)

      @Jens

      Danke für diese satire und die Kommentare. Die beste Unterhaltung seid langem, auch wenn einem hier so mancher sehr, sehr leid tut…….ich geh jetzt wieder Nergerküsse essen…….

    269. Hannes schrieb am 19. Juni 2010 um 02:07 - Permalink

      Ich habe mir hier auc einiges durchgelesen. und finde es recht traurig, wie sich pseudointellektuelle hier anmaßen sich über den gemeinen Fussballfan zu heben. In sofern verabschiede ich mich nun.
      Nicht ohne festzustellen, dass der Artikel zwar Diskussionstoff liefert. Dies abe auch die einzige Intention beim schreiben gewesen zu sein scheint.
      Hauptsache mal schön den eigenen Vorurteilen frönen, um sich dann scheinbar überlegen mit dem Verweis auf Glosse etc. über die Diskussion lustig zu machen.
      Fakt ist jedoch, dass der Rassismuss Vorwurf, von einigen u.a. Südafrikanern tatsächlich erhoben wird.
      Gerade dieses Lagerdenken und die daraus entstehende intolleranz ist meiner Ansicht der Nährboden von Rassismuss. Das nur nebenbei.

    270. caf schrieb am 19. Juni 2010 um 02:12 - Permalink

      es heisst toleranz, mit einem L verdammt noch mal…. hat eher wenig was mit herumtollen zu tun! mit “in blogs rumtrollen” aber schon ein bisschen ^^
      und das nächste mal, wenn ich sonem fussballfascho übern weg lauf, kriegt er von mir diesen satz an den kopf geknallt: “DU WEISST JA NICHT MAL WIE MAN TOLERANZ BUCHSTABIERT!” von dessen Bedeutung ganz zu schweigen…

    271. Timpus schrieb am 19. Juni 2010 um 05:47 - Permalink

      @ Hannes

      Fakt ist jedoch, dass der Rassismuss Vorwurf, von einigen u.a. Südafrikanern tatsächlich erhoben wird.

      Ne echt. Ham die das gemerkt ? Dürfen die das ?

      Fakt ist doch, daß der Spiegelfechter hier nur lachkrampferregend aufzeigt, was andernorts, z.B. bei BLÖD, “Deutschlands Leitpostille für Kultur und leise Töne”, in vollem Ernst gefordert wird.
      Aber wenn Du das nicht siehst, weiß ich auch nicht weiter. Mich wenigstens hats mehrmals fast vom Stuhl geschmissen.
      Lange hab ich meinen Favoriten suchen müssen. Jetzt hab ich ihn :

      Mens sana in corpore sano – Bekloppte kloppen sich natürlich gern

    272. Timpus schrieb am 19. Juni 2010 um 06:00 - Permalink

      @ caf

      ?DU WEISST JA NICHT MAL WIE MAN TOLERANZ BUCHSTABIERT!? von dessen Bedeutung ganz zu schweigen?

      Perfekter Schuss ins eigene Knie !

    273. Hannes schrieb am 19. Juni 2010 um 09:44 - Permalink

      @Hannes

      da ich hier, zwar sehr selten aber eben doch auch unter dem Namen Hannes etwas mitzuteilen hatte, möchte ich nur darauf hinweisen, dass es diesen Namen hier in den Kommentaren zweimal gibt. Entweder Sie wechseln ihren Namen oder ich, aber ich möchte nicht gerne mit Ihnen verwechselt werden.

    274. andy schrieb am 19. Juni 2010 um 12:32 - Permalink

      Canal + in Franreich sendet schon mit Vuvuzuelafilter!
      Soviel zur Vôlkerverstândigung!

    275. Hannes schrieb am 19. Juni 2010 um 12:35 - Permalink

      Antworte dann doch nochmal:
      Zitat:
      Fakt ist doch, daß der Spiegelfechter hier nur lachkrampferregend aufzeigt, was andernorts, z.B. bei BLÖD, ?Deutschlands Leitpostille für Kultur und leise Töne?, in vollem Ernst gefordert wird.

      Mich ärgert, wie schnell hier die Rassismusskeule geschwungen wird. Das artet bei manch einem zum direkten Reflex aus.
      Wie stark die Vorurteile gegen Fussballfans verankert sind zeigen doch die Kommentare zum Text deutlich.
      Bezweifelst du denn, dass für viele Fussballfans subjektiv etwas von der Atmosphäre fehlt? .
      Dieses subjektive Empfinden mit Rassismus gleich zu setzen ist schwachsinn.
      Die Tröten zum wohle der Stadionatmosphäre zu verbieten ist sicher nicht ganz abwiegig.
      Nun ist es sowieso nicht mehr möglich, da hinter dem Wunsch die Tröten zu verbannen gleich Rassismus vermutet wird.
      ich vermute sowieso, dass das Getröte halb so schlimm wäre, wenn man sich die ganze Aufregung darum geschenkt hätte^^.

    276. Timpus schrieb am 19. Juni 2010 um 15:07 - Permalink

      @ Hannes (der mit Ironiedefizit)

      Mich ärgert, wie schnell hier die Rassismusskeule geschwungen wird

      Falls Du so einige der Kommentare meinst; volle Zustimmung; aber doch nicht im Artikel selbst. Außerdem kennt die Seuche Rassismus viele Stoßrichtungen.
      Ich versuchs noch einmal so : Stell dir vor, Du seist Südafrikaner. Womöglich sogar ein schwarzer. Seit einiger Zeit verdienst Du richtig gut Gringogeld, indem Du den Anzug in den Schrank gehängt und seitdem auf Folklore machst wie viele andere Kumpels von Dir auch. Ihr hüpft also halbnackt mit bunten Rasseln und Bambusröckchen durch die Gegend, rollt wild mit den Augen und macht möglichst begeisterte Gesichter dazu. Und natürlich habt ihr einen Heidenspaß an dieser riesigen WM-Party.
      Falls Deine reale Umgebung Dir diese Vorstellung erschwert, schließ einfach Fenster und Vorhänge, dreh die Heizung auf höllisch, rauch was Gutes und zieh Dir mit Kopfhörern ne gute halbe Stunde afrikanische Rythmen rein und tanz dazu.
      Wenn Du dann im quirligen Township angekommen bist, den Duft der Savanne noch in der Nase, und auf dem Weg zum heutigen Shooting den spielenden und tröötenden Kindern zulachst, dreh den Sound auf Background und lies den Artikel langsam noch einmal.
      Wenn das alles nicht helfen sollte, gibts nur noch die Radikalkur, der kalte Entzug sozusagen : mindestens 1 Woche, aber auf jeden Fall bis zum Abklingen des Leidens täglich die Bildzeitung kaufen und komplett durchlesen. Danach 1-2 Stunden Kommentare auf BildOnline lesen. Unterstützend die nächsten WM-Spiele in einschlägigen Kneipen kucken. Dann müßtest Du das Gröbste hinter Dir gelassen haben.

      Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.
      Übrigens : Ich mag Fußball und bin ziemlich lärmempfindlich.

    277. caf schrieb am 19. Juni 2010 um 15:33 - Permalink

      @ Timpus

      Perfekter Schuss ins eigene Knie !

      und? tuts arg weh? :-)

    278. Timpus schrieb am 19. Juni 2010 um 15:42 - Permalink

      @ caf

      und? tuts arg weh? :-)

      Ich seh zwar den Smiley, bin aber unsicher, wie er gemeint war.

      Tollerantz zu leben ist unabhängig vom Wissen um die korrekte Rechtschreibung !

    279. caf schrieb am 19. Juni 2010 um 15:54 - Permalink

      @ Timpus

      also es war doch offensichtlich extra so überzogen ausgedrückt und ich hab meinen beitrag ja auch mehr als witz gemeint, obwohl da natürlich auch etwas wahres drinsteckt, weil das bedeutende Wort Toleranz hier in den Kommentaren mittlerweile 7x mit zwei L geschrieben wurde und ich alle gelesen hab und es mich nervt…

      außerdem war ich auch sturzbetrunken, als ich das schrieb – und fussball schau ich übrigens auch gern mit freunden ab und zu. Aber man kann natürlich alles verstehen wie man will. Die die nur nach Kritikpunkten suchen, die finden sie auch…

    280. Timpus schrieb am 19. Juni 2010 um 16:59 - Permalink

      @ caf

      Alles klar, jetzt hab ichs verstanden.

      Toleranz nur 7 mal mit Doppel – L ? Dann kannst Du nicht alle gelesen haben. ;-)

      Außerdem waren viele Posts, die ich gelesen hatte, völlig ironiebefreit, bierernst und auf Krawall gebürstet. Und dies ist immerhin eine Glosse.
      Hatte ich bei Deinem also fehlgeschlossen.

      Apropos : Hannes hat sich garnicht mehr gemeldet. Ob der schon am grooven ist ?

    281. gunthers schrieb am 20. Juni 2010 um 20:39 - Permalink

      Ich für meinen Teil freu mich schon auf den hoffentlich inbrünstigen VuVu-Einsatz bei der nächsten Nazi-Demo:
      “Hier marchiert der nationale Wi – bzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz….”

    282. Shmoo schrieb am 23. Juni 2010 um 09:33 - Permalink

      bin fuer mehr vuvuzelas.
      und besseren rasen: http://zine.fm/vuvu/

    283. andreas_fecke schrieb am 23. Juni 2010 um 09:52 - Permalink

      Sehr guter schwarzhumoriger Artikel. Zynisch? Sarkastisch?

      Stellt ein TV-Moderator einem armen arbeitslosen Talkgast eine Dose Katzenfutter auf den Salontisch und sagt “Lecker lecker, das Sonntagsessen”.
      Das ist Zynismus, es ist gnadenloser bitterer Humor von oben nach unten, vom Starken dem Schwachen gegenüber.

      Stellt derselbe arme Arbeitslose in derselben Show dieselbe Dose auf denselben Tisch und sagt “Lecker lecker, das Sonntagsessen”, dann ist das Sarkasmus, der bittere defensive Humor von unten gegen oben.

      Was, bitte schön, ist denn aber

      “der Afrikaner als solcher” ?

      Doppelte Ironie kann sich in sich selbst auflösen, und was bleibt, nimmt jeder so mit, wie es geschrieben steht.

    284. wsmpfh schrieb am 24. Juni 2010 um 16:07 - Permalink

      Sehr schwacher Artikel. Die Vuvus nerven einfach, fertig.
      Jetzt irgendwelche Zusammenhänge mit ostdeutschem Fußball, Bier trinken, Innenstädte verwüsten, der Bildzeitung und latentem Rassismus zu konstruieren, wo keine Zusammenhänge sind, ist einfach nur pseudo-intellektuelles Gelaber.

    285. Dexter schrieb am 24. Juni 2010 um 19:56 - Permalink

      @wsmpfh:
      Du hättest dich auch kürzer fassen können. Ein simples “Ich raffs nicht” hätte es auch getan.

    286. Christoph Rohde schrieb am 25. Juni 2010 um 18:12 - Permalink

      Mutiger Artikel, der die Wahrheit sagt über den fußballerischen Gutmenschen-Tourismus. Wenigstens hat sich der Schlechtmensch in Afrika erfolgreich geoutet und wurde glatt nach Hause geschickt…

    287. Stefan W. schrieb am 2. Juli 2010 um 01:33 - Permalink

      Don’t you call me Neger – für all die, die meinen, man dürfe arglos ‘Neger’ sagen, wenn man es nicht abwertend meint, sondern schlicht im Sinne von ‘Schwarz’:
      Don’t you call me Neger

      Von mir aus bezeichnet mich als PC – ich habe den Begriff immer so verstanden, dass er diejenigen bezeichnet, die stur oder brav einer Doktrin folgen, aber nicht wissen wieso – also Opportunisten vom Schlage “Autobahnen geht gar nicht”.

      Satire und Ironie sind mir willkommen – alleine die Behauptung macht noch keine. Ich sehe nicht, inwiefern das Wort ‘Neger’ die Vuvuzelakritik zuspitzt – das tut es meines Erachtens nicht, sondern bringt ohne Anlass eine andere Note in die Diskussion, die da vorher gar nicht war. Man baut einen Popanz auf, um sich als Kämpfer für die gerechte Sache zu inszenieren. Applaus!

      Was die Vuvuzelas betrifft: Ich begrüße sie als etwas neues, auch wenn ich vielen Kritikpunkten recht gebe. Zur WM mache ich beim Vuvuzelawahn mit, und danach ebbt es, hoffe ich, ab.

      In einem Fernsehbeitrag – ich meine es war 3sat: Kulturzeit – wurde behauptet, die Vuvuzelas gingen auf eine Algenart zurück, die an die Küste gespült werden und dort austrockenen, und – allerdings gebogene – Röhren bilden, in die man so reintrötet wie in die glatten und geraden Plasteröhren.

      @255 Plastikkasper: Ich schließe mich an.


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