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  • Trainersuche bei den Roten

    geschrieben am 14. März 2008 von Spiegelfechter

    Kurt Beck, der beliebte Teamchef der ?Roten?, leidet unter chronischem Misserfolg. In seiner Amtszeit rutschten die ?Roten? von einem soliden UEFA-Cup Rang in die abstiegsbedrohte Region des unteren Mittelfelds ab. Kritiker bemängeln vor allem seine Strategie, das Spiel in der Offensive zu sehr von der Mitte auf den linken Flügel abdriften zu lassen. Ihnen wäre die Fokussierung auf eine solide Abwehr mit einem starken rechten Mittelfeld lieber. Zu diesen Kritikern gehören auch die einflussreichen Sportjournalisten von BILD und SPIEGEL, die den sympathischen Pfälzer auf ihrer Abschussliste haben.

    Deutschland, das Land der 80 Millionen Bundestrainer, weiß natürlich alles besser als Beck. Harte Zeiten für den liebenswürdigen Übungsleiter aus Mainz. Dabei hatte er es auch nicht einfach. Sein Vorgänger hinterließ große Fußstapfen ? zu groß für Beck. Gerd Schröder (Spitzname ?Acker?) war ein moderner Trainer, der sich viel vom Handwerk des legendären britischen Coachs Tony Blair abschaute. Er brachte das Spielsystem der ?Neuen Mitte? nach Deutschland und wurde damit zweimal deutscher Meister. Bei den Fans und Vereinsmitgliedern der ?Roten? war der elegante Niedersachse, der stets im adretten Brioni-Anzug auf der Trainerbank Platz nahm und teuere kubanische Zigarren bevorzugte, allerdings nie sonderlich beliebt.

    Schröder brach mit alten Traditionen. Er strickte das gesamte Spielsystem der ?Roten? um. Waren sie doch seit Ewigkeiten für ihre offensive Spielweise über links bekannt und beliebt, so ließ Schröder durch die Mitte spielen und machte in der Defensive selbst vor Spielzügen über rechts außen nicht halt. Das nahm ihm das Publikum krumm. Endgültig überspannte er den Bogen, als er die beliebten Stehplätze im Deutschland-Stadion abreißen ließ und durch teure überdachte Tribünen und VIP-Logen hinter Panzerglas ersetzen ließ. Dieses neue Vereinskonzept, von Schröder ?Agenda 2010? getauft, ließ die treuen alten Fans im Regen stehen, da sie sich keine Karten mehr leisten konnten. Der traditionsreiche ?Malocherklub? wurde zum modernen ?Profit-Center?, das eng mit Sponsoren aus der Wirtschaft kooperierte.

    Seit Schröders Sündenfall sind mittlerweile fünf Jahre vergangen und seit drei Jahren bleibt der Erfolg bei den ?Roten? aus. Eine seelenlose Söldnertruppe sei dies, so die Fans. Einige Spieler, wie der flexible Mittelfeldregisseur Sigmar Gabriel (Spitzname ?Marzipanschweinchen?) sind offensichtlich in schlechter konditioneller Verfassung, andere, wie die viel gelobte Mitte-Rechts Achse Steinbrück-Steinmeier, wirken fad, uninspiriert und ohne Esprit. Beck schafft es offensichtlich nicht mehr, seine Mannschaft zu motivieren und ihr neue Impulse zu geben. Fehleinkäufe, wie die talentfreie Offensivkraft Hubertus Heil, die nur noch in der Defensive eingesetzt wird, und der farblose Olaf Scholz, werden ebenfalls Beck zu Last gelegt. Von den Fans wird nun gefordert, den Linksaussen “Wowi” zum Kapitän zu machen – er versteht sich hervorragend in Manndeckung und ist erfahren im Spiel über den linken Flügel.

    Nach der deutlichen Niederlage gegen die ?Schwarzen? in Hamburg und einem denkwürdigem Spiel in Hessen, bei dem der Sieg durch taktische Fehler in letzter Minute noch verschenkt wurde, wackelt der Stuhl des drolligen Pfälzers Beck. Auf die Frage, wer sein Nachfolger werden könnte, wissen allerdings weder die traditionalistischen Fans noch die Sponsoren und die Medien eine gescheite Antwort. Jahrelang hat man die Nachwuchsarbeit schleifen lassen, so dass sich aus den eigenen Reihen kein Nachfolger aufdrängen würde. Die goldenen Zeiten, als die ?Roten? Erfolge feiern konnten, verblassen angesichts der trüben Gegenwart immer mehr. Namen ehemaliger Trainergrößen, wie Friedrich ?Fritze? Ebert, Hans-Jochen ?Jupp? Vogel, Johannes ?Hennes? Rau oder der des legendären Herbert Frahm (genannt ?Willy? Brandt), schmücken nur noch die Pokale im Trophäenraum der ?Roten?.

    Der weitere Niedergang der Roten scheint unvermeidlich zu sein. Was macht eigentlich Willi Entenmann?

    Jens Berger

    Update: Die Roten in Bildern:

    Bildnachweis: Alle Montage Spiegelfechter (CC)

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    Kurt Beck, der beliebte Teamchef der ?Roten?, leidet unter chronischem Misserfolg. In seiner Amtszeit rutschten die ?Roten? von einem soliden UEFA-Cup Rang in die abstiegsbedrohte Region des unteren Mittelfelds ab. Kritiker bemängeln vor allem seine Strategie, das Spiel in der Offensive zu sehr von der Mitte auf den linken Flügel abdriften zu lassen. ...
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    40 Kommentare:

    1. Jochen Hoff schrieb am 14. März 2008 at 14:14 - Permalink

      Seitdem ich weiß was Wilhelm Entenmann und seine Freunde so treiben, weiß ich nicht ob ich noch wissen will was Willi Entenmann treibt. http://radio-muezzin.schoggo-tv.de/
      Ich werde so ungern enttäuscht.

      Da habe ich es bei der SPD besser die kann mich nicht mehr enttäuschen. Das hat sich längst erledigt und die Wunde tut auch kaum noch weh. Nur manchmal, da möchte man heulen.

      http://www.duckhome.de/tb/pages/freund.html

      Ob die sprechende Hecke aus Mainz wackelt ist nicht mehr wichtig. Wenn ich zwei Nullen an eine Zimmertür schraube, dann ist es egal welche Null vorne steht. Das ist das schöne mit den Nullen von der SPD, sie lassen sich beliebig aneinanderreihen, multiplizieren, addieren, subtrahieren und teilen. Das Ergebnis bleibt immer Null. Deshalb freuen wir uns ja über die Linke. Die hat nach vielen Nullen hinter dem Komma da wenigstens noch eine Zahl größer Null.

      Ein Hauch von Hoffnung, aber nur ein sehr zarter Hauch.

      Es bleibt zum heulen.

    2. Spiegelfechter schrieb am 14. März 2008 at 14:24 - Permalink

      @Jochen Hoff

      Ne, Willy Entenmann ist/war ein echter Fußballtrainer und als solcher ein Unikum – farblos, witzlos, langweilig und chronisch erfolglos. Der gute Mann wurde irgendwie immer gefeuert … seitdem gab es in meinem alten Freundeskreis immer das geflügelte Wort “Was macht eigentlich Willi Entenmann”, wenn irgendwas mal wieder in die Hose ging ;-)

    3. Jochen Hoff schrieb am 14. März 2008 at 14:48 - Permalink

      Das gilt für beide. Da ich den einen kannte, dachte ich zunächst der andere sei derselbe, was er aber zum Glück wohl nicht ist.

      Bei uns hieß auch immer, wohl bei Entenmann trainiert, wenn irgendwas mit Schwung vor die Wand ging.

    4. Fragezeichner schrieb am 14. März 2008 at 14:55 - Permalink

      Eine gelungene, echte Spiegelfechterei! Die SPD wäre wohl die erste Fussball-Mannschaft, in der die Verteidiger die eigenen Stürmer foulen und Platzverweis gegen sich selbst fordern.

    5. Frank Schenk schrieb am 14. März 2008 at 15:17 - Permalink

      Brilliant Jens, auch die Ergänzung von Fragezeichner ist gut!

      gruß, Frank

    6. Schwitzig schrieb am 14. März 2008 at 15:28 - Permalink

      @SF Danke für das Schmunzeln :-)

      Und hier noch ein Fehlerteufel (tolle Bedeutung/Umsetzung suboptimal):

      Deutschland, das Volk der 80 Millionen Bundestrainer weiß natürlich alles besser als Beck.

      Richtig:
      Deutschland, das _Land_ der 80 Millionen Bundestrainer weiß natürlich alles besser als Beck.

      :-)

      Und, Jens … ” Ihnen währe die Fokussierung” … ähem, das “h” tut da schon ein wenig weh :-).

    7. Spiegelfechter schrieb am 14. März 2008 at 15:44 - Permalink

      @Schwitzig

      Iiiek – meine alte Duddeligkeit ;-)

      Danke

    8. Armin schrieb am 14. März 2008 at 15:52 - Permalink

      Nicht immer den Hubertus Heil unterschätzen! Und Beck aus dem Amt zu schreiben, wird auch BILD und SPIEGEL nicht leicht fallen. Der kommt aus einem Bundesland, aus dem auch schon ein anderer großer “Aussitzer” kam.
      Steinmeier und Steinbrück werden sowieso bald verkauft, denn mit dem Seeheimer-Kreis als alleiniger Basis kommt die SPD nie aus den Abstiegsrängen.
      Also, nicht immer die Provinz und die Provinziellen unterschätzen! Deutschland ist nunmal kein Metropolclub.

      Und nicht vergessen: die CDU ist vieles – aber nicht der FCB.

    9. Spiegelfechter schrieb am 14. März 2008 at 15:58 - Permalink

      @Armin

      Nun ja – Hubertus Heil bleibt ein ewiges Talent. Vielleicht ist er auch einfach nur auf der falschen Position eingesetzt. In der Defensive mag er seine Stärken haben, aber die Offensive liegt ihm einfach nicht. Außerdem leidet er, wie die komplette Mannschaft der Roten, unter chronischer Kopfballschwäche und kann das Spiel nicht lesen.

      Und nicht vergessen: die CDU ist vieles – aber nicht der FCB.

      Stimmt, das ist ja auch die CSU ;-)

    10. kojo schrieb am 14. März 2008 at 16:40 - Permalink

      Echt tolles Wortspiel: Wowi, der Manndecker

    11. Armin schrieb am 14. März 2008 at 16:40 - Permalink

      @ Spiegelfechter:

      Zum Glück ohne jedwede Zugangsberechtigung zur Champions League ;-)

      Außerdem leidet er, wie die komplette Mannschaft der Roten, unter chronischer Kopfballschwäche und kann das Spiel nicht lesen.

      Da wäre ich mir wirklich nicht so sicher. Der weiß schon, dass er den Kahn jetzt halt in neues Fahrwasser bringen muss. Wenn’s jetzt ordentlich wackelt aht das für den Ausgang des Spiels noch immer nichts zu bedeuten.
      Ich habe den Kerl jetzt schon eine ganze Weile betrachtet. Anfangs kam er mir auch wie so’ne Art Dieter Eilts ohne Talent vor. Aber mittlerweile galube ich, dass er sich schon noch als brauchbarer “Mittelfeldstratege” erweisen wird.
      Und die Union hat die 6er-Position schließlich gar nicht besetzt. Da gibt es nur wechselnde “Vorstopper”, die wegen ungelenker Blutgrätschen gerne mal vorzeitig das Feld verlassen müssen. Von Spielkultur keine Spur.

    12. Spiegelfechter schrieb am 14. März 2008 at 16:50 - Permalink

      @Armin

      Ich habe ihn vor ein paar Wochen mal live spielen sehen und war tatsächlich überrascht. Er hatte durchaus ein gewisses Feuer in sich und konnte es auf das Spielfeld transportieren. Dennoch fehlt ihm der Esprit für die großen Spiele. Er ist für mich eher ein Schlaudraff, der in der Provinz glänzt, aber im großen Umfeld untergeht. Die “Roten” bräuchten eher einen Effenberg – unkonventionell, genial und nicht angepasst ;-)

    13. otti schrieb am 14. März 2008 at 16:54 - Permalink

      Die Roten sind Leute, die auch beim größten Bullshit (Mehrwertsteuererhöhung) nicht rot werden, die abgestraft gehören, bis sie schwarz werden, die in Zukunft einfach ob ihrer politischen Überflüssigkeit nur noch blau machen sollten.
      Die Linke, das ist die echte Rote (mit zwei Zipfeln?).
      Mahlzeit!

    14. Dr. Dean schrieb am 14. März 2008 at 16:59 - Permalink

      Vielleicht sollten sie über Spielerkäufe nachdenken. Der beste Trainer hilft nichts, wenn für die Spieler der Ball ein Feind ist. Ich glaube, was sie zunächst bräuchten, das wäre sowas wie ein dribbelstarker technisch beschlagener Jesuite, der auch mal einen Ball reinmachen kann.

    15. Armin schrieb am 14. März 2008 at 17:06 - Permalink

      @ Spiegelfechter:

      Ihhhhhhhh!!!!!! Also das ist jetzt wirklich indiskutabel. Ihren Effenberg hatten sie doch schon mit Schrödi (als Spielertrainer). Und wenn sie schon keinen guten Techniker und Regisseur finden (gibt’s in diesem Land wohl leider nicht), dann müssen sie ihren – zugegeben etwas formschwankenden – defensiven Mittelfeldler gefälligst mit einem Abwehrmann à la Berti Vogts kombinieren. Mit einer guten Abwehr und einem lausigen Sturm kann man durchaus oben mitspielen. Manchmal hilft ja auch der Zufall.

    16. Spiegelfechter schrieb am 14. März 2008 at 17:14 - Permalink

      @Armin

      OK, Schröders “suboptimaler” Auftritt in der Elefantenrunde hatte schon was von Effenbergs Stinkefinger – ausgewechselt wurden beide nicht gerne.

      Deine Idee des sozialdemokratischen Cattenacios wird wohl an dem Medien scheitern. Erfolg in den Medien haben meist nur offensive Teams. Nun ja, vielleicht finden die “Roten” ja ein junges Talent aus Brasilien.

      btw: Es ist gut zu erfahren, dass der Andy Möller der “Gelben” heute was auf den Deckel bekommen hat. ;-)

    17. Dr. Dean schrieb am 14. März 2008 at 17:25 - Permalink

      Zur Zeit ist es doch so, dass die Verteidung (Seeheimerkreis = Konservative) und das Mittelfeld (Netzwerker = moderate Neoliberale) eher die Bälle direkt zum Gegner spielen, als aucn nur einen guten Pass in die Tiefe oder eine Flanke zu bewerkstelligen.

      Wenn zwei Drittel Deiner Mannschaft heimlich den Gegner bewundern, kannst Du nicht gewinnen.

    18. Armin schrieb am 14. März 2008 at 17:33 - Permalink

      Das würde erklären, was in der Mannschaftbesprechung so schief gelaufen ist… Der Seeheimer-Kreis ist eben nicht die Abwehr. Die sollen in der Offensive über rechts “abstauben”. Wenn sich Offensivleute in den eigenen Strafraum verirren geht das selten gut ;-)
      Das halbrechte Mittelfeld (die Stones das Geröll) ist ein Totalausfall, da stimme ich allen Vorrednern zu.

    19. Jochen Hoff schrieb am 14. März 2008 at 17:51 - Permalink

      @ Dr. Dean

      Die gewinnen doch wenn sie dem Gegner zuspielen. Sie stehen doch auf der gleichen Gehaltsliste.

      Das ist ja das Problem. Wenn fast alle Spieler direkt vom gegnerischen Sponsor bezahlt werden, kommt so richtig kein Spiel mehr auf.

    20. Armin schrieb am 14. März 2008 at 17:51 - Permalink

      Sollte ich mich hier mittlerweile auch schon zur Persona non grata entwickelt haben – ein kurzer Nachtrag:

      Der Cattenacio könnte deshalb klappen, weil wir in Deutschland politisch immer noch mit dem Zwei-Punkte-System spielen. Ansonsten wäre die FDP damals ja wirklich bei 18 Prozent gelandet ;-)

      P.S.: Wowereit gefällt mir.

    21. Spiegelfechter schrieb am 14. März 2008 at 17:56 - Permalink

      @Armin

      Solle ich mich hier mittlerweile auch schon zur Persona non grata entwickelt habe

      Iwo ;-)
      Du hast nur einen Begriff der “Vorsicht Spam Liste” benutzt (strong in Tags) – der richtige HTML-Tag ist (b)(/b) – natürlich mit eckigen Klammern ;-)
      Den Strong-Tag benutzten meist die Spammer.

    22. Armin schrieb am 14. März 2008 at 17:59 - Permalink

      ‘tschulligung. Ich komm’ immer durcheinander in Blogs ist die “reine Lehre” ja nicht selbstverständlich.

    23. Dr. Dean schrieb am 14. März 2008 at 18:36 - Permalink

      Das Stichwort “Projekt 18″ ist bereits gefallen. Es scheint ein realistisches Ziel zu sein: Für die Sozialdemokratie Rang 18 in der Tabelle. Weiß eigentlich jemand genau, für wen Johannes “Balla” Kahrs spielt und wieviel Ablöse der bringen würde?

    24. Spiegelfechter schrieb am 14. März 2008 at 18:49 - Permalink

      @Dr. Dean

      Die Amateurmannschaft der “Roten” in Sachsen würde von 18% träumen – dort droht eher der Abstieg, wenn sie keine 5 Punkte holen.

      Kahrs wurde neulich in einem kroatischen Sportwettbüro gesehen – wer weiß, was er da gemacht hat. Gerüchten zu Folge hat er auch einen neuen Plasmafernseher ;-)

    25. Armin schrieb am 14. März 2008 at 18:54 - Permalink

      @Dr. Dean:

      Die Sache mit Kahrs erklärt ein kurzer Blick in seinen Lebenslauf. Als Abkömmling zweier Sozis und dann noch homosexuell – die strammen Burschen in der JU hätten ihn krankenhausreif geschlagen…
      In Folge der von-Beustschen-Entspannung (nur noch fiese Moslems haben was gegen Schwule) und dem Metzger-Urteil wird der in Kürze ablösefrei wechseln.

    26. Spiegelfechter schrieb am 14. März 2008 at 19:38 - Permalink

      @all

      Ich habe den Artikel durch drei (mE gut gelungene) Montagen ergänzt ;-)

    27. misterL schrieb am 14. März 2008 at 20:42 - Permalink

      Derzeit ist doch eher Frauenfussball ein Thema. Die WM vor der Türe im eigenen Lande, da wird sicherlich etwas für die ?PD-Damenriege möglich sein. Ausserdem Frau vs. Frau bei den Wahlen. Man darf mir ja Frauenfeindlichkeit vorwerfen, aber eine etwas hübschere und jüngere als Frau Merkel könnte da doch einfach als solches schon Punkten. Die Inhalte auf sozial und modern zugeschnitten.

      Vielleicht Frau Ypsilanti nach einer längeren, internen Klausur der ?PD…. *flöt* ;-)

    28. Armin schrieb am 14. März 2008 at 21:06 - Permalink

      Beck hat ja für’s Frauenteam gerade erst eine Neuverpflichtung präsentiert.
      Aber so im Allgemeinen interessiert sich die SPD nicht sonderlich für Frauenfußball. Mit Heide Simonis und Renate Schmidt hätten die in der Vergangenheit ja schon zwei Spielführerinnen haben können…

      “Hätten” das große Wort der SPD!

    29. Michael Kostic schrieb am 14. März 2008 at 21:38 - Permalink

      @Spiegelfechter:

      Yep, die sind funny :-)

      Gruß

    30. Konfusius schrieb am 14. März 2008 at 22:46 - Permalink

      Kurtchen ist kein Fußballtrainer sondern Politiker. Der weiß auch ganz genau, der SPD wird öffentlich anders auf die Finger geschaut und gehaut (ich weiß) als der CDU. Da ist das Vergessen schneller, bzw. man erwartet nichts anderes als das, was sie machen. Bei der SPD scheint immer noch Hoffnung im Spiel zu sein. Vergesst es.

    31. flatter schrieb am 15. März 2008 at 00:16 - Permalink

      “Sein Vorgänger hinterließ große Fußstapfen ”
      Da hast du nonchalant die beiden Interimstrainer unterschlagen. Und sind sie nicht ohnehin alle Nachfolger des großen Willy? Ich betrachte den ersten Kurt nach Schumacher übrigens als dicken Pfälzer, insofern Nachfolger des dicken Pfälzers. Und deren Motto ist bekanntlich “Isch geh net”. Sogar dünne Pfälzer wie Jürgen Klopp halten sich inzwischen daran.
      Wir freuen uns also auf die nächste Saison, und dem echten Fan ist’s auch egal, in welcher Liga.

    32. Spiegelfechter schrieb am 15. März 2008 at 02:27 - Permalink

      @Flatter

      Nun ja, die Interimslösung kam ja aus dem eigenen Amateuerbereich – das zählt ja nicht offiziell ;-)

    33. Uwe schrieb am 15. März 2008 at 09:35 - Permalink

      “Those were the days my friend”, wenn ich mal kleinkariert sein darf.

    34. Michael schrieb am 15. März 2008 at 11:51 - Permalink

      Deine Bilder sind klasse! Vor allem der Gerhard hat es mir angetan :D

      Gruß

    35. Spiegelfechter schrieb am 15. März 2008 at 12:52 - Permalink

      @Uwe

      Yep ;-)

    36. nemetico schrieb am 16. März 2008 at 03:54 - Permalink

      Lieber Jens,

      ich bin ja nun wirklich kein Anhänger der SPD, noch nicht einmal ihr Wähler, aber ich war verblüfft, folgenden Satz in deiner Glosse zu lesen:

      “Nach der deutlichen Niederlage gegen die ?Schwarzen? in Hamburg und einem denkwürdigem Spiel in Hessen, bei dem der Sieg durch taktische Fehler in letzter Minute noch verschenkt wurde, wackelt der Stuhl des drolligen Pfälzers Beck.”

      War das jetzt eine Anpassung an die “Sprachregelung” der einflussreichen Sportjournalisten von BILD und SPIEGEL oder Bestandtteil der Satire?

      Schon merkwürdig und staunenswert, daß eine Partei wie die SPD, die etwa in Hamburg bei geschrumpfter Wahlbeteiligung absolut an Stimmen dazugewinnt (und das noch in Anbetracht der Konkurrenz durch die Linkspartei) medial zum Wahlverlierer deklariert wird. Von den vertuschten geradezu katastrophalen Stimmenverlusten (absolut!) auch in Hamburg für die CDU ganz zu schweigen.

      Da wird ja wohl unter Aufbietung aller Mittel von den einflussreichen Sportjournalisten von BILD und SPIEGEL ein X für ein U vorgemacht und ein Reh zu Pferd erklärt.

    37. dot tilde dot schrieb am 17. März 2008 at 12:29 - Permalink

      ich muss gestehen, dass ich manchmal gar nicht lese, sondern mir nur deine montagen angucke, jens.

      .~.

    38. Jörg Friedrich schrieb am 17. März 2008 at 15:34 - Permalink

      Schöne Glosse, schöne Bilder. Nur eine Korrektur ist nötig: es sind nur 40 Mio Bundestrainer in Deutschland, genauer gesagt, nur 39.999.999, denn ich bin natürlich die Ausnahme.


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