Rechtspopulisten unter sich

31. März 2008 von Spiegelfechter - Drucken

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders lebt von Selbstdarstellung und Provokation. Ins niederländische Parlament kam der wasserstoffgefärbte Rechtsaußen durch billigen Populismus, Xenophobie und eine undifferenzierte radikale Islamkritik, wie sie auch in Deutschland en vouge ist. Wilders Meisterstück war die Ankündigung, einen „Film“ zu drehen, der belegen soll, dass Islam und Koran faschistisch seien und daher in den Niederlanden verboten werden müssten – Wilders ceterum censeo.

Nachdem Wilders kalkulierte Provokation im Vorfeld ihren Höhepunkt erreicht hatte, verpuffte sie mit der Veröffentlichung des dilettantischen Machwerks, das die Financial Times Deutschland ein „stümperhaftes Bastelwerk eines Hobbyfilmemachers“ nennt. Dennoch hat Wilders genau das erreicht, was er wollte – ihm ging es ja nicht darum, niederländische Botschaften in der arabischen Welt brennen zu sehen. Hätte er das gewollt, hätte er den Film provokanter gestaltet. Wilders wollte Werbung in eigener Sache machen, indem er sich als „mutigen“ Kritiker präsentiert, der offenen Auges dem Feind ins Angesicht schaut und die gesellschaftliche Doppelmoral bloßstellt.

Islamismus ist ein Problem – allerdings ist er vor allem ein Problem für die arabische Welt. Im Westen wird Islamismus dafür instrumentalisiert, immer neue Sicherheitsgesetze zu verabschieden, die die Verfassung und die Bürgerrechte aushöhlen, von politischen Fehlern abzulenken und eine expansive und militärische Außenpolitik betreiben zu können. Die Profiteure des Islamismus sind nicht etwa die Muslime, sondern autoritäre Sicherheitspolitiker, außenpolitische Falken, christliche Kulturkämpfer und Gegner einer offenen Gesellschaft.

Es steht außer Frage, dass es unter einigen muslimischen Migranten anachronistische Vorstellungen von Werten wie Familienehre, Gleichberechtigung, persönlicher Freiheit und Gewalt in der Familie gibt. Meist resultieren diese Probleme aus kulturellen und nicht aus religiösen Vorstellungen und sind ein Anzeichen von geringer Bildung. Migranten aus dem arabischen Kulturraum per se ablehnen zu wollen und die Religion Islam verbieten zu wollen, ist ganz sicher keine Antwort auf diese Probleme, sondern billigster Populismus, der auf dem Rücken der Schwachen der Gesellschaft ausgetragen wird. Keine Toleranz der Intoleranz – egal ob sie aus patriachalischen arabischen Stammeskulturen oder aus der reaktionären kulturchauvinistischen europäischen Mitte kommt. Hassprediger wie Wilders verbreiten Intoleranz und machen sich der gleichen Verbrechen schuldig, wie ihre islamistischen Pendants, mit denen sie in populistischer Symbiose leben. Die Machart von Wilders Pamphlet erinnert auch in frappanter Weise den Islamistenvideos und die inhaltliche Aussage ist ähnlich undifferenziert, plump und hetzerisch.

Wilders ist jemand, der provoziert und diffamiert. Er versteht es, Ängste zu schüren, Fragen zu stellen - auf die er aber selbst keine Antwort weiß. Er sagt einfach: Die Muslime sind alle potentielle Mörder, wir dürfen keine mehr ins Land lassen, wir müssen den Koran verbieten. Das ist billigster Populismus. Doch damit kommt er jeden Tag in die Schlagzeilen. Obwohl er ein stocksteifer Typ ist, der seinen Text runterleiert und der wegen seines gegelten, wasserstoffblondierten Haares “Mozart” genannt wird. Aber der Mann ist auch geschickt: Er haut Parolen raus und dann taucht er ab. Politik und Medien stürzen sich auf seine Zitate und diskutieren sie tagelang. Nur er selbst ist nicht mehr da, er ist weg, gibt keine Interviews. Ein feiger Rechtspopulist, der den Dialog - insbesondere mit Muslimen - scheut.
Ludger Kazmierczak - WDR-Redakteur

Es mag kaum verwundern, dass gerade Henryk M. Broder, Wilders Bruder im Geiste, sich nun lautstark für den wasserstoffblonden Provokateur einsetzt. Der publizistische Rechtspopulist Broder echauffiert sich auf SPON über den Begriff „Rechtspopulismus“ und verteidigt Wilders als einen mutigen Kämpfer gegen die vermeintliche Feigheit des Westens. Broder vertritt die Position, der Begriff „Rechtspopulismus“ habe momentan Konjunktur und würde als politischer Kampfbegriff eingesetzt, um sich inhaltliche Auseinandersetzungen ersparen zu wollen. Das ist recht mutig formuliert - vor allem in Bezug auf Wilders. Dieser ist als Politiker bekannt, der sich nie einem Dialog stellt der nie inhaltliche Diskussionen führt und dem jeglicher Willen zur Differenzierung abhanden gekommen ist. Der islamische TV-Sender NMO hatte Wilders angeboten, seinen Film „Fitna“ auszustrahlen - Wilders lehnte ab, zu seinem kalkulierten Skandal gehörte nun einmal die provozierte Ablehnung und Ausgrenzung, auch wenn diese nur als solche empfunden wird. Von einer inhaltlichen Auseinandersetzung kann hier kaum die Rede sein, zumal Wilders Thesen kaum einer inhaltlichen Diskussion standhalten könnten. Aber genau dies ist die Masche von Rechtspopulisten, wie Broder und Wilders – man stellt sich nur all zu gerne als mutiges Opfer dar, dem das politische und das Medienestablishment böse mitspielen und mit dem sich niemand inhaltlich auseinanderzusetzen wagt.

Viele wollen sich inhaltlich mit Broder oder Wilders auseinandersetzen, nur scheuen diese die Diskussion, da sie ja bei einer differenzierten Betrachtung entzaubert werden könnten. Broder mokiert anhand des Beispiels Ton Buhrow, die vermeintlich „zentralgesteuerte“ Sprachregelung der Medien, die Wilders einen „Rechtspopulisten“ nennen – man kann die Medien für viele Sprachfehler kritisieren, aber man muss den Feind auch beim Namen nennen dürfen. Die Financial Times Deutschland nennt Wilders sogar einen Rechtsradikalen und die Tagesschau nennt ihn einen Rechtsausleger – Null Toleranz gegen Intoleranz.

Broder und Wilders sind auch keinesfalls mutig – sie scheuen die Diskussion und den Dialog und nehmen es wissend in Kauf, dass sie mit ihrer Fundamentalkritik (man könnte es auch Hetze nennen) eine ganze Bevölkerungsgruppe stigmatisieren. Nicht die Gesellschaft ist feige, sondern Rechtspopulisten wie Broder und Wilders. Sie sind das röhrende Breitschwert und nicht das lautlose Florett. Wenn Broder sich über eine feige Positionierung der Medien und über eine Unterdrückung vermeintlich mutiger Meinungen mokiert, so ist dies natürlich ein schlechter Witz, wenn er dies im Topartikel des größten deutschen Nachrichtenportals tut. Auch Wilders kann sich kaum über mangelndes Interesse beschweren – Google verzeichnet über eine Millionen Fundstellen, und dies sind sicher in den wenigsten Fällen die bedauernswerten unterdrückten Hetzerpublikationen á la PI.

Broder nennt Wilders einen „radikalen Liberalen“, dessen Forderungen „extrem unpopulär“ seien. Wie der Börne-Preisträger Broder auf die Idee kommt, einen Politiker, der sich bis dato ausschließlich damit hervorgetan hat, den Islam und den Koran verbieten zu wollen und Migranten am Zuzug zu hindern, als „liberal“ zu bezeichnen, wird wohl Broders Geheimnis bleiben. Der Etikettenschwindel „liberal“ ist bei rechtspopulistischen Parteien nicht eben neu – auch Haiders FPÖ und die Dansk Folkeparti treten unter „liberaler“ Flagge an, betreiben aber eine rechtspopulistische Politik. „Extrem unpopulär“ sind diese Themen ganz sicher auch nicht, wie Broders Auflagenzahlen und Wilders Klickrate beweisen – der Film soll bereits von jedem dritten Niederländer im Netz angeschaut worden sein.

Das Beste, was man gegen Populisten machen kann, ist, ihnen ihre Nahrung zu nehmen. Broder und Wilders benötigen den Eklat, wie die Luft zum Atmen. Wenn man ihnen gesellschaftlich mit mehr Gelassenheit entgegentritt und sie unaufgeregt entzaubert, verlieren sie ihre demagogischen Kräfte.

Jens Berger

Bildnachweis: Lifeleack, alle Montagen SPIEGELFECHTER (CC)

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Trackbacks:

  1. 1 · paxx:blog » Blog Archive » Klarer Blick am 31. März 2008 um 22:09

    [...] behält angesichts der Wilders-Filmchen-Marketingspirenzchen der Spiegelfechter: Die Profiteure des Islamismus sind nicht etwa die Muslime, sondern autoritäre [...]


  2. [...] höchst differenten Niveaus beobachten Seiten wie “Der Spieglefechter” ( “Rechtspopulisten unter sich” , “Tabubruch reloaded” oder Erhard Arendts “… selber schuld , wenn [...]


Kommentare:

  1. · Jörg Friedrich am 31. März 2008 um 16:16 - Permalink

    Nun, Jens, mit diesem Pamphlet hast du dich - für meine Begriffe - selbst ins Populistische Abseits gestellt.

    Was bitte ist ein Rechtsaußen? Hast du dir den Film angesehen? Sind nicht die “Rechten” sonst Antisemiten? Ist der Film nicht vor allem Pro-Jüdisch?

    Nur dieses eine Beispiel für deinen inzwischen zum Normalfall gewordenen relativerenden, pauschalisierenden und populistischen Umgang mit Begriffen und Zuschreibungen möge genügen. Ich werde nicht fortfahren, ich werde mich nicht wieder dem wütenden Geschrei deiner Fans aussetzen.

    Ich würde vorschlagen, wir entfernen uns gegenseitig aus der Bloggroll. Es ist ja Vorspielung falscher Tatsachen, dass jemand, der dein Blog gern liest etwas interessantes bei mir finden könnte - und umgekehrt.

    (Das war mein letzter Kommentar hier. Ich werde auf eventuelle Widersprüche nicht antworten)


  2. · Spiegelfechter am 31. März 2008 um 16:27 - Permalink

    @Jörg

    Was bitte ist ein Rechtsaußen?

    Z.B. jemand der mit “Ausländerfeindlichkeit” und “Kulturchauvinismus” auf vereinfachende Weise an den Nationalstolz und das Sicherheits- und Schutzempfinden der Wähler appelliert.

    Hast du dir den Film angesehen?

    Ja

    Sind nicht die “Rechten” sonst Antisemiten? Ist der Film nicht vor allem Pro-Jüdisch?

    Ooops - “rechts” hat mit antisemitisch nicht so viel zu tun. Du findest auch (mindestens im gleichen Maße) Antisemitismus im linken Spektrum. Rechte, wie die Antideutschen, sind beispielsweise extrem proisraelisch und proamerikanisch.

    Außerdem ist der Film mE nicht pro-jüdisch.

    Nur dieses eine Beispiel für deinen inzwischen zum Normalfall gewordenen relativerenden, pauschalisierenden und populistischen Umgang mit Begriffen und Zuschreibungen möge genügen. Ich werde nicht fortfahren, ich werde mich nicht wieder dem wütenden Geschrei deiner Fans aussetzen.

    Och, das ist aber schade, da Dein erstes “Beispiel” ja nun mal ziemlich schlecht war.

    Ich würde vorschlagen, wir entfernen uns gegenseitig aus der Bloggroll. Es ist ja Vorspielung falscher Tatsachen, dass jemand, der dein Blog gern liest etwas interessantes bei mir finden könnte - und umgekehrt.

    Yep, eine gute Idee ;-)


  3. · janfrie am 31. März 2008 um 17:43 - Permalink

    Ich habe den Artikel von Broder auch gelesen und mir dabei nur die Haare raufen können. Insofern freue ich mich, dass es hier ‘mal wieder einen eloquenten Spiegel-Verriss gibt.

    Aber genau das Problem daran ist meiner Meinung nach, - und das ist wohl der einzige Punkt, in dem Jörg recht hat - dass aus dem Ganzen eine ziemliche Aufgeregtheit spricht. Das ist nicht per se schlecht, mir ging es ja beim Lesen von Broders Geschreibsel ähnlich - nur zusammen mit dem Aufruf, derartigen Populisten mit mehr Gelassenheit entgegnzutreten und sie sich somit selbst erledigen zu lassen, passt das nicht eben zusammen…


  4. · kuro am 31. März 2008 um 17:45 - Permalink

    Viele wollen sich inhaltlich mit Broder oder Wilders auseinandersetzen, nur scheuen diese die Diskussion, da sie ja bei einer differenzierten Betrachtung entzaubert werden könnten.

    Das war mein letzter Kommentar hier. Ich werde auf eventuelle Widersprüche nicht antworten

    Ich liebe es, wenn Klischees sich erfüllen.


  5. · Peterle am 31. März 2008 um 18:13 - Permalink

    “Rechte, wie die Antideutschen, sind beispielsweise extrem proisraelisch und proamerikanisch.”

    irre ich mich, oder sind die antideutschen nicht eher im linken spektrum zu suchen???


  6. · HerrHorst am 31. März 2008 um 18:22 - Permalink

    @Peterle: “Antideutsche” verstehen sich selber als Linke und Kommunisten unterstützen allerdings die USA und Israel bedingungslos, weil diese eine aufgeklärte, demokratische Gesellschaftsform mit Waffengewalt herbeiführen können. Aus diesem Grund unterstützen Antideutsche auch den Irak-, Afghanistankrieg und würden weitere Kriege dieser Art begrüßen. Moslems bezeichnen sie als Islamofaschisten und bekämpfen sie ähnlich erbittert wie Nazis


  7. · kuro am 31. März 2008 um 18:22 - Permalink

    Sie bezeichnen sich jedenfalls als links. Als Beispiele für proamerikanische Rechte fände ich PI und Co geschickter.


  8. · feed your head am 31. März 2008 um 18:40 - Permalink

    “Ich würde vorschlagen, wir entfernen uns gegenseitig aus der Bloggroll”

    Ist das das Äquivalent zu “meine Sangesbrüder und ich werden ihre Zeitung abbestellen!” aus längst vergess’nen Tagen? Solche Analog-Atavismen finde ich immer putzig: In einer Zeit, in der private Websitebetreiber vollig unabhängig von Tendenzschutz, Auflage und Werbeeinnahmen operieren können, lässt sich dem Unliebsamen schlecht mit finanziellem Druck oder Boykottaufrufen beikommen. Aber dafür gibt es ja demonstrativen Liebesentzug! Funktioniert natürlich nur, wenn vorher Liebe vorhanden war, die verloren gehen kann - ein einfaches “Ich finde dich blöd” ist lange nicht so effektiv wie ein “Ich fand dich die ganze Zeit gut, aber jetzt nicht mehr!” (gerne auch verbunden mit einer Beschreibung der Highlights der langen Beziehung, die ja nun leider in die Brüche geht) - der Kommentator muss sich deswegen erst als (Ex-)Fan outen, um den Stab über den Verurteilten brechen zu können - in der Hoffnung, dass andere dem Beispiel des aufrecht Empörten (und somit Qualifizierten) folgen mögen. Dann auch noch öffentlich fordern, der andere möge bitte die Nummer löschen, weil man gerade ebenso getan - ja, das hat schon veritable “Cora”-Qualität.

    lol, internets


  9. · Fiend_THeyde am 31. März 2008 um 18:41 - Permalink

    Man sollte außerdem noch darauf hinweisen, daß Broder zwar die inhaltliche (!) Auseinandersetzung scheut…

    (siehe hier henryk-bro... ; die Liste ist ein beeindruckendes Dokument fortgeschrittener Dialogverweigerung)

    …jedoch dafür umso lieber ad hominem Angriffe der groben Art führt. Seine Pranger-Rubrik “Schmock der Woche”, ist dafür (nicht der einzige) Beleg. Ich meine mich daran zu erinnern, daß es im berüchtigten “Stürmer” seinerzeit eine Rubrik “Jude der Woche” (oder so ähnlich) gegeben hat, in der antisemitische Hetze gegen ein ausgewähltes Opfer betrieben wurde und daß Herr Broder diese “Idee” in - entsprechend abgewandelter Form - übernommen hat. (Vielleicht kann jemand dies verifizieren?)

    Im Gegenzug ist der Herr Broder rasch erzürnt, wenn ihm mit (angeblich) gleicher Münze heimgezahlt wird und nimmt dann gerne den Rechtsweg, um die (vermeintlichen) Beleidigungen ahnden zu lassen, während er gleichzeitig im Netz seinerseits die ad hominem Angriffe auf die mißliebige Person verstärkt betreibt.

    Gäbe es Spiegel und Markwort nicht, wäre Broder längst der Vergessenheit anheimgefallen, respektive würde nur noch bei seinen (vermeintlichen) Fans bei PI & Co. Aufsehen erregen. Unvergessen Broders donnernder Abgang Richtung Israel, dem eine eher leise Rückkehr folgte, weil die israelische Öffentlichkeit offenbar nicht gewillt war, dem Neuankömmling jenes Quantum an Aufmerksamkeit zu schenken, das ihm - seiner Ansicht nach - zustand. Ein Populist ohne Publikum ist nunmal eine ziemlich armselige Erscheinung.

    Noch ein schöner Kommentar zu Broders neuestem Erguß:
    politischk...

    EDIT:
    @ 8 feed your head:
    LOL…schön und treffend beschrieben. :-)


  10. · Spiegelfechter am 31. März 2008 um 19:01 - Permalink

    @3 Janfrie

    Aber genau das Problem daran ist meiner Meinung nach, - und das ist wohl der einzige Punkt, in dem Jörg recht hat - dass aus dem Ganzen eine ziemliche Aufgeregtheit spricht.

    Yep, da gebe ich Dir sogar recht. Ich wollte mich auch aufregen ;-)

    [...] nur zusammen mit dem Aufruf, derartigen Populisten mit mehr Gelassenheit entgegnzutreten und sie sich somit selbst erledigen zu lassen, passt das nicht eben zusammen…

    Hmmm - ich meinte damit eher die Aufgeregtheit über ihre Slogans, denen man sachlich entgegenkommen sollte. Gegen die Art ihrer Polemik darf man sich mE schon echauffieren.

    Ich hatte übrigens neulich mal den bayerischen Verfassungsschutzbericht überflogen. Dort wurde festgestellt, dass sich im Umfeld der diversen Pro-Kleinkleckersdorf Initiativen ein neues rechtes Spektrum sammelt. Da sollte man mE schon mahnen und aufklären.


  11. · Spiegelfechter am 31. März 2008 um 19:12 - Permalink

    @einige

    -> Antideutsche

    Die Zuordnung an den extremen Rändern nicht immer so einfach. Die Antideutschen kommen aus dem linksextremen Spektrum, lassen sich mE auch kaum mehr “links” nennen. Bis auf eine diffuse Kapitalismuskritik, die überall da halt macht, wo es auch nur im Ansatz gegen “das Großkapital” geht - eine solche Kritik ist nach ihrem Standpunkt strukturell antisemitisch. Ansonsten haben sie mE keinen Überschneidungspunkt mit der traditionellen Linken und Kapitalismuskritik ist auch im rechtsextremen Lager sehr verbreitet, wenn auch mit anderen Nuancen.

    Ansonsten haben sie eine bedingungslose Unterstützung der israelischen Politik und der amerikanischen Außenpolitik in ihrem Programm, der sich in einem Hass auf den Islam manifestiert.

    Summa summarum würde ich sie dem rechtsextremen Lager zuordnen, was allerdings wissenschaftlich durchaus angreifbar ist.

    Wer sich für das Thema interessiert: Die Antideutschen


  12. · Fiend_THeyde am 31. März 2008 um 19:40 - Permalink

    @ SF: Danke für den Link, sehr interessant, nur funzzt der erschendwie net. :-)


  13. · Spiegelfechter am 31. März 2008 um 19:43 - Permalink

    @9 Fiend

    Broders Leitspruch sagt eigentlich alles: “Es macht mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein.”

    @all

    Zwei Links auf Broder-Kritiker (falls Ihr sie nicht schon kennt):

    Thomas Immanuel Steinberg
    Ernst Arendt


  14. · otti am 31. März 2008 um 19:45 - Permalink

    Sollte nicht gerade Broder ein Licht aufgehen (um das Bild zurechtzurücken), wenn gegen bestimmte Glaubensgruppen in unverantwortlicher Weise gehetzt wird. Hatten wir sowas nicht schon einmal?
    Wer Wilders einen radikalen Liberalen nennt, kann nicht ernst genommen werden. Der kocht sein eigenes Süppchen.
    Klar, der irakische Diktator hatte Massenvernichtungswaffen, obwohl sie nie gefunden worden sind. Natürlich nicht im eigenen Land, denn da wären sie gefunden worden. Vielleicht in Syrien?
    Oder warum nicht gleich in Amerika, beim ehemaligen Verbündeten? Dort sind irakische Massenvernichtungswaffen ganz sicher aufgehoben. Broder wird sie finden. Ganz sicher!

    Die Saat des Wilders ist Hass und Zwietracht. Hoffentlich geht sie nicht auf!

    Bei den bei uns lebenden Mulimen möchte ich mich entschuldigen. So, wie Wilders das tut, kann und darf eine politische Auseinandersetzung nicht geführt werden.

    Die hier lebenden und arbeitenden Muslime verdienen als unsere Mitbürger unseren Respekt.


  15. · Spiegelfechter am 31. März 2008 um 19:45 - Permalink

    @11 Fiend

    Jo, nun funzt er ;-)


  16. · Spiegelfechter am 31. März 2008 um 20:10 - Permalink

    @14 Otti

    Sollte nicht gerade Broder ein Licht aufgehen (um das Bild zurechtzurücken), wenn gegen bestimmte Glaubensgruppen in unverantwortlicher Weise gehetzt wird. Hatten wir sowas nicht schon einmal?

    Wäre ich jetzt Broder, würde ich “positiver Antisemitismus” schreien. Broders Leitspruch scheint idT folgender zu sein: “Es macht mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein”

    Die hier lebenden und arbeitenden Muslime verdienen als unsere Mitbürger unseren Respekt.

    Absolut!


  17. · antonym am 31. März 2008 um 21:32 - Permalink

    Man sollte sich aber auch klar sein, dass wir (die Demokratie) hier von zwei Seiten in die Zange genommen werden. Die Konstellation ist so, dass sich die Saudi-Arabische Monarchie und die analogen westlichen Gruppen nicht wirklich bekämpfen. Saudi-Arabien ist praktisch eine Kolonie der Ölindustrie, das Königshaus ist in der gesamten islamischen Welt sicher das verhassteste Regime weil völlig dekadent und unfähig. Dafür fördert man aber mit dem Ölgeld eine rückwärtsgewandte und nicht demokratietaugliche Form des Islam. Ändern wird sich daran nichts bis das Öl alle ist.

    Für die anti-demokratischen Gruppen im Westen wiederum besteht die erfolgreichste Strategie darin, auf Opposition zu machen. Für die Leute in der Spitze besteht wenig Unterschied ob man mit Versprechen von rosa Wolken oder ‘Fitna’ loszieht - Mitglied ist Mitglied und Hass kann intensiver sein als Liebe.

    Und mittendrin ist noch die kleinste der ‘drei schrecklichen’ monotheistischen Religionen und spielt ihr eigenes Spiel - meiner Meinung nach mit ebensolcher strategischer Borniertheit und vor allem ohne langfristige Perspektive.

    Tja schön ists wenn wie in Frankreich die Religionen weitgehend entmachtet und weltlicher Autorität unterstellt sind - dann können die Priester sich ganz darauf konzentrieren die Untoten in ihren Gräbern zu halten so wie es schon bei Konfuzius war.


  18. · Lau Dan am 31. März 2008 um 21:36 - Permalink

    Dein letzter Absatz im Artikel ist ein Wiederspruch, demgemäss hättest Du Dir den Artikel verkneifen sollen - u. wenn ich mir die ersten beiden Kommentare anschaue, dann haben Film bzw Border indirekt, durch deine Vermittlung, mit der Intention die Gräben wo es geht zu vertiefen, doch Erfolg gehabt
    Broder im Lügel bzw Lügel Online gehört zu den Dingen die ich dort erst gar nicht aufsuche, für professionelle Hass-Trolle ist mir meine Zeit wirklich zu schade.


  19. · Lau Dan am 31. März 2008 um 21:39 - Permalink

    hab den Kommentar aber hauptsächlich geschrieben um den Begriff Lügel Online zu etablieren so trägt halt jeder seinen kleinen Broder mit rum


  20. · xconroy am 31. März 2008 um 22:34 - Permalink

    @ 1:

    “Es ist ja Vorspielung falscher Tatsachen, dass jemand, der dein Blog gern liest etwas interessantes bei mir finden könnte - und umgekehrt.”

    und
    @ 2:

    “Yep, eine gute Idee ;-)”

    Nein, eigentlich ist das eine ganz schlechte Idee.

    Ich lese gerne *gerade* Beiträge, die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Darum kann ich zum Beispiel seit längerem nicht mehr viel mit Telepolis anfangen, weil mir da einfach die Pluralität fehlt.

    Nun kann man natürlich sagen “he du komischer User, der nicht weiß welcher Herde er sich zuordnen soll, du hast nen Feedreader und Bookmarks, also heul nicht rum, wenn wir uns gegenseitig aus mimosisch-ideologischen Gründen von unseren Blogrolls verbannen!”, und das wäre auch prinzipiell richtig, stimmt ja auch, ich brauch dafür keine Blogroll.

    Aber ganz allgemein trägt es mmn. zum Lagerdenken innerhalb der Communities bei, wenn Blogger nur andere verlinken, mit deren inhaltlichen Positionen sie 100%ig übereinstimmen. Man kann sich durchaus gegenseitig wertschätzen, wenn man nicht immer einer Meinung ist - gerade dann macht Kommunikation eigentlich am meisten Spaß (mir jedenfalls… bin ich so`n Exot?).

    Ein weiterer Punkt: dem Blogbesucher erschließen sich eben Möglichkeiten, übern Tellerrand hinauszublicken, Gegen-, Alternativ- oder ergänzende Standpunkte kennenzulernen. Ich würde sogar soweit gehen und sagen: warum nicht PI in die Blogroll setzen, gerne unter der Rubrik “Schlechte Beispiele”? Am besten vermittelt man dem Leser die alberne Dumpfheit der PI-Positionen, wenn man ihn selber dort lesen läßt.

    Nur mal so ein paar Gedanken gegen die Annahme, daß man “entweder” hier “oder” da liest. Das stimmt nämlich nicht.


  21. · ich am 31. März 2008 um 22:37 - Permalink

    Broder hat wiedereinmal den Nagel auf den Kopf getroffen!!
    Ich frage mich, warum es einen Blog wie diesen gibt. Ihr gebt doch eigentlich ausschließlich die Meinung der Mainstream-Medien wieder. Gehirngewaschenes ferngesteuertes Gutmenschen-Geschwätz.


  22. · Spiegelfechter am 31. März 2008 um 22:40 - Permalink

    @20 xconroy

    Das ist eigentlich eine gute Idee (Links zu “kontroversen Seiten”) - ich werde das mal überdenken.


  23. · Spiegelfechter am 31. März 2008 um 22:41 - Permalink

    @21 Ich

    Da hast Du den Nagel aber zu 100% auf den Kopf getroffen!


  24. · ich am 31. März 2008 um 22:47 - Permalink

    @23 Spiegelfechter

    und womit habe ICH Deiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf getroffen?


  25. · Spiegelfechter am 31. März 2008 um 22:50 - Permalink

    @ich

    Du scheinst nicht nur kein Freund des Genitivs zu sein, sondern auch mit Ironie auf dem Kriegsfuß zu stehen.


  26. · Konfusius am 31. März 2008 um 22:53 - Permalink

    ach wäre Henryk M. Broder doch nur sich selber etwas treu und hätte wahr gemacht, was er 1981 lauthals verkündet hatte: dass er der Bundesrepublik endgültig den Rücken kehren wolle und fürderhin nur noch in Israel leben und arbeiten. Hat wohl nicht geklappt, hat man so eine Dreckschleuder nicht beschäftigt und wir haben ihn wieder am Hals. Können wir ihn nicht totschweigen.


  27. · ich am 31. März 2008 um 22:59 - Permalink

    @25 Spiegelfechter

    oh, Ironie!
    soetwas hätte ich Dir angesichts Deiner letzten Beiträge (Vorsicht: Genitiv!!) tatsächlich nicht zugetraut.
    … da bin ich ja ganz schön in die Falle getappt.


  28. · JaNu am 31. März 2008 um 23:06 - Permalink

    @14:
    “Bei den bei uns lebenden Mulimen möchte ich mich entschuldigen. So, wie Wilders das tut, kann und darf eine politische Auseinandersetzung nicht geführt werden.”

    Was soll die Asche auf dem Kopf? Erwartest Du, dass sich Dein muslimischer Zahnarzt permanent wegen irgendwelchen Extremisten in Saudi-Arabien bei Dir entschuldigt? Warum willst Du Dich also entschuldigen? Extremisten gibt es überall, in jeder Kultur und in jeder Religion und deshalb sollte man sie so weit es geht ignorieren oder sich im Zweifelsfall von ihnen distanzieren, aber dafür entschuldigen? Wenn Du Dich entschuldigst, um Absolution zu bekommen, geh’ lieber zum Profi in die Kirche.

    “Die hier lebenden und arbeitenden Muslime verdienen als unsere Mitbürger unseren Respekt.” - wofür ‘verdienen’ sie Respekt? Dass sie sich trauen, bei uns zu leben? Vielleicht meinst Du auch nur: “Wir sollten die hier lebenden Muslime weder besser noch schlechter als unsere katholischen, evangelischen, jüdischen, atheistischen, kommunistischen usw. usw. Mitbürger behandeln.” Das ist für mich ohnehin selbstverständlich, und für vermutlich alle anderen Blog-Teilnehmer auch.


  29. · ich am 31. März 2008 um 23:11 - Permalink

    @28 JaNu

    Mir kommen die Tränen.
    Vielleicht solltest Du Dich als Redenschreiber im Kanzleramt bewerben.
    … vielleicht solltet Ihr das einfach alle hier tun


  30. · Spiegelfechter am 31. März 2008 um 23:12 - Permalink

    @Janu

    wofür ‘verdienen’ sie Respekt?

    Jeder Mensch “verdient” Respekt, bis er sich dieses Anspruchs selbst entledigt.


  31. · ich am 31. März 2008 um 23:22 - Permalink

    Respekt würden sie sich beispielsweise verdienen, indem sie sich massiv gegen jene Glaubensbrüder stellen würden, die im Namen der gemeinsamen Religion weltweit morden.


  32. · JaNu am 31. März 2008 um 23:23 - Permalink

    @Spiegelfechter

    Jeder Mensch verdient es, höflich und fair behandelt zu werden und dies wird oft als “Respekt” verkürzt dargestellt. “Respekt verdienen” heißt etwas anderes. Mahatma Gandhi z.B. verdient meinen Respekt, Geert Wilders eher nicht.


  33. · Fiend_THeyde am 31. März 2008 um 23:26 - Permalink

    @ 29 ich:
    Was passt dir denn nicht an den Reden, die im Kanzleramt geschrieben und von Angie gehalten werden (bspw. in der Knesset). Müßte doch ganz in deinem Sinne gewesen sein…


  34. · JaNu am 31. März 2008 um 23:28 - Permalink

    @31:

    Da kann ich zustimmen, speziell bei Moslems, oder bei Atheisten in den USA. Im übrigen ist eine solche Äußerung viel mutiger und verdient viel mehr Respekt, als den besagten Geert Wilders zu kritisieren.


  35. · transwarp am 31. März 2008 um 23:31 - Permalink

    bei der ganzen Islam hetzte fragt man sich warum denn in den Medien nicht ein Islam-einwanderungsstop propagiert wird….

    Aber besser ist es alles reinzulassen und dann gegeneinander aufzuhetzen… Da regiert sichs angenehmer. Und die bösen Moslems / Palästinenser lassen sich auch leichter vertreiben…

    Broder/Wilders/Pat Condell.. geht doch nach Israel……KEINER will euch hier haben.


  36. · momen am 31. März 2008 um 23:32 - Permalink

    Das größte Problem ist:
    Es gibt einfach zuviele dumme Menschen, die so etwas Glauben.
    Und ich als Moslem werde wieder mit Terroristen und Hassprädiger in einer Schublade gesteckt und werde morgens im Bus wieder ganz böse angeguckt.


  37. · ich am 31. März 2008 um 23:36 - Permalink

    @ 33 Fiend_THeyde

    Woher glaubst Du zu wissen, was in “meinem Sinne” wäre?
    Kennen wie uns?

    @ momem
    das hat mit “glauben” nichts zu tun. Wilders hat in seinem Film nichts inszeniert.
    Das sind reale Bilder von realen Verbrechen, die im Namen des Islam begangen wurden.
    Genauso könnte man Bilder von den Verbrechen der USA zeigen, die im Namen der Gier nach Macht und Geld begangen werden.
    Beides ist absolut legitim.
    Die Dummen sind die, die davor die Augen verschließen.


  38. · Spiegelfechter am 31. März 2008 um 23:40 - Permalink

    @31 ich

    Respekt würden sie sich beispielsweise verdienen, indem sie sich massiv gegen jene Glaubensbrüder stellen würden, die im Namen der gemeinsamen Religion weltweit morden.

    Ja, aber das tun “sie” doch permanent, nur will das keiner hören und darüber berichten.


    The Myth of Muslim Silence; The Persistence of MSM Silence

    Offener Brief


  39. · kimschmitzii am 31. März 2008 um 23:44 - Permalink

    Ich solidarisiere mich mit Deinem ‘Pamphlet’. Besonders lachen mußte ich über die Karrikatur.

    Was ich gut finde: Du setzt Dich scheinbar ernsthaft mit Broder (und Wilders) auseinander. Ich hab das mittlerweile mehr oder weniger aufgegeben, weil ich mich von diesem Populismus überrannt fühle. Ich agiere eher mal ähnlich populistisch und versuche auf diese Weise zu entlarven (was mir freilich sicher nicht immer gelingt). Bei vielen (so Leuten wie Broder) kriege ich nur noch das kalte Kotzen, dass ich besser schweige (bei anderen melde ich mich - nicht unbedingt zu meinem Besten - kotzend zu Wort, weil mir der Menschenhass dieser Unmenschen einfach zu krass erscheint, z.B. Nato-Generäle, die auf eine geisteskrank-menschenverachtende Ebene abgerutscht zu sein scheinen, die mir absolut unbegreiflich ist; Stichwort ‘atomare Erstschläge’ zum ‘Schutze’ des westlichen ‘way of life’ (siehe Telepolis); nicht nur was es daran dann noch zu schützen geben soll, frage ich mich).

    Der Wilders-Film…
    …war mir keine Widmung in meinem Blog wert, die überschäumende Hatz im heise-Forum hingegen schon. Nein. Der Wilders Film ist einfach zu platt. Der ist ja noch unter BLÖDzeitungsniveau. Ich hab schon überlegt, ihn direkt in meinem Blog zu veröffentlichen (da braucht es gar keiner Entlarvung mehr von außen), hab mich dann aber doch entschieden, ihm keinerlei Plattform zu bieten (was - ob meiner kleinen Leserschaft - recht unbedeutend erscheinen mag). Einfach zu schweigen ist nur leider eben auch keine Lösung (das konnten unsere Vorfahren ganz gut) - ganz ehrlich: ich weiß nicht wie ich damit (und ganz ähnlich gelagerten) Dingen umgehen soll. Auch aus diesem Grund finde ich Deinen Artikel gut… wo wir wieder beim Solidarisieren wären :) Ich will hier offen meine Unterstützung zeigen.


  40. · Spiegelfechter am 31. März 2008 um 23:52 - Permalink

    @ kimschmitzii

    Na dann hab Dank für die nette Unterstützung ;-)

    Ich frage mich auch, ob man vor dieser überbordenden Dummheit nicht einfach kapitulieren sollte - aber irgendwie geht es dann meist doch mit mir durch ;-)


  41. · name am 31. März 2008 um 23:54 - Permalink

    Sehr guter Artikel Jens ;)

    Wo kann ich eigentlich einen Antrag auf Heirat der beiden Homie Rassisten Broder und Wilders stellen, so in bunten liberalen Farben, und wenn der blonde Wilders dabei zuckt, gibt es ne persönliche Meldung beim deutschen Papst ?

    Irgendwo in unserem christlichen Abendwaffenland muss es doch noch deutsche, öhm europäische Werte und deutsche Beamte geben, die dann sicher Vollzug melden. Ich bestehe darauf: Broder bleibt deutsch, Wilders wird eingeburgert.


  42. · denken hilft (leider nicht allen) am 1. April 2008 um 00:01 - Permalink

    “Ich frage mich, warum es einen Blog wie diesen gibt.”

    Wie wärs mal mit denken statt fragen?

    “Ihr gebt doch eigentlich ausschließlich die Meinung der Mainstream-Medien wieder. Gehirngewaschenes ferngesteuertes Gutmenschen-Geschwätz.”

    Und du gibst ausschliesslich die Meinung rechtspopulistischer Rattenfänger wieder. Gleichgeschaltete, reaktionäre Dumpfdeutschen-Polemik.

    Dein Beitrag übrigens ist so ein perfektes Beispiel für stumpfsinniges Nazigekritzel: nur provokante Beleidigungen und weder Belege dafür, noch inhaltliche Argumente. Schlechter Versuch - Troll dich!


  43. · JaNu am 1. April 2008 um 00:02 - Permalink

    @38:

    Nun ja, völlig ignoriert wird ein islamisch-christlicher Dialog nicht gerade (siehe: spiegel.de...).

    Übrigens: Beim Überfliegen des Briefes habe ich auch keine eindeutige Stellungnahme gegen den Terror oder den Jihad gefunden :-(


  44. · ich am 1. April 2008 um 00:04 - Permalink

    @ 38 Spiegelfechter

    Das kann nicht Dein Ernst sein…
    Unter “massiv” verstehe ich etwas anderes.
    Aber vielleicht hast Du ja Recht, vielleicht unterschätze ich ja die Wirkung von “offenen Briefen”.
    Vielleicht sollte man grundsätzlich jedes Übel in dieser Welt mit “offenen Briefen” bekämpfen.
    Vielleicht läßt sich ja auch der Krieg im Irak mit einem “gesalzenen offenen Brief” beenden.
    … oder hätte man nicht vielleicht auch Hitler …? … mit einem richtig toll geschriebenen ganz offenen Brief …?


  45. · Spiegelfechter am 1. April 2008 um 00:10 - Permalink

    @ich

    Du solltest nicht nur “Offene Briefe” lesen, sondern mal etwas anderes, als immer dieses Broder/PI-Krams.


  46. · xconroy am 1. April 2008 um 00:15 - Permalink

    Richtig, JaNu. Wir sollten uns alle viel mehr distanzieren.

    Ich werde gleich morgen meinen freundlichen, geduldigen und an Religion und Politik absolut uninteressierten Dönerverkäufer darauf hinweisen, daß er ein Distanzierungsschild an seine Dönerbude hängen soll. Weiterhin werde ich mit gutem Beispiel vorangehen und mich als Atheist von “atheistisch” motivierten Verbrechen distanzieren (sowas sagen die christlichen Rechtskonservativen doch immer: Nazis und Stalinisten waren Ausgeburten des bösen Atheismus), als HipHop-Fan und Beatproducer (in seeehr kleinem Rahmen) distanziere ich mich von Schießereien und Drogenkonsum, als Killerspielspieler distanziere ich mich von Amokläufern und als Werder-Fan distanziere ich mich von den zurzeit an Arbeitsverweigerung grenzenden Leistungen dieses Teams.

    Puah. So, jetzt ist die Welt doch gleich ein ganzes Stück besser geworden.

    PS: jetzt wird sicher irgendwas kommen in Richtung “ha ha wie lustig, aber du weißt selber daß das ein Unterschied ist”.Das stimmt nicht. Es ist kein Unterschied. Von einem beliebigen moslemischen Mitmenschen, der einfach nur friedlich sein Leben lebt (das soll es ja gerüchteweise geben) zu erwarten, daß er sich andauernd von irgendwelchen Idioten distanziert, ist genauso sinnvoll wie von mir die obengenannten Distanzierungen ernsthaft zu erwarten.


  47. · Spiegelfechter am 1. April 2008 um 00:21 - Permalink

    @xconroy

    Ich schließe mich an und distanziere mich spontan von allen Verbrechen der katholischen Kirche, aus der ich zwar formal ausgetreten bin, was aber laut eins katholischen Theologen, mit dem ich mal ein angeregtes Gespräch führte, aber gar theologisch gar nicht möglich ist. Da habe ich viel zu tun ;-)

    p.s.: Auch ich leide mit Werder und distanziere mich in aller Form … und für den FC St. Pauli werde ich wohl mein Leben lang das Büßergewand tragen müssen.


  48. · name am 1. April 2008 um 00:27 - Permalink

    Mit Werder leiden, mit Pauli büßen, was soll ich mir denn erst mit dem BFC Dynamo für Klamotten überwerfen ? Einen Broderstrickpuli in gelben farben etwa oder eine Wildersrassistenkrawatte im seriösen schwarz, oder sollte ich mir von den eingewanderten Schwaben in Berlin was leihen ? ;)


  49. · ich am 1. April 2008 um 00:32 - Permalink

    @ 45 Spiegelfechter

    Hattest Du nicht diesen großartigen “offenen Brief”, den ich im Übrigen nicht gelesen habe, verlinkt,
    um zu zeigen, wie massiv sich der Islam gegen seine schwarzen Schafe stellt?
    Übrigens kannte ich PI bis heute gar nicht und “Broder-Kram” lese ich auch nur, wenn er mir zufällig über den Weg läuft.

    @42 denken hilft
    Es würde mich ja schon interessieren, welche Puzzlesteine Dein offensichtlich eher einfach strukturiertes Hirn zusammensetzen mußte, um am Ende zum Gesamtbild “Nazi” zu gelangen.
    Auch suche ich vergeblich nach einem Grund dafür, angeblich provokante Beleidigungen zu belegen… (?)…
    “Schlechter Versuch”??
    … ich habe nichts versucht.

    … aber ich habe einen Tip für Dich:
    DENKEN HILFT


  50. · nemetico am 1. April 2008 um 00:53 - Permalink

    Witzig an Broders “Essay” ist ja zudem, daß Broder den Film “Fitna” selbst wahrscheinlich gar nicht angesehen hat.
    Er schwafelt vom Mord an Theo van Gogh, der Enthauptung von Daniel Pearle, der Hinrichtung einer Frau im Stadion von Kabul, dem Aufhängen von Homosexuellen und dem Steinigen von Ehebrecherinnen in Iran, aber außer dem Mord an Theo van Gogh kommen die beschriebenen Ereignisse in Fitna gar nicht vor.
    Auch nicht die Enthauptung von Daniel Pearl (ohne e), denn die in Fitna gezeigt Enthauptung zeigt Nick Berg, der - alle Fakten deuten darauf hin - vom US - Geheimdienst bzw von US - gesteuerten Söldnern so barbarisch umgebracht wurde.
    Auch erwähnt Broder mit keinem Wort den breiten Raum, den 911 und die U - Bahnattentate von 77 im Film Fitna einnehmen. Mit keiner Silbe.

    Zufall? War doch 911 ursprünglich DER KNÜLLER der neoimperialen Propaganda. Warum so plötzlich dieses Totschweigen, obwohl Wilders, der Simpel, das Thema doch so breit ausgewalzt hat in seinem faschistischen Filmchen?

    Nun, über 911 oder 77 spricht man einfach nicht mehr. Das gehört sich nicht. Sind zuviel “wunde Punkte”.

    Broder, das muß man wissen, ist ein Trüffelschwein wider Willen.

    Dummerweise verplappert sich Broder in seinem redlichen Bemühen, seinen Auftraggebern gerecht zu werden, viel zu oft, und wird dadurch seinem Herrchen auch gern zum Ärgernis.

    Der neueste Essay” von Broder ist einfach herrlich. Eine wahre Schlangengrube an “wunden Punkten”.

    Allein schon sein Erinnern an die “weltweiten moslemischen Unruhen wegen den dänischen Karikaturen” ist lobenswert.

    Zentrale Frage, die sich nämlich erhebt, wenn man die Hintergründe der in “Fitna” genannten Ereignisse wirklich kennt ist nämlich:

    Habt ihr das alles vielleicht selbst gemacht, Broder?

    ”>Habt ihr das alles selbst gemacht, Broder?

    by the way: BESONDERS peinlich Hintergründe um die Ermordung Theo van Goghs. Nach Recherchen eines (rein zufällig 2005 ermordeten) Journalisten war die Terrorgruppe ‘Hofstadgroep’ ein “Al-Qaida-Fake” des holländischen Geheimdienstes.

    Kein Wunder, daß Broders “Essay” so urplötzlich wieder von der SPON - Titelseite verschwand. Wer weiß, was sonst noch alles zur Sprache gekommen wäre.

    Bloß nicht drüber sprechen!!!

    Wahrscheinlich muß Broder jetzt bei der Atlantikbrücke nachsitzen und 1000 Mal schreiben:

    “Ich darf nie wieder so heikle Themen ansprechen!”

    Vielleicht gabs sogar auch Haue auf den Popo.


  51. · d1g1tal am 1. April 2008 um 03:12 - Permalink

    “für den wasserstoffblonden Provokateur …”

    Da will man sich gegen einen “Rechtspopulisten” engagieren, legt aber auf die Nennung seiner Haarfarbe Wert? Welchem Zweck dient das? Ich freu mich schon auf den “dunkelhaarigen Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime …”
    Ansonsten, the same procedure as every year, sobald es beim Herrn SF um die islamischen Brüder im Geiste geht, wirds plump.
    “Der Überbringer der schlechten Nachricht ist schuld, die Schrift ist mit zu krackelig”


  52. · Schwitzig am 1. April 2008 um 06:07 - Permalink

    @SF

    Die Zuordnung an den extremen Rändern nicht immer so einfach.

    zwei wesentliche Merkmale von Extremisten sind meiner Ansicht nach, dass sie erstens alles besser wissen und zweitens immer einen Bösen benötigen, der niemals nennenswerte Schnittmengen zu ihrem eigenen Milieu hat, um zu polarisieren.

    Ob es nun Linksextremisten oder Rechtsextremisten sind, ist meines Erachtens völlig wurscht, denn bei beiden herrscht die Menschenverachtung und der Dominanztrieb. Wie bei Kapitalisten … :-)


  53. · Lago am 1. April 2008 um 08:50 - Permalink

    @d1g1tal

    Den Überbringer der schlechten Nachricht? So etwas wie die “Frohe Botschaft”? Und wer ist dieser Evangeliker, der uns die neuste Verkündung unserer Hirten (sind das die 200 Verborgenen?) offenbart? Wilders? Oder Broder?

    Nicht nur meinen muslimischen Brüdern und Schwestern im Geiste werde ich dennoch raten, eine gesunde abendländische Skepsis diesen Offenbarungen gegenüber beizubehalten, möge es auch noch so plump wirken …


  54. · Spiegelfechter am 1. April 2008 um 09:56 - Permalink

    @nementico

    9/11 und der ganze “VT-Krams” interessiert vielleicht Dich und ein paar Netzbewohner - für Broder und den SPIEGEL ist das sicher komplett irrelevant.


  55. · Rudi am 1. April 2008 um 11:21 - Permalink

    Großartige Karikatur von Broder.

    Hab mich geärgert über die viele Publicity, die Wilders Machwerk bekommen hat. Wieso macht man etwas populär, was man doch eigentlich schlecht findet? Eben drum. Weil es so schlecht ist. Weil sich jeder der sich den Film reinzieht, angewidert abwenden wird.

    Man kann die Position eines Gegenspielers der Lächerlichkeit preisgeben, indem man sie überspitzt und verzerrt darstellt. Viel wirksamer ist es allerdings, wenn der Gegenspieler es selbst tut. Danke, Wilders!

    Ich hab darauf gewartet, dass Broder in die Falle tappt und sich zum Verteidiger des plumpen Hetzers aufschwingt. Er hat sich abgefunden mit seiner Rolle als Medien-Rüpel. (Ist ja auch eine tolle Ahnengalerie - so zwischen Tucholsky und Biermann.) ;-)

    Als Broder auf den Niggemeier-Artikel, der ihn der Lüge überführte, unterstellte, der “Sesselpupser” wolle wohl auch noch das letzte Wort bei der “Endlösung der Judenfrage” haben - war Broder bei mir unten durch.

    Wer bei Broder zwischen den Zeilen liest, hört den flehenden Hilferuf. “Bitte, nehmt mich nicht ernst - ich stecke so tief im Sumpf, ich muss weiterstrampeln”.

    Ich glaub es ist so. Wir brauchen ein Feindbild.
    a) um uns selbst über andere erheben zu können
    b) um Kriege um Ressourcen moralisch zu legitimieren
    c) um zu verhindern, dass jemand den Feind im Inneren sucht

    Und da der Kommunismus so plötzlich verschwunden ist, muss das Böse schnell einen neuen Namen bekommen. Dafür brauchen wir ein neues Pearl Harbor, schrieben kluge Leute in den USA bereits 1998.
    Also regen wir uns auf über den Islam oder die Islamophoben. Statt den Feind im Inneren beim Namen zu nennen.


  56. · nilz am 1. April 2008 um 12:23 - Permalink

    mir wird schlecht bei broder. du hast vollkommen recht: man muss ihn und seine baggage auflaufen lassen, ihnen kein forum, sondern die stirn bieten. und endlich wieder so etwas wie gesunden menschenverstand in die diskussion einfliessen lassen an stelle von billigster home-shopping-polemik. wobei, das hätte ja wieder was: hmb bei hse.

    “kaufen sie jetzt, liebe zuschauer, meine 20 besten verleumdungen! es sind nur noch 30 stück auf lager, also greifen sie schnell zu! sparen sie sich anstrengende tätigkeiten wie recherche oder das lesen und begreifen von informationen. sie verschwenden soviel zeit damit. alles was sie brauchen ist den kleinen broder für den heimbedarf und schon, sie werden es erleben, haben sie wieder viel mehr zeit für die angenehmen dinge des lebens! zum beispiel rasenmähen. oder ihr auto waschen! es ist soo einfach! bestellen sie jetzt! wenn sie jetzt bestellen kriegen sie noch ´warum ich solche angst vor dem islam habe und deswegen seit jahren aufgehört habe, ernstzunehmende texte zu verfassen, die auf fakten beruhen´gratis dazu! die bislang unveröffentlichte lebensbeichte von mir, ihrem henryk m. broder, könig der welt!”


  57. · Fiend_THeyde am 1. April 2008 um 12:54 - Permalink

    @ 37 ich:
    Woher glaubst Du zu wissen, was in “meinem Sinne” wäre?

    Deine bisherigen Äußerungen lassen gewisse Rückschlüsse auf deine Vorlieben und Abneigungen zu…oder glaubst du etwa, du dürftest hier anderen unwidersprochen ans Bein pinkeln? Da irrst du dich aber gewaltig, Schnuckiputz. :-)

    Kennen wie uns?

    Das ist im Internet zwar grundsätzlich nur schwer mit letzter Sicherheit festzustellen, aber ich bezweifle, daß wir uns kennen. Leute, die meinen, sie müßten sich mit abfälligen Äußerungen und ohne substantielle Beiträge in Diskussionen drängen, zählen nicht zu meinem Bekanntenkreis. Andererseits wirkt dein Versuch, Aufmerksamkeit zu erregen, richtig knuffig. Dabei handelt es sich wohl um eine Art Schrei nach Liebe und Anerkennung. Fühl dich also ganz herzlich und “gutmenschlich” gedrückt, sweetheart. ;-)


  58. · noamik am 1. April 2008 um 14:19 - Permalink

    @ ich:
    Da Dir offene Briefe ja nicht massiv genug sind, darf ich sicherlich fragen, wie oft die schon mit der Waffe in der Hand den Vertrieb illegal geschlagenem Tropenholzes behindert hast (das ja nur zu gern in D gekauft wird), deinen eigenen Körper in die Zerschlagung national Befreiter Zonen eingebracht hast und persönlich durch Verfassungsklagen gegen diverse Fehlläufer aktueller Gesetzgebung vorgegangen bist? Soll ja keiner denken, dass du die Ansprüche nicht selbst erfüllst, die du da an Andere stellst. Nur zu: teil uns mit an welchen Fronten du aktiv kämpfst.


  59. · Aphyx am 1. April 2008 um 14:47 - Permalink

    Bis auf eine diffuse Kapitalismuskritik, die überall da halt macht, wo es auch nur im Ansatz gegen “das Großkapital” geht - eine solche Kritik ist nach ihrem Standpunkt strukturell antisemitisch.

    Hm, dem Gedankensprung kann ich nicht ganz folgen, könntest du mir bitte erläutern wie man von pseudo-Kritik am Großkapital zu strukturellem Antisemitismus kommt? Bin da nicht ganz so theoriebeschlagen wie du :)


  60. · Spiegelfechter am 1. April 2008 um 14:57 - Permalink

    @Aphyx

    Die Denke ist idT recht verschroben. “Großkapital”, “Wall Street” oder “City of London” sind für Antideutsche einfach nur andere Bedeutungen für die antisemitische Kampffloskel “Finanzjudentum”. Dieser Zusammenhang kommt ja idT sowohl in linken oder auch rechten Kreisen häufiger in antisemitischen Schriften vor. Die Antideutschen gehen da weiter und sehen eine Kritik am Großkapital und an den Finanzmärkten nicht nur als strukturelle Kritik an diesen Dingen, sondern immer auch als strukturellen Antisemitismus, da “die ja eigentlich wieder das Finanzjudentum meinen”. Eine ziemlich verschrobene Ansicht, aber sie passt ja auch ins Bild ;-)


  61. · Lago am 1. April 2008 um 15:00 - Permalink

    Großkapital-Kritik - strukturell Antisemitismus?

    Die reichsten Familien der Welt sind US-Amerikaner (und also Juden), Russen (und also Juden) oder Saudis (und also Araber). In jedem Fall aber Semiten.

    Nee, im Ernst, würde mich jetzt auch mal interessieren …


  62. · Aphyx am 1. April 2008 um 15:06 - Permalink

    Ah vielen Dank, das hilft. Hatte nicht erfasst, dass du die Position der Antideutschen schilderst, bei mir war das so angekommen: Antideutsche führen eine zahnlose Kapitalismuskritik die bei den Großkonzernen Halt macht und daraus folgt, dass die Antideutschen strukturell antisemitisch wären. Mein Fehler, vielen Dank für die Klarstellung.


  63. · Sukram71 am 1. April 2008 um 15:16 - Permalink

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Dem kann ich nur zustimmen.

    Echt klasse, finde ich auch den Hinweis, dass Broder “über eine Unterdrückung vermeintlich mutiger Meinungen” siniert, aber selber auf Spiegel Online schreibt.

    Vielleicht ist diese unbewusste Selbtentlarvung von Broder auch der Grund, warum der überhaupt auf Spiegel Online schreiben darf. Broder macht sich damit zum Deppen und merkt es nicht mal.

    Ich fürchte nur:
    «Ein Dummkopf findet immer noch einen Dümmeren, der ihn bewundert.»
    (Nicolas Boileau-Despréaux)

    Deshalb sollte man jemandem wie Broder und erst Recht Wilders eigentlich kein Forum bieten.


  64. · Nero am 1. April 2008 um 15:49 - Permalink

    Broder ist für SPON eine wahre Goldgrube, seine Artikel werden von Freund und Feind gelesen, sparziert durch sämtliche Talkshows, bekommt Preise verliehen und ist unangreifbar. Das er rigoros den Irakkrieg verteidigt, den Irankrieg fordert, die US-Politik unter Bush lobt, den Zionismus und Israel bis aufs Blut verteidigt (versteht sich) und gegen jeden und alles hetzen darf ohne einmal von prominenten Kollegen zur Rede gestellt zu werden ist mir unbegreiflich.

    Das ist absolute Narrenfreiheit!


  65. · Sukram71 am 1. April 2008 um 16:19 - Permalink

    Vielleicht liegt es auch daran, dass eh keiner auf Broder hört. Jedenfalls was Iran-/Irakkrieg, Bush und Israel betrifft. Und Roland Koch hat mit solchen Parolen auch ne ziemliche Abfuhr kassiert. Wer im Moment Erfolg hat, ist die Linkspartei.


  66. · Tonilius am 1. April 2008 um 17:09 - Permalink

    Ich stimme Jörg Friedrich in Kommentar #1 zu. Jens Berger ist einfach ein Berufslinker, das merkt man von Tag zu Tag mehr. Wilders mag nicht unbedingt ein Symphath sein, aber sein Film ist wichtig und zeigt - leider - in der Tat das, was den Islam hauptsächlich ausmacht. Diese Religion ist absolut inkompatibel mit Demokratie und Gleichberechtigung, wie wir sie in einer westlichen Gesellschaft kennen und schätzen.


  67. · Spiegelfechter am 1. April 2008 um 17:14 - Permalink

    @Tonilius

    Was ist eigentlich ein Berufslinker? ;-)


  68. · Sukram71 am 1. April 2008 um 17:19 - Permalink

    @Tonilius

    Genau das hätte man Jahrhunderte lang auch über das Christentum und Europa sagen können. Und so lange ist das mit der Einführung von Demokratie und Gleichberechtigung bei uns ja auch nicht her.

    Abgesehen davon, kann man auch durchaus nicht völlig ohne Grund die Auffassung vertreten, dass unsere westliche, christlich geprägte Zivilisation, die größte und aggressivste Bedrohung für diesen Planeten ist, die es je gab. Und nicht der Islam.

    Deswegen sollte man eben nicht mit so einer “selbstverständlichen Überheblichkeit” kommentieren und meinen man hätte quasi so als “Krone der Schöpfung” das Recht pauschal andere Kulturen zu beurteilen.


  69. · Gabrielle am 1. April 2008 um 17:21 - Permalink

    Der Koran ist für Muslime die maßgebliche Schrift in Fragen des Glaubens, des gesellschaftlichen und staalichen Lebens und des Umgangs mit Andersdenkenden. Der Koran erhebt den Anspruch, unmittelbar von Allah gegeben worden zu sein und gilt deswegen wortwörtlich und absolut für jede Zeit und an jedem Ort und steht über jede von Menschen gemachte Verfassung!

    Dabei enthält der Koran über 100 Aufforderungen zu Gewalt gegen Nichtmuslime und Frauen.Der Koran, nicht unser GG, ist Gesetz für gläubige Muslime! Da mögen uns die Vertreter islamischer Organisationen noch so sehr täuschen und belügen – übrigens auch dazu fordert der Koran gegnüber Nichtgläubigen auf.


  70. · Tonilius am 1. April 2008 um 17:28 - Permalink

    @Sukram71

    Das Christentum hat seine “dunkle Epoche” hinter sich, während der Islam immer noch auf der Stufe des Mittelalters steht. Das macht ihn m.E. auch gefährlich für unsere Moderne (die natürlich auch ihre Fehler hat, aber das ist ein anderes Thema). Ich bin übrigens selbst nicht religiös.


  71. · Spiegelfechter am 1. April 2008 um 17:32 - Permalink

    @Gabrielle

    Sicher - und jeder Christ befolgt das Neue Testament, jeder Jude die Thora und jeder Buddhist ist friedfertig (den Quatsch konnte man ja tatsächlich neulich lesen).


  72. · Sukram71 am 1. April 2008 um 17:34 - Permalink

    @ Gabrielle, Tonilius:

    Die Bibel ist deutlich pazifistischer und trotzdem waren und sind wir nicht besser. Deswegen halte ich es für Blödsinn, andere Kulturen alleine nach dem Hauptwerk ihrer Glaubensrichtung zu beurteilen. Wir sind (teilweise) und waren schlimmer ganz ohne Koran.


  73. · Spiegelfechter am 1. April 2008 um 17:35 - Permalink

    @70 Tonilius

    Na, da hast Du aber kein so überzeugtes Bild von unserer Moderne, wenn Dir eine Religion Angst macht. Du solltest Angst haben … Angst vor Verfassungsfeinden in Ministerien, Angst vor Kriegstreibern und Angst vor einem grenzen- und uferlosen Gewinnstreben in den Chefetagen. Vor einem musst Du hier in Deutschland sicher keine Angst haben und das sind Religionen.


  74. · Tonilius am 1. April 2008 um 17:35 - Permalink

    @Gabrielle

    Dem kann ich nur zustimmen. Glücklicherweise gibt es noch mehr Menschen, die ihren Intellekt objektiv nutzen und nicht aus falsch verstandener, politischer Korrektheit unangenehme Fakten lieber ausblenden.

    Da können Herr Berger & Co. noch so viel gegen den “wasserstoffgefärbten Rechtsaußen” (nette Diffamierung) wettern, wie sie wollen - immer mehr Bürger in Deutschland und Europa nutzen ihr Hirn zum selberdenken und lassen sich nicht länger von linken rosa-rot gefärbten Phrasen einlullen.


  75. · Kati am 1. April 2008 um 18:20 - Permalink

    Ist ja witzig. Es gibt echt Leute, die dieses hetzerische Machwerk loben und sich selbst der Lächerlichkeit preisgeben, indem sie das tun? Wie peinlich ist das denn?

    Sorry, Leute, aber über euch kann man nur lachen oder weinen. Ich bevorzuge ersteres und wünsche euch von Herzen gute Besserung. Vielleicht noch eine Empfehlung: Geht mal an die frische Luft und lest lieber ein paar gute Bücher, statt euch mit billigem Schund zu berieseln. Oder zieht euch ein paar gute Schocker rein, wenn ihr euch gruseln wollt, dazu braucht man doch nicht so einen verquasten Unsinn wie Broders oder Wilders Zeug es sind.

    Tut mir leid, wenn ich auf Wilders Machwerk nicht eingehe, aber das ist es einfach nicht wert. Jens hat alles nötige dazu bereits gesagt und mehr Aufmerksamkeit werde ich diesen Leuten nicht mehr schenken.


  76. · otti am 1. April 2008 um 19:03 - Permalink

    @1, Friedrich
    Oh weh, weh, weh: a(u)ch gut de e, jetzt com! Sou ebbes (sowas).


  77. · ich am 1. April 2008 um 20:16 - Permalink

    @57 Fiend_THeyde
    Ich vermag beim besten Willen hier keine Diskussion zu erkennen, in die ich mich hineingedrängt haben soll. Hier klopft sich doch nur permanent das selbstgerechte pseudoantifaschistische Kleinbürger- und Gutmenschentum gegenseitig auf die Schulter.

    und zum Thema “Liebe und Anerkennung”:
    Wer braucht das nicht? Ich würde allerdings nicht auf die absurde Idee kommen, hier danach zu suchen.


  78. · Fiend_THeyde am 1. April 2008 um 20:17 - Permalink

    @ 68 Sukram71:

    Genau das hätte man Jahrhunderte lang auch über das Christentum und Europa sagen können. Und so lange ist das mit der Einführung von Demokratie und Gleichberechtigung bei uns ja auch nicht her.

    Zumal diese Einführung, was Deutschland betrifft, nicht ganz freiwillig geschah. Darüberhinaus haben europäische Konflikte mehrfach die ganze Welt in Mitleidenschaft gezogen, respektive einen großen Teil in diese Konflikte verwickelt. Da durften dann Afrikaner oder Asiaten ihre Haut für fremde Interessen zu Markte tragen, respektive auf Seiten sogenannter “zivilisierter Staaten” an Kriegen teilnehmen, die nicht das Geringste mit den Betreffenden zu tun hatten.

    Während des sog. “Kalten Krieges” haben wiederum die sog. “Blöcke” (zusammengesetzt aus alten Bekannten) die Menschheit - ebenfalls mehrfach - an den Rand der nuklearen Auslöschung gebracht, respektive Afrikaner und Asiaten Stellvertreterkriege führen lassen, um den Einfluß des jeweils anderen “Blocks” zurückzudrängen.

    Von der heutigen, neokolonialen Politik der sogenannten “westlichen Wertegemeinschaft”, die sich nunmehr ganz offen dazu bekennt, ihre wirtschaftlichen Interessen notfalls kriegerisch sichern, bzw. durchsetzen zu wollen, gar nicht zu reden.

    Wollte ich nur noch ergänzend hinzufügen… :-)


  79. · Spiegelfechter am 1. April 2008 um 20:20 - Permalink

    @ich

    Hier klopft sich doch nur permanent das selbstgerechte pseudoantifaschistische Kleinbürger- und Gutmenschentum gegenseitig auf die Schulter.

    Ja traurig, dieses Pack. Schade, dass echte national aufgeklärte Großbürger-Bösmenschen partout keine Argumente bringen wollen oder können. Da müssen wir pseudoantifaschistischen Kleinbürger-Gutmenschen halt dumm sterben.


  80. · Fiend_THeyde am 1. April 2008 um 20:44 - Permalink

    @ 77 ich:
    Ich vermag beim besten Willen hier keine Diskussion zu erkennen, in die ich mich hineingedrängt haben soll.

    Das mag ein Wahrnehmungsproblem sein.

    Hier klopft sich doch nur permanent das selbstgerechte pseudoantifaschistische Kleinbürger- und Gutmenschentum gegenseitig auf die Schulter.

    Auch dies mag an deiner Wahrnehmung liegen. Außerdem ist es keineswegs die Schuld der Kommentatoren in diesem Blog, daß Herr Wilders Filmchen so ein Reinfall geworden ist. Nach den Ankündigungen im Vorfeld, haben natürlich alle erwartet, da käme ein aufrüttelndes “Meisterwerk” heraus, das Millionen Menschen nach Fackel und Heugabel greifen läßt, woraufhin die Moscheen in ganz christlich Europa in Flammen aufgehen (gewisse Kreise waren ganz hibbelich aus Vorfreude ;-) ).

    Stattdessen erscheint - nachdem allenthalben die Existenz des Films schon massiv in Zweifel gezogen wurde - ein offenkundig in wenigen Stunden amateurhaft zusammengestückeltes Machwerk, auf das selbst die Islamisten nicht mit der gewünschten Empörung reagieren wollten. Sei also sauer auf Wilders und seine großen Sprüche im Vorfeld, nicht auf die Menschheit an sich oder speziell auf die Leute hier.

    und zum Thema “Liebe und Anerkennung”:
    Wer brauch das nicht? Ich würde allerdings nicht auf die absurde Idee kommen, hier danach zu suchen.

    Wo willst du sie finden, wenn nicht bei den “Gutmenschen”, die bekanntlich alle Menschen in gleicher Weise liebhaben, selbst wenn letztere sich unsympathisch geben. :-)


  81. · JaNu am 1. April 2008 um 21:35 - Permalink

    Wer übrigens noch Argumente gegen Religionen (speziell Christentum und Islam) sucht, dem empfehle ich das Buch “Der Gotteswahn” von … nein nicht von Henryk Broder … Richard Dawkins. (http://www.amazon.de/Gotteswahn-Richard-Dawkins/dp/3550086881 bzw. buch.de/sh...)


  82. · ich am 1. April 2008 um 21:49 - Permalink

    @80 Fiend_THeyde
    Du scheinst mich mißverstanden zu haben, aber wahrscheinlich willst Du mich auch mißverstehen.
    Das Leben ist ja in der Tat leichter, wenn man seine Umgebung auf ein paar übersichtliche Schubladen verteilen kann.
    Wer Broder nicht hasst und verachtet, wird in diesem Blog auf jeden Fall schonmal gleich in die bewährte Nazi-Schublade gesteckt.
    Ich muß Broder nicht mögen, ich muß seine politische Einstellung nicht teilen und nicht einmal kennen, um feststellen zu könne, daß er in dem einen oder anderen Fall, meiner Ansicht nach, absolut Recht hat.
    Genausowenig muß ich mich mit Wilders politischer Vergangenheit, seinen versteckten Motiven, seinem mangelnden Talent als Filmemacher oder seiner Haarfarbe auseinandersetzen um festzustellen, daß sein Film aus mit Koran-Versen unterlegten Realbildern besteht und ich daran nichts Verwerfliches finden kann, zumal die gezeigten Verbrechen ja alle im Namen des Islams begangen wurden.

    Zu unterstellen, ich wäre daran interessiert, daß Wilders Film zur Mobilisierung der Massen gegen die Islamische Bevölkerung Europas führt, ist absolut daneben.


  83. · name am 1. April 2008 um 21:52 - Permalink

    Nicht mal die hartgesottenen Islamistenkrieger nehmen Wilders Filmchen für wichtig. Selbst in Osmas Berghöhle ist man zur Erkenntnis gekommen: Wilders is a non Target. Blondierte Männer lassen sich sowieso für die strukturelle Dekadenz besser vermarkten, als es ein Selbstmordattentäterchen je könnte.

    Lustig ist, dass nur einer tobt:

    der antideutsche Kindergarten mit der Broderlinestörung und dem Fernglas für die strukturellen Antisemiten. Diese Blut und Bodentäterkinder suchen täglich im Wahn das antisemitische Gen, bei Marx, bei Adorno und im Zweifel schwenken sie auch Fahnen, ganz dolle und ganz fest. In Israel schüttelt man über diese Spinner die Köpfe.

    Ich liebe Sie wirklich ;)


  84. · ich am 1. April 2008 um 21:59 - Permalink

    @ 83 name
    WOW! wie gern würde ich so über den Dingen stehen, wie Du.
    Ich kann Dein wissendes Lächeln fast vor mir sehen.
    Diese Eleganz, dieser Wortwitz, DIESE ABSOLUTE ÜBERLEGENHEIT.


  85. · name am 1. April 2008 um 22:13 - Permalink

    Tja, du unwichtiges “ich” , wie Lenin schon schrieb “Lernen Lernen nochmal Lernen”.

    Und nun, kleines “ich ich” schnell schnell, dass antisemitische Gen lauert schon an der Ecke und auf der Treppe, und wenn es heute Abend, durchs Fenster kommt, schnell das Fenster zu machen und weitersuchen “ich ich”.

    Ach ja, dass schönste an Euch Spinnern ist die strukturelle Gleichheit mit der Streicherfraktion der Faschisten: die fahren voll auf die ureigensten “deutschen” und ihr auf die “antisemitischen” Gene ab.

    Wie wäre es mal mit einer rassistisch übergreifenden Genfraktion unter der Flagge
    “Der deutsch antisemistische Genpool: Aussichten, Chancen und Bewertungen aus dem rassistischen Kindergarten” wichtiges “ich ich”? Und nicht vergessen, überall die strukturellen Antisemiten vermuten und enttarnen.

    Das schlimmste an Euch Kindern ist, dass Ihr mit eurer Dummheit die gefährlichsten Leugner des Holochaust seid, der industriell vernichteten Menschen und das Ihr, deren Ansehen beschmutzt, du “ich ich ich” wichtig.


  86. · Fiend_THeyde am 1. April 2008 um 22:42 - Permalink

    @ 82 ich:
    Du scheinst mich mißverstanden zu haben, aber wahrscheinlich willst Du mich auch mißverstehen.

    Nun, wenn dem so wäre, läge das in erster Linie daran, daß du bislang - abgesehen von ein paar provokanten, in den Raum geworfenen Schlagworten - nur recht wenig Substantielles geäußert hast.

    Das Leben ist ja in der Tat leichter, wenn man seine Umgebung auf ein paar übersichtliche Schubladen verteilen kann.

    Etwa so? O-Ton Kommentar Nummer 77; ich: Hier klopft sich doch nur permanent das selbstgerechte pseudoantifaschistische Kleinbürger- und Gutmenschentum gegenseitig auf die Schulter) :-)

    Wer Broder nicht hasst und verachtet, wird in diesem Blog auf jeden Fall schonmal gleich in die bewährte Nazi-Schublade gesteckt.

    Dieser Blog ist kein monolithisches Gebilde und wenn einer der Kommentatoren dich in diese Schublade gesteckt hat, wende dich an ihn oder sie.

    Ich muß Broder nicht mögen, ich muß seine politische Einstellung nicht teilen und nicht einmal kennen, um feststellen zu könne, daß er in dem einen oder anderen Fall, meiner Ansicht nach, absolut Recht hat.

    Und ich muß Broder nicht hassen oder verachten, um feststellen zu können, daß er in diesem, wie in anderen Fällen, meiner Ansicht nach, absolut falsch liegt. Und nun?

    Genausowenig muß ich mich mit Wilders politischer Vergangenheit, seinen versteckten Motiven, seinem mangelnden Talent als Filmemacher oder seiner Haarfarbe auseinandersetzen um festzustellen, daß sein Film aus mit Koran-Versen unterlegten Realbildern besteht und ich daran nichts Verwerfliches finden kann, zumal die gezeigten Verbrechen ja alle im Namen des Islams begangen wurden.

    Es sei dir unbenommen, wenn du dir Inhalte zugemüte führst oder zu eigen machst, ohne den Hintergrund des betreffenden Autoren zu beachten, respektive - vor allem, wenn es um politische Filme geht - dessen politische Einstellung zu ignorieren. Es gibt allerdings ein schönes Sprichwort: “Trau, schau, wem” oder - wenn du es eher mit der Bibel hältst - “an ihren Taten werdet ihr die falschen Propheten erkennen”.

    Was den Filmemacher betrifft: wer sich mit einem Film an die Öffentlichkeit wendet, wird mit Kritik leben müssen. Wer einen schlechten Film veröffentlicht, wird damit leben müssen, daß das Publikum die (Un)Fähigkeit des Filmemachers entsprechend wertet. Du kannst gerne anderer Meinung sein, nur wirst du es aushalten müssen, daß man diese deine Ansicht nicht teilt.

    Es geht doch angeblich um (Meinungs)freiheit und Demokratie. Wieso kommst du so schlecht damit zurecht, daß jemand eine andere Ansicht vertritt als du?

    Zu unterstellen, ich wäre daran interessiert, daß Wilders Film zur Mobilisierung der Massen gegen die Islamische Bevölkerung Europas führt, ist absolut daneben.

    Erst teilst du nach Herzenslust aus und jetzt läßt du den Empfindlichen raushängen…


  87. · ich am 1. April 2008 um 22:43 - Permalink

    @85 name
    Oh Gott! Du machst mir Angst.
    Nein, nur Spaß. Ich kann damit umgehen.

    Du hast ein massives Problem.
    Lass Dir helfen!


  88. · name am 1. April 2008 um 22:55 - Permalink

    @ich ich ich

    Ich hatte mir das für dich und deine Befindlichkeiten als übergreifendes Projekt so vorgestellt “ich, ich ich”:

    Während die Streicherfraktion am deutschen Volkskörper das arische Gen sucht, sitzt du im Nachbarzimmer und suchst am deutschen Volkskörper das antisemitische und das islamistische Gen, so im Duett.

    Und bei Bedarf sucht Ihr einfach gemeinsam. So unter strukturellen Rassisten sollte man doch Gemeinsamkeiten und Synergien nutzen. Broder kann ja in der Mitte stehen und Anweisungen geben und Wilders macht aus dieser Zusammenarbeit einen neuen Film.

    Damit wäre allen Rassisten, dem Volkskörper und den arischen, antisemitischen und islamistischen Genen geholfen.


  89. · JaNu am 1. April 2008 um 23:07 - Permalink

    Bezüglich @88

    Kann mir jemand mal erläutern wofür oder wogegen hier eigentlich getextet wird? Ich stehe auf dem Schlauch.


  90. · ich am 1. April 2008 um 23:15 - Permalink

    seltsam.
    ich hab mir gerade nocheinmal meine Kommentare durchgelesen, die ja