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    geschrieben am 05. Mai 2008 von Spiegelfechter

    Die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) holt derzeit zum ultimativen Rundumschlag gegen die Menschrechtsverletzungen in China aus. Die Geheimwaffe der lutherischen Public Relations-Kreuzritter ist ein schwarzes Silikonarmband. Darauf prangt als Aufdruck das aktuelle Motto (?Olympia 2008?), eine Werbe-Psalm und das Logo der EKD (?Passkreuz?) ? so viel Corporate Identity muss schon sein. Früher waren solche ?Awareness-Bracelets? mal für eine kurze Zeit total hip, starben aber den schnellen Tod vieler Modegags. Nachdem die sporttreibenden Wohlfühlaktivismus-Pioniere Lance Armstrong und Thierry Henry in Kooperation mit dem Sportartikelhersteller Nike Silikonarmbänder gegen Krebs und Rassismus populär machten, sprangen nach und nach unzählige Anbieter von Wohlfühlaktivismus-Generika auf diesen Trend auf. Spätestens als dauergewellte Besucher von BAP-Konzerten mit einer ?rot-gelb-lila-weißen? Kombination an Silikonarmbändern herumliefen, um aller Welt zu signalisieren, sie solidarisierten sich mit schwulen, dunkelhäutigen Diabetikern und seien gleichzeitig gegen Armut, Krieg und schlechtes Wetter, war der Trend endgültig tot und die Gummibändsel wurden ökologisch sinnvoll dem Wertstoffkreislauf zurückgeführt. Wie die bereits totgesagten Cordhosen und Pilotensonnenbrillen, feiern nun aber auch die Silikonarmbänder dank der EKD ein sensationelles Comeback.

    Dass die Kampagne ein voller Erfolg werden musste, war klar. Christen sind erfahren darin, ihre Gesinnung samt der frohen Botschaft durch Symbolik kundzutun. War es früher das Kreuz, so ist es heute der symbolische Fischaufkleber am Fahrzeugheck, der dem Hinterherfahrenden verkündet: ?Vorsicht ? Christ an Bord!? Ähnlich entschlossen gehen die Christen nun gegen die gottlosen Parteikader in Peking vor. Das schwarze Silikonarmband signalisiert ihnen, dass sie eine dünne rote Linie überschritten haben und nun die gute Seite der Macht gegen sich stehen haben. Der engagierte Menschenrechtsfreund, der es sich nicht nehmen lassen will, die Olympischen Spiele am heimischen Fernsehapparat zu verfolgen, kann dies nun garantiert politisch korrekt mit einem ums Handgelenk getragenen Trauerflor tun. So billig war selbstgerechtes Seelenheil seit Ablassprediger Tetzels Zeiten nicht mehr zu haben. Das kleine Schwarze ist nämlich kostenlos, wenn auch nicht umsonst ? dem engagierten Wohlfühlaktivisten wird (Gott sieht alles!) nahe gelegt, den virtuellen Ablasshandel durch eine Spende an eine kirchnahe asiatische Menschenrechtsorganisation zu besiegeln.

    Da wundert es kaum, dass alle Exemplare bereits vergriffen sind und zehntausende weitere Exemplare vorbestellt wurden und in wenigen Wochen ausgeliefert werden können. Das dauert halt ein wenig länger, die politisch korrekten Protestsymbole werden nämlich in Asien gefertigt. Bei der EKD habe man sich bereits nach vermehrten Anfragen bei der herstellenden Firma erkundigt, so eine Mitarbeiterin. Eigentlich hätte man das auch vor der Auftragsvergabe klären können ? aber zum Glück meint man bei der EKD zu wissen, dass ?die Bänder im asiatischen Raum, jedoch nicht in China gefertigt [werden].? Na Gott sei Dank! Vielleicht werden die Bänder ja in einer Jugendbegegnungsstätte in Bangladesh gefertigt, in der weibliche Teenager dabei unterstützt werden, die Familie zu ernähren, oder man produziert in einer birmanischen Resozialisierungsanstalt – Armbänder von eingesperrten Aktivisten für freilaufende Aktivisten, ein Geschäftsmodell mit Zukunft. Zwei große Werbemittelimporteure beantworteten die Frage nach der Herkunft solcher Silikonarmbänder zwar damit, diese Art von Artikeln käme ihres Wissens nach, ausschließlich aus China ? aber man sollte die Kirche manchmal ja auch im Dorfe lassen.

    Woody Allen soll einmal gesagt haben, ?wem Hungerstreik zu drastisch ist, der könne ja schon einmal mit der Salatbeilage anfangen?. Den Wohlfühlaktivisten unserer Tage würde dies wahrscheinlich bereits zu weit gehen und man würde einfach eine Hungerstreiksolidaritätsnote im Internet anklicken. Symbolprodukte, die offen zur Schau gestellt werden können und in ihrer Aussagekraft eher kryptisch sind, erfreuen sich bei ihnen auch höchster Beleibtheit. Bunte Ansteck- und Aufklebschleifen und Armbändsel sind da sehr beliebt. Man weiß, der Träger eines solchen Betroffenheitsaccessoires ist ein guter Mensch, denn er ist gegen Aids, Hunger, Menschenrechtsverletzungen, Abtreibungen oder will die US-Truppen im Irak unterstützen – jedem Tierchen sein Pläsierchen. Protestsymbole verlieren allerdings ihren Protestcharakter, wenn sie kommerzielle Modetrends oder beliebig werden und dies ist heutzutage fast immer der Fall, stört die Wohlfühlaktivisten aber nicht weiter.

    Betroffenheitssymbolik und Wohlfühlwiderstand sind viel zu renditeträchtig, als dass man als Anbieter in diesem Segment die Olympischen Spiele als Highlight dieses Jahres tatenlos verstreichen lassen könnte. Aber ?leider? werden sich die üblichen Verdächtigen dieses Jahr bedeckt halten müssen ? kein großer Modekonzern, Sportartikelhersteller oder Lifestylevermarkter lässt nicht in China fertigen und selbst die Nischenanbieter haben Probleme. Der potentielle Sommerhit ist natürlich die tibetische Flagge, nur kommen dummerweise auch die meisten tibetischen Flaggen und Artikel mit Flaggenaufdruck aus China. Damit hat der Importeur zwar gar keine Probleme, dennoch könnte es ihm das Geschäft vermiesen, denn der Kunde kauft schließlich weniger den Artikel selbst, sondern die Symbolik und den Anspruch auf ein gutes Gewissen als ganzheitliches Wohlfühlpaket.

    Die Silikonarmbänder der EKD werden auch an aktive Athleten bei den Spielen ausgegeben. Die christlichen deutschen Aktivisten werden aber nicht die Einzigen sein, die in Peking durch kryptische Symbolik auffallen werden. Athleten und Funktionäre haben sich darauf geeinigt, man dürfe zwar politische Symbole tragen, diese sollen aber nicht als solche erkenntlich sein. Dies war der Startschuss für den internationalen ?Awareness-Wettlauf?. Eine deutsche Sportlerinitiative hat bereits 10.000 grün-blaue Silikonbändchen bestellt um für Menschenrechte und für Tibet zu ?demonstrieren? ? damit treten sie zu den deutschen Christen mit schwarzen Bändseln und vielen anderen, die ebenfalls buntbeschmückt für dieses Ziel ?kämpfen? in Konkurrenz. Zusätzlich verwässert wird die Außenwirkung durch die anderweitigen buntbebänselten multipel engagierten, betroffenen und solidarischen Aktivisten, mit denen immer zu rechnen ist. Durch diesen symbolischen Overkill droht so jede einzelne Aktion zum kryptischen Privatamüsement zu werden, das eher an torjubelnde Fußballer erinnert, die mit ?geheimen? Gesten ihren frischen Nachwuchs ?grüßen? – zumindest wird dies die Sportjournalisten freuen, da ihr Standardrepertoir an Fragen dadurch ergänzt wird.

    Die Chinesische Führung braucht sich jedenfalls keine Sorgen zu machen, da der einzige bleibende Eindruck dieser vielfältigen Solidaritätsbekundungen ein ?diffuses Bunt? ist, das in seiner eigenen Beliebigkeit untergeht. Chinesische Produzenten von Wohlfühlaktivismusaccessoires werden sich bereits die Hände reiben. Wenn es nach ihnen ginge, könnte die ganze Welt sich gegen oder für irgendetwas solidarisieren ? auch wenn es Tibet ist.

    Jens Berger

    Bildnachweis: Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover, Netzathleten.de, Sentinel

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    33 Kommentare:

    1. Anders schrieb am 5. Mai 2008 at 17:00 - Permalink

      Wie geil, Millionen Tibet Fahnen, und alle aus China, einfach göttlich :)

    2. Kuro schrieb am 5. Mai 2008 at 17:44 - Permalink

      Wie schrecklich! Da können ja Satiriker gleich einpacken, wenn die “Free Tibet”-Flaggen wirklich aus China kommen. Ich wollte das als Witz breittreten. Naja, vielleicht lachen die Leute noch über die Realsatire…

    3. Anonymer Leser schrieb am 5. Mai 2008 at 17:57 - Permalink

      Beim Lesen des Artikels fiel mir ein nicht besonders witziger Slogan ein:
      Unterstützt China! Kauft Tibet-Fahnen!

      Darf ich einen Themenwunsch für einen der nächsten Artikel äußern?
      Mich würde ein Artikel über Abchasien/Südossetien interessieren.

    4. Spiegelfechter schrieb am 5. Mai 2008 at 18:12 - Permalink

      @Anonymer Leser

      Darf ich einen Themenwunsch für einen der nächsten Artikel äußern?
      Mich würde ein Artikel über Abchasien/Südossetien interessieren.

      Yep, darüber kommt in Kürze was.

    5. corax schrieb am 5. Mai 2008 at 18:14 - Permalink

      Fast alle Menschenansammlungen ab ca 5 Leuten aufwärts sind ein verlogener korrupter Haufen, sei es UNICEF Deutschland, die UNO die im Kongo Gold gegen Waffen tauscht, Reporter ohne Grenzen, die EU, die klammheimlich wieder chilenisches Fischmehl an deutsche Kälber verfüttern lässt und sich dann über explodierende Nahrungsmittelpreise in der dritten Welt besorgt zeigt, oder sonst irgendwelche Betroffenheit heuchelnde Wichtigtuer.

    6. paul schrieb am 5. Mai 2008 at 19:17 - Permalink

      Bin mal gespannt, wer sonst noch die Chance nutzt für die 5 Minuten Rampenlicht. Schon erstaunlich wie schnell alle unwichtigen Personen auf den Chinabashingzug aufgesprungen sind um ein “Zeichen zu setzen”.

      @kuro: http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/7370903.stm

    7. db schrieb am 5. Mai 2008 at 19:46 - Permalink

      Du gehst auf BAP-Konzerte?

    8. Dr. Dean schrieb am 5. Mai 2008 at 19:50 - Permalink

      Wenn in Sachen China fast ausschließlich über Tibet geredet wird, ist das ziemlich arm. Es gibt überreichlich andere Themen. Dem chinesischen Regime wird Olympia sicherlich nützen, und ein Verzicht auf jede Form von Protest nützt gleichzeitig auch den Werbevermarktern, denen das Reden über Menschenrechte total auf die Nerven geht.

      Da ist mir Wohlfühlaktivismus immer noch lieber als Gesinnungszynismus.

    9. Spiegelfechter schrieb am 5. Mai 2008 at 20:03 - Permalink

      @db

      Nein, ich beobachte nur aufmerksam ;-)
      Und häufiger sah man damals die mutiplen Bändsel-Träger in einem Familien-Kleinvan, an dessen Heck neben dem obligatorischem Fisch und dem “Torben-Hendrik an Bord” Aufkleber auch Aufkleber der Musikkapellen BAP und PUR prangten … hach, es lebe das Klischee ;-)

    10. Spiegelfechter schrieb am 5. Mai 2008 at 20:09 - Permalink

      @Dr.Dean

      Och, mit dem Prädikat “Made in China” wurde eigentlich noch nie geworben – ich schätze die Werbevermarkter können dies verschmerzen. Auch sind die Olympischen Spiele doch bereits jetzt ein Riesenflop für das Regime – zumindest was die Aussenwirkung angeht. Das schlechte Gewissen der Medien wird schon dafür sorgen, dass kein gutes Haar an China gelassen wird. Man kennt dies ja von der Tour de France Berichterstattung – Sportkommentatoren der Öffentlich Rechtlichen können einem in ihrer moralischen “Überlegenheit” schon mächtig auf den Keks gehen … zum Glück gibt es ja noch Eurosport, wo man geflissentlich Moral und Leistungssport zu trennen vermag. Die beiden Dinge passen nämlich nur schlecht zueinander. Das kann (und muß) man kritisieren, man soll aber nicht so tun, als sei dies je anders gewesen, oder als ob irgendwer großartig Interesse daran hätte, dies zu ändern.

    11. helga Müller schrieb am 5. Mai 2008 at 20:33 - Permalink

      Der Beitrag ist wichtig, weil es wahrscheinlich so funktioniert ( bei uns kommen noch diverse Wohlfahrtstruppen dazu!).
      Moderner Ablaß, indem sich unsere Kirchengrößen zum Produkt machen und (nun) gewissenlos jede Gebotsübertretung unterschreiben.
      Das gewissen wurde zum geschäftstpartner, weil man sich der Konjunktur andient,als gelte es Leben zu retten.
      Diese -deren-Kirche ist korrumpiert, und wenn sie alle behaupten, frei zu entscheiden-ist es zum Selbstschutz der geschäftspartner verkommen.
      Ich gehöre niemandem an-aber ich gehörte dreißig Jahre zur evangelischen Kirche .
      Die Mystiker sind die,an die ich noch denke- nicht die Kirche

    12. Kuro schrieb am 5. Mai 2008 at 20:47 - Permalink

      @paul: Nun ist es amtlich, die Satire ist tot.

      Herdentrieb kombiniert mit Ablasshandel und dieser “Made in China”-Farce…. Das ist so klischeehaft, da können Satiriker wirklich einpacken, das dnekt sich doch nicht einmal der kränkste Kopf aus.

    13. ehle schrieb am 5. Mai 2008 at 21:20 - Permalink

      @ spiegelfechter:

      “zum Glück gibt es ja noch Eurosport, wo man geflissentlich Moral und Leistungssport zu trennen vermag. Die beiden Dinge passen nämlich nur schlecht zueinander. Das kann (und muß) man kritisieren, man soll aber nicht so tun, als sei dies je anders gewesen, oder als ob irgendwer großartig Interesse daran hätte, dies zu ändern.”

      interessant ist dabei, dass sport als publikumsereignis schon immer als droge bzw. für politische zwecke genutzt wurde. man denke nur an “brot und spiele”, in griechenland war das mit sicherheit nicht anders.
      mit moral hat die ganze sache rein gar nichts zu tun – wenn dann im höchst unmoralischen sinne, wenn man über den scheiss haufen des andern schimpft, während der eigene bis zum himmel stinkt!

      @ kuro:

      “Herdentrieb kombiniert mit Ablasshandel und dieser ?Made in China?-Farce?. Das ist so klischeehaft, da können Satiriker wirklich einpacken, das dnekt sich doch nicht einmal der kränkste Kopf aus.”

      was beweist, dass es tatsächlich irgendeine form von gott geben muss – intelligent-design lässt grüßen ;)

    14. 7schläfer schrieb am 6. Mai 2008 at 00:10 - Permalink

      @SF

      schön, dass Du diesen Artikel unter Glosse eingeordnet hast ;)

    15. Christian Severin schrieb am 6. Mai 2008 at 08:21 - Permalink

      So nebenbei: wo findet man auf Deiner Webseite eigentlich die Kontaktinformationen? Eine Mailadresse auf der About-Seite, sowas in der Art…

      Oh, OK: jetzt habe ich das Impressum gefunden. Super. *seufz*

    16. EuRo schrieb am 6. Mai 2008 at 14:23 - Permalink

      Kannst du das mal lassen! Am Arbeitsplatz laut loslachen ist auch peinlich.
      Nee, mach ruhig weiter – ich muss nur besser aufpassen, wenn da Glosse drunter steht.
      Die Kabarettisten unserer Tage sind echt gekniffen, brauchen sie doch im Grunde “nur” die Nachrichten verlesen.
      Aua aber danke.

    17. Wishmaster schrieb am 6. Mai 2008 at 15:10 - Permalink

      Ach welch süsse Ironie, dass die Olympischen Spiele wiedereinmal ausgerechnet das sind, was sie nicht sein sollen.
      .
      .
      .
      politisch!

    18. feed your head schrieb am 6. Mai 2008 at 16:44 - Permalink

      Quelle: Stern.de

    19. Avantgarde schrieb am 6. Mai 2008 at 17:38 - Permalink

      Und was ist mit Tibetfahnen, die in Tibet gefertigt wurden? Kommen die nicht auch aus China?

    20. Kuro schrieb am 6. Mai 2008 at 18:34 - Permalink

      @ehle:
      Wenn ich mir die Menschen (vor allem die, welche Thema des Artikels sind) so anschaue, glaube ich weniger an Intelligent Design, denn an Unintelligent Design ;-)

    21. Lago schrieb am 6. Mai 2008 at 19:24 - Permalink

      “Und was ist mit Tibetfahnen, die in Tibet gefertigt wurden? Kommen die nicht auch aus China?”

      Aus Tibet können keine Tibetfahnen kommen, da Tibet unter der Kontrolle des faschistischen Überwachungsstaates China steht. Wie soll da jemand in industriellem Maßstab Tibet-Flaggen herstellen?

    22. Paul Lanon schrieb am 6. Mai 2008 at 19:55 - Permalink

      Schrieb ich schon im Rebellenmarkt, als Antwort auf “Die Chinesen verstehen”: Meine Tastatur, made in China, mein Handy, made in China, der Akkus meines Handys, made in China, meine Maus, made in China, mein Bildschirm, made in China? – Gäbe es das Internet ohne China? Bloggen auf Kosten der Menschenrechte. Muhahahaha… :D

    23. Spiegelfechter schrieb am 6. Mai 2008 at 20:22 - Permalink

      @Paul Lanon

      Hoho, meine Monitore kommen aus der Tschechei, mein W-Lan Router aus Deutschland und eine externe Festplatte aus Irland … was mich selbst wundert, ich scheine ja schon fast ein antichinesischer Aktivist zu sein ;-)

      Aber Blogger und Blogleser sind sowieso Bösewichte! Neulich hörte ich, dass das Internet durch den Strombedarf für die Rechenzentren mehr zum CO2 Ausstoss beiträgt, als der komplette Flugverkehr! Gabriel anscheißen, weil er alleine nach Mallorca fliegt war gestern, morgen kriegt jeder Minister eins auf die Rübe, der alleine surft.

      Ich bin da übrigens ein ganz besonders schlimmer Finger, da ich die Regeln “stromsparenden” Webdesigns nicht einmal im Ansatz einhalte *grrr*

    24. firefly schrieb am 6. Mai 2008 at 20:29 - Permalink

      China, China und nochmals China. Gibt es eigentlich nichts anderes mehr. China hängt mir nämlich zum Halse raus. Aus dem Spiegelfechter wird langsam aber sicher ein Chinafechter.

    25. corax schrieb am 6. Mai 2008 at 20:36 - Permalink

      Cheff,

      …morgen kriegt jeder Minister eins auf die Rübe, der alleine surft.

      Wieso morgen? ;-)

    26. grub schrieb am 6. Mai 2008 at 21:11 - Permalink

      @hoho, schraub die Dinger mal auf, und reiß alles raus, was aus China ist.

      übrigens, die nette EKD-Tante da oben scheint mir dieselbe zu sein, die im Banner der “christlichen” Bertelsmannabteilung das Motto “Gütersloher Verlag – dem Leben vertrauen” vermitteln darf.
      Bedienen sich die Religionskonzerne (incl. Bertelsmann) nur derselben Model-Agentur oder ist die massive Kirchenförderung durch die Bertelsmannstiftung schon so weit gediehen, dass die beiden nun schon in aller Öffentlichkeit kopulieren?

    27. otti schrieb am 6. Mai 2008 at 21:37 - Permalink

      Was Du motzen?

      Ich gut.
      Du gut.
      Wir gut.

      Alles im Eimer, wie der Jens kann’s keiner!

      Köstliche Glosse (fühl’ mich schon besser).

    28. transwarp schrieb am 6. Mai 2008 at 23:57 - Permalink

      man thats just like your opinion man,,,

    29. Apostata schrieb am 7. Mai 2008 at 13:39 - Permalink

      @26:

      Das ist die Landesbischöfin der EKD Hannover, Dr. Margot Käßmann.

    30. feed your head schrieb am 8. Mai 2008 at 15:45 - Permalink

      Öy, mein Bildchen wurde rausgefiltert, obwohl’s in der Vorschau so schön angezeigt wurde:

      http://img.stern.de/_content/58/15/581554/h0741965_40066308_750.jpg

    31. Spiegelfechter schrieb am 8. Mai 2008 at 16:33 - Permalink

      @feed your head

      Ich habe es mal oben eingestellt.

    32. transwarp schrieb am 18. Mai 2008 at 13:00 - Permalink

      China, Aktuelle SPON Schlagzeilen und Wohlfühlaktivismus..

      Nachbeben sorgen für neue Panik in China:
      Immer diese Panikchinesen…

      Im Epizentrum der Katastrophe: Apokalypse in Beichuan – als Letztes fliehen die Hunde
      In China essen sie Hunde…

      Kliniken im Dauereinsatz: “Jetzt geht es nicht ums Geld, sondern ums Retten”
      Der Organhandel ist gesättigt…

      Chaos nach dem Beben: Chinas Medien widerrufen Meldung über geretteten Deutschen
      Chinesen entretten den einen Deutschen

      Erdbebenregion: China lässt Helfer aus vier Ländern in Katastrophenzone
      China ist schlimmer als die Junta…

    33. Tanja Schulz schrieb am 24. März 2009 at 15:20 - Permalink

      Die Aktion von den Netzathleten war ja ganz cool, allerdings fand ich es blöd, dass es Geld gekostet hat, sich daran zu beteiligen.
      sportme.de hat sich auch daran beteiligt, allerdings hat man da sein Bändchen kostenlos bekommen. Okay, man sollte 10 weiteren Leuten davon erzählen, aber im Endeffekt ist es ja das, was man auch mit den Bändchen erreichen will, Aufmerksamkeit und Mund zu Mund Propaganda. So wurde man halt von sportme dazu angetrieben. Sehr gelungen kann ich nur sagen…


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