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  • Kalter Frieden im Libanon

    geschrieben am 22. Mai 2008 von Spiegelfechter

    Der drohende Bürgerkrieg im Libanon konnte in letzter Minute abgewendet werden. Gestern verständigten sich die Konfliktparteien überraschend im katarischen Doha und beschlossen die Bildung einer neuen Einheitsregierung, in der die Hisbollah Vetorecht hat. Was ein Segen für alle Libanesen ist, ist gleichzeitig ein Paradigmenwechsel im Machtgefüge hinter den Kulissen, dessen eindeutiger Verlierer Saudi-Arabien ist, während Iran ein weiteres Mal seinen Einfluss in der sunnitisch-arabischen Region stärken konnte.

    Während des libanesischen Bürgerkrieges, der zwischen 1975 und 1990 aus der prosperierenden ?Schweiz des Orients? ein zerstörtes und zerrüttetes Land machte, waren die Hauptziele der 1982 gegründeten radikalschiitischen Hisbollah die Zerstörung des Staates Israels und die Errichtung eines schiitischen Gottesstaates nach dem Vorbild Irans. Das wundert kaum, wurde die Hisbollah doch von iranischen Milizen gegründet, die von Ayatollah Chomeini in den Libanon geschickt wurden, um die israelischen Truppen aus dem Südlibanon zu vertreiben und die islamische Revolution zu exportieren. Aus der ehemaligen Terrorgruppe ist über die Jahre eine starke schiitische Organisation geworden, die ? offen von Iran unterstützt ? sich als schiitischer Staat im Staate präsentiert und vor allem durch soziales Engagement große Beliebtheit errungen hat. Die militärischen und politischen Siege ? vor allem der Sieg gegen Israel im ?Julikrieg? 2006 ? brachten der Hisbollah und ihrem Führer, Scheich Hassan Nassrallah ? einen legendären Ruf ein, der auch unter Sunniten verbreitet ist. Laut einer Umfrage der BBC-World ist Nassrallah der beliebteste Politiker im Nahen Osten. All dies darf freilich nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Hisbollah immer noch eine radikale reaktionäre Organisation ist, die vor allem für Israel eine echte Bedrohung darstellt.

    Die Lage im Libanon spitzte sich seit der ?Zedernrevolution? 2005 ? die mit dem Abzug der syrischen Truppen und der Wahl des prowestlichen Fuat Siniora endete ? zwischen der prowestlichen sunnitischen Regierungsfraktion und der schiitischen Fraktion, die aus der islamistischen Hisbollah und der säkularen Amal-Bewegung immer weiter zu. Hinter den Kulissen wurde dieser Konflikt durch die Schutzmächte ausgetragen. Die prowestliche Fraktion wird von Frankreich, den USA und vor allem Saudi-Arabien unterstützt, das auf diese Art und Weise seinen Hegemonialstatus über die sunnitische arabische Welt demonstrieren will, und die Schutzmächte der Schiiten, Syrien und Iran, in die Schranken weisen will. Einer der Kernpunkte der Siniora-Fraktion ist es, die Hisbollah zu entwaffnen, wie es die Resolution 1559 des UN-Sicherheitsrates fordert. Die Hisbollah beteuerte stets, sie bräuchte dieses Waffen nur zur Selbstverteidigung gegen Israel und würde sie nie gegen Libanesen einsetzen. Diesen Schwur brach die Hisbollah am 9. Mai 2008, als sie zusammen mit Milizen der Amal die Waffen erhob und West-Beirut angriff, das fest in Siniora-Hand ist.

    Militärisch konnte die Hisbollah einen Erdrutschsieg verzeichnen. Innerhalb weniger Stunden nahm man Viertel um Viertel ein und vor Tagesende kontrollierten sie den kompletten Westteil der Stadt. Die Siniora-Milizen hatten nicht den Hauch einer Chance und nachdem man einflussreiche sinioratreue Politiker festgesetzt hatte, forderte man die libanesische Armee auf, die Kontrolle über die besetzen Viertel zu übernehmen und die Siniora-Milizen zu entwaffnen. Dies war nicht weniger als ein Staatsstreich. Am 9. Mai hatte die Hisbollah es in der Hand, die Macht im Staate an sich zu reißen und ihren Gottesstaat auszurufen ? das geschah aber nicht. Die Errichtung eines Gottesstaates ist zumindest nicht mehr Ziel der Hisbollah, sie begnügt sich mit der Rolle Herr eines quasiautonomen Staates im Staat Libanon zu sein und zumindest die libanesische Regierung und damit das libanesische Militär durch ihre neue Vetomacht als Gegner ausgeschaltet zu haben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dieser Schwenk auf Geheiß Teherans vollzogen wurde, das sich keinen offenen Bürgerkrieg gegen die Saudis wünscht, der das Pulverfass Nahost endgültig zum Explodieren bringen könnte.

    Die Saudis tobten ob dieser Geschehnisse und ließen sämtliche diplomatische Vorsicht fallen und klagten Iran und Syrien offen an, einen Krieg in Nahost zu provozieren. Auch die USA übten scharfe Kritik und machen Iran verantwortlich. Nur ein beherztes diplomatisches Intervenieren der Arabischen Liga konnte den sofortigen Ausbruch des Bürgerkrieges einstweilen verhindern. Emir Al Thani übte gehörigen Druck auf die Unterstützermächte Frankreich, USA, Saudi-Arabien, Syrien und Iran aus und konnte erreichen, dass die verfeindeten Parteien des Libanons sich in Doha zu einem Friedensgipfel zusammenfanden. Hinter den Kulissen fand dort ein Paradigmenwechsel statt. Siniora ging siegessicher in die Verhandlungen, war er sich doch der Einflussnahme Saudi-Arabiens sicher. Doch die Zeiten haben sich geändert, die sunnitischen Staaten rebellierten teils offen gegen den saudischen Hegemon. Katar, Yemen und Algerien opponierten offen gegen die Saudis, während die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman und Kuwait hinter den Kulissen gegen Saudi-Arabien votierten. All diese Staaten haben sehr gute Gründe, lieber Syrien und Iran einen Punktsieg zuzugestehen, als einen offenen Krieg im Libanon zu riskieren.

    Die Regierung Siniora gilt ? spätestens seit ihres Versagens, Israel während des Julikrieges zum Abzug aus dem Libanon zu bewegen ? auf den Strassen der arabischen Welt als Marionette des Westens, während die Hisbollah höchste Anerkennung genießt, war sie es doch, die als ?David? den mächtigen ?Goliath? Israel in die Schranken wies. Saudi-Arabiens Versuch, die arabische Welt in schiitische und sunnitische Gruppen zu spalten musste daher versagen ? im Falle eines Bürgerkrieges hätte die Bevölkerung der sunnitischen arabischen Staaten nicht etwa mit den sunnitischen Siniora-Truppen sympathisiert, sondern mit den schiitischen Hisbollah-Kämpfern. Eine offene Unterstützung Sinioras durch die im eigenen Lande unbeliebten Regierungen der sunnitischen Länder, hätte den halben Nahen Osten destabilisiert ? ein Flächenbrand wäre nicht ausgeschlossen gewesen.

    Der Emir von Katar rückversicherte sich bei Syrien und Iran, ihren Einfluss auf die Hisbollah geltend zu machen, sich an die abgesprochenen Punkte eines Friedensvertrages zu halten. Dann warf er als Vorsitzender der Arabischen Liga sein gesamtes diplomatisches Gewicht in die Waagschale und setzte Saudi-Arabien unter Druck. Die Saudis hatten keine Wahl, das Spiel war verloren. Zähneknirschend stimmte man dem Friedensvertrag zu, der de facto die Siniora-Regierung entmachtet.

    Beschlossen wurde die Bildung einer Einheitsregierung und die schnellstmögliche Wahl eines neuen Präsidenten. Diese Rolle ist für Michel Suleiman, ein hissbollahfreundlicher christlicher General, vorgesehen. In der neuen Regierung darf die Siniora-Fraktion 16 Minister stellen, die Hisbollah 11 Minister und die übrigen drei Posten sollen durch den neuen Präsidenten ernannt werden. Da es in der libanesischen Verfassung eine 1/3 Sperrminorität gibt, hat die Hisbollah damit die Möglichkeit gegen jede Regierungsentscheidung ihr Veto einzulegen. Der Kernpunkt ?Entwaffnung der Hisbollah? wird im Friedensvertrag nicht einmal erwähnt ? durch die Vetomacht sind der Sinioria-Fraktion auch beide Hände gebunden, dieses Ziel jemals durchzusetzen. Desweiteren wurde eine Reform der Wahlkreise festgelegt, die die Hisbollah einseitig bevorzugt. Die nächsten Parlamentswahlen finden im Juni 2009 statt und es ist zu erwarten, dass die Hisbollah dann gestärkt in eine neue Regierung gehen wird. Bis dahin ist der Bürgerkrieg vertagt und es deutet sich an, dass Saudi-Arabien und die USA sich zähneknirschend mit dieser neuen Situation abfinden müssen. Der siniorafreundliche Drusenführer Walid Dschumblat soll den US-Botschafter in Beirut gebeten haben, die Bush-Regierung aufzufordern, ihre Loblieder auf die Siniora-Regierung einzustellen. Dem Libanon scheinen Zeiten eines kalten Friedens bevorzustehen ? für die Bevölkerung dieses geschundenen Landes ist dies ein Segen. Es bleibt nur noch abzuwarten, was Israel zu diesem kalten Frieden sagen wird ? es ist fraglich, ob es eine gestärkte Hisbollah im Norden akzeptieren wird. Eine Möglichkeit, diese Situation zu entschärfen, besteht in den aktuellen – von der Türkei vermittelten – Friedensgesprächen zwischen Israel und Syrien. Zöge Israel seine Truppen von den Golan-Höhen ab, würde sich die Hisbollah selbst entwaffnen, sagte Nassrallah einst.

    Jens Berger

    Quellen: Sami Moubayed: History in the making for Hezbollah
    Qifa Nabki: A Political Breakthrough In Doha
    Randa Takieddine: The Qatari Role in Lebanon
    Zuheir Kseibati : The Victors in Lebanon
    Sami Moubayed : Tehran ponders the spoils of victory
    M K Bhadrakumar : Saudis, US grapple with Iran challenge
    Peace for a while
    Badger Canada
    The angry Arab

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    29 Kommentare:

    1. antonym schrieb am 22. Mai 2008 at 19:16 - Permalink

      Was etwas zu kurz kam, der Erfolg der Hisbollah entspricht auch der Entwicklung der Bevölkerungsanteile im Libanon. Die alte Verfassung (von 1943?) schreibt eine starre Gewaltenteilung zwischen Christen (#1) und Sunniten (ewige #2) vor. Die Hisbollah ist eigentlich nur ein weiterer erfolgreicher Bauernaufstand, der iranische Anteil ist viel geringer als die französisch/amerikanische Beteiligung an der Landespolitik.

      Der Libanon besteht nur aus ein paar Fraktionen, die bisher jeder gegen jeden gespielt haben. Deshalb ist es auch falsch, z.b. dem Walid Dschumblatt irgendeinen festen Standpunkt ausser dem eines Obergangsters zuzuschieben.

    2. name schrieb am 22. Mai 2008 at 20:24 - Permalink

      Naja Jens, was die Geschichte, Herkunft, das Entstehen der Hisbollah betrifft, ziehst du meines Erachtens die falschen Schlüsse und tanzt eher mit der israelischen Propaganda.

      Die Hisbollah ist ein direktes Kind des Libanons. Sie war eine direkte Reaktion auf den Einmarsch Israels 1982 in Beirut. Sie ist kein implantiertes Gesicht von Außen, mag sie noch so sehr militärisch vom Iran unterstützt werden.

      Die Reaktion der Hisbollah war auch kein Staatsstreich innerhalb des Libanon. Diese Version verkauft der Westen. Fakt ist, die demokratische Mitbestimmung im Libanon, der Wert einer Stimme eines Wählers krankt an den tatsächlichen Verhältnissen. Die Reaktion der Hisbollah auf diese Ungerechtigkeit und diesen staatsrechtlichen ungelösten Konflikt, und die folgende Provokation durch die Regierung Sinora war absolut logisch. Es ist und war die Hisbollah, die die multiethnische Verfassung des Libanon verteidigt hat und es ist die Hisbollah, die seit Jahrzehnten sich ernsthaft um die sozialen Belange der Armen im Libanon kümmert. Über diese Unbestechlichkeit verfügt keine der dortigen religiösen oder politischen Gruppierungen.

      Der Hintergrund ist auch gerade im Libanon eher die soziale Frage. Es ist die ungelöste soziale Frage, die die Hisbollah auch präsentiert.

      Das der Konflikt nicht eskaliert ist, ist der Hisbollah zu verdanken, die damit ausdrücklich gezeigt hat, dass sie als Kind des Libanon, diesen Staat in seiner mulitethnischen Verfassheit , mit seinen verschiedenen politischen und religiösen Formen akzeptiert, und die Propaganda des Westen und der Politik der Angst vor einem zweiten “Gotteststaat” Lügen gestraft hat.

      Ach ja, der ach so tolerante deutsche Westen will das einzig wirklich multikulturelle Radio in Deutschland Ende des Jahres kalt- und einstellen. ..Verbrecherbande

      siehe auch http://www.mulitikulti.de

    3. Sandsturm53 schrieb am 22. Mai 2008 at 22:38 - Permalink

      Die Hisbollah hatte nie die Möglichkeit ihre Stimmanteile die ihr durch die Bevölkerung gewährt wurden in politische Macht unzumünzen da das Gesetzt das [2] erwähnt hat dabei im Wege stand. Ist in etwa so als wenn der Bundeskanzler immer ein Katholik sein muss und der Bundespräsident immer ein Protestant – ob das gerechtfertigt oder demokratisch ist daran wage ich zu zweifeln.
      Abgesehen davon scheint die Hisbollah ehrlicher zu sein als viele der “demokratischen” westlichen Politiker die sich in Wahrheit einen Scheiß um die Menschen im Nahen Osten scheren und in erster Linie an den Rohstoffen der Region interessiert sind. Was auch immer dort unten geschieht – es wird Zeit das der Westen seine blutigen Hände da wegnimmt. Keiner dort will die USA oder Frankreich sehen, es sind diese Länder bei deren Anwesenheit Chaos und Krieg zustandekommen. Vielleicht sollte Europa sich wieder selbst bekriegen – dann hat wenigstens der Rest der Welt seine Ruhe.

    4. Spiegelfechter schrieb am 22. Mai 2008 at 23:41 - Permalink

      @ antonym

      Jein – mW ist sogar eine Vierteilung in Sunniten, Drusen, Maroniten und Schiiten verfassungsgemäß vorgegeben. Auf jeden Fall gibt es eine Trennung in Sunniten und Schiiten (Ministerpräsident Sunnit und (mW) Parlamentspräsident Schiit) , die verfassungsgemäß festgelegt ist.

      Dennoch hast Du recht, dass ich dies hätte erwähnen müssen, da ansonsten schwer verständlich ist, warum ausgerechnet Michel Suleiman (Christ) neuer Präsident werden soll. Du hast auch recht, dass dieses System die Schiiten mittlerweile benachteiligt.

    5. Spiegelfechter schrieb am 22. Mai 2008 at 23:54 - Permalink

      @name

      Die Hisbollah ist ein direktes Kind des Libanons. Sie war eine direkte Reaktion auf den Einmarsch Israels 1982 in Beirut. Sie ist kein implantiertes Gesicht von Außen, mag sie noch so sehr militärisch vom Iran unterstützt werden.

      Das sie implantiert ist, habe ich auch nicht geschrieben. Die Rolle der Pasardan bei Gründung der Hisbollah ist allerdings keine israelische Propaganda sondern Fakt. Dass daraus relativ schnell ein libanesisches Gebilde wurde, will ich gar nicht in Abrede stellen.

      Die Reaktion der Hisbollah war auch kein Staatsstreich innerhalb des Libanon. Diese Version verkauft der Westen.

      Diese Version verkauft Sioniora. Aber das schreibe ich ja auch nicht. Hätte die Hisbollah die Chance ergriffen, die Macht an sich zu reißen, dann wäre es allerdings ein Staatsstreich gewesen.

      Fakt ist, die demokratische Mitbestimmung im Libanon, der Wert einer Stimme eines Wählers krankt an den tatsächlichen Verhältnissen.

      Zweifelsohne

      Die Reaktion der Hisbollah auf diese Ungerechtigkeit und diesen staatsrechtlichen ungelösten Konflikt, und die folgende Provokation durch die Regierung Sinora war absolut logisch.

      Logisch war sie nicht; sie war ein Muskelspiel, um der Welt zu zeigen, wer im Libanon die Hosen anhat. Sie war deshalb nicht logisch, da zu diesem Zeitpunkt keineswegs klar war, dass die Sache gut ausgeht. Eine direkte Intervention des Westens oder Saudi-Arabiens war keinesfalls auszuschließen. Folge -> Bürgerkrieg, “gut” für Hisbollah, die ein Kriegsgewächs ist, schlecht für die schiitische Bevölkerung (und die nichtschiitische ebenfalls).

      Es ist und war die Hisbollah, die die multiethnische Verfassung des Libanon verteidigt hat und es ist die Hisbollah, die seit Jahrzehnten sich ernsthaft um die sozialen Belange der Armen im Libanon kümmert. Über diese Unbestechlichkeit verfügt keine der dortigen religiösen oder politischen Gruppierungen.

      Das ist richtig – aber sollte auch erwähnen, dass es weder die Christen, noch die Sunniten waren, die die multiethnische Verfassung angriffen, sondern v.a. die sozialistische PSP unter Dschumblat.

      Das der Konflikt nicht eskaliert ist, ist der Hisbollah zu verdanken, die damit ausdrücklich gezeigt hat, dass sie als Kind des Libanon, diesen Staat in seiner mulitethnischen Verfassheit , mit seinen verschiedenen politischen und religiösen Formen akzeptiert, und die Propaganda des Westen und der Politik der Angst vor einem zweiten ?Gotteststaat? Lügen gestraft hat.

      Das klingt ja geradezu wie ein PR-Text der Hisbollah ;-)
      Der “Gottesstaat” ist übrigens keine “Propaganda” oder “Lüge”, sondern war offizielles Programm der Hisbollah in den 90ern.

      Ach ja, der ach so tolerante deutsche Westen will das einzig wirklich multikulturelle Radio in Deutschland Ende des Jahres kalt- und einstellen. ..Verbrecherbande

    6. Spiegelfechter schrieb am 22. Mai 2008 at 23:55 - Permalink

      @Sandsturm53

      Volle Zustimmung

    7. 7schläfer schrieb am 23. Mai 2008 at 06:46 - Permalink

      Zöge Israel seine Truppen von den Golan-Höhen ab, würde sich die Hisbollah selbst entwaffnen, sagte Nassrallah einst.

      Warum sollte Israel dies tun? Sehr unwahrscheinlich.

    8. Schwitzig schrieb am 23. Mai 2008 at 08:39 - Permalink

      Man sollte nicht vergessen, dass Israel die Hisbollah 2006 erst wieder an die Macht gebracht hat. Als Israel den Libanon überfallen hat, war von vornerherein klar, dass die Aggression genau wie bei den Palästinensern ausschließlich zu einem Erstarken radikaler Widerstandskräfte führen würde – die Hisbollah, die als direkte Reaktion auf die durch Israel durchführten Massaker von 1982 als Schutzfunktion vor dem israelischen Terrorregime entstanden ist, wäre wahrscheinlich nach und nach im Niemandsland versunken, wenn Israel nicht mal wieder ihre Daseinsberechtigung untermauert hätte.
      Ich gehe davon aus, dass Israel Andergläubige/denkende ausmerzen bzw. “ausradieren” möchte, denn anders ist es nicht zu erklären, dass Israel immer Mordsessions und ethnische Säuberungen veranstaltet, wenn eines der umgebenden Länder sich gerade mal freiheitlicher und weniger religiös bestimmt entwickelt. In meinen Augen ist Israel (bzw, die israelische Regierung) einer der schlimmsten Staaten nach dem Dritten Reich und wird gut organisiert weiterhin Massenvernichtungen durchführen, wenn nicht endlich mal Wirtschaftssanktionen stattfinden. Wer Gewalt säät, wird Gewalt ernten. Im Falle Israel vermute ich, dass sich die israelische Regierung der Illusion hingibt, dass sie andere Völker ausrotten können. Das wird nicht funktionieren.

    9. c.sydow schrieb am 23. Mai 2008 at 11:01 - Permalink

      Ich denke du überschätzt die Rolle und den Einfluss von Ministerpräsident Siniora. Dieser ist schwach und letztendlich nur eine Marionette von Saad Hariri, dem eigentlichen starken Mann unter Libanons Sunniten. Der Multi-Milliardär ist Chef der Mustaqbal-Bewegung, der größten sunnitischen Partei des Landes, die wiederum von seinem Vater, dem 2005 ermordeten Rafiq Hariri gegründet wurde. Er und nicht Siniora ist auch die größte Identifikationsfigur der libanesischen Sunniten

    10. Spiegelfechter schrieb am 23. Mai 2008 at 11:09 - Permalink

      @c.sydow

      OK, das stimmt natürlich – ich sprach auch meistens von der Siniora-Fraktion, zu der ich den Hariri-Clan zähle. Dies ändert aber wenig an der Analyse, wenn man mal die westlichen Lobpreisungen für die Person Siniora herauslässt.

    11. antonym schrieb am 23. Mai 2008 at 12:19 - Permalink

      #4: Ist doch alles richtig, der Präsident muss Christ sein und der Parlamentspräsdident muss noch Sunnit sein.

      Die jetzige “14.März” Bewegung mit Mini-Hariri wird von Saudi-Arabien finanziert, deshalb ist das einer der Punkte an denen der Schwachsinn der momentanen westlichen Ideologie offensichtlich ist: die Saudi Royals sind also nicht “islamistisch”, aber der Bauernaufstand ist natürlich die “islamistische” Muselgefahr. Ja klar ne.

      Die Bilder von den Riesendemos der Schiiten sind in der westlichen Berichterstattung ja auch zensiert. Realistischerweise haben die soviel friedlich demonstriert wie alle “Farbrevolutionen” zusammen, nur darf darüber offenbar gar nicht berichtet werden, um den Menschen kein
      positives Beispiel zu geben.

      Diese “pro-westliche” Bewegung von Hariri umfasst natürlich auch jede Menge Dreck, es vergeht z.b. keine Woche im Libanon ohne Lynchmorde an syrischen Gastarbeitern. Ebenso im Wochentakt begehen die philippinischen Hausmädchen Selbstmord, ohne dass da ein Hahn nach kräht. Aber der Bart vom Nasrallah, der ist schon böse..

    12. Spiegelfechter schrieb am 23. Mai 2008 at 12:47 - Permalink

      @Antonym

      Mit Deiner Kritik an den prowestlichen Hariris, Sinioras und Co hast Du natürlich recht, ebenso mit der Kritik an den Medien und der einseitigen Interpretation durch den Westen. Aber das macht die Hisbollah um kein Jota besser ;-)

    13. Schwitzig schrieb am 23. Mai 2008 at 13:27 - Permalink

      @SF

      · Spiegelfechter am 23. Mai 2008 um 12:47 – Permalink

      @Antonym

      Mit Deiner Kritik an den prowestlichen Hariris, Sinioras und Co hast Du natürlich recht, ebenso mit der Kritik an den Medien und der einseitigen Interpretation durch den Westen. Aber das macht die Hisbollah um kein Jota besser ;-)

      Das sehe ich auch so. Wenn man einen braunen Hundehaufen durch einen grünen ersetzt, bleibt der Gestank dennoch :-).
      Was mich am meisten verwundert ist allerdings eher das Verhalten der israelischen Regierung in den letzten Jahrzehnten: Jedesmal wenn ein wenig Frieden einkehrt, macht sie ganz bewusst Stunk, provoziert, hält Abkommen, ja sogar UNO-Resolutionen nicht ein und eskaliert die jeweilige Situation. Was erhoffen die sich eigentlich dadurch? Glauben die wirklich, dass sie mit einem Massenmord durchkommen?

    14. Spiegelfechter schrieb am 23. Mai 2008 at 13:32 - Permalink

      @Schwitzig

      Das Verhalten Israels verstehe ich überhaupt nicht. Nehmen wir mal z.B. die Friedensverhandlungen mit Syrien. Warum zum Teufel schert man sich um ein paar reaktionäre Spinner, die meinen auf den Scheeba-Farmen im Golan siedeln zu müssen? Selbst wenn Olmert es ernst meinen sollte (was ich nicht glaube), so könnte er den Golan gar nicht weggeben, ohne einen Putsch (oder schlimmeres) von rechts zu riskieren. Man denke nur an Rabins Schicksal.

    15. antonym schrieb am 23. Mai 2008 at 13:35 - Permalink

      Ja na klar, die “Musels” sind ja immer böse. Was denken sich die Leute bloss dabei, gegen Faschismus und Rassismus tatsächlich auch zu kämpfen. Dir ist schon klar, dass wenn Du Hisbollah so einseitig darstellst, trittst Du damit im Kontext des libanesischen Sektierertums auch auf die Seite der Ewiggestrigen an der Levante: z.B. die Phalangisten (Sabra & Shatila Massaker) und natürlich der israelischen Mauerbauer mit ihrem idiotischen Traum von “ethnischer Reinheit”. Das ist ja alles auf der “pro-westlichen” Seite.

      Wie eine Guerillatruppe mit Kleinwaffen die Atommacht Israel “bedrohen” soll, ist mir nämlich nicht klar. Kann sich ja nur um ideologische Anstiftung handeln. Berichte doch mal über die Opfer der israelischen Streubomben. Da fliegen auch jede Woche ein paar Leute in die Luft wenn sie die absichtlich “defekten” Bomblets berühren. Ich denke, die Israelis hätten gar nichts dümmeres tun können um der Hisbollah eine langfristige Perspektive zu geben. So eine Minenräumung im Mittelgebirge geht ja über Jahrzehnte, der Nachwuchs für Hisbollah ist also gesichert.

    16. 7schläfer schrieb am 23. Mai 2008 at 13:53 - Permalink

      @14 SF
      nun ja, auch hier geht es um Ressourcen…. Wasser um genau zu sein…. Militärstrategisch sind die Golanhöhen ebenfalls sehr wichtig.
      Solange Israel von einer militärischen Bedrohung ausgehen muss, werden sie die Golanhöhe auch nicht räumen.

    17. Spiegelfechter schrieb am 23. Mai 2008 at 13:58 - Permalink

      @antonym

      Das hat gar nichts mit “Musels” zu tun. Mir ist es ziemlich egal, ob eine klerikalfaschistische(!) Gruppierung muslimisch, christlich, buddhistisch ist oder an das Spaghettimonster glaubt. Als schiitische Alternative gibt es im Libanon übrigens auch noch die Amal-Bewegung. Ob die Gruppen nun pro- oder antiwestlich sind, ist mir auch herzlich wurscht, interessanter finde ich die Ideologie, die sie vertreten. Die Hisbollah ist nun einmal eine Gruppierung, die diametral gegen sämtliche liberalen Werte positioniert ist und Hass gegen Andersgläubige predigt. Das ihre Gegner bei jedem Sympathiewettbewerb in der Vorrunde ausscheiden würden, spielt da für mich auch keine Rolle. Sicher hat sie auch einen postkolonialen Charakter, der im Sinne des antimperalistischen Freiheitskampfes der Dritten Welt zu begrüßen ist – nur überwiegen doch die negativen Eigenschaften.

      -> Israel

      Wenn sich zwei Arschlöcher prügeln und ich ein Arschloch als Arschloch bezeichne, heißt dies im Umkehrschluß noch lange nicht, dass das andere Arschloch kein Arschloch wäre. Oder mit anderen Worten – diejenigen, die Israel völkerrechtlich bombardiert, werden im Umkehrschluß nicht automatisch sympathischer.

    18. Schwitzig schrieb am 23. Mai 2008 at 15:09 - Permalink

      @SF

      -> Israel

      Wenn sich zwei Arschlöcher prügeln und ich ein Arschloch als Arschloch bezeichne, heißt dies im Umkehrschluß noch lange nicht, dass das andere Arschloch kein Arschloch wäre. Oder mit anderen Worten – diejenigen, die Israel völkerrechtlich bombardiert, werden im Umkehrschluß nicht automatisch sympathischer.

      Sehr schön zusammengefasst, jedoch gibt es ein Problem, wenn z.B. unsere Regierungen sich auf die Seite eines der Arschlöcher schlagen, denn dann sind wir auch Arschlöcher. Wenn wir z.B. dann noch U-Boote etc. an ein Land verschenken, dass uns immer noch vorwirft, was es selbst in kleinerem Masstab schon längst selbst (!) praktiziert, dann sind wir Mordhelfer. In diesem Kontext muss die berechtigte Kritik allerdings nicht unbedingt an Israel, sondern eher an unsere korrupte Vasallenregierung gehen (wo sie verpuffen wird).
      Mit deutscher Technik zerfetzt und ausgemerzt scheint wieder salonfähig zu sein, sofern es von einem anderen Staat durchgeführt wird, der von sich behauptet, nicht faschistoid zu agieren (ja ich weiss – negativ besetzt wegen inflationärem Gebrauch, aber es trifft auf Israel nun einmal zu).
      Aber mal von Israel abgesehen: Die Hisbollah war die Schutzfunktion gegen die Massaker und ethnische Säuberung durch israelische Faschisten und findet deswegen breite Unterstützung, weil sie die Israelis von weiterem Morden abgehalten haben. Jedoch glaube ich nicht, dass die libanesische Bevölkerung wirklich realisiert, was für ein faules Ei sie sich da ins eigene Land gelegt haben. Widerstand ist berechtigt und richtig, aber den Widerstand irrationalerweise mit einer religiösen Weltanschauung zu verbinden, halte ich für sehr gefährlich. Ich denke, sie werden im Libanon vom Regen in die Traufe kommen. Der Treppenwitz der Geschichte: Ohne Israels Massaker und Morde hätte einer der größten Feinde Israels – die Hisbollah – im Libanon keine Chance gehabt. Ein schönes Beispiel, wie fanatische Faschisten/Zionisten sich ihren Terror selbst erschaffen :-)

    19. algore schrieb am 23. Mai 2008 at 15:22 - Permalink

      “Das hat gar nichts mit ?Musels? zu tun. Mir ist es ziemlich egal, ob eine klerikalfaschistische(!) Gruppierung muslimisch, christlich, buddhistisch ist oder an das Spaghettimonster glaubt”

      Da hat wohl jemand Richard Dawkins gelesen.

    20. Spiegelfechter schrieb am 23. Mai 2008 at 16:24 - Permalink

      @Schwitzig

      Na so weit identifiziere ich mich nicht mit meiner Regierung … ich habe sie ja auch nicht gewählt. Die deutsche Politik kritisiere ich ja auch regelmäßig. Ansonsten stimme ich Dir vollkommen zu, obgleich ich anmerken will, dass es falsch ist von “Israel” zu sprechen, da die dortige Bevölkerung auch von einer Regierung gekidnappt wurde, die nicht eben die Interessen des Volkes vertritt. Aber das ist natürlich etwas haarspalterisch – ich schreibe ja selbst immer den Landesnamen, wenn ich die Politik dieses Landes meine. Ich wollte nur noch mal darauf hinweisen. Der normale Israeli ist genau so faschistisch, friedliebend, aggressiv und pazifistisch, wie sein amerikanisches, deutsches oder iranisches Pendant.

    21. Spiegelfechter schrieb am 23. Mai 2008 at 16:25 - Permalink

      @algore

      Da hat wohl jemand Richard Dawkins gelesen.

      Ja, den habe ich gelesen ;-)

    22. algore schrieb am 23. Mai 2008 at 19:02 - Permalink

      Eine gute Informationsquelle für deb Libanon sind auch noch die Artikel von Robert Fisk im Independent.

      http://www.independent.co.uk/news/fisk/

    23. Schwitzig schrieb am 23. Mai 2008 at 19:04 - Permalink

      @SF

      Der normale Israeli ist genau so faschistisch, friedliebend, aggressiv und pazifistisch, wie sein amerikanisches, deutsches oder iranisches Pendant.

      Es gibt in Israel auch zunehmenden Widerstand gegen die Regierung. Allerdings wird darüber in unseren Medien leider nur sehr selten berichtet. In Israel wurde ein übler Überwachungsstaat aufgebaut und Politik funktioniert nur mit Seilschaften. Die dortigen “Wähler” sind wohl noch deutlich unfreier, als wir es sind. Und man darf nicht vergessen, dass Israel ein Staat ist, der sich genau wie der Iran religiösen Fanatismus auf die Fahne geschrieben hat. Das Buch Zion sollte normalerweise an unseren Schulen Pflichtprogramm sein. Da würden viele Leute ihre Einstellung überdenken.

    24. antonym schrieb am 24. Mai 2008 at 10:46 - Permalink

      Also ich weiss immer noch nicht, ob die Hisbollah wirklich ein faules Ei ist wenn sie sich dem Parlamentarismus unterwirft. Die haben im Moment ca. 10% der Sitze. Ich sehe darin eigentlich eine Möglichkeit die Integristen sinnvoll einzubinden.

      Möglich wurde das alles aber nur, weil noch in den 1980er Jahren der Südlibanon für eine Erweiterung des israelischen Territoriums gedacht war. Es gibt dort viel Wasser, die Bevölkerung sollte mit den üblichen Massnahmen des Besatzungsregimes vertrieben werden. Die besonders fruchtbaren und strategisch gelegenen Golanhöhen waren als Brückenkopf gedacht und sind ja auch im Eilverfahren ethnisch gesäubert worden.

      Und der “Klerikalfaschimus” – ist es die Hisbollah oder die Saudis? Oder mal auf die deutsche Geschichte bezogen, war Thomas Müntzer der “Klerikalfaschist” oder war es Martin Luther, der zusammen mit den Herrschenden die Bauernaufstände bekämpft hat?

    25. name schrieb am 24. Mai 2008 at 16:23 - Permalink

      Merken diejenigen überhaupt noch irgendwas, die von “klerikalfaschistisch” irgendwelchen Unsinn faseln?

      Das ist eine Verhöhnung der industriell vernichteten Menschen in Auschwitz, Sobibor, Treblinka und in den anderen Vernichtungslagern und diese zielgerichtete dumme Umschreibung von politischen Gruppen als “klerikalfaschistisch” aus der bürgerlichen antideutschen Ecke ist dumm und zutiefst ekelhaft.

    26. rattelschreck schrieb am 25. Mai 2008 at 19:51 - Permalink

      ?Klerikalfaschistische? Vorbilder – geschichtlich gesehen: Das sind faschistische Diktaturen wie Spanien unter Franco bzw. Portugal unter Salazar. Derjenige, der diesen Begriff hier eingebracht hat, könnte mal präzisieren, wie er das mit dem Libanon der Gegenwart in Zusammenhang bringen will.

    27. peter s. schrieb am 25. Mai 2008 at 21:45 - Permalink

      wenn die deutschen medien ihre propaganda ständig israel/zionisten-freundlich darstellen, so hat das einen einfachen grund. militärisch ist man involviert.

      da spielen die verletzung der menschenrechte durch die zionisten gegen die palästinenser und hisbolla (die frei und demokratisch gewählt wurde !) keine rolle. menschenrechtsverletzungen durch die zionisten werden totgeschwiegen. jeder widerstand dagegen wird als terrorismus dargestellt.

      Bundeshaushaltsplan (auszug 2006)

      Militärische Beschaffungen, Anlagen usw.
      559 01 Beitrag zur Beschaffung von Verteidigungssystemen für Israel 170 000
      -960
      Verpflichtungsermächtigung………………………………………. 163 000 T?
      davon fällig:
      im Haushaltsjahr 2007 bis zu…………………………………. 63 000 T?
      im Haushaltsjahr 2008 bis zu…………………………………. 50 000 T?
      im Haushaltsjahr 2009 bis zu…………………………………. 50 000 T?
      Haushaltsvermerk
      Die Ausgaben sind übertragbar.

      man schaue genauer hin, wenn unsere regierung mal wieder von menschenrechten spricht – und was diese eliten darunter verstehen !

    28. peter s. schrieb am 25. Mai 2008 at 21:47 - Permalink

      wenn die deutschen medien ihre propaganda ständig israel/zionisten-freundlich darstellen, so hat das einen einfachen grund. militärisch ist man involviert.

      da spielen die verletzung der menschenrechte durch die zionisten gegen die palästinenser und hisbolla (die frei und demokratisch gewählt wurde !) keine rolle. menschenrechtsverletzungen durch die zionisten werden totgeschwiegen. jeder widerstand dagegen wird als terrorismus dargestellt.

      Bundeshaushaltsplan (auszug 2006)

      Militärische Beschaffungen, Anlagen usw.
      559 01 Beitrag zur Beschaffung von Verteidigungssystemen für Israel 170 000
      -960
      Verpflichtungsermächtigung………………………………………. 163 000 T?
      davon fällig:
      im Haushaltsjahr 2007 bis zu…………………………………. 63 000 T?
      im Haushaltsjahr 2008 bis zu…………………………………. 50 000 T?
      im Haushaltsjahr 2009 bis zu…………………………………. 50 000 T?
      Haushaltsvermerk
      Die Ausgaben sind übertragbar.

      man schaue genauer hin, wenn unsere regierung mal wieder von menschenrechten spricht – und was diese eliten darunter verstehen !

    29. rattelschreck schrieb am 25. Mai 2008 at 22:58 - Permalink

      Was die israelfreundliche Propaganda der Medien angeht, so geben die Unternehmensgrundsätze des Axel Springer Verlags weitgehend Aufschluß (entnommen der Axel Springer Website):

      “2. das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes;

      3. die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika;”

      So wäre eigentlich danach zu fragen, ob nicht sowohl die Bundesregierung als auch der Springer Konzern den gleichen Mächten dienen. Sollte die Regierung nicht den eigenen Interessen dienen, bzw. die Berichterstatter sich nicht dem Neutralitätsgebot unterwerfen?


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