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> <channel><title>Kommentare zu: Sozialdemokraten in der SPD</title> <atom:link href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/360/sozialdemokraten-in-der-spd/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/360/sozialdemokraten-in-der-spd</link> <description></description> <lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 06:31:42 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Von: salvo</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/360/sozialdemokraten-in-der-spd#comment-20798</link> <dc:creator>salvo</dc:creator> <pubDate>Mon, 23 Jun 2008 07:12:01 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/360/sozialdemokraten-in-der-spd#comment-20798</guid> <description>ein Hinweis dazu
zur Geschichtslosigkeit der spd
&quot;die toten Roten&quot;
http://jungle-world.com/artikel/2008/25/22023.html</description> <content:encoded><![CDATA[<p>ein Hinweis dazu</p><p>zur Geschichtslosigkeit der spd</p><p>&#8220;die toten Roten&#8221;</p><p><a
href="http://jungle-world.com/artikel/2008/25/22023.html" rel="nofollow">http://jungle-world.com/artikel/2008/25/22023.html</a></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: misterL</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/360/sozialdemokraten-in-der-spd#comment-20628</link> <dc:creator>misterL</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Jun 2008 12:05:58 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/360/sozialdemokraten-in-der-spd#comment-20628</guid> <description>@Peinhard (#25)
Hallo zu Beginn und den Rest nicht ganz so duster betrachten. Jede Bewegung bekommt zu irgendeinem Zeitpunkt eine spürbare Gegenbewegung. Das ist praktisch das natürlich Gesetz von der Balance in dem alles lebt und gedeiht, was von Natur wegen wächst oder erschaffen wurde. Nach diesem eher unverständlichen Ausflug aus TT-Foumszeiten ein Beispiel dafür:
Hundt, seines Zeichens ein Vertreter von Arbeitgeberinteressen im Jugendwahn erinnerte ungewollt an die Macht der Belegschaft, so man eine hat, weil man auf sie nicht verzichten kann. Die Angst vorm Fachkräftemangel erlaubt es nicht, die Alterszeit länger erhalten zu können, weil man in Zukunft &quot;jung&quot; und nun aufgepaßt &quot;alt&quot; in den Betrieben brauchen wird. Sonst klapt das mit der Wirtschaft und dem Wachstum nicht. Sieh an, die Steilvorlage für soziale und demokratische Themen der Zukunft kommt aus dem Hause &quot;Hundt&quot;. Da &quot;alt&quot; wahrscheinlich zu unqualifiziert sein wird, wäre ein Kassenschlager für soziale und demokratische Themen, die betriebliche Weiterbildung zum einen und die Integration von &quot;alten&quot; auf der Strasse zu benötigtem Fachpersonal in der (näheren) Zukunft in den Betrieben zum anderen. Sowie die Beteiligung der Arbeitgeber (wie Hundt) an den Kosten daran.
Sollen wir wetten, das die alte Tante sich erst zu bücken beginnt, wenn die Linke das Thema besetzt hat?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhard (#25)</p><p>Hallo zu Beginn und den Rest nicht ganz so duster betrachten. Jede Bewegung bekommt zu irgendeinem Zeitpunkt eine spürbare Gegenbewegung. Das ist praktisch das natürlich Gesetz von der Balance in dem alles lebt und gedeiht, was von Natur wegen wächst oder erschaffen wurde. Nach diesem eher unverständlichen Ausflug aus TT-Foumszeiten ein Beispiel dafür:</p><p>Hundt, seines Zeichens ein Vertreter von Arbeitgeberinteressen im Jugendwahn erinnerte ungewollt an die Macht der Belegschaft, so man eine hat, weil man auf sie nicht verzichten kann. Die Angst vorm Fachkräftemangel erlaubt es nicht, die Alterszeit länger erhalten zu können, weil man in Zukunft &#8220;jung&#8221; und nun aufgepaßt &#8220;alt&#8221; in den Betrieben brauchen wird. Sonst klapt das mit der Wirtschaft und dem Wachstum nicht. Sieh an, die Steilvorlage für soziale und demokratische Themen der Zukunft kommt aus dem Hause &#8220;Hundt&#8221;. Da &#8220;alt&#8221; wahrscheinlich zu unqualifiziert sein wird, wäre ein Kassenschlager für soziale und demokratische Themen, die betriebliche Weiterbildung zum einen und die Integration von &#8220;alten&#8221; auf der Strasse zu benötigtem Fachpersonal in der (näheren) Zukunft in den Betrieben zum anderen. Sowie die Beteiligung der Arbeitgeber (wie Hundt) an den Kosten daran.</p><p>Sollen wir wetten, das die alte Tante sich erst zu bücken beginnt, wenn die Linke das Thema besetzt hat?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Peinhard</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/360/sozialdemokraten-in-der-spd#comment-20579</link> <dc:creator>Peinhard</dc:creator> <pubDate>Mon, 16 Jun 2008 09:36:29 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/360/sozialdemokraten-in-der-spd#comment-20579</guid> <description>@COPOKA
&quot;Ich hoffe, du bist jetzt nicht persönlich beleidigt, dass ich z.T. zu direkt werde.&quot;
Beleidigt nicht, enttäuscht schon. Offenbar willst du mich auf Deubel komm raus falsch verstehen und/oder alles so lange relativieren, bis in der Tat jede Diskussion unmöglich bzw sinnlos ist. Das geht tatsächlich so weit, dass du mir vorwirfst übersehen zu haben, was ich gerade selbst ausgeführt habe:
&quot;Upps! Wo hast du denn diesen Eindruck her? Finazkapitalismus bläht sich g?rade wie eine Seifenblase auf!&quot;
Sicher. Das stünde aber gar nicht in Widerspruch zu der Diagnose &#039;Verengung&#039;, im Gegenteil. Dieser &#039;Ausweg&#039; wird nämlich gerade dann bevorzugt genommen, wenn&#039;s unten drunter kriselt. Und er bläht sich auch nicht &#039;gerade&#039; auf, sondern seit geraumer Zeit, wobei das Platzen einer &#039;Blase&#039; nur noch die Schaffung der nächsten und größeren zu implizieren scheint.
&quot;Was für einer Politik? Politik != Politik.&quot;
Sicher. Die Frage hier war aber die nach dem Primat &#039;der Politik&#039; gegenüber &#039;dem Markt&#039;. Oder ob Politik nicht zuallererst immer das Funktionieren des Marktes sicherzustellen habe, was die Frage zuungunsten der Politik entschiede. Also mit anderen Worten, ob und wie diese &#039;Triebfeder&#039; in Beziehung zu anderen steht. Und das hätte auch nichts damit zu tun, dass es durchaus verschiedene Ansichten darüber gibt, welchen &#039;Politiken&#039; das im Einzelnen am besten bewerkstelligen. Denn so &#039;verschieden&#039; sie sind, das Ziel teilen sie wie eben auch den Rahmen, der dieses Ziel vorgibt - so die Behauptung. Natürlich sind das Abstraktionen, aber wie willst du denn ohne überhaupt irgendetwas diskutieren? Du müsstest schon darlegen, dass und warum gerade diese hier unsinnig seien. Oder dass sie einfach nichts miteinander zu tun hätten... wenn sie aber haben, steht die Frage nach dem &#039;Wesen&#039; dieser Beziehung im Raum.
&quot;Glaub nicht allem, was dir von Propaganda aufgetischt wird! Panische Abwehrreaktionen sehe ich nur in ?etablierten? Medien und Machtetagen.&quot;
Sicher. Das beantwortet die Frage aber nicht.
&quot;Es macht nicht der Kapitalismus, Neoliberalismus oder Markt, das alles machen Menschen! Menschen, deren Gier und Macht ihren Verstand und Gewissen haushoch übersteigt. Es ist moderner Raubrittertum in bester angelsächsischen Tradition!&quot;
Und sowas erklärt dann endgültig alles und nichts. Natürlich machen das Menschen, aber sie bewegen sich in bestimmten Strukturen, üben dabei bestimmte Funktionen aus und verändern so nebenbei diese Strukturen auch laufend. Könnte man nicht vielleicht auch ein kliztekleines bisschen sagen, die Geschichte zB der Aufklärung sei unter anderem auch die Suche nach Strukturen, die Gier und Macht so einhegen sollen, dass &#039;das Allgemeininteresse&#039; wie &#039;der Einzelne&#039; (schon wieder so Abstraktionen) dabei möglichst wenig Schaden nimmt? Demokratie, Gewaltenteilung, Rechts- und Verfassungsstaat? Nein? Na, dann nicht. Oder haben wir in diesen Dingen doch bereits so etwas wie &#039;das Ende der Geschichte&#039;?
&quot;Wirkliche Machthebel des Souveräns namens Volk liegen woanders.&quot;
Wo denn? Und vor allem - wie denn? Geht es denn da nicht um die Frage, was wir als Teil dieses angeblichen Souveräns wollen - und wollen können? Und auch wenn wir dabei aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder nicht &#039;der Weisheit letzten Schluss&#039; ziehen werden - enthebt uns das etwa der Frage? Und der selbstverständlich letztlich immer eigenen(!) Schlüsse? So wie du offenbar an dem Eindruck verzweifelst, es ginge mir um so etwas wie die &#039;ultimative Lösung aller Menschheitsfragen&#039;, verzweifele ich an dem Eindruck, du wolltest lieber gar nichts diskutieren.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@COPOKA</p><p>&#8220;Ich hoffe, du bist jetzt nicht persönlich beleidigt, dass ich z.T. zu direkt werde.&#8221;</p><p>Beleidigt nicht, enttäuscht schon. Offenbar willst du mich auf Deubel komm raus falsch verstehen und/oder alles so lange relativieren, bis in der Tat jede Diskussion unmöglich bzw sinnlos ist. Das geht tatsächlich so weit, dass du mir vorwirfst übersehen zu haben, was ich gerade selbst ausgeführt habe:</p><p>&#8220;Upps! Wo hast du denn diesen Eindruck her? Finazkapitalismus bläht sich g?rade wie eine Seifenblase auf!&#8221;</p><p>Sicher. Das stünde aber gar nicht in Widerspruch zu der Diagnose &#8216;Verengung&#8217;, im Gegenteil. Dieser &#8216;Ausweg&#8217; wird nämlich gerade dann bevorzugt genommen, wenn&#8217;s unten drunter kriselt. Und er bläht sich auch nicht &#8216;gerade&#8217; auf, sondern seit geraumer Zeit, wobei das Platzen einer &#8216;Blase&#8217; nur noch die Schaffung der nächsten und größeren zu implizieren scheint.</p><p>&#8220;Was für einer Politik? Politik != Politik.&#8221;</p><p>Sicher. Die Frage hier war aber die nach dem Primat &#8216;der Politik&#8217; gegenüber &#8216;dem Markt&#8217;. Oder ob Politik nicht zuallererst immer das Funktionieren des Marktes sicherzustellen habe, was die Frage zuungunsten der Politik entschiede. Also mit anderen Worten, ob und wie diese &#8216;Triebfeder&#8217; in Beziehung zu anderen steht. Und das hätte auch nichts damit zu tun, dass es durchaus verschiedene Ansichten darüber gibt, welchen &#8216;Politiken&#8217; das im Einzelnen am besten bewerkstelligen. Denn so &#8216;verschieden&#8217; sie sind, das Ziel teilen sie wie eben auch den Rahmen, der dieses Ziel vorgibt &#8211; so die Behauptung. Natürlich sind das Abstraktionen, aber wie willst du denn ohne überhaupt irgendetwas diskutieren? Du müsstest schon darlegen, dass und warum gerade diese hier unsinnig seien. Oder dass sie einfach nichts miteinander zu tun hätten&#8230; wenn sie aber haben, steht die Frage nach dem &#8216;Wesen&#8217; dieser Beziehung im Raum.</p><p>&#8220;Glaub nicht allem, was dir von Propaganda aufgetischt wird! Panische Abwehrreaktionen sehe ich nur in ?etablierten? Medien und Machtetagen.&#8221;</p><p>Sicher. Das beantwortet die Frage aber nicht.</p><p>&#8220;Es macht nicht der Kapitalismus, Neoliberalismus oder Markt, das alles machen Menschen! Menschen, deren Gier und Macht ihren Verstand und Gewissen haushoch übersteigt. Es ist moderner Raubrittertum in bester angelsächsischen Tradition!&#8221;</p><p>Und sowas erklärt dann endgültig alles und nichts. Natürlich machen das Menschen, aber sie bewegen sich in bestimmten Strukturen, üben dabei bestimmte Funktionen aus und verändern so nebenbei diese Strukturen auch laufend. Könnte man nicht vielleicht auch ein kliztekleines bisschen sagen, die Geschichte zB der Aufklärung sei unter anderem auch die Suche nach Strukturen, die Gier und Macht so einhegen sollen, dass &#8216;das Allgemeininteresse&#8217; wie &#8216;der Einzelne&#8217; (schon wieder so Abstraktionen) dabei möglichst wenig Schaden nimmt? Demokratie, Gewaltenteilung, Rechts- und Verfassungsstaat? Nein? Na, dann nicht. Oder haben wir in diesen Dingen doch bereits so etwas wie &#8216;das Ende der Geschichte&#8217;?</p><p>&#8220;Wirkliche Machthebel des Souveräns namens Volk liegen woanders.&#8221;</p><p>Wo denn? Und vor allem &#8211; wie denn? Geht es denn da nicht um die Frage, was wir als Teil dieses angeblichen Souveräns wollen &#8211; und wollen können? Und auch wenn wir dabei aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder nicht &#8216;der Weisheit letzten Schluss&#8217; ziehen werden &#8211; enthebt uns das etwa der Frage? Und der selbstverständlich letztlich immer eigenen(!) Schlüsse? So wie du offenbar an dem Eindruck verzweifelst, es ginge mir um so etwas wie die &#8216;ultimative Lösung aller Menschheitsfragen&#8217;, verzweifele ich an dem Eindruck, du wolltest lieber gar nichts diskutieren.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: COPOKA</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/360/sozialdemokraten-in-der-spd#comment-20567</link> <dc:creator>COPOKA</dc:creator> <pubDate>Sun, 15 Jun 2008 23:23:25 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/360/sozialdemokraten-in-der-spd#comment-20567</guid> <description>@Peinhard, #134
Ich hoffe, du bist jetzt nicht persönlich beleidigt, dass ich z.T. zu direkt werde.
&lt;blockquote&gt;
... auf der ich dann solches auch nur wieder an dich und die von dir benannten ?Kronzeugen? zurückgeben könnte.
&lt;/blockquote&gt;
Nein, das sind keine Kronzeugen, nur paar Namen, die mir auf Anhieb in den Sinn gekommen sind. Und schon gar nicht vertrete ich die Meinung, dass die uns die Wahrheit in letzter Instanz offenbaren - jeder sieht und beschreibt die Welt oder nur einen Schnitt der Realität auf seine Weise. Nicht mal Keynes Modelle und Rezepte halte ich für Lösung aller Probleme, da hast du was falsch verstanden. Das ganze lässt sich mit Logik und allerlei Modellen oder Theorien gar nicht begreifen. All die Teilansichten lassen sich bestenfalls nur intuitiv in ein Bild integrieren um daraus eigene(!) Schlüsse zu ziehen.
Ich habe g&#039;rade in russischer Ausgabe Engdahls Buch &quot;Mit der Ölwaffe zur Weltmacht&quot;, die mir freundlicherweise von Übersetzerin zugeschickt wurde, &#039;geblättert&#039; und gedacht, dass es eigentlich sehr nette Zusammenfassung der sozial-ökonomischer Realität des Abendlandes ist. Zwar eigenartig, etwas vt-like und dennoch sehr realitätsnah. Es wäre im Übrigen auch für dich durchaus empfehlenswert. Aber bei Lesen solcher Bücher muss man sich immer im klaren sein, dass es keine Wahrheit, sondern nur eine Sicht auf die Realität ist.
&lt;blockquote&gt;
Der ?langsame Tod des Rentiers?, sprich der allmähliche Übergang zu einer Marktwirtschaft ohne Profite setzt zum einen auf das Primat der Politik ...
&lt;/blockquote&gt;
Was für einer Politik? Politik != Politik.
Sogar auf dem abstrakten Niveau, auf das du wieder aufsteigst, ist &#039;Politik&#039; nur eine Triebfeder der Entwicklung. Und warum soll denn profitlose Wirtschaft erstrebenswert sein? Wie/warum soll denn derart &#039;Wirtschaft&#039;, sofern sie überhaupt realisierbar seien sollte, die Welt &#039;besser&#039; machen?
&lt;blockquote&gt;
... scheint zum anderen auf merkwürdige Weise zu verkennen oder verdrängen, was überhaupt der ?Antrieb? dieser Wirtschaft ist, nämlich eben der Profit.
&lt;/blockquote&gt;
Nein, das wird keinesfalls verkannt. So war es, so ist es, und so wird es wohl auf absehbare Zeit bleiben. Das Problem liegt gar nicht in dem Streben der Menschen nach eigenem Gewinn oder Vorteil, sondern der Erhebung dieses Strebens durch herrschende angelsächsische Ideologie zum Non plus ultra menschliches Geistes. Wie ich dir schon schrieb, die Grenze zwischen Gut und Böse wird nur durch den Sinn für das richtige Maß bestimmt.
&lt;blockquote&gt;
Was nun die ?neuartige Analyse? betrifft, mit der ich mich deiner Meinung nach auf dem ?Holzweg? befände - wenn du damit die sog ?Wertkritik? meinst, ...
&lt;/blockquote&gt;
Nein, mit dem ?Holzweg? meine ich deine Vorgehensweise, deine schematische abstrakte Betrachtung der Realität, die du für die Realität hältst. Mit deiner ?Wertekritik? an sich habe ich am wenigsten meine Probleme. Nur bist du geneigt, viel zu viel davon abzuleiten - für die ganze Welt! Genau dieser Schritt und deine Erwartungen daraus bringen mich in Verzweiflung.
Es steht noch in der Bibel schwarz auf weiß, dass man nicht töten und stehlen darf, es wird dennoch immer hemmungsloser von denen gemordet und geraubt, die dieses Buch am lautesten hoch heben.
&lt;blockquote&gt;
... oder die Erklärungen für den (scheinbaren?) Eindruck, der heutige Kapitalismus ?verenge? sich ...
&lt;/blockquote&gt;
Upps! Wo hast du denn diesen Eindruck her? Finazkapitalismus bläht sich g&#039;rade wie eine Seifenblase auf!
&lt;blockquote&gt;
... zB der ?Einsaugung? bislang staatlich bzw öffentlich betriebener Infrastruktur in den Ware-Markt-Kontext.
&lt;/blockquote&gt;
Es macht nicht der Kapitalismus, Neoliberalismus oder Markt, das alles machen Menschen! Menschen, deren Gier und Macht ihren Verstand und Gewissen haushoch übersteigt. Es ist moderner Raubrittertum in bester angelsächsischen Tradition!
&lt;blockquote&gt;
Und um noch einmal auf die oben verlinkten Gedanken Keynes? zurückzukommen ...
&lt;/blockquote&gt;
Du neigst zu Überbewertung all der Theorien und Ansichten, die an sich in bestimmten Lagen durchaus hilfreich seien könnten, dennoch nie die Welt erklären können. Es sind eben zweckgebundene Hilfsmittel.
Auch wenn wir all die theoretischen Fragen, die du weiter ausführst, ausdiskutieren und gar ein Konsens darüber, was besser wäre, erreichen, ändert es gar nichts in der Welt.
Das alles ist nur insofern nützlich, dass man sich selbst und die anderen nicht so leicht durch allerlei &quot;Erklärungen der Notwendigkeit&quot; verarschen lässt. Wirkliche Machthebel des Souveräns namens Volk liegen woanders.
&lt;blockquote&gt;
... und warum löst ein LINKEs Programm, das insbesondere in wirtschaftspolitischer Hinsicht vor 10 Jahren hier noch eine Wahl gewinnen konnte, also ?Mitte? war, inzwischen dermaßen panische Abwehrreaktionen aus?
&lt;/blockquote&gt;
Glaub nicht allem, was dir von Propaganda aufgetischt wird! Panische Abwehrreaktionen sehe ich nur in &#039;etablierten&#039; Medien und Machtetagen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhard, #134<br
/> Ich hoffe, du bist jetzt nicht persönlich beleidigt, dass ich z.T. zu direkt werde.</p><blockquote><p> &#8230; auf der ich dann solches auch nur wieder an dich und die von dir benannten ?Kronzeugen? zurückgeben könnte.</p></blockquote><p>Nein, das sind keine Kronzeugen, nur paar Namen, die mir auf Anhieb in den Sinn gekommen sind. Und schon gar nicht vertrete ich die Meinung, dass die uns die Wahrheit in letzter Instanz offenbaren &#8211; jeder sieht und beschreibt die Welt oder nur einen Schnitt der Realität auf seine Weise. Nicht mal Keynes Modelle und Rezepte halte ich für Lösung aller Probleme, da hast du was falsch verstanden. Das ganze lässt sich mit Logik und allerlei Modellen oder Theorien gar nicht begreifen. All die Teilansichten lassen sich bestenfalls nur intuitiv in ein Bild integrieren um daraus eigene(!) Schlüsse zu ziehen.<br
/> Ich habe g&#8217;rade in russischer Ausgabe Engdahls Buch &#8220;Mit der Ölwaffe zur Weltmacht&#8221;, die mir freundlicherweise von Übersetzerin zugeschickt wurde, &#8216;geblättert&#8217; und gedacht, dass es eigentlich sehr nette Zusammenfassung der sozial-ökonomischer Realität des Abendlandes ist. Zwar eigenartig, etwas vt-like und dennoch sehr realitätsnah. Es wäre im Übrigen auch für dich durchaus empfehlenswert. Aber bei Lesen solcher Bücher muss man sich immer im klaren sein, dass es keine Wahrheit, sondern nur eine Sicht auf die Realität ist.</p><blockquote><p> Der ?langsame Tod des Rentiers?, sprich der allmähliche Übergang zu einer Marktwirtschaft ohne Profite setzt zum einen auf das Primat der Politik &#8230;</p></blockquote><p>Was für einer Politik? Politik != Politik.<br
/> Sogar auf dem abstrakten Niveau, auf das du wieder aufsteigst, ist &#8216;Politik&#8217; nur eine Triebfeder der Entwicklung. Und warum soll denn profitlose Wirtschaft erstrebenswert sein? Wie/warum soll denn derart &#8216;Wirtschaft&#8217;, sofern sie überhaupt realisierbar seien sollte, die Welt &#8216;besser&#8217; machen?</p><blockquote><p> &#8230; scheint zum anderen auf merkwürdige Weise zu verkennen oder verdrängen, was überhaupt der ?Antrieb? dieser Wirtschaft ist, nämlich eben der Profit.</p></blockquote><p>Nein, das wird keinesfalls verkannt. So war es, so ist es, und so wird es wohl auf absehbare Zeit bleiben. Das Problem liegt gar nicht in dem Streben der Menschen nach eigenem Gewinn oder Vorteil, sondern der Erhebung dieses Strebens durch herrschende angelsächsische Ideologie zum Non plus ultra menschliches Geistes. Wie ich dir schon schrieb, die Grenze zwischen Gut und Böse wird nur durch den Sinn für das richtige Maß bestimmt.</p><blockquote><p> Was nun die ?neuartige Analyse? betrifft, mit der ich mich deiner Meinung nach auf dem ?Holzweg? befände &#8211; wenn du damit die sog ?Wertkritik? meinst, &#8230;</p></blockquote><p>Nein, mit dem ?Holzweg? meine ich deine Vorgehensweise, deine schematische abstrakte Betrachtung der Realität, die du für die Realität hältst. Mit deiner ?Wertekritik? an sich habe ich am wenigsten meine Probleme. Nur bist du geneigt, viel zu viel davon abzuleiten &#8211; für die ganze Welt! Genau dieser Schritt und deine Erwartungen daraus bringen mich in Verzweiflung.<br
/> Es steht noch in der Bibel schwarz auf weiß, dass man nicht töten und stehlen darf, es wird dennoch immer hemmungsloser von denen gemordet und geraubt, die dieses Buch am lautesten hoch heben.</p><blockquote><p> &#8230; oder die Erklärungen für den (scheinbaren?) Eindruck, der heutige Kapitalismus ?verenge? sich &#8230;</p></blockquote><p>Upps! Wo hast du denn diesen Eindruck her? Finazkapitalismus bläht sich g&#8217;rade wie eine Seifenblase auf!</p><blockquote><p> &#8230; zB der ?Einsaugung? bislang staatlich bzw öffentlich betriebener Infrastruktur in den Ware-Markt-Kontext.</p></blockquote><p>Es macht nicht der Kapitalismus, Neoliberalismus oder Markt, das alles machen Menschen! Menschen, deren Gier und Macht ihren Verstand und Gewissen haushoch übersteigt. Es ist moderner Raubrittertum in bester angelsächsischen Tradition!</p><blockquote><p> Und um noch einmal auf die oben verlinkten Gedanken Keynes? zurückzukommen &#8230;</p></blockquote><p>Du neigst zu Überbewertung all der Theorien und Ansichten, die an sich in bestimmten Lagen durchaus hilfreich seien könnten, dennoch nie die Welt erklären können. Es sind eben zweckgebundene Hilfsmittel.<br
/> Auch wenn wir all die theoretischen Fragen, die du weiter ausführst, ausdiskutieren und gar ein Konsens darüber, was besser wäre, erreichen, ändert es gar nichts in der Welt.<br
/> Das alles ist nur insofern nützlich, dass man sich selbst und die anderen nicht so leicht durch allerlei &#8220;Erklärungen der Notwendigkeit&#8221; verarschen lässt. Wirkliche Machthebel des Souveräns namens Volk liegen woanders.</p><blockquote><p> &#8230; und warum löst ein LINKEs Programm, das insbesondere in wirtschaftspolitischer Hinsicht vor 10 Jahren hier noch eine Wahl gewinnen konnte, also ?Mitte? war, inzwischen dermaßen panische Abwehrreaktionen aus?</p></blockquote><p>Glaub nicht allem, was dir von Propaganda aufgetischt wird! Panische Abwehrreaktionen sehe ich nur in &#8216;etablierten&#8217; Medien und Machtetagen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Peinhard</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/360/sozialdemokraten-in-der-spd#comment-20552</link> <dc:creator>Peinhard</dc:creator> <pubDate>Sun, 15 Jun 2008 15:50:22 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/360/sozialdemokraten-in-der-spd#comment-20552</guid> <description>@128 salvo
Danke.
@130 COPOKA
&quot;Ich bin jedoch der Meinung, er ist drauf und dran gegen Schatten oder Windmühlen ins Feld zu ziehen. Das wäre echt Schade. [...] Allerdings. Nur dafür muss man das Faktische erst verstehen und nicht bloß einbilden.&quot;
Ja, schade eigentlich. ;-) Denn damit wären wir endgültig auf einer Ebene angelangt, auf der ich dann solches auch nur wieder an dich und die von dir benannten &#039;Kronzeugen&#039; zurückgeben könnte. Den Spielraum für eine nationale, klassische keynesianische Politik halte ich im Zeitalter des &#039;Standortwettbewerbs&#039; weiterhin für eher gering, und auch Keynes selbst schwebten übrigens für derart &#039;fortgeschrittene&#039; Marktwirtschaften wie den unsrigen ganz andere Maßnahmen vor, siehe zB:
http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m6504.pdf
Aber auch das - wen wundert&#039;s tatsächlich das genaue Gegenteil dessen, was wir unter &#039;Neoliberalismus&#039; zu verstehen gewohnt sind - halte ich für eine illusorische Rechnung ohne Wirt. Der &#039;langsame Tod des Rentiers&#039;, sprich der allmähliche Übergang zu einer Marktwirtschaft ohne Profite setzt zum einen auf das Primat der Politik (von dem ich wie gesagt bezweifele, dass es das je wirklich gegeben hat oder unter den &#039;gegebenen&#039; Umständen geben kann) und scheint zum anderen auf merkwürdige Weise zu verkennen oder verdrängen, was überhaupt der &#039;Antrieb&#039; dieser Wirtschaft ist, nämlich eben der Profit.
Was nun die &#039;neuartige Analyse&#039; betrifft, mit der ich mich deiner Meinung nach auf dem &#039;Holzweg&#039; befände - wenn du damit die sog &#039;Wertkritik&#039; meinst, so habe ich damit insgesamt gesehen auch so meine Schwierigkeiten, nicht zuletzt natürlich mit der Annahme einer tatsächlich &#039;finalen&#039; Krise. Ich hatte allerdings gehofft, dass wir evt einige Elemente, die ich für interessant halte, hätten diskutieren können. Dazu gehört mE ua die Umkehrung der Rolle der Spekulation oder die Erklärungen für den (scheinbaren?) Eindruck, der heutige Kapitalismus &#039;verenge&#039; sich trotz weiterhin sogar geradezu &#039;hektisch&#039; stattfindender Expansion, zB der &#039;Einsaugung&#039; bislang staatlich bzw öffentlich betriebener Infrastruktur in den Ware-Markt-Kontext. Dabei sind ja gerade diese Aufgaben einst vom Markt sozusagen &#039;ausgeschieden&#039; bzw &#039;delegiert&#039; worden, weil ihre Organisation auf Profitbasis der weiteren Entwicklung wenig förderlich erschien - warum dann holt man sie jetzt &#039;heim in&#039;s Reich&#039;? Warum hat der Neoliberalismus gleichzeitig einen desintegrierenden, sozusagen &#039;anti-bürgerlichen&#039; Zug, indem er einen Teil der &#039;zur Arbeit verdammten&#039;, namentlich prekär Beschäftigte und Arbeitslose wieder in quasi &#039;vor-bürgerliche&#039; Verhältnisse zurückzuwerfen trachtet?
Und um noch einmal auf die oben verlinkten Gedanken Keynes&#039; zurückzukommen - wie soll denn auch danach Wirtschaft organisiert werden, wenn der Profit als Antrieb tatsächlich wegfällt? Welche Alternativen zu einer Art Selbstverwaltung auf &#039;stofflicher&#039; Grundlage gäbe es, liefe eine solche wirklich zwangsläufig auf den besagten &#039;Dämon&#039; heraus, oder wie wäre eine nicht-kapitalistische Marktwirtschaft denkbar?
Das sind bzw wären doch Fragen von mehr als nur akademischem Interesse, denn mit der momentanen Entwicklung - von diesem Minimal-Konsens gehe ich aus - können wir doch wohl nicht &#039;zufrieden&#039; sein. Dazu wäre aber eben auch erstmal zu klären, inwiefern diese tatsächlich &#039;inneren Gesetzmässigkeiten&#039; folgt und inwiefern sie sozusagen &#039;beliebig&#039;, also doch &#039;gestaltbar&#039; ist. Und in den Komplex gehört eben auch die Frage, ob und wie &#039;Sozialdemokratie&#039; heute möglich ist. Warum ist sie so auf den Hund gekommen, und warum löst ein LINKEs Programm, das insbesondere in wirtschaftspolitischer Hinsicht vor 10 Jahren hier noch eine Wahl gewinnen konnte, also &#039;Mitte&#039; war, inzwischen dermaßen panische Abwehrreaktionen aus? Was geht also noch in diesem &#039;krisenhaften&#039; Kapitalismus, und woraus genau besteht die Krise?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@128 salvo</p><p>Danke.</p><p>@130 COPOKA</p><p>&#8220;Ich bin jedoch der Meinung, er ist drauf und dran gegen Schatten oder Windmühlen ins Feld zu ziehen. Das wäre echt Schade. [...] Allerdings. Nur dafür muss man das Faktische erst verstehen und nicht bloß einbilden.&#8221;</p><p>Ja, schade eigentlich. ;-) Denn damit wären wir endgültig auf einer Ebene angelangt, auf der ich dann solches auch nur wieder an dich und die von dir benannten &#8216;Kronzeugen&#8217; zurückgeben könnte. Den Spielraum für eine nationale, klassische keynesianische Politik halte ich im Zeitalter des &#8216;Standortwettbewerbs&#8217; weiterhin für eher gering, und auch Keynes selbst schwebten übrigens für derart &#8216;fortgeschrittene&#8217; Marktwirtschaften wie den unsrigen ganz andere Maßnahmen vor, siehe zB:</p><p><a
href="http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m6504.pdf" rel="nofollow">http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m6504.pdf</a></p><p>Aber auch das &#8211; wen wundert&#8217;s tatsächlich das genaue Gegenteil dessen, was wir unter &#8216;Neoliberalismus&#8217; zu verstehen gewohnt sind &#8211; halte ich für eine illusorische Rechnung ohne Wirt. Der &#8216;langsame Tod des Rentiers&#8217;, sprich der allmähliche Übergang zu einer Marktwirtschaft ohne Profite setzt zum einen auf das Primat der Politik (von dem ich wie gesagt bezweifele, dass es das je wirklich gegeben hat oder unter den &#8216;gegebenen&#8217; Umständen geben kann) und scheint zum anderen auf merkwürdige Weise zu verkennen oder verdrängen, was überhaupt der &#8216;Antrieb&#8217; dieser Wirtschaft ist, nämlich eben der Profit.</p><p>Was nun die &#8216;neuartige Analyse&#8217; betrifft, mit der ich mich deiner Meinung nach auf dem &#8216;Holzweg&#8217; befände &#8211; wenn du damit die sog &#8216;Wertkritik&#8217; meinst, so habe ich damit insgesamt gesehen auch so meine Schwierigkeiten, nicht zuletzt natürlich mit der Annahme einer tatsächlich &#8216;finalen&#8217; Krise. Ich hatte allerdings gehofft, dass wir evt einige Elemente, die ich für interessant halte, hätten diskutieren können. Dazu gehört mE ua die Umkehrung der Rolle der Spekulation oder die Erklärungen für den (scheinbaren?) Eindruck, der heutige Kapitalismus &#8216;verenge&#8217; sich trotz weiterhin sogar geradezu &#8216;hektisch&#8217; stattfindender Expansion, zB der &#8216;Einsaugung&#8217; bislang staatlich bzw öffentlich betriebener Infrastruktur in den Ware-Markt-Kontext. Dabei sind ja gerade diese Aufgaben einst vom Markt sozusagen &#8216;ausgeschieden&#8217; bzw &#8216;delegiert&#8217; worden, weil ihre Organisation auf Profitbasis der weiteren Entwicklung wenig förderlich erschien &#8211; warum dann holt man sie jetzt &#8216;heim in&#8217;s Reich&#8217;? Warum hat der Neoliberalismus gleichzeitig einen desintegrierenden, sozusagen &#8216;anti-bürgerlichen&#8217; Zug, indem er einen Teil der &#8216;zur Arbeit verdammten&#8217;, namentlich prekär Beschäftigte und Arbeitslose wieder in quasi &#8216;vor-bürgerliche&#8217; Verhältnisse zurückzuwerfen trachtet?</p><p>Und um noch einmal auf die oben verlinkten Gedanken Keynes&#8217; zurückzukommen &#8211; wie soll denn auch danach Wirtschaft organisiert werden, wenn der Profit als Antrieb tatsächlich wegfällt? Welche Alternativen zu einer Art Selbstverwaltung auf &#8216;stofflicher&#8217; Grundlage gäbe es, liefe eine solche wirklich zwangsläufig auf den besagten &#8216;Dämon&#8217; heraus, oder wie wäre eine nicht-kapitalistische Marktwirtschaft denkbar?</p><p>Das sind bzw wären doch Fragen von mehr als nur akademischem Interesse, denn mit der momentanen Entwicklung &#8211; von diesem Minimal-Konsens gehe ich aus &#8211; können wir doch wohl nicht &#8216;zufrieden&#8217; sein. Dazu wäre aber eben auch erstmal zu klären, inwiefern diese tatsächlich &#8216;inneren Gesetzmässigkeiten&#8217; folgt und inwiefern sie sozusagen &#8216;beliebig&#8217;, also doch &#8216;gestaltbar&#8217; ist. Und in den Komplex gehört eben auch die Frage, ob und wie &#8216;Sozialdemokratie&#8217; heute möglich ist. Warum ist sie so auf den Hund gekommen, und warum löst ein LINKEs Programm, das insbesondere in wirtschaftspolitischer Hinsicht vor 10 Jahren hier noch eine Wahl gewinnen konnte, also &#8216;Mitte&#8217; war, inzwischen dermaßen panische Abwehrreaktionen aus? Was geht also noch in diesem &#8216;krisenhaften&#8217; Kapitalismus, und woraus genau besteht die Krise?</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
