Direkt zum Inhalt
  • Newsletter
  • Über uns
  • Kontakt

  • Blog-Flattr

    flattr this!
  • Jeden Monat wieder! Ein zweiter Klick abonniert den Blog-Flattr.

  • Kategorien

  • Archiv

  • Blogroll

    • Ad Sinistram
    • annotazioni
    • Das Blättchen
    • Das Dossier
    • Die Freiheitsliebe
    • Economist´s View
    • Egghat
    • Feynsinn
    • German-foreign-policy
    • le Bohémien
    • Maskenfall
    • NachDenkSeiten
    • Neue Rheinische Zeitung
    • Nics Bloghaus
    • Notizen aus der Unterwelt
    • Oeffinger Freidenker
    • Ossietzky
    • Paul Krugman
    • Philibuster
    • Real-World Economics Review Blog
    • Tautenhahn
    • Telepolis
    • Transatlantikblog
    • Wirtschaft und Gesellschaft
    • Wolfgang Michal
  • RSS Nachdenkseiten

    • Hinweise des Tages II
    • Gerechtigkeit – Das „Institut der deutschen Wirtschaft“ müsste in den Medien jegliche Glaubwürdigkeit verloren haben
    • Hinweise des Tages
    • „Quo vadis NATO? – Herausforderungen für Demokratie und Recht“
    • Hinweise des Tages
  • RSS ad sinistram

    • Sie ist ja eigentlich ganz nett
    • Die Unmöglichkeit reinen Lebens
    • Mehr Planwirtschaft wagen
    • De dicto
    • Lieber arrogant als gefesselt
  • RSS annotazioni

    • Aufruf: Europa geht anders!
    • Soziale Ungleichheit und die Krise
    • Die „höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten“ unter die Lupe genommen
    • Ungleichheit und Krise – zwei aktuelle Wortmeldungen
    • Ein ewiges Lied: Die FAZ mit Zahlentricks gegen höhere Steuern
  • RSS Feynsinn

    • Nachrichten aus der Montagehalle
    • Dany zurückgestreichelt
    • Einmal Marx und zurück
    • Gedruckter Surrealismus
    • Rechts vs. Links: Der Staat
  • RSS Freiheitsliebe

    • Lenin: Was hat er uns heute noch zu sagen?
    • Die Strompreislüge
    • Was kostet Oma? Das Pflegesystem in der Krise.
    • “Schere zwischen Arm und Reich wächst zusammen” – Freiheitsliebe-Tv #2
    • Hartz IV – wo bleibt die gesellschaftliche Verantwortung?
  • RSS Oeffinger Freidenker

    • Die Meute wird zur Jagd geblasen – die Medien und die “Obama-Skandale”
    • Sie sprechen in Zungen! - Warum wir uns in der Politik nicht verstehen
    • Warum Vergangenheitsbewältigung so wichtig ist
    • Das Geld findet immer einen Weg - warum die Debatte um eine Parteispendenreform sich immer im Kreis drehen wird
    • Politische Analphabeten bei der Arbeit
  • RSS Wirtschaft und Gesellschaft

    • Eurokrise: Neueste Außenhandelsdaten belegen Fehlentwicklung
    • Inflation/Deflation: Selbst Deutschland schon im Minus
    • Rundfunkbeitrag: Verdient haben sie es nicht
    • Alltag im Regierungsviertel: Achtung! Politiker!
    • Eurokrise/Weltwirtschaft/Konjunktur: Heiner Flassbeck im Interview mit Paul Jay, Senior Edi­tor at The Real News Net­work
  • Suchen

  • RSS Feeds

    • Artikel
    • Kommentare
    • eMail-Abo
  • Dein Shop für Outdoor Ausrüstung und Bekleidung. Zweimal südlich Münchens, Einmalig im Internet.

    Handy Preisvergleich

    Hier könnte auch Ihre Werbung stehen
  • Letzte Kommentare

      der Doctor bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      Das ist das eigentliche Ziel! Es werden die letzten Reste...

      Frau Lehmann bei Die Unmöglichkeit reinen Lebens:

      Ich weiß nicht, was du damit ausdrücken willst. Die Aussage...

      maguscarolus bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      Für dumm sollte man die Frau keineswegs halten. Eher...

      Mordred bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      oO. nochmal meine frage:...

      Andreas bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      Der “Markt” sind wir,...

      The Joker bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      Der “Markt” sind wir,...

      Anton Chigurh bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      Ja, Bernie genau das hab ich auch gedacht. Was soll so...

      Peleo bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      Im Golf von Mexiko tickt...

      Falk bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      Natürlich meine ich damit nur die Rolle als Arbeitnehmer.

      HHarlekin bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      “Monsanto ist...

      Empty Chair bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      Warum braucht es...

      Mod bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      “Aber nichts für Ungut....

      Heldentasse bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      … Merkels...

      kayauser bei Cartoonfechter: Liberale Wahrheitsfindung:

      Er lügt doch nicht – er weiss es nicht besser!

      R_Winter bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      Oh doch. Eine Währung...

  • Twitter Contact News Spenden Login Anmelden

  • Bundeswehr 2.0

    geschrieben am 22. Juli 2010 von Spiegelfechter

    Guttenbergs Bundeswehrreform nimmt Gestalt an, das Ende der Wehrpflicht scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein

    Die Finanzkrise hat geschafft, woran sich der Warschauer Pakt und die Friedensbewegung die Zähne ausgebissen haben. Die deutsche Politik ist auf dem Weg zur Erkenntnis, dass sie sich eigentlich kein großes, stehendes Heer leisten kann. Doch mit der vielzitierten Friedensdividende hat das nichts zu tun. Die neue Bundeswehr soll eine schlanke Interventionsarmee werden, die an allen Ecken und Enden der Welt schnell und problemlos eingesetzt werden kann. Die Verteidigungsarmee des Grundgesetztes ist damit faktisch Vergangenheit, ebenso die Wehrpflicht.

    Sparzwänge beschleunigen die Transformation

    Im aktuellen Haushalt nimmt der Wehretat 31 Milliarden Euro ein. Ohne Reformen würde dieser Etat in den nächsten Jahren um 5,6 Milliarden Euro steigen, wie innere Berechnungen der Bundeswehr ergaben. Grund dafür sind Tariferhöhungen und die steigenden Kosten für Materialerhalt und Auslandseinsätze. Im Bendlerblock will man allerdings nichts von Kostensteigerungen wissen, sondern – ganz im Gegenteil – in den nächsten Jahren sogar über neun Milliarden Euro einsparen. Sollten diese Ziele eingehalten werden, muss die Bundeswehr also bereits in vier Jahren mit einem Budget auskommen, das nur etwas mehr als der Hälfte des eigentlichen Planziels beträgt. Ohne tiefgreifende Reformen ist das nicht möglich, zumal die Bundeswehr bereits heute im operativen Bereich massiv unterfinanziert ist.

    Die Bundeswehr ist in ihrer Struktur ein einziger Anachronismus. Sie wirkt wie ein großer Jeep, den man sich einst gekauft hatte, als man noch in der Wildnis lebte, der aber nun fürs tägliche Brötchenholen in der Stadt überdimensioniert und schlichtweg zu teuer im Unterhalt ist. Mit dem Zusammenbruch des Warschauer Pakts hatte die Verteidigungsarmee, die in Hochzeiten 500.000 Soldaten umfasste, ihren Feind verloren. Die NATO hatte ihren Gründungszweck erfüllt und hätte sich eigentlich zugunsten neuer Sicherheitsarchitekturen auflösen müssen. Wer damals hoffte, nun die Friedensdividende kassieren zu könnten, wurde jedoch bald enttäuscht. Wehrtechnik ist ein zu lukratives Geschäft, als dass man es in Friedenszeiten aufgeben könnte. Nach angestrengter Suche fand man jedoch bald neue Feinde. Die Bundeswehr war allerdings auf die Aufgaben, die sie zu erwarten hatte, nicht vorbereitet, war sie doch ein Kind des Kalten Krieges.

    Weiter auf Telepolis

    Teilen:

    • E-Mail
    • Facebook
    • Google +1
    • Twitter
    Print This Post
    Tags: Deutschland
    flattr this!

    Trackbacks:

    1. Die Finanzkrise hat geschafft, woran sich der Warschauer Pakt und die Friedensbewegung die Zähne ausgebissen haben. | WIR die ZZ-ZeitZeitung
    2. Tweets that mention Spiegelfechter » Blog Archive » Bundeswehr 2.0Spiegelfechter — Topsy.com

    62 Kommentare:

    1. R_Winter schrieb am 22. Juli 2010 um 13:55 - Permalink

      Die Betrachtungsweise dieses Komplexes hat neben der Parlamentskontrolle der Armee und dem militärisch-industriellen Sektor, noch eine unausgesprochene Seite: Die internationale Verflechtung der Westmächte und den damit verbundenen wirtschaftlichen Interessen. Eine Loslösung von der internationalen Verflechtung sehe ich nicht. Damit ist die Betrachtung der finanziellen Seite unrealistisch, da die Infrastrukturmittel gebraucht werden.
      Auch bin ich der Meinung, daß eine reine und kleine Berufsarmee politisch mehr Probleme erzeugen wird und sich von skrupellosen Politikern leichter handhaben lässt. Den Beweis haben die Russen durch den Abbau der Groß-Streitkräfte und Aufbau einer Spezial-Armee erbracht. Die Bevölkerung kann damit besser in Griff gehalten werden und dieses befürchte ich.

    2. Klinke schrieb am 22. Juli 2010 um 14:07 - Permalink

      Da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Zeil ist kein Parteifreund Guttenbergs, da Ersterer von der FDP ist.

    3. André schrieb am 22. Juli 2010 um 14:56 - Permalink

      Es bestätigt sich eine alte Weisheit: Fehlendes Geld hat schon viele Dummheiten verhindert. Also: Weg mit der Wehrpflicht! Komischerweise will die SPD genau das verhindern. Seltsame Welt!

      Wenn bei mir hier ein Tornado – Flugzeug im Tiefflug vorbeirauscht, dann sehe ich mein Steuergeld regelrecht verbrennen. Diese Verschwendung muß nun langsam mal eingedämmt werden. Krieg kann man auch mit 30.000 gut ausgerüsteten Berufssoldaten spielen, wenn man es denn wirklich will.

      • Spiegelfechter schrieb am 22. Juli 2010 um 19:51 - Permalink

        Die SPD hat nun einmal nicht verstanden, dass die “demokratische Parlamentsarmee” nicht mehr existiert. Vor 20 Jahren wäre auch ich strikt gegen die Abschaffung der Wehrpflicht gewesen, heute sehe ich das anders. Nicht, weil ich älter bin, sondern weil die Bundeswehr von heute eine andere Armee ist – sie ist bereits ein “De-facto-Berufsarmee”, da braucht es die teure Wehrpflicht nicht mehr.

    4. Diskussionsteilnehmer schrieb am 22. Juli 2010 um 15:23 - Permalink

      Wenn ernsthaft jemand Geld sparen will, sollte zuerst der Auftrag konsequent reformiert werden, und nicht weiter an der Struktur gepopelt. Dann gibt es auch keine “Eigentlich sollen wir ja nur Verteidigen aber wir sollen auch XY können?!?!” Probleme mehr. Das ist auch nicht wirklich günstig, weil mehr verschiedener Krempel in kleinen Stückzahlen zusammen gekauft wird, selbst wenn man nur dem nötigsten Bedarf Rechnung tragen will.

      Aber es will halt keiner dem Volk offen eine Streitmacht präsentieren, die hauptsächlich für Auslandseinsätze strukturiert wurde. Wobei Guttenberg das vielleicht sogar doch will.

    5. Gunnery schrieb am 22. Juli 2010 um 15:47 - Permalink

      Danke für den interessanten Artikel was ich mich allerdings frage, was passiert denn dann mit dem Zivildienst?
      Ich denke viele soziale Einrichtungen können ohne Diese gar nicht mehr effektiv arbeiten würden also viel teurer werden und somit auch mit vor die Hunde gehen.
      Vielleicht können wir ja auf einen Nachtrag hoffen der uns über die Zukunft des Zivildienstes aufklärt.

      • Spiegelfechter schrieb am 22. Juli 2010 um 19:53 - Permalink

        Die meisten Träger können mit den Kurzzeit-Zivis eh nichts mehr anfangen. Außerdem wird es sicher ein Ersatzmodell, wie z.B. das freiwillige Jahr geben – alleine schon, um die Arbeitslosenstatistik zu “glätten”.

        • Gunnery schrieb am 23. Juli 2010 um 15:28 - Permalink

          Ja gleiches gilt ja für den Wehrdienst, die zu kurze Zeit bringt es da Zivis und Wehrpflichtige nur noch für “Deppendienste” eingesetzt werden können. Aber es werden (so denke ich) einige Sozialedienste/ Einrichtungen wegfallen werden, wenn die vergünstigung durch “Billig-Zivis” nicht mehr gegeben ist.

          Ob es nun schöner ist neue Arbeitsplätze zu schaffen und all die anderen Vorteile die, die Abschaffung des Zivil-/Wehrdienst oder die Erhaltung besagter Sozialeinrichtungen muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

        • Fargurd schrieb am 24. Juli 2010 um 13:10 - Permalink

          Das ist so leider nicht ganz richtig. Anfangen können sie jede Menge, denn ein Zivi kostet weniger als eine Vollzeitarbeitsstelle. Als ich vor einem Monat bei den Maltesern in M. aufhörte, sah es katastrophal aus, was die Versorgung und die Sicherstellung der Dienstleistungen angeht. Zivis sind dringend gebraucht, überall. Aber sie “nehmen” Vollzeitkräften die Arbeit weg, klingt es aus dem Volksmund.

          Das freiwillige Jahr ist meiner Meinung nach eine gute Idee, viele Menschen werden es auch ohne den staatlichen Zwang machen, weil mensch Wartesemester braucht o.ä. Nur leider würde eine riesige Pflege- und Krankenversorgungsinfrastruktur leiden, sollte der Zivildienst abgeschafft werden.

      • Christian schrieb am 22. Juli 2010 um 20:33 - Permalink

        Ich bin nicht mehr ganz sicher, aber ich dachte das Volkswirte das mal durchgerechnet hatten: Für die gesamte Wirtschaft würde es ein kleines Plus geben, wenn z.B. Studienanfänger ihr Studium schneller durchziehen könnten anstatt beim Zivi Zeit zu verplempern. Da zahlen Anwälte halt z.B. ein Jahr früher Steuern. Dafür fallen allerdings die extrem billigen Arbeitskräfte weg, denn der Staat zahlt sehr viel von dem Geld, dass ein Zivi bekommt.
        Wie aber das wiederrum bei den sozialen Einrichtungen ankommen soll, dazu habe ich leider keinen Patentweg …

        Die Kehrseite ist übrigens: Ein Zivi verdrängt reguläre Arbeitsplätze. Das lässt sich leider nicht wegdiskutieren.

        • Spiegelfechter schrieb am 22. Juli 2010 um 20:57 - Permalink

          Das müssen ja tolle Volkswirte gewesen sein ;-)

          Natürlich zahlt ein Akademiker eher Steuern, wenn er ein Jahr eher fertig wird. Aber nehmen ruhig den Anwalt als Beispiel: Gibt es mehr Aufträge für die Anwaltschaft als Gesamtes, wenn es keine Wehpflicht mehr gibt? Nö. Die Umsätze, die unser Junganwalt macht, verliert auf der anderen Seite also ein anderer Anwalt, der nun weniger Steuern zahlt. Das ist also alles eine Milchmädchenrechnung.

          • Jonas schrieb am 22. Juli 2010 um 21:13 - Permalink

            So einfach war die Rechnung auch nicht. Es wurde vielmehr betrachtet, wie Zivis im Allgemeinen eingesetzt werden und wieviele Hauptamtliche man evtl. für die gleiche Arbeit bräuchte. Man kam da auf eine Ratio von 2-3 Zivis pro Hauptamtlichen. Damit ist der Lohn dort schon gar nicht so schlecht. Außerdem gäbe es einen gewissen Vorteil dadurch, dass wirklich Personen Arbeiten wie Altenpflege ausüben, die dafür eine vernünftige Ausbildung erhalten haben.

            Die Modellrechnungen, die ich kenne, stammen aber alle von 93, als die Zivizeit noch wesentlich länger, also eigentlich auch wesentlich rentabler gewesen sein muss. Schließlich hat sich damals bspw. die Ausbildung sogar noch gelohnt.

      • Elbarto schrieb am 22. Juli 2010 um 22:08 - Permalink

        Als Ersatz für Zivis wird es “Bürgerarbeit” geben. Zwangsarbeit von Hartzern fürn Appel und nen Ei. Uschi sei Dank!

    6. boelwerkr schrieb am 22. Juli 2010 um 17:30 - Permalink

      Beim Zivildienst mache ich mir Gedanken.
      Auf der einen Seite nimmt der Staat damit anderen die Arbeitsplätze weg (sollte zwar nicht so sein, ist aber Realität), die jungen Leute werden verheizt (ich kenne einen, der war nach seinem Zivildienst in der Psychiatrie selber in Behandlung und habe so mache andere Geschichte gehört) Auf der anderen Seite übernehmen sie Aufgaben die sonst nicht gemacht würden, soziale Betreuung (Handreichungen, kleinere Hilfestellungen, Unterstützung, etc.), und sie bekommen interessante Kontakte und Einsichten.

      • Gunnery schrieb am 22. Juli 2010 um 19:36 - Permalink

        Natürlich tut er das und viele Zivi-Stellen werden psychisch nicht leicht zu meistern sein, was man bestimmt aber auch über ein paar BW-Karrieren sagen kann. :)
        Aber was passiert wenn die Stellen einfach ersatzlos gestrichen werden? Noch mehr überarbeitetes Personal… also genau was du anmerkst…

      • heinz schrieb am 22. Juli 2010 um 20:36 - Permalink

        In Jugendherbergen werden z.B. Putzkräfte durch Zivis ersetzt. Die Aufgabe würde sonst garantiert auch gemacht, es stellt schlicht und ergreifend eine Verdrängung von regulärer Arbeit dar.

        • Volker neumann schrieb am 22. Juli 2010 um 23:01 - Permalink

          Heute wo wir das mittel der zwangsarbeit haben , braucht man sich keine grossen gedanken machen was wird ohne den zivieldienst. Ich würde behaupten die pläne sind alle schon in der schubladen.

          • clear schrieb am 23. Juli 2010 um 07:40 - Permalink

            Der deutsche Rodrigo heißt René und kommt aus Brandenburg und steht vor der Wahl, sich zu verpflichten oder ein Leben in Hartz IV zu verbringen.

            Zu Ende gedacht steht der deutsche Rodrigo vor der Wahl sich zu verpflichten oder verordnete “Bürgerarbeit” zu leisten. Eine überaus praktische Entsorgung des Rodrigoproblems.

    7. Volker Birk schrieb am 22. Juli 2010 um 19:08 - Permalink

      Konsequenterweise wird ja bereits de facto die Bundeswehr als Verteidigungsarmee, wie sie das Grundgesetz vorsieht, abgeschafft.

      Man sieht es an der tatsächlichen Tätigkeit um Deutschland im “umgangssprachlichen Krieg” “am Hindukusch zu verteidigen”, man sieht es aber auch an den Änderungen in der Ausrüstung: Schiffe mit grosser Reichweite, umrüsten der Eurofighter auf Bodenangriffe, die schwere Artillerie ist ja nur eine Übergangslösung für den Afghanistan-”Einsatz”.

      Alles, was seit einigen Jahren beschafft wird, wird nicht mehr auf die Landesverteidigung ausgelegt, sondern auf Angriffskriege, das Newspeak dafür lautet “Intervention”.

      http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Bundeswehr/interventionsarmee.html

      Ganz im Pisperschen Sinne “verteidigen wir jetzt nicht mehr nur was wir haben, sondern auch, was wir gerne hätten”. Da stören Wehrpflichtige doch eher.

      Was man benötigt, sind professionelle Killer, nicht verwöhnte Teenager mit der Attitüde zum “Staatsbürger in Uniform”. Und für die Resource der ungebildeten bettelarmen Teenager aus den Slums, wie sie augenscheinlich US-amerikanische Hubschrauberbesatzungen stellen, dafür reicht Hartz-IV noch lange nicht. Da muss das Privatfernsehen noch viele Talkshows bringen, und man muss den sozialen Druck weiter erhöhen.

      Wir arbeiten ja dran.

      Viele Grüsse,
      VB.

    8. Truvor schrieb am 22. Juli 2010 um 19:10 - Permalink

      “So manche Entscheidung im Plenum wäre sicher anders ausgefallen, wenn die Abgeordneten ihre eigenen Söhne und Töchter in den Krieg schicken müssten”.

      Mit diesem Gedanken treibe ich mich bereits, seit ich denken kann, rum.
      Ich würde sogar mehr sagen: Kein George Bush Jr. würde es schaffen, sie (Abgeordneten) zu einem/r Kriegseinsatz/beteiligung (egal wo) zu zwingen bzw. anzustiften, wenn es da um ihre Liebsten ginge.

      Eine Berufsarmee wäre das Dümmste, was uns überhaupt passieren könnte.
      Eine “Armee” von “Rambos” dessen Kampfkraft sowieso nicht (in einem realen Krieg) hoch wäre.
      Kapieren sie (Abgeordneten) denn da oben nicht, daß die Wehrplichtigen die besseren Soldaten sind ?
      Und für ein Land (wie Deutschland), das sich nur verteidigen will, gibt`s nichts besseres als eine Armee von Wehrpflichtigen.
      Und für ein paar lokale Kriege, könnten sie (Abgeordnete) sich (wenn es ihnen danach ist), sagen wir, zwei Brigaden schaffen, die aus Berufssoldaten bestehen würden.

      • Jonas schrieb am 22. Juli 2010 um 21:16 - Permalink

        Das Problem ist, dass hier bereits Fakten geschaffen wurden. Die Bundeswehr ist keine Verteidigungsarmee mehr. Dieser Prozess muss dann aber auch ganz durchgeführt werden.
        Vielleicht wäre auch eine europäische Interventionsarmee eine Möglichkeit.

        • Truvor schrieb am 22. Juli 2010 um 21:55 - Permalink

          @ Jonas

          “Der Prozess muss dann aber auch ganz durchgeführt werden”.

          Das Problem der (europäischen) Politiker besteht darin, sie wissen nicht, welche Kriegsart uns sogar in der nächsten Zukunft erwartet.
          Wir müssen aber erstmal wissen, was uns in der Zukunft erwarten wird.
          Das wäre zwar schön zu wissen, aber in der Praxis klappt das leider meist nicht :-(
          Daher wissen sie (Politiker) nicht so genau, was sie “durchführen” müssen.

          Wir reden immer ganz viel über die Kosten der Armee, aber wir müssen uns lieber mehr, finde ich, über die Qualität der Armee gedanken machen.
          Napoleon sagte mal: “Wer seine eigene Armee nicht unterhalten (bzw. finanzieren) will, der wird eine fremde Armee (des siegreichen Feindes) unterhalten”.
          Ich glaube, wir müssen bereit sein, daß das alte (der konventionelle Krieg, dafür ist die wehrpflichtigen Armee besser geeignet) Szenarium irgendwann antreten könnte, aber wir müssen auch ein Teil der Truppe für einen Partisanenkrieg bereitstellen und finanzieren.
          Und da könnte man über die Profis nachdenken.

    9. numsi schrieb am 22. Juli 2010 um 19:16 - Permalink

      Hm, das wird schwer werden für die Rüstungsindustrie.
      Wie soll die was verkaufen was wir (…) selber nicht einsetzen, mangels “Armee”.
      Mit dem verbleibenden Rest der “Truppe” können wir das komplette Programm der Industrie gar nicht abnehmen und in Schuss halten für Demonstrationen dem Kunden gegenüber.
      Na ja, evtl. können wir der notleidenden Zunt etwas “vorschiessen”. Hüstel

    10. goldman sachs schrieb am 22. Juli 2010 um 20:08 - Permalink

      @spiegelfechter

      Belässt man es bei einer Wehrpflicht von sechs Monaten, wird man die Gesamtzahl der Zeit- und Berufssoldaten nicht signifikant drücken können, da die Ausbildung und Betreuung der Wehrpflichtigen sehr arbeitsintensiv ist.

      Spiegelfechter, dass “die Betreuung der Wehrpflichtigen sehr arbeitsintensiv ist”, wie du feststellst, spricht eindeutig dafür, die Wehrpflicht auch auf junge Frauen auszudehnen. Bei einer höheren geschlechtlichen Durchmischung der Truppe würden sich viele Probleme von selbst lösen. Israel hat mit der Frauenwehrpflicht beste Erfahrungen gemacht. Eine israelische Soziologin namens Tal Nitzan hat jetzt wissenschaftlich herausgefunden, dass sich die israelischen Soldaten nur an ihren eigenen, nicht aber an palästinensischen Frauen vergehen.

      Durch diese Unterlassung zeigen die uniformierten Männer, wie Nitzan herausfand, dass ihnen diese Frauen noch nicht einmal eine Vergewaltigung wert sind: „Der israelische Rassismus hat demnach eine Unterdrückung des sexuellen Verlangens jüdischer Männer nach palästinensischen Frauen bewirkt – was nur eine weitere Manifestation des zionistischen Rassismus ist. Da das Fehlen von Vergewaltigungen arabischer Frauen durch israelische Soldaten keine historische Parallele zu irgendeiner anderen menschlichen Armee in Kriegszeiten hat, kann das Fazit nur lauten, dass jüdische Soldaten weit rassistischer und intoleranter sind als die anderen.“
      http://lizaswelt.net/2007/12/28/vergewaltigungssoziologie/

      • R_Winter schrieb am 22. Juli 2010 um 20:17 - Permalink

        Die Ursache, dass sich israelische Soldaten nur mit israelischen Frauen einlassen, liegt m.M. nach mehr an den Gesetzen und nicht an anderen Dingen. Rassentrennung ist leider ein Bestandteil der israelischen Politik. In den letzten Tagen ist durch die Presse gegangen, dass ein Araber verurteilt wurde, weil er ein gegenseitig akzeptiertes Verhältnis zu einer Jüdin hatte.

        • Truvor schrieb am 22. Juli 2010 um 20:43 - Permalink

          @ Goldman Sachs

          Es wäre meiner Meinung nach unklug Frauen bei den BW-Kampftruppen in den insbesondere lokalen Kriegen einzusetzen.
          Die (beispielweise) Taliban & Co. halten sich nicht an irgendwelche internationale Gesetze a la “Genfer Konvention” etc., wenn es um die Frauen geht.
          Für eine BW-Einheit wäre eine Frau nur ein Problem, falls sie in die Gefangenschaft bei den Taliban geraten würde.
          Es wäre ekelhaft Dir zu schildern, was die Talibs ihr antun würden.
          Dabei würden sie auch Videos machen und für ihre propagandistische Zwecke mißbrauchen.

          Die Frauen in Israel müssen zwar zum Militär, aber nicht, weil es ihnen Spaß macht, das hoffe ich, weißt Du doch ?

          PS. Liest Du tatsächlich diesen Schund, den diese israelische Soziologin geschrieben hat ? :-)

          • Shock schrieb am 23. Juli 2010 um 11:26 - Permalink

            Das Risiko einer Gefangennahme ist für Soldaten immer gegeben, auch für weibliche. Welch Erkenntnis. Schau dir doch mal “Akte Jane” mit Demi Moore an, vielleicht öffnet dir das Augen.

            • Truvor schrieb am 23. Juli 2010 um 17:17 - Permalink

              @ Shock

              “Schau dir doch mal “Akte Jane” mit Demi Moore an, vielleicht öffnet dir das Augen”.

              Hast Du diese Frage an mich gerichtet ?

      • Spiegelfechter schrieb am 22. Juli 2010 um 20:29 - Permalink

        Natürlich! Wir haben zu viele Wehrdienstleistende, da lass uns einfach auch noch die Frauen ziehen … dann haben wir … ja, was haben wir dann? *kopfschüttel*

        • Christian schrieb am 22. Juli 2010 um 20:38 - Permalink

          Mehr Gerechtigkeit vielleicht

          • Spiegelfechter schrieb am 22. Juli 2010 um 20:58 - Permalink

            Ach Gott! Dafür “werfen” unsere lieben Frauen doch unsere Kinder ;-)

        • goldman sachs schrieb am 22. Juli 2010 um 20:45 - Permalink

          @spiegelfechter,

          Natürlich! Wir haben zu viele Wehrdienstleistende, da lass uns einfach auch noch die Frauen ziehen … dann haben wir … ja, was haben wir dann? *kopfschüttel*

          Treffen sich zwei Spiegelfechter. Sagt der eine: „Guck‘ mal, da ist eine tote Taube!“ Blickt der andere in die Wolken und sagt: „Wo?“. *kopfschüttel*

      • Shock schrieb am 23. Juli 2010 um 11:32 - Permalink

        Eine israelische Soziologin namens Tal Nitzan hat jetzt wissenschaftlich herausgefunden, dass sich die israelischen Soldaten nur an ihren eigenen, nicht aber an palästinensischen Frauen vergehen.

        Der verlinkte Text gibt nirgendwo wieder, dass die Soldaten sich stattdessen an ihren eigenen Damen vergehen. Wenn das dein Textverständnis ist, dann gute Nacht. Unabhängig davon, dass die These selbst schon Bullshit ist und einem logisch denkenden Menschen nicht wert sein sollte, sie hier in die Diskussion einzubringen. Mann, mann, mann.

    11. Markus schrieb am 22. Juli 2010 um 20:45 - Permalink

      Mich wundert, dass hier noch keiner irgendwelche Parallelen zu diesen Thema und ‘Einsatz der Bundeswehr im Inneren’ erwähnt hat.
      - Na, dann mach ich das. ;)

      Nur, weil Einsatz im Inneren (Demos, Sportveranstaltungen usw.) bisher immer vom Tisch geschlagen wurde, heißt es für mich nicht, dass dies auch dauerhaft so bleibt.
      Deswegen finde ich das Wegfallen der Wehrpflicht schon bedenklich.

    12. Frontpaul schrieb am 22. Juli 2010 um 21:00 - Permalink

      Mich interessiert eher, was die Schlussfolgerung der ganzen Sache sein soll. Also, wie auch Schweden und Österreich, soll auch hier in Germania eine Berufsarmee den nächsten Krieg ausüben “dürfen”. Punkt. Fehlt nur noch die GG Änderung für Angriffskriege. Macht Mutti schon; klaro. Der gemeine Deutsche klatscht dann brav mit und findet sich beim nächsten Gelöbnis wieder.

      Wenn ich mir die Nachrichten der “Nicht-Mainstream-Presse” durchlese ( die reguläre Tagespresse im Land verweigert ja bekanntlich jede Berichterstattung über etliche Themen – schlafen wir ruhig weiter; bald kommt der Knüppel aus dem Sack ), dann frage ich mich, ob wir bald eine reine Militärdiktatur im Land haben ( also nicht nur die angekündigte des Herrn Barrosso ). Bei den Äußerungen der Politiker in der EU und hier in Deutschland, deren Tonfall mich eher an das letzte Jahrhundert und davor erinnert, kommt der Gedanke schon weit in diese Richtung. Aber noch sind ja nicht alle aufgewacht.

      Neben der Überwachung von Staatsfeinden ( dazu müßte ich auch gehören, denn ich wähle keine Nazis und Banken; ebenso Hoteliers ), bereitete sich die EU Polizei ja in Potsdam auf in Zukunft eintretende Szenarien vor, welche durch Unruhen ausgelöst werden könnten ( siehe Telepolis ). Dazu passt doch eine Berufsarmee, die sich auch im Inneren ( siehe Schäuble Aussage ) einsetzen läßt. Deren Fahrzeuge und Waffen ( und auch die importierten UAVs aus den USA ) könnten dann im Land für “Ruhe und Ordnung” sorgen. HL 2 Gamer wissen, was dann zu tun ist ( Crowbar ).

      Bedenke: Deutschland ist kein rechtsfreier Raum! Aussage des Herrn Bosbach. Jetzt kommt noch die Beate Meck der CSU mit ihren “Fisting-Methoden” angestrampelt und der Tag ist im A*sc*. A warm applause, please….

      • R_Winter schrieb am 22. Juli 2010 um 21:06 - Permalink

        Fehlt nur noch die GG Änderung für Angriffskriege. Macht Mutti schon; klaro.

        Es wird mit Zustimmung der CDSU/FDP/Grünen/SPD eine GG-Änderung erfolgen, und zwar
        “Terrorismusbekämpfung / vorbeugende Maßnahmen / Gefahrenabwehr” und zukünftig werden alle Auslandseinsätze und der Einsatz der BW im Inneren so begründet.

    13. Groo schrieb am 22. Juli 2010 um 21:01 - Permalink

      Werter Jens,

      eine Berufsarmee ändert die Spielregeln unwiderbringlich.
      Das Parlament beschliesst, die Bürger tragen die Kosten.
      Was sie erstmal garnicht merken.

      Das ist aber nur vordergründig/sekundär eine Kostenfrage, oder sollte es in einer wünschenswerten Geschellschaft sein

      Frage 1)
      Wofür Auslandseinsätze?
      1a) für Wirtschaftsinteresen.
      1b) für Sicherung unseres ‘way of life’, der wiederum wesentlich ein wirtschaftsinduzierter Kreislauf von Bedürfnisweckung-/befriedigung ist.

      (1b) ist also ohne grosse Schwierigkeit auf (1a) rückführbar.

      Frage 2)
      Wer zahlt das?
      Natürlich ‘wir’ Endverbraucher/Bürger/Konsumenten.
      DIE ZAHLEN NÄMLICH IMMER!
      Mit ihrer physischen ‘Leistung’ nämlich!

      Frage 3)
      WOFÜR zahlen wir?
      Für das was wir haben wollen=das was uns eingeredet wird, dass wir (es) haben sollten.

      Und was ist das?
      Da,was unter den gegebenen Umständen den üblichen Verdächtigen maximalen Profit bringt.

      Wieso sage ich: …unwiderbringliche Veränderung der Spielregeln…?

      Der Mythos vom schlanken Staat/kostensparender Berufsarmeee wird irgenwann unwiderbringlich überspannt.
      -> Privatisierung der Kosten.
      -> absehbare Explosion der Kosten.
      -> Krieg als Einkommensquelle für o.g. Verdächtige.
      -> Technisierung (Drohnen, Laserwaffen…)
      Ist ja schon einen alte Leier, aber immer wieder verblüffend, wie gut sie immer noch funktioniert.

      #######################
      Ich weiss nicht, wie weit Du von der amerikanischen Parallelproblematik beeinflusst warst, die grade eben hochkocht:

      zB:
      Justin Raimondo:
      “The Complexity Conundrum”
      http://original.antiwar.com/justin/2010/07/20/the-complexity-conundrum/

      oder
      “The secret private-sector government”
      http://www.salon.com/news/opinion/glenn_greenwald/2010/07/20/mukasey/index.html

      Und etliche andere mit rasserer Tonlage.

      ##########################
      So selten ich Dir widersprechen mag:
      Berufsarmeen sind die Vorläufer von Privatarmeen.

      Die Kosten werden zehnmal mehr und die PA sind letztlich nur ihren Auftraggebern verantwortlich.
      Die werden natürlich letztlich auf die Gemeinschaft–direkt oder indirekt — abgewälzt.

      Hinterlagert ist die Idee vom Bürger als Konsumidiot/Melkobjekt/inferiores Subjekt,
      und einer Elite, die daraus für sich Profit genereriert.

      Das hast du doch hervorragend abgehandelt im Stauffenberg-Artikel.

      Wieso bleibst Du jetzt an der Oberfläche?

      Ich komme immer wieder auf dieselbe Frage zurück:
      Plebs-Elite (=Gesellschaft #1) versus gebildete, informierte, breite Bevölkerung (=Gesellschaft #2).

      Ersteres ist offenbar das Lieblingsprojekt der bekannten Freunde, und wie wir eben in Hamburg erkennen mussten, schreitet die Verblödung von oben nach unten voran.

      An Tausend Indizien ist nachweisbar, dass diese ‘Freunde’ –u.a.– an chronischem Egoismus und Kurzsichtigkeit leiden.

      Wieso also -ähem- ‘Gnade’ mit ihnen haben, und auf ihre dämlichen Spielchen eingehen?

      Ich versteh’s nicht.

    14. R_Winter schrieb am 22. Juli 2010 um 21:09 - Permalink

      Vor wenigen Minuten stimmte die Reihenfolge und die Antworten noch. Jetzt ist alles durcheinander gemischt. Wurm?

      • Groo schrieb am 22. Juli 2010 um 21:14 - Permalink

        Wurm=>Bug.

        Ein Wurm ist bösartig zielgerichtet.
        Ein Bug ist zufällig ungerichet.

        So ist das Leben heute.

    15. Groo schrieb am 22. Juli 2010 um 21:11 - Permalink

      nein nein,

      das ist ein Artefakt!
      Mit meinen Einwänden stimmt ihr definitiv nicht ein.

      Wieder mal ein Wurm im System, vermute ich.

      Mein Kommentar “21:01″ ist halbwegs passabel.

      Würde gern einen geschliffenen Kommentar abgeben, schaff’ es aber nicht.
      Aber es fehlt nicht um Meilen, sondern um -ähem- kleine Differenzen.
      Muss mich halt ggf entschuldigen :(

      • Groo schrieb am 22. Juli 2010 um 21:27 - Permalink

        Vergiss das alles,
        wenn ich bei meinen eigenen Kommentaren nicht mehr durchblicke, — eine Blog-SW brauche ich nicht auch noch, um meine Verwirrung zu maximieren.

        Geduldig wartend und immer wieder mal testend.

        –Groo

        Keine weiteren Kommentare

    16. bebe13 schrieb am 22. Juli 2010 um 21:54 - Permalink

      Wenn wir darüber debattieren, die Wehrpflicht abzuschaffen, warum fragen wir uns nicht, ob wir überhaupt eine Armee brauchen?

      Wenn wir davon ausgehen, dass wir uns im Falle eines Angriffs auch ohne Armee verteidigen wollten, bräuchten wir doch nur ein paar Spezialisten, die per Joystick die Waffen steuern, die dann dafür sorgen, dass eh alles schnell vorbei ist.

      Ich bin sogar fürs kapitulieren, bevor es losgeht. Was wollen wir denn überhaupt verteidigen? Die Kinder, die in Deutschland eh zu kurz kommen?

      Ich kenne kaum einen Schreiber, der in Deutschland nichts zu kritisieren hat.

      Wir haben hier doch nichts, was man uns nehmen könnte, oder sehe ich da was falsch? Sogar die Asylanträge sind rückläufig.

      Wenn wir keine Armee mehr brauchen, brauchen wir auch keine Rüstungsindustrie, die Waffen an die Länder verkauft, die uns angeblich bedrohlich werden könnten.

      Dann können wir auch das Verteidigungsministerium in ein Versorgungsministerium umwandeln, das Geld, das dann frei wird, könnte dafür sorgen, dass es wieder Spaß macht, in Deutschland zu wohnen.

      Oder hab ich da was Wesentliches übersehen ?

      • Truvor schrieb am 22. Juli 2010 um 22:01 - Permalink

        @ bebe13

        ” Oder hab ich da was Wesentliches übersehen ?”

        Ja, ein bißchen, die Realität :-)

        • Elbarto schrieb am 22. Juli 2010 um 22:23 - Permalink

          ^ lol ja.

          “Wir” kämpfen für das, was der Bundeshorst ausgeplaudert hat.

          “Wir” brauchen eine Interventionsarmee für “unsere” Interessen.

          Deutsches Reich 2.0

          • Phasestorm schrieb am 23. Juli 2010 um 14:10 - Permalink

            Deutsches Reich 4.0^^

    17. The Joker schrieb am 22. Juli 2010 um 22:25 - Permalink

      Das sozialdemokratische Argument pro Wehrpflicht, die Armee wird durch die Wehrpflichtigen an die Demokratie gebunden, stimmte schon lange nicht mehr, ja es hatte sich längst ins Gegenteil verkehrt:
      Wann immer in den letzten Jahren rechtsextreme Vorfälle in der Truppe bekannt wurden, war es nahezu immer der “Nachschub aus dem Volk”, der unangenehm auffiel, meist bei gewissen Ritualen am Ende der Dienstzeit. Berufsoffiziere dagegen hüten sich, ihren Beamtenstatus mitsamt Pensionsanspruch durch GG-widriges Gebaren aufs Spiel zu setzen.

    18. Lazarus09 schrieb am 23. Juli 2010 um 00:18 - Permalink

      das gewuenschte Ziel ist natuerlich eine Berufarmee.. Gruende:

      Dank prekaerer werdender Arbeitsverhaeltnisse ist man froh beim Bund unter zu kommen —- zu kleinem Geld,kleiner als heute noch ueblich.

      Keine Probleme mehr bei Angagements,oder Friedenseindaetzen —- Spaetestens jetzt weis jeder wo es lang geht,tot wird nun des Deutschen Soldaten Geschaeft

      Die Qualitaet wird zu Gunsten der Quantitaet abnehemen—- Was glauben sie wird bei der Armee unter kommen, Arme,fuer die Ghettobewoher, H4ler der einzige Weg aus H4 zu entkommen Kanonenfutter eben.

      Schauen sie nach USA das sehen sie Guttenbergs Vorbild….Heros alle, egal ob Army,Navy ..strahlende Helden fuer das so geliebte Vaterland,doch wie wird diese Liebe erwiedert wenn der Junge verkrueppelt aus dem Einsatzgebiet zurueck kommt?

      Kein Job, keine Wohnung, keine Zukunft, Mini Rente,Nur die allernoetigste Versorgung …. jede neue Therapie ,Kruecke,Prothese,Rollstuhl wird zum Huerdenlauf…Informieren sie sich ….es gibt zig Organisationen in USA die fuer die Minimalversorgung ihrer Verkrueppelten Soldaten kaempfen..im dunklen,weil es nicht in das heroische Bild passt..
      ALLE FREUNDE DER BERUFSARME SOLLTEN SICH MAL DA UMSCHAUEN.

      Und als letztes, glauben sie irgendwelche Soehnchen von Reichen Eliten wird man im Friedenseinsatz vorne finden …. Michael Moore machte da mal eine Umfrage vor einem Parlamentsgebaeude und fragte die Herren als sie raus kamen ob ihre Soehne im Krieg sind…. NUR SPOETTISCHE GESICHTER,,,,,KEIN KOMMENTAR ZUM SCHLUSS POLIZEI UND DREHVERBOT..

      Eliten lassen den kleinen Mann fuer ihre Renditen sterben …

      • tcltk schrieb am 24. Juli 2010 um 09:47 - Permalink

        H4ler eignen sich eben gerade NICHT für diese Berufsarmee —– höchstens als Zielscheibe! Und genau das werden sie auch eines Tages werden, denn langfristig ist die Schaffung einer Berufsarmee + Einsatz dieser Armee im Inneren genau dazu gedacht.

    19. persona schrieb am 23. Juli 2010 um 00:38 - Permalink

      Wie sagte Putin so schön im Interview mit Thomas Roth (2008)
      Wladimir Putin:

      Ich bin überzeugt, dass das Ansehen eines jeden Landes, das im Stande ist, das Leben und die Würde der Bürger zu verteidigen, eines Landes, das eine unabhängige Außenpolitik betreiben kann, dass das Ansehen eines solchen Landes mittel- oder langfristig steigen wird. Umgekehrt: Das Ansehen der Länder, die in der Regel die Interessen anderer Staaten bedienen, die die eigenen nationalen Interessen vernachlässigen – unabhängig davon, wie sie das auch erklären mögen –, wird sinken.

    20. Betrachter schrieb am 23. Juli 2010 um 01:17 - Permalink

      Die Wehrpflicht abzuschaffen ist letztendlich die einzig richtige Entscheidung, selbst wenn einem die Richtung, in die unsere momentanen Volksvertreter unsere Armee treiben, nicht gefällt, wie es bei mir der Fall ist. Denn was mir bei der Diskussion um die Wehrpflicht immer und immer, ich sollte es nochmal betonen: Wirklich Immer zu kurz kommt, ist, welche eklatanten Grundrechte von diesem Gesetz eingeschränkt werden. Dies ist schlicht und einfach in der heutigen Zeit untragbar, dass man einfach junge Leute zu einem Dienst zwingt und das nunmehr noch sechs Monate lang. Art. 17a des Grundgesetzes fasst das ja relativ gut zusammen.

      Zur Rechtfertigung dessen werden mehrere Argumente hervorgebracht, diese gehen von die Abwendung des Staats im Staate (als ob uns von da große Gefahr drohen würde, _ein_ Staat mit Schäuble und Konsorten reicht dafür vollkommen aus), über die gesteigerte Volksnähe der Bundeswehr durch die Wehrpflicht (in der Praxis wird das wohl nur in genau den sechs Monaten für diejenigen zutreffen, die das mitmachen müssen), die positive Charakterbildung des Charakters (als ob das bei erwachsenen Bürgern jemals die Aufgabe des Staates war, die durch Zwang umgesetzt werden muss, wobei das ohnehin zweifelhaft ist) bis hin zum Kostenfaktor durch Ausfall des Zivildienstes (das als Argument anzubringen ist wohl sehr zynisch, dann soll man die Leute bitte besser bezahlen).

      Nun ist es gut, dass die Wehrpflicht auf der Kippe steht, auch wenn das wohl kaum aus Idealismus geschieht, sondern eher aus Ausrichtungsgründen auf unsere “neuen Aufgaben”. Für mich ist es sowieso zweifelhaft, warum wir noch eine Nationalarmee brauchen, eine europäische würde es auch tun, vor allen Dingen weil ich nicht wüsste, gegen wen wir uns noch verteidigen müssten.

      Höchstwahrscheinlich tun sich die Taliban und die Al Quaeda zusammen und führen mit der exorbitanten Menge von Kampfflugzeugen, Panzern, hochentwickelter Radartechnologie sowie einem Arsenal von ABC-Waffen gegen uns einen Angriffskrieg. Naja… das Volk wirds schon glauben.

    21. elwu schrieb am 23. Juli 2010 um 09:07 - Permalink

      Egal was für eine Organisationsform und Größe die Bundeswehr haben wird in Zukunft – solange die seit Jahrzehnten aufgetürmte, katastrophale Unter- bzw- Fehlausrüstung quer durch alle Beschaffungsartikel nicht behoben wird, kann sie keinen wie auch immer gearteten Auftrag richtig erfüllen. Und wenn es eine ‘gut ausgebildete Berufsarmee’ werden soll: es ist angesichts der Materialmängel so gut wie unmöglich, eine gute Ausbildung durchzuführen. Geschweige denn sind die Einsätze optimal zu bestreiten.

      • elwu schrieb am 23. Juli 2010 um 10:21 - Permalink

        Nanu, nach welchen Kriterien werden denn die direkten Beiträge nun sortiert, offenbar nicht mehr chronologisch?

    22. anna schrieb am 23. Juli 2010 um 09:30 - Permalink

      Guttemberg leistet ganze Arbeit! Allerdings nicht für Deutschland, sondern für die NWO (Neue Weltordnung) und dafür wurde er auch von dieser ausgebildet. Sein erster Auftrag – die Schaffung einer Berufsarmee – führt er gerade bravourös durch.

      Mit dieser Berufsarmee – die sicher auch “gegen Terroristen” im Innern verwendet wird, kann jeder Widerstand gebrochen werden. Wenn das zugelassen wird, schafft sich das Volk seinen Henker selber. Dann ist es nur noch ein Schritt zu “Spot and Shoot”, Ferntötung unerwünschter Elemente, wie sie im Gaza-Streifen schon ausgeführt wird.

      Wann hat Deutschland endlich genug von diesen ferngesteuerten Marionetten?

      http://principiis-obsta.blogspot.com/2010/07/israel-bereitet-den-weg-zum-toten-per.html

    23. Paul Lanon schrieb am 23. Juli 2010 um 09:36 - Permalink

      Ich seh schon junge, dynamische Bundeswehrsoldaten durch die Haupt- und Realschulen schlängeln. Wie sie versuchen werden, den Durchschnittsintelligenten eine Ausbildung zu verkaufen, oder sogar die Möglichkeit an die Uni zu gehen. Natürlich nachdem sie im Krieg waren.

      Und dann die Anwärter der Gangsterbanden aus den Armenvierteln unsere Großstädte, die von ihren Bandenchefs zum Militär geschickt werden. Dort lernen sie dann Nahkampfausbildung und den Umgang mit Waffen. Deutschland wird von den Hangarounds der Hells Angels verteidigt, wird BILD schreiben.

      Währenddessen, studieren Gutenbergs Verwandte auf den Bundeswehr Unis und schicken vom Büro aus ihr Fußvolk in den Krieg.

      Passt ja wieder alles wie Arsch auf Eimer.

    24. Caana schrieb am 23. Juli 2010 um 13:23 - Permalink

      Man soll also das parlamentarische Herr zugunsten einer Berufsarmee abschaffen weil:

      1. Das weniger Geld kostet

      2. Das parlamentarische Herr eh schon keines mehr ist

      Sorry, was sind das für bescheuerte Argumente.

      1. Damit können wir alles begründen, einschließlich einen Maximumlohns von .. na sagen wir 3, 50 Euro. Oder die Abschaffung der Polizei, oder oder oder……..

      2. Dann gehen wir also den falschen Weg weiter? Statt wieder den Sinn und Zweck eines parlamentarischen Heeres, des Bürgers in Uniform zu stärken, kapitulieren wir?

      Dem kann ich mich nicht im geringsten anschließen.

    25. Truvor schrieb am 24. Juli 2010 um 00:39 - Permalink

      http://www.warandpeace.ru/ru/reports/view/49265/ 24 Fotos Afghanistans aus den 50 und 60 Jahren.
      Foto Nr.13, ein Hydro-Kraftwerk, mit Deutschlands Hilfe gebaut.

    26. Truvor schrieb am 24. Juli 2010 um 01:16 - Permalink

      http://nk-time.com/1706-afganistan-50-yx-i-60-yx-godov-24-foto.html
      Afghanistan in den 50 und 60 Jahren – 24 Fotos.
      Foto Nr.13, Hydro-Kraftwerk, mit Deutschlands Hilfe gebaut.

    27. ebook leser schrieb am 24. Juli 2010 um 12:54 - Permalink

      Ich verstehe überhaupt nicht, was das Festhalten an der Wehrpflicht soll. Warum nicht eine Berufsarmee. Wenn die Jungs im Hindukusch in den Krieg gehen, dann sollen es auch solche sein, die dafür ausgebildet sind und entsprechend bezahlt werden und keine Wehrpflichtigen, die nach dem Ausbildungsstand nichts als bessere Pfadfinder sind.

    28. bernd das brot schrieb am 28. Juli 2010 um 20:00 - Permalink

      @spiegelfechter,

      aus aktuellem Anlass (dachte das passt hier) würde mich mal deine Ansicht interessieren: Mich erinnern die Berichte aus den Afghanistan-Logs an die Partisanenbekämpfung der SS-Truppen, die auf Verdacht und Präventiv Menschenleben ausradiert haben, manchmal auch die ganzen Familien. Da sieht man erst wie vorausschauend die Linke war….
      Was meinst Du? Mich würde auch die Meinung der Leser interessieren, kann man ja diskutieren, ob die Taten im Kern nicht dasselbe darstellen. mensch ist mensch, unschuldiger ist unschuldiger…..
      danke
      bernd

      • bernd das brot schrieb am 28. Juli 2010 um 20:27 - Permalink

        hey, warum bin ich denn als nr. 26 mittendrin?


    Der Spiegelfechter läuft mit WordPress
    und benutzt Icons von DryIcons
    Copyright © Spiegelfechter.com | Impressum
    loading Abbrechen
    Beitrag nicht abgeschickt - E-Mail Adresse kontrollieren!
    E-Mail-Überprüfung gescheitert. Bitte noch einmal versuchen.
    Ihr Blog kann leider keine Artikel per E-Mail sharen.