Beta-Journalisten und Beta-Blogger
21. Juli 2008 von Spiegelfechter - Drucken
Der SPIEGEL hat in seiner jüngsten Print-Ausgabe ein „neues“ Phänomen entdeckt – Deutschlands Politblogger, international nur Zweite Liga und „unpolitsch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell.“ Aber immerhin doch so unwichtig, dass man ihnen drei Seiten widmen muss, denn die gefühlte Bedrohung durch den Bürgerjournalismus ist eine Entwicklung, die den deutschen Beta-Journalisten in seinem Selbstverständnis berührt.
Die politische Blogosphäre in Deutschland ist im besten Falle „nur“ Zweite Liga – soviel ist klar. Ein Fußballverein wie der FC. St. Pauli, der in der Zweiten Liga spielt, hat auch wesentlich mehr Charme und Authentizität, als ein kommerziell erfolgreicher Retortenklub der Ersten Liga. Streng genommen sind die deutschen Politblogs sogar nur Amateurliga. Das große Geld, die professionelle Vermarktung und die Fokussierung auf den wirtschaftlichen Erfolg sind ein Merkmal der Profi-Ligen – in denen spielen deutsche Blogs aber nicht. Der vom SPIEGEL aufgestellte Vergleich zwischen der deutschen Politbloggerszene und der amerikanischen ist daher auch ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Der erfolgreichste amerikanische Politblog, die Huffington Post, beschäftigt beispielsweise 43 Vollzeitmitarbeiter, wurde von der Millionen Dollar schweren „Ölbaronin“ Arianna Huffington gegründet und mit mindestens 5 Mio. US$ Venture-Kapital ausgestattet. Die deutschen Politblogs sind Amateurprojekte, die meist als Hobby oder Nebentätigkeit betrieben werden. Mit Geld kann man Reichweite kaufen, Authentizität nicht. Blogs sind in ihrer eigentlichen Bedeutung „Bürgerjournalismus“ und keine publizistischen Onlineprojekte, in die mehrere Millionen investiert wurden. Die Grenze zwischen den eigentlichen Blogs und Medienprojekten á la „Huffington Post“ ist klar zu ziehen, während sich die professionellen Blogprojekte nur marginal von gut gemachten Kommentarsektionen ambitionierter klassischer Medien, wie beim Guardian, unterscheiden.
Das Merkmal „Amateur“ oder „Profi“ entscheidet indes keinesfalls über die Qualität eines Mediums. Unter den „Amateuren“ gibt es ebenso viele Dilettanten, wie unter den „Profis“ und umgekehrt gibt es sowohl bei den „Profis“ gut recherchierte Hintergrundartikel, als auch bei den „Amateuren“. Der Richter ist einzig und alleine der Leser. Aus der Tatsache, dass ein Autor hauptberuflich einem anderen Feld nachgeht, zu suggerieren, er sei nicht kompetent, wie es der SPIEGEL im Falle „SPIEGELFECHTER“ versucht, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Da fragt man sich doch, was einen Herrn Malzahn vom SPIEGEL eigentlich qualifiziert, über Außen-, Sozial- und Wirtschaftspolitik zu schreiben, ist er doch weder Volkswirt oder Politologe, sondern seit seinem Abitur in den Redaktionsstuben der Republik tätig. Wer das „alte“ Berufsideal des investigativen Journalisten mal einen Moment beiseite lässt und sich die journalistische Realität anschaut, die von Stellenstreichungen, Abgabedruck und wirtschaftlichen Aspekten bestimmt ist, wird konzedieren müssen, dass der „Amateur“ mehr Zeit und mehr Freiraum hat, in alle Richtungen zu recherchieren, als der „Profi“. Welcher „professionelle“ Journalist hat beispielsweise die Möglichkeit, sich durch hunderte Seiten starke Studien und Abhandlungen über ein außenpolitisches Thema zu lesen, wenn er einen Artikel schreiben „muss“? Das Wort „Amateur“ stammt aus dem Französischen und heißt „Liebhaber“ – wer ein Thema „liebt“, bringt nun einmal oft mehr zustande, als derjenige, der die Beschäftigung mit einem Thema als Stufe auf der Karriereleiter sieht.
In den USA ist alles größer, stärker und besser – die Huffington Post hat pro Monat bis zu 5,7 Mio. Leser. Lässt man die Tatsache mal heraus, dass Englisch auf der ganzen Welt gesprochen wird und viele dieser Leser keine Amerikaner sind, relativiert sich diese Zahl. Die USA haben fast fünfmal so viele Einwohner wie Deutschland, so gesehen hätte die Huffington Post auf deutsche Zahlen übertragen auch „nur“ 47.000 Leser am Tag. Die „Nachdenkseiten“ haben trotz des „Web-Steinzeit Looks“, den der SPIEGEL ihnen attestiert, bis zu 25.000 Leser am Tag. So viel weniger ist dies auch nicht und wenn man sich vor Augen hält, dass die „Nachdenkseiten“ nur einen kleinen politischen Themenbereich abdecken, während die „Huffington Post“ das gesamte Spektrum abdeckt, ist die Besucherzahl sogar bemerkenswert. Schuster bleib bei deinen Leisten – auch der SPIEGELFECHTER mit seinen 5.000 Lesern am Tag muss sich nicht verstecken. Qualitätsmedien wie der FREITAG haben nur eine Auflage von 12.400 pro Woche, bei einer hochwertigen Qualität, mit der ein privates Blog nie mithalten kann. Der Rheinische Merkur, eine Wochenzeitung, die als kompetente Qualitätszeitung gilt, hat eine Auflage von 81.000 – das sind 11.600 pro Tag, die Hälfte der „Nachdenkseiten“ und „nur“ etwas mehr als doppelt so viel, wie der „SPIEGELFECHTER“ und dies mit 25 fest angestellten Redakteuren.
Die deutsche Politblogszene steckt noch in den Kinderschuhen, aber auch Kinder entwachsen irgendwann ihren Schuhen. Während die „klassischen Medien“ vor zwanzig Jahren noch eine große Glaubwürdigkeit beim Leser genossen, so gehört dies mittlerweile der Geschichte an. Seit seiner neoliberalen Wende ist der SPIEGEL bei wirtschaftspolitischen Themen in etwa so glaubwürdig, wie die Apothekenumschau bei Gesundheitsthemen. Wenn man seine eigenen Fehler sieht, kann man sie abschalten – das Problem an den „Mainstreammedien“ ist allerdings, dass sie ihre eigenen Fehler nicht sehen und Kritik als „Freaktum“ abtun. In einem Gespräch über dieses Thema sagte Michael Rutz – Chefredakteur beim „Rheinischen Merkur“ – dem Autor, sein Blatt kommentiere aktuelle Themen stets objektiv. Im journalistischen Kontext ist ein Kommentar allerdings per Definition „die persönliche Meinung des Autors“ und kann bestenfalls zu einem „objektiven“ Bild beim Leser beitragen, aber nie selbst „objektiv“ sein. Diese „unfreiwillige“ Offenbarung des Selbstbildnisses des deutschen Journalismus, illustriert die Kernaufgabe von Blogs.
Meinungsvielfalt kontra Meinungsmonopolismus. Dies ist kein „Nullsummenspiel“, wie der SPIEGEL mutmaßt, sondern ein wichtiger Beitrag zur Meinungsbildung des Lesers. Nur wer alle Facetten eines Themas kennt, kann sich selbst ein Bild machen. Leider vernachlässigen es die deutschen „Mainstreammedien“ zusehends, Facetten anzubieten, die nicht in die politische Ausrichtung dieser Medien passen. So lange sie ihrem Auftrag nicht nachkommen, möglichst unfassend und undogmatisch über das weltpolitische Geschehen zu berichten, ist das – zugegebenermaßen schleppende – Wachstum der politischen Blogosphäre nicht zu stoppen. Der Leser ist nicht so dumm, wie man in einigen Redaktionsstuben denkt – er sucht nach seiner eignen „Wahrheit“ und wenn er in den „Mainstreammedien“ keine Erkenntnisse findet, die ihn intellektuell befruchten, sucht er sich diese Erkenntnisse halt woanders. Anders als der „Qualitätsjournalismus“ erhebt die Blogosphäre gar nicht den Anspruch „objektiv“ zu sein – sie ist eine Facette im großen Spektrum unterschiedlicher Meinungen. Man kann sie zur Kenntnis nehmen, man kann ihr Glauben schenken, man kann sie als Ergänzung oder als Korrektiv zum „Qualtiätsjournalismus“ sehen – man kann und sollte sie indes nicht marginalisieren. Letztendlich entscheidet der Leser, was er als Teil seiner eigenen „Wahrheitsfindung“ lesen will. Konkurrenz belebt das Geschäft und wenn die deutschen Beta-Journalisten eines ganz gut gebrauchen könnten, dann ist dies Konkurrenz.
P.s.: Der Vergleich zwischen deutschen und englischsprachigen Medien, ließe sich auch auf den Bereich des Print- und Onlinejournalismus ausdehnen. Woran liegt es, dass die verlinkten „Hintergrundartikel“ der meisten SPIEGELFECHTER-Artikel – mit wenigen Ausnahmen – englischsprachige Medien sind? Warum berichten Guardian, Christian Science Monitor, Times, Washington-Post oder Independent besser über außenpolitische Themen als ihre deutschsprachigen Pendants? Warum hat es der SPIEGEL in letzter Zeit nicht vermocht, einen Artikel hervorzubringen, der qualitativ so hochwertig war, dass er „verlinkbar“ wäre? Stecken die deutschen „Beta-Journalisten“ etwa in einer Daseinskrise?
Update: Der Artikel ist jetzt (Mo. 18:45) auch auf SPON zur Zweitverwertung erschienen. Und wie es bei dem Gossen- und Boulevardableger des SPIEGELS üblich ist, wird dort die Story in der Überschrift ein wenig “aufgesext”. “Polemisch, rechthaberisch, machtlos [...]” - so so, polemisch sind “wir” nun auch schon. Was dazu wohl Herr Broder sagen wird? Einen Artikel “Blog” zu nennen, grenzt derweil an Dämlichkeit. Und ob der kleine aber feine Schreibfehler in der Webadresse vom SPIEGELFECHTER nur ein Zufall ist? Wer weiß.
Zu diesem Thema auch: Der Qualitätsjournalismus wird gegen das böse Internet obsiegen
Aus der Blogosphäre:
Medienlese: Blogs in Deutschland: “Man spricht nicht darüber”
Weltblick plus: Die Beta-Blogger
Die Welt ist Scheisse: Blogs funktionieren nicht, weil…
F!XMBR: Ich muss mich vielleicht korrigieren - Blogs scheinen doch zu funktionieren
Citronengras: Allein das Wort schon!
opponent.de: Bloggen: Ein Blick in den “Spiegel”
CIO Weblog: Spiegel treibt Sau durchs Sommerloch
Update:
Auch lesenswert: Moritz Homan - Morgen Aronal, Mittags Karies
Update II:
Eine gut geschrieben Replik auf den SPIEGEL Artikel hat Thomas Knüwer in seinem Blog “Indiskretion Ehrensache” verfasst.
Auch der Oeffinger Freidenker hat sich des Themas angenommen.
Update III:
Nun hat sich auch Albrecht Müller von den Nachdenkseiten zum Thema geäußert - und dies in einer Form, die das Attribut “Lesebefehl” rechtfertigt.
Bildnachweis (v.o.n.u.): Spiegelfechter, Blog@Netplanet, DHM, Spiegelfechter, F!XMBR
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Ja ja, unsere geliebten Durchschnittsqualitätsjournalisten…
Ich frage mich stets, wann denen endlich mal auffällt, wie sehr sie sich selbst dauernd widersprechen. Entweder ist etwas wichtig und bedrohlich - dann schreibe ich darüber und setze mich damit auseinander; oder es ist völlig unwichtig und belanglos - dann lasse ich es links liegen. Aber nein, unsere etablierten Medien behaupten stets das zweitere, um sich dann mit Vehemenz draufzustürzen. Früher wurden solche Vorstöße “Mut der Verzweiflung” genannt. Doch ich habe eher den Eindruck, daß es nur noch mit Angst und Verzweiflung einhergeht, wenn sich diese “Journalisten” so mit blogs und anderen websites beschäftigen. Denn sie merken, daß sie hinterherhinken, daß sie nicht mehr das exklusive Meinungsmacherrecht besitzen und zudem ihre Hohlheit, ihre Einseitigkeit, ihre Schlampigkeit bei der Recherche und ihr Rudelverhalten von mal zu mal immer mehr Menschen auffällt. Und das macht Angst, denke ich. Da jaulen sie dann wie ein waidwundes Tier. Recht so, sie haben es sich in den letzten Jahren redlich erarbeitet. Sie wollten nicht hören, also fühlen sie es jetzt.
Ist es bezeichnend, dass ich schon im zweiten Absatz an dem Wort “Profiligen” scheiterte, da ich es im Kontext der Kommerzialisierung als “Profil-igen” statt “Profi-Ligen” las?
@CHR
Das darfst Du mich nicht fragen ;-)
(Fast) kommentarlos:
youtube.co...
Ab 1:10.
So unglaublich dumm/dreist, kein Wunder, dass man gegen Blogs tritt. Sonst hat man ja nichts zu schreiben. Und kein Wunder, dass gegenwärtig ja die ersten Versuche in der EU anlaufen, Blogs zu zertifizieren etc. pp.
Eines der imho besten Bücher zum Thema Medien wäre Chomskys Manufacturing Consent.
Darf ich auf einen kleinen Buchstabenfehler aufmerksam machen?
„Qualitätsmedien wir der FREITAG haben…“
Ich muss immer ein wenig lächeln wenn der Spiegel über die Qualität von anderen berichtet, oder noch besser anderen sagt, was sie tun sollen. Das erinnert immer ein wenig an den Geburtsblinden, der anderen die Farbe der Milch erklärt. Es ist niedlich.
Ich sehe die Entwicklung deutscher Blogs von meinem gemütlichen Flecken, hinterm Friedhof, ganz am Rande von Kleinbloggersdorf, recht positiv. Die Leserzahlen steigen selbst in so einem Meckerblog wie dem meinen kontinuirlich an, ließen sich mit besseren Leuten als ich es bin, auch problemlos weiter ausbauen. Würde man mit mehr Leuten schreiben, gäbe es noch mehr Leser.
Leute sind wie Jens es schon beschreibt eine Frage des Geldes. Aber ich glaube das es auch so geht. Die Menschen in Deutschland sind zunehmend dazu bereit, ihre Informationen auch zu suchen. In einem Blog der mit Klarnamen geführt wird, gibt es immer mehr Schnittmengen, zwischen der Realität und der virtuellen Welt.
Es ist durchaus üblich, mir auf der Straße zu sagen, worüber ich schreiben soll. Die Anzahl der Tips über das Kontaktformular oder Mail nimmt zu. Selbst per Snail-Mail kommen Hinweise.
Dazu kommt eine wieder besser werdende Vernetzung der Blogs untereinander. Wir weisen wieder darauf hin, wer selbst etwas zu einem Thema gesagt hat, das wir selbst beackern.
Ich glaube wir stehen geradezu auf einer Schwelle zu einer neuen deutschen Blogwelt und die hämischen Kommentare von Spiegel, Zeit und Süddeutscher helfen uns. Sag den Leuten wo sie engagierte Meinung finden und sie gehen dort hin. Sie sind auch in der Lage die Überreaktion der Blogger zu sehen, zu kritisieren oder auch zu verstärken. Es ist Bewegung in der Sache.
Übrigens Herr Malzahn und andere Spiegelautoren sind natürlich qualifiziert für alles. Hinter dem Spiegel steht die Familie Mohn mit ihrer unsäglichen Bertelsmannstiftung die es geschafft hat, so etwas wie eine Staatsmeinung bei unseren Politikern zu etablieren, die in Wirklichkeit nur dem Nutzen der Familie Mohn dient.
Mit der riesigen Steuersubvention durch die Stiftung sind die Mohns in der Lage jeden auch noch so großen Blödsinn durch ihre Magazine Stern und Spiegel, oder ihre Fernsehsender RTL und n-tv zwecks Meinungsmache hindurchzuscheuchen. Dieser Demagogie kann kaum einer entgehen. Deshalb kann der Spiegel ja auch schreiben was er will. Also alles. Bis auf die Wahrheit natürlich. Die gibt es im Reiche Mohn nicht. Die darf auch nicht geschrieben werden.
Ein sehr schöner Kommentar.
Ich besuche die großen amerikanischen Blogs regelmäßig, gerade mit der Huffington Post kann ich mich aber nicht anfreunden. Unübersichtlich, verworren und oftmals mit sehr vagen Quellen - selbiges gilt für einige weitere Großprojekte in der US-Blogosphäre.
Ich sehe es daher keineswegs als Nachteil an, dass deutsche Blogs - bestes Beispiel eben der Spiegelfechter - die Sache in kleinerem Rahmen angehen. Lieber lese ich alle paar Tage einen tiefgründigen, interessanten Artikel, als tagtäglich mit Unmengen von Meinungen und viel Rumgeschrei überschwemmt zu werden.
Den Konflikt zwischen klassischem Journalismus und Blogs sehe ich im übrigen nur beim Spiegel. Insbesondere englischsprachige Publikationen, die New Yorks Times oder der Guardian, integrieren Blogs sehr sinnvoll und informativ in ihr Angebot - der Spiegel scheint dahingehend einen eigenen Weg gehen zu wollen. Man möchte fast sagen, dass da jemand eine Entwicklung verschlafen hat…
@Peter
Danke!
@VdU
Absolut - obgleich die Blogsektionen der genannten Medien streng genommen eher Kommentarsektionen bzw. Kolumnen sind, die blogtypische Kommentare von Usern zulassen. Das soll nicht wertend sein, lieber eine gut gemachte “Kolumne”, als ein schlecht gemachter Blog.
Absolut - “Blogs” sind in der SPIEGEL-Denke ein internetinternes Phänomen, dass sich mit dem Internet und nicht mit der “echten” Politik zu beschäftigen hat. “U” anstatt “E”, ein klassisches Mißverständnis.
btw.: Es gibt sehr gute deutsche Journalisten; sie arbeiten z.B. für die Hörfunkprogramme der Öffentlich Rechtlichen und haben dort eine ähnlich miese Reichweite, wie der FREITAG oder “wir” Blogger.
Was erwartet man denn vom SPIEGEL? Ich fühle mich nur noch mehr bestätigt, dass ich ihn nicht lese. Ich unterhalte mich ja auch nicht mit einem 3jährigen über Weltpolitik, geschweige denn, dass ich seine Meinung darüber wissen möchte.
Klasse Werbung für Spiegelfechter & Co., selbst wenn die Bloggs zerissen wurden, das wird trotzdem oder gerade deswegen den ein oder anderen Spiegel-Leser auf euch neugierig gemacht haben.
Was würde denn eine dreiseitige Werbung im Spiegel kosten? 50.000 Euro? Ich würde diesen Artikel als fettes Geschenk sehen. :-)
oh, es gibt sogar gute Journalisten, die zusätzlich zu ihren Brotjobs noch Artikel in Blogs veröffentlichen …
ausserdem ist der Artikle hier mal wieder viel zu gnädig mit dem Spiegel, mMn gibt es überhaupt keine Themen bei dem dieser Praktikanten- u Schnöselzoo noch glaubwürdig wäre -
es sind ja grad Spiegel u Co die sich nicht mit “der echten” Politik beschäftigen, und uns “U” für “E” vorspielen, Scheinpolitik & Propganda aufgelockert mit Boulevard u Konsumtips - natürlich werden die Sesself***** dort hämisch wenn sie irgendwo anders Aufrichtigkeit wittern
@Luca
Na klar ;-)
Ich (und sicher auch Wolfgang Lieb) ahnte ja schon vorher, wo diese “Story” hingehen wird. Anfangs war ich auch eher skeptisch, mich mit dem SPIEGEL zu treffen, aber letztendlich dachte ich mir, “die können schreiben, was sie wollen, der Leser entscheidet”. Und ein bisschen Werbung für die Nachdenkseiten und mich … das passt schon ;-)
Ich habe ja auch immer gedacht der SPIEGEL sei das Hauptquatier des realitätsfernen Arroganzjournalsmus - bis ich auf blog.tagesschau.de stieß.
Jens, Du brauchst einfach mehr Fotostrecken! Und mehr die “10 Tipps für…” und natürlich mehr Gastkommentare von Broder (ein Mann der sich, immer wenn er über die Türkei redet, einen Fes aufsetzt, muss einfach gut sein). Dafür könnten wir ja auch mal zusammenlegen.
Andererseits: Toll zu den oberen 5000 zu gehören! ;-)
Danke für den Hinweis auf die profunde Ausbildung des Herrn Malzahn…
;-)
Im Übrigen schließe ich mich der Meinung an, dass die Artikel hier besser recherchiert und besser geschrieben sind als 90% der “Inhalte”, die uns DER SPIEGEL als “Qualität” vorsetzt.
Jetzt läuft der Blog ja wieder. :-)
Als ich Sonntagnacht vorbeischaute, da gab’s ‘ne Fehlermeldung (irgenwas mit “failed to connect database.” oder so). Probleme mit dem Wordpress-Update gehabt?
@Marco
Nee, der Fehler lag beim Hoster und ausnahmsweise mal nicht bei mir ;-)
Hallo Jens,
vielen Dank erst mal für Deinen grandiosen Blog. Da hinkt der Spiegel – vor allem in der Online-Version – qualitativ Lichtjahre hinterher. Vielleicht werde ich ja im SPON-Forum nicht mehr veröffentlicht weil ich zu oft auf Artikel von Dir, Oeffinger Freidenker, Egon Kreutzer, Feynsinn.org und weitere. verlinkt habe.
Immerhin geht den „Qualitäts-Journalisten” der Ar… mittlerweile ganz schön auf Grundeis. Vor diesem Hintergrund ist Abqualifizierung seitens des Spiegels als höchstes Lob und beste PR für Dich zu werten. Mach weiter so!
fuchs (alias im SPON-Forum)
@ CHR, #2
Du hast leider recht, bin selber auch darüber gestolpert und habe das jetzt abgeändert. Dummerweise habe ich als Jens “ehrenamtliche Teilzeitlektorin” derzeit leider einfach nicht die Zeit, regelmäßig Korrektur zu lesen (ist ja für einen Blog eh schon eher ungewöhnlich), und es kommt ja zunächst auch mal auf die Inhalte an, aber eine sorgfältige und klare “Schreibe” begrüsse natürlich auch ich ;-)
Gruß
hannilein
Notiz für den “Cheffe”: Hab’s abgeändert - wenn Du auf Deiner Schreibweise beharrst, änderst Du halt meine Änderung :-P
Hallo Jens,
also jetzt mal unter uns Betschwestern (hier liest ja eh Keiner):
Wie viel Euro hat dir die “Bild der Intellektuellen” abgeknöpft, damit Du dort derart offensichtlich Erwähnung findest?
Ordentlich (und vor allem zeitnah) recherchiert ist der Artikel zumindest nicht, wie Du sicherlich sofort erkannt hast :-)
Für mich war es damals tatsächlich sehr erschreckend in welcher Geschwindigkeit das besagte Blatt (in so gut wie allen Aspekten) neue -teils absolut entstellende- Züge annahm, kaum das die fleischlichen Überreste - des Geistes dahinter- erkaltet waren. Rudolf Augstein war eine bedeutende, sehr weit denkende Persönlichkeit. In den gewaltigen Fussspuren seines Wesens haben sich fast alle Journalisten des Blattes simpel verirrt!
Und genau das ist der Spiegel aktuell. Ein Zerrbild der Irrungen und Wirrungen. Exakt so liest sich denn auch der von dir beschriebene Artikel…
Gruß
Derweil: Ich bekomme immer noch keine Kommentare in meinem FEED-Reader von dir angezeigt.
@hannilein
Das Wort heißt “Profiliga” und nicht “Profi-Liga”, warum sollte da ein Bindestrich stehen? Die Assoziation “Profil-igen” erschließt sich mir auch nicht. Aber da Du ja der Germanist von uns beiden bist, gebe ich natürlich geschlagen ;-)
@Michael
Oh, das willst Du gar nicht wissen - aber die siebenstellige Venturekapitalspritze, die ich abgezockt habe, ist nun fast aufgebraucht ;-)
Klar, aber das liegt eher an meinen Aussagen und nicht an der Recherche. Da muß ich den Autor schon mal in Schutz nehmen.
Leider ist dem genau so und es ist keine Besserung in Sicht.
Keine Ahnung, woran das liegt. Bei mir liest sich der Kommentarfeed normal. Darüber können wir mal per Mail reden.
Jens: Kannst du denn schon einen Anstieg der Besucherzahlen bemerken?
@Fabian: Jetzt wohl weniger, wenn überhaupt am Ende des Tages.
Zudem sind diese Zahlen, und auch die der nächsten Tage, nicht aussagekräftig, weil die Blogosphäre mal wieder eine Sau durchs Dorf treibt, und Jeder Jeden verlinkt… ;-)
@Jens: Du solltest vielleicht mal einen Text selbst über das Gespräch mit dem sogenannten Spiegel-Journalisten schreiben. Mich würde wahnsinnig interessieren, wie das abgelaufen ist.
Wie haben die Kontakt aufgenommen?
Was wurde im Vorfeld gesagt?
Wurde etwas verpsrochen?
etc. pp.
Das schöne an der ganzen Zerreisserei der DeuBlogs ist ja, daß der Spiegel selbst bei Ehrensenf mit drinhängt. Ist irgendwie… merkwürdig und widersprüchlich.
Wo liegt eigentlich das Problem? Ich schreibe - selbst wenn mich der Spiegel als E-Blogger bezeichnen würde. Na und? Mir macht’s Spaß. Das ist Grund genug, nur darauf kommt es an. Da in den etablierten Medien immer wieder abfällig über Blogger geschrieben wird, scheint die aber etwas mächtig zu ärgern. Wenn die Qualität vom Spiegel so gut und die Qualität von Weblogs so schlecht ist, bräuchte die das im Grunde überhaupt nicht zu stören. Ob die vielleicht ein bisschen verunsichert sind?
@Fabian
Ja, aber nur leicht - ein kommentierter Link auf den Nachdenkseiten oder gar auf Heise.de bringt einiges mehr ;-)
Mal schauen, was kommt, wenn der Artikel von SPON “zweitverwertet” wird.
@chris
Was sollte daran interessant sein? Ein zivilisiertes rund zwei Stunden langes Gespräch unter zwei zivilisierten Menschen ;-)
Die Kontaktaufnahme erfolgte per Mail und dann telefonisch. Versprochen wurde gar nichts, man hat nur abgeklärt, um was es eigentlich geht.
@Michael Schöfer
Genau so soll das ja auch sein ;-)
Ich bin auch lieber Anhänger eines charmanten, authentischen Amateurclubs, der nicht in der Champion-League spielt.
@ Cheffe, # 21
Schon richtig ;-) Eigentlich heißt dat Dingens natürlich “Profiliga”, aber im Plural und im Sachzusammenhang kann man da - mit ein wenig Vorstellungskraft - den Neologismus “profilig” erfinden/sehen :-D Ist mir, wie wohl auch “CHR” so passiert, weshalb ich zur Sicherheit einen Bindestrich setzte.
Hoffentlich jetzt klarer? *gg*
Dein treues hannilein
P.s.: Habe noch Waschtag, weshalb ich der Diskussion leider nur zwischen Tür und Angel folgen kann und auch eigentlich nicht zu weiteren Korrekturen komme :-(
Der sogenannte Artikel ist ja nun alles andere als zivilisiert… ;-)
@hannilein
Nun ja *hüstel*
Du bist ja bekanntlich meine oberste Kapazität auf diesem Gebiet und da vertraue ich Dir mal blind, verstehen muß ich das ja nicht, denn “wir Blogger” sind ja schließlich nicht rechthaberisch, wie der SPIEGEL meint ;-)
@Chris
Wieso? Aus SPIEGEL-Sicht ist er schon recht zivilisiert - es kommt halt auf den Maßstab an. Wir sind anderer Meinung; aber so ist das nun einmal. Ein “guter” Artikel wäre da schon fast als Revolution zu werten. Im Norden nichts neues ;-)
Hab da mal was gebastelt. Viel Spaß damit. ;)
Sehr schöne Geschichte, das ist mal ein echter Fnord, sich selbst so in die Pfanne zu hauen :-) Vergesst nicht - Amateure bauten die Arche, Profis die Titanic! Alles Gute Jens.
@Maria
*lol*
YMMD
@ Cheffe, #32
@ Cheffe
Noch was: Souveränität bedeutet, sich bewußt über unsinnige Regeln erheben zu können.
Ist mir gerade bei der Wäsche eingefallen ;-)
Ich war schon mit 16 Jahren begeisterter Leser des SPIEGEL. Erst habe ich die gelesenen Exemplare meines Vaters durchgeackert, irgendwann dann sogar abonniert. Das Abo lief insgesamt wohl 5 Jahre, als uns beiden immer stärker auffiel, wie wenig wir inzwischen in den einzelnen Ausgaben lesen.
Schließlich, nach einem kurzen Gespräch kamen Paps und ich überein, dass sich die Inhalte und die Tendenzen in den Berichten des SPIEGEL immer weiter von dem entfernt hatten, was wir als ausgewogene Berichterstattung bezeichnet hätten.
Letztlich kam es, wie es kommen musste: Wir haben das Abo gekündigt.
Als vor 2 Jahren der SPIEGEL-Abonnement-Service bei mir telefonisch anfragte, was sie denn tun müssten, um mir das Heft wieder attraktiv zu machen, fiel mir spontan nur eine Antwort ein: Grabt Augstein wieder aus!
Der SPIEGEL von vor 10 Jahren war ein durchweg kompetentes Stück Journalismus. Genaugenommen hatte ich mir damals sogar vorstellen können selber mal solche Artikel zu schreiben. Leider ist von der Qualität des Hefts jetzt nicht mehr allzu viel übrig.
@all
Update: Der Artikel ist jetzt auch auf SPON zur Zweitverwertung erschienen.
Der Spiegel schlägt heftig um sich - das letzte Gefecht wohl noch nicht - leider - aber es scheint mir ein bisschen hilflos. Naja, ich lese dieses Blatt seit Jahren nicht mehr.
Sollte ich je einen Artikel im Spiegel finden, der der Qualität des Spiegelfechters entspricht lese ich das Blatt wieder.
Aber der Mainstream hat Angst - von Zeit zu Zeit wird gegen Blogger geschlagen.
Was ich wirklich bezeichnend finde, ist dass zu diesem Artikel der “Diskutieren Sie auf Spiegel Online” - Link fehlt ;)
Normalerweise kann kein B-Promi ein Lüftchen lassen oder sonst Belangloses passieren, ohne dass ein neuer Thread zum Klickssammeln eröffnet wird, aber in diesem Fall möchte man sich die Kommentare zu dem lächerlichen Artikel wohl lieber sparen….
*grööööööööööööhl*
Von der SpOn-Hautseite:
Der Teaser endet mit den Worten:
Offener kann man seine Unwissenheit, seine Blödheit nicht zur Schau tragen. Wie kann man einen Artikel nur Blog nennen?
Das sind die gleichen Journalisten, die sonst Deutschland über Obama, Beck, die Wirtschaft & Co. informieren.
Willst du wissen, warum es unserem Land so schlecht geht? Schau Dir die sogenannten Journalisten vom Spiegel an… ;-)
@Chris
*rolleyes* Sissies ;-)
Die SPON-Deppen sind sogar in der internen Hierarchie im SPIEGEL-Verlag noch unter den Putzfrauen angesiedelt … so sagt man zumindest ;-)
spiegel.de...
Jetzt auch in der Onlineausgabe
getroffene Hunde Bellen
Und Spiegel,Journalismus, Qualität in einem Satz. Das erinnert mich an Ehrlicher Pole, mit eigenem Auto, sucht Arbeit.
Jens, die gebroderte Karikatur von Spiegels Wertmullah: ist äußerst gelungen. Sensationell!
(darf ich die für mein Blog nutzen?)
@Dr.Dean
Aber natürlich ;-)
Antipathien gegenüber dem “Spiegel” hin oder her - in einigen wesentlichen Punkten haben die Autoren des Artikels recht, z.T. wird die Kritik ja auch von namhaften Bloggern artikuliert. Ein Großteil der Blogs ist einfach bloß Müll, die wahren Leuchttürme fehlen, alberne Kleinkriege (v.a. Broder gegen den Rest der Welt) sind an der Tagesordnung.
Ich bin Journalist, Internetnutzer, eifriger Blog-, Magazin- und Zeitungsleser - und ich verstehe diese ganzen aufgeregten Abgrenzungsversuche von Seiten der Blogger so wenig wie die der Journalisten. Fest steht: Ich möchte mich ganz sicher nicht nur über Blogs informieren - und ja, ein professioneller Journalist in einem Qualitätsblatt hat sehr wohl die Zeit, sich eingehend mit einer Studie und ganz allgemein mit einem bestimmten Thema zu befassen. Blogs sind eine sinnvolle Ergänzung. Mehr aber ganz sicher nicht.
@Björn
Ich gehe mit fast allen Deiner getroffenen Aussagen mit, außer hiermit:
“Blogs sind eine sinnvolle Ergänzung. Mehr aber ganz sicher nicht.”
Was ein Blog ist, kommt doch wohl sehr auf den einzelnen Blog an, auf dessen (inhaltliche) Qualität Themenrelevanz etc., oder?
@Björn
“ein professioneller Journalist in einem Qualitätsblatt hat sehr wohl die Zeit, sich eingehend mit einer Studie und ganz allgemein mit einem bestimmten Thema zu befassen”
youtube.co...
@Björn
Das sehe ich ganz genau so.
Um Himmels Willen - das könnten Blogs auch gar nicht leisten.
Leider merkt man davon in der Berichterstattung einer Medien nur sehr wenig - natürlich gibt es Ausnahmen, aber deren Erkenntnisse reichen oft nicht bis in die Redaktionsleitungen. O-Ton eines (durchaus erfolgreichen) Journalisten, mit dem ich mich mal über das Thema unterhalten habe: “Ich schreibe für meinen Redaktionsleiter und nicht fürs Publikum. Wenn er eine gewisse Linie vorgibt, so folge ich dem - das ist eine Art Rollenspiel.” Ernüchternd aber ehrlich.
D´accord - mehr wollen “wir” ja auch gar nicht sein
Ich habe den Spiegel Artikel auch heute schon mehrfach mit meinen Freunden und Bekannten diskutiert. Was mir dabei auffiel war die Tatsache, dass die meisten der Meinung waren, dass es auch beim Spiegel Leute gibt, die keine Profis sind. Deine Ausführungen weiter oben, wie Einwohnerzahlvergleich zwischen den USA und BRD entwerten ziemlich schnell die aufreisserischen Aussagen in dem Spiegel Artikel. Nun gut, was soll man da noch sagen? Früher war es mal so, dass sogar der Spiegel für eine breitgestreute Medienlandschaft war, mit all seinen konträren Meinungen. Man wird nicht überzeugender, wenn man einen Teil der Meinungen (hier die Blogger) versucht auf derart plumpe Weise schlechtzureden.
Shit happens…
Hallo Björn,
kannst Du mir vielleicht erklären warum man in den Mainstreamblättern nichts über die 911-Unstimmigkeiten, Autopsiebilder von Uwe Barschel, US gesponsorte Dschundullah Aktivitäten in Iran, Fema Camps, Bilderbergtreffen (v. Klaeden war übrigens auch da) und Genozid durch Depleted Uranium Munition liest?
Glaubt Ihr wirklich diese Informationslücke mit Knut und Flocke füllen zu können?
Ja ich kenne sie auch, die Leute denen ein Oberflächlichlicher Überblick über das Zeitgeschehen ausreicht um meinen mitreden zu können. Das sind dann die, die hinterher behaupten von nichts gewusst zu haben. Ob sie wieder die gesellschaftliche Mehrheit bilden wird die Zukunft zeigen und nicht irgendwelche Hochglanzmagazine.
Danke für diesen Artikel. Ich dachte, ich les nicht recht, als ich Spon angeklickt habe. Aber nicht, dass du dich jetzt für einen Profi hältst ;-)
Nach Sigmar Gabriel bist du nun bundesweit der bekannteste Goslarer|Goslarener|Goslaner. Glückwunsch!
Jetzt, wo er online steht, habe ich den Text auch gelesen: Uns den eigenen Hausautor Henryk M. Broder plötzlich als exemplarischen Motzblogger zu verkaufen, das ist schon ein dolles Ding.
@Spiegelfechter & hannilein:
Nur zur Aufklärung eines Missverständnisses - ich hatte das Profiligen nicht als Bezug auf die Kommerzialisierung gelesen, sondern als Seitenhieb auf den Anspruch des Artikels, aus der Warte der ausgebildeten Journalisten über anmaßende Blogger zu schreiben. Mit selbst angedichtetem Profil also über die vorgeblich Ahnungslosen zu richten.
Dennoch sieht, glaube ich, die neue Rechtschreibung an solchen Stellen einen Bindestrich vor, wenn es den Sinn unterstreicht. Ist in diesem Fall aber eher nicht notwendig, da ich es als Neuschöpfung las. Mein Fehler.
@Marc F.
Und das ganz ohne einem Wachshitler den Kopf abgerissen zu haben, sich bei einer Sangesshow lächerlich gemacht zu haben oder bei Jauch an der 200 Euro Frage gescheitert zu sein … irgendwie anachronistisch ;-)
@Olaf
Iiieeek - natürlich nicht ;-)
@CHR
Ach soooo, jetzt verstehe ich das - so weit habe ich nicht um die Ecke gedacht, sorry ;-)
Ich hab gerade keine Zeit die Kommentare zu lesen, aber wollte doch wenigsten mal sagen, warum ich täglich hier vorbeischaue:
- überdurchschnittlich gut geschriebene Artikel, ich mag deine Schreibe,
- Themen die mich interessieren, daher nehme ich mir die Zeit,
- die Kommentare sind auch zumeist lesenswert (wenn ich es denn schaffe, sie zu lesen)
Ich öffne einmal am Abend genau zehn Blogs auf einmal, schau schnell ob es was neues gibt, dann nach den Überschriften, ob mich ein Beitrag interessiert, und verbringe dann maximal eine Stunde mit Lesen. Wer es also schafft, die Aufmerksamkeit von mich absolutem Durchschnittsmenschen so zu erringen wie du, braucht sich über Kommentare des Spiegels keine Gedanken zu machen. Es sei denn, du müsstest davon leben…
Mach weiter so und danke!
@Liebhaber
Danke - ein schön formuliertes Lob, dass ich gerne als Ansporn für ein “weiter so” nehme.
Auf die Apotheken Umschau ist in Gesundheitsfragen kein Verlass? Wann haben Sie das letzte Mal eine in der Hand gehabt?
@Doc
Ist das jetzt ernst gemeint?
Sonst hätte ich mir wohl kaum die Mühe gemacht, wegen dieses einen Vergleichs hier einen Kommentar zu hinterlassen. Die Apotheken Umschau muss sich nicht verstecken, was ihre Gesundheitsberichterstattung angeht. Lesen Sie mal in eine rein.
Ach so: Nein, ich bin nicht unabhängig, sondern arbeite gelegentlich für die Apotheken Umschau.
@Doc
Ach so, dann