Die neue Kuba-Krise
25. Juli 2008 von Spiegelfechter - Drucken
1962 hielt die Welt den Atem an – die Sowjetunion hatte auf der Karibikinsel Kuba nuklear bestückte Mittelstreckenraketen stationiert und es kam zum größten Showdown des Kalten Krieges. Kennedy und Crutschow behielten die Nerven, aber ein Atomkrieg zwischen den beiden Blöcken war nie so nah. Die hochemotionalen Erinnerungen an die Kuba-Krise sind es, die auch heute noch die Glocken läuten lassen, wenn es um die Gefahr eines Krieges zwischen zwei Supermächten geht. Das wissen selbstverständlich auch die Falken im russischen Militärapparat und sie bedienten sich in dieser Woche dieser Emotionen und riefen die Kuba-Krise in unsere Erinnerung.
Am Montag veröffentlichte die kremlnahe russische Zeitung Isjwestija einen denkwürdigen Artikel. „Während sie ihre Raketenabwehr in Polen und Tschechien bauen, landen unsere strategischen Langstreckenbomber bereits auf Kuba“ zitierte die Zeitung eine anonyme hochrangige Quelle und versuchte diese Aussage in einem Artikel zu verifizieren. In besagtem Artikel nennt die Isjwestija mehrere anonyme Quellen, die die technische Möglichkeit einer solchen Stationierung zwar bestätigen, das Zitat selbst aber als Ente entlarven. Die zitierten Militärs und Analytiker diskutierten jedoch offen über ein militärisches Engagement auf Kuba. Der umstrittene Falke Leonid Iwaschow – SPIEGELFECHTER-Lesern schon seit der „Operation Bite“ bekannt – goss in der Iswetija weiteres Öl ins Feuer und betonte die Notwendigkeit ausländischer Stützpunkte für das Sicherheitskonzept Russlands. Kuba sei – laut Iwaschow – ein geeigneter Standort für die Stationierung von logistischen Unterstützungstruppen für die russischen Langstreckenbomber. Eine Stationierung dieser Bomber auf Kuba schloss Iwatschow jedoch aus, er könne sich lediglich eine Basis zum Auftanken und Instandsetzen der Bomber auf Kuba vorstellen.
Das bloße Erwähnen der Wörter „Nuklear“, „Russland“, „Stationierung“ und „Kuba“ in einem Satz schlug im Westen natürlich ein wie eine Bombe, auch wenn der Isjwestija-Artikel sein provokantes Eingangszitat selbst widerlegte. Die Washington-Post zitierte am Dienstag den Isjwestija-Artikel und weckte bei ihren Lesern die Emotionen. Der designierte US-Luftwaffenchef Norton Schwartz polterte bereits am Dienstag Nachmittag, „Russland würde damit eine rote Linie überschreiten“ und die USA könnten Russland nur raten, diesen Ansatz nicht weiter zu verfolgen. Heute stellte das russische Militär die “Meldung” der Iswetija als „Falschmeldung“ dar, was das US-State Departement „mit Erleichterung aufnahm“, wie RIA Novosti formuliert. Wenn es nur immer so leicht wäre, das State Department zu beruhigen – die Falsifikation eines Zitats, das selbst vom Urheber bereits falsifiziert wurde, wäre eigentlich keine Meldung wert. Hinter der Kuba-Krise, die keine ist, steckt aber ein ernster Kern, der sich im Aufflammen eines neuen Kalten Krieges durch die Pläne eines US-Raketenabwehrsystems in Osteuropa manifestiert.
Mit der Ausweitung der NATO bis tief in den ehemaligen Vorgarten Russlands hinein, ist das Selbstbewusstsein der ehemaligen Supermacht Russland schwer beschädigt worden. Die NATO-Osterweiterung fand zu einer Zeit statt, als Russland machtlos zuschauen musste. Das wiedererstarkte Russland unter Putin kann und will die NATO-Osterweiterung zwar nicht rückgängig machen, aber jedwede weitere Aktivitäten vor seiner Haustür werden von Russland als Demütigung und Bedrohung gesehen. Die Pläne der USA, ein Raketenabwehrsystem mit einer Radarstation in Tschechien und zehn Abwehrraketen in Polen zu stationieren, ist zwar keine ernste Bedrohung für die russischen Sicherheitsinteressen, es ist eher eine psychologische Frage. In der Denke des Kalten Krieges erfolgt auf jede Aktion einer Seite eine Reaktion der Gegenseite. Ein Raketenabwehrsystem der NATO vor der eigenen Haustür gegen Russlands Willen ist eine solche Aktion, auf die man antworten muss. Folgt auf die russische Antwort eine NATO-Gegenantwort, so ist dies der Beginn einer neuen Abschreckungsspirale, ein Rüstungswettlauf, den niemand haben will – weder die Amerikaner, noch die Russen und schon gar nicht die Europäer.
Welche Antwort Russland auf die Raketenabwehr gibt, ist ein Thema, das in russischen Militär- und Sicherheitskreisen heiß debattiert wird. Der „Kuba-Artikel“ der Iswjestija ist nur ein Beispiel dafür. Als wahrscheinlich gilt in Expertenkreisen, dass Russland das INF-Abkommen über die Vernichtung aller Mittelstreckenatomwaffen aufkündigen wird und – entgegen früherer Versprechungen – taktische Nukearwaffen in der Region Kaliningrad auf U-Booten stationieren wird. Dies hat Putin auch bereits zu seiner Amtszeit erwogen. Ein eigenes Raketenabwehrsystem mit Komponenten auf Kuba gilt den Falken im Kreml als passende Reaktion – ein „Tit for Tat“ klassischer Art, vor allem aus psychologischer Sicht. Als Alternative zu Kuba wird immer wieder auch Venezuela ins Spiel gebracht. Präsident Hugo Chavez war erst am Dienstag zu einem Staatsbesuch in Moskau. Dort unterzeichnete er Rüstungseinkäufe in Höhe von zwei Mrd. US$ und zeigte sich nach Pressefragen bereit, venezolanische Basen für russische Luftstreitkräfte zu öffnen und russische Radarstationen auf venezolanischem Boden zu genehmigen. Für Russland ist dies ein zweischneidiges Schwert – ein militärisches Engagement in Südamerika würde von den USA als Schlag ins Gesicht gewertet. Russland hat in Südamerika keine Sicherheitsinteressen, ein Engagement wäre demnach pure Provokation. Als Reaktion für die US-Raketenabwehr in Osteuropa wäre dies wahrscheinlich eine zu harte Antwort, die kein Entgegenkommen der USA erzielen würde, sondern der irreversible Startschuss zu einem Rüstungswettlauf sein könnte, den Russland aber gar nicht will. Leonid Iwatschow wird dies anders sehen und nur so ist sein Kommentar in der Iswjestija zu werten.
Die Wiederaufnahme von routinemäßigen Langstreckenflügen optional atomar bewaffneter Bomber wurde im August 2007 als Antwort auf die ABM-Pläne der USA beschlossen. Seitdem fliegen moderne Langstreckenbomber des Typs TU-160 (Weißer Schwan) und TU-95 (Bär) regelmäßig vom Luftwaffenstützpunkt Engels im Ural bis vor die Hoheitsgebiete europäischer Staaten und der USA. Die Bomber haben 13.000 Kilometer Reichweite und können 1,5 Stunden direkt vor dem amerikanischen Luftraum patrouillieren. Die Bomber können mit Cruise Missiles des Typs KH-555 bewaffnet werden, die eine Reichweite von über 2.500 Kilometer haben und laut russischen Angaben nicht durch Abwehrmaßnahmen abgefangen werden können. Eine Stationierung der Bomber auf Kuba oder in Venezuela macht also keinen Sinn – die Bomber könnten jedes Ziel in den USA auch ohne Zwischenstopp oder Stationierung in einem anderen Land erreichen. Die angedachte Betankung auf Kuba oder durch auf Kuba stationierte Tankflugzeuge hätte lediglich den Vorteil, länger als 1,5 Stunden vor amerikanischem Luftraum patrouillieren zu können.
Die Kuba-Diskussion ist „lediglich“ psychologische Kriegsführung, der Artikel in der Iswetija ist daher auch kein Zufall und er hat sein Ziel erreicht. Von russischer Seite gestreute Annahmen, die Meldung sei von amerikanischer Seite lanciert worden, gehören in das Reich der Mythen. Für den verletzten russischen Bären ist das US-Raketenabwehrsystem in Osteuropa das, was für die Amerikaner die Stationierung russischer Nuklearwaffen auf Kuba ist – eine Provokation, die nicht hinnehmbar ist. Auch wenn die russischen Ängste irrational sind, so haben die USA mit ihren ABM-Plänen die „rote Linie“ überschritten, die General Schwartz die Russen bei einem eventuellen Kuba-Engagement überschreiten sieht. Nach Beendigung der Kuba-Krise 1962 sagte US-Staatssekretär Dean Rusk in einer Anhörung „We’ve been eyeball to eyeball and the other fellow just blinked“. Die Situation 2008 ist zum Glück keineswegs vergleichbar mit der von 1962 – aber auch jetzt ist es an der Zeit, bei der ein „Blinzeln“ Ruhe in die Situation bringen könnte, um Schlimmeres zu verhindern. Ob es die Amerikaner oder die Russen sind, die „blinzeln“, ist dabei egal. Keine Seite kann Interesse an einem neuen Kalten Krieg und einem teuren Rüstungswettlauf haben.
Jens Berger
Bildnachweis (v.o.n.u.): Isjwestija, Militarylink, Suchoj














































































OT: die Schriftfarbe scheint im Text kurz zu wechseln:
Ab der der “„Operation Bite“ bekannt …” bis ” … selbst widerlegte. Die Washington-Post zitierte.” ist die Schriftfarbe eine andere. (Grau)
@Tilman
Yep - was so ein “/” an falscher Stelle doch alles auslösen kann. Danke für den Hinweis - mit dem Laptop auf der sonnigen Terrasse sieht man solche Feinheiten nicht ;-)
Das schon, aber eine russische Radarstationen auf venezuelanischen Boden zu genehmigen, wäre m.E. gar nicht so harte Antwort auf Radarstation und Abwehrraketen unweit von russischen Grenzen.
Im Übrigen, die Schwäne und Bären tragen bei Trainingsflügen keine richtigen Waffen/Raketen sondern Trainingsequipment mit:
izvestia.r...
siehe Ende vorletztes Absatzes: ” … На самолетах нет боевого оружия, только учебное.”
Die werden nur in bestimmten politischen Lagen mit richtigen Waffen bestückt.
Siehe auch
nenasili.c...
Schönen Abend noch.
PS. venez_U_elanische[n]
«… venezoelanische Basen für russische Luftstreitkräfte zu öffnen und russische Radarstationen auf venezoelanischen Boden zu genehmigen. [...]» ;)
PPS. Seltsamerweise bekam ich keine Benachrichtigung über den Artikel.
@SF
ich weiss nicht - für alle drei Rüstungsindustrieen wäre genau das _der_ Hauptgewinn. Wenn man bedenkt, dass es z.B. Ziel der EU ist, eine verstärkte Aufrüstung zu betreiben, wäre das geradezu ein Geschenk; anders werden das die Lobbyvertreter in den USA und in Russland wohl auch nicht sehen.
Natürlich ist es ein Spiel mit dem Feuer, ganz abgesehen davon, dass es kaum etwas asozialeres als Rüstung gibt. Jedoch hat so etwas die Ackermänner und Korrupties bisher noch nie von irgendetwas abgehalten, wenn auch nur die leiseste Chance auf Gierbefriedigung bestand. “Nach-mir-die-Sintflut- und “Für-mich-wird’s-schon-gutgehen” sind die Mentalitäten, die die “Entscheider” und deren Lautsprecher, sogenannte “Politiker” beherrschen.
Damals war diese Ansicht sogar gar nicht so unberechtigt, da im Wesentlichen nur zwei relativ berechenbare Mächte beteiligt waren. In der heutigen Konstellation kann die übliche Geldgier allerdings auch unbeteiligte Drittstaaten mit durchgeknallten Irren in den Konflikt ziehen, die nicht wie die amerikanische und russische Rüstungsindustrie einfach nur masslos geldgierig sind, sondern sich einbilden, für irgendwelche Ideale töten zu müssen. Ein schwer kalkulierbares Risiko, das die Weltackermänner sicherlich eingehen werden.
@COPOKA
Es wäre ein “Tit for Tat” ohne die Symbolkraft Kubas - das ist wohl richtig. Militärisch würde ein solches System allerdings gar keinen Sinn machen, sogar die Station auf Kuba wurde ja 2001 von den Russen aufgegeben, wobei das “Kleingeld” wohl nicht der eigentliche Grund war. Es wäre also eine reine Provokation.
Yep, das ist aber schwer zu kontrollieren ;-)
Njet ;-)
Venezuela
Stimmt - ich auch nicht *wunder*
Nachtrag: War mein Fehler, ich habe nicht gemerkt, dass ein Häkchen nicht angekreuzt war, das normalerweise per default angekreuzt ist ;-)
Hallo Jens,
du schreibst, die Ängste der Russen in Bezug auf amerikanische Raketen in Osteuropa seien irrational und allein psychologischer Natur. Damit bin ich nicht einverstanden. Zwar wären 10 Abfangraketen wirklich kaum entscheidend, doch der springende Punkt ist, dass niemand garantieren kann, dass die Amis hierbei nicht lügen, wie sie es schon oft gemacht haben, z.B. bei der Frage der NATO-Erweiterung.
Wer garantiert Russland, dass die Amis wirklich nur 10 Raketen stationieren und zwar nicht nur heute, sondern auch in 15-20 Jahren? Wer garantiert, dass die Raketen, die in den dort Silos stehen werden, auch wirklich nur Abfangraketen sind? Ein weiteres Indiz, das diese Bedenken verstärkt, ist, dass diese Basen exterritorial sein sollen und nicht mal Polen und Tschechien dort was zu sagen haben werden. Die faulen Scheinangebote Washingtons an Russland, russischen Experten Zugang zu gewähren, können niemanden täuschen: solch ein Zugangsrecht zu kündigen ist das Leichteste der Welt, vor allem im Spannungsfall. Russland stünde dann vor fertigen Tatsachen, dass vor seiner Haustür binnen kürzester Zeit ggf. Hunderte Angriffsraketen platziert werden. Heute wird Russland angeboten, sich auf bloße Worte der USA zu verlassen. Das ist aber nicht die Art und Weise, wie Sicherheitsarchitekturen funktionieren. Eine solche Situation würde wie ein Damokles-Schwert über Russland hängen und es auch in “Friedenszeiten” unter Zugeständnisdruck setzen.
Das ist also, warum diese Raketenabwehr für Russland inakzeptabel sind. Und die Gründe sind handfester Natur und nicht nur psychologisch.
@ Jens und COPOKA, #3 u. #5:
Immer noch “venezolanisch”, liebe Leute! Schlagt halt einfach mal nach, wenn Ihr Euch nicht so sicher seid :-P
Euer treues hannilein
P.s.: Cheffe - ich habe das vorhin eh schon entsprechend korrigiert, also keine unnütze Hektik jetzt :-D
@ den Unbequemen, #6
Durchaus ein überlegenswerter Gedanke, den ich auch schon mal früher gewälzt habe, aaaber:
a) das setzt voraus, daß die US-Amerikaner wieder Mittelstreckenraketen bauen
b) eine entsprechende Dislozierung würde bereits im Vorfeld von russischen Satelliten und Agenten entdeckt und “Maßnahmen würden getroffen”
Gruß
hannilein
P.s.: Bist Du Dir sicher, daß die Abwehrraketen(?) verbunkert, sprich: in Silos aufgestellt werden sollen? Ist mir nichts darüber bekannt und ich mag gerade nicht googlen, sondern frage einfach Dich.
@SF
Wenn Radarstationen militärisch keinen Sinn machen würde, wären sie nicht gebaut ;)
Sind amerikanische Abgangraketen vor russ. Haustür es nicht?
Doch, das ist mit bloßem Auge (aus einem Düsenjäger) zu sehen.
Die richtigen Waffensysteme werden normalerweise [auch] unter Tragflächen aufgehängt.
In dem von mir verlinkten Artikel ging’s auch darum, dass sie einen Nimitz unweit von Japan zweimal auf der Höhe 610m überflogen haben ohne dass die in solchen Fällen üblichen Abfangjäger sie schon von weit her begleitet hätten - verschlafen!?
Üblicherweise, wenn ein Bomber sich einem Flugzeugträger nähert, wird er schon von 600-800 km Entfernung her von Abfangjägern begleitet. Die können es genau sehen, ob es ein richtig bewaffneter Bomber oder nur einer am Trainingsflug ist.
venezoelanische/venezuelanische/venezolanische
**grmpf**
Ich meinte nicht die Kommentare zum Artikel, sondern die Nachricht darüber, dass ein neuer Artikel erstellt wurde.
Das Häkchen zu Kommentaren ist übrigens schon seit langem per default NICHT mehr angekreuzt.
@Der Unbequeme #5
Die Amerikaner werden nicht mehr als 10 Raketen in Polen stationieren. Die ABM Kapazität ist schließlich rein symbolisch gemeint.
Russland würde seine Atomraketen über den Nordpol schießen und nicht über Polen, zumindest falls die Russen das gleiche Gravitationsgesetz benutzen wie ich ;)
mfg
Yoshi
Sorry Jens,
aber mit der Einschätzung: ” … Auch wenn die russischen Ängste irrational sind …” liegst du arg daneben.
Schau dir den NATO-Gürtel rund um Russland an, die Befürchtungen sind durchaus real …leider!
@ Tilo, #11
Reale Befürchtungen durchaus (auch ich vermeine da eine gewisse “Einkreisungspolitik” zu erkennen), allerdings ging/geht es hier doch wohl zuvörderst um den geplanten US-ABM-Komplex, und solange Jens sich darauf (und eventuelle “Counter measures”) bezieht, neige ich dazu, ihm hier recht zu geben; er sagt da IMHO ja nichts über die gesamtstrategische Lage aus.
Gruß
hannilein
P.s.: Bei Dir (Euch?) lese ich ja auch ziemlich regelmäßig, war erst am Nachmittag wieder bei Dir, - Du solltest aber bitte den Cartoon öfter wechseln ;-)
Warum sollte der militärisch-industrielle Komplex der Amerikaner kein Interesse daran haben einen neuen saftigen (einseitigen) Rüstungswettlauf zu beginnen? Schließlich ist dieser Sektor, besonders der der privaten Anbietern und Firmen, schon seit Bushs Amteinführung gewaltig am boomen. Alleine das Haushaltbudget für “Verteidigung” hat sich nahezu verdoppelt. Die USA sind der größte Waffenproduzent und Lieferant der Welt.
Man hat Russland in den letzten Jahren genug provoziert, man hat die “bunten” Revolutionen in Georgien und Ukraine herbeigeführt indem man die Opposition massiv mit Geld versorgt hat, die Nato-Osterweiterung vorangetrieben, Kosovo von Serbien getrennt, Raketenschutzschild installiert und ganz nebenbei und indirekt Putin als Dikator und Journalistenmörder diffamiert.
Russland ist erstaunlich ruhig geblieben, vielleicht fehlt den Russen auch die Mittel an diesem Spielchen teilzunehmen, vielleicht sind sie auch schlauer geworden und wissen das ein Rüstungswettlauf viele Ressourcen verschlingt die anderswo dringender gebraucht werden.
Ich glaube nicht das die USA aufhören werden Russland weiter einzukreisen, die extrem angespannte in Georgien wird dank der US-Hure Saakaschwil weiter am köcheln gehalten. Es wird sich zeigen wie die Russen reagieren werden, allerdings kann ich mir Stützpunkte auf Kuba und Venezuela nicht darunter vorstellen.
@Nero
So sehe ich das auch. Meiner Ansicht nach - und bisher wurde sie nicht wiederlegt - werden Kriege nur aus einem Grund geführt: Geld- und implizite Machtgier.
Kriege werden auch eher selten von Politikern initiert, sondern häufiger von ihren Geldgebern, die dort ein Geschäft vermuten. Die amerikanische Rüstungs- und Sicherheitsindustrie, sowie die der EU-Staaten kann z.B. den Irakkrieg tatsächlich als gleißenden Erfolg feiern. Noch nie nach dem 2ten Weltkrieg gab es derart viel Forschung, Neuentwicklung von Waffen um Menschen zu töten und nicht zuletzt Gewinne - wobei das Motto Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren gerade hier einen ganz besonders zynischen Höhepunkt findet. Die involvierten Konzerne wären ja behämmert, wenn sie ihren Politikern eine Deeskalation durchgehen ließen, denn aus der Geschäftsperspektive ist gerade ein jahrzehntelanger Vorkriegszustand genau das, was zur Belebung des Geschäftes notwendig ist. Und am besten kann man diese erreichen, wenn man die beiden größten gegeneinander ausspielt.
Ausserdem sollte man auch die Nebenschauplätze nicht vergessen: Es wird für das Wahlvieh ein “Feind” benötigt. Fatalerweise hatte man durch jahrelanges Pennen den russischen Feind verloren und musste sich auf so unzuverlässige Typen wie profane Terroristen verlassen, die noch nicht einmal Anschlagszusagen einhalten. Das ist jetzt _die_ Chance, dem Dummvolk wieder einen greifbaren “Feind” zu geben, den es hassen und fürchten kann, denn die Russen könnten wirklich Schaden anrichten. Bei Terroristen weiss mittlerweile selbst der Michel, dass das Überqueren der Strasse vor der Haustür eine deutlich größere Bedrohung ist - da können die Gekauften von “Fadenkreuzen” schwadronieren, wie sie wollen: Terrorismus ist unmodern und kann als Gefahr höchstens von geistigen Bruchpiloten ernstgenommen werden, auch wenn es ab und zu mal ein wenig rummst. Meistens rummst es ja auch da, wo wir selbst die Terroristen erst herangezüchtet haben. Viele Michels verstehen dass mittlerweile.
Aber der Frauenvergewaltigende russische Bär mit der Sichel in der Hand und dem Fuss auf Europa - das hat doch gleich viel mehr Michel-Potential! Da zahlt der Michel auch gerne mal das doppelte für sein Fressfleisch, denn er weiss ja, dass die Steuern zu seinem Schutz verwendet werden.
seh ich auch so wie #6
hier gehts im ersten schritt darum nen festen fuss auf den boden zu bekommen
die aussage, russische bedenken wären irrational ist 1:1 die nato propaganda nach innen, für wahlschafe u hofmedien, wundert mich sehr das hier wieder zu lesen
gerade daraus, dass “10 abfangraketen” sowohl gegen Ru heute als auch einen Iran der zukunft keine allzu starke bedrohung sind, ist doch ersichtlich dass es um *wesentlich* mehr geht als die fähigkeit eine einzelne verirrte rakete eliminieren zu können
im übrigen lässt sich das radarsystem ( u das liegt in der natur der sache ) auch im verbund mit noch ganz anderen waffensystemen nutzen, u das soll es ja auch, wie ganz offen zugegeben wird wenn man nicht nur die beschwichtungs propaganda zur kenntnis nimmt
das hat damit, dass der kurzeste weg von sibirien nach nordamerika über die pol region geht erstmal gar nichts zu tun
das ministerium für frieden meldet:
ozeanien provoziert eurasien.
eurasien antwortet.
Das ABM System der Amerikaner kann niemals ein reines Verteidigunssystem sein, selbst wenn es “nur” aus Abfangraketen bestehen sollte. 10 Abfangraketen sollen stationiert werden - wie viele es letztendlich wirklich sind und werden wird niemand mehr kontrollieren können.
Es ist schon wirklich traurig mit anzusehen, wie hier eine atomare Weltmacht bewusste Schritte unternimmt (NATO Erweiterung + ABM an den Grenzen Russlands) um eine andere atomare Weltmacht zu provozieren. Wo bleibt der Aufschrei der Friedensaktivisten?? Man sollte einen schlafenden Bären nicht wecken - vielleicht hat die Welt nicht wirklich etwas aus der Geschichte gelernt und der Autor dieses Artikels scheint seine Hausaufgaben nicht gemacht zu haben. Daher empfehle ich diesem die Seiten der Friedensforschung zu diesem zugegebenermaßen sehr schwierigen Thema:
“Die Ausführungen über den “begrenzten” Charakter des nationalen US-Raketenabwehrsystems verschleiern den Kern des Problems. Dieses System umfasst Kampflenkung, Informationsmittel und Waffen. Damit es alle US-Staaten schützen könnte - und dafür soll es ja gebaut werden -, muss es von seiner Informationsinfrastruktur und seinen Kampflenkungssystemen her so angelegt sein, dass es einen Raketenschlag aus einer beliebigen Richtung gegen einen beliebigen Teil des Landes abwehren kann. Der Aufbau und die Verbindung der genannten Komponenten sind entscheidend für die Entfaltung eines Raketenabwehrsystems eines Landes, unabhängig von dessen Größe. Die beiden Komponenten bestimmen die Möglichkeiten eines solchen Abwehrsystems. Wenn sie erst einmal aufgebaut sind, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Waffenbestand des Abwehrsystems so erhöht wird, dass wesentlich mehr Gefechtsköpfe strategische ballistischer Raketen abgefangen werden können. Die Voraussetzungen hierzu werden bereits heute geschaffen - dem US-Abwehrsystem wird die Fähigkeit zu Grunde gelegt, sein Potential zu erhöhen.
Solche Schritte in Richtung auf eine Konfrontation können aber sehr gefährliche Folgen für die gesamte Weltordnung nach sich ziehen. Wenn eine Seite beginnt, ein eigenes Raketenabwehrsystem zu schaffen und zu entfalten, dann wird die andere gezwungen, ihre Waffen zu verbessern. Und dies betrifft nicht nur die strategischen Offensivwaffen, sondern auch jene Waffen, die zu deren erfolgreichen Anwendung beitragen.” (Quelle: uni-kassel..., Hervorhebung von mir)
P.S.
Die Menschheit scheint zu schlafen, denn sie merkt nicht, was hier in Zukunft auf uns zukommt. Russland wird es niemals zulassen können, dass sein atomares Rückschlagpotential (denn dies ist momentan seine einzige größere militärische Stärke, seit dem Zusammenbruch der UDSSR) auch nur annähernd eingeschränkt wird. Doch genau dies ist das erklärte Ziel des amerk. ABM Systems. Wer dies verharmlosen oder nicht begreifen möchte oder dies zu einem reinem psychologischen Spiel der Amerikaner erklärt, scheint sich nicht wirklich mit der Thematik beschäftigt zu haben oder verkennt einfach die Gefahr.
@6 Der Unbequeme
Selbstverständlich - nur, dass die USA den Russen ja bereits angeboten haben, dass diese permanente Beobachter entsenden, was die Russen ablehnten (sie wollten ein gemeinsames System und nicht nur die Beobachterrolle).
Der FSB ;-)
Niemand - darum dreht es sich ja. Für die Russen ist dies ein Schritt in den Kalten Krieg, den sie mit der Stationierung von “Präzisionsraketen” mit nuklearen Sprengkopf im Oblast Kaliningrad beantworten werden. Ein “Mehr” an Sicherheit ist das für niemanden.
Das ist aber normal. Auf den US-Basen in Deutschland, haben die Deutschen auch nichts zu sagen, da sie exterritoriales Gebiet sind.
Nun ja - im Spannungsfall ist auch das Leichteste der Welt, mobile Abschussrampen in Polen zu stationieren, was dann (im worst case) aus Gleiche heraus käme.
In 10 Silos?
Genau das ist ja der Springende Punkt, auf den ich im Artikel hinweise.
Und darüber streiten wir ;-)
Es ist mE eher die väterliche autoritäre Art, mit der die Amerikaner die Welt behandeln. Widerspruch unerwünscht und alles sei ja nur im Sinne aller - das geht nicht mehr und das haben die Russen erkannt.
@7 und 8 hannilein
Ich schrob nie was anders ;-)
Die Frage war zwar nicht an mich gerichtet, aber ich antworte mal trotzdem: Ja, die ABMs sollen in Silos untergebracht werden.
@9 COPOKA
Darum wurden sie ja auch nicht gebaut ;-)
Doch doch - exakt das sind sie. Aber Du kennst das ja, wer in der Provokationsspirale mitmacht, verliert im Endeffekt.
Nee, ich meinte schon den Haken für den Newsletter, der im Admin-Bereich ist. Die Nachricht ist ja auch gestern kurz nachdem ich das geändert habe, raus gegangen.
@11 Tilo
Natürlich! Ich meinte mit dem “irrational” ja auch “nur” die übertriebene Angst vor dem ABM-System in Osteuropa und nicht das “große Schachbrett” ;-)
@13 Nero
Natürlich hat der MI-Komplex ein Interesse (beidseitig, auch der russische), aber davon handelt der Artikel ja nicht, sondern von den Interessen der beiden Länder.
Richtig - die Aggressionen im West-Ost Konflikt sind im letzten Jahrzehnt eindeutig vom Westen ausgegangen. Nun lässt Russland sich das nicht mehr bieten, wie es Putin ja so wunderbar auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 herausgestellt hat.
Momentan halten sich die USA und auch die EU in Georgien erstaunlich zurück, worüber leider sehr wenig berichtet wird. Steinmeier war erst letzte (oder vorletzte?) Woche in Tiflis und hat den Georgiern keinen Blankocheck gegeben, den diese erhofft haben, sondern eindringlich auf eine friedliche Lösung des Konflikts hingearbeitet.
@15 Lau Dan
Diese Aussage findet sich genau so auch in russischen Analysen wieder.
@17 john
Jein, wenn alle Raketen silogestützt sind, ließe sich das sehr gut kontrollieren. Mobile Abschussrampen, fallen nicht darunter, aber das hat mit dem Komplex in Polen nichts zu tun.
In Polen und Tschechien ist er laut zu hören.
Der Autor dieses Artikels greift den Plan, ein ABM-System in Osteuropa aufzubauen ja selbst scharf an und versteht die Aufregung seiner Leser nicht ;-)
Diese Aussage ist 100% korrekt und kein Geheimnis, man muß da nur nach “NMD” googlen - Polen/Tschechien sind ja nur ein Teil des ABM-Programms. In Alaska (und anderswo) werden ja auch Komponenten installiert.
Ganz richtig, wie schon Reagans SDI-Traum. Im Konflikt USA-Russland ist dies jedoch nicht von existenzieller Bedeutung. Russland hat schon früher erkannt, dass es sich auf einen rein technischem und materiellen Wettlauf auf allen Ebenen nicht einlassen sollte, da es den nur verlieren kann. Aus diesem Grunde gibt es keine russischen Trägergruppen, die mit den amerikanischen Pendants mithalten können, dafür aber Anti-Schiff Raketen, die die amerikanischen Trägergruppen im Ernstfall pulverisieren können und nicht vom Aegis-System (o.ä.) abgefangen werden können. Das ABM-System, von dem wir sprechen, baut mW in Teilen auf dem Aegis-System auf und kann russische Cruise Missiles eh nicht abfangen. Ob das ABM-System die neuste Generation russischer ICBMs (Topol-M und Weiterentwicklungen) abfangen kann, ist ebenfalls höchst umstritten, da das ABM-System nur ballistische Flugbahnen berechnen kann und nicht semiballistische, wie sie die Topol-M benutzt. Gegen irgendwelche Schurkenstaaten mit technisch einfachen ICMBs mag das System (so es denn je funktionieren wird) vielleicht(!) eine Antwort sein, die neuste Generation russischer Raketen wird durch das ABM-System aber nie auszuschalten sein. Insofern sind die im Artikel genannten Sorgen, zumindest was Russland angeht, unbegründet.
… das Wettrüsten hat doch schon längst wieder begonnen und somit auch ein neuer Kalter Krieg. Wobei es im Prinzip egal ist, ob die USA 10 oder 100 Raketen direkt vor Rußlands Haustür stationieren. Der Symbolwert ist entscheidend. Geschichte wiederholt sich. Denn schon vor viereinhalb Jahrzehnten konnte Chruschtschow bei guter Sicht an seinem Urlaubsort am Schwarzen Meer den östlichsten Zipfel der Türkei sehen, und er wußte, daß die atomaren Sprengköpfe der dort jederzeit startbereiten Raketen bedrohlich auf sein Land zielten.
Wenn dasselbe Spiel jetzt von neuem losgehen sollte, dann hoffe ich, daß die Leute dadurch wenigstens endlich mal über die tatsächliche Reihenfolge aufgeklärt werden, wer und warum damals vor und während der Kubakrise nukleare Waffen in unmittelbarer Nähe des Feindes aufgestellt hat. Und vielleicht denken dann auch manche eingefleischte USA-Fans um, die womöglich immer noch glauben, daß es dem ach so tollen JFK zu verdanken sei, die Menschheit vor einem 3. Weltkrieg bewahrt zu haben. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Denn wenn 1962 nicht Chruschtschow die Nerven behalten und den Abbau der auf Kuba stationierten Abschußbasen befohlen hätte, wäre es nach dem ersten Schuß auf die Transportschiffe exakt dazu gekommen. Und dabei hatten die Russen damals das verdammte Recht, auch ihrerseits den Feind zu provozieren.
Gruß Ben
Guter Artikel Jens :)
Nur eines: die russische sowjetische Marine hatte schon immer ein anderes strategisches Marinekonzept, was als eurasische Landmacht samt vorgeschobenen Sicherheitsgürtel (Warschauer Pakt) auch kein Wunder war und daher gab es keine Trägergruppen, wie die der Vereinigten Staaten. Ganz aktuell siehst du da ja,dass es auch im militärstrategischen Marinekomplex Russlands eine leichte Änderung gibt, da die neuen Bauprojekte trägerähnliche Gruppen umfassen. Ursache für diese Änderung ist meiner Meinung nach aber der völlig veränderte geostrategische Rahmen, den man ausgleichen muss. (keine Luftbasen mehr in Osteuropa usw. usw.)
Russlandshauptverteidigung liegt ja weiterhin im Raktenbereich, und danach ist und war auch die Marine samt dem Hauptbestandteil der Ubootflotte, die als strategische atomare Zweitschlagswaffe konzipiert war, und ausgerichtet.
Die amerikanischen Trägergruppen waren schon immer Sinnbild und Ausdruck für die aggressive amerikanische Militärpolitik.
Russlands und Europas einzige Chance ist es, der zukünftigen globalen schönlachenden Obamakriegsantwort auf die Probleme der Zukunft, handfeste ökonomische Verschmelzungen in Europa voranzutreiben, und Europa aus dem gewaltitätigen atlantischen Block herauszubrechen, damit hier in Europa alles nicht zum Schlachtfeld wird.
Wie irre das alles ist: den europäischen Imperialismus samt dessen Interessen fördern, damit der amerikanische nicht ganz übel zuschlagen kann. Eine wirklich richtige Lösung ist das letztlich auch nicht.
Nur mal so am Rande: es geht doch nur um den Schulterschluss zwischen LukOil y PETROVEN - der Rest ist dummes Geschwätz gepaart mit etwas Pathos für die Galerie.
Europa dabei rauszuhalten ist wohl genauso schlicht und ergreifend unmöglich wie zu glauben Otto Normalverbraucher hätte etwas zu sagen, vorallem dann nicht wenn er eh umständehalber so “energiesüchtig” ist wie er nun mal ist.
btw: der Aufhänger da mit Cuba ist wohl sicherlich sehr von Emotionen geschwängert, sollte aber bitte nicht leichtfertig missbraucht werden…
Alles hat seinen Preis.
y que les vaya bonito;-)
im großen un d ganzen bin ich mit der auffassung des auturs einverstanden. allerdings wird meiner meinung nach dem thema der wiederaufrüstund mit mittelstreckenraketen als mögliche reaktion russlands viel zu wenig beachtung geschenkt. technisch gesehen gibt es keine waffe, die den frieden so stark bedroht, wie eine mittelstreckenrakete. eine aufgemozte iskander-m mit nuklearsprengkopf hätte zwar bei weitem nicht so großes zerstörungspotential wie z. b. topol-m, doch könte sie angesichts ihrer unglaublichen gegemnaßnahmenresistenz und extrem kurzer flügdauer die welt innerhalb einiger minuten in den 3. weltkrieg stürzen.
Die Gefahr, eines zufälligen Atomkrieges nimmt natürlich mit der Einrichtung dieses Angriffs-Zweitschlagsverhinderungsraktenschildes durch die Vereinigen Staaten mit Zustimmung durch die europäischen Eliten gewaltig zu. Die kurzen möglichen Reaktionszeiten auf einen Angriff sind so knapp bemessen, dass ein winziger technischer oder menschlicher Fehler genügt, um wirklich einen Atomkrieg damit auszulösen.
Der Fall Petrov ist ja bekannt und es werden sich eine Menge ähnlicher, unbekannter Fälle in den Archiven noch finden lassen, wenn diese irgendwann mal der Öffentlichkeit zugänglich sein sollten.
Die Reaktionszeit im Fall Petrov betrug 8 - 10 Minuten, bei den vermeintlichen Atomraketen aus den Vereinigten Staaten!!
Wie sich diese verringert, wenn die Stellungen in Polen oder Tschechien gebaut werden, kann sich jeder vorstellen.
de.wikiped...
worldconte...
Waere auch nicht schlecht, wenns dafuer Uebersetzungen gaebe. In meinem Bedarf Englisch.
Haette ich die Kommentare nicht zuerst gelesen, haette ich ganz sicherlich einige der ‘kritisch-ergaenzenden Punkte gebracht. Waere ich mir dann im nachhinein ein wenig Unsinnig vorgekommen nicht vorauszusetzen, das der Author all Dies auch im Bezug weis.
Alleine aus dem Inhalt der Kommentare koennte man eine mental/technische Erweiterung dieses globalen Themas erlauetern. Noch ein bis’schen die abgefahren-treibende Elite Bush-Obama-MCcain/Merkel/Sarkozy/Brown? in den Mix und es wird richtig ‘komisch.
Mobbing, nichts anderes. Weit verbreitet durch alle Gesellschaftsschichten, wer das Wort nicht kennt fuehlt es. Sich ausbreitend und Oben und ganz Oben nie anders gewesen.
Unwohlsein, Unsicherheit, Bedrohung, hilflos, unkenntliches Wissen, Ahnung, Luege, Betrug, Angst und Verdraengen. Aber Angst haben? .. Noee und weis nicht genau wovor auch nich
Da bezieh ich mich mit ein. Angst
Ist alles Mobbing. Gerade wurde das Thema der Diskreditierung Deutschlands Politblogger behandelt’ welches ja nicht die einzige Vorbereitung zum Halts-Maul-Rausmobben darstellt.
0815-info.... Nur ein Beispiel
Keep the People scared/poor and make the Rich/Criminals richer.
PS. Diese Edit-Option seh ich jetzt auch zum ersten Mal. ;-)
@Chris W.
Ich vermute, Du meinst die PDVSA, die PETROVEN ist ein kleinerer italienischer Konzern, der mW nichts mit Lukoil zu tun hat.
Приветы в Испанию! ;-)
@Jakester
Für Onlineübersetzungen aus dem Russischen, ist Systran zu empfehlen. Die Qualität hinkt natürlich meilenweit hinter einer echten Übersetzung zurück, aber man weiß wenigstens, um was es in einem Artikel geht.
Die Achse Paris-Berlin-Moskau lebt also noch. Zumindest hier im Kommentarbereich.
Der Westen soll Russlands Empfindsamkeiten bezüglich einer “Nato-Einkreisung” berücksichtigen, das klingt mir vernünftig. Das dasd Verhalten der Amerikaner diskussionswürdig ist versteht sich auch.
Aber weder im Artikel oder den Kommentaren etwas zu den Befindlichkeiten der Osteuropäer. Russland ist nicht das allein auf westliche “Provokationen” reagierende Opfer.
Die Unruhen wegen des Denkmals in Estland, der Angriff auf die IT-Infrastruktur.
Die Aussetzung von Gaslieferungen in die Ukraine.
Das Fleischembargo gegen Polen.
Das sind nur einige Beispiele für die russische Politik in ihrem ehemaligen Herrschaftsraum. Gerade im letzten Fall hat die EU, deren Mitglied Polen ja bekanntlich ist, den Fall als bilaterales Problem bezeichnet. Solche Schwachbrüstigkeit befeuert natürlich Befürchtungen in diesen Ländern vor einem wiedererstarkenden Russland, dessen Herrschaft - aus guten Gründen - nicht in wirklich guter Erinnerung ist.
Ich glaube nicht, dass die Aktionen Russland nur als Reaktion auf die Nato-Osterweiterung zu lesen ist. Die Verschlechterung ist sicher nicht die alleinige “Schuld” der USA.
Und wie wäre es mal mit einer kleinen Entschuldigung Russlands für die Verbrechen in Osteuropa bei der Errichtung und Ausübung der sovjetischen Herrschaft, als Geste zur Verbesserung der Beziehungen mit diesen EU Mitgliedsländern?
Nur wegen des verdorbenes Fleisches schon mal mit der Raketenabwehr zu antworten, ist eine großartige Idee. Man munkelt, dass Präsident Kaczynski auch nicht smarte Sorte Typ ist.
Er sollte schon mal auch den Mond geklaut haben… Im Film natürlich.:) Ich bin doch kein Rassist.
Nun gut, dann schicken Russen nächstes Mal statt T-54 ein paar Mittelstreckenraketen.
Sie werden danach sicherlich keine Probleme mit Polen mehr haben. Nie wieder. Bis dahin ist man sicher.
„Die Verschlechterung ist sicher nicht die alleinige “Schuld” der USA.“
Tja, jeder hat eigene Interessen. Realpolitik, halt.
de.rian.ru...
hier das Original
rian.ru/po...
Die Meldung traf ich zunächst auf xinhuanet ;)