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	<title>Kommentare zu: Der Schmalspur-Keynes aus Unterfranken</title>
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		<title>Von: Blogschau V</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/378/der-schmalspur-keynes-aus-unterfranken/comment-page-2#comment-22303</link>
		<dc:creator>Blogschau V</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 15:21:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Jens Berger nimmt das Sommerloch-Angebot des Konjunkturprogramms von Wirtschaftsminister Michael Glos auseinander unter die Lupe. Er wundert sich dar&#252;ber, wie die CSU die SPD nun wirtschaftspolitisch links &#252;berholt. Eigentlich m&#252;sste man sich ja im allgemeinen Wahlkampfgemetzel &#252;ber nichts mehr wundern. Aber gut, dass es einige Leute immer noch tun. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Jens Berger nimmt das Sommerloch-Angebot des Konjunkturprogramms von Wirtschaftsminister Michael Glos auseinander unter die Lupe. Er wundert sich dar&#252;ber, wie die CSU die SPD nun wirtschaftspolitisch links &#252;berholt. Eigentlich m&#252;sste man sich ja im allgemeinen Wahlkampfgemetzel &#252;ber nichts mehr wundern. Aber gut, dass es einige Leute immer noch tun. [...]</p>
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		<title>Von: Peinhard</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/378/der-schmalspur-keynes-aus-unterfranken/comment-page-2#comment-22256</link>
		<dc:creator>Peinhard</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 13:38:08 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Öhm, Inflation ist nun leider aber nicht “gleich” im Bezug auf alle Güter. Und da sich das Ausgabenprofil von Armen, Normalen und Reichen ja doch deutlich unterscheiden kann, wirkt die Inflation teilweise sehr unterschiedlich. Würden beispielsweise die Preise für Nahrungsmittel und Energie besonders stark steigen, würden die “Armen” diese Inflation deutlich stärker spüren als Normale oder Reiche.&quot;

Völlig richtig - aber warum &#039;würden&#039;...? Die Inflation bzw Teuerung dürfte für einen HatzIV-Haushalt bereits deutlich im zweistelligen Bereich liegen. Diesen interessiert nur wenig, dass im &#039;Warenkorb&#039; enthaltene Dinge wie Fernseher und Notebooks sogar einem Preisverfall unterliegen. Das geht aber in die offiziellen inzwischen auch schon 3,x% munter mit ein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Öhm, Inflation ist nun leider aber nicht “gleich” im Bezug auf alle Güter. Und da sich das Ausgabenprofil von Armen, Normalen und Reichen ja doch deutlich unterscheiden kann, wirkt die Inflation teilweise sehr unterschiedlich. Würden beispielsweise die Preise für Nahrungsmittel und Energie besonders stark steigen, würden die “Armen” diese Inflation deutlich stärker spüren als Normale oder Reiche.&#8221;</p>
<p>Völlig richtig &#8211; aber warum &#8216;würden&#8217;&#8230;? Die Inflation bzw Teuerung dürfte für einen HatzIV-Haushalt bereits deutlich im zweistelligen Bereich liegen. Diesen interessiert nur wenig, dass im &#8216;Warenkorb&#8217; enthaltene Dinge wie Fernseher und Notebooks sogar einem Preisverfall unterliegen. Das geht aber in die offiziellen inzwischen auch schon 3,x% munter mit ein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lago</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/378/der-schmalspur-keynes-aus-unterfranken/comment-page-2#comment-22253</link>
		<dc:creator>Lago</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 12:10:41 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Letztlich eine Korrektur: Die Inflation trifft einen H4-Empfänger nicht stärker als jeden anderen Bürger auch. Das ist Theatralik oder was auch immer, aber keine seriöse Ausführung.
&lt;/blockquote&gt;

Öhm, Inflation ist nun leider aber nicht &quot;gleich&quot; im Bezug auf alle Güter. Und da sich das Ausgabenprofil von Armen, Normalen und Reichen ja doch deutlich unterscheiden kann, wirkt die Inflation teilweise sehr unterschiedlich. Würden beispielsweise die Preise für Nahrungsmittel und Energie besonders stark steigen, würden die &quot;Armen&quot; diese Inflation deutlich stärker spüren als Normale oder Reiche.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Letztlich eine Korrektur: Die Inflation trifft einen H4-Empfänger nicht stärker als jeden anderen Bürger auch. Das ist Theatralik oder was auch immer, aber keine seriöse Ausführung.
</p></blockquote>
<p>Öhm, Inflation ist nun leider aber nicht &#8220;gleich&#8221; im Bezug auf alle Güter. Und da sich das Ausgabenprofil von Armen, Normalen und Reichen ja doch deutlich unterscheiden kann, wirkt die Inflation teilweise sehr unterschiedlich. Würden beispielsweise die Preise für Nahrungsmittel und Energie besonders stark steigen, würden die &#8220;Armen&#8221; diese Inflation deutlich stärker spüren als Normale oder Reiche.</p>
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	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/378/der-schmalspur-keynes-aus-unterfranken/comment-page-2#comment-22252</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 12:06:15 +0000</pubDate>
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		<description>@Hajo

&lt;blockquote&gt;Keynsianische Politik hört sich in der Theorie immer sehr plausibel an, allerdings ist nicht ein Fall bekannt, in dem man sie richtig angewendet hätte&lt;/blockquote&gt;

Nun, die US-Haushaltspolitik zu Clintons Zeiten hat dies beispielsweise geschafft. Und es gibt noch zig andere Beispiele.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hajo</p>
<blockquote><p>Keynsianische Politik hört sich in der Theorie immer sehr plausibel an, allerdings ist nicht ein Fall bekannt, in dem man sie richtig angewendet hätte</p></blockquote>
<p>Nun, die US-Haushaltspolitik zu Clintons Zeiten hat dies beispielsweise geschafft. Und es gibt noch zig andere Beispiele.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hajo</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/378/der-schmalspur-keynes-aus-unterfranken/comment-page-2#comment-22250</link>
		<dc:creator>Hajo</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 11:41:16 +0000</pubDate>
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		<description>Keynsianische Politik hört sich in der Theorie immer sehr plausibel an, allerdings ist nicht ein Fall bekannt, in dem man sie richtig angewendet hätte. In konjunkturell schlechten Zeiten Geld ausgeben ist gut, es belebt die Wirtschaft und erzeugt Wachstumsdynamik. Allerdings bedeutet keynsianische Wirtschaftspolitik auch, die in schlechten Zeiten auf Pump finanzierten Geschenke in guten Zeiten wieder einzusparen, was bisher in noch keinem Land der Welt geschehen ist. Im übrigen sollte man sich sowohl an den USA wie auch am IWF und der Weltbank nicht wirtschaftspolitisch orientieren. Die Liste der Staaten, die mit derlei Rezepten geradewegs in den Bankrott geführt wurden ist lang.

Letztlich eine Korrektur: Die Inflation trifft einen H4-Empfänger nicht stärker als jeden anderen Bürger auch. Das ist Theatralik oder was auch immer, aber keine seriöse Ausführung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Keynsianische Politik hört sich in der Theorie immer sehr plausibel an, allerdings ist nicht ein Fall bekannt, in dem man sie richtig angewendet hätte. In konjunkturell schlechten Zeiten Geld ausgeben ist gut, es belebt die Wirtschaft und erzeugt Wachstumsdynamik. Allerdings bedeutet keynsianische Wirtschaftspolitik auch, die in schlechten Zeiten auf Pump finanzierten Geschenke in guten Zeiten wieder einzusparen, was bisher in noch keinem Land der Welt geschehen ist. Im übrigen sollte man sich sowohl an den USA wie auch am IWF und der Weltbank nicht wirtschaftspolitisch orientieren. Die Liste der Staaten, die mit derlei Rezepten geradewegs in den Bankrott geführt wurden ist lang.</p>
<p>Letztlich eine Korrektur: Die Inflation trifft einen H4-Empfänger nicht stärker als jeden anderen Bürger auch. Das ist Theatralik oder was auch immer, aber keine seriöse Ausführung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vogel</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/378/der-schmalspur-keynes-aus-unterfranken/comment-page-2#comment-22209</link>
		<dc:creator>Vogel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 11:05:50 +0000</pubDate>
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		<description>@Jens
&lt;blockquote&gt;Was in den USA schon seit längerem zum wirtschaftspolitischen Alltag gehört, [...]&lt;/blockquote&gt;
Her mit der immobilienblase! das hast Du doch wohl nicht gemeint? Von Amerika lernen heißt siegen lernen! das doch wohl auch nicht ... oder? Der Link auf den taz-Artikel zeigt ja, dass es so wohl doch nicht geht! Und:  Lass&#039; Alan Grünspahn ruhen!

Daher: Durchschnittliches aus Deiner Feder zur gegenwärtigen Situation und zu möglichen (Aus-)Wegen. Schade, dass man die Konjunktureinflussfaktoren nicht einfach an- und ausknipsen kann, wie die Nachttischlampe :) - und mit Prognosen, zumal wenn sie die Zukunft betreffen sollen ...

Die unteren Einkommensbezieher und Familien müssen &lt;b&gt;dauerhaft&lt;/b&gt; besser unterstützt werden! Ich hoffe, da kommt &#039;ne politische Mehrheit zu Stande - dat isses ja am Ende!


Beste Grüße
Vogel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jens</p>
<blockquote><p>Was in den USA schon seit längerem zum wirtschaftspolitischen Alltag gehört, [...]</p></blockquote>
<p>Her mit der immobilienblase! das hast Du doch wohl nicht gemeint? Von Amerika lernen heißt siegen lernen! das doch wohl auch nicht &#8230; oder? Der Link auf den taz-Artikel zeigt ja, dass es so wohl doch nicht geht! Und:  Lass&#8217; Alan Grünspahn ruhen!</p>
<p>Daher: Durchschnittliches aus Deiner Feder zur gegenwärtigen Situation und zu möglichen (Aus-)Wegen. Schade, dass man die Konjunktureinflussfaktoren nicht einfach an- und ausknipsen kann, wie die Nachttischlampe :) &#8211; und mit Prognosen, zumal wenn sie die Zukunft betreffen sollen &#8230;</p>
<p>Die unteren Einkommensbezieher und Familien müssen <b>dauerhaft</b> besser unterstützt werden! Ich hoffe, da kommt &#8216;ne politische Mehrheit zu Stande &#8211; dat isses ja am Ende!</p>
<p>Beste Grüße<br />
Vogel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: tar</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/378/der-schmalspur-keynes-aus-unterfranken/comment-page-2#comment-22202</link>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 20:56:57 +0000</pubDate>
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		<description>@ 86 - Peinhard

privatbesitz entstand mit dem raub (privare), also durch die gewalt.

&lt;b&gt;annahme:&lt;/b&gt; ohne gewaltausübung kein privatbesitz.

&lt;b&gt;umsetzung:&lt;/b&gt; weltweites umdenken von der dialektischen weltanschauung zum mit-, statt gegeneinander -&gt; allgemeiner bewußtseinssprung nötig

&lt;b&gt;schlussfolgerung:&lt;/b&gt; nicht ohne zwischenschritte umzusetzen (anm.: ähnelt sehr dem kommunistischen gedanken).

&lt;b&gt;frage:&lt;/b&gt; wie sollten diese zwischenschritte konkret aussehen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 86 &#8211; Peinhard</p>
<p>privatbesitz entstand mit dem raub (privare), also durch die gewalt.</p>
<p><b>annahme:</b> ohne gewaltausübung kein privatbesitz.</p>
<p><b>umsetzung:</b> weltweites umdenken von der dialektischen weltanschauung zum mit-, statt gegeneinander -&gt; allgemeiner bewußtseinssprung nötig</p>
<p><b>schlussfolgerung:</b> nicht ohne zwischenschritte umzusetzen (anm.: ähnelt sehr dem kommunistischen gedanken).</p>
<p><b>frage:</b> wie sollten diese zwischenschritte konkret aussehen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhard</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/378/der-schmalspur-keynes-aus-unterfranken/comment-page-2#comment-22196</link>
		<dc:creator>Peinhard</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 18:10:41 +0000</pubDate>
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		<description>@85 googlehupf

&quot;Im Gegensatz dazu ist Eine Gesellschaft die nach einem Konzept wie Parecon modelliert ist, indem das Privateigentum abgeschafft ist, kein Platz mehr für marktwirtschaftliche organisierte Unterstrukturen - und am Ende steht die Knute für jeden der versucht welche zu errichten.&quot;

Diese Zwangsläufigkeit sehe ich eigentlich nicht, da ich davon ausgehe, dass solche Strukturen letztlich sowohl für Produzenten wie Konsumenten (&#039;Prosumenten&#039;) attraktiver sein werden, der &#039;Privatunternehmer&#039; also Schwierigkeiten haben dürfte, erstens Leute zu finden, die sich an seine Maschinen stellen und/oder zweitens solche, die neben dem Produkt auch noch einen wie immer gearteten Gewinn zu &#039;bezahlen&#039; bereit sind. Natürlich könnte eine Gesellschaft auch beschliessen, dass Privateigentum an Produktionsmitteln und damit Lohnarbeit im heutigen Sinne &#039;verboten&#039; würden. Abgesehen davon dass das ebenso &#039;ihr gutes Recht&#039; wäre wie es das Recht dieser Gesellschaft ist, eben diese Form von Eigentum zu heiligen, wäre die Freiheitsbeschneidung durch Untersagung *dieser Form des Privateigentums* abzuwägen gegen die Freiheitsbeschneidung, die die Verallgemeinerung desselben nach sich zieht, also der dadurch bedingte systemische Zwang für einen Großteil (bzw die überwältigende Mehrheit), ihre Arbeitskraft zu verkaufen und unter fremde Disposition zu stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@85 googlehupf</p>
<p>&#8220;Im Gegensatz dazu ist Eine Gesellschaft die nach einem Konzept wie Parecon modelliert ist, indem das Privateigentum abgeschafft ist, kein Platz mehr für marktwirtschaftliche organisierte Unterstrukturen &#8211; und am Ende steht die Knute für jeden der versucht welche zu errichten.&#8221;</p>
<p>Diese Zwangsläufigkeit sehe ich eigentlich nicht, da ich davon ausgehe, dass solche Strukturen letztlich sowohl für Produzenten wie Konsumenten (&#8216;Prosumenten&#8217;) attraktiver sein werden, der &#8216;Privatunternehmer&#8217; also Schwierigkeiten haben dürfte, erstens Leute zu finden, die sich an seine Maschinen stellen und/oder zweitens solche, die neben dem Produkt auch noch einen wie immer gearteten Gewinn zu &#8216;bezahlen&#8217; bereit sind. Natürlich könnte eine Gesellschaft auch beschliessen, dass Privateigentum an Produktionsmitteln und damit Lohnarbeit im heutigen Sinne &#8216;verboten&#8217; würden. Abgesehen davon dass das ebenso &#8216;ihr gutes Recht&#8217; wäre wie es das Recht dieser Gesellschaft ist, eben diese Form von Eigentum zu heiligen, wäre die Freiheitsbeschneidung durch Untersagung *dieser Form des Privateigentums* abzuwägen gegen die Freiheitsbeschneidung, die die Verallgemeinerung desselben nach sich zieht, also der dadurch bedingte systemische Zwang für einen Großteil (bzw die überwältigende Mehrheit), ihre Arbeitskraft zu verkaufen und unter fremde Disposition zu stellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: googlehupf</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/378/der-schmalspur-keynes-aus-unterfranken/comment-page-2#comment-22192</link>
		<dc:creator>googlehupf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 17:15:58 +0000</pubDate>
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		<description>@84 Karsten:
Konzepte wie Parecon, peerconomy, &quot;Selbstverwaltung&quot;, etc.  sind einer Marktwirtschaft grundsätzlich umsetzbar (und werden, wenn auch in sehr geringer Zahl ausprobiert). Theoretisch ließen sich die Konzepte auch in einer stinknormalen Marktwirtschaft fast beliebig ausdehnen, wenn genug Leute am selben Strang ziehen.

Im Gegensatz dazu ist Eine Gesellschaft die nach einem Konzept wie Parecon modelliert ist, indem das Privateigentum abgeschafft ist, kein Platz mehr für marktwirtschaftliche organisierte Unterstrukturen - und am Ende steht die Knute für jeden der versucht welche zu errichten.

Daher kann man aus &quot;marktfundamentalistischer&quot; Sicht bereits aus so grundsätzlichen Überlegungen (ohne auch nur ein Wort über die tatsächliche Funktionsfähigkeit solcher Konzepte im größeren Rahmen zu verlieren) sowas ablehnen.

Da muss man Stalin nicht bemühen für. Wäre mir persönlich auch zu billig.

Gut reichlich, theoretische Diskussion. Fiel mir gerad noch schnell dazu ein als ich hier über die Diskussion gestolpert bin.

PS: &quot;Marktfundamentalist&quot; ist man in diesem Land doch schon, wenn man vorschlägt das Schornsteinfegermonopol abzuschaffen. Anscheinend gibts keine Graustufen mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@84 Karsten:<br />
Konzepte wie Parecon, peerconomy, &#8220;Selbstverwaltung&#8221;, etc.  sind einer Marktwirtschaft grundsätzlich umsetzbar (und werden, wenn auch in sehr geringer Zahl ausprobiert). Theoretisch ließen sich die Konzepte auch in einer stinknormalen Marktwirtschaft fast beliebig ausdehnen, wenn genug Leute am selben Strang ziehen.</p>
<p>Im Gegensatz dazu ist Eine Gesellschaft die nach einem Konzept wie Parecon modelliert ist, indem das Privateigentum abgeschafft ist, kein Platz mehr für marktwirtschaftliche organisierte Unterstrukturen &#8211; und am Ende steht die Knute für jeden der versucht welche zu errichten.</p>
<p>Daher kann man aus &#8220;marktfundamentalistischer&#8221; Sicht bereits aus so grundsätzlichen Überlegungen (ohne auch nur ein Wort über die tatsächliche Funktionsfähigkeit solcher Konzepte im größeren Rahmen zu verlieren) sowas ablehnen.</p>
<p>Da muss man Stalin nicht bemühen für. Wäre mir persönlich auch zu billig.</p>
<p>Gut reichlich, theoretische Diskussion. Fiel mir gerad noch schnell dazu ein als ich hier über die Diskussion gestolpert bin.</p>
<p>PS: &#8220;Marktfundamentalist&#8221; ist man in diesem Land doch schon, wenn man vorschlägt das Schornsteinfegermonopol abzuschaffen. Anscheinend gibts keine Graustufen mehr.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten Bier</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/378/der-schmalspur-keynes-aus-unterfranken/comment-page-2#comment-22177</link>
		<dc:creator>Karsten Bier</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 09:51:57 +0000</pubDate>
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		<description>Zu 82 Peinhard:

Ich glaube, aus Sicht der Marktfundamentalisten ist das Stalin... 
Zumindest würden sie sowas wohl genauso bekämpfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu 82 Peinhard:</p>
<p>Ich glaube, aus Sicht der Marktfundamentalisten ist das Stalin&#8230;<br />
Zumindest würden sie sowas wohl genauso bekämpfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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