Ex-Post Kriegsgründe
geschrieben am 30. August 2008 von Spiegelfechter
Als Deutschland den Zweiten Weltkrieg entfesselte, wurde dies dem eigenen Volk als Reaktion auf einen fingierten „polnischen Angriff“ auf den Sender Gleiwitz verkauft – man „schoss ab 5.45 zurück”. Als die USA massiv in den Vietnamkrieg eingriffen, geschah dies als „Reaktion“ auf einen vermeintlichen Angriff nordvietnamesischer Schlauchboote auf einen US-Zerstörer im Golf von Tonkin. In beiden Fällen waren die vermeintlichen „Opfer“ die eigentlichen Aggressoren und die fingierten Angriffe waren von langer Hand vorbereitete Aktionen, um das eigene Vorgehen zu rechtfertigen. Als Georgien in der Nacht vom 7. zum 8. August Südossetien mit massivem Artilleriefeuer eindeckte und georgische Truppen in die abtrünnige Teilrepublik einmarschierten, war dies laut neuerlicher georgischer Darstellung eine „Reaktion“ auf eine groß angelegte russische Invasion. Diese „Rechtfertigung“ wirkt – anders als die prominenten Vorlagen – allerdings sehr unbeholfen und wurde mit einer heißen PR-Nadel gestrickt. Dies hindert den georgischen Präsidenten Saakaschwili jedoch nicht, sie pausenlos in TV-Interviews und Op-Eds zu verbreiten. Diese Taktik könnte sogar Erfolg haben, da ihm außer den Russen – denen kaum Glaubwürdigkeit beigemessen wird – kaum jemand widerspricht. Deutschland und die USA gerieten in „ihren“ Kriegen nach ersten Erfolgen erst Jahre später in die Verliererrolle, Georgien musste bereits am ersten Tag das Scheitern der militärischen Aggression eingestehen und die taktische Kehrtwende einläuten.
In den deutschen Medien war in der Frühphase des „Fünf-Tage Krieges“ kaum ein Zweifel an der offiziellen russischen Version der Geschehnisse, die zum Ausbruch des Krieges führten, zu vernehmen. Georgien versuchte die „territoriale Integrität“ und die „verfassungsmäßige Ordnung“ in der abtrünnigen Teilrepublik Südossetien mit Gewalt wiederherzustellen. So lauteten auch die ersten Kommentare georgischer Offizieller. Als „Casus Belli“ wurde damals angeführt, südossetische Separatisten hätten den am gleichen Tag einseitig von Georgien ausgerufenen Waffenstillstand gebrochen, indem sie georgische Stellungen unter Feuer nahmen. Mit der massiven Gewaltanwendung, die sich auch gegen Zivilisten und russische „Friedenstruppen“ richtete, provozierte Georgien eine Intervention des großen nördlichen Nachbarn. Russland hatte auf einen „asymmetrischen Konflikt“ gesetzt und den ossetischen Separatisten hinter den Kulissen den Rücken gestärkt und schweres Gerät an der Nordgrenze Georgiens versammelt. Saakaschwili tappte in die russische Falle und löste eine brachiale Gegenoffensive Russlands aus. Diese frühe Version der Ereignisse scheint – nach dem momentanen Informationsstand – weitestgehend der Realität zu entsprechen und wird durch Aussagen von neutralen Beobachtern gestützt.
Im westlichen Blätterwald wurde zunächst gerätselt, was Saakaschwili zu diesem selbstmörderischen Eingreifen bewegt haben könnte und ob die westlichen Partner in die Pläne eingeweiht waren. Nachdem sich herauskristallisierte, dass Georgien eine vernichtende Niederlage hinnehmen musste und Russland keineswegs gewillt war, es bei einem kurzem Eingriff zu belassen, der den Status Quo unter Vermittlung westlicher Emissäre wiederherstellt, wandelte sich der Tenor in den Kommentaren der Medien und der Politik. Georgien war plötzlich ein Opfer, Russland der Aggressor und der Westen musste als edler Ritter für einen Ausgleich der Interessen sorgen. Da der NATO militärisch die Hände gebunden sind, begann nach dem militärischen Krieg der am grünen Tisch. Georgien versuchte unter Zuhilfenahme der europäischen PR-Agentur „Aspect Consulting“ die westlichen Medien auf seine einseitige und oft manipulierte Sicht des Konfliktes einzunorden. Als schwarzer Fleck auf der georgischen Seele lag allerdings immer noch die „Kriegsschuldfrage“ – kaum ein Kommentator sprach Russland von einer Teilschuld frei, die Tatsache, dass Georgien die militärische Eskalation alleine auslöste, ließ sich jedoch schwerlich von der Hand weisen. Dies ist äußerst problematisch, wenn es darum geht, die baldige NATO-Mitgliedschaft Georgiens zu unterstützen. Ein Staat, der unmittelbare Konflikte mit Russland hat und nicht davor halt macht, diese Konflikte militärisch zu lösen, ist zweifelsohne ein Sicherheitsrisiko. Ein Staat, der von seinem großen Nachbarn überfallen wird und weiterhin bedroht ist, ist indes – so will es die Moral – schützenswert. Georgien muss also das Meisterstück gelingen, sich vom Täter zum Opfer zu machen.
Dieses Problem brennt auch Patrick Worms unter den Nägeln. Worms ist Aspect Consultings Mann in Tiflis und hat dort im feinen Marriot Hotel sein Pressezentrum aufgeschlagen. Aspect Consulting wurde von der georgischen Regierung angeheuert, nachdem Saakaschwili 2005 Demonstrationen der Opposition brutal niederschlagen ließ, was im Westen nicht so gerne gesehen wird. Der Deutsche ist das, was man einen Spin-Doctor nennt. Seine Agentur beschäftigt zwanzig Mitarbeiter, zwölf davon sind dauerhaft in Tiflis beschäftigt – vor Ort werden sie von 50 Georgiern unterstützt. Der FAZ gegenüber resümiert er seine Aufgabe: „Immer noch steht in 70 Prozent der Artikel, Georgien habe den Krieg begonnen.“ Dies heißt auch, dass 30 Prozent der Artikel Opfer des Spins wurden, den Worms im Dienste seiner georgischen Kundschaft verbreitet.
Um die georgische Aggression wie eine notwendige Landesverteidigung aussehen zu lassen und Georgien nicht als Täter, sondern als Opfer darzustellen, hat man sich eines Tricks bemächtigt. Die russischen Panzer, die im Laufe des Nachmittags des 8. Augusts durch den Roki-Tunnel nach Südossetien vorgerückt sind, um die georgische Offensive zurückzuschlagen, sind in neueren Versionen der georgischen Seite bereits am Abend des 7. Augusts in Südossetien eingerückt. Die georgische Offensive, sei also in „Wahrheit“ eine Reaktion auf einen massiven russischen Einmarsch und somit eine Defensivaktion. In einem seiner vielen Op-Eds in westlichen Medien stellt es Saakaschwili so dar:
„In Wahrheit haben unsere Truppen die Konfliktzone erst betreten, nachdem Russland seine Panzer durch den Roki-Tunnel auf unser Staatsgebiet in Südossetien hat rollen lassen.“
Saakaschwili in der Financial Times vom 27. August.
Der georgische Truppenaufmarsch war also eine Reaktion auf eine russische Überraschungsattacke. Und Saakaschwili ist demnach kein kopfloser Heißsporn, sondern er hatte keine andere Wahl und sein Angriff war schlimmstenfalls ein Präventivangriff, um schlimmeres zu verhindern.
„Ich erhielt einen Anruf von meinem Verteidigungsminister, dass rund 200 Panzer sich zusammenzögen, um Zschinwali von Nordossetien aus zu betreten. Zuerst ignorierte ich das, aber dann gab es Berichte, dass sie bereits auf dem Vormarsch seien. […] Unsere Entscheidung Einzugreifen fiel, als die russischen Panzer losrollten – wir hatten keine Wahl. Wir ergriffen die Initiative, um ein wenig Zeit zu gewinnen.
Saakaschwili zitiert in einem Artikel von Melik Kaylan im Wallstreet Journal vom 28. August.
Diese Version der Ereignisse war bislang unbekannt. Hätte sich die Situation so abgespielt, wäre Georgien in der Rolle des Verteidigers und Russland wäre der Aggressor. Es verwundert daher, dass diese Version in der Agenturmeldungen vom 8. August noch nicht einmal von georgischer Seite genannt wird. In der eilends von Russland einberufenen Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates, die am 8. August um 1.15 EST stattfand, ist von georgischer Seite nichts von einem russischen Angriff zu hören. Statt dessen macht man von georgischer Seite den Artilleriebeschuss südossetischer Separatisten für die eigene Intervention verantwortlich. In der Folgesitzung, die von Georgien und den USA einberufen wurde, und die am 8. August um 16.20 EST stattfand, zeichnete der georgische UN-Botschafter auch einen anderen Zeitablauf. Um 5.30 Ortszeit sollen die ersten russischen Truppen durch den Roki-Tunnel nach Südossetien eingedrungen sein. Zwischen dem Beginn der georgischen Offensive und dem Eintreffen russischer Truppen durch den Roki-Tunnel liegen demnach rund sechs Stunden.
Diese Darstellung entspricht auch der ausführlichen Schilderung der Ereignisse, die der russische Sondergesandte Popow und der russische Vizeaußenminister Karasin dem Moskauer SPIEGEL-Korrespondenten nannten. Der SPIEGEL fragt sich daher: „Wenn Saakaschwillis Behauptung nicht stimmt, gibt es dafür zwei mögliche Gründe: Erstens, der georgische Präsident hat gelogen, um im Nachhinein eine Rechtfertigung für seinen gescheiterten Angriff zu finden. Vor der Welt und vor seinem eigenen Volk. Zweitens, Saakaschwili ist einer Desinformation aufgesessen. Und wenn dies so ist, ergibt sich daraus eine weitere Frage: Woher kam diese dann?“
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Saakaschwili einer Desinformation aufgesessen ist. Wäre dies der Fall, hätte Georgien von Anfang an die Rolle des Angegriffenen gespielt und die russischen Panzerkolonnen, die vor dem georgischen Artilleriebeschuss in georgisches Hoheitsgebiet eingedrungen sein sollen, erwähnt. Saakaschwili war zu diesem Zeitpunkt Dauergast westlicher Talkshows und Nachrichtensendungen – wie hätte er dieses wichtige Detail „vergessen“ können? Es handelt sich also um eine Lüge – und dies ist ja nicht die erste Lüge Saakaschwilis. Interessanter ist die Frage, woher diese Lüge stammt. Antwort auf diese Frage könnte unfreiwillig ein unkritisch-devoter Artikel eines US-Bloggers geben, der sich in Tiflis aufhält. Michael J. Totten beschreibt in seinem Artikel „The Truth about Georgia and Russia“ sein Aufeindandertreffen mit dem Spin-Doctor Patrick Worms von Aspect Consulting. Dieser Artikel ist auch eines der unzähligen Beispiele, dass das Wort “Truth” in der Überschrift eines Beitrages meist das Gegenteil bedeutet:
An diesem Abend, dem 7. August, hat der Präsident Informationen über eine große russische Panzerkolonne erhalten, die sich in Bewegung gesetzt hat. Später an diesem Abend, hat jemand diese Fahrzeuge aus dem Roki-Tunnel kommen sehen [von Russland nach Georgien]. Etwas später, sah sie jemand weiteres. Dies sind drei Meldungen. Es war an der Zeit zu handeln.
Was sie [die Georgier] in der Gegend hatten, war Friedenstruppen-Krams, nichts mit dem man einen Krieg führen könnte. Sie mussten diese Kolonne stoppen – aus zwei Gründen. Es ist ein ziemlich steiles Tal. Wenn sie die Russen hier stoppen könnten, würden diese im Tunnel steckenbleiben. Und könnten nicht den Rest der Armee nachschicken. Daher machten sie zwei Dinge – zunächst schlugen sie sich nach Zschinwali durch – und dies, als jedermann behauptete, Saakaschwili hätte den Krieg begonnen. Es ging ja nicht darum, Ossetien zu besetzen, sondern darum, sich durch die Stadt hindurch zu kämpfen, um den Tunnel zu erreichen und den russischen Vorstoß zu stoppen. Weiterhin setzten sie ein Team Fallschirmjäger ab, um eine Brücke zu zerstören.
Patrick Worms – zitiert von Michael J. Totten
Saakaschwilis offizielle Begründung, die „verfassungsmäßige Ordnung“ in Georgien wieder herzustellen, nennt Spin-Doctor Worms einen PR-Fehler. Hätte Saakaschwili von Anfang an gesagt, er wolle „nur“ durch Südossetien marschieren, um die Russen zu stoppen, so hätte er – laut Worms – den Propagandakrieg gewonnen. Da stellt sich die Frage, warum Saakaschwili, der sich bei jeder Gelegenheit von seinen PR-Beratern ausführlich briefen lässt, diesen „tragischen Fehler“ machte? Ist es so, dass es am Tag des Kriegsausbruchs noch keine PR-Strategie gab? Oder ist es vielmehr so, dass diese PR-Strategie nur eine Folge der unerwartet harten Reaktion Russlands ist? Eines steht zumindest fest: Es geht nicht um die „Wahrheit“, sondern nur darum, wie man eine Lüge am Besten verkauft. Am Donnerstag war Saakaschwili als Gast zur ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“ zugeschaltet und konnte seine Lügen ungestraft dem deutschen Publikum vorsetzen. Im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk ist dies ein Unding. Es wäre an der Zeit, dass Saakaschwili keine kostenlose Werbezeit mehr in den Medien bekommt und die Medien sich kritischer mit dieser fragwürdigen Person auseinandersetzen.
Jens Berger
Bildnachweis: Amy Graham, Lenta.ru, Michael J. Totten, ZDF
Kategorien: Ausland Medien Russland
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kleiner fehler, bevor ich weiterlese: es wird seit 5:45 zurückgeschossen.
der georgische präsident hat auch dem deutschlandfunk ein ausführliches interview gegeben. der mann hat wohl kaum was besseres zu tun, als seine version der geschichte zu verbreiten.
@fghj
Hmm, hast recht. Anscheinend wußte nichtmals Hitler, wann er Polen überfallen ließ ;-)
Danke für Ihren Beitrag.
So stelle ich mir Journalismus vor, auch wenn er hier für eine Kriminalgeschichte steht.
Ich habe keine persönlichen Qellen, aber im Gefühl hatte ich, daß zu viel nachträglich auch verfälscht wurde. Sie liegen der Wahrheit mit Sicherheit viel näher als unsere hochbezahlten , Verkündern von Halbwahrheiten ( was schlimmer ist als Lügen verbreiten!)öffentlich-rechtlichen medien.
Und der ausgeblieben Aufschrei unserer vielen sogenannten Menschenrechtsorgane ist für mich unbegreifbar.
Ihre Seite lese ich weiter.
Herzliche Grüße aus Thüringen von helga Müller
Während man in einem Öffentlich-Rechtlichen Kanal ZDF Saakaschwili’s Lügen verbreitet, kürzt man in einem anderen Öffentlich-Rechtlichen Kanal ARD ein Interview mit Putin um 2/3 und sagt dabei dass das interview im Wortlaut wiedergegeben wurde. So ist es halt mit freier Presse.
Hallo Jens,
passend zu deinem, wieder super recherchierten, Artikel eine SPON-Veröffentlichnung vor einer Stunde, die deine Darlegungen stützt:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,575396,00.html
“OSZE-Beobachter machen Georgien schwere Vorwürfe”
Es ist in diesem Zusammenhang zwar schon (leider) lobenswert, daß der “Spiegel” die OSZE-Beobachter einigermaßen wahrheitsgemäß zitiert, im folgenden aber wieder den Bogen zur “aggressiven” Politik Ruslands hin bekommt.
Das führt zu dem an sich unfreiwillig komischen Resümee :
“Gerorgien ist Schuld, hat wahrscheinlich Völkermord begannen und die Weltöffentlichkeit belogen aber Russland muß bestraft werden.”
(Frei nach Cato:Ceterum censeo Carthaginem esse delendam)
Ein weiterer interessanter Hintergrundartikel ist in der JuWe gestern veröffentlicht worden:
http://www.jungewelt.de/2008/08-29/044.php?sstr=Kleiner|Staat|ganz|gro
(Seite 10, Kurt Mellenthin”Kleiner Staat ganz groß”)
Auch wenn man dem Autoren in seinen Schlußfolgerungen nicht immer folgen mag, hat er doch ein mögliche Deutung des Geschehens herausgearbeitet
Irgendwie ist das ein wenig wie bei Orwells “1984″, Geschichte lässt sich eben immer so hindrehen, wie man es grade braucht.
Hier das Putin-Interview in voller Länge!
http://www.politik.de/forum/showthread.php?p=8105957
Armes Deutschland!
Besser hier:
Das ARD-Interview mit Putin vom 29.08.2008 (unzensiert)
http://putin-ard.blogspot.com/
In Jane’s Defense Weekly vom 13. August heißt es in einer Kurzmeldung über den Beginn der Kämpfe (Redaktionsschluss war am 9.), dass der Anlass zum Krieg das Eingeständnis der russischen Friedentruppen war, jeglichen Einfluss auf die südossetischen Separatisten verloren zu haben. Die russischen Friedenstruppen wiesen damit jede Verantwortung zurück, dass sie ihre ureigenste Aufgabe nicht erfüllen konnten und die Separatisten freie Hand hatten bei ihren Anschlägen auf die Zivilbevölkerung in den georgisch bewohnten und kontrollierten Teilen Südossetiens (die gab es nämlich, bevor sie jetzt bei gewaltsamen ethnische Säuberungen durch die Südosseten beseitigt wurden).
zu @5
mein JuWe-Link funktionierte offensichtlich nicht:
http://www.jungewelt.de/2008/08-29/044.php?sstr=Kleiner%7CStaat%7Cganz%7Cgro%DF
@7 Daniel
Danke für den Link.
Hatte gestern zufällig das Rot-Interview in den Tagesthemen gesehen und mir das danach angekündigte “vollständige” Interview (ca. 10 Minuten) ebenfalls reingezogen.
War gestern schon verblüfft, das angeblich komplette Interview war schwer verständlich da die Fragen von T. Rot kam zu verstehen waren. Die Antworten von Putin wirkten abgehackt. Keine Begrüßung und Verabschiedung im vollständigen Interview; aber in der Zusammenfassung in den Tagesthemen.
Der bei Tagesschau.de für 01.00 Uhr versprochene Text-Beitrag wurde ebenfalls nicht eingestellt.
Der heute zu lesende ARD-Text
http://www.tagesschau.de/ausland/putin172.html
ist analog dem gestrigen „vollständige“ Interview eine stark zensierte Fassung, wie man im Vergleich mit dem Orginal
http://www.government.ru/content/gov…29/2344019.htm
und der Übersetzung in
http://www.politik.de/forum/showthread.php?p=8105957
unschwer feststellen kann.
Unabhängig von der Art, wie der ARD-Reporter das Interview führte, ist eine Zensur in so einem wichtigem Gespräch (auch wenn es viele vielleicht nicht so sehen, ich habe Angst vor einem 3.Weltkrieg) nicht zu tolerieren.
Hier wird meiner Meinung nach von Seiten Thomas Rots gedeckt durch die ARD auf eine Verschärfung der Konflikt-Situation hingearbeitet..
die ARD und insbesondere Roth spielen hier sowieso eine sehr dubiose Rolle.
Seine Interviews aus dem “schwer zerstörten” Gori…
Andere Journalisten (NZZ) berichteten zum gleichen Zeitpunkt ” Gori ist weitestestgehend intakt … an 2 Gebäuden gibt es Bombeneinschläge….
Danke Jens!
Ich finde leider nicht mehr den Link zu dem Artikel in der Nation, wo auf die personellen Besonderheiten und engsten Kontakte von MC Cain und dem Willi Willi direkt schon eingegangen wurde.
Tja, was tut man nicht alles, wenn man vielleicht Präsident werden will?
Die amerikanischen Militärberater werden auch dauerhaft Däumchen gedreht haben, und niemals nie etwas gehört haben ,als ein paar Hundert Panzer so mir nichts, dir nichts samt Personal verschwunden sind. Wenn ich da an die Planungen deutscher Manöver in einfacher Bataillionsstärke denke, ist das alles so unglaubwürdig, dass es wirklich verwundert, sowas überhaupt verkaufen zu wollen.
Unglaublich..die einen haben das wenige, was sie hatten, durch einen Verrückten in Tiflis verloren und der darf dann wirklich noch seinen Quatsch im öffentlichen TV zu besten geben. Schauen wir mal, was die EU als Papier veröffentlich, und wie sie dann intern handeln wird.
Aber auch gut interessant
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57319?PHPSESSID=5kje46gb00oq7kqj9lcdup4qc3
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57321?PHPSESSID=5kje46gb00oq7kqj9lcdup4qc3
@ oho
seit den “Bericht aus Berlin”-Zeiten sehe ich rot bei Herrn Rot(h).
Trotzdem muß solch ein Mensch für seine unqualifizierte Arbeit Rückendeckung bekommen.
Oder wird bei der ARD seine Arbeit gar nicht als so unqualifiziert angesehen?
@ SF
Ja, treffende Erörterung. Die These von der vorausgehenden Invasion würde ja auch implizieren, dass die Russen Teile ihrer eigenen Friedenstruppen geopfert hätten. Wie aus diesem ZEIT-Artikel hervorgeht, wurden diese Einheiten zum Teil erst nach drei Tagen, und nach erheblichen Verlusten, erreicht.
Das Fazit dort: Georgische Angriffspläne waren dem russischen Generalstab seit längerer Zeit bekannt. Dennoch zeigten sich die Truppen unvorbereitet. Besonders die Luftwaffe musste schwere Verluste hinnehmen.
@ athe111
Das ist aber nun wirklich übertrieben. Russland und NATO wollen sich ja nicht gegenseitig an die Gurgel gehen. Im Grunde ist das doch ein Nebenkonflikt auf der Weltbühne. Als beispielsweise der Bundesaußenminister als Koordinator der ‘Freundesgruppe’ Georgien noch im Juli reiseaktiv war, hat das hierzulande kaum einen Menschen interessiert. Und Tage darauf entwickelt sich da der Weltkrieg?
P.S.: Natürlich macht die Anerkennung von Südossetien und Abchasien durch Russland die Dinge für die hiesigen Freunde einer fairen Behandlung von Russland nicht einfacher.
12 name
das bestärkt nur mein Unbehagen in der Situation.
Übrigens ist in der Runde bekannt, daß die ukrainische Ministerpräsidentin und damit die Koalition mit der Partei des Präsidenten im Juli ihre parlamentarische Mehrheit verloren hat.
Nun drohen solche Vorschläge:
http://de.rian.ru/postsowjetischen/20080724/114805700.html
Außerdem hat Janukowitscheine eine reelle Change Ministerpräsident zu werden.
Das erklärt sicher die Aggressivität, die hier von Seiten des ukrainischen Präsidenten eingeschlagen wurde.
Ende September sind die Parlamentsferien zu Ende.
@14 Karl Heinrich
Die EU spielt hier nur den willfährigen Handlanger.
Man sollte sich aber einmal die Äußerungen von McCain zu Georgien im Orginal durchlesen.
Da wird es einem Angst und Bange.
Und McCain ist als Hitzkopf bekannt.
Welcome back… endlich!!!
Mein Favorit war das ZDF mit “Dimitri” http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/568672?inPopup=true
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Reporter nicht mitkriegen, das ihnen dort maßgeschneiderte Propaganda geliefert wird. Es ist ihnen wohl einfach egal.
Amüsant finde ich, dass SpOn relativ kritisch ist (für ihre Verhälnisse) seit sie bemerkt haben, dass ihre georgischen Informanten sie bzgl. Trupenvorstoss auf Tiflis usw. angelogen haben. Da rettet dann das gekränkte Ego die letzten Reste journalister Genauigkeit ;-)
«Die USA sind keine Supermacht, sondern eine bankrotte Farce»
von Paul Craig Roberts, stellvertretender US-Finanzminister a.D.*
Das von den Neokons eingenommene Bush-Regime und die von den Israeli besetzten Medien führen die ahnungslose Welt Richtung Atomkrieg.
Das National Endowment for Democracy (NED) war damals in den Jahren der Reagan-Administration als Werkzeug des kalten Krieges geschaffen worden. Heute ist das NED ein von den Neokons kontrollierter Akteur für die US-Weltherrschaft. Seine Hauptfunktion besteht darin, US-Geld in ehemaligen Teilen der Sowjetunion zu investieren und Wahlmanipulation zu betreiben, um Russland mit amerikanischen Marionettenstaaten einzukreisen.
Das neokonservative Bush-Regime nutzte das NED, um sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine und Georgiens einzumischen – entsprechend dem neokonservativen Plan, in den beiden ehemaligen Teilgebieten der Sowjetunion US-freundliche und Russland-feindliche politische Regimes zu errichten.
Mittels seiner Interventionen in der Slowakei, in Serbien und Montenegro war das NED auch eingesetzt worden, um das ehemalige Jugoslawien zu zerstückeln.
1991 erklärte Allen Weinstein, der am Gesetzesentwurf für die Bildung des NED mitwirkte, gegenüber der «Washinton Post», dass vieles von dem, was das NED «heute tut, während 25 Jahren verdeckt durch die CIA getan wurde».
Nachdem das Bush-Regime eine Marionette – Michail Saakaschwili – als Präsident von Georgien installiert hatte, versuchte es, Georgien in die Nato zu bringen.
Weiter hier (leider ziemlich lesenswert)
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr3536-vom-2582008/die-usa-sind-keine-supermacht-sondern-eine-bankrotte-farce/
@ 18:
Sind wir noch schlicht oder schon Antisemit?
Meines Wissens nach ist Rupert Murdoch alles mögliche, aber kein Israeli. http://de.wikipedia.org/wiki/Rupert_Murdoch
Blog von Herrn Roth über das Interview:
http://blog.tagesschau.de/?p=1380
Gespräche vor dem EU-Sondergipfel
Russland wirbt für Ende der Spannungen
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und sein russischer Amtskolle Sergej Lawrow haben sich nach Angaben aus Moskau für ein baldiges Ende der Spannungen ausgesprochen, die sich infolge des Konfliktes im Südkaukasus aufgebaut haben. Die Versuche, die Spannungen in Europa nach dem Konflikt zwischen Georgien und Russland anzuheizen, sollten “beendet” werden, erklärte das russische Außenministerium. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte das Telefonat.
Weiter: http://www.tagesschau.de/ausland/kaukasuskonflikt150.html
PS: @19 ich lese ich dieses Blog. Sagt doch alles, oder? ;-)
@SF
Zu deiner zgT rhetorischen Frage: “Da stellt sich die Frage, warum Saakaschwili, der sich bei jeder Gelegenheit von seinen PR-Beratern ausführlich briefen lässt, diesen „tragischen Fehler“ machte? Ist es so, dass es am Tag des Kriegsausbruchs noch keine PR-Strategie gab? Oder ist es vielmehr so, dass diese PR-Strategie nur eine Folge der unerwartet harten Reaktion Russlands ist?”
Eindeutiges JA!
http://www.breitbart.com/article.php?id=080811222408.40e5p19r&show_article=1
http://www.ft.com/cms/s/0/90d1d4c6-6fe0-11dd-986f-0000779fd18c.html?nclick_check=1
Aber der Krieg hat auch andere bemerkenswerte Folgen.
1. Als es nach dem “Missglück” Russland damit gedroht wurde, den Beitritt zur WTO zu erschweren oder ganz zu verhindern, wurde es in Russland zum Anlass genommen, die Diskussion um die Sinnhaftigkeit solches Beitrittes neu zu entfachen.
Zunächst mal zieht Russland seine einseitige Zugeständnisse an WTO zurück und zur Freude vieler Politiker und Ökonomen wird nun das Ansinnen an sich noch ein mal diskutiert: http://de.rian.ru/analysis/20080829/116385101.html
US-Amerikanische Fleischhändler dürften darüber nicht erfreut sein.
2. Als es bekannt wurde, dass Georgien viele Waffen(systeme) in Ukraine erworben hat, kam in ukrainischem Parlament die Frage auf, wo denn das daraus erwirtschaftete Geld geblieben ist und wie genau diese Geschäfte zustande kamen.
Danach geriet “plötzlich” eins von den größten ukr. Minitionsdepot (95 Tsd Tonnen Munition) in Brand: http://www.kommersant.ru/doc.aspx?DocsID=1017231
und brannte all die Tage lichterloh ;)
(Das Depot war unweit von der Stadt Lozowaja/Лозовая in ukr. Charkow-Gebiet gewesen).
Zitat aus der nicht zensierten Version des Interviews von Roth mit Putin:
Insbesondere den letzten Satz Putins durfte das deutsche Publikum nicht hören. Sonst wär ja das ganze, viele Geld für die deutsche PR in den Sand gesetzt.
Thomas Roth, jedenfalls, hat sich bestens für die BILD-Zeitung qualifiziert. Den, ne, soeinen nehme ich demnächst nicht mehr ernst. Putin hat im Gespräch alle seine provokativen Fragen ehrlich beantwortet, davon passen wohl einige Antworten nicht in das Kalkül der PR-Manager, und deshalb wird ein aufschlußreiches Interview zurechtgestutzt bis es in den Mainstream passt.
Weshalb soll man noch die Gebühren für das Öffentlich Rechtliche bezahlen???
@SF
super recherchiert……der Blog des “blauäugigen Michael J. Totten” zeigt die Degeneration des journalistischen Ethos. Der sieht sich tatsächlich ja als Lehrling, der von den Alten und Erfahrenen den Blick auf die Welt erst lernen muss. Für die PR-Agenturen war er wohl bei den richtigen:-)
@17 Armin
Auch Blogger brauchen ihren Urlaub … aber sie fühlen sich dabei schon schuldig ;-)
@ Spiegelfechter:
Verdient, vedient! Es fällt bloß mittlerweile (leider) echt auf. Ist ein bisschen so, als wäre damals die BBC ausgefallen. Was soll ich denn ohne “Feindsender” machen?
Was da in den letzten Wochen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ablief, hätte ich vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten.
@12 name
Das McCains Chefaussenpolitikberater Scheunemann (ein NeoCon schlimmster Art) ein aktiver Georgien-Lobbyist ist, der bereits 800.000 US$ von Georgien für seine Dienste überwiesen bekam, ist ja kein großes Geheimnis. Auch andere NeoCons stehen in Diensten Georgiens. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass die US-Politik da anders tickt. Ich halte die US-Position auch für weniger interessant – natürlich haben sie Konflikte mit Russland. Europa ist da allerdings ein anderes Blatt und ich verstehe die transatlantische Hörigkeit in diesem Punkt keineswegs, da ein gute Beziehung mit Russland für die EU sehr wichtig ist. Merkel ist in diesem Punkt mal wieder ganz oben auf der Politdeppenskala. Zum Glück scheint Frankreich die Sache ein wenig rationaler anzugehen und die schlimmsten Dummheiten (z.B. Sanktionen) zu verhindern. Wer hätte einst gedacht, dass Europas Wohl und Wehe in den Händen eines hyperaktiven Selbstdarstellers liegen wird?
@14 Karl-Heinrich
Der 180° Schwenk in der russischen Aussenpolitik wird (wahrscheinlich morgen) hier auch noch Thema sein. So viel vorweg – ich bin mit der russischen Linie keineswegs einverstanden und sehe auch Russland in der Position des Provokateurs.
@15 Athe
Die Ukraine wird sicher der nächste Konfliktherd sein. Der Westen und Russland sind bereits auf Krawall gebürstet und wenn es nicht schnell zu einer Annäherung kommt, sehe ich in Bezug auf die Ukraine schwarz.
Leute,
Empörungen in den Foren sind zwar schön und gut und ich habe auch mittlerweile das Gefühl, dass sich immer mehr Menschen der Medienmanipulation bewusst werden und die meisten in dieser Angelegenheit mit den Russen sympathisieren.
Aber was bringt das alles? Das im Internet Eingetippte verfliegt wie Schall und Rauch, ohne dass sich etwas in unserer amerikahörigen Gesellschaft ändert.
Neulich organisierter ein Besucher meines Blogs eine Demo gegen die Kriegsberichterstattung aus Georgien. Da alles nur sehr spontan ablief, konnte er gerade 10 Menschen sammeln. Die standen in Hamburg vor dem amerikanischen Konsulat. Die vorbeigehenden Menschen haben sie etwas schief angeguckt, denn prorussisch zu demonstrieren ist in Deutschland noch komplett ungewöhnlich und irgendwie peinlich. Warum ist das so?
Warum schämen sich die Menschen in Deutschland ihren Gedanken freien Lauf lassen? Warum dringt die außenpolitische Meinung der meisten Menschen kaum in die Politik durch? Die meisten wollen doch mehr Distanz zu Amerika und eigenständig über deutsche Interessen entscheiden!
@Der Unbequeme
Nun, dieses “Problem” hat nichts mit Russland zu tun. In sehr vielen Themenbereichen hat das Volk eine komplett andere Meinung als die Medien und die Politik.
@17 Armin
Das sehe ich auch so. Auch die FAZ überrascht mich hier positiv, so wie die NZZ (wie üblich sehr sachlich) und die BZ. Schwer enttäuscht bin ich von der SÜDDEUTSCHEN – besäße ich noch ein ABO von denen, würde ich es jetzt kündigen ;-)
@22 COPOKA
Ooops, das war mir neu. Interessante Querverbindungen bestehen da. Ich wollte mich diese Woche eh intensiv mit der Ukraine-Thematik beschäftigen, die bislang hier im Blog viel zu kurz kam. Wenn Du gute Hintergrundberichte (abseits des allbekannten Krams) hast, kannst Du (oder jeder, der mitliest) sie mir gerne mailen.
@31
Bei der Süddeutschen schlägt inzwischen der Eigentümerwechsel ziemlich hart durch.
@Karl Heinrich: Ich halte den Zeit-Artikel zur russischen Armee für ausgesprochen schlecht. Bezüglich der Angaben über Zchinwali ist er schludrig recherchiert, und danach geht es nicht besser weiter.
Sicher sind einige der geschilderten Probleme real, wie Misshandlungen von Rekruten, Korruption etc., sie werden in der russischen Presse breit erörtert und sie werden auch addressiert. Aber Schlagworte wie ‘Masse statt Klasse’ zeigen nur die Voreingenommenheit und fachliche Ignoranz des Journalisten, und seine Ausführungen etwa zur Luftwaffe sind ziemlicher Mist.
Sein Tenor ist ständig ‘dies und das Problem existiert, die russische Regierung unternimmt etwas dagegen, aber das wird natürlich scheitern’ – warum, das bleibt sein Geheimnis.
Die russische Armee hat gerade erst bewiesen, dass sie ohne jede von westlichen Diensten feststellbare Vorbereitung praktisch aus dem Stand reagieren kann. Der Denkfehler Saakashwilis könnte sehr gut auch der seiner amerikanischen Militärberater
gewesen sein, die sich einen so schnellen Vorstoss ohne wochenlange Vorbereitung einfach nicht vorstellen konnten. Man hat der russischen Armee nicht zugetraut, was die eigenen Streitkräfte nicht können, nämlich praktisch aus der Kaserne an die Front zu fahren.
Insofern wäre ich da mit Sprüchen sehr zurückhaltend. Heute ist nicht mehr 1993.
Nachtrag: Die Informationen des Zeit-Journalisten scheinen von einer Konferenz “russischer Menschenrechtler” (hauptsächlich Lewada/Jabloko) im “Unabhängigen Pressezentrum” in der Pretschistenka Ulica vor einigen Wochen zu stammen. Dort legte diese 1,7%-Bewegung dar, warum sie nunmehr die Bildung einer Berufsarmee ablehne.
Die Missstände in der russischen Armee sind unabhängig von den halbseidenen Aktivitäten solcher “NGO” real und existent. Der russische Generalstaatsanwalt hat 2006 etwa 16000 Verfahren wegen Misshandlungen, Korruption und anderen schweren Dienstvergehen eröffnet, in 30 Fällen wegen Mord, Totschlag bzw. Körperverletzung mit Todesfolge. Und bei 1,1 Millionen Soldaten sind 139.000 Strafverfahren im Jahr nicht eben wenig.
Andererseits ist Russland nicht das einzige Land, das Probleme mit dem zivilen Verhalten seines Militärs hat. In UK scheint ein sehr hoher Anteil der Irak- und Afghanistanveteranen straffällig zu werden, und die US-Armee ist gleichfalls nicht unberühmt für Missstände.
Ein erstklassiger Artikel! Über diese PR-Agentur habe ich das erste Mal bei Ihnen gelesen. Das ist wirklich investigativer Journalismus!
In einer russischen Zeitschrift gab es eine schöne Satire über den Dialog zwischen Saakaschwili und seinem PR-Berater.
Hier der Link, für alle, die russisch können.
http://profile.ru/items/?item=26805
Allerdings ist es hier eine Amerikaner. Daß es in der Realität ein Deutscher ist, macht mich fast ein bißchen stolz. Wow, wir sind also noch dick drin im internationalen Desinformationsgeschäft…
Wäre für russische Journalisten wohl eine rikante Sache. Da muss man wohl schon “todesmutig” sein.
Das Bild sagt mehr als 1000 …
http://www.daylife.com/photo/00sJbAk4fP5Yr/Saakashvili