Das Interview

31. August 2008 von Spiegelfechter - Drucken

Wo fängt Zensur an? Wenn Informationen nach dem Willen eines Zensors manipuliert oder unterdrückt werden, so ist dies zweifelsohne ein Fall von Zensur. Wenn Informationen zusammengekürzt werden, um in ein sende- oder drucktaugliches Format gebracht zu werden, ist die Grenze zwischen journalistischer Verantwortung und gewollter Meinungsmanipulation oft fließend. Welche Passagen sollen beispielsweise aus einem einstündigen Interview gekürzt werden, für dessen Sendeplatz nur 10 Minuten zur Verfügung stehen? Vor diesem Problem stand die ARD am letzten Freitag.

Der Moskauer ARD-Studioleiter Thomas Roth hatte die Gelegenheit, den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin ausführlich zur Kaukasus-Krise und zu den politischen Verwerfungen zwischen dem Westen und Russland zu befragen. Roth schreibt im Tagesschau-Blog stolz, es hätte seitens Putins keine Themenbeschränkung gegeben. Die Themenbeschränkungen kamen indes von der Redaktion aus Deutschland, die dem Interview nur 10 Minuten Sendeplatz nach den Tagesthemen einräumte. Roth und sein Team mussten das Interview, das in voller Länge im russischen Fernsehen 27 Minuten Sendezeit einnahm, also radikal kürzen. Warum die ARD für dieses interessante und hochbrisante Stück Fernsehjournalismus keine halbe Stunde Sendezeit über hatte, bleibt fraglich. An einem starren Sendefenster kann es nicht gelegen haben. Nach dem Putin-Interview sendete man bei der ARD von 23:30 bis 5:00 morgens eine Sondersendung mit dem Namen “Der Kampf ums Weiße Haus - Die lange Nacht der US-Wahlen” - warum man nicht 20 Minuten dieser Sendung für ein zeithistorisches Dokument hätte kürzen können, ist unerklärlich. Ebenso fraglich bleibt es, warum aus dem Interview gerade die Stellen herausgefiltert wurden, die der westlichen Position widersprechen. Mit der vorgenommenen Kürzung erhält das Interview einen vollkommen anderen Informationsgehalt. Die ARD hat in diesem Falle die Grenze zwischen journalistischer Verantwortung und Meinungsmanipulation überschritten.

Besonders tragisch ist in diesem Zusammenhang, dass es von Seiten der ARD kein Transscript des vollständigen Interviews gibt. Auch im Internet veröffentlicht die ARD nur die gekürzte Fassung.

Update: Nach über 300 größtenteils äußerst enttäuschten Kommentaren im Tageschau-Blog und einer steigenden Zahl von Blogs, die sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben, hat die ARD reagiert und Thomas Roth hat eine Erklärung veröffentlicht.

Roth entschuldigt die technisch schlechte und gekürzte Version mit Terminproblemen, weist aber jeden Vorwurf der “Zensur” kategorisch von sich. Er kündigt an, dass das Interview in voller Länge am 2. September um 6.20 im WDR gezeigt wird und er sich am 4. September um 14.00 im Tagesschau-Chat dem Volke stellen will. Das wird sicher sinnvoll sein, denn Roths Kommentar geht auf einige zentrale Kritikpunkte nicht ein:

- Warum wurde das Interview in voller Länge nicht ins Internet gestellt?
- Warum wurde das Interview in voller Länge nicht auf einem Spartensender gezeigt?
- Warum findet sich nirgends ein von der ARD autorisiertes Script mit dem Interview in voller Länge?
- Warum erweckte man sowohl im Fernsehen, als auch im Internet, den Eindruck, das gekürzte Interview sei nicht gekürzt, sondern vollständig?
- Ist es einem Inhalt angemessen, der sich bei den Zuschauern und Lesern eines überaus großen Interesses erfreut, um 6.20 auf einem Regionalsender gezeigt zu werden?

Die Krisen-PR der ARD scheint zumindest im Ansatz zu funktionieren. Ohne die überwältigende Reaktion auf das Fehlverhalten, hätte es sicher noch nicht einmal eine Ausstrahlung in den frühen Morgenstunden gegeben. Die Reaktion der ARD ist aber nicht mehr als ein Notnagel. Das Kind ist in den Brunnen gefallen und vielen Internetnutzern ist ein Licht aufgegangen, dass auch das “Schlachtschiff” des deutschen Fernsehjournalismus nicht so neutral und objektiv ist, wie es sich gerne gibt. Ende des Updates

Als Videoversion für Leser, die der russischen Sprache nicht mächtig sind, gibt es eine Version des russischen Fernsehens, die ein User auf YouTube mit deutschen Untertiteln einstellte:



Besondere Mühe machte sich der Blogger Azot, der auf Blogspot.com einen eigenen Blog einrichtete, auf dem er das offizielle Transscript des Interviews auf Deutsch übersetzte und die gekürzten Teile markierte. Dieses interessante Dokument möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten - die gekürzten Teile sind orange markiert. Zusätzliche Passagen aus einer Abschrift auf dem Internetportal Russland.ru sind gelb markiert:

Thomas Roth: Herr Ministerpräsident, nach der Eskalation in Georgien sieht das Bild in der internationalen Öffentlichkeit so aus damit meine ich Politik, aber auch Presse: Russland gegen den Rest der Welt. Warum haben Sie Ihr Land mit Gewalt in diese Situation getrieben?
Wladimir Putin: Was meinen Sie, wer hat den Krieg begonnen?
Thomas Roth: Der letzte Auslöser war der georgische Angriff auf Zchinwali
Wladimir Putin: [Ich] Danke Ihnen für diese Antwort. So ist es auch, das ist die Wahrheit. Wir werden dieses Thema später ausführlicher erörtern. Ich möchte nur anmerken, dass wir diese Situation nicht herbeigeführt haben.

Wladimir Putin: Ich bin überzeugt, dass das Ansehen eines jeden Landes, das im Stande ist, das Leben und die Würde der Bürger zu verteidigen, eines Landes, das eine unabhängige Außenpolitik betreiben kann, dass das Ansehen eines solchen Landes mittel- oder langfristig steigen wird. Umgekehrt: Das Ansehen der Länder, die in der Regel die Interessen anderer Staaten bedienen, die die eigenen nationalen Interessen vernachlässigen unabhängig davon, wie sie das auch erklären mögen , wird sinken.
Roth: Sie haben die Frage trotzdem noch nicht beantwortet, warum Sie die Isolation ihres ganzen Landes riskiert haben
Putin: Ich dachte, geantwortet zu haben, aber wenn sie zusätzliche Erklärungen brauchen, das mache ich. Unser Land, das die Würde und den Stolz unserer Bürger verteidigen kann, und die außenpolitischen Verpflichtungen im Rahmen der Friedensstiftung erfüllen kann, wird nicht in Isolation geraten, ungeachtet dessen was unsere Partner in Europa und USA im Rahmen ihres Blockdenkens sagen. Mit Europa und den USA endet die Welt nicht. Und im Gegenteil, ich möchte es nochmal betonen: Wenn Staaten ihre eigene nationale Interessen vernachlässigen, um außenpolitische Interessen anderer Staaten zu bedienen, dann wird die Autorität dieser Länder unabhängig davon, wie sie das auch erklären mögen , nach und nach sinken. D.h. wenn die europäischen Staaten die außenpolitischen Interessen der USA bedienen wollen, dann werden sie, aus meiner Sicht, nichts dabei gewinnen.
Jetzt reden wir mal über unsere internationalen rechtlichen Verpflichtungen. Nach internationalen Verträgen haben die russischen Friedenstifter die Pflicht, die zivile Bevölkerung von Südossetien zu verteidigen. Und jetzt denken wir mal an 1995 (Bosnien). Und wie ich und Sie gut wissen, haben sich die europäischen Friedensstifter, in dem Fall repräsentiert durch niederländische Streitkräfte, nicht in den Konflikt eingemischt und haben einer Seite damit erlaubt, einen ganzen Ort zu vernichten. Hunderte wurden getötet und verletzt. Das Problem und die Tragödie von Srebrenica ist in Europa sehr bekannt. Wollten Sie, dass wir auch so verfahren? Dass wir uns zurückgezogen hätten und den georgischen Streitkräften erlaubt hätten, die in Zchinwali lebende Bevölkerung zu vernichten?
Roth: Herr Ministerpräsident, Kritiker sagen, Ihr eigentliches Kriegsziel war gar nicht, nur die südossetische Bevölkerung aus Ihrer Sicht zu schützen, sondern zu versuchen, den georgischen Präsidenten aus dem Amt zu treiben, um den Beitritt Georgiens über kurz oder lang zur NATO zu verhindern. Ist das so?
Putin: Das stimmt nicht, das ist eine Verdrehung der Tatsachen, das ist eine Lüge. Wenn das unser Ziel gewesen wäre, hätten wir vielleicht den Konflikt begonnen. Aber, wie sie selbst sagten, das hat Georgien gemacht. Jetzt gestatte ich mir, an die Tatsachen zu erinnern. Nach der nicht legitimen Anerkennung des Kosovo haben alle erwartet, dass wir Südossetien und Abchasien anerkennen. Alle haben darauf gewartet und wir hatten ein moralisches Recht darauf. Wir haben uns mehr als zurückgehalten. Ich will das auch nicht kommentieren. Ja, mehr noch, wir haben das geschluckt. Und was haben wir bekommen? Eine Eskalation des Konfliktes. Überfall auf unsere Friedensstifter. Überfall und Vernichtung der friedlichen Bevölkerung in Südossetien. Das sind Tatsachen, die angesprochen wurden. Der französische Aussenminister war in Nordossetien und hat sich mit Flüchtlingen getroffen. Die Augenzeugen berichten, dass die georgischen Streitkräfte mit Panzern Frauen und Kinder überfahren haben, die Leute in die Häuser getrieben und lebendig verbrannt haben. Georgische Soldaten haben, als sie nach Zchinwali kamen, - so im vorbeigehen Granaten in die Keller und Bunker geworfen, wo Frauen und Kinder sich versteckt hatten. Wie kann man so etwas anders nennen als Genozid?
Und jetzt zur Regierung in Georgien.

Das sind die Menschen, die ihr Land in die Katastrophe getrieben haben, die georgische Führung hat das mit eigenen Aktionen gemacht. Die Staatlichkeit des eigenen Landes torpediert. Solche Menschen sollten keinen Staat führen, ob groß oder klein. Wären sie anständige Personen, sollten sie unbedingt zurücktreten.
Roth: Das ist jedoch nicht Ihre Entscheidung, sondern die der georgischen Regierung.
Putin: Natürlich, jedoch kennen wir auch Präzedenzfälle, die einen anderen Charakter haben. Ich erinnere nur die amerikanische Invasion des Iraks und was sie mit Saddam Hussein gemacht haben, weil dieser ein paar schiitische Dörfer vernichtet hatte. Und hier wurden in den ersten Stunden der Kampfhandlungen auf südossetischem Territorium 10 ossetische Dörfer vollständig vernichtet (ausradiert).
Roth: Herr Ministerpräsident, sehen Sie sich denn im Recht, in das Territorium eines souveränen Staates, nämlich Georgien, vorzudringen und dort Bombardierungen durchzuführen? Ich selbst sitze hier nur aus purem Zufall mit Ihnen, da buchstäblich einige Meter von mir eine Bombe explodiert ist, die aus Ihrem Flugzeug abgeworfen wurde. Gibt Ihnen das aus völkerrechtlicher Sicht das Recht
Putin: Natürlich, haben wir ein Recht darauf …
Roth: Ich will nochmal darauf hinweisen: Die Bombe ist auf ein Wohnhaus abgeworfen worden.

Putin: Wir haben uns absolut im Rahmen des Völkerrechts bewegt. Wir haben den Angriff auf unsere Friedensstifter, auf unsere Bürger als ein Angriff auf Rußland aufgefasst. In den ersten Stunden der Kampfhandlungen töteten die georgischen Streitkräfte mehre Dutzend unserer Blauhelme. Haben unseren südlichen Posten, da war südlicher und nördlicher, mit Panzern eingekreist und direkt beschossen. Als unsere Blauhelmsoldaten die Technik aus einem Hangar holen wollten, wurde ein Schlag mit dem Artilleriesystem Grad ausgeführt. 10 Leute, die in diesen Hangar reingingen, wurden auf der Stelle getötet (lebendig verbrannt). Danach hat die georgische Luftwaffe Luftschläge in verschiedenen Punkten in Südossetien durchgeführt. Nicht in Zchinwali, sondern inmitten von Südossetien. Und wir sahen uns gezwungen, die Verwaltungspunkte der georgischen Streitkräfte, die sich außerhalb der Konfliktzone befanden, unschädlich zu machen. Das waren solche Punkte, von wo die Artillerieschläge und die Luftangriffe auf russische Blauhelme koordiniert und ausgeführt wurden.
Roth: Ich hatte ja gesagt, dass auch die Bombardierung der Zivilbevölkerung stattgefunden hat. Sie haben womöglich nicht alle Informationen.
Putin: Ich verfüge möglicherweise nicht über alle Informationen. Im Zuge der Kampfhandlungen sind Fehler möglich. Jetzt gerade hat die amerikanische Luftwaffe in Afghanistan einen Schlag gegen die Taliban durchgeführt und hat fast 100 Leute aus der Zivilbevölkerung getötet. Das ist die erste Möglichkeit. Die zweite, die wahrscheinlicher ist: die Verwaltungspunkte der georgischen Artillerie, der Luftwaffe und Radarstationen wurden mutwillig mitten in den Wohngebieten platziert, damit die Wahrscheinlichkeit der Luftschläge gegen diese minimiert wird. Sie haben die Zivilbevölkerung und Sie als Geiseln benutzt.
Roth: Das ist eine Mutmaßung.

Roth: Der französische Außenminister Kouchner hat viele Sorgen geäußert in den letzten Tagen, als Minister der Ratspräsidentschaft. Er hat auch die Sorge geäußert, dass der nächste Konfliktherd um die Ukraine beginnt, nämlich um die Krim, um die Stadt Sewastopol. Ist die Krim das nächste Ziel, der Sitz der Schwarzmeerflotte?
Putin: Sie sagten das nächste Ziel. Wir haben auch hier kein Ziel gehabt. Deshalb ist es nicht korrekt, so zu reden.
Roth: Schließen sie das aus?
Putin: Und, wenn Sie gestatten, dann bekommen Sie eine zufriedenstellende Antwort: Die Krim ist kein kritisches Territorium, da hat es keinen ethnischen Konflikt gegeben, im Unterschied zum Konflikt zwischen Südossetien und Georgien. Und Russland hat längst die Grenzen der heutigen Ukraine anerkannt. Im Grunde genommen haben wir die Grenzverhandlungen abgeschlossen. Da bleiben nur Demarkationsangelegenheiten, das ist eine technische Angelegenheit. Und eine solche Frage riecht nach Provokation. Da gibt es innerhalb der Krim komplizierte Prozesse, Krim-Tataren, ukrainische Bevölkerung, russische Bevölkerung, also slavische Bevölkerung. Das ist aber ein internes Problem der Ukraine. Es gibt einen Vertrag über die Flotte bis 2017.
Roth: Ein anderer Außenminister, dieses mal der britische, Herr Millbrand äußerte seine Bedenken, dass ein neuer Kalter Krieg beginnt. Ein neuer Rüstungswettlauf. Wo stehen wir? Ist es nur eine Eiszeit, ist es schon ein kalter Krieg, hat das Wettrüsten schon begonnen oder schließen sie alles aus?
Putin: Wissen sie, es gibt so einen Witz: Wer schreit als erster: Haltet den Dieb? - Derjenige, der gestohlen hat.
Roth: Der Außenminister von Großbritannien.
Putin: Das haben sie so gesagt. Wunderbar. Es ist eine Freude mit ihnen zu reden. Aber sie haben es gesagt.

Putin: Russland strebt keinerlei Verschiebungen an, keinerlei Spannungen. Obwohl auch das sein kann. Wir wollen gutnachbarschaftliche, partnerschaftliche Beziehungen unterhalten. Wenn Sie erlauben, dann sage ich, was ich darüber denke. Es gab die Sowjetunion und den Warschauerpakt. Und es gab die sowjetischen Streitkräfte in der DDR, und man muss es ehrlich zugestehen, das waren Okkupationskräfte, die nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in Ostdeutschland geblieben sind unter dem Deckmantel der Koalitionsstreitkräfte. Nach dem Zerfall der Sowjetunion, des Warschauerpaktes sind diese Okkupationskräfte weg. Die Gefahr von Seiten der Sowjetunion ist weg. Die NATO aber, die amerikanischen Streitkräfte, in Europa sind immer noch da. Wofür?
Um Ordnung und Disziplin in den eignen Reihen zu halten, um alle Koalitionspartner innerhalb eines Blocks zu halten, braucht man eine außenstehende Gefahr. Und Iran ist da nicht ganz passend für diese Rolle. Man will daher einen Gegner wiederauferstehen lassen und dieser soll Rußland sein. In Europa jedoch fürchtet uns niemand mehr.

Roth: Die Europäische Union in Brüssel wird über Russland reden. Es wird wohl auch über Sanktionen gegen Russland zumindest geredet werden, möglicherweise werden sie beschlossen. Macht Ihnen das irgend eine Art von Sorge oder ist Ihnen das egal, weil Sie sagen, die Europäer finden sowieso nicht zu einer Stimme?
Putin: Würde ich sagen, wir pfeifen drauf, es ist uns egal, würde ich lügen. Natürlich verfolgen wir alles sehr aufmerksam. Wir hoffen, dass der gesunde Menschenverstand triumphieren wird, und wir glauben, dass eine nicht politisierte, sondern objektive Einschätzung der Ereignisse gegeben wird. Wir hoffen auch, dass die Aktionen der russischen Friedensstifter unterstützt werden und die Aktionen der georgischen Seite, , die diese verbrecherische Aktion durchgeführt hatte, sanktioniert werden.
Roth: Herr Ministerpräsident, müssen Sie sich in Wirklichkeit nicht entscheiden? Sie wollen auf der einen Seite auf eine intensive Zusammenarbeit mit Europa nicht verzichten, Sie können es meines Erachtens wirtschaftlich auch gar nicht, andererseits wollen Sie trotzdem nach eigenen russischen Spielregeln spielen. Also auf der einen Seite ein Europa der gemeinsamen Werte, die Sie auch teilen müssen, andererseits spielen Sie nach russischen Spielregeln. Beides zusammen geht aber nicht
Putin: Wir wollen nicht nach irgendwelchen besonderen Spielregeln spielen. Wir wollen, dass alle nach einheitlichen völkerrechtlichen Regeln vorgehen. Wir wollen nicht, dass diese Begriffe manipuliert werden, in einer Region die Regeln, in einer anderen die Regeln. Wir wollen einheitliche Regeln. Einheitliche Regeln, die die Interessen aller Teilnehmer berücksichtigen.
Roth: Wollen Sie damit sagen, dass die EU je nach Region nach unterschiedlichen Regeln handelt, die nicht dem Völkerrecht entsprechen?
Putin: Absolut. Wie hat man Kosovo anerkannt? Man vergaß die territoriale Souverenität der Staaten, die UN-Resolution 1244, die sie selbst beschlossen haben. Dort durfte man das und in Abchasien und Südossetioen nicht. Warum?
Roth: D.h. Rußland ist einzig und allein fähig die Regeln des internationalen Völkerrechts zu bestimmen. Alle anderen manipulieren, machen es wie sie wollen? Hab ich Sie richtig verstanden?
Putin: Sie haben mich falsch verstanden. Haben Sie die Unabhängigkeit Kosovos anerkannt? Ja oder Nein?
Roth: Ich selbst nicht, ich bin Journalist.
Putin: Die westlichen Länder. Im Grunde haben es alle anerkannt. Nur, wenn man es dort anerkennt, dann muss man auch die Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien anerkennen. Es gibt überhaupt keinen Unterschied. Der Unterschied ist ausgedacht. Dort gab es ethnische Spannungen und hier gibt es ethnische Spannungen. Dort gab es Verbrechen praktisch von beiden Seiten-, und hier kann man die wahrscheinlich finden. Wenn man etwas gräbt, dann kann man die bestimmt finden. Dort gab es die Entscheidung, dass beide Völker nicht mehr zusammen in einem Staat leben können, und hier wollen sie es auch nicht. Es gibt keinen Unterschied und alle verstehen es in Wirklichkeit. Das alles ist nur Gerede, um rechtwidrige Schritte zu decken. Das nennt man, das Recht des Stärkeren. Und damit kann sich Rußland nicht abfinden.
Herr Roth, Sie leben schon lange in Rußland, sie sprechen hervorragend, fast ohne Akzent, russisch. Dass Sie mich verstanden haben, wundert mich nicht. Das ist mir sehr angenehm, jedoch möchte ich auch sehr, dass mich meine europäischen Kollegen verstehen, die sich am 1. September treffen und über diesen Konflikt beraten werden.
Wurde die Resolution 1244 angenommen? Ja! Dort wurde unterstrichen geschrieben: territoriale Souverenität Serbiens! Die Resolution haben die in den Müll weggeworfen. Alles vergessen. Sie wollten die Resolution zuerst umdeuten, anders interpretieren, aber es ging nicht. Alles vergessen. Warum? Das Weiße Haus ordnete an, und alle führen aus! Wenn die europäischen Länder auch weiterhin eine solche Politik führen, dann werden wir über europäische Angelegenheiten in Zukunft mit Washington reden müssen.

Roth: Ich verstehe, was sie gesagt haben. Können wir ohne Übersetzer weitermachen?
Putin: Sicher.
Roth: Danke.
Ich würde gerne eine Frage stellen, die die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen betrifft. Unabhängig davon was es aktuell für Einschätzungen und Vorschläge gibt. Unter Berücksichtigung der besonderen Beziehungen zwischen unseren Ländern: Kann Deutschland in dieser Situation eine bestimmte Vermittlerrolle übernehmen?
Putin: Wir haben zu Deutschland sehr gute Beziehungen, vertrauensvolle Beziehungen, sowohl politische als auch ökonomische. Als wir mit Herrn Sarkozy gesprochen haben, bei seinem Besuch hier, haben wir gesagt, dass wir keinerlei Territorien in Georgien wollen. Wir werden uns in die Sicherheitszone zurückziehen, die in den früheren internationalen Abkommen vereinbart wurde. Aber da werden wir auch nicht ewig bleiben. Wir betrachten das als georgisches Territorium. Unsere Absicht besteht nur darin, die Sicherheit zu gewährleisten und es nicht so zu machen, dass da Truppen und Kriegsgerät heimlich geballt werden. Und zu verhindern, dass da die Möglichkeit eines neuen Konfliktes entsteht. Dann begrüßen wir die Teilnahme von Beobachtern der EU, der OSZE und natürlich auch Deutschlands. Wenn die Prinzipien der Zusammenarbeit geklärt sind.
Roth: D.h. Sie werden ihre Truppen auf jeden Fall zurückziehen.
Putin: Natürlich. Es ist für uns als erstes wichtig, die Sicherheit in der Region sicherzustellen. Als nächstes Südossetien zu helfen, die eigenen Grenzen zu sichern. Danach haben wir keine Gründe mehr uns dort aufhalten zu müssen. Und währen dieser Arbeit würden wir die Kooperation mit der EU, OSZE nur begrüßen.
Roth: Was können Sie unter der Berücksichtigung der Umstände, in dem sich diese Krise befindet, der Beziehungen zur USA und Europa, zur Eskalation dieser Krise beitragen?
Putin: Als erstes, das habe ich bereits gestern Ihren CNN-Kollegen gesagt, dass diese Krise unter anderem von unseren amerikanischen Freunden, im Zuge des Vorwahlkampfes provoziert wurde. Das schließt auch die Nutzung der administrativen Ressourcen in einer sehr bedauernswerten Ausführung ein, um einem der Kandidaten eine Mehrheit sicherzustellen. In dem Fall, dem der Regierungspartei.
Roth: Das glauben Sie wirklich? [auf russisch]: Das ist kein Fakt
Putin: [auf deutsch]: Das ist kein Fakt. [weiter auf russisch] Wir wissen, dass es dort viele amerikanische Berater gegeben hat. Das ist sehr schlecht, wenn man eine Seite des ethnischen Konflikts zuerst aufrüstet und sie dann dazu drängt, die Lösung des ethnischen Problems auf militärischem Wege zu suchen. Das scheint auf den ersten Blick einfacher zu sein, als mehrjährige Verhandlungen zu führen, Kompromisse zu suchen. Das ist jedoch ein sehr gefährlicher Weg. Und die Entwicklung der Ereignisse hat es gezeigt.
Instruktoren, Lehrer im weiten Sinne, Personal, welches die Nutzung der gelieferten Technik zeigt, sie alle müssen sich wo befinden? Auf Übungsanlagen und in den Übungszentren. Und wo waren diese Leute? In der Kampfzone! Und das drängt den Gedanken auf, dass die amerikanische Führung über die vorbereitete Aktion gewusst und mehr noch an dieser teilgenommen hat. Ohne einen Befehl der obersten Führung dürfen sich amerikanische Bürger nicht in der Konfliktzone aufhalten. In der Sicherheitszone durften sich lediglich die zivile Bevölkerung, Beobachter der OSZE und die Blauhelme. Wir jedoch haben da Spuren von amerikanischen Staatsangehörigen gefunden, die keiner dieser Gruppen angehören. Das ist die Frage: wieso hat die Führung der USA es erlaubt, sich ihren Bürgern dort aufzuhalten, die dort kein Recht dazu hatten?Und wenn sie es erlaubt haben, dann hab ich die Vermutung, dass es mutwillig passiert ist, um einen kleinen, siegreichen Krieg zu organisieren. Und falls das schiefläuft, Rußland in die Rolle des Gegners zu drängen, um daraufhin das Wahlvolk hinter einem der Präsidentschaftskandidaten zu vereinigen. Natürlich dem der Regierungspartei, da nur diese über eine solchen Ressource verfügen kann. Das sind meine Ausführungen und Vermutungen. Es ist Ihre Sache, ob Sie mir zustimmen oder nicht. Aber sie haben das Recht zu existieren, da wir Spuren von amerikanischen Staatsangehörigen in der Kampfzone gefunden haben.
Roth: Und eine letzte Frage, die mich sehr interessiert. Denken Sie nicht, dass Sie sich in der Falle Ihres eigenen autoritären Systems befinden? Sie kriegen Informationen von Ihren Geheimdiensten und anderen Quellen, jedoch haben die Medien Angst etwas zu berichten, was nicht mit der Linie der Regierung übereinstimmt. Ist es nicht so, dass das von Ihnen geschaffene System, Ihnen die Möglichkeit eines breiten Sichtfeldes auf diesen Konflikt nimmt, auf die Geschehnisse in Europa und anderen Ländern?
Putin: Sehr geehrter Herr Roth, Sie haben unser politisches System als autoritär bezeichnet. Sie haben in unserer heutigen Diskussion auch mehrfach über unsere gemeinsamen Werte gesprochen. Woraus bestehen diese? Es gibt einige grundliegende Werte, wie das Recht zu leben. In USA z.B. gibtes immernoch die Todesstrafe, in Rußland und Europa gibt es die nicht. Heißt das denn, dass Sie aus dem NATO-Block austreten wollen, weil es keine vollständige Übereinstimmung der Werte zwischen den Europäern und Amerikanern gibt?
Jetzt zum Konflikt, über den wir heute sprechen. Wissen Sie denn nicht, was sich in Georgien die letzten Jahre abgespielt hat? Rätselhafter Tot des Ministerpräsidenten Shwania, Niederschlagung der Opposition, physische Zerschlagung von Protestmärschen der Oppositionellen, Durchführung der Wahlen während eines Ausnahmezustands und jetzt diese verbrecherische Aktion in Ossetien mit vielen Toten. Und da ist natürlich ein demokratisches Land, mit der ein Dialog über die Aufnahme in die NATO oder gar EU geführt werden muss. Und wenn ein anderes Land seine Interessen verteidigt, das Recht seiner Bürger auf Leben verteidigt, 80 unserer Leute wurden sofort getötet, 2000 aus der zivilen Bevölkerung wurden getötet und wir dürfen unsere Bürger dort nicht schützen? Und wenn wir das machen, dann nimmt man uns die Wurst weg? Wir haben die Wahl Wurst oder Leben. Wir wählen das Leben, Herr Roth.
Jetzt über den anderen Wert: Pressefreiheit. Sehen Sie nur wie diese Ereignisse in der amerikanischen Presse beleuchtet werden, die als leuchtendes Beispiel der Demokratie gilt. Und in der europäischen ist es ähnlich. Ich war in Peking, als die Ereignisse anfingen. Massierter Beschuß von Zchinwali, Anfang des Vorstoßes der georgischen Truppen, es gab sogar bereits vielfache Opfer, es hat keiner ein Wort gesagt. Auch Ihre Anstalt hat geschwiegen, alle amerikanischen Anstalten. So als ob gar nichts passiert. Erst als der Agressor in die Fresse bekam, “Zähne rausgeschlagen” bekommen hat, als er seine ganze amerikanische Ausrüstung aufgegeben und ohne Rücksicht gerannt ist, haben sich alle erinnert. An das internationale Völkerrecht, an das böse Rußland. Da waren alle wieder auf der Stelle. Wieso eine solche Willkür [in der Berichterstattung]?
Nun zur Wurst: Wirtschaft. Wir wollen normale, wirtschaftliche Beziehungen zu allen unseren Partnern. Wir sind ein sehr zuverlässiger Partner, wir haben noch nie einen Partner betrogen. Als wir Anfang der 60er die Pipeline in die BRD gebaut haben, hat unser transatlantischer Partner den Deutschen geraten, diesem Projekt nicht zuzustimmen. Sie müssen das ja wissen. Damals hat die Führung Deutschlands die richtige Entscheidung getroffen und die Pipeline wurde zusammen mit der Sowjetunion gebaut. Heute ist eine der zuverlässigsten Gas-Quellen für die deutsche Wirtschaft. 40 Mrd. m³ bekommt Deutschland jedes Jahr. Und wird es auch weiterhin, das garantiere ich. Sehen wir uns das globaler an. Wie ist die Struktur unseres Exports in die europäischen Länder und auch in die USA? 80 % davon sind Rohstoffe (Öl, Gas, Ölchemie, Holz, Metalle). Das alles ist von der europäischen und Weltwirtschaft in höchsem Maße gefragt. Das sind sehr gefragte Produkte auf dem Weltmarkt. Wir haben auch die Möglichkeiten in hochtechnologischen Gebieten, die sind jedoch sehr begrenzt. Mehr noch, trotz rechtsgültiger Abkommen mit der EU beispielsweise über atomaren Brennstoff, werden wir rechtswidrig vom europäischen Markt ferngehalten. Wegen der Position unserer französischen Freunde. Aber sie wissen davon, wir haben mit denen lange diskutiert. Und wenn jemand diese Beziehungen aufgeben will, dann können wir nichts dagegen machen. Wir wollen das jedoch nicht. Wir hoffen sehr, dass unsere Partner ihre Pflichten genauso erfüllen, wie wir unsere.
Das war über unseren Export. Was Euren Export, also unseren Import, angeht, so ist Rußland ein sehr zuverlässiger und großer Markt. Ich erinnere mich jetzt nicht an genaue Zahlen, Import der Maschinenbautechnologie aus Deutschland wächst von Jahr zu Jahr. Dieser ist sehr groß heutzutage. Und wenn jemand uns nicht mehr beliefern will, dann werden wir das wo anders kaufen. Nur wer braucht das, verstehe ich nicht?
Wir drängen auf eine objektive Analyse der Geschehnisse und wir hoffen, dass gesunder Menschenverstand und die Gerechtigkeit siegen werden. Wir sind das Opfer der Aggression und wir hoffen auf die Unterstützung unserer europäischen Partner.

Update II: Das vollständige Interview mit einer Länge von 28 Minuten ist nun auch auf den Seiten der ARD zu finden. Ein Transkript des Interviews findet sich mittlerweile ebenfalls auf den Seiten der ARD.

Jens Berger

Bildnachweis: Regierung der Russischen Föderation

Posted in Medien, Russland |



Trackbacks:

  1. [...] Am Freitag sendete die ARD ein Interview das der Moskauer Studioleiter Thomas Roth mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin führen konnte. Aus unklaren Gründen sendete die ARD jedoch nur 10 des eigentlich 27 Minuten langen Gesprächs. Mehr Sendeplatz war es wohl nicht wert. Im Gegensatz zu der anschließend folgenden, fünfeinhalbstündigen Sondersendung zum Thema Wahlen in den USA. Komisch. Auch im Internet ist nicht die vollständige Version zu finden. Auch komisch. Auch komisch ist, dass es kein offizielles deutsches Transcript gibt. Am allerkomischsten ist aber, dass mit dem Zusammenschnitt auch noch die Aussage verdreht wurde. Mehr Details darüber und eine russische Version mit englischen Untertiteln so wie das deutsche Transcript gibt’s beim Spiegelfechter. [...]


  2. 2 · Die gemachte »Wirklichkeit«. - ats20.de am 31. August 2008 um 18:23

    [...] gemachte »Wirklichkeit«. Sehr lesenswert ist der Artikel Jens Bergers im Spiegelfechter, das ein Interview Thomas Roths mit Wladimir Putin dokumentiert: die offizielle, [...]


  3. [...] spiegelfechter.com neben weiteren Infos eine Transkription, die die zensierten (weggelassenen, herausgeschnittenen) Tei… Posted by Holger Roehlig Filed in Psy-Op: Desinformation, Agitation, Propaganda Tags: ARD, [...]


  4. [...] die Frage, warum man ein historisch so brisantes Interview derart massiv zusammenschneidet? Beim Spiegelfechter kann man den gesamten Wortlaut der ursprünlichen Sendung nachlesen und wenn man sich mit dem Text und den entfernten Aussagen [...]


  5. [...] UPDATE: Auf Spiegelfechter ist einen sehr detailierte Artikel zu finden. [...]


  6. 6 · ARD-Interview mit Putin am 31. August 2008 um 22:22

    [...] Stellen betroffen waren, deren Inhalt aus westlicher Sicht politisch unbequem erscheinen. Der Spiegelfechter Blog Archive Das Interview Gru von [...]


  7. 7 · gelblog › Zensur im ARD-Putin-Interview? am 31. August 2008 um 23:44

    [...] im Russischen Fernsehen zu sehen war, kann man genau herausstellen, was da gestrichen wurde. Das Transkript mit einer Markierung der in der ARD-Fassung fehlenden Teile (Original ohne Farbmarkierung hier) findet sich beim Spiegelfechter, der zu folgendem Schluss [...]


  8. 8 · Wie Meinung manipliert wird… am 1. September 2008 um 00:56

    [...] westlichen Position krass beschnittenen Interviews mit Putin im Detail nachvollziehen! Im Artikel “Das Interview” fasst der Spiegelfechter die Ereignisse zusammen, verlinkt die mittlerweile vorliegende [...]


  9. 9 · davidp.de » Sideposts » Öffentliches Recht am 1. September 2008 um 00:57

    [...] Verhältnisse™ bei der ARD beschreiben dieser und vor allem dieser Blogbeitrag. Tagged as: ARD, Blogs, Link, Putin-Interview, Wladimir Putin, Zensur [...]


  10. [...] Tja… das unsere westliche Presse im Georgien Krieg mächtig zensiert dürfte vielen intelligenten Menschen bereits klar gewesen sein ABER noch nie waren die Beweise so erdrückend wie heute gesehen. Lest einfach selbst und bildet euch eure meinung: Text + Videos: spiegelfec... [...]


  11. 11 · Lesezeichen vom 31.08.2008 | Revolution am 1. September 2008 um 02:05

    [...] Das Interview Wo fängt Zensur an? Wenn Informationen nach dem Willen eines Zensors manipuliert oder unterdrückt werden, so ist dies zweifelsohne ein Fall von Zensur. [...]


  12. 12 · Glaubwürdigkeit - [juergen-luebeck.de] am 1. September 2008 um 08:39

    [...] zensierte Interview des ARD-Korrespondenten Roth mit dem russischen Ministerpräsidenten Putin. (s. Spiegelfechter) Da muss man sich nicht mehr wundern, dass die klassischen Medien, die von einer vermeintlichen [...]


  13. 13 · 6 vor 9 » medienlese.com am 1. September 2008 um 08:54

    [...] 1. ARD bringt nur stark gekürztes Putin-Interview (spiegelfechter.com, Jens Berger) Thomas Roth von der ARD interviewt Wladimir Putin eine volle Stunde - ohne jede Themenbeschränkung. Gezeigt werden aber nur 9 Minuten. Zum Glück gibt es Blogs, welche die 27 Minuten, die im russischen TV ausgestrahlt werden, übersetzen. “Warum die ARD für dieses interessante und hochbrisante Stück Fernsehjournalismus keine halbe Stunde Sendezeit über hatte, bleibt fraglich.” [...]


  14. Menschen erzählen den Kaukasuskrieg…

    [Aktualisiert am 26.8. mit Prolog + 2 erste Briefe, Seiten 1-5]
    Info: Nächste Texte (dritter Brief) am Freitag, 5. September

    Dokumentarische Sammlung von Zeugnissen des Krieges in einer Folge meiner  Briefe aus Russland.Inhaltsverzeichnis…


  15. [...] spiegelfechter.com kann man das komplette Interview übersetzt nachlesen. Die Markierten stellen sind die, die von der [...]


  16. 16 · Nebenleben » Blog Archive » Der zensierte Putin am 1. September 2008 um 11:14

    [...] Die ARD interviewt Putin und staucht das knapp dreissigminütige Gespräch auf zehn Minuten zusammen. Wo die Pressefreiheit aufhört und Verzerrung oder gar Zensur anfängt, können Sie beim Spiegelfechter nachlesen. [...]


  17. [...] Glück gibt es das Internet und somit gibt es hier die unzensierte [...]


  18. 18 · Roths gekürztes Putin-Interview « Der liebe Gott am 1. September 2008 um 12:30

    [...] interessanter ist allerdings all das, was gekürzt worden ist. Beim Spiegelfechter kann man sich das gesamte Interview ansehen und/oder durchlesen. Spannend auch die Frage nach [...]


  19. 19 · Tagesschau verhaut Interview am 1. September 2008 um 13:49

    [...] Der Spiegelfechter » Blog Archive » Das Interview Roth schreibt im Tagesschau-Blog stolz, es hätte seitens Putins keine Themenbeschränkung gegeben. Die Themenbeschränkungen kamen indes von der Redaktion aus Deutschland, die dem Interview nur 10 Minuten Sendeplatz nach den Tagesthemen einräumte. Roth und sein Team mussten das Interview, das in voller Länge im russischen Fernsehen 27 Minuten Sendezeit einnahm, also radikal kürzen. Warum die ARD für dieses interessante und hochbrisante Stück Fernsehjournalismus keine halbe Stunde Sendezeit über hatte, bleibt fraglich. An einem starren Sendefenster kann es nicht gelegen haben. Nach dem Putin-Interview sendete man bei der ARD von 23:30 bis 5:00 morgens eine Sondersendung mit dem Namen “Der Kampf ums Weiße Haus - Die lange Nacht der US-Wahlen” - warum man nicht 20 Minuten dieser Sendung für ein zeithistorisches Dokument hätte kürzen können, ist unerklärlich. Ebenso fraglich bleibt es, warum aus dem Interview gerade die Stellen herausgefiltert wurden, die der westlichen Position widersprechen. Mit der vorgenommenen Kürzung erhält das Interview einen vollkommen anderen Informationsgehalt. Die ARD hat in diesem Falle die Grenze zwischen journalistischer Verantwortung und Meinungsmanipulation überschritten.Roth schreibt im Tagesschau-Blog stolz, es hätte seitens Putins keine Themenbeschränkung gegeben. Die Themenbeschränkungen kamen indes von der Redaktion aus Deutschland, die dem Interview nur 10 Minuten Sendeplatz nach den Tagesthemen einräumte. Roth und sein Team mussten das Interview, das in voller Länge im russischen Fernsehen 27 Minuten Sendezeit einnahm, also radikal kürzen. Warum die ARD für dieses interessante und hochbrisante Stück Fernsehjournalismus keine halbe Stunde Sendezeit über hatte, bleibt fraglich. An einem starren Sendefenster kann es nicht gelegen haben. Nach dem Putin-Interview sendete man bei der ARD von 23:30 bis 5:00 morgens eine Sondersendung mit dem Namen “Der Kampf ums Weiße Haus - Die lange Nacht der US-Wahlen” - warum man nicht 20 Minuten dieser Sendung für ein zeithistorisches Dokument hätte kürzen können, ist unerklärlich. Ebenso fraglich bleibt es, warum aus dem Interview gerade die Stellen herausgefiltert wurden, die der westlichen Position widersprechen. Mit der vorgenommenen Kürzung erhält das Interview einen vollkommen anderen Informationsgehalt. Die ARD hat in diesem Falle die Grenze zwischen journalistischer Verantwortung und Meinungsmanipulation überschritten. [...]


  20. [...] Spiegelfechter [...]


  21. [...] Hier gibt es das komplette Interview, einschießlich der, von der ARD gekürzten, Stellen. Auch beim Spiegelfechter gibt es das Interview komplett. [...]


  22. [...] ab. Viele Webseiten beschäftigen sich ebenfalls mit dem Thema, z.B. der Spiegelfechter - “Das Interview“. Zum jetzigen Moment (15:10h) befinden sich im Weblog der Tagesschau 252 Kommentare zum [...]


  23. 23 · 1.9.08 Das Interview « Für eine bessere Welt am 1. September 2008 um 15:35

    [...] eines Zensors manipuliert oder unterdrückt werden, so ist dies zweifelsohne ein Fall von Zensur. Wenn Informationen zusammengekürzt werden, um in ein sende- oder drucktaugliches Format gebracht zu… (Der [...]


  24. 24 · Putin gegen den Rest der Welt? « Flugsalamander am 1. September 2008 um 16:01

    [...] vollständige Transscript kann man sich auf der Seite des Spiegelfechters durchlesen, durch dessen Recherche ich überhaupt erst von diesem eigenartigen Vorgang erfahren [...]


  25. [...] im russischen Fernsehen in voller Länger gesendet und dann ins Deutsche übersetzt. Bei Spiegelfechter kann man sich ansehen was der Kürzung zum Opfer viel. Das waren genau die Passagen, in denen der [...]


  26. [...] gibt. Auch im Internet verffentlicht die ARD nur die gekrzte Fassung. … … … Zitatende Der Spiegelfechter Blog Archive Das Interview Solch ein Vorfall ist kein lcherlicher Lapsus wie eine falsche oder fehle Flagge - solch ein [...]


  27. 27 · ARD und Zensur at JADT am 1. September 2008 um 18:00

    [...] sich das Interview in Gänze anschauen will oder noch ein paar mehr Details möchte, den lege ich diesen Link ans Herz. Krieg, Politik [...]


  28. 28 · links for 2008-09-01 « Der Volkszustandsbericht! am 1. September 2008 um 18:32

    [...] Der Spiegelfechter » Blog Archive » Das Interview Eine sehr interessante Diskussion zum Thema des Interviews der ARD - Thomas Roth mit Wladimir Putin (tags: Meinungsbildung) [...]


  29. 29 · Zur Zensur durch die ARD « Kurokasai am 1. September 2008 um 18:43

    [...] Das komplette Interview mit Farbmarkierung der Kürzungen beim Spiegelfechter. [...]


  30. [...] verschiedener Blogger, Hin- und Herübersetzungen und großem Engagement kann man nun bspw. beim Spiegelfechter das gesamte Interview (inkl. Markierungen der nicht gesendeten Teile) [...]


  31. 31 · justus » Blog Archiv » Zensur bei der ARD? am 1. September 2008 um 18:57

    [...] Interview mit Wladimir Putin in voller Länge. Die von der ARD gekürzten Passagen sind farbig markiert. [...]


  32. 32 · Meine und Deine Meinung | Bürger-Herold am 1. September 2008 um 19:10

    [...] Das Interview [...]


  33. 33 · Quasipresseschau 117 | NIGHTLINE am 1. September 2008 um 19:28

    [...] Das Interview Wo fängt Zensur an? Wenn Informationen nach dem Willen eines Zensors manipuliert oder unterdrückt werden, so ist dies zweifelsohne ein Fall von Zensur. Wenn Informationen zusammengekürzt werden, um in ein sende- oder drucktaugliches Format gebracht zu werden, ist die Grenze zwischen journalistischer Verantwortung und gewollter Meinungsmanipulation oft fließend. Welche Passagen sollen beispielsweise aus einem einstündigen Interview gekürzt werden, für dessen Sendeplatz nur 10 Minuten zur Verfügung stehen? Vor diesem Problem stand die ARD am letzten Freitag. [...]


  34. 34 · Schiebener › Putin Interview zensiert? am 1. September 2008 um 19:55

    [...] Roth mit Wladimir Putin seien Zensur meint Albrecht Müller auf seinen Nachdenkseiten. Auch der Spiegelfechter liefert Material zum Nachdenken, nämlich das kompette transkribierte Interview. Thomas Roth wehrt [...]


  35. 35 · ARD kürzt Putin-Interview : Verwickeltes am 1. September 2008 um 20:15

    [...] Spiegelfechter steht ein Transcript und auch Links zu den gesendeten [...]


  36. [...] ab. Viele Webseiten beschäftigen sich ebenfalls mit dem Thema, z.B. der Spiegelfechter - “Das Interview“. Zum jetzigen Moment (15:10h) befinden sich im Weblog der Tagesschau 252 Kommentare zum Thema. [...]


  37. 37 · Zensur, Zensur und Datenschutz — mrtopf.de am 1. September 2008 um 20:49

    [...] sehr gute Zusammenfassung und vor allem den kompletten Text mit Video gibt es beim Spiegelfechter zu [...]


  38. [...] der Tagesschau, die Kommentare sind sehr interessant! . Den Spiegelfechter, wo eine übersetzte Mitschrift aus dem russischen Fernsehen (!), in welchem das Interview [...]


  39. 39 · Dauerfeuer Verarsche » Blog Archive » Zensur II am 1. September 2008 um 21:41

    [...] Jens hat sich des Themas “Zensur in der ARD bei Putin Interview” in gewohnt professioneller Weise angenommen:[X] [...]


  40. 40 · Zittyblog » Blog Archiv » Blogger gegen Tagesschau am 2. September 2008 um 00:10

    [...] Fernsehen zu sehen war, wurde ins Deutsche übersetzt und mit der ARD-Version verglichen. Nun unterstellt man der ARD Zensur zu betreiben. Mehr als 400 Kommentare auf der Tagesschau-Homepage veranlassten [...]


  41. [...] Zitate: Spiegelfechter. [...]


  42. 42 · Windige Erklärungen | Bürger-Herold am 2. September 2008 um 01:15

    [...] letzten Beitrag Meine und Deine Meinung haben wir mit der Fussnote Das Interview als Beispiel darauf hingewiesen, wie der Umgang mit der Meinungsfreiheit in der Praxis aussehen [...]


  43. 43 · Mediamatik*Sheep » » Interview mit Putin am 2. September 2008 um 02:42

    [...] absichtlich am Schluss, hier noch ein paar Links zum neusten ARD [...]


  44. [...] ausgezeichnet hat. Die dreimal längeren Fassungen zeigten russische Sender. Und dank Internet bekamen auch wir diese zu sehen, zu lesen und sogar mit [...]


  45. [...] das bisher nur in gekürzter Form gesendet worden war, in voller Länge vom WDR ausgestrahlt. Die Kürzungen hatten in der Blogosphäre einigen Staub aufgewirbelt, man sprach von Serverausfällen beim [...]


  46. [...] nur durch sorgfältige Auswahl der Nachrichten, die das Volk erhält, durchhalten. So hat der Spiegelfechter mal dokumentiert, wie stark der russische Standpunkt in den deutschen Zwansgmedien - von jedem [...]


  47. 47 · micele’s weblog » Wofür man GEZ zahlt… am 2. September 2008 um 11:48

    [...] Interessierte, die sich die ganzen Links nicht zusammenklicken möchten, kann ich wie so oft den Artikel des Spiegelfechters empfehlen, der die Geschehnisse inkl. der YouTube Videos [...]


  48. [...] spiegelfec... [...]


  49. [...] Wladimir Putin. Nachdem im Netz ruchbar wird, dass vieles aus dem Gespräch ausgelassen wurde, eine erste längere Version in Textform auftaucht, verschiedenen Blogs darüber berichten und im Tagesschau-Blog die Kommentare überhand [...]


  50. 50 · fehn.tv | SKANDAL! ARD zensiert Fußballspiel!!! am 2. September 2008 um 13:27

    [...] re, re, [...]


  51. 51 · Friedenszeichen laFraise T-Shirt Design Wettbewerb am 2. September 2008 um 14:25

    [...] Am 21. September ist Weltfriedenstag. Gerade in diesem Jahr ein guter Anlass, sich wieder etwas mehr Gedanken darüber zu machen. Denn einerseits rumpelts ja gehörig auf der Weltbühne, und man muss schon ein wenig Sorge haben, dass alte Gräben aufbrechen. (Aus aktuellem Anlass hier noch die beachtenswerte Antwort von Thomas Roth auf den Vorwurf, die ARD hätte sein Putin-Interview “zensiert”) [...]


  52. 52 · Informelles am 2. September 2008 um 16:50

    Zensur bei der ARD Tagesschau?…

    Offenbar ist die ARD Tagesschau nicht besser als die chinesische Zensur, die man während der olympischen Spiele kennenlernen durfte.
    Konkret geht es um ein Interview mit Russlands Premierminister (und heimlichen Nummer 1) Wladimir Putin. Die ARD…


  53. [...] den schnellen Überblick über die gekürzten Passagen empfehle ich auch heute noch den Spiegelfechter. Geschrieben von zoom. Veröffentlicht am Dienstag, 2. September 2008 um 15:23. Abgelegt unter [...]


  54. [...] die paar, die ich zur Kenntnis nahm, auch vollkommen gereicht. Allen voran fühlte sich wieder der mutmaßliche Wasserversorgerflyerersteller Berger bemüßigt, auf die deutschen Medien, diesmal in Gestalt des ARD [...]


  55. 55 · ostBlog made in MV am 2. September 2008 um 21:56

    [...] erfolgreichen Protest wurde das ganze Interview nun komplett ins Netz [...]


  56. [...] verblödet ist:http://blog.tagesschau.de/?p=1380#commentsNachfolgend das unzensierte Interview:http://www.spiegelfechter.com/wordpress/392/das-interviewWer unabhängige Infos von der manipulierten Presse (das ist meine Meinung!) haben möchte, der [...]


  57. [...] bekannt wurde, welche Teile des Interviews weggelassen wurden von der ARD, war das Chaos perfekt. Vergleicht man das ARD-Interview mit dem Interview in voller Länge, ändert sich nicht nur die Länge, womöglich auch die Sympathie und die Meinung des [...]


  58. [...] Wladimir Putin eindeutig sinnentstellend gekürzt (Details hierzu siehe z.B. bei Spiegelfechter). Dieses Fehlverhalten der ARD ist den Online-Ausgaben der bekannten Medien (SPIEGEL, ZEIT, FAZ, FR [...]


  59. [...] Zusammenstellung und farbliche Makierung welche Stellen im ARD-Interview fehlen, gibt es beim Spiegelfechter.com. Und immer mehr Blogger und Menschen interessierten sich für diesen Umstand. Im Tagesschau-Blog [...]


  60. [...] im Netz unterwegs, und Albrecht Müller von den Nachdenkseiten. Berger rief nach einer luiziden Analyse von Roths Interview laut „Manipulation“ und „Zensur“. Und alle hörten zu. Kurz gesagt: Er [...]


  61. [...] sich selbst ein Bild machen will um zu sehen wie die ARD den deutschen Zuschauer bevormundet, empfehle ich diesen Artikel beim Spiegelfechter zu lesen. Die Langfassung des Interviews mit Wladimir Putin “Natürlich haben wir im Rahmen des [...]


  62. 62 · Selbstwahrnehmung -fallen/legen am 4. September 2008 um 01:39

    [...] hat sich wieder einmal als herausragender Leuchtturm des freien und objektiven Journalismus hervorgetan – ein Interview des ARD-Korrespondenten Thomas Roth mit dem russischen Ministerpräsidenten [...]


  63. 63 · Bits und so #108 (Verchromt) | Bits und so am 4. September 2008 um 09:01

    [...] map: Warum ich das Internet toll finde, Teil 2123: Das Putin Interview [...]


  64. [...] Putin vollzogene Desinformation der führenden deutschen Märchensendung von Zuschauern öffentlich bloßgestellt wurde, brachte der WDR morgens um 06:20h das vollständige Interview des ARD-Journalisten [...]


  65. [...] Putin vollzogene Desinformation der führenden deutschen Märchensendung von Zuschauern öffentlich bloßgestellt wurde, brachte der WDR morgens um 06:20h das vollständige Interview des ARD-Journalisten [...]


  66. [...] spiegelfec... Paranoia-Label: (0% Paranoia) Registriere dich und bestimme das Paranoia-Label.  Loading … [...]


  67. 67 · Polikalypse » Blog Archive » Wo fängt Zensur an? am 4. September 2008 um 21:16

    [...] spiegelfec... [...]


  68. [...] erfahren wie die ARD den deutschen (GEZ) zahlenden Zuschauer bevormundet, lese diesen Artikel beim Spiegelfechter. Nun hat sich der Hr. Roth im tagesschau-Chat den Fragen der GEZ Gebühren Zahler gestellt: [...]


  69. 69 · Russian and Western New World Disorder » Euro-med am 5. September 2008 um 00:15

    [...] ARD This interview lasts 27 minutes and was brought in extenso on Russian TV – however the ARD brought only 10 minutes. On Sept. 2, after immense public pressurizing,  Radio Utopie found a written and well hidden [...]


  70. [...] Interview dauert 27 Minuten und wurde in russischer TV in extenso  gezeigt - aber die ARD hat nur 10 Minuten gezeigt. Am 2 September, nach immensem öffentlichem Druck, fand Radio Utopie eine schriftliche und gut [...]


  71. 71 · Russisk og Vestlig Ny Verdensuorden » Euro-med am 5. September 2008 um 00:16

    [...] Putin lavet til ARD. Denne samtale varer 27 minutter og blev bragt in extenso på russisk TV - dog bragte ARDkun 10 minutter. Den 2. september, efter enormt offentligt tryk, fandt Radio Utopie en skriftlig og godt skjult [...]


  72. 72 · Passt wie Arsch auf Eimer « Professional Slacker am 5. September 2008 um 10:41

    [...] beim Spiegelfechter in treffendem [...]


  73. 73 · Qlog » Quatsch mit Soße (5.9.08) am 5. September 2008 um 12:48

    [...] Und der Vollständigkeit halber: Das ungekürzte ARD-Interview mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin. [...]


  74. [...] 5, 2008 Etablierte Blätter - SZ, FAZ, Spiegel usw. - schweigen zu der Zensur (und hier und hier) des Interviews mit Putin durch die ARD. Ich finde im Online-Angebot nichts zu [...]


  75. 75 · Offene Fragen der Woche (19) « Das Frage-Blog am 5. September 2008 um 21:42

    [...] Spiegelfechter: Wo beginnt Zensur? [...]


  76. [...] spiegelfec... [...]


  77. [...] Quelle: spiegelfec... [...]


  78. [...] paar Hauptkritikpunkte an der von der ARD vorgenommenen Kürzung sind auch hier zusammengefasst: spiegelfec... Und um mich meinen Vorrednern anzuschließen, eine vernünftige Gegendarstellung zu einer [...]


  79. [...] Gefunden habe ich obiges Zitat durch einen Hinweis im Kommentar 463 bei spiegelfechter.de. Posted by Holger Roehlig Filed in Psy-Op: Agitation, Propaganda, Desinformation, Zensur Tags: Deutschland, Freiheit, Information, Internet, Medien, ZDF [...]


  80. [...] des Spiegelfechters und anderen Bloggern finden Interessierte aber mehr. Zum Beispiel das komplette Interview in drei [...]


  81. 81 · Adieu Kurt, hello Chrome: Blogschau (09/II) am 8. September 2008 um 00:11

    [...] zum Beispiel das Auseinandersetzen mit dem gekürzten Putin-Interview am Anfang der Woche. Das ungekürzte Transkript beim Spiegelfechter lässt erahnen, wie sehr die ARD durch die Kürzungen den Informationsgehalt des Interviews [...]


  82. 82 · Hinter den Schlagzeilen am 9. September 2008 um 10:09

    [...] fngt Zensur an? Zur Verflschung eines Interviews mit Wladimir Putin in der ARD. Artikel lesen (Quelle: [...]


  83. [...] Der “konfuse”, “hasserfüllte” “Depp” September 11, 2008 amüsiert Mal wieder die [...]


  84. 84 · Lumières dans la nuit » Untergang in Aktualität am 30. September 2008 um 02:49

    [...] euch bspw. den spiegelfec... an, wo farblich schön dargestellt wird, wie bewusst gelogen wird. Wem da nicht schlecht wird, [...]


  85. [...] ausklammern. Aber letzlich muss jeder selbst nachdenken, ob dass, was er hrt, vernnftig ist.) Der Spiegelfechter Blog Archive Das Interview Dieses Interview wurde brignes von der ARD zensiert. [...]


  86. 86 · Sydney Kirtan am 14. Oktober 2008 um 13:07

    [...] Das Interview [...]


  87. [...] Roth auf ARD? Offensichtlichere Meinungsmanipulation ist wohl kaum mglich. Hier zur Erinnerung: Der Spiegelfechter Blog Archive Das Interview und hier die Reaktionen, siehe Kommentare! blog.tagesschau.de Blog Archiv Interview mit Putin im [...]


  88. 88 · Kinderkanal! — Messitsch by Burns am 19. Oktober 2008 um 11:04

    [...] ist Staatsfernsehen. Leider flog die Fälschung auf. Hier kann man das vollständige Interview lesen. Wieder dumm [...]


  89. [...] Teil 1 - What really happened in Ossetia? Teil 2 - What really happened in Ossetia? [...]


  90. [...] Konflikts geben sie ein dürftiges Bild ab. Aussagen des russischen Premiers Putin wurden in einem Interview der ARD sinnentstellend verkürzt, während der georgische Präsident per Fernschalte an Talkshows [...]


  91. [...] Berichten “abgeschrieben” und oftmals werden sogar ganz bewusst Falschmeldungen publiziert. Das wohl perfideste Beispiel lieferte hier die Tagesschau mit dem Putin-Interview, durchgeführt von… Die mediale Welt trägt mit derart Berichterstattung im wesentlichen zum Abbau von Moral und Ethik [...]


  92. [...] Berichten “abgeschrieben” und oftmals werden sogar ganz bewusst Falschmeldungen publiziert. Das wohl perfideste Beispiel lieferte hier die Tagesschau mit dem Putin-Interview, durchgeführt… Die mediale Welt trägt mit derart Berichterstattung im wesentlichen zum Abbau von Moral und [...]


  93. [...] Berichten “abgeschrieben” und oftmals werden sogar ganz bewusst Falschmeldungen publiziert. Das wohl perfideste Beispiel lieferte hier die Tagesschau mit dem Putin-Interview, durchgeführt von… Die mediale Welt trägt mit derart Berichterstattung im wesentlichen zum Abbau von Moral und Ethik [...]


  94. [...] Zusammenstellung und farbliche Makierung welche Stellen im ARD-Interview fehlen, gibt es beim Spiegelfechter.com. Und immer mehr Blogger und Menschen interessierten sich für diesen Umstand. Im Tagesschau-Blog [...]


  95. [...] Behandlung des Putin-Interviews in der ARD – Platz 1 der “Manipulation des Monats”Das InterviewARD zensiert wesentliche Aussagen PutinsVerstümmeltes Putin-Interview: Interviewer Roth verteidigt [...]


  96. 96 · sabotageakt.org am 30. Dezember 2008 um 07:17

    [...] Dies zeigte sich erst kürzlich auch wieder an der Zensur des ZDF im Putin-Interview, welches der Russland-Korrespondent des öffentlich-rechtlichen Senders, Thomas Roth, führte. Das ZDF sendete vom etwa einstündigen Interview, in welchem Putin zusicherte, die russischen Truppen auf “jeden Fall” aus Georgien abzuziehen und scharfe Kritik an der Hegemonialpolitik der Amerikaner übte, gerade mal 20 Minuten. Nahezu alle kritischen Stellen, die möglicherweise den Zuschauer davon hätten überzeugen können, mit Russland, statt mit der Haltung Amerikas und der NATO, zu sympathisieren, wurden herausgeschnitten – so geschickt übrigens, dass das Gespräch den Anschein eines komplett ungeschittenen Interviews erweckte.[4] [...]


  97. [...] Putins in Richtung Europa und der USA, die besonders kritisch waren, wurden nicht gesendet, wie zum Beispiel der Spiegelfechter anschaulich vorführte. Erst nach einigen Protesten, die erfolgten, stellte die ARD dann die komplette Fassung des [...]


Kommentare:

  1. · corax am 31. August 2008 um 14:48 - Permalink

    Danke für’s unermüdliche Zusammentragen, auch wenn’s beinahe jeder Leser hier schon weiß und der Rest sich auch nicht weiter davon beeindrucken lässt.

    Glück auf!


  2. · Spiegelfechter am 31. August 2008 um 14:55 - Permalink