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	<title>Kommentare zu: Der Maverick auf Mission Impossible</title>
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		<title>Von: Fabian</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/421/der-maverik-auf-mission-impossible/comment-page-2#comment-28999</link>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 23:05:43 +0000</pubDate>
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		<description>@Jens: Es gab offensichtlich keine Antwort bezüglich des Krugman/Lafontaine-Zitates, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jens: Es gab offensichtlich keine Antwort bezüglich des Krugman/Lafontaine-Zitates, oder?</p>
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		<title>Von: Fiend_THeyde</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/421/der-maverik-auf-mission-impossible/comment-page-2#comment-28510</link>
		<dc:creator>Fiend_THeyde</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 20:15:49 +0000</pubDate>
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		<description>@75 Jens:

&lt;i&gt;Jein - in den USA gab es lange ausgeprägtere politische Strömungen, die durch das Mehrheitswahlrecht verstärkt wurden. Die Kapitulation der deutschen Politik vor einer Ideologie würde ich nicht in diesem Zusammenhang sehen. &lt;/i&gt;

Naja, da die Ideologie in den Staaten ausgebrütet wurde, ist der Zusammenhang sehr wohl gegeben. Natürlich mit deutscher Gründlichkeit umgesetzt. ;-)

Was eine gute Überleitung zu Punkt 2 darstellt.

&lt;i&gt;Gerade das Beispiel Wirtschaftspolitik zeigt, wie flexibel die USA im Vergleich zu Deutschland seien können … wenn sie wollen.&lt;/i&gt;

Nun, die US-Regierungen haben zwar ebenfalls dereguliert, ausgesourct und &quot;fit gemacht&quot;, aber sich daneben stets protektionistisch verhalten, sobald es um usamerikanische Interessen ging, während die deutschen Regierungen sich stattdessen mit ideologischem Feuereifer dem Marktradikalismus ergeben haben, ohne nach dem Nutzen zu fragen. Du hast also völlig recht, was die Flexibilität betrifft. Deshalb tun sich Merkel&amp;Co. auch so schwer mit dem usamerikanischen Krisenmanagement. Die haben das ideologische Wortgetöse ernstgenommen und sind dementsprechend verunsichert.

&lt;i&gt;Weil er in Harvard studiert hat? In den USA sind es nun einmal nicht Lehrer und Verwaltungsbeamte, die die politische Klasse stellen. In GB und Frankreich wirst Du auch nur Absolventen von Elite-Unis in den oberen Klassen der politischen Eliten finden.&lt;/i&gt;

Ganz genau! Deshalb! Ich erwähnte das nur, weil es Leute gibt, die aus Obama so eine Art Martin Luther King reloaded machen wollen. Das ist Obama ganz bestimmt nicht. In D findest du bspw. sehr viele Rechtsanwälte in den Parlamenten, was erklärt, weshalb gegen das Abmahnunwesen wenig bis gar nichts unternommen wird, denn Anwälte profitieren in erster Linie davon.

Obamas Sozialisation wird ihm in ähnlicher Weise Grenzen setzen. Obama ist auch nicht schwarz, sondern hat nur eine dunklere Hautfarbe als andere. Mit den Schwarzen, die in Slums und unter Brücken hausen, respektive aus ihren Wohnungen in New Orleans vertrieben wurden, verbindet ihn genausoviel wie Bush, nämlich gar nichts. Ob er diese Grenzen überwinden kann, wird man sehen. Man möge mir allerdings verzeihen, wenn ich diesbezüglich ein wenig skeptisch bin. :-)

Und wie gesagt: Bush ist zwar endlich weg, aber seine &quot;Errungenschaften&quot; bleiben. Ebenso der Apparat, den die GOP in den letzten Jahren aufgebaut hat. Clinton galt ebenfalls als Hoffnungsträger... das Ergebnis ist bekannt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@75 Jens:</p>
<p><i>Jein &#8211; in den USA gab es lange ausgeprägtere politische Strömungen, die durch das Mehrheitswahlrecht verstärkt wurden. Die Kapitulation der deutschen Politik vor einer Ideologie würde ich nicht in diesem Zusammenhang sehen. </i></p>
<p>Naja, da die Ideologie in den Staaten ausgebrütet wurde, ist der Zusammenhang sehr wohl gegeben. Natürlich mit deutscher Gründlichkeit umgesetzt. ;-)</p>
<p>Was eine gute Überleitung zu Punkt 2 darstellt.</p>
<p><i>Gerade das Beispiel Wirtschaftspolitik zeigt, wie flexibel die USA im Vergleich zu Deutschland seien können … wenn sie wollen.</i></p>
<p>Nun, die US-Regierungen haben zwar ebenfalls dereguliert, ausgesourct und &#8220;fit gemacht&#8221;, aber sich daneben stets protektionistisch verhalten, sobald es um usamerikanische Interessen ging, während die deutschen Regierungen sich stattdessen mit ideologischem Feuereifer dem Marktradikalismus ergeben haben, ohne nach dem Nutzen zu fragen. Du hast also völlig recht, was die Flexibilität betrifft. Deshalb tun sich Merkel&amp;Co. auch so schwer mit dem usamerikanischen Krisenmanagement. Die haben das ideologische Wortgetöse ernstgenommen und sind dementsprechend verunsichert.</p>
<p><i>Weil er in Harvard studiert hat? In den USA sind es nun einmal nicht Lehrer und Verwaltungsbeamte, die die politische Klasse stellen. In GB und Frankreich wirst Du auch nur Absolventen von Elite-Unis in den oberen Klassen der politischen Eliten finden.</i></p>
<p>Ganz genau! Deshalb! Ich erwähnte das nur, weil es Leute gibt, die aus Obama so eine Art Martin Luther King reloaded machen wollen. Das ist Obama ganz bestimmt nicht. In D findest du bspw. sehr viele Rechtsanwälte in den Parlamenten, was erklärt, weshalb gegen das Abmahnunwesen wenig bis gar nichts unternommen wird, denn Anwälte profitieren in erster Linie davon.</p>
<p>Obamas Sozialisation wird ihm in ähnlicher Weise Grenzen setzen. Obama ist auch nicht schwarz, sondern hat nur eine dunklere Hautfarbe als andere. Mit den Schwarzen, die in Slums und unter Brücken hausen, respektive aus ihren Wohnungen in New Orleans vertrieben wurden, verbindet ihn genausoviel wie Bush, nämlich gar nichts. Ob er diese Grenzen überwinden kann, wird man sehen. Man möge mir allerdings verzeihen, wenn ich diesbezüglich ein wenig skeptisch bin. :-)</p>
<p>Und wie gesagt: Bush ist zwar endlich weg, aber seine &#8220;Errungenschaften&#8221; bleiben. Ebenso der Apparat, den die GOP in den letzten Jahren aufgebaut hat. Clinton galt ebenfalls als Hoffnungsträger&#8230; das Ergebnis ist bekannt.</p>
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	<item>
		<title>Von: GoeZz</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/421/der-maverik-auf-mission-impossible/comment-page-2#comment-28490</link>
		<dc:creator>GoeZz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 18:03:41 +0000</pubDate>
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		<description>ich warte auch ganz sehnsuechtig ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich warte auch ganz sehnsuechtig ;)</p>
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	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/421/der-maverik-auf-mission-impossible/comment-page-2#comment-28486</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 17:18:24 +0000</pubDate>
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		<description>@Karsten Bier

-&gt; Lafonatine-Zitat

Das habe ich wohl &quot;leider&quot; aus dem Blätterwald - ich habe aber sowohl Krugman, als auch Lafontaine angeschrieben. Wenn ich Antwort bekommen, werde ich sie hier in diesem Thread posten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karsten Bier</p>
<p>-> Lafonatine-Zitat</p>
<p>Das habe ich wohl &#8220;leider&#8221; aus dem Blätterwald &#8211; ich habe aber sowohl Krugman, als auch Lafontaine angeschrieben. Wenn ich Antwort bekommen, werde ich sie hier in diesem Thread posten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/421/der-maverik-auf-mission-impossible/comment-page-2#comment-28484</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 17:16:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=421#comment-28484</guid>
		<description>@70 Fiend

&lt;blockquote&gt;Das Prinzip, das bspw. in D die Wahl zwischen wirklichen Alternativen aufgehoben und durch die Wahl simulierter Gegensätzlichkeiten ersetzt hat, stammt bekanntlich aus den USA, bzw. ist dort entwickelt worden.&lt;/blockquote&gt;

Jein - in den USA gab es lange ausgeprägtere politische Strömungen, die durch das Mehrheitswahlrecht verstärkt wurden. Die Kapitulation der deutschen Politik vor einer Ideologie würde ich nicht in diesem Zusammenhang sehen. Gerade das Beispiel Wirtschaftspolitik zeigt, wie flexibel die USA im Vergleich zu Deutschland seien können ... wenn sie wollen.

&lt;blockquote&gt;Obama stammt aus den üblichen Kreisen, die üblicherweise die Präsidentschaft unter sich ausmachen.&lt;/blockquote&gt;

Weil er in Harvard studiert hat? In den USA sind es nun einmal nicht Lehrer und Verwaltungsbeamte, die die politische Klasse stellen. In GB und Frankreich wirst Du auch nur Absolventen von Elite-Unis in den oberen Klassen der politischen Eliten finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@70 Fiend</p>
<blockquote><p>Das Prinzip, das bspw. in D die Wahl zwischen wirklichen Alternativen aufgehoben und durch die Wahl simulierter Gegensätzlichkeiten ersetzt hat, stammt bekanntlich aus den USA, bzw. ist dort entwickelt worden.</p></blockquote>
<p>Jein &#8211; in den USA gab es lange ausgeprägtere politische Strömungen, die durch das Mehrheitswahlrecht verstärkt wurden. Die Kapitulation der deutschen Politik vor einer Ideologie würde ich nicht in diesem Zusammenhang sehen. Gerade das Beispiel Wirtschaftspolitik zeigt, wie flexibel die USA im Vergleich zu Deutschland seien können &#8230; wenn sie wollen.</p>
<blockquote><p>Obama stammt aus den üblichen Kreisen, die üblicherweise die Präsidentschaft unter sich ausmachen.</p></blockquote>
<p>Weil er in Harvard studiert hat? In den USA sind es nun einmal nicht Lehrer und Verwaltungsbeamte, die die politische Klasse stellen. In GB und Frankreich wirst Du auch nur Absolventen von Elite-Unis in den oberen Klassen der politischen Eliten finden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten Bier</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/421/der-maverik-auf-mission-impossible/comment-page-2#comment-28483</link>
		<dc:creator>Karsten Bier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 16:34:09 +0000</pubDate>
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		<description>An SF:

Ich hätte auch starkes Interesse an einem Link zur Krugman/Lafo-Sache. Ich kenne so viele eigentlich intelligente Leute, die sich enorm durch die ganzen Medien-Kampagnen beeinflussen lassen. Ein Link zu der Krugman-Sache wäre tolle &quot;Munition&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An SF:</p>
<p>Ich hätte auch starkes Interesse an einem Link zur Krugman/Lafo-Sache. Ich kenne so viele eigentlich intelligente Leute, die sich enorm durch die ganzen Medien-Kampagnen beeinflussen lassen. Ein Link zu der Krugman-Sache wäre tolle &#8220;Munition&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten Bier</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/421/der-maverik-auf-mission-impossible/comment-page-2#comment-28482</link>
		<dc:creator>Karsten Bier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 16:19:53 +0000</pubDate>
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		<description>Zu 72 Jens-Flens:

Tja, es gibt allerdings durchaus auch das Bild sehr stark trübende Vorkommnisse. Ich erinnere an Obamas Zustimmung zur _rückwirkenden_ Legalisierung der Datenweitergabe an Geheimdienste durch amerikanische Telekommunikationsunternehmen.

Ich würde sagen: Schau&#039; &#039;mer mal. An seinen Taten sollten wir ihn messen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu 72 Jens-Flens:</p>
<p>Tja, es gibt allerdings durchaus auch das Bild sehr stark trübende Vorkommnisse. Ich erinnere an Obamas Zustimmung zur _rückwirkenden_ Legalisierung der Datenweitergabe an Geheimdienste durch amerikanische Telekommunikationsunternehmen.</p>
<p>Ich würde sagen: Schau&#8217; &#8216;mer mal. An seinen Taten sollten wir ihn messen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens-Flens</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/421/der-maverik-auf-mission-impossible/comment-page-2#comment-28481</link>
		<dc:creator>Jens-Flens</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 15:54:49 +0000</pubDate>
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		<description>@70  Fiend_THeyde  

&gt;&gt; Obama stammt aus den üblichen Kreisen
Also nur weil er in Harvard studiert hat, ist er in Wirklichkeit ein Rechtskonservativer? 

&gt;&gt; Seine Sozialisation setzt ihm natürliche Grenzen, die er nur schwer überwinden wird können.
Ja, bevor er Senator wurde arbeitete er in Chicago als Bürgerrechtsanwalt und lehrte an der dortigen Uni Verfassungsrecht. Welche &quot;natürlichen Grenzen&quot; setzt ihm das Deiner Ansicht nach?

&gt;&gt; Die Cons in der GOP haben sich den Einfluß auch ohne Bush langfristig gesichert.
Ausser Filibustern haben die Republikaner ab dem kommenden in Washington gar nichts mehr zu sagen. Das mit dem Obersten Gerichtshof hat Salvo ja schon erklärt.

&gt;&gt; Obama besitzt kaum politischen Spielraum, weil Bushs Erbe jede Inititative im Keim ersticken wird.
Das sehe ich anders, aber ich bin zugegebenermaßen auch Optimist ;-)

Alleine das Versprechen, die Steuererleichterungen für Superreiche nicht zu verlängern und gleichzeitig die Altersvorsorge von Geringverdienern geringer zu besteuern zeigen, welche Richtung er einschlagen wird. Größeren Einfluss auf das Steuersystem kann er als Präsident allerdings auch nicht ausüben.

Deiner Schlussfolgerung, die ich heute und in den letzten Tagen des öfteren in einschlägigen Foren lesen musste, kann ich nicht zustimmen. Alleine die Art von Obamas Wahlkampf (und ich rede nicht von ästhetischen Fragen) lässt das Gegenteil vermuten. 

Hier scheint wirklich jemand zu stehen, der den Willen besitzt, im Argen liegende Dinge zu verbessern. Das mit seinem Amtseintritt nicht das Paradies auf Erden entsteht, hat er selbst mehrfach betont. Ich kann mich nicht erinnern, schon mal einen Präsidentschaftskandidaten in dieser Form, von Bescheidenheit und Aufrichtigkeit sprechen gehört zu haben.

Jens</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@70  Fiend_THeyde  </p>
<p>&gt;&gt; Obama stammt aus den üblichen Kreisen<br />
Also nur weil er in Harvard studiert hat, ist er in Wirklichkeit ein Rechtskonservativer? </p>
<p>&gt;&gt; Seine Sozialisation setzt ihm natürliche Grenzen, die er nur schwer überwinden wird können.<br />
Ja, bevor er Senator wurde arbeitete er in Chicago als Bürgerrechtsanwalt und lehrte an der dortigen Uni Verfassungsrecht. Welche &#8220;natürlichen Grenzen&#8221; setzt ihm das Deiner Ansicht nach?</p>
<p>&gt;&gt; Die Cons in der GOP haben sich den Einfluß auch ohne Bush langfristig gesichert.<br />
Ausser Filibustern haben die Republikaner ab dem kommenden in Washington gar nichts mehr zu sagen. Das mit dem Obersten Gerichtshof hat Salvo ja schon erklärt.</p>
<p>&gt;&gt; Obama besitzt kaum politischen Spielraum, weil Bushs Erbe jede Inititative im Keim ersticken wird.<br />
Das sehe ich anders, aber ich bin zugegebenermaßen auch Optimist ;-)</p>
<p>Alleine das Versprechen, die Steuererleichterungen für Superreiche nicht zu verlängern und gleichzeitig die Altersvorsorge von Geringverdienern geringer zu besteuern zeigen, welche Richtung er einschlagen wird. Größeren Einfluss auf das Steuersystem kann er als Präsident allerdings auch nicht ausüben.</p>
<p>Deiner Schlussfolgerung, die ich heute und in den letzten Tagen des öfteren in einschlägigen Foren lesen musste, kann ich nicht zustimmen. Alleine die Art von Obamas Wahlkampf (und ich rede nicht von ästhetischen Fragen) lässt das Gegenteil vermuten. </p>
<p>Hier scheint wirklich jemand zu stehen, der den Willen besitzt, im Argen liegende Dinge zu verbessern. Das mit seinem Amtseintritt nicht das Paradies auf Erden entsteht, hat er selbst mehrfach betont. Ich kann mich nicht erinnern, schon mal einen Präsidentschaftskandidaten in dieser Form, von Bescheidenheit und Aufrichtigkeit sprechen gehört zu haben.</p>
<p>Jens</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: salvo</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/421/der-maverik-auf-mission-impossible/comment-page-2#comment-28480</link>
		<dc:creator>salvo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 14:17:02 +0000</pubDate>
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		<description>apropos Oberstes Gerichtshof, also Verfassungsgericht

genau dort ergeben sich für eine Obama Regierung Möglichkeiten, da einige Richter sich auf Grund ihres hohen Alters während der Legislaturperiode Obamas wohl werden zurückziehen.
Zumindest ist jetzt gesichert, dass diese frei werdenden Positionen nicht von Rechtskonservativen besetzt werden.

http://www.sueddeutsche.de/politik/675/315565/text/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>apropos Oberstes Gerichtshof, also Verfassungsgericht</p>
<p>genau dort ergeben sich für eine Obama Regierung Möglichkeiten, da einige Richter sich auf Grund ihres hohen Alters während der Legislaturperiode Obamas wohl werden zurückziehen.<br />
Zumindest ist jetzt gesichert, dass diese frei werdenden Positionen nicht von Rechtskonservativen besetzt werden.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/675/315565/text/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.sueddeutsche.de/politik/675/315565/text/'>http://www.sueddeutsche.de/politik/675/315565/text/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fiend_THeyde</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/421/der-maverik-auf-mission-impossible/comment-page-2#comment-28479</link>
		<dc:creator>Fiend_THeyde</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 13:54:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=421#comment-28479</guid>
		<description>@ 63 Jens:

&lt;i&gt;Die zentrale Aussage unserer Freunde von der VT-Front war ja, dass “Diebold” es nie zuslassen würde, das Obama Präsident wird. In den letzten Wochen haben sie freilich umgelernt - nun ist Obama der Kandidat der Weltverschwörer. Diese Version, die zukünftig vorherrschen wird, schließt natürlich den Kreis zwischen den Rechten, den Ultrarechten und den Truthern, der sich ja auch in anderen Bereichen (Haider”mord” usw.) andeutet. Ein recht dubioser Sumpf tut sich da auf.&lt;/i&gt;

Das ist eben die Gefahr, wenn man sich intensiv mit sogenannten VTs beschäftigt. Daß es Verschwörungen gibt, ist klar. Nur bedeutet das eben nicht, daß hinter jedem Ereignis automatisch eine solche am Werk ist, wie die Gegenpole Wischn./Kellerbauer - jeder auf seine Weise - vermuten. :-)

Es gab bekanntlich Befürchtungen, daß Bush sich eher zum Diktator auf Lebenszeit ernennen (lassen) würde, als daß er, respektive die GOP zuließe, die Macht zu verlieren. Dabei ist solch grobes Vorgehen überhaupt nicht nötig, wenn beide Kandidaten von den gleichen Kräften unterstützt werden. Das Prinzip, das bspw. in D die Wahl zwischen wirklichen Alternativen aufgehoben und durch die Wahl simulierter Gegensätzlichkeiten ersetzt hat, stammt bekanntlich aus den USA, bzw. ist dort entwickelt worden. Obama stammt aus den üblichen Kreisen, die üblicherweise die Präsidentschaft unter sich ausmachen. Seine Sozialisation setzt ihm natürliche Grenzen, die er nur schwer überwinden wird können.

Obama wird den Einfluß des militärisch-industriellen Komplexes ebensowenig beseitigen können, wie Schröder/Fischer die Prohibition von Hanf aufgehoben haben. Stattdessen gabs unter Rot-Grün HartzIV und Leiharbeit.

Die Cons in der GOP haben sich den Einfluß auch ohne Bush langfristig gesichert. Am obersten Gerichtshof wird bekanntlich auf Lebenszeit praktiziert. Das Heimatschutzministerium wird weiterbestehen und der Patriot Act kaum aufgehoben werden. Stattdessen wird der Krieg weitergehen und die entsprechenden Leute werden weiter Geld verdienen. Das sogenannte Rettungspaket ist über die Abwahl Bushs hinausdatiert und wird Obama wirtschaftspolitisch die Hände binden.

Eine Wahlfälschung - sofern überhaupt jemals geplant - wäre daher völlig überflüssig gewesen. Obama besitzt kaum politischen Spielraum, weil Bushs Erbe jede Inititative im Keim ersticken wird.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 63 Jens:</p>
<p><i>Die zentrale Aussage unserer Freunde von der VT-Front war ja, dass “Diebold” es nie zuslassen würde, das Obama Präsident wird. In den letzten Wochen haben sie freilich umgelernt &#8211; nun ist Obama der Kandidat der Weltverschwörer. Diese Version, die zukünftig vorherrschen wird, schließt natürlich den Kreis zwischen den Rechten, den Ultrarechten und den Truthern, der sich ja auch in anderen Bereichen (Haider”mord” usw.) andeutet. Ein recht dubioser Sumpf tut sich da auf.</i></p>
<p>Das ist eben die Gefahr, wenn man sich intensiv mit sogenannten VTs beschäftigt. Daß es Verschwörungen gibt, ist klar. Nur bedeutet das eben nicht, daß hinter jedem Ereignis automatisch eine solche am Werk ist, wie die Gegenpole Wischn./Kellerbauer &#8211; jeder auf seine Weise &#8211; vermuten. :-)</p>
<p>Es gab bekanntlich Befürchtungen, daß Bush sich eher zum Diktator auf Lebenszeit ernennen (lassen) würde, als daß er, respektive die GOP zuließe, die Macht zu verlieren. Dabei ist solch grobes Vorgehen überhaupt nicht nötig, wenn beide Kandidaten von den gleichen Kräften unterstützt werden. Das Prinzip, das bspw. in D die Wahl zwischen wirklichen Alternativen aufgehoben und durch die Wahl simulierter Gegensätzlichkeiten ersetzt hat, stammt bekanntlich aus den USA, bzw. ist dort entwickelt worden. Obama stammt aus den üblichen Kreisen, die üblicherweise die Präsidentschaft unter sich ausmachen. Seine Sozialisation setzt ihm natürliche Grenzen, die er nur schwer überwinden wird können.</p>
<p>Obama wird den Einfluß des militärisch-industriellen Komplexes ebensowenig beseitigen können, wie Schröder/Fischer die Prohibition von Hanf aufgehoben haben. Stattdessen gabs unter Rot-Grün HartzIV und Leiharbeit.</p>
<p>Die Cons in der GOP haben sich den Einfluß auch ohne Bush langfristig gesichert. Am obersten Gerichtshof wird bekanntlich auf Lebenszeit praktiziert. Das Heimatschutzministerium wird weiterbestehen und der Patriot Act kaum aufgehoben werden. Stattdessen wird der Krieg weitergehen und die entsprechenden Leute werden weiter Geld verdienen. Das sogenannte Rettungspaket ist über die Abwahl Bushs hinausdatiert und wird Obama wirtschaftspolitisch die Hände binden.</p>
<p>Eine Wahlfälschung &#8211; sofern überhaupt jemals geplant &#8211; wäre daher völlig überflüssig gewesen. Obama besitzt kaum politischen Spielraum, weil Bushs Erbe jede Inititative im Keim ersticken wird.</p>
]]></content:encoded>
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