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  • Die verlorene Ehre des Stefan Niggemeier

    geschrieben am 24. Oktober 2010 von Spiegelfechter

    Wie weit darf man für eine Story gehen? Darf man beispielsweise allgemein anerkannte Persönlichkeitsrechte für eine Schlagzeile opfern? Die BILD-Zeitung darf dies jedenfalls nicht, wenn man den unzähligen – vollkommen gerechtfertigten – Rügen des Medienjournalisten und Bloggers Stefan Niggemeier Glauben schenkt. Jahrelang wies Niggemeier der Boulevardzeitung über den BILDblog und sein Privatblog solche Verstöße nach und erhob den moralischen Zeigefinger. An sich selbst legt Niggemeier allerdings weitaus niedrigere Maßstäbe an. Für seinen jüngsten Scoop, der an diesem Wochenende unkritisch in der Medienlandschaft gefeiert wird, spielte Niggemeier nicht nur mit gezinkten Karten, sondern führte auch gleich den Schutz persönlicher Daten im Internet ad absurdum. Wasser predigen und Wodka saufen – mit diesem Schurkenstück hat sich Niggemeier für höhere Posten in der Qualitätspresse qualifiziert, vielleicht klopft ja bald der Springer-Verlag an die Tür?

    Ein Medienmanager als Internettroll?

    Niggemeiers Blog und vor allem dessen Kommentarspalte erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Offensichtlich zählte seit Ende letzten Jahres auch der Medienmanager Konstantin Neven DuMont (KND) zu den Kommentatoren in Niggemeiers Blog. KND kommentierte dort unter seinem Klarnamen, nicht alle seiner Beiträge erfüllten jedoch das Niveau, das man von einem Mann erwarten sollte, der Vorsitzender des publizistischen Beirats der Berliner Zeitung, des Berliner Kuriers und der Hamburger Morgenpost, sowie Vorsitzender des Herausgeberrats der Frankfurter Rundschau und Herausgeber des Kölner Stadt-Anzeigers ist. All diese Zeitungen gehören zur Mediengruppe “M. DuMont Schauberg”, die von Konstantins Vater Alfred Neven DuMont geführt wird.

    Bei Niggemeier postete jedoch nicht der Zeitungszar – oder besser Zeitungszarewitsch -, sondern der Privatmann KND, der die Mitlesenden dann auch schon mal wissen ließ, welche Wasserart er bevorzugt (gefiltertes Brunnenwasser). Was Niggemeier natürlich nicht gefiel, war, dass KND nicht nur Belanglosigkeiten postete, sondern auch den Medienjournalisten Niggemeier kritisierte. Dies war natürlich ein gefundenes Fressen für den Blogger, konnte er aus dem Kommentarverhalten des Promiposters doch einen in Branchenkreisen beachteten Blogbeitrag machen, indem er die mitlesenden Medienvertreter auf den privat kommentieren KND aufmerksam mache.

    Ab diesem Punkt unterscheiden sich jedoch die Versionen von Niggemeier und KND. Glaubt man Stefan Niggemeier, pausierte KND für ein paar Wochen mit seiner Kommentartätigkeit, um dann unter verschiedenen Pseudonymen weiter zu kommentieren. KND bestreitet die Urheberschaft und erklärt, die Kommentare wurden zwar “von seinem Rechner” abgegeben, aber nicht von ihm selbst. Wie konnte Niggemeier die Querverbindung zwischen den anonymen Kommentaren und KND herstellen? Für einen Blogbetreiber ist dies – wenn die Kommentatoren keine Sicherheitsmaßnahmen ergreifen – relativ einfach, werden bei jedem Kommentar doch auch Daten wie beispielsweise die IP-Adresse des Kommentierenen übertragen. In seiner Datenschutzerklärung formuliert dies Niggemeier folgendermaßen:

    Die Leser meines Blogs können (in der Regel) Kommentare zu meinen Blogeinträgen abgeben, die dann auch öffentlich abrufbar werden. Mit Blick auf das Stichwort „personenbezogene Daten“ habe ich Sie über zwei Aspekte zu unterrichten:

    Die in den Kommentaren enthaltenen Daten werden zum Zwecke der Veröffentlichung des Kommentars gespeichert. Ebenso gespeichert werden die ggf. mit der Übermittlung des Kommentars zusammenhängenden Informationen (Nutzername, E-Mail-Adresse Betreff, Zeit des Postings, IP-Adresse, Profilinformationen, sofern freiwillig hinterlegt o.ä.), wobei dabei aber selbstverständlich die E-Mail-Adresse und die IP-Adresse nicht veröffentlicht werden. Eine anderweitige Verwendung der Daten findet nicht statt.

    Das Recht auf Anonymität

    Dieser Passus stellt, auch wenn er nicht in jedem Blog explizit genannt wird, eine Art digitales Selbstverständnis dar. In der Regel werden Kommentare in Blogs unter einem Pseudonym verfasst. Für einen Plattformbetreiber ist es jedoch aus rechtlichen Gründen und vor allem aus Gründen des Selbstschutzes unerlässlich, personenbezogene Daten zu speichern. Eine – wie Niggemeier es formuliert – “anderweitige Verwendung” ist jedoch aus datenschutzrechtlichen und vor allem aus moralischen Gründen nicht gestattet, würde ein solches Vorgehen doch das Prinzip der anonymen Kommentierung unter einem Pseudonym ad absurdum führen. Was aber kann man sich – als “Nicht-Blogbetreiber” – unter “Selbstschutz” vorstellen?

    Auch bei mir wird zuweilen die anonyme Kommentierung missbraucht. Personen führen unter verschiedenen Nicks affirmative Selbstgespräche, es werden Beleidigungen verfasst und natürlich zieht die Anonymität auch Extremisten jeglicher Couleur an. Das Löschen solcher Kommentare ist Alltag. Sollten die Täter jedoch aus dem Schutz der Anonymität heraus hartnäckig und wiederholt gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, so stehen dem Blogbetreiber sogenannte Filter zur Verfügung. Sobald man bestimmte Daten (z.B. die IP-Adresse) in diesen Filter einträgt, landen solche Kommentare zunächst in der “Warteschleife” und müssen vom Blogbetreiber manuell freigeschaltet werden – eine solche “Warteschleife” ist bei vielen Blogs übrigens die Regel für alle Kommentare. Dass sowohl Stefan Niggemeier als auch ich solche Filter verwenden, ist bekannt. Es ist also ohne weiteres möglich, den Kommentarbereich vor Störenfrieden, die immer vom gleichen Rechner aus kommentieren, zu schützen.

    Stefan Niggemeier, der ansonsten selbstverständlich störende Kommentare löscht, sperrt oder moderiert, machte im Falle “KND” von diesen Möglichkeiten allerdings keinen Gebrauch. Stattdessen jammert er lieber öffentlich und stellt sich als Opfer eines sinistren Trolls dar:

    Im September eskalierte die Situation. Der Unbekannte erhöhte dramatisch seine Kommentarfrequenz. Teilweise gab er an einem einzigen Tag 33 Kommentare ab. Auch die Zahl der verwendeten Pseudonyme nahm dramatisch zu.

    Niggemeier eskaliert

    Alleine die Formulierungen “dramatisch” und “Eskalation” treiben jedem Blogbetreiber natürlich ein Lächeln ins Gesicht. Die Dramatik erschließt sich ohnehin nicht und könnte durch einen simplen Eintrag in den Moderationsfilter entschärft werden, womit es nie zu einer “Eskalation” hätte kommen können. Wahrscheinlich hätte Stefan Niggemeier auch jeden “Unbekannten”, dessen eMail- und IP-Adresse auf einen Metzgerbetrieb in Ulm hinweisen, sang- und klanglos mittels Filtereinträgen “deeskaliert”. Die Tatsache, dass die Daten in diesem konkreten Fall auf einen bekannten Medienmanager hinwiesen, war für Niggemeier allerdings offensichtlich bereits Grund genug, die Situation seinerseits eskalieren zu lassen.

    Es kam, wie es kommen musste: Niggemeier protokollierte minutiös die Kommentare, die unter Pseudonym vom Rechner kamen, den er mit KND in Verbindung brachte und hatte seinen Scoop. Er ließ die Medienwelt wissen, wer da so in seinem Blog “die Kommentarfunktion missbraucht”. Stefan Niggemeier ist natürlich Profi genug, seine Vorwürfe so zu formulieren, dass zwar jeder Leser zu wissen glaubt, wer hinter den fraglichen Kommentaren steckt, jede konkrete Anschuldigung jedoch unterbleibt – dies ist verständlich, schließlich bestritt KND gegenüber Niggemeier jegliche “Schuld”.

    Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten

    “Eine anderweitige Verwendung der Daten findet nicht statt”, so steht es in Niggemeiers Datenschutzerklärung. Auf welch dünnem Eis er sich bewegt, weiß auch der Medienjournalist. Sein Versuch der Rechtfertigung liest sich jedoch wenig plausibel:

    Ich habe gezögert, über diese merkwürdigen Vorgänge zu berichten. Ich halte es aber für zulässig, sie öffentlich zu machen, weil sie einen Missbrauch der Kommentarfunktion darstellen.

    Wenn Niggemeier hier einen “Missbrauch der Kommentarfunktion” sieht, so stehen ihm viele Möglichkeiten zur Verfügung, diesen Missbrauch zu unterbinden. Offensichtlich handelt es sich aber wohl eher um einen “kalkulierten Missbrauch” – einen Missbrauch wohlgemerkt, der sich nicht im zivil- oder gar strafrechtlichen Bereich abspielt, einen Missbrauch, der in keiner Form einen Bruch der Datenschutzerklärung rechtfertigt. Auch ein KND – sollte er denn tatsächlich der Urheber der Kommentare sein – hat Anspruch auf den Schutz seiner persönlichen Daten. Das Recht auf Anonymität gilt unabhängig davon, ob der vermutete Verfasser prominent oder unbekannt ist, und auch unabhängig davon, ob die Kommentare nun vom Blogbetreiber als anspruchsvoll oder als “teils irr” eingestuft werden. Niggemeier hat diese Prinzipien für dreißig Silberlinge verraten, sein Judaslohn besteht in einer Schlagzeile, dem höchsten Gut solcher Journalisten. Stefan Niggemeier ist nun in aller Medienjournalisten Munde, KND kündigte seinen Rücktritt an. BILDblog übernehmen Sie.

    Jens Berger

    Zun Thema:
    Frank Lübberding – Systematische Störung bei Stefan Niggemeier

    550 Kommentare Print This Post
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    1. Sanníe schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:11 - Permalink

      Ja, da weiß ich wieder, waum ich den Spiegelfechter nicht leiden kann.

      Diese Unterstellungen und Andeutungen sind exakt auf dem Niveau der Kommentare von KND. Und ein Recht auf Anonymität gibt es natürlich nicht.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:13 - Permalink

        Wer weiß, vielleicht bin ich ja KND? ;-)

        Und ein Recht auf Anonymität gibt es natürlich nicht.

        Horch, horch!

    2. Dimebag schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:14 - Permalink

      Tja, der Niggemeier, wurde in letzter Zeit auch immer komischer, habe zumindest schon länger nichts besonderes mehr von ihm gelesen….

      Auch nicht so wichtig, was ich wichtiger finde: Ein Beitrag am heiligen Sonntag? Gabs das schonmal? Hatte ich nicht irgendwo gelesen, dass der Blog am Wochenende ruht? Bitte mehr davon.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:15 - Permalink

        Auch nicht so wichtig, was ich wichtiger finde: Ein Beitrag am heiligen Sonntag? Gabs das schonmal? Hatte ich nicht irgendwo gelesen, dass der Blog am Wochenende ruht? Bitte mehr davon.

        So was gibt es nur bei komplett unwichtigen Themen ;-)

    3. xiantiel schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:14 - Permalink

      Hab ich es übersehen, oder stehen da tatsächlich irgendwelche ip adressen? Öffentlich zu kritisieren, dass da ein Troll am Werk ist, ist doch nichts schlimmes, oder? Die mail Adresse wurde nicht genannt, nur das es die Selbe sei. Das mit der verlohrenen Ehre muss man mir dann tatsächlich nochmal erklähren.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:16 - Permalink

        IP-Adressen zu veröffentlichen ist witzlos, wenn man seinen Lesern vorkaut, auf welchen Rechner diese IP-Adressen führen.

        • xiantiel schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:19 - Permalink

          Aber die Daten selbst wurden nicht veröffentlicht. Daher verstehe ich die Missbrauchsunterstellung nicht.

          • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:20 - Permalink

            Selbstverständlich wurden diese Daten veröffentlicht. Was soll der Quatsch?

            • xiantiel schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:27 - Permalink

              Das ist ja meine Frage: Wo? Hab ichs übersehen?

            • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:29 - Permalink

              Lieber “xiantiel”. Was hat eine höhere Aussagekraft?

              1. User Xiantiel hat die IP: 182.93.84.122 (stimmt natürlich nicht)
              2. User Xiantiel nutzt einen Rechner, der im Büro des Metzgermeisters Horst Finkengruber in Ulm steht (stimmt auch nicht)

            • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:04 - Permalink

              @Spiegelfechter:
              Dein Vergleich hinkt derbe. Wenn schon müsste es heissen:

              Der uns bekannte Xiantiel hat in den letzten Tagen 200 Kommentare unter 120 verschiedenen Nicks abgegeben. Diese Nicks sind:
              …
              …

              DAS hat Niggemeier gemacht. Meiner Meinung nach völlig zu recht. Und in seiner Funktion als Medienjournalist.

              Hätte es sich bei dem Troll um einen völlig unbekannten Nerver vom Typ “Westerwellenreiter” gehandelt, dann hätte kein Hahn danach gekräht. Nur war der Troll diesmal eben Prominent. So what?

              Und: Hätte KND in einer seiner eigenen Papierpublikationen unter verschiedenen Pseudonymen in Selbstgespräch-Manier Kommentare und “Leserbriefe” geschrieben, dann wäre das auf jeden Fall skandalös und eine Meldung wert. Warum ist es das nicht, wenn diese Person des öffentlichen Lebens dieses unsägliche Verhalten als “Privatmann” in einem Medienjournalisten-Blog an den Tag legt? Allzumal es ja in diesen “Privat”kommentaren zudem auch um Konzernstrategie etc. ging.

              Ich kann deine Argumentation im Artikel nicht nachvollziehen. Sorry.

              BTW: Das was Niggemeier da vorexerziert hat, schädigt letztlich nicht dem anonymen Kommentieren, sondern hilft diesem, indem es solchen Missbrauch offenlegt (und damit auch ein Stück weit unattraktiver macht!)

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:16 - Permalink

              @Dexter

              DAS hat Niggemeier gemacht. Meiner Meinung nach völlig zu recht. Und in seiner Funktion als Medienjournalist.

              Hätte er DAS gemacht, wäre das auch kein Problem. Er hat allerdings nicht das Pseudonym, sondern den richtigen Namen des vermeintlichen Störenfriedens veröffentlicht. DAS ist ein Unterschied.

              Hätte es sich bei dem Troll um einen völlig unbekannten Nerver vom Typ “Westerwellenreiter” gehandelt, dann hätte kein Hahn danach gekräht.

              Wäre es der Westerwellenreiter (gutes Beispiel übrigens, weil ich zu ihm genauere Daten habe), hätte SN allerdings daraus keinen Artikel gemacht.

            • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:57 - Permalink

              Hätte er DAS gemacht, wäre das auch kein Problem. Er hat allerdings nicht das Pseudonym, sondern den richtigen Namen des vermeintlichen Störenfriedens veröffentlicht. DAS ist ein Unterschied.

              Nun, KND hat dort unter anderem auch unter seiner realen Identität gepostet (ich schrob analog: “Der uns bekannte Xiantiel”). Also hat SN genau DAS gemacht. Er hat seine Leser schlicht darauf aufmerksam gemacht, dass es einen Manipulationsversuch gab und verschiedene Kommentare einem einzigen Nutzer zuzuordnen sind – der im Blog zudem bekannt war und seine Missetäterschaft auf Nachfrage sogar faktisch zugab.

              .. hätte SN allerdings daraus keinen Artikel gemacht.

              Zu recht – Sag ich doch :) Wozu auch!

    4. Wolfgang schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:17 - Permalink

      Wenn ich die Erklärungen von Stefan Niggemeier richtig verstanden habe, musste er für seine Erkenntnisse nicht die IP-Nummern auswerten. Es genügten offenbar die E-Mail-Adressen und weitere Indizien (die übrigens auch von Dritten nachgeliefert wurden, z. B. meedia.de).

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:21 - Permalink

        Quark, auch ich kann in einem Blog als eMailadresse merkel@bundeskanzerlin.de eintragen, ein “echtes Indiz” wird das erst dann, wenn ich gleichzeitig den Beitrag von einem Rechner absetze, der sich auf das Bundeskanzleramt zurückverfolgen lässt.

        • Wolfgang schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:24 - Permalink

          Hm, laut Niggemeier war es wohl keine solche “Allerweltsadresse”, Zitat: Doch auch danach wurden Kommentare abgegeben, bei denen als Absender seine E-Mail-Adresse eingetragen war — keine leicht zu erratende Verlagsadresse, wohlgemerkt. Es spricht viel dafür, dass diese Kommentare auch von seinem Internetanschluss abgegeben wurden.

          • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:25 - Permalink

            Es spricht viel dafür, dass diese Kommentare auch von seinem Internetanschluss abgegeben wurden.

            Eben – und das kann (wenn SN keine Cookies o.ä. nutzt) nur die IP-Adresse sein. Alle anderen übertragenen Daten haben keine “Indizkraft”.

            • Wolfgang schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:28 - Permalink

              Wenn ich meinem Browser glauben darf, benutzt SN tatsächlich Cookies.

            • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:30 - Permalink

              sicher – das sind die WP-Cookies. Es geht hier aber nicht um Kekse oder das Speichern, sondern um das Veröffentlichen von Daten.

            • be Luke schrieb am 25. Oktober 2010 at 09:41 - Permalink

              nur die IP-Adresse sein. Alle anderen übertragenen Daten haben keine “Indizkraft”.

              Im Umkehrschluss haben nur IP-Adressen Indizkraft?

              Und wenn man keine Post von Mister XY mehr haben möchte wechselt man auch den Briefkasten… Genauso effektiv sind nämlich IP-Adressenfilter. IP-Adressen sollen aussagekräftig sein? Ich muss anscheinend die IT-Session verschlafen haben in der über die erfolgreiche Rückverfolung von Proxyadressen über russische Server gesprochen wurde. Jeder kann sich ein kleines Plug-in runterladen welches automatisch alle 20 Sekunden die IP-Adresse wechselt.Nicht um sonst gibt es unzählige Proxy-Seiten(siehe TOR)-

              Eigentlich würde es schon reichen nach jedem Kommentar dem Router einen kurzen Befehl zu schicken welcher dann eine neue IP-Adresse vom Provider bezieht. Da würde es nur helfen das komplette IP-Segment des Providers zu sperren ;)

              Zwar gibt es durchaus feste IP-Adressen(vorallem im gewerblichen Sektor) allerdings ist nur dann die Grundaussage richtig – IP-Adressen haben nur eine stark eingeschränkte Indizkraft. Im Privatsektor m.M.n gar keinen.
              Um zu Thema zurückzukommen:

              Ich kann das nicht beweisen und behaupte es auch nicht. „Haltlos” ist ein solcher Vorwurf aber keineswegs; es gibt viele Indizien, die dafür sprechen.

              siehe Niggemeier Teil 2

              Daher auch wenn ich es nicht gutheiße wie mit den Datenschutzbestimmungen umgegangen wird. Das alles sind Vermutungen so wie sich das höchstens bei der Sachlage gehört und keine korrekten Anschuldigungen welche allerdings schon so KND den Kopf kosten könnten…

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 09:54 - Permalink

              Im Umkehrschluss haben nur IP-Adressen Indizkraft?

              Der Umkehrschluss ist nicht immer zulässig.

              Und wenn man keine Post von Mister XY mehr haben möchte wechselt man auch den Briefkasten… Genauso effektiv sind nämlich IP-Adressenfilter

              Richtig, die wurden hier aber lt. SN nicht eingesetzt.

              IP-Adressen sollen aussagekräftig sein? Ich muss anscheinend die IT-Session verschlafen haben in der über die erfolgreiche Rückverfolung von Proxyadressen über russische Server gesprochen wurde.

              Selbst das kann bei der Ermittlung von Trollen nützlich sein, es geht hier ja nicht um gerichtsfeste Beweise, sondern um Schutzmaßnahmen des eigenen Blogs.

              Jeder kann sich ein kleines Plug-in runterladen welches automatisch alle 20 Sekunden die IP-Adresse wechselt.Nicht um sonst gibt es unzählige Proxy-Seiten(siehe TOR)-

              Richtig und da diese Tools von Spammern und Trollen gerne genutzt werden, sind die von Ihnen verteilten Adressen z.B. bei mir fast alle auf der Filterliste. Solche Filter sind nun einmal “lernende Mechanismen”.

              Eigentlich würde es schon reichen nach jedem Kommentar dem Router einen kurzen Befehl zu schicken welcher dann eine neue IP-Adresse vom Provider bezieht. Da würde es nur helfen das komplette IP-Segment des Providers zu sperren ;)

              Eben, auch das ist bei mir keine Ausnahme, wenn es um aufdringliche Gestallten geht.

              Zwar gibt es durchaus feste IP-Adressen(vorallem im gewerblichen Sektor) allerdings ist nur dann die Grundaussage richtig – IP-Adressen haben nur eine stark eingeschränkte Indizkraft. Im Privatsektor m.M.n gar keinen.

              Das betrifft wohlgemerkt nur DSL und nicht das ebenfalls weit verbreitete Kabel. Aber egal – wenn ich von einem T-Online-Anschluss aus der Region Ulm zugemüllt werde, kann ich – trotz unterschiedlicher IP-Endadressen – schon davon ausgehen, dass es sich um ein und denselben Kommentator handelt. Wie gesagt – ein Beweis ist das nicht, es dient ja nur dem Eigenschutz.

            • Linus schrieb am 25. Oktober 2010 at 10:01 - Permalink

              IP-Adressen haben nur eine stark eingeschränkte Indizkraft. Im Privatsektor m.M.n gar keinen.

              Das sehen Gerichte anders, wie der rein auf IP-Adressen gestützte gewerbliche Massenabmahnwahn belegt.

              Dass die Zuordnung der IP-Adressen zu Anschlussinhabern oft fehlerhaft ist, siehe da, interessiert die Richter dabei leider wenig.

            • Marko schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:43 - Permalink

              Es ist Ihre Interpretation, dass das nur die IP-Adresse sein kann. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Emailadresse so eindeutig und unveröffentlicht wie irgendwelche Promi-Telefonnummern sind, dass es SN ausreicht aus der Emailadresse zu schließen, dass es spräche “viel dafür, dass diese Kommentare auch von seinem Internetanschluss abgegeben wurden”.

              Auch in den weiteren Kommentaren habe ich von SN nie etwas darüber gelesen, dass er die IP-Adresse herangezogen hätte. Haben Sie SN kontaktiert? Vielleicht könnte er Ihre Theorie untermauern?

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:54 - Permalink

              @Marko

              Auch in den weiteren Kommentaren habe ich von SN nie etwas darüber gelesen, dass er die IP-Adresse herangezogen hätte. Haben Sie SN kontaktiert? Vielleicht könnte er Ihre Theorie untermauern?

              Ich weiß, es ist nicht eben vergnügungssteuerpflichtig alle Kommentare hier durchzulesen. Deine Fragen werden jedenfalls alle beantwortet.

        • schwitzig schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:08 - Permalink

          merkel@bundeskanzerlin.de

          Pruust :-). Freudscher Versprecher im Gedanken an “cancer”?

          • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:10 - Permalink

            da waren die kleinen Finger wieder fixer als der alte Kopp ;-)

    5. noname schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:17 - Permalink

      Sorry, aber das dürfte so ziemlich der uninteressanteste Artikel beim SF seit seiner Gründung sein. Es gibt doch sicherlich einige aktuelle Themen über die du gute Artikel schreiben könntest, wen interessiert bitte was irgendein Blogbetreiber sich für einen Fauxpas erlaubt hat?

      • SwENSkE schrieb am 24. Oktober 2010 at 16:35 - Permalink

        Geht’s noch?

        Wer Wasser predigt und Wein säuft, den darf und muß man kritisieren – vor allem wenn es anscheinend sonst niemand tut.

        • Dennis schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:13 - Permalink

          Niemand sonst? Strobl und Lübberding hatten sich des Falles schon angenommen.

      • Schierke-Nee-Sama schrieb am 25. Oktober 2010 at 15:17 - Permalink

        Wirklich ? Ich finde es eine gute Sache wenn jemand Stefan Niggemeier mal auf die Finger klopft. Macht ja sonst niemand.
        Wer sich selbst auf einen Scheffel stellt und auf andere mit dem Finger zeigt MUSS seine eigenen Moralvorstellungen auch entsprechend vorleben. Das ist jawohl das mindeste.

        Dabei ist die rechtliche Situation für mich persönlich gar nicht mal so interessant.

    6. Ralf Nowotny schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:19 - Permalink

      Die zwei Seiten einer Medaille. Ja, Herr Niggemeier benutzte eindeutig Methoden, die man eher der BILD zuschreiben könne, nämlich das Anprangern eines unliebsamen Gesellen. Die BILD selber tat dies schon mit einem Anwalt, der das Blatt immer wieder kritisierte.
      Andererseits: Wenn jemand unter diversen Pseudonymen Stimmung in einem Blog macht, so dass der Leser den Eindruck haben muss, dass die Mehrheit der Mitleser dieser oder jener Meinung ist, so sollte man als Blogbetreiber schon erwägen, den Leser darüber aufzuklären, dass hier ein und dieselbe Person unter diversen Pseudonymen Kommentare verfasst hat.

      Ob es nötig war, auch den Namen dazu zu nennen? Wirklich strittig, aber sicher reizvoll, da der Troll ja nicht irgendjemand war, sondern anscheinend Herr DuMont… und ein trollender “Promi”? Danach lechzt das Journalistenherz, und dies gewann dabei wohl die Oberhand bei Herrn Niggemeier.

      Hätte Herr Niggemeier geschwiegen, hätten die Leser verloren: nämlich die Objektivität der Kommentare.
      Nun hat er es öffentlich gemacht, aber dabei vielleicht auch kalkuliert, dass er nun der Buhmann ist, der Böse.

      Letztendlich, und das ist nur meine subjektive Meinung, dachte Herr Niggemeier wohl wirklich zuerst an den Eindruck seines Blogs auf die Leser und weniger daran, dass er mit der Veröffentlichung der ganzen Sache eine gewisse Ethik verletzt.

      Fazit, leider: Einen “Gewinner” gibt es hierbei nicht, nur eine “verlorene Ehre” und ein vakanter Posten in einer Mediengruppe.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:24 - Permalink

        Andererseits: Wenn jemand unter diversen Pseudonymen Stimmung in einem Blog macht, so dass der Leser den Eindruck haben muss, dass die Mehrheit der Mitleser dieser oder jener Meinung ist, so sollte man als Blogbetreiber schon erwägen, den Leser darüber aufzuklären, dass hier ein und dieselbe Person unter diversen Pseudonymen Kommentare verfasst hat.

        Nein, so etwas “erwägt” ein Blogbetreiber nicht – ich weiß, wovon ich spreche. Wenn sich ein Blogbetreiber davon gestört fühlt, sperrt er den Störkommentator aus. Sowas passiert hier mindestens einmal pro Monat und ich bin mir sicher, dass das bei SN ähnlich ist.

        Ob es nötig war, auch den Namen dazu zu nennen? Wirklich strittig, aber sicher reizvoll, da der Troll ja nicht irgendjemand war, sondern anscheinend Herr DuMont… und ein trollender “Promi”? Danach lechzt das Journalistenherz, und dies gewann dabei wohl die Oberhand bei Herrn Niggemeier.

        Richtig, zumal er Herrn KND und dessen Blättern nicht eben freundlich gesinnt ist.

        • Ralf Nowotny schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:35 - Permalink

          Nein, so etwas “erwägt” ein Blogbetreiber nicht – ich weiß, wovon ich spreche. Wenn sich ein Blogbetreiber davon gestört fühlt, sperrt er den Störkommentator aus. Sowas passiert hier mindestens einmal pro Monat und ich bin mir sicher, dass das bei SN ähnlich ist.

          Punkt für den Spiegelfechter. Ob Promi oder nicht, einfach sperren, Fall erledigt.

        • Mat schrieb am 25. Oktober 2010 at 10:30 - Permalink

          Ich bin mir jetzt nicht 100%igs sicher, aber war das nicht so, das KND bei DuMont bereits gesperrt gewesen war und sich hat wieder freischalten lassen? Doch, ganz am Anfang der Geschichte, als KND noch unter seinem echten Namen postete.

          “Ungefähr, als er ankündigte, demnächst ein Musikvideo seiner Band hier einzustellen („Singen ist nämlich meine Leidenschaft”), beschloss ich, dass es sich um ein Fake handeln müsse — auch die E-Mail- und IP-Adresse deuteten nicht darauf hin, dass es sich um den „echten” Neven DuMont handelte. Ich löschte daraufhin einige seiner Kommentare und ließ neue nicht mehr automatisch erscheinen.
          Dann bekam ich erst eine Facebook-Nachricht von ihm mit dem Betreff „Zensur auf Ihrer Seite!” Und dann eine E-Mail seiner Sekretärin, die um Rückruf bat. Es stellte sich heraus, dass es sich sehr wohl um den „echten” Konstantin Neven DuMont handelte, der erfragen ließ, warum seine Beiträge nicht mehr freigeschaltet werden. Es erforderte dann noch mehrere weitere Telefonate mit der Sekretärin, bis wir zur Zufriedenheit ihres Chefs klären konnten: dass seine Kommentare nun wieder sofort erscheinen würden; dass der eine, der dann noch nicht sofort erscheinen war, nur deshalb nicht sofort erschienen war, weil er zu viele Links enthielt; dass ich ihn aber sofort aus der Moderationsschleife befreien würde; dass er leider die bereits gelöschten Kommentare noch einmal würde eingeben müssen etc. ” (http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ein-sandkasten-fuer-konstantin-neven-dumont/)

      • Sukram71 schrieb am 24. Oktober 2010 at 16:48 - Permalink

        Andererseits: Wenn jemand unter diversen Pseudonymen Stimmung in einem Blog macht, so dass der Leser den Eindruck haben muss, dass die Mehrheit der Mitleser dieser oder jener Meinung ist, so sollte man als Blogbetreiber schon erwägen, den Leser darüber aufzuklären, dass hier ein und dieselbe Person unter diversen Pseudonymen Kommentare verfasst hat.

        Die Beiträge von diesem anonymen Kommentator waren aber dermaßen niveau-los und dämlich, dass man das als Blogger auch problemlos hätte weglächeln können.

        Die einzige Gefahr bestand darin, dass andere, neue Besucher denken:
        “Hilfe, wo bin ich denn hier gelandet?” Aber dann sperrt und löscht man halt.

        Hmm, wenn man so viele Kommentare löscht, dann muss man aber trotzdem erklären, warum.

        • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:07 - Permalink

          Hmm, wenn man so viele Kommentare löscht, dann muss man aber trotzdem erklären, warum.

          Also wenn ich als Blogger mir diesen Thread angucke und später erfahre, dass die “roten Kommentare” von einer einzigen IP (und dann noch mit einer eMailadresse *lol*) abgegeben wurde, dann ist es gewollt (!!!), sie stehen zu lassen. Bei mir (und sicher auch bei SN unter normalen Bedingungen) wäre der Mehrfachnick-Kommentator nach wenigen Kommentare auf nimmer Widersehen im Filter verschwunden.

          • Sukram71 schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:18 - Permalink

            Stimmt.

      • Marko schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:51 - Permalink

        Zu muss man “auch den Namen dazu zu nennen”: Herr DuMont ist von sich aus mit seinem Klarnamen in Kommentaren aufgetreten und hat diesen auch auf anderem Weg bestätigt. Hätte Herr Niggemeier Ihrer Meinung nach “nur” über die diversen Pseudonyme mit gleicher Emailadresse berichten sollen, aber die Verbindung zu einem vorher bestätigtem Klarnamen mit selber Emailadresse verschweigen sollen?

        Vielleicht ist die Antwort auf diese Frage “Ja”, ich neige eher zu “Nein”, aber ich bin mir da unsicher.

    7. danielj schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:21 - Permalink

      Eine vielleicht nicht ganz unwichtige Ergänzung – Niggemeier hatte KND vorher informiert/kontaktiert:

      Ich habe Neven DuMont geschrieben, dass ich ihn in Verdacht habe, hinter dem Feuerwerk kritischer Kommentare bei mir im Blog zu stecken. Er bestritt dies. Dann fragte ich, ob es möglich ist, dass jemand anders Zugriff auf seinen Rechner hat. Er antwortete: „Es stimmt, dass auch noch andere Personen meine zwei Rechner benutzen, Computer-Sharing sozusagen.” Schließlich konfrontierte ich ihn damit, dass mit seiner E-Mail-Adresse und vermutlich von seinem Computer unter verschiedenen Namen eine Vielzahl von Kommentaren abgegeben wurden, ich darin einen Missbrauch der Kommentarfunktion sehe und das öffentlich dokumentieren möchte. Daraufhin schrieb mir Neven DuMont: „Eben habe ich erfahren, dass zwei Personen, die meine Rechner mitnutzen, anonyme Kommentare in Ihrem Blog verfasst haben.” Er fände es aber nicht gut, wenn ich das in der Öffentlichkeit klarstellen würde.
      [...]
      Nachtrag, 21.30 Uhr. Gegenüber dem Branchendienst „Meedia” nennt Neven DuMont meine „Methoden” „bedenklich”. Er räumt ein, dass die Kommentare von seinem Computer abgegeben wurden — von nicht näher benannten „Personen”, die „Zugang” zu seinem Rechner gehabt hätten. Er habe sie, nachdem er sie „überführt” („Meedia”) hatte, darum gebeten, keine weiteren Einträge unter seiner Mailadresse zu veröffentlichen.

      Falls das stimmt, haben sich diese Personen nicht an seine Bitte gehalten: Auch nach meinen Mails an Neven DuMont und der angeblichen „Enttarnung” wurde noch wie zuvor kommentiert.

    8. Pillu13 schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:26 - Permalink

      Auch bei mir wird zuweilen die anonyme Kommentierung missbraucht. Personen führen unter verschiedenen Nicks affirmative Selbstgespräche, es werden Beleidigungen verfasst und natürlich zieht die Anonymität auch Extremisten jeglicher Couleur an. Das Löschen solcher Kommentare ist Alltag.

      Auch Nazis haben ein Recht auf Meinungsäußerung – wie jeder andere auch!

      Zumal jede billige Infobrochüre “gegen Rechts” dazu rät, argumentativ diese zu entlarven und vorzugehen und gerade nicht in den Martyreruntergrund zu verdammen (Warum für nochmal gleich die NPD besser nicht verboten? ;-)). Dritte müssen sich selbst ein Bild machen können! …und solange kein Straftadbestand erfüllt ist… ist das auch überhaupt kein Problem.

      Vielmehr ist es die einzig legitime Art mit “none-mainstream” Meinungen umzugehen um dem Recht genüge zu tun und vorallem den Kampf auch zu führen – und sich nicht feige hinter löschen zu verstecken, als obs dererleit Meinungen/Ansichten und Gedanken nicht gäbe!

      Leute die andere z.B. faschistische Meinungen Löschen – sicherlich aus den eldelmütigsten Gründen – führen sich druch ihre ebenso gleich faschistische Methodik ab absurdum!

      “Der Weg zur Hölle ist eben mit guten Vorsätzen gepflastert”

      Deswegen gibt es ja praktischerweise so Dinge wie das Grundgesetz, welches seine Beschränkung in weiteren Gesetzen findet. Nur sind diese Strafttadbestände und über diese hinaus gibt es keine Beschränkungen – weder druch Netiquetten, der eigenen Arroganz eines Bloggers oder Forenmoderators, noch druch eigens gefällte nicht Richterliche Urteile.

      Insofern ist das deutsche Netz, heutzutage ein reines Machtmissbrauchsnetz für Menschen mit zu Kleinem, die nicht bereit sind sich ans Grundgesetz zu halten.

      • Dirk schrieb am 24. Oktober 2010 at 16:37 - Permalink

        Nö, die Leute denken ja immer das Internet wäre vollständig “frei”, obwohl es ja hochgradig hierarisch geliedert ist. Und wenn sie z.B. in diesem Blog solche Kommentare verfassen, obliegt es dem Spiegelfechter halt, diese zu löschen. Das nennt sich Hausrecht. Wenn Sie in meinen Haus rassistische Aussagen machen würden, würden Sie auch rausfliegen – Genauso geschieht es in Blogs auf virtuelle Art und Weise.
        Aber keine Sorge, die Jungs von PI freuen sich immer wieder über solche Texte, einfach dort kommentieren…

        • Pillu13 schrieb am 24. Oktober 2010 at 22:24 - Permalink

          Und wenn sie z.B. in diesem Blog solche Kommentare verfassen, obliegt es dem Spiegelfechter halt, diese zu löschen.

          Zunächst mal unterliegt auch Spiegelfechter wie jeder andere dem deutschen Grundgesetzt und nichts anderem (selbstgesticktem irgendetwas)!

          Hirachisch das ist hierbei auch geradezu zu richtig! Das Grundgesetz steht nämlich in der Hirachie VOR dem zumal virtuellem Hausrecht!

          Wenn Sie in meinen Haus rassistische Aussagen machen würden, würden Sie auch rausfliegen – Genauso geschieht es in Blogs auf virtuelle Art und Weise.

          Ja aber auch nur weil sie 1. sich einen Dreck um die Grundrechte von Anderen scheren, 2. sie unfähig und unwillig und villeicht sogar peinlich berührt solche Aussagen verbal zu entkräften und 3. weil sie total viel von Rassimus verstehen! lol bzw. ein Verständnis über “hört sich doof an / hört sich dööfer an als ich mag” gar nicht hinausgeht.

          Kindergarten für Erwachsene – da hilft wahrlich nur noch diea Kugel… richtig Herr Churchill.

          • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 22:36 - Permalink

            Zunächst mal unterliegt auch Spiegelfechter wie jeder andere dem deutschen Grundgesetzt und nichts anderem (selbstgesticktem irgendetwas)!

            Das wird Dich jetzt schockieren, aber kein Mensch in D “unterliegt” dem GG. Aber lassen wird das ;-)

            Hirachisch das ist hierbei auch geradezu zu richtig! Das Grundgesetz steht nämlich in der Hirachie VOR dem zumal virtuellem Hausrecht!

            Wow, Du bist ja ein “echter Küchenjurist”. Das ist natürlich kompletter Unfug. Aber lassen wir das ;-)

          • Michael S. schrieb am 27. Oktober 2010 at 11:24 - Permalink

            Zunächst mal unterliegt auch Spiegelfechter wie jeder andere dem deutschen Grundgesetzt und nichts anderem (selbstgesticktem irgendetwas)!

            Hirachisch das ist hierbei auch geradezu zu richtig! Das Grundgesetz steht nämlich in der Hirachie VOR dem zumal virtuellem Hausrecht!

            Nun, ich mag sie ja normalerweise nicht, aber wir leben in einer Marktwirtschaft. D.h. Meinungsfreiheit ist käuflich.

            Wenn du deine Meinung ungehindert im Internet verbreiten willst, dann miete dir einen eigenen Server. Auf dem Server, den ein Blog-Betreiber zahlt, hast du keinen Rechtsanspruch darauf, daß deine Meinung dort veröffentlicht werden muß.

            Es ist in der Regel das Selbstverständnis des Blogbetreibers, auch Kritiken zuzulassen. Aber Kommentare zu einem Forum außerhalb der Blogbeiträge werden zu lassen, halte ich für zuviel verlangt.

      • SwENSkE schrieb am 24. Oktober 2010 at 16:40 - Permalink

        Leute die andere z.B. faschistische Meinungen Löschen – sicherlich aus den eldelmütigsten Gründen – führen sich druch ihre ebenso gleich faschistische Methodik ab absurdum!

        Sorry, aber das ist Unsinn.

        Man kann sehr wohl einerseits für eine sehr weitgehende Meinungsfreiheit (z.B. auch für Nazis) sein und trotzdem vom Hausrecht in seinem Blog Gebrauch machen. Das widerspricht sich in keinster Weise!

        Heuchlerisch wäre das nur, wenn man mit einer solchen Meinung versuchen würde, Nazi-Blogs vom Netz zu nehmen.

        • Pillu13 schrieb am 24. Oktober 2010 at 22:07 - Permalink

          Das sagst und bestimmst aber du was hier “Nazi(Trademark)” ist!

          Mit anderen Worten. Es passt Dir nicht in den Kram, also muss es weg! ~ aber genau dem von dir vorgeworfenem “Nazi Geist”


          Exakt aus DIESEM Grund gibt es ja diese genialen “Straftatbestände” und nichts weiter sonst irgendwo sonst noch dazwischen oder so! ;-) *zwinker*

          Dein Hausrecht Argument greift also gar nicht! Oder warum sollte man löschen, wenn man gar keine Straftat zu unterstützen als Betreiber befürchten würde? Und somit sind wir wieder bei: “Was mir nicht passt wird gelöscht”.

          Heute bin ichs, 1945 die Juden, gestern die Ausländer und wer ist es morgen? Ist doch auch egal…. hauptsache ich kann mich etwas mit Machtmissbrauch aufwerten… Ok sorry. Das war jetzt wohl etwas zu weit analysiert. Ist wohl mein Psychologieseminar mit mir durchgegangen. Der Deutsche und sein Sein. ^^

          • Sam schrieb am 24. Oktober 2010 at 23:26 - Permalink

            1945 wurde Juden in Deutschland jedoch nicht verboten in einem Blog zu posten, oder woanders unwiedersprochen Meinungen zu äußern, sie wurden aufgrund ihres Untermenschendaseins vergaßt. Und das ist der wahre “Nazi Geist”, der auch nach dem Untergang des sog. Dritten Reichs in Deutschland weiterleben konnte, und zB in den 90ern zu den Mordbrennereien in Lichtenhagen usw. geführt hat. (Deinen letzten Satz an dieser Stelle zu zitieren kann ich mir gerade noch so verkneifen).
            Zensur – und auch das, was du dafür hältst – gab und gibt es in den unterschiedlichsten Regiemen, unter den unterschiedlichsten Ideologien und ist mitnichten ein Exklusivmerkmal des Nationalsozialismus.

            Abgesehen davon hat sf ja schon erwähnt, dass deine Argumentation bzgl. des Grundgesetzes kompletter Unfug ist, und da dies absolut off topic ist belassen wir es am besten dabei.

          • Statistiker schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:47 - Permalink

            Mal zum Mitschreiben: Grundrechte sind Abwehrrechte des Bürgers gegen den Staat und sind im Verhältnis Bürger gegen Bürger nicht anwendbar (Ausnahme: Arbeitsrecht). Damit gilt hier das BGB etc. und eben NICHT das GG.

            Und wenn jemand in meiner Wohnung etwas sagt, was mir nicht passt, habe ich das Recht, ihn rauszuschmeißen, und wenn derjenige sich dann auf sein “Grundrecht auf Meinungsfreiheit” beruft, kann man nur sagen, dass derjenige ja gern seine Meinung verbreiten darf, aber nicht in meinem Revier. Und ein Blog ist eben eine virtuelle Wohnung, in der der Wohnungsinhaber nach Belieben Leute rausschmeißen kann. Und jetzt zerreiß Dir auf PI Dein Maul über mich….

            • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:16 - Permalink

              Unfug. Grundrechte sind Grundrechte. Natürlich sind sie ein Anspruch des Bürgers an den Staat. Aber genau dieser muss dem Bürger diese Grundrechte auf seinem Hoheitsgebiet gegenüber allen anderen (auch anderen Bürgern) gewähren. Der Staat muss mich hier gegenüber Dritten schützen.

      • Vogel schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:08 - Permalink

        Was mir auffällt in Kommentaren “Deiner Art”:

        Martyrer…
        obs dererleit…
        druch…
        druch eigens gefällte nicht Richterliche Urteile…
        diea…

        Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

        SCNR – es fällt mir halt immer wieder auf. Schreibfehler? Geschenkt!

        Du liebst Zitate? Wie ist es hier mit: “Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.” (Rosa Luxenburg) Natürlich regeln Gesetz und Recht, z. B. das Hausrecht, weiteres.

        Verstehst Du das?

    9. Peter schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:29 - Permalink

      Ist doch egal, ob es ein Recht auf Anonymität gibt. Ist auch irgendwie egal, ob der Niggemeier die Daten verwenden durfte oder nicht. Sein Blog, seine Daten, seine Entscheidung. Ich werde nur den Verdacht nicht los, dass die Sache tatsächlich anders liegt und Konstantin Neven-DuMont geschickt entmachtet wurde. Bestenfalls hat Niggemeier gerade mal die Methode entlarvt – die Geschichte dahinter werden wir nie erfahren. Für einen Journalisten kann das am Ende nicht befriedigend sein.

      Wir wissen jetzt alle, dass Niggemeier nicht vor Methoden zurückschreckt, die er bei anderen in den höchsten Tönen verteufeln würde – das kann ja auch eine wertvolle Erkenntnis sein.

      Peter

      • VonFernSeher schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:37 - Permalink

        Sein Blog, seine Daten

        Es sind nicht seine Daten. Es sind und bleiben die seiner Besucher.

        • Peter schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:19 - Permalink

          Lächerlich. Du wirst ja hoffentlich nicht bestreiten, dass die Daten in Besitz und Eigentum von Niggemeier sind und bleiben. Was der Benutzer hinterlässt übereignet er, da ist die Rechtslage eindeutig. Bei dem was er damit macht, muss er sich an die Gesetze halten (z.B. Datenschutz) aber die Daten sind seine. Punkt.

          • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:21 - Permalink

            So so, dann könnte ich aus einem guten Kommentar hier im Blog also einen Artikel machen, den ich kommerziell vertreibe? (nur theoretisch) ;-)

          • VonFernSeher schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:35 - Permalink

            Das ist Blödsinn. Es darf halt nicht jeder alles mit den Daten machen, die ich bei ihm hinterlasse. So etwas nennt sich Datenschutz.

    10. tsetse schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:36 - Permalink

      bigott.

    11. xiantiel schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:44 - Permalink

      Lieber “xiantiel”. Was hat eine höhere Aussagekraft?

      1. User Xiantiel hat die IP: 182.93.84.122 (stimmt natürlich nicht)
      2. User Xiantiel nutzt einen Rechner, der im Büro des Metzgermeisters Horst Finkengruber in Ulm steht (stimmt auch nicht)

      Natürlich besiztzt Punkt 2 eine höhere Aussagekraft, aber nur Punkt 1 würde die Datenschutzerklärung verletzen.

      Die in den Kommentaren enthaltenen Daten werden zum Zwecke der Veröffentlichung des Kommentars gespeichert. Ebenso gespeichert werden die ggf. mit der Übermittlung des Kommentars zusammenhängenden Informationen (Nutzername, E-Mail-Adresse Betreff, Zeit des Postings, IP-Adresse, Profilinformationen, sofern freiwillig hinterlegt o.ä.), wobei dabei aber selbstverständlich die E-Mail-Adresse und die IP-Adresse nicht veröffentlicht werden. Eine anderweitige Verwendung der Daten findet nicht statt.

      Eine anderweitige Verwendung der Daten fand ja auch nicht statt.

      Falls doch klärt mich auf, scheine ja auf dem Schlauch zu stehen.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:50 - Permalink

        Natürlich besiztzt Punkt 2 eine höhere Aussagekraft, aber nur Punkt 1 würde die Datenschutzerklärung verletzen.

        Ach was, Informationen, die ich aus Informationen ziehe, die dem Datenschutz unterliegen, unterliegen selbstverständlich auch dem Datenschutz.

        Eine anderweitige Verwendung der Daten fand ja auch nicht statt.

        Falls doch klärt mich auf, scheine ja auf dem Schlauch zu stehen.

        Entschuldige bitte, aber ein Veröffentlichen dieser Daten, bzw. von Daten, die aus diesen Daten ermittelt wurden, ist ja wohl eine ziemlich relevante “anderweitige Verwendung”.

        Was würdest Du denn sagen, wenn ich in mein Impressum schreiben würde:

        “Der Blogbetreiber behält sich vor, Daten und Informationen, die sich aus den o.g. personenbezogenen Daten ergeben, der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und Kommentatoren, die sich anonym fühlen, somit zu enttarnen”.

        • Wolfgang schrieb am 24. Oktober 2010 at 16:16 - Permalink

          KND hat wohl zuerst unter Klarnamen gepostet (bei Angabe seiner E-Mail-Adresse), später aber “anonym” mit der selben Adresse. Kann er sich so aber wirklich anonym gefühlt haben? Kommt mir (sinnbildlich) so vor wie ein Bankkunde, der an einem Tag ganz normal Geld abhebt und tags darauf maskiert herein stürmt, um die Bank zu überfallen, dabei aber brav sein Kontokärtchen zeigt.

          Ob man einen solchen Vorgang allerdings öffentlich machen sollte, wenn kein strafbares Handeln vorliegt, ist meiner Meinung nach Ermessenssache.

          BTW: Ich bin durch einen Tweet von SN auf diesen Beitrag hier gestoßen – offenbar hat er kein Problem mit Kritik an seinem Vorgehen.

          • VonFernSeher schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:42 - Permalink

            Das mit dem Internet scheint für manche nicht so einfach zu sein. Selbst wenn Konstantin Neven DuMont als “Konstantin Neven DuMont” mit der E-Mail-Adresse “k.neven.dumont@ksta.de”* einen Kommentar schreibt, hat er das nicht unter Klarnamen getan. Es ist und bleibt ein Pseudonym.

            *und nein, ich weiß nicht, ob es diese Adresse wirklich gibt

            • Wolfgang schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:39 - Permalink

              Jaja, schon klar, aber laut SN hatte KND u. a. telefonisch bestätigt, dass die mit seinem Namen unterschriebenen Kommentare tatsächlich von ihm stammten. Also war’s wirklich der Klarname.

            • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:57 - Permalink

              Das war mehr eine Antwort aus der Vorlesungsreihe Technikreflexion. Wenn es kein für beide Seiten eineindeutiges Interpretationsverfahren gibt, bleibt Code Code. Klarnamen gibt es dann prinzipiell nicht.

              Der Leser kann Herr Niggemeier seine Ausführungen glauben (und ich hätte keinen Grund warum nicht), aber wissen kann er es nicht.

          • Wolfgang schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:43 - Permalink

            P. S.: Wo wir schon bei Identitäten sind: Das mit dem dem Tweet von SN muss ich zurücknehmen. Der Twitter-Account @stefaniggemeier gehört nicht Stefan Niggemeier.

    12. Sukram71 schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:48 - Permalink

      Und wenn man vorher unter “Angela Merkel” offizielle Kommentare mit der selben geheimen Mail-Adresse verfasst hat, wird es halbwegs nachvollziehbar, dass auch die anonymem Kommentare von Merkel sind.
      An der IP-Adresse alleine, kann man das auch nicht festmachen. Die kommt aber dazu.

      Ansonsten bin ich eigentlich auch der Meinung, Niggemeier hätte sich diese Sache sparen sollen. Es kann ja durchaus sein, dass da wirklich die Kinder am Rechner gespielt haben. Im Zweifel für KND.

      Und irgendwie gibt es auch größere Skandale, als im SN-Blog zu trollen … ^^
      Jemanden nur deshalb dermaßen bloß zu stellen, ist nicht ganz Ordnung.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:53 - Permalink

        Wenn jemand hier unter einem Klarnamen Kommentare veröffentlicht und es Zweifel daran gibt, dass die verwendete Identität korrekt ist, sperre ich den Kommentar natürlich so lange, bis sich die Ungereimtheiten aufklären. Auch das passiert mehrmals im Monat.

        • Sukram71 schrieb am 24. Oktober 2010 at 16:06 - Permalink

          Wenn hier eine Angela Merkel oder ein Wolfgang Schäuble kommentieren würden, dann würdest du sicher vorher kurz im Kanzleramt oder BMF per Mail nachfragen, nehme ich an. Würde ich auch so machen (bei der Unwahrscheinlichkeit :D).

          Beim Sprengsatz hat kürzlich Cem Özdemir kommentiert.
          Da habe ich mich das schon gefragt.

          • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 16:11 - Permalink

            Eben. So “hochkarätige” Fälle gab es hier noch nicht. Ich hatte aber bereits den Fall, dass hier unter der Identität eines nicht unbekannten S21-Gegners ein Pamphlet verfasst wurde, in dem S21-Demonstranten verunglimpft wurden. Dieser Identitätsdiebstahl ließ sich durch eine kurze eMail aufklären, natürlich habe ich den Kommentar bereits von Anfang an auf “Moderation” gesetzt.

          • VonFernSeher schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:44 - Permalink

            Ich finde, man sollte erst einschreiten, wenn eine reale Person, die mit dem Kommentator verwechselt werden könnte, auch tatsächlich Probleme damit hat..

            • Sukram71 schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:53 - Permalink

              OK, dann poste ich hier nur noch als Guido W. :)
              MfG
              Guido Westerwelle

            • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:05 - Permalink

              ich denke mal, hier kann man durchaus den “Common Sense” bemühen. Man merkt schon, wenn etwas nicht koscher ist.

        • Zugvogel schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:18 - Permalink

          Andererseits haben Sie aber keine Bedenken sich wochenlang über Gudrun Debus und Ines Fritz auszulassen. Das ist dann ok, weil es Privatpersonen sind, richtig?

          Geht´s noch perfider?

          • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:23 - Permalink

            Wochenlang? Zweimal und das nicht ohne Grund und vor allem ohne jegliche Verletzung des Datenschutzes.

            Ich sage ja nicht, dass man sich nicht über KND aufregen dürfte. Natürlich darf man das. Aber man sollte keine geschützten Daten dazu zweckentfremden. Das ist der Punkt.

            • Zugvogel schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:08 - Permalink

              Soweit ich mich erinnern kann, ist ihnen der Klarname des Piratenweibs auch im Zusammenhang mit Abmahnungen bisher nicht zur Kenntnis gelangt. Veröffentlicht haben Sie ihn trotzdem. Und sie hat hier kommentiert, allerdings weniger als 5 mal.

              Sie haben den Datenschutz verletzt und die Nettiquette. Niggemeier übt nur sein Hausrecht aus. Wäre es auch nicht Niggemeier würde Sie das doch auch nicht mal interessieren.

            • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:12 - Permalink

              Soweit ich mich erinnern kann, ist ihnen der Klarname des Piratenweibs auch im Zusammenhang mit Abmahnungen bisher nicht zur Kenntnis gelangt.

              Öhm, das ist jetzt nicht Dein Ernst? Der “Klarname” des Piratenweibs steht auf ihrer eigenen Seite.

              Veröffentlicht haben Sie ihn trotzdem. Und sie hat hier kommentiert, allerdings weniger als 5 mal.

              Sie hat hier aber nicht anonym gepostet.

              Sie haben den Datenschutz verletzt und die Nettiquette. Niggemeier übt nur sein Hausrecht aus. Wäre es auch nicht Niggemeier würde Sie das doch auch nicht mal interessieren.

              Ja ja, schon klar. Dieses lächerliche Stalking von Euch wird immer abstruser.

            • Zugvogel schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:02 - Permalink

              Sie hat ihren Nicknamen benutzt und Sie haben sie damit geoutet. Ihr Name steht zudem im Impressum und das berechtigt Sie noch lange nicht, diesen durch die Foren ihrem Pseudonym hinterher zu schleppen. Wenn Sie wissen, wie der User hinter einem Nick heißt, behalten Sie es für sich. Das verlangen Sie doch auch von Niggemeier. Nur verlangen Sie das eben immer nur von anderen.

              Ich halte das hier für ´ne Neiddebatte. Sie werfen Niggemeier vor, was Sie selbst etabliert haben. Nur ist der ehrlicher als Sie.

            • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:10 - Permalink

              Sie hat ihren Nicknamen benutzt und Sie haben sie damit geoutet.

              Blödsinn, sie hat die URL ihres Blogs in das dafür vorgesehene Feld eingegeben und sich damit selbst geoutet.

              Ihr Name steht zudem im Impressum und das berechtigt Sie noch lange nicht, diesen durch die Foren ihrem Pseudonym hinterher zu schleppen.

              Wenn das von öffentlichem Interesse ist und eine Relevanz hat schon. In diesem Fall war beides gegeben.

              Wenn Sie wissen, wie der User hinter einem Nick heißt, behalten Sie es für sich.

              Wenn NUR ich das weiß, schweige ich selbstverständlich. Wenn die Userin allerdings öffentlich auftrit, verrate ich nichts Neues.

              Etwas anderes wäre es natürlich, wenn das Piratenweib unter einem anderen Nick hier gepostet hätte. Dann hätte ich diesen Beitrag zwar löschen, aber nicht öffentlich mit ihr in Verbindung bringen dürfen. Das ist hier aber nicht passiert, insofern verbietet sich auch ein Vergleich zu KND.

              Das verlangen Sie doch auch von Niggemeier.

              Nein, das verlange ich natürlich nicht, zumal es komplett blödsinnig wäre.

              Ich halte das hier für ´ne Neiddebatte. Sie werfen Niggemeier vor, was Sie selbst etabliert haben. Nur ist der ehrlicher als Sie.

              Na denn ;-) Die Gedanken sind frei.

            • Zugvogel schrieb am 24. Oktober 2010 at 22:08 - Permalink

              Ihr Blog ist kein öffentlicher Auftritt.

            • SwENSkE schrieb am 25. Oktober 2010 at 08:57 - Permalink

              @ Zugvogel

              Ihr Blog ist kein öffentlicher Auftritt.

              ROFL – das ist ja wohl mit das Lächerlichste, das ich seit langem lesen mußte.
              Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen

              Ihr Blog ist kein öffentlicher Auftritt.

              You, sir, have won the interwebz!

              *facepalm*

          • schwitzig schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:26 - Permalink

            Im Gegenteil: Ich fand SFs Umgang damit vorbildlich. Fast jeder andere Blogger hätte z.B. auf die folgenden Hetzschriften von Fr. Fritz und dem Piratenweib artikeltechnisch die Conentenance verloren – was hier nicht geschehen ist.
            Die Daten waren im Gegensatz von KND von Anfang an personenbezogen und daher ist der Vorgang nicht vergleichbar.

            Das Verhalten von SN ist doppelzüngig und läuft darauf hinaus, dass die falschen Methoden beim Richtigen korrekt sind. Fängt man einmal damit an, landet man bei dem Zweck, der die Mittel heiligt. Dies wiederum führt automatisch dazu, dass man sich nicht mehr von dem unterscheidet, den man kritisiert.

            • Griatzi schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:32 - Permalink

              Ich stimme meinem speziellen Freund “Schweißnass” “Schwitzig” nur ungern zu. Aber diesbezüglich hat er Recht:

              Ich fand SFs Umgang damit vorbildlich.

              Sehe ich genauso.

      • Michael S. schrieb am 27. Oktober 2010 at 11:35 - Permalink

        Wieso glauben hier Leute, daß die Mail-Adresse eine höhere Aussagekraft hat als die IP-Adresse?

        Genau die kann man doch manuell eingeben, und auf mehr als @ und einen Punkt im Domainnamen kannst du nicht prüfen.

        Es ist ja wohl erwiesen, daß es sich um die gleichen Rechner (eben per IP) handelte, aber hier im Spiegelfechter-Blog wird die Email-Adresse aus einem Cookie gefüllt, ohne daß man sie noch extra eingeben muß. Wenn also jemand den Klarnamen explicit ändert, kann man aus der Mailadresse sicher nicht entnehmen, daß hier eine Identität vorliegt, eher im Gegenteil, daß bewußt der Name verändert wurde, eine Änderung der Mail-Adresse jedoch vergessen wurde. Ist ja eh nur ein nicht angezeigtes, aber Pflichtfeld, folglich aus Sicht des ggfs den Rechner Fremdnutzenden irrelevant.

    13. Kotzendes Einhorn schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:57 - Permalink

      Interessante Ansicht. Wo beginnt öffentliches Interesse. Ab wann schreibt eine öffentliche Persönlichkeit (“bekannter Medienmanager”) privat? Sobald kein Klarname mehr angegeben wird? Wäre es noch ein privates Anliegen unter Pseudonymen einen ungeliebten Journalisten der Konkurrenz zu diskriditieren? (Zur Klarstellung, das möchte ich hiermit nicht DuMont unterstellen.)

      Bis auf Informationen die DuMont selbst presigab (Brunnenwasser) war Niggermeiers Post in meinen Augen kein Eingriff in die Privatsphäre von DuMont. Die Verwendung der IP-Daten steht allerdings auf einem anderen Zettel.

      Letzten Endes darf (guter) Journalismus aber duchaus dreckig sein, ob die Entlarvung eines Medienmanagers als (reichlich naiver) Internettroll dazugehört ist eher fraglich. Wie ernst das Thema genommen wird zeigt, neben solchen Beiträgen und übertriebenen Aktionen wie “Not my Blogger”, der Rückzug DuMonts, der wohl nicht so zufällig zu diesem Zeitpunkt erfolgte.

      Wirklich guter und wichtiger Beitrag, der mich nachdenken lies.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 16:07 - Permalink

        Interessante Ansicht. Wo beginnt öffentliches Interesse.

        Auf diese Fragen gibt es viele Antworten. Ein Paparazzo und ein BILD-Klatschreporter haben da sicher andere Ansichten als ein Datenschützer oder ein Medienwatchblog-Betreiber. Es hat jedoch ein Geschmäkle, wenn der Medienwatchblog-Betreiber sich die Arguementations eines Klatschreporters zu eigen macht, wenn es ihm in den Kram passt.

        Ab wann schreibt eine öffentliche Persönlichkeit (“bekannter Medienmanager”) privat? Sobald kein Klarname mehr angegeben wird?

        Das würde ich – ganz konservativ – mal so sehen.

        Wäre es noch ein privates Anliegen unter Pseudonymen einen ungeliebten Journalisten der Konkurrenz zu diskriditieren? (Zur Klarstellung, das möchte ich hiermit nicht DuMont unterstellen.)

        Vielleicht nicht, dennoch ist dies kein hinreichendes Argument, deshalb die Datenschutzbedingungen außer Kraft zu setzen. Wir reden ja hier nicht über den Verdacht auf eine Straftat.

        Bis auf Informationen die DuMont selbst presigab (Brunnenwasser) war Niggermeiers Post in meinen Augen kein Eingriff in die Privatsphäre von DuMont. Die Verwendung der IP-Daten steht allerdings auf einem anderen Zettel.

        Da muss man trennen – SNs erster Beitrag (Sandkasten) war sicherlich vom Standpunkt des ordentlichen Journalismus und der Datenschutzerklärung nicht zu kritisieren. Ob man so was machen muss, steht auf einen anderem Blatt.

        Sein “Scoop” ist jedoch eine direkte Folge der Auswertung personenbezogener Daten – das hat eine ganz andere Qualität und ist m.E. ein echtes No-Go.

        Letzten Endes darf (guter) Journalismus aber duchaus dreckig sein

        Wir sprechen hier aber nicht über “Watergate”. Sicherlich ist das eine Frage der Abwägung. Hier stehen indes auch noch die Positionen des Journalisten Niggemeier und des Blogplattformbetreibers Niggemeier in Konkurrenz.

    14. tsetse schrieb am 24. Oktober 2010 at 15:59 - Permalink

      [wegen Beleidigung gelöscht/sf]

    15. Pillu13 schrieb am 24. Oktober 2010 at 16:08 - Permalink

      Deutschland ist sowieso verloren. Ist doch alles was hier geschrieben wurde egal.

      Wandert aus oder erlebt den Krieg vor Eurer Haustüre. Einmal mehr… und sicher nicht auch das letzte mal, solange noch ein Deutscher und sein Geist lebt.

      Fuck you Deutschland!

    16. Oliver schrieb am 24. Oktober 2010 at 16:26 - Permalink

      Also ich weiß nicht, irgendwie fällt mir da nur “Willkommen im Kindergarten” ein. Habt Ihr lieben denn nichts Besseres zu tun, als verbale Wattebäuschchen zu werfen? Meine Güte …

    17. Sukram71 schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:09 - Permalink

      Hmm, auf der anderen Seite:

      Wenn man dermaßen viele Kommentare löscht, dann muss man ja in einem Artikel erklären, warum und wieso man das tut.

      Und wenn sich herausstellt, dass der permanente Troll offenbar (IP-, Mail-Adresse, exklusive Infos) wirklich ein bundesweit bekannter Medienmanager bzw. mindestens dessen Rechner ist, dann ist das sicher schon ne Story, bei der man sich als Medienjournalist, dessen Thema u. a. Medienmanager sind, nur schwer zurückhalten kann.

      Insoweit auch etwas Verständnis für Stefan Niggemeier. ^^

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:20 - Permalink

        Wenn man dermaßen viele Kommentare löscht, dann muss man ja in einem Artikel erklären, warum und wieso man das tut.

        Wieso? Hast Du mir je einen Artikel gesehen, in dem ich “erkläre” warum ich welche Kommentare lösche?

        Außerdem hast Du “unterschlagen”, dass es ja unter “normalen Umständen” gar nicht zu diesen Kommentaren gekommen wäre.

        Noch einmal: Wenn ein Blogger merkt, dass er von einer(!) IP-Adresse “systematisch” zugespammt wird, setzt er diese IP-Adresse auf den Filter und “über allen Gipfeln ist Ruh”.

        • Sukram71 schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:26 - Permalink

          Wieso? Hast Du mir je einen Artikel gesehen, in dem ich “erkläre” warum ich welche Kommentare lösche?

          Ja z. B. hier und hier. Und hier bezogen auf einen Artikel. ;)

          Außerdem hast Du “unterschlagen”, dass es ja unter “normalen Umständen” gar nicht zu diesen Kommentaren gekommen wäre.
          Noch einmal: Wenn ein Blogger merkt, dass er von einer(!) IP-Adresse “systematisch” zugespammt wird, setzt er diese IP-Adresse auf den Filter und “über allen Gipfeln ist Ruh”.

          Ja, schon richtig. Eigentlich würde man gleich sperren (wenn man das merkt!!!) und nicht quasi so ne Falle stellen. Auf der andern Seite, ist die Story natürlich reizvoll.

          • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:34 - Permalink

            Auf der andern Seite, ist die Story natürlich reizvoll.

            Zweifelsohne, auch verbotene Früchte sind süß ;-)

            • Sukram71 schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:06 - Permalink

              Aber wenn man nicht gleich merkt, dass die unterschiedlichen Nicks von einer IP und einer Mail kommen, dann muss man irgendwo erklären, warum plötzlich die Hälfte der Kommentare und der Diskussion fehlt, wenn man sie löscht. Oder warum die Kommentare so dermaßen flach und teils beleidigend geworden sind. ;-)

              Dann kann man drüber streiten, ob die Nennung des Namens eines bekannten Medienmanagers, in dem Blog eines Journalisten, der sich mit Medien beschäftigt, für die Öffentlichkeit relevant ist und ob man das darf. ^^

          • Blixten schrieb am 25. Oktober 2010 at 20:35 - Permalink

            Ja, schon richtig. Eigentlich würde man gleich sperren (wenn man das merkt!!!) und nicht quasi so ne Falle stellen. Auf der andern Seite, ist die Story natürlich reizvoll.

            Nicht der Troll sollte bestimmen, wie mit ihm umgegangen wird. Klar, die meisten Störenfriede werden gesperrt, aber man hat als Troll doch kein Recht darauf ignoriert oder gefiltert zu werden, den Umgang bestimmt der Blogbetreiber.

            Formal hätte man dann natürlich eine Liste machen können und sagen, dass all die wechselnden Identitäten von dem Rechner kommen, der vorher auch schon unter KND kommentiert hat – aber das wäre doch auch albern.

            Zur Auswahl, wie mit Trollen umgegangen wird spielt es natürlich eine Rolle, dass es bei einer Figur aus dem Medienbereich, die Kritik an Niggemeier übt eine Geschichte ist, und bei Mr. Nobody nicht, aber das ist letztenendes KNDs Problem.

            Man stelle sich analog z.B. vor Wolfgang Bosbach würde erst unter seinem eigenen Namen den Spiegelfechter kritisieren, dann scheinbar verschwinden und dann unter wechselnden Identitäten hier rumtrollen – Ich bin der Meinung, dass dies eine veröffentlichbare Nachricht wäre.

            • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 20:41 - Permalink

              aber man hat als Troll doch kein Recht darauf ignoriert oder gefiltert zu werden, den Umgang bestimmt der Blogbetreiber.

              Der Blogbetreiber hat den Umgang bestimmt. Er verspricht Anonymität. Und dann überlegt er sich es anders. Ignorieren, filtern, zensieren – sein Ding. Aber öffentlich über die Enthüllung von unliebsamen, anonymen Kommentatoren zu spekulieren geht nicht.

    18. André schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:32 - Permalink

      Eventuell sollte er der Datenschutzerklärung eine Klausel hizufügen: Nicht gültig für Gestörte, Besoffene, Prominente oder anderweitig in Artikeln verwertbare Personen.

    19. Musenroessle schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:35 - Permalink

      Jemand, der sich für die Verwendung von Klarnamen im Web einsetzt trollt mutmaßlich monatelang anonym heftigst mit dutzenden verschiedenen Fakenicks herum…

      Und ein Medienwächter, der sich für die Einhaltung journalistischer Tugenden einsetzt outet diesen dann unter Verwendung persönlicher geschützter Daten…

      Das hat schon eine gewisse Ironie ;-)…

      • Sukram71 schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:55 - Permalink

        DH (kennt man hier gutefrage.net?)

    20. socreana schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:54 - Permalink

      Toller Artikel! Diese Perspektive hatte ich noch überhaupt nicht bedacht und meine Meinung von der Sache drehte sich beim Lesen um 180°. Da weis man wieder, warum man den Spiegelfechter im Reader hat ;)

    21. Limited schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:56 - Permalink

      Ich kann nichts verwerfliches erkennen. Wenn mich jemand über längere Zeit genervt hätte, wie Herr DuMont Stefan Niggemeier, dann hätte ich auch irgendwann die Reißleine gezogen.

      Das ist auch der Unterschied zwischen BILD-Niveau und der Argumentation Niggemeiers. In dem einen Fall, BILD, geht die berichtende Institution auf ein Ziel lost und nervt und unterstellt ohne Ende, bis das Ziel die Nerven verliert. In dem anderen Fall wird ein Ziel genervt und erfährt über inszenierten Shitstorm eine Belästigung.

      Ich hätte da eher noch harscher reagiert, als Stefan Niggemeier es getan hat.

    22. Lazarus09 schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:06 - Permalink

      Wenn ich sehe wie einige über den Datenschutz weinen…gleichzeitig aber dem Herrn Zuckerberg aber auch restlos alles anvertrauen dann frag ich mich schon ob der/die eine oder andere was am Ei hat .

      Das selbe mit den Rabattkarten ( Name hier einsetzen ) die bei jeder Einkaufsaktion gezückt werden , Kredit und Girokarten zahlung ..alles 1A nachvollziehbar.

      Entweder damit rechnen das man auch bei größter Vorsicht hinter dem stehen muß was man da auch im Internet bei Anmeldepflichtigen Diensten ablässt/preisgibt ..oder
      bleiben lassen ! That’s it

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:26 - Permalink

        nennen wir es mal den kategorischen Imperativ.

        • Lazarus09 schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:58 - Permalink

          Wohl eher hypothetischer Imperativ ..Gut gemeint heißt schlecht gemacht ;-)

    23. Avatara schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:24 - Permalink

      Manchmal glaubt man Blogger nehmen ihr eigenes Medium nicht ernst. Was im Internet passiert bleibt auch im Internet? Ich hab ja nur darauf gewartet das Niggermeier Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden.

      Letztlich hat die ganze Sache wirklich was ernüchterndes: Am Ende des Tages zieht auch der Spiegelfechter die belanglosigkeit und den Elfenbeinturm der Moral der Realität vor. Der Blog im Luftleeren Raum, ohne Bezug zur Realität (“Offline”) und ohne Adressat.

      • VonFernSeher schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:31 - Permalink

        Ich glaube, Sie nehmen das Medium nicht ernst. Was in einem Blog passiert, ist natürlich Teil der Außenwelt und damit auch in Hinsicht auf Menschenrechte von Belang.

        • Avatara schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:37 - Permalink

          Und wie sehen Sie dann die Beiträge DuMonts? Einfach löschen? Jede Aktion kann eine Reaktion zur Folge haben, das ist nur noch nicht bis ins Internet vorgedrungen. Oder wird hier schon eine Reihenfolge der Rechte vorrausgesetzt?

        • Limited schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:37 - Permalink

          Und Du und der Spiegelfechter und Weissgarnix sind dann die Hüter der Moral im Internet?

          Ich weiß nicht, irgendwie stimmen da die Maßstäbe auch nicht. Was geht es euch an, wenn sich Stefan Niggemeier und Konstantin Neven DuMont fetzen?

          Eben. Nichts.

          Das was der Spiegelfechter und Weissgarnix treiben erinnert mich ein wenig an Wellenreiten.

          • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:40 - Permalink

            Ich weiß nicht, irgendwie stimmen da die Maßstäbe auch nicht. Was geht es euch an, wenn sich Stefan Niggemeier und Konstantin Neven DuMont fetzen?

            Geht es mich was an, wenn sich Schirrmacher und Diekmann fetzen?
            Geht es mich was an, wenn sich Westerwelle und Seehofer fetzen?

            • Limited schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:51 - Permalink

              Wenn du dich auf eine anlaytische Perspektive beziehst, geht dich auch der Fall SN- KND etwas an. So wie du es schreibst stellst du dich aber in meinen Augen als moralischer Richter in dieser Angelegenheit dar.

              Das finde ich eher weniger amüsant. Das hat so was furzwarmes Selbstgerechtes.

              Und Fairness sollte man auch in Hinsicht auf die Position Niggemeiers haben. Ich will ihn nicht groß verteidigen. Das kann der wahrscheinlich selbst besser.

              Aber ich hätte jemanden der mich derart stalked wie der Internetanschluss von Konstantin Neven DuMont noch garnz anders behandelt. Ich hasse Trolle.

              Und habt ihr euch überhaupt mal die Kommentare von dem Freak angeschaut? Dat war nicht lustig.

            • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:59 - Permalink

              Wenn du dich auf eine anlaytische Perspektive beziehst, geht dich auch der Fall SN- KND etwas an. So wie du es schreibst stellst du dich aber in meinen Augen als moralischer Richter in dieser Angelegenheit dar.

              Das stimmt. Ich schreibe über diesen Fall aus einer ebenso “abgehoben moralinsauren” Perspektive, wie ich auch über Vorkommnisse aus den klassischen Medien, der Wirtschaft und der Politik schreibe. Das kann man mögen, muss man aber sicher nicht. Natürlich biete ich dadurch auch eine offene Flanke, denn natürlich bin auch nicht perfekt. Gleiches gilt jedoch für Stefan Niggemeier.

              Das finde ich eher weniger amüsant. Das hat so was furzwarmes Selbstgerechtes.

              Stimmt ;-)

              Und Fairness sollte man auch in Hinsicht auf die Position Niggemeiers haben. Ich will ihn nicht groß verteidigen. Das kann der wahrscheinlich selbst besser.

              Ich habe überhaupt nichts gegen Niggemeier, halte ihn sogar für einen guten Journalisten. Aber … und das ist ein großes Aber … wenn er genau die Methoden anwendet, über die er sich sonst “in furzwarmer Selbstgerechtigkeit” echauffiert, so klaffen hier Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Wäre der Vorfall auf einem x-beliebigen Kleinblog passiert, dessen Betreiber sich nicht derart exponiert aus dem Fenster lehnt, wäre das alles sicher kein Thema.

              Aber ich hätte jemanden der mich derart stalked wie der Internetanschluss von Konstantin Neven DuMont noch garnz anders behandelt. Ich hasse Trolle.

              Ich auch, darum SPERRE ich sie. Niemand vertritt hier eine Radikalposition, die sagt, dass jeder Kommentar stehen bleiben soll.

          • VonFernSeher schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:45 - Permalink

            Was es mich angeht? Herr Niggemeier zerlegt die Reputation eines anderen Medienmenschen in der Öffentlichkeit. Das geht jeden etwas an.

            Er hätte sich auch im Privaten mit ihm zoffen können, dann geht es mich nichts an. Wäre mir auch lieber gewesen. So muss er damit leben, dass es andere anders sehen.

            • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:46 - Permalink

              sehe ich ganz genau so

            • Oliver Mark schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:22 - Permalink

              hm…wer weiss denn schon was da nun dahintersteckt? Ein Verlegersohn im besten Alter dessen Altvorderen über durch ein Blog erzeugte Zeitungsartikel “entsetzt” sind? Und tatsächliche Konsequenzen aus dieser Sache? Und dann bei SN? Ja warum eigentlich und wieso gerade da? Und dann bestätigt der Verlegersohn sogar, dass die Kommentare zumindest aus seinem Hause kommen?

              Gut, derlei Medienkompetenz erklärt das Entsetzen auf der Altvorderenseite vielleicht. Ich frage mich, was draus geworden wäre, wenn man – wie meist erfolgreich – gewisse Dummheiten einfach ausgeschwiegen hätte?

              Recherchiert Ihr “Journalisten” denn nicht mal die Hintergründe und – am besten belastbar – die Beweggründe? Vielleicht hatte SN mal mit KND´s Püppie beim letzten Kölner Treff rumgemacht? Vielleicht mag die Bild die Leute der FR nicht gern und kauft Meinungen beim SN ein, der “Authentizität” wegen? Vielleicht ist der Verlegersohn (ist bei Kindern sehr reicher und einflußreichen Eltern ja öfters mal der Fall) so durchgeknallt, dass er ernsthaft so einen Schwachsinn macht (was wiederum das Entsetzen erklären würde)? oder oder oder?

              Vielleicht verwechselt manche mittlerweile geflissentlich, dass Blogjournailismus (örks?!) öfters und hauptsächlich nur ein Wiederlinken anderer Arbeit mit – im besten Falle – zusätzlicher Diskussion bedeutet?

              Vielleicht hat SN davon auch einfach nur mal die Nase voll gehabt und meinte aus dem im vorliegenden Material _mal so ne richtige Story mit supi viel Traffic_ zu machen?

    24. Limited schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:29 - Permalink

      Das wirkt alles sehr moralisierend. Passt zum Sonntag ;-)

    25. elwu schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:30 - Permalink

      Unter Bloggern gibt es anteilig auch nicht weniger oder mehr anständige Individuen als unter allen anderen Berufs- und Bevölkerungsgruppen.

      Abgesehen vielleicht von Politikern, Werbern, Bankern, Lobbyisten und Rechtsanwälten, da finde ich kaum jemanden, der einen anständigen Eindruck macht :)

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:31 - Permalink

        Blogger sind auch nur Menschen ;-)

      • Mentaler Hilfsdienst schrieb am 29. Oktober 2010 at 18:16 - Permalink

        @elwu:

        Deine Einschätzung ist mir sehr sympathisch.

    26. Kassandra schrieb am 24. Oktober 2010 at 18:59 - Permalink

      Nur ein paar Fakten:
      Niggemeier kannte KNDs IP- und E-Mailadresse seit der “Sandkasten für KND-Geschichte”, also seit Ende 2009. Das schreibt Niggemeier selbst.
      D a n a c h ! hat KND -oder wer auch immer- von seinem Computer übelst rumgetrollt.
      http://www.stefan-niggemeier.de/blog/eine-systematische-stoerung/
      Niggemeier hat das minutiös beobachtet und – angeblich – wegen Kommentarmissbrauchs öffentlich gemacht.

      Natürlich hat KND -oder wer auch immer- von seinem Computer den Mist geschrieben und Niggemeier kann das veröffentlichen, weil es in seinem Blog tatsächlich stattgefunden hat.

      Ob seine Intention nicht einzig die Vorführung von KND war und er damit eine unausgesprochene Blogregel, nämlich dass man Trolle sperrt, aber nicht vorführt, verletzt hat drängt sich hier auf.

      Ich gebe dem Spiegelfechter Recht, weil Niggemeier jeden anderen Troll nach Kenntnisnahme sperrt. Bei KND/den anderen war die Kenntnis Ende 2009 vorhanden.

    27. Griatzi schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:30 - Permalink

      Der letzte Artikel war Schrott. Der ist gut.

    28. Snake_Fake schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:32 - Permalink

      Glaubwürdigkeit ist schwer aufzubauen und leicht zu verlieren. Methoden zu verwenden welche man bei anderen anprangert nagt an der Glaubwürdigkeit.

      Sicher kann sowas, gerade aus emotionalen Momenten heraus, passieren.
      Dann muss es auch angesprochen und entsprechend kritisiert werden. Darüber kann man sich dann Gedanken machen und wieder fangen, fertig.

      Die Anonymität, bzw. korrekter das Gefühl von dieser, dürfte jedenfalls grundsätzlich recht wichtig sein um überhaupt eine gewisse Menge offener Kommentare zu bekommen welche ja die Grundlage zum erkennen von Meinungsbildern, Diskussionen und Kritiken darstellen.
      Das dies auch mal ausartet bleibt nicht aus ist, denke ich, aber durchaus ein zu vertretender, und mit den angesprochenen Techniken auch durchaus handhabbarer, Nachteil.

      Ich bin ziemlich sicher das der SF auch seinen Teil an Kritiken bekommt. Sowas hilft einem nur seine Linie im Blick zu behalten und die entsprechenden Punkte noch mal durch zu gehen wenn man sich von diesen getroffen fühlt.

    29. Gunnar schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:33 - Permalink

      Was anscheinend einige, einschließlich des Spiegelfechters, nicht verstehen ist dass es sich hier eben um eine bedeutende Persönlichkeit innerhalb der “vierten Gewalt” mit erheblichem Einfluss handelt.
      Bei Otto Normalbürger würde Niggemeier selbstverständlich einfach einen Filter einschalten.

      • Griatzi schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:35 - Permalink

        Es ist als noch problematischer anzusehen, wenn er davon seine Entscheidung abhängig macht.

      • Kassandra schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:36 - Permalink

        Aber was Sie nicht verstehen, dass es zu den ganzen Kommentaren erst gar nicht gekommen wäre, wenn der Filter bei Zeiten eingesetzt worden wäre.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:38 - Permalink

        Das habe ich eigentlich genau so geschrieben. Das kann er ja auch so machen, wenn er es unbedingt will. Aber dann soll er nicht das Opfer geben und den Bruch der Datenschutzrichtlinien mit einer Störung der Kommentarfunktion erklären.

        • Gunnar schrieb am 25. Oktober 2010 at 10:37 - Permalink

          Hm, aber genau darum gehts doch: Hier “mißbraucht” ein relativ mächtiger Medienmanager die Kommentarfunktion von SN auf ziemlich merkwürdige Art und Weise. Man kann es sicherlich auch noch irgendwie anders nennen, aber aus der Sicht von SN durchaus nachvollziehbar. Zumal es im Ergebnis ja auf das Selbe hinaus läuft: Er schreibt einen Artikel über das merkwürdige Verhalten vom einflussreichen Medienmanager KND.

        • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 10:42 - Permalink

          ich weiß, wir drehen uns im Kreis. Anstatt meine Standardantwort zu geben, die hier im Thread schon x mal nachzulesen ist, frage ich mal etwas provokanter: Wenn ich als Blogbetreiber bewußt einen ganz bestimmten Nutzer von sämtlichen Sanktionierungsmethoden ausschließe, mißbraucht dieser Nutzer dann die Kommentarfunktion.

          • Gunnar schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:57 - Permalink

            Interessante Frage, aber da es ja auch eine bereits bekannte Vorgeschichte gab eigentlich leicht zu beantworten: Die Geschichte mit der temporären Sperrung und der Mail aus dem Sekretariat wurde hier in den Kommentaren auch schon irgendwo genannt und war dir sicherlich auch schon vorher bekannt.
            Wie geht man also als extrovertierter Blogger mit der Geschichte um? Man macht sie öffentlich.

            Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass du ähnliche Vorkommnisse hier im Blog für dich behalten würdest. ;-)

            Btw.: Durch die Verschachtelung der Kommentare ist es irgendwie nicht so leicht die Kommentare insgesamt zu verfolgen.

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:10 - Permalink

              Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass du ähnliche Vorkommnisse hier im Blog für dich behalten würdest. ;-)

              Na dann stellen wir doch mal einen Vergleich an:

              Bei mir postet ein gewisser Dr. Guido Westerwelle unflätige Dinge über die CSU. Ich frage im Büro von Westerwelle nach und kriege tatsächlich bestätigt, dass dieser Kommentar von ihm selbst kam, worauf bereits die verwendete IP hinwies.

              Natürlich(!) würde ich daraus einen Artikel machen.

              Aber nun geht es weiter. Westerwelle hält sich nach meinem Artikel ein paar Monate zurück und postet nun anonym weiter, wobei seine Kommentarfrequenz ebenso “dramatisch” zunimmt, wie der Anspruch seiner Beiträge “dramatisch” abnimmt. Was würde ich tun? Natürlich wäre das eine “tolle Story”, aber es wären dennoch “verbotene Früchte”, da nur ich als Plattformbetreiber, aber nicht ich als Journalist, diese Informationen haben kann. Als Journalist stünde es mir zu, darüber zu berichten, als Plattformbetreiber darf ich diese Daten aber nicht verwenden. Ich würde also Herrn W. auf eine Sperrliste setzen und ihm unmissverstänlich mitteilen, dass ich jede weitere Störung zur Anzeige bringen werde.

              Btw.: Durch die Verschachtelung der Kommentare ist es irgendwie nicht so leicht die Kommentare insgesamt zu verfolgen.

              kleiner Tipp: Wenn Du die “neusten” Kommentare anschauen willst, kannst Du oben rechts auf die Liste klicken.

    30. Christian Walde schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:37 - Permalink

      Ich hab da ne Frage die nicht eineindeutig beantwortet wurde:

      Hast du Belege dafür dass tatsächlich die IP-Adresse zur Identifizierung verwendet wurde?

      Diese Frage ist relevant, da man Benutzer auch anhand anderer Daten identifizieren kann. Ich betreibe selber eine anonym zu bepfostierende Internetplattform bei der ich im Bedarfsfall Nutzer ohne ihr Wissen über verschiedene IPs hinweg verfolgen und sperren kann, selbst ohne Verwendung von Cookies. (Wobei nur die Methode mit Cookies eineindeutig ist und die erweiterten Möglichkeiten nur Indizienbasiert.) Jedoch stehen mir diese Möglichkeiten im vollem Ausmass nur offen da ich den Code der Plattform zu 100% kontrolliere und ich habe meine Zweifel daran dass Niggermeier solche Rafinessen zur Verfügung hat.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:44 - Permalink

        Ich hab da ne Frage die nicht eineindeutig beantwortet wurde:

        Hast du Belege dafür dass tatsächlich die IP-Adresse zur Identifizierung verwendet wurde?

        Eigentlich schon.

        Diese Frage ist relevant, da man Benutzer auch anhand anderer Daten identifizieren kann. Ich betreibe selber eine anonym zu bepfostierende Internetplattform bei der ich im Bedarfsfall Nutzer ohne ihr Wissen über verschiedene IPs hinweg verfolgen und sperren kann, selbst ohne Verwendung von Cookies. (Wobei nur die Methode mit Cookies eineindeutig ist und die erweiterten Möglichkeiten nur Indizienbasiert.) Jedoch stehen mir diese Möglichkeiten im vollem Ausmass nur offen da ich den Code der Plattform zu 100% kontrolliere und ich habe meine Zweifel daran dass Niggermeier solche Rafinessen zur Verfügung hat.

        Eben. Mit Bordmitteln ist es eigentlich nur anhand der IP-Adresse halbwegs zuverlässig möglich, einen Nutzer (wenn möglich in Kombination mit anderen Daten) zu identifizieren, bzw. festzumachen, dass mehrere Kommentare von einem Nutzer stammen.

        • Christian Walde schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:54 - Permalink

          Danke für den Link, das beantwortet die Frage bestens.

        • SvenR schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:08 - Permalink

          Sie haben nicht einmal den Artikel richtig gelesen, bewerfen Niggemeier aber mit Schmutz. Der “verwirrte Anrufer” hat immer die selbe, nicht leicht zu erratenden E-Mail-Adresse von KND verwendet. Das ist viel interessanter, als eine IP-Adresse. Dann hat Stefan Niggemeier KND gefragt, ob er’s gewesen sei, dieser verneinte, teilte aber mit das es zwei Personen von seinem Computer gewesen wären.

          • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 23:04 - Permalink

            Blödsinn. Ich kann bei einem Blogkommentar jede eMail-Adresse eingeben, die ich will.

            • SvenR schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:25 - Permalink

              Nur jede, die Sie kennen. Der “verwirrte Anrufer” hat die E-Mail-Adresse, mit der Stefan Niggemeier bereits zuvor Kontakt mit KND hatte verwendet. Ich kenne Sie nicht, kennen Sie sie? Nein. Sie haben nichts verstanden.

            • Jetztwirdeslustig schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:41 - Permalink

              @SvenR

              Der “verwirrte Anrufer” hat die E-Mail-Adresse, mit der Stefan Niggemeier bereits zuvor Kontakt mit KND hatte verwendet. Ich kenne Sie nicht, kennen Sie sie?

              Ich kenne die private e-mail Adresse vom spiegelfechter. Hinterließe ich sie bei einem “Troll”beitrag auf sprengsatz, weisgarnix oder sonst wo, wäre der Schluss, dass hinter dem Trollbeitrag der spiegelfechter steckte, fahrlässig.

              Weiterhin gilt:

              Wenn die eMail-Adresse nun das entscheidende Indiz war, dann …

              a) ist dies ein Verstoss gegen die Datenschutzbestimmungen

              Sie haben nichts verstanden.

              Ja ja. :-)

              Irgendwie sind mir selbst die Pi-ler lieber als die Niggemeier-Fanboys.

          • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:35 - Permalink

            Noch einmal gaaaanz laaaangsam. Es geht nicht darum, ob der Kommentator KND war – das ist mir herzlich wurscht und Sache für Medienjournalisten. Mir geht es darum, ob man aus geschützte Daten publizierbare Informationen ziehen darf und ob es guter Stil ist, potentielle Opfer derart auflaufen zu lassen und sie nicht zu sperren.

            Capice? Nein, sicher nicht. Macht nichts ;-)

            • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:39 - Permalink

              Ich lese ja bei Niggemeier mit. Also, ganz sicher, Niggemeier kann Kommentare löschen.

            • Linus schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:49 - Permalink

              “potentielle Opfer derart auflaufen zu lassen “. Er hat ihn vorher damit konfrontiert, Herrgottnochmal ;-)

            • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:54 - Permalink

              Linus.

              Stimmt, nach hunderten Kommentaren, er hat bei 111 Nicks angefragt (wenn ich mich nicht verzählt hatte) und wievielen Wochen und Monaten der Trollerei auf seinem Blog? Wobei diese 111 Nicks alle die gleiche Mailadresse hatten?

            • SvenR schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:00 - Permalink

              Ihr Datenschutz-Argument wird nicht besser, wenn Sie es wiederholen.

              Der “verwirrte Anrufer” kannte und verwendete KNDs E-Mail-Adresse, SN fragt KND “warst Du’s”, der sagt “nein, es waren zwei pöse Püben, ich hab’ Dudu gesagt”, es kommen immer noch Kommentare mit eben dieser E-Mail-Adresse, SN stellt das dar.

              Den Datenschutz können Sie sich in die Haare schmieren.

              Wenn Ihre Frage nur der Stil wäre, dann bräuchte ich mich gar nicht echauffieren. Sie dürfen das selbverständlich für bodenlos halten, aber genau das tun Sie nicht. Sie suggerieren einen Rechtsverstoß, den es nicht gegeben hat.

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:09 - Permalink

              Den Datenschutz können Sie sich in die Haare schmieren.

              Ja, ja, ich habe Ihre Botschaft schon verstanden. Aber auch sie wird durch Wiederholung nicht besser.

            • Vogel schrieb am 25. Oktober 2010 at 21:02 - Permalink

              Jens – was bist Du nur für ein geduldiger Mensch! Kompliment!

          • Michael S. schrieb am 27. Oktober 2010 at 11:54 - Permalink

            Der “verwirrte Anrufer” hat immer die selbe, nicht leicht zu erratenden E-Mail-Adresse von KND verwendet.

            Die Email-Adresse war sicher durch Cookies o.ä. vorbelegt, wenn es der gleiche Rechner war. Warum sollte das also ein Indiz sein. Und warum spielt die Erratbarkeit eine Rolle?

            Wie prüfen Sie denn eine gültige Emailadresse(auf Ihren anderen Post bezogen, wo Sie unterstellen, daß eine Emailadresse existieren müßte). Lt. W3C-Vorgaben haben Sie nur ein @ und einen Punkt im Domainnamen. Oder wollen Sie jeweils Testmails verschicken.

            So ist also troll@abc.com immer eine gültige Emailadresse, ob Sie die kennen oder nicht, ja sogar unabhängig davon, ob sie existiert.

    31. Heldentasse schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:55 - Permalink

      Bei Lektüre dieses SF Artikels mit gleichzeitigen anhören der DLF Sendung „Aufklärung statt Medienhype“ wäre ich fast(!) zum Eindruck gelangt, mit dem alternativen und IMO sehr wichtigen Journalismus in den Blogs geht es z.Z. bergab und die Mainstreammedien kommen wieder auf den richtigen Weg.

      Mit „bergab“ meine ich nicht diesen Artikel, der IMO eine wichtige Selbstreinigungsfunktion erfüllt, sonder den darin beschriebenen Fall von Datenmissbrauch, der nach meiner Einschätzung ein Fall für die Staatsanwaltschaft darstellt, falls sich dieser Tatbestand:

      Niggemeier protokollierte minutiös die Kommentare, die unter Pseudonym vom Rechner kamen, den er mit KND in Verbindung brachte und hatte seinen Scoop. Er ließ die Medienwelt wissen, wer da so in seinem Blog “die Kommentarfunktion missbraucht”.

      beweisen lässt.

      Ich glaube auch, dass dieser Fall evtl. noch einen größeren Schaden einrichten kann, denn dieses Verhalten ist durchaus geeignet das Vertrauen in den Datenschutz der Foristen zu untergraben, man stelle sich mal so was würde Schule machen, wer würde es dann noch riskieren eine kritische dem Blogwart womöglich nicht genehme Meinung zu vertreten? Und das wäre IMO der Anfang vom Ende dieses für die Meinungsbildung wichtigen Mediums.

      Ergo: Liebe Blogbetreiber, bitte werdet eurer Verantwortung gerecht! Dies ist umso wichtiger, je mehr die Mainstreammedien ihre Job nicht machen.

      • f.luebberding schrieb am 24. Oktober 2010 at 23:11 - Permalink

        Das ist exakt der Punkt – und deshalb kann man das Niggemeier nicht einfach durchgehen lassen.

    32. Frank schrieb am 24. Oktober 2010 at 19:57 - Permalink

      Hm, ich muss dann doch mal wieder etwas kritisieren, ich glaube da liegt bei dir ein Missverständnis vor.

      Fand deine Argumentation beim Lesen sehr schlüssig, aber ich habe mich dann noch einmal an die Blogeinträge von SN zurückerinnert – habe den Fall die letzten Tage so am Rande verfolgt. Zwei Punkte:

      1) Die (mutmaßliche) Identifizierung von KND erfolgte nicht über die IP-Adresse (was SN ja auch gar nicht könnte und selbst wenn er das könnte, würde die Adresse ja nur auf ein dahinterhängendes (Redaktions-) Netzwerk verweisen), noch über die e-Mail-Adresse (die, auch wenn sie nicht allgemein bekannt ist, zumindest irgendwem bekannt sein wird, der sie missbrauchen könnte), sondern wohl hauptsächlich über den Inhalt der Kommentare (siehe Punkt 2). So hab ich es zumindest verstanden… IP- und e-Mail-Adresse wurden – so zumindest meine Vermutung – dazu verwendet, zu verifizieren, dass die unterschiedlichen “Kommentatoren” ein und den selben Ursprung haben. Das sollte legitim sein, machst du ja selbst, wie du geschrieben hast.

      2) Ich hab die markierten Beiträge mal kurz überflogen und ich hatte den Eindruck, dass die meisten davon hauptsächlich ein Thema hatten: KND. KND hat hier [Link] was gesagt, dort [Link] was geschrieben. Dadurch ist der Fall mMn wesentlich anders gelagert, als wenn er dort anonym seine Meinug (vielleicht sogar zum Thema) kundtun wollte.

      Der Punkt aus Kommentar #19 ist auch nicht gerade irrelevant.

      Klar, es ist alles im Bereich von Vermutungen. Mag sein, dass KND die Beiträge selbst verfasst hat, es kann aber genauso gut sein, dass es sich um ein (ziemlich schlechte) Pro- oder Contra-KND-Kampagne handelt, Mobbing oder einen bösen Streich. Das wird aber, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, von SN ausdrücklich erwähnt. Es stellt sich dadurch natürlich schon die Frage, ob man damit an die Öffentlichkeit gehen sollte. Man sollte aber auch bedenken, dass die Reaktion von KND schon recht seltsam war…

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:28 - Permalink

        1) Die (mutmaßliche) Identifizierung von KND erfolgte nicht über die IP-Adresse (was SN ja auch gar nicht könnte und selbst wenn er das könnte, würde die Adresse ja nur auf ein dahinterhängendes (Redaktions-) Netzwerk verweisen), noch über die e-Mail-Adresse (die, auch wenn sie nicht allgemein bekannt ist, zumindest irgendwem bekannt sein wird, der sie missbrauchen könnte), sondern wohl hauptsächlich über den Inhalt der Kommentare (siehe Punkt 2). So hab ich es zumindest verstanden… IP- und e-Mail-Adresse wurden – so zumindest meine Vermutung – dazu verwendet, zu verifizieren, dass die unterschiedlichen “Kommentatoren” ein und den selben Ursprung haben. Das sollte legitim sein, machst du ja selbst, wie du geschrieben hast.

        Wenn ich mir die bestandeten Kommentare so anschaue, dürfte es unmöglich sein, sie aufgrund des Inhalts einer Person zuzuschreiben – schon gar nicht, wenn es sich um 111 verschiedene Nicks handelt (F. Lübberding). Nein, dass ist nur via IP-Adresse möglich.

        2) Ich hab die markierten Beiträge mal kurz überflogen und ich hatte den Eindruck, dass die meisten davon hauptsächlich ein Thema hatten: KND. KND hat hier [Link] was gesagt, dort [Link] was geschrieben. Dadurch ist der Fall mMn wesentlich anders gelagert, als wenn er dort anonym seine Meinug (vielleicht sogar zum Thema) kundtun wollte.

        Das ist aber kein Grund, diese IP nicht zu sperren – im Gegenteil.

        • Frank schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:59 - Permalink

          Nein, dass ist nur via IP-Adresse möglich.

          Die IP-Adresse alleine dürfte dazu nicht ausreichend sein, oder? Nur wenn’s eine feste ist, die dann aber wiederum vermutlich zu einem größeren Subnetzwerk gehört, das man wohl eher ungern ausschließen möchte.

          Die Verbindung zwischen den Kommentaren wurde sicherlich über die gleiche IP (für einen Zeitraum) und e-Mail-Adr. hergestellt, aber genau das machst du doch auch, oder hab ich dich da falsch verstanden?

          Mir ging es nur darum, dass der Schluss, dass es sich um KND handeln könnte, aus dem Inhalt gezogen wurde. Die Verknüpfung ohne Zweifel aus IP und e-Mail.

          Wie gesagt, ist auf jeden Fall fragwürdig. Aber ich kann ich da noch nicht zweifelsfrei auf eine Seite schlagen.

    33. jolly rogers schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:03 - Permalink

      ums mal im twitter jargon zu sagen: @niggemeier #epicfail #eod

    34. Snake_Fake schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:07 - Permalink

      Selbstverständlich kann er die IP Adresse auslesen, und auch wenn wir noch keine umfassende IPV6 Umgebung haben ist die IP Adresse durchaus zuzuordnen.

      • Griatzi schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:10 - Permalink

        @Snake_Fake

        Selbstverständlich kann er die IP Adresse auslesen, und auch wenn wir noch keine umfassende IPV6 Umgebung haben ist die IP Adresse durchaus zuzuordnen.

        lol.

        PS: Nur über die IP und ohne stark verkettende Informationen kann man nichts zuordnen. Laut seinen Hinweisen zum “Datenschutz” loggte Stefan Niggemeier diese aber nicht mit. Er tut es aber dennoch, obwohl er in seinen Hinweisen zum “Datenschutz” Gegenteiliges behauptet.

        • Moritz schrieb am 28. Oktober 2010 at 02:18 - Permalink

          Ich weiß nicht warum hier alle auf der IP Adresse herumreiten, jeder Browser sendet im Header genug Informationen mit um eine relativ eindeutige Identifizierung zu ermöglichen (akzeptierte Formate, Betriebssystem, Auflösung, Plugins, Schriften) über die sehr gut (ggf. per Hashwert um eine Anonymisierung zu gewährleisten) verfolgt werden kann ob da die selbe Person schreibt.

          Für den Selbstversuch: http://panopticlick.eff.org/

          • Michael S. schrieb am 28. Oktober 2010 at 09:00 - Permalink

            Der Browser sendet genug Infos mit, um festzustellen, daß es der gleiche Browser ist(Wenn auch nicht trivial). Was nicht weiter verwunderlich ist, wenn es der gleiche Rechner ist. Daraus zu schließen, daß es die gleiche Person sei, ist wohl grob fahrlässig.

            • Moritz schrieb am 28. Oktober 2010 at 17:42 - Permalink

              nicht fahrlässiger als über ip/email…

    35. Frank schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:12 - Permalink

      Vielleicht nochmal ein in etwa vergleichbares Szenario:

      In einem Internetshop wird ein Produkt in mehreren Bewertungen unter verschiedenen Pseudonymen gelobt. Der Betreiber findet heraus, dass diese Bewertungen alle vom Hersteller selbst sind. (z.B. völlig fiktiv: Ein Vorstandsmitglied benutzt ein paar Fake-Accounts – oder den seiner Frau -, gibt aber z.B. jeweils seine e-Mail-Adresse an oder schreibt von der selben IP aus)

      Sollte der Internetshop den Vorgang veröffentlichen?

      Meine Meinung: Ja.

      • Kassandra schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:21 - Permalink

        Der Unterschied ist nur, dass bei Niggemeier nichts verkauft wird, sich die Frage von “Wettbewerbsverzerrung” also gar nicht stellt.

        • Frank schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:41 - Permalink

          Natürlich ist das nicht eins-zu-eins zu vergleichen. Wie ich weiter oben geschrieben habe, würde ich mich im KND-Fall auch nicht zu einem klaren Ja hinreißen lassen.

          In den Postings, die ich gelesen habe (und das ist zugegebenermaßen sicher nur eine sehr kleine, vermutlich nicht repräsentative Auswahl) ging es vor allem um eins: Werbung für KND.

          Die Währung wäre in diesem Fall natürlich Aufmerksamkeit – oder vielleicht Zustimmung. Und er ist nunmal nicht irgendwer.

          Man stelle sich mal vor, Guido Westerwelle würde versuchen, in diesem Blog unter vielen Pseudonymen die “öffentliche” Meinung zu beeinflussen… ;-)

          • Kassandra schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:44 - Permalink

            Auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Der wäre auch zu sperren gewesen, damit wäre die Beeinflussung vom Tisch!
            Es ging hier nicht um eine Beeinflussung, die man erst im Nachhinein festgestellt hat, sondern um eine, die von Anfang an beäugt wurde

            • Frank schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:04 - Permalink

              Ob du dich damit wiederholst, weiß ich nicht – ist auf jeden Fall ein sehr guter Punkt!

              Vor allem wenn er es dann hauptsächlich damit begründet, dass er sich gestört fühlt, das stimmt.

      • Griatzi schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:22 - Permalink

        Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. In dem von Dir geschilderten Beispiel will sich jemand einen geldwerten Vorteil beschaffen und Anderen einen geldwerten Nachteil verursachen. Dies trifft auf den Fall “DuMont in keiner Weise zu.

        Der Spiegelfechter hat dies sehr schön in Worte gefasst:

        “Bei Niggemeier postete jedoch nicht der Zeitungszar – oder besser Zeitungszarewitsch -, sondern der Privatmann KND, der die Mitlesenden dann auch schon mal wissen ließ, welche Wasserart er bevorzugt (gefiltertes Brunnenwasser).”

        PS: Ich finde die Niggemeier-Fanboys unerträglich. Man sollte sie unverzüglich sperren und anschließend im Internet bloßstellen.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:29 - Permalink

        Meine Meinung: Nein.

      • elwu schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:35 - Permalink

        Sollte der Internetshop den Vorgang veröffentlichen?

        Ja, allerdings strikt anonym. Also nur das ‘was’, ohne das dadurch auf das ‘wer’ geschlossen werden kann.

      • Brixius schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:19 - Permalink

        Der Betreiber findet heraus, dass diese Bewertungen alle vom Hersteller selbst sind

        Ich dachte das wäre normal…

    36. Griatzi schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:28 - Permalink

      Ich finde die Niggemeier-Fanboys unerträglich. Man sollte sie unverzüglich sperren und anschließend im Internet bloßstellen.

      Los Jens. Fang an mit einer Auflistung, woher die Niggemeier-Fanboys stammen. Wenn einer von diesen aus meinem Ort stammt, dann kann ich mir schon denken, wer das ist……..
      Nämlich der A**** M****. Ein ganz armes Würstchen.

      A**** M**** existiert natürlich nicht wirklich.

      • Griatzi schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:56 - Permalink

        Ich finde die Niggemeier-Fanboys unerträglich. Man sollte sie unverzüglich sperren und anschließend im Internet bloßstellen.

        Ach komm Jens. Du könntest wenigstens sagen, ob ein Niggemeier-Fanboy aus dem Adress-Raum einer Firma kommentiert. Sollte dies zutreffen, bitte ich um Nennung der Firma. Har Har. Dann wird dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit fertig gemacht. Har Har.

        PS: Zum besseren Verständnis meiner Kommentare möchte darauf hinweisen, dass einige meiner Kommentare ein wenig sarkastisch sind.

    37. Mir schrieb am 24. Oktober 2010 at 20:56 - Permalink

      Wird Niggemeier bei Springer anheuern und aufdecken, dass Jens Berger in Wirklichkeit die BILD Redaktion ist und diesen Blog betreibt um nicht völlig durchzudrehen ?
      Muss DuMonkey bald als Profi Troll Leute für eine Hand voll Eurocents darauf hinweisen, dass sie “DAS BUCH” nicht gelesen haben ?
      Und warum bekomme ich nie Viagra Werbung in mein Postfach ?
      Dies und mehr in der nächsten Folge von Blogger Clan.

    38. wawerka schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:16 - Permalink

      Vielleicht kann mir jemand helfen, aber wie kann man an Hand einer IP-Adresse:

      a) einen Troll ausfiltern? Wenn ich merke, dass ich gesperrt wurde, trenne ich mein DSL vom Netz, stecke es wieder an, und habe eine neue IP, die dann nicht gesperrt ist.
      b) Mir schon klar, dass das für Firmen nicht unbedingt gilt, die ja eine feste IP haben. Hier frage ich mich allerdings, wie man an Hand der IP der Firma einzelne Rechner innerhalb des Firmennetzwerkes identifizieren kann. Wird da die interne IP mit durchgereicht?

      Mit Dank vorab für die Aufklärung

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:19 - Permalink

        a) einen Troll ausfiltern? Wenn ich merke, dass ich gesperrt wurde, trenne ich mein DSL vom Netz, stecke es wieder an, und habe eine neue IP, die dann nicht gesperrt ist.

        Dann filtere ich den IT-Bereich. Meistens werden die IP-Adressen von einem Provider in einer Region in einem kleinen Nummernspektrum vergeben. Dies kann zu “Kollateralschäden” führen. I.d.R. sind Trolle aber nicht so fürchterlich hartnäcktig, so dass man die Sperre nach 24h wieder herausnehmen kann.

        b) Mir schon klar, dass das für Firmen nicht unbedingt gilt, die ja eine feste IP haben. Hier frage ich mich allerdings, wie man an Hand der IP der Firma einzelne Rechner innerhalb des Firmennetzwerkes identifizieren kann. Wird da die interne IP mit durchgereicht?

        Nein, eigentlich nicht.

        • SwENSkE schrieb am 25. Oktober 2010 at 09:16 - Permalink

          b) Mir schon klar, dass das für Firmen nicht unbedingt gilt, die ja eine feste IP haben. Hier frage ich mich allerdings, wie man an Hand der IP der Firma einzelne Rechner innerhalb des Firmennetzwerkes identifizieren kann. Wird da die interne IP mit durchgereicht?

          Das kann nur der Admin der Firma feststellen – wenn denn protokolliert wird, was über den Router läuft (ist normalerweise der Fall).

          Es gibt übrigens auch genug Privatleute mit festen IPs. Aber selbst das lässt keine eindeutige Identifikation zu, da a) sich mehrere Leute einen Rechner teilen könnten oder b) ein Privatnetz mit mehreren Teilnehmern hinter der IP stehen kann.

          Deswegen ja auch der Kunstgriff mit der “Störerhaftung” – da haben die Gerichte sich die Halterhaftung im Straßenverkehr zum Vorbild genommen :D – ungerechtfertigterweise (wie auch viele Juristen meinen).

    39. wawerka schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:21 - Permalink

      Hallo Jens,

      Danke für die schnelle Aufklärung.

      Gruß

      Wawerka

    40. hans-jürgen schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:24 - Permalink

      oh bitte, hört mal auf zu tratschen, ok!?

    41. Halihalo schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:31 - Permalink

      Ich habe so einen Verdacht, wer Zugvogel sein könnte.

      Komm schon, Jens. Ähnelt der Adressraum und verkettende Informationen von zugvogel dem Adressraum und den verkettenden Informationen von Personen, die hier im Blog bereits merkbar in Erscheinung getreten sind?
      Veröffentlichen! Scoop!

      PS: Zum besseren Verständnis meiner Kommentare möchte darauf hinweisen, dass einige meiner Kommentare ein wenig sarkastisch sind.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:32 - Permalink

        Du kriegst gleich eine Sperre, wenn DU unter verschiedenen Nicks postest ;-)

        Aber keine Angst – Deine Daten verrate ich trotzdem niemanden *lach*

        • Halihalo schrieb am 24. Oktober 2010 at 21:38 - Permalink

          War dumm und nicht wirklich beabsichtigt von mir.

          Ich bin natürlich auch Griatzi.

          • Linus schrieb am 24. Oktober 2010 at 22:28 - Permalink

            Ich kenn dich unter Batzi!

            • Kein Batzi schrieb am 24. Oktober 2010 at 22:41 - Permalink

              Ich bin kein Batzi. Ich bin Metzgermeister als Neu-Ulm.

    42. IM Erika schrieb am 24. Oktober 2010 at 22:49 - Permalink

      So, und jetzt? Wer bin ich wirklich?

    43. stefan niggemeier schrieb am 24. Oktober 2010 at 23:05 - Permalink

      @Jens Berger: Ich weiß nicht, warum Sie herumspekulieren, wie es wohl war, anstatt mich einfach zu fragen.

      Also: Die fraglichen Kommentare sind nicht von derselben IP-Adresse abgegeben worden. Es ist keine feste IP-Adresse. Es sind, soweit ich weiß, keine IP-Adressen des Verlages. Mithilfe der IP-Adressen konnte und kann ich nicht beweisen, dass die Kommentare vom Rechner von KND abgegeben wurden. Dafür sprechen nur viele Indizien – und, entscheidend: die Aussage von Konstantin Neven DuMont.

      Sie fragen: “Wie konnte Niggemeier die Querverbindung zwischen den anonymen Kommentaren und KND herstellen?” Nun, da waren keine hellseherischen oder investigativen Fähigkeiten vonnöten: Der anonyme Kommentator gab die E-Mail-Adresse von KND an, schrieb wie KND, wies auf Beiträge von KND an anderer Stelle hin und beschäftigte sich mit Themen, mit denen sich KND beschäftigte.

      Was die Zulässigkeit meiner Einträge angeht, werden wir unterschiedlicher Meinung bleiben, aber vielleicht können Sie mir einige Dinge erklären?

      Wie kommen Sie darauf, dass KND bei mir “privat” kommentierte? Und auch der unbekannte Kommentator schrieb vom KND-Rechner und mit der KND-Mailadresse ausführlich zum Beispiel über die Fehler, die seiner Meinung nach die FAZ macht, den angeblichen Vernichtungswillen von mir und FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher gegenüber der von KND herausgegebenen “Frankfurter Rundschau” und die ökonomischen und ökologischen Folgen der angeblich fehlenden Zusammenarbeit beim Vertrieb von FR und FAZ. Wenn auch das private Kommentare sind, wie müsste ich mir dienstliche Kommentare vorstellen?

      Sie schreiben, ich sei den Blättern des Verlages DuMont Schauberg (u.a. “Frankfurter Rundschau”, “Kölner Stadtanzeiger”, “Berliner Zeitung”) nicht “freundlich gesonnen”. Haben Sie dafür irgendeinen Beleg? Oder passt das einfach nur gut in die Rache-Dramaturgie?

      Und Sie schreiben (richtig), ich hätte anders gehandelt, wenn die Kommentare nicht vom Computer von KND abgegeben worden wären, sondern von einem Metzger in Ulm. Heißt das, Sie erkennen wirklich nicht den Unterschied, den es macht, wenn es einer der führenden Medienmanager ist, von dessen Rechner im Blog eines Medienjournalisten herumgetrollt wird? Ich behaupte gar nicht, dass meine Veröffentlichung unproblematisch ist; ich nehme für mich auch nicht in Anspruch, in solchen ethischen Zweifelsfällen (für den ich diese Sache halte) immer richtig entschieden zu haben. Aber dass es ein entscheidender Unterschied ist, ob es um einen Mann geht, der im Presserat sitzt und unter anderem über Leserkommentare in Online-Medien urteilt; einen Mann, der Gegenstand meiner Arbeit ist, der im Verdacht steht, in dieser Weise meine Arbeit zu beeinflussen – oder irgendeinen Metzger, darauf müssten wir uns doch einigen können.

      • Nicht Konstantin Neven DuMont schrieb am 24. Oktober 2010 at 23:18 - Permalink

        Mithilfe der IP-Adressen konnte und kann ich nicht beweisen, dass die Kommentare vom Rechner von KND abgegeben wurden. Dafür sprechen nur viele Indizien – und, entscheidend: die Aussage von Konstantin Neven DuMont.

        Angebliche Indizien sind irrelevant, wir sind hier nicht bei Miss Marple oder vor Gericht, und Sie nicht Polizei, Staatsanwalt und Richter. Und die angebliche Aussage von Herrn DuMont – bringen Sie doch dafür seriöse Belege bei.

        Nun, da waren keine hellseherischen oder investigativen Fähigkeiten vonnöten: Der anonyme Kommentator gab die E-Mail-Adresse von KND an, schrieb wie KND, wies auf Beiträge von KND an anderer Stelle hin und beschäftigte sich mit Themen, mit denen sich KND beschäftigte.

        Und was soll das schon sagen? Es kostet nur etwas freie Zeit, so etwas durchzuziehen. Soll ich das mal mit Ihnen hier oder sonstwo machen? Sofern Sie überhaupt Herr Niggemeier sind, wer weiß das schon.

        So oder so ist die Geschichte, die da im Blog von Herrn Niggemeier durch Herrn Niggemeier veranstaltet wurde, unter aller moralischen Kanone, frei von Anstand, ein trauriger Ausweis enormer charakterlicher Defizite.

        Herr Niggemeier ist nach allem ein *self-censored*, der IMHO eine Art von Rufmord betreibt. Wie, nicht? Na dann, widerlegen Sie! Oder verklagen Sie mich, ich gebe Ihnen sogar meine IP: 192.168.1.105 :)

        • werner schrieb am 25. Oktober 2010 at 22:52 - Permalink

          ich gebe Ihnen sogar meine IP: 192.168.1.105

          das ist eine lan-ip und hat nichts mit dem internet zu tun.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 23:37 - Permalink

        Also: Die fraglichen Kommentare sind nicht von derselben IP-Adresse abgegeben worden. Es ist keine feste IP-Adresse. Es sind, soweit ich weiß, keine IP-Adressen des Verlages. Mithilfe der IP-Adressen konnte und kann ich nicht beweisen, dass die Kommentare vom Rechner von KND abgegeben wurden. Dafür sprechen nur viele Indizien – und, entscheidend: die Aussage von Konstantin Neven DuMont.

        Sie fragen: “Wie konnte Niggemeier die Querverbindung zwischen den anonymen Kommentaren und KND herstellen?” Nun, da waren keine hellseherischen oder investigativen Fähigkeiten vonnöten: Der anonyme Kommentator gab die E-Mail-Adresse von KND an, schrieb wie KND, wies auf Beiträge von KND an anderer Stelle hin und beschäftigte sich mit Themen, mit denen sich KND beschäftigte.

        If it quacks like a duck … schon klar, aber auch die eMail-Adresse ist ein geschützter Teil der Kommentarfunktion. Ansonsten kann ich nur den Hut vor Ihnen ziehen – 111 Kommentatoren aufgrund der Syntax zu “outen”, ist schon eine bravouröse Leistung, wenn es denn stimmt. Aber lassen wir das ;-)

        Was die Zulässigkeit meiner Einträge angeht, werden wir unterschiedlicher Meinung bleiben, aber vielleicht können Sie mir einige Dinge erklären?

        Aber gerne doch.

        Wie kommen Sie darauf, dass KND bei mir “privat” kommentierte?

        Mir fehlt nun einmal die Phantasie, Kommentare über gefiltertes Brunnenwasser als “geschäftlich” anzusehen. Da haben wir idT unterschiedliche Vorstellungen.

        Und auch der unbekannte Kommentator schrieb vom KND-Rechner und mit der KND-Mailadresse ausführlich zum Beispiel über die Fehler, die seiner Meinung nach die FAZ macht, den angeblichen Vernichtungswillen von mir und FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher gegenüber der von KND herausgegebenen “Frankfurter Rundschau” und die ökonomischen und ökologischen Folgen der angeblich fehlenden Zusammenarbeit beim Vertrieb von FR und FAZ. Wenn auch das private Kommentare sind, wie müsste ich mir dienstliche Kommentare vorstellen?

        Wenn Sie in dieser Form, die Kommentarfunktion zu missbrauchen, ein Problem sehen (was ich durchaus nachvollziehen kann), können Sie den “unbekannten Kommentator”, der (s.o.) ja offensichtlich auch maschinell identifizierbar war, doch ohne weiteres sperren oder in die Moderationsschlange schieben. Warum haben Sie das nicht getan? So etwas gehört bei vielkommentierten Blogs doch zum Standard – auch bei Ihnen, wie ich aus gut unterrichteter Quelle erfahren habe.

        Und Sie schreiben (richtig), ich hätte anders gehandelt, wenn die Kommentare nicht vom Computer von KND abgegeben worden wären, sondern von einem Metzger in Ulm. Heißt das, Sie erkennen wirklich nicht den Unterschied, den es macht, wenn es einer der führenden Medienmanager ist, von dessen Rechner im Blog eines Medienjournalisten herumgetrollt wird?

        Nein, für mich anachronistischen Menschen gilt immer noch: Gleiches Recht für alle. Mir ist der Begriff “Person des öffentlichen Lebens” durchaus bekannt, ich bin allerdings nicht der Meinung, dass für solche Personen keine Datenschutzrechte gelten würden.

        Ich behaupte gar nicht, dass meine Veröffentlichung unproblematisch ist; ich nehme für mich auch nicht in Anspruch, in solchen ethischen Zweifelsfällen (für den ich diese Sache halte) immer richtig entschieden zu haben

        Das ehrt sie – für mich gilt übrigens das Gleiche.

        Aber dass es ein entscheidender Unterschied ist, ob es um einen Mann geht, der im Presserat sitzt und unter anderem über Leserkommentare in Online-Medien urteilt; einen Mann, der Gegenstand meiner Arbeit ist, der im Verdacht steht, in dieser Weise meine Arbeit zu beeinflussen – oder irgendeinen Metzger, darauf müssten wir uns doch einigen können.

        Wir können uns ganz sicher darauf einigen, dass dies den Unterschied zwischen einer Story und keiner Story ausmacht. In datenschutzrechtlicher Sicht sind wir indes unterschiedlicher Ansicht. Auch in der Frage, ob man solche Bedenken im Sinne von “Der Zweck heiligt die Mittel” beiseite wischen kann, sind wir unterschiedlicher Ansicht.

        • stefan niggemeier schrieb am 24. Oktober 2010 at 23:56 - Permalink

          Ansonsten kann ich nur den Hut vor Ihnen ziehen – 111 Kommentatoren aufgrund der Syntax zu “outen”, ist schon eine bravouröse Leistung, wenn es denn stimmt.

          Das ist jetzt aber unter Ihrem Niveau. Mein Satz fing an mit den Worten “Der anonyme Kommentator gab die E-Mail-Adresse von KND an …”

          • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:04 - Permalink

            Ja, mein Niveau unterliegt bekanntlich Schwankungen. Aber Spaß beiseite. Wenn die eMail-Adresse nun das entscheidende Indiz war, dann …

            a) ist dies ein Verstoss gegen die Datenschutzbestimmungen
            b) ist dies ein kaum haltbares Indiz, da die Eingabe einer eMail-Adresse in ein Kommentarfeld nicht darauf schließen lässt, dass die Kommentare von einem einzigen Rechner verfasst wurden.

            Jedenfalls ist dies alleine kein hinreichender Beleg für folgende Aussage:

            “Schließlich konfrontierte ich ihn damit, dass mit seiner E-Mail-Adresse und vermutlich von seinem Computer unter verschiedenen Namen eine Vielzahl von Kommentaren abgegeben wurden, ich darin einen Missbrauch der Kommentarfunktion sehe und das öffentlich dokumentieren möchte”

            Wie kamen Sie bitte zu dem Schluss, dass die Kommentare “vermutlich von seinem Computer” kamen, wenn neben der Syntax die eMail-Adresse das angeblich einzige Indiz war?

            • drummy-b schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:22 - Permalink

              Eine weiter Theorie:

              1. In meinem Blog kommentiert ein bekannte Person des öffentlichen Lebens mit einer ihn identifizierenden E-Mail Adresse.
              2. Ich (Blogbetreiber) verfasse unter dieser Email (mit anderen Avataren) eine Menge anderer komischer Kommentare, in denen ich versuche, die Sprache des ‘Originals’ zu benutzen.
              3. Ich mache eine prima Story draus.

              Das soll keine Unterstellung sein – aber zeigen, in welche Probleme man hineinläuft, wenn man anonymisierte Informationen öffentlich(keitswirksam) verknüpft. Selbst eine IP-Adresse ist keinerlei sicheres Indiz (NAT etc.). Wenn man etwas wirklich beweisen will, braucht man die Logs des ISP, bei Firmennetzwerken zusätzlich die Logs der dortigen IT-Struktur (neben der strafrechtlichen Erlaubnis, das alles einzusehen). Ist das hier geschehen ? Falls nicht: Schwere Verletzung von Persönlichkeitsrechten.

            • Linus schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:26 - Permalink

              “Wie kamen Sie bitte zu dem Schluss, dass die Kommentare “vermutlich von seinem Computer” kamen, wenn neben der Syntax die eMail-Adresse das angeblich einzige Indiz war?”

              Er kam nicht zu dem Schluß, er kam zu dem Verdacht, und deshalb hat er höflich nachgefragt. Also bitte, langsam wird´s lächerlich!
              Und KND hat es auch nicht bestritten. KND hätte weiter dafür Sorge tragen müssen, daß mit seiner Email kein Mißbrauch getrieben wird.

            • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:29 - Permalink

              @Linus

              Und KND hat es auch nicht bestritten. KND hätte weiter dafür Sorge tragen müssen, daß mit seiner Email kein Mißbrauch getrieben wird.

              Und wie genau soll ich jetzt verhindern, dass irgendwo irgendwer irgendwann meine E-Mail-Adresse in ein Eingabefeld schreibt?

            • stefan niggemeier schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:53 - Permalink

              Ich habe nicht gesagt, dass neben der Syntax die eMail-Adresse das einzige Indiz war. Von der Syntax habe ich nicht gesprochen. Und dass es keine weiteren Indizien gab, habe ich nicht gesagt. Vielleicht können wir versuchen, die Diskussion zu führen, ohne dass Sie mir falsche Behauptungen in den Mund legen? (Auf meine angebliche Abneigung gegen die FR und die Berliner Zeitung sind Sie gar nicht mehr eingegangen, nun gut.)

              Jedenfalls: Natürlich waren die IP-Adressen ähnlich genug, um den Verdacht, den E-Mail-Adresse und Inhalt der Mail weckten, zu stützen. Aber es war bloß eine Vermutung. Bestätigt wurde sie erst auf Rückfrage von KND selbst.

              Ob das einen Verstoß gegen den Datenschutz oder gar eine “Bild”-Methode darstellt (in dem Buch, auf das Sie im Titel anspielen, wird eine Frau von der ZEITUNG in den Tod getrieben), überlasse ich Ihrer Bewertung. Aber die Tatsachen sind eigentlich gar nicht so schwer zu verstehen.

              PS: Schauen Sie sich bitte einfach mal unvoreingenommen die hier farbig markierten Kommentare an: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ein-sandkasten-fuer-konstantin-neven-dumont/#comment-121621

              Ganz ohne die Syntax oder die IP-Adresse zu analysieren: Was würden Sie sagen, wer da kommentiert?

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:07 - Permalink

              @Stefan Niggemeier

              Ich habe nicht gesagt, dass neben der Syntax die eMail-Adresse das einzige Indiz war. Von der Syntax habe ich nicht gesprochen. Und dass es keine weiteren Indizien gab, habe ich nicht gesagt. Vielleicht können wir versuchen, die Diskussion zu führen, ohne dass Sie mir falsche Behauptungen in den Mund legen? (Auf meine angebliche Abneigung gegen die FR und die Berliner Zeitung sind Sie gar nicht mehr eingegangen, nun gut.)

              Wir können nur dann eine “Diskussion” führen, wenn wir mit offenen Karten spielen.

              Jedenfalls: Natürlich waren die IP-Adressen ähnlich genug, um den Verdacht, den E-Mail-Adresse und Inhalt der Mail weckten, zu stützen. Aber es war bloß eine Vermutung. Bestätigt wurde sie erst auf Rückfrage von KND selbst.

              Haben Sie denn eine Genehmigung von KND, über die “Ermittlungsergebnisse” zu schreiben, die sich u.a. aus der Auswertung gesondert geschützter Angaben (wie eMail und IP-Adresse) herleiten?

              Noch einmal: Mir geht es nicht um die Frage, ob KND hinter der Troll-Beiträge steht – das ist ihre Sache als Medienjournalist. Mir geht es um die Nutzung vertraulicher Daten und den Stil, der sich durch diese Nutzung ergibt.

              Ob das einen Verstoß gegen den Datenschutz oder gar eine “Bild”-Methode darstellt (in dem Buch, auf das Sie im Titel anspielen, wird eine Frau von der ZEITUNG in den Tod getrieben), überlasse ich Ihrer Bewertung. Aber die Tatsachen sind eigentlich gar nicht so schwer zu verstehen.

              Natürlich nicht, ich kann Ihre Vermutungen auch vollends nachvollziehen. Aber als Journalist wissen sie doch, dass es bestimmte Dinge gibt, die selbst die beste Story platzen lassen.

              PS: Schauen Sie sich bitte einfach mal unvoreingenommen die hier farbig markierten Kommentare an: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ein-sandkasten-fuer-konstantin-neven-dumont/#comment-121621

              Ganz ohne die Syntax oder die IP-Adresse zu analysieren: Was würden Sie sagen, wer da kommentiert?

              Ja, beeindruckend. Ich habe mir auch die Kommentare in diesem Thread angeschaut und frage mich ernsthaft, wie man hier aufgrund von “Indizien”, die sich nicht aus Daten herleiten lassen, die geschützt sind, eine Zuweisung vornehmen könnte.

        • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:59 - Permalink

          Niggemeier

          Was soll das jetzt belegen, dieser Kram aus dem Januar? Wenn ich das richtig lese, hat hier jemand den Sandkasten genutzt, den Sie ihm im Januar gebaut haben. Das macht mein Sohn auch. Es ging um die Zeit danach.

          • stefan niggemeier schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:07 - Permalink

            @f.luebberding: Ab wann? Ab wann ist der Kommentator, bei dem Sie offenkundig davon ausgehen, dass es sich um KND handelt, nicht mehr KND? Sagen Sie mir die Stelle? Die E-Mail-Adresse bleibt nämlich die gleiche, die IP-Adresse ändert sich nicht groß, die Inhalte bleiben gleich. Bis einschließlich Oktober. Wann ist die Zeit, die Sie “danach” nennen?

            (“Belegen” tut der natürlich gar nichts, mein Link. Ich dachte, es hilft der Anschaulichkeit, mal vom hohen Datenschutzross runterzukommen und sich anzusehen, wie da jemand kommentiert hat und wie wenig man da Sherlock Niggemeier spielen musste.)

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:14 - Permalink

              @Stefan Niggemeier

              Die E-Mail-Adresse bleibt nämlich die gleiche, die IP-Adresse ändert sich nicht groß, die Inhalte bleiben gleich. Bis einschließlich Oktober.

              Wenn Sie diese Beiträge denn so gestört haben, warum haben Sie den Kommentator nicht auf den Moderationsfilter gesetzt? Wir verstehen uns doch richtig:

              “Es geht nicht darum, dass mich in den Kommentaren jemand kritisiert. Es geht um eine systematische Störung, in der eine Vielzahl nicht existierender Kritiker simuliert wird..”

            • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:28 - Permalink

              Wieso die Frage? Das habe ich doch gesagt: es nutzt den Sandkasten derjenige, für den er gebaut worden ist. Also entweder der gute Konstantin oder die von ihm genannten anderen Personen. Nur wo ist das Problem, dass er das macht? Wir nutzen hier gerade den Sandkasten von Jens Berger. Er könnte einmal neuen Sand einfüllen … . Es geht darum, dass KND offensichtlich nach diesem Januar Beitrag anfing, anonyme Kommentare abzugeben. Und zwar mit der gleichen Mailadresse, die er auch vorher benutzt hatte als er unter Klarnamen geschrieben hatte. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Warum er nach dem Januar keine Lust mehr hatte, unter KND zu posten, kann man ja nachvollziehen. Wer wird schon gerne so vorgeführt? Nur wen stört das, wenn irgendeiner anonym etwas über Niggemeiers Kampf gegen die FR faselt? Mein Gott, wer liest schon den ganzen Kram, der bei uns in den Blogs steht? Ich war schon alles mögliche: bei der CIA, der SPD … . Und wenn mir das auf den Senkel geht, ziehe ich halt den Stecker. So einfach ist das. Und wenn an einem jemand wie KND einen echten Narren gefressen hat, mache ich nicht so einen Artikel wie am Montag, sondern recherchiere einmal im Umfeld des Verlages, ob der Junior nicht ein Problem hat. Das wäre der richtige Artikel gewesen. Das Problem war das, was auch hier jemand geschrieben hat: was machen wir, wenn Ihr Vorgehen Schule macht?

            • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:35 - Permalink

              f.luebberding:

              Es geht darum, dass KND offensichtlich nach diesem Januar Beitrag anfing, anonyme Kommentare abzugeben.

              Meine Hervorhebung
              Maximal offenbar, maximal.

          • Kassandra schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:24 - Permalink

            @stefanniggemeier
            Gut, KND hat wild über Weihnachten kommentiert, Sie haben ihn gefragt, ob er es wirklich war. Er hat das bestätigt. Sie haben ihm einen Sandkasten gebaut, damit er dort ungehindert weiterkommentieren kann. Das hat er /oder andere von seinem Computer wahrgenommen. Unter vielen Kommentarnamen.
            Wenn es mich jetzt stört (wegen Kommentarfunktion) dann sperre ich es.
            Eine Frage bleibt, die Sie bisher noch nicht beantwortet haben:
            Warum haben Sie, Sie hatten den Sandkasten extra für ihn gebaut, das nun ausufernde Mitteilungsbedürfnis nicht unterbunden, weil eigentlich nur Förmchen (um im Bild zu bleiben) und nicht Bagger, Raupen….erlaubt waren?
            Wo kommt plötzlich der Unterschied in der Bedeutung als Medienmanager her?
            Für mich bleibt der Eindruck, dass Sie durch Zulassen der ganzen Kommentare Ihre eigene Geschichte erst geschaffen haben, mit der Sie nun “Skandal” rufen!

            • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:15 - Permalink

              Och bitte, wenn Sie schon mitspielen wollen im Sandkasten, dann machen Sie sich vorher schlau. Es geht nicht darum, dass KND “seinen” Sandkasten unter Verwendung lustiger Pseudonyme gefüllt hat, sondern um das Verhalten in anderen Beiträgen. Noch dazu simuliert die Fülle der neuen nicks auch im Sandkasten ein Interesse an KND, was zumindest in Niggemeiers Blog so nicht vorhanden ist. Wenn er das unter seinem eigenen Namen macht, ist das ok, weil völlig durchschaubar. Warum er (oder wer auch immer, der da an seinem PC rummacht) vermeintlich andere
              für sich reden lässt, bleibt mir ein Rätsel. Seiner Glaubwürdigkeit dient das nicht.

              Bei Wikipedia ist es aus gutem Grund üblich, dass Leute ihre eigenen Artikel nicht schreiben dürfen/sollten. Auch und schon gar nicht anonym.

      • Schierke-Nee-Sama schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:03 - Permalink

        …einen Mann, der Gegenstand meiner Arbeit ist, der im Verdacht steht, in dieser Weise meine Arbeit zu beeinflussen – oder irgendeinen Metzger, darauf müssten wir uns doch einigen können.

        Also das Machtverhältnis in einem fremden Medium (in diesem Fall ihrem blog) gestaltet sich doch wohl ein wenig anders.

        Sie haben wohl wohl eher eine seltsame Faszination für diesen Mann entwickelt. Sonst hätten sie nicht schon damals diesen pardon … albernen “Sandkasten” aus der Taufe geholt. Der im Grunde auf mehr oder weniger subtile Weise die Streithaftigkeit dieser Person veralbert hat.

    44. unbequemer schrieb am 24. Oktober 2010 at 23:24 - Permalink

      So einfach mit den Mailadressen ist das auch nicht zu regeln.

      Ich kann z.B: bei Yahoo versuchen E-Mail-Adressen anzulegen und bekomme die Mitteilung, dieser Name wird schon bentzt.

      Ich merke mir dann also bereits bestehende Adressen und poste unter Angabe dieser Adresse.

      (Nein, hab ich nicht gemacht, ginge aber, wenn keine Kontrolle erfolgt, in dem man den dann einmal anschreibt, ob er wirklich der Schreiber ist und einen Link zur Freischaltung aktivieren muss, so machen es viele Foren)

      Von SF bin ich noch nie gefragt worden, ob ich das bin, der unter meiner Adresse schreibt.

      Aber die Idee ist möglich, so hat jemand in einem Forum, das ich lange nicht mehr genutzt habe, mein Passwort vom Betreiber erbeten. Da habe ich dann eine Mail erhalten und wurde gefragt ob ich wirklich das Passwort angefordert habe. Nein, hatte ich nicht.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 23:42 - Permalink

        Von SF bin ich noch nie gefragt worden, ob ich das bin, der unter meiner Adresse schreibt.

        Natürlich nicht, Du nutzt ja auch ein Pseudonym ;-)

    45. Linus schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:02 - Permalink

      @SF:
      Ich finde Niggemeiers Position einigermaßen nachvollziehbar:
      Offensichtlich handelte es sich um eine besonders perfide Art von anonymem Briefschreiber. Vermutlich war es durchaus beabsichtigt, daß Niggemeier die Identität des Schreibers erraten sollte. Welch perfekter Kanal, um Niggemeier nachhaltig unter Druck zu setzen.
      Es ist fraglich, ob ein Sperren über Email oder IP-Kennung was genutzt hätte. Denn es war wohl eine geplante und systematische Aktion. Davon konnte Niggemeier ausgehen. Jede Gegenwehr seinerseits hätte die Spurensuche vermutlich schwieriger gemacht. Und: Wer sperrt schon so einfach einen Medienpabst aus. Damit der dann rumerzählt, man habe ihn grundlos ausgesperrt. Und schon ist man in der Beweispflicht.
      Da packt man besser den Stier bei den Hörnern.

      Leider ist dabei die Anonymität baden gegangen. Das mag man als Skandal bewerten. Der größere Skandal ist, was sich Herr KND geleistet hat. Das gehört durchaus an die Öffentlichkeit.

      • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:04 - Permalink

        Was ist denn daran besonders perfide, wenn immer die gleiche E-Mail-Adresse verwendet wird?

        • Linus schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:12 - Permalink

          Na, dann überleg mal ;-)

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:12 - Permalink

        Es ist fraglich, ob ein Sperren über Email oder IP-Kennung was genutzt hätte. Denn es war wohl eine geplante und systematische Aktion.

        Glaub mir, sogar die hartnäckigsten Trolls aus dem PI-Lager konnte ich – wenn auch mit etwas Mühe – aussperren. Die Kommentarfrequenz und die Anzahl der Pseudonyme war übrigens durchaus vergleichbar. Nur, dass diese Kommentare entweder gleich – oder ein paar Minuten später – im Filter landeten und kaum ein Leser etwas davon mitbekam. Und hier geht es nur um techische Fragen, nicht um die Veröffentlichung solcher Daten oder der Schlüsse daraus.

        • Linus schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:34 - Permalink

          Es geht um Folgendes:
          “einen Mann, der Gegenstand meiner Arbeit ist, der im Verdacht steht, in dieser Weise meine Arbeit zu beeinflussen “.
          Das ist KEINE Kleinigkeit!!! Und es wahrscheinlich unklug, den Stier noch mehr zu reizen, indem man ihn einfach aussperrt.
          Alle Welt beklagt sich über die Bedrohung der Pressefreiheit. Hier hast du ein Beispiel, wie´s (auch) funktioniert.

          • Jetztwirdeslustig schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:13 - Permalink

            ““einen Mann, der Gegenstand meiner Arbeit ist, der im Verdacht steht, in dieser Weise meine Arbeit zu beeinflussen “.
            Das ist KEINE Kleinigkeit!!!

            lol

            Junge, Junge, gleich 3 Ausrufezeichen.

            Man beeinflusse also jemanden, indem man Kommentare wie

            Wenn Dir Berlin zu viel wird, komm einfach nach Odenthal. Hier bist Du immer herzlich willkommen. Die Selbstgefälligkeit der Politprofis ist wirklich nicht zum Aushalten

            schreibt?

    46. f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:02 - Permalink

      Niggemeier

      Wie lange ging das so? Muss man erst hunderte Kommentare sammeln, um es im September “eskalieren” zu lassen? Wenn man schon weiß, dass er das ist, warum ihm keine mail schicken, er möge bitte mit dem Unsinn aufhören? Das hätte man auch öffentlich machen können. “Lieber XY, letzte Warnung, oder Du fliegst hier raus.” Das machen wir auch bisweilen, vor allem Strobl. Wenn Neven DuMont die Kommentarfunktion systematisch schädigen wollte, er nicht als Privatperson auftritt, wer ist dann eigentlich so dämlich und gibt seine ganz private Mailadresse an? Das macht man wohl nur, wenn man nichts dagegen hat, dass der Blogbetreiber auch Kontakt aufnehmen kann. Etwa Spiegelfechter bei Frau Merkel unter info@bundeskanzler.de … . Neven DuMont – und das hat mich wirklich empört – hat seine anonymen Einträge offenkundig nur für die Öffentlichkeit anonym gepostet, nicht für Sie. Er versuchte eben nicht hinter einem Vorhang zu agieren und wird später erwischt. Neven DuMont – und das ist das Ergebnis ihrer letzten Einlassungen hier und in Ihrem Blog – muss sich bewusst gewesen sein, dass Sie den tatsächlichen Absender dieser Trollerei erkennen müssen. Oder – und das deuten Sie hier an – er war tatsächlich nicht der Urheber der Beiträge. Das hat er in seiner Antwort auf Ihre Anfrage gesagt, und ich habe ihm das bisher, ehrlich gesagt, nicht abgenommen. Das änderte die Sachlage. Aber seine Reaktion war so wie sie zu erwarten gewesen ist. Er konnte sich sicher sein, dass Sie die Geschichte auf jeden Fall bringen werden – und sie für ihn absolut peinlich werden muss. Neven DuMonts Reaktion ist mir zwar ansonsten ein Rätsel, aber in der Beziehung durchaus nachvollziehbar.

      “Heißt das, Sie erkennen wirklich nicht den Unterschied, den es macht, wenn es einer der führenden Medienmanager ist, von dessen Rechner im Blog eines Medienjournalisten herumgetrollt wird? ”

      Umgekehrt wird ein Schuh daraus: sie haben sich das “Trollen” solange angesehen bis es zu diesem Ergebnis kommen musste. Sie haben nicht bewiesen, dass er ein sonderbarer Kerl ist, sondern ihn genau solange machen lassen, bis dieser Eindruck stichhaltig geworden ist. Man hätte seinen Auftritt in Ihrem Blog ganz konventionell als Anlaß nehmen können, um über die Lage im Verlag zu recherchieren. Das wäre natürlich nicht zu diesem Gassenhauer geworden … . Neven DuMont musste aber, wenn er seinen eigene mail angibt (!), davon ausgehen, dass Sie sein Treiben für in Ordnung halten. Schließlich haben Sie bis Montag nichts dagegen unternommen.

      “Ich behaupte gar nicht, dass meine Veröffentlichung unproblematisch ist;”

      Nein? Sie haben ihn bewusst auflaufen lassen. Also damit erst die Lage geschaffen, die Sie so schön beschreiben.

      • Linus schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:19 - Permalink

        Nein! KND hatte die Chance, in dem Blog zu den Vorgängen öffentlich Stellung zu nehmen. Niggemeier hat ihn völlig korrekt zunächst privat nach den sonderbaren Vorgängen befragt. Und spätestens hier hätte KND als Medienfachmann an die Öffentlichkeit des Blogs gehen und das klarstellen müssen. Stattdessen wurde Niggemeier mit einer Mail aus dem Sekretariat abgespeist.

        • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:25 - Permalink

          Ja, genau. Oute dich selbst oder ich mach’s.

        • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:31 - Permalink

          Was sollte er schon dazu sagen sagen? Natürlich hat er – oder wer auch immer – einen Haufen Unsinn geschrieben. Er hatte auch gefragt, was das jetzt soll, das Zeug auch noch mit seiner Person in Verbindung zu bringen. Wie gesagt: Niggemeier muss schon lange gewusst haben, dass es von Neven DuMont kommt – und hat das erstaunlich lange geduldet. Wenn wirklich die Mail Adresse das entscheidende Argument sein soll, kann das nicht anders sein. Hier hat nicht eine PR Agentur oder haben Leute aus dem Verlag systematisch bei Niggemeier getrollt und Niggemeier hätte nun eine Verbindung zu KND herausgefunden. Das wäre ein Skandal gewesen und Niggemeier hätte natürlich darüber berichten müssen. Aber die geben dann ganz sicher nicht die private Mailadresse von KND an. Oder ist Deep Throat zu Nixon gegangen: “Hallo Mr. President, ich gehe jetzt zu meinem Date mit Woodward. Und grüßen sie die Klempner um Mr. Hunt von mir.”

          • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:33 - Permalink

            Das hätten sie schon können, aber nur gemacht, wenn man ihm offensichtlich schaden wollte.

            • Brixius schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:53 - Permalink

              Das wäre ne Alternative. Wenn der KND so durch ist wie er anscheinend ist, dann wollten die den vll auf diesem Weg entsorgen. Und Niggemeier hat da mitgemacht. So im Stil von wir schaffen dir und uns den Typ vom Hals und du kriegst ne Story.
              Dafür bist du dann gekauft.
              Obwohl. Neee. Zu verrückt. Gute Nacht.

          • Linus schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:40 - Permalink

            Nochmal nein! Er ist bei KND vorstellig geworden und danach ging es weiter!

            • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:46 - Permalink

              Genau, die Sache mit der Farbmarkierung in Niggemeiers Blog. Das beruhte wohl auf der IP Nummer – und da bin ich mit jetzt angesichts der technischen Möglichkeiten nicht sicher, wer das wirklich gewesen ist. Auf jeden Fall schien es wirklich absurd, dass nach der Veröffentlichung und den Anfragen von Niggemeier bei DuMont, dieser das Spiel noch weiter gespielt haben soll.

            • SvenR schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:07 - Permalink

              Wenn f.luebberding nicht nur eine Meinung hätte, sondern lesen könnte, dann wüsste er, dass es um eine E-MAIL-ADRESSE geht.

              Ich sag’ jetzt nichts mehr. Albert Einstein. Oder Dieter Nuhr.

        • Linus schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:39 - Permalink

          [gelöscht/sf]

          • Linus schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:43 - Permalink

            Obiger Kommentar “25. Oktober 2010 at 00:39″ ist nicht Linus! Genau so hätte sich KND äußern müssen!

            • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:49 - Permalink

              Sagt mir wer? Linus?
              #

              Nachtrag: @Spiegelfechter
              Schade, Sie hätten es als Lernhilfe stehen lassen und nur kommentieren sollen.

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:50 - Permalink

              sage auch ich, da ich Einblick in die Daten habe.

            • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:57 - Permalink

              Sie als Blogbetreiber ja, aber das ist doch genau der Punkt. Ich kann selbst weder meine Anonymität noch mein Pseudonym vollständig sicher schützen. Also muss ich dem Blogbetreiber vertrauen, dass er dies tut.
              Es ist ein Akt in Treu und Glauben.

            • Linus aka Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:14 - Permalink

              @SF:
              Täuschen mich meine überaus müden Augen, oder hast du hier gerade ungefähr genau das gemacht, was du Niggemeier vorwirfst? Informationen über Pseudonyme verknüpft und das Resultat datenschutzwiderrechtlich veröffentlicht!?

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:16 - Permalink

              Täuschen mich meine überaus müden Augen, oder hast du hier gerade ungefähr genau das gemacht, was du Niggemeier vorwirfst? Informationen über Pseudonyme verknüpft und das Resultat datenschutzwiderrechtlich veröffentlicht!?

              Och Kinder, wollt ihr mich eigentlich verarschen? Ich habe doch keine personenbezogenen Daten veröffentlicht. Ich weiß ja, es ist schon spät. Aber bitte denkt doch erst und tippt dann. Herrjeh.

            • Linus aka Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:37 - Permalink

              Ein von dir (z.B. hier) vorgebrachtes Argument (bzgl. der Verwerflichkeit SN’s Handeln trotz der Nichtveröffentlichung von konkreter IP und Mailadresse “seines” Trolls) ist doch, das SN von persönlichen Daten abgeleitete Daten angeblich widerrechtlich veröffentlicht hat.

              Das hast auch du getan, indem du die hier offen bekundet hast, dass der eine Linus hier nicht der “richtige” Linus ist. Oder etwa nicht? *g*
              (OK, es hat nicht ganz die Quantität … aber die Qualität ist ähnlich)

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:41 - Permalink

              @Dexter

              Quatsch – eod ;-)

            • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:43 - Permalink

              @Linus aka Dexter
              Und wo genau hat er das jetzt mit irgendeiner real existierenden Person verknüpft?
              Ähnliche Qualität? So ähnlich wie AK-47 und Wasserpistole.

      • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 09:18 - Permalink

        Sven R.

        Guten morgen. Also die farblich markierten Kommentare wurden mit Neven DuMonts privater Mailadresse versehen? Ganz ernsthaft, das stützt mein Argument und widerlegt es nicht. Außerdem ist meine Leseschwäche bekannt … .

    47. Thom schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:29 - Permalink

      Wenn sich ein bedeutender Verleger wie ein Geistesgestörter aufführt und dann zu seiner Verteidigung die unplausibelste aller Erklärungen anführt (zwei andere Nutzer, deren Namen ich nicht nennen kann, haben von meinem Computer aus mit meiner E-Mail-Adresse Kommentare geschrieben, die auf mich verweisen und meine Position stärken sollen, ohne daß ich davon Kenntnis hatte), dann sehe ich eine journalistische Pflicht, das zu dokumentieren. Das Recht auf Anonymität existiert nur im Spiegelfechterschädel. Weder die E-Mail-Adresse von KND wurde veröffentlicht, noch seine IP-Adresse.

      Was für ein Problem der Spiegelfechter hier hat, ist mir absolut unbegreiflich. Wahrscheinlich möchte er genau das, was er Niggemeier vorwirft: sich profilieren. Warum Niggemeier die Kommentare nicht abgefangen hat, erklärte er bereits: sie waren nur bizarr und nicht kriminell. Außerdem sollte KND keine Möglichkeit gegeben werden, Zensur zu schreien (worauf Spiegelfechtersuperstar dann natürlich auch sofort gesprungen wäre).

      Und was Spiegelboy ein Lächeln ins Gesicht zaubert, nämlich das Wort Eskalation, findet jeder nicht Spiegelfechter angesichts der schier unglaublichen Zahl von verschiedenen Nicknames absolut passend. Spiegelfechter gehen nämlich, mal wieder, die Maßstäbe verloren: ob ein irrer, bedeutungsloser Arbeitsloser hundert Beiträge unter dreißig Pseudonymen im Spiegelfechterchenblog schreibt ist nun mal nicht das selbe, wie eine ähnliche Handlung von jemandem der der Verlagsgruppe DuMont vorsitzt und den Laden vielleicht einmal übernimmt.

      Und zuletzt: populistisch und billig ist der Vorwurf, Bildmethoden zu verwenden, ohne jeden Beweis dafür zu führen. Niggemeier dokumentiert Vorgänge auf seinem Blog (Bild erfindet Fakten), gibt den Ausführungen der Gegenseite Platz (Bild verschweigt deren Positionen) und berichtet behutsam über sensible Daten (Bild gibt alles preis, übertreibt, lügt). Außerdem berichtet Niggemeier in angemessenem Umfang (zwei Beiträge), während Bild kampagnenartig mit allen Verbündeten in geisteskranker Weise draufschlägt. Wer hier den Unterschied nicht erkennt, ficht gegen Spiegel.

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 00:46 - Permalink

        Wenn sich ein bedeutender Verleger wie ein Geistesgestörter aufführt und dann zu seiner Verteidigung die unplausibelste aller Erklärungen anführt (zwei andere Nutzer, deren Namen ich nicht nennen kann, haben von meinem Computer aus mit meiner E-Mail-Adresse Kommentare geschrieben, die auf mich verweisen und meine Position stärken sollen, ohne daß ich davon Kenntnis hatte), dann sehe ich eine journalistische Pflicht, das zu dokumentieren

        Aber natürlich, darum geht es mir nicht. Mir geht es darum, ob man derlei “Eskalation” absichtlich oder fahrlässig herbeiführen darf, um danach darüber zu schreiben und mir geht es darum, ob man als Plattformbetreiber und Journalist, Daten, die geschützt sind und die einem im guten Glauben anvertraut wurden, gegen die jeweiligen Nutzer einzusetzen.

        Das Recht auf Anonymität existiert nur im Spiegelfechterschädel

        Wow! Was für bemerkenswerte Sätze hier heute fallen. Das merke ich mir für den nächsten Artikel, der sich mit Netzneutralität beschäftigt. Großes Kino!

        Weder die E-Mail-Adresse von KND wurde veröffentlicht, noch seine IP-Adresse.

        Aber die Schlüsse, die man nur aus diesen Daten ziehen kann. Was soll dieser Blödsinn?

        Was für ein Problem der Spiegelfechter hier hat, ist mir absolut unbegreiflich.

        Das denke ich mir ;-)

        Wahrscheinlich möchte er genau das, was er Niggemeier vorwirft: sich profilieren.

        Klar doch ;-)

        Warum Niggemeier die Kommentare nicht abgefangen hat, erklärte er bereits: sie waren nur bizarr und nicht kriminell.

        So so, dann ist dies auch keine “Störung der Kommentarfunktion”, die er als Grund angibt, vertrauliche Daten zu veröffentlichen.

        Und was Spiegelboy ein Lächeln ins Gesicht zaubert, nämlich das Wort Eskalation, findet jeder nicht Spiegelfechter angesichts der schier unglaublichen Zahl von verschiedenen Nicknames absolut passend.

        Jeder “Spiegelboy” hätte es gar nicht so weit kommen lassen, aber ich rede hier eh mit einer Wand.

        Spiegelfechter gehen nämlich, mal wieder, die Maßstäbe verloren: ob ein irrer, bedeutungsloser Arbeitsloser hundert Beiträge unter dreißig Pseudonymen im Spiegelfechterchenblog schreibt ist nun mal nicht das selbe, wie eine ähnliche Handlung von jemandem der der Verlagsgruppe DuMont vorsitzt und den Laden vielleicht einmal übernimmt.

        Sicher – dann darf man natürlich den Datenschutz aushebeln. Warum schreiben wir Blogger überhaupt über solche Themen? Die Regierung will doch auch nur Vorratsdaten speichern und Bundestrojaner nutzen, wenn böse Islamisten oder Pädophile am Werke sind. Welch seltsame Rechtsauffassung.

        Und zuletzt: populistisch und billig ist der Vorwurf, Bildmethoden zu verwenden, ohne jeden Beweis dafür zu führen. Niggemeier dokumentiert Vorgänge auf seinem Blog (Bild erfindet Fakten), gibt den Ausführungen der Gegenseite Platz (Bild verschweigt deren Positionen) und berichtet behutsam über sensible Daten (Bild gibt alles preis, übertreibt, lügt). Außerdem berichtet Niggemeier in angemessenem Umfang (zwei Beiträge), während Bild kampagnenartig mit allen Verbündeten in geisteskranker Weise draufschlägt. Wer hier den Unterschied nicht erkennt, ficht gegen Spiegel.

        • Thom schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:08 - Permalink

          Ich glaube, es konzentriert sich auf einen Irrtum: nämlich den, daß jemand, der unter seinem und anderen Namen in einem Blog kommentiert, sich gefallen lassen muß, wenn Niggemeier, wie er sich immer tut, darauf hinweist, daß Beiträge mit unterschiedlichen Namen von der selben IP-Adresse abgegeben worden sind. Jemand nutzt eine private Seite, freiwillig und verhält sich auffällig, das wird notiert. Das ist fair und transparent. Wenn ich hier unter zehn weiteren Namen schreibe, muß ich damit rechnen, daß man das offenlegt. Wenn die Bahn Lohnschreiber in Foren schickt und es wird aufgedeckt, daß alle von Bahn-IPs posten, wird das auch als Erfolg verzeichnet. Die Bahn verfolgt auf obskurem Weg ihre Partikularinteressen, man berichtet darüber: das nennt man Journalismus.

          Überhaupt nichts damit zu tun hat eine ganze andere Sache: die systematische Überwachung aller Aktivitäten durch den Geheimdienst oder die Polizei, der man sich a. nicht entziehen kann und die b. dadurch gefährlich ist, daß eine übergeordnete Instanz Sonderbefugnisse hat um c. unendliche Datenmengen zu sammeln und am Ende auf unkontrollierte Weise zu verwenden.

          Übersetzt ins Analoge: Ein Detektiv ist kein Problem. Die Stasi schon. Oder anders: wenn ich Bürgermeister bin, mit ner Siebzehnjährigen rummache und der Nachbar sieht’s und petzt, dann ist das ärgerlich für mich. Wenn eine systematische Bespitzelung erfolgt und man das politisch zur Erhöhung der Systemtreue benutzt, ist das eine andere Qualität. Andernfalls müßte man jedermann die Augen ausschießen oder Petzen illegalisieren.

          • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:18 - Permalink

            Übersetzt ins Analoge: Ein Detektiv ist kein Problem. Die Stasi schon. Oder anders: wenn ich Bürgermeister bin, mit ner Siebzehnjährigen rummache und der Nachbar sieht’s und petzt, dann ist das ärgerlich für mich. Wenn eine systematische Bespitzelung erfolgt und man das politisch zur Erhöhung der Systemtreue benutzt, ist das eine andere Qualität. Andernfalls müßte man jedermann die Augen ausschießen oder Petzen illegalisieren.

            Na dann übersetzte ich doch auch mal ins Analoge: Wenn ich Bürgermeister bin und dem Finanzamt Steuern schulde, dann ist das ärgerlich für mich und ich muss diese Schulden zurückzahlen. Wenn der Vorsitzende des Finanzamts diese Information auf ein großes Plakat auf dem Markplatz veröffentlicht, so ist das eine andere Qualität.

            Oder anders gesagt: Nicht alles, was ein Vergleich ist, hinkt.

            • Thom schrieb am 25. Oktober 2010 at 21:56 - Permalink

              Wenn ich Bürgermeister bin und meine Steuern nicht zahle, dann wird die StA das publik machen, was ich durchaus plausibel finde. Die Replik war nicht gerade luzide, aber bei all den Kommentaren kann ich verstehen, wenn man etwas überlastet ist.

            • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 22:08 - Permalink

              @Thom
              Dann muss aber erst einmal ein Anfangsverdacht bestehen, dass ich eine Straftat begangen habe. Ich finde auch das Beispiel seltsam.

              Welche Straftat hat Herr DuMont begangen und seit wann ist Stefan Niggemeier die Staatsanwaltschaft? Wenn er sich in irgendeiner Form durch die Kommentare in seinen Rechten verletzt fühlte, hätte er sich ja vertrauensvoll an die Organe wenden können.

      • Michael S. schrieb am 27. Oktober 2010 at 12:08 - Permalink

        zwei andere Nutzer, deren Namen ich nicht nennen kann, haben von meinem Computer aus mit meiner E-Mail-Adresse Kommentare geschrieben

        Überlegt doch mal, was ihr schreibt. Niemand postet von einer Email-Adresse aus Kommentare in einen Blog. Es ist also nicht Thunderbird o.ä. benutzt worden.

        Die Emailadresse wird nur angegeben, und meistens vorbelegt (je nach Browsereinstellung).

    48. Linus schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:10 - Permalink

      @VonFernSeher:
      Zur Email-Adresse:
      - die Email-Adresse, unter der KND gepostet hat, kannte unter normalen Umständen nur Niggemeier.
      - dann hat ihn Niggemeier konfrontiert.
      - dann hat das für drei Wochen aufgehört.
      - dann begann die Trollerei.
      Und ab jetzt ist es ein Fall für den Staatsanwalt:
      - entweder hat KND selber oder jemand in KND´s Auftrag getrollt.
      - oder es hat jemand getrollt, der KND übel wollte
      - oder es hat Niggemeier bei Niggemeier getrollt
      Vielleicht(!) wird´s der IP-Log an´s Licht bringen.

      • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:20 - Permalink

        - die Email-Adresse, unter der KND gepostet hat, kannte unter normalen Umständen nur Niggemeier.

        Und sonst niemand auf der Welt? Herr DuMont hat eine Adresse extra für Herrn Niggemeier eingerichtet? Wo ist ihre Quelle?

        - dann hat ihn Niggemeier konfrontiert.

        1. Chance zum Sperren

        - dann hat das für drei Wochen aufgehört.
        - dann begann die Trollerei.

        2. Chance zum Sperren

        Und ab jetzt ist es ein Fall für den Staatsanwalt:

        Wenn Herr DuMont das möchte, ja. Besonders, sollte er Herrn Niggemeier keine Erlaubnis zur Veröffentlichung der vertraulichen Informationen aus der E-Mail gegeben haben. Hier beginnt aber wieder die Spekulation – und ich höre auf.

    49. SvenR schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:14 - Permalink

      Sie wissen noch nicht einmal, um was es in Die verlorene Ehre der Katharina Blum geht. Ich verschwende hier meine Zeit. Jetzt nicht mehr.

    50. theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:15 - Permalink

      Herr Berger,

      dass Sie einem prominenten Verleger ein gleiches Persönlichkeitsrecht wie Otto Normalverbraucher zubilligen wollen, ehrt Sie. Dass die Persönlichkeitsrechte von Prominenten anders zu bewerten sind, ist nicht zuletzt dank Verfassungsgericht deutlich entschieden worden. Und dass es sich im vorliegenden Fall um eine Güterabwägung handelt, dürfte Ihnen auch nicht verborgen geblieben sein.
      Sie tun so, als ob KND als Privatmann agiert habe. Natürlich kann man das auch anders sehen. Aber das passt nicht in ihr Konzept.
      Ich bin der Ansicht, dass es keine – wie auch immer geartete – Wahrheit in diesem Fall gibt. Das Ganze ist verzwickt, es gibt durchaus Gründe für die eine wie auch die andere Sichtweise. Selbstverständlich aber ist der Datenschutz NICHT das höchste Gut, sonst könnte Wikileaks längst einpacken.

      Mir persönlich gefällt die Art, wie Niggemeier Dinge transparent macht. Aber bitte: das ist Geschmackssache.

      Nur mit solch selbstgerechtem Verhalten, wie Sie es hier an den Tag legen, werden wir nicht viel vorankommen. Sie kennen keine Zweifel. Sie wissen immer, wo es lang geht. Insofern unterscheiden Sie sich nur wenig von dem, was der Spiegel oft praktiziert.

      Eine Frage noch: Haben Sie eigentlich das Buch “Die verlorene Ehre der K.B.” gelesen? Ich kann es nicht glauben, mir scheint das eher eine Art boulevardistischer Gag. Und das hat das Buch nicht verdient, dass es hier von Ihnen derart missbraucht wird.

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:21 - Permalink

        Nur mit solch selbstgerechtem Verhalten, wie Sie es hier an den Tag legen, werden wir nicht viel vorankommen. Sie kennen keine Zweifel. Sie wissen immer, wo es lang geht. Insofern unterscheiden Sie sich nur wenig von dem, was der Spiegel oft praktiziert.

        Ach was, ich kenne diese Zweifel nur allzu gut und bin selbst alles andere als perfekt. Nur weil ich Niggemeier in diesem Punkt kritisiere, heißt dies nicht, dass ich über alle Zweifel erhaben bin. Das wäre ja auch peinlich ;-)

        Eine Frage noch: Haben Sie eigentlich das Buch “Die verlorene Ehre der K.B.” gelesen? Ich kann es nicht glauben, mir scheint das eher eine Art boulevardistischer Gag. Und das hat das Buch nicht verdient, dass es hier von Ihnen derart missbraucht wird

        Ich gestehe, dass ich nur den Film (der übrigens sehr gut ist) gesehen habe. Mir gefällt die “boulevardeske Anspielung” jedoch ganz gut ;-)

    51. Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:31 - Permalink

      Lustig, hier kommentieren ja teilweise die gleichen wie drüben beim Niggemeier. Nur sinds nicht immer auch die gleichen Personen.

      On topic: Eigentlich gibt es dazu gar nichts mehr zu sagen, da alle Argumente ausgetauscht sind und besonders die “Hängt ihn höher! (den Niggemeier)”-Fraktion fröhlich den Versuch verweigert, eine Diskussion zu führen. Nö, egal, was man sagt, es kommt immer wieder “Datenschutz, Datenschutz, Datenschutz!” und “Bild-Methoden”. Fakten? Egal, das sieht aus wie’n Verstoß gegen den Datenschutz, das fühlt sich an wie Bild-Methoden, das muss so sein. Schablone drauf und fertig. Differenzierungsversuche sehen anders aus. Aber ohne geht es nicht. Die Welt ist nicht schwarzweiß. Es gibt z.B. nicht privat oder politisch als einander ausschließende Pole.

      Dass Seehofer seine Geliebte schwängert, ist erstmal seine Privatsache. Und bleibt es auch dann, wenn Journalisten davon erfahren. Wenn dieser Seehofer sich aber regelmäßig mit der Ehefrau ablichten lässt und die Familie und besonders die Ehe nach guter christlicher Tradition als Kern der Wertegemeinschaft feiert, dann hat die Öffentlichkeit ein verdammtes Recht darauf, zu erfahren, dass er das selber nicht ganz so genau damit nimmt. Dann ist das Schwängern an sich immer noch Privatsache, sein Umgang damit aber mitnichten.

      Nach Ihrer Argumentation hätte ein Journalist den Seehofer schon bei der Begattung darauf aufmerksam machen müssen, dass das wohl PR-technisch keine so gute Idee ist. Das kann aber nicht die Aufgabe des Journalismus sein, oder?

      Ich Naivling dachte, es wäre des Journalisten Pflicht, den Mächtigen auf die Finger zu (sc)hauen. Wenn das aber vor lauter “Datenschutz”-Gebrüll nicht geht, haben wir noch größere Probleme im Journalismus, als ohnehin schon. Noch dazu, wo der einzige, der sich hier “geoutet” hat, Mössiö KND selbst war. Und zwar so ungeschickt (noch dazu für einen Vorstand Kommunikation), dass man gleich noch einen Tacken misstrauischer werden muss. Wo sind denn die Datenschützer im Januar gewesen, als Niggemeier (mehr oder weniger auf den ausdrücklichen Wunsch KNDs) mitgeteilt hat, dass der derjenige, der da unter diesem Namen kommentiert, auch wohl tatsächlich KND ist?

      Insgesamt hats KND verbockt. Das ist ein Fakt. Das beschriebt Niggemeier. Bild-Methoden sind die, Leute an den Pranger zu stellen, die da nicht hingehören. Und immer bestimmten Interessen (meist den eigenen) verpflichtet. Welchen, kann sich der Bildblog-geschulte mündige Bürger leicht zusammenreimen, der “gemeine” Leser nicht. Bild ist intransparent. Undurchschaubar. Niggemeier tut das Gegenteil. Und gesteht sogar noch zu, dass die Angelegenheit eine ist, bei der man unterschiedlicher Meinung sein kann. Er differenziert. Und legt offen. Das macht Bild nicht.

      Übrigens: Um Katharina Blums Integrität musste sich der Leser in Bölls Roman am wenigsten Sorgen machen. Wenn das die Botschaft der Überschrift gewesen sein sollte, passt sie mitnichten zum Text.

      • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:13 - Permalink

        Nach Ihrer Argumentation hätte ein Journalist den Seehofer schon bei der Begattung [.. seiner Geliebten..] darauf aufmerksam machen müssen, dass das wohl PR-technisch keine so gute Idee ist. Das kann aber nicht die Aufgabe des Journalismus sein, oder?

        Hehe! Damit werden die absurden Vorstellungen einiger hier (inkl. Hausherr!) trefflichst auf den Punkt gebracht.

        • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:21 - Permalink

          Na ja, wer solch dümmliche Vergleiche nicht scheut ;-)

          Das ist wohl der Ansturm der sagenhaften SN-Fanboys. Aber da kann der Stefan natürlich nichts für.

          • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:31 - Permalink

            Dann sagen Sie mir doch, anstatt mich zu beleidigen, inwiefern Sie den Seehofer-Vergleich unpassend, oder halt, “dümmlich” finden, hmm?

            Es ist natürlich immer ein leichtes, sachliche Diskussionen auf eine persönliche Ebene zu ziehen, dann muss man sich mit den Inhalten nicht auseinandersetzen. Inwiefern macht es einen Unterschied für das geschriebene, wie ich oder all die anderen vermeintlichen Fanboys zu Niggemeier stehen?

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:36 - Permalink

              Ich wüßte nicht, wo ich sie beleidige. Ich finde lediglich ihren “Vergleich” absturs. Wenn ich Herrn Seehofer zum Tet-a-tet in meine Privatwohnung einladen und ihm schriftlich versichere, dass nichts nach draußen dringt, es dann aber dennoch veröffentliche, dann handele ich zumindest fragwürdig.

              Mir ist vollkommen klar, dass Sie das anders sehen. Willkommen im Boulevard.

            • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:47 - Permalink

              Wenn ich Herrn Seehofer zum Tet-a-tet in meine Privatwohnung einladen und ihm schriftlich versichere, dass nichts nach draußen dringt, es dann aber dennoch veröffentliche, dann handele ich zumindest fragwürdig.

              Vielmehr ist es doch so, dass du vergleichsweise eine öffentliche Party organisieren würdest. Auch Seehofer wäre eingeladen und käme auch – selbstverständlich mit seiner Ehefrau.
              Später entdeckst du den Horst dann – total verfremdet mittels angeklebten Sarrazin-Bärtchen – auf einer jungen Frau in einem deiner Zimmer. Später dann das gleiche Spiel verkleidet mit einer Thilo-Seehilfe mit einer anderen Frau, usf …

          • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:33 - Permalink

            … Ansturm der sagenhaften SN-Fanboys …

            Das klingt ein bisschen nach Ausflucht deinerseits :)
            Was meine Person angeht, so kommentiere ich nur äußerst selten bzgl. Niggemeier. Aber wo er recht hat, hat er nunmal recht …

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:38 - Permalink

              Das ist Deine Meinung ;-)

              Ich meine auch eher die anderen Kommentatoren, die m.W. zur “Stammbelegschaft” bei SN gehören und hier noch nie einen Beitrag verfasst haben. Aber sei es drum – natürlich darf hier jeder seinen Kommentar abgeben, solange er sich an die Regeln hält.

            • Schierke-Nee-Sama schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:12 - Permalink

              ..Vielmehr ist es doch so, dass du vergleichsweise eine öffentliche Party organisieren würdest.

              Eine öffentliche Party, bei der jeder wahlweise eine Maske trägt und einem versichert wird das sie einem nicht vom Leibe gerissen wird ?

    52. Linus schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:37 - Permalink

      Leute, bitte kapert euch einen anderen Nick. Der meine gefällt mir, er ist friedlich und er paßt zu mir, denn ich bin auch friedlich.

      Gruß
      Linus

    53. theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:39 - Permalink

      So, Sie haben den Film gesehen. Da wird eine Frau von einer Boulevard-Zeitung bis auf das Äußerste verfolgt, und Sie meinen, das sei doch in diesem Fall ein guter Gag für eine Überschrift.
      Junge, Junge. Überlegen Sie sich das noch mal. Bitte.
      Ansonsten, was ihr Antwortverhalten betrifft: Nette Methode. Man antwortet nur auf das, wo einem gerade etwas einfällt und wo man meint, Punkte zu machen.

      Da kommt dann nichts zur Einschränkung des Persönlichkeitsrechtes von Prominenten, da kommt nichts zur Frage, ob man KND Verhalten als “rein privat” einstufen sollte.

      Mich würde ja interessieren, ob für Sie der Datenschutz tatsächlich über allem steht. Oder ob Sie sich Momente vorstellen könnten, wo Sie als Blogbetreiber die Anonymität eines Users aufzuheben. Oder ist das grundsätzlich bei Ihnen undenkbar? Und: ist die Lage wirklich so eindeutig oder billigen Sie es Menschen zu, die Dinge anders zu betrachten?
      Ich frage das nur, weil Sie bislang den Eindruck erwecken, in diesem Fall die Weisheit mit großen Löffeln verzehrt zu haben. (Das mag allerdings auch an ihrem Foto liegen – das Grinsen wirkt schon sehr überheblich)

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:44 - Permalink

        Da kommt dann nichts zur Einschränkung des Persönlichkeitsrechtes von Prominenten, da kommt nichts zur Frage, ob man KND Verhalten als “rein privat” einstufen sollte.

        Was sollte dazu auch kommen? Dazu habe ich in den Kommentaren schon alles gesagt.

        Mich würde ja interessieren, ob für Sie der Datenschutz tatsächlich über allem steht

        selbstverständlich nicht

        Oder ob Sie sich Momente vorstellen könnten, wo Sie als Blogbetreiber die Anonymität eines Users aufzuheben.

        Aber natürlich! Z.B. bei strafrechtlichen Dingen.

        Ich frage das nur, weil Sie bislang den Eindruck erwecken, in diesem Fall die Weisheit mit großen Löffeln verzehrt zu haben. (Das mag allerdings auch an ihrem Foto liegen – das Grinsen wirkt schon sehr überheblich)

        Oh mea culpa, dann werde ich künftig nur noch Partyfotos von mir veröffentlichen, wenn Ihnen damit geholfen ist.

      • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:52 - Permalink

        Bei uns zuhause sprach man da vom Mitdenhändenaufbauenundmitdemhinternwiederumstoßen.

        Endlich hatten Sie sich mal einen Pluspunkt erkämpft:

        So, Sie haben den Film gesehen. Da wird eine Frau von einer Boulevard-Zeitung bis auf das Äußerste verfolgt, und Sie meinen, das sei doch in diesem Fall ein guter Gag für eine Überschrift.

        Sehr richtig, die richtige Überschrift in Anspielung auf den Titel hätte natürlich “Die verlorene Ehre des Konstantin Neven DuMont” lauten müssen.
        Und dann verspielen Sie es mit dem Rest.

        Nette Methode. Man antwortet nur auf das, wo einem gerade etwas einfällt und wo man meint, Punkte zu machen.

        Spiel klar in der Pausenkabine verloren. Ich jedenfalls fühle keine drängende Verpflichtung auf alles zu antworten* und zwinge diese auch niemandem auf.

        *Aber jetzt habe ich den Kommentar ja schon fast fertig
        (und Boris-Palmer-Polemik-Turbo wird ab jetzt wieder runter gefahren, versprochen).

    54. Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 01:46 - Permalink

      @Linus

      Ich kommentiere unter meinem (Klar-)Vornamen. Auch drüben bei Niggemeier. Warum sollte ich den ändern? Bin ja nicht KND. Aber trotzdem friedlich.

    55. Olly schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:04 - Permalink

      Ich muss gestehen, dass ich nicht ganz verstehe, warum Stefan Niggemeier den gleich folgenden Punkt nicht selber deutlicher artikuliert, aber da mich die Meinung des Betreibers dieses Blogs dazu interessiert, bringe ich ihn einfach mal vor:

      Als KND um die letzte Jahreswende im Niggemeier-Blog unter Klarnamen ausgiebig kommentiert hat, mussten mit der Zeit Zweifel aufkommen, dass es sich bei dem Verfasser dieses zum Teil abstrusen Unsinnns wirklich um den Vorstand eines der größten deutschen Verlagsunternehmens handelt. Was hat Stefan gemacht? Zum Schutz der Person KND die Kommentare dieses Kommentators gesperrt! Reaktion? KNDs Sekretariat meldet sich, bestätigt die Urheberschaft des echten KND und fordert, dass die Kommentare wieder freigeschaltet werden.

      Wenn man diese Vorgeschichte kennt und dann auch noch weiß, wie oft im Niggemeier-Blog von irgendwelchen Spinnern lautstark “Zensur” geschrien wird, weil ein Kommentar nicht (sofort!) erscheint, fällt es mir sehr schwer, ein Fehlverhalten von Stefan zu erkennen.

      Anders gesagt: Hätte Stefan so reagiert, wie hier gefordert, wäre das Geschrei genauso groß gewesen, nur halt schon etwas früher…

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:25 - Permalink

        Das war mit natürlich alles bekannt. Es geht aber nicht um diese “alten” Kommentare, sondern um die “jüngsten Enthüllungen”, die auch im Artikel thematisiert werden.

        Anders gesagt: Hätte Stefan so reagiert, wie hier gefordert, wäre das Geschrei genauso groß gewesen, nur halt schon etwas früher…

        Bitte? Solch “Rufe” kenne ich sehr gut, ich höre sie auch öfters und sie lassen mich kalt.

    56. Olly schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:15 - Permalink

      Ach so, und noch nur nebenbei: Dass Sie als Beweis dafür, dass KND als Privatmann kommentiert hat, den einen Kommentar über Brunnenwasser rausgreifen und nicht die Hundert Kommentare über Journalismus, macht Ihre Argumentation nur bedingt glaubwürdig.

      • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:21 - Permalink

        Noch dazu, wo dieser Kommentar unter Klarnamen gepostet wurde, was die Argumentation des Hauherrn zur Privatsphäre noch ein wenig absurder macht. KND teilt der Welt mit, dass er gerne Brunnenwasser trinkt. Niggemeier fragt nach, ob das wirklich KND ist, der das mitteilt. Dieser bejaht. Und der Spiegelfechter faselt was von Privatsphäre, die es zu schützen gilt, damit die Welt nicht erfahren darf, dass KND wirklich gerne Brunnenwasser trinkt, obwohl KND das doch so gerne hätte, dass die Welt das erfährt.

        • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:23 - Permalink

          ja ja, das sind die “alten” Beiträge, um die es hier ja auch (siehe Artikel) gar nicht gehr.

          • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:28 - Permalink

            Ach, um die geht es nicht? Auch und gerade, wenn diese explizit von Ihnen genannt werden zur Stützung der These, KND hätte als Privatmann kommentiert? Wie absurd wirds denn jetzt?

            Wenn jemand was von vermeintlicher Schädigung der FR schreibt, will ich als Leser aber schon gern wissen, ob das ein FR-Leser schreibt oder der Herausgeber. Wie kann der Herausgeber der FR bitte einen “privaten” Kommentar öffentlich zur FR ablassen, ohne dass man den dann zitieren dürfte? Wenn das privat bleiben sollte, warum schreibt er es dann in einem doch recht populären Blog, den, wie Sie selber schreiben, viele Medienmenschen frequentieren?

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:31 - Permalink

              Wenn jemand was von vermeintlicher Schädigung der FR schreibt, will ich als Leser aber schon gern wissen, ob das ein FR-Leser schreibt oder der Herausgeber.

              Oh, als Leser will ich vielleicht auch wissen, wer sich hinter dem Nick “Lins (ein anderer) verbirgt. Als Blogbetreiber erfülle ich diesen Wunsch aber nicht.

              Wenn SN diese Kommentare gestört haben, warum hat er sie zugelassen? Wohl wissend, wer sich hinter ihnen verbirgt?

          • Olly schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:28 - Permalink

            Natürlich geht es darum. Damit begründen Sie, warum die Kommentare von KND als Privatperson und nicht als Mediengruppenvorstand stammen. Damit wiederum begründen Sie, warum man das Thema nicht hätte öffentlich machen dürfen. Ohne das steht Ihre Argumentation auf noch wackeligeren Beinen als ohnehin schon.

            • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:41 - Permalink

              Ach so, Sie als Leser (oder als Hausherr) haben also kein journalistisch geartetes Interesse daran, zu wissen, wer welche Meinung warum vertritt? Sie finden es legitim, dem mündigen Bürger das vorzuenthalten, was ihn mündig macht, nämlich Information. Sie finden nicht, dass es einen Unterschied macht, ob ein Nutzer ein Produkt in den Himmel lobt oder der Hersteller? Und Sie sehen Ihre Aufgabe als Journalist nicht in der Aufdeckung von Zusammenhängen, die sonst nicht transparent nachvollziehbar wären? Interessant.

    57. theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:29 - Permalink

      VonFernseher scheint mir ein Abiturient, den es nach Größe drängt, und dem es in seinem eigenen überschaubaren Blog etwas zu eng geworden ist.

      ;-)

      Ja, Herr Berger, ihre Antworten sind mir bekannt. So behaupten Sie u.a. über Niggemeier:

      “zumal er Herrn KND und dessen Blättern nicht eben freundlich gesinnt ist”,

      ohne das irgendwie zu belegen. Na ja.

      Auf die Frage von Niggemeier:

      Wie kommen Sie darauf, dass KND bei mir “privat” kommentierte?

      antworten Sie mit:

      “Mir fehlt nun einmal die Phantasie, Kommentare über gefiltertes Brunnenwasser als “geschäftlich” anzusehen.”

      Und natürlich wissen Sie, was über den Rechner von KND sonst noch alles kommentiert wurde (von dem manches durchaus als strafrechtlich nicht unbedeutend einzustufen wäre und somit, ihren Worten nach, selbst Sie womöglich zur Aufhebung des Datenschutzes veranlassen könnte), aber: es passt nicht in den Kram.

      Es gibt nur Schwarz und Weiss, und die Weisheit liegt bei Ihnen.
      Und Sie wollen uns nun weismachen, dass Sie eine moralische Instanz im Journalismus sind?

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:33 - Permalink

        Werter Herr Theo,

        ist Ihnen eigentlich aufgefallen, dass SN auf die entscheide Frage, warum er die Kommentare nicht gefiltert oder gelöscht hat, ebenfalls keine Antwort gibt? Diese Frage wurden ihm direkt von mir und von Frank Lübberding gestellt.

        • theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:43 - Permalink

          Frage mit Gegenfrage beantworten?
          ;-)
          Mensch, Herr Berger, ich bin zu alt für solche Tricks, so charmant sie auch sein mögen.

        • Olly schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:49 - Permalink

          Ist Ihnen aufgefallen, dass ich versucht habe, diese Frage zu beantworten? Wenn sich bei Ihnen jemand um Kopf und Kragen redet, Sie diesen dann durch Sperren der Kommentare schützen wollen (zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissend ob vor sich selbst oder dem Mißbrauch seines Namens) und dafür empörte Forderung nach Freischaltung der “zensierten” kritischen Kommentare ernten, bei wem ist dann das Fehlverhalten im Folgenden zu suchen?

          • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:51 - Permalink

            Auch diesen Punkt habe ich – bereits mehrfach – beantwortet. Die geschilderte Reaktion KNDs datiert auf eine Zeit weit vor der “Eskalation” – eine Zeit, in der er – so Niggemeier – pausierte.

            • theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:55 - Permalink

              Der Frage, inwieweit das Verhalten KNDs als “privat” einzustufen ist, sind Sie aber bis zum jetzigen Zeitpunkt – wenn auch tricky – ausgewichen.
              Ich denke, Sie wissen selbst, warum Sie das tun.

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:56 - Permalink

              Ich denke, Sie wissen selbst, warum Sie das tun.

              sicher, weil dies für mich irrelevant bei der Bewertung ist.

            • Olly schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:05 - Permalink

              Auch diesen Punkt habe ich – bereits mehrfach – beantwortet.

              Meiner Ansicht nach haben Sie das nicht, aber ich würde es an dieser Stelle bei einem “we can only agree to disagree” belassen wollen. Bei weniger als fünf Stunden Schlaf werde ich für meine Kollegen unausstehlich, und das kann ja auch niemand wollen…

            • theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:19 - Permalink

              “sicher, weil dies für mich irrelevant bei der Bewertung ist.”

              Klasse Antwort.

              Wenn es denn aber nicht relevant ist, warum deklarieren Sie das als “privat” und tun damit so, als ob Lieschen Müller über ihre Schwiegertochter herzieht?
              Wie ich schon sagte: wenn Leute wie Sie das Sagen im Journalismus hätten, könnten wir einpacken. Wikileaks würde wegen Verstöße gegen das Datenschutzgesetz verboten. Schlechter Vergleich, meinen Sie? Nun, nicht alles, was wikileaks veröffentlicht, ist ein Zeugnis eines Straftatbestandes.

              Und nur bei einem Straftatbestand sehen Sie die Möglichkeit, Datenschutzbestimmungen aufzuweichen.
              Dass die Unterstellungen des anonymen Bloggers (mit Zugang zu KNDs Rechner) u.U. strafrechtlich relevant sein könnten, möchten Sie ja weiterhin gerne ignorieren.

              Auch das sind die Erscheinungen in der deutschen Bloggerszene, die dafür sorgen, dass man Blog-Journalismus oft nicht wirklich ernst nimmt: Der unglaublich hohe Anspruch und die Gnade, diesem Anspruch nur sehr selten selbst gerecht werden zu müssen.

            • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:32 - Permalink

              Einer der größten Widersprüche bei WikiLeaks ist doch, dass es Persönlichkeitsrechte mit Füßen tritt, aber seine Mitarbeiter vor der Öffentlichkeit abschirmt.

            • Raumfenster schrieb am 25. Oktober 2010 at 17:50 - Permalink

              @theo

              Dass die Unterstellungen des anonymen Bloggers (mit Zugang zu KNDs Rechner) u.U. strafrechtlich relevant sein könnten, möchten Sie ja weiterhin gerne ignorieren.

              Vielleicht solltest Du, Jens, schnell einen Artikel schreiben, der den Niggemeier-Fanboys einerseits den Unterschied zwischen strafrechtlich und zivilrechtlich erklärt und andererseits sie ein wenig darauf vorbereitet, dass keine der angeblich von Neven DuMont getätigten Aussagen auch nur zivilrechtlich relevant sein könnten.

              Weiterhin könntest Du versuchen, Ihnen schonend beizubringen, dass Trollen an sich als Strafbestand noch nicht Eingang ins Gesetz gefunden hat. Wenn Du ganz mutig bist, kannst Du ihnen ebenso mitteilen, dass sich daran höchstwahrscheinlich in nächster Zukunft nichts ändern wird.

        • Schierke-Nee-Sama schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:23 - Permalink

          ist Ihnen eigentlich aufgefallen, dass SN auf die entscheide Frage, warum er die Kommentare nicht gefiltert oder gelöscht hat, ebenfalls keine Antwort gibt? Diese Frage wurden ihm direkt von mir und von Frank Lübberding gestellt.

          Vermutlich versteht er es selber nicht.

          Die Antwort darauf liegt für mich aber auf der Hand:
          1. Unglaube das eine relativ wichtige Persönlichkeit auf dem eigenen blog herumpostet
          2. Bestätigung das es sich um diese Person handelt und etwas hämische Freude über dessen leicht exzentrisches Verhalten
          3. Bemerken wie groß anders das Machtverhältnis im eigenen blog im Verhältnis zum RL ist
          4. einen “Sandkasten” aus der Taufe heben um damit die “Streitlust” und den Dickschädel dieser Person ein wenig zu veralbern
          5. Sich hämisch darüber freuen, das jene Person es nötig hat (oder vllt. den Spaß am trollen entdeckt) hunderte Kommentare unter falschem Pseudonym abzugeben
          6. PROFIT

          Natürlich sind das alles nur Unterstellungen.
          Aber so empfindet das ein ichsens.

          • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 17:00 - Permalink

            Das kann so gewesen sein. Nur der Punkt mit dem Profit überzeugt mich nicht. Das kann aber nur Niggemeier beantworten, genauso wie nur Neven DuMont Auskunft über seine Motive geben kann. Geht es um die Frage, ob die Aufhebung der Anonymität gerechtfertigt gewesen ist oder nicht? Bisher hatte jeder darauf verzichtet, auch Niggemeier.

            http://www.kanzleikompa.de/2010/10/25/stefan-niggemeiers-naming-names/

            Bringt das ganz gut auf den Punkt. Jetzt erst haben wir die Debatte, dass es gerechtertigt sein könnte, die Anonymität aufzuheben. Warum soll das nur Neven DuMont beteffen? Oder nur Niggemeier in Ausnahmefällen praktizieren? Vor allem, wenn völlig klar ist, dass es technisch wohl nicht schwierig ist, solche Trollerei ohne wirtschaftlichen Schaden (wie bei den illegalen downloads) gut zu verstecken. Die eigene mailadresse wird der Troll in solchen Fällen in Zukunft wohl auch weiterhin nur ausnahmsweise angeben … . Und es wird kaum ein Blog beim Provider versuchen, in Zukunft die Herkunft einzelner oder auch hunderter Beiträge aufdecken zu lassen. Von der fehlenden Rechtsgrundlage einmal abgesehen. Aber dass das möglich ist, plötzlich enttarnt zu werden, wird jetzt jeder als Möglichkeit in Betracht ziehen müssen. Und sich entsprechend verhalten.

            • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 17:20 - Permalink

              Aber Niggemeier hat doch bereits geäußert, dass es ein konstantes Abwägen ist und er sich hier (und nur hier – bis jetzt) für die vermeintlich offensive Variante entschieden hat. Wie und warum er das gemacht hat, hat er (halbwegs, scheint ja Ansichtssache zu sein) transparent dargestellt.

              In einem solchen Fall mit dieser Sachlage und dieser Personenkonstellation hält er das Aufheben der Anonymität für legitim. Sie nicht. Ok, kann man diskutieren. Sollte man dann auch tun. Und nicht “Verräter!”, “Bildzeitung!” oder anderes brüllen. Das ist keine Diskussion, das ist ein Schreiwettbwerb. Auch eine Folge der Möglichkeit anonym zu posten.

              Gehen Sie doch mal zu youtube und schauen sich da die posts an und stellen sich die Frage, ob die ganzen Leute sich bewußt sind, dass das möglicherweise strafrechtlich relevante Grenzen überschreitet, auch wenn Sie sich anonym wähnen.

      • Cosmo schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:36 - Permalink

        Ach, ist das heute Nacht trollig hier ;-)

    58. Kassandra schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:32 - Permalink

      @Linus (ein anderer) Ein allerletztes Mal! Im Sandkasten fingen die Pseudonyme an, hätten also dort schon unterbunden werden können, dann wäre es zu den Kommentaren in den anderen Beiträgen nicht gekommen. Es war immer die gleiche E-Mail Adresse! Alles weitere zu IPs bitte bei SN nachlesen.
      Es erst zulassen (auch da war KND schon Medienmanager), dann eine Weile abwarten, um dann zu rufen KND ist aber Medienmanager, das geht aber nicht” ist doch völlig verlogen.
      Entweder es stört mich = Stecker raus oder ich lasse KND/andere bewusst gewähren, dann geht es mir aber nicht um die Kommentarfunktion, sondern darum, jemanden vorzuführen.:
      Es geht also schon lange nicht mehr nur um die Frage, ob Herr Niggemeier das veröffentlichen durfte (Datenschutz), sondern darum, dass seine vorgeschobenen Motive (Kommentarfunktion) schlicht unglaubwürdig sind.

      • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:49 - Permalink

        Gut, dass Sie genau Bescheid wissen, was Niggemeier wann wie warum gewusst hat. Vor wem soll denn hier wer in Schutz genommen werden. KND postet Brunnenwasser, Niggemeier sperrt und löscht und bekommt ne mail vom Sekretariat, er zensiere. Macht er nicht und lässt den Sandkasten Sandkasten sein. Als KND (oder die Benutzer seines PCs) diesen verlässt und unter anderen Artikeln seinen zunehmend verleumderischen Dünnsinn absondert, wird Niggemeier hellhörig und geht der Sache nach. Warum soll Niggemeier reagieren, wenn KND in seinem Sandkasten spielt? Dafür isser ja da, der Sandkasten.

        • Kassandra schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:51 - Permalink

          Ende und Gute Nacht :-)

    59. merkur schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:39 - Permalink

      Und nun auch bei Spiegelfechter *seufts* Don’t feed da trolls. Ignore em. Kick em. Nuff said.

      Gleiches gilt auch für all die selbstgewichtigen Retter des Internets die den Trolls (oder anderen selbstgewichtigen Rettern) auf den leim gegangen sind. Lasst es auf Seite 2 rutschen und gut ist..

      Eine mit sich selbst beschäftigte blogssphäre ist eine sehr sehr langweilige. Wie wäre es mit einem Artikel zum aktuellen Ökosteuer skim?

      • theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:48 - Permalink

        Zumindest in der amerikanischen Bloggerszene würde man, wenn es um die Verfehlungen eines Medienmanagers geht, sich nicht wollpulloverstrickend und kuschelnd hinterm Datenschutz-Argument verstecken. Ansonsten ganz ihrer Meinung.

        • SwENSkE schrieb am 25. Oktober 2010 at 09:42 - Permalink

          Ohja, und was die Amis machen, MUSS ja gut sein *rolleyes*

          Wobei ich diese Aussage, nebenbei gesagt, stark bezweifle.

    60. C.K. schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:51 - Permalink

      An N.s Stelle hätte ich wohl auch 1. KND deutlich eher geblocked und 2. das ganze nicht weiterverfolgt, da mir die Beweise zu dünn waren, ABER:
      So einfach, wie SF es uns hier erzaehlt, ist das auch nicht. Soll man einen Medienmogul auf die Shitlist setzen, auf dass dieser Zensur schreit? Warum darf man Behauptungen nicht äussern, selbst wenn deren Wahrscheinlichkeit durch (angeblich, strittig!) widerrechtlich erhobene Daten (IP) untermauert wird? Ein allgemeines Verwertungsverbot gibt es nicht mal in der StPO – und wenn schon die Mailadresse angegeben und zulaessig erworben wird, wird die iP unwichtig!
      Am staerksten erscheint mir luebberdings Argument, dass sich KND durch Angabe der mailadresse gegenüber SN offenbart hat und SN ihn dann viel zu spaet “in die Pfanne gehauen” hat =Vertrauensmissbrauch, wo er ihn eigentlich haette sperren muessen. Das Dulden der Pseudonyme von KND war konkludente Erklärung von SN, KNDs Urheberschaft vertraulich zu halten. Durch das Posting hat N. Vertrauen verletzt.
      Trotzdem sollte mahttp://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-haltlosigkeit-von-dumont-schauberg/n nicht übersehen, dass KND VORHER N übel verleumdet hat. Obendrein sind 111 Postings digitales Mobbing.
      (das gilt alles nur, wenn knd kommentiert hat – und genau an dieser stelle ist mir N zu sicher. mailadresse reicht nicht. insbesondere dann, wenn man nicht weiss, wieviele leute diese kennen.)
      Bisschen spaet und vim handy getippt- hoffentlich trotzdem verstaendlich :-)

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:55 - Permalink

        Warum darf man Behauptungen nicht äussern, selbst wenn deren Wahrscheinlichkeit durch (angeblich, strittig!) widerrechtlich erhobene Daten (IP) untermauert wird?

        Weil dies gegen die journalistische Ethik verstößt?

        Ein allgemeines Verwertungsverbot gibt es nicht mal in der StPO – und wenn schon die Mailadresse angegeben und zulaessig erworben wird, wird die iP unwichtig!

        Falsch, die Eingabe einer Mailadresse ist nicht durch ein Authentifizierungsverfahren geschützt.

        Obendrein sind 111 Postings digitales Mobbing.

        Absolut richtig, ein Mobbing wohlgemerkt, dass kein mir bekannter Blogbetreiber zulassen würde.

        Bisschen spaet und vim handy getippt- hoffentlich trotzdem verstaendlich :-)

        Aber sicher ;-)

      • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:00 - Permalink

        das gilt alles nur, wenn knd kommentiert hat – und genau an dieser stelle ist mir N zu sicher. mailadresse reicht nicht.

        Argh! KND selbst bestätigt, dass die Kommentare von seinem Rechner kommen. Wer jetzt der Schreiber der Kommentare ist, darüber geben weder KND noch Niggemeier Auskunft. Letzerer stellt Vermutungen an. Das darf er. Ob man diese teilt, bleibt jedem selbst überlassen.

        • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:09 - Permalink

          Das kann Herr DuMont übigrens nur richtig versichern, wenn er
          1. sie selbst geschrieben hat.
          2. seine Tastatur loggt und mit der Browserchronik vergleicht (relativ gute Indizien).

          1. bestreitet er. Vielleicht war es aber auch nur eine Annahme.

          • theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 08:37 - Permalink

            Meine Güte. Und vielleicht hat Niggemeier mit jemandem im Verlag gesprochen, der sich als KND ausgegeben hat?

            Wer Geschichten so weiterdreht wie Sie, hat aus meiner Sicht hohen Unterhaltungswert. :-)

      • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:12 - Permalink

        Wer in meinem Papierkorb “Zensur!” schreit, ist mir egal. Blogs sind keine basisdemokratische Veranstaltung.

    61. Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:56 - Permalink

      . Wenn ich Herrn Seehofer zum Tet-a-tet in meine Privatwohnung einladen und ihm schriftlich versichere, dass nichts nach draußen dringt, es dann aber dennoch veröffentliche, dann handele ich zumindest fragwürdig.

      Sie ham ganz eindeutig Ihren Beruf verfehlt, wenn Sie Seehofer schriftlich versichern, sowas nicht zu veröffentlichen. Abgesehen davon, dass ich in diesem Fall nichts davon erkennen kann, dass Niggemeier KND irgendwelche Versicherungen gemacht hat. Im Gegenteil. KND hat Niggemeier zugesagt, dass das Getrolle von seinem Rechner aufhört und passiert ist…nichts. Und das darf mit nicht schreiben? Über den Vorstand des drittgrößten Zeitungsverlages? Dem Vorstand Kommunikation? Weil das privat ist? Häh?

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 02:58 - Permalink

        Sie ham ganz eindeutig Ihren Beruf verfehlt, wenn Sie Seehofer schriftlich versichern, sowas nicht zu veröffentlichen

        Ich bitte sie, ich bin doch kein Klatschjournalist ;-)

        Abgesehen davon, dass ich in diesem Fall nichts davon erkennen kann, dass Niggemeier KND irgendwelche Versicherungen gemacht hat.

        Ich wüßte nicht, wie man die Datenschutzerklärung anders lesen könnte.

        • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:05 - Permalink

          Spielen wir hier jetzt Schattenboxen? Das Seehofer-Beispiel gehört nicht in den Boulevard und das wissen Sie selbst. Wenn Seehofer Ehe predigt und Ehebruch betreibt (zugespitzt formuliert) ist das eine politische Nachricht. Keine private. Wenn Westerwelle gegen Schwule wettern würde, ist es eine politische Nachricht, dass er schwul ist. Und mitnichten Klatschthema.

          Und ich meinte, dass Niggemeier KND nicht zugesichert hat, die Nachricht, dass KNDs Rechner Ursprung der Kommentare waren, nicht zu veröffentichen. Damit hat das mit der Datenschutzerklärung zu den Blogkommentaren nicht viel zu tun, auch wenn Sie die Verbindung um zwei Ecken gerne ziehen möchten, weils so schön passt.

          • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:11 - Permalink

            Wenn Seehofer “schnackselt” ist dies Politik? Nun ja. Ist es dann auch Politik, wenn Stefan Niggemeier höchste journalistische Standards predigt und sich selbst – sagen wir es mal vorsichtig – aufs Glatteis begibt?

            Ich schließe mich da meinem Vorredner (zeitlich) an und werde mich auch mal mit einem “we agree to disagree” ins Bett schlagen. Morgen ist auch noch ein Tag ;-)

            • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:16 - Permalink

              No, wir disagreen gar nicht. Worüber auch? Sie wollen mich ja offensichtlich nicht verstehen. Wenn Seehofer schnackselt, ist das nicht politisch. Politisch ist es, wenn er der ganzen Welt lautstark mitteilt, dass ers nicht tut und es doch tut. Es geht um die Lüge und nicht ums Ficken.

              Und zu Niggemeiers Nähe zum Glatteis kann man nur sagen: Wenn ich das richtig verstehe, geht’s ihm vor allem anderen mal um Transparenz. Wer wie mit wem warum und wer zahlt. Das macht er hier auch. Wo da das Glatteis liegt, kann ich nicht erkennen.

            • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:25 - Permalink

              Wie weit würde denn “Der Goldene Linus” gehen, damit ihm die Leser auch glauben, Seehofer habe gelogen? Mitschnitt vom Matratzensport? Oder doch nur die Beteiligte mit ein bisschen Überredungskunst (die man sich dann unter die Matratze legen kann) in die Öffentlichkeit zerren?

              Nachtrag: Ach, und wenn das Eis so dünn ist, dass man durchgucken kann, wir es Zeit, den See zu verlassen.

    62. COPOKA schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:21 - Permalink

      Zwei Sachen sind mir doch nicht /ganz/ klar.
      1. Wie ist die Verbindung zw. Metzgerbetrieb in Ulm und KND herzustellen? Oder gehört etwa das Betrieb dem KND?

      2. IP kann für dich dann und nur dann aussagekräftig sein, wenn sie eine geschäftliche IP ist, was vermutlich bei o.g. Metzgerbetrieb der Fall ist.
      Bei Privatleuten wird sie idR dynamisch mindestens einmal pro Tag neu vergeben. Aus IP einer Privatperson kannst du bestenfalls erfahren, bei welchem Provider sie den Zugang hat, sonst nix.

      Folglich im Übrigen, entweder postet “westerwellenleier” von (s)einem Büro bzw. einem geschäftlichen Anschluss aus oder benutzt er eine email-Addr., die auf eine konkrete Person zurückzuführen ist. So ganz stich- und hiebfest ist weder das Eine, noch das Andere.

    63. Elchjournalist schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:23 - Permalink

      Guter Beitrag – schön. dass es auch noch blogkritische Blogger gibt. Für mich stellt sich nicht erst mit dieser zum Elefanten aufgeblasenen Mücke die Frage nach der Haltlosigkeit des geschwätzig-selbstgerechten Stefan Niggemeier, der sich selbst an allem möglichen zu messen scheint, nur leider nicht an den strengen medienkritischen Ansprüchen, die er ständig an andere Medien stellt. In meinen Augen ein ganz besonders unangenehmer Kritiker der Elche …

      • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:51 - Permalink

        Genau. Was für ein Arsch, der Niggemeier, dass er auf seinem eigenen Blog das schreibt, wozu er Lust hat. Und das auch noch geschwätzig und selbstgerecht.

        Ihnen ist aber schon aufgefallen, dass die Mücke immer nur so groß wird, wie die, die sie aufblasen, das gerne hätten? Aber nein, stimmt ja, Niggemeier hat nicht nur KND perfide in die Falle gelockt und ihn Kommentare schreiben lassen, die diesen als Finstermann entlarven, nein, er hat dann gleich noch für das Echo in der FAZ, in der Süddeutschen, im Spiegel, in der FTD, in der TAZ und beim Spiegelfechter, mitsamt allen Kommentaren, gesorgt. Raffinierter Hund. Echt.

        • SwENSkE schrieb am 25. Oktober 2010 at 09:46 - Permalink

          Gute Güte, ihr seid ja schlimmer als die Fanbois auf den Gamesseiten.

    64. Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:42 - Permalink

      @VonFernSeher

      Wie weit würde denn “Der Goldene Linus” gehen

      Ihnen wahrscheinlich grundsätzlich zu weit. Außerhalb der eigenen Parzelle könnte es ja Glatteis geben. Oder Themen, zu denen man Stellung beziehen muss. Hui, bloß weg und Hände vors Gesicht, vielleicht sieht man mich ja nicht. Sie sind ja schon so weit mißtrauisch, dass Sie wahrscheinlich konstant gegen die Wand rennen, um zu überprüfen, dass Sie leben. Wie sollte man das sonst beweisen? Hmm. Wo sind da die Belege? Die einwandfreien Beweise? Oder bin ich eine einzige Behauptung?

      Scherz beiseite (oder auch nicht): Ich schrieb weiter oben, dass ich es absurd finde, Leuten präventiv in die Schlafzimmer nachzulaufen und Sie fragen mich, wie weit ich denn gehen würde? Was sind Sie denn für einer?

      • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 03:56 - Permalink

        Außerhalb der eigenen Parzelle könnte es ja Glatteis geben.

        Es gibt ja einen Unterschied zwischen Glatteis und dünnem Eis. Bei Glatteis ist die Gefahr, ganz doll auf die Fresse zu fliegen, bei dünnem Eis kann man einbrechen. Wenn man es mit der Transparenz soweit treibt, dass man durchs Eis durchgucken kann, ist es das Zweite.

        [..]Oder bin ich eine einzige Behauptung?

        Ich gehöre ja auf stefan-niggemeier.de anscheinend zu den Wenigen, die das nicht glauben. ;)

        Was sind Sie denn für einer?

        Einer von denen, die Ihre Geschichte vom Seehofer (so ich sie denn irgendwie zu Gehör bekäme) erst einmal als Gerücht abtun würden. Also steckt “Der Goldene Linus” in einer Klemme. Er hat einen riesigen Fisch am Haken, aber keiner wird ihm glauben, dass er ihn gefangen hat, weil er aus Anstand weder den Fisch töten noch fotografieren will.

        Aber genug der Bilder, spätestens, wenn der Hausherr eingeschlafen ist, sollten die Gäste gehen. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!

        • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 04:09 - Permalink

          Oh Gott, Sie können ja wirklich nicht lesen. Seehofer hat seine Geliebte geschwängert. Darf ich das veröffentlichen? Das war meine Frage. (Weils hier um die Unterscheidung zwischen privat und öffentlich ging. Weil der Spiegelfechter KNDs Brunnenwasser-Geschwätz als per se privat einstufte. Und ich meinte, dass unter Umständen, privates von öffentlicher Relevanz wird. Mir ging es nicht um die theoretische Frage, wie man das beweisen kann, dass Seehofer seine Geliebte und so.)

          Sie meinen, nein. Nie. Neverever. Ist privat. Ich sage, ja klar darf man das, man muss sogar. Allerdings nur, wenn der sich vorher soweit aus dem Fenster gelehnt hat und sich als Mustergatte aufgeführt hat und das zumindest zum Teil seiner politischen Vorstellungen, die er als Volksvertreter umzusetzen gedenkt, erklärt. Für was ist denn Journalismus sonst da? Um Seehofers PR-Geschwätz nachzudrucken?

          Sie würden ja sowieso auch nur das glauben, was Ihnen KND persönlich ins Gesicht sagt. Alles andere ist unglaubwürdig, schwierig, nicht bewiesen, im Dunkeln oder, huch, intransparent. Und selbst dann könnte es ja noch sein, dass der einen an der Murmel hat und man ihm nicht glauben kann.

    65. Snake_Fake schrieb am 25. Oktober 2010 at 05:04 - Permalink

      Mich beschleicht das Gefühl, der Common Sense ist verstorben…

      • danielj schrieb am 25. Oktober 2010 at 08:11 - Permalink

        Um es mit Calvin zu sagen:

        I’ve got plenty of common sense. I just choose to ignore it.

        :)

    66. unbequemer schrieb am 25. Oktober 2010 at 07:54 - Permalink

      Nun, ich will nicht direkt auf gewisse Beiträge antworten, deswegen auf diese Art und Weise.

      In einem Forum trat plötzlich ein bekannter Radiomoderator auf, mit Bild. Viele Schreiber begrüßten ihn erfreut und wandten sich an ihn um Rat und werteten seine Antworten immer als besonders wertvoll. Aber die Antworten waren solch Mist, dass ich sicher war, der ist nicht der Echte. Ich schrieb diesen Verdacht in das Forum und wurde von seinen Fans angemacht.

      Ich schrieb dann, sollte das nicht der Echte sein, so würde er sich strafbar machen, mit dem Bild und Namen und den Aussage sei das schon eine Rufschädigung für das Original. Dieser Spinner behauptete weiter der Echte zu sein, so schrieb ich an den Sender eine Mail mit Links auf die Beiträge.

      Unter anderem Namen tauchte der dann auf und griff mich an, weil ich ihn verpfiffen hätte. Obwohl der ein Fake war, hatte er plötzlich eine Fangemeinde, die mich dann nur noch beleidigten. Mein Verdacht, das war nur er unter verschiedenen Namen. Ich hab das Forum dann verlassen.

      Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser – denn fähige Nutzer können ihre eigentliche IP-Adresse verbergen.

    67. Kriegszitterer schrieb am 25. Oktober 2010 at 09:26 - Permalink

      Das Trollbild finde ich sehr treffend und lustig anzuschauen ! Mehr gibt es da für mich nicht zu sagen . ;)

    68. Meta schrieb am 25. Oktober 2010 at 10:22 - Permalink

      Herr Niggemeier zerlegt die Reputation eines anderen Medienmenschen in der Öffentlichkeit. Das geht jeden etwas an.

      Spiegelfechter schrieb
      sehe ich ganz genau so

      Das finde ich lustig. Ich sehe da nämlich im Moment gar keinen nennenswerten Unterschied zwischen Herrn Niggemeier und Herrn Berger.

      Ps: (Im Zweifelsfall bin ich eher ein Berger- als ein Niggemeier-Fanboy.)

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 10:25 - Permalink

        was eigentlich nur zeigt, dass Du den Artikel gar nicht gelesen hast.

        • Meta schrieb am 25. Oktober 2010 at 10:28 - Permalink

          Meinst du mich? Dann versichere ich dir … ich habe sie alle gelesen.

    69. elwu schrieb am 25. Oktober 2010 at 10:23 - Permalink

      Unterhaltsamer Thread!

    70. Jetztwirdeslustig schrieb am 25. Oktober 2010 at 10:52 - Permalink

      Kann man diese unsäglichen Trolle Theo und Linus (ein anderer), bei denen es den Anschein macht, dass sie über viel zu viel Zeit verfügen, nicht endlich sperren?

      Alternativ könnte man sie im Internet bloßstellen. Moralische Skrupel müsste der Spiegelfechter m.E. dabei nicht haben, denn die unzähligen Trollbeiträge von Theo und dem anderen Linus sind als schweres Mobbing zu erachten. Ich kann mir vorstellen, dass der Spiegelfechter aufgrund dieser Trollbeiträge heute nicht gut schlafen konnte und auch heute schon den ganzen Tag über mit einer nervösen Verstimmung zu kämpfen hat. Darüber hinaus mache ich mir ernsthafte Sorgen, dass der Spiegelfechter durch die infamen und organisiert erscheinenden Trollbeiträge bereits erheblich eingeschüchtert ist. Mit der Folge, dass der Spiegelfechter aufgrund dieser Trollbeiträge Angst hat, das Haus zu verlassen.

      Es ist nur recht und billig, wenn die Datenschutzrechte von Theo und Linus (ein anderer) verletzt und beide blossgestellt werden.
      Immerhin sieht sich in einem m.E. vergleichbaren Fall der Blogbetreiber Niggemeier durch unglaublich fundiert erscheinende Kommentare wie

      Hat Stefan vielleicht die falschen Freunde?

      oder

      Das Niveau hier flacht ganz schön ab. Ist das auch der Stefan schuld?

      in seiner Arbeit beeinflusst.
      Ich denke, dass insbesondere der Kommentar

      Hat Stefan vielleicht die falschen Freunde?

      Niggemeier einige schlaflose Nächte bereitet hat. Womöglich musste sich Niggemeier aufgrund dieses Kommentars sogar krank schreiben lassen.

      @Linus

      Es ist fraglich, ob ein Sperren über Email oder IP-Kennung was genutzt hätte. Denn es war wohl eine geplante und systematische Aktion. Davon konnte Niggemeier ausgehen. Jede Gegenwehr seinerseits hätte die Spurensuche vermutlich schwieriger gemacht.

      Ganz meine Meinung.

      Kommentare wie

      Hat Stefan vielleicht die falschen Freunde?

      oder

      Das Niveau hier flacht ganz schön ab. Ist das auch der Stefan schuld?

      lassen unweigerlich auf eine geplante und systematische Aktion schließen.

      Ich denke -wenn ich der Qualität der besagten angeblich von Konstantin Neven DuMont getätigten Kommentare Beachtung schenke- dass ein mehrköpfiger Stab in diese geplante und systematische Aktion involviert ist.

      Gut, dass es den Niggemeier gibt und er das Internet sauber hält.

    71. digiom (Jana Herwig) schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:04 - Permalink

      Bei fast 300 Kommentaren ist bestimmt schon längst gesagt worden, was ich sagen will.

      In a nutshell:

      Ein Blogpost mit dem dramatischen Titel “Die verlorene Ehre des Stefan Niggemeier”, das weiter unten der im Titel benannten Person dramatisierende Wortwahl vorwirft, macht sich selbst obsolet.

      Warum schreibt Niggemeier darüber? Keine Ahnung – vermutlich, weil das Thema sich zu einer Story entwickelt hat, an der eben viele schon dran hängen, hat ja auch alle Ingredienzen dazu.

      Warum schreibt der Spiegfelechter darüber? Keine Ahnung – vermutlich, weil das Thema sich zu einer Story entwickelt hat, an der eben viele schon dran hängen. Da kann man super auch noch ein bisschen Traffic und Kommentare abgreifen.

      Und why not? Aber anderen ans Bein pissen wegen der Gründe, die einen selbst motivieren, nun ja.

      Und bevor ich nicht eine Rechtexpertise gelesen habe, die nachweist, dass sich nachweisen lässt, dass KND dort als Manager und da als Privatmensch postete (das ist ja die Crux mit öffentlichen Personen, dass diese Trennung schwierig bis hinfälllig wird), sind die Behauptungen eh hinfällig.

      Rein technisch gesehen war es die gleiche Identität.

      Ad: ” einen simplen Eintrag in den Moderationsfilter entschärft werden, womit es nie zu einer “Eskalation” hätte kommen können.”

      Ist der Spiegelfechter überhaupt zum Lesen aller KND-bezogenen Niggemeier-Posts gekommen?

      NIggemeier berichtet u.a. dass er die Kommentare löschte, was zu einer Facebookmail von KND, dem Vorwurf der Zensur und zu Anrufen von der Sekretärin KNDs führte.

      Haben Privatpersonen SekretärInnen? Oh!

      • Jetztwirdeslustig schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:31 - Permalink

        @Jana Herwig

        Haben Privatpersonen SekretärInnen? Oh!

        Kann es sein, dass die LeserInnen und AnhängerInnen von Niggemeier nicht gerade zu den intelligentesten Menschen gehören?

        Nur weil Deine Mami oder Dein Papi über keine Privatsekretärin verfügen, heißt das nicht, dass es keinen Menschen mit Privatsekretärin gäbe.

      • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:49 - Permalink

        Das war im Januar als Neven DuMont die Löschung rückgängig gemacht haben wollte. Immerhin, er stand zu dem was er sagte … . So konnte sich jeder ein eigenes Bild machen. Ist doch nett von ihm … . Lassen wir den Hinweis auf den Traffic. Es geht auch nicht um Neven DuMont. Es geht darum, dass Niggemeier, wahrscheinlich unbeabsichtigt, mit dieser Nummer letztlich das anonyme Posten diskreditiert hat. Das kann man ja hier an diesem Spielchen mit dem Nick Linus erleben wozu das führt. Die Debatte um Inhalte wird ersetzt durch die heillose Suche danach von wem sie stammen. Das ist selbstredend nur in Blogs ein Thema, die ein gewisses Kommentarvolumen haben. Der Reiz besteht aber darin, dass dort jeder etwas beisteuern kann, den größten Unsinn oder substantielle Beiträge. Dabei trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Ohne jetzt die ganzen anonymen Postings von Neven DuMont bei Niggemeier gelesen zu haben, scheinen die mir für die Debatte bei ihm aber kaum relevant gewesen zu sein. Wenn jetzt ausgerechnet Niggemeier die Anonymität lüftet (die Umständen brauchen wir jetzt wirklich nicht mehr zu erwähnen), was passiert dann? Genau, manche Leute – und zwar nicht die Nervensägen, die etwa bei Welt.de ihre Meinung sagen, und die letztlich niemand interessiert – werden es sich selbstredend in Zukunft zweimal überlegen, ob sie etwa bei uns noch etwas reinsetzen. Das betrifft nicht unsere Stammkommentatoren, sondern Leute, die sporadisch mitlesen und etwa unseren Blog als Informationsmedium nutzen. Niggemeier unterminiert durch sein Vorgehen das Vertrauen, und zwar in alle blogs. Wenn Dir das schon bei Niggemeier passieren kann, woher sollen die Leute in Zukunft wissen, dass nicht irgendwann Spiegelfechter, Weissgarnix etc. auch auf diese Idee kommen? Niggemeier veränderte damit die Standards, das ist das Problem. Und er hat den Blogs damit einen Bärendienst erwiesen.

        • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:57 - Permalink

          Exakt das ist der Punkt. Wenn ich als Journalist mit einer Quelle spreche, die nicht zitiert werden will und mich bittet, die Worte zu wählen, dass kein Rückschluss auf die Person möglich ist, ist es eine Frage der journalistischen Ehre, diese Wünsche zu berücksichtigen. Für mich gilt eh die Regel, dass alles, was mir nicht explizit(!) zur Veröffentlichung mitgeteilt wird, “off the records” ist. Wäre ich eine Plaudertasche, die sich nicht um solche Fragen kümmern würde, würde schon bald niemand mehr mit mir sprechen – außer diejenigen, die gezielt Informationen streuen wollen.

          Ob künftig noch jemand, der ernsthafte Informationen mitzuteilen hat, bei Niggemeier postet oder mit ihm spricht, lass ich mal dahingestellt sein. Den Kollateralschaden haben wir alle auszubaden. Wenn schon der “Alpha Blogger Nr. 1″ sich nicht an die elemtarsten Regeln des Datenschutzes hält, dann ist etwas faul in Bloggersdorf.

          • theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 19:48 - Permalink

            “Wenn ich als Journalist mit einer Quelle spreche…”

            Demzufolge ist jeder ihrer Gesprächspartner als “Quelle” einzustufen? Das heißt also, wenn Politiker A oder Unternehmer B etwas vorgeworfen wird und diese Sie dann auf Anfrage hin bitten, nichts zu veröffentlichen, sind Sie still?

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 19:57 - Permalink

              Demzufolge ist jeder ihrer Gesprächspartner als “Quelle” einzustufen?

              natürlich

              Das heißt also, wenn Politiker A oder Unternehmer B etwas vorgeworfen wird und diese Sie dann auf Anfrage hin bitten, nichts zu veröffentlichen, sind Sie still?

              Quatsch, ich frage jetzt nicht, wie Sie auf diesen Unfug kommen. Es geht hier um vertraulicht Hintergrundgespräche. Gehen Sie doch wieder rüber in ihr SN-Habitat. Diese Diskussionsunkultur macht wirklich keinen Spaß.

            • theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 20:05 - Permalink

              Quatsch, ich frage jetzt nicht, wie Sie auf diesen Unfug kommen. Es geht hier um vertraulicht Hintergrundgespräche.

              Pardon, Sie haben sich in Bezug auf die Sache Niggemeier/Neven so geäußert. Dass Sie mich nun gerne des Feldes verweisen möchten, spricht nicht unbedingt für die Kraft und Logik ihrer Argumentation.

        • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:28 - Permalink

          Ohne jetzt die ganzen anonymen Postings von Neven DuMont bei Niggemeier gelesen zu haben

          Ach geil, hier von Niggemeier-Fanboys und Trollen, die Spielchen mit nicks treiben, faseln, aber sich noch nicht mal die Mühe machen, den Kram, um den es ja eigentlich geht, zu lesen. Wäre ja auch echt zu anstrengend, müßte man ja mit dem zuhauen warten.

          • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:45 - Permalink

            Niggemeier selbst hat das als Kommentarmüll bezeichnet, oder einen ähnlichen Begriff gewählt. Ich habe bisher keinen Anlass gesehen, mich mit Neven DuMont Trinkgewohnheiten etc. zu beschäftigen. Warum sollte das jetzt anders sein? Stehen weltbewegende Erkenntnisse in den Postings? Wurde auf diese anonymen Kommentare in irgendwelchen anderen Blogs bezug genommen, so dass Niggemeiers Reputation in Gefahr war? Außerhalb seines blogs hat das Zeug keinen interessiert, wahrscheinlich noch nicht einmal die meisten Kommentatoren in seinem eigenen Blog. Das hat sich erst vor einer Woche geändert.

        • U. Walter schrieb am 25. Oktober 2010 at 19:14 - Permalink

          Wenn jetzt ausgerechnet Niggemeier die Anonymität lüftet … werden es sich selbstredend in Zukunft zweimal überlegen, ob sie etwa bei uns noch etwas reinsetzen. Das betrifft nicht unsere Stammkommentatoren, sondern Leute, die sporadisch mitlesen und etwa unseren Blog als Informationsmedium nutzen.

          Ich betracht mich als genau so einen “Sporadischen”. Und ich fände es nicht gerade optimal wenn jemand grundlos meine “Reale Identität” veröffentlicht, aber ich glaube zum Ersten nicht, dass jemand sich dafür interessiert, und zum Zweiten stehe ich auch mit meinem Realnamen zu dem was ich schreibe.
          Ich bin auch in dem Thema nicht tief drin, sondern lese hier nur die Kommentare; dennoch – ich finde dass hier eine ziemlich dogmatische Haltung von J. Berger eingenommen wird. Ich stimme dieser eigentlich auch grundsätzlich zu, möchte aber auch sagen dass es wohl (s)eine persönliche und subjektive Meinung/Ansicht ist, inwieweit dieser Grundsatz Geltung haben muss, hier werden sich wohl immer individuelle Unterschiede in den Grenzen ergeben: meine Grenzen werden nicht seine sein, die Wahrheit hat keiner von uns dabei gepachtet und es ist eine Einzelfallbetrachtung von Nöten.
          Es wird immer ein Abwägen des Für und Wider sein, mit subjektiven Bewertungen und Urteilen.
          Herr DuMont ist gerade in dem momentanen Spannungsfeld zwischen traditionellen und neuen Medien in einem Blog welches sich mit Medien beschäftigt keine “Privatperson” wie ein Metzgermeister aus Ulm der sich zu medienpolitischen Dingen äußert

          • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 20:14 - Permalink

            U.Walter

            Gute Antwort. Nur eine Frage: was haben wir jetzt über Neven DuMont erfahren? Aus seinen Postings und aus der Tatsache, dass er bei Niggemeier anonym kommentiert hat? Was Relevantes? Außer dass er Niggemeier – für die Leser anonym – in einen Feldzug gegen die FR gesehen hat? Wenn XY – wie jetzt bei Niggemeier geschehen – diese These entwickelt, wen juckt das? Außer den Blogger, der IP Nummern und Mailadressen sehen kann, und vermutet das könne Neven DuMont gewesen sein? Niemand. Das wäre doch nur eine Nummer geworden, wenn sich jemand anderes mit halbwegs Relevanz, auf diese Postings bezogen hätte – und das vielleicht sogar noch abgesprochen gewesen wäre. Das ist doch das Kuriose: Zu welchen inhaltlich bedeutenden Fragen hat sich Neven DuMont anonym geäußert? Zu nichts, das mit guten Gründen Aufmerksamkeit verdient hat.

            • U. Walter schrieb am 25. Oktober 2010 at 20:47 - Permalink

              was haben wir jetzt über Neven DuMont erfahren?

              Wenn es auch nur andeutungsweise stimmt, was der Grundtenor der Posts von DuMont sein soll (ich habe sie nicht gelesen, mir ist eher der Ton in den Kommentaren aufgefallen) ist er irgendwie nicht jemand, welcher in der aktuellen Mediendiskussion dann noch eine ernst zu nehmende Reputation hat.
              Zumindest in meinen Augen – eben auch subjektiv…..

            • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 21:50 - Permalink

              U.Walter

              “Wenn es auch nur andeutungsweise stimmt, was der Grundtenor der Posts von DuMont sein soll (ich habe sie nicht gelesen, mir ist eher der Ton in den Kommentaren aufgefallen) ist er irgendwie nicht jemand, welcher in der aktuellen Mediendiskussion dann noch eine ernst zu nehmende Reputation hat.
              Zumindest in meinen Augen – eben auch subjektiv…..”

              Genau, das ist allerdings kein subjektiver Eindruck.

              P.S Kennen wir uns von früher?

            • theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 22:10 - Permalink

              Zunächst äußern sich auch solche Personen manchmal wirr, die durchaus Macht und Einfluss haben. Die Verwirrheit der Äußerungen ist auch kein eindeutiges Indiz für mangelnde Reputation.
              Zweitens fragt man sich schon, welche Intention KND wohl gehabt haben mag? Einfach nur so ein bisken Spaß haben? Oder doch jemanden gezielt zu schädigen – wenngleich mit untauglichen Mitteln?
              Nächste Frage an Frank Luebberding:
              Wäre dort ein Mann mit Reputation aufgetreten, wären z.B. die Anschuldigungen gegen Niggemeier und FAZ härter gewesen, hätten sich KND und jemand anders noch Bälle zugespielt – hätten Sie dann von einem öffentlichen Interesse an der Enttarnung gesprochen?
              Zumindest habe ich Ihre Ausführungen bis jetzt so verstanden.

            • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 22:36 - Permalink

              “Zu welchen inhaltlich bedeutenden Fragen hat sich Neven DuMont anonym geäußert? Zu nichts, das mit guten Gründen Aufmerksamkeit verdient hat.”

              Hmm. Wenn Sie dieser Überzeugung tatsächlich sind, warum haben sie dann ein Problem mit der öffentlichen Zusammenlegung der trollig verwendeten Pseudonyme des Urhebers? Es geht doch um nichts …
              Huldigen Sie des öfteren der Erbsenzählerei?

            • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 23:00 - Permalink

              theo

              “Zunächst äußern sich auch solche Personen manchmal wirr, die durchaus Macht und Einfluss haben. Die Verwirrheit der Äußerungen ist auch kein eindeutiges Indiz für mangelnde Reputation.”

              Ich habe einen Grundsatz: niemanden für blöd zu halten. Damit bin ich gut gefahren. Reputation ist aber von der Meinung anderer abhängig, das sagt schon der Begriff. Wenn “Verwirrtheit” mehrheitlich diagnostziert wird, wird aus Reputation Verachtung oder, meistens später, Mitleid. Ich kann mir durchaus Mittel vorstellen, um bei anderen diesen Eindruck von “Verwirrtheit” zu erzeugen.

              “Zweitens fragt man sich schon, welche Intention KND wohl gehabt haben mag? Einfach nur so ein bisken Spaß haben? Oder doch jemanden gezielt zu schädigen – wenngleich mit untauglichen Mitteln?”

              Nach den Intentionen von anderen Personen muss man nicht mich fragen. ich kann bestenfalls über meine eigenen Auskunft geben. Das einzige was ich kann, das Handeln anderer Personen zu beurteilen. Es sei denn, sie haben über ihre Intentionen etwas Interpretationsfähiges mitgeteilt. Deshalb beteilige ich mich auch nicht an Debatten über den Gesundheitszustand von Neven DuMont. Oder von theo … .

              “Wäre dort ein Mann mit Reputation aufgetreten, wären z.B. die Anschuldigungen gegen Niggemeier und FAZ härter gewesen, hätten sich KND und jemand anders noch Bälle zugespielt – hätten Sie dann von einem öffentlichen Interesse an der Enttarnung gesprochen?”

              Also in einem Blog namens Weissgarnix werden andauernd der Wirtschaftsredaktion der FAZ irgendwelche Vorwürfe gemacht. Die freuen sich dafür über Artikel zum österreichischen Herbst. So ist das Leben. Was dieses Thema betrifft: der Konjunktiv ist nützlich, allerdings nur dann, wenn er ein reales Szenario beschreibt. Wie hätte aus den Postings von KND irgendetwas Relevantes mit Reputation entstehen können? Ich habe etwa, wenn mich Niggemeier nicht aufhalten würde, etwas zum jüngsten Merkur Artikel von Rainer Hank (FAZ) bei uns in den Entwürfen liegen. Es geht um den Sozialstaat etc. Mich interessiert dazu weder KND, noch Stefan Niggemeier. Strobl auch nicht, das nur nebenbei. Mir hat noch niemand erklärt wie ein Mann mit Reputation aus diesen Schnpseln im Niggemeier Blog etwas hätte machen können. Sie auch nicht. Das ist alles (von KND und Niggemeier), und ich bin kein Luhmannianer, pure Selbstreferentialität von Medienleuten. Allerdings, und das ist mein Problem, mit
              Auswirkungen, die jeden betreffen. Selbst blogs, die 500 Kommentare zu diesem Thema produzieren können … . Also im Indikativ. Wenn KND zu dem in der Lage ist, was sie beschreiben, kann Niggemeier so handeln wie er es getan hat.

            • theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 23:50 - Permalink

              Lieber Herr Luebberding,

              herzlichen Dank für ihre ausführliche Antwort.
              Ich entnehme ihren Worten, dass Sie dem KND-Thema bei Niggemeier keine großes öffentliches Interesse konstatieren und Sie deswegen sein Verhalten (sehr scharf) kritisieren.
              Mit anderen Worten: Ihr Urteil fusst nicht auf einem Grundprinzip, sondern lediglich auf einer anderen Abwägung.
              Meine Abwägung ist ihrer gegenüber conträr: ich mag es nicht, wenn mir andere diktieren wollen, was interessant ist und was nicht.
              Der Gesetzgeber hat bewusst keine klaren Grenzen gezogen, ab wann ein öfentliches Interesse vorliegt und wann nicht. Man muss in jedem Einzelfall entscheiden. So auch der Common sense unter Journalisten.
              Da ich in diesem Fall keine schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen sehen kann, es sich außerdem noch um einen Prominenten handelt, der selbst dieses Forum aufgesucht hat, dürfte mit Fug und Recht bezeifelt werden, dass Niggemeiers Abwägung eindeutig rechtswidrig und un-ethisch ist.
              Ich würde mir wünschen, dass wir – egal, wie wir zu der Sache stehen -, andere Meinungen und Ansichten generell für zulässig und statthaft halten.
              Würde man das beherzigen, kämen wir vielleicht auch zu einer entspannteren Debatte. Blogeinträge, welche aus boulevardistischen Motiven heraus literarische Vergleiche zu Verfolgung und Tod (“Verlorene Ehre…”) als Überschriften wählen, halte ich da für wenig zweckdienlich.
              Für Kenner des Buches ist es peinlich obendrein.

            • f.luebberding schrieb am 26. Oktober 2010 at 00:41 - Permalink

              theo

              Wo wollen wir jetzt diskutieren? Bei Carta oder hier? Verliere jetzt allmählich den Überblick … . Berger hat nicht dogmatisch argumentiert, sondern stringent an dem vorliegenden Fall. Am Sonntag hat der Spreeblick zu meinen ersten Ausführungen bemerkt, in der ganzen Polemik sei nur ab und zu ein Argument zu entdecken … . Es fehlten nur noch die homöopathischen Dosen … .

              “Da ich in diesem Fall keine schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen sehen kann, es sich außerdem noch um einen Prominenten handelt, der selbst dieses Forum aufgesucht hat, dürfte mit Fug und Recht bezeifelt werden, dass Niggemeiers Abwägung eindeutig rechtswidrig und un-ethisch ist.”

              Das stimmt: Niggemeiers Blog ist nicht Guantanamo … . Ob sein Handeln rechtswidrig war, müsste am Ende ein Richter entscheiden. Der würde sicherlich entscheiden müssen, so kann man bei Michal auf Carta in den Kommentaren lesen, ob auch Prominente Foren mit den gleichen Rechten wie andere Leute aufsuchen dürfen oder nicht. Sicherlich wird er mit den gleichen Zweifeln bzgl des Niggemeierschen Handelns umgehend müssen wie sie. Ich habe in der Hinsicht bekanntlich eine dezidierte Meinung.

              “Ich würde mir wünschen, dass wir – egal, wie wir zu der Sache stehen -, andere Meinungen und Ansichten generell für zulässig und statthaft halten.”

              Ich habe dazu keine Alternative, völlig egal ob ich persönlich dieser Meinung bin oder nicht. Darüber habe ich nicht zu entscheiden. Das ist auch gut so. Nur was ändern rechtsphilosphische Erkenntnisse dieser Art an der Kritik an Niggemeier? Zivilisierte Umgangsformen schließt das ja nicht aus … . Und Jens Berger ist in der Hinsicht nun wirklich kein Vorwurf zu machen. Wir haben uns tagelang über ein Interview in Moskau gestritten – und obwohl er irrte, blieb er immer gelassen … . Nach meinem Eindruck hat er die gleiche Meinung bzgl. meiner Irrtümer … .

    72. brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:21 - Permalink

      unglaublich & bezeichnend

      ist wirklich krass, ich konnte nicht anders & hatte in SNs blog auch mehrmals die frage nach dem WARUM er nicht einfach die filter eingeschaltet gestellt.
      ich wurd dann irgendwann bischen böse ob des herumlavierens seiner fanboys (und ich wollts echt nicht glauben, wie krass selektives denken ausgeprägt sein kann..) und schrieb:

      “ok, ich kanns noch nicht lassen:
      @theo 321
      ist doch völlig egal welche intension dahinter stand & wie beleidigend alles war;
      warum zum teufel, hat SN nicht wenigstens VERSUCHT, den account zu sperren ? so wie mans mit trollen macht ?
      & komm mir bitte nicht mit „is ja so dolle schwierig, nen troll loszuwerden, wenna sich auf jemanden eingeschossen hat”
      so fucking what ? isses halt schwierig.
      er is ja nicht der einzige, der damit zu kämpfen hat demzufolge seine begründung wg. kommentarfunktionsmissbrauch in meinen augen irre fadenscheinig ist.
      In dubio pro reo, völlig egal, wie durchgeknallt NDM auch sein mag oder wie prominent, er bestreitet 1.mal den tatbestand an sich.
      SN hatt nix ausser indizien, keine beweise, macht die nummer öffentlich und spekuliert suggestiv herum.”

      wie gesagt, ich war schon ziemlich angefressen, ob der mauer gegen die man fährt.
      man bekommt einfach keine antwort.

      jetzt muss ich sehen, das sich niggemeier tatsächlich die mühe gemacht hat, beim SF aufzuschlagen & sich zu rechtfertigen, ABER; in dem augenblick,
      in dem jens ihm sinngemäss die gleiche frage stellt, ward er nicht mehr gesehen.
      wie kann man nur so feige sein (ist ne ganz persönliche unterstellung, aber mir drängst sich einfach auf).

      das ist echt übel. mann ist das übel.

      ein absoluter bärendienst an die blogosphäre

    73. brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:30 - Permalink

      @ 71

      ich habe mir ebenfalls alle 15milliarden mit post bezug zu KNDM zu gemüte geführt (anstrengend) & das hat mit dem obengenannten vorwürfen im artikel nichts, aber auch gar nichts zu tun.

      “NIggemeier berichtet u.a. dass er die Kommentare löschte, was zu einer Facebookmail von KND, dem Vorwurf der Zensur und zu Anrufen von der Sekretärin KNDs führte”

      hier ging es um den nachweis, daß der KND der unter seinem KLARNAMEN schrieb, auch WIRKLICH der “echte” KND ist, und NICHT um die PSEUDONYME.

      hausaufgaben machen.
      (entschuldige, aber sowas ist echt nervig)

    74. Chat Atkins schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:30 - Permalink

      Meine Vermutung: Stefan Niggemeier wollte dem Verlag Neven-Dumont einfach einen Gefallen erweisen.

    75. Elchjournalist schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:39 - Permalink

      @Jana Herwig, #71

      Und why not? Aber anderen ans Bein pissen wegen der Gründe, die einen selbst motivieren, nun ja.

      Die Kritik an jemandem, der jemand Anderem über Gebühr ans Bein gepisst hat, würde ich nicht selbst mit solchem “Ans-Bein-pissen” auf eine Stufe stellen. Zumal es sich um die Kritik an jemandem handelt, der jemanden für alle offen sichtlich im Internet mit jemandem in Verbindung gebracht hat, der eigentlich anonym bleiben wollte. Ich halte die Anonymität im Netz für ein wichtiges Gut, das nicht ausgerechnet durch irgendwelche durchge°^Medienjournalisten zerstört werden sollte. Die Geschichte ist nicht irgend eine beliebige Story, sondern Stefan Niggemeier hat sich gegen den wichtigen netzpolitischen Grundsatz und Common Sense vergangen, dass anonym bleiben sollte, wer es sein will und nicht mit zwielichtigen, fadenscheinigen Behauptungen und Anschuldigungen überzogen und in die Öffentlichkeit gezerrt wird. Wer bewußt Anderer Ehre zerstört, verliert in der Tat die eigene. Ein Medienjournalist mag gerne öffentlich behandeln, was Medien öffentlich produzieren, aber bitte nicht mit Schnüffelmethoden die tatsächlichen oder vermeintlichen Urheber von irgendwelchem anonymem IP-Adressen-Gewäsch ins Licht der Öffentlichkeit zerren.

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:48 - Permalink

        Wären wir hier bei Heise würde ich antworten: “++ Doppelplus” ;-)

    76. Antje schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:43 - Permalink

      Na ihr habt ja Probleme …

    77. Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:46 - Permalink

      Komplett abstrus ist in diesem Possenspiel auch die Rolle des “Meedia-Chefredakteurs” Georg Altrogge, der sich in seinem eigenen Blatt und im Kommentarbereich bei SN kruden Verschwörungstheorien hingibt. So antwortet er SN-Kritikern:

      “Für mich sind Sie im Auftrag des Ex-Herrn unterwegs, genauso wie diese Fernseher-Type aus Panama. Wir wollen mal nicht übersehen, dass KND in den USA studiert hat, und da ist der Kanal ja nicht weit… Ihre Ausführungen sind so fixiert darauf, SN zu schädigen, dass jedem intelligenten Leser klar ist, was hier läuft.

      Wenn der Urheber mit seinem Trick nicht zum Ziel kommt und auffliegt, dann erledigen es eben die Adlaten. Ist es so? Ich fürchte ja und finde das erbärmlich.”

      Mir scheint es so, als hätten einige “Medienmanager” nicht alle Tassen im Schrank ;-)

      • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:23 - Permalink

        Jaja, oben sprachen Sie noch davon, dass Niggemeier für seine dämlichen Fanboytrolle ja nix kann und nun schmieren Sie ihm den Altrogge aufs Brot. Guten Appetit.

        • Jetztwirdeslustig schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:38 - Permalink

          @Linus (ein anderer)

          Jaja, oben sprachen Sie noch davon, dass Niggemeier für seine dämlichen Fanboytrolle ja nix kann und nun schmieren Sie ihm den Altrogge aufs Brot. Guten Appetit.

          Du hast bestimmt schon mal zu hören bekommen, dass Du nicht den intelligentesten Eindruck machest, oder?

          Niggemeier beruft sich auf ein “Indiz”, welches ihm angeblich Herr Altrogge liefere. Altrogge ist folglich nicht mehr nur ein Fanboy, für den Niggemeier nichts könne, sondern ein wesentlicher Bestandteil in der Argumentation zu “Überführung” von Konstantin Neven DuMont.

          • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:07 - Permalink

            Wer lesen kann…Aber das macht ja Mühe, die ganzen Artikel, Kommentare und Verlinkungen zu verfolgen, da plappert man doch lieber irgendwas nach…

            Altrogges Suche nach KND-Apologeten in Panama hat nichts damit zu tun, dass dieser Niggemeier vorher ein zusätzliches Indiz geliefert hat, den Eindruck, den man auch ohne dieses Indiz schon gehabt hatte, zu bestätigen. Nicht mehr und nicht weniger. Ob ich toll finde, dass Altrogge in diesem Fall auf einmal eine seriöse Quelle ist, steht auf einem anderen Blatt. Nur bitte die Dinge nicht miteinander vermischen, da kommt Pampe raus.

            • VonFernSeher schrieb am 26. Oktober 2010 at 17:34 - Permalink

              Altrogges Suche nach KND-Apologeten in Panama

              Sie sollten Ihre Worte bedächtiger wählen.
              Altrogges Suche: Altrogge hat nicht nach mir gesucht, er hat bei mir nicht nachgefragt, mir keine Nachricht geschickt (zumindestens als Altrogge). Er hat nichts gesucht, sondern behauptet.
              KND-Apologet: Wo bitte habe ich die Lehre des Konstantin Neven DuMont verteidigt? Ich habe mich gegen die Verletzung von Persönlichkeitsrechten und gegen einen schweren Vertrauensbruch gewandt, so wie ich es mir erhoffe, sollte jemand so gegen mich vorgehen. Herrn DuMont als “Medienmensch” habe ich nie thematisiert, ist mir auch egal.

    78. Vogel schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:48 - Permalink

      Ich kann die tlw. larmoryanden Versuche einiger Kommentatoren SN in Schutz zu nehmen nicht verstehen: Wir alle, die wir unter “Nick”, unter Pseudonym, kommentieren setzen aus den verschiedensten Gründen die Wahrung unserer Anonymität voraus – warum nutzen wir den sonst ein Pseudonym? Es gibt absolut keine Gründe, davon abzuweichen und anonymes öffentlich zu machen. Punkt!

      Jens, Glückwunsch, Volltreffer, alle (Kompliment!!) versenkt!

      • U. Walter schrieb am 25. Oktober 2010 at 19:29 - Permalink

        warum nutzen wir den sonst ein Pseudonym?

        Naja, ich hauptsächlich weil ich es lustig finde ;-)

        Nein, mal im Ernst: Wenn es eben keine “Person des öffentlichen Lebens” ist, welcher postet, ist der Name eigentlich nicht wichtig, sondern der Inhalt.

        Wenn es z.B. öffentlich wird, dass Du als Mitarbeiter in einem Kernkraftwerk pro-Atom-Argumente in die Menschheit pustest, dann ist es aber schon interessant wer Du bist.

        Es gibt absolut keine Gründe, davon abzuweichen und anonymes öffentlich zu machen

        Genau diesen “Absolutismus” halt ich für falsch und gefährlich.
        Es ist eben so, dass es Deiner Meinung nach absolut keine Günde gibt, meiner Meinung nacheben schon.
        Das ist kein Gutheißen von dem was S. Niggemeier gemacht hat, aber eben auch keine Verurteilung. Mir fällt hier in der ganzen Diskussion nur auf, dass manche keine andere Meinung gelten lassen wollen.

      • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 23:08 - Permalink

        Auch ich bin ein Freund des anonymen Postens. Und eben deshalb muss ein Missbrauch dieser Anonymität auch öffentlich gemacht werden können.

        Lesen Sie doch bitte einmal die trolligen Kommentare von KND bei SN. Ich bin mir fast sicher, Sie haben das nicht wirklich getan. Und versuchen Sie sich _danach_ noch einmal auf eine Stufe mit diesem Herrn zu stellen. Mal sehen ob Ihnen das gelingt.

        • Raumfenster schrieb am 25. Oktober 2010 at 23:23 - Permalink

          Ich bin fest davon überzeugt, dass Dexter nicht in den Genuss einer neunjährigen bayerischen Gymnasialausbildung gekommen ist. Sollte ich diesbezüglich falsch liegen, wäre es eine Schande für Bayern.

          Und eben deshalb muss ein Missbrauch dieser Anonymität auch öffentlich gemacht werden können.

          So einen dummen Schmarrn. Unglaublich.

          Ich finde, dass Kommentarbestandteile wie

          Huldigen Sie des öfteren der Erbsenzählerei?

          einen eindeutigen Missbrauch der Anonymität darstellen und der trollende Verursacher unabdingbar mit seinem richtigen Namen öffentlich bekannt gemacht werden muss.

          • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 23:56 - Permalink

            Ah. Ich seh schon. Auch Sie haben dich kaum die Mühe gemacht die Kommentare den KND zu lesen. Ich sag mal: Äpfel und Birnen.

            Aber gerne können Sie alle von mir hier genutzten Pseudonyme zusammenführen und ihre neuen Erkenntnisse veröffentlichen. Viel Erfolg! Mal sehen ob ich dann – ganz wie ihr armes “Opfer” KND (kapitaler Medienfürst und “Kommunikationsprofi”) – leugnen werde: “Ja, das kam alles von meinem persönlichen Rechner. Aber: Ich wars nicht. Das haben andere geschrieben. Ganz ehrlich!”.

            Lachhaft! Ich muss immernoch schmunzeln, wenn ich an diese Geschichte denke. Aber fast noch witziger finde ich meine devoten Zeitgenossen, die sich auf Datenschutz, Datenschutz, Datenschutz (und nochmals Datenschutz) für diesen irrwitzigen Troll berufen. Denn der bitterböse Niggemeier hat ja das arglose Vertrauen(!) seines prominenten Forentrolls missbraucht und einfach seine zahlreichen Sockenpuppen “normalisiert”!

            Um Missverständnissen vorzubeugen (man kennt den Reflex): Datenschutz gilt selbstverständlich für jedermann in gleicher Weise. Aber Datenschutz ist nunmal nicht alles, und schon gar nicht das aller-aller-aller-wichtigste. In solchen Fällen ist es immer eine Frage der Abwägung. Z.B. Datenschutz gegen öffentliches Interesse. Und nicht jede trollige Person berührt in gleicher Weise öffentliches Interesse.

            Ich weiss ja nicht, welche Schule in den Genuss deiner Bildung gekommen ist, aber die Fähigkeit in Zusammenhängen zu denken hätte sie ihrem Schüler schon mitgeben sollen.

    79. Jetztwirdeslustig schrieb am 25. Oktober 2010 at 11:49 - Permalink

      Das macht die Welt daraus:

      Ins Feld geführt wird stattdessen der “chinesische Dissident”, der bei fortschreitender Verrechtlichung und Identifizierbarkeit der Internetkommunikation seinem Polizeistaat hilflos ausgeliefert sei. Gleichermaßen in Fern-Geiselhaft genommen, muss der “Dissident” dafür herhalten, dass rechtsstaatlich behütete Couch-Potatoes Stundenurlaub im rechtsfreien Raum machen und anonym im Netz herumpöbeln können – oder Schlimmeres.

      http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article10517945/Maskenball-im-Internet.html

      Vielen Dank, Niggemeier.

      PS: Es ist eigentlich überflüssig darauf hinzuweisen, dass Niggemeier und Clauß schon rein optisch gesehen wesentlich mehr als ich dem Stereotyp einer Couch-Potatoe entsprechen.

      PPS: Gut, dass es den Niggemeier gibt und er das Internet sauber hält.

      • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:00 - Permalink

        Die Erfahrung, die Clauß beschreibt, kann man bei http://www.welt.de tatsächlich jeden Tag machen ,,, .

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:02 - Permalink

        “lustig” finde ich folgenden Satz:

        “Trifft das zu, wäre ein angesehener medienpolitischer Diskursplatz diskreditiert und eines der großen deutschen Verlagshäuser ebenso.”

        Wenn ich das richtig verstehe, sieht Clauß also auch Niggemeiers Blog als diskreditiert.

        • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:12 - Permalink

          Das war mir gar nicht aufgefallen.

        • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:15 - Permalink

          Ich glaube allerdings leider, Sie verstehen das falsch. Da steht auch, warum der Autor den Diskursplatz Niggemeier diskreditiert sieht. Aber, mein Gott, wenn man schon moralisch auf der richtigen Seite steht, was scheren einen da die Fakten?

          • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:33 - Permalink

            “Der Journalist Stefan Niggemeier verdächtigt Konstantin Neven DuMont, Hunderte von medienpolitischen Diskussionsbeiträgen in einem viel zitierten Internetforum anonym veröffentlicht und auf diesem Wege sogar verdeckt mit sich selbst diskutiert zu haben. ”

            Trifft das zu, kommt danach. Darauf bezieht sich das. Clauß weiß, was er schreibt – und welche Konnotationen er auslöst. Er sagt damit, dass Niggemeier durch die Veröffentlichung der KND Aktivitäten seinen eigenen Diskursplatz diskreditiert hat. Er meint damit: woher soll man jetzt wissen, ob die anderen Kommentare – die bisweilen anonym aus der Branche geschrieben werden – auch noch ernstzunehmen sind? Und keine Fakes von irgendeinem Spinner? Natürlich freut er sich darüber, dass Niggemeier einen drüber bekommt – und ist gegen die Anonymität in den Kommentarspalten. Er hat deutlich gemacht, dass in Zukunft nur noch nicht anonyme Postings überhaupt gelesen werden müssen.

            • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:45 - Permalink

              Ich bezog das zutreffen auf den Verdacht. Niggemeier hat einen Verdacht, trifft der zu, hat KND wirklich…, dann…Und mir war die Welt bisher nicht als Hort der sprachlichen Feinheiten aufgefallen. Aber, mein Gott, wenn Sie das so sehen wollen und für die Integrität der Welt in dieser Hinsicht bürgen möchten, dann haben Sie wahrscheinlich auch recht.

          • Brixius schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:46 - Permalink

            Aber, mein Gott, wenn man schon moralisch auf der richtigen Seite steht, was scheren einen da die Fakten?

            merkst dus noch?!
            Es geht hier gerade darum, was für Diskussionen in verschiedenen Medien über diesen Fall geführt werden, ich habe die Möglichkeit das auf diesem Wege (wenn auchoder gerade gefiltert aber nach meinem Geschmack) mitzuverfolgen und dauernd wird da unkonstruktive Kritik gesprüht. Du gehts mir derart auf die Nerven, das glaubst du garnicht.

            • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:04 - Permalink

              Ich weiß nicht, was Sie merken. Die “Welt” schreibt davon, dass sie Niggemeiers Blog als Diskussionsort diskreditiert sieht. Lübberding schreibt das (auch) Niggemeiers Umgang mit dem Datenschutz zu, ich lediglich der Trollerei KNDs. Kann man beides draus lesen. Finde ich.

              Aber wenn man mit Differenzenierungen nervt, brüll ruhig weiter “Haltet den Dieb”.

      • brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:16 - Permalink

        am besten ist wirklich:

        “WELT Online hat die Kommentarfunktion dieses Artikels geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.”

        bwuahahhah.

    80. Mitleid schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:05 - Permalink

      Also Spiegelfechter, wirklich, musste das sein?
      Lübberding von weissgarnichts hatte ihn doch angeschossen.
      Niggemeyer lag doch schon röchelnd am Boden.
      Und jetzt Du! Mit diesem Artikel versetzte ihm den Todesstoß.
      Hättest Du ihn nicht noch ein paar Tage röchelnd am Boden liegen lassen können?

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:14 - Permalink

        Ein “Coup de grâce”? Nein, bloggende “Schmeißfliegen” wie Frank und ich können niemanden vom Sockel stoßen ;-)

        Das ist auch nicht meine Intention – ich hatte Franks Artikel mit Freude gelesen und wollte eigentlich schweigen. Als dann aber die “Qualitätsmedien” am Freitag und Samstag das ganz große Fass aufmachten und jegliche Kritik an Niggemeiers Vorgehensweise unterließen, platzte mir – sinnbildlich – der Kragen.

        • brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:18 - Permalink

          & das kann dir garnicht hoch genug angerechnet werden…

          hat sich monsignore SN jetzt eigentlich mal zur nichtsperrung geäussert ?

          • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:20 - Permalink

            hat sich monsignore SN jetzt eigentlich mal zur nichtsperrung geäussert ?

            Nein

        • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:21 - Permalink

          Das ist nur leider genau das, was Sie Niggemeier vorwerfen. Den (aus Ihrer Sicht) berechtigten Ärger runterschlucken, kurz nachdenken und dann schreiben. Ihnen (und vielen anderen der “Niggemeier ist ein Verräter der Webgmeinde”-Rufern ist wahrscheinlich gar nicht bewusst, dass sie selbst an den überhöhten moralischen Maßstäben, die an Niggemeier und sein Kommunikationsverhalten angesetzt werden, grandios scheitern. Sie werfen Niggemeier gezielte Häme vor und kippen dabei kübelweise Häme aus. Die Niggemeier-Kritiken sind z.B. allesamt von einer solchen Lust geprägt, dem vermeintlichen Alphabloggerchen einen reinzuwürgen, dass dagegen die Artikel, um die es hier gehen sollte, dahinter komplett verblassen. Sie fechten nicht, sie ham den großen Knüppel in der Hand. Vom Intellekt dürfte sich das ganze ähnlich weit in der Steinzeit abspielen.

          • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:26 - Permalink

            Lieber “anderer Linus”, ich bin ja ein äußerst ausgeglichener Mensch, aber gleich platzt mir hier der Kragen. Siehst Du wirklich keinen Unterschied in einer Story, die sich auf öffentlich zugängliche Quellen stützt, und einem Insiderbericht, der vertrauliche Daten offenlegt, die dem Schreiber bona fide und in einer anderen Intention zur Verfügung gestellt wurden?

            • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:39 - Permalink

              Im Nebelkerzenwerfen sind sie ja offensichtlich sehr gut. (Nebenbei, Sie können gerne meine mailadresse überprüfen, dann könnten Sie sich so lustige pseudo Insiderwitzchen über meine Identität sparen, die ganz nebenbei auch noch kontraproduktiv in der Diskussion sind. Aber das zu merken, scheint auch bei Herrn Lübberding eher schwierig zu sein, der von “Spielchen mit nicks” spricht.)

              Ich sprach von der Tonalität Ihrer (und anderer) Beiträge mit der gleichen Schlagrichtung. Sie können schreiben über was Sie wollen, können sich dabei auch echt gut finden, was Sie wollen. Aber wenn Sie Niggemeier unter anderem vorwerfen, er würde sich unangemessen an der Privatperson KND abarbeiten, ja, ihn ins Messer laufen lassen, weiß ich nicht, ob weniger Häme (siehe den verunglückten “boulevardesken” Titelversuch und generell ein weniger lautes Halali-Geschreie da nicht zielführender für Ihre Argumente ist, von denen je selbst Niggemeier sagt, das man inhaltlich auch gerne anderer Meinung sein kann, er selbst da nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, ob das alles so 100%ig in Ordnung ist. Das nennt man Transparenz. Die Möglichkeit der eigenen Fehlbarkeit. Sie und Ihre Fanboys haben einfach nur Recht. Immer. Und besonders unangenehm laut.

            • Jetztwirdeslustig schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:44 - Permalink

              @Linus

              Sie und Ihre Fanboys haben einfach nur Recht. Immer. Und besonders unangenehm laut.

              Das sagst gerade Du Witzbold.

              Bei Dir kann man noch hinzufügen:

              Und besonders unangenehm penetrant.

            • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:55 - Permalink

              Lieber SF, bitte nicht platzen!
              Welche Intension und welcher gute Glaube von KND sollte das denn deiner Meinung nach gewesen sein?

              Ich nehme an du hast dir die (vermeintlichen) Kommentare des KND alle durchgelesen. Ich finde die einfach grandios, lange nicht so gelacht!
              Hier ein Beispiel für die unter uns, die bisher zu faul waren:
              http://www.stefan-niggemeier.de/blog/falsche-freunde/#comment-140426
              oder auch unterm selben Artikel
              http://www.stefan-niggemeier.de/blog/falsche-freunde/#comment-140146

              Welch´ hehre Intention, welch´ „guter Glaube“ bzgl. des Empfängers. LOL

              Der (höchstwahrscheinlich) gleiche Mensch lässt anderweitig in Millionen Köpfe hineinpublizieren! Aber du hast recht. Verdrängen (=„Sperren“) oder totschweigen wäre die einzig vernünftige Alternative gewesen. Na klar …

              Angenommen Niggemeier hätte durch einen Insider Wind davon bekommen, dass KND in seinen „eigenen“ Zeitungen unter verschiedenen Identitäten ähnlich beknackte Kommentare und Leserbriefe drucken lässt. Wäre das deiner Meinung nach eine Meldung wert? Und wenn ja, wo ist der wesentliche Unterschied, auch bzgl. dem „Schutz personenbezogener Daten“ ?

            • f.luebberding schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:06 - Permalink

              Dexter

              Wer hat auf die markierten Einträge bezug genommen? Das sind einzelne Sätze, die an Flachheit kaum zu überbieten sind. Wen interessiert, dass Niggemeier eigentlich ein guter Junge sei? Ist das ein Argument?

              “Der (höchstwahrscheinlich) gleiche Mensch lässt anderweitig in Millionen Köpfe hineinpublizieren!”

              Das Argument bringt Niggemeier nicht, warum wohl?

              “Angenommen Niggemeier hätte durch einen Insider Wind davon bekommen, dass KND in seinen „eigenen“ Zeitungen unter verschiedenen Identitäten ähnlich beknackte Kommentare und Leserbriefe drucken lässt. Wäre das deiner Meinung nach eine Meldung wert? Und wenn ja, wo ist der wesentliche Unterschied, auch bzgl. dem „Schutz personenbezogener Daten“ ?”

              Darum.

            • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:46 - Permalink

              @f.luebberding
              Was für eine hervorragend unverständliche Null-Antwort! Bei Ihnen scheint der Übersetzungsmechanismus zwischen Gedankenapparat und Schreibapparat ausgefallen. Wäre vielleicht an der Zeit das mal prüfen zu lassen.

              Übrigens richtete sich meine Frage (“Welche Intension und welcher gute Glaube von KND sollte das denn deiner Meinung nach gewesen sein?”) an den SF. Aber egal.

          • brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:29 - Permalink

            du wirfst jens also neid vor ?

            oh mann.

            • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:40 - Permalink

              Wo tue ich das?

    81. Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:48 - Permalink

      @Jetztwirdeslustig

      Kennen wir uns? Nö. Penetrant? Meinetwegen. Ändert aber nichts, daran, dass Sie unangenehm laut sind. Was Sie ja in Ihrer Replik auch glänzend bestätigen.

      (Nachtrag: Und das “Witzbold” dabei nachträglich löschen (lassen?), wie geil. War dann doch die Selbsterkenntnis stärker?)

      Nachtrag II : Und wieder zurück. Was eine armseliges Spielchen hier

      • Jetztwirdeslustig schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:51 - Permalink

        Ändert aber nichts, daran, dass Sie unangenehm laut sind. Was Sie ja in Ihrer Replik auch glänzend bestätigen.

        Was aber wiederum rein gar nichts daran ändert, dass ich Dich als unangenehm laut, penetrant und dumm empfinde. :-)

        • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:59 - Permalink

          Ja, sehen Sie, wenn einem die Argumente ausgehen, werden dann auch mal die Höflichkeitsgrenzen überschritten. Wenn Sie doch so gerne Recht haben, dann lassen Sie’s doch auch dabei. Sie merken nicht, dass Sie Ihren Argumenten, die man ja vielleicht sogar diskutieren könnte (ähnlich wie mit dem Hausherrn), nicht besonders viel Validität verleihen, wenn Sie diejenigen, die anderer Meinung sind, konstant beschimpfen.

          Warum Leute, denen die Sauberkeit des Netzes so am Herzen liegt, immer besonders schnell beleidigend werden, werde ich auch nie verstehen. Sie reden einer Kultur der Hetze und der Pöbelei das Wort. Weiß nicht, ob das so konstruktiv ist. Aber Sie wissens sicher. Besser.

          • Jetztwirdeslustig schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:23 - Permalink

            Oh Mann. Ich habe echt was Besseres zu tun, als auf diesen Quatsch zu antworten. Anscheinend hast Du nicht anderes zu tun, als das Forum des Spiegelfechters mit einer Unzahl von Kommentaren zuzuspammen. Da kann ich leider nicht mithalten.

            Sie reden einer Kultur der Hetze und der Pöbelei das Wort.

            Ja ja. Es galt ja schon immer als besonders höflich, wenn man Foren mit seinen nicht sonderlich intelligenten Kommentaren zuspammte. Jemand wie Du, der sich durch diese besondere Höflichkeit auszeichnet, hat natürlich jedes moralische Recht, mir Vorhaltungen zu machen.

      • Jetztwirdeslustig schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:57 - Permalink

        (Nachtrag: Und das “Witzbold” dabei nachträglich löschen (lassen?), wie geil. War dann doch die Selbsterkenntnis stärker?)

        Hm? Ein wenig verwirrt heute?

        • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:02 - Permalink

          Nö. Jetzt ham Sies ja wieder reingenommen. Und die Fettung des “besonders unangenehm penetrant” auch gleich rückgängig gemacht. Könnte ja peinlich sein, sowas. Aber nehmen Sie das ruhig zum Anlass, an meinem Geisteszustand zu zweifeln.

          • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:11 - Permalink

            Stopp jetzt! Alle Beide, sonst gibt´s einen temporären Eintrag in die Filterliste.

            • Jetztwirdeslustig schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:26 - Permalink

              Ok.

    82. Gunnar schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:58 - Permalink

      @SF

      Aber nun geht es weiter. Westerwelle hält sich nach meinem Artikel ein paar Monate zurück und postet nun anonym weiter, wobei seine Kommentarfrequenz ebenso “dramatisch” zunimmt, wie der Anspruch seiner Beiträge “dramatisch” abnimmt. Was würde ich tun? Natürlich wäre das eine “tolle Story”, aber es wären dennoch “verbotene Früchte”, da nur ich als Plattformbetreiber, aber nicht ich als Journalist, diese Informationen haben kann.

      Das Beispiel würde noch besser passen, wenn Westerwelle nicht gegen die CSU schießen würde, sondern gegen dich persönlich.
      Und davon abgesehen: Der Knackpunkt ist ja auch gerade die von dir angesprochene Anonymität. Mehr oder weniger anonym war KND nur für alle anderen Mitleser, nicht aber für den Plattformbetreiber. Was soll man denn jetzt davon halten? Es scheint ja fast so, als wollte der Verfasser der “anonymen” Kommentare erkannt werden. Wieso sonst wird immer die selbe e-Mail-Adresse benutzt?

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:09 - Permalink

        Das Beispiel würde noch besser passen, wenn Westerwelle nicht gegen die CSU schießen würde, sondern gegen dich persönlich.

        Dann würde er wie Metzgermeister XYZ in den Trollfilter wandern – zumindest dann, wenn die Beleidigungen ungebührlich und OT sind.

        Und davon abgesehen: Der Knackpunkt ist ja auch gerade die von dir angesprochene Anonymität. Mehr oder weniger anonym war KND nur für alle anderen Mitleser, nicht aber für den Plattformbetreiber.

        Richtig, aber der Plattformbetreiber ist in diesem Falle zum Schweigen verdonnert.

        Na klar, das ist schon ein wenig schizophren – sowohl SN als auch ich sind bloggende Journalisten, also Schreiber und Plattformbetreiber in einer Person. Dinge, die den Journalisten interessieren, darf der Plattformbetreiber aber nicht veröffentlichen. Ein Interessenkonflikt, zweifelsohne.

        Nehmen wir doch mal ein einfacheres Beispiel: Nehmen wir einmal an, Angela Merkel hätte eine fortschreitende Geisterserkrankung – davon weiß allerdings nur ihr Arzt. Was wäre, wenn dieser Arzt in Personalunion auch Journalist wäre? “Dürfte” er dann seine ärztliche Schweigepflicht übergehen? Nein, so ist das nun einmal, ob es einem gefällt oder nicht.

        • Gunnar schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:33 - Permalink

          Naja, beim Arzt ist das ja explizit in §203 StGB geregelt.

          Ich gehe bis zum Beweis des Gegenteils davon aus, dass KND genau weiß was er tut.

          Mal übertragen auf die analoge Welt: Ich bin ein einflussreicher Manager, gehe zu einem Journalisten und erzähle diesem irgendwelche wirren Geschichten. Der Journalist versucht mit mir zu klären, was diese wirren Geschichten zu bedeuten haben, woraufhin ich ihm keine Antwort gebe, sondern stattdessen ein paar Monate warte, mir als Verkleidung einen Hut aufsetze und noch mehr wirre Geschichten erzähle.
          Ich bin der Meinung, dass der Journalist daraus durchaus eine Geschichte machen darf.

        • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:43 - Permalink

          Der Arzt sollte aber Frau Merkel (oder Ihren Vormund) vielleicht höflich darauf hinweisen, dass er es für angebracht hält, dass Merkel das von sich aus öffentlich macht. Oder zurücktritt. Und dafür muss er noch nichtmal Journalist sein. Sondern einfach nur jemand mit gesundem Menschenverstand.

      • brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:18 - Permalink

        ja na logisch anonym innerhalb des blogs…
        sorry ?
        und wenners drauf anlegt VOM BETREIBER DES BLOGS erkannt zu werden;
        nur ein grund mehr ihn zu sperren.
        ich kapiers nicht.

      • Brixius schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:22 - Permalink

        So sehr ich dem Spiegelfechter zustimme ist es auch das was ich mich frage.
        Warum handelt KND so dumm.
        Das ist absolut nicht nachzuvollziehen. Deswegen kommen ja auch schon die Vermutungen Niggemeier wollte dem Verlag nen Gefallen tun. Als Möglichkeit wäre aber noch eine persönliche Mail an den Verlag möglich gewesen oder an den Papa vom KND. Der hätte den schon zurückgepfiffen.
        So hat er halt seine Story. Eine fragliche Story. Macht und Ansehen erwünscht…

    83. toba schrieb am 25. Oktober 2010 at 12:59 - Permalink

      Ich bin noch unentschlossen, wie ich die Sache moralisch bewerten soll. Wie sieht das denn mit anderen vergleichbaren Scoops aus? Hier diese Amazon-Berwertungsgeschichte mit dem WeTab-Vorstand oder damals die Jamba-Geschichte bei Spreeblick? War die Offenlegung dieser Sachverhalte moralisch Ok oder hätte auch dabei der Datenschutz höher gewertet werden müssen?

      • brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:25 - Permalink

        da gings eindeutig um kommerzielle interessen,
        beim weTab vorstand wars ja wirklich die blödheit desselben, der unter pseudonym genehme bewertungen abgegen hat; der witz war daß für JEDEN ersichtlich war, wer er wirklich war, da er seinen klarnamen beim amazon wunschzettel NICHT ensprechend modifiziert hatte, also selber voll reingetreten.

        • toba schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:30 - Permalink

          Naja, wirtschaftliche Interessen kann man KND ja auch leicht unterstellen, immerhin hat er sich auch zu Themen geäußert, die das Geschäftsfeld seines Verlages betreffen. Und Meinungsmache ist auf dem Gebiet ja nicht unwichtig.

          Und seine Identität hat er sogesehen ja auch nicht verschleiert: Er hat sich gegenüber dem Blogbetreiber mit seiner E-Mail-Adresse identifiziert.

          Ich glaub nicht, dass Niggemeiers Beitrag die ganze Aufregung rechtfertigt..

          • brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:42 - Permalink

            anonym innerhalb eines blogs.
            weTab vorstand sich selbst durch blödheit in aller ÖFFENTLICHKEIT enttarnt.
            ich kann nicht mehr.

            • toba schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:17 - Permalink

              Er hat ja nicht willkürlich die Identität irgendeines Kommentators aufgedeckt, sondern erst aufgrund eines spezifischen Fehlverhaltens so gehandelt.

              Im Endeffekt reduziert sich die Diskussion darauf, wie man dieses Fehlverhalten wertet. Ob das Ausmaß der Berichterstattung von Niggemeier gerechtfertigt war und so weiter.

              Den Datenschutz sehe ich hier nicht betroffen, weder E-Mail-Adresse noch IP wurden veröffentlicht.

              Der Schaden, der KND durch Aufhebung seiner Anonymität entstanden sein mag, ist die direkte Folge seines wiederholten Fehlverhaltens. Aber ein Recht auf Anonymität gibt es bei Regelverstößen ja ohnehin nicht – zumindest im strafrechtlichen Rahmen. Warum sollte das im Hausrecht anders sein?

            • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:24 - Permalink

              Den Datenschutz sehe ich hier nicht betroffen, weder E-Mail-Adresse noch IP wurden veröffentlicht.

              Das lese ich hier schon zum x-ten Mal. Da stelle ich doch mal eine Frage: Nehmen wir doch mal an, Du hättest bei diesem Kommentar nicht Deine URL veröffentlicht und würdest Wert darauf legen, dass Deine Identität nicht offengelegt wird. Was wäre “schlimmer”? Wenn ich Deine IP-Adresse veröffentliche, mit der niemand außer Deinem Provider etwas anfangen kann? Wenn ich Deine eMail-Adresse veröffentliche, aus der ein “investigativer Mitleser” vielleicht Deine Idenität herleiten könnte? Oder wenn ich den Mitlesern diese Arbeit abnehme und gleich Deinen Namen posten würde? Da ich nur(!) unter Angabe von IP und/oder eMail-Adresse überhaupt an Deinen Namen komme, gilt dieser selbstverständlich auch als schützenswerte persönliche Angabe.

            • toba schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:43 - Permalink

              @Spiegelfechter: Ich kann leider nicht direkt auf deinen Beitrag antworten, da fehlt der Link…

              Und sorry, wenn ich Argumente aufgreife, die an anderer Stelle schon kommentiert wurden. Sind recht viele Kommentare mittlerweile, die ich nicht alle gelesen habe. Eigentlich wollte ich nur den Vergleich zu den Amazon-Bewertungen und der Jamba-Geschichte zur Diskussion beisteuern.

              Aber auf deine Frage: Natürlich gehe ich davon aus, dass du meine Daten vertraulich behandelst. Aber ich kann davon nicht mehr ausgehen, wenn ich diese deine Plattform grob missbrauche.
              Ich besitze leider nur juristisches Halbwissen, daher müssten das andere rechtlich verorten. Aber vom moralischen Standpunkt kann ich gut verstehen, dass man Personen das Recht auf Anonymität abspricht, die selbiges missbrauchen.

              Bleibt zu diskutieren, ab wann ein ausreichend schwerer Missbrauch vorliegt, da hat sicher jeder seine eigenen Maßstäbe, aber in dem vorliegenden Fall kann ich SN gut nachvollziehen. Ich halte es jedenfalls nicht für angemessen, ihn an den Pranger zu stellen, weil sich jemand anderes falsch verhalten hat.

    84. brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:06 - Permalink

      @Linus (ein anderer)
      nehm ich von mir aus zurück; “kübelweise häme” war für mich ganz nah dran, denn sowas macht man normalerweise aus neidgründen & ich kann keine häme erkennen, höchstens in (meinen augen) polemische, äusserst berechtigte kritik.
      ich bin fanboy ? wow .
      und daß nach meinen ersten posts ever in diesem blog.
      wow.

      • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:31 - Permalink

        Ich kann nichts über die Motivation derer sagen, die hier Häme über Niggemeier auskippen. Liegt mir auch fern.

        Die Argumentationen (und die herrschende Humorlosigkeit) erinnern mich nur sehr stark an Diskussion zum Thema Sarrazin. Dort wurde nicht der Datenschutz bedroht gesehen, sondern das Recht auf freie Meinungsäußerung. Und lautstark dagegen anargumentiert (wobei, eher geschrien, ohne Argumente), dass Meinungsfreiheit keineswegs heißt, dass das, was man so meint von sich geben zu müssen, keine Konsequenzen haben kann. Und da gings auch um privat vs. öffentlich. Ein Vorstand der Deutschen Bundesbank schreibt mal eben so privat n Bestseller und viele zeigen sich verwundert, dass sein Arbeitgeber das nicht so prickelnd findet.

        Im Zweifel geht’s immer um eine Rechtsgüterabwägung. Um Prioritäten. Und da gibt es dann kein richtig oder falsch. Sondern jeder Fall ist einzeln. Und dass es hier nicht darum geht, KND beim pinkeln unter Pseudonym zu zeigen, ist doch eindeutig. Es geht hier um Dinge, die er sich in seiner Funktion als Vorstand eines nicht ganz uneinflussreichen Medienkonzerns leistet. Daran hat ein aufgeklärte Öffentlichkeit ein Interesse (zu haben). Wenn Sie das hier alle nicht haben, fair enough, ich sehe das anders.

        @Spiegelfechter

        Sie schrieben oben irgendwo, Ihre Leser wollten vielleicht auch erfahren, wer sich hinter meinem “Pseudonym” (das keins ist) verbirgt, hätten aber nicht das Recht dazu. Das stimmt. Ich bin aber auch kein Verleger mit Drang in die Öffentlichkeit, der Ihnen auch noch sagt, das er es persönlich ist und kein Problem hat, seine Identität offen zu legen. Im Gegenteil, KND mag ja keine anonymen posts. Blöd nur, dass dann welche von seinem Rechner abgegeben werden. Und das darf die Öffentlichkeit erfahren.

    85. alivenkickn schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:18 - Permalink

      @3 Dexter

      Hätte es sich bei dem Troll um einen völlig unbekannten Nerver vom Typ “Westerwellenreiter” gehandelt, dann hätte kein Hahn danach gekräht. Nur war der Troll diesmal eben Prominent. So what?

      prominent hin oder her. persönlichkeitsrechte sind für jeden gültig. Genau das wurde im Fall Nadja B und Kachelmann wiedeholt angeführt – kritisiert weil nicht beachtet.

      • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:31 - Permalink

        Ich hätte auch nichts dagegen, wenn diverse Accounts von Westerwellenreiter (bei KND-ähnlichem Stalker-Verhalten) von SF “zusammengelegt” worden wären.

        Aber egal – Äpfel und Birnen: Nadja B und Kachelmann sind nicht vergleichbar mit der Relevanz eines Publizisten wie KNDs. Der übrigens die Stories von Nadja B und Kachelmann selbst zu Profit verwursten lässt.

        Zur Erklärung “Politisch vs. Privat” siehe Seehofer-Vergleich.

    86. Nerddeutschland schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:40 - Permalink

      Der Sachverhalt als solches ist mir relativ egal.
      Mich ärgert vielmehr schon seit längerer Zeit, dass es hier offensichtlich nur darum geht, im Kampf gegen…mmmh (ja was denn eigentlich?) irgendjemanden an den Pranger zu stellen. Kilz, Neumann, DuMont. Mal schauen, wer als nächstes kommt. Zu wirklich wichtigen Aspekten des Medienwandels kommt doch nichts. Keine Vorschläge, keine sachliche Kritik, keine Haltung, keine Gegenentwürfe zu irgendwelchen Thesen, keine Erkenntnisse. Es werden lediglich einzelne Protagonisten verheizt. Und je “attraktiver” die Opfer umso spitzer ist dabei die Feder. Unter dem Vorwand irgendwie beleidigt, bedroht oder benutzt worden zu sein und unter dem Deckmantel einer selbstgekrönten “Aufkärungspflicht” als “Medienjournalist” wird sich dabei selbstgefällig über Regeln des Zusammenlebens und der Kommunikation hinweggesetzt.
      Lächerliches Jungengehabe auf der Suche nach dem nächsten Gegner? Da Broder ihn auflaufen lässt, und ihm die “große Bühne” damit verschlossen bleibt, wütet er umso wilder in seinem Schrebergarten- Blog herum, während er sich von einem sensationsgeilen Mob, bestehend aus anderen Laubenpiepern, mit gehaltvollen Kommentaren a` la “Ganz großes Tennis!” für seine Verrisse huldigen lässt. Ab und an gibt´s noch eine launige Kolummne in der FAS, in der, hey wen wundert´s, gern mal versucht wird den Broder zu wecken. Während der aber lieber einfach weiter an seinem roten Pullover rumnestelt, gehts dann gleich weiter Richtung Bildblog, irgendjemand wird bei Springer schon schlampig recherchiert haben. Den greift man sich dann. Zum Abschluss wird schnell nochmal ein Thema beackert, bei dem man auf größtmögliche Zustimmung vertrauen kann (öffentlich rechtlicher Rundfunk). Die Medienseite ist gefüllt und man konnte sich dabei linientreu zu der Haltung seines Arbeitgebers zeigen (den man ja in anderem Kontext angeblich garnicht hat, und dort auch nicht müde wird zu betonen, wie frei man als Freier denn so ist).

      Freiheit ist ein gutes Stichwort: die Ursache, warum Hr. Niggemeier sich denn überhaupt bemüßigt fühlen konnte, Hr. Dumont für dessen angeblichen Spam bloßstellen zu müssen, liegt nämlich in der Freiheit selbst, die dessen Blog bietet: die Kommentare werden überwiegend nicht moderiert, und es herrschen Umgang und Sitten wie bei 4chan.org. Ja und da wundert er sich? Wenn man auf seinen Garten nicht achtet, dann braucht man nicht erstaunt sein, wenn irgendwann ein Köter das spitz kriegt und regelmäßig reinscheisst!
      Aber wer sich von Gottes Gnaden dazu berufen fühlt, lediglich dem” Großen und Ganzen” kritisch über die Schulter zu blicken, dem darf man derlei HiWi-Arbeiten natürlich auch nicht noch zusätzlich zumuten. Zuviele Details. Nur wenn es sich “lohnen” könnte, dann begibt man sich in die Niederungen der Recherche, traced sich durch seine IT-Infrastruktur, ermittelt über 100 Fake-Accounts, konstruiert daraus ein “Evaluationsergebnis” und mißbraucht dieses dann, um jemanden damit verunglimpfen zu können. Welch ein ritterlicher Akt!
      Die Ironie dabei: hätte er im Vorfeld einen vergleichbaren zeitlichen und kognitiven Aufwand in die Moderation seiner Kommentare gesteckt, hätte es hierzu garnicht kommen können.

      Was ich mich frage: wenn das guter “Medienjournalismus” sein soll, wie sieht dann erst schlechter aus?

      • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:53 - Permalink

        Wenn ein Medienjournalist schon in seinem eigenen Medium keinen Wert auf die Einhaltung der zugesicherten Anonymität legt, ist das aber wiederum schon ein Thema für den Medienjournalismus.

    87. Wolle schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:43 - Permalink

      Alles scheint n-mal gesagt. Viele Blätter wurden mehrfach umgedreht. Interessant ist eigentlich nur noch, wann die gierigen Anwälte von der Kette gelassen werden. Es geht jetzt eine Woche und ich habe noch niemand wegens einer Abmahnung aufheulen hören. Entweder da steckt mehr dahinter oder jemand hat gelernt was Streisand-Effekt anrichten kann. Aber so wichtig ist dieser Streit eigentlich nicht, IMHO 1. und 2.Ableitung eines Sturmes im Wasserglas.
      Einige Aspekte dieser Affäre sind aber interessant:
      - Anonymität im Internet (ist sie absolut zu gewähren oder gibt es Grenzen)
      - “Postgeheimnis” von Emails (gilt es wie das Offline-Postgeheimnis nur auf dem Transport oder viel weiter; was ist mit Drohungen und Mobbing; gilt die alte usenet Regel”harassing mails will be published” noch)
      - Quellenschutz (was mache ich mit lügenden Quellen)

      Zum Sandkastenspiel sage ich lieber nichts.

    88. Stefan schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:51 - Permalink

      @Spiegelfechter: Wo im Blog-Archiv von Herrn Niggemeier oder Ihnen muss ich eigentlich suchen, um solche m.E. unsachlichen Randbemerkungen zu verstehen wie z.B.: “Das ist wohl der Ansturm der sagenhaften SN-Fanboys.”? Nur weil jemand eine andere Position vertritt bzw. unterstützt, wird seine Meinung abgewertet und ins Lächerliche gezogen?
      Mein Eindruck ist: Dieser Spiegelfechter-Blogeintrag (und ein Großteil der dazugehörigen Kommentare) hätte nie das Licht der Welt erblickt, wenn nicht Niggemeier das Ziel der Kritik sein könnte. Und dafür gibt`s doch garantiert einen Grund, der irgendwo in der Vergangenheit zu suchen ist. @Niggemeier: Können Sie die Frage beantworten? [bin übrigens selbst bekennender aber nicht-fähnchenschwenkender Niggemeier-Leser]

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:03 - Permalink

        Wo im Blog-Archiv von Herrn Niggemeier oder Ihnen muss ich eigentlich suchen, um solche m.E. unsachlichen Randbemerkungen zu verstehen wie z.B.: “Das ist wohl der Ansturm der sagenhaften SN-Fanboys.”?

        Das erschließt sich natürlich nur, wenn man die Kommentare in diesem Thread chronologisch sehen könnte. Gestern abend tauchten gleichzeitig drei Kommentatoren auf, die hier noch nie, bei SN aber regelmäßig, gesehen wurden.

        Nur weil jemand eine andere Position vertritt bzw. unterstützt, wird seine Meinung abgewertet und ins Lächerliche gezogen?

        Keinesfalls, nur wenn man Aussagen verdreht und auf Argumente nicht reagiert.

        Mein Eindruck ist: Dieser Spiegelfechter-Blogeintrag (und ein Großteil der dazugehörigen Kommentare) hätte nie das Licht der Welt erblickt, wenn nicht Niggemeier das Ziel der Kritik sein könnte.

        Im Gegenteil – wäre diese Affäre im Online-Teil einer “Qualitätszeitung” passiert, hätten x Blogger (darunter sicher auch SN) das Schwert geschwungen.

        Und dafür gibt`s doch garantiert einen Grund, der irgendwo in der Vergangenheit zu suchen ist. @Niggemeier: Können Sie die Frage beantworten? [bin übrigens selbst bekennender aber nicht-fähnchenschwenkender Niggemeier-Leser]

        Eigentlich nicht, Niggemeier und ich koexistieren seit Jahren, ohne die jeweiligen Kreise großartig zu stören. Mal verlinkt er mich, mal verlinke ich ihn. Wir kennen uns nicht und haben auch ansonsten keine Berührungspunkte – weder positiv, noch negativ.

        • theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:17 - Permalink

          “Das erschließt sich natürlich nur, wenn man die Kommentare in diesem Thread chronologisch sehen könnte. Gestern abend tauchten gleichzeitig drei Kommentatoren auf, die hier noch nie, bei SN aber regelmäßig, gesehen wurden.”

          Das hängt einfach damit zusammen, dass gestern Abend in Niggemeiers Blog jemand auf ihren Blog hinwies (von dessen Existenz ich z.B. bis dato nicht gewusst hatte).
          Hätte man durch Nachschauen oder Nachfragen auch drauf kommen können.
          Aber dann hätte man ja eine steile These totrecherchiert.

          • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:25 - Permalink

            Welche “steile These”? Das Du nicht vom Himmel fielst, ist mir – und den Mitlesenden – schon klar.

            • theo schrieb am 25. Oktober 2010 at 15:07 - Permalink

              Wer also zufällig auf diese Seite gerät und nicht der Meinung des Blogbetreibers ist, wird als “Fanboy” klassifiziert.

              Soweit ist es also schon mit dem Freund-Feind-Denken bei Ihnen?

              Und deswegen auch diese Selbstgerechtigkeit – dieses Recht-haben-Wollen um jeden Preis? Kein Abwägen der Positionen, kein Jota von der eigenen Sichtweise abrücken, so präsentieren Sie sich hier.

              Wer in seinem Leben ernsthaft als Journalist gearbeitet hat, kann sich über soviel Weisheit eines Kollegen nur wundern.

              Wie bereits gesagt: diese Diskussion hätte ich gerne mal mit amerikanischen Medienblogs geführt. Die würden sich schlapplachen, wie sehr Sie den Datenschutz für einen bedeutenden Verleger einfordern, von dessen Rechner aus anonym und massenhaft Konkurrenten angeschwärzt wurden.

            • Schierke-Nee-Sama schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:49 - Permalink

              Soweit ist es also schon mit dem Freund-Feind-Denken bei Ihnen?

              Wieso bitte muss jeder einzelne Satz und jedes einzelne Wort immer bierernst aufgenommen werden ?
              Und das obwohl der ironisch grinsen… äh… lächelnde Kopf von Jens Berger neben jedem seiner Posts klebt.

      • Elchjournalist schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:54 - Permalink

        Dieser Spiegelfechter-Blogeintrag (und ein Großteil der dazugehörigen Kommentare) hätte nie das Licht der Welt erblickt, wenn nicht Niggemeier das Ziel der Kritik sein könnte.

        Sagen wir es etwas genauer mal so: Wenn nicht eine Person wie Niggemeier das Ziel der Kritik wäre. Die Kritik hätte sich also an jedem anderen x-beliebigen, ähnlich umstrittenen Journalisten entzünden können, der sich so exponiert wie er in Medien und Internet betätigt. Sein Name tut dazu wenig zur Sache, sondern sein bisheriges Auftreten.

        Und dafür gibt`s doch garantiert einen Grund, der irgendwo in der Vergangenheit zu suchen ist.

        Natürlich, S.Niggemeier ist mit seiner Bigotterie und mit seinem rigiden Ausblenden gegenteiliger Meinungen in seinem Blog (mir zumindest) nicht das erste Mal aufgefallen. Herr Niggemeier ist als Medienjournalist leider selbst alles andere als ein vorbildlicher, toleranter und meinungsfreudiger Journalist. Meinungen und Kommentatoren, die ihm in seinem Blog nicht gefallen, blendet, d.h. löscht er rigeros heraus. Diese äußerst fragwürdige, kleinliche Dumont-Story setzt solchen selbstgerechten journalistischen und kommunikativen Gebaren jetzt die Krone auf und fügt sich “bestens” ein in sein bisheriges widersprüchliches Auftreten als selbst recht ungerader, eigenen vorgeblichen Ansprüchen zuwiderlaufender Medienkritiker.

        • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 15:11 - Permalink

          Meinungen und Kommentatoren, die ihm in seinem Blog nicht gefallen, blendet, d.h. löscht er rigeros heraus.

          Aha. Können Sie das irgendwie belegen? Nö. Weil es halt nicht stimmt. Könnten Sie sich vielleicht darauf beschränken, einfach zu sagen, dass Sie Niggemeier nicht abkönnen? Das ist völlig ok, das dürfen Sie. Aber lassen Sie doch diese pseudo-Erklärungen weg, die einfach nur schlecht gelaunt wirken.

    89. Statistiker schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:53 - Permalink

      SF schrieb in einer Antwort auf einen Kommentar hinsichtlich der Veröffentlichung von Namen/Daten: “Wenn das von öffentlichem Interesse ist und eine Relevanz hat schon. In diesem Fall war beides gegeben.”

      Und im Falle des SN war dies auch gegeben. SF, sorry, aber ganz schwacher Beitrag in einem ansonsten klasse Blog….

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 13:57 - Permalink

        Das schrieb ich aber nicht in diesem Kontext. Verdreh mir bitte nich die Worte im Munde.

    90. Hajo schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:11 - Permalink

      Ich glaube, die Kritik geht am konkreten Fall vorbei. Denn DuMont hat selber zugegeben, dass die Kommentare von seinem Computer abgegeben wurden.

      Vom Gefühl her würd ich sagen, dass Niggemeier den Artikel nicht auf Grund der Daten, die ihn auf DuMonts Spur gebracht haben, veröffentlicht hätte, sondern dieser Entschluss von DuMonts Eingeständnis getragen wurde.

      Dann stellt sich die Frage, ob es zulässig wäre, diesen Artikel nur auf dieser Basis zu veröffentlichen. Und da wüsste ich jetzt nicht, warum nicht. Oder unterliegt dieses Eingeständnis auch dem Datenschutz?

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:14 - Permalink

        Nein, nur die Kommentare, die im ersten (Sandkasten) Artikel von SN vom 3. Januar unter KNDs Klarnamen verfasst wurden, sind bestätigt. Die anonymen Kommentare, um die es im Artikel geht, wurden von KND nicht bestätigt.

        • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:18 - Permalink

          Das ist schlicht Unfug, den Sie reden. KND hat bestätigt, das auch diese anonymen Kommentare von seinem Rechner kommen (zwei Leute, die Zugang hatten, Sie erinnern sich…). Nichts anderes berichtet Niggemeier.

        • Sukram71 schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:40 - Permalink

          Er hat wohl eingeräumt, es seinen Personen aus seinem näheren Umfeld gewesen, die Zugang zu seinem Rechner hatten.
          Später hat jemand, der sich die “Kinder von” KND nennt, mit gleicher IP Kommentare verfasst.

          • DerFleischermeister schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:44 - Permalink

            *lol*

            Wo hat er das geschrieben?

            • Sukram71 schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:49 - Permalink

              Steht gemäß Stefan Niggemeier bei meedia.de :

              Nachtrag, 21.30 Uhr. Gegenüber dem Branchendienst „Meedia” nennt Neven DuMont meine „Methoden” „bedenklich”. Er räumt ein, dass die Kommentare von seinem Computer abgegeben wurden — von nicht näher benannten „Personen”, die „Zugang” zu seinem Rechner gehabt hätten. Er habe sie, nachdem er sie „überführt” („Meedia”) hatte, darum gebeten, keine weiteren Einträge unter seiner Mailadresse zu veröffentlichen.

              Nachtrag, 19. Oktober, 14 Uhr. Gestern Abend kam es zu einer weiteren Eskalation: Jemand, der sich als die Kinder von Neven DuMont ausgab, verfasste drei Kommentare („Ach wie schön, solange unser Papa aus dem Haus ist ;-)”, „(…) Auweia, da kommt der Papa…”, „Ein Glück ist Papa direkt ins Bett gegangen. (…)”). Sie wurden von derselben IP-Adresse abgegeben wie der Kommentar von Konstantin Neven DuMont wenige Stunden zuvor.

          • brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 17:57 - Permalink

            nein. die haben sich NICHT “kinder von” genannt, sondern “H. M.”

            http://www.stefan-niggemeier.de/blog/eine-systematische-stoerung/#comment-141730

            und der text is irgendwie platt, aber witzig (“Zeigt uns jetzt aber bitte nicht bei Mutti, Ursula oder Stephanie an. Wir haben auch noch ne erfolgreiche Karriere geplant.)

            gemeint ist wohl Ursula vonderleyen & Stephanie zuguttenberg.
            und ich find die kindertheorie garnich so übel.

            • Sukram71 schrieb am 26. Oktober 2010 at 15:27 - Permalink

              nein. die haben sich NICHT “kinder von” genannt, sondern “H. M.”

              Ja, hab ich gesehen. Aber im Text schrieben sie von Papa und Papi ist nicht da … Das kommt wohl fast auf das Gleiche heraus. ^^

          • brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 18:03 - Permalink

            @90 Sukram71

            nein. die haben sich nicht “kinder von”, sondern “H. M.” genannt.

            http://www.stefan-niggemeier.de/blog/eine-systematische-stoerung/#comment-141730

            “Zeigt uns jetzt aber bitte nicht bei Mutti, Ursula oder Stephanie an. Wir haben auch noch ne erfolgreiche Karriere geplant.”

            schick find ich ja ursula vonderleyen & stephanie zuguttenberch.
            platt, aber nett.

            • brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 18:06 - Permalink

              toll, browser beim abschicken ins grass gebissen.
              na, eben 2 fassungen zum aussuchen…

            • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 22:01 - Permalink

              @brain0naut

              browser beim abschicken ins grass gebissen

              Das macht mein FF hier auch ab und an. Passiert nur beim SF-Kommentar absenden. Total seltsam.

        • Hajo schrieb am 25. Oktober 2010 at 15:00 - Permalink

          Also bestätigt hat er offenbar, dass von seinem Rechner anonyme Kommentare abgegeben wurden.

          Zitat aus dem Artikel: Daraufhin schrieb mir Neven DuMont: „Eben habe ich erfahren, dass zwei Personen, die meine Rechner mitnutzen, anonyme Kommentare in Ihrem Blog verfasst haben.”

          Das ist wohl eine Bestätigung für alle Kommentare, die unter seiner email-Adresse in Verbindung mit der ihm zugeordneten ip-Adresse (bzw. wohl Adressbereich) abgegeben wurden. Insoweit nutzt Niggemeier die Daten nur für die Frage, welche Kommentare dies waren.

          • Sukram71 schrieb am 25. Oktober 2010 at 15:06 - Permalink

            So ist es. Ein echter Skandal. Asse, Stuttgart 21 oder die Schwarzgeldkonten der CDU sind/waren dagegen gar nix. ^^

    91. DerFleischermeister schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:32 - Permalink

      In letzter Zeit scheint sich die Bloggerszene irgendwie eigenartig zu verhalten.

      Gerade jetzt, wo Netzneutralität, Datenschutz und Vorratsdatenspeicherung wichtige Themen sind.

      Auch habe ich das Gefühl, als ob sich aufgrund von finanziellem Wahn, diverse Personen in Kitsch andere in Trivialblogging und wieder andere in etablierte Realitäten zurückgezogen haben.

      Bedenkt man die politische Dimension von Datenschutz und anerkennt die Tatsache eines immer kleiner werdenden Kuchens und der damit einhergehenden Radikalisierung der Gesellschaft, passen die Handlungen eines Herrn Niggemeiers voll und ganz in dieses Szenario.

      Ein guter Artikel und zudem hoch aktuell und bei weitem, [trotz über 300 Kommentare] nicht in all seinen Konsequenzen angesprochen.

      edit: Alle Links via blog-fefe.de gefunden.

    92. Raumfenster schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:48 - Permalink

      Nach Durchsicht dieses Threads stellen sich mir vor allem 3 Fragen:

      1. Ist der durchschnittliche Niggemeier-Fanboy arbeitslos und kann er deswegen so viel Zeit an einem Werktag mit dem Verfassen von Kommentaren verbringen?

      2. Hält sich der durchschnittliche Niggemeier-Fanboy, da er ein bis zwei nicht dem Alltagssprachgebrauch entstammende Wörter kennt, dennoch für etwas Besseres?

      3. Ist für den Spiegelfechter mittlerweile ein Niggemeier-Fanboy Shitstorm und nicht mehr ein PI-ler Shitstrom der nervigste aller Shitstorms?

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 14:50 - Permalink

        3. Ist für den Spiegelfechter mittlerweile ein Niggemeier-Fanboy Shitstorm und nicht mehr ein PI-ler Shitstrom der nervigste aller Shitstorms?

        Den Verschwörungstheoretiker-Shitstorm und den Feministinnen-Shitstorm nicht zu vergessen ;-)

        Nein, betrachte das alles eher mit einem Grinsen ;-)

      • Sukram71 schrieb am 25. Oktober 2010 at 15:12 - Permalink

        1. Ist der durchschnittliche Niggemeier-Fanboy arbeitslos und kann er deswegen so viel Zeit an einem Werktag mit dem Verfassen von Kommentaren verbringen?

        Er trägt bei der Arbeit die Verantwortung und etwas Internet-Nutzung hilft bei der Bewältigung dieser schweren Last und Aufgabe. ^^

        2. Hält sich der durchschnittliche Niggemeier-Fanboy, da er ein bis zwei nicht dem Alltagssprachgebrauch entstammende Wörter kennt, dennoch für etwas Besseres?

        Das ist der Grund für die Antwort bei 1. .^^

        3. ist ja beantwortet. ^^

      • Dexter schrieb am 25. Oktober 2010 at 21:59 - Permalink

        @Raumfenster
        zu 1.)
        DIE eigentliche Information aus dem Niggemeier-Dingens mit Konstantin ist doch, dass man offensichtlich nicht ein arbeitsloser Sozialschmarotzer (naja, wenigstens im INSM-Sinne) sein muss, um die Zeit zu finden, in Blogs stundenlang mit sich selbst zu schwafeln. Aber Lesen bildet, nicht wahr?

        zu 2.)
        “Was Besseres” ? Wie jetzt? Und worauf soll sich denn das Besser-Sein beziehen? Wenn der Bezugspunkt die Alltagssprache ist und das Kriterium für Niggemeier-Fanboys der aussergewöhnliche Sprachgebrauch, dann hast du dir deine Antwort ja sogar schon selbst gegeben. Einfach nochmal deinen Kommentar lesen. Lesen bildet, stimmts?

        • Raumfenster schrieb am 25. Oktober 2010 at 22:44 - Permalink

          @Dexter

          “Was Besseres” ? Wie jetzt? Und worauf soll sich denn das Besser-Sein beziehen?

          “Was Besseres” ist eine weithin bekannte allegorische Figur.

          das Kriterium für Niggemeier-Fanboys der aussergewöhnliche Sprachgebrauch

          Sag mal, bist Du wirklich so dumm?

          Selbst ein durchschnittlich intelligenter Mensch sollte eigentlich feststellen können, dass die Kenntnis von ein bis zwei nicht dem Alltagssprachgebrauch entstammenden Wörtern nicht gerade ein Alleinstellungsmerkmal ist.

          Damit es auch Du verstehst:

          Ich bin der Ansicht, dass die Niggemeier-fanboys mehrheitlich außergewöhnlich dumme Menschen sind, die sich jedoch der Überzeugung anheim geben, im besonderen Maße intelligent zu sein.

          Lesen bildet, stimmts?

          Bei Dir scheint es nicht zu helfen.

    93. Kriegszitterer schrieb am 25. Oktober 2010 at 15:56 - Permalink

      Hm … Shitstorm war mir soweit kein klar umrissender Begriff aber Sascha Lobo
      ( ob man ihn nun mag oder nicht ) hat da mal einen Vortrag gehalten :

      Sascha Lobo: How to survive a shit storm

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:03 - Permalink

        wer ist der lustige Mann?

    94. Olly schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:09 - Permalink

      Dass Sie, werter Spiegelfechter, auf meine sachlich vorgetragenen Argumente nicht eingehen (bzw. so tun, als wären sie darauf schon eingegangen), ist eine Sache. Dass Sie diese Tatsache dahingehend verdrehen, als wäre ich derjenige, der auf Argumente nicht eingeht, ist schon leicht ärgerlich. Mich dann aber auch noch als Teil eines Shitstorms zu bezeichnen, finde ich… nicht so schön. Ich werde Sie daher nicht weiter mit meiner unzumutbaren Anwesenheit belästigen.

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:13 - Permalink

        Ich weiß nicht, was sie nun konkret meinen. Aber egal, wenn Sie sich diesen Schuh anziehen, könnte er vielleicht auch passen ;-)

    95. Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:37 - Permalink

      @VonFernSeher

      Unfug. Grundrechte sind Grundrechte. Natürlich sind sie ein Anspruch des Bürgers an den Staat. Aber genau dieser muss dem Bürger diese Grundrechte auf seinem Hoheitsgebiet gegenüber allen anderen (auch anderen Bürgern) gewähren. Der Staat muss mich hier gegenüber Dritten schützen.

      Schon klar. Es gibt aber nunmal kein Grundrecht darauf, anderen in Wohnung zu kacken. Auch nicht anonym. Und kein Grundrecht darauf, dass der Wohnungsinhaber, wenn das doch passieren wollte, das nicht weiter erzählt. Erst recht nicht, wenn der Verschmutzer Vorstand einer Wohnungsbaugesellschaft ist und der Inhaber eine Reinigungsfirma betreibt.

      • drummy-b schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:47 - Permalink

        Aber wenn ich eine öffentliche Toilette betreibe ??

      • DerFleischermeister schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:47 - Permalink

        Es gibt aber nunmal kein Grundrecht darauf, anderen in Wohnung zu kacken. Auch nicht anonym.

        ;=))

        Der hat mich sogar erfreut. Kleiner Tip: Einfach die Tür zumachen. Dann kann man maximal vor die Tür kacken. Vielleicht in Zeitungspapier gewickelt, welches dann in Brand gesetzt wird, so dass der herausgeklingelte Wohnungsinhaber, um Schlimmes zu verhindern, in besagtem und eingewickelten Haufen stampft.

        O.K. war jetzt weit hergeholt.

        Ihr Vergleich, sei er noch so drastisch, hinkt an allen Ecken und Enden. Aber eine schöne Darstellung.

        • Linus (ein anderer) schrieb am 25. Oktober 2010 at 16:58 - Permalink

          Ich finde (natürlich), da hinkt nix. Das hieße ja, das man im Voraus ahnen müßte, welcher Gast jetzt wie oft wohin kackt.

          Wenn man dem Gast ursprünglich die Wohnung zum Spielen überlässt, besagter Gast sogar n Perso vorausschicken lässt, um zu versichern, mir kann man trauen, ich bin seriös, weil unter Klarnamen und dann andere (oder vielleicht er selbst) mit dem gleichen Perso am Eingang winken, um in die Wohnung kacken, dann darf man das doch veröffentlichen? Oder nicht?

      • schwitzig schrieb am 25. Oktober 2010 at 17:28 - Permalink

        Es gibt aber nunmal kein Grundrecht darauf, anderen in Wohnung zu kacken.

        Scheißanalogie :-)

        Es geht hierbei gar nicht ungedingt um Recht im juristischen Sinne. Hier geht es um die Wahl der Mittel und ich denke, dass SN eine schlechte Wahl getroffen hat, wenn er sich der Mittel bedient, die er bei seinen Gegnern kritisiert.

      • VonFernSeher schrieb am 25. Oktober 2010 at 18:44 - Permalink

        In Sachen Wohnung empfehle ich das Beispiel mit der Party und der Maske.

        Es handelt sich aber wohl eher um die Auslage eines Einzelhändlers.

    96. Jens Kummerfeld schrieb am 25. Oktober 2010 at 18:01 - Permalink

      Das ist leider mal ein ziemlich niveauloser Artikel. Vielleicht habe ich der Diskussion nicht viel neues hinzuzufügen, aber ich habe trotzdem das Gefühl, es loswerden zu müssen:

      Woher diese Polemik? Ich muss Superlative lesen wie “SN hat seine Ehre verloren”, “Bild-Methoden”, “Schurkenstück”, “gezinkte Karten”, “er jammert”, “Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten”, “Judaslohn” etc.

      Geht es nicht noch etwas größer? Ich weiss nicht, woher dieser anscheinend so gallige Hass kommt, aber er passt nicht so recht zu den sonst so treffend formulierten, vorbildlich recherchierten Artikeln, die ich vom Spiegelfechter gewohnt bin. Das finde ich sehr schade, und so wie SN unterstellt wird, seine Integrität mit seinem Vorgehen gegen KND aufs Spiel gesetzt zu haben, hat der Spiegelfechter für mich nun ebenso einen Teil seiner Integrität durch diesen Schmähartikel verloren. Ich möchte keinesfalls SN in Schutz nehmen, beim Lesen seines “Scoops” bin auch ich etwas irritiert gewesen. Aber eine kritische Auseinandersetzung ohne Polemik hätte der tatsächlichen Problematik meiner Meinung nach besser Rechnung getragen. Die berechtigte Kritik verblasst so leider hinter einer selbstgerechten Großkotzigkeit.

      Ich muss den Eindruck gewinnen, dass es dem Spiegelfechter hier nur darum ging, mit diesem gefundenen Fressen den eigenen “Scoop” zu landen mit einer Überschrift, deren “Dramatik” schwer zu überbieten ist. Das finde ich sehr schade.

      • brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 18:14 - Permalink

        ich schätz einfach mal daß jensberger ziemlich auf 180 war, nachdem die restpresse , naja nicht gejubelt (obwohl), aber sich halt auf (stöhn) BLÖD-niveau
        begeben hatte.

        galligen hass würd ichs nun grad nich nennen, doch eher zornige polemik, was ich doch ob der hintergründe nachvollziehen kann.

      • Snake_Fake schrieb am 26. Oktober 2010 at 03:11 - Permalink

        So verschieden kann die Wahrnehmung sein.

        Für mich wär das zwar Polemik, Superlative hab ich immer anders definiert, aber vielleicht bin ich da zu kleinlich.

        Die Überschrift hab ich mehr als Spielerei und Anspielung auf den Inhalt gesehen als große Dramatisierung, wie sie das bei vielen Artikeln hier sind und übrigens auch die kleinen gebastelten Photoshop-Bildchen welche ganz nach dem Motto “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte” sehr effektiv die Aussage transportieren.

        Der ganze Tenor des Artikels war für mich auch weniger galliger Hass wie er so häufig unterstellt wird als eben eine Kritik am Vorgehen des Blogbetreibers, gerade im Kontext seiner sonstigen Betätigung.

        Naja, man kann sowas halt immer unterschiedlich lesen nicht wahr? Macht dann auch die Diskussionen hinterher viel unterhaltsamer. :-)

        • Jens Kummerfeld schrieb am 26. Oktober 2010 at 09:40 - Permalink

          Dann hätte der Spiegelfechter von vornherein vielleicht gut daran getan, sich gar nicht erst solcher polemischen Phrasen zu bedienen. Dann wären die Unterschiede in Deiner und meiner Wahrnehmung auch nicht ganz so groß gewesen. Wenn ich möchte, dass mich jemand versteht, versuche ich so präzise und eindeutig wie möglich zu formulieren. Das scheint hier aber nicht gewünscht gewesen zu sein.

          Ich kann auch nichts spaßiges daran finden, wenn auf eine hemdsärmlige Art und Weise vollkommen haarsträubende Bezüge hergestellt werden, wie z.B. durch das Ulbricht-Zitat, das Niggemeier einfach mal so eben in eine Reihe mit einem Staatsmann rückt, der sein Volk einsperren und Republikflüchtige notfalls erschiessen lassen wollte. Wenn das kein Superlativ ist, weiss ich auch nicht. Das kann man eigentlich nur noch mit einem Nazi- oder Hitler-Vergleich toppen.

          Selbst ohne die Polemik wäre die Diskussion noch unterhaltsam genug gewesen, weil sie sich dann um Inhalte gedreht hätte. Das muss man sich vorher überlegen: Liefert man eine gute Analyse der Geschehnisse und Folgen ab, oder bedient man die Lust seiner Leser am Boulevard?

          • pjebsen schrieb am 26. Oktober 2010 at 14:30 - Permalink

            Danke für eine der seltenen Stimmen der Vernunft in dieser absurden Debatte!

            Stefan Niggemeier hat das möglicherweise merkwürdige Verhalten eines Medienhierarchen dokumentiert. So etwas machen Journalisten halt, das ist Teil unseres Jobs.

            Daraus einen Sündenfall zu konstruieren, halte ich für vollkommen überzogen. (Fake-)IDs haben keine Persönlichkeitsrechte.

            • VonFernSeher schrieb am 26. Oktober 2010 at 17:15 - Permalink

              Richtig und trotzdem total falsch. pjebsen hat nämlich keine eigenen Persönlichkeitsrechte, pjebsen ist eine virtuelle Instanz.
              Der Mensch hinter pjebsen dagegen hat sehr wohl alle Persönlichkeitsrechte und das ganz unabhängig davon, ob er nur pjebsen oder auch pjebsen_1 bis pjebsen_n ist.

    97. Mentaler Hilfsdienst schrieb am 25. Oktober 2010 at 18:48 - Permalink

      Hallo Jens,

      ich interpretiere Stefan Niggemeier’s vorgehen anders. Es wird der Allgemeinheit vor Augen gefuehrt das nicht nur ein paar verwirrte geistige Schafe sich auf Bloggerseiten rumtreiben.
      Du solltest dafuer dankbar sein, vielleicht kannst du dadurch auch Leser vom BILDblog rekrutieren, da du ja hoehere moralische Standards vertritts.

      Wahrlich, schreib was ueber Julian Assange, Wikileaks und der voelligen Kontrolle des investigativen Journalismus. Nach dem Fall der Massenmedien sehe ich zunehmend duestere Zeiten auf das Internet zukommen.

      Ich weis nicht ob dir das bewusst ist aber dein Blog bewegt sich auch mehr und mehr in eine persoenliche Buehne der Selbstdarstellung und weg vom dem Ideal des Journalismus.

      • Spiegelfechter schrieb am 25. Oktober 2010 at 18:58 - Permalink

        Wahrlich, schreib was ueber Julian Assange, Wikileaks und der voelligen Kontrolle des investigativen Journalismus. Nach dem Fall der Massenmedien sehe ich zunehmend duestere Zeiten auf das Internet zukommen.

        Na ja, beim diesen Thema bin ich aber ganz anderer Meinung. Der “Wikileaks-Scoop” ist eine müde Ente. All die Sachen, die da jetzt vom SPIEGEL zitiert werden, haben ECHTE Journalisten, z.B. Hersh beim New Yorker, Fisk beim Independent und diverse Autoren bei AsiaTimes oder der WaPo, schon längst geschrieben. Hier geht es nicht um Massenmedien kontra Internet, sondern um die Faulheit und Bräsigkeit deutscher Journalisten. Klar, dass der SPIEGEL mit Wikileaks nun darüber hinwegtäuschen will.

        • DerFleischermeister schrieb am 25. Oktober 2010 at 19:21 - Permalink

          Der “Wikileaks-Scoop” ist eine müde Ente. All die Sachen, die da jetzt vom SPIEGEL zitiert werden, haben ECHTE Journalisten, z.B. Hersh beim New Yorker, Fisk beim Independent und diverse Autoren bei AsiaTimes oder der WaPo, schon längst geschrieben.

          Dem stimme ich nur allzu gerne zu. Und wenn es doch nur eine müde Ente wäre. Ich sehe [ganz verschwörungstheoretisch] eine Kampagne hinter diesen “Enthüllungen”, die den Sinn haben, eben jene Kriegseinsätze zu rechtfertigen und darüber hinaus im Volke Zustimmung für weitere Jahre Kriegseinsatz zu erlangen.

          Herr Hauß hat sich ebenfalls dazu geäußert. Wenn ich mal verlinken darf.

          Aber ist ein anderes Thema.

        • Mentaler Hilfsdienst schrieb am 27. Oktober 2010 at 00:25 - Permalink

          @Spiegelfechter:

          Der “Wikileaks-Scoop” ist eine müde Ente.

          .

          Was soll das denn! Typische arrogante Selbstbeweihräucherung eines selbsternannten Journalisten! Solche bräuchte man ja nicht mehr wenn alle zugrunde liegenden Informationen eines Tages in einer transparenten Welt im Internet zu finden wären!

          Abgesehen davon hast du nicht begriffen worum es bei Wikileaks geht!

          Dein Kommentar auf den Nachdenkseiten war nicht durchdacht. Überlege Dir in Zukunft deinen ‘Freunden’ mit ein wenig mehr Respekt entgegenzutreten, genau diese wirst du brauchen wenn Du, wie du ja behauptest, liberal Linke Positionen vertreten und vermitteln willst!

          Ich muss sagen ich bin schwer enttäuscht vom Spiegelfechter.

          • Spiegelfechter schrieb am 27. Oktober 2010 at 01:04 - Permalink

            Ein interessantes Thema, das vielleicht einen extra Artikel verdient hätte. Sag mir doch mal bitte, warum meine Aussage falsch sein soll? Was steht denn in den Wikileaks-Dokumenten drin, das man noch nicht wußte? Meine “Kritik” an den Dokumenten hat ja nichts mit dem Prinzip Wikileaks zu tun, sondern mit der Qualität der Dokumente.

            p.s.: Ich schätze Wikileaks als Einrichtung ungemein, sehr aber Assanges Weg äußerst kritisch. Das “alte” Wikileaks war mir bedeutend lieber.

            p.p.s.: Rein interessehalber – was ist Dein Ideal vom Journalismus? Die Frage ist durchaus ernst gemeint.

    98. NameNichtNotwendig? schrieb am 25. Oktober 2010 at 20:17 - Permalink

      Ich will garnicht auf den Streit eingehen, da wurde wohl inzwischen alles gesagt. Bin auch in den Kommentaren nur bis zur Hälfte gekommen und dann wurde es mir einfach zu viel.

      Interessant an dem Streit finde ich eher, was für Erwartungen allgemein an Kommentatoren in einem Blog gestellt werden. Denn das ist ja die Ursache des ganzen Hick-Hacks. Gibt es da sowas wie ungeschriebene Gesetze?
      Warum wird überhaupt ein Name für den Verfasser des Kommentars vorrausgesetzt, wo doch jedem klar sein sollte, dass dies keine Rückschlüsse gestattet? Es ist jedenfalls nicht verboten unter wechselnden Namen zu posten. (oder übersehe ich da etwas?)
      In Chans, wo jeder als Anonymous postet, stellt sich die Frage garnicht. Wenn dann jemand Scheingespräche mit sich selbst führen muss, dann ist das halt so.
      In Foren mit erforderlicher Anmeldung ist es anders. Da legen die Nutzer ja bewusst Wert auf ihre Netzidentität und sichern dies entsprechend durch die Anmeldung mit persönlichem Passwort ab. (Zweitaccounts sind hier aufwändiger, wenn man für jede Identität ne neue funktionierende Mailadresse braucht und leicht zu sperren, falls jemand immer die selbe Mailadresse benutzt)

      Aber ist sowas in Blogs überhaupt notwendig?
      Vielleicht sollte man die Kommentare per default auf anonym stellen und nur die E-Mail Adresse abfragen, um Spam im ertragbaren Rahmen zu halten. Es hat doch eh keiner die Zeit nachzuprüfen, ob hier wirklich “Mausi” von “Mausi´s Blog” postet, auch wenn der Name und der Link auf die Website so angezeigt werden.
      Nur so ein Gedanke.

    99. Rainer Wolf schrieb am 25. Oktober 2010 at 20:29 - Permalink

      @Mentaler Hilfsdienst
      See You
      da kannst ‘e dich drehen und wenden wie du willst-
      Eins bleibt immer hinten!

    100. RB schrieb am 25. Oktober 2010 at 20:32 - Permalink

      Na ein Glück, ich hab mitgekriegt, dass hier ordentlich was los ist.
      Ich gebe dem SF inhaltlich vollkommen Recht. U.a. schätze ich sein Urteilsvermögen sehr und bewundere sein Engagement in der Sache – schließlich glaube ich, dass er sich wohl bewusst war, sich der Gefahr auszusetzen der Bloggerneidecke nahe zu kommen. Es geht hier wohl ausschließlich um die Verwendung personenbezogener Daten. Da gibt es Leute, die es aus ihrer beruflichen oder privaten Erfahrung eigentlich besser wissen sollten und das BDSG gilt wohl auch ohne Datenschutzerklärung, welche ja wohl in diesem Punkt nur aussagt, dass man Daten im Einklang speichert, aber darüber hinaus dieses einzuhalten gedenkt.
      Von denen, die es besser wissen sollten, erwarte ich, dass sie Verlockungen widerstehen und wenn sie es in der schwierigen Thematik mal falsch machen, den Fehler einsehen (können). Ansonsten befürchte ich, dass es wohl nie aufhört, dass ich, wenn ich in meiner Bibliothek mal wieder nach meinem Beruf gefragt werde, entsprechend reagiere und mir gleichzeitig denke, “Was machst du hier eigentlich – es ist so schönes Wetter da draussen und du musst mal wieder …”.
      Was ich Schade finde ist, dass das ganze so stark emotional rüber kommt. Selten habe ich so viele “Tippfehler” in den Kommentaren vom SF gesehen. Und ich frage mich, ob vorher eine Email vom SF an SN mit seiner Sichtweise der Verfehlung eine bessere Chance gehabt hätte der Sache zu dienen. So wünsche ich mir, dass die beiden inhaltlich irgendwie zusammen kommen – der Sache wegen.

    101. brain0naut schrieb am 25. Oktober 2010 at 22:38 - Permalink

      glückwunsch zur hundert (& ne jute wars ooch noch)

    102. Raumfenster schrieb am 26. Oktober 2010 at 00:02 - Permalink

      Das Habitat Niggemeier und die Frage nach den eigentlichen Trollen:

      Es kann hat nicht jeder Vorstand für Marketing und Kommunikation eines großen Verlagshaus sein. Mein Arbeitgeber – ein global agierendes marktführendes Dienstleistungsunternehmen (nixmitmedien) – kann mir zwar nicht untersagen in Blogs privat zu kommentieren, ob der Ungewönlichkeit meines Nachnamens folge ich aber seiner Bitte für private Postings meinen Nachnamen abzukürzen (was ich bei beruflichen Postings nicht tue). Jeder versierte Dritte kann trotzdem schnell herausfinden, wer ich bin.

      http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-haltlosigkeit-von-dumont-schauberg/#comment-143512

      Stefan hat transparent und wahrhaftig aufgeschrieben, was passiert ist. Er hat keine IP-Adressen raubmörderkopiert, äh, vergewaltigt missbraucht (ui, SvenR hat einen Clown gefrühstückt). DuMont hat den Verdacht bestätigt. Ohne Schleppnetzfahndung und Datamining. Der Datenschutz ist immer gewahrt geblieben.

      Auch wenn Ihnen das nicht passt.

      (Entschuldige Stefan, aber die Arbeit ist heute wieder nicht so spannend.)

      http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-haltlosigkeit-von-dumont-schauberg/#comment-143412

      Ich bin deutscher Geheimagent und gerade auf geheimer Mission in Nordkorea. Heute war aber meine Arbeit wieder nicht so spannend, sodass ich lieber mehr als 30 Foren-Kommentare in der Angelegenheit Niggemeier vs. DuMont verfasst habe. Ich folge aufgrund der Ungewönlichkeit [sic!] meines Nachnamens der Bitte meines Dienstes für private Postings meinen Nachnamen abzukürzen. Offizielle Kommentare in Internetforen -z.B. zum Stand der nordkoreanischen Raketenforschung- betätige ich jedoch unter realen Namen. Jeder versierte Dritte….

      Hey, ich bin kein Internettroll. Ich teile mit SvenR den Vornamen und bin wirklich Spion. :-)

      PS: Muss ich noch erwähnen, dass ich natürlich kein deutscher Geheimagent bin?

      • brain0naut schrieb am 26. Oktober 2010 at 01:59 - Permalink

        hrm, args, bashen von anderen is ja immer sone sache, aber ich kanns grad auch nich lassen (das habitat dehnt sich bis auf CARTA aus)

        er entschuldigt sich immer so gerne bei den ihm genehmen blogbetreibern (ich musste echt schlucken.)

        “@Wolfgang Michal: Jetzt haben Sie so differenziert geschrieben, und es hat nichts genutzt. Entschuldigen Sie den etwas unfreundlichen Ton den o.g. Kommentatoren gegenüber, aber diese Faktenresistenz echauffiert mich.”

        http://carta.info/35454/das-dogma-anonymitaet/#comment-20590

        tut irgendwie weh, diese hundherr symbiose.

        oder ist das jetzt fies ?

        • theo schrieb am 26. Oktober 2010 at 10:47 - Permalink

          Hundherr?
          Mönsch, brainOnaut, das ist genauso daneben wie Sie als Kläffer von gegenüber zu bezeichnen.
          Und die Sache mit den “Habitat” ist auch billig, meinen Sie nicht?

          :-)

          • brain0naut schrieb am 26. Oktober 2010 at 12:54 - Permalink

            erwischt.

            klar, war ultrabillig, und ?

            mir tats weh, wie jemand unreflektiert von “fakten” faselt, & dabei ständig bemüht ist, den pimmel des meisters nicht ausm mund rutschen zu lassen.

            ist meine ganz persönliche ansicht.

    103. OpamitHutamSteuer schrieb am 26. Oktober 2010 at 00:46 - Permalink

      wow, anstrengend aber unterhaltsam sich bis zum ende des threads durchzukaempfen – weiter so leute =)

      aber einige sollten evtl mal aufhoeren “paepstlicher als der papst” zu sein.

      allein schon dieses “fanboy von SF/SN ist doof” ist so traurig dass es wieder lustig ist … vermutlich sitzen SF und SN grad zusammen in der kneipe und naessen sich vor lauter lachen ein das so ein hoax solche wellen schlaegt …
      aber egal, the show must go on ;o)

      p.s.: seitdem ich damals meinen ersten 300 baud akkustikkoppler in betrieb genommen hab bin ich der festen ansicht dass man jede art von troll teeren, federn und auf dem marktplatz an den eiern aufhaengen sollte – und daran halte ich noch heute fest ;D

    104. Spiegelfechter schrieb am 26. Oktober 2010 at 09:26 - Permalink

      Nun hat sich SN übrigens zu seiner “Motivation” geäußert:

      “Die Motivation war aber übrigens gar nicht ein Genervtsein, Schnauzevollhaben und Angegriffenfühlen, ob man mir das nun glaubt oder nicht. Es war die Fassungslosigkeit, dass der Mensch, der hinter dem ganzen Wahnsinn in irgendeiner Form zu stecken scheint (und sei es nur durch das bizarre angebliche Computersharing), in verantwortungsvoller Position bei einem so wichtigen Unternehmen arbeitet.

      Die Störung des Blogbetriebes ist harmlos. Der Gedanke, dass so jemand ein solches Unternehmen leiten soll, ist beängstigend.”

      Diese rührselige Sorge um KNDs Unternehmen schlägt dem Faß natürlich den Boden aus. Damit führt er nebenbei seinen eigenen Artikel komplett ad absurdum, nennt hier doch explizit die Störung der Kommentarfunktion als “Motivation” für seinen Ritt auf der publizistischen Rasierklinge.

      si tacuisses philosophus mansisses

      • Blixten schrieb am 26. Oktober 2010 at 09:59 - Permalink

        Er gibt die systematische Störung der Kommentarfunktion als Grund an, warum er es für zulässig hällt, den Vorgang zu veröffentlichen, nicht als seine Motivation das zu tun. Ich halte alle möglichen Sachen für veröffentlichbar, habe aber nicht die geringste Motivation dazu.

        “Ist es OK etwas zu veröffentlichen?” und “will ich etwas veröffentlichen?” sind zwei verschiedene Fragen.

        Man kann sicher anderer Meinung sein als Niggemeier, aber ich sehe in der Sache nicht die Eindeutigkeit, die die Schärfe deiner Angriffe rechtfertigt.

    105. Col.Duff schrieb am 26. Oktober 2010 at 10:14 - Permalink

      Herr Broder, schreiben sie jetzt unter dem Pseudonym “Jens Berger”?

      Virtueller Schwanzvergleich im Blogbetrieb. Interessant.

      Nicht.

      Ach ja, Niggemeier hat gewonnen.

    106. Headhunter schrieb am 26. Oktober 2010 at 10:31 - Permalink

      Stefan Niggemeier hat das einzig richtige getan, den bekanntesten Troll Deutschlands enttarnt.

      In diversen Redaktionen, speziell des MDS, knallen seitdem die Sektkorken.

      • f.luebberding schrieb am 26. Oktober 2010 at 10:43 - Permalink

        Das glaube ich gerne, dass sie sich bei MDS bisweilen freuen, dass ihnen jemand die Drecksarbeit abgenommen hat. Es bleibt aber Drecksarbeit.

        • theo schrieb am 26. Oktober 2010 at 11:29 - Permalink

          In nahezu jedem Fall, wo man als Journalist mit eigentlich geschützten Informationen arbeiten muss und wo es daraufhin zu personellen Konsequenzen bei den Betroffenen kommt, kann man von Drecksarbeit reden. Erinnern Sie sich mal daran, wie oft durch ein solches Vorgehen Politiker, Unternemer und Prominente gestürzt wurden.

          Entscheidend ist dabei immer die Frage, ob der Spruch “Der Zweck heiligt die Mittel” gilt – generell und/oder im Einzelfall. Das abzuwägen kann manchmal sehr schwierig sein. Kaum ein erfahrener Journalist, der sich lange Jahre mit solchen Dingen beschäftigt, hat nicht in dem ein oder anderen Fall Zweifel an der so oder so getroffenen Entscheidung.

          Anders gesagt: wer als Journalist solche Themen generell meidet und sich (wie in ihrem Beispiel und beim Spiegelfechter) auf die Rezension anderer Medien beschränkt, muss sich auch nicht die Hände dreckig machen. Aus dieser Position heraus kann man dann wohlfeile Reden halten.

          Überdies sehe ich es nicht so, dass überall bei MDS die Sektkorken geknallt haben. Nach meinen Infos sorgen sich dort nicht wenige darum, ob KNDs Verhalten nicht auch dem Verlag insgesamt geschadet hat.

          • f.luebberding schrieb am 26. Oktober 2010 at 11:48 - Permalink

            “In nahezu jedem Fall, wo man als Journalist mit eigentlich geschützten Informationen arbeiten muss und wo es daraufhin zu personellen Konsequenzen bei den Betroffenen kommt, kann man von Drecksarbeit reden.”

            Nur wenn man nicht das Objekt der Berichterstattung, sondern etwa auch seine Quelle hochgehen lassen würde.

            “Anders gesagt: wer als Journalist solche Themen generell meidet und sich (wie in ihrem Beispiel und beim Spiegelfechter) auf die Rezension anderer Medien beschränkt, muss sich auch nicht die Hände dreckig machen. Aus dieser Position heraus kann man dann wohlfeile Reden halten.”

            Na ja, aber ich gehe jetzt in meinen Blog und niggemeier ein wenig … .

            “Aber wenn ich die Bigotterie sehe, mit der Niggemeier erst einen des Borderlinens überführten Bildblogger und dessen Rechte zu verteidigen meint und seinen Mob gegen die Berichterstattung loslässt, und nun den aktuellen Fall sehe – dann wünsche ich ihm nicht einen Knick wie damals, als er in Sachen eines phantasierten Übernahmeversuchs von Kress juristisch untergegangen ist. Ich muss ihm das nicht wünschen, oder dazu beitragen. Ich muss nur etwas warten. Und sicher nicht so lange wie bei Strauss.”

            http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1717786/

            Das Abwägen kann manchmal sehr schwierig sein.

            • theo schrieb am 26. Oktober 2010 at 13:18 - Permalink

              Ich kann mich an diverse Fälle erinnern, wo Leute versucht haben, Journalisten mit falschen Daten zu füttern. In einigen Fällen waren diese Versuche derart gravierend, dass diese vermeintlichen Quellen selbst Gegenstand der Berichterstattung wurden. Darüber gab es weder beim Publikum noch unter Journalisten große Empörung.

              Zum technischen Terminus: KND in diesem Kontext im journalistischen Sinn als “Quelle” anzusehen, halte ich für eine etwas gewagte Konstruktion. Hat er etwa SN “informiert”?

              Ansonsten stimmt es: Das Abwägen kann manchmal sehr schwierig sein. Manche hier machen es sich zu leicht.

            • f.luebberding schrieb am 26. Oktober 2010 at 13:27 - Permalink

              theo

              Es geht nicht um irreführenden Quellen, das sind nämlich keine … . KND war keine Quelle im klassischen Sinn? Wohl wahr … . Er wurde es erst nach der Veröffentlichung durch Niggemeier … .

    107. palinski schrieb am 26. Oktober 2010 at 10:40 - Permalink

      Ich wehre mich gegen den inflationären Gebrauch des Wortes “Troll”. Ich habe (wenn auch wenig) Verständnis dafür, dass ein Blogbesitzer aus seiner Sicht schädliche, ihn oder andere beleidigende, zu ausschweifende oder nach seiner Meinung schwachsinnige Kommentare löscht, nicht zulässt oder ihnen widerspricht.
      Von mir aus kann er auch jeden Kommentar vor der Veröffentlichung prüfen, ob er dem “Image” seines Blogs nützt oder schadet. Meinetwegen kann er auch bestimmte IP-Adressen blockieren, um seine “Imagepflege” zu vereinfachen.
      Wahre oder vermutete Identitäten darf er jedoch nicht veröffentlichen. Nur die dafür zuständigen staatlichen Organe haben unter ganz bestimmten gesetzlichen Bedingungen Zugriff darauf. Selbstjustiz ist verboten, Herr Niggemeier.
      Die “wirren” Kommentare, die Herr Niggemeier Herrn DuMont junior zuordnet, sind schwerlich als gezielte Geschäftspolitik des Hauses DuMont Schauberg einzustufen. Verwirrt scheint mir eher Herr Niggemeier zu sein, wenn ich seine Äußerungen der letzten 24 Stunden betrachte.

      • palinski schrieb am 26. Oktober 2010 at 12:37 - Permalink

        Beim Niggemeier geben sich seine Fans die größte Mühe, um dem Spiegelfechter die Maske vom Gesicht zu reißen, z.B. Kommentar 523 im letzten Elaborat des Meisters (vom 22. Oktober 2010, 11:41) zum Fall Konstantin Nigge DuMont:

        apropos Spiegelfechter:
        Das sind Menschen, denen die Selbsterkenntnis fehlt. Sie sind wie Hunde, die sich im Spiegel selbst anbellen. Normalerweise erkennen Kinder ab dem Alter von ca. zwei Jahren und auch Primaten ihr eigenes Spiegelbild.
        — polyphem — 26. Oktober 2010, 11:21 #

        Ich teile auch nicht jede (politische) Ansicht des Spiegelfechters, aber ich hoffe, dass ich mich nie so über ihn ärgern werde, um argumentativ so tief zu sinken.

        • Spiegelfechter schrieb am 26. Oktober 2010 at 12:39 - Permalink

          Was stört es die Eiche, wenn das Schwein sich an ihr reibt?

          Uih, für diesen Kommentar kriege ich bestimmt wieder Dresche ;-)

          • brain0naut schrieb am 26. Oktober 2010 at 12:58 - Permalink

            höhö, kann ich mir nich vorstellen…
            den gleichen spruch hat jemand bei SN gebracht.
            der spruch ist aber auch scheisse, jens.
            uups. naja war nich wirklich dresche…

        • theo schrieb am 26. Oktober 2010 at 13:23 - Permalink

          Der Spiegelfechter-Vergleich ist ebenso unpassend wie der Schwanzlutscher-Vergleich in diesem Board (etwas weiter oben). Beide Variationen der Respektlosigkeit nützen niemandem.

          • Sukram71 schrieb am 26. Oktober 2010 at 13:43 - Permalink

            Ach was …
            KKKKRRRRRIIIIIIIEEEEEGGGGG!!! – Keine Gefangenen! :-)

            (Man kann hier halt unterschiedlicher Meinung sein.)

          • brain0naut schrieb am 26. Oktober 2010 at 13:54 - Permalink

            @theo

            hey, jensBerger wird mich schon löschen, wenns zu dolle wird ;)

    108. WasFuerN schrieb am 26. Oktober 2010 at 12:25 - Permalink

      Es reicht deshalb aus. dass es dem Angeklagten im Sinne eines sogenannten Motivbündels neben dem Bestreben um Aufklärung über die Aktivitäten der (…) auch darauf ankam, (…) bloß zu stellen

      Normalerweise sind Datenschutzverletzungen, auch wenn sie vorsätzlich begangen werden, zunächst nur bloße Ordnungswidrigkeiten. Erst dann, wenn die Tat gegen Entgelt oder in Schädigungsabsicht erfolgt, liegt eine Straftat vor.

      http://www.dr-bahr.com/news/news_det_20080726181605.html

      • brain0naut schrieb am 26. Oktober 2010 at 13:00 - Permalink

        eben.
        & die Schädigungsabsicht versucht SN KNDM ja nachzuweisen.
        man wird sehen.

        • brain0naut schrieb am 26. Oktober 2010 at 13:05 - Permalink

          omann, ich brauch n kaffe,
          sorry für den blödsinn oben, wieder mal ÜBERHAUPT nicht aufgepasst & unqualifizierten stuss abgelassen (zerknirsch).

    109. Headhunter schrieb am 26. Oktober 2010 at 13:05 - Permalink

      Konstantin Neven Dumont hat nicht erst seit seinen unprofessionellen, kindischen Blogaktionen dem MDS Konzern massiv geschadet.

      • brain0naut schrieb am 26. Oktober 2010 at 13:51 - Permalink

        mag ja sein, ist aber problem des konzerns, damit adäquat umzugehen & nicht herrn niggemeiers.
        aua.

    110. pjebsen schrieb am 26. Oktober 2010 at 14:39 - Permalink

      Wie weit darf man für eine Story gehen?

      Eine gute Frage! Spiegelfechter, wie beantwortest du sie selbst?

      Darf man deiner Meinung nach so weit gehen, wie es einst Günter Wallraff im Buch “Der Aufmacher: Der Mann, der bei ‘Bild’ Hans Esser war” tat? Oder hat er damit die Persönlichkeitsrechte der KollegInnen verletzt, mit denen er unter falscher Identität bei “Bild” zusammenarbeitete?

    111. brain0naut schrieb am 26. Oktober 2010 at 14:56 - Permalink

      na, hier war ja wallraff der anonymus & nicht wie niggemeier der blogbetreiber, der den anonymus bloßstellt.

      scheissvergleich.

    112. brain0naut schrieb am 26. Oktober 2010 at 15:00 - Permalink

      abgesehen davon, soweit ich mich erinnere, hatte wallraff nicht die klarnamen der lieben kollegen inner redaktion veröffentlicht (bis auf die obermotze, & selbst da bin ich mir nicht sicher…)
      oder täusch ich mich ?

      • theo schrieb am 26. Oktober 2010 at 16:06 - Permalink

        Man muss nicht seine (falsche) Erinnerung bemühen:

        In dem Bestseller Der Aufmacher. Der Mann, der bei „Bild“ Hans Esser war schildert er seine Erfahrungen in der Lokalredaktion Hannover und weist der Bild-Zeitung schwere journalistische Versäumnisse und unsaubere Recherchemethoden nach. Der Deutsche Presserat sprach daraufhin sechs Rügen gegen die Bild-Zeitung aus und rügte auch Wallraff für seine „nicht zulässige verdeckte Recherche“. Die Axel Springer AG verklagte Wallraff daraufhin mehrfach, sodass dieser einige Passagen in der zweiten Auflage weglassen musste. Diese Textteile, die sich vor allem auf wörtliche Zitate einzelner Bild-Redakteure beschränkten, wurden ab der zweiten Auflage demonstrativ geschwärzt angezeigt, sind seit Oktober 2009 allerdings auf WikiLeaks zu finden

        Quelle: wiki

        • brain0naut schrieb am 26. Oktober 2010 at 16:17 - Permalink

          ah, theo…
          hasste nochmal die wikipedia bemüht (mach ich ja auch, ständig (grins))

          da steht -wie gesagt- NICHTS von klarnamen der redakteure, sondern von “wörtlichen zitaten”.

          kannst ja zu meiner erhellung nochmal wikilieaks (gacker) bemühen.

          greetz

    113. pjebsen schrieb am 26. Oktober 2010 at 17:52 - Permalink

      @VonFernSeher, re: “Der Mensch hinter pjebsen dagegen hat sehr wohl alle Persönlichkeitsrechte und das ganz unabhängig davon, ob er nur pjebsen oder auch pjebsen_1 bis pjebsen_n ist.”

      Sollte pjebsen in einer schwachen Minute mal zusätzlich als Schlumpfinchen, Heisssporn0815 und BrunnenVerGifter destruktiv in irgendeiner fremden Kommentarspalte herumwüten (und sollte ihm das nachgewiesen werden können), müsste er halt mit den Konsequenzen leben. Wer zu blöd ist, solchen Spam von unterschiedlichen IP-Nummern aus zu veranstalten, hat es nicht besser verdient. ;-)

    114. mdmc schrieb am 26. Oktober 2010 at 17:58 - Permalink

      Einfach nur Kindergarten.

    115. Staubibub schrieb am 26. Oktober 2010 at 20:17 - Permalink

      @114 eigentlich echt nur Kindergarten. Man schaut sich das *popcornfressend* gerne an.

      Das Problem von diesen bonierten Journalisten und auch teilweise von den Bloggern liegt aber M.E. viel tiefer–> hier geht es um Überlebenskampf; sprich um Macht, Kohle und Einfluss von einer (endlich mal beobachteten) Berufssparte.

      Die Journalisten merken einfach nicht, wenn Sie nicht mehr sooo wichtig sind! Deshalb machen sie für ihre Aufmerksamkeit Nebengeschäfte (Blogs,Tv,Magazine) für schwule Grand Prix Fans, oder aber auch für Integrationsgegner auf. Notfalls schreiben sogar Irokesen mit sehr blasser Haut dann Romane.

      Ich kenne keinen Berufszweig der Welt, der so viel gejammert hat wegen etwaiger Änderungen.
      Gerne würde ich mal ein “Schwarzbuch Journalisten” sehen. Das wird es aber nie geben, weil die Bücherchreiber der aktuellen Problematiken ja meist Journalisten sind. Für jeden anderem Berufszweig gibt es derartige Schwarzbücher. Sogar ne kleine Verkäuferin muss sich Unfreundlichkeit vorhalten lassen, wenn sie investigativ irgend ein Journalistdepp dabei erwischt.

      Prffpff. So genug gemotzt! Ich hab das hier geschrieben, weil ich anonym bleiben will. Anderes kann ich mir auch nicht leisten! Beim “online-investigativ-recherche -blog betreiber-journalist wird es niemals einen Kommentar geben.

      • Sukram71 schrieb am 27. Oktober 2010 at 12:03 - Permalink

        Ich bleibe auch deshalb lieber überall anonym, weil es meine Vor- Nachnamen-Kombination, gem. Telefonbuch, in ganz Deutschland nur zwei mal gibt. Und der andere ist über drei Ecken mit mir verwandt. Ich kann mir keine Bodygards leisten und will mich vielleicht auch noch mal irgendwo bewerben. :-)

    116. brain0naut schrieb am 26. Oktober 2010 at 21:24 - Permalink

      115 war wirklich nich schlecht…

      ziemlich gut sogar..

      guts nächtle.

    117. theo schrieb am 27. Oktober 2010 at 00:24 - Permalink

      “Die Journalisten merken einfach nicht, wenn Sie nicht mehr sooo wichtig sind!”

      Genau, 115, Ihnen reichen die Karl-May-Bände und die Playstation. Um mal in ihrem Duktus zu antworten.

    118. Sukram71 schrieb am 27. Oktober 2010 at 11:25 - Permalink

      Hier gibt Udo Vetter ein Interview zum Thema aus (seiner) rechtlichen Sicht. Es ist auch m. E. Abwägungssache.
      Da kann man unterschiedlicher Meinung sein, er spricht aber, meiner Meinung nach, die relevanten Punkte an. Auf der andern Seite waren es vielleicht wirklich nur die Kinder und KND kann nicht viel dafür. Dann wären die Folgen schon wirklich bitter.

      • Dexter schrieb am 27. Oktober 2010 at 21:06 - Permalink

        Das Interview gefällt mir. Die Leute vom WDR stellen genau des Spiegelfechters Fragen. Und Vetter bringt da genau meine Argumente. Ach ist das herrlich :)

        • Spiegelfechter schrieb am 27. Oktober 2010 at 21:10 - Permalink

          Na ja, überraschen kann mich das nicht. Vetter ist nun einmal ein bekannter “Pro-Online-Jurist”. Seine Expertisen sind immer sehr bloggerfreundlich. Dass er auch in dieem Fall keine Perspektive einnehmen will, die Blogbetreibern Probleme machen kann, ist für mich wenig überraschend ;-)

          Gib die Sache dem LG Hamburg und Du wirst genau die gegenteilige Meinung hören. Zwei Juristen, drei Meinungen.

          • Dexter schrieb am 28. Oktober 2010 at 00:27 - Permalink

            Och komm. Es ist gemein, Herrn Vetter so (gelinde gesagt) „primitive“ Entscheidungsfindungsmechanismen zu unterstellen :)

            Und die Ansicht des des LG Hamburg ist (noch) unbekannt! Wo kämen wir bitteschön hin, wenn der Spiegelfechter dem Gericht die Urteile “voraussagt”. *g*

            Zwei Juristen, drei Meinungen.

            Den Juristen scheint es da ja kaum anders zu ergehen wie „den Bloggern“.

            Übrigens: Hab ich dir schon mal gesagt, dass ich deine Geduld und Gelassenheit bewundere. Nein? Dann jetzt …

            • VonFernSeher schrieb am 28. Oktober 2010 at 00:53 - Permalink

              Wo kämen wir bitteschön hin, wenn der Spiegelfechter dem Gericht die Urteile “voraussagt”. *g*

              Viel schlechter als jetzt könnte es wohl kaum ausgehen ;)

          • theo schrieb am 28. Oktober 2010 at 01:09 - Permalink

            Sich ausgerechnet auf das LG Hamburg zu berufen, ist natürlich ein dolles Ding. Herr Buske scheint hier endlich einen Fan gefunden zu haben.

    119. brain0naut schrieb am 27. Oktober 2010 at 13:21 - Permalink

      man kann ja von herrn vetter halten was man will, aber entweder kennt er den fall nicht wirklich, oder es ist ihm egal, daß DuMont bestritten hat, urheber der entsprechenden mails zu sein.
      was dieser jurist hier vom stapel lässt, beunruhigt mich ausserordentlich…

      • Sukram71 schrieb am 27. Oktober 2010 at 14:12 - Permalink

        DuMont hat aber bestätigt, dass die Kommentare von seinem Rechner aus abgegeben wurden. Und damit ist er nun erstmal verantwortlich. Selbst wenn es tatsächlich seine Kinder oder Personen aus seinem nächsten Umfeld gewesen sein sollten. (Keine Ahnung, wie glaubhaft das ist.)

        Niggemeier hat ja auch niemals behauptet, dass KND das persönlich selber war. Und selbst wenn nicht: Ein angehender Mediengruppen-Chef sollte schon in der Lage sein, sein PC-Benutzerkonto per Passwort zu schützen. Sowas darf nicht passieren.

        Man stelle sich vor, die Kinder von Ex-Bahnchef Mehdorn oder Mappus würden sich plötzlich zurückverfolgbar überall negativ zu S21 äußern, oder gar (mehr als eh schon) extrem abfällig über Demonstranten oder Heiner Geißler lästern. Da müssten die sich das auch zuschreiben lassen.

        • moses pace schrieb am 28. Oktober 2010 at 01:15 - Permalink

          Na und? Herrscht doch Meinungsfreiheit und die beinhaltet konkret auch, dass ich Stuss vom Stappel lasse, soviel es mir passt. Auch zur reinen Desinformation, wenn es passt oder ich halt gerade lustig bin, oder nicht? Unbedeutende Menschen machen einen Blog auf und plötzlich sollen die Kommentare eine Bedeutung erhalten, nur weil der Schreiber eine “Real-Life” Persönlichkeit ist?

          Frage an SF: Kann ich meine politische Karriere mit dem Ziel die Weltherrschaft an mich zu reissen jetzt an den Nagel hängen???

          Use your Brain:

      • theo schrieb am 27. Oktober 2010 at 18:41 - Permalink

        und immer noch eine schippe druff, egal wie, hauptsache man kann irgendwas, was niggemeier entlasten könnte, anzweifeln…

        hier geht es längst nicht mehr um inhalte. hier wähnen sich einige wohl auf einem feldzug.

    120. Raúl schrieb am 27. Oktober 2010 at 13:42 - Permalink

      Ohne mir die annähernd 500 Kommentare im einzelnen durchgelesen zu haben:
      Angenommen ein FDP-Politiker würde unter dem nächsten FDP-kritischen Beitrag hier im Blog Kritik am Autor, dem Text, der Wortwahl usw. üben und diese Meinung mit zahlreichen weiteren, eigens erstellten Namen unterstützen und erweitern…
      Das würde der Spiegelfechter nicht öffentlich machen? Diese Art der Kampagnen-PR würde der Betreiber dieses Blogs ohne Kommentar bzw. eigenen Beitrag zur Bekanntmachung der Aktion löschen? Es fällt mir schwer das zu glauben.

    121. Sukram71 schrieb am 27. Oktober 2010 at 15:20 - Permalink

      Dieser Konstantin Neven DuMont hat aber auch unter seinem eigenen Namen ein Zeug zusammen geschrieben, dass es weh tut. Jedenfalls weit unter dem Niveau, was für einen Menschen in dieser Position üblich ist. Der ist ja nicht ich oder sonst ein Niemand.

      (Der schreibt tatsächlich #26, dass nicht jeder weiß, was er mit seiner Wähler-Stimme “anrichtet”. Und keinesfalls möchte er behaupten, dass der Marshallplan dafür verantwortlich zu machen ist. Aua!)

      Und das von jemanden, dem es doch jederzeit möglich sein müsste, seine Meinung in Form von Kommentaren in Zeitungen direkt oder indirekt abdrucken zu lassen.

      • Sukram71 schrieb am 27. Oktober 2010 at 15:47 - Permalink

        Wobei mein Beispiel aber arg aus dem Zusammenhang gerissen ist, stelle ich fest.
        Trotzdem: Das wird wohl einer der Gründe sein, warum man in solcher Position nicht wild in Blogs kommentiert, sondern zitierfähige Exklusiv-Interviews gibt, die man gegenliest und autorisiert. :-)

    122. Andreas schrieb am 28. Oktober 2010 at 01:15 - Permalink

      Ich erinnere mich, dass ein gewisser “Spiegelfechter” in einem seiner Kommentare zu einem Artikel angemerkt hat, dass er User, die angeblich von Politically Incorrect “rübergekommen” sind, an der Verwendung bestimmter Proxyserver erkennt. Der Artikel hatte – natürlich, sonst wären die PI-User nicht hier unterwegs gewesen – mit Sarrazin zu tun.
      http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3990/der-elitare-kleinburger#comment-82068

      Wo genau ist aber der Unterschied zu dem im Artikel monierten Verhalten von Niggemeier? Gibt es eine “gute” (Berger) und eine “schlechte” (Niggemeier) IP-Auswertung? Oder Hat DuMont als “Promi” mehr Anspruch darauf, dass IPs nicht ausgewertet werden als der damalige Diskutant “Mister Richard”?

      • Lennard schrieb am 28. Oktober 2010 at 10:42 - Permalink

        Du hast wahrscheinlich weder den Artikel richtig gelesen, noch hast Du die Kommentare hier verfolgt.
        Dieses (vermeintliche) Argument (gegen den SF) wurde jetzt schon mehrfach(!) widerlegt. Auch im Artikel selbst klingt an, warum man die beiden Vorgänge nicht gleichsetzen kann.
        Trotzdem wird es hier ständig wiederholt.
        Will man dem Hausherren so dringend ans Bein pinkeln, oder verfolgt man nur aus Faulheit nicht die Diskussion.
        Man man, das nimmt hier langsam TP-Formen an… :|

      • Alex schrieb am 28. Oktober 2010 at 10:54 - Permalink

        Wo steht da was von “bestimmten Proxyservern”? Es wird lediglich eine Beobachtung wiedergegeben, und zwar, dass PI-Style Kommentare meist von Usern abgegeben werden die über einen Proxy hier landen.

        Wo der Unterschied ist? Weiß man denn wer hinter dem pseudonym “Mister Richard” stand? Nein? Bingo.

      • Spiegelfechter schrieb am 28. Oktober 2010 at 11:18 - Permalink

        Siehst Du den Unterschied nicht? Das Sperren gewisser Störenfriede ist doch genau das, was ich auch im Falle KND fordere. Es geht hier um den Unterschied zwischen Löschen und an den Pranger stellen.

        • palinski schrieb am 28. Oktober 2010 at 13:12 - Permalink

          Ob jemand ein “Troll” sei oder ein “Störenfried” liegt immer im Auge des Betrachters. Ich meine, gerade die führenden Blogger sollten mit solchen Bezeichnungen sparsam umgehen.
          Trotzdem muss natürlich jeder Blogbesitzer selbst bestimmen, welche Kommentare er zulässt. Wie er das technisch regelt, bleibt ihm selbst überlassen.
          Der Spiegelfechter darf also den “palinski” löschen oder sperren, wenn er ihn nervt, weil er das Niveau seines Blogs herabzieht. Er darf es auch tun, wenn er dadurch andere Kommentatoren, die ihm lieber sind, zu verlieren droht.
          Ja, er darf “palinski” sogar am Kommentieren hindern, einfach, weil es ihm Spaß macht.
          Aber er dürfte es nicht veröffentlichen, wenn “palinskis” IP-Adresse auf den Verfassungsschutz des Landes Niedersachsen hinwiese, dass sein Vorname laut E-Mail-Adresse “wladimir” wäre.
          Deshalb ist die Kritik an Niggemeier berechtigt.

          • Sukram71 schrieb am 28. Oktober 2010 at 13:28 - Permalink

            Aber er dürfte es nicht veröffentlichen, wenn “palinskis” IP-Adresse auf den Verfassungsschutz des Landes Niedersachsen hinwiese, dass sein Vorname laut E-Mail-Adresse “wladimir” wäre.

            Also sorry, da darf ich aber meine Zweifel anmelden … ^^

            Würde der SF vom Verfassungsschutz beobachtet, dann wäre das von ganz erheblichem öffentlichen Interesse.
            E-Mail-Adressen sind keine Namen und die Datenschutzerklärung sind nicht die 10 Gebote und auch nicht die Bibel.

      • titus schrieb am 28. Oktober 2010 at 12:09 - Permalink

        [gelöscht/sf]

        • Spiegelfechter schrieb am 28. Oktober 2010 at 12:10 - Permalink

          Trollpostings werden gelöscht – so einfach ist das. Du kennst das ja auch schon, ist ja nicht das erste mal.

          • palinski schrieb am 28. Oktober 2010 at 18:44 - Permalink

            EILMELDUNG: Beim Niggemeier werden wieder Kommentare eingefärbt. Constantins Komputer sind wieder aktiv.

            • brain0naut schrieb am 28. Oktober 2010 at 20:57 - Permalink

              stimmt. aber niggemeier schreibt in #670:

              “@Aksel: Andere E-Mail-Adresse, aber ich habe keinen Zweifel: Es handelt sich um denselben unbekannten Kommentator.”

              wie er da jetzt so sicher sein kann wüsst ich wirklich gerne, da er doch das immer als sein hauptidentifikationsmerkmal angegeben hatte.

            • FlrOIs schrieb am 28. Oktober 2010 at 21:39 - Permalink

              wie er da jetzt so sicher sein kann wüsst ich wirklich gerne, da er doch das immer als sein hauptidentifikationsmerkmal angegeben hatte.

              Ich auch. Nur über den Ip-Adressraum?

              Glaub ich nicht. Alles neben den Ip-Adressraum und der e-mail Adresse widerspricht seinen Angaben zum “Datenschutz”.

            • FlrOIs schrieb am 29. Oktober 2010 at 11:31 - Permalink

              Es würde mich wirklich interessieren, wie Niggemeier jetzt darauf kommt, dass die Kommentare von dem selben unbekannten Kommentator stammen.

              Laut seinen Angaben zum “Datenschutz” achtet er nur auf email-Adresse und IP.
              Niggemeier sagt nun, dass sich die email-Adresse geändert habe; daraus folgt, dass niggemeier den Kommentator jetzt nicht über die email-Adresse identifizieren konnte.
              Und eine Identifizierung über den Ip-Adress-raum ist Quatsch, da niggemeier nicht über die Daten eine Providers, eines Dienstleisters wie z.B. der Hp networking oder einer dafür zuständigen Abteilung der M. DuMont Schauberg-Gruppe verfügt.

              Er muss also m.E. noch auf andere, stark verkettende Informationen zurückgegriffen haben.

              PS: Weiterhin halte ich die Behauptung für Quatsch, dass die email-Adresse eine nicht leicht erratbare sei. Man kann auf jeden Fall davon aussgehen, dass diese Adresse auch noch anderen Angestellten DuMonts bekannt ist.
              Niggemeier hat sich mit seiner in meinen Augen schwerwiegenden Aktion ziemlich aufs Glatteis begeben. Wäre Konstantin Neven DuMont ein härterer Haudegen, wäre er mit dem Internet vertrauter und hätte er einfach nichts zugegeben, bzw. die Angelegenheit erst mal nicht kommentiert, hätte er Niggemeier sauber auflaufen lassen können.
              Dies hätte der m.E. sehr kritisch zu sehende Niggemeier durchaus mal verdient.

            • FlrOIs schrieb am 29. Oktober 2010 at 11:43 - Permalink

              Weiterhin ist stark davon auszugehen, dass Niggemeier selbst bei der Speicherung von IPs gegen die geltenden Gesetze verstößt.
              Denn die Speicherung personenbezogener Daten (wie etwa der IP) über die Nutzungsdauer hinaus ist nicht zulässig.

    123. moses pace schrieb am 28. Oktober 2010 at 01:27 - Permalink

      Lieber Leser,

      Sie sind am Ende dieses Threads von Kommentaren angelangt.

      Für ihre Geduld bedanken wir uns. Und um Ihre Zeit beneiden wir Sie.

      Hochachtungsvoll

      die Deppen, die klug genug warn sich die Scheisse nicht anzutun…

      • theo schrieb am 28. Oktober 2010 at 22:28 - Permalink

        Fazit:

        “Abseits medientheoretischer Elogen, ist das Web 2.0 doch oft nichts anderes als eine sehr große Kneipe, in der über verschiedene Sachen diskutiert wird. Da gibt es die Idealisten, denen es um die Sache geht, da gibt es die „Zukurzgekommenen“, die sich freuen, wenn ihnen auch mal jemand zuhört und da gibt es die Selbstdarsteller, die immer im Mittelpunkt stehen wollen, und denen es eigentlich egal ist, mit welchen Aussagen sie die Blicke der Anderen auf sich ziehen. Diese Bloggerunterart kennt sich meist sehr gut im „SEO-Bereich“ aus, schaut mehrfach am Tag auf diverse Rankings und macht eine Flasche Sekt auf, wenn es mal einen Backlink von einem reichweitenstarken Medium gibt.”

    124. palinski schrieb am 29. Oktober 2010 at 00:54 - Permalink

      Woanders las ich, was Niggemeier schon im März vorausschauend geschrieben haben soll.
      Zitat: “Wenn das stimmt, wenn also schon die Berichterstattung über einen Verdacht gegen einen Prominenten sein Leben zwangsläufig zerstört, dann kann es daraus doch nur eine einzige Konsequenz geben: nicht über diesen Verdacht zu berichten. Die Abwägung zwischen den Interessen der Öffentlichkeit und denen des Betroffenen fiele in diesem Fall leicht. Wenn über jemanden nicht berichtet wird, der sich später als schuldig herausstellt, wäre das Opfer der Öffentlichkeit nur, spät davon erfahren zu haben. Wenn über jemanden berichtet wird, der sich später als unschuldig herausstellt, wäre sein Opfer seine ganze Karriere.”
      http://www.stefan-niggemeier.de/blog/von-unschulds-und-anderen-vermutungen/

      • Hajo schrieb am 29. Oktober 2010 at 09:08 - Permalink

        Hier war es allerdings kein Verdacht, sondern KND hat bestätigt, dass die Kommentare von seinem Computer abgegeben wurden. Das kann man dann als Oganisationsverschulden von KND bezeichnen und das reicht nach Niggemeiers Ansicht aus, die Geschichte zu veröffentlichen. Darüber kann man streiten, ich finde es aber aus den von Niggemeier genannten Gründen nachvollziehbar, es zu tun. Insbesondere unter Berücksichtigung der Erklärunsgversuche von KND.

    125. FlrOIs schrieb am 29. Oktober 2010 at 12:00 - Permalink

      Ein -in meinen Augen- teils sehr gelungener Artikel zum Thema:

      http://www.welt.de/print/welt_kompakt/webwelt/article10606833/Wie-anonym-muss-das-Netz-sein.html

    126. Oliver Mark schrieb am 29. Oktober 2010 at 13:08 - Permalink

      Weiterhin ist stark davon auszugehen, dass Niggemeier selbst bei der Speicherung von IPs gegen die geltenden Gesetze verstößt.
      Denn die Speicherung personenbezogener Daten (wie etwa der IP) über die Nutzungsdauer hinaus ist nicht zulässig.

      oje…wie soll ich das meinem wordpress erklären? Hm…*grübel* Dumm das mir die Kommentarfunktion eine eindeutige IP anzeigt und bei den Kommentaren auch immer gespeichert bleibt. Ich glaube, du redest da einen ziemlichen Unsinn, oder? Was beudetet denn “personenbezogene Daten” in diesem Zusammenhang?

      Naja, Ihr seid die ITler..ich kenn mich da nich aus…

      • elwu schrieb am 29. Oktober 2010 at 13:17 - Permalink

        Ah, wo ich dich gerade lese, was kam denn bei deinem Treffen letzte Woche mit Herrn Grube heraus, da wolltest du ja einiges von dem vortragen, was hier diskutiert wurde?

        • Oliver Mark schrieb am 29. Oktober 2010 at 16:52 - Permalink

          Jo, Rüdi! Hab ich gesagt, “Rüdi…da gibts nen Elwu, der meint, Ihr seid doch alle korrupt…und S21 überhaupt…wie kann man nur…”

          hm…

          Spass beiseite: das war ne sehr private Veranstaltung und jetzt ist erstma Schlichtung und dann müssen die Politiker ran.

          Wenn ich bei der Schlichtung diese sogenannte unabhängige Berichterstattung sehe, die vor der Veranstaltung gesendet wurde und bei der diese beiden Autodidakten als “renommiertes Münchner Ingenieurbüro” verkauft werden, dann weiss ich schon wer die Deutungshoheit inne hat.

          ach egal…erstmal langes Wochenende

          zum Thema WordPress: muss ich mir da jetzt Sorgen machen oder was??

      • Spiegelfechter schrieb am 29. Oktober 2010 at 13:30 - Permalink

        Das ist richtig. Wenn man die Gesetze so auslegt, verstößt der Betrieb eines WordPress-Blogs gegen deutsches Recht. Was tun?

      • Sukram71 schrieb am 29. Oktober 2010 at 15:08 - Permalink

        Was beudetet denn “personenbezogene Daten” in diesem Zusammenhang?

        Ob IP-Adressen “personenbezogene Daten” sind und welche Folgen das hat, ist offenbar ziemlich umstritten.

    127. Batzi schrieb am 29. Oktober 2010 at 17:56 - Permalink

      Es gibt für die wordpress / Ip-Speicherung “Problematik” plugins:

      - Plugin 1

      - Plugin 2

      Dennoch muss man sich m.E. beim Betrieb eines worldpress Blogs auch ohne Plugins keine Sorgen machen.

      Wenn man jedoch so einen Mist wie Niggemeier veranstalten möchte und der Gegner nicht in einer firmeninternen Intrige verstrickt oder ein grösserer Haudegen als Konstantin Neven DuMont ist, sieht das Ganze ein wenig anders aus.

    128. Gnaaa schrieb am 29. Oktober 2010 at 18:07 - Permalink

      ——————————————-a———————————-a-

      Es gibt für die wordpress / Ip-Speicherung “Problematik” plugins:

      tamagothi.wordpress.com/2006/10/27/wp-plugin-delete-comment-ip

      wirspeichernnicht.de/content/view/7/24/

      Dennoch muss man sich m.E. beim Betrieb eines worldpress Blogs auch ohne Plugins keine Sorgen machen.

      Wenn man jedoch so einen Mist wie Niggemeier veranstalten möchte und der Gegner nicht in einer firmeninternen Intrige verstrickt oder ein grösserer Haudegen als Konstantin Neven DuMont ist, sieht das Ganze ein wenig anders aus.

      • Spiegelfechter schrieb am 29. Oktober 2010 at 18:51 - Permalink

        na ja, ein Plugin aus dem Jahr 2006. Ich weiß ja nicht ;-)

        Aber wurscht, ich halte das ohnehin für Quark. Wenn mir der Gesetzgeber nicht explizit etwas anderes sagt, werde ich so etwas auch nicht einsetzen. Wie verhält es sich eigentlich mit der “Störerhaftung”? Haftet der Blogbetreiber etwa selbst, wenn er “ohne Not” Beweismittel vernichtet?

    129. theo schrieb am 29. Oktober 2010 at 19:43 - Permalink

      [gelöscht/sf]

      • Spiegelfechter schrieb am 29. Oktober 2010 at 20:05 - Permalink

        Kinder, tragt Euren unterirdischen Stalking-Bullshit doch bitte woanders aus.

        • palinski schrieb am 29. Oktober 2010 at 20:12 - Permalink

          Tut mir leid, verehrter Spiegelfechter. Ihren Appell las ich leider erst nach Abgabe meines Kommentars.

      • palinski schrieb am 29. Oktober 2010 at 20:07 - Permalink

        Wahrscheinlich bin ich auch eine Inkarnation des Herrn Becker oder Nicht-Becker. Fragt sich nur, ob Konstantin Neven DuMont eine Wiedergeburt des notorischen Niggemeier-Stalkers ist oder DuMont schon vor Jahren beim Niggemeier geübt hat.
        Verehrter “Theo”, Sie sind ja wirklich ein ganz besonderes lächerliches Exemplar. Überall kommentieren Sie pro Niggemeier ohne Klarnamen, reißen aber anderen die Maske vom Gesicht. Ob der Herr Becker Becker heißt oder Müller, geht Sie doch überhaupt nichts an. Sie faseln von einem Stalker, beschreiben aber bei “Print würgt”, dass Sie überprüft hätten, ob der Becker ans Telefon geht. Sie standen sogar vor dem Haus, in dem er angeblich wohnt und fanden sein Klingelschild nicht. Das wäre ein Indiz für Stalking. Wenn aber jemand unter einem echten, einem falschen oder einem echten und tausenden falschen Namen einem Blogbesitzer in seiner nach unten offenen Kommentarspalte eine abweichende Meinung entgegenschreibt, dann mag das zwar vieles sein (richtig, falsch, genial, bescheuert, idiotisch, neurotisch, psychotisch), aber eines ist es nicht: Stalking.
        Allmählich glaube ich, der Niggemeier und seine Jünger haben nicht nur ihre Ehre verloren, sondern auch ihren Verstand.
        Dieser Niggemeier-Skandal schadet leider auch den guten und ehrlichen Blogs wie “Spiegelfechter”, “Carta” oder “Weissgarnix”. Auch hier gibt es trolliges und drolliges, aber doch in einem vertretbaren Maße, was man beim Niggemeier von Tag zu Tag weniger behaupten kann.

        • Spiegelfechter schrieb am 29. Oktober 2010 at 20:09 - Permalink

          Dieser Niggemeier-Skandal schadet leider auch den guten und ehrlichen Blogs wie “Spiegelfechter”, “Carta” oder “Weissgarnix”. Auch hier gibt es trolliges und drolliges, aber doch in einem vertretbaren Maße, was man beim Niggemeier von Tag zu Tag weniger behaupten kann.

          Aus eben diesem Grunde werde ich hier die Moderation ein wenig verstärken. Wenn in diesem Thread nur noch Unfug kommt, mach ich ihn halt zu.

    130. theo schrieb am 29. Oktober 2010 at 20:20 - Permalink

      [gelöscht/sf]

      [Anmerkung/sf: Wenn Sie derlei Krams mit mir diskutieren wollen, können wir das über Mail machen. Für diesen Kindergarten steht das Blog nicht mehr zur Verfügung die Kommentare sind jetzt geschloßen]

      • Gnaaa schrieb am 29. Oktober 2010 at 20:21 - Permalink

        Vielleicht ist es das Beste, wenn man den Thread zumacht.


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