<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Der vergessene Krieg der NATO</title>
	<atom:link href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/445/der-vergessene-krieg-der-nato/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/445/der-vergessene-krieg-der-nato</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 18 Mar 2010 18:34:55 +0100</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=abc</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Mewos Blog &#187; Wir werden mal wieder alle sterben&#8230;</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/445/der-vergessene-krieg-der-nato/comment-page-1#comment-35764</link>
		<dc:creator>Mewos Blog &#187; Wir werden mal wieder alle sterben&#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 18:59:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=445#comment-35764</guid>
		<description>[...] ich sehe das gerade ähnlich wie die Taliban. Wir haben dort drüben nichts erreicht, 93 % des Landes werden immernoch von den Taliban kontrolliert, ein Großteil der Bevölkerung [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ich sehe das gerade ähnlich wie die Taliban. Wir haben dort drüben nichts erreicht, 93 % des Landes werden immernoch von den Taliban kontrolliert, ein Großteil der Bevölkerung [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Degnaphta</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/445/der-vergessene-krieg-der-nato/comment-page-1#comment-31292</link>
		<dc:creator>Degnaphta</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 19:41:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=445#comment-31292</guid>
		<description>@Sukram #47
&lt;blockquote&gt;Aber ich bin wohl zu sehr im Mainstream … :)
(Entschuldigung, aber Mainsteam heißt m. E. nicht zwingend falsch.)&lt;/blockquote&gt;
Der Mainstream-Sumpf bedient sich verständlicherweise auch und wahrscheinlich sogar überwiegend nachweislicher Tatsachen. Sonst würde die Propaganda ja auch zu schnell als solche entlarvt.
Am Beispiel der psychologischen Vorbereitung für den Afghanistan-Feldzug läßt sich eigentlich äußerst gut nachvollziehen, wie mit einer Mischung aus Tatsachen, Über- u Untertreibungen sowie schlichter Lügen, ein allgemeines Meinungsbild kreiert werden kann, das dann die Basis für eine Legitimierung des Einmarsches herhalten muß.
Es wurden äußerst benachteiligte Frauen und Kinder vorgezeigt, die Gleichberechtigung und Bildung vorenthalten bekamen. Es wurde der schreckliche Volkssport &#039;Ziegenball&#039; als Abscheu erregend und abschaffenswürdig an den geschockten Okzidentalen herangetragen. Es wurde die Sprengung der Buddha-Statuen weiträumig thematisiert, ohne daß Ansätze einer Klärung der tatsächlichen Hintergründe stattfand.
Die hiesige Emanzipation der Frau hapert am Arbeitsplatzargument. Würden die Löhne geschlechtsneutral angeglichen, würden Arbeitsstellen vernichtet, was aber keine(n) richtig aufzuregen scheint, daß der deregulierte Markt die Emanzipation nicht finanzieren kann.
&#039;Ziegenball&#039; dürfte halt _die_ Sportart im nördlichen Himalaya sein, wenn man den Reportsendungen über diese Region Glauben schenken kann.
Die Denkmalsprengung mag ebenso von einem &#039;pfiffigen&#039; Schlapphut stammen wie von einem überdrehten religiösen Hardliner.
Dennoch ist die Summe dieser Darstellungen genug, um &#039;den Normalbürger&#039; glauben zu lassen, daß eine militärische Intervention geradezu hochnotwendig ist. Nebenher gab es noch das nein-ilewen-tötet-Osama-Geheule.
Daß in dem Sumpf jede differenzierte Meinung respektive Sichtweise schlicht untergeht, sollte nachvollziehbar sein.

Hier ist doch eine einleuchtende Darstellung der Komplexität der afghanischen Situation aufgeführt. Die Vielzahl der beteiligten Stämme, Klans, Volksgruppen mit den ihnen eigenen Wertvorstellungen, die sich nicht auf profit- oder machtgierige Warlords reduzieren lassen. Daß es so verworren zugeht, war mir als kritischem Beobachter auch nicht in vollem Umfang klar. Die Fülle der Details schreien mich auf jeden Fall an:&quot;FINGER WEG! Da steigt außer den direkt Beteiligten sowieso niemand durch.&quot;
Wäre ich Afghane, würde ich den vom Westen akzeptierten Präsi dort, für einen widerlichen Kollaborateur und Volksverräter halten, außer er wäre mein Onkel oder so.
Aber da gibt es für die Deutschen keinen Blumentopf zu gewinnen - und gäbe es den, dann stünde er wohl den Afghanen und nicht den Deutschen oder anderen Fremdlingen zu.
Würden in Ruhe gelassene Afghanen um Hilfe beim Brückenbau oder sonstigen technischen Projekten um Unterstützung ersuchen, dann hätten sie auch ein Team vom THW verdient, keine Frage, aber da mit Waffengewalt als Besatzungsmacht aufzutreten, weist uns als lernresistente Nation aus. Haben deutsche Soldaten nicht für alle Zeit genügend Unheil in der Welt verbreitet? Fuhren wir nicht auch sehr gut damit, als wir noch eine Pause mit der waffengestützten Weltverbesserung durchhielten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sukram #47</p>
<blockquote><p>Aber ich bin wohl zu sehr im Mainstream … :)<br />
(Entschuldigung, aber Mainsteam heißt m. E. nicht zwingend falsch.)</p></blockquote>
<p>Der Mainstream-Sumpf bedient sich verständlicherweise auch und wahrscheinlich sogar überwiegend nachweislicher Tatsachen. Sonst würde die Propaganda ja auch zu schnell als solche entlarvt.<br />
Am Beispiel der psychologischen Vorbereitung für den Afghanistan-Feldzug läßt sich eigentlich äußerst gut nachvollziehen, wie mit einer Mischung aus Tatsachen, Über- u Untertreibungen sowie schlichter Lügen, ein allgemeines Meinungsbild kreiert werden kann, das dann die Basis für eine Legitimierung des Einmarsches herhalten muß.<br />
Es wurden äußerst benachteiligte Frauen und Kinder vorgezeigt, die Gleichberechtigung und Bildung vorenthalten bekamen. Es wurde der schreckliche Volkssport &#8216;Ziegenball&#8217; als Abscheu erregend und abschaffenswürdig an den geschockten Okzidentalen herangetragen. Es wurde die Sprengung der Buddha-Statuen weiträumig thematisiert, ohne daß Ansätze einer Klärung der tatsächlichen Hintergründe stattfand.<br />
Die hiesige Emanzipation der Frau hapert am Arbeitsplatzargument. Würden die Löhne geschlechtsneutral angeglichen, würden Arbeitsstellen vernichtet, was aber keine(n) richtig aufzuregen scheint, daß der deregulierte Markt die Emanzipation nicht finanzieren kann.<br />
&#8216;Ziegenball&#8217; dürfte halt _die_ Sportart im nördlichen Himalaya sein, wenn man den Reportsendungen über diese Region Glauben schenken kann.<br />
Die Denkmalsprengung mag ebenso von einem &#8216;pfiffigen&#8217; Schlapphut stammen wie von einem überdrehten religiösen Hardliner.<br />
Dennoch ist die Summe dieser Darstellungen genug, um &#8216;den Normalbürger&#8217; glauben zu lassen, daß eine militärische Intervention geradezu hochnotwendig ist. Nebenher gab es noch das nein-ilewen-tötet-Osama-Geheule.<br />
Daß in dem Sumpf jede differenzierte Meinung respektive Sichtweise schlicht untergeht, sollte nachvollziehbar sein.</p>
<p>Hier ist doch eine einleuchtende Darstellung der Komplexität der afghanischen Situation aufgeführt. Die Vielzahl der beteiligten Stämme, Klans, Volksgruppen mit den ihnen eigenen Wertvorstellungen, die sich nicht auf profit- oder machtgierige Warlords reduzieren lassen. Daß es so verworren zugeht, war mir als kritischem Beobachter auch nicht in vollem Umfang klar. Die Fülle der Details schreien mich auf jeden Fall an:&#8221;FINGER WEG! Da steigt außer den direkt Beteiligten sowieso niemand durch.&#8221;<br />
Wäre ich Afghane, würde ich den vom Westen akzeptierten Präsi dort, für einen widerlichen Kollaborateur und Volksverräter halten, außer er wäre mein Onkel oder so.<br />
Aber da gibt es für die Deutschen keinen Blumentopf zu gewinnen &#8211; und gäbe es den, dann stünde er wohl den Afghanen und nicht den Deutschen oder anderen Fremdlingen zu.<br />
Würden in Ruhe gelassene Afghanen um Hilfe beim Brückenbau oder sonstigen technischen Projekten um Unterstützung ersuchen, dann hätten sie auch ein Team vom THW verdient, keine Frage, aber da mit Waffengewalt als Besatzungsmacht aufzutreten, weist uns als lernresistente Nation aus. Haben deutsche Soldaten nicht für alle Zeit genügend Unheil in der Welt verbreitet? Fuhren wir nicht auch sehr gut damit, als wir noch eine Pause mit der waffengestützten Weltverbesserung durchhielten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sukram71</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/445/der-vergessene-krieg-der-nato/comment-page-1#comment-31277</link>
		<dc:creator>Sukram71</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 13:30:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=445#comment-31277</guid>
		<description>@43  Degnaphta

Natürlich hatte/hat der Afghanistankrieg nicht hauptsächlich&quot;tatsächliche ‘humanitäre Gründe’ oder sonstige der Menscheit und speziell den Afghanen dienliche Ambitionen&quot;. 
Sondern ganz handfeste eigene Interessen der westlichen Staaten. 
Aber eben *auch*. Und viel mehr kann man realistischerweise nicht erwarten.

Ob das heute auch noch so ist, oder ob man nicht alles zu verfahren hat, ist die Frage.

Aber ich bin wohl zu sehr im Mainstream ... :)
(Entschuldigung, aber Mainsteam heißt m. E. nicht zwingend falsch.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@43  Degnaphta</p>
<p>Natürlich hatte/hat der Afghanistankrieg nicht hauptsächlich&#8221;tatsächliche ‘humanitäre Gründe’ oder sonstige der Menscheit und speziell den Afghanen dienliche Ambitionen&#8221;.<br />
Sondern ganz handfeste eigene Interessen der westlichen Staaten.<br />
Aber eben *auch*. Und viel mehr kann man realistischerweise nicht erwarten.</p>
<p>Ob das heute auch noch so ist, oder ob man nicht alles zu verfahren hat, ist die Frage.</p>
<p>Aber ich bin wohl zu sehr im Mainstream &#8230; :)<br />
(Entschuldigung, aber Mainsteam heißt m. E. nicht zwingend falsch.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sukram71</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/445/der-vergessene-krieg-der-nato/comment-page-1#comment-31242</link>
		<dc:creator>Sukram71</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 20:23:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=445#comment-31242</guid>
		<description>@44

&quot;was tut die NATO denn in Afghanistan, wenn sie nichts Schlechtes tut.&quot;

Sie verhindert Zustände wie hier beschrieben: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Taliban#Ideologie.2C_Religion_und_Praxis
Das alleine ist natürlich kein ausreichender Kriegsgrund.

Weiterhin hat man damals - sorry - in der Tat mit Segen des UN-Sicherheitsrates Al-Kaida aus Afghanistan vertrieben und teilweise gefangen genommen. Weiterhin hat man Ausbildungslager von dort beseitigt.
Und meiner bescheidenen Meinung nach gab es damals auch keine andere Möglichkeit als dies so zu tun.
Alles zusammen war ein ausreichender Kriegsgrund.

&quot;Was bitte machen Deutsche dort, ich jedenfalls verstehe es nicht.&quot;

Zum einen hat die Bundesregierung sicher schon 2001 gemerkt, dass Bush in den Irak will. Die Beteiligung in Afghanistan hat diplomatischen Handlungsspieraum geöffnent, um beim Irak nein zu sagen. Vielleicht hat man auch gedacht wir gehen in den sicheren Norden und können das dann vorschieben.
Außerdem war das in Afghanistan auch nicht völliges Unrecht und die Gründe waren m. E. weitesgehend echte.
Zudem Bündnistreue. Die Nato ist auch nicht völlig unwichtig, so dass man die einfach auflösen könnte. Sorry.

&quot;Ich gebe zu, nicht wirklich zu wissen, wie es der Bevölkerung vor dem November 2001 ging, mein Vertrauen in deutsche Medien ist mir genau am 12.09.2001 komplett verloren gegangen.&quot;

Siehe oben. Wieso soll das Vertrauen in deutsche Medien völlig weg sein? 
Nicht alles ist immer Propaganda. Es tut mir leid. So ist die Welt m. E. einfach nicht. Über Afghanistan, Al-Kaida und Bin-Laden wurde auch schon vor 2001 berichtet. Ich selber hab Interviews mit Bin-Laden gesehen wo er Anschläge angekündigt hat.

Beim Irak waren die deutschen Medien dagegen äußerst kritisch und gegen die USA. Da gibts doch keine böse us-treue &quot;Mainstreammedien-Linie&quot;.

&quot;Und die bösen Taliban? Wer bitte hat sie einst (als sie noch nicht böse waren) finanziert?&quot;

Muss man prizipiell alte Fehler/Politik von Vorvorgänger-Regierungen fortsetzen?
Kann das ein Kriterium sein? Jede Art von Politik (und erst Recht Krieg) hat ihre Ursache in fehlerhafter Politik von Vorgängerregierungnen. Das kann doch schlicht und einfach keine entscheidende Rolle spielen.

&quot;Woher nimmt die westliche Welt mit den USA an der Spitze überhaupt einen Anspruch, überall als Weltgendarm aufzutreten?&quot;

Das sollte sie nicht. Aber nach dem 11.09.2001 konnte das in Afghanistan nicht so bleiben wie es war. Sorry. Man konnte doch nach diesen Anschlägen nicht Taliban, Bin-Laden &amp; Co. einfach so völlig unbehelligt dort rumlaufen und in die Kamerea grinsen lassen. Und eine andere Möglichkeit gab es nicht. Und auch wenn man damit natürlich nicht alle Probleme lösen konnte. Das hat auch vorher keiner behauptet. Außer vielleicht Bush.

Deshalb sind wir da. Und deshalb haben wir heute dort die Probleme. Und weil man alles falsch angepackt hat. Ja. Aber dort gab es echte Gründe für den Krieg.

Wegen des Irak-Fiaskos hält sich die Welt ja überall sehr zurück. Z. B. in Afrika.

Ich hätte als US-Präsident auch den Krieg in Afghanistan geführt, aber dann auf eine Politik des Ausgleichs gegen alle anderen gemäßigten Moslems gesetzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@44</p>
<p>&#8220;was tut die NATO denn in Afghanistan, wenn sie nichts Schlechtes tut.&#8221;</p>
<p>Sie verhindert Zustände wie hier beschrieben:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taliban#Ideologie.2C_Religion_und_Praxis" rel="nofollow"></a><a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Taliban#Ideologie.2C_Religion_und_Praxis'>http://de.wikipedia.org/wiki/Taliban#Ideologie.2C_Religion_und_Praxis</a><br />
Das alleine ist natürlich kein ausreichender Kriegsgrund.</p>
<p>Weiterhin hat man damals &#8211; sorry &#8211; in der Tat mit Segen des UN-Sicherheitsrates Al-Kaida aus Afghanistan vertrieben und teilweise gefangen genommen. Weiterhin hat man Ausbildungslager von dort beseitigt.<br />
Und meiner bescheidenen Meinung nach gab es damals auch keine andere Möglichkeit als dies so zu tun.<br />
Alles zusammen war ein ausreichender Kriegsgrund.</p>
<p>&#8220;Was bitte machen Deutsche dort, ich jedenfalls verstehe es nicht.&#8221;</p>
<p>Zum einen hat die Bundesregierung sicher schon 2001 gemerkt, dass Bush in den Irak will. Die Beteiligung in Afghanistan hat diplomatischen Handlungsspieraum geöffnent, um beim Irak nein zu sagen. Vielleicht hat man auch gedacht wir gehen in den sicheren Norden und können das dann vorschieben.<br />
Außerdem war das in Afghanistan auch nicht völliges Unrecht und die Gründe waren m. E. weitesgehend echte.<br />
Zudem Bündnistreue. Die Nato ist auch nicht völlig unwichtig, so dass man die einfach auflösen könnte. Sorry.</p>
<p>&#8220;Ich gebe zu, nicht wirklich zu wissen, wie es der Bevölkerung vor dem November 2001 ging, mein Vertrauen in deutsche Medien ist mir genau am 12.09.2001 komplett verloren gegangen.&#8221;</p>
<p>Siehe oben. Wieso soll das Vertrauen in deutsche Medien völlig weg sein?<br />
Nicht alles ist immer Propaganda. Es tut mir leid. So ist die Welt m. E. einfach nicht. Über Afghanistan, Al-Kaida und Bin-Laden wurde auch schon vor 2001 berichtet. Ich selber hab Interviews mit Bin-Laden gesehen wo er Anschläge angekündigt hat.</p>
<p>Beim Irak waren die deutschen Medien dagegen äußerst kritisch und gegen die USA. Da gibts doch keine böse us-treue &#8220;Mainstreammedien-Linie&#8221;.</p>
<p>&#8220;Und die bösen Taliban? Wer bitte hat sie einst (als sie noch nicht böse waren) finanziert?&#8221;</p>
<p>Muss man prizipiell alte Fehler/Politik von Vorvorgänger-Regierungen fortsetzen?<br />
Kann das ein Kriterium sein? Jede Art von Politik (und erst Recht Krieg) hat ihre Ursache in fehlerhafter Politik von Vorgängerregierungnen. Das kann doch schlicht und einfach keine entscheidende Rolle spielen.</p>
<p>&#8220;Woher nimmt die westliche Welt mit den USA an der Spitze überhaupt einen Anspruch, überall als Weltgendarm aufzutreten?&#8221;</p>
<p>Das sollte sie nicht. Aber nach dem 11.09.2001 konnte das in Afghanistan nicht so bleiben wie es war. Sorry. Man konnte doch nach diesen Anschlägen nicht Taliban, Bin-Laden &#038; Co. einfach so völlig unbehelligt dort rumlaufen und in die Kamerea grinsen lassen. Und eine andere Möglichkeit gab es nicht. Und auch wenn man damit natürlich nicht alle Probleme lösen konnte. Das hat auch vorher keiner behauptet. Außer vielleicht Bush.</p>
<p>Deshalb sind wir da. Und deshalb haben wir heute dort die Probleme. Und weil man alles falsch angepackt hat. Ja. Aber dort gab es echte Gründe für den Krieg.</p>
<p>Wegen des Irak-Fiaskos hält sich die Welt ja überall sehr zurück. Z. B. in Afrika.</p>
<p>Ich hätte als US-Präsident auch den Krieg in Afghanistan geführt, aber dann auf eine Politik des Ausgleichs gegen alle anderen gemäßigten Moslems gesetzt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: in nuce</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/445/der-vergessene-krieg-der-nato/comment-page-1#comment-31235</link>
		<dc:creator>in nuce</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 18:37:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=445#comment-31235</guid>
		<description>@corax, carlo u.a.


&lt;em&gt;&lt;b&gt;Resolving Afghanistan’s opium crisis is the key to
the international community’s successful stabilisation 
and development of the country. Yet, by over-emphasising 
failed counter-narcotics strategies such as forced poppy 
eradication, the United States-led international community 
has aggravated the security situation, precluding the very 
reconstruction and development necessary to remove Afghan 
farmers’ need to cultivate poppy. In 2006 Afghanistan 
produced 92% of the world’s total illegal opium, directly 
involving at least 13% of the country’s population.&lt;/em&gt;&lt;/b&gt; 


&lt;a href=&quot;http://www.poppyformedicine.net/&quot;&gt;weiterlesen--&gt; poppyformedicine.net[eng]&lt;/a&gt;

&lt;em&gt;...in nuce &lt;&#039;)&quot;={&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@corax, carlo u.a.</p>
<p><em><b>Resolving Afghanistan’s opium crisis is the key to<br />
the international community’s successful stabilisation<br />
and development of the country. Yet, by over-emphasising<br />
failed counter-narcotics strategies such as forced poppy<br />
eradication, the United States-led international community<br />
has aggravated the security situation, precluding the very<br />
reconstruction and development necessary to remove Afghan<br />
farmers’ need to cultivate poppy. In 2006 Afghanistan<br />
produced 92% of the world’s total illegal opium, directly<br />
involving at least 13% of the country’s population.</b></em> </p>
<p><a href="http://www.poppyformedicine.net/">weiterlesen&#8211;> poppyformedicine.net[eng]</a></p>
<p><em>&#8230;in nuce < ')"={</em></em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J. Berger</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/445/der-vergessene-krieg-der-nato/comment-page-1#comment-31232</link>
		<dc:creator>J. Berger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 17:51:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=445#comment-31232</guid>
		<description>@38

was tut die NATO denn in Afghanistan, wenn sie nichts Schlechtes tut. Gutes auf jeden Fall nicht. Was bitte machen Deutsche dort, ich jedenfalls verstehe es nicht.

Ich gebe zu, nicht wirklich zu wissen, wie es der Bevölkerung vor dem November 2001 ging, mein Vertrauen in deutsche Medien ist mir genau am 12.09.2001 komplett verloren gegangen.

Und die bösen Taliban? Wer bitte hat sie einst (als sie noch nicht böse waren) finanziert? Woher nimmt die westliche Welt mit den USA an der Spitze überhaupt einen Anspruch, überall als Weltgendarm aufzutreten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@38</p>
<p>was tut die NATO denn in Afghanistan, wenn sie nichts Schlechtes tut. Gutes auf jeden Fall nicht. Was bitte machen Deutsche dort, ich jedenfalls verstehe es nicht.</p>
<p>Ich gebe zu, nicht wirklich zu wissen, wie es der Bevölkerung vor dem November 2001 ging, mein Vertrauen in deutsche Medien ist mir genau am 12.09.2001 komplett verloren gegangen.</p>
<p>Und die bösen Taliban? Wer bitte hat sie einst (als sie noch nicht böse waren) finanziert? Woher nimmt die westliche Welt mit den USA an der Spitze überhaupt einen Anspruch, überall als Weltgendarm aufzutreten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Degnaphta</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/445/der-vergessene-krieg-der-nato/comment-page-1#comment-31230</link>
		<dc:creator>Degnaphta</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 17:44:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=445#comment-31230</guid>
		<description>#41
mir scheint, daß du komplett im Informationssumpf des medialen Mainstreams feststeckst. Was war denn bitte &#039;vorher&#039;? Doch &#039;nur&#039; ein Krisengebiet, wie es leider noch zuviele auf Mutter Erde gibt. Daß man (USA &amp; Friends) da nun unbedingt kriegerisch intervenieren mußte, hatte zu keinem Zeitpunkt tatsächliche &#039;humanitäre Gründe&#039; oder sonstige der Menscheit und speziell den Afghanen dienliche Ambitionen.
Da wird uns eine äußerst häßliche Scharade vorgeführt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#41<br />
mir scheint, daß du komplett im Informationssumpf des medialen Mainstreams feststeckst. Was war denn bitte &#8216;vorher&#8217;? Doch &#8216;nur&#8217; ein Krisengebiet, wie es leider noch zuviele auf Mutter Erde gibt. Daß man (USA &amp; Friends) da nun unbedingt kriegerisch intervenieren mußte, hatte zu keinem Zeitpunkt tatsächliche &#8216;humanitäre Gründe&#8217; oder sonstige der Menscheit und speziell den Afghanen dienliche Ambitionen.<br />
Da wird uns eine äußerst häßliche Scharade vorgeführt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: noamik</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/445/der-vergessene-krieg-der-nato/comment-page-1#comment-31229</link>
		<dc:creator>noamik</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 17:31:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=445#comment-31229</guid>
		<description>@38: Kurz und einfach falsch. Talib ist hocharabisch für Schüler, nicht mehr und nicht weniger. Es bezeichnet genauso die kleinen Lernenden in einer Grundschule wie die Lernenden an einer Universität.

Warum sich die Taliban (Mehrzahl von Schüler) so genannt haben, wird hier ganz gut beschrieben:
http://www.wer-weiss-was.de/theme87/article881467.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@38: Kurz und einfach falsch. Talib ist hocharabisch für Schüler, nicht mehr und nicht weniger. Es bezeichnet genauso die kleinen Lernenden in einer Grundschule wie die Lernenden an einer Universität.</p>
<p>Warum sich die Taliban (Mehrzahl von Schüler) so genannt haben, wird hier ganz gut beschrieben:<br />
<a href="http://www.wer-weiss-was.de/theme87/article881467.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.wer-weiss-was.de/theme87/article881467.html'>http://www.wer-weiss-was.de/theme87/article881467.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sukram71</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/445/der-vergessene-krieg-der-nato/comment-page-1#comment-31219</link>
		<dc:creator>Sukram71</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 15:12:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=445#comment-31219</guid>
		<description>@40 name

&quot;Man muss verstehen, dass geostrategische Kriege wie in Afganistan auch und im Kern immer Kriege um und für kapitalistische Märkte und gegen deren Konkurrenten sind. Märkte, die gesättigt sind.&quot;

Mag schon sein. Aber wenn für die Bevölkerung etwas dabei heraus kommt, das nur halbwegs besser ist, als das was vorher unter der Taliban stattgefunden hat, dann ist das ja egal. Die Amis dürfen dann von mir aus auch ne dicke Pipeline bauen. 

Und trotzdem sollte man versuchen den Mohn aufzukaufen (und dann den größten Teil zu verbrennen). Da muss doch was besseres möglich sein. Auch wenn es nur ein fauler Kompomiss sein sollte. Selbst wenn die Regierung Karsai das große Problem ist.
Eigentlich müsste man Afghanistan zum EU-Fördergebiet erklären. :)

Ich habe nicht den Eindruck, dass sich die afghanische Bevölkerung unter normalen Umständen die Taliban zurück wünscht. 
Wenn die Taliban Afghanistan &quot;zurück&quot; erobern, dann werden die sich vermutlich erstmal wieder die nächsten 10 Jahre gegenseitig bekämpfen. Dann wird erst Recht nichts besser. Weder für uns, noch für die.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@40 name</p>
<p>&#8220;Man muss verstehen, dass geostrategische Kriege wie in Afganistan auch und im Kern immer Kriege um und für kapitalistische Märkte und gegen deren Konkurrenten sind. Märkte, die gesättigt sind.&#8221;</p>
<p>Mag schon sein. Aber wenn für die Bevölkerung etwas dabei heraus kommt, das nur halbwegs besser ist, als das was vorher unter der Taliban stattgefunden hat, dann ist das ja egal. Die Amis dürfen dann von mir aus auch ne dicke Pipeline bauen. </p>
<p>Und trotzdem sollte man versuchen den Mohn aufzukaufen (und dann den größten Teil zu verbrennen). Da muss doch was besseres möglich sein. Auch wenn es nur ein fauler Kompomiss sein sollte. Selbst wenn die Regierung Karsai das große Problem ist.<br />
Eigentlich müsste man Afghanistan zum EU-Fördergebiet erklären. :)</p>
<p>Ich habe nicht den Eindruck, dass sich die afghanische Bevölkerung unter normalen Umständen die Taliban zurück wünscht.<br />
Wenn die Taliban Afghanistan &#8220;zurück&#8221; erobern, dann werden die sich vermutlich erstmal wieder die nächsten 10 Jahre gegenseitig bekämpfen. Dann wird erst Recht nichts besser. Weder für uns, noch für die.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: name</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/445/der-vergessene-krieg-der-nato/comment-page-1#comment-31218</link>
		<dc:creator>name</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 14:57:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=445#comment-31218</guid>
		<description>@38 &amp; 39


Die Mohnfelder der Familie Karsai und deren Unterstützer werden nicht verbrannt. Verbrannt werden diejenigen Felder, die der Konkurrenz gehören. Der Markt für das Produkt Opium ist gesättigt, und weder die westlichen Chemiekonzerne, noch die politischen Unterstützer in Afgahnistan benötigen auf diesem Gebiet eine Konkurrenz, die den Monopolprofit gefährden könnte.

Gleiches gilt für den immer gern erwähnten naiven Vorschlag, die afgahnischen Bauern sollten doch ein anderes Produkt statt Mohn für den Weltmarkt anbauen, einen Weltmarkt, welcher sowieso schon von westlichen Agraindustriekonzernen und deren Regierungen dominiert wird.

Man muss verstehen, dass geostrategische Kriege wie in Afganistan auch und im Kern immer Kriege um und für kapitalistische Märkte und gegen deren Konkurrenten sind.  Märkte, die gesättigt sind.

Die Talibschüler sind in letzter Konsquenz ein soziales Problem. Überflüssige, die einen sozialen Krieg führen, ähnlich wie die &quot;Überflüssigen&quot; in Deutschland und Westeuropa.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@38 &#038; 39</p>
<p>Die Mohnfelder der Familie Karsai und deren Unterstützer werden nicht verbrannt. Verbrannt werden diejenigen Felder, die der Konkurrenz gehören. Der Markt für das Produkt Opium ist gesättigt, und weder die westlichen Chemiekonzerne, noch die politischen Unterstützer in Afgahnistan benötigen auf diesem Gebiet eine Konkurrenz, die den Monopolprofit gefährden könnte.</p>
<p>Gleiches gilt für den immer gern erwähnten naiven Vorschlag, die afgahnischen Bauern sollten doch ein anderes Produkt statt Mohn für den Weltmarkt anbauen, einen Weltmarkt, welcher sowieso schon von westlichen Agraindustriekonzernen und deren Regierungen dominiert wird.</p>
<p>Man muss verstehen, dass geostrategische Kriege wie in Afganistan auch und im Kern immer Kriege um und für kapitalistische Märkte und gegen deren Konkurrenten sind.  Märkte, die gesättigt sind.</p>
<p>Die Talibschüler sind in letzter Konsquenz ein soziales Problem. Überflüssige, die einen sozialen Krieg führen, ähnlich wie die &#8220;Überflüssigen&#8221; in Deutschland und Westeuropa.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
