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  • Die Sicherheit Afghanistans

    geschrieben am 15. Dezember 2008 von Spiegelfechter

    Ich bekam per Mail mehrere Anfragen, ob ich die Montage “Die Sicherheit Afghanistans” aus dem letzten Artikel auch in einer höheren Auflösung habe, so dass man sie als Poster ausdrucken könnte. Nein – das geht leider nicht, da mir das verwendete Bildmaterial nur in einer geringen Auflösung zur Verfügung steht. Aber da der Wunsch der Leser mir natürlich Befehl ist, habe ich zwei Alternativversionen mit hochauflösendem Bildmaterial erstellt. Die Bilder haben bei 300dpi A4 bzw. A3 Format und eignen sich daher sogar zum großformatigen Ausdruck.

    Die Druckversionen sind hinter den Bildern verlinkt und aufgrund der Größe nichts für Modemnutzer ;-)

    Jens Berger

    36 Kommentare Print This Post
    Ich bekam per Mail mehrere Anfragen, ob ich die Montage "Die Sicherheit Afghanistans" aus dem letzten Artikel auch in einer höheren Auflösung habe, so dass man sie als Poster ausdrucken könnte. Nein - das geht leider nicht, da mir das verwendete Bildmaterial nur in einer geringen Auflösung zur Verfügung steht. Aber da der Wunsch ...
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    36 Kommentare:

    1. gebintit schrieb am 15. Dezember 2008 at 17:18 - Permalink

      Sind das echte Taliban? Ich meine die sind ja weniger bärtig als der Thierse.
      Oder haben nur die bösen Jungs von al-Qaida die langen Bärte und stechenden Augen?
      Wer kennt sich damit aus?

    2. freerk schrieb am 15. Dezember 2008 at 17:29 - Permalink

      Säuble :-) , der freut sich ja wie verrückt ! ! !

    3. Fareus schrieb am 15. Dezember 2008 at 17:34 - Permalink

      Die sehen eher aus wie kurdische Freiheitskämpfer.

    4. Lemmy Caution schrieb am 15. Dezember 2008 at 17:42 - Permalink

      [Versuch zu trollen gelöscht/sf]

    5. Spiegelfechter schrieb am 15. Dezember 2008 at 17:44 - Permalink

      @gebitinit

      Sind das echte Taliban?

      und @Fareus

      Die sehen eher aus wie kurdische Freiheitskämpfer.

      Laut Schweizer Fernsehen (Quelle Frontlinie) sind dies afghanische Tailban.

      Die haben doch keine Bärte mehr ;-)

    6. Lemmy Caution schrieb am 15. Dezember 2008 at 18:01 - Permalink

      Das war kein Trollversuch.
      Kann mir bitte mal einer in einfachen Worten erklären, was dieses Bild zu bedeuten hat.

      Danke

    7. Degnaphta schrieb am 15. Dezember 2008 at 18:06 - Permalink

      Wäre es nicht eine so wichtige wie schwere Herausforderung für Musengeküßte, eine Collage zu erstellen, die sichtbar macht, daß sich unsere Freiheit an den Hindukusch verdrückt hat, sodaß wir sie dort verteidigen müssen? Wie würde das aussehen?

      Ist es ausgeschlossen, daß das schweizer Fernsehen zu Agentur-Taliban greift, die bereits Heidi Klums Segen erhielten? So eine Truppe sollte doch zu jedem Fasching in jeder größeren Stadt auf die Beine zu stellen sein.

    8. corax schrieb am 15. Dezember 2008 at 18:16 - Permalink

      @ Lemmy Caution

      Verteidigungsminister Peter Struck am 4. Dezember 2002 zum Afghanistan-Einsatz: ?Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt.?

      Verteidigungsfall laut GG

      Karikatur

      MfG

    9. GrooveX schrieb am 15. Dezember 2008 at 18:45 - Permalink

      sehr schön. das gefällt mir mehr als der artikel davor. in dem wurden ja ähnliche platitüden, insbesondere zum ende hin, verwendet. ‘die herzen der afghanen gewinnen’? wtf?! oder habe ich da irgendeinen offensichtlichen sarkasmus übersehen?

      afghanen nehmen einem das übel, wenn sie erschossen werden. da kennen die nichts, glaub mir. ich kenne welche – ich meine afghanische afghanen.

    10. Sawo schrieb am 15. Dezember 2008 at 19:25 - Permalink

      Witzige Idee – leider in der Umsetzung nicht so ganz gelungen. Beim Querformat kommt das kalte Licht scharf von rechts, zu erkennen an den Fahnenmasten, den Flaggen und an der Säule rechts. Bei den Figuren aber kommt das warme(!) Licht von schräg links oben. Auch die Farbtemperatur der eingesetzten Gruppe könnte etwas kälter sein, um echt zu wirken. Aber witzige Idee, wie gesagt!

    11. Fareus schrieb am 15. Dezember 2008 at 19:26 - Permalink

      5.# @Spiegelfechter

      Achso, da sage einer die Taliban wären nicht eitel und modebewusst. :P

    12. Michael schrieb am 15. Dezember 2008 at 19:58 - Permalink

      Sehr schöne Collagen. Nur was hat der Herr Schäuble da im Hintergrund zu suchen? Zugegeben, der Mann ist an vielem Schuld, aber in diesem Fall wäre doch der Herr besser angebracht gewesen, der vor einigen Jahren dem brutalst möglichen Aufklärer den Arsch gerettet und jetzt zum Trost den Posten des Verteidigungsministers bekommen hat. Oder sollte Franz Josef Jung tatsächlich wegen seiner Qualifikation das Amt eines Ministers inne haben? :)

    13. Spiegelfechter schrieb am 15. Dezember 2008 at 20:07 - Permalink

      @Michael

      Nur was hat der Herr Schäuble da im Hintergrund zu suchen?

      Achte mal auf seinen Gesichtsausdruck! Er freut sich schon, dass die Gauklertruppe vor dem Reichstag ihm einen Vorwand für neue “Sicherheitsgesetze” gibt ;-)

    14. Spiegelfechter schrieb am 15. Dezember 2008 at 20:12 - Permalink

      @9 GrooveX

      ?die herzen der afghanen gewinnen?? wtf?! oder habe ich da irgendeinen offensichtlichen sarkasmus übersehen?

      Das ist doch schon ein gewaltiger zivilisatorischer Fortschritt! Cortez, Pizarro und Co haben auf die Herzen der Eingeboren, denen sie die abendländische Kultur näher gebracht haben, keinen gesteigerten Wert gelegt ;-)

    15. name schrieb am 15. Dezember 2008 at 20:29 - Permalink

      Ähnliche Problematik auch in Mexico, zwei sehr lesenswerte Artikel:

      http://www.monde-diplomatique.de/pm/2008/11/14.mondeText.artikel,a0050.idx,17

      http://www.monde-diplomatique.de/pm/2008/11/14.mondeText.artikel,a0053.idx,18

      mist..falscher Artikel :(

    16. momen schrieb am 15. Dezember 2008 at 21:57 - Permalink

      cool :)
      Schäuble hat sich ja auch da reingeschliechen.
      Er könnte sich aber super mit den Taliban über Demokratie unterhalten :D

      auch Interessant: Die pakistanischen LKW-Fahrer an der Grenze wollen keine Transporte mehr für NATO machen. In letzter Zeit soll es sehr viele Angriffe auf LKWs, die für die NATO transportierten, gegeben haben. Über diese Strecke sollen 75 % der Materialen (die über Land Transportiert werden) transportiert. Derzeit ist der letzte LKW-Konvoi unterwegs, der von einige duzent Sicherheitskräfte begleitet wird.

      leider keine deutsche Übersetzung :(

      http://www.bbc.co.uk/persian/afghanistan/2008/12/081215_nh_pakistan_trucks.shtml

    17. Michael schrieb am 15. Dezember 2008 at 22:04 - Permalink

      Achte mal auf seinen Gesichtsausdruck! Er freut sich schon, dass die Gauklertruppe vor dem Reichstag ihm einen Vorwand für neue ?Sicherheitsgesetze? gibt ;-)

      Oha. Dann sollte der junge Mann im Vordergrund vielleicht seine Kalaschnikow mal um 180 Grad drehen und…uuups…ich hab nix gesagt :D

    18. knt schrieb am 15. Dezember 2008 at 22:17 - Permalink

      @ Michael: das ja gerade das problem mit “unseren schweinehunden” die schießen nicht mehr in die richtige richtung!

    19. Lemmy Caution schrieb am 15. Dezember 2008 at 22:29 - Permalink

      Das ist doch schon ein gewaltiger zivilisatorischer Fortschritt! Cortez, Pizarro und Co haben auf die Herzen der Eingeboren, denen sie die abendländische Kultur näher gebracht haben, keinen gesteigerten Wert gelegt ;-)

      Naja. Immerhin gelten die Diskussionen am Spanischen Hof mit Bartolome de las Casas als Indio-Verteidiger als ein wichtiger Ausgangspunkt einer Erklärung, die in einem gewissen Teil Deutschlands und einer bestimmten karibischen Insel lange Zeit nach der Unterzeichnung nicht veröffentlicht wurde: Die Erklärung der Menschenrechte.
      Vermutlich war der russische Imperialismus in Sibirien und im Kaukasus getragen von der berühmten mitfühlenden russischen Seele.
      Und der Vergleich hingt sowieso. Die Konquistadoren wollten Gold und vor allem Adligen-Status. Diese Intention läßt sich unseren Soldaten nun wirklich nicht unterstellen.

    20. Haiduk schrieb am 15. Dezember 2008 at 22:45 - Permalink

      [gelöscht wg. OT - so etwas bitte ins Forum und nicht in den Blog/sf]

    21. Goldener Reiter schrieb am 16. Dezember 2008 at 05:40 - Permalink

      Wenn man jetzt noch die Widmung am Reichstagsgebaeude so veraendert wie bereits auf einem anderen Poster zu sehen (“Der Deutschen Wirtschaft” oder vielleicht auch: “Der Deutschen Ruestungsindustrie”), wuerde es mir sogar noch besser gefallen…

      Aber wer weiss, so mancher koennte sich beleidigt fuehlen ;)

      In jedem Fall ein Gelungenes Werk.

    22. GrooveX schrieb am 16. Dezember 2008 at 10:05 - Permalink

      dem spiegelfechter – #14 -

      schon klar, so kann man aus der nummer raus kommen. aber ich habe das schon bitter ernst gemeint.

      die auseinandersetzung um demokratische politische kultur – jetzt mal an begrifflichlichen beispielen wie ‘warlords’ und ‘korruption’, wegen mir auch ‘kapitulation’, orientiert – findet ja auf zwei ebenen statt, die keine verbindung haben. ich sag mal ganz ketzerisch: in afghanistan gibt es maulavis, maulanas, ustads, hodschas und khans, aber warlords gibt es nicht. das wäre die innerafghanische sicht. es gibt verhandlungen, verträge, abschlüsse, geschäfte und das, was man bakshish nennt, aber korruption gibt es nicht. das ist auch innerafghanische sicht. es gibt ehre, stolz, gastrecht, blutfehde und die dazu gehörigen regeln, aber kapitulation gibt es nicht. wer diese innerafghanische welt verstehen will, müsste anfangen, erst mal die nuristanische sichtweise zu verstehen. dann die der kuchis, der belutschen, der hazaras. müsste verstehen, dass ein stammesführertreffen etwas anderes ist als afghanische folklore, auch wenn es mal auf dem petersberg anders auszusehen scheint.

      ich finde, man sollte sich einen satz aus dem film ‘der drachenläufer’ immer wieder vor augen halten, wenn man sich auf eine beschäftigung mit afghanistan einlässt: ‘afghanen sind nicht gut zu ihren besatzern.’

      es sieht nicht nach einem guten, friedlichen und befriedigenden ende aus! und mir, der ich das land und die leute vor langer zeit lieben und schätzen (und richtig gut kennen) gelernt habe, kommt bei all dem, was da passiert, nur das kalte grausen.

      es gibt in meinen augen nur zwei auswege: alle militärs sofort raus aus afghanistan. alle geheimdienste sofort raus aus afghanistan und den afghanen dann IHRE zeit geben, IHR land wieder zu besitzen. oder aber: afghanistan auslöschen, beseitigen, vernichten. alles andere wird scheitern. ‘gute absichten’ im cockpit eines düsenbombers taugen nichts.

    23. Flying Circus schrieb am 16. Dezember 2008 at 10:09 - Permalink

      @19/Lemmy Caution:

      Da werden sich die Indios aber gefreut haben, daß da letztendlich eine Deklaration der Menschenrechte bei raussprang. Also die, die sich noch freuen konnten, weil sie noch am Leben waren.

      Was unsere Jungs am Hindukusch angeht, verkennst Du den zentralen Punkt: Was haben die da zu suchen? Wie ich die Situation so sehe, wollen die wenigsten Afghanen sie noch dort. Und was hat Afghanistan mit Deutschland zu tun? Wieso wird dort “unsere Freiheit” verteidigt?

      Es gab damals gute Gründe, warum die Bundeswehr als reine Verteidigungsarmee aufgestellt wurde. Aber jetzt will man ja wieder mit den Großen pissen können. Den Preis zahlen dann, wie üblich, die an der Front. So ein Soldat, dem gerade von einer Mine die Beine zerfetzt wurden, wird sich sicher darüber freuen, daß er damit unsere Freiheit hier in Deutschland verteidigt hat. Ist ihm bestimmt für den Rest seines Lebens ein Trost. Prost.

    24. Lemmy Caution schrieb am 16. Dezember 2008 at 12:47 - Permalink

      Da werden sich die Indios aber gefreut haben, daß da letztendlich eine Deklaration der Menschenrechte bei raussprang. Also die, die sich noch freuen konnten, weil sie noch am Leben waren.

      Guter Punkt! Ähnliches gilt natürlich für die Opfer des sowjetischen Gulag-Systems. Auch diese Erfahrung floß in die Erklärung der Menschenrechte ein.
      Letztlich gibts in einem wichtigen Punkt Parallelen zu der Konquista und unseren Kriegen in Irak/Afganistan -> die dynamische Folgekette ist praktisch nicht zu kontrollieren.
      Die meisten Indios starben ja an Krankheitserregern. Davon wußten aber die Spanier nichts. Der Hof versuchte ja – gestützt auf die Mönche – von Anfang an eine verantwortungsvolle Politik. Nur verstanden sie zu wenig von der Kultur der Indios. Und sie wußten nichts von der Wirkung der Krankheitserreger. Sie konnten auch die Spanier im Land kaum kontrollieren. Die Folge war ein Massensterben der Indios, ein wenig auch friedlicher Kulturkontakt und irgendwann Rassismus.
      Genausowenig können wir die dynamische Entwicklung im Irak und in Afganistan kontrollieren.

    25. chapultepec schrieb am 16. Dezember 2008 at 14:57 - Permalink

      ein wenig friedlicher Kulturkontakt???

      Las Casas tells how the Spaniards “grew more conceited every day” and after a while refused to walk any distance. They “rode the backs of Indians if they were in a hurry” or were carried on hammocks by Indians running in relays. “In this case they also had Indians carry large leaves to shade them from the sun and others to fan them with goose wings.” Total control led to total cruelty. The Spaniards “thought nothing of knifing Indians by tens and twenties and of cutting slices off them to test the sharpness of their blades.” Las Casas tells how “two of these so-called Christians met two Indian boys one day, each carrying a parrot; they took the parrots and for fun beheaded the boys.” The Indians’ attempts to defend themselves failed. And when they ran off into the hills they were found and killed. So, Las Casas reports, “they suffered and died in the mines and other labors in desperate silence, knowing not a soul in the world to whom they could turn for help.” He describes their work in the mines: … mountains are stripped from top to bottom and bottom to top a thousand times; they dig, split rocks, move stones, and carry dirt on then: backs to wash it in the rivers, while those who wash gold stay in the water all the time with their backs bent so constantly it breaks them; and when water invades the mines, the most arduous task of all is to dry the mines by scooping up pansful of water and throwing it up outside…. After each six or eight months’ work in the mines, which was the time required of each crew to dig enough gold for melting, up to a third of the men died. While the men were sent many miles away to the mines, the wives remained to work the soil, forced into the excruciating job of digging and making thousands of hills for cassava plants. Thus husbands and wives were together only once every eight or ten months and when they met they were so exhausted and depressed on both sides … they ceased to procreate. As for the newly born, they died early because their mothers, overworked and famished, had no milk to nurse them, and for this reason, while I was in Cuba, 7000 children died in three months. Some mothers even drowned their babies from sheer desperation…. hi this way, husbands died in the mines, wives died at work, and children died from lack of milk . .. and in a short time this land which was so great, so powerful and fertile … was depopulated. … My eyes have seen these acts so foreign to human nature, and now I tremble as I write. … When he arrived on Hispaniola in 1508, Las Casas says, “there were 60,000 people living on this island, including the Indians; so that from 1494 to 1508, over three million people had perished from war, slavery, and the mines. Who in future generations will believe this? I myself writing it as a knowledgeable eyewitness can hardly believe it….”

      Thus began the history, five hundred years ago, of the European invasion of the Indian settlements in the Americas. That beginning, when you read Las Casas-even if his figures are exaggerations (were there 3 million Indians to begin with, as he says, or less than a million, as some historians have calculated, or 8 million as others now believe?)-is conquest, slavery, death. When we read the history books given to children in the United States, it all starts with heroic adventure-there is no bloodshed-and Columbus Day is a celebration. Past the elementary and high schools, there are only occasional hints of something else. Samuel Eliot Morison, the Harvard historian, was the most distinguished writer on Columbus, the author of a multivolume biography, and was himself a sailor who retraced Columbus’s route across the Atlantic. In his popular book Christopher Columbus, Mariner, written in 1954, he tells about the enslavement and the killing: “The cruel policy initiated by Columbus and pursued by his successors resulted in complete genocide.” That is on one page, buried halfway into the telling of a grand romance. In the book’s last paragraph, Morison sums up his view of Columbus: He had his faults and his defects, but they were largely the defects of the qualities that made him great-his indomitable will, his superb faith in God and in his own mission as the Christ-bearer to lands beyond the seas, his stubborn persistence despite neglect, poverty and discouragement. But there was no flaw, no dark side to the most outstanding and essential of all his qualities-his seamanship. One can lie outright about the past. Or one can omit facts which might lead to unacceptable conclusions. Morison does neither. He refuses to lie about Columbus. He does not omit the story of mass murder; indeed he describes it with the harshest word one can use: genocide. But he does something else-he mentions the truth quickly and goes on to other things more important to him. Outright lying or quiet omission takes the risk of discovery which, when made, might arouse the reader to rebel against the writer. To state the facts, however, and then to bury them in a mass of other information is to say to the reader with a certain infectious calm: yes, mass murder took place, but it’s not that important-it should weigh very little in our final judgments; it should affect very little what we do in the world.

      http://books.google.de/books?id=F3c_Ujq4l2oC&printsec=frontcover&dq=howard+zinn#PPA6,M1

    26. Sulukol schrieb am 16. Dezember 2008 at 15:09 - Permalink

      @ Lemmy Caution

      “Ähnliches gilt natürlich für die Opfer des sowjetischen Gulag-Systems. Auch diese Erfahrung floß in die Erklärung der Menschenrechte ein.”

      Eh????

      Was für ein Unsinn. Auf welche Weise, durch wen wurde diese Erfahrung in die Erklärung eingespeist? Durch den Genossen Stalin? Da hat aber jemand ein intaktes Feindbild, ob es passt oder nicht.

      “Sie konnten auch die Spanier im Land kaum kontrollieren.”

      Wieder so ein Unsinn. Schreibst ja selbst “Die Konquistadoren wollten Gold und vor allem Adligen-Status” Ist das nicht ein Hebel für Kontrolle ?

      Zu Afganistan: Die Amerikaner haben schon n Vietnam ihre Freiheit verteidigt. Ist das uns allen nicht Lehre genug? Auch in Sowjetunion in den 80-er wurde die Propaganda für den Afganistankrieg mit genau gleichen Parolen (nur anstatt “Freiheit” stand manchmal “Sozialismus”) gemacht, wie jetzt hier. Es hat niemand von uns in Afganistan etwas verloren, außer vielleicht den Leuten, die sich dort humanitär engagieren wollen.

      Es wird durch diesen Einsatz nichts Vernünftiges erreicht. Daneben destabilisiert man wahrscheinlich auf Dauer die Nachbarstaaten, insbesondere in Zentralasien, da man dort Diktatoren hätschelt, weil sie für den Krieg gebraucht werden.

    27. carlo schrieb am 16. Dezember 2008 at 15:30 - Permalink

      @sf
      …….super…….weiter so!

    28. name schrieb am 16. Dezember 2008 at 15:31 - Permalink

      Lemmy vergißt natürlich mal wieder, dass jenes verbrecherische stalinische Lagersystem seine Eltern und Vorbilder im demokratischen Lagersystem des britischen Empires in Afrika zur Zeit der Burenkriege hatte. Das deutsche Kaiserreich samt seiner ideologischen Kirche hatte auch seine eigenen Lager in Afrika, die sich von den demokratisch britischen punktuell unterschieden. Diese waren natürlich. wie auch das stalinische Lagersystem qualitativ anderes strukturiert, als die späteren direkten industriellen Vernichtungslager der deutsch bürgerlichen Faschisten.

      Die Unterwerferung fremder Nationen und deren gesamtstaatlich technische Umsetzung ist ein Produkt des frühen Stadiums des Imperialismus.

      Die heutigen Lagersysteme sind verschieden: von westlichen Flüchtingslager bis zu demokratischen X-Ray Camps lassen sich einige alte imperiale Elemente direkt wieder finden.

      http://www.sooderso.net/zeitung/sos15/s12lagerwelten.shtml

    29. Martha schrieb am 16. Dezember 2008 at 17:31 - Permalink

      um auf den ersten Kommentar einzu gehen muss ich sagen das man doch nicht nur an der Harr pracht erkennen kann zu welcher Gruppierung man gehört…bei der NPD haben ja auch nicht alle ne Glatze.

    30. Bunny Beam schrieb am 17. Dezember 2008 at 10:07 - Permalink

      Ob wir den Dalai Lama zu diesem Anlass noch einladen können?
      immerhin könnten die Taliban dies Gebäude für einen buddhistischen
      Tempel halten wer weiß so wie da Gebetsmühlenartig gechanttet wird. OHHMM

      Schließlich wurde fälschlicherweise eine Hochzeitsgesellschaft schon für
      Feindliche Taliban gehalten, “hoffen wir das die Afghanen nicht den gleichen
      Sehfehler haben, wie unsere einkassernierten Freiheitskämpfer”.
      off

    31. chapultepec schrieb am 17. Dezember 2008 at 10:18 - Permalink

      zum “Geheimen Luftkrieg” (geheim weil die Medien sich weigern darüber zu schreiben. Wahrscheinlich weil Menschen aus der Luft zu bombardieren in den oberen Etagen nicht als “hinterhältig” gilt) empfehle ich folgenden Text

      The Secret Air Wars in Iraq and Afghanistan
      June, 01 2007
      By Jeff Nygaard
      http://www.zmag.org/zmag/viewArticle/19481

    32. James Bidden schrieb am 17. Dezember 2008 at 10:25 - Permalink

      Die Frage an einen Bundeswehr Rekruten kommt immer komisch

      Frage: Na Heute schon die Freiheit verteidigt?

      Antwort: Aber selbstverständlich!

      LOL

    33. carlo schrieb am 17. Dezember 2008 at 15:48 - Permalink

      @6 Hallo Lemmy!

      Das war kein Trollversuch.
      Kann mir bitte mal einer in einfachen Worten erklären, was dieses Bild zu bedeuten hat.

      Lemmy, halte durch, sei ein Fels in der Brandung! Und höre auf Deinen Feldwebel!
      Dieses Bild ist selbstverständlich ein Machwerk aus der Feder der jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung um Deinen reinen, edlen Deutschen Geist zu verwirren. Sollte Dir wider Erwarten bereits über diese schändlichen Machwerke ein “Lachen” entfahren sein, so begebe Dich sofort in truppenärztliche Behandlung.
      Es ist nie zu spät! Die Hoffnung stirbt zuletzt!
      Bürgerinitiative “Rettet Lemmy vor den roten Flut”.

    34. Goldener Reiter schrieb am 18. Dezember 2008 at 05:49 - Permalink

      @33 carlo

      Ich zweifle manchmal ernsthaft, ob Lemmy seine Kommentare tatsaechlich so meint, oder ob wir uns nicht doch von einem Freizeit-Mittermeier nasfuehren lassen.

      Vor allem sein Beitrag #19:
      Kann man wirklich so stumpf sein zu ignorieren, dass es einem Grossteil der Bw-Soldaten in Afghanistan um die Auslandszulage und (insbesondere den Offizieren) die Befoerderungschancen geht.
      Sprich: Gold und Adel

    35. Lemmy Caution schrieb am 19. Dezember 2008 at 11:19 - Permalink

      @chapultec: zu 25 -> “Ein wenig auch friedlicher Kulturkontakt” bedeutet nicht insgesamt oder überwiegend friedlicher Kulturkontakt! Überwiegend war das selbstverständlich KEIN friedlicher Kulturkontakt.
      Gewöhnt euch bitte einmal an meine Beiträge etwas genauer zu lesen.

    36. bismodo schrieb am 19. Dezember 2008 at 11:27 - Permalink

      10h25
      schaun wer mal rein
      ahh, lemmy…
      ciao, leute, viel spass beim masochismus


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