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  • Der Superduper-Gümbel-Twitter

    geschrieben am 14. Januar 2009 von Spiegelfechter

    Twitter ist in, Twitter ist hip! Wofür man eigentlich so ein Twitter braucht, weiß zwar kaum jemand, aber wenn sogar schon das hippe, innovative Nachrichtenportal SPIEGEL-ONLINE twittert, kommt man als innovativer und durchaus hipper Nachwuchspolitiker natürlich auch nicht an Twitter vorbei. Thorsten Schäfer-Gümbel ist so ein innovativer und hipper Nachwuchspolitiker, der – so wollen es die PR-Strategen mit ihren dicken Hornbrillen – die Möglichkeiten neuer Medien in seinem Wahlkampf voll ausschöpfen lässt. So wurde dem Gümbel von der zuständigen Werbeagentur das volle Paket angedreht – YouTube, MeineVZ, Wer-kennt-wen, Twitter und natürlich Facebook – dort hat der Gümbel auch schon 774 Freunde. Das ist natürlich superdupertoll, die kann er alle zu seiner Wahlparty einladen und Freibier ausschenken, die Old-School-Variante, “Freunde” zu gewinnen. Peinlich ist es allerdings für Gümbels Agentur, dass die Links auf der Gümbel-Seite zu MeineVZ und Wer-kennt-wen ins Leere laufen. Auf Facebook hat auch Roland Koch sein neues Zuhause gefunden. Der beliebte Oberhesse hat bei Facebook (vielleicht ja auch in der Realität?) keine Freunde, er hat nur Befürworter – und davon auch nur 51 an der Zahl. Die Bloggosphäre jubelt und den Online-Wahlkampf hat der Gümbel damit haushoch gewonnen – ob das am Sonntag eine Rolle spielen wird?

    Gümbels Wahlkampfstrategen haben das Trash-Potential ihres Produktes erkannt. Die Videos auf YouTube sind betont schlecht ausgeleuchtet und der Gümbel gibt sich jede nur erdenkliche Mühe, “authentisch” zu wirken. In einem Land, in dem Dieter Bohlen monatelang die Literatur-Hitparade anführt und seine Kunstwesen die Musik-Charts dominieren, kommt so etwas natürlich gut an.

    Konsequent fortgesetzt wird diese Trash-Strategie im Gümbel-Twitter. In diesem “Miniblog” twittert der Gümbel munter vor sich hin – “Twittern” ist ein Neologismus für das Verfassen von sinnentleerten Kurznachrichten ohne Einhaltung orthographischer Regeln. Komplexe politische Themen werden dann schon mal aufs brachialste “heruntergetwittert”:

    - Heute bildungstag. Mehr ganztagsschulen, talentförderung. 16 Uhr, Konferenz in Frankfurt.

    Der Mann ist gut, den wähle ich! Fehlt nur, dass der zuständige Praktikant “Heute mit obama gesprochen. weltfrieden ist beschlossen. Mehr geld und freibier für alle!” twittert – obgleich dies kaum einen Unterschied machen würde.

    Das humoristische Potential des Gümbel-Twitter-Unfugs hat die Titanic (wer auch sonst?) erkannt. In ihrer täuschend echt aussehenden Kopie (oder ist dies das Original?) nimmt sie Sinn und Unsinn des Onlinewahlkampfs der hessischen SPD mit Witz und Schneid aufs Korn.

    - Seit 1 Stunde Appetit auf Essiggurken mit Sahne. Woher mag das kommen? Mutter angerufen – falsch verbunden, irrtümlich Wählerin gewonnen
    - Mißverständnis! Habe Mutter gerade erzählt, daß ich öffentlich twittere und bis zu 300 Leute zuschauen – Ohrfeige erhalten!

    Wenn die Gümbel-Strategie die vielzitierte deutsche Antwort auf Obamas Wahlkampf im Netz sein soll, so ist Deutschland in der Tat zu bemitleiden.

    Jens Berger

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    1. Joerg schrieb am 14. Januar 2009 at 17:05 - Permalink

      Ach du meine Güte! Behautet nicht Schäfer-Gümbel sich so sehr für die Bildungspolitk einzusetzen?

      “Danke für die reaktionen. Bestätigung dafür weiter zu machen. Melde mich morgen auf dem weg. Rede in enkheim zu zukumftsfähigkeit. 12:52 PM Jan 10th from twibble”

      Sein Geschreibsel wirkt ja gerade so, als würde er absichtlich alles falsch schreiben. Wenn aber solche Politiker sich dann auch noch in die Bildung einmischen, dann wird mir um die “zukumftsfähigkeit” hier echt bange. Oder ist das bei Twitter etwa verboten seinen Satz vorm Abtippen auch nur einmal durchzulesen?

    2. Spiegelfechter schrieb am 14. Januar 2009 at 17:08 - Permalink

      @Joerg

      Das gehört doch zur Strategie! Web 2.0 ist Dilettantismus … sonst wird es doch nicht als authentisch wahrgenommen ;-)

      Die Web 2.0er sind zumindest begeistert *kopfschüttel*

    3. misterL schrieb am 14. Januar 2009 at 17:16 - Permalink

      Die Facetten der SPD:

      Schröder -> Überzeugen mit Basta
      Müntefering -> Überzeugen mit Disziplin
      Ypsilanti -> Überzeugen mit Inhalten
      Schäfer-Gübel -> Überzeugen mit Twittern

      Ich wußte gar nicht das dieses “Twittern” eine Disziplin ist welche ausdrückliche keine Inhalte transportiert. Ich fürchte ich werde alt….

    4. Spiegelfechter schrieb am 14. Januar 2009 at 17:19 - Permalink

      @misterL

      Ich wußte gar nicht das dieses ?Twittern? eine Disziplin ist welche ausdrückliche keine Inhalte transportiert. Ich fürchte ich werde alt?.

      Tröste Dich – ich kenne dieses seltsame Krams auch nur vom Namen her – bin halt kein hipper Blogger ;-)

    5. Jörg Friedrich schrieb am 14. Januar 2009 at 17:24 - Permalink

      ?Twittern? ist ein Neologismus für das Verfassen von sinnentleerten Kurznachrichten ohne Einhaltung orthographischer Regeln.

      …

      Tröste Dich – ich kenne dieses seltsame Krams auch nur vom Namen her

      Sicher im Urteil bei völliger Unwissenheit – so ist er, der Spielgelfechter. Unnachahmlich.

      (Das werd ich jetzt twittern, zu finden unter twitter.com/JoergFr)

    6. Spiegelfechter schrieb am 14. Januar 2009 at 17:26 - Permalink

      @Jörg Friedrich

      Cool! Ich stehe im Twitter! Bin ich jetzt Dein Freund? ;-)

    7. misterL schrieb am 14. Januar 2009 at 17:28 - Permalink

      @Jörg Friedrich

      Cool! Ich stehe im Twitter!

      Als was, als SF Twity?

    8. Jörg Friedrich schrieb am 14. Januar 2009 at 17:31 - Permalink

      Du stehst sogar in meiner Blogroll, aber du weißt, das ist kein Freundschaftsbeweis.

    9. Spiegelfechter schrieb am 14. Januar 2009 at 17:33 - Permalink

      @Jörg Friedrich

      Ich weiß – darum gebe ich ja auch kein Freibier aus, twittere oder gründe eine Facebook-Gruppe ;-)

      Meine Freunde, zu denen ich rund ein Dutzend zähle, reichen mir voll und ganz.

    10. Jörg Friedrich schrieb am 14. Januar 2009 at 17:37 - Permalink

      Von “Freunden” ist bei Twitter keine Rede. Wenn du allerdings nur die Äußerungen derer verfolgst, die deine Freunde sind, überrascht mich das zwar nicht, aber bedenklich ist’s doch.

    11. Spiegelfechter schrieb am 14. Januar 2009 at 17:40 - Permalink

      @Jörg Friedrich

      Hmmm, und warum heißt die Seite, auf der man Deine “Freunde” sieht “Friends”?

      Du siehst – ich recherchiere knallhart und immer da, wo´s weh tut *lol*

    12. Jörg Friedrich schrieb am 14. Januar 2009 at 17:51 - Permalink

      “Heißt” die Seite so? Oder “heißt” nur eine Datei auf einem Webserver so? “Heißt” die Seite nicht eher “people JoergFr follows”?

      Das ist albern, verehrtester Spiegelfechter. Konzentrier dich lieber auf deinen Lieblingsfeind. Ich versteh ja, dass du durch Spitzfindigkeiten von der Tatsache ablenken willst, dass du ein typisches Grundsatzurteil über eine Sache getroffen hast, von der du wenig später selbst schreibst, dass du keine Ahnung von ihr hast. Das ist doch ok, das machen doch viele.

    13. Paul Lanon schrieb am 14. Januar 2009 at 17:58 - Permalink

      Am McDrive ein Interview via Twitter zu geben, das hat schon was. Immerhin ist es ein kleiner Versuch auch junge Leute für den Gang zu Urne zu begeistern. Und das es eher dilettantisch ist, könnte doch am vergleichsweise bescheidenen Budget liegen.

      Aber wir können natürlich uns das US-amerikanische Fundraising zu eigen machen, und uns dann darüber freuen, dass Bernd Eichinger die Youtube-Videos von Roland Koch drehen wird. Leider hätte dies aber auch zur Folge, dass man Gesetze kaufen kann, mit der entsprechenden Spende.

    14. Spiegelfechter schrieb am 14. Januar 2009 at 18:00 - Permalink

      @Jörg

      Die Seite heißt “http://twitter.com/JoergFr/friends” – eine andere Seite heißt “…followers”. Aber das weißt Du a) selbst genau und b) hat dies nichts mit dem Thema zu tun.

    15. Spiegelfechter schrieb am 14. Januar 2009 at 18:05 - Permalink

      @Paul Lanon

      Am McDrive ein Interview via Twitter zu geben, das hat schon was. Immerhin ist es ein kleiner Versuch auch junge Leute für den Gang zu Urne zu begeistern.

      Yep, das ist genau so superdupertoll, wie sich in den Big-Brother-Container zu hocken oder bei gräulichen Soaps aufzutauchen. Auch der hippe, fesche Haider Jörg – Gott sei seiner Seele gnädig – hat sich ja des öfteren mit feschen Buan in Diskotheken betrunken; nicht nur privat, sondern auch als Wahlkampf”gag”. Da kann der Gümbel von mir aus nicht nur im McDoof twittern, sondern auch im Jungle-Camp Maden futtern oder weiß der Teufel was machen, worauf die Kiddies heute so stehen. Inhalt hat das keinen und wenn die Politik endlich zur reinen Showveranstaltung mutiert ist, werdet auch Ihr merken, dass Twitter-Stars genau so sch… regieren, wie andere Politiker auch.

    16. Spiegelfechter schrieb am 14. Januar 2009 at 18:07 - Permalink

      Vielleicht sollte man als Persiflage einen Adolf-Twitter aufziehen … ach nein, Godwin schon wieder ;-)

    17. Jörg Friedrich schrieb am 14. Januar 2009 at 18:13 - Permalink

      Na, wenn ich dir noch den Unterschied zwischen follower und follows erklären würde, würdest du dich wahrscheinlich auch bald bei Twitter anmelden – ach nein, bist du ja schon, als verdeckter Ermittler.

      Zum Thema: Man sollte seine Wähler schon da zu treffen versuchen, wo sie sind, und ein bloggender Spiegelfechter ist kein besserer Wähler als ein twitternder X oder ein Dschungelcamp schauender Y.

    18. Paul Lanon schrieb am 14. Januar 2009 at 18:15 - Permalink

      @Spiegelfechter

      Findest du nicht, das soziale Netzwerke und Bloggen etwas anderes sind, als “Big Brother” und “Ich bin ein Star, lasst mich in Ruhe” ?

      Und seit wann reden wir eigentlich in der Politik wieder von Inhalten? Und selbst wenn wir es täten, wer wird daran gemessen? Womit wir bei der Frage wären: Was ist einfacher: Das Politiker sich an die Wähler anpassen, oder die Wähler an die Politiker?

    19. mspro schrieb am 14. Januar 2009 at 18:30 - Permalink

      Du bist sogar noch outer als Du denkst. Sogar zum Twitterbashing kommst Du zu spät. Das ist sogar bei SpOn schon lange durch.

    20. Sebastian Engelmann schrieb am 14. Januar 2009 at 18:33 - Permalink

      Was wollen wir eigentlich genau? Vergangenes Jahr war das Web 2.0 noch eine parteipolitische Ödnis (http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,7273599,00.html).
      Jetzt entdecken Politiker das Web 2.0 für sich und werden gleich mit Häme übergossen. Ist denn unser einziger Maßstab Barack Obama, der mit bald einer Milliarden und Tausenden Mitarbeitern einen Wahlkampf organisiert hat? Vergleichen wir den mit deutschen Politikern und einem Wahlkampf, der einen Monat dauert?
      Abgesehen davon scheint TSG ja im Netz gegenüber Koch Boden gut zu machen:
      http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,7504947,00.html?dr=1

    21. Spiegelfechter schrieb am 14. Januar 2009 at 18:33 - Permalink

      @Paul Lanon

      Blogs und andere Web 2.0 Formate sind Medien aber keine Inhalte – auch das Fernsehen ist ein Medium. Mann könnte sicher mit Web 2.0 auch echte Inhalte transportieren und das Web zum Dialog nutzen. Die Inhalte, die vom Gümbel via Twitter vermittelt werden, haben aber genau den geistigen Nähwert, den auch die angesprochenen TV-Formate haben.

      Was ist einfacher: Das Politiker sich an die Wähler anpassen, oder die Wähler an die Politiker?

      Ersteres ganz klar – aber gerade die “Netzgemeinde” müsste toben, wenn sie erkennt, dass der Gümbel sie für einen Haufen Volltrottel hält, die sich mit Kurznachrichten via Twittern begeistern lassen. Das erkennt sie aber nicht, für sie ist das Medium wichtiger als der Inhalt.

    22. name schrieb am 14. Januar 2009 at 18:35 - Permalink

      Genau..der Weltkrieg, öhmm , Wahlkampf wird im und am Twitter gewonnen, und jeder Vollspacken sollte so einen Twitter samt Facebook sein eigen wissen.

      Da sind mir die anderen Irren Massenmörder mit ihren virtuellen Streicheleinheiten
      fast noch sympatischer. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,601252,00.html

      Sei dabei, wenn die Wichtigtuer unwichtiges als Besonderes verkaufen wollen. Erst twittern, dann knuddeln und am Ende das Hackbeil schwingen :)

      Danke Jens, für den Artikel.

      Wirklich innovativ wäre es, wenn sich einer der Wahlkandidaten werbewirksam bei youporn anpreisen würde. Das hätte zumindest ein minimum an Ehrlichkeit: ficken & gewählt werden hat mehr politische Aussagekraft als wählen & twittern. Aber darauf lässt sich der aufgeklärt gegebende Zirkus natürlich nicht sein, allein schon wegen dem optischen Eindruck der Kandidaten.

    23. Joerg schrieb am 14. Januar 2009 at 18:38 - Permalink

      @Paul Lanon

      Es geht doch hier nicht so sehr um das Kommunikationsmittel. Man kann sicher auch auf eine gute Art und Weise twittern. Irgendwie jedenfalls. Nur das was Schäfer-Gümbel vor sich hintwittert ist total lächerlich. Man kann sich nie so recht entscheiden obs nicht doch von Titanic ist, aber die achten wenigstens auf Rechtschreibung.
      Da twittert Jörg Friedrich um einiges professioneller und der hat kein Wahlkampfbüro hinter sich.

      Als CDUler muss man sich ja nur die Einträge durchlesen und man hat Gags für die nächsten hundert Wahlkampfveranstaltungen. Der Vorstand von Schwab hat sicher auch schon ganz doll Angst, dass Schäfer-Gümbel ihm einen Brief schreibt. Fällt das eigentlich schon unter das Diskreminierungsgesetz, dass sich TSG nur für die weiblichen Arbeiterinnen einsetzt?

    24. Peter schrieb am 14. Januar 2009 at 18:39 - Permalink

      Ich fand die Idee, dass ein SPD-Kandidat namens Thorsten Schäfer-Gümbel per Twitter einen Internet-Wahlkampf für Hessen aufzieht auch eher… sagen wir, grotesk, aber mittlerweile…

      Die thematische Tiefe der vorgetragenen Nachrichten mag man bewerten wie man will, aber TSG ist damit bei den Leuten präsent. Und weil er Twitter auch benutzt, wie es gedacht ist (z.B. eben mobil, siehe McDoof-Interview), wirkt er dabei obendrein noch authentisch. Er hat nicht die meisten Follower, aber das sind immerhin alles potenzielle Mikro-Multiplikatoren – sind schließlich selbst Twitterer. Vielleicht kann man nicht mit einer 140-Zeichen-Botschaft einen CDU-Stammwähler abwerben, aber man ist zumindest einigen Leuten mehr gegenwärtig als wenn man diesen Kanal nicht nutzen würde. Andere Politiker kennt man nur als Plakat, hier erweckt TSG den Eindruck eines echten Menschen. Und sollte das alles nicht zutreffen und die ganze Aktion ein wirkungsloser Griff ins Klo sein, hat es zumindest nichts gekostet.

      Ich habe aber den Eindruck, dass die Sache irgendwie funktioniert. Ich bin kein Hesse, und selbst wenn ich einer wäre (und auch andernfalls) kann mir die moderne SPD gründlich gestohlen bleiben, aber wahlkampftechnisch-objektiv bin ich der Meinung, dass das alles weniger bizarr ist als es klingt und besser funktioniert, als man zunächst glauben möchte. Demnächst machen das alle, von Angie bis Oskar.

    25. name2 schrieb am 14. Januar 2009 at 19:03 - Permalink

      Der Schäfer-Gümbel, ist so hässlich, ich würde wohl doch den Koch wählen…
      Vielmehr kann ich über diesen Emporkömling, der auch noch Blasen quatscht,
      nicht wirklich sagen, und seine unsinnige Idee mit dieses Anleihen, der Typ ist
      doch nur ein schlechter Witz !
      Mich würde interessieren was Helmut Schmidt zu der Lachnummer sagt, bzw.
      seine Mimik würde wahrscheinlich schon Bände sprechen…

    26. Jakester schrieb am 14. Januar 2009 at 19:20 - Permalink

      Es geschieht nicht gerade oft, bezueglich ‘deutsch/weltlicher Brechreize’, das mich etwas zum Lachen bringt.
      Auch wenn es noch so grauslich, laecherlich, extraverbloedend Brechdurchfall und Hirnbluten verursacht.

      Diesbezueglich DANKE SF. … auch wenn ich deine, zumeist disziplinierte Dezents und Zurueckhaltung in diesem Fall wieder Mal als aufopfernden Masochismus loben darf/muss :-)

      Gruss
      J.

    27. Hein schrieb am 14. Januar 2009 at 19:23 - Permalink

      Öhm, warum gehts in dem Artikel denn jetzt eigentlich? Darum, dass Twitter allgemein doof ist, oder dass die Botschaften von TSG keine besondere Tiefe haben, oder beides?

    28. Spiegelfechter schrieb am 14. Januar 2009 at 19:37 - Permalink

      @Hein

      Darum, dass Twitter allgemein doof ist, oder dass die Botschaften von TSG keine besondere Tiefe haben, oder beides?

      Beides – nur das mir ersteres keinen Artikel wert gewesen wäre ;-)

    29. Robert schrieb am 14. Januar 2009 at 19:42 - Permalink

      Ich denke, dass dieses Medium nunmal so genutzt werden sollte, wie es gedacht ist: Sagen was man gerade macht oder wohin man fährt… wenn wer in der Nähe ist kann er ja kommen und sich mehr Inhalte anhören (insofern das im Wahlkampf überhaupt geht).

      Die Häme, die hier über “TSG” ausgegossen wird ist fehl am Platz. Hätte Ypsilanti getwittert hätte dieser Blog ganz sicher Solidarität gezeigt, da eine linke Mehrheit greifbar war. Jetzt, wo die Aussichten schlecht sind, folgt man dem Reflex auf der Seite der Sieger stehen zu wollen. Da ist dann auch die politische Alternative, die sich seit der letzten Wahl nicht geändert hat, egal. Traurig…

    30. Horscht schrieb am 14. Januar 2009 at 19:52 - Permalink

      @JF:
      > Sicher im Urteil bei völliger Unwissenheit – so ist er, der Spielgelfechter. Unnachahmlich.

      Na, ist doch nicht Dein üblicher Debattenstil.
      Ansonsten, Gümbel ist schon ganz bemerkenswert, seine pol. Anschauungen würde ich zwar nicht mit einem “Muss ich haben, hier und jetzt!” bearbeiten, aber immerhin mal ein Politiker, der zur Selbstironie fähig scheint. (Davor wars der Guido W., der jetzt aber anscheinend an Format zugelegt hat, LOL.)
      BTW, getwittert wird anscheinend auf ganz armem (Chat-)Niveau, oder?
      Hat ein wenig Pech mit seinem Namen der TSG.

    31. Peter schrieb am 14. Januar 2009 at 19:54 - Permalink

      > BTW, getwittert wird anscheinend auf ganz armem (Chat-)Niveau, oder?

      Dazu ist man keinesfalls verpflichtet.

    32. Lago schrieb am 14. Januar 2009 at 19:55 - Permalink

      Hat denn hier niemand ein bisschen Mitleid mit der (Hessen-)SPD? Was sollen sie denn machen? Jetzt müssen sie sich schon bei der letzten Reserve, an denen sich in Deutschland sonst noch nie jemals die Hände schmutzig machen wollte, den apolitischen Kellerkindern des Web2.0.1 einschleimen. Glücklicherweise ist dies denkbar einfach. Trotz “nerd pride” und hip-ness leiden diese so sehr unter ihrem Stigma, dass sie dankbar jeden wählen würden, der seinen Ekel vor ihrem Spielzeug zu überwinden und es zumindest etwas verächtlich anzufassen in der Lage ist. Wählen würden und wählen sind allerdings zwei unterschiedliche Kategorien der Volitionspsychologie.

    33. Horscht schrieb am 14. Januar 2009 at 19:57 - Permalink

      @Peter:
      Täte mich aber interessieren.

    34. Spiegelfechter schrieb am 14. Januar 2009 at 20:32 - Permalink

      @Lago

      Kellerkindern des Web2.0.1 einschleimen. Glücklicherweise ist dies denkbar einfach

      Klar! Der Gümbel ist schließlich auch ein echter Blogger – also einer von uns! Ich wähle ihn auf jeden Fall! Kann ich jetzt noch schnell den Wohnort wechseln?

    35. Peter schrieb am 14. Januar 2009 at 20:37 - Permalink

      @Horscht Das kommt eben ganz drauf an, in welchen Kreisen man twittert, da gibt es solche und solche. Man muss nicht wie ein Idiot schreiben oder das Geschreibsel von Idioten verfolgen. Man kann aber durchaus. Und diesen Unterschied wollen die schimpfenden Brigaden ums Verrecken nicht wahr haben. Es ist ja auch bedeutend einfacher zu glauben, man gäbe beim Registrieren eines Twitter-Accounts automatisch sein Hirn an der Garderobe ab und sich das Mühsal der tiefgreifenden Recherche zu ersparen.

    36. Hein schrieb am 14. Januar 2009 at 20:46 - Permalink

      @Spiegelfechter

      Naja, nu. Ich mag Twitter. :-)
      Kann jetzt die Abneigung aber auch nicht so recht nachvollziehen.

    37. misterL schrieb am 14. Januar 2009 at 20:59 - Permalink

      Zum Thema “twitter” gibt es mehr Ansichten als zum “abgesagten Krieg”. Muss das stutzig machen? ;-)

    38. christdemokratischisteinfachbesser schrieb am 14. Januar 2009 at 21:06 - Permalink

      Genau!

      Der vergangene und zukünftige MP Roland Koch “twittert” übrigens nicht, das hat er als Ehrenmann gar nicht nötig! Der hat nämlich Inhalte! Schäfer Gümbel hat nur eine komische Brille.

    39. Hein schrieb am 14. Januar 2009 at 21:19 - Permalink

      Der vergangene und zukünftige MP Roland Koch ?twittert? übrigens nicht, das hat er als Ehrenmann gar nicht nötig! Der hat nämlich Inhalte!

      Noch irgendwas außer “Kinder ausm Prekariat gehören nicht an die Uni” und “Ausländer raus!”? ;-)

    40. Spiegelfechter schrieb am 14. Januar 2009 at 21:20 - Permalink

      @ christdemokratischisteinfachbesser

      Der vergangene und zukünftige MP Roland Koch ?twittert? übrigens nicht,

      Stimmt – aber er ist nicht einmal satisfaktionsfähig. Der Gümbel könnte auch nackt auf dem Römer tanzen und Bohlen-Hits gröhlen … besser als Koch ist er alle mal.

    41. christdemokratischisteinfachbesser schrieb am 14. Januar 2009 at 21:35 - Permalink

      Koch ist ein Gigant in der deutschen Politik. Er greift gerne aktuelle Themen aus den Zeitungen auf – das kommt beim Bürger gut an. Er beherrscht das Spiel der Politik wie ein Genie. Und er kann sich berechtigte Hoffnungen auf eine Nachfolge von Angela Merkel machen, sollte die einmal nicht mehr wollen – erst recht nach seinem anstehenden gloriosen Sieg über die SPD! Er gibt der CDU Profil, und seine Karriere zeigt, daß man es schaffen kann, wenn man die Ärmel hochkrempelt. Natürlich macht er auch mal Fehler – wie jeder Mensch. Aber er steht dann auch dazu. So ist er eben – warmherzig, direkt und ehrlich!

    42. misterL schrieb am 14. Januar 2009 at 21:42 - Permalink

      @christdemokratischisteinfachbesser #41

      Du bist ein Kabarettist. Gib es zu. Die Nummer ist Urban Priol-reif. Göttlich. Mehr davon. :-))

    43. kopflast schrieb am 14. Januar 2009 at 21:50 - Permalink

      Nun bin ich aber doch dankbar für Twitter. Ohne diesen knappen Service hätte ich auf diesen Beitrag und die wunderbaren Kommentare verzichten müssen … es gibt so wenig zu lachen in der aktuellen Krise (!), daß mir dieses Gezwitscher Tränen des Vergnügens über die Wangen trieb. Danke

      Ich habe mich gestern bei Twitter angemeldet, weil ich auch endlich mal wissen will, worüber die Blogosphäre so energisch streitet. Bald werde ich es genau wissen.

      Besten Gruß

    44. christdemokratischisteinfachbesser schrieb am 14. Januar 2009 at 21:59 - Permalink

      Oh nein: Ich bin nur ein Bürger, der will, daß wieder etwas Anstand einkehrt in der deutschen Politik. Falsche Wahlversprechen, Lügen und Tricks – davon haben die Bürger genug! Sie wollen vernünftige Politik, die nah am Menschen ist. Eine starke Wirtschaft, und klare Worte, was Werte betrifft. Es muss einmal Schluss sein mit der Gleichmacherei und der Freizeitgesellschaft, mit Kriminalität und sozialer Hängematte. Während Schäfer Gümbel “twittert”, packt Roland Koch die Probleme an. Seine Religion ist ihm dabei ein klarer Wertekompass. Die Bürger wissen schon, warum sie sich immer wieder für ihn entscheiden: Themen wie Bildung, Verantwortung der Unternehmen, Wirtschaftskrise kennen nur eine Antwort: Koch.

    45. Avantgarde schrieb am 14. Januar 2009 at 22:34 - Permalink

      Dafür dass der Mann so aussieht wie ein Dorfsparkassenfilialleiter, ein Watschengesicht hat, so überhaupt keine Chancen hat, 1000kg Altlast im Rucksack rumschleppt und noch nicht mal Zeit hat, einen echten Wahlkampf zu führen, schlägt er sich gar nicht schlecht.

      Und der Koch muss noch nicht mal jüdische Vermächtnisse finden oder ausländerfeindliche Parolen schwingen.

      Armes Hessen

    46. christdemokratischisteinfachbesser schrieb am 14. Januar 2009 at 22:46 - Permalink

      Was soll das denn. Dr. Roland Koch hatte damals nur vorgeschlagen, eine Unterschriftensammlung zum Thema “doppelte Staatsbürgerschaft” zu machen, um dem Bürger die Möglichkeit zu geben, seine Meinung zu sagen. Mit Ausländerfeindlichkeit hatte das nichts zu tun! Man muss doch auch die Kirche mal im Dorf lassen. Die CDU ist sicher nicht ausländerfeindlich! Was die Vermächtnisse betrifft, so hatte Dr. Koch da vermutlich falsche Informationen erhalten. Er hat das selbstverständlich später korrigiert! Mit der sog. “Spendenaffäre” hatte er nichts zu tun. Das waren schwarze Schafe, die zur Verantwortung gezogen wurden. Schwarze Schafe gibt es immer. Da waren auch böswillige Gerüchte im Spiel. Aber Roland Koch hat damit abgeschlossen, weil er weiß, daß die Bürger nach vorne blicken wollen. Sie wollen keine alten Geschichten hören, sondern wissen, wie man Hessen voran bringt! Bildung, Bildung, Bildung! Roland Koch hat die Bildung gestärkt, den Unterricht modernisiert und die Studiengebühren abgeschafft.

      Hessen freut sich auf Roland Koch – jetzt kann es aufwärts gehen!

    47. Der Schachspieler schrieb am 14. Januar 2009 at 22:47 - Permalink

      http://www.medienheft.ch/dossier/bibliothek/d22_EildersChristiane.html

    48. COPOKA schrieb am 14. Januar 2009 at 22:51 - Permalink

      @SF, #15

      … und wenn die Politik endlich zur reinen Showveranstaltung mutiert ist, werdet auch Ihr merken, dass …

      Die Politik an sich ist und bleibt eine ernste Angelegenheit, die Öffentlichkeitspolitik ist schon längst zu einer “Sie haben gewonnen!”-Veranstaltung verkommen. Hast du es noch nicht gemerkt? ^^
      Übrigens, bei Obama war es auch nicht anders gewesen, nur spektakulärer.

    49. JanFS schrieb am 14. Januar 2009 at 22:57 - Permalink

      Das “Twittern” benoetigt wahrscheinlich insgesamt 5 Minuten am Tag und erreicht immer an die 200 Leute, wieso also sollte er es nicht machen? Wieso sollte TSG nicht Gebrauch von einem Kommunikationsmittel machen?

      Ich persoenlich finde es ignorant zu sagen, ach Twitter ist unwichtig, also lassn wir es mal weg auf die 50 Stimmen kommts nicht an. Diese Einstellung foerdert Politikverdrossenheit, foerdert Desinteresse und foerdert eben NICHT den Diskurs, die Diskussion. Allein damit das TSG dir, Spiegelfechter, Anlass gab dich ueber ihn zu aeussern, beweist den Erfolg der Online Kampagne und das daraus auch noch eine Diskussion entsteht foerdert die Gemeinschaft und ist vor allem p.o.l.i.t.i.s.c.h.
      Also dein Punkt ist: TSG twittert keine Inhalt: Wer wuerde denn behaupten, dass man auf 140 Zeichen politische Inhalte ausdruecken? Hierbei geht es um Praesenz, um volksnaehe(die anscheinend, deiner Meinung nach, auch nicht erwuenscht ist) und darum vielleicht doch Interesse zu wecken. Ich persoenlich habe schon viel ueber Tweets gelernt. Probiers einfach mal selbst aus und followe interessanten Leuten. Deinen Blog hab ich auch ueber twitter gefunden, also hoer auf mit dem Bashing.

    50. klaus baum schrieb am 15. Januar 2009 at 00:02 - Permalink

      Onkel Gümbel schreibt auf seine Wahlplakate: Kleinere Klassen. Nur mit der SPD. Als ich mein Referendariat am Gymnasium beendet hatte, es war die Zeit als Eichel in Hessen regierte, gab es keine freien Lehrerstellen und große Klassen. Hatte denn die SPD, da sie regierte, nicht damals schon die Chance gehabt, für kleinere Klassen zu sorgen?

    51. Spiegelfechter schrieb am 15. Januar 2009 at 00:25 - Permalink

      @JanFS

      Das ?Twittern? benoetigt wahrscheinlich insgesamt 5 Minuten am Tag und erreicht immer an die 200 Leute, wieso also sollte er es nicht machen? Wieso sollte TSG nicht Gebrauch von einem Kommunikationsmittel machen?

      Er könnte sich auch fünf Minuten nackt auf den Römer stellen und singen – damit würde er kostenlos mehr als 200 Leute erreichen und der “Inhalt” wäre der gleiche.

      Ich persoenlich finde es ignorant zu sagen, ach Twitter ist unwichtig, also lassn wir es mal weg auf die 50 Stimmen kommts nicht an.

      Twitter ist ein Medium kein Inhalt.

      Diese Einstellung foerdert Politikverdrossenheit, foerdert Desinteresse und foerdert eben NICHT den Diskurs, die Diskussion.

      Gegenmeinung: Mit der Boulevardisierung des Diskurses fördert man Politikverdrossenheit. Der Gümbel erreicht mit seinem Getwittere doch keinen Diskurs und keine Diskussion – außer wenn man die Kritik an seinem Hobby als Diskurs ansieht ;-)

      Allein damit das TSG dir, Spiegelfechter, Anlass gab dich ueber ihn zu aeussern, beweist den Erfolg der Online Kampagne

      Das sehe ich aber ganz anders – wenn er nackt auf dem Römer singen würde, würde ich auch darüber berichten und Du würdest das sicher nicht als Erfolg der “Nackedeikampagne” ansehen.

      Also dein Punkt ist: TSG twittert keine Inhalt: Wer wuerde denn behaupten, dass man auf 140 Zeichen politische Inhalte ausdruecken?

      Niemand – das ist ja der Punkt ;-)

      Hierbei geht es um Praesenz, um volksnaehe(die anscheinend, deiner Meinung nach, auch nicht erwuenscht ist) und darum vielleicht doch Interesse zu wecken.

      Jo, ich habe Deinen Punkt ja verstanden. Aber ich bin der altertümlichen und wahrscheinlich elitären Meinung, ein Politiker sollte sich nicht für jeden Mist hergeben.

      Ich persoenlich habe schon viel ueber Tweets gelernt. Probiers einfach mal selbst aus und followe interessanten Leuten. Deinen Blog hab ich auch ueber twitter gefunden, also hoer auf mit dem Bashing.

      Das ist natürlich ein Argument! 1:0 für Dich!

    52. gast schrieb am 15. Januar 2009 at 03:06 - Permalink

      Tja… in den USA hätte er nach der Wahl immerhin 77 Whopper verputzen können…
      http://www.heise.de/tp/blogs/4/121434

    53. Paul Lanon schrieb am 15. Januar 2009 at 05:46 - Permalink

      @Spiegelfechter

      Twitter ist ein Medium kein Inhalt.

      Politik ist auch ein Medium das keinen Inhalt hat. Also ist es doch nur logisch, das Politiker Twitter entdecken und für sich nutzen.

      Aber wenn auf 140 Zeichen kein Inhalt transportiert kann, dann frage ich mich: Wohin mit den ganzen Werbeplakaten?

    54. Goldener Reiter schrieb am 15. Januar 2009 at 07:34 - Permalink

      @christdemokratischisteinfachbesser

      Wenn schon Heldenverehrung und untertaenigste Hochachtung vor dem gottgewolten Landesvater, dann mach es wenigstens richtig, und spreche von IHM bitte als

      dem Herrn Ministerpraesidenten Doktor Roland Koch.

      Ausrufezeichen. So viel Zeit muss naemlich sein, fuer einen deutschen Helden.

    55. Jenn schrieb am 15. Januar 2009 at 11:42 - Permalink

      Man muss ja nicht immer was anderes als die MSM schreiben, manchmal macht es einfach mehr Spaß, “mit den Wöfen zu heulen”: Auch SZ, ZDF und N24 haben der Titanic-Twitter-Parodie lustige Glossen gewidmet. Satire über Koch gibt es scheinbar nirgendwo. Na, jetzt bin ich aber echt gespannt, wer Sonntag gewinnt.

      http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/461514

      http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,7504618,00.html

      http://www.n24.de/news/newsitem_4400514.html

    56. Lago schrieb am 15. Januar 2009 at 12:23 - Permalink

      Na, ist doch gut für ihn! Die paar Hanseln, die das mit dem Twittern mitbekommen hätten, gehen ohnehin nicht wählen. Bei Lesern der genannten Zeitung bzw. ZDF-Schauern ist die Wahrscheinlichkeit da schon viel höher. Und die wurden jetzt schon mal auf TSG geprimt … (noch dazu in einem lustigen, also positiven Kontext).

    57. ralle schrieb am 15. Januar 2009 at 17:19 - Permalink

      schon erstaunlich. kaum geht es mal um eine nebensächlichkeit wie den internet-dienst “twitter”, wird die netzgemeinschaft aufgewühlt. ich beziehe mich auf die menge der kommentare und deren inhalte. merke: politische substanz scheinbar doch noch nicht ganz im internet angekommen.

    58. Spiegelfechter schrieb am 16. Januar 2009 at 01:44 - Permalink

      @all

      Verdammt – auch der Foehrer twittert! Aber er hat noch keinen einzigen Gefolgsmann – doch, Jörg Friedrich folgt ihm!

    59. Andreas E. schrieb am 16. Januar 2009 at 08:58 - Permalink

      @44

      christdemokratischisteinfachbesser

      Oh nein: Ich bin nur ein Bürger, der will, daß wieder etwas Anstand einkehrt in der deutschen Politik.

      Dann solltest du eindeutig nicht Roland Koch, geschäftsführender Ministerpräsident von Hessen, verehren, sondern Oskar Lafontaine! Der Lafo war nämlich immer anständig in seinen Ämtern, auch wenn Peter Müller (CDU)über die saarländische Presse (wg. Pressefreiheit und so) einigen Schwachfug über ihn zu erzählen wußte.

      Falsche Wahlversprechen, Lügen und Tricks – davon haben die Bürger genug!

      Vor allem von denen eines Herrn Roland Koch, geschäftsführender Ministerpräsident von Hessen. Wie war das noch mit den jüdischen Vermächtnissen, die er bis heute nicht an den Zentralrat der Juden (freiwillig?) zurück gegeben hat? Wie ist das mit seinem einem Minister dieser Tage, der eine Spendengeldwaschanlage unterhalten hat – und dafür wahrscheinlich nach der Wahl brummen gehen muß?

      Sie wollen vernünftige Politik, die nah am Menschen ist. Eine starke Wirtschaft, und klare Worte, was Werte betrifft.

      Dies stimmt ausnahmsweise. Dies wird jedoch nicht durch Roland Koch, geschäftsführender Ministerpräsident von Hessen, verkörpert, sondern durch Ulrich Wilken, Landesparteichef DIE LINKE in Hessen.

      Es muss einmal Schluss sein mit der Gleichmacherei und der Freizeitgesellschaft, mit Kriminalität und sozialer Hängematte.

      Stimmt auch auffallend. Nur sehe ich dies alles bezogen auf die konservativ-wirtschaftsfaschistische Politik einer CDU, die die Kriminalität fördert, die Menschen als Wertstoff für Firmen gleichmacht, die Freizeitgesellschaft dahingehend schafft, in dem die Zahlen der Arbeitslosen seit Jahren permament gesteigert werden und die soziale Hängematte nur für ihre eigenen Politikidioten bereit hält! Richtig, dies alles muß abgeschafft werden. Klare Worte, ganz ehrlich. Da gebe ich dir Recht!

      Während Schäfer Gümbel ?twittert?, packt Roland Koch die Probleme an.

      Man sieht es ja. Die Hessen wollen ein Nachtflugverbot, Roland Koch, geschäftsführender Ministerpräsident von Hessen, erhöht die Zahl der in der Nacht erlaubten Starts/Landungen am Airport FFM. Er macht grundsätzlich das Gegenteil von dem, was die Bürger von ihm wollen. Wollen sie seinen Rücktritt, klebt er gerade zu an seinem Thron und will einfach nicht gehen, sondern benutzt noch 4 geistig ‘Aufrechte’ SPD-Mitglieder dafür, im Amt bleiben zu können. Erbärmlich so etwas.

      Seine Religion ist ihm dabei ein klarer Wertekompass.

      Noch einen Kalauer?! Ein Mann, der eindeutig dem Gott Mammon folgt (google da mal nach), besitzt keinen Wertekompaß, sondern nur ein leeres Kompaßbecken! Werte? Wenn Roland Koch, geschäftsführender Ministerpräsident von Hessen, wirklich Werte hätte, wäre er schon 2004 bei der letzten Wahl von allen Parteiämtern zurückgetreten.

      Die Bürger wissen schon, warum sie sich immer wieder für ihn entscheiden: Themen wie Bildung, Verantwortung der Unternehmen, Wirtschaftskrise kennen nur eine Antwort: Koch.

      Das ist der absolute Brüller. Als ob Koch etwas mit Bildung zu schaffen hätte! Dank seines G8-Programms (das gottlob sein Bildungsminister wieder weitgehend zurückgenommen hat), kam es zu einem sehr strengen Lehrermangel, überfüllten Klassen und überforderten Schülern. Verantwortlichkeit bei den Unternehmen sucht man unter der Ägide von Roland Koch, geschäftsführender Ministerpräsident von Hessen, vergebens. Die VAC darf wahrscheinlich wegen ihm schließen, weitere 2000 Arbeitsplätze vernichtet. WQirtschaftskrise ist noch ein viel größerer Knaller. Da gewährt er OPEL in Rüsselsheim eine besondere Nothilfe, bündelt aber keine Arbeitnehmerforderungen daran, damit dort Arbeitsplätze erhalten bleiben. Das ist Koch!

      Deshalb: DIE PIRATENPARTEI WÄHLEN! Die bringen all den Mist, den Roland Koch, geschäftsführender Ministerpräsident angestellt hat in seinen 10 Jahren Staatsterror wieder in Ordnung.

      MfG

    60. Der Schachspieler schrieb am 18. Januar 2009 at 01:14 - Permalink

      @Spiegelfechter

      Auf deinem Blog fehlt ein chat.

    61. Igg schrieb am 26. Januar 2009 at 09:41 - Permalink

      Immerhin isser ehrlich, der Koch.
      http://www.facebook.com/pages/Roland-Koch/42004012295

      Mini-Feed: Displaying 2 stories

      January 12
      Roland Koch updated his profile. He changed the following: Website, Gender, Birthday, Political Views, Work Info and Education Info…


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