Unser umwintertes Gedächtnis
geschrieben am 14. Dezember 2010 von Spiegelfechter
Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See – früher nannte man dieses alltägliche Phänomen Winter. Heute übertreffen sich die Medien tagtäglich mit neuen, immer schrilleren Superlativen. Dabei muss man noch nicht einmal historische Annalen wälzen, um zu erkennen, dass es in unseren Breitengraden im Winter nun einmal meist schneit und kalt ist. Doch in unserem schnelllebigen Zeitalter fällt es anscheinend schwer, das mediale Feuerwerk auf Basis der eigenen Erfahrungen zu hinterfragen. So wurde der “Jahrhundertwinter” 2009/10 beispielsweise in puncto Durchschnittstemperatur alleine von fünf Wintern, die ich selbst erleben durfte, mühelos übertroffen – was sollen da erst ältere Semester sagen? Nun gut, der letzte Winter war laut DWD der härteste seit zehn Jahren – das trifft aber statistisch auf jeden zehnten Winter zu.
Jahrhundertwinter
Aber was ist mit dem Schnee? Immerhin konnte beispielsweise der Brocken im Harz im letzten Jahr sensationelle 158 Zentimeter Schneehöhe vermelden. Am 14. April 1970 lagen dort 380 Zentimeter Schnee, aber damals lag der Brocken auch noch in der DDR und es herrschte Kalter Krieg. Im Winter 1962/63 sind Wagemutige mit dem Auto über den zugefrorenen Bodensee gefahren und auch der Rhein ließ sich zu Fuß überqueren. 1783/84 fror sogar der Große Belt zu und man konnte zu Fuß von Deutschland nach Schweden marschieren. Wenn ein Winter den Namen “Jahrhundertwinter” verdient hätte, so wären dies beispielsweise die Jahrgänge 1928/29, 1946/47 oder 1955/1956 gewesen, in denen die Durchschnittstemperatur deutlich niedriger lag als im letzten Jahr. Bezüglich der Schneemenge wurde der “Jahrhundertwinter” 2009/10 alleine in den letzten dreißig Jahren von drei Wintern übertroffen. Man sollte mit Superlativen wohl etwas vorsichtiger sein.
Schaut man dieser Tage aus dem Fenster, so erblickt man eine klassische Winterlandschaft. Der einzige Unterschied zu echten Wintern vergangener Jahre sind die dazugehörigen Katastrophenmeldungen aus den Medien – Schneechaos, eingefrorene Weichen bei der Bahn, Staus auf der Autobahn, Glatteis in den Städten. Wenn man selbst im Stau steht oder sein Auto bei Glatteis in den Graben setzt, ist dies zweifelsohne dramatisch. Wer allerdings trägt Schuld an dieser Dramatik? Das Wetter, das eigentlich dramatisch undramatisch ist? Oder trägt vielleicht unsere Sonnenschein-Gesellschaft die Verantwortung dafür, dass wir mit dem Winter immer schlechter zurecht kommen und natürliche Ereignisse als gefühlte Katastrophe wahrnehmen?
Schneechaos
Sucht man in den Archiven des SPIEGEL und der ZEIT nach dem Wort “Schneechaos”, so entdeckt man, dass dieses Wort bis zum Jahr 1979 offensichtlich nicht gebräuchlich war. Im Winter 1978/79 kam es in Norddeutschland zur sogenannten Schneekatastrophe. Die Katastrophe bestand damals allerdings vor allem darin, dass norddeutsche Energieversorger ihre Stromleitungen nicht für harte Winter ausgelegt hatten, was zu flächendeckenden Stromausfällen führte. Laut ZEIT (1979) trug der “Schneenotstand” aufgrund einer Wetterlage, “die man noch vor zehn, zwanzig Jahren als strengen Winter” und eben nicht als “Katastrophe” bezeichnet hätte, nur peripher zu den Problemen bei. Der zweite Treffer für das Wort “Schneechaos” findet sich im Jahre 1982. Damals hatte die Regierung Gesetze verabschiedet, die den Einsatz von Streusalz limitierten. Dies hatte zur Folge, dass der nicht sonderlich strenge Winter 1981/82 zu einem riesigen Verkehrschaos führte. Der Einsatz von Streusalz wurde in den Folgejahren weniger rigide limitiert und das Wort “Schneechaos” machte erst einmal Pause. Erst in den jüngeren Jahren, in denen vergleichsweise wenig Schnee fiel, tauchte das Wort inflationär in den Medien auf. Das hat seine Gründe.
Stellen wir die Uhren doch einmal ein paar Jahre zurück – der Winter 1984/85 war hart und mit einer Durchschnittstemperatur von -2,4° Celsius wesentlich kälter als der letzte Winter. Haupt- und Nebenstraßen konnten damals jedoch von den kommunalen Straßenmeistereien und Bauhöfen zeitnah geräumt und gestreut werden. Größere Probleme auf Straße oder Schiene waren unbekannt – beheizte Weichen und zahlreiche Mitarbeiter der Deutschen Bundesbahn sorgten für einen reibungslosen Betrieb selbst bei “sibirischen Temperaturen”. Heute fallen in Berlin bei relativ milden Temperaturen die S-Bahnen wegen zugefrorener Weichen aus, während die Deutsche Bahn AG, die durch die Unterfinanzierung des S-Bahn-Netzes die Verantwortung dafür trägt, von der S-Bahn auch noch “Stellgebühren” für die festsitzenden Züge verlangt. Auch im Netz der Bahn häufen sich die Verspätungen und Ausfälle neuerdings pünktlich mit dem ersten Temperatursturz, genauso wie die ICEs im Sommer wegen zu hoher Temperaturen und unterdimensionierter Klimaanlagen ausfallen.
Winterdienst im Neoliberalismus
Waren früher selbst Nebenstraßen um 8.00 Uhr geräumt, so schlittert man heute sogar um 10.00 Uhr noch auf Hauptverkehrsstraßen, da die personell und materiell ausgedünnten Straßenmeistereien und Bauhöfe selbst mit milden Wintern überfordert sind. Dort, wo der Winterdienst privatisiert wurde, sind die Zustände nur noch als Katastrophe zu bezeichnen. Doch die Politik weist sämtliche Zusammenhänge zwischen neoliberalem Privatisierungswahn und dem “Schneechaos” natürlich kategorisch zurück. Wozu so etwas führen kann, zeigt sich in regelmäßigen Abständen in kleinen und größeren Katastrophen, die ihren Namen auch verdient haben. So kam es im niedersächsischen Herzberg beispielsweise im November 2006 zu einem glatteisbedingten Unfall eines Schulbusses, bei dem 23 Schüler und der Busfahrer schwer verletzt wurden. Man wusste bei der zuständigen Straßenmeisterei zwar, dass es am nächsten Morgen Glatteis geben würde, aber von den sieben Räum- und Streufahrzeugen, die der Kommune von den privaten Dienstleistern zugesichert wurden, waren nur drei “verfügbar” – der Rest war wahrscheinlich auf irgendwelchen Baustellen im Einsatz, da man so ja doppelt abkassieren kann. Der zuständige niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister Hirche (FDP) sieht natürlich keinen Ansatz für “individuelles Fehlverhalten” – kein Wunder, schließlich war er selbst für die Privatisierung verantwortlich.
Die Privatisierung der Straßenmeistereien greift dramatisch in die staatliche Daseinsfürsorge ein. Hier wird die Gesundheit der Bürger als Verhandlungsmasse in die Waagschale geworfen, um privaten Investoren Traumrenditen zuzuschanzen. Wer meint, dass der privatisierte Winterdienst zumindest die Staatskassen entlasten könnte, liegt ebenfalls daneben. Als Mahnmal kann hier das Land Thüringen dienen, das 2002 sämtliche Straßenmeistereien privatisierte. Während der Winterdienst auf Landes- und Bundesstraßen im Bundesdurchschnitt rund 2.500 Euro pro Kilometer und Saison kostet, verschlingt der privatisierte Winterdienst in Thüringen 4.950 Euro je Kilometer Landes-, und sogar 7.400 Euro je Kilometer Bundesstraße. Der privatisierte Winterdienst spielt nicht nur mit der Gesundheit der Bevölkerung, er ist auch ökonomischer und ideologischer Wahnsinn.
Wer hier von “individuellem Fehlverhalten” spricht, verkennt allerdings auch die Situation – es geht hier vielmehr um “systemisches Fehlverhalten”. Jedesmal, wenn man im Radio von verunglückten Autofahrern spricht, die auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren haben, sollte man die bislang ungestellte Frage in den Raum werfen, ob hier nicht “Väterchen Neoliberalismus” mehr Schuld trägt als “Väterchen Frost”. Aber diese Fragen werden in den Medien schon seit langem nicht mehr gestellt – man nimmt den neoliberalen Wahn vielmehr als Naturereignis wahr und spricht daher auch folgerichtig von wetterbedingten Katastrophen, die bekanntermaßen unabwendbar sind. Die neoliberale Katastrophe ist allerdings nicht unabwendbar.
Jens Berger


Ob da ein Kommentar auf den Nachdenkseiten nicht der Vater des Artikels war?
Wie (für mich) immer schöner Artikel, ließe sich an (glaubwürdige) Bestandslisten der Räumfahrzeuge in den verschiedenen Jahren drannkommen? Dann könnte man die Entwicklung vielleicht noch deutlicher machen.
Die Wortspielerei mit Väterchen Frost/ Neoliberalismus hat mir ein dickes Schmunzeln entlockt.
mfg
gunnery
Ja, klar – der hat meine Gedanken aufgefrischt ;-)
Dann müsste man allerdings genau hinschauen – siehe Beispiel “Herzberg”, dort waren ja offiziell auch sieben Fahrzeuge im Einsatz. Ohne das Unglück wäre das Fehlen von vier Fahrzeugen auch nie aufgefallen.
Und ich habe einen tollen Reim daraus hingelegt. ;) WoW
Und da die zuständigen Stellen auch nicht um eine Aufklärung/ Auskunft bemüht sind… werden die Auskünfte schnell unter den Teppich des “Betriebsgeheimnisses” geschoben.
Der hier?
http://www.nachdenkseiten.de/?p=7694”
Wenn man jetzt (ohne persönliche Wertung) den “Fall Kachelmann” nimmt, wird auch daraus ein Schuh: Kachelmann hatte sämtliche Wetterdienstleister (privat und öffentlich) mit der Vorhersage des Oderhochwassers blossgestellt. Die Kritik wurde nur kurzzeitig in der Öffentlichkeit wahrgenommen (“Verantwortung”, gerade die der Presse?!) und Herr K. konnte sich wichtigerem widmen, der Verbreitung von “Actimel”, gegen schlechtes Wetter (sic!), siehe besonders hier:
http://www.foodwatch.de/newsletter/newsletter_archiv/2009/actimel_unterstuetzer/index_ger.html
Jetzt können uns sämtliche (Nachrichten-)Sender nicht nur halbstündlich mit Wetterchaos (der Deutsche hasst das Chaos, besonders dasjenige vielzitierte von der Vier-Buchstaben-Zeitung dunkel am Horizont heraufbeschworene rot-grüne oder noch viel schlimmer rot-rot-grüne *schauder* Chaos) und Jahrhundertwintern zumüllen, um von der Unfähigkeit der neoliberalen Gesetzes-Schneeschipperei in der Finanzierung von Städten und Gemeinden abzulenken…
Wer Verschwörungstheorien findet…ihr wisst schon ;-)
Also dieser Satz war doch auch wunderschön:
“Nun gut, der letzte Winter war laut DWD der härteste seit zehn Jahren – das trifft aber statistisch auf jeden zehnten Winter zu.” (fefe würd wohl sagen, dass Captain Obvious immer unschlagbar ist)
Ich wusste gar nicht, dass ihr in der hanoveraner Ecke auch son furztrockenen Humor habt, sehr schön – weiter so!
Ich kann mich erinnern, dass wir bei uns in der Siedlung in der Tiefebene im Winter 1981/82 auf den Straßen(!!!) Schlittschuh laufen konnten. Die Leute konnten trotzdem Auto fahren, wenn sie eben keine zugezogenen Hamburger waren, die landeten gerne mal im Graben.
Ich denke, es spielt aber auch eine entscheidende Rolle, dass immer mehr Autos unterwegs sind. Da schätz ich mal würd man schon überrascht sein wenn man irgendwo die Zahlen der jährlich neu zugelassenen Wagen ausgräbt.
Hinzu kommt, dass sich die Leute im Straßenverkehr zunehmend assozialer verhalten, Verkehrsregeln? Sicherheitsabstand? – scheinen mittlerweile doch nur noch Kann-Bestimmungen zu sein, die nur für andere gelten sollten, nicht für einen selbst.
Hmmm, ich habe ja selbst erst seit 20 Jahren einen Führerschein, kann die “Verrohung der Sitten” im Strassenverkehr aber empirisch nicht bestätitgen – eher im Gegenteil, da die Blitzer- und Kontrolldichte ja auch massiv zugenommen hat. Klar, denn da gibt es ja Geld zu holen.
Erstaunlicher finde ich es da schon, dass die Leute noch nicht einmal mit ihren “technischen Wunderwerken” samt ABS, ESP etc. pp. fahren können. Ich hatte damals einen alten 5er BMW (Heckschleuder) ohne alles. Ich weiß gar nicht mehr, wie man sich mit so einem Gefährt im Winter fortbewegen kann – was für Zeiten ;-)
Watt? 5er BMW. Proll ;-)
Meine erste Karre war ein Ford Fiesta mit irgendwie 45 PS oder so. Kam damit immer ganz gut durch den Winter.
Mein “Erster” war auch ein Ford Fiesta – ich hatte ihn damals aber Ford Fiasko genannt ;-)
Die ‘Verrohung’ im Straßenverkehr ist soweit ich mich erinnern kann auch empirisch gut belegt (über die Bußgeldbescheide). Logisch ist sie auf jeden Fall, denn je Dichter der Verkehr, desto höher das Aggressionspotential, das liegt in der Natur des Menschen. Das die Motorleistung eines normalen Wagens sich seit Mitte der 70er mehr als verdoppelt hat, dürfte auch nicht gerade zur Deeskalation beitragen. Na ja, die größte öffentliche Psychatrie halt…
Mein erstes (und letztes, allerdings nicht der gleiche) Auto war ein R4, mit guten Reifen hab ich damit im Winter regelmäßig alles aus dem Graben gezogen, was mindestens 3 * soviel PS hatte :-D
…Die ‘Verrohung’ im Straßenverkehr ist soweit ich mich erinnern kann auch empirisch gut belegt (über die Bußgeldbescheide)…
nee drummy,
das geht iterativ über die zunehmende Kontrolldichte.
Die nackten Zahlen (Verkehrstote/Verkehrsaufkommen) sprechen eine andere Sprache.
Nach neuesten Statistiken haben zB fast 50% der Amis klinisch einen an der Waffel.
Das kommt aber wesentlich daher, dass die Diagnostik verschärft wurde.
Da siehst Du wieder die Relativität, bezogen auf den aktuellen ‘Mass-Stab’.
Vertrackte Sache!
Das hat aber v.a. was mit der Kontrolldichte zu tun. Früher habe ich weniger “Tickets” bekommen als heute, obgleich ich als Jungspund wesentlich verrohter unterwegs war. Nur, dass dies damals niemanden gestört hat.
@ groo
Ich behaupte mal, dass die Zahl der Verkehrstoten bezogen auf die Verkehrsdichte nicht viel aussagen kann, weil die Wagen selbst immer sicherer werden (verstärkte Fahrgastzelle, Airbag usw.), sich doch mehr Leute anschnallen, Kiddies nicht mehr besoffen fahren dürfen und auch die Notfallmedizin sich weiterentwickelt hat.
@drummy, unschland, Jens:
können wir uns darauf einigen, dass
a) faktisch die Unfallzahlen zurückgegangen sind
b) das mit der Kontrolldichte zu tun hat (zT Kontroll-illusion!)
Die Konsequenzen aus dieser Schlussfolgerung sind ggf VERHEEREND!
Merkt ihr das?
Norbert Elias.
Prozess der Zivilisation.
Ich äussere mich dazu heute abend nicht mehr, da die Konsequenzen ggf so verheerend sind, dass ich das weder mir noch Euch im Schnellschuss zumuten möchte!
Versuchen wir mal, das zu überschlafen!
Ich jedenfalls will nämlich wirklich, echt, mal ruhig schlafen!
Sieben Jahre im Mittelmotor Matra Murena auf stets sauber abgefahrenen Sommerreifen! Damals ein Hauch von Finnlandralley, heute schlichtweg lebensgefährlich. Die brave new world des Neoliberalismus läßt keinen Raum für den exaltierten Lebensstil des Salonkommunisten. Wein her, das ist zum Weinen (Zitat).
Ooooh. Das ist doch der 3-Sitzer? Neid! :-)
Nein.
Etwa sogar den 2.2S?
Grosser Neid!
1.6 mit Venturi Mahlstrom-Vergaser. Platz für drei Personen und zwei Kästen Bier. Mehr braucht kein Mensch im Zeitalter der Ein-Kind-Familie.
Ich habe ihn seit 1986 :-). Die Verrohung ist regional sehr unterschiedlich. Ruhrgebiet und München sind extrem, ländlichere Gegenden oft doch recht beschaulich. Ich denke, dass das Gebahren auch viel mit dem Konkurrenzdruck, der Verkehrsdichte und der Finanzpenner-Konzentration zu tun hat.
Oha – eine Asischleuder :-). OK – ich hatte auch 2 x einen BMW, aber immerhin einen 7er V12. Die Werkstattkosten haben mir dann aber doch irgendwann gereicht. Jetzt fahre ich einen Mazda MX5 NA. Ja, auch im Schnee und was soll ich sagen – es macht Spass :-).
aaah, schön,
hast also dekomplexifiziert ;)
hattest hoffentlich keine Sondernummer wie XX-AA-111!
Sonst wärst Du in meinem Narzissten/Soziopathen-Album.
*pffff*
Wenn ich als Blogger das bekommen würde, was ich verdiene, würde ich auch keinen ollen Schlurren fahren ;-)
Dann gäbe es den hier *lach*
Bäh.
:-)
oha…1,6m Körpergröße machts möglich, oder wie^^
Knapp 1,80 cm. Passt problemlos.
@Wandschrank (Bäh):
Habe ich früher auch mal gedacht und bin lieber in solche Weicheischüsseln von Mercedes & BWM eingestiegen, bis ich dann einmal ein MX5 NA gefahren bin (nicht diese häßlichen NB und ff.). Dann musste ich ihn auch haben und der NA ist tatsächlich ein Go cart mit britischem Flair und einem unglaublich direktem Fahrbahnkontakt. Technisch bietet er nichts (meiner zumindest) – kein ABS, kein Klima, kein ESP/ASR, geschweige denn Spiegel/Wischwasserheizung usw. – nur Fensterheber und Servolenkung, Aber das Fahrgefühl ist (für meinen Geschmack) einfach toll. Mit 115 PS bei 958 kg ist er auch noch ausreichend motorisiert, da das Getriebe mit kurzen Übersetzungen arbeitet und Geschwindigkeiten über 170 km/h sowieso lautstärketechnisch nicht wirklich Spass machen. Schön ist auch die Wartung: Letztens gingen meine rechten Blinkleuchten nicht und ich habe einfach das Blinkrelais im Fussraum abgezogen, alle zweifelhaften Lötstellen nachgelötet und es ging wieder. Versuch das mal bei einem 7er BMW :-).
@SF
Ja, so’n Mustang gefiele mir auch :-). In dem Jahr sind eine Menge tolle Sachen auf der Welt erschienen. Ich zum Beispiel :-).
Sehr aufschlußreich, ein Leser der Nachdenkseiten hatte kürzlich auch auf diesen Zusammenhang aufmerksam gemacht.
MfG
Diddi
Ja, das ausdünnen des Winterdienstes ist mittlerweile Augefällig. Wo in früheren Jahren vorausschauend Geräumt und Gestreut wird, da wird heute häufig nur noch träge Reagiert. Selbst bei langen und klaren Schneevorhersagen sieht es aus als würden die Räumdienste gegen 8:00 Uhr erstmals aus dem Fenster sehen, um zu Entscheiden ob geräumt werden soll.
Den Rekord brach für mich ein Gehweg an einer Bundesstraße (Innerorts) mit min. 30cm Neuschnee der erst gegen 13:00 Uhr passierbar war.
Ein sehr zeitgemäßer und treffender Artikel.
Vier Wochen sibirischer Schnee und sibirische Kälte(-25°), da liegt hier alles brach.
Früher wurden Gehwege und Straßen auch nicht ständig mit Salz aufgetaut.
Eine festgefahrene oder festgelaufene Schneedecke ist oftmals viel sicherer und angenehmer. Sauberer und umweltfreundlicher allemal.
Die permanente Salzlauge verursacht auch Grundwasserschäden.
Die Menschen haben im Ort oder in der unmittelbaren Region gearbeitet.
Die Region konnte sich weitgehend selber versorgen.
Es gab Lagerhaltung. Heute ist sie auf den Straßen.
Die Straßenränder waren auch nicht mit PKWs zu geparkt.
Die Natur wird uns vom hohen Ross runterholen.
Schräge Dächer haben auch im Winter ihre Vorteile.
Heute baut man waagerecht.
Die grüne Ökologie kann ich hier nicht erkennen.
PS.. In meiner Region sind seit sechs Wochen auf den Dächern die Solarmodule mit
Schnee bedeckt. Strom liefern vielleicht noch die vereisten Monsterwindräder.
Mal schauen, wann hier die ersten Solar-Dächer zusammenbrechen.
Die Schneereiter sind ja teilweise verschärfend angebracht.
Tolles Subventionschaos.
Schneebedeckte Solaranlagen speisen keinen Strom ein. Dafür gibt es keine Vergütung und damit auch keine “Subvention”.
Ein Bekannter von mir arbeitet bei einer Strassenmeisterei die (noch?) nicht privatisiert ist aber auch dort: Sparzwang, Überstunden, Personalabbau jedes Jahr immer ein bischen mehr. Der bringt schon privates Werkzeug mit um den Fuhrpark einigermassen in Schuss zu halten.
Im örtlichen Bauhof sieht es nicht anders aus: Früheres Personal wurde nach und nach in Rente geschickt, die einzige feste Stelle des Leiters ist alle halbe Jahr im örtlichen Käseblatt immer wieder neu ausgeschrieben weil es dort keiner lange aushält und die Bezahlung unterirdisch ist. Der Rest der Truppe sind Hartzer, 400€-Jobber.
In Dorfblatt werden die Bewohner aufgefordert Baum/Blumenkübel/…Patenschaften zu übernehmen, d.h. selber Blumen auf der Verkehrsinsel/Rasenrand der Strasse/… vorm Haus oder in der Nähe zu übernehmen, damit noch mehr Personal gespart werden kann.
Das ist doch nur noch krank.
Dem kann ich nur beipflichten, ganz meine Beobachtungen und das im “Speckgürtel” von Stuttgart! Konsequenter neoliberaler Asozialismus heißt eben, dass für die die Gemeinschaft im Allgemeinen und die Kommune im Besonderen so wenig wie möglich ausgegeben werden soll. Guter und wichtiger Artikel von Jens. Die neoliberale Kälte ist wirklich die eigentliche Katastrophe.
Und die Konzerne lagern ihre Gewerbesteuer nach Norderfriedrichskoog aus. Wie Daimler in Sindelfingen oder Knorr (Unilever) in Heilbronn.
Einer der wenigen in Baden-Württemberg, der seine Steuern noch anständig zahlt ist AUDI in Neckarsulm. Entsprechend sehen auch die Gemeindefinanzen aus.
Lediglich ein Satz:
“Väterchen Neoliberalismus” ab auf die Couch zu Papa Freud!
‘Kaputtgespart’ geht als Begriff aber gar nicht, wo kämen wir denn da hin?! Du hast das nur nicht verstanden: Die vorausschauende Daseinsfürsorge findet einfach für einen kleineren Personenkreis statt.
Die Alljaehrlichen Superlativen zum Thema Wetter sammt dem daraus resultierendem Dummgeschwaetz verdanken wir
A. Dem geprueft schlechten Gedaechtniss eines Grossteils der Bevoelkerung ( wie man an den mistverzapfenden Politikern und den anschliessenden unversaendlichen Umfragewerten und Wahlergebnissen sieht )
B. Dem Qualitaetsmedien die aus jeder Muecke je nach Bedarf und Zielrichtung einen Elefanten machen.
C. Geprueften Qualitaets Meteologen vom Schlage eines Herrn Kachelmann ( nein nicht wegen der Lausemaedchen die sind sein Problem ) der die gefuehlte Themeratur fuer uns kreiert und aussagefaehig gemacht hat.
Wenn ich gefuehlte 120 km/h fahre jedoch mit 180km/h gemessen werde dann muss der Anstieg der Motorleistung und die Verbessurg der Schalldaemmung der letzten Jahre schuld sein….
Wenn am Airport massiv Personal eingespart wird und nur der billigste Mist zur Flugzeug und Rollfeldenteisung zum Einsatz kommt,das die Renditen der Anteilseigner stimmt … dann muss ein Jahrhundert-Winter schuld sein ….
Wenn es oh Wunder im Dezember schneit und friert und die Automeisterei total ueberascht wird ( wer rechnet im Dezember schon mit frostigen Themeraturen) und auch noch da Staedte und Gemeinden klamm sind es an Streugut und Personal mangelt …dann ..Richtig… ein Jahundert-Winter klar …
Unter dem Strich gehoert der Jahundert Winter in die selbe Schublade wie
WIR SIND PAPST
WIR SIND EXPORTWELTMEISTER
WIR SIND WELTMREISTER DER HERZEN
JETZT SUPERSOMMER
DER AUFSCHWUNG XXL
verlaengerbar nach belieben —->
Tja.. was soll man da sagen… auf jeden Katastrophen-Winter folgt ein Horror-Frühling. Der entfesselte Kapitalismus braucht einfach den Gottseibeiuns in Form von Klima-, Atom-, und Demografiekatastrophe um das Völkchen unten im Dörflein auf Trab zu halten.
Räumdienste…**aufreg….
Da diese Penner hierzulande die Radwege nicht wirklich räumen,
fahr ich dann nurnoch Strasse. :-P
Und da normale Dynamos am Rad bei Schneematsch nicht mehr funktionieren,
empfehle ich Modifikationen.
Schraubgewinde von Pet Flaschen,
anstelle des Plastikdrehteils am Dynamo mit Heisskleber befestigen.
Und dann einfach nurnoch einen passenden Plastikdeckel(gibt da wirklich schöne mit Rillen)draufschrauben.
Wenn das Teil abgenutzt ist(Was beim Dynamoteil eh der Fall wär)
einfach einen neuen Deckel draufschrauben.
Mich hats gestört das die Leute ihre Dynamos wegschmeissen,
sobald der Plastiknibbel abgewarzt ist.
Auf sowas kommt man,
wenn das Gra** gut war^^
Mlg
Da kannst du dir lieber so einen ” Überzieher ” für den Dynamo hollen ! Zusammen mit einem hochwertigen Dynamo hält das eigendlich fast ewig …
Hat auch den vorteil das man keinen Satz über den Lenker macht weil er sich der Aparillo im Speichenwerk verliert … ;-) Aber eine nette Idee als solches !
Ansonsten danke für den Artikel . Ich hätte die zusammenhänge so nicht gesehen !
Mag vielleicht auch zu teilen daran liegen das ich mich zur heiligen Kommerzzeit immer lieber etwas mit Eisbrechern von innen behandel um das alles etwas gedämpfter an mir vorbei ziehen lassen zu können .
Oder einfach in einen Nabendynamo investieren. Es muss ja nicht gleich das Fabrikat aus Tübingen sein, die Dinger aus Fernost taugen inzwischen auch ganz Ok. Dann klappts auch mit dem Wirkungsgrad.
Yup, Nabendynamo ist die Lösung. Wenn der nicht mehr funktioniert, liegt man bereits im Graben :-)
Die dinger sind schon gut. Aber wenn man mal ein neues Rad kaufen muß, trifft einen der Schlag.
Also ich kann mich erinnern 1982 musste die Schneefräse von einem Panzer aus dem Schnee gezogen werden, weil sie sich festgefahren hatte. DAS war ein Winter. Wenn ich jetzt zweimal am Tag mit nem Besen (!!!) den Schnee von der Treppe fege, dann hat das für mich nichts von einem “Jahrhundertwinter”, sondern nur von schwachsinnigem “Qualitätsjournalismus”.
Diese ganze journalistische Sensationsgier würde ich mir mal wünschen, wenn es um die Verbrechen des George DoppelU oder um die jüdischen Vermächtnisse inkl. “Umgestaltung der Steuerbehörden” des Herrn Koch ging. Aber da berichtet dann eine Zeitung relativ dünn auf Seite 12 zwischen den Titten der Frau Katzenberger und den Wehwehchen des Herrn Hesters. Zum Kotzen, alles.
Die ersten sind so falsch wie der Aufschwung XXL und zeigt auch nur wie man aus einer mehr als billigen Dorfpommeranze mit Osteuropaeischem Bodybuilderfreund die sich zu des Zuschauers belustigung und vor unser aller Augen vor dem Playboy Hugh Uralt nackisch machen wollte ( In USA gibt es keine blondgefaerbten ueberschminkten Dummchen ) zum .. ACHTUNG ..SUPERAUFSTEIGER 2010 O-Ton VOX machen kann … Jetzt singt Mutti Stiefpappi Schwester Hund und auch bei der Morgentoilette darf der Zuschauer wohl bald gewinnbringend teil haben….
Der Jopi … nunja decken wir den Schleier der Naechstenliebe aus Respekt vor dem Alter ueber das was ich schreiben wollte …
Ich hab ja nix, wenn über die Genannten berichtet wird. Da kann ja auch jeder beim Lesen Freude empfinden, aber es lenkt uns von den wirklich wichtigen Dingen ab, die nirgends oder verfälscht berichtet werden.
Das ist MEIN Problem damit.
Ich erinnere mich an diesen Winter !! Ich hatte tagelang Schulfrei, weil die Dieselmotoren der Busse eingefroren waren. Ich bin dann einmal bei -16 Grad mit dem Schlitten zur Schule gefahren (die dann zu war, taraa), und das in der Kölner Bucht ! Wie haben wir das bloß überlebt ??
Dieses systematisch langfristig angelegt „demontierende“ Zerstören jeglich bisher funktionierender Struktur, ob in politisch- sozialer- finanzieller- wirtschaftlich oder wie hier kommunaler Ebene, scheint erstrebtes „Ziel“ parteiübergreifender Feierlichkeit unserer mandatswürdigen Fünfgesterne zu sein.
Mit einer so bewusst gesteuerten „Hackenschlagtechnik“ politischer Jahresplanung über ganze Äonen von Jahrzehnten ist es möglich geworden, Stück um Stück eine einst aufstrebende Bundesrepublik ins Jammertal abgefackelter Gegenwart zu manövrieren. Den Rest an noch vorhandenem „Tafelsilber“ verscherbelt heut eine ehemals aktiv freijugendliche Propagandistin mit Tefloncharakter. Erst wenn das letzte Stück funktionierende Republik verscherbelt, erst wenn die letzte Euromünze dem Arbeiter genommen und erst wenn das letzte Aufbegehren des Bürgers gegen unfähig berufspolitische Beflissenheit gebrochen – dann ist es endlich vollbracht, dass Endziel eines abgewickelten Deutschlands.
dieser Beitrag gefällt mir^^
Ich bin mir nicht sicher, ob der Tag “Medien, Neoliberalismus” oder “Satire” besser wäre.
Jetzt haben wir die “Winterreifenpflicht” und gestern ist in unserer Gegend trotzdem der Verkehr zusammen gebrochen. 3 cm Schneehöhe sind es wert, in den Medien von “Naturkatastrophe” zu sprechen. Vieles ist ein Geschäft geworden und da muss alles dramatisiert werden, aber damit kann man so schon von wirklichen Problemen ablenken, sowie unser Fürst von und zu Gutestun es beim Truppenbesuch (zum Verschönern beim Sterben für das Vaterland) es vormacht. Die Mehrheit unserer Bevölkerung wird immer oberflächlicher und will den Hintergrund nicht sehen.
Wenn der Deutsche Vollgasakrobat und laut B…D beste Autofahrer Europas trotz ABS ASC+T
4Wheel Drive 4Matic Quatro XDrive etc. die Karre in die Botanik setzt dann..ja dann kann es nur am Jahrhundert-Winter liegen…
*lol*
Wenn es also künftig nicht ausreicht, Winterreifen aufzuziehen, um sicheres Fahren zu gewährleisten und die Winterreifenvorräte aufgekauft sind, der Markt also “gesättigt ist”,kommt die Schneekettenpflicht für alle, damit eine neue Einkommensquelle erschlossen werden kann.
Gestern schon bei den NDS die Beobachtung gelesen, und nun diesen super Artikel, der alles gut belegt, alle Aspekte beleuchtet und eben mal nicht Panik schürt. So funktioniert Qualitätsjournalismus :) Danke!
Also in meiner Erinnerung sieht das so aus:
Vor 50 Jahren konnte man auf den Straßen (zumindest in einem Winter) mit Schlittschuhen zur Schule fahren. Das einzige der zwei Autos im Ort und Fußgänger hatten die Straße zu einer Eisbahn gemacht. Man konnte immer im Winter rodeln und Eishockey spielen und es gab in den Gräben am Straßenrand Schneeverwehungen bis zu 2 Meter (oder so) Höhe. Vielleicht war das nicht immer so, aber wohl häufig. Das ist nun lange vorbei und seit 1971 gab es meist nur Matschwinter.
In den letzten Jahren habe ich mir oft im Winter beim Radfahren den Pullover ausgezogen, weil es mir bei 12 Grad zu warm war. Man witzelte in den letzen Jahrzehnten ja auch oft. Zumindest zu Weihnachten ist es frühlingshaft warm. 1979/80 gab es einen Tag gewaltigen Schneefall der dann 1 Monat liegen blieb weil es 1 Monat lang bis zu -20 C war, so das die Milch in 15 Minuten in der Einkaufstasche gefror. Nach Tauwetter kams dann im Februar nochmal wieder und der letze Schnee fiel 1980 im Mai.
Zwar ist es also meiner Erinnerung nach seit 1971 recht selten, das es im November schon recht viel Schnee gibt (zumindest für das Ruhrgebiet bzw seinen Rand), aber ich habe mich vor einigen Tagen auch gewundert wieso das zu solchen Problemen im Verkehr führen soll, so dramatisch nahm ich das nicht wahr. Und wurde vom Lufthansa-Sprecher darin bestätigt: das man wisse das der Winter komme und die schlechte Vorbereitung das Problem sei,
Interessant wäre es zu wissen, wie man es eigentlich bis 1962 geschafft hat, mit dem Winter fertig zu werden.
Also ungewöhnlich ist die Zunahme etwas strengerer Winter in den letzen Jahren schon, aber es hat Härteres gegeben.
Wenn Westerwelle doch wenigstens die Erfahrungen Berlins mit den bereitwilligen langzeitarbeitslosen Schneeschippern für seine Forderung genutzt hätte, vielen Langzeitarbeitslosen eine perspektivische Gegenleistung abzuverlangen. Aber nicht mal das hat er geschafft. Roland Koch hat auch nur von sowas gefaselt. Und v. d. Leyen?
Aber das ist ja gar nicht das Ziel. Es wird ja nur davon gequatscht (mit oder ohne bestimmte Absichten, nicht mal das ist mir klar) das jeder eine Gegenleistung zu erbringen habe, ohne zu sagen wo er diese Gegenleistung erbringen kann.
PS: Also unter Google Chrome (muß ich mal updaten) ist die Editierfunktion für den Kommentar jetzt im Fenster über die ganze Seite. Es gibt keine Zeitanzeige für das Editieren und der “Abbrechen” Button funktioniert nicht (was ja sehr komisch ist). Sonst ging unter Chrome nach der Umstellung bis auf die ersten paar Tage immer alles (nur einige Tage waren die Seitenelemente völlig durcheinander). Mal sehen wie das unter Firefox aussieht. Jetzt speichere ich und dann muß ich weil ich danach nicht aus der Editierfunkton rauskomme, die Spiegelfechter Seite in einem neuen Tab neu aufrufen.
Also da hab ich mich mit der Schneekatastrophe wohl um 1 Jahr vertan. War wohl 78/79. Das war damals der Zusammenprall zweier unterschiedlich kalter Luftmassen. Das ging im Norden los und man wußte wann das bei einem selbst ankommen würde. Es war irgendein Weihnachtsfeiertag als es zum ersten oder zweiten Mal losging. Usw. Ich meine auch in der damaligen DDR wars ziemlich heftig.
PS.: also ich bleib bei Chrome, unter Firefox geht noch weniger.
axel,
ich kann mich an eine Verkehrszählung erinnern, die ich als Bub als Hausaufgabe machen musste.
Wohnte an einer unserer Hauptstrassen.
Ungefähr 5 Autos pro 15minuten.
Man konnte sich auch in den Siebzigern noch ‘problemlos’ mit dem Käfer um die eigene Achse drehen, ohne eine Massenkarambolage zu verursachen.
Dann gab es die Spikes.
Dann wurde gesalzen auf Teufel komm raus.
Heut fahr’ ich die A9 Hügel rauf und runter, rechts die KFZ-Wand, hohe Verkehrsdichte wie im Sommer. Da schleicht man halt mit 40 dahin, rein wegen Bremsweg.
Dadurch verschlimmert sich der ‘gefühlte’ Winter, auch wenn er effektiv weit weniger winterlich ist.
Ich würde das also nicht unser ‘umwintertes Gedächtnis’ nennen, obwohl ich das schick finde, wie Jens das schreibt, und da auch zweifellos was dran ist.
Das ist ein Bündel von Ursachen:
Verkehrsdichte, Effizienzdenken, Termin-Zwänge, Just-in-time, Hyper-Logistik, allerlei Beschleunigungen etc.
Der Winter ist dann ein Störfaktor, der Reibung produziert.
Das ist was Relatives!
Aber ich will jetzt nicht mit meinem Steckenpferd ‘Dekomplexifizierung’ anfangen.
Ist aber so:
Die Gesellschaft wird komplexer, die Natur stört mit ihren Zicken relativ immer mehr.
Damit will ich nicht sagen, dass Jens da keinen Punkt hat!
Hat er schon, muss nur im Kontext gesehen werden.
sollte heissen: …LKW-Wand. …
Jens, ich kann mein Geschreibsel nicht mehr korrigieren!
(Fenster lädt nicht mehr.)
Hilfe, ich bin doch so pingelig ;)
Hmm, bei mir geht es problemlos.
Firefox 3.6.13 Korrektur nimmt das ganze Fenster ,nach dem speichern kein return zum Betrag ..Abhilfe –>oeffne Korrektur im seperaten Fenster
Yep. im Firefox ist ein Nachbearbeiten der Kommentare nicht mehr möglich. Das Berabeitungs-Layer ist maximiert und die Buttons funktionieren nicht …
In Chrome 7.0 genau so
test
OK – da war idT ein Fehler. Es lag an der Komprimierung des Java-Scripts. Ich habe das Modul vorrübergehend deaktiviert und werde mir das mal am WE anschauen. Jetzt geht es jedenfalls wieder.
Ja, ich schrieb ja von dem einen Auto (Auto Union DKW), wobei das so 1960 oder etwas eher gewesen sein muß. (oder ob es doch ein paar mehr waren und das eine Auto als ich noch kleiner war?) Ob das noch fahren konnte weiß ich nicht mehr. Geräumt und gestreut kann ja da nix gewesen sein, da die Straße ja eine Eisbahn war. Aber das war auf dem Land. Aber ich bleib dabei. Trotz relativ frühem Wintereinbruch heuer, hab ich mich gewundert das es so schlimm sein soll.
PS.: Chrome soll angeblich upgedatet sein aber geändert hat sich nix
DKW Junior3Zyl 2 Takt ..hatte mein Onkel :-) Reifen 5.50×13 mit Spikes…
damit ging es durchs vereiste Oberhessen in den 60′gern.
Das waren Winter … wir hatten das Sch…haus ausserhalb des Hauses im Hof hinter der Scheune da war Nachts der Topf angesagt… ;-)
Schulbus kam nicht … Molkereilaster kam nicht … LOL Schneehoehen da wuerden die heute den Notstand ausrufen …..
Die relative Störung durch eigentlich vollkommen natürliche Einflüsse sehe ich genauso. Allerdings nicht deshalb, weil unsere Gesellschaft komplexer wird, sondern eher betonköpfiger. Unrealistische (im Sinne von immer mehr Parameter vernachlässigende) Planungen und entsprechende Erwartungen sind doch kein Zeichen von Komplexität sondern eher mangelnder Flexibilität im Denken und Handeln. Bla blub.
Als jemand, der in Finnland und in der Schweiz gewohnt hat und dort jeweils auch im tiefen Winter Auto gefahren ist muss ich zudem sagen, dass “der deutsche Autofahrer” überhaupt kein Gespür für Witterung und angemessenes Fahrverhalten hat. Es ist wirklich zum Kotzen.
naja,
bla blub,
ich schau mich schon immer ein bisschen um, bevor ich was poste.
Es gibt da einen Prof Hirschhausen (achtung: pdf), wo es um Infrastrukturprojekte und Privatisierung geht.
Das ist anscheindend die Denke, die aus dem akademischen Milieu dahinter steckt.
Das ist nicht einfach hogwash, sondern schon ein Denksystem.
Finnland — Schweiz.
Sicher interessant, der Vergleich.
Aber D. ist ein relativ flaches Durchgangsland mit heavy traffic! Neoliberal ausoptimiert als zentrale europäische Drehscheibe. (ich rotz das mal so hin. Habe einen Sack von Begründungen, wenn nötig.)
CH ist zwar auch eins, aber durch die extremen Höhenunterschiede an ganz Anderes adaptiert.
F ist europäisches Hinterland, das klimatisch und sonst auch einen gewissen Exotenstatus pflegen kann.
Reicht das als Replik?
Jeder gesunde Menschenverstand würde alle Erwerbslosen – von 18 bis 65 – in den Wintermonaten mit in die Schneeräumung im öffentlichen Raum einbinden, aber sowas stößt hier bestimmt nicht auf Gegenliebe :-)
Jeder gesunde Menschenverstand würde die Straßenmeistereien/Bauhöfe wieder auf Vordermann bringen und Leute einstellen. Achja, dafür ist ja kein Geld da …
Da stimme ich Ihnen zu! Aber als Zwischenlösung sollten alle mit ran (Solidargemeinschaft).
Parallel dazu allen IHK- und Handwerkskammerchefs die 200 bis 500.000 € Jahresgehälter drastisch zusammenstreichen und bei öffentlicher Verschwendung von Steuergeldern die Beamten mit in die persönliche Haftung nehmen. Etc. pp.
Was glauben Sie, wie schnell wir Geld für die Bauhöfe zusammen hätten.
Das Dumme ist nur, dass eine gut funktionierende Zwischenlösung meistens dann auch gleich zur perfekten Endlösung mutiert. Frag mal die vielen 1-EURO-Jobber …
OK, gut ‘funktioinierend’ …… kommt halt drauf an, von welcher Seite man das betrachtet.
Wie demütigend und nutzlos die meisten 1-Euro-Jobs sind, weiss ich aus persönlichen Erzählungen einiger Betroffener. Eine Winterhilfe, wie ich sie beschrieben habe, kann nur eine “gut funktionierende Zwischenlösung” sein, aber niemals eine “perfekte Endlösung”! Erwerbslose sollten entsprechend ihrer Ausbildung oder Fähigkeiten in die Wirtschaft integriert werden, damit sie ihr erlerntes Wissen nicht verlernen und auch weiter gebildet werden. Erwerbslose brauchen eine Zukunftsperspektive!
Ich weiß garnicht, warum hier so’n Disput um Winterräumdienst anhebt. Wir machen das mit den beiden Nachbarn re + li, dass der, der zu erst draußen ist für alle fünf zusammen räumt – für die zwei anschließenden, älteren Parteien, die selbst nich mehr so gut können wird immer mitgeschippt. Klappt im zweiten Winter ganz hervorragend, keiner kommt zu kurz. Braucht man da ‘n Gesetz?, ‘ne Vereinbarung? Oder reichen Auge, Herz und Verstand?
Hier auf der Straße tut’s das jedenfalls.
Eine löbliche Einstellung mit Herz und Verstand, ja! Nur klappt das leider nicht überall. Betrifft ja auch viele Parkplätze vor den Häusern. Die Berufstätigen können vielerorts kaum noch ihr Auto abstellen, weil dort nicht geräumt ist. Hier sollten sich alle Erwerbslosen, die sich den halben Tag den Hintern vorm Fernseher breit drücken, mit den Berufsttätigen solidarisieren. Schließlich erwirtschaften die auch das Geld, von dem die Erwerbslosen ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Aber nur mit Schwarzen. Frag’ doch mal beim örtlichen Äquivalent zum KuKuxClan nach – die haben bestimmt auch nichts gegen Sklavenhaltung. Ist gut für die “Wirtschaft”.
— SELBSTZENSUR SCHIMPFWORT —
Warum so drastisch? Eine Winterhilfe aller Erwerbslosen würde den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft fördern. Einer für alle – alle für einen.
Das wuerde die Vermoegenssteuer auch !
Zustimmung! Als Teil eines großen Reformpaketes darf die nicht fehlen. Wenn alle ihren Beitrag leisten, jeder tatkräftig mit hilft und auch zu Kompromissen bereit ist, könnte unser Land ruck-zuck in eine sonnige Zukunft blicken. Niemand müsste sich ausgegrenzt oder nutzlos fühlen. Armut könnte ein Fremdwort sein. Vieles wäre möglich, wenn wir nicht solche Ochsen an den Hebeln der Macht sitzen hätten. Da wären wir wieder beim Konjunktiv ;-)
Ich habe als Schüler Anfang der sechziger nachts Weichen freigeschaufelt, das wurde damals recht anständig bezahlt, incl. Pausen im geheizten Bahnwagen und Kaffee und dem damals noch unvermeidlichen gewärmten Bier und Schnaps.
War ein prima Weihnachtsgeld.
Bitte nicht den gesunden Menschenverstand missbrauchen, dein Vorschlag hat mit gesund nichts zu tun ..mehr mit krank ..leider,vielleicht noch mal drueber schlafen ;-)
Frondienste die selbst die wenigen Privaten Raeumdienste wenn auch beschissen bezahlt auch noch ueberfluessig machen helfen an der Stelle mit Sicherheit nicht weiter …
*
Das waehre der Richtige Ansatz da er echte Vollzeitstellen schafft und die Binnennachfrage ankurbelt was mit Frondiestlern auf H4 Basis nicht der Fall ist….
Privaten Räumdiensten könnte auch geholfen werden, wenn der Staat das Geld nicht so zum Fenster rauswerfen würde, aber bei dem Schnee-Chaos muss eine schnelle Lösung her. Und die schnelle Lösung wäre eine verpflichtende Winterhilfe aller Erwerbslosen. Vielleicht 3 bis 4 Stunden am Tag.
Bald werden wir, wie in Russland, alle wichtige Dinge mit sich im Auto mitschleppen.
Truvor,
bist Du eigentlich Deutschrusse oder Russlanddeutscher?
Und wieso bist Du nicht bei der Mafia?
Oder bist Du’s?
Fragen über Fragen.
Ja, die armen Hartz4 Empfänger zu missbrauchen ist angesagt.
Ich bin Arbeitslos, wie so viele, sehe aber nicht ein für einen € irgendwas zu machen, nur um reguläre Jobs zu beseitigen bzw. in Konkurrenz zu Arbeitnehmern gestellt zu werden.
Das hat nichts mit mangelndem Gemeinsinn oder Solidarität zu tun, ich lasse mich nur nicht gern in dieses verlogene ausbeuterische System einbinden.
Mir wird regelmäßig Speiübel wenn ich höre wofür man mich prima brauchen kann und dass ich ja eh nur auf der faulen Haut liege.
Ich habe hier in meinem Dorf einiges, was ich zum Gemeinwohl beitragen kann, das mache ich freiwillig und gerne …
Und ja, Schneeräumen gehört auch dazu. !Freiwillig!
Nicht unter dem Zwang von Sanktionen bishin zum vollständigen Kürzen der mir zustehenden Bezüge.
Lieber „utz“, mir geht es nicht darum Hartz-4-Empfänger zu missbrauchen, sondern diese Menschen sinnvoll in das Gemeinwesen einzubinden. Manchen gefällt das nicht, klar, dann wäre ja auch weniger Zeit für Schwarzarbeit, private Hobbys oder stundenlanges Fernsehen vorhanden.
Selbst wenn man Erwerbslose zur Winterhilfe in manche Unternehmen schicken würde, müsste dies nicht zwangsläufig bedeuten, dass damit eine Konkurrenz zu regulären Jobs entstehen würde. Viele Unternehmen können sich nämlich gar keinen externen Winterdienst leisten, weil die gerade so über die Runden kommen. Dennoch finanzieren diese Unternehmen mit ihrer entrichteten Lohn- und Umsatzsteuer den Lebensunterhalt von Hartz-4-Empfängern. Warum sollte hier nicht mehr Solidarität von Erwerbslosen geübt werden?
Das „verlogene ausbeuterische System“, wie Sie es schreiben, finanziert Ihnen immerhin eine warme Wohnung mit gefülltem Kühlschrank. Allein dafür würden Sie der Solidargemeinschaft nicht mal ihre freie Zeit als Gegenleistung anbieten?
Na ja, fragen würde ich Sie sowieso nicht, wenn meine Partei an der Regierung wäre. Jeder Erwerbslose müsste mit helfen. Ohne Ausnahme. Und Sie würden es vermutlich sogar gern tun, wenn sie die bisher geschriebenen 32 Kapitel unserer Reformserie „Wenn ich König von Deutschland wär …“ durchgelesen hätten.
Soweit ich weiß dürfen angeblich derzeit 1 Euro Jobs reguläre Jobs gar nicht verdrängen. Tun es aber wie sogar der Bundesrechnungshof so meine ich vor kurzen feststellte. D. h. die Politik toleriert das “Zuwiderhandeln”!
Die bestehende Regelung des “nicht dürfen” wäre sogar stärker als “müsste .. nicht zwangsläufig bedeuten”. Würde letzteres doch heißen: unter Umständen schon.
Aber in der Tat man soll die Dinge “objektiv” sehen nicht grundsätzlich alles an der offiziellen Politik verurteilen. Ich finde den 1 Euro Job grundsätzlich mißlich. Aber wenn ein Unternehmen sich in einem bestimmten Bereich tatsächlich keine reguläre Arbeitskraft leisten kann (ich kannte so einen Fall tatsächlich und glaubwürdig) so ist eine bezuschußte Einstellung eine Möglichkeit. Problem: wie kontrolliert man den Mißbrauch durch die Unternehmen.
Du primitives Qfxdnoldn!
Mehr fällt einem zu dem Beitrag wirklich nicht ein.
Lieber Cornelius ,
vieles was Sie schreiben ist grosser Käse. Ich bin ja zwar jetzt Rentner , aber war auch mal im Jahre 2006 ALG II Empfänger.
Wozu bin ich als Hausbesitzer verpflichtet?
Richtig.
Ich muss nämlich den Gehsteig vor meinem Haus räumen.
Um auf den Gehsteig zu kommen räume ich natürlich auch den Zuweg zum Haus. Damit meine Göttergattin gefahrlos zur Garage kommt . räume ich auch den Weg dorthin.
Wenn ich heute noch ALG II Empfänger wäre und dann für Sie oder andere “Helden der Arbeit” den Weg freischaufeln müsste und vor meiner Haustür bricht sich zur gleichen Zeit ein anderer ” Held der Arbeit ” das Bein, hätte ich mit meiner Versicherung aber arge Probleme.
Argument der Versicherung könnte sein:
Faule Säcke , die den ganzen Tag vor der Glotze sitzen , werden doch wohl Zeit haben vor ihrem Haus den Schnee wegzuräumen.
Frohes Fest
Lieber BoHey,
nachdem Sie ihr Haus frei geschaufelt haben, bliebe immer noch genügend Zeit, denen zu helfen, die ihren Lebensunterhalt mit finanzieren, wenn Sie denn arbeitslos wären. Nun sind Sie Rentner. OK. Aber 2006 wären Sie doch ein prima Winterhelfer gewesen.
Schon der gedankliche Abschied vom Wohlfahrtsstaat fällt vielen schwer. Kann ich ja verstehen, aber es gibt keine Alternative dazu, dass jeder Bürger seinen möglichen Anteil leistet, damit unser Gemeinwesen blühen und Gedeihen kann.
Ihnen auch ein Frohes Fest :-)
Lieber Axel, 17. Dezember 2010 at 17:07, nicht wenige 1-Euro-Jobs verdrängen reguläre Aufträge. So etwas ist nicht hinnehmbar.
Unternehmen jeder Branche, die kaum oder keine Gewinne machen, sollten bei der ARGE Winterhelfer anfordern dürfen, die ja meistens in derselben Straße wohnen, oder in einer der Nebenstraßen. Das wäre gelebte Solidarität. Die ARGE wirft einen Blick auf den letzten Jahresabschluss oder die letzten 3 BWA, und bewilligt die Helfer, oder auch nicht. Fertig ist die Laube. Ein Missbrauch wäre so fast ausgeschlossen und sollte im Fall der Fälle auch hart bestraft werden.
Warum sollte ein Arbeitsloser solidarisch sein mit einem Unternehmen, von dem er nichts bekommt? Das ist doch absurd, und einfach nur Ausbeutung.
Genauso könnte ich sagen, hey, ich habe zwar einen Job, hab aber nicht mehr genug Geld übrig am Ende des Monats. Da sollte dann doch bitte der Restaurantbetreiber von nebenan so solidarisch sein und mir für umsonst ein Abendessen vorbeibringen.
Sicher wäre es toll, wenn man mehr Arbeitskräfte im Winter zur Räumung auf den Straßen hätte. Aber was spricht denn bitte dagegen, diese dann auch mit einem regulären Stundenlohn zu bezahlen?
Wenn ein Unternehmen nicht genug Geld hat, um auf dem eigenen Gelände für Räumung zu sorgen, dann hat das Unternehmen eben schlecht gewirtschaftet und muss dann auch damit klarkommen. Das ist das Grundprinzip von freier Marktwirtschaft.
(Anders sieht es natürlich aus, wenn es sich um die Straße vor dem Unternehmensgelände handelt, aber dazu habe ich ja andernorts schon meinen Senf dazugegeben ;))
Bei dieser speziellen Saisontätigkeit für einige Tage im Jahr war das ja im letzten Jahr in Berlin meines Wissens nach, zumindest im öffentlichen Bereich auch kein Problem.
Also der Winterhelfer ist ein Nebenkriegsschauplatz der die eigentliche Problematik nicht abdeckt. Vielleicht gibt es ja grundsätzlich genug Freiwillige für sowas, Und vielleicht wäre das der Politik sogar unangenehm.
Der 1 Euro Job den ich ansprach lag in dem betreffenden “Betrieb” außerhalb der Stammtätigkeit aber war eigentlich eine reguläre Ganzjahrestätigkeit. Der “Betrieb” konnte aber keinen Gärtner bezahlen.
Sind wir uns ansonsten einig darüber das es jedenfalls nicht sinnvoll ist wenn 1 Euro Jobs reguläre Tätigkeiten verdrängen?
Immerhin war nach der Kritik des Rechnungshofs davon die Rede das der 1 Euro Job auf freiwilliger Basis angeboten werden solle. Wahrscheinlich gibts ein “Überangebot” dafür. Aber auch dann bleibt generell das Problem des er reguläre Tätigkeiten nicht verdrängen sollte weil man sonst milde ausgedrückt im Kreis dreht, was der Politiker natürlich im Interview mangels fehlender bohrender Nachfrage elegant umschiffen würde.
Lieber Nicolai, die Unternehmen finanzieren mit ihren Steuern den Lebensunterhalt der Arbeitslosen, und aus diesem Grund sollten Arbeitslose mit Unternehmen solidarisch sein. Das ist keine Ausbeutung. Das ist Geben und Nehmen.
„… was spricht denn bitte dagegen, diese dann auch mit einem regulären Stundenlohn zu bezahlen?“ Das fehlende Geld bei vielen Unternehmen spricht dagegen.
„Wenn ein Unternehmen nicht genug Geld hat, um auf dem eigenen Gelände für Räumung zu sorgen, dann hat das Unternehmen eben schlecht gewirtschaftet und muss dann auch damit klarkommen. Das ist das Grundprinzip von freier Marktwirtschaft.“
Wenn Sie so denken, lieber Nicolai, dann könnten Unternehmer auch sagen: Du bist arbeitslos? Pech gehabt! Bemühe dich um eine der freien Stellen. Ich finanziere deinen Lebensunterhalt nicht mehr! Das ist das Grundprinzip von freier Marktwirtschaft.
Genau das sagen Unternehmer doch. Was ist dein Punkt?
Aber es gibt eben einen ganz wesentlichen Unterschied zwischen Unternehmen und Menschen. Menschen haben Menschenrechte. Dementsprechend ist es staatliche Aufgabe, zum Wohlergehen der Menschen einzuspringen, wenn es nötig wird.
Unternehmen sind dagegen nur Zweckverbände. Wenn sie der Gesellschaft nicht dienlich sind, können und sollen sie untergehen.
Denkfehler. Das Problem ist ja gerade, dass es nicht genügend freie Stellen gibt.
Überhaupt scheinst du dem Denkfehler verfallen zu sein, die Arbeitslosen wären an ihrem Schicksal selbst schuld. Das ist, makroökonomisch betrachtet, falsch.
Nehmen wir als Rechenbeispiel an, es gibt 40 Millionen wirtschaftlich aktive Menschen und 35 Millionen Arbeitsplätze. Dann gibt es zwangsläufig 5 Millionen Arbeitslose, egal was diese Arbeitslosen machen.
Nehmen wir an, einer dieser Arbeitsplätze wird frei, und zwei Arbeitslose A und B bewerben sich darauf, und A wird genommen. Danach gibt es natürlich immer noch 5 Millionen Arbeitslose. Hätte B sich mehr angestrengt, sich vielleicht weitergebildet, was weiß ich, dann hätte vielleicht B den Job bekommen. So denken die Neoliberalen, und das ist auch richtig. Aber die Neoliberalen denken eben nicht weiter, denn in dieser Situation wäre dann eben A arbeitslos geblieben – ein typischer Fall vom Trugschluss der Komposition.
Solange es insgesamt 40 Millionen Arbeiter und 35 Millionen Arbeitsplätze gibt, wird es auch 5 Millionen Arbeitslose geben, und die Arbeitslosen können daran selbst nichts ändern. Sie sind den makroökonomischen Kräften hilflos ausgeliefert.
Herr Cornelius,
auch mehrmaliges, wiederholtes Anführen macht falsche Behauptungen nicht richtiger.
Die meisten Arbeitslosen haben während ihrer Erwerbsbiographie, wie es heutzutage so schön heißt, nicht nur Steuern, sondern auch in die Arbeitslosenversicherung bezahlt. Nach dem Verlust des Arbeitsplatzes bekommen sie aber nur ein Jahr lang Arbeitslosengeld, das noch am letzten Einkommen einigermaßen orientiert ist und aus ebendieser Arbeitslosenversicherung stammt. Dass sie nach diesem Jahr nur noch Arbeitslosengeld II bekommen, das aus Steuermitteln finanziert ist, ist politisch so gewollt (Agenda 2010) gewesen und werden Sie den Arbeitslosen ja wohl kaum zum Vorwurf machen.
Die “Solidargemeinschaft”, die zunächst im Zuge einer neoliberalen Rationalisierung und Gewinnmaximierung zuvor festangestellte Menschen “freigesetzt” hat, soll sich diese Menschen nun zum Schneeschippen zurückholen. Bemerken Sie tatsächlich diesen Zynismus nicht? Im Extremfall feuert also eine Kommune ihre Schneeschipper, “privatisiert” die Schneeräumung mit den bekannten Ergebnissen, und dann kommen Sie und zerren die nun arbeitslosen Schneeschipper für umme auf die Straße zum Schippen, weil die ja nun der Solidargemeinschaft “was zurückgeben” sollen. Perfid!
@ Sonne, 21. Dezember 2010 at 16:01
Die Sonne geht auf. Super, dachte ich, jetzt hat einen die Erleuchtung getroffen! Aber es sollte anders kommen ;-)
Keinem Arbeitslosen ist ein Vorwurf zu machen, dass sein Arbeitslosengeld aus Steuermitteln finanziert wird. Das versteht sich von selbst, liebe Sahra Wagenknecht. Einen Zynismus kann ich in meinen Aussagen nicht finden. Aktiviere ich doch nur den Solidargedanken unseres Gemeinwesens. Und dabei denke ich nicht nur an eine frühe Aussage Helmut Schmidts, sondern auch an zwei Sätze von Che Guevara: „Hier lungert niemand nur so rum. Hier hat jeder eine Aufgabe.“
„Im Extremfall feuert also eine Kommune ihre Schneeschipper, “privatisiert” die Schneeräumung mit den bekannten Ergebnissen, …“
Das ist Ihr „Extremfall“, nicht meiner, weil nämlich kein einziger „Schneeschipper“ entlassen werden dürfte, wenn Tausende zusätzliche Winterhelfer (falls die OPD mal regieren sollte) im ganzen Land das Schneechaos beseitigen helfen. Und es würde auch kein einziger Hausmeisterdienst seine Aufträge verlieren dürfen, wenn die Winterhelfer anrücken. Ist doch wohl klar.
Mein Einwurf mit der Winterhilfe von Erwerbslosen wäre auch nur eine schnelle und unbürokratische Zwischenlösung, weil die Witterungsverhältnisse eben gerade so ein Chaos verursachen. Würden die Regierungsparteien, die Städte und Kommunen besser wirtschaften, gäbe es dieses Chaos nicht! Millionen Erwerbslose hätten die Zeit, das Gemeinwesen und auch viele Unternehmen als Winterhelfer zu unterstützen. Und da würde die OPD auch garnicht lange diskutieren. Jeder, der kann, müsste mit ran! Basta! ;-)
@ Cornelius
Ich bin einigermassen erstaunt … wie passt dein Vorschlag hier zum Parteiprogramm deines Vereins ? Weiss denn euer Bundesvorsitzender was du hier schreibst ???
Muuuhaaaahaaaaaa :-D
Wo siehst Du Konflikte?
Übrigens halte ich es auch für sinnvoll, Winterhelfer zur Unterstützung von Unternehmen abzustellen. Die erwirtschaften nämlich die Steuern, aus denen Erwerbslose ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Da darf dann der arbeitslose Akademiker Schnee schippen. Sein Studium hat sich dann ja wohl richtig gelohnt.
Noch irgendwelche Vorschläge? Vielleicht die Straßenreinigung übernehmen und damit weitere Stellen vernichten? Müll abholen, damit dann die Müllfuhren ihre Leute feuern und ihre Betriebe einstellen können?
Ne ne. Arbeit schaffen? Ja. Aber nicht so etwas. Das ist nicht nur demütigend sondern vernichtet auch Vollzeitstellen.
Lieber J.S., warum sollten arbeitslose Akademiker kein Schnee schippen, wenn dadurch Berufstätigen der Weg zur Arbeit erleichtert würde? Manchmal habe ich den Eindruck, dass die benachteiligten Gruppen in unserer Gesellschaft genauso egoistisch sind, wie die Profiteure. Jeder lebt in seinem Kosmos. Jeder fordert, aber geben wollen die meisten nicht, und wenn es nur ihre freie Zeit ist. Von diesem Egoismus sollten wir uns trennen.
Lass uns das mal weiterdenken: Man könnte Vergewaltigungen verhindern, indem man Erwerbslose zur Prostitution anhält.
Und die Neger könnten auch mal´ Schnee schippen.
Steuern und so zahlen wir ja schließlich nicht für das Gemeinwesen, richtig?
Ihren ersten Satz habe ich überlesen.
Auch Menschen mit Migrationshintergrund, Asylbewerber, Flüchtlinge oder Geduldete, „könnten auch mal´ Schnee schippen“, ja!
Das Arbeitsamt hat mal eine Erwerbslose in eine Nachtbar (oder sogar?..) vermittelt. Ich weiß nicht mehr was sich genau abspielte. Ob sie sanktioniert werden sollte weil sie protestierte (oder irgendwie so) weiß ich nicht mehr. Ich meine sie kam unter einigen formalen Schwierigkeiten (wenn das erstmal behördlich so seinen Lauf nimmt) darum herum. Und man kann es letztlich unter Kuriosum abheften.
Neolib erster Güte.
Anders kann man Dich wohl kaum einstufen.
Winterdienst von mir aus. Dann aber für den der es machen will und der es machen kann und mit einer anständigen Bezahlung.
Das geht!
Das ist früher nämlich auch gegangen.
Nein, Jason, das ist Solidarität und kein Neolib. Schon Helmut Schmidt hatte in einem seiner frühen Bücher gefordert, dass jeder arbeitsfähige Erwerbslose seinen möglichen Anteil zum Gelingen des Gemeinwesens beitragen sollte. Keine Leistung ohne Gegenleistung, sage ich. Aus diesem Grund lehne ich natürlich auch ein bedingungsloses Grundeinkommen vehement ab.
@Cornelius
Meine Fresse, ein Eigentor mit 100m Anlauf. Da kann man echt nur noch verwundert den Kopf schütteln. eot4me.
@ tcltk, 16. Dezember 2010 at 23:43
Bei Ihnen ist Hopfen und Malz verloren! ;-)
@ groo 22:01
groo, was hast Du heute getrunken ? ;-)
@ Truvor,
verrat mir erstmal, wieso Dein Kommentar threadmässig so verrutscht ist, dann können wir über die Droge reden.
Über Deine mafiösen connections hast Du natürlich elegant weggespielt! ;)
@ groo
” ……. , wieso Dein Kommentar threadmässig so verrutscht ist, …….”
Weiß der Geier (oder Jens Berger ?) ;-)
“Über Deine mafiösen connections hast Du natürlich elegant weggespielt! ;)”
Ein solches Ekel-Paket wie mich, will keine einzige “mafiöse connection” haben. Habe dutzende Bewerbungen an diverse “Connections” geschrieben und überall nur absagen. Und nachdem ich mich hier geoutet habe, werde ich für immer connectionfrei bleiben. ;-)
PS. Moment, moment worauf willst Du hinaus ? Mit dem harten Winter habe ich nichts zu tun ;)
Damit triffst du eine der massiven Absurditäten unserer Zeit. Es gibt einerseits so viele Arbeitslose, und auch so viele anderweitig brachliegende Ressourcen, andererseits gibt es so viele Dinge, die zur Verbesserung des Gemeinwesens getan werden könnten – nicht nur im Winterdienst, sondern auch in der Bildung, beim Auffüllen von Schlaglöchern, etc.
Beide Probleme könnte man gleichzeitig lösen, indem man in den vernachlässigten Gebieten einfach direkt, durch zusätzliche Staatsausgaben, Arbeitsplätze schaffen würde.
Es fehlt das Geld, heißt es von allen Seiten. Das kann aber nur behaupten, wer unsere modernen Geldsysteme nicht richtig versteht. Du könntest dich in der Hinsicht für Modern Monetary Theory interessieren. Ich habe selbst darüber von meiner Laienperspektive aus geschrieben (siehe Link oben auf mein Blog), eine gute erste Lektüre ist Warren Moslers 7 Deadly Innocent Frauds und danach Bill Mitchells billy blog. Neulich habe ich auch Randall Wrays Buch “Understanding Modern Money” gelesen und fand das äußerst erhellend.
Die Kunst, lieber Nicolai, ist nachhaltiges Wirtschaften mit den vorhandenen Ressourcen, ohne Politik auf Kredit zu machen. “… einfach direkt, durch zusätzliche Staatsausgaben, Arbeitsplätze schaffen” ist verdammt einfach. Heute haben wir eine Staatsverschuldung von bald 1,8 Billionen Euro. Die vorhandenen Ressourcen so effektiv zu nutzen, dass ein Mehrwert für das Gemeinwesen entsteht, ist die hohe Kunst der Politik. Im Millionenheer unserer Erwerbslosen steckt ein gewaltiges Potential. Leider verstehen es unsere Polit-Schwachmaten nicht, diesen Schatz zum Wohl des Gemeinwesens zu heben.
Du scheinst dem weit verbreiteten Irrglauben verfallen zu sein, dass man über den Staatshaushalt wie über einen Privathaushalt nachdenken kann. Das ist falsch.
Es ist zwar in der Tat so, dass die Regierungen der Eurostaaten genau wie eine Kommune heute einem Budgetconstraint unterliegen. In einem gut entworfenen Geldsystem gibt es aber eine zentrale Regierung, die monetär souverän ist – also z.B. die Regierungen von Island und Großbritannien, oder die US-Bundesregierung, bzw. bei uns eben eine noch zu schaffende Euro-Regierung.
Unabhängig davon sind die “Schulden” der staatlichen Stellen nichts weiter als ein Spiegelbild angesammelter Privatvermögen. Daher wäre es unsinnig, die “Kosten” der Regierungsprogramme an der Größe des Defizits zu messen. Vielmehr muss man die Kosten eines Regierungsprogramms danach bemessen, wie viele Ressourcen es verwendet, die andernfalls vom privaten Sektor verwendet worden wären.
Ein Regierungsprogramm, das im Wesentlichen darin besteht, Arbeitsplätze für Arbeitslose zu schaffen, hat also praktisch gar keine Kosten – ohne das Programm würde deren Arbeitskraft einfach nur brachliegen. Dementsprechend ist es auch unsinnig, mit Begriffen wie “Kredit” über die Nachhaltigkeit eines solchen Programms nachzudenken.
Wenn du über das Thema Nachhaltigkeit staatlichen Handelns ernsthaft aus wirtschaftlicher Perspektive nachdenken willst, empfehle ich dir die Blog-Serie Fiscal Sustainability 101 von Bill Mitchell, #1, #2, #3
Lieber Nicolai, Du schreibst: „Unabhängig davon sind die “Schulden” der staatlichen Stellen nichts weiter als ein Spiegelbild angesammelter Privatvermögen.“ Zum jetzigen Zeitpunkt stehen mir die Haare zu Berge, wenn ich mir diese Aussage so ansehe. Der gigantische Schuldendienst (Zinszahlungen) ist demnach auch „nichts weiter“? Mit den Milliarden könnten wir z. B. unsere Bildungssysteme ausbauen oder kaputte Straßen reparieren.
Morgen sehe ich mir deine Seiten etwas intensiver an. Gern melde ich mich danach noch einmal.
Was die Zinsen angeht, so muss man sich vergegenwärtigen, dass diese freiwillig bezahlt werden. Es gibt a priori erst einmal keinen Grund, weshalb eine monetär souveräne Regierung auf ihre Schulden Zinsen bezahlen sollte.
Nun sind, wie gesagt, die Regierungen der Eurozone nicht souverän – aber da es im Moment keine souveräne Euroregierung gibt, muss man eine solche entweder schaffen, oder die Möglichkeiten, die eine souveräne Regierung normalerweise hätte, auf die einzelnen Nationalregierungen übertragen.
Wenn man sich das einmal klargemacht hat, dann kann man nüchterner darüber nachdenken, ob denn wirklich so viel Zinsen ausgezahlt werden sollten oder nicht. Es gibt jedenfalls keinen politischen Grund, weshalb die Zinsen auf Staatsschulden über dem Leitzins liegen sollten.
De facto sind die Zinsen zur Zeit in der Eurozone eben höher, weil die Regierungen den ihnen prinzipiell zur Verfügung stehenden Handlungsspielraum nicht voll ausnutzen. Dass es auch anders geht sieht man an Japan.
Ganz unabhängig davon gilt aber in jedem Fall die Gleichung Staatsschulden = Privatvermögen. Woran man eben sieht, dass man, wenn man wirklich ernsthaft Staatsschulden senken wollte, Vermögenssteuern erheben müsste.
Hey, wieso kann ich Cornelius nicht direkt antworten? Na, egal.
@Cornelius. Ist das jetzt ernst gemeint, daß dir erst jetzt, nachdem Du hier Seitenweise rumgeblödelt hast, auffällt, von welcher Seite das Geld abgezogen wird? Oder trollst Du hier nur rum und lachst dich heimlich über uns kaputt? Auf jeden Fall bin ich schon ganz schön froh, dass Du noch nicht König von Deutschland bist.
@ PS, 19. Dezember 2010 at 12:40
Nein, zum Lachen ist mir nicht zumute, eher zum Heulen, wenn ich mir so manche Kommentare ansehe.
Sitzt eine große Reformrunde aller Gesellschaftsschichten zusammen, um zu beraten, wie das Land aus der Krise kommt. Der Banker macht Zugeständnisse und ist zu Opfern bereit. Der überbezahlte Beamte verzichtet auf einen guten Teil seines Einkommens. Der Staatsdiener übernimmt ab sofort eine persönliche Teilhaftung für grobe Steuergeldverschwendungen. Der Konzernchef willigt ein, höhere Löhne – sogar Umsatzprämien – zu zahlen, wenn Gewinne sprudeln. Der Hartz-IV-Empfänger spricht: „Ich? Opfer? Nö! Nur ohne Zwang. Nur wenn ich Lust habe.“
@ Cornelius
Ok.. Den Stuss den du hier ablaesst passt nicht zu den Aussagen deiner Denkfabrik . Hast deren Seiten mal teilweise gelesen …
Ich vermisse da das von dir betriebene bashing auf Transferleistungsempfaenger oder hab ich da was ueberlesen ?
Alle Hartzer sind also faule versoffene Schweine ind Volksschaedlinge … fuer schaut’s hier so aus als haettest du’s mit dem saufen , wie soll ich mir sonst den Muell erklaeren den du hier abdrueckst. Ich haette da ein paar Freundlichkeiten fuer Leute mit deiner Einstellung moechte aber hier den Anstand wahren ;-)
@Cornelius
Fantasierst Du jetzt schon im Fieberwahn, oder wie soll ich deine folgende Aussage bewerten?
Aehm, wo findet das statt? Mir ist keine Runde bekannt, in der alle Gesellschaftsschichten (also auch der H4 Bezieher, die Bäckereiverkäuferin und Altenpfleger) vertreten sind. Quellen bitte.
Echt jetzt? Das ist total an mir vorbei gegangen. Mir sind nicht einmal UNFREIWILLIGE Opfer bekannt, die diese Volksschädlinge bringen müssten.
Ich kenne ein paar Beamte, aber keinen einzigen überbezahlten (Du verwechselst das wahrscheinlich gerade mit Griechenland?) Abstriche müssen die Beamten schon machen, allerdings alles andere als freiwillig. Quellen?
OK, Du machst dich DOCH über uns lustig. Quellen?
Die Gewinne der Unternehmen sprudeln seit 30 Jahren. Wo sind die Umsatzbeteiligungen und Prämien für’s Fußvolk? Schau mal in die Statistiken oder, wenn Dir das zu trocken ist, einfach “Neues aus der Anstalt”. Da werden die Zahlen immer wieder mal auch für’s einfache Gemüt unterhaltsam aufbereitet.
Der H4 Bezieher bewegt sich (wie alle anderen genannten auch) im Rahmen der gesellschaftlichen Vereinbarungen (auch als Gesetze bekannt). Warum soll gerade der, der am wenigsten hat, als einziger freiwillig auf etwas von diesem Wenigen verzichten?
Btw. hast Du dir mal darüber Gedanken gemacht, was eigentlich der Unterschied ist zwischen einem H4-Bezieher und dem Söhnchen aus guten Hause, dass von den Zinsen seines geerbten (oder durch Lohndumping ergaunertem) Vermögens lebt? Beide entziehen dem System Geld und sitzen auf der Couch; der Erste vielleicht beim Bier, der Zweite vielleicht beim Koks.
Der Unterschied ist einfach erklärt: Der reiche Sohn zahlt 25% Steuern auf seine Einkünfte, die ihm nebenbei beim Koksen auf sein Konto fließen, während dem H4 Bezieher 80% des Lohnes abgezogen werden, den er bei seiner Nebentätigkeit (oder gar seiner lohngedumpten Vollzeitstelle) erwirtschaftet.
Und diese Leute sollen jetzt kostenlos Schnee schippen? Mit Verlaub; ich denke, Du hast entweder nicht mehr alle Tassen im Schrank, oder Du bist ein von Westerwelle bezahlter Schreiberling. Im zweiten Falle kannste Gehen. In diesem Forum sind allgemein recht wenige Idioten unterwegs, die auf die plumpe FDP-Proaganda anspringen. Mit Steuersenkungen für Geringverdiener, Unterschichtenbashing und dergleichen bekommt man hier nicht wirklich Applaus,
@ Lazarus 09, 20. Dezember 2010 at 17:37
„Deren Seiten“, lieber Lazarus09, habe ich mehrmals komplett gelesen, sogar teilweise mitgeschrieben.
Gewiss nicht! Warum schreibst Du so was? Das ist „Müll“, um es mit deinen Worten zu formulieren.
Du bist mir vielleicht einer ;-)
Der H4 Empfänger … äußert sich generell in dieser von dir so plastisch angeführten Weise .. einer der diese Denkfabrik Seiten mitgeschrieben haben will bedient in dieser Weise die übelsten Vorurteile nach Bildzeitungmanier …
Für dich gibt es also den H4 Empfänger
geh’ mer fort …
@ PS, 20. Dezember 2010 at 18:42
Bei der OPD würde es solche Runden regelmäßig geben, wenn wir denn regieren würden. Das können Sie auch alles bei uns nachlesen. JEDER müsste Opfer bringen! Und Hartz-4-Empfänger würden sogar 200 € mehr zur Verfügung haben, als heute. Jeden Monat! Steht in unserer Arbeitsmarktreform, dem 400-€-Gesetz.
Guckst Du hier: http://www.pressemitteilungen-online.de/index.php/ihk-zwangsmitgliedschaft-verschwendung-von-geldern-und-mangelnde-kontrolle/
Würde es bei der OPD definitiv geben!
Guckst Du hier: http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/rekordpraemie-fuer-mitarbeiter—bmw-zahlt-jedem-5600-euro-62698.html
Und hier: http://www.welt.de/finanzen/article3350602/Audi-zahlt-jedem-Mitarbeiter-5300-Euro-extra.html
Von „als einziger“ kann überhaupt nicht die Rede sein. Bei uns müssten alle Opfer bringen. Jeder nach seinen Möglichkeiten. Guckst Du bei der OPD, was da unter Sparpaket geschrieben steht.
Ne, nicht kostenlos! „Nur“ für eine warme Wohnung + Lebenshaltungskosten. Ist das nichts?
Guckst Du, was bei der OPD unter Thema FDP steht.
Mein Herz schlägt links, aber für Drückeberger habe ich kein Verständnis ;-)
@Cornelius
Entwickelst du des Öfteren derart realitätsferne Phantasien, oder nur wenn du für Entspannung etwas geraucht hast?
Apropos persönliche Teilhaftung der Staatsdiener:
http://www.heise.de/tp/blogs/8/148965
(Nicht dass es was neues wäre, nur weil es ganz frisch ist).
Es gibt kaum einen Berufsstand, der -gemessen an seinen Aufgaben- schlechter bezahlt ist als Beamte.
@PS
Ich auch nicht.
@Cornelius
Jetzt mal im Ernst: Du und deine OPD seid doch ein Karnevalsverein, oder?
Oder hat Copoka Recht und ihr seid der örtliche Verein zur Förderung naturbelassener Rauschmittel und deren angemessenen wie auch zeitnahen Vernichtung in runden, wasserbefüllten Hohlröhren?
Ich glaube, dass Copoka Recht hat.
Quelle: http://www.opd-politik.de/2010/11/29/exklusiv-brisante-enthullungen-von-wikileaks-nur-einer-kann-wirklich-lachen-die-us-geheimdienste-stufen-die-opd-als-die-kommende-politische-kraft-in-europa-ein/
Da haben die Jungs von der Botschaft nur einen Fehler gemacht. Eigentlich sollte es lauten: Keine andere Partei habe eine solche Ansammlung dichter Reformideen zu bieten.
PS:
Solch ich dir (Cornelius) den Unterschied zwischen Konjunktiv 1 und 2 erklären?
PPS:
Kannst Du (Cornelius) mal bitte auf den Leak verlinken, indem die OPD als „DIE kommende politische Kraft in Europa” bezeichnet wird?
@ COPOKA, 20. Dezember 2010 at 21:12
+
@ Wandschrank, 20. Dezember 2010 at 21:41
Da ich die wichtigsten Fragen beantwortet habe, und morgen früh raus muss, klinke ich mich jetzt aus.
Es war mir ein Vergnügen ;-)
Gute Nacht!
@Cornelius
OK, letzte Antwort, auch wenn ich denke, dass es sinnlos ist
Ach so: Wenn, würde, hätte. Ich dachte, Du sprichst von der Realität, dabei phantasierst Du nur laut. Ja, wenn die Katze ein Pferd wäre könnte man die Bäume hochreiten.
Wenn es diese Runden geben würde, und wenn “Leistungsträger” ihre Fehlleistungen auch tragen würden, und wenn der Reichtum im Lande gerechter verteilt würde, dann würde ja auch der Hartz IV Empfänger umsonst (oder für eine warme Wohnung, wie Du es nennst) Schnee schippen. Dann ist doch alles gut.
Und, was soll ich jetzt daraus ableiten? Dass Du auch nicht weißt, was ein Beamter ist?
Ja, und toll. Zwei Firmen haben Boni ausgezahlt (interessanter Weise gerade Firmen aus der Branche, die als eine der letzten sowieso noch gut bezahlt). Es finden sich sicher auch zwei Hartzer, die Schnee schippen. Ich glaube, sogar schon hier im Forum. Noch mehr Boni würden übrigens nur schon wieder von den Banken ausgeschüttet.
Nun aber ab in’s Bett und träum schön weiter.
Schöner Artikel, beschreibt die Zustände ganz gut.
Die einzig wahre Schneekatastrophe war Ende November 2005. Zumindest hier im Münsterland. *g*
Eingestürzte Strommasten, enorme Schneemassen. Ich selber war damals von Freitag nachmittag bis Sonntag abend ohne Strom und natürlich auch ohne Heizung. Hatte was ;-)
Es lag aber kaum an den strengen Winter, sondern an dem eingesetzten “Toilettenstahl” für die Strommasten. Man nennt es Kostenminimierung oder so….
Ja, ich glaube es war RWE, oder? Die standen auch kurzzeitig in der Kritik. Ist aber im Sande verlaufen, wie üblich.
Es handelte sich um Masten aus den 60ern, die mit minderwertigem Stahl (Thomasstahl, aus der Thomashütte) gebaut wurden.
Witzigerweise wollte RWE das Problem beheben und hatte sogar über 2 Milliarden Euro bereitgestellt – jedoch hatte RWE in bester Neolibpriester-Manier schon soviele Leute aus der Technik “freigestellt”, dass dem Unternehmen ganz profan die mindestens notwendige Anzahl an Mitarbeitern fehlte.
Asoziale Neolibpriester eben.
Bissu bescheuert R_Winter? Toilettenstahl? Das ist bester VzwoA, rostfrei und harnsäureresistent! Das nimmt man doch nich für Strommasten – viel zu teuer! ;)
Jau, schwitzig, genial! Mir iss die Story mit Onkel Thomas sein Stahl auch erinnerlich!
Hoch leben soll der Markt, der Liberalismus, alle selbstheilenden und selbst_besserwissenden Elemente, unsere Eliten und die Pollitniki!
*Prost*
empfehlenswert auch der erste Trackback zum Artikel
Der härteste Winter, an den ich mich erinnern kann, war der 84/85 im Kreis Soest mit Temperaturen unter -21 °Celsius.
Es gab fast keine “witterungsbedingten Unfälle”, da spätestens Montags um 7 Uhr alle Strassen inklusive der Nebenstrassen geräumt und mit Salz oder Split gestreut waren.
Den Beginn der “Probleme” kann man ziemlich genau im Jahr 1990 orten – ein Schelm, wer dabei denkt, dass das vielleicht etwas mit dem “kommunistischen” Gegengewicht zu tun hatte.
Die Stadt Essen: Eine seit 10 Jahren regelmäßig wiederkehrende Katastrophe mit unglaublichen “Kollateralschäden”. Darüber hinaus lügen die sogar noch kackfrech: Heute kam im Radio die Meldung, dass die Essener Winterdienste alle A-Kategorie-Strassen gestreut hätte. Direkt 2 Minuten später fuhr ich über die A-Kategoriestrasse Münchener Strasse (u.a. Krankenhauszubringer, Schulweg usw.) auf der überhaupt nichts gemacht wurde. Von dort fuhr ich auf die Autobahnauffahrt zur A40, die ebenfalls weder geräumt noch gestreut war. Ein reiner Glücksfall, dass es dort bis jetzt noch keine Toten gegeben hat.
Essen ist eine der übelsten Städte. Pendler wie ich wissen, dass z.B. die Autobahnen rund um Essen herum (Gelsenkirchen, Düsseldorf) etc. relativ zeitnah passierbar gemacht werden, jedoch die Essener Abschnitte garantiert auch eine Woche später völlig unbehandelt als Unfallschwerpunkt hervorstechen. In Essen wurde der Winterdienst privatisiert.
Wenn ich mal einen Verantwortlichen treffe, frisst der meine Winterreifen. Rektal! Ich habe ja noch Sommerreifen.
Mein nächster Wagen wird ein SUV oder gleich ein Land Rover oder Lada Niva. Im Sommer, um über die Schlaglöcher zu kommen; im Winter, um zu überleben.
Und bei uns (Goslar) kam heute die Meldung, dass die Salzvorräte zu Neige gehen. Wenn ich eine solche Meldung im April lesen würde … so what. Aber Mitte Dezember? Überflüssig zu erwähnen, dass die Lokalpresse dies nicht hinterfragt.
Na und? Unsere Politiker sind doch lernfähig. Sie hatten schon letztes Jahr zu wenig Salz geordert- oder?
Die Münsterländische Volkszeitung vom 14.12.2010:
…wir haben verstanden…..
Geil. Neusprech vom Feinsten.
und Besserung gelobt fuer naechstes Jahr, weil’s ja 09′ ein Ausnahmewinter war …. im neuen Jahr wird alles besser ….
Frei nach Adenauer …. was interssiert mich mein Geschwaetz von gestern
Bei der Lokalpresse wundert mich das allerdings schon. Bei überregionalen Medien würde ich auch nichts anderes erwarten, aber bei direkt Betroffenen finde ich das erstaunlich.
Andererseits: Bei der BTW wurde Schwarz-Gelb gewählt. Bei einem derartigen Volk ist wohl alles möglich.
Was mich allerdings auch wundert ist, dass es bei den Zuständen auf den Ruhrgebietsautobahnen so wenig Amokläufer gibt. Das meine ich ernst – ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ein Berufspendler mal die Nerven verliert. Bei den Zuständen hier fällt es gar nicht leicht, nicht die Nerven zu verlieren.
Und jetzt bitte nicht das Bahnargument: Es führt bei den meisten Pendlern zu mindesten 2 Stunden Zeitverlust/Tag, ist relativ teuer (bei Monats/Jahreskarten; bei einmaligen Buchungen z.B. für eine Hin & Zurückstrecke von 90 Km = 34 Euro (!), also als Ausweichverkehrsmittel indiskutabel), regelmäßigen Infektionen, Stress, Gesundheitsgefährdung technischer Art wegen chronischer Überfüllung und obendrein kommt man nie pünktlich.
Du hast da sehr romantische Vorstellungen von der Lokalpresse ;-)
Gegen “unsere” Goslarer Zeitung sind WELT und Co. echte Säulen der vierten Gewalt.
Und vor nicht einmal 14 Tagen lief morgens auf NDR-Info ein Kurzbericht zum Thema, wie gut die Winterdienste diesmal auf den bevorstehenden Winter eingestellt wären, so mit Interview und Geräuschkulisse aus dem Hafen, wo gerade ein Salztransporter aus Marokko entladen wurde, weil man ja in diesem Jahr die doppelte Menge an Salz bevorraten würde.
Und kaum liegt eine Woche Schnee…
Im örtlichen Anzeigen-Anzeiger ( und, ich wette, in mind. jedem 2.Blatt mit Landkreis-Unter-Schnee!) wurde heute auch schon vom Salzstreu-Mangel samt Nachschub-Problem berichtet – worauf im Kaffehauskreis heut mittag spontan ein Winterhilfswerk gegründet wurde. Der Wirt wird sich ob der leeren Salzdöschen wundern, der Bürgermeister sich über einen Briefumschlag voll Qualitätsstreu im Rathausbriefkasten hoffentlich freuen.
Heut abend ist der Grieche dran. So geht Bürgersinn.
@ SF
Du hast ja mal gesagt, dass Du das Matrix-Geschwurbel der VT-Szene nicht magst, aber ist das denn nicht die perfekte Metapher für die Zustände hier?
Die Leute hören, dass alles ok ist und wir total gut auf den Winter vorbereitet seien, können sich gar nicht vorstellen, welche Verantwortungslosigkeit bei unserer Nieten-Elite vorherrscht und glauben dafür im Umkehrschluss, dass an der Sache mit dem “Schneechaos” was dran sein müsste.
- und nächsten Winter dann wieder “Matrix Reloaded”
Man muss sich diesen Irrsinn doch nur einmal auf der Zunge zergehen lassen. Vor ca. 1 Woche teilte man hochoffiziell mit, dass nur noch rund 50 Prozent der Streumittel vorhanden sind! Rund anderthalb Wochen nach dem ersten Schnee ist die Hälfte der georderten Streumittel verbraucht!
Hat man (wiedermal) mit einem Winter gerechnet, in dem 3 Wochen Schnee liegt? Wieso hat man so wenig auf Vorrat? Weil Streumittel vergammeln oder sonstwie verderben?
Das war ja auch eine der Kernaussagen in Jens´ Artikel. Erst “verpleitet” man die kommunalen Finanzen, sodass diese u.a. keinen ausreichenden Vorrat von Streumitteln anlegen können. Und dann erklärt man den Eintritt der Normalität, eines Winters mit Schnee, für eine nationale Katastrophe. Und für “höhere Mächte” ist ja nunmal niemand verantwortlich.
Ich habe nun wahrlich schon deutlich intensivere Winter erlebt. Das, was wir bislang hatten, war ein ganz normaler Winter mit normalen Schneemengen. Ein bisschen früher als sonst vielleicht. Mehr aber auch nicht.
Richtige Winter sehen ganz anders aus. Während meiner Armeezeit war ich im Mareinberg/Erzgebirge in einer Kaserne. 609 Meter ü NN. Also nun auch nicht gleich Hochgebirge. Dort hatten wir 1987/88 einen etwas heftigeren Winter, der aber laut Insidern nicht an den von 1985/86 (?) rankam. Trotzdem hatten wir bei der Schneeberäumung der Straßen innerhalb der Kaserne nach ein paar Wochen einen ca. 2 Meter hohen Schneewall (von komprimiertem Schnee) aufgeschippt. Kann mir jemand sagen, bei wem dies jetzt auch gerade so ist?
und damit und wahrscheinlich dereguliert. Im englischen heißt das dann:
Deregulation gone mad!
No… they say here ” we run out of grit ,sorry for this ” what means: fuck of your fuckers and give you the fingers… for further information see BBC when it snows ;-)
…war 1955/1956 gewesen sagt mein verwittertes Gedächtnis:
ein harter Winter für U-bootfahrer
u. oh Schiete der Smut hatte mal wieder alles Salz weggeschleckt!
Kopf Hoch Leute, danach gab’s 57 ne Wahl und den Wirtschaftswunderbaum
… auf jeden Fall für’s Frühjahr ein paar Kröten für die Bahnsteinkarte beiseite legen, sonst is nix mit der Revolution.
Ich hätte da mal ‘ne Verständnisfrage:
Wenn ich “Privatisierung” höre stelle ich mir immer vor, daß da eine Stadt ihre Leute feuert und dann zu einem Unternehmer geht und freie Straßen für einen bestimmten (idealer weise geringeren) Betrag Geldes bestellt. Für mich, als naiven, rechtschaffenen Menschen, bedeutet das aber doch gleichzeitig, dass es kein Geld gibt, wenn ich Schnee auf der Straße sehe. Alles andere würde ich nicht als Privatisierung, sondern als Vertragsbruch oder, wenn es geduldet wird, als Veruntreuung von Steuergeldern bezeichnen. Was sehe ich falsch?
Der Neoliberalismus ist nun mal eine Schönwetter-Wirtschafts-Ideologie.
Muß man mehr sagen?
Die Winterreifenpflicht ist somit eine direkte Maßnahme gegen den mangelhaften Winterdienst, allerdings weitgehend untauglich.
Aber es kurbelt ja den Reifenkonsum an und dann stimmt die Rechnung auf Neoliberal doch wieder. Über die Auslastung der privatisierten Notaufnahmen und Orthopädiestationen decken wir aber lieber pietätvoll den Mantel des Schweigens. Wir sind ja keine Zyniker…
Was ist schon Neoliberalismus?
Das ist nur ein ideologischer Feigenblatt, mit dem der breit angelegte Plünderungszug und systematischer Hochverrat der s.g. “demokratischen” Institutionen dürftig bedeckt wird.
Was du hier stellvertretend aufgreifst ist nur eine Nuance dessen, was seit Jahren in ganzer Welt systematisch vorangetrieben wird – bewusste Zerstörung staatliches Sozialwesens mit simpler Intention Refeudalisierung der Gesellschaft. Es war nur eine Frage der Zeit, wann die “Schocktherapie” in ihrer Glanzform auch in Europa ankommt. Die Dritte Welt ist nun mal geschreddert worden, jetzt sind die s.g. PIIGS an der Reihe und es dauert nicht mehr lange, bis auch das “Kerneuropa” endgültig geschrödert und in Claims aufgeteilt wird – mit reger Beteiligung der Parteibonzen und s.g. Volksvertreter, sofern sie sich den “Sachzwängen” vorausschauend nicht widersetzt haben. Das dürfte mittlerweile die “demokratische” Mehrheit in ggw. Regierungen und Parlamenten sein. Ob die schönen Formulierungen im GG bzw. BVG da noch lange Abhilfe leisten können, ist zu bezweifeln.
Vor wenigen Jahren könnte man noch Naivität oder geistige Beschränktheit bei “unseren Volksvertretern” vermuten, um all die Schildbürgerstreiche letzter Jahre zu erklären. Wer heute noch keine bewusste Mittäterschaft dahinter erkennt, muss sich selbst einem Check auf ebendiese Eigenschaften unterziehen.
jawohl
Kann mich zwar nicht mehr so richtig an 78 / 79 erinnern, habe gerade trotzdem mal – inspiriert durch diesen Artikel – meine alte Zigarrenphotokiste rausgekramt, Dankeschön! :))
Ich war damals drei Jahre alt, und wir mussten durch den ersten Stock das Haus verlassen, weil untenrum alles zu mit Schnee war. Ich lebte Damals in einem kleinen Dorf in Dithmarschen, welches aus der Luft von einem Hubschrauber versorgt wurde…
..aber es stimmt schon: Irgendwie hatten die Menschen damals ein dickeres Fell… es gibt auch noch ‘Katastrophen’, an die ich mich erinnern kann. Es gab zum Beispiel öfter mal Sturm, und da waren wir auch mal eine Woche ohne Strom. Der Unterschied damals heute: Keiner hat gejammert. Es wurde viel gelacht, das Holz knackte im Ofen und es wurden Brettspiele gespielt oder ich habe ‘Abenteuer’ draussen erlebt. :-)
Die Menschen waren irgendwie gelassener. Das gejammer der Menschen heute erinnert mich irgendwie immer an Wartezimmer beim Arzt – da gibt es auch immer so negative Schwingungen, wenn die Leute sich unterhalten.
Ja, und wie einer meiner Vorposter geschrieben hat – die lieben Superlativen – die Medien sind voll damit. Ist heute halt alles grösser, besser, breiter.
Bei unseren Jahrhundertwintern störts mich nicht so. Viel schlimmer finde ich den ‘ewigen Wirtschaftswachstum’ – wo es einfach nicht unter 0 geht.
Wir sind schon lange in Orson Welles ’1984′ angekommen – ist das nicht doppelplusgut?
So, einen schönen Dezember euch allen – und geht mal bisschen raus, einen Schneemann bauen oder einfach nur unseren ‘Jahrhundertwinter’ geniessen. :-)
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARRRRRRRRRRRGGGGGGG!
du meinst
George Orwell
1984
Der Kapitalismus als angeblich eine „natürliche Ordnung“. Ist dies ein Zynismus oder eine Dummheit? Oder beides?
Je weiter der Prozess der kapitalistischen Individualisierung voranschreitet, desto öfter wird das Individuum von psychischem Leid heimgesucht. Bereits im Jahre 1881 stellt George M. Beard in seinem Buch American Nervousness (Amerikanische Nervosität) fest, dass die Amerikaner „das nervöseste Volk in der ganzen Geschichte“ seien. Seitdem wurde viel über Neurasthenie (Nervenschwäche) und Einsamkeit in der Masse (David Riesman, Dieter Oberndörfer) geschrieben und berichtet. Wie stark der egoistische Individualismus an der Lebensqualität zerrt, bescheinigt uns die Tatsache, dass „mit zehn Selbstmorden auf 100 000 Einwohner im Jahr 1993 die amerikanische Selbstmordrate zehn mal höher ist als die europäische und japanische.“
Bei den primitiven, stark sozialisierten Völkern sind Neurosen und Selbstmorde nahezu unbekannt. Da sind sich die Anthropologen einig. Dies ist offensichtlich ein Beweis, dass Solidarität und Integration nicht nur Mittel für etwas sind (sozialer Frieden und Frieden allgemein), sondern dass sie zur Lebensfreude und zum Glück wesentlich beitragen. Aber gerade der Kapitalismus ist das glatte Gegenteil von alldem. Was ist das wahre Gesicht des Kapitalismus?
Orwell, 1984
Man sagt aber nicht, dass die Kultur des Kapitalismus auf Hass gegründet wäre, sondern auf Freiheit. Ein Etikettenschwindel. Eine Herrschaftslüge. Wir haben sie durchschaut und im vorigen Jahrhundert versucht, den Kapitalismus mit dem Faschismus und dem Kommunismus zu ersetzen. Es ist aber schief gelaufen. Es spricht nun alles dafür, dass der Kapitalismus unser Henker sein wird.
Es sei, es wird uns doch etwas einfallen, wie wir seine fatalen Fehler reparieren. Sonst haben wir nicht die geringste Chance.
Die Möglichkeit untereinander freie Verträge ohne die Reglementierung seitens einer Autorität abzuschliessen, verursacht psychisches Leid? Gehts noch?
Dann wäre die menschliche Zivilisation wohl schon längst ausgestorben. Der Bauer, der in einem Dorf sein überschüssiges Getreide gegen ein Hufeisen vom lokalen Schmied ausstauschte, hätte sich wohl vor Unglück von einem Berg in die Tiefe gestürzt :-)
Es gibt keine “sozialisierten” Naturvölker. Naturvölker haben keine “Ismen” und schon gar nicht irgendwelche “Ersatzbibeln” von Marx und Co. Sie leben einfach. Du greifst hier lediglich den Begriff der “Sippe” auf und missbrauchst ihn politisch. Doch niemand hindert Dich daran Dir Freunde zu suchen :-)
Auch hatte ein Naturvolk kein Statistisches Bundesamt und keine “psychiatrische Forschung”, die über irgendwelche Neurosen und Suizidversuche innerhalb der Bevölkerung Buch führten. Diese Thesen sind kompletter Quark :-)
Spieglein, Spiegelein an der Wand … wer ist hier der Dümmste
spider ist der Dümmste
Nein, es waren die Anthropologen, die die Naturvölker erforschten, so wie es im Text steht …
Du bist schon mit dem Lesen grenzenlos überfordert mein Lieber
autschn!
Sehr schön geschriebener und informativer Artikel.
Ich persönlich kann es auch nicht mehr hören wenn die Medien von Jahrhundert Sommer bzw. Winter sprechen. Bei denen wiederholt sich dass fast jedes Jahr.
Mit der Privatisierung verhökern die Politiker Staatseigentum und verdienen kräftig mit.
Na wem sage ich das.
“Väterchen Frost” zeigt unseren “kompetenten” Politikern wo ihre Grenzen liegen.
Ich frage mich, was wollen die tun, wenn “Väterchen Frost” uns jedes Jahr besucht ?
Sehr schön, Herr Berger! Der Winter 1984-85, ja, das erzähle ich schon seit vielen Jahren, war ein relativ strenger Winter, streckenweise. Hier in Heidelberg hat’s an einem Abend den kältesten Stand gehabt, den ich je in HD gesehen habe – und ich bin hier seit Sept. 1977 ansässig.
Auch 1978/79 habe ich gut in Erinnerung – viel Schnee, winterlich eben.
Aber die Meldungen der deutschen Medien sind in der Mehrzahl seit einigen Jahren sowieso nicht vom Interesse, weil vollkommen unzuverlässig bis auf ewiges Lügen, und was Schneechaos und “neoliberalen Methoden” angeht, da muss man sich nur die mit schöner Regelmässigkeit sich wiederholenden Winternachrichten aus Grossbritannien mal anschauen. Dort nämlich herrscht bereits seit den 80ern (Thatcher!) die oh-so-tolle neoliberale (damals noch “neokonservativ” genannt, interessanterweise) Idiotie, und da geht gar nix mehr, sobald ein Paar Schneeflocken in Erscheinung treten. …
Tja, wir sind vielleicht wirklich in Orson Welles’ 1984 angekommen – kenne ich auch nicht. Eric Blairs dagegen kennen wir als mildes Weihnachtsmärchen im Vergleich zu der heutigen Realität, besonders der deutschen. ;)
Deregulation gone mad = no rules rule, where there are no rules, we might as well throw out the standards and the common sense as well. So jedenfalls bisher auch geschehen, wie viele hier richtig betonen.
Nun ja, erholsame und schöne Tage wünsche ich, nixdestotrotz.
ist das nicht die Columbo-Folge von 1984, wo es um den Rodelschlitten geht *grr*
Ich mag unsere Leitmedien. Schneit es, ist es ein Winterchaos, schneit es nicht, beschwert man sich, dass es heutzutage keine richtigen Winter mehr gibt, gerne mit Hinweis auf die Globale Erwärmung. Auch im Sommer, wo man sich wahlweise über trockene Hitze oder regnerische Kühle beschwert.
Oh, @schwitzig, entschuldige, falscher Autor. :) Das kommt vom nicht mehr googlen wollen und den eigenen Datenbestand abgreifen. Bitte nicht mit Steinen werfen, ich mach’s nie wieder. *grins*
Also – ich empfehle, das Buch einfach mal zu lesen. Ich finde, dass es jedesmal wieder interessant ist, wenn man es mit dem gesellschaftlichen Ist-Zustand vergleicht. Diesbezüglich empfehlen würde ich auch von B. Traven “Das Totenschiff”, “Die weiße Rose” und vielleicht von Per Wahlöö (ohne May Sjöwall) “Unternehmen Stahlsprung”.
Der SF als Überbringer winterlicher Nachrichten…schmunzel…
Ich habe schon so einige schöne Winter erlebt, wie auch die der Jahre 77 und Co. Ich glaube aber eher, das wir hier in Europa uns an das mildere Klima zu sehr gewöhnt haben. Alle Monate mit “R” sind kalt – also entsprechend vorbereiten. Wären wir in Europa mit den winterlichen Ausmassen der USA konfrontiert, dann wäre es sicherlich anders.
Das europäische Klima hat schon was. Vier Jahreszeiten und eine Natur, deren Veränderungen man sich anpassen kann. Die – sorry – Auswüchse der Boulevardpresse in Sachen Winterhysterie sind mir zuwider. Geniessen wir doch das Spektakel, mit alle den Unannehmlichkeiten, solange keine Person gefährdet wird. Wenn es zu einem Jahrhundertwinter kommen möge, ja, dann mal los. Mich würde das freuen. Übrigens auch K+S, deren Aktie sicherlich steigt.
ich will Euch mal ärgern, wo ihr so herumschwelgt:
Erstens:
Die Winter werden im Mittel weniger kalt.
Klimawandel und so. Nur Idioten und einschlägige Lobbyisten leugnen das noch.
Zweitens:
Klima ist nicht Wetter.
Es gibt als Klimafaktor die sogenannte ‘Arktische Oszillation’, die manche Winter kälter werden lässt.
Der Effekt ist ungefähr wie beim El Nino, nur weniger regelmässig.
Drittens: Es gibt eine gefühlte Behinderung durchs Wetter, die mit unserer just-in-time etc Denke (oder soll ich sagen?: Konditionierung) kollidiert.
Wir sind ungeduldiger geworden, und hocken meist in Innenräumen (welches Auto hat keine Klimaanlage mehr?)
Viertens: Verkehrsdichte. Wir haben zB am Flughafen MUC eine Startfrequenz von 1/Minute. Vor 20 Jahren gab es den noch garnicht.
Fünftens:
Die technischen Fortschritte (ABS etc) halten mit den Wetterextremen nicht mit. So kommt es regelmässig zu Zusammenbrüchen oder schweren Behinderungen.
Die sind systemimmanent!
Sechstens:
Der neoliberale Privatisierungswahn überlässt die Optimierungen den Privaten, mit allerlei hässlichen Konsequenzen.
Die Regelungsdichte hinkt hinterher.
Zweifellos ist da was dran.
Siebtens:
Die Medien sind sensationsgeil und wenig reflektierend, was denn das Ursachenbündel ist, das zu diesem ‘umwinterten Gedächtnis’ führt.
Dann müssten wir alle nämlich Alle über Komplexität, Entschleunigung etc nachdenken.
Aber da sei doch der Gottseibeiuns vor, dass wir in der staaden Zeit mal einen grundsätzlicheren Gedanken fassen, wo wir alle husch-husch noch was fürs Christkind einkaufen müssen, und jeden Advent nachgezählt wird, ob wir auch ordentlich konsumiert haben.
Amen.
ich predige immer meinen Sohnemann, dass das, was zählt, für die Meisten die Differenz ist!
Vielleicht kommt das daher, weil ich das zufälligerweise gelernt habe, und etliche Jährchen darüber meditiert habe.
Sinnesphysiologisch und auch erkenntnismässig sind wir reine Differenzwesen!
Das ‘Absolute’ ist eine Rekonstruktion bzw Fiktion.
Hängt zunächst von den Neigungen ab, welchem Lager man zuneigt.
Dann wirds schwierig.
@groo
Jö, die s.g. Kleine Eiszeit ist erst vor 150 Jahren vorbei:
http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/project/lv-twk/002-holozaene-optima-und-pessima.htm
Globaler betrachtet dauert die “Klimakatastrophe” schon um die 11 Tsd. Jahre an. In gebildeten Kreisen nennt sich die “Katastrophe” schlicht Holozän.
Ähmm, was denn? Meinst du nun jene, die keine Profite von der “Klimarettung” wittern, oder jene, die Klimaerwärmung zur Katastrophe umdeklariert haben, um uns alle von dem Bösen zu retten?
Erhellend.
Es sind mindestens ein Dutzend Faktoren bekannt, die das Erdklima oszillieren lassen. Holozän ist bei weitem nicht die erste Wärmezeit auf unserem Planet. Da alle Wärmezeiten jedoch im Schnitt nur ca. 15 Tsd. Jahre andauern, wird es nach paar Tsd. Jahren auch mit dieser “Katastrophe” vorbei sein. U.z. für mindestens 100 Tsd. Jahren – die Eiszeiten dauern um eine Größenordnung länger als die Wärmezeiten.
Optimierungen sind weder Gegenstände noch Phänomene, es wird immer etwas in Abläufen optimiert um etwas zu erreichen, worauf die Optimierer g’rade aus sind. Nun darfst du dreimal raten, worauf das Ganze von den Privaten optimiert wurde.
ach elster, dit kann ich jezz aber nich so stehenlassen;
du wirst ja wohl nicht leugnen, dasses mittlerweile konsens ist, dass sich die globale durchschnittstemperatur seit beginn der industrialisierung erhöht hat & diese erhöhung mit der stetig nach oben zeigenden co2-kurve korreliert, und dass sich diese erhöhung in einem klimageschichtlich irre kurzem zeitraum manifestiert hat…
wer diese zusammenhänge HEUTE 2010 immer noch leugnet, den kann ich nicht ernst nehmen, oder muss ihm merkwürdigste beweggründe unterstellen.
bitte keine sonnenflecken, bitte nicht.
@brain0naus
Das ist kein Konsens, das ist eine empirisch belegte Tatsache.
Wenn es bloß ein Konsens wäre, würde ich an der Stelle arg skeptisch bleiben – ich kenn’ all zu gut so manch geläufige Konsensmeinungen …
Jeder gebildeter Mensch soll eigentlich wissen, dass Korrelation und Kausalität zwei verschiedene Paar Schuhen sind. Und wenn schon, dann bleibt noch zu klären, was wodurch und inwiefern erwirkt wird.
Es ist vieles in letzten 150 Jahren extrem angewachsen.
Mein Bedauern darüber wird sich in erträglichen Grenzen halten.
Aber wenn du z.B. auf verlinkten Seite ohne deine Scheuklappen etwas mehr von Klimageschehen eruiert hättest, würdest du noch erfahren, dass menschliches Wissen darüber weit über diese Schildbürgererklärung der “Klimaretter” hinaus geht.
Keine Bange, ich habe es nicht vor, deine Bildungslücken zu füllen.
Je nu, HomeOffice regelt. Kein Problem mit Straßenzuständen, Hauptsache Telefon und DSL funktionieren. Warum nur habe ich mir ab demnächst einen neuen Job gesucht, bei dem ich das unglaublich bequeme HO-Leben nicht mehr habe sondern geschniegelt und gestriegelt jeden Tag antreten muss? Ein Anfall geistiger Umnachtung, sicher :)
Ach ja, woher hast du die Daten zu den thüringischen Winterdienstkosten? Die erscheinen recht brachial.
@elwu,
haha,
hoffentlich nicht so: Die Unterwäsche der Banker
Da (pdf!) ist der Dresscode.
Nein, ich bleibe weiterhin in der Realwirtschaft, also dort, wo echte Produkte und Werte geschaffen werden. Auf die Untrwäsche sieht man mir da sicher nicht :)
Das esoterische Finanzgehampel der Bankster und die Generierung von virtuellen Werten mögen die gerne weiterhin unter sich ausmachen, oder noch besser, es sollte denen endlich das Ende dieses gefährlichen Blödsinns aufgedrückt werden.
@elwu,
what’s da Problem mit den Winterdienstkosten?
Follow the links:
Winterdienstkosten
Mit Verlaub, ein Geschreibsel ausgerechnet der der Objektivität gerade in solchen Dingen unverdächtigen ver.di, ohne jedwede Substantiierung der Behauptungen, ist, für mich jedenfalls, kein glaubhafter Beleg.
wie stellst Du Dir jetzt exactly die ‘Substantiierung’ vor?
Dass die Privaten sagen:
“Tut uns leid, wir sind doppelt so teuer, weil die Investoren Knete sehen wollen, und feilen an der Logistik etc extra kosten würde, was gewinnschmälernd wäre!
Grundsätzlich gebe ich Dir aber schon recht.
Aber im Zweifelsfall ist für mich die Glaubwürdigkeit einer Gewerkschaft höher als die eines ‘Investors’ oder einer Heuschrecke.
Ob das auf den letzten Euro stimmt.
Naja.
Weiss ich nicht, weisst Du nicht, weiss Jens nicht.
Muss man halt die Ohren aufsperren, ob/wann da mal was -ähem- rausleakt.
PS:
Übst du schon mit Krawattenbinden und so?
IMHO nehmen die sich alle genau gar nichts. Nicht erst wenn man sieht, wie schlecht die DGB-Gewerkschaften als Arbeitgeber zahlen. Sondern schon wenn man sich ansieht,w ie unter der extrem aktiven Mitwirkung der DGB-Gewerkschaften dafür gesorgt wurde, dass die deren Tarifverträgen angeschlossenen Arbeitnehmer seit einem dutzend Jahren de facto Einkommenseinbußen hinnehmen musste…
Und das nicht, weil die DGB-Gewerkschaften nicht die Macht gehabt hätten, sinnvolle Steigerungen durchzudrücken. Sondern weil es den Gewerkschaftsbonzen um andere Ziele ging, etwa bei der IG Metall um den ERA-Vertrag. Also die Vereinheitlichung der Tarife für Arbeiter und Angestellte.
Kurz gesagt, wurde zu dessen Finanzierung den meisten Beschäftigten über mehrere Jahre hinweg eine sogenannte ‘Strukturkomponente’ von den nominalen Tarifsteigerungen weggenommen (was sich natürlich in den Auswirkungen gemäß Zinseszinsrechnung über das ganze Erwerbsleben auftürmt), damit davon ‘Unterschreitern’ die nominalen Gehaltssteigerungen finanziert werden konnten.
Die Arbeitgeber lachen sich seither völlig zu Recht einen ab über diese Extremdämlichkeit der IGM-Bosse. Denn die Profite wurden dadurch erhöht, und wenn die einen Arbeitnehmer durch geringere Lohn und Lohnnebenkosten den anderen höhere Einkommen finanzieren, kann das einem Unternehmer nur recht sein.
Und das ist nur eines von vielen Beispielen. Wem auch immer die DGB-Gewerkschaften zu Diensten sind, die Arbeitnehmer sind es nicht.
@elwu,
ich gebe Dir da recht.
Das ist ein ganz bitteres Kapitel!
Die Gewerkschafter haben sich zu einer Maske von Darstellern entwickelt.
Wie die Parteibonzen sind die Gewerkschaftsbonzen reine Charaktermasken.
Trotzdem lese ich immer noch ‘Böckler’ lieber als irgendwelche Arbeitgeber-Verlautbarungen.
Lüge A < Lüge B, oder was soll ich sagen.
Dialektik der Lüge?
Ich bin damit extrem unzufrieden!
Man schaue sich nur mal die kirchlichen Institutionen an:
Scheinheiligkeit im Quadrat. Bis zu Kriminalität/Kinderschänderei.
Bin deshalb zB radikal antiklerikal.
Bei anti-gewerkschaftlich würde ich das Kind nicht mit dem Bade ausschütten wollen. NOCH nicht!
Folge wäre: Einzelkämpfertum. Kapitulation. Radikale Alternative.
(finde ich persönlich durchaus sympathisch: Weg mit dem Gesockse! Ab auf die Insel. Ist ja ekelhaft! Undsoweiter.)
Wie sind wir nur vom ‘umwinterten Gedächtnis’ darauf gekommen?
Für mich ist das ganz natürlich. Haust in meinem Kopf in Nachbarschaft.
Mein Kopf ist anscheinend nicht so kompartmentalisiert wie der anderer.
Muss ich mich da jetzt entschuldigen?
Glaube nicht.
Ja, ich werde am Donnerstag wohl auch HO machen. Aus gutem Grund :-(. Es ist zwar klar, dass es Donnerstag kräftig schneien wird, aber selbstverständlich werden die Strassen nicht vorbereitet. Nicht, weil es keiner wollte, sondern weil zu wenig Leute und Fahrzeuge vorhanden sind. Das mit dem “keiner wollte” wird erst im Januar kommen, wenn die wenigen verbliebenen Mitarbeiter völlig überraschend so viele Überstunden angehäuft haben (unbezahlt), dass sie den ganzen Sommer pausieren könnten. Unsere Neolib-Religion wird noch dazu führen, dass wir wieder mit Handkarren und Schäufelchen kleine Wege durch die Trümmerlandschaften bahnen, die früher mal unsere Städte waren. Kapitalismus insbesondere neoliberaler Prägung ist der Todfeind der Entwicklung.
Wenn zur Winterzeit wertschöpfende Winterwerker weichherzig in der wohlhabenden Wirtschafts Wallets masturbieren, wütende Wagenwegslose ihre Wut im Spiegelfechter zelebrieren.
Weshalb weichköpfige Wertschreiber Weltenbeendende Winter fantasieren ?
Ists werthaltiger Wunsch Wohlhabender, weiche Wiederwahl wohlmeinender Würdenträger mittels verwirrt wählender Wirbeltiere zu organisieren.
Die Einen bestellen, die Anderen servieren.
Bis zu viele die Lust am Spiel verlieren.
YoBabyYo ;)
Haha!
Oh, ein Großmeister der Alliteration ;-)
Gerade Gewürzgurke gegessen?
Ich habe hier in meiner Kindheit schöne Winter erlebt. Nix mit Katastrophe. Wir haben uns gar gefreut. Schlitten fahren, Schneeballschlachten. Man war das ein Spaß.
Heute wird der Winter selbst zu etwas Negativem gemacht, obwohl es nur was ganz Natürliches ist.
Apropos, wenn die News-Menschen von Jahrhundert-Winter sprechen, kannst du doch nicht Winter aus dem vorigen Jahrhundert als Vergleich heranziehen. Unser Jahrhundert ist doch erst 10 Jahre alt. Da wird der letztjährige Winter wohl ein Jahrhundert-Winter gewesen sein. Interessiert mich aber nicht unbedingt.
Früher wußte der von den DDR-Qualitätsmedien belehrte Volksmund, wer die vier Feinde des Sozialismus sind: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
und doch, da fuhr die DR (Deutsche Reichsbahn) auch bei minus 25 Grad jeden morgen mit ner dicken Eisschicht und langen Eiszapfen von Gernrode nach Quedlinburg (muss 96 oder 87 gewesen sein). Innendrinnen kuschlig-überhitzt und draussen herrschte Väterchen Frost. Gab keinen anderen Weg zur Penne.
Und wenn der Strom mal ausfiel so hatte jeder noch seinen Ofen und nicht so nen neumodischen Heizkessel, bei dem ohne Strom nichts mehr geht. Auch ein Grund warum ich mir nen Kamin angeschafft habe ;-)
sicher Diesellok und durchgehender Fahrweg mit festgesetzten Weichen bis zum Sommer, oder ;-)
Ein Kollege aus Brandenburg hat mir erst gestern von den üblen Unfällen der Ostberliner S-Bahn erzählt, wo permissives Fahren angesagt war und er des öfteren seinen Feierabend knicken konnte, weil eine aufgefahrene Güterlok die S-Bahn geplättet und den Nachbargüterzug mit seinen Waggons abgeschossen hatte.
oder ein Unfall wo der Schnellzug aus Magdeburg dem Fahrdienstleiter ins Rangiergleis gerauscht war, weil es keine Zugbeinflussung (dort) gegeben hat (Routine tötet)…
Aber eins ist klar: sowohl bei DR als auch bei DB stand damals an jeder Weiche (naja fast) ein dauerbeschäftigter Bahnbeamter (der heute noch Pensionen bekommt). So issat eben mit der Rationalisierung.
Oh ja, der pöse pöse neoliberale Privatisierungswahn! Da werden keine Straßen mehr geräumt und für Salz oder Sand ist auch kein Geld mehr da. Früher war ja alles besser…
In meiner Gemeinde ist der Winterdienst, der bis vor ein paar Jahren immer tadellos funktionierte, noch in kommunaler Hand. Geräumt und gestreut wird trotzdem nicht. Denn, so die Aussage der Straßenmeisterei, das koste schließlich Geld.
Deine Aussage, dass private Investoren mit dem Leben der Menschen spielen, ist sicherlich richtig. Nur sollte man auch einmal die andere Seite betrachten und nicht immer nur einseitig gegen die Neoliberalen geifern.
Welche andere Seite denn? Die Seite der Kommunen, die ebenfalls diesem Supergau von “Optimierung” hinterhereitern? Wie erhellend…
Die andere Seite ist halt die, dass die Gemeinden (scheinabr) kein Geld mehr für sowas über haben. Die wurden finanziell systematisch ausgeblutet.
Aber vielleicht ist das auch Teil der “Eigenverantwortung” das die Neolibs immer gebetsmühlenartig wiederholen. Muß halt jeder selber sehen, wie er über vereiste und verschneite Straßen kommt. Das wäre ja auch übelster Sozialsmus, wenn man sich einfach so bequem auf den Winterdienst verlassen könnte.
Guter Artikel, gefällt mir !
Kann mich der hier überall geäusserten Kritik auch nur anschliessen und erspare allen eine Wiederholung :).
Möchte nur den Vorschlag eines Mitlesers hier aufgreifen, finde den nämlich garnicht so doof.
Wäre zwar gegen den Zwang für Arbeitssuchende zum Schneeräumdienst aber gegen eine freiwillige Mitarbeit gegen ordentliche Bezahlung hätte ich garnichts.
Könnte man alles zusammen mit den zuständigen Firmen regeln die eben den Bedarf beim Amt anmelden, dieses Amt informiert dann halt die Arbeitssuchenden und zahlt denen zusätzlich zum ALG1 oder ALG2 einen Aufschlag aus mit dem der Arbeitssuchende dann quasi auf ein ordentliches Gehalt kommt.
Gerade zur Weihnachtszeit und der Zeit der leeren Geldbeutel und manch trauriger Kindergesichter wäre das ein guter Zug und für viele Arbeitssuchende ein kleiner Segen.
Wäre alles auch kein grosser bürokratischer Akt wenn man nicht absichtlich einen daraus macht.
Privaten Räumdiensten/Firmen darf aus dieser Aktion natürlich kein finanzieller Vorteil entstehen, sie sollen alleine nur das Management übernehmen, kostenlos versteht sich.
Das klingt ja gut – aber es ist doch politisch überhaupt nicht gewollt. Seit dem letzten Jahr hat man zu der sog. AGH (Arbeitsgelegenheit/1(50)-Job) die AGH-E (Entgeltvariante) an die Seite gestellt. In ganz besonderen Projekten werden die Arbeitnehmer dann beschäftigt und erhalten zw. 700-900 (selten) Euro, allerdings werden keine Sozialabgaben, insbesondere keine Arbeitslosenversicherung gezahlt, so dass die nach Ablauf der Maßnahme wieder zurück in die alte Situation fallen.
Die den Maßnahmeträgern zugedachte Rolle, die Teilnehmer dann im Laufe diesen Prozesses auch tatsächlich in “richtige” sozialversicherungspflichtige Arbeit zu integrieren, scheitert naturgemäß. Und eben leider nicht, weil man es mit Leyen’schen Arbeitsverweigerern zu schaffen hat.
Ach ja.. die ganz besonderen Projekte. Maßnahmeträger, die die Delinquenten Spielzeug reinigen oder reparieren lassen und glauben ihnen beibringen zu wollen, wie man endlich mal wieder richtig arbeitet, nicht bis zehn schläft und so… von der Leier lässt grüßen.
Also das Jahrhundert ist doch noch ziemlich jung. Von daher kann sicher jedes Jahr auf irgendeine Art und Weise von Jahrhundert……blbla gesprochen werden ohne wirklich zu lügen ;)
Den nicht vorhandenen Räumdienst merkt man aber wirklich stark. Ich wohne hier am Stadtrand einer 100.000 Einwohnerstadt im Ruhrgebiet und hier war letzte Woche alles zu und die Busse sind nicht mehr bis hier her gefahren. Meine Frau die ursprünglich aus einem 15.000 Einwohner Städtchen im Allgäu kommt meinte das sei undenkbar gewesen. Dort konnte der Schnee einen Meter hoch liegen aber die Strassen waren frei (als sie noch dort wohnte vor 12 Jahren).
Super Artikel Jens.
Da wundert mich sowieso, dass gerade in diesen ersten Jahren dieses Jahrtausends noch nie die Phrase des “Jahrtausend-Winters” bemüht wurde. Logisch richtig wäre dies ja gewesen. :-)
http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/medien-check/2010-12-03/die-jahrtausendwinter-ente
seufz…
Wow! Das liest sich ein bisschen wie “stille Post”.
Jeder weitere Verbreiter lässt ein bisschen weg und dichtet ein klein was hinzu. Und am Ende kommt ganz was Anderes raus.
@groo
Als Nummernfeind? “I’m not a number! I’m a free man!” :-).
Obwohl … vielleicht irgendwann mal ein “GE-LD 666″ oder so? Das wäre ja direkt hintersinnig :-).
In manchen Landkreisen ist die Endziffer “666″ für den MC Bandidos das Lieblingskennzeichen. Die ham ja auch son bisschen was mit Geld zu tun. Gerüchtehalber.
:-)
Bis vor 1 Jahr hatten die Hells Angels ihr Vereinsheim direkt bei mir im Nebenhaus. Das war übrigens eine ulkige Entwicklung: Erst ein reiner Motorradclub namens “Hot Wheels”, dann plötzlich ab und zu aber kontinuierlich zunehmend HA-Gäste, irgendwann war es dann plötzlich ein HA-Club, aber zu der Zeit kamen nur die “Netten”, machten Strassenfeste, Feuerwerke, viel mit Familien, Anwohner waren tatsächlich im Vereinsheim willkommen. Dann nach und nach tauchten immer mehr HA aus der Essener Zuhälterszene auf, die Parties hörten auf, Überwachungskamera an der Tür, Türsteher, kein Zutritt mehr für Nicht-HA, dafür häufiger (ungewollter:-) Zutritt örtlicher Polizeikräfte, mindestens ein Erpressungsfall, der körperverletzungstechnisch in dem Vereinsheim abgewickelt wurde. Als sich dann die “Rivalität” (ich denke, wir sprechen hier von Besitz- und Gebietsansprüchen) zwischen HA und Bandidos verstärkte, gab es einmal eine nächtliche Steinewerfattacke. Zu irgendeiner Beerdigung mußte die Polizei dann 2 Wochen Wartedienst mit 2 (!) Mannschaftswagen 24/7 direkt bei mir vor der Haustür schieben – ich habe selten so wenig Angst gehabt, dass mein Auto geklaut oder beschädigt würde, bzw. Untaten an meiner Garage stattfinden könnten :-). Die armen Schweine mussten tatsächlich Tag & Nacht hier herumfrieren und dabei habe ich auch herausgefunden, dass Polizeibeamte noch nicht einmal Essen oder Kaffee von Anwohnern annehmen dürfen, als ich aus lauter Mitleid mal einen Kaffee herunterbringen wollte. Die Hintergründe sind klar – aber ich hatte schon das Gefühl, dass das auch ein Ausdruck einer entmenschlichten Mißtrauenskultur ist.
Ja – und nun sind die HA endgültig weg :-). In den Anfängen hegte ich durchaus Sympathien für die Hot Wheels und die ersten HA-Leute. Angesichts der Typen, die dann später hier waren, bin ich jetzt sehr froh darüber, dass sie wieder weg sind.
Und nein – ich glaube nicht, dass die deutschen “Rocker” wirklich viel mit der romantisierten Rockermentalität zu tun haben. Es sind “Geschäftsmänner” wie Banker, Politiker & Ackermänner auf einem mehr körperbetont ausgerichtetem Geschäftfeld.
was würde Sonny davon halten?
Man muß jedoch auch einmal nüchtern feststellen, daß der Deutsche traditionell zur meteorologischen Somatisationsstörung neigt. Kam in meiner Jugend mal für eine Woche die Sonne raus, dann drohten gleich die Talsperren auszutrocken. Und winters, tja, liebe Landsleute, dreimal dürft ihr raten welches Trauma da in unserem kollektiven Unterbewußten herumspukt ? Rrrichtig: Väterchen Frost und die vergessenen Wintermäntel des GröFaz. Ein wenig Nachsicht kann man schon mit uns haben, denn so einen Winterkrieg verliert man nicht alle Tage. Und die Gallier nehmens ohnehin leichter. Frei nach dem Motto: Was ist ein Deutscher ohne seine german Ängst ? Franzose !
Guter Artikel. Ist ja leider nicht immer so. Nur wird das Wort “neoliberal” ungefähr so inflationär verwendet wie das des Schneechaos.
wobei der Gebrauch des Wörtchens “inflationär” um etwas zu diskreditieren auch geradezu inflationär zugenommen hat
Ja, Mütterchen Hysteria. Die herrscht in Deutschland seit den 80ern. “Klimakatastrophe” gibt’s schon mal im Dauerabonnement (macht nur immer im “Schneechaos” zufällig gerade Pause). “Gen” – auch ganz schlimm! Schweinegrippe – uiiih! Und die Armut greift so weit um sich, dass man sich schon wundert, dass bis zur nächsten SPON-Schlagzeile darüber die meisten Menschen nicht schon verhungert sind. Und der ubiquitäre Neoliberalismus erst, der die Autos zum Schlittern bringt! — Wohliger Schauer eben.
Nur weil man alles in einen Sack werfen kann, heißt das noch lange nicht, dass es auch alles in einen Sack gehört.
Kein wohliger Schauer – sondern Absatzkurbel Angst. Kein wohliger Schauer – sondern die Voraussetzung um passende Politik durchzudrücken.
Also ich bin ja kein Sozialist. Aber zusätzlich will ich mal anmerken; Wenn ich über manche Straßen fahre und im TV im weiteren sehe wie es woanders noch schlimmer aussieht dann frage ich mich warum erhöht man nicht die Steuern, um hier Abhilfe zu schaffen.
Klar das hat der Bürger zunächst weniger in der Tasche. Aber das schafft doch tatsächlich nützliche und auch ordentliche Arbeitsplätze bzw. bringt qualifizierte Leute vom Bau zurück in Arbeit. Und die dort Beschäftigten konsumieren das doch wieder und bringen wieder Steuern in die Staatskasse zurück.
Gibt es Argumente dagegen?
Also, meinerseits schon mal nicht.
Aber das passt eben nicht in die Rhetorik unserer tollen Politiker. Wer “Vollkasko-Mentalität” anprangert und mehr “Eigeninitiative” fordert, mal so allgemein vom “Mehr Netto vom Brutto” palavert, für den ist das doch Teufelszeug, der reinste Sozialismus.
Eine Verringerung der extremen Einkommensunterschiede via Steuern mit dem “Nebeneffekt” der Schaffung/Erhaltung eines funktionstüchtigen Staates zum Zwecke der Erfüllung seiner vielfältigen staatlichen Aufgaben steht ja der “Ergebnisgerechtigkeit” unserer “Leistungsträger” und “Eliten” entgegen. Und das geht natürlich gar nicht.
Wow. Bei dem Titel hätte ich glatt ein Interview mit Stefan Rahmstorf persönlich erwartet samt seinem (ehemals verworfenen) und ‘extra für dieses Interview wieder aus der Schublade herausgeholten und höchst seriösen’ Forschungsergebnis über das Versiegen des Golfstroms und somit über eine neue europäische Eiszeit :-D
Und irgendwo in der Ecke des Blogs auch noch einen Link zu einem Finanzdienstleister, der sich auf den Handel mit CO2-Zertifikaten spezialisiert. Mit einem Werbelogo ala “Ethik in der Finanzbranche zahlt sich aus” :-)
Aber der Jens wäre nicht Jens, hätte er nicht die Ironie und die Zurückhaltung für sich entdeckt :-)
Winter 1978/79 das war ein Winter – und was für einer…
(war zweimal wirklich Katastrophe – aus der Erinnerung heraus einmal so um Sylvester und dann noch mal im Februar)
…hier(*) nicht so wegen der Temperaturen, hier sind im Januar und Februar – 20/- 25 °C nichts ungewöhnliches.
(im November denn doch)
… aber diese Schneemengen, auweia.
Kranken-Transporte wurden mit Panzer und Hubschrauber ‘erledigt’, wo wenigstens das möglich war.
Für Dialyse-Patienten galt gleiches – regelmäßiger Shuttle-Service ins 120 km entfernte Frankfurt/Oder – mit dem ‘normalen’ SanKa kam da niemand durch.
Am schlimmsten muß es auf den Inseln der DDR gewesen sein.
Verhungert ist mW trotzdem keiner.
Ok, es hat sehr viel junges Vieh ‘erwischt’…
Und wir waren noch ‘gewohnt’ selbst zu zu packen – ok, wir mußten uns noch nicht aller Verantwortung durch Geldzahlungen entledigen, vielleicht war deshalb die Bereitschaft höher?
(*) hier meint Schwedt/Oder, Ost-Uckermark, fast schon IN der Oder.
was bin ich froh, dass Jens sone Plattform gebaut hat, dass wir hier mal drüber reden können ;)
Mal was zu Privat…
„Privare heißt berauben“
http://scusi.twoday.net/stories/5215868/
Mlg
Einfach ein sehr guter Artikel, der sich mal sachlich mit den neoliberalen Hintergründen dieses “Chaos”, dieser “Katastrophen” beschäftigt.
Das ist nicht korrekt.
Gegenbeispiel: wenn jeder Winter immer ein wenig “härter” ist als der vorangegangene, so trifft dies sogar auf jeden einzelnen Winter zu.
Analog träfe es auf keinen einzigen Winter zu, wenn jeder Winter etwas weniger “hart” wäre als der jeweils vorangegangene.
Lustig finde ich die Bemerkung dennoch, auch wenn sie natürlich barer Unsinn ist.
Ja das ist tatsächlich sachlich nicht korrekt.
Um eine Aussage machen zu können wie sie intendiert ist müßte definiert sein was ein “härtester” Winter ist. Besser was ein harter Winter ist, beispielsweise gemessen am Unterschreiten einer bestimmten Durchschnittstemperatur. (Oder Überschreiten einer bestimmten Schneehöhe(menge)).
Dann könnte man sagen das statistisch gesehen z. B. alle 10 Jahre ein Winter unterhalb dieser Durchschnittstemperatur, also ein harter Winter vorkommt.
Aber hab ich auch drüber gelesen.
also, Herrschaften, hier nochmal meine sicher unvollständigen Erkenntnisse:
Die Klimaforschung hat sich ziemlich darauf geeinigt, bis auf weiteres ein gleitendes Zehnjahresmittel für KLIMA-Trends zu verwenden.
Das kommt daher, weil man die kurzfristigeren Mechanismen immer noch nicht kennt.
‘Statistik’ in der Klimaforschung ist was anderes als Statistik beim Würfeln.
In der ‘Statistik’ von Messdaten der (empirischen) Wissenschaften verstecken sich immer Kausalitäten, die man noch nicht kennt.
Sobald man sie erkannt hat, fallen sie aus der Statistik heraus, und werden Gesetzmässigkeiten im Sinn von Kausalverknüpfungen.
OK?
Darin versteckt sich zB die ‘arktische Oszillation’, die ganz banal gesagt sagt, dass hohe Temperaturen am Nordpol mit niedrigen Temperaturen auf den benachbarten Kontinent-Teilen der Nordhemisphäre korrespondieren.
Nun haben wir seit dem Winter 2009 ein Minimum der AO, das auch im jetzigen Winter wirkt.
Siehe unterste Zeitreihe im link oben. Da sieht man auch die Vorhersagen per Stand heute 15.12.
Weshalb ich das hier ausbreite:
Wir sollten alle etwas genauer im Bild sein, worüber geredet wird, wenns um Wetter/Klima geht, weil uns und unsere Kinder das sonst noch Kopf und Kragen kosten wird, wenn wir uns da auf ahnungslose Politiker und die ‘Weisheit des Marktes’ verlassen.
Das ist sozusagen BÜRGERPFLICHT!
PS: Bin kein Klimaforscher oder Wetterfrosch, sondern nur jemand, der hoffentlich Daten lesen und halbwegs interpretieren kann.
Wer sich wirklich dafür interessiert, sollte Joe Romm oder Lou Grinzo lesen.
TÄGLICH!
(Ein deutscher blog fällt mir momentan nicht ein.)
PPS:
Motiviert ist das durch die verqueren Hirnwindungsabsonderungen des Trolls brandubh im thread hier.
Der ist ja schon gemeingefährlich konfus!
Moin.
Pkw fahre ich seit 42 Jahren, Lastwagen seit 34. Letzteres zwischen 1977 bis 1998 hauptberuflich. Deswegen erlaube ich mir die Bemerkung: wer da heute auf den 40 Tonnern sitzt, hat in der Regel zu wenig Sachkunde, das schwere Automobil mit all´ den bunten Knöpfen und Hebelchen sachgerecht zu bedienen. Beispiel: letzter Winter A4 Jena Richtung Westen. An der Steigung Lkw-Stau, Pkw links ging so. Vorn auf der Lkw-Spur ein Paketdienst-Anhängerzug mit durchdrehender Antriebsachse stehend. Ich mit dem Pkw auf die Standspur und zu Fuß zum Lkw. Mache die Fahrertür auf, sitzt da ein Schnösel mit Jogginghose und T-Shirt in der total überheizten Kabine. Der könnte nie Ketten aufziehen, der würde dabei erfrieren. Ich habe ihn gefragt, ob ich mal zwei Tasten bedienen darf, damit es weiter geht. Also habe ich seine dritte Achse an der Zugmaschine entlastet (sog. Traktionshilfe) und habe die Differentialsperre eingeschaltet. Der Schalter der Sperre hat eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Einschalten, einen kleinen Schieber. Kaum war die Achse oben und die Sperre drin, zuppelte das Auto von allein im Leerlauf den Berg hoch. Wer kann denn noch Ketten aufziehen? Warum müssen da einige Dumpfbacken die linken Spuren zustellen? Was soll der Quark mit den Winterreifen, wenn der Zug eine falsche Lastverteilung hat? Wenn man in Skandinavien im Winter mitrodelt, lernt man, die schweren Dinger auf Schnee am Laufen zu halten. Die Pkw-Fahrer spielen aber mit und lassen den Dickschiffen sogar die Vorfahrt, wenn es sein muss, damit der Zossen nicht stehenbleiben muss.
gruß fb
Wer da heute auf dem “schweren Automobil” sitzt, hat i.d.R. eine langdauernde, hochwertige Fahrausbildung auf modernen Glieder- und Sattelzügen hinter sich, die den klassischen “2er” aus alten Tagen und auf grauer Pappe weit hinter sich lässt.
Was Sie meinen ist Fahrerfahrung. Und die hatten auch Sie nicht mit der Muttermilch genossen. Und kommen Sie mir nicht mit, “aber damals haben wir monatelang als zweiter Kutscher auf dem Bock gesessen”. Schon damals hat man Fahranfänger alleine auf den Zug geworfen und sie in einer kaum zu beschreibenden Verantwortungslosigkeit Lenkzeiten und jedes andere Recht überschreiten lassen. Das waren die Zeiten wo Speditionen und Fuhrbetriebe im Allgemeinen dank geringer Kontrollen und nachlässiger Haltung die Fahrer mit Glatzen auf allen Achsen, mit auf die Karkasse nachgeschnittenem Profil auf die Strasse schickte.
Ich wohne in der Nähe einer Ost/West Achse, Bekannter war bei der Autobahnpolizei. Hauptgründe für LkW-Behinderungen im Winter: Die schlecht gewarteten Ostblockkutschen, das sind rollende Zeitbomben. Fast täglich in der Lokalpresse: Laster umgekippt, abgefahrene Reifen, kaputte Bremsen, kein Diesel mehr im Tank,… egal ob Winter oder Sommer und immer ist es der rollende Schrott aus dem Osten. Früher hat man die schon an den Grenzen rausgefiltert.
Ich beobachte bereits seit über 20 Jahren dass jeder Winter Rekordwinter ist.
Jedes Jahr war die Ernte der Weizenbauern schlecht, jedes Jahr sind die Winzer unzufrieden, jedes Jahr werden die Autos schlechter und jedes Jahr werden die Brötchen kleiner.
Das ist doch mitnichten eine “neue” Entwicklung, sie wird auch nicht durch “jedes Jahr schlechter werdende Zeitungen” angefeuert, das gab es immer und wird es immer geben, alleine schon weil im Frühling doch schon wieder jeder vergessen hat wie kalt der Winter war.
Als vor 15 Jahren 2 Wochen lang die Straße zugefroren war hat sich auch keiner über mangelnde Räumfahrzeuge beschwert, aus dem einfachen Grund weil damals halt noch jeder wusste, dass es im Winter schon mal kalt werden kann.
Hier scheint es Jens wohl eher darum zu gehen, die Klimahysteriker zu entlasten.
Die Botschaft: auch wenn es kälter wird, die globale Erwärmung ist nicht aufzuhalten.
Bei der diesjährigen UN-Klimakonferenz in Cancún (Mexico) war es mit kühlen Temperaturen von 10 – 12°C an drei Tagen hintereinander so kalt wie seit Beginn der Aufzeichnungen nicht mehr.
Na so was!
stimmt ja auch…
global wirds nu mal wärmer (und zwar flottest) , und um das kurzzeitgedächtnis aufzufrischen:
old “dont panic” mojib latif quasselte sich schon vor 10 jahren den mund fusslig, darauf hinzuweisen, das lokal die extrema zunehmen werden.
wer is hier hysterisch ?
wobei das, was wir momentan beobachten können, noch nicht einmal “Extrema” sind, sondern ganz normale statistische Variationen. Keine Ahnung, wie hoch die Standardabweichung bei Paramatern wie der durchschnittlichen Temperatur während der Wintermonate oder der Schneemenge sind … aber ich möchte wetten, dass sowohl 2009/10 als auch dieser Winter innerhalb dieser Standardabweichung liegen – wenn man den Bezugsraum größer als 10 Jahre hält, wobei alles andere eh unseriös und tendenziös ist.
Sie müssen ja innerhalb der Standardabweichung liegen.
Ansonsten bricht ja das ganze Ideologiegebäude in sich zusammen.
Also als ich meinen fairen Würfel eben nochmal geworfen hab, kam eine 1. Die liegt aber ausserhalb der Standardabweichung um den (Erwartungs/Mittel)wert… (Erwartungswert = 3,5, Standardabweichung ca. 2,147).
Ich schließe: Das ganze Ideologiegebäude des Würfelwerfens ist soeben zusammengebrochen.
Ups, verrechnet. Die Standardabweichung ist ca. 1.708.
Das ist natürlich nicht richtig.
Bei einer Standardabweichung liegt per Definition der Standardabweichung ein prozentualer Anteil ausser dem durch die Standardabweichung aufgespannten Bereich.
Bei vielen Verteilungen 32%, z.B. bei der aus der Schule bekannten Normalverteilung.
Wobei das ganze jetzt natürlich ein ungeheueres Kuddelmuddel geworden ist. Ich weiß nicht, was wie verteilt sein soll. “unwichtig” nimmt das Beispiel des Würfelwurfs, wo bei n=1 (n=Würfelanzahl) Rechteckverteilung vorherrscht und es sich bei zunehmenden n der Normalverteilung annähert.
Wetterdaten sind natürlich nicht mit Würfelergebnissen zu vergleichen, was nebenbei “unwichtig” auch nie behauptet hat.
Bei manchen Wetterdaten kommt die Normalverteilung gut hin, bei anderen kommen andere besser hin, zb. Weibull oder Gumbelverteilung.
Je nachdem welche Verteilung vorherrscht, hat das natürlich Auswirkung auf die Berechnung der Abweichung.
Jens,
ich erwarte schon von Dir, so einem Dummschwatz energisch entgegenzutreten.
Es geht nicht um ‘normale statistische Variationen’!
Es sind IMMER unverstandene Kausalitäten darin verborgen.
Daran arbeitet die Front der Klimaforschung, das zu entziffern.
Es ist vollkommen falsch, das mit der Idealität der mathematischen Statistik gleichzusetzen!
Die mathematische Statistik ist ein Referenzrahmen, in den die empirischen Befunde hineinprojiziert werden.
Du bist doch ein kluger Mensch!
Und ich spiele mal nicht den Kasper (ich gewöhne mich an die Rolle, und fange an, sie irgendwie zu mögen, btw.)
Aus meinem Denkhintergund ist das wirklich Kinderkram.
Die Klimaforschung projiziert Daten in die Modelle, oder fallweise andersherum.
Wer mal modelliert hat, weiss, wie problematisch das ist.
Aber letztlich konvergiert das.
Und hat längst konvergiert.
Perlen vor die Säue werfen, hat mein Grundschullehrer schon gesagt.
Und ich habe einige zehn Jahre gebraucht, um zu verstehen, was er eigentlich gemeint hat.
Heute tue ich dasselbe.
Zum Steinerweichen!
Seit ich mich durch ‘The Black Swan’ gekämpft habe (ja, gekämpft – ich bin kein Wirtschaftler, daher war mir das Fachvokabular recht fremd) habe ich ein ausgesprochen entspanntes Verhältnis zu Statistiken, Durchschnitten, Standardabweichungen und Konsorten #
Man kann es natürlich ausrechnen. Aber ….. mh. Bett. wobei es solang nicht dauern würde. Aber das Eingeben von hundert Temperaturen nervt. Wenn man dafür zu faul ist:
http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/geomet/meteo/Klimastatistik/12_t_gross.png
Wenn wir von Normalverteilung ausgehen, was die in Köln gemacht haben (ich hoffe, dass passt so. ich habe es nicht nachgeprüft): 95% sind also circa 2* Standardabweichung->Standardabweichung ungefähr 2,4 Grad.
Wetterstationen sind mehrheitlich in Deutschland, ich glaube nur 2 Ausnahmen: Eine in Holland und eine Wien.
Dazu kann ich nur sagen, dass der Deutsche Wetterdienst mir gerade ziemlich auf den Sack geht. Komischer Verein.
Ich habe jetzt hier bei mir daheim nur Daten, die ich nicht über den Deutschen Wetterdienst erhalten habe, von der Wetterstation Feldberg, die vom Deutschen Wetterdienst betrieben wird. bis 2008. Die 5 Jahren mit den höchsten maximalen Schneedecken waren (absteigend geordnet):
1970, 1952, 1953, 1968, 1951.
Keine Ahnung, wie hoch sie dieses Jahr war/wird. Deutscher Wetterdienst —-> grmmbbfff!
Was ich aber damit sagen will, die ausgeprägtesten waren nicht die uns die Medienkonzerne in den letzten Jahren als “Jahrhundertwinter” verkaufen wollten.
Ich habe vorhin meinen fairen (Standard-) Würfel einmal geworfen. Es fiel eine 2. Also haben alle unrecht, die behaupten, dass im Schnitt 1/6 aller Ergebnisse eine 6 sind.
Ich nehme ja an das das ein Spaß sein soll.
Wirf den Würfel 6 mal dann 100 mal dann zur Not 1000 mal. Je mehr Du würfelst desto mehr nähert sich die Anzahl der Ergebnisse in denen die 6 fällt dem Wert 1/6 von 1000.
Nach 1000 Würfen wird also ca 166 bis 167 mal eine 6 gefallen sein. Dasselbe gilt für alle anderen Ziffern. Wetten!
Wenn nicht ist der Würfel nicht fair.
Die Wahrscheinlichkeitsrechnung basiert zumindest bei Laplace-Versuchen darauf das definitionsgemäß die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses gleich der Zahl der für dieses Ereignis günstigen Ergebnisse, dividiert durch die Zahl der insgesamt möglichen Ergebnisse ist.
Beim Würfeln ist die Zahl eines günstigen Ergebnisses 1. Die der möglichen 6. Also ist die Wahrscheinlichkeit das ein Ereignis eintritt gleich 1/6.
Wenn man die Wahrscheinlichkeit beim Würfeln berechnet nimmt man also an das dies ein Laplace-Versuch ist.
@Axel: Das bezog sich auf das hier:
Der Unterton ist hier für mich, überspitzt formuliert: Es kann ja wohl keinen Klimawandel geben (oder an seiner Existenz ist zumindestens zu zweifeln), wenn es einmal kälter als normal ist.
Das ist im Wesentlichen das gleiche Argument, das ich oben mit dem Würfel gebracht hab – nur mit Würfeln findet komischerweise fast jeder das Argument total abwegig. Man hört es nicht nur hier, sondern auch oft genug an verschiedenen Stellen, z.B. im Zusammenhang mit dem Schneechaos. Und hier ist das Fass halt grade mal übergelaufen, ich kann es nicht mehr hören.
Insgesamt ist zum Klimawandel sowieso zu sagen, dass die unglaublichen Hysterie, die mir mindestens seit Kopenhagen auffällt, eher unnütz bei der Untersuchung (und ggf. Bekämpfung) des Klimawandels sind. Denn damit ist das Thema in den Medien präsent geworden, und folglich versuchen sich eine Menge Politiker dadrüber zu profilieren. Egal wie viel sie davon verstehen. Das befördert dann vor allem zwei Dinge:
1.: Lobbyismus (der Politiker lässt sich von “(unabhängigen) Experten” sagen, was zu tun ist), was sich dann meist in relativ sinnlosen und ineffizienten Schnellschüssen ausprägt, und
2.: Es verhärtet die Fronten. Jeder Politiker muss unbedingt eine Meinung zu dem Thema haben, also “besorgt” er sich eine. Ob die nun vom PR-Berater oder von Lobbyisten oder sonstwoher kommt, ist egal – hauptsache er hat eine, mit der er viele Wählerstimmen sammeln kann. Und weil ein Politiker ja wegen der für die Presse notwendigen Konsistenz seiner Aussagen bloß niemals seine Meinung wechseln darf (und schon gar nicht zugeben darf, dass er falsch lag), zofft er sich lieber auf Teufel komm raus mit allen Politikern usw. einer anderen Meinung. Ein vernünftiger Meinungsaustausch kommt kaum mehr zustande.
@unwichtig,
Hysterie…Untersuchung?
DU bist doch ein Quatschkopf, der seine Begriffe anscheinend beim Morgenpiss abpinkelt!
Hysterisch wirst Du anscheinend allenfalls, wenn Du das Klo nicht findest!
Also separieren wir mal die Begriffe:
‘Hysterie’ ist etwas anderes als ‘ernsthaft besorgt’.
OK?
Das eine ist emotional belastet, das andere ein rationales Muster.
Hast DU den Unterschied verstanden?
Vermutlich nicht, denn DU bist der Hysteriker, der garnicht merkt, wann Alarm angesagt ist, und sich in -sorry-dümmlichen Phrasen (Memen) ergiesst, dessen Hirnlein sich garnicht bewusst ist, was es da exkrementiert.
Werd’ mal Herr über Deine Murmeln, die so in Deinem Kopf herumschussern!
Weihnachten ist die Zeit der Besinnung!
Es ist ja nicht zum Aushalten!
Amen!
@Groo
Hast Du sowas nötig?
Was soll der Quatsch?
“Unwichtig” hat keinen anderen Forenuser attackiert und in logisch nachvollziehbarer Weise seine Sicht der Dinge beschrieben. Es gibt keinen Grund ihn zu attackieren, nur weil anderer Meinung bist.
@Wandschrank,
nicht dass Du meinst:
Ich bin schon schwer getroffen, und möchte das morgen aufklären, was da evtl schiefgelaufen ist.
(Sofern es die Zeit erlaubt. Kann Abend werden.)
Wenn wir uns wegen irgendwelcher Missverständnisse zerfleischen, die in Blog-Kommentaren auftreten können, möchte ich das schon klären!
Leute, die eigentlich dasselbe wollen!
Wäre bitter, das!
OK?
@ Unwichtig
Aber dann ist das “Würfelargument” nicht adäquat.
Drei Kalte Tage in Cancun waren unnormal.
Aber das die 2 fiel war völlig normal.
Du hättest Dir also ein “unnormales” Würfelergebnis einfallen lassen müssen.
Für einen Wurf geht das aber gar nicht.
Aber bei 6 Würfen 6 mal hintereinander eine 6 wäre “unnormal” (bereits extrem unwahrscheinlich) würde aber die “Würfelideologie” nicht widerlegen sondern nur ein extremer Ausreißer sein der sich mit zunehmender Anzahl an Würfen ausbügelt, so wie auch in Cancun wenn es tatsächlich eine globale Erwärmung gibt, langfristig wieder mehr warme Tage kommen werden.
Ich glaube, dass “unwichtig” nie darauf hinaus wollte, dass man die Verteilung von Wetterdaten mit einem Würfelwurf vergleichen kann.
@Groo
Natürlich ok. :-) Mir sind hier im blog auch des öfteren die Emotionen durchgegangen, ohne dass es einen wirklichen Grund gab.
Das ist natürlich auch nicht richtig und die Folgerungen unsinnig.
Werter Herr Liebreiz,
wo haben Sie denn in Deutschland die BKF-Ausbildung von 1973 flächendeckend und wie viele Fahrer sind denn nach Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz bis heute geprüft? Kaum einer hat ihre “langandauernde” Ausbildung. Machen Sie sich doch bitte mal bei http://www.bag.bund.de sachkundig, bevor Sie hier so einen Stuss erzählen. Der Lkw-Kutscher hierzulande ist ein fachfremd ausgebildeter Hilfsarbeiter mit Fahrerlaubnis CE. Wenn Sie die Ausbildung noch selber nötig haben sollten …
…berät Sie gerne ein Industriemeister Fachrichtung Kraftverkehr (einer von 1986).
gruß fb
Tschuldigung Herr Braun,
ich mag dieses unliebsame Kompetenzgerassel nicht – eine fette Unterschrift macht noch keine Wahrheiten, die bekanntermaßen individuell sind. Aber gut, meinen 2er auf Grau habe nahezu so lange wie Sie und musste ihn im Rahmen einer behördlichen Ausbildung erwerben. Ich brauche glücklicherweise heute weder diesen Schein beruflich, noch den alten Job. Mein Vater ist ’35 geboren. Als gelernter Lithograph drängte ihn die Not der Stunde zum LKW fahren. Das tat er bis über sein sechzigstes Lebensjahr. Es gab schon immer schlechte und gute, interessierte und weniger interessierte Fahrer.
Wenn sie Industriemeister der Fachrichtung Kraftverkehr sind, dann zünden Sie doch nicht solche Nebelkerzen sondern sorgen für Aufklärung. Denn genau wir beide gehören noch zur Generation jener, die den alten 2er gemacht haben. Wieviele Fahrstunden haben wir beide gemacht(gebraucht)? Im Vergleich zu den heutigen Vorgaben ein Witz. Dazu kommt, dass wir mit dem 2er in der Tasche nahezu alles dürften. Ein “großer Personenbeförderungsschein” und schon durfte man einen doppelzentner Rentner zur Tulpenblüte fahren oder eine Klasse Schüler unter den üblichen Lenkzeitüberschreitungen ohne zweiten Fahrer nach Rom.
Inzwischen wurden die Führerscheinklassen aufgetrennt, die individuelle Fahrausbildungen (Pflichtstunden, Theorieteile) wurden erweitert und auch die Prüfer stellen härtere Anforderungen. Wenn also der heutige Fahrer ein Hilfsarbeiter mit Führerscheinklasse CE ist, so war er seit dem Führerscheinrecht des Nachkriegs noch nie etwas anderes, respektive zu “unserer” Zeit noch deutlich weniger. Seit geraumer Zeit ist eine erweiterte Grundausbildung erforderlich für alle die weiterhin gewerberlich Klasse CE fahren wollen.
Wenn Sie eine Diskussion darüber anstreben, warum der BKF nicht in dem eigentlich notwendigen Rahmen durchgesetzt wurde, sitzen Sie in Ihrer Position sicherlich an der richtigen Stelle um zu beurteilen, wer da blockiert. Die Hilfsarbeiter mit CE sind es jedenfalls nicht. Die DEKRA beispielsweise war ja immer sehr euphorisch was die seit langem erforderlichen Neuerungen in der Fahrausbildung betrifft, aber leider nicht sehr erfolgreich. Wer blockiert da nur? Also sollte man eine Diskussion über Verkehrsprobleme nicht nur auf dem Rücken der Schwächsten abwickeln.
Umfassende und häufige Kontrollen der letzten Jahre haben dazu geführt, dass allenfalls osteuropäische Fuhrbetriebe wie die Trümmertruppe unterwegs sind und sich Deutsche Betriebe überwiegend von ihrem Stil der “Fahrzeugpflege” getrennt haben. Auch dadurch ist der LKW-Verkehr deutlich sicherer geworden.
Aber unter dem Strich bleibt eines klar. Alte Führerscheininhaber haben weniger Fahrstunden, weniger Theoriestunden und eine leichtere Prüfung absolviert. Sie können außer im Rahmen sicherlich gegebener Fahrpraxis nicht mehr und nichts besser als heutige Absolventen.
Meine bescheidene Wenigkeit kann auch nicht verstehen, wieso aus eigentlich ganz normalen Wintern plötzlich Jahrhundert- oder gar Jahrtausendwinter “gemacht” werden. Falls damit bzw. dadurch allerdings von “interessierten Kreisen” viel Geld verdient werden könnte würde mich an dieser Panikmache nichts mehr wundern.
Wenn ich so an meine Kindheit denke (gefühlt so kurz nach Kaisers Zeiten), da lag oft von Mitte November an Schnee bis weit in den April hinein und das auch nicht zu knapp. Das war völlig normal und niemand hat sich darüber aufgeregt. Der Winter 1970/71 war allerdings auch hier im Oberharz eine etwas heftigere Angelegenheit. Da mussten Räumpanzer eingesetzt werden, um die Ortschaften wieder an die Aussenwelt anzubinden und Hubschrauber haben Heuballen über den Wäldern abgeworfen, damit das (damals noch zahlreicher vertretene) Wild nicht verhungern musste. Allerdings: Schulausfälle waren damals ein Fremdwort. Der kleine Berggeist nebst seinen anderen kleinen Mitschülern musste trotzdem brav und tapfer zu Fuss durch den Tiefschnee zur Schule und wieder zurück stapfen. Da gab es keine Gnade. Und die Schule lag nicht gerade gleich um die Ecke. Allerdings gab es damals noch vermehrt stabile sog. Russlandhochs, die uns (meist so ab Januar) mehrere Wochen lang zwar kaltes, aber durchweg sonniges “Bilderbuchwinterwetter” bescherten. Wo diese Hochs die letzten ca. 15 Jahre abgeblieben sind vermag ich aber leider nicht zu sagen.
Ansonsten bin ich hin- und hergerissen, was den Klimawandel angeht. Ist nun was dran oder nicht? Ich weiss es nicht. Obwohl – die Sache mit dem Golfstrom ist schon recht überzeugend. Andererseits: Hier in meiner immer schon doch eher recht kühlen und feuchten Gegend in Palmenhainen zu lustwandeln – schon eine nette Vorstellung…
offtopic
Unglaublich, was heute ein Antidemokrat, ein elitärer Großkotz in D-Radio verzapft:
Dr. Richard Herzinger, Jahrgang 1955, ist Journalist und Buchautor. Er arbeitet als politischer Korrespondent der “Welt” und der “Welt am Sonntag“. Zuvor war Herzinger Deutschlandkorrespondent der in Zürich erscheinenden “Weltwoche” und arbeitete als Redakteur und Autor der Wochenzeitung “DIE ZEIT“. Letzte Buchveröffentlichungen: “Die Tyrannei des Gemeinsinns – ein Bekenntnis zur egoistischen Gesellschaft” und “Republik ohne Mitte”.
lesen>>>
damit meint er uns!
Herzinger ist eigentlich ein vernünftiger Mensch.
Da muss er wohl was geraucht haben!
Naja.
Über Risiken und Nebenwirkungen berate man sich mit dem Dealer seines Vertrauens…
Sicher? Nachdem ich kurz in “Die Tyrannei des Gemeinsinns – ein Bekenntnis zur egoistischen Gesellschaft” und “Republik ohne Mitte” reingelesen habe, mag ich das (vorsichtig) anzweifeln.
Lust zum weiterlesen habe ich erst einmal nicht. Vielleicht versuch ich’s nochmal, wenn ich mehr Kraft für NeoLibSprech habe. :|
nee, hast recht,
hab ihn verwechselt.
der heisst nur so ähnlich wie ein vernünftiger (R. von Heusinger)
;)
@Berggeist1963,
Lustgeist!
Da wirst Du durch Deinen Palmenhain/Ananasplantage noch mit dem Rollstuhl düsen!
Aber die Neger werden Dir schon Beine machen.
Und auf Deinem Grab werden Radieschen gepflanzt, wg Anbaufläche und Naturdünger
So schauts aus!
Jetzt hat uns der Jens erstmal den Kachelmann gemacht.
Mal schaun, wie’s über Weihnachten weiter geht.
Gibt es auch nur ein Beispiel für eine gelungene Privatisierung im größeren Rahmen? Dogmen sind wieder groß im Kommen.
Die Folgen des neoliberalen Handelns als Naturereignisse zu behandeln, passt ganz wunderbwar ins Gesamtbild. Das Schicksal, dem man sich viel zu oft fügt, ist doch meist ein selbstgestricktes.
Ich finds gut, dass sich der Jens offenbar nun eher metereologischen Themen zuwendet.
Da freut sich jemand zu früh
(ups – da habe ich was verraten – verdammt!)
Zur Zeit steht es für die SF Artikel
“Deutsche Motoren für thailändische Panzer” : “Unser umwintertes Gedächtnis”
18 : 54 Kommentare
Haben wir nun eine winterliche Alternative zum Sommerloch gefunden, oder hat der Militärisch-industrieller Komplex nun auch schon die Wetterkontrolle?
Zur Sache: Das eigentliche Problem ist, dass wir augenscheinlich nicht genügend Geld zur Erhaltung unserer Verkehrsinfrastruktur ausgeben. Die Träger laufen den Straßenschäden/ Erhaltung “hinterher”, und es wird nur eine Frage der Zeit sein, wann sich diese zunehmend geschädigte Infrastruktur negativ auf die Wirtschaft auswirkt. Ein Beispiel dazu
Das ist doch normal. Zum Thema Wetter kann nun einmal jeder etwas sagen – drum taugt es ja auch als Icebreaker oder als Gesprächsthema mit Minderintelligenten so hervorragend. Das Thema Thailand und Waffenexporte ist hingegen sehr speziell. Zum Glück bin ich ja frei und kann beides machen.
Ein positiver Aspekt Deines Blogs, der ja auch in dem letzten Rundfunkinterview zu Sprache kam, ist die Vielseitigkeit. Da kann man nur empfehlen, bitte weiter so!
Wie wäre es, wenn du dich mal fragst, ob es nicht ungewöhnlich ist, dass jetzt ganz Deutschland unter den winterlichen Verhältnissen leidet? Auch jene Teile, die, wie England eher Nordseeklima haben, wie beispielsweise der Niederrhein?
Auf der britischen Insel haben wir eine Situation, die man wirklich aussergewöhnlich nennen kann. So viel Kälte und Schnee gab es dort das letzte Mal vor 200 Jahren.
Zu früheren normalen Wintern gibt es übrigens einen Unterschied:
die Leute mussten früher nicht 15, 20, 30 oder
mehr Kilometer mit ihrem Auto zur Arbeit fahren, so dass es eben nicht zu
katastrophalen Situationen kam, es sei denn, dir ist ein Fall bekannt, dass Leute
stundenlang in der Straßenbahn festsaßen und von freundlichen Helfern mit Tee versorgt wurden, bis sie gerettet wurden.
@groo, vermutlich werde ich kein Grab benötigen da selbst bzw. sterbliche Hülle zu Naturdünger verarbeitet worden. Von wegen “ökonomischen Nutzen” usw. á la Prof. Arnulf “The Rumpelstilzchen” Barring.
Und nach “Schwarz”-Afrika wollte ich eh nicht. Ist etwas weit und mühselig so mit dem Rollstuhl dorthin, zumal wenn man ausschliesslich den Landweg nutzt.
Übrigens: Auch hier wurde der städtische Baubetriebshof vor ein paar Jahren privatisiert. Und als erstes wurde das schwere Räumgerät ins Land der Dirndl und Lederhosen verramscht, alldieweil die Winter bei uns ja nicht mehr so wie früher wären bzw. sein würden. Und rote Zahlen werden trotzdem weiterhin munter geschrieben, sowohl städtisch als auch baubetriebshöfisch…
Hallo Jens,
ein sehr guter Artikel. Das ändert natürlich nichts daran, dass ich mich nicht daran erinnern kann, bei uns in den vergangenen 20 Jahren schon Anfang Dezember soviel Schnee gehabt zu haben … . Wenn dann bestenfalls in den höheren Lagen des Sauerlands … . Jetzt fehlt nur noch die weiße Weihnacht und alles wird gut. Was den BMW betrifft: man muss bei solchen Heckantrieblern einen Sack Zement in den Kofferraum legen. Das hat mein alter Herr schon Anfang der 60er Jahre in seinem Benz gemacht. Weil der Neoliberalismus rechtlich regelt was er infrastrukturell nicht mehr zu leisten vermag, sollten wir einen Kampagne starten: neben der Winterreifenpflicht, die keine ist, die “Sack Zement im Kofferraumpflicht” für Heckantriebler.
Dann können wir uns auch die Straßenmeistereien sparen.
Bei uns wurde vorn unter die VW-Käferhaube eine entsprechend gewichtige Bleiplatte gepackt. Wüsste nicht, dass dann jemals Schneeketten aufgezogen werden mussten. Zement wurde ausschliesslich dazu verwendet, grössere Rostlöcher im Fussbereich auszufüllen. Jaja, das gute alte Käferli*hach*…
Naja, beim Fronttriebler nicht unbedingt notwendig. Der zieht dich eben deswegen immer gut durch die Kurven. Du musst nur das Gas immer gut und richtig dosieren.
Ich habe beides gefahren, Front- und Hecktriebler, – im Gebirge. Mit ´nem frontgetriebenen hast du einfach ´ne bessere Fahrzeugkontrolle. Da konnte man selbst solche lustigen Dinge wie “Kontrolliertes Rutschen” relativ problemlos veranstalten. Der zog dich, im richtigen Augenblick angewandt, immer wieder auf die richtige Bahn.
Da kommen einem die Tränen
http://www.fnp.de/tz/region/lokales/notstand-beim-weissen-gold_rmn01.c.8509454.de.html
Das weiße Gold …. ?!
BEKLOPPT …………….Haben unsere Deppen vergessen wo hier die Salzstöcke liegen .. wohl zu teuer ?
“Haben unsere Deppen vergessen wo hier die Salzstöcke liegen .. wohl zu teuer ?”
Du willst doch der schwarz-gelben Pest nicht ihr Lieblingsprojekt “Versuchserkundung” versalzen?
Obwohl, – man könnte das auch kombinieren. Dann würden uU die Straßen nachts im Winter von allein leuchten. Wäre doch hübsch und spart Strom.
Oje… Als ob das ein Winterphänomen wäre. Im Sommer ist es nicht anders. Bei gewalttätigen Jugendlichen und Kinderschändern auch nicht (die gab es ja in vorBILDzeiten gar nicht!). Und auch die Natur war früher unbeschwert, die Bäume unsterblich… Kurz, früher war alles besser! Oder (medien)freier?
Stimmt. Heutzutage ist praktisch jedes Ereignis für die Medien eine “Katastrophe”, auch der Schnee im Winter, oder die Hitze im Sommer.
Medien brauchen eben Schlagzeilen, sonst liest keiner mehr den Quatsch. Vielleicht waren ja früher die Medien besser, aber wenn man Mark Twain liest, kommen einem auch da Zweifel.
Nein .. gab’s alles auch früher nur ohne Hysterie…
Den Leuten wurde nicht medial glauben gemacht es,
währe ein Jahundertwinter nur weil’s schneit im Dezember
hinter jedem Baum wartet ein Vergewaltiger
von jedem Kindergarten ein Kinderschänder
in jeder Bahn ein brauner Schlägertrupp
ein Jahrhundert -Supersommer weil’s mal was wärmer ist
wir schuld am Klimawandel sind ..obwohl jeder Vulkan mehr Co² als ..lassen wir das
es ging uns allen gut solange nur die Unternehmen fette Gewinne machen
wir bei über 8 Mio Transferleistungsempfänger, Ausländische Arbeiter brauchen
Der Aufschwung da ist nur nicht bei den Menschen angekommen ist .. Shit
Der Aufschwung XXL da ist ..auch nur bei denen die eh genug haben
und
und
und …………….
die Banken systemrelevant sind sodas wir das verplemperte Spielgeld der Reichen retten müssen ohne jede Gegenleistung auf unseren Wohlstand und Zukunft verzichten müssen …nur um den Heilsbringenden Investor der mit mehr gehen will als er gekommen ist was aber immer aussen vor bleibt …. aber gut der Michel frisst’s
Hofberichterstattung der Gleichgeschalteten Qualtitätspresse…mit Nebelgranatenfunktion um den ungetrübten Blick auf die Dinge zu erschweren und abzulenken
@ Karl Heinrich
Also ich bin ja auch der Ansicht, das manche Phänomene hier unzulässig mit dem sog. Neoliberalismus in Verbindung gebracht werden. Ich lasse es auch dahingestellt, das die Probleme mit dem Winter dem Neoliberalismus zuzuschreiben sind. Ich hab jetzt keine Zeit ausführlicher zu werden.
Ich bin auch nicht der Ansicht das es sich beim “Neoliberalismus” um eine vollständig bewußte Verschwörung handelt. Eine punktuelle “Verschwörung” schließe ich allerdings nicht aus.
Ich weiß auch nicht ob es zur Ideologie seit Schröder eine Alternative gibt. Also Alternativen gibt es sicher, aber ich weiß nicht ob sie dem “Gemeinwohl” dienlicher wären.
Aber ich denke schon das es etwas gibt das man als Ideologie der derzeit Regierenden bezeichnen kann.
Ich habe den Link jetzt nicht vollständig gelesen und stimme vielleicht nicht völlig überein, aber wie gesagt da wird schon eine Ideologie beschrieben. Vielleicht aber ist der Neoliberalismus ja auch die Wahrheit. Jedenfalls ist er durchaus als geschlossenes Denksystem identifizierbar. Hier wird es beschrieben.
Er ist insbesondere als Ideologie identifizierbar weil er z. B. den Begriff Leistung ideologisch im Begriff des “Leistungsträgers” verwendet! Weiter kann ich das momentan nicht beschrieben weil die Zeit abläuft und meine ausführlichere Erklärung gerade angestürzt ist.
@Axel
Neoliberalismus ist weder eine Wissenschaft noch eine “Verschwörung”, sondern schlicht und ergreifend eine alberne Religion, die von den Sektenmitgliedern über große Teile der Welt erbrochen wurde.
Auch die Christensekte hat über Jahrhunderte die Entwicklung von Gesellschaften verhindern und sogar rückgängig machen können. Heute befinden sich große Teile der Menschheit nicht mehr imm Würgegriff der Christen, sondern im Würgegriff der Neolibpriester.
Ähnlich wie andere extremistische Organisationen arbeiten Neolibpriester wie z.B. “Volksvertreter” und “Finanzmenschen” eng miteinander zusammen und bilden ihre eigene Kaste. Das mutet zwar wie eine “Verschwörung” an, ist aber nichts anderes als eine Interessengemeinschaft von Gleichgesinnten.
So ist es! Ideologen ist gar nicht klar, dass sie einer solchen unterliegen.
Was für eine lächerliche Jammerei um Salz und Räumdienste, um Schnee und Eis. Bei uns in Bayern gehört der Winter einfach dazu, man lebt damit, stellt sich darauf ein, erfreut sich daran, nutzt ihn zum Wintersport und fertig. Salz? Das liegt bei uns auf den Autobahnen und Schnellstraßen (damit die “Preissn” auch sicher fahren können), ganz sicher aber nicht in den Ortschaften. Gut so! Das Zeug wirkt zerstörerisch ohne Ende – und wer bezahlt die zerfessenen Pflaster und Fassaden? Wir Hausbesitzer…
Man muss eben differenzieren! Ein harter Winter in Hintertupfingen ist etwas anderes als ein harter Winter in Berlin, Frankfurt, Essen oder Duisburg.
Im menschenleeren Sibirien ist Schnee ja auch kein Problem.
Hintertupfingen? München ist nicht Hintertupfingen! Und München ist nicht menschenleer…
München ist aber nicht ganz Bayern.
Die Größstädte in Bayern kann man an der Hand abzählen. Für die Großstädte im Westen reichen nicht einmal beide Hände und beide Füße.
leider habe ich meine Rechercheunterlagen für diesen Artikel irgendwo im Büro verlegt ;-)
Daher ohne Quelle und ohne konkrete Zahlen: Auch in Berlin, Hamburg und dem Ruhrgebiet sind längerere Schneeperioden keine Seltenheit. Die schneeärmste Großstadt ist m.W. Köln – und auch hier gibt es immer wieder Winter mit längeren Schneeperioden.
Natürlich ist man im Norden nicht derart schneegewöhnt, wie in Oberbayern – aber ein Grund, nun ein Schneechaos zu verorten, gibt es aus meteorologischer Sicht sicherlich nicht.
verlegt, ja ;)
ich wohn jetzt seit 18 jahren in berlin, aber solche MASSEN an schnee wie letztes jahr (bzw. januar-februar 2010) hatten wir jedenfalls in diesen 18 jahren noch nie; war extrem abartig & altberliner die gefragt wurden, kannten sowat krasses nur ausn 70gern. in berlin ist sowas wie geschlossene schneedecke einfach nicht vorgesehen weils tatsächlich fast nie vorkommt & wenn dann nicht über 4 wochen, sondern höchstens mal (ernsthaft) für maximal mal ne woche.
standartwinter in berlin ist grau, trüb und regnerisch aber nicht strahlend weiss.
und für berliner verhältnisse wars wirklich scheissekalt…
Drum schrob ich ja auch, dass “der härteste Winter seit 10 Jahren” statistisch gesehen alle 10 Jahre eintritt ;-)
btw.: Ich habe noch Photos aus der zweiten Hälfte der 80er im Schuhkarton, die mich dick eingemummelt im Berliner Zoo zeigen – eingrahmt von Schneemassen ;-)
Und ich kann mich auch noch an 95/96 erinnern, als ich zeitweise in Berlin weilte und mir den A… abfror und arge Probleme mit dem Schnee hatte.
Böse Zungen könnten nun ja behaupten, dass in Köln die Luft aufgrund der Einwohnerschaft etwas wärmer sei als andernorts. Aber lassen wir das…
Vor allen Dingen ist Ruhrgebiet nicht Ruhrgebiet.
Abgesehen davon, dass das Ruhrgebiet nur eine künstliche Einheit ist (die von manchen Unkundigen auch schon mal um Wuppertal usw. erweitert wird), es ist auch wetterklimatisch unterschiedlich.
Während Duisburg schon fast auf Meereshöhe liegt, steigt das Niveau an der Stadtgrenze zu Mülheim an der Ruhr abrupt auf 40 Meter und die Landschaft ändert sich von der niederrheinischen Tiefebene zu den Ausläufern des Rothaargebirges.
Fällt in Duisburg Regen, dann fällt 5 km weiter in Mülheim Schnee.
Bleibt noch anzumerken, dass auch Teile Duisburgs schon Rothaargebirge sind, so dass es im Duisburg-Mülheimer Stadtwald schneit, während die Stadt schneefrei ist.
ja HASI, an 95-96 erinner ick mir ooch, aber wie ich schon schrob, solche MASSEN über 4-6 wochen kennwa hier eben NICHT & kalt isses im winter auch in berlin.
und in n 80gern weilte ich noch nich hier, auch das schrub ich.
ächz.
Ich liebe Klischees. Da hab ich auch etwas zu bieten. Als in Oberbayern lebender Preuße habe ich noch nie Leute so schlecht Auto fahren sehen. Auf der Autobahn zwar recht diszipliniert, in der Stadt völlig halsstarrig und hilflos.
Ich hoffe ich konnte etwas beitragen ;)
Welche Kennzeichen? OAL? OA? MM? MN? Unterschreibe ich sofort! Auch PAN, LA und FS sowie FFB gehören zu denen, die in M auffallen…
Zum “Jahrhundertwinter” gibts ne feine Hintergrund-Geschichte auf Stefan Rahmstorfs Blog:
http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/medien-check/2010-12-03/die-jahrtausendwinter-ente
Jahrtausendwinter. Wenn schon.
Schöner Artikel. Aber in einem Punkt unterliegt die Klimaforscherin einer populären Täuschung. Journalisten geht es nicht um die Wahrheit, sondern darum, Artikel zu verkaufen. Die meisten Journalisten sind nicht dumm und erkennen Widersprüche und Fehler in ihrer Story sehr wohl. Warum rufen sie – im konkreten Beispiel – nicht bei dem polnischen Klimawissenschaftler an? Ganz einfach: Sie ahnen, dass dieser Anruf ihre tolle Story kaputt machen würde und x Stunden Arbeit für den A…. wären. Der eigentliche Skandal ist vielmehr, dass die zuständigen Redaktionen die Storys ihrer Schreiber nicht gegenchecken. Aber wer hat eigentlich heute noch eine echte Schlussredaktion? Bis auf den SPIEGEL und die Tagesschau (m.W. auch die FAZ?) ist mir kein einziges(!) Medium bekannt, dass traditionell gegencheckt. Das ist auch der Grund, warum diese Medien seltener Enten im Programm haben. Hier geht es aber nur um Fakten, nicht um den ideologischen Spin.
An alle Bayern: es gibt auch nordeutsche “Landeier”, die die Großstadthysterie nicht so ganz nachvollziehen können….
Trotzdem räumt bei uns der Schneedienst grundsätzlich erst eine Stunden nachdem es aufgehört hat zu schneien, warum auch immer…. und wieso kein Sand gestreut wird, ist mir auch ein Rätsel, ebenso wieso man innerorts auf Hauptstrassen genauso viel Zeit, wie man für die doppelte Strecke auf den ungeräumten Nebenstrasse mit 20 km/h braucht…
Bei uns auch. Wenn überhaupt mal geräumt wird. Dafür haben wir eben auch schon im Oktober Winterreifen drauf und eine jahrelang geübte Fahrtechnik. Und Sand dürfte nicht viel bringen. Die Alten bei uns streuen noch Asche (aus dem Kachelofen) auf die Bürgersteige. Die wird allerdings rasch weggeweht und nützt auch nur, wenn die Sonne draufscheint, als Taumittel.
Früher…….als es noch die DDR gab, benannte man die 4 Feinde des Sozialismus immer mit Frühling, Sommer, Herbst und vor allem Winter.
Wußte gar nicht, das schon ein Hauptfeind des Sozialismus, der Winter, den “überlegenen” Kapitalismus so in die Verzweiflung und vor den Abgrund treiben kann!!! Da kann doch etwas nicht richtig laufen…….
Minimaler Schneefall des Nachts rund um Leipzig – Chaos auf den Straßen bis zur Sperrung! So etwas gibt es verstärkt erst in den letzten 20 Jahren und das jedes Jahr schlimmer.
Erwischt! Wir lernen: Leipziger können also selbst mit der dollsten Verkehrsinfrastruktur nicht vernünftig Auto fahren.
Stoppt Soli und West -> Ost Länderfinanzausgleich!
???
Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Gib ihm halt seinen Fisch und ‘nen Klaps auf die Schulter :) Da muss Dir nix einfallen.
Von u.a. meinem nicht unbeträchtlichen Steuern wurde die völlig überzogene Infrastruktur im zukünftigen und bis auf ein paar pintoreske Rest-Autochtonen unbewohnten Naturpark Sachsen Anhalt überhaupt erst geschaffen. WOFÜR? Wenn die sich sowieso alle rübermachen oder einen auf Hartz 4 machen.
Dem schlechten Geld solllte nicht noch mehr gutes hinterhergeworfen werden.
Schlaglöcher östlich der Zonengrenze einfach belassen wie die Natur sie schafft!!!
Ich wüsste jetzt gar nicht, an welcher Stelle Deiner Ausführungen ich anfangen sollte.
Deshalb, wie schon meine Oma immer sagte:
Du hast recht – und ich meine Ruhe.
Schön, dass der Artikel unter “Neoliberalismus” kategorisiert wurde. Heute nacht fielen laut Radioberichten in Brandenburg “bis zu 15 Zentimeter Schnee”, was schon dazu führt, dass der Busverkehr in ganzen Regionen ausfällt und alles zusammenbricht. Es ist einerseits die Sucht nach dem Event, das solche recht normalen Vorgänge aufgebauscht werden und andererseits fällt dadurch die morbider werdende öffentliche Infrastruktur nicht mehr auf.
Beim Dauerthema S-Bahn Berlin sieht man das ganz gut: Die haben seit über einem Jahr einen “Notfahrplan”, und selbst der konnte in den vergangenen Wochen nicht mehr eingehalten werden, weil es – welch Wunder – ein paar Zentimeter geschneit hat. Die S-Bahn verspricht jetzt, möglichst schnell zum Notfahrplan zurückzukehren. Wann die Züge wieder ganz normal verkehren, kann keiner sagen. Vielleicht in einem halben Jahr oder so. Gleichzeitig hat die S-Bahn Berlin schon zig Millionen Euro an “Gewinn” an die DB überwiesen. Geld, das sie vorher via Land Berlin als Subventionen bekam.
Es ist alles ziemlich verrückt, aber, mal ehrlich: Bis auf den Spiegelfechter und ein paar wenige andere wird das alles nicht thematisiert. Die dahinterstehenden Strukturen interessieren immer weniger. Und genau hier hat der Neoliberalismus Erfolg: Die Verwirrung in den Köpfen nimmt zu.
Nachdem hier öfter das Stichwort Winterreifenpflicht fiel, möchte ich kurz eine Idee präsentieren, die ein Freund mir letzte Woche in den Pelz setzte.
Der Besagte ist ein sehr guter Fahrer. Er ist seit fast 50 Jahren mit Motorrädern und gewöhnlichen Zweiachsern unterwegs und hat etwa zehn- bis zwanzigmal mehr Kilometer als Otto Normal hinter dem Steuer verbracht. Er sagte mir, sichtlich genervt von drei Polizeikontrollen, in die er innerhalb zweier Tage geraten war, er habe für sich selbst folgende Theorie zu dem Thema entwickelt, weil er problemlos über 40 Jahre mit Sommerreifen über die Winter gekommen sei.
Seine These ist, es ginge bei dem Gesetz mal wieder ausschließlich um Kohle und weniger um irgendjemandes Sicherheit.
Er stellte die Behauptung auf, daß im Laufe der Jahre die Profile der Sommerreifen immer stärker in welche in Längsrichtung verlaufende geändert wurden und zudem der Härtegrad der Pneus erhöht worden wäre. Seine ersten wr hätte er vor sieben Jahren gekauft, weil der Rutscherei spätestens ab diesem Zeitpunkt anders nicht mehr beizukommen gewesen sei.
Ich selbst fahre seit fast 30 Jahren und habe ebenfalls die meisten Winter ohne wr völlig schadlos überlebt – auch mit Heckantrieb.
Kann hier jemand die von uns aufgestellte Vermutung widerlegen, nämlich daß der Gedanke der Reifenhersteller war: ‘Wir optimieren die Reifen solange, ohne daß echte technische/ökologische Vorteile enstünden, bis die Kunden garnicht mehr anders können, als unsere wr zu kaufen und dann hilft uns der Gesetzgeber’?
Bitte nicht auf Ökobilanz und 20 ml gesparten Sprit / 100km hinarbeiten. Schließlich kosten Reifen heute mehr als das Doppelte im Vergleich zu DM-Zeiten. Und Sprit spart sich immer noch am Besten mit dem Gasfuß. Kann da nicht mal wer etwas dazu ‘leaken’?
“Schließlich kosten Reifen heute mehr als das Doppelte im Vergleich zu DM-Zeiten.”
Ach ja? Woher hast Du diese These? Und wie kannst Du sie belegen? – Allerdings bitteschön inkl. Inflationsausgleich, veränderter Technologien und Materielien, höherer Löhne etc.
Also gut – Ich bemühe mich, mein Dasein ein wenig zu rechtfertigen. Ich habe früher Reifen für einen Passat für ca. 60-80 DM (inkl. 16% MwSt.) erstanden. Vor zwei Jahren zahlte ich 85 Euro (inkl. 19% MwSt.). Vielleicht lasse ich mich in meiner provokanten Behauptung von meiner Erfahrung in die Irre leiten. Natürlich wird sich für jemanden mit Hochgeschwindigkeitsreifen nicht soo viel geändert haben. Ein Bekannter von mir hat für seine Niederquerschnittreifen für den Audi S8 schon immer 4500-5000 Euro (mit Felgen) hingeblättert.
Als Selbständiger konnte ich meine Sätze seit 2002 irgendwie nicht verdoppeln. Um die höheren Löhne der Angestellten kümmern sich ja u.a. auch die Nachdenkseiten-Betreiber oder der hier, der sich den Zahlen des statistischen Bundesamtes annimmt und diese visualisiert: http://www.jjahnke.net/index_files/14849.gif.
Weitergehende in der Zeit zurückgehende Zahlen, welche die von dir eingeforderten Korrekturen beinhalten, zeigen, daß bereits seit 1990 die Reallöhne der Angestellten stagniert haben.
Latrinum, Hand aufs Herz: Neu im Blog oder im Forum bedeutet nicht, soeben erst geboren worden zu sein.
Meine Frage stelle jedoch ich ernsthaft an diejenigen in den Raum, die schon länger auf den Straßen unterwegs sind.
“Meine Frage stelle jedoch ich ernsthaft an diejenigen in den Raum, die schon länger auf den Straßen unterwegs sind.”
Reichen 26 Jahre? Und ein Alter von 44 Jahren? ;-)
Ich geh’ dann mal ins Bad und tue mir ein bißchen Rouge auf.
436,40 € Komplettrad 20 ”
AUDI S8
(Typ 4E)
5998 ccm
331 kW
Baujahr:
12.2003-
Vmax: > 250 km/h
Also nicht uebertreiben..billig sind die nicht aber 5000 Euro … :-D
Bin auch Sebstaendig im KFZ Gewerbe … ;-)
was denn für Reifen? Welche Reifenmarke usw? Ich meine die heutigen Standardschlappen sind mal grundsätzlich breiter als z.B. 1990 und wenn ich mir Moppedschuffen (da kenn ich mich etwas aus) anschaue, dann hat sich dort technisch soviel getan (Silikate, Haltbarkeit, Haftungsfähigkeit), dass ich eine Kostenerhöhung schon nachvollziehen kann. Wenn ich aber einen Chinaschlappen mit den z.B. Dunlops von anno dunnemals vergleiche, kosten die Teile sicher genauso viel.
Rein subjektiv kann ich das nachempfinden. Vielleicht sollte man aber möglicherweise verschlechterte Winterfahreigenschaften eines Sommerreifens in das Verhältnis zu möglicherweise verbesserten Sommerfahreigenschaft setzen (zusätzlich sollen die Rolleigenschaften ja auch das Verbrauchsverhalten beeinflussen).
Hallo Herr Liebreiz. Schwierig zu beurteilen, wenn man wie ich nur das kunterbunte Werbemagazin vom adac auf dem Klo durchbättert, um es danach in der grünen Tonne zu entsorgen.
Die Verkaufsstrategie jeder Industrie baut eine für den Laien sich nett anhörende Philosophie um ihre Produkte. Als Laien übernehmen wir gerne die von der pr aus der Taufe gehobenen Stichworte. Du verwendest “Rolleigenschaften” und “Verbrauchsverhalten” wie andere Kakaocremeerzeugnis und Baguette. Was für dich wirklich zählt ist jedoch die Frage nach den Kosten und der Haltbarkeit. Ob das Teil nun 1 db(A) leiser oder lauter ist, war ab einem gewissen Stand der Technik eher Nebensache. Das gilt für alle Produkte, unabhängig ihres Preises. Ich hoffe doch, daß wir uns darauf einigen können.
Wichtig war mir exakt deine ‘rein subjektive’ Einschätzung (gibt es eine andere? *kopfkratz*), der ich mehr Vertrauen entgegenbringe – scheinbar als Du selbst – und die mich in erster Linie auch interessierte.
Bullshit Leute ….good year vector 4 seasons, marshall all Weather etc… Alle meine US Cars ( 70-80 frühe 90′ die alten alle “Heckschleudern mit BW Hydromatic aber BigBlog ) sind damit bereift ..
Nieeeee Probleme im Winter gehabt .. Nicht in Oberhessen nicht in England
Das mit den privatisierten Straßenmeistereien wusste ich noch gar nicht. Interessant fand ich vor allem das Faktum, dass diese angeblich Kostensparende Privatisiererei die Winterdienstkosten bei schlechterer Qualität verdoppelt bzw. verdreifacht hat.
Auch sonst ein sehr guter Artikel! Vielen Dank!
Danke Jens für den Artikel. Als Thüringer kann ich leider aus erster Hand berichten, dass die Winterdienste hier seit Beginn konsequent alle Ortschaften vom Salzen aussparen. Seit letzter Woche scheint der Salzvorrat komplett aufgebraucht und es wird bis auf Bundes und Autobahnen nix mehr gemacht.
Sind die Volkswirtschaftlichen Schäden und die sich zwangsweise ergebenden Polizeieinsätze eigentlich schon in der Kostenkalkulation eingerechnet? Oder wie setzt sich der Betrag zusammen. Auf der Seite von verdi steht dazu nichts Genaueres.
Viele LKW´s, die in Sachsen heute mit Fertigbeton unterwegs sind, werden mit einer
festen Masse an der Baustelle ankommen.
Also ich kann mich täuschen. Aber längere Schneezeiten im Ruhrgebiet sind mir seit 1971 i. w. aus den letzten 3 Jahren wieder bekannt und das war und ist nix im Gegensatz zu meiner Kindheit. Wie gesagt noch Anfang der 60-er haben wir im “Eiskeller” gerodelt. Das ist seit 45 Jahren da nicht mehr möglich und auch diesen Winter nicht. Zwischendurch war der erste Schnee nämlich schon wieder weg.
Auch in München lag während ich dort war kaum Schnee. Freilich ein paar Kilometer Richtung Salzburg gings los und in Spitzingsee war dann der Schnee meiner Kindheit, bzw. etwas mehr.
PS: es ist der Rand des Ruhrgebiets und manchmal lag tatsächlich in Essen oder Bochum was wenn bei uns nichts lag. Aber ich meine auch das war eigentlich nix gegen dieses Jahr, aber das ist wie gesagt im historischen Vergleich weit zurück, auch nicht viel.
Also die Politik Selbstbeweihräuchert ja immer ihre Erfolge. Ich frage mich schon sehr lange wie es möglich ist das dieser (Beweihräucherungs)stuss nicht jeden Tag auf der ersten Seite jeder Tageszeitung als der Stuss der er letztlich ist, am Pranger steht.
Oder ist man stillschweigend der Meinung das unsere Politiker in Tag- und Nacht selbstaufopferndem Einsatz dafür sorgen dass wir (um Leibniz zu paraphrasieren) in der geringstmöglichen aller Notfallwelten leben?
Oder um es mit Kristina Schröder zu sagen: das die Politiker dafür sorgen das wir in einer Welt leben in der der Notfall so unmöglich wie möglich ist?
@Lemmy Astounded
Also von toller Verkehrsinfrastruktur in LEJ kann nicht die Rede sein. Zwar sind einige Magistralen recht gut ausgebaut, der Rest ist aber destrasiös. So wurde der Innenstadtring mit Ampeln und Baustellen überhäuft, damit der Verkehr auf ein noch nicht existentes Tangenten-Viereck als Umgehung ausweicht. Einige Autobahnanschlüsse sind nun schon seit 20 Jahren Baustellen (ich glaube die Pyramiden wurden schneller erbaut) und der öffentliche Nahverkehr wird zur Einsparung der Kosten (welche durch unser nicht benötigtes Prestige-Objekt: Citytunnel geradezu explodieren) kontinuierlich zusammen gestrichen. Zwar sind die radialen Verbindungen noch relativ gut, nur tangential darf man sich in Leipzig ohne Auto nicht fortbewegen. Da ist man Stunden unterwegs, auch ohne “Schneechaos”.
PS: Mir ist Deine Ironie übrigens aufgefallen.
Ich find es prima, dieses Wintergesülze mal auf seine neoliberalen Ursachen abzuklopfen. Wer Geld zum Krisenbewältigen braucht, hat eben keines mehr für Straßenmeistereien. Wer den Buß- und Bettag abschafft, hat eben Zeit zum Büßen und Beten, wenn sich kein Rad mehr dreht. Wer nicht manns genug ist, bei solcher Witterung einfach mal einen Termin abzusagen, braucht auch nicht in Kameras greinen, wenn ein Zug nicht mehr fährt. So werden die Schneeflocken zu den wahren Helden, die sich neoliberalem Nützlichkeitsfetischismus entgegenstemmen. Um diese zu bestrafen wird Westewelle wieder mal in die Gazetten geiseln, Arbeitslose sollen doch die Straßen räumen. Und es finden sich ‘gesunde Menschenverständler’, die dies auf dieser Seite auch noch für gut heißen. Wir sollten sie ordentlich einseifen! Wahrscheinlich haben sie die Bande herbeigewählt, deren geistige Ausgeburten dazu führten, dass sich die neoliberalen Nützlichkeitslobbyisten der Transportindustrie heimlich still und leise durchsetzten. Nun darf der blöde Bürger Winterreifen per Gesetz aufziehen und die Brummis fahren natürlich weiterhin ohne. (Wofür es natürlich aus dem Verkehrsministerium kein Interview gibt). Na ‘gesunder Menschenverständler’!, hinter solchen liegengebliebenen LKW kannst dirs dann mit deinen neuen Winterreifen über die Feiertage bequem machen – Glühwein mitnehmen, vielleicht hilfts!
@schwitzig
naja, bei 1,8cm hast Du ja reichlich Platz *g*
Spass beiseite: ich hab mir fast ne Stirnhöhlenvereiterung geholt, als ich so ein Ding mal probegefahren bin und ich bin auch 1.80m (!)
ich vermisse meinen 59er Käfer mit kurzem Vierganggetriebe, 1600er Motor und den beiden 40er Webern…*heul* und seine Klappblinker, die ab 100 km/h zwar aus- aber nicht mehr einklappten. *schwärm*
aber MX5 ist schon kewl…keine Frage…
Du musst den Sitz quasi als Liegesitz einstellen – dann geht es. Ich habe Fotos von unserem Bassisten (1,86 m?), der ein Sitzriese ist: Bei einer Bremsung würde er mit der Oberlippe gegen den Windschutzscheibenrahmen knallen; das Dach könnte nur mit Beule geschlossen werden :-).
Einen (neueren) Käfer hatte ich auch mal – aber nur mit einem 1300er Motor und notorisch herunterfallenden Seitenscheiben. Schwierige Autos mit erstaunlich guten Fahreigenschaften im Winter (Themenbezug), sofern es keinen Seitenwind gab, die einen ganz außergewöhnlich eigenen Charakter hatten. Ähnlich wie ein Lada Niva – der rauhe russische Charme :-).
glaub es mir oder nicht: meine Ex und ich hatten so einen Ende der 90er sogar neu gekauft. Ich fand ihn klasse und nach 20 Tkm waren die bremsen schon kaputt. Ist eben ein Bastlerauto aber ich hoffe ja immer noch drauf, dass die Kiste mal wieder mit nem modernen Dieselmotor auf den Markt gebracht wird ;-)))
PS: ist übrigens ein tolles *Winterauto* *hust* (themenbezug)
@SF ich bin entäuscht!
Alles nur Autofahrer unter Deinen Lesern?
Typisch mal wieder nur über abgefahrene Sommerreifen u. Streusalz schwadronieren.
…
Kein Herz für hungernde & frierende Vögel da draußen?!
…
Ein paar Vorschläge etwas mehr Stimmung auf die Bude
zu zimmern – die Damen wird es erfreuen:
Weather Forecast – WP Wunderground
http://wordpress.org/extend/plugins/wunderground/
Snow, Balloons And More → ganzjährig zu gebrauchen, mein Tip: Fireworks!
http://wordpress.org/extend/plugins/nksnow/
http://liucheng.name/1166/ ← name? na klingelt es…wat der Kerl sonst
noch so treibt tsss… tsss…
nicht vergessen:
Bringing snow to the web since 2003.
This version: 1.41.20101113http://www.schillmania.com/projects/snowstorm/
…süßer die Lüfter nie heulen!
Wos? Weiter oben wurde sich auf ausgiebigst über winteroptimierte Dynamos fürs Rad ausgelassen ;-)
Nein, frierende Vögel bilden idT nur die Minderheit meiner Leser. Du hörst Dich schon an wie meine Lebensgefährtin. Warum fliegen diese dummen Vögel nicht in den Süden? Ich würde das auch machen, wenn ich Flügel hätte ;-)
Ich kaufe 1 x in der Woche etwas Vogelfutter und verteile es bei mir in der Firma in der Tiefgarage (Halbkeller mit Gittern), die gerne z.B. von Spatzen als Schutz aufgesucht wird.
das können Frauen nicht verstehen! Die verstehen uns Männer ja auch nicht, denn was täten wir, wenn wir Brüste hätten *g*?
Ich würde sie wegoperieren lassen.
Das wird “Vogel” nicht erfreuen, wenn er das lesen muss. ;-)
Tach Lutz – Grüße zurück!
NEIN! Ich zum Beispiel bin leidenschaftliche Tiefschneemountainbikerin! Auch wir Winterradler haben die Reifenfrage zu klären, freuen uns aber sehr im Gegensatz zu vielen (glücklicherweise nicht allen!) Autofahrern aber im Chor mit Haus- und Hundebesitzern darüber, dass bei uns salzfreier Landkreis ist.
Bei diesem Niveau fällt mir eigentlich nur diese Parabel ein:
Es war einmal ein Spatz, der sich entschied, den Winter daheim zu verbringen. Plötzlich wurde es so kalt, dass er sich doch entschloss, in den Süden zu fliegen. Aber es war zu spät!
Eis bildete sich an seinen Flügeln und er fiel wie ein Stein zu Boden und landete steif gefroren auf einer Viehweide.
Eine Kuh kam vorbei und bedeckte ihn mit einem Fladen. Das – so dachte er erschrocken – ist das endgültige Ende.
Aber nein, der Fladen wärmte ihn und enteiste seine Flügel. Warm und gemütlich wurde es ihm, er holte tief Luft und begann fröhlich zu singen.
Wie er so vor sich hinträllerte, kam eine Katze vorbei. Sie hörte den Spatz singen, wurde neugierig und schlich dem Ton nach.
Dann scharrte sie den Fladen weg, fand den Spatz und fraß ihn mit Genuss.
Diese Geschichte hat nicht nur eine Moral, sondern gleich deren drei:
1. Nicht jeder, der auf dich scheißt, ist auch dein Feind
2. Nicht jeder, der dich aus der Scheiße zieht, ist dein Freund
3. Und wenn du mal in der Scheiße sitzen solltest und es ist drinnen warm und gemütlich, dann halte gefälligst den Schnabel!
Toll :-)
@heldentasse
Du läßt Dich aber auch garnicht durch den Kakao ziehen!
Köstlich Deine Parabel! Ein herzliches Danke Schön!
…hmmm zwengs Niveau, na ja – sollte ich da nicht ganz
ohne Fehl & Tadel sein……………………………………….
?…brummel …kratz
ok…ok …OK …gelobe BesserungAlso → FREE JULIAN free assa… WTF! Da soll ich jetzt aus
Solidarität den Gravatar schwärzen? NIEMALS!
…
☃ SAVE BANKSY ☃
…
@SF
…na siehste, geht doch auch fast ohne WP Wunderground.
n.b. Flügel …Süden …einsame Insel etc. Hat so seine Tücken:
http://imgs.xkcd.com/comics/desert_island.png
Nochmal was zum (Zwangs)-Schneeschippen:
Nach der europäischen Menschenrechtskonvention ist Zwangsarbeit “verboten”.
Ich weiß jetzt nicht, ob es Recht gibt das dieses Recht legal brechen kann. Etwa indem für “Transferempfänger” eine juristisch kodifizierte “Gegenleistungspflicht” besteht.
A B E R das ist möglicherweise in der Praxis ohnehin obsolet, da z. B. im letzten Jahr in Berlin sich meines Wissens freiwillig mehr römisch dekadente Leistungsverweigerer zum Schneeschippen gemeldet haben als angenommen werden konnten bzw, (was noch schlimmer wäre) Schüppen zur Verfügung standen.
Insbesondere wenn auch dieses Jahr nicht genug Schüppen zur Verfügung stehen sollten wäre das ein Zeichen dafür, das wie “groo” sagt “der Jens hier durchaus was hat”.
Ich meine auch, der Artikel trifft etwas worüber man sich über ideologische Grenzen hinaus verständigen kann.
Gibt es eigentlich in Berlin dieses Jahr einen Schippen-Einsatz oder ist selbst dafür dieses Jahr kein Geld mehr da?
Also ich wohne seit fast 20 Jahren in Köln und kann mich die ersten 10 Jahre nicht daran erinnern, dass hier mal zwei Tage Schnee liegen geblieben ist. Man sprach ja auch gerade aufgrund der milden Winter von der globalen Erwärmung. Zwei sehr kalte Winter nacheinander sind auch eher unüblich, so weit ich weiß. Da kann man sich also schon mal Gedanken machen, warum das mit der globalen Erwärmung hier nicht so funktioniert.
Außerdem muss man da unterscheiden. Im Süden und Osten von Deutschland gab es immer viel kältere Winter als in Nord und West, was jetzt auch nicht mehr stimmt, wenn ich mir die Temperaturen in Hamburg so anschaue.
Das mit dem nachlassenden Golfstrom, oder nenne wir es erst einmal Golfstrom-Anomalien, ist da schon eine mögliche Erklärung. Eine interessante Doku zu dem Thema gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=TaCeorDnVfU
Was für diese These spricht. Während wir uns hier zwischen -8° und -15° C den Ar*** abgefroren haben, war es in Nuuk, Grönland milde 2° bis 8° C im plus, obwohl das Dezember-Mittel da -6,5° nach Wikipedia sein sollte. Seit dem schaue ich immer mal in mein Weather-App und morgen werden es wieder 8° in Nuuk. Da kann das einst so milde Kölle nur drüber heulen.
Eine andere mögliche Erklärung gibt es hier: http://www.fr-online.de/wissenschaft/klimawandel/die-winter-werden-kaelter/-/1473244/4890710/-/index.html
Die Barantssee soll schuld sein, was von den Winden her auch eine Möglichkeit ist.
Der Golfstrom scheint aber *gottseidank* noch nicht völlig erloschen zu sein. Dafür ist es in England noch zu milde im Vergleich zu Deutschland, aber kälter als im Mittel ist es dort immer noch. Statt 3,5° C Tiefsttemperatur sind es da eher -3° C. Ich habe jedenfalls nicht mehr das Gefühl, dass wir in Köln noch mal einen so milden Winter bekommen wie noch vor einigen Jahren und das mit den frostigen Wintern eher die Regel wird als die Ausnahme.
Anfang der 90er gab es in Köln auch mal Schnee Ende April, aber das war dann quasi auch der erste Schnee überhaupt in dem besagten Jahr. Wetteranomalien kommen vor, aber mehrere Monate Frost am Stück seit mehreren Jahren nenne ich dann Klima und nicht Wetter.
Natürlich versuchen die Verfechter der anthropologischen globalen Erwärmung, jede extreme Wettererscheinung auf eben diese globale Erwärmung zurückzuführen.
Alles andere würde gegen ihr Selbstverständnis gehen.
Erst wenn ich im Jahre 2100 sehe werde, dass sich die Erde tatsächlich um 6 Grad Celsius im Durchschnitt erhöht hat (das ist in der Tat die Prognose), werde ich den Klimahysterikern glauben. Leider werde ich jenes Jahr nicht erleben. Und deshalb kann ich mir als Laie überhaupt kein Bild machen.
@ brandubh
Solche Ar***löcher wie du habe ich echt mal gefressen. Selbst wenn der anthropologische Klimawandel nicht stimmen sollte, liegt er durchaus im Bereich des Möglichen und wenn er stimmt, dann droht uns eine Katastrophe biblischen Ausmaßes, dagegen sieht der 2. Weltkrieg wie ein Kaffeekränzchen gegen aus. Und nur weil es vielleicht doch nicht stimmt, willst du weiter Autofahren nach dem Motto: nach mir die Sinnflut.
So sieht es doch aus.
In 70 Jahren wurden 50% der Erdölreserven bereits verbrannt und verpulvert. Egal ob der Klimawandel anthropologisch ist, ist das ein Verbrechen an nachfolgenden Generationen. Außerdem bin ich felsenfest davon überzeugt, dass du wiedergeboren wirst. Nur klüger wirst du wohl nicht werden.
An der Frechheit kann man zunächst einmal sehen, wie ernst ihr es mit euerer Klimaerwärmung meint. Euch kann es ja nicht schnell genug gehen, wie ich sehe.
Und wer vor dem Wort “Arschloch” nicht halt macht, der ist auch zu ganz anderem fähig,. wenn es um Ideologie geht.
Ich habe zunächst einmal festgestellt, dass ich mir kein Bild von der Sache machen kann und – anders als du – eben nicht so leichtgläubig bin.
Als Nicht-Klimatologe kann ich mir da überhaupt kein Bild machen und solange nichts bewiesen ist, glaube ich auch nichts. Und bewiesen ist der menschengemachte Klimawandel eben nicht. Ebensowenig wie manche angeblich auf den Klimawandel zurückgeführte Wetterphänomene eben nicht auf Klimawandel zurückzuführen sind.
Dass diese These vom menschengemachten Klimawandel einmal solche Züge wie der Neoliberalismus annehmen würde, hätte ich nie gedacht.
Man lernt nie aus über seine Mitmenschen.
Aber wenigstens versteht man jetzt die Denkweise der Menschen im Mittelalter besser!
“Arschloch” ist in deinem Fall eine reine Zustandsbeschreibung, kein Schimpfwort und “unsere Klimaerwärmung” ist schon längst im Gange. 50% weniger Niederschläge während der Monsunzeit und noch mehr Hitze heißt das z. B. in Indien. Die haben im Januar schon 42° C und mehr und ungefähr da wird deine arme Seele hoffentlich auch mal landen.
dieser Kommentar von “brandbubh”ist ein Beispiel für die gezielte Lobbyarbeit von Konzernen, denen die Restriktionen infolge des Klimawandels zuwider sind. Es werden gezielt Institute finanziell unterstützt die eine gegenteilige These behaupten. Dort arbeiten häufig auch namenhafte Wissenschaftler, mit Dr und Proffesorentiteln, leider häufig aus ganz anderen Fachgebieten, z.b. Wirtschaftswissenschaften oder Physik. So wird in der Öffentlichkeit gezielt Zweifel an dem von Menschen verursachten Klimawandel erzeugt, denn wär einen Doktortitel hat muss ja wissen was Sache ist!!!
Währenddessen sind sich die wirklichen Klimaforscher aber weitestgehend einig (ca.90% befürworten die These der anthropologischen Verursachung).
Ich finde es absolut pervers wie sogenannte “ökos” heut noch lächerlich gemacht werden. Und dazu immer diese Einstellung, “ja ist halt so” “was soll ich denn dagegen tun?” oder “Wohlstand geht nun mal auf Kosten des Umweltschutzes”
Da könnte ich echt so kotzen.
Ich kann ehrlich gesagt nicht ganz verstehen, warum man auf Brandbub so herumhackt. Dass die Darstellung des Klimawandels in den grossen Medien zumindestens Anlass für leichte Zweifel, dürfte nicht zu bestreiten sein. Und dass es mittlerweile sehr viele Menschen gibt, deren eigene berufliche Zukunft und deren persönliche Existenz damit zusammenhängt, ob die Allgemeinheit den Geschichten über den Klimawandel glaubt, kann auch nicht wirklich angezweifelt werden.
Ich sehe sehr viele Menschen, die ein grosses persönliches Interesse am Klimawandel haben und die versuchen, massiv das Denken anderer zu beeinflussen.
Es dürfte darüber hinaus den meisten bekannt sein, dass einige “Klimaschützer” in grösseren Stil versucht haben, mit nicht wirklich den akademischen Ideal entsprechenden Mitteln Kritiker an Universitäten und Forschungsinstitutionen mundtot zu machen.
Die Argumentation kenne ich. Von Studenten, die Maschinenbau oder ähnliches studieren, die Windkraftschiene einschlagen und danach in diesem Sektor tätig sein wollen.
@Wandschrank,
jetzt fang’ Du nicht auch noch an!
Die Solarindustrie hat mittlerweile sicher eine eigene Lobby aufgebaut (Hermann Scheer zB, RIP)
Nur: die eine lobby operiert offen, die andere verdeckt.
Dafür gibt es jede Menge Nachweise.
(Womit wir fast schon wieder bei Assange wären, nicht wahr?)
Die brutale, mE menschenverachtende Pro-Profit-Lobby sitzt aber woanders: EoN, Vattenfall, RWE, EnBW plus die Ölkonzerne, Automobilindustrie mit ihrer Parallel-Organisation ADAC.
Selbstverpflichtung. Dass ich nicht lache. Wozu verpflichtet sich ein pathologischer Schlawiner?
Zu garnix. QED. Siehe die ‘Selbstverpflichtungen’ der Automobilindustrie aus den Neunzigern.
Werten muss man schon selber.
Dass etwa die Solarindustrie die Klimaforscher gekauft hat, halte ich, mit Verlaub, für einen schlechten Witz.
97% zu 3% pro anthropogen verursachten Klimawandel in der Wissenschaft sprechen da eine deutliche Sprache, wenn die Finanzmacht o.g. Lobbygruppen gerade das umgekehrte Verhältnis hat.
Von den 3% sind 2% Mietmäuler, das restliche Prozent hat ganz ohne Sponsoring einen an der Waffel.
Das musst Du uns mal erklären.
Die einen sagen, dass 1+1=2 ist, die anderen 1+1=3.
Da bin ich fast dogmatisch für Ersteres.
Du nicht?
Großer Sitting Bull sagt: “Wenn Ösis viele Mio Euro in Schneekanonen investieren, dann ist Klimaerwärmung sehr wahrscheinlich!”
@groo
Ohje, wissenschaftlicher Fortschritt per Konsens. Na toll!
Ich denke nicht, dass mehr als 3% WiWis noch trauen, sich mit der neoliberalen Denke nicht zu solidarisieren oder sein Maul dagegen aufzureißen.
Und Herr St. Ramstorf ist in Klimatologie nichts anderes als Hans-Werner Sinn in der Wirtschaftswissenschaft.
Kein Wunder dass den Politikern nichts besseres in den Sinn kommt als den Hahn zu sperren um Sonnenaufgang zu verzögern. Und wenn die Sonne doch aufgeht, kommt das Geschreie hoch: “Rettet Paulchen Panther!”
Wir sollen alle froh sein, dass wir in einer Wärmeperiode geboren sind, – das kommt in Erdgeschichte gar nicht so oft vor. Es ist sehr gut belegt, dass alle Wärmeperioden im Holozän auch Blütezeiten menschlicher Geschichte gewesen sind. So auch die jüngste. Nicht die Industrialisierung hat die Klimaerwärmung verursacht, es ist genau umgekehrt geschehen. Hätten wir immer noch das Klima wie in Kleiner Eiszeit, würden wir uns von morgens bis Abend für ein Bisschen Fressbares abplagen und unser schmieriger Kriegsminister nicht die Bodenschätze sondern die Ernten unserer Nachbarn in Friedenseinsätzen sichern.
Einmal hast du hier was sehr vernünftiges geschrieben, sodass ich dir mein Respekt gezollt habe. Halte dich bitte auch d’ran.
Regelkreisläufe für Dummies:
Setzt Du in einem geschlossenen Kreislauf innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes Stoffe frei, die unter normalen Umständen in einem größeren Zeitrahmen freigesetzt würden, ergibt sich eine dynamische Veränderung, die im Extremfall Rückkoppelungseffekte aufweisen kann.
Selbstverständlich haben unsere Aktionen Auswirkungen auf das Klima! Wie genau, ist eine andere Frage, die derzeit nur mittels Vergleichen mit ähnlichen Erscheinungen in der Erdgeschichtlichen Vergangenheit abgeschätzt werden kann.
Ergo: Es muss eine Klimaveränderung geben. Diese führt zu Völkerwanderungen, Neuaushandelungen der Ressourcennutzung (Kriege) und zu vielen anderen Effekten. Angesichts dessen ist es grob fahrlässig, a) noch weiter völlig enthemmt auf unserem Planeten herumzuscheissen und b) keine Reaktionsstrategien zu entwickeln.
Es gibt natürlich auch noch sogenannte “Klimaskeptiker”. Diese erinnern mich immer an Leute, die ohne Unterlass in ihr Plumpsklo scheissen, die Tür nicht öffen und sich darüber beschweren, dass es stinkt.
Nur für’s Protokoll: Wetter != Klima.
Ich weiß ja nicht, wie alt du bist.
Aber in 60 Jahren, wenn du dann noch lebst, wirst du vielleicht hoffentlich erkennen, dass du dein Leben lang einer Lebenslüge aufgesessen bist.
Zu hoffen wäre es, für die Menschen auf jeden Fall.
Auch wenn du traurig sein solltest, wenn die Katastrophe leider nicht eintritt.
Au weia. Bevor Du dich weiter disqualifizierst, baue doch einfach mal ein Aquarium auf und werte die Kreisläufe wie z.B. den Stickstoffkreislauf hinsichtlich ihrer Stabilität, Rückkoppelungsaffinität und Pufferkapazität aus.
Wenn Du dann in ein paar Jahren etwas faktenbasierter und strukturierter denken kannst, kannst Du mir ja auch mal erklären, weshalb ich traurig sein sollte, wenn eine Katastrophe nicht eintritt.
Sehr schöne Zusammenfassung! Danke schwitzig!
@groo
Mir fehlt ein wenig die Zeit, um gross darauf zu antworten. Ich werde daher in Etappen antworten.
Zum einen behaupte ich nicht, dass die Argumente der Kimaschützer Nonsens wären.
Ich kann jedoch ohne zu zögern, sagen, dass einiges was in den Medien bezogen auf den Klimawandelbehauptet wird, falsch ist. Darüber hinaus, traue ich mir kein Urteil zu. Ich weiß es nicht, ob die nahezu überall in den Medien weiterverbreitete Theorie eines durch den Menschen verursachten Klimawandels richtig ist. Fair ist / wäre es, wenn die daran beteiligten, federführenden Wissenschaftler zugäben, dass sie es selbst nicht genau wissen, und wenn die grossen Medienkonzerne bei der Verbreitung der gängigsten Erklärung eines durch den Menschen verursachten Klimawandels nicht so täten, als wäre dies so absolut gesichert. Davon ist sie weit entfernt.
Selbst nach IPCC-Leseart bleiben sehr viele unbekannte Faktoren und darüber hinaus eine rund 10%ige Wahrscheinlichkeit, dass die gängige (und damit ihre) Meinung falsch sei.
Ebenso wäre es schön, wenn die Medienkonzerne die im Spiel stehenden Gelder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit richtet.
Aha.
Zu den Ölkonzernen ist zu sagen, dass so gut wie alle mittlerweile gelernt haben, von der Klimaerwärmung und dem damit vielfach, nicht bestrittenen. verbundenen Verschwinden der Ölreserven zu profitieren. Wenn sie es nicht eh schon von Anfang taten. Wenn Du dir anschaust, wer die Branchen sind, die am meisten in die Erforschung andere Energiequellen stecken, ist Ölbranche ganz vorne mit dabei. Dass das Erdöl so wie es allgemein heutzutage in Erscheinung tritt, irgendwann verschwindet, daran können die Ölkonzerne nicht ändern. Sie können die Tatsache aber versuchen für sich zu nutzen.
Was passiert in einer Welt, die sich vom Erdöl geändert hat, aber in der die Schlüsseltechnologien und Produktion wie auch Vertriebsanlagen für eine Post-Ölgesellschaft in der Hand der ehemaligen Ölgesellschaft sind?
Ein grosser Vorteil ist schon mal, dass sich die ehemaligen Ölkonzerne nicht mehr mit Machthabern oder den Einheimischen in Länder mit Ölvorkommen herumärgern müssen. Ein anderer Vorteil ist, dass es im Zuge der Klimahysterie leichter zu bewerkstelligen ist, wenn die Forschungsausgaben der Ölkonzerne für alternative Energiequellen durch die Allgemeinheit rückerstattet wird. Ausgaben die Ölkonzerne sowieso hätten, da ihr bisheriges Hauptgeschäftsmodell aufgrund der schwinden Vorkommen ein endliches ist. Mit dem Verweis auf die Klimakatastrophe hilft der Staat jedoch gut mit, den Konzernen ohne überaus grosse Kosten, neue Geschäftsmodelle zu erschließen.
Jetzt muss ich mal unterbrechen, da ich anderes zu erledigen habe.
Du kannst Dich jedoch in der Zwischenzeit fragen, ob z.B. die Münchener Rück und die Deutsche Bank keine starke Lobbymacht haben?
Deutsche Bank:
dbcca.com/dbcca/EN/
dbcca.com/dbcca/EN/_media/DBCCAColumbiaSkepticPaper090710.pdf
Eine Antwort auf das erst vor kurzem veröffentlichte Papier der DBCCA:
scienceandpublicpolicy.org/images/stories/papers/reprint/misinformation_deutsche_bank.pdf
Münchener Rück:
munichre.com/de/group/focus/climate_change/default.aspx
Ein Artikel von dem mit der Münchener Rück in Verbindung stehenden Professor Rahmstorf aus Potsdam (3 mal raten, wer viele Forschungsvorhaben desselben Professors finanziert).
pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf_abrupteklimawechsel_2004.pdf
Wer sind z.B. die Förder-Freunde des Postdam-Institut für Klimaforschung?
pik-potsdam.de/infothek/freunde-des-pik
Natürlich die Münchner Rück.
Viele leider nicht mehr frei verfügbare Artikel, die vor dem Klimawandel warnen und einen starken Bedarf an Versicherungen prognostizieren. Viele mit Verweis auf Ergebnisse des PIKs aus Potsdam.
versicherungsforen.net/fs/vfl/de/artikelnachschlagwort/artikelnachschlagwort.jsp?pageNo=4&fsid=77986
Vielleicht ladet ja mal jemand, der im Besitz dieser Artikel ist, bei einem one-click Hoster zur Datensicherung hoch, während dessen gemeine Freundin, die sich an dieser Person rächen will, Links setzte?
Kritischer Artikel zur Rolle der Münchener Re:
science-skeptical.de/blog/klimawandel-profiteure-die-munchner-ruckversicherung/0097/
klimaskeptiker.info/rahmstorf.php
Bei beiden Links (vor allem bei letzteren) ist natürlich kritische Vorsicht angebracht. Bei letzteren dringend. Dennoch beinhalten sie durchaus einiges an Wahrheit.
Die Münchener Rück hat sich sogar als Herausgeber eine Buches betätigt, dass vom Klimanwandel überzeugen soll. Treffender Titel: „Wetterkatastrophen und Klimawandel. Sind wir noch zu retten?“
amazon.de/Wetterkatastrophen-Klimawandel-Sind-noch-retten/dp/3937624805
Rahmstorf hat natürlich auch mitgeschrieben.
Ach ich bitte dich.
Hermann Scheer war verglichen mit den sich im Spiel befindenden Akteuren ein Niemand. Wer ist schon Hermann Scheer, wenn die Deutsche Bank, BP und ähnliche Schwergewichte mitspielen?
So jetzt muss ich wirklich unterbrechen. Vielleicht kommt später mehr.
PS: Eins muss ich doch noch anmerken: Es fällt keinem Menschen ein Zacken aus der Krone, wenn er zugibt, bezogen auf eine Sache unsicher zu sein, in Meinung dass man nicht genug darüber Bescheid wisse. Wenn ich mir die Ergebnisse der Gruppen um das IPCC und auch des PIK so anschaue, kann ich Anzeichen feststellen, dass sie richtig sein könnten und tendiere ihnen (den Gruppen um das IPCC und auch des PIK) Recht zu geben . Ich kann jedoch beim jetzigen Stand der Forschung das Gegenteil weiß Gott nicht ausschließen.
Unabhängig davon, sollte man bei der Diskussion nicht ausser Blick lassen, welche Spieler auf den Spielfeld mitmischen und wer welche Interessen hat. Selbst oder gerade wenn die Medien dies verschweigen.
Naja …
Als ich vor 20 Jahren studiert habe, ist die S-Bahn auch bei jedem Mist ausgefallen. und im Winter 1982 und 1984 bin ich zur Schule gelaufen, weil die Busse nicht mehr fuhren. Was aber nur vglw. erfolgreich war, weil die Lehrer nicht so engagiert waren … Womit ich erfolgreich den Bogen vom bösen Neoliberalismus zum bösen Beamtentum gespannt hätte.
;-)
Und bei allem Mediengehype: Der letzte Winter mit 15 bis 20 cm Schnee mitten im Ruhrgebiet war etwas besonderes. Und zweimal kurz hintereinander Schnee wie diesen Winter ist auch eher selten. Und ich kann die Kölner Beobachtungen aus einem Kommentar vorher durchaus bestätigen. Hier gab es einige Winter im letzten Jahrzehnt, in denen der Schnee nie bzw. nur bis zum nächsten Morgen liegen blieb. Da habe ich mich Jahrelang gefragt, warum ich mir Winterreifen kaufe und dann habe ich die just letztes Jahr zum ersten Mal nicht gekauft. War ein Fehler. Jetzt habe ich wieder welche …
Schnee im Rheinland und im westlichen Ruhrgebiet habe ich immer mit Karneval, speziell Rosenmontag in Verbindung gebracht.
Man konnte darauf wetten, sobald es Rosenmontag war, egal ob am 15. Februar oder am 15. März. es schneite, auch wenn es nur ein bisschen Schnee war, der da herunterkam.
Schnee war in den letzten 30 Jahren im Rheinland und im westlichen Ruhrgebiet eher die Ausnahme und nicht die Regel. Und den Schnee habe ich verdammt.
Vielleicht ist der Schnee im Ruhrgebiet ein erster Erfolg der europäischen Umweltpolitik, Stichwort Abgasrechte. Die Umgebungstemperatur der Städte und Industrieanlagen sinkt und die Schneehöhe steigt ;)
Da steht ja die Logik auf dem Kopf, wenn Anindo schreibt:
““Arschloch” ist in deinem Fall eine reine Zustandsbeschreibung, kein Schimpfwort und “unsere Klimaerwärmung” ist schon längst im Gange. 50% weniger Niederschläge während der Monsunzeit und noch mehr Hitze heißt das z. B. in Indien. Die haben im Januar schon 42° C und mehr und ungefähr da wird deine arme Seele hoffentlich auch mal landen.”
Natürlich ist das ein Schimpfwort. Da kann er sich wirklich nicht herausreden.
Seine Hasstirade ist Ausdruck einer radikalisierten Ideologie, die nicht einmal davor Halt macht, Unschuldige für einen theoretischen menschengemachten Klimawandel verantwortlich zu machen.
Anindo scheint ja wirklich ein komischer Kauz zu sein. Der glaubt tatsächlich, dass man wiedergeboren wird.
Solche Typen habe ich gerne. Diese ganze esoterische Sch****
ist mir schon immer unheimlich gewesen.
Die Parallelen zu radikalen Islamisten, Neonazis und sonstigen extremen Kreaturen sind nicht zufällig.
die Beiträge von “Brandbuhp” spigeln sehr gut die gelungene Lobbyarbeit von Konzernen wider, denen die Restriktionen infolge des Klimawandels zuwider sind. Es werden gezielt Institute finanziell unterstützt die eine gegenteilige These behaupten. Dort arbeiten häufig auch namenhafte Wissenschaftler, mit Dr und Proffesorentiteln, leider häufig aus ganz anderen Fachgebieten, z.b. Wirtschaftswissenschaften oder Physik. So wird in der Öffentlichkeit gezielt Zweifel an dem von Menschen verursachten Klimawandel erzeugt, denn wär einen Doktortitel hat muss ja wissen was Sache ist!!!
Währenddessen sind sich die wirklichen Klimaforscher aber weitestgehend einig (ca.90% befürworten die These der anthropologischen Verursachung).
Naja aber es ist natürlich bequemer den Klimawandel zu leugnen. :)
Ich finde es absolut pervers wie sogenannte “ökos” heut noch lächerlich gemacht werden. Und dazu immer diese Einstellung, “ja ist halt so” “was soll ich denn dagegen tun?” oder “Wohlstand geht nun mal auf Kosten des Umweltschutzes”
Manche behaupten es seien 97%. (97% von was???)
Es ist Skepsis angebracht. Mehr nicht.
Wie sagte Einstein einmal, als man ihm entgegnete, dass einige Hundert “Arier” seine These widerlegten?
“Es reicht einer, wenn er Recht hätte!”
Beiträge von dir und anderen Leichtgläubigen
sind ein gutes Beispiel für die gezielte Lobbyarbeit des Weltklimarates, dessen Aufgabe nicht die Erforschung der Gründe für Klimawandel ist, sondern der die Aufgabe hat, den von Menschen gemachten Klimawandel zu propagieren, bevor eindeutige wissenschaftliche Beweise vorliegen.
Dass es im 21. Jahrhundert noch so viel Aberglaube gibt, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können.
In seinem mittlerweile geschlossenen Blog schreibt ein Leichtgläubiger doch tatsächlich:
“Beweise…Natürlich gibt es die nicht. Klimaforschung ist eine Wissenschaft, und in der Wissenschaft gibt es nun einmal keine Beweise.”
http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/2007/06/11/der-klimaschwindel-schwindel/
Die Welt scheint wirklich verrückt geworden zu sein.
Du vergleichst also spirituelle Menschen mit Terroristen und Nazis? Ich glaube, dass haben vor allem letztere gemacht und das macht dich wieder zu meiner Zustandsbeschreibung: ARSCHLOCH
Da spricht einfachn nur beschämende Unkenntnis. Nicht jeder Spirituelle ist ein Nazi – aber Esoterik war durchaus ein Fundament des NS,
Unter anderem neben der gestiegenen Komplexität des Alltagslebens sicherlich ein Grund für die auffällige Neigung in Deutschland auch noch die abstrusesten esoterischen Theorien nicht hinterfragen zu dürfen (zB Wiedergeburt und dem gesamten menschenfeindlichen Du-bist-selbst-Schuld-an-Deinen-Unglück Komplex).
Oder man schaue nur nach aus welchem Jahr das deutsche Heilpraktikergesetz stammt.
Also einfach nur mal locker bleiben und andere nicht gleich an die Wand stellen, nur weil sie nicht in Hysterie verfallen – womit vielleicht doch der Kreis zu den N…. nein nein, das wäre jetzt zu plump.
Aber klar doch. Nazis haben nur an ihr gutes Karma gedacht, als sie u.a. Millionen Juden, Zigeuner und Linke ermordet haben. Wohl zu viel Wolfenstein gespielt.
Schau einfach mal in Youtube nach “Rückführungen”. Es gibt unzählige Leute, die über eines ihrer früheren Leben Namen und Einzelheiten wissen, die nachweisbar sind und die sie unmöglich wissen können, wenn es nur Hirngespinnste wären. Das funktioniert auch bei Kindern. Wer Wiedergeburt gleich als Unsinn abstempelt, ist unwissend oder dumm.
Hey,
guter Artikel.
Jetzt bringe das noch in den Kontext mit Deinem was ist ‘gerechter Lohn’ Artikel. Lies den Teil wo Du marktregulierte Loehne gutheisst und ueberlege mal warum marktregulierte Loehne zu privatisierten Winterdiensten fuehren…..
Wenn Du diese Verbindung findest, verstehts Du auch warum das eine, das andere als Konsequenz hat.
*seufz*
Dein Problem ist, dass Du komplexere Texte nicht korrekt verarbeiten kannst. Ich wüßte nicht, wie man sonst meinen “Lohn-Artikel” derart grotesk missverstehen könnte.
Schwitzig
Au weia! kann ich da auch nur sagen.
Da haut einer aber jetzt kräftig auf den Putz.
Und lässt einem nicht einmal Chance zu antworten.
Wenigstens weiß man jetzt, mit wem man es zu tun hat. Und man sollte schnellstens diesen Kindergarten verlassen.
Sorry – ich habe argumentiert, Du hast mit Babygebrabbel á la “freut sich auf die Katastrophe” geantwortet. Also muss ich davon ausgehen, dass sich Dir selbst einfachste Zusammenhänge nicht erschließen.
Auf mein:
Setzt Du in einem geschlossenen Kreislauf innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes Stoffe frei, die unter normalen Umständen in einem größeren Zeitrahmen freigesetzt würden, ergibt sich eine dynamische Veränderung, die im Extremfall Rückkoppelungseffekte aufweisen kann.
Selbstverständlich haben unsere Aktionen Auswirkungen auf das Klima! Wie genau, ist eine andere Frage, die derzeit nur mittels Vergleichen mit ähnlichen Erscheinungen in der Erdgeschichtlichen Vergangenheit abgeschätzt werden kann.
kam von Dir:
Ich weiß ja nicht, wie alt du bist.
Aber in 60 Jahren, wenn du dann noch lebst, wirst du vielleicht hoffentlich erkennen, dass du dein Leben lang einer Lebenslüge aufgesessen bist.
Zu hoffen wäre es, für die Menschen auf jeden Fall.
Auch wenn du traurig sein solltest, wenn die Katastrophe leider nicht eintritt.
Du bist also:
a)
Auf kein einziges Argument eingegangen.
b)
Hast eine “Traurigkeit” unterstellt.
Mit dem Kindergarten gebe ich Dir Recht – nur nicht da, wo Du ihn vermutest.
hmmm… irgendwie war ja klar, dass der Schlenker zur Klimadebatte nicht fehlen durfte. Für mich macht allein die Unterscheidung beider Lager in Klimaskeptiker (bzw. in böser Absicht auch -leugner) und -hysteriker deutlich, dass das Thema alles andere als wichtig sein kann; hier streitet man sich auf einer kirchlich-dogmatischen Ebene und lässt sich mit völlig abstrakten und unüberprüfbaren aufeinanderhetzen; Leute, die nur an den katastrophalen Auswirkungen zweifeln als Arschloch zu bezeichnen, sagt eigentlich schon alles aus. Um sachliche Argumente geht es eh nicht mehr, es wird auf beiden Seiten manipuliert und mit allen schmutzigen PR-Tricks gekämpft – ob nun von der Industrielobby auf der einen oder der Solar-Windkraft-Finanzmarkt-Zertifikate-Versicherungslobby auf der anderen. Seien es nun die von Drittmitteln abhängigen Professoren – oder Otto-Normalbürger, die angesichts des heraufbeschworenen drohenden Weltuntergangs ihren Bananenkonsum wegen der schlechten Co2-Bilanz einstellen.
Ich sehe es nüchtern: Das Klima ändert sich. Hat es ohne den Menschen auch schon immer getan und es wird sich ändern. Die ganzen Katastrophenszenarien glaube ich nicht; alleine die Grundannahme, wir lebten heutzutage (oder eben ein paar Jahrzehnte zurück) in einem Optimum, welches zu bewahren gelte, lässt mich zweifeln.
Die Prognosen basieren auch auf keiner seriösen, überprüfbaren wissenschaftlichen Grundlage; wärmer oder kälter ist für mich nicht gleich bedeutend mit schlechter oder besser. Die “Climategate”-Veröffentlichungen gereichten der Reputation der Klimaforscher jedenfalls nicht unbedingt zum Vorteil.
@schwitzig,
hab mir das mal durchgelesen, was der brandubh so absondert.
Der ist beratungsresistent.
Gab da am 7.12. einen Bericht in frontal 21 über die Klimaskeptiker in D:
Streit um Klimaschutz
Der FDP-Lindner macht da auch noch die Klappe auf.
Dass unsere einschlägigen Konzerne und neoliberalen Freunde da Geld springen lassen, geht George Monbiot auch mächtig auf die Nerven.
Debattieren ist da sinnlos, weil da häufig ganz andere Interessen dahinter stehen.
Das kombiniert mit Denkschwäche, Skrupellosigkeit, und klammem Geldbeutel.
Da kann man sich dann schon als Mietmaul verdingen.
Die Chinesen nennen das ’50 Cent Party’.
Die Regierung zahlt 5Mao (1Yuan ist 10Mao, hab ich auch noch nicht gewusst) für jeden regierungsgenehmen Kommentar.
Zu deinem Artikel, @brandubh, kann ich nicht sagen, dass er gut ist. Er ist schlecht recherchiert meiner Meinung nach (Ich kann da nur das bereits zitierte “in der wissenschaft gibt es keine Beweise” aufgreifen, was ist denn das bitte für ein Schwachsinn?!) und ziemlich polemisch aufgezogen. Der Inhalt jedoch ist interessant, ich würde mich gerne mehr mit der Klimawandelthese befassen, insofern ist es ein guter Denkanstoß (wer profitiert davon etc).
@Stefan,
ist halt so ein Gebrabbel von jemandem, der in der Wissenschaft nicht zuhause ist.
In der Wissenschaft gibt es keine Sicherheit, würde wenigstens stimmen.
Was aus der Methodik der Wissenschaften kommt (Falsifizierbarkeit).
Jede nicht falsifizierbare These ist eine Tautologie, und damit nicht Bestandteil der Wissenschaft, allenfalls ihres Methodengerüsts.
zB sind alle (bewiesenen) Sätze der Mathematik (zB 1+1=2) Tautologien, und damit ausserhalb der Wissenschaft.
Wie das nun wieder zusammenhängt, werde ich mal in schlichten Worten woanders versuchen zu erklären.
(Popper für Anfänger.)
Das wird aber dem brandubh nicht helfen, weil er nicht … kann.
Stimme voll zu! Das eigentliche Chaos ist nicht das Wetter sondern die Menschen. Und so lange sich die “Eliten” nicht in der Bahn drängeln müssen, wird sich nichts tun.
Davon abgesehen, ist auch die Sturheit heute weit verbreitet. Hat jemandem früher was gestört, dann war er sich (meist) nicht zu fein das zu beseitigen (auch Schnee). Heute ist es einfacher alles auf andere schieben zu können. Wird der Bürger aufgefordert die Bäume zu retten (gießen), bleibt dieser Bürger im Winter sitzen und sieht zu wie alles zuschneit. Gefährdet ist ja kein Baum, sondern nur der Mitbewerber, Hartz Vierer, Konkurrent, böser Nachbar und und und….
Traurige Gesellschaft das!
Ein mit Holzhacken beschäftigter Cowboy fragt einen zufällig vorbeikommenden einheimischen Indianer, ob wohl ein strenger Winter bevorstünde. Der Indianer antwortet ihm , dass dies erfahrungsgemäß durchaus der Fall sein könnte.
Daraufhin hackt der Cowboy noch mehr Holz um vorbereitet zu sein. Auf dem Rückweg wird der Indianer noch einmal gefragt, ob es auch wirklich zutreffe, dass der Winter sehr streng sein wird. Darauf der Indianer: “Der kommende Winter wird mit großer Wahrscheinlichkeit besonders streng!” Es wird noch mehr Brennholz zerkleinert. Der Berg wächst und wächst.
Am Abend sieht der Cowboy mit seinen Zweifeln den Indianer ein drittes Mal vorbeigehen und fragt ihn wieder nach seiner Prognose für den Winter, worauf der Indianer jetzt sagt, es würde der schlimmste Winter, den die Region je erlebt hätte.
Auf die Frage des Cowboys, woher der Indianer denn seine weise Erkenntnis hätte antwortet ihm der Indianer: “Altes indianisches Sprichwort sagt, wenn der weiße Mann viel Holz hackt wird es einen kalten Winter geben!”
Heute kam die Mitteilung der Stadtverwaltung, sie lasse nun den Schnee platt fahren und streue nur noch die wichtigsten Wege/ Straßen. Salz müsse gespart werden, wenn es einmal eisig wird. Am vergangen Freitag hat der Fahrer des Schulbusses dies offensichtlich falsch verstanden, denn er fuhr nicht den Weg platt sondern gleich den Bürgersteig samt Zaun des Nachbars. Ihm eilte der städtische Streudienst zur Hilfe und schippte das Salz gleich kiloweise vor, hinter und unter den Bus. Schließlich wurde der Bus mit einem Unimog herausgezogen. Die Kinder durften währenddessen einsteigen, aussteigen und sich in Geduld üben. Der Winter hat zumindest hier im Rheinland eine lange Pause eingelegt.
Und es gilt wie immer der Satz: “Rheinländer und Schnee, das passt nicht zusammen”. Für uns Flachländer sind diese Schneemasse wirklich eine Herausforderung. Zu Fuß, per Auto meinetwegen per Rad. Für unsere Stadtverantwortlichen existiert diese Herausforderung nicht mehr, denn sie kapitulieren bereits in der 3. Wochen dieses neuen Winters.
Aber sie kapitulieren vor so vielen. Als im Sommer die Unwetter namens Starkregen über uns hereinbrachen, fühlten sie sich auch nicht in der Verantwortung die verstopften Abflüsse der Kanäle einmal zu überprüfen. Als Antwort bekam man, man lebe im Zeitalter des Klimawandels, da müsse der Bürger sich auf Unwetter einrichten. Die Stadt könne keine Einzelinteressen verfolgen. Wenigsten sah das die städtische Feuerwehr nicht so. Manchmal frage ich mich, ob es nur mit dem neoliberalen Denken zu tun hat oder ob sich so mancher genüsslich in seinen Sessel eingefunden haben und jedwede Verantwortung ablehnt. Oder sie leiden an akuter Fauleritis. Wer einmal einen intensiven Dialog mit einer Stadtverwaltung angestrebt hat, der kennt das. Erst wird nicht geantwortet, dann wird der gesamte Vorgang so lange zeitverzögert bis man aufgibt. Es gilt wie immer, es muss erst etwas passieren, bis sie aus ihren Sesseln brechen.
Hm.
Bei uns auf dem Land rennt beim ersten heftigen Regenschauer die Jungtruppe der freiwilligen Feuerwehr in den Ortschaften herum und macht die Abflüsse wieder frei.
Dann komm’ mal nach Essen oder Gelsenkirchen. Kommst Du aus Bayern? Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, die dortigen Ureinwohner kennenzulernen.
Hi SF, der naechste Horror wartet auf uns … das Grauen in Form von Adventskraenzen, Tannenbaeumen … und Ethanol Tisch und Wandkaminen… !!
Alleruebelst kommt gleich nach dem Jahrtausendwinter … denn so wie absolut keiner im Dezember mit Frost und Eis rechenen kann , was uebrigends mit Sicherheit in irgendeinem kausalen Zusammenhang mit der Erderwaermung steht, und lueckenlos in die Nachweisskette passen muss..
So wie kein Mensch damit rechnen kann wenn man Wachskerzen unbeaufsichtigt laesst sich der Furztrockene Tannenkranz oder Baum entzuenden kann und die Bude in Brant setzt…
Ebenso wie der brennende Bezinkannister auf dem Tisch oder an der Wand in Form von Ethanolkaminen als absolut gefahrlos eingestuft werden …. so ein Molotowcocktail auf dem Tisch ist doch vollkommen harmlos ……
warnen die Experten alle Jahre mit erhobenem Zeigefinger und Stimme die wohl inzwischen komplett verbloedete Bevoelkerung ..
Hysterie wohin man blickt … Kinder das selbe
Wir waren Helden in den 60′ ohne Helm Knie und Ellbogenschutz sind wir auf Opa’s Miele Fahrad gefahren ..zwischen den Stangen sind wir geradelt.
Mit Axt Naegeln und alten Latten haben wir uns unser Spielzeug auf dem Hof gebastelt..
Obst direkt vom Baum gegessen … und die Zuckerrueben ausgemacht und mit dem messer klein geschnippelt……
Die Leute werden komlett bekloppt gemacht und koennen keine eigene Verantwortwortung mehr uebernehmen die Experten ueberschlagen sich mit Ratschlaegen und Horrorszenarien,allerorten ruft man nach dem Staat und Gesetzgeber , alles ist nur noch Katastrophe…. zurueck zum Winter,da sind wir nun die letzten 60 Jahre mit Autos die heute nach Expertenmeinung eher unfahr -und beherrschbare Selbstmordmaschinen sind mit Radialreifen durch schwere Winter gekommen und jetzt endlich erloest uns der Gesetzgeber mit dem Winterreifengebot an High Tech Fahrzeugen die dem Fahrer fast das fahren abnehmen…
BEKLOPPT….
Also da spricht jamand öffentlich was meine wenigkeit schon lange laut ausspricht =) , da Freu ich mich drüber.
Klar es gibt jedoch noch ausnahmen, dort wo die Bauern ihre Erntepfklüge zu Räumzwecken gebrauchen, in unserem Tiefsten süden, dort wo die Welt noch in Ordnung scheint.
Grüssle und weiter so Siggi
DEUTSCHE BAHN – der Winter kam wie jedes Jahr völlig überraschend.
Türen kaputt.
Züge werden halbiert, die abgehängten Wagen werden als Ersatzwaggons benutzt.
Und jeder zweite Zug hat mindestens 10 min Verspätung, wer Anschlusszüge oder -busse kriegen muss, hat Pech gehabt. Bestimmte Züge oder bestimmte Linien scheinen grundsätzlich Verspätung zu haben.
Bei uns am Bahnhof kommt beim 7:29 Zug jedesmal VORHER eine Durchsage:
Zur Abfahrtszeit: “Unsere Abfahrt verzögert sich leider um wenige Minuten, wir warten noch darauf, dass uns ein Güterzug überholt.”
Gefühlt kommt diese Durchsage jeden 2. Tag!!!
Bei der Rückfahrt in den Bahnhof M… hinein sehe ich zu meiner linken immer die 2 wegen aufgeschobener Reparaturen nie benutzten Gleisstränge – klar erkennbar an den nicht glattpolierten sondern leicht angerosteten Schienen.
Neoliberalismus sei dank.
Auch Busse fahren nur noch alle 30 Minuten – früher alle 20 min, und um acht ist der Laden dicht. Und Nachtbusse gibts hier nicht mal am Wochenende.
Dafür wird unter unserem Zentralen Omnibusbahnhof eine private Tiefgarage gebaut, wofür der gesamte Busbahnhof “umgebaut” wurde. Es gibt jetzt keinen sicheren, übersichtlichen Weg mehr für die Buskunden, den Haltesteg sicher zu erreichen. Angeblich ist auch nicht klar, wer für die halbe Million an Kosten aufkommt, die laut Schätzung noch offen sind.
Und dann gibts hier noch die grandiose Idee, die Stadtwerke M… und H… zu fusionieren. Volumen, Gefahren, Kosten und Nutzen der Fusion vollkommen unbekannt, außer allgemeinen Floskeln stand nix in keiner Zeitung.
@groo
Mir fehlt ein wenig die Zeit, um gross darauf zu antworten. Ich werde daher in Etappen antworten.
Zum einen behaupte ich nicht, dass die Argumente der Kimaschützer Nonsens wären.
Ich kann jedoch ohne zu zögern, sagen, dass einiges was in den Medien bezogen auf den Klimawandelbehauptet wird, falsch ist. Darüber hinaus, traue ich mir kein Urteil zu. Ich weiß es nicht, ob die nahezu überall in den Medien weiterverbreitete Theorie eines durch den Menschen verursachten Klimawandels richtig ist. Fair ist / wäre es, wenn die daran beteiligten, federführenden Wissenschaftler zugäben, dass sie es selbst nicht genau wissen, und wenn die grossen Medienkonzerne bei der Verbreitung der gängigsten Erklärung eines durch den Menschen verursachten Klimawandels nicht so täten, als wäre dies so absolut gesichert. Davon ist sie weit entfernt.
Selbst nach IPCC-Leseart bleiben sehr viele unbekannte Faktoren und darüber hinaus eine rund 10%ige Wahrscheinlichkeit, dass die gängige (und damit ihre) Meinung falsch sei.
Ebenso wäre es schön, wenn die Medienkonzerne die im Spiel stehenden Gelder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit richtet.
Aha.
Zu den Ölkonzernen ist zu sagen, dass so gut wie alle mittlerweile gelernt haben, von der Klimaerwärmung und dem damit vielfach, nicht bestrittenen. verbundenen Verschwinden der Ölreserven zu profitieren. Wenn sie es nicht eh schon von Anfang taten. Wenn Du dir anschaust, wer die Branchen sind, die am meisten in die Erforschung andere Energiequellen stecken, ist Ölbranche ganz vorne mit dabei. Dass das Erdöl so wie es allgemein heutzutage in Erscheinung tritt, irgendwann verschwindet, daran können die Ölkonzerne nicht ändern. Sie können die Tatsache aber versuchen für sich zu nutzen.
Was passiert in einer Welt, die sich vom Erdöl geändert hat, aber in der die Schlüsseltechnologien und Produktion wie auch Vertriebsanlagen für eine Post-Ölgesellschaft in der Hand der ehemaligen Ölgesellschaft sind?
Ein grosser Vorteil ist schon mal, dass sich die ehemaligen Ölkonzerne nicht mehr mit Machthabern oder den Einheimischen in Länder mit Ölvorkommen herumärgern müssen. Ein anderer Vorteil ist, dass es im Zuge der Klimahysterie leichter zu bewerkstelligen ist, wenn die Forschungsausgaben der Ölkonzerne für alternative Energiequellen durch die Allgemeinheit rückerstattet wird. Ausgaben die Ölkonzerne sowieso hätten, da ihr bisheriges Hauptgeschäftsmodell aufgrund der schwinden Vorkommen ein endliches ist. Mit dem Verweis auf die Klimakatastrophe hilft der Staat jedoch gut mit, den Konzernen ohne überaus grosse Kosten, neue Geschäftsmodelle zu erschließen.
Jetzt muss ich mal unterbrechen, da ich anderes zu erledigen habe.
Du kannst Dich jedoch in der Zwischenzeit fragen, ob z.B. die Münchener Rück und die Deutsche Bank keine starke Lobbymacht haben?
Deutsche Bank:
dbcca.com/dbcca/EN/
dbcca.com/dbcca/EN/_media/DBCCAColumbiaSkepticPaper090710.pdf
Eine Antwort auf das erst vor kurzem veröffentlichte Papier der DBCCA:
scienceandpublicpolicy.org/images/stories/papers/reprint/misinformation_deutsche_bank.pdf
Münchener Rück:
munichre.com/de/group/focus/climate_change/default.aspx
Ein Artikel von dem mit der Münchener Rück in Verbindung stehenden Professor Rahmstorf aus Potsdam (3 mal raten, wer viele Forschungsvorhaben desselben Professors finanziert).
pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf_abrupteklimawechsel_2004.pdf
Wer sind z.B. die Förder-Freunde des Postdam-Institut für Klimaforschung?
pik-potsdam.de/infothek/freunde-des-pik
Natürlich die Münchner Rück.
Viele leider nicht mehr frei verfügbare Artikel, die vor dem Klimawandel warnen und einen starken Bedarf an Versicherungen prognostizieren. Viele mit Verweis auf Ergebnisse des PIKs aus Potsdam.
versicherungsforen.net/fs/vfl/de/artikelnachschlagwort/artikelnachschlagwort.jsp?pageNo=4&fsid=77986
Vielleicht ladet ja mal jemand, der im Besitz dieser Artikel ist, bei einem one-click Hoster zur Datensicherung hoch, während dessen gemeine Freundin, die sich an dieser Person rächen will, Links setzte?
Kritischer Artikel zur Rolle der Münchener Re:
science-skeptical.de/blog/klimawandel-profiteure-die-munchner-ruckversicherung/0097/
klimaskeptiker.info/rahmstorf.php
Bei beiden Links (vor allem bei letzteren) ist natürlich kritische Vorsicht angebracht. Bei letzteren dringend. Dennoch beinhalten sie durchaus einiges an Wahrheit.
Die Münchener Rück hat sich sogar als Herausgeber eine Buches betätigt, dass vom Klimanwandel überzeugen soll. Treffender Titel: „Wetterkatastrophen und Klimawandel. Sind wir noch zu retten?“
amazon.de/Wetterkatastrophen-Klimawandel-Sind-noch-retten/dp/3937624805
Rahmstorf hat natürlich auch mitgeschrieben.
Ach ich bitte dich.
Hermann Scheer war verglichen mit den sich im Spiel befindenden Akteuren ein Niemand. Wer ist schon Hermann Scheer, wenn die Deutsche Bank, BP und ähnliche Schwergewichte mitspielen?
So jetzt muss ich wirklich unterbrechen. Vielleicht kommt später mehr.
PS: Eins muss ich doch noch anmerken: Es fällt keinem Menschen ein Zacken aus der Krone, wenn er zugibt, bezogen auf eine Sache unsicher zu sein, in Meinung dass man nicht genug darüber Bescheid wisse. Wenn ich mir die Ergebnisse der Gruppen um das IPCC und auch des PIK so anschaue, kann ich Anzeichen feststellen, dass sie richtig sein könnten und tendiere ihnen (den Gruppen um das IPCC und auch des PIK) Recht zu geben . Ich kann jedoch beim jetzigen Stand der Forschung das Gegenteil weiß Gott nicht ausschließen.
Unabhängig davon, sollte man bei der Diskussion nicht ausser Blick lassen, welche Spieler auf den Spielfeld mitmischen und wer welche Interessen hat. Selbst oder gerade wenn die Medien dies verschweigen.
Die womöglich durch das “aha” entstehende Schärfe bitte ich zu entschuldigen. Sie war nicht beabsichtigt, lieber Groo.
Ich kann nicht mehr editieren. Sorry
Du führst hier ja ziemlich dubiose Links auf, die entweder nicht funktionieren, veraltet sind oder aus keineswegs neutralen Quellen kommen. Das es Klimaerwärmung gibt, bestreiten ja nicht mal die Skeptiker, nur leider haben die überhaupt keine schlüssige Antwort auf die Gründe.
Sonnenaktivität fällt flach, weil die Sonne seit vielen Jahrzehnten nachweislich vergleichsweise wenig aktiv war und ist. Ein anderes Argument ist oft, dass höhere CO²-Anteile in der Vergangenheit immer der Erderwärmung folgte und nicht umgekehrt. Das mag ja stimmen, woher sollte das CO² auch vor der Industrialisierung her kommen, wenn nicht aufgrund der Erderwärmung als Initialzündung, die dann ja nur nicht-anthropologische Gründe haben kann. Aber es gibt keinen Grund, warum das nicht auch umgekehrt funktioniert.
Das die CO²-Konzentration aus anthropologischen Gründen steigt ist keine Frage, sondern längst Wahrheit. Die Frage lautet also nur: Was sind die Konsequenzen? Das die Weltmeere versauern, Dauerfrostböden auftauen, das es mehr Dürren, Waldbrände, aber auch Wirbelstürme und Überschwemmungen gibt, dürfte schon mal Faktum sein. Welche Konsequenzen noch auf uns warten, ist dagegen durchaus Spekulation und der IPCC kann auch meiner Meinung nach nicht die Zukunft vorhersagen, weder in °C noch in Millimeter Meeresanstieg, sondern nur aufgrund der Faktenlage spekulieren, was noch passieren könnte. Das wir in Nord-Europa so strenge Winter bekommen, war ja z. B. nicht so vorgesehen, im Gegenteil. Milde Winter hat man uns versprochen. Aber dass global das Klima aus dem Gleichgewicht gerät, dafür braucht es keinen IPCC. Der muss natürlich trotzdem klare Vorhersagen und wissenschaftlichen Konsens öffentlich vertreten, weil man nur aufgrund von Vermutungen eine viel schwächere Stellung hätte und überhaupt nichts passieren würde.
Auch braucht man keinen Klimarat um zu wissen, dass eine höhere Konzentration von Klimagasen in der Atmosphäre eine Konsequenz im Gleichgewicht der Natur haben muss, vor allem, wenn auf der Gegenseite auch noch riesige Wald-Bestände in der Größe europäischer Länder jährlich der industriellen Landwirtschaft oder Waldbränden zum Opfer fallen. Man muss schon ein ziemlich ignoranter Dummkopf sein um zu denken, dass solche grundlegenden Eingriffe in die Natur keinen spürbar negativen Effekt auf die Menschheit haben werden. Da braucht es nur Logik für, keine Berichte der Deutschen Bank.
wer sich eine eigene meinung zur klimawandeldebatte leisten will (und kann), dem sei dieser blog empfohlen klick
qunitessenz: evtl liegt die wahrheit ja irgendwo zwischen fred singer (“das klima wird einzig und allein von der sonne gemacht” und michael mann (es ist so warm wie niemals zuvor und schuld daran sind allein die vom menschen ausgestoßenen “treibhausgase”)!?!
wenn mir jemand erzählt, “the science is settled” dann werde ich schon nachdenklich.
die diskussion zu diesem thema ist aber auch sowas von vergiftet leute, DAS macht mich sogar noch nachdenklicher. vor allem wenn man sich die pr-aktionen der aktivisten vor augen führt: no pressure
man traut sich echt schon nicht mehr, seine meinung zu sagen. das sollte doch ALLEN zu denken geben, oder?
Es ist ein Jahrtausendwinter und dahinter steckt die NWO.
http://www.youtube.com/watch?v=uugnr-bh0Io
Gruß, Andreas
Auch wenn es eigentlich nicht ganz zum ernsten Thema des Artikels passt:
Das Bild mit den Kindern ist ja niedlich!!
@Spiegelfechter: Bist Du darauf etwa zu sehen? :-)
Neeeee, bei mir gab es schon Farbe ;-)
Ha! Erwischt …in s/w …frisch geleakt:
Jens_verpafft_Omas_Heiermann.jpg
…
Dont panic ist ein Test, will nur heraus finden ob FF. Beta 4.7 rumzickt, SF in den Settings rumspielt oder es mich mittlerweile auf die Blacklist verweht hat, von daher der Gewandwechsel …und keine weiteren leaks mehr versprochen. Obwohl…
…
Update: SF.com hat keinen Hicks. Tante Beta zickte wohl. Hat sich erledigt.
…auch ‘ne Möglichkeit Bürgersteige Schnee&Eisfrei zu halten
→ http://tinyurl.com/39bausx
@SF
Diese Winterreifendebatte schreckt ja alle Leserinnen ab -
“Keine Weiber hier” war schon immer ein Grund jede Party zu verlassen!
Kleiner Wink mit Zaunpfahl → http://chilp.it/3dadd5
Update: SF.com hat wohl den Hicks, oder bewege ich mich auf Glatteis?
Falls DoppelPost bitte löschen!
Lieber Jens,
zu dieser sehr gute Schnee-Chaos brauen wir uns einen heißen Tee …
und backen einen Speck Gugel-Hupf zum Sauerkraut .. jetzt ist WEIHNACHTEN
Technisch gesehen ist die Aussage zum Jahrhundertwinter richtig!
Alle härteren Winter lagen im 20. Jahrhundert! Seit 10 Jahren haben wir ein neues Jahrhundert.
tja, guckst du hier wg. kalt in deutschland & so:
http://www.heise.de/tp/blogs/2/148942
Besonders unterhaltsam in diesem Thread die diversen ‘früher war alles besser’- Behauptungen. Denn das war es natürlich nicht: wenn es richtig geschneit hat, gab es vor 30 Jahren ein gewaltiges Chaos auf den Straßen, und das gibt es auch heute noch. Die seither um ein Mehrfaches gesteigerte Verkehrsdichte erleichtert die Sache nicht gerade, neo hin, liberal her.
Und was die Ausrüstung der Autos betrifft: klar konnte und kann man auch mit einer üblen Heckschleuder (mein seliger BMW 2002 Tii war sowas, oder mein ‘Bauernchevrolet’ Ford Capri 2,8…) bei Glätte fahren, alles eine Sache des individuellen Fahrkönnens und tauglicher Bereifung. Trotzdem ist es mit all dem elektronischen Helferzeugs heutzutage einfach entspannter :)
Nun dann müßte jetzt folgendes geklärt werden:
Stimmt das oder stimmt das nicht?
Auch wenn man es für unseriös halten mag ich gehe a priori (ja in der Tat a priori) davon aus das private “Dienste” in bestimmten Bereichen “schlechter” sind als staatliche. Ich würde davon ausgeben das staatliche teurer sind und mehr Personal benötigen als nötig, aber letztlich (weil (in einer Demokratie) kontrollierter) gewissenhafter und weniger korrupt.
Das gilt z. B. für die Müllbeseitigung. Private Dienste werden natürlich auf den Profit schauen und Giftmüll da verscharren wo es nichts kostet (egal ob daneben ein Kinderspielplatz ist) oder nach Brasilien transportieren und dort die Menschen vergiften. Jedenfalls werden sie es versuchen. Denn bei der Müllbeseitigung existiert keine Kontrolle durch den Kunden. Als mir mal Karstadt Batterien verkaufen wollte die doppelt so teuer waren, wie ich sie im kleinen Laden gesehen hatte lehnte ich an der Kasse ab (was eigentlich weil ich ein Konfliktvermeider bin gar nicht meine Sache ist). Aber wie soll ich kontrollieren wo mein Müll entsorgt wird. Da traue ich dem Staat (in einer Demokratie) mehr.
Hinsichtlich der Räumung der Straßen vom Schnee würde ich jetzt nicht so sehr (direkt) an Korruption und verbrecherisches Verhalten denken, aber davon ausgehen das man die Kosten für den Betrieb minimiert. Das könnte der Staat dann kontrollieren? Nee der ist doch froh das er die Kosten los ist. Ob die Staatsanwaltschaft dann die Ermittlungen aufnimmt? Keine Ahnung. Besser wäre es die Straßen würden so gut wie möglich geräumt. Der Bürger hat sicher kaum die Chance, im Schadensfall zu klagen.
Nein der Staat, die Politik müßte manchmal schon noch etwas richtig machen wollen. Und wenn er es nicht kann soll er sich nicht herauslügen sondern zurücktreten.
Keine Ahnung. Belege dafür sind jedenfalls nicht beigebracht. Und meiner Erinnerung nach war es eben früher auch nicht sehr viel anders mit den Räumdiensten, zudem gab es weit weniger Verkehr.
Dass es für die Gesellschaft per se nicht das Beste ist, alle möglichen (früher) von kommunalen Unternehmen geleisteten Dienste an private zu übertragen: da bin ich ganz bei dir und Jens.
(BILD)
Da lobe ich mir die Generation Sarrazin: Da wurde der Ofen erst angeheizt, wenn Vati nach Hause kam und es gefälligst so warm haben wollte wie in der Amtsstube; die Familie trug derweil dicke Pullis, machte sich warme Gedanken oder fing sich die Schwindsucht. Selbstständigere Geister wurden unter derartiger Arschgeigenkuratel vielleicht 68er, bei Sarrazin reichte es jedoch nur zum neocon-blockhead mit SPD-Freifahrtschein und öffentlicher Erschwerniszulage. Je länger man über dieses Thema improvisiert, desto spannender und lehrreicher wird es, denn im Winter 2010 ist sogar Väterchen Frost politisch. Das mag daran liegen, daß das Material in den zurückliegenden Jahren so großzügig entfaltet wurde, denn auch die kritisch-progressive Theorie der Apo-Jahre gedieh bekanntlich auf kräftig stinkendem Humus. Es schneit schon wieder – wenn das mal kein gutes Zeichen ist.
Melde mich ab zum Schneeräumen auf den Latifundien meiner Väter.
Haben die das wirklich geschrieben? Ich fasse es nicht. Wo bleibt hier der Zentralrat der Juden? Die BILD spuckt höhnisch in das Gesicht der Opfer!
Nein, nein ;-). Entwarnung, das schreibt nicht mal BILD, da muß erst noch die JAMBA-Klingeltongeneration ins Redakteursalter kommen.
Wir sind immer im Stress… Hektik, Chaos .. die Superlative wird uns doch von der PRESSE eingeimpft!!
Nur schlecht dass man das in der Politik und auch im Gesundheitswesen auch mit uns macht!!
So lange, bis wir es wirklich glauben !
Wir sind ganz schön BLÖD!
Wo bliebt unsere eigene Meinung, Erfahrung und unser gesunder Verstand ?
Gott sei Dank gibt es BLOGS, den Spiegelfechter, die Nachdenkseiten.
Mein Weihnachtswunsch: Mögen viel mehr Menschen 2011 Blogleser werden.
ZITAT
“Editor YAHOO
Führt die nächste Schneefront wieder zu Winter-Chaos?
Mi 15.Dez. 14:30
Wetter Eine weitere Schneefront formiert sich derzeit am Nordpol. Noch vor dem vierten Advent wird Deutschland unter einer geschlossenen Schneedecke versinken. Autoschlangen auf den Bundesautobahnen und Verspätungen im Flugverkehr sind dann wieder unvermeidlich. Meteorologe Dr. Alexander Hildebrand analysiert den kältesten Dezember seit vierzig Jahren und verrät, warum das schneereiche Schweden nicht so schnell im Chaos versinkt wie Deutschland…!
Ist das tatsächlich so schlimm bei euch? Hier in Bonn ist nicht wirklich viel los und von einem Superwinter habe ich nun wirklich noch nichts gemerkt.
In der Regel sind das alles Flachdächer.
Die Lasten werden einfach zu groß,
Gerade bei der Ansammlung von Pappschnee, der vereisst und dann wieder mit Neuschnee bedeckt wird, sind die Last-Risken schwer zu berechnen.
Unsere Vorahnen haben die Natur über Jahrhunderte beobachtet und sind bei Schrägdächern geblieben.
Wenn das Geld alle ist, wird man auch nicht mehr salzen, (hat schon begonnen) und räumt nur noch. Dabei merkt man, das es so besser ist.
Winterreifen vorausgesetzt.
@Gemeinde,
Eure Christbäume nadeln aber schon ganz gewaltig! ;)
das hat vielleicht hiermit was zu tun:
http://www.baufachinformation.de/artikel.jsp?v=222151
vielleicht haben die bevor der tatsächliche Schnee kam vorsorglich den Laden zugemacht und die Meldung gesetzt. Die sind quasi dem Medienhype aufgesessen. Macht ja auch Sinn, wäre was passiert, würden die wohl fahrlässig haften, weil sie es “ja nachweislich hätten wissen müssen” (Versicherungsschutz usw.)
Ist übrigens ein wirklich gutes Argument meiner Ansicht nach die Versicherungen (und Rückversicherungen) zu schonen.
Gut ich werde es jetzt etwas weniger ernst sehen, wenn Giftmüll neben einem Kinderspielplatz abgeladen werden sollte. Das private Straßenmeistereien schlechter sind als staatliche sehe ich ohnehin nicht ganz so verbissen.
Der Fischhändler aus Holland ist heute übrigens schon weg. Sonst bleibt der auch im Winter bis 18:00 h. Dachte heute morgen schon, das er heute früher abhauen muß wenn er heute oder in den nächsten Tagen noch mit seiner Fischbude nach Winterswyk zurückwill. Der muß das wohl gestern noch unterschätzt haben.
Also weniger ernst nachdem ich den Beitrag über das Minderheitenquartett gelesen habe. Das mit dem Kinderspielplatz sollte auch nur eine Illustration der Problematik sein.
Bin ich eigentlich umgelenkt worden? Ich dachte ich hätte den Kommentar zum Quartettbeitrag abgegeben und beim Editieraufruf bin ich dann “abgeschmiert”.
Ich dachte der Kommentar würde auch dort passen wegen “bierernst” z. B.
Aber wäre auch kein Problem! Ich würde das Hausrecht auf jeden Fall achten.
yep, ich habe dich “umgelenkt”, da ich der Überzeugung war, dass dieser Kommentar hierhin gehören sollte ;-)
Wer tatsächlich noch denkt, die Öl-Lobby hätte keinen entscheidenden Einfluss auf die Meinung von Klima-Skeptikern, der sollte sich mal dieses Video und den nächsten Teil reinziehen: http://www.youtube.com/watch?v=meLrk5MX83M
Was die Ex-CIA-Agenten Robert B. Baer und Robert Steele hier über die Verstrickung der letzten zwei US-Regierungen mit der Öl-Lobby von sich geben, hat aus meiner Sicht immer noch mehr Sprengkraft als die letzten drei Manning-Nebelkerzen von Wikileaks. Es wurde nur nie in breiter Öffentlichkeit diskutiert.
Anindo ist zwar nicht in Lage, mit meinen allesamt funktionierenden Links zurechtzukommen, er kann aber auf youtube Filmchen finden und mich als Dummkopf bezeichnen. Nicht schlecht.
Ich kann Dir darüber hinaus noch mehr Munition für deinen ideologischen Kreuzzug liefern:
Sallie Baliunas wird vorgehalten, für Greening Earth Society gearbeitet zu haben.
Lindzen wird durch Gelbspan vorgehalten, 2500$ pro Tag für die Beratung von Interessensvertretern der Öl- und Kohlebranche zu erhalten.
Weiterhin wird Lindzen vorgehalten, dass er einen Flug von Western Fuels spendiert bekam.
Michels wird vorgeworfen, Gelder von Vertretern der Deutschen Kohleindustrie, von Vertretern der Cyprus Minerals Company (die jetzige Cyprus Amax Minerals Company ) bekommen zu haben.
Dem Cato Institut wird vorgehalten, Unterstützungsgelder durch Exxon bekommen zu haben.
Es gibt eine Spin-technisch nicht schlecht aufgemachte Website, was darauf schließen lässt, dass hinter der Website auch jemand mit Einfluss steht und über die Website seine Ziele versucht voranzutreiben, die die Verstrickungen von Exxon zu beleuchten versucht:
http://www.exxonsecrets.org/index.php?mapid=1530
Bei Exxon muss man beachten, dass sie 2008 ihre Ausrichtung einer fundamentalen Überprüfung unterzogen und m.E. dazu tendierten, dem Beispiel vieler europäischen Erdölkonzerne zu folgen, die gelernt haben, dass beste aus der Diskussion von einer durch den Menschen erzeugten Klimaerwärmung zu machen und sogar davon zu profitieren.
Aber da du anindo laut eigener Aussage kein Dummkopf bist, wirst Du sicher ein Lage sein, die Gelder, die durch Exxon im Jahre 2010 an Klimaskeptische Organistationen flossen, den Geldern, die Exxon in die Forschung erneuerbarer Energien investierte oder an Organisationen, die die Theorie einer Klimaerwärmung durch den Menschen unterstützen, zahlte, gegenüberzustellen.
Viele der Anschuldigungen, auf die ich gerade hingewiesen habe, entsprechen m.w. der Wahrheit.
Allein gibt es auf der Gegenseite mindestens ebenso viele interessante Verstrickungen, starke Eigeninteressen und Unterstützung “neutraler” Wissenschaftler durch mächtige Konzerne.
Ich habe gestern 2 Beispiele gebracht, wie Konzerne oder finanzkräftige Organisationen die weit verbreitete Theorie einer durch den Menschen erzeugten Klimakatastrophe nützen und mit Forscher verbunden sind. Ich hätte anstelle der Deutschen Bank und der Münchener Rück genauso gut die OPEC, viele europäischen Erdölkonzern und Stromkonzerne als Beispiele anführen können, da sie alle gelernt haben, mit der Theorie einer menschgemachten Klimakatastrophe ganz gut zu leben. Ganz zu schweigen von Herstellern von Solaranlagen und Windkraftanlagen. Auch soll es europäische Autohersteller geben, die nicht so schlecht mit der Theorie eines durch den Menschen erzeugten Klimawandels leben können.
das fundamentale problem ist doch: man kann sich nicht mehr über klimawissenschaft unterhalten, ohne dass gleich eine politische dimension reinkommt. und leute wie anindo raffen weder die grundsätzliche tatsache noch was daraus folgt.
siehe explodierende-kinder-video weiter oben.
allerdings muss man auch sagen, dass die friedensnobelpreisträger al gore und IPCC (sowie das verleihende komitee in oslo) viele jahre lang hart gearbeitet haben,um genau das zu erreichen.
Sorry. euch fehlt der naturwissenschaftliche Ansatz (beiden “Seiten”). Ihr redet wie BWLer.
Ein Naturwissenschaftler erkennt Ursachen, Wirkungen und Wechselwirkungen und bewertet das Veränderungspotential sowie die Möglichkeit des Umgangs damit.
sag ich doch!
das problem ist, dass die wissenschaftler selbst zu großen teilen inzwischen wie BWLer denken, reden und handeln (übrigens auch auf beiden seiten). aber auch das ist ja so gewollt.
was vom IPCC als klima-(natur)wissenschaft verkauft wird, ist eigentlich nur noch (globale) energiepolitik, oder zumindest der versuch, eine solche durchzusetzen.
Hallo, den “naturwissenschaftlichen Ansatz” kann ich dir liefern. Wenn ich mehr Zeit hätte, wäre es mir eine grosse Freude, auf die Schwächen in der gängigen Erklärung der Klimaerwärmung hinzuweisen. Aber ich habe gerade keine Zeit. Ich muss bis morgen und übermorgen etwas fertig machen. Notizen eines Kollegen endlich kopieren, meine Unterlagen einsortieren usw….
lol
Ein Naturwissenschaftler darf nur das machen, was er nach Schwitzigs Definition zu machen hat. Wenn er von Schwitzigs Definition Abweichendes macht, ist er kein Naturwissenschaftlicher mehr sondern ein Bwler.
Richtig. Wir basteln uns eine Welt aus dämlichen Vorurteilen.
@Wandschrank
Spar’ dir die Zeit und die Mühe. Im Netz sind genug Quellen von seriösen Klimatologen, Ökologen, Astrophysikern und Paläoklimatologen zu finden, die das Thema ganz unparteiisch und fachgerecht aufarbeiten. Daran fehlt es nicht – man muss es nur wollen, es zu erfahren, und eigenen Verstand anschalten. Das Problem liegt darin, dass die s.g. “Klimaschützer”¹) es gar nicht wissen möchten, weil sie von heiligem IPPC und mainstreammedien unwiderruflich erleuchtet wurden. Die Gegenpartei ist auch nicht viel besser, aber darauf bist du oben bereits eigegangen.
Ich habe paar Mal aus Mitleid, weil draußen ganz mieses Wetter war, Zeugen Jehovas zum Tee eingeladen und mich mit ihnen ziemlich lange unterhalten. Was mich dabei angenehm angetan hat – sie hatten gar kein Problem damit, dass ich naturwissenschaftliche Weltansichten pflege und an gar keinen Gott glaube. Mehr noch, die haben auch meinen Argumenten ganz aufmerksam zugehört und darauf im Wesentlichen – wie sie eben konnten – eingegangen. Da könnten die “Klimaschützer” von denen ein gutes Stück in Sachen Toleranz abschneiden.
Als ich vorgestern den Kommentar bei den Nachdenkseiten gelesen hab, dacht ich mir “nette Theorie, aber müsste man mal mit Statistiken belegen, dass die heutigen Winter wirklich nicht so schlimm sind.” Hab dann versucht, selber zur recherchieren, bin aber aus Zeitmangel nicht allzu weit gekommen.
Jetzt lese ich diesen Artikel hier und kann nur flattern und ein herzliches Danke! sagen. Genau das, wonach ich gesucht hab.
Aber es ist ein Prachtwetter heute, nicht?
:)
Scheißwetter ist was anderes.
;-) ;-) ;-) ;-) ;-)))))))))))))))))))))))))))))
Da haben wirs: Der Treibstoff geht zur Neige:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,735271,00.html
Die Eingeschlossenen geraten in Panik:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,735254,00.html
Und vermutlich zeichen sich bald die Umrisse der ersten T-34 im Winternebel ab.
@ Nicolai Hähnle 17. Dezember 2010 at 18:21
So dachte ich alternativ auch, sogar hinsichtlich des 1 Euro Job eines Gärtners.
Andererseits hätte der betreffende Betrieb nun tatsächlich keinen Gärtner einstellen können, es sei denn der hätte die Löhne für die übrigen Angestellten gesenkt. Aber ein Gärtner war schon nötig.
Was tun?
Aus mikroökonomischer Perspektive, also bezogen auf den individuellen Betrieb: Wenn der Gärtner tatsächlich so notwendig gewesen sein sollte und sie ihn sich nicht leisten konnten, müssen sie versuchen, ihre Einnahmen zu steigern – wenn es nicht anders geht über Preiserhöhungen. Wenn sie dadurch nicht mehr hinreichend wettbewerbsfähig werden, dann haben sie eben Pech gehabt.
Aus makroökonomischer Perspektive muss man sich die Frage stellen, wie es passieren kann, dass Arbeitslosigkeit überhaupt entsteht. Dafür gibt es mehrere Ursachen, aber Arbeitslosigkeit im großen Stil ist in einem ansonsten stabilen Umfeld eigentlich nur durch zwei Dinge zu erklären: eine Verweigerung der Kapitalbesitzer, oder aber Lecks im Geldkreislauf die die Nachfrage dämpfen.
Ein guter Lösungsansatz für letzteres Problem ist das “Employer of Last Resort”-Programm, das Randall Wray in seinem Buch “Understanding Modern Money” vorschlägt und analysiert. Für die Eurozone wurde das übrigens schon 1999 von Jan Kregel vorgeschlagen: Link
Der “Betrieb” ist einige Jahre später in die Insolvenz gegangen! Es stand also immer Spitz auf Knopf (sagt man das so?)
Ohne Gärtner wäre das “Gelände” schon vorher verwahrlost. Ob der Gärtner anderweitige Beschäftigung bekommen hätte kann ich nicht sagen.
Problem für den ausgebildeten Gärtner war übrigens, das ihn das Stammpersonal glaubte herumkommandieren zu können.
Klar. Als Ein-Euro-Jobber ist er ja ein Untermensch und so weiter. Das Traurigste an der ganzen Situation ist, dass so viele Menschen in den unteren 98% der Bevölkerung nicht erkennen, wie sehr sie von oben verarscht werden, und deshalb gegenseitig aufeinander herumhacken.
Man sieht daran auch sehr schön die Doppelzüngigkeit der herrschenden Politik. Einerseits müsse sich Arbeit wieder lohnen, andererseits wird ein System errichtet das dazu führt, dass ordentliche Arbeit nicht angemessen bezahlt oder gar wertgeschätzt wird.
“”Doch in unserem schnelllebigen Zeitalter fällt es anscheinend schwer, das mediale Feuerwerk auf Basis der eigenen Erfahrungen zu hinterfragen.”"
Das ist wohl eines der grössten Probleme des “modernen” Menschen, speziell des Deutschen…
Insgesamt ein grossartiger Artikel!
Naja, das klingt aber auch sehr idealisiert.
Früher© sind auch nicht Millionen Menschen raus ins Grüne in die Neubausiedlung “Regenbogen” gezogen, um dann jeden Morgen 20-100km mit Bahn oder Familienkutsche (“TDI ist ja soo sparsam”) zur Arbeit zu gondeln – steuersubventioniert, versteht sich.
Es war einfach klar, dass im Winter nicht viel geht und entsprechend hat man sich verhalten. Musste ja auch nicht alles mit Transportmitteln erledigen.
Dass früher überall Nebenstraßen geräumt waren, halte ich für eine steile These, dann müsste ja auch jeden Autofahrer 0,5 Räumfahrzeuge kommen, wenn man die Fläche einbezieht…
Wie bekommt man Strassen so richtig schnell kaputt.
http://www.tagesschau.de/inland/schneefrontpetra102.html
Mit Schneeketten am LKW.
Spinnen die jetzt total.
Winterreifen sollten es sein.
Mlg
Man sieht, dass die winterlichen Wetterverhältnisse zum Flughafenchaos mit natürlich ganz katastrophalen Cancellations führen, bspw. in Frankfurt.
Ist das jetzt Neoliberalismus im Schnee, oder sind nicht einfach unsere Ansprüche gestiegen?
Hallo,
ich denke, das trifft es ganz gut, denn es ist aus meiner Sicht ein bißchen von allem. Die Ansprüche sind gestiegen (als Marxist würde ich sagen, sie sind gemacht worden): Weihnachtsurlaub auf den Malediven oder bei der Schwester in New York, auch Unternehmensweihnachtsfeiern auf Mallorca, Shoppingtrip nach London, das gab es vor 30 Jahren definitiv so nicht, Fliegen war der Upper Class vorbehalten. Dazu die Suburbanisierung, jede Familie zwei bis drei Autos. Auch das hat sich in den letzten 30 Jahren so erst entwickelt.
Aber natürlich gibt es auch den neoliberal begründeten Kahlschlag in Stadtwerken, Bauhöfen, in Autobahnmeistereien vielleicht auch.
Dazu der Irrglaube, mit der Klimakatastrophe würden in Mitteleuropa die Winter ausfallen. Möglicherweise ist sogar das Gegenteil der Fall? Regional und jahreszeitlich sind die Folgen halt sehr unterschiedlich. Global war 2010 zu warm, in Mitteleuropa aber statistisch “zu kalt”.
BTW: Auch ich gehöre mit meinen 42 Jahren zu den Zeitzeugen der norddeutschen “Schneekatastrophe” 1978/79. Das war damals definitiv ein Ausnahmewinter in den Breiten hier oben, holsteinische Kleinstädte schippten kollektiv Schnee auf den Straßen, den Käfer meiner Mutter mußten wir ausbuddeln, er hat sich nie wieder erholt (Feuchtigkeit innen). Mag sein, daß Jens das in Goslar so nicht erlebt hat, denn dort gibt es immer viel Schnee, oder?
Aber ein sehr unterhaltsamer Text. Wir werden sehen, wie der Winter weitergeht.
Frank
@ klaus58
Da etwas über die neoliberalen Hochstapler und Ganoven
Unbelehrbarkeit als pathologisches Phänomen? Müssen Neoliberale auf die Couch?
dahin >>>
Ah, der Thread ist inzwischen in Richtung Satire abgedriftet :)
War er das nicht schon die ganze Zeit?
Ich kenne, abgesehen davon, wirklich keinen überbezahlten Beamten (kenne allerdings auch nur Lehrer)
Habe gerade noch was zum Thema bei der Zeit gefunden:
http://www.zeit.de/2010/52/Winter-Bahn?page=all
Wobei der Artikel noch nicht mal wirklich in die “gute alte” Eisenbahnzeit zurückgeht.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute im ARD Morgenmagazin eingestanden, dass an den Problemen bei der Bahn vor allem die Privatisierungspläne schuld sind: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video830034.html
Ich habe eine Idee, wie man ewigen Frühling auf der Erde hätten:
http://www.youtube.com/watch?v=_4XN5uWwH-c
Gruß, Andreas