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	<title>Kommentare zu: Merkel exkommuniziert Papst</title>
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		<title>Von: Der Schachspieler</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/481/merkel-exkommuniziert-papst/comment-page-6#comment-36669</link>
		<dc:creator>Der Schachspieler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 19:36:29 +0000</pubDate>
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		<description>Soviel ich weiss , ist das nun eine &quot;richtige&quot; christliche Handlung gewesen:

http://www.stern.de/panorama/:Holocaust-Leugner-Bischof-Williamson-Vergebung/656135.html#rss=all

speziell dieser Satz:

&quot;Ich bitte alle, die sich aufgrund meiner Worte aufrichtig entrüstet haben, vor Gott um Vergebung.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Soviel ich weiss , ist das nun eine &#8220;richtige&#8221; christliche Handlung gewesen:</p>
<p><a href="http://www.stern.de/panorama/:Holocaust-Leugner-Bischof-Williamson-Vergebung/656135.html#rss=all" rel="nofollow"></a><a href='http://www.stern.de/panorama/:Holocaust-Leugner-Bischof-Williamson-Vergebung/656135.html#rss=all'>http://www.stern.de/panorama/:Holocaust-Leugner-Bischof-Williamson-Vergebung/656135.html#rss=all</a></p>
<p>speziell dieser Satz:</p>
<p>&#8220;Ich bitte alle, die sich aufgrund meiner Worte aufrichtig entrüstet haben, vor Gott um Vergebung.&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dorian</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/481/merkel-exkommuniziert-papst/comment-page-6#comment-36367</link>
		<dc:creator>Dorian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 16:40:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=481#comment-36367</guid>
		<description>Nochmal ein Nachtrag von mir.
Ihr dürft es mir als Eitelkeit anrechnen, dass ich schon vorher argumentiert habe, dass die öffentliche Wiederaufnahme eines bekennenden Antisemiten der kath. Kirche und dem Papst einen ziemlichen Schaden zufügt. Auch dass die Überwindung dieses (kleinen) Pius-Brüder-Schismas in keiner Relation zu dem Schaden steht, den die Wiederaufnahme der Pius-Brüder öffentlich anrichtet, hatte ich auch schon mal gepostet.

Hier ein Bericht zur Rebellion von Theologen, die sich vor dem Hintergrund des Rechtsrucks der kath. Kirche eindeutig zum 2. Vatikanischen Konzil bekennen und wie die (deutsche) kath. Kirche damit umgeht: 



http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29784/1.html

---&gt;  &quot; Letzte Bastion des Feudalismus

Peter Bürger 21.02.2009
Eine Petition des katholischen Kirchenvolks macht den Verteidigern des Papstes Angst. Der Regensburger Bischof erpresst drei Theologen mit einer verhüllten Drohung
Das Internet hat die römisch-katholische Kirche erreicht und sorgt derzeit offenbar dafür, dass die bürgerliche Revolution in einer der letzten Bastionen des Feudalismus nachgeholt wird. Ab dem 29. Januar hatten zunächst Theologinnen und Theologen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Erklärung &quot;für die uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils (1962-65)&quot; unterschrieben. [...] &quot;



(wie zitiert man nur so hübsch mit eingerückt, weiß unterlegt und großen Anführungszeichen?)



Hier die Petition für das Bekenntnis zum 2. Vatikan. Konzil:

http://www.petition-vaticanum2.org/pageID_7374887.html




@ Spiegelfechter: nochmals vielen Dank für deine interessanten Artikel. Auch wenn ich diesem einen deiner Artikel weniger zustimme, besuche ich die Seite doch sehr regelmäßig und tausche mich hier aus. 
Tausend Dank für diese Seite und deine Mühen!!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal ein Nachtrag von mir.<br />
Ihr dürft es mir als Eitelkeit anrechnen, dass ich schon vorher argumentiert habe, dass die öffentliche Wiederaufnahme eines bekennenden Antisemiten der kath. Kirche und dem Papst einen ziemlichen Schaden zufügt. Auch dass die Überwindung dieses (kleinen) Pius-Brüder-Schismas in keiner Relation zu dem Schaden steht, den die Wiederaufnahme der Pius-Brüder öffentlich anrichtet, hatte ich auch schon mal gepostet.</p>
<p>Hier ein Bericht zur Rebellion von Theologen, die sich vor dem Hintergrund des Rechtsrucks der kath. Kirche eindeutig zum 2. Vatikanischen Konzil bekennen und wie die (deutsche) kath. Kirche damit umgeht: </p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29784/1.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29784/1.html'>http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29784/1.html</a></p>
<p>&#8212;&gt;  &#8221; Letzte Bastion des Feudalismus</p>
<p>Peter Bürger 21.02.2009<br />
Eine Petition des katholischen Kirchenvolks macht den Verteidigern des Papstes Angst. Der Regensburger Bischof erpresst drei Theologen mit einer verhüllten Drohung<br />
Das Internet hat die römisch-katholische Kirche erreicht und sorgt derzeit offenbar dafür, dass die bürgerliche Revolution in einer der letzten Bastionen des Feudalismus nachgeholt wird. Ab dem 29. Januar hatten zunächst Theologinnen und Theologen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Erklärung &#8220;für die uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils (1962-65)&#8221; unterschrieben. [...] &#8221;</p>
<p>(wie zitiert man nur so hübsch mit eingerückt, weiß unterlegt und großen Anführungszeichen?)</p>
<p>Hier die Petition für das Bekenntnis zum 2. Vatikan. Konzil:</p>
<p><a href="http://www.petition-vaticanum2.org/pageID_7374887.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.petition-vaticanum2.org/pageID_7374887.html'>http://www.petition-vaticanum2.org/pageID_7374887.html</a></p>
<p>@ Spiegelfechter: nochmals vielen Dank für deine interessanten Artikel. Auch wenn ich diesem einen deiner Artikel weniger zustimme, besuche ich die Seite doch sehr regelmäßig und tausche mich hier aus.<br />
Tausend Dank für diese Seite und deine Mühen!!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ekueku</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/481/merkel-exkommuniziert-papst/comment-page-6#comment-36115</link>
		<dc:creator>ekueku</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 19:06:06 +0000</pubDate>
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		<description>An dieser Stelle sollte vll. einmal Herr Rabbiner Jacob Dershowitz zitiert werden (orthodoxes Judentum):

***********************************************************

englisch original:
As far as the crime of Holocaust denier, I personally don&#039;t think it&#039;s good to limit free speech and freedom of the press, because it creates the sense of an oppressive Communist-like government. It makes people feel like there&#039;s something being hidden. Better to let everyone express his opinion and let the facts speak for themselves.

deutsch:
Soweit es das Delikt der Holokaust-Leugner betrifft, denke ich persönlich, daß es nicht gut ist, die freie Meinungsäußerung und die Freiheit der Presse zu beschränken, denn dies erzeugt das Gefühl eines kommunisten-ähnlichen Unterdückungsregimes. Das bringt die Leute zu dem Empfinden, als gäbe es etwas zu verbergen. Besser jeden seine Meinung äußern lassen und die Fakten für sich selbst sprechen lassen.

*******************************************************

http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?p=36907#36907
(dort ist auch der Link zum engl. Original zu finden)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle sollte vll. einmal Herr Rabbiner Jacob Dershowitz zitiert werden (orthodoxes Judentum):</p>
<p>***********************************************************</p>
<p>englisch original:<br />
As far as the crime of Holocaust denier, I personally don&#8217;t think it&#8217;s good to limit free speech and freedom of the press, because it creates the sense of an oppressive Communist-like government. It makes people feel like there&#8217;s something being hidden. Better to let everyone express his opinion and let the facts speak for themselves.</p>
<p>deutsch:<br />
Soweit es das Delikt der Holokaust-Leugner betrifft, denke ich persönlich, daß es nicht gut ist, die freie Meinungsäußerung und die Freiheit der Presse zu beschränken, denn dies erzeugt das Gefühl eines kommunisten-ähnlichen Unterdückungsregimes. Das bringt die Leute zu dem Empfinden, als gäbe es etwas zu verbergen. Besser jeden seine Meinung äußern lassen und die Fakten für sich selbst sprechen lassen.</p>
<p>*******************************************************</p>
<p><a href="http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?p=36907#36907" rel="nofollow"></a><a href='http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?p=36907#36907'>http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?p=36907#36907</a><br />
(dort ist auch der Link zum engl. Original zu finden)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DorianG</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/481/merkel-exkommuniziert-papst/comment-page-6#comment-36023</link>
		<dc:creator>DorianG</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 21:05:58 +0000</pubDate>
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		<description>@ 253

&quot;Es wäre kirchenrechtlich und theologisch wohl möglich, Antisemitismus und Rassismus als Ausschlussgrund zu konstituieren, aber das wäre “opening a can of worms”. Das könnte einen Zwang bewirken, Selig- und Heiligsprechungen der letzten hundert Jahre oder mehr auf den Prüfstand zu stellen, und nicht nur das.&quot;


Dem stimme ich zu.
Aber gerade deshalb war es extrem dämlich, Williamson in die Kirche zurückzuholen, eben WEIL der seinen Antisemitismus so öffentlich hinausposaunt. Die Bedeutung von Williamsons Wiederaufnahme steht in keinem Verhältnis zu dem Schaden, den seine Wiederaufnahme öffentlich anrichtet.
Er alleine ist nur EIN Antisemit und zwar ein schon recht alter Mann, der zudem auch keine andere als Laienpositionen bekleiden kann. Aber öffentlich richtet das so einen unglaublichen Schaden an... Es sieht aus, als würde der Vatikan öffentlich Antisemitismus tolerieren und das ist daneben.

Die Piusbrüder selber kenne ich nicht genauer, ich würde allerdings vermuten, dass es gute Gründe gab und gibt, diese nicht einzugemeinden.
Auch hier ist das Zeichen, dass die Wiederaufnahme der Piusbrüder setzt, wesentlich schlimmer als deren Wiederaufnahme selber, zumindest kann man das vermuten.
Ein paar Fundamentalisten mehr oder weniger innerhalb der kath. Kirche - wen störts, könnte man meinen. Leider haben aber gerade Fundamentalisten die unangenehme Eigenschaft, sehr stur und sehr uneinsichtig zu sein, gerade deshalb nennt man sie ja Fundamentalisten. Wieviel Wirkung ihr Wirken haben wird, wird sich zeigen.

Mir gefällt es von vorne bis hinten nicht.
Öffentlich fundamentalistische Gruppierungen und einen antisemitischen Bischof zu rehabilitieren, ist einfach daneben und zeigt deutlich eine Rückentwicklung der kath. Kirche an (siehe Links in meinen vorherigen Artikeln) und leider auch die Neigung des Papstes hin zur Vergangenheit und meiner Meinung nach auch seine eigene Rechtslastigkeit und seinen eigenen Fundamentalismus.


Ich bezweifle, dass die Überwindung dieses kleinen Schismas den ganzen Ärger und die Risiken wert ist, die Benedikt eingegangen ist. Viel positives kann ich nunmal an der ganzen Sache nicht sehen, wenn überhaupt irgendetwas positives.
Und: Toleranz gegenüber Fundamentalisten ist nicht unbedingt eine Tugend. Es kommt sehr darauf an, was für Fundis das sind und inwiefern diese Fundis selber tolerant und gesprächsbereit sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 253</p>
<p>&#8220;Es wäre kirchenrechtlich und theologisch wohl möglich, Antisemitismus und Rassismus als Ausschlussgrund zu konstituieren, aber das wäre “opening a can of worms”. Das könnte einen Zwang bewirken, Selig- und Heiligsprechungen der letzten hundert Jahre oder mehr auf den Prüfstand zu stellen, und nicht nur das.&#8221;</p>
<p>Dem stimme ich zu.<br />
Aber gerade deshalb war es extrem dämlich, Williamson in die Kirche zurückzuholen, eben WEIL der seinen Antisemitismus so öffentlich hinausposaunt. Die Bedeutung von Williamsons Wiederaufnahme steht in keinem Verhältnis zu dem Schaden, den seine Wiederaufnahme öffentlich anrichtet.<br />
Er alleine ist nur EIN Antisemit und zwar ein schon recht alter Mann, der zudem auch keine andere als Laienpositionen bekleiden kann. Aber öffentlich richtet das so einen unglaublichen Schaden an&#8230; Es sieht aus, als würde der Vatikan öffentlich Antisemitismus tolerieren und das ist daneben.</p>
<p>Die Piusbrüder selber kenne ich nicht genauer, ich würde allerdings vermuten, dass es gute Gründe gab und gibt, diese nicht einzugemeinden.<br />
Auch hier ist das Zeichen, dass die Wiederaufnahme der Piusbrüder setzt, wesentlich schlimmer als deren Wiederaufnahme selber, zumindest kann man das vermuten.<br />
Ein paar Fundamentalisten mehr oder weniger innerhalb der kath. Kirche &#8211; wen störts, könnte man meinen. Leider haben aber gerade Fundamentalisten die unangenehme Eigenschaft, sehr stur und sehr uneinsichtig zu sein, gerade deshalb nennt man sie ja Fundamentalisten. Wieviel Wirkung ihr Wirken haben wird, wird sich zeigen.</p>
<p>Mir gefällt es von vorne bis hinten nicht.<br />
Öffentlich fundamentalistische Gruppierungen und einen antisemitischen Bischof zu rehabilitieren, ist einfach daneben und zeigt deutlich eine Rückentwicklung der kath. Kirche an (siehe Links in meinen vorherigen Artikeln) und leider auch die Neigung des Papstes hin zur Vergangenheit und meiner Meinung nach auch seine eigene Rechtslastigkeit und seinen eigenen Fundamentalismus.</p>
<p>Ich bezweifle, dass die Überwindung dieses kleinen Schismas den ganzen Ärger und die Risiken wert ist, die Benedikt eingegangen ist. Viel positives kann ich nunmal an der ganzen Sache nicht sehen, wenn überhaupt irgendetwas positives.<br />
Und: Toleranz gegenüber Fundamentalisten ist nicht unbedingt eine Tugend. Es kommt sehr darauf an, was für Fundis das sind und inwiefern diese Fundis selber tolerant und gesprächsbereit sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: aquadraht</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/481/merkel-exkommuniziert-papst/comment-page-6#comment-35997</link>
		<dc:creator>aquadraht</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 16:03:48 +0000</pubDate>
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		<description>@251: Es wäre kirchenrechtlich und theologisch wohl möglich, Antisemitismus und Rassismus als Ausschlussgrund zu konstituieren, aber das wäre &quot;opening a can of worms&quot;.  Das könnte einen Zwang bewirken, Selig- und Heiligsprechungen der letzten hundert Jahre oder mehr auf den Prüfstand zu stellen, und nicht nur das. Vergleichbar wäre ein Qualifizierung von Militarismus und Nationalismus als Ausschlussgründe in CDU/CSU und FDP. Wer ausser mir und meinem Hund soll dann noch Mitglied bleiben?

Und nochmal zu den Piuswichsern (scnr): das sind nicht alles Antisemiten oder Nazis, sondern fanatische Fundamentalkatholiken. Man kann natürlich sagen, weg den Dreck, und ich hätte dafür Verständnis. Aber die Auffassungen der meisten Piusheinis unterscheiden sich nicht messbar von denen niederbairischer oder niederfranzösischer konservativer Katholiken.

Der Ratz wollte diese Leute zurück in den Schoss der Mutter Kirche bekommen. Williamson ist da eher Kollateralschaden. Wenn er sich zu doof anstellt, fliegt er ganz individuell ohne seine Piusidioten nochmal raus.

Und ok, ich sag ja gar nicht: Merkel soll den Mund halten, wo sie keine Ahnung hat. Ein genereller Maulkorb wäre grausam. Aber sich öfter zurückhalten, wo sie offenkundig weder Ahnung noch Legitimation hat, wäre keine so dumme Idee.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@251: Es wäre kirchenrechtlich und theologisch wohl möglich, Antisemitismus und Rassismus als Ausschlussgrund zu konstituieren, aber das wäre &#8220;opening a can of worms&#8221;.  Das könnte einen Zwang bewirken, Selig- und Heiligsprechungen der letzten hundert Jahre oder mehr auf den Prüfstand zu stellen, und nicht nur das. Vergleichbar wäre ein Qualifizierung von Militarismus und Nationalismus als Ausschlussgründe in CDU/CSU und FDP. Wer ausser mir und meinem Hund soll dann noch Mitglied bleiben?</p>
<p>Und nochmal zu den Piuswichsern (scnr): das sind nicht alles Antisemiten oder Nazis, sondern fanatische Fundamentalkatholiken. Man kann natürlich sagen, weg den Dreck, und ich hätte dafür Verständnis. Aber die Auffassungen der meisten Piusheinis unterscheiden sich nicht messbar von denen niederbairischer oder niederfranzösischer konservativer Katholiken.</p>
<p>Der Ratz wollte diese Leute zurück in den Schoss der Mutter Kirche bekommen. Williamson ist da eher Kollateralschaden. Wenn er sich zu doof anstellt, fliegt er ganz individuell ohne seine Piusidioten nochmal raus.</p>
<p>Und ok, ich sag ja gar nicht: Merkel soll den Mund halten, wo sie keine Ahnung hat. Ein genereller Maulkorb wäre grausam. Aber sich öfter zurückhalten, wo sie offenkundig weder Ahnung noch Legitimation hat, wäre keine so dumme Idee.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Schachspieler</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/481/merkel-exkommuniziert-papst/comment-page-6#comment-35993</link>
		<dc:creator>Der Schachspieler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 14:53:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=481#comment-35993</guid>
		<description>In diesem Falle würde ich schwer zwischen &quot;politisch motiviertem&quot; Christentum unter dem Dach gewisser Krichen  und wahrem Christentum (Nächstenliebe) unterscheiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Falle würde ich schwer zwischen &#8220;politisch motiviertem&#8221; Christentum unter dem Dach gewisser Krichen  und wahrem Christentum (Nächstenliebe) unterscheiden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dorian</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/481/merkel-exkommuniziert-papst/comment-page-6#comment-35991</link>
		<dc:creator>Dorian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 14:32:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=481#comment-35991</guid>
		<description>@ aquadraht

Wenn &quot;verstocktes Verharren in Sünde&quot; ein Ausschlussgrund ist, dann müsste eigentlich bewusster Antisemitismus auch ein Auschlussgrund sein, denn Antisemitismus ist der Hass gegen Menschen bzw. gegen bestimmte &quot;Rassen&quot;. Da Hass auf Andere aber eine Sünde ist (Nächstenliebe, Feindesliebe, Gewaltlosigkeit usw.), müsste demnach Antisemitismus ausreichen, Mitglieder auszuschließen.
Dass man nicht jeden Christen auf Herz und Nieren prüfen kann, ist mir klar.
Das bewusste Aufnehmen von Antisemiten hingegen halte ich für falsch, es sendet das falsche Zeichen aus, es kann nicht mit dem christl. Glauben übereinstimmen und es werden da Strömungen akzeptiert und womöglich integriert, die im Grunde genommen christlichen Grundhaltungen widersprechen. Was erwartet der Papst denn, was mit den Pius-Genossen passieren wird? Glaubt der allen ernstes, die Pius-Schäfchen werden sich langsam mehr Richtung &quot;kath. Mitte&quot; bewegen? Nee, die werden ihren Unsinn noch verbreiten und Unterstützer suchen, wie sie schon angekündigt haben.

Zudem gefällt mir die Argumentation im Spiegelfechter-Artikel nicht, die da lautet:
Zitat:

&quot;(1.)Williamson hält demzufolge auch die „Protokolle der Weisen von Zion“ für authentisch und leugnete mehrfach den Holocaust. Klar, dass so viel „Mut die Wahrheit auszusprechen“ (sic!) in den düsteren Ecken des Internet Beifall findet.
(2.)  Williamson ist zweifelsohne ein Idiot und ein waschechter Antisemit – keine Frage. 
(3.) Aber nirgends steht geschrieben, dass Idioten keine Christen sein dürfen. 
(4.) Bloße Idiotie ist daher auch kein Grund für eine Exkommunikation. 
(5.) Wer die Rücknahme der Exkommunikation Williamsons als solche kritisiert, fordert daher im Umkehrschluss, dass Idioten und Antisemiten exkommuniziert werden sollten. 
(6.) Das ist einerseits abstrus, andererseits eine Einmischung in innerkirchliche Angelegenheiten.&quot;


Ich glaube außerdem, dass ich nochmal erklären sollte, was ich meine. Also, die Argumentation im Artikel, insbesondere im Absatz oben, ist folgende:

1. Williamson ist ein Idiot und ein waschechter Antisemit.  siehe (2.) &lt;- Zustimmung

2. Idiotie ist kein Ausschlussgrund. siehe (3.), (4.) &lt;- bis hierher Zustimmung, aber hier ist von Antisemitismus auch noch keine Rede!!!

3. Jetzt erfolgt die Gleichsetzung/Zusammenführung von Idiotie und Antisemitismus: &quot;...fordert daher im Umkehrschluss, dass Idioten und Antisemiten exkommuniziert werden sollten.&quot; siehe (5.) Hier steht dann plötzlich &quot;Idioten und Antisemiten&quot; nebeneinander, obwohl die Argumentation in 2. nur für Idioten gilt!!!

Diesem aus der Gleichsetzung bzw. Zusammenführung von Antisemitismus und Idiotie gezogenem Schluss kann ich nicht zustimmen, weil ich Antisemitismus nicht für eine Unterart/Variante der Idiotie halte.


&quot;Idiotie&quot; kann man mit &quot;mangelnder Intelligenz&quot; oder &quot;mangelnder Bildung&quot; übersetzen. 
Aber Antisemitismus hat nicht unbedingt etwas mit Intelligenz- oder Bildungsmangel zu tun. Es gibt ungebildete und gebildete, intelligente und weniger intelligente Antisemiten.
Intelligenz und Bildung, ob spärlich oder großzügig vorhanden, haben schlicht keine Wirkung auf Antisemitismus. Wenn es so einfach wäre, Antisemitismus zu bekämpfen, gäbe es den schon lange nicht mehr. Daher kann man Antisemitismus nicht unter Idiotie einordne, geschweige denn gleichsetzen.

Und genau daher halte ich die Argumentation im Artikel für falsch.

Mag sein, dass dies nicht mit der kirchenrechtlichen Argumentation übereinstimmt, aber ich müsste mich sehr irren, wenn Antisemiten die Gebote der Nächstenliebe, Gewaltlosigkeit und Feindesliebe auch nur annähernd erfüllen könnten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ aquadraht</p>
<p>Wenn &#8220;verstocktes Verharren in Sünde&#8221; ein Ausschlussgrund ist, dann müsste eigentlich bewusster Antisemitismus auch ein Auschlussgrund sein, denn Antisemitismus ist der Hass gegen Menschen bzw. gegen bestimmte &#8220;Rassen&#8221;. Da Hass auf Andere aber eine Sünde ist (Nächstenliebe, Feindesliebe, Gewaltlosigkeit usw.), müsste demnach Antisemitismus ausreichen, Mitglieder auszuschließen.<br />
Dass man nicht jeden Christen auf Herz und Nieren prüfen kann, ist mir klar.<br />
Das bewusste Aufnehmen von Antisemiten hingegen halte ich für falsch, es sendet das falsche Zeichen aus, es kann nicht mit dem christl. Glauben übereinstimmen und es werden da Strömungen akzeptiert und womöglich integriert, die im Grunde genommen christlichen Grundhaltungen widersprechen. Was erwartet der Papst denn, was mit den Pius-Genossen passieren wird? Glaubt der allen ernstes, die Pius-Schäfchen werden sich langsam mehr Richtung &#8220;kath. Mitte&#8221; bewegen? Nee, die werden ihren Unsinn noch verbreiten und Unterstützer suchen, wie sie schon angekündigt haben.</p>
<p>Zudem gefällt mir die Argumentation im Spiegelfechter-Artikel nicht, die da lautet:<br />
Zitat:</p>
<p>&#8220;(1.)Williamson hält demzufolge auch die „Protokolle der Weisen von Zion“ für authentisch und leugnete mehrfach den Holocaust. Klar, dass so viel „Mut die Wahrheit auszusprechen“ (sic!) in den düsteren Ecken des Internet Beifall findet.<br />
(2.)  Williamson ist zweifelsohne ein Idiot und ein waschechter Antisemit – keine Frage.<br />
(3.) Aber nirgends steht geschrieben, dass Idioten keine Christen sein dürfen.<br />
(4.) Bloße Idiotie ist daher auch kein Grund für eine Exkommunikation.<br />
(5.) Wer die Rücknahme der Exkommunikation Williamsons als solche kritisiert, fordert daher im Umkehrschluss, dass Idioten und Antisemiten exkommuniziert werden sollten.<br />
(6.) Das ist einerseits abstrus, andererseits eine Einmischung in innerkirchliche Angelegenheiten.&#8221;</p>
<p>Ich glaube außerdem, dass ich nochmal erklären sollte, was ich meine. Also, die Argumentation im Artikel, insbesondere im Absatz oben, ist folgende:</p>
<p>1. Williamson ist ein Idiot und ein waschechter Antisemit.  siehe (2.) &lt;- Zustimmung</p>
<p>2. Idiotie ist kein Ausschlussgrund. siehe (3.), (4.) &lt;- bis hierher Zustimmung, aber hier ist von Antisemitismus auch noch keine Rede!!!</p>
<p>3. Jetzt erfolgt die Gleichsetzung/Zusammenführung von Idiotie und Antisemitismus: &#8220;&#8230;fordert daher im Umkehrschluss, dass Idioten und Antisemiten exkommuniziert werden sollten.&#8221; siehe (5.) Hier steht dann plötzlich &#8220;Idioten und Antisemiten&#8221; nebeneinander, obwohl die Argumentation in 2. nur für Idioten gilt!!!</p>
<p>Diesem aus der Gleichsetzung bzw. Zusammenführung von Antisemitismus und Idiotie gezogenem Schluss kann ich nicht zustimmen, weil ich Antisemitismus nicht für eine Unterart/Variante der Idiotie halte.</p>
<p>&#8220;Idiotie&#8221; kann man mit &#8220;mangelnder Intelligenz&#8221; oder &#8220;mangelnder Bildung&#8221; übersetzen.<br />
Aber Antisemitismus hat nicht unbedingt etwas mit Intelligenz- oder Bildungsmangel zu tun. Es gibt ungebildete und gebildete, intelligente und weniger intelligente Antisemiten.<br />
Intelligenz und Bildung, ob spärlich oder großzügig vorhanden, haben schlicht keine Wirkung auf Antisemitismus. Wenn es so einfach wäre, Antisemitismus zu bekämpfen, gäbe es den schon lange nicht mehr. Daher kann man Antisemitismus nicht unter Idiotie einordne, geschweige denn gleichsetzen.</p>
<p>Und genau daher halte ich die Argumentation im Artikel für falsch.</p>
<p>Mag sein, dass dies nicht mit der kirchenrechtlichen Argumentation übereinstimmt, aber ich müsste mich sehr irren, wenn Antisemiten die Gebote der Nächstenliebe, Gewaltlosigkeit und Feindesliebe auch nur annähernd erfüllen könnten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lago</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/481/merkel-exkommuniziert-papst/comment-page-6#comment-35990</link>
		<dc:creator>Lago</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 14:31:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=481#comment-35990</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;
Antisemitismus verträgt sich allerdings eindeutig nicht mit dem Christentum und hätte vom christlichen Gemeinschaften auch nie in Form von Rassismus oder Sklaverei vertreten werden sollen.
&lt;/blockquote&gt;

Geht es nur mir so, oder ist der erste Teil dieses Satzes zutiefst zynisch?! Ohne das Christentum gäbe es vermutlich gar keinen Antisemitismus (mehr). Wenn es irgendeine Geisteshaltung gegeben hat, die unmittelbar mit Antisemitismus verbunden war, dann doch die christliche. Das mag sich in den letzten 150 Jahren geändert haben (dank Globalisierung, dem Aufkommen der Wissenschaften, etc. pp., die die Juden als Angriffsfläche auch für viele andere Ideologien attraktiv gemacht haben), das Christentum aber nur auf diese kurze Episode zu reduzieren, ist ein wenig geschichtsvergessen.

&lt;blockquote&gt;
Auch von der Überwindung von Schismen kann man in Benedikts Fall wohl kaum reden, denn durch das, was er durchführt, riskiert er jetzt und in Zukunft noch wesentlich größere Schismen innerhalb der kath. Kirche. Schon durch die Rehabilitierung des Holocaust-Leugners hat das Ansehen des Papstes einen unglaublichen Schlag hinnehmen müssen.
&lt;/blockquote&gt;

Das mag aus deiner Sicht so sein, liegt aber vermutlich eher an deiner Sicht des Katholizismus. &quot;Das Christentum&quot; hat sich nicht unbedingt als opportunistische Ideologie verstanden (wenn auch, ähnlich wie beim Rassismus, die Praxis da eine andere Sprache sprechen mag). Das &quot;Ansehen des Papstes&quot; bei irgendwelchen Ungläubigen ist völlig rille. Bei den Katholiken selbst sollte es keine Rolle spielen, denn Papst ist Papst. Nur sein Ansehen bei Gott sollte dem Papst Sorgen machen. Wäre der Papst also ein gläubiger, überzeugter Katholik mit dem Wunsch nach Überwindung der Schismen, hätte er genau so handeln müssen, wie es Ratzinger getan hat (allerdings hätte es ihm eventuell frei gestanden, es besser zu vermarkten).

&lt;blockquote&gt;
Nur leider ist ein usprünglicherer, unverwechselbarer Katholizismus mit Frauendiskriminierung, autoritären Priestern und überkommenen Moralvorstellungen nicht mehr zeitgemessen.
&lt;/blockquote&gt;

Zeitgeist ist nun einmal kein Begriff, der in der christlichen, noch viel weniger in der katholischen &quot;Mystik&quot; eine Rolle spielen. Warum sollte das, was vor 2000 Jahren richtig war, und die christliche Religion definiert sich ohne Zweifel zum größten Teil über ein &quot;Ereignis&quot; und dessen Dokumentation, heute falsch sein?

Und, ganz abgesehen vom fundamentalen Standpunkt einfach aufgrund seiner selbst hat die katholische Kirche ein ganz anderes Problem mit dem Zeitgeist: Sie kann mit dem opportunistischen, zeitgemäßen Christentum, etwa der freikirchlichen Bewegung, nicht konkurrieren. Sie könnte ihr hinterherlaufen, aber vermutlich vergeblich. Oder sie muss sich auf ihr Fundament besinnen. In jedem Fall: Bevor du in die Schlacht reitest, vergewissere dich, wer deine Verbündeten und wer der Feinde sind.

So wenig mir Ratzingers antiquierte Weltanschauung, sein christlicher Fundamentalismus schmecken mag, und so wenig ich ihn teile, ich muss anerkennen, dass Ratzinger vermutlich ernst meint, was er tut. Ich muss anerkennen, dass er konsistent handelt, und ehrlich ist (oder sein könnte). Das ist mehr, als ich über jedes andere Staatsoberhaupt sagen könnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Antisemitismus verträgt sich allerdings eindeutig nicht mit dem Christentum und hätte vom christlichen Gemeinschaften auch nie in Form von Rassismus oder Sklaverei vertreten werden sollen.
</p></blockquote>
<p>Geht es nur mir so, oder ist der erste Teil dieses Satzes zutiefst zynisch?! Ohne das Christentum gäbe es vermutlich gar keinen Antisemitismus (mehr). Wenn es irgendeine Geisteshaltung gegeben hat, die unmittelbar mit Antisemitismus verbunden war, dann doch die christliche. Das mag sich in den letzten 150 Jahren geändert haben (dank Globalisierung, dem Aufkommen der Wissenschaften, etc. pp., die die Juden als Angriffsfläche auch für viele andere Ideologien attraktiv gemacht haben), das Christentum aber nur auf diese kurze Episode zu reduzieren, ist ein wenig geschichtsvergessen.</p>
<blockquote><p>
Auch von der Überwindung von Schismen kann man in Benedikts Fall wohl kaum reden, denn durch das, was er durchführt, riskiert er jetzt und in Zukunft noch wesentlich größere Schismen innerhalb der kath. Kirche. Schon durch die Rehabilitierung des Holocaust-Leugners hat das Ansehen des Papstes einen unglaublichen Schlag hinnehmen müssen.
</p></blockquote>
<p>Das mag aus deiner Sicht so sein, liegt aber vermutlich eher an deiner Sicht des Katholizismus. &#8220;Das Christentum&#8221; hat sich nicht unbedingt als opportunistische Ideologie verstanden (wenn auch, ähnlich wie beim Rassismus, die Praxis da eine andere Sprache sprechen mag). Das &#8220;Ansehen des Papstes&#8221; bei irgendwelchen Ungläubigen ist völlig rille. Bei den Katholiken selbst sollte es keine Rolle spielen, denn Papst ist Papst. Nur sein Ansehen bei Gott sollte dem Papst Sorgen machen. Wäre der Papst also ein gläubiger, überzeugter Katholik mit dem Wunsch nach Überwindung der Schismen, hätte er genau so handeln müssen, wie es Ratzinger getan hat (allerdings hätte es ihm eventuell frei gestanden, es besser zu vermarkten).</p>
<blockquote><p>
Nur leider ist ein usprünglicherer, unverwechselbarer Katholizismus mit Frauendiskriminierung, autoritären Priestern und überkommenen Moralvorstellungen nicht mehr zeitgemessen.
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<p>Zeitgeist ist nun einmal kein Begriff, der in der christlichen, noch viel weniger in der katholischen &#8220;Mystik&#8221; eine Rolle spielen. Warum sollte das, was vor 2000 Jahren richtig war, und die christliche Religion definiert sich ohne Zweifel zum größten Teil über ein &#8220;Ereignis&#8221; und dessen Dokumentation, heute falsch sein?</p>
<p>Und, ganz abgesehen vom fundamentalen Standpunkt einfach aufgrund seiner selbst hat die katholische Kirche ein ganz anderes Problem mit dem Zeitgeist: Sie kann mit dem opportunistischen, zeitgemäßen Christentum, etwa der freikirchlichen Bewegung, nicht konkurrieren. Sie könnte ihr hinterherlaufen, aber vermutlich vergeblich. Oder sie muss sich auf ihr Fundament besinnen. In jedem Fall: Bevor du in die Schlacht reitest, vergewissere dich, wer deine Verbündeten und wer der Feinde sind.</p>
<p>So wenig mir Ratzingers antiquierte Weltanschauung, sein christlicher Fundamentalismus schmecken mag, und so wenig ich ihn teile, ich muss anerkennen, dass Ratzinger vermutlich ernst meint, was er tut. Ich muss anerkennen, dass er konsistent handelt, und ehrlich ist (oder sein könnte). Das ist mehr, als ich über jedes andere Staatsoberhaupt sagen könnte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: aquadraht</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/481/merkel-exkommuniziert-papst/comment-page-6#comment-35989</link>
		<dc:creator>aquadraht</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 14:00:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=481#comment-35989</guid>
		<description>@Dorian: Ok, ich mische mich da in Angelegenheiten ein, die mich als Atheisten nicht viel angehen. Aber ich zweifle an Deiner Behauptung, dass Antisemitismus, oder auch Rassismus, ein Ausschlussgrund für eine christliche Kirche ist.  Soweit ich die Theologie richtig verstehe, sind solche Haltungen und Meinungen in heutiger, auch kirchlicher Sicht, falsch und schlecht (die Hassideologie des Antikommunismus hält die Kirche hingegen aufrecht). Sie sind in diesem Sinne &quot;unchristlich&quot; und Sünde, wenn ich das richtig verstehe. 

Nun kann, soweit ich das Kirchenrecht im Sinn habe, verstocktes Verharren in Sünde zu verschiedenen Kirchenstrafen führen (der Scheiterhaufen ist bekanntlich abgeschafft), darunter dem Ausschluss vom Abendmahl und vom Gottesdienst und im schlimmsten Falle auch der Exkommunikation. Aber das Kirchenrecht, das über Jahrhunderte materielles Recht war und erst heute in so gut wie allen Teilen der Welt nur mehr Vereinssatzung ist, kennt da auch Rechte des Beschuldigten. Und die rein angenommene antisemitische Haltung, wenn die Piusbrüder oder andere Gestalten &quot;nur Juden kritisieren&quot;, wird da nicht reichen. Ebensowenig werden antisemitische Bauchgefühle rechter Katholiken auch nur ein kirchenrechtliches Verfahren rechtfertigen.

Im Grunde geht es den Kirchen in modernen Rechtsstaaten nicht so viel anders als der Justiz im Umgang mit Rassismus, Xenophobie, Islamhass und anderen hassgeladenen Alltagsreligionen. Man will und kann nicht jeden Idioten verfolgen und noch weniger jeden an sich nicht immer idiotischen Bürger/Glaubensbruder, der sich am Stammtisch zum Narren macht. Du machst es Dir zu einfach.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dorian: Ok, ich mische mich da in Angelegenheiten ein, die mich als Atheisten nicht viel angehen. Aber ich zweifle an Deiner Behauptung, dass Antisemitismus, oder auch Rassismus, ein Ausschlussgrund für eine christliche Kirche ist.  Soweit ich die Theologie richtig verstehe, sind solche Haltungen und Meinungen in heutiger, auch kirchlicher Sicht, falsch und schlecht (die Hassideologie des Antikommunismus hält die Kirche hingegen aufrecht). Sie sind in diesem Sinne &#8220;unchristlich&#8221; und Sünde, wenn ich das richtig verstehe. </p>
<p>Nun kann, soweit ich das Kirchenrecht im Sinn habe, verstocktes Verharren in Sünde zu verschiedenen Kirchenstrafen führen (der Scheiterhaufen ist bekanntlich abgeschafft), darunter dem Ausschluss vom Abendmahl und vom Gottesdienst und im schlimmsten Falle auch der Exkommunikation. Aber das Kirchenrecht, das über Jahrhunderte materielles Recht war und erst heute in so gut wie allen Teilen der Welt nur mehr Vereinssatzung ist, kennt da auch Rechte des Beschuldigten. Und die rein angenommene antisemitische Haltung, wenn die Piusbrüder oder andere Gestalten &#8220;nur Juden kritisieren&#8221;, wird da nicht reichen. Ebensowenig werden antisemitische Bauchgefühle rechter Katholiken auch nur ein kirchenrechtliches Verfahren rechtfertigen.</p>
<p>Im Grunde geht es den Kirchen in modernen Rechtsstaaten nicht so viel anders als der Justiz im Umgang mit Rassismus, Xenophobie, Islamhass und anderen hassgeladenen Alltagsreligionen. Man will und kann nicht jeden Idioten verfolgen und noch weniger jeden an sich nicht immer idiotischen Bürger/Glaubensbruder, der sich am Stammtisch zum Narren macht. Du machst es Dir zu einfach.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dorian</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/481/merkel-exkommuniziert-papst/comment-page-6#comment-35982</link>
		<dc:creator>Dorian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 21:52:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=481#comment-35982</guid>
		<description>Zitat:
&quot;Williamson hält demzufolge auch die „Protokolle der Weisen von Zion“ für authentisch und leugnete mehrfach den Holocaust. Klar, dass so viel „Mut die Wahrheit auszusprechen“ (sic!) in den düsteren Ecken des Internet Beifall findet. Williamson ist zweifelsohne ein Idiot und ein waschechter Antisemit – keine Frage. Aber nirgends steht geschrieben, dass Idioten keine Christen sein dürfen. Bloße Idiotie ist daher auch kein Grund für eine Exkommunikation. Wer die Rücknahme der Exkommunikation Williamsons als solche kritisiert, fordert daher im Umkehrschluss, dass Idioten und Antisemiten exkommuniziert werden sollten. Das ist einerseits abstrus, andererseits eine Einmischung in innerkirchliche Angelegenheiten.&quot;


Ich lese Ihre Artikel immer gerne, aber bei diesem hier haben Sie sich vergriffen.

Natürlich gehören zur weit verstandenen Gemeinschaft der Christen auch jede Menge &quot;Idioten&quot;, George Dubbajuh ist ein recht anschauliches Beispiel. 
&quot;Idioten&quot; im Sinne von &quot;nicht besonders intelligent&quot; oder &quot;bischen ungebildet&quot; sind im Christentum genaus willkommen wie die intelligenteren oder gebildeteren Menschen.
Aber nicht alle Ungebildeten oder weniger Intelligenten sind gleich Antisemiten. Und genau da liegt m.E. der Fehler ihrer Argumentation.
Antisemitismus verträgt sich allerdings eindeutig nicht mit dem Christentum und hätte vom christlichen Gemeinschaften auch nie in Form von Rassismus oder Sklaverei vertreten werden sollen. Nächstenliebe und Gewaltlosigkeit, Teilen und Solidarität waren immer die wichtigsten Bestandteile des Christentums, auch wenn sie nicht immer angemessen praktiziert wurden bzw. einige Päpste und Bischöfe gewisse Umdeutungen vornahmen.

Die Schlussfolgerung, dass Antisemitismus kein Grund für den Ausschluss aus dem Christentum sei, weil Dummheit, Idiotentum und Bildungsmangel ja schließlich auch keine Ausschlussgründe seien, ist nicht zulässig.

Papst Benedikt so zu sehen, als &quot;steht der bayerische Papst nämlich als dialogbereiter Kirchenfürst da und die kritischen Stimmen als Verfechter des Dogmatismus.&quot;, halte ich für eine schiere Tatsachenverdrehung.
Benedikt versucht langsam, die fortschrittlicheren Entwicklungen der kath. Kirche im 20. Jh zurückzudrehen, scheinbar unter dem Mäntelchen der Toleranz und des &quot;reinen Glaubens&quot;.
In Fragen der Frauenordination, der Stammzell- und Embryonenforschung, Scheidungs- und Verhütungsfragen vertritt Benedikt einen mindesten ebenso dogmatischen Ansatz wie der letzte Papst, meist ist er sogar noch dogmatischer.
Auch von der Überwindung von Schismen kann man in Benedikts Fall wohl kaum reden, denn durch das, was er durchführt, riskiert er jetzt und in Zukunft noch wesentlich größere Schismen innerhalb der kath. Kirche. Schon durch die Rehabilitierung des Holocaust-Leugners hat das Ansehen des Papstes einen unglaublichen Schlag hinnehmen müssen.

Der Papst versucht, den Katholizismus &quot;unverwechselbarer&quot; zu machen, ihm das Gesicht einer Marke zu geben: Branding. Nur leider ist ein usprünglicherer, unverwechselbarer Katholizismus mit Frauendiskriminierung, autoritären Priestern und überkommenen Moralvorstellungen nicht mehr zeitgemessen.
Siehe: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1669148_oekumene-nach-Rechts.html?sid=2fa29c560c13766bef96f9d70d6710ff

Lesenswert ist auch: Ratzingers Hang nach rechts
http://www.heise.de/tp/blogs/8/126688

&quot;Gerade erst hob Papst Benedikt XVI. die Exkommunikation eines Holocaustleugners auf, da ernennte er auch noch einen ultrakonservativen Pfarrer zum Weihbischof von Linz.
[...]
Dass nun der deutsche Papst auch Gerhard Maria Wagner zum Weihbischof von Linz ernannte, setzt dem allen nicht nur die Krone auf, sondern zeigt recht deutlich, wo der von manchen als Intellektueller beschriebene Ratzinger hin will: zurück in die Vergangenheit, wo die Kirche und ihr göttlicher Stellvertreter noch die Macht hatten, in die soziale Ordnung einzugreifen.
[...]&quot;



Ich bin sicherlich gegen Papst und kath. Kirche eingestellt, man kann mir also &quot;vorbelastet&quot; entgegenhalten, dennoch möchte ich betonen, Ihre Schlüsse allein logisch-inhaltlich für nicht zulässig zu halten.
Im Prinzip baust du einen 3-schrittigen Syllogismus auf:

1. &quot;Idioten werden aus dem Christentum nicht ausgeschlossen.&quot;
2. &quot;Antisemiten sind (eine Unterart von) Idioten.&quot;  &lt;-- nicht zulässig.
3. &quot;Also dürfen Antisemiten auch nicht aus dem Christentum ausgeschlossen werden.&quot;

Schritt 2. ist nicht zulässig, weil es fragwürdig, ob man Antisemiten in eine Oberkategorie &quot;Idioten&quot; einordnen kann, denn diese Kategorie &quot;Idioten&quot;, die in Schritt 1. verwendet wird, ließe sich zwar als &quot;dumm, ungebildet und nicht so intelligent&quot; charakterisieren, aber das wiederum charakterisiert bei weitem nicht alle Antisemiten, noch sind es die Hauptcharakterisitika von Antisemiten.

Nur weil jemand intelligent ist, ist er noch lange k/ein Antisemit. Intelligenz und Antisemitismus stehen in keiner Korrelation zueinander.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat:<br />
&#8220;Williamson hält demzufolge auch die „Protokolle der Weisen von Zion“ für authentisch und leugnete mehrfach den Holocaust. Klar, dass so viel „Mut die Wahrheit auszusprechen“ (sic!) in den düsteren Ecken des Internet Beifall findet. Williamson ist zweifelsohne ein Idiot und ein waschechter Antisemit – keine Frage. Aber nirgends steht geschrieben, dass Idioten keine Christen sein dürfen. Bloße Idiotie ist daher auch kein Grund für eine Exkommunikation. Wer die Rücknahme der Exkommunikation Williamsons als solche kritisiert, fordert daher im Umkehrschluss, dass Idioten und Antisemiten exkommuniziert werden sollten. Das ist einerseits abstrus, andererseits eine Einmischung in innerkirchliche Angelegenheiten.&#8221;</p>
<p>Ich lese Ihre Artikel immer gerne, aber bei diesem hier haben Sie sich vergriffen.</p>
<p>Natürlich gehören zur weit verstandenen Gemeinschaft der Christen auch jede Menge &#8220;Idioten&#8221;, George Dubbajuh ist ein recht anschauliches Beispiel.<br />
&#8220;Idioten&#8221; im Sinne von &#8220;nicht besonders intelligent&#8221; oder &#8220;bischen ungebildet&#8221; sind im Christentum genaus willkommen wie die intelligenteren oder gebildeteren Menschen.<br />
Aber nicht alle Ungebildeten oder weniger Intelligenten sind gleich Antisemiten. Und genau da liegt m.E. der Fehler ihrer Argumentation.<br />
Antisemitismus verträgt sich allerdings eindeutig nicht mit dem Christentum und hätte vom christlichen Gemeinschaften auch nie in Form von Rassismus oder Sklaverei vertreten werden sollen. Nächstenliebe und Gewaltlosigkeit, Teilen und Solidarität waren immer die wichtigsten Bestandteile des Christentums, auch wenn sie nicht immer angemessen praktiziert wurden bzw. einige Päpste und Bischöfe gewisse Umdeutungen vornahmen.</p>
<p>Die Schlussfolgerung, dass Antisemitismus kein Grund für den Ausschluss aus dem Christentum sei, weil Dummheit, Idiotentum und Bildungsmangel ja schließlich auch keine Ausschlussgründe seien, ist nicht zulässig.</p>
<p>Papst Benedikt so zu sehen, als &#8220;steht der bayerische Papst nämlich als dialogbereiter Kirchenfürst da und die kritischen Stimmen als Verfechter des Dogmatismus.&#8221;, halte ich für eine schiere Tatsachenverdrehung.<br />
Benedikt versucht langsam, die fortschrittlicheren Entwicklungen der kath. Kirche im 20. Jh zurückzudrehen, scheinbar unter dem Mäntelchen der Toleranz und des &#8220;reinen Glaubens&#8221;.<br />
In Fragen der Frauenordination, der Stammzell- und Embryonenforschung, Scheidungs- und Verhütungsfragen vertritt Benedikt einen mindesten ebenso dogmatischen Ansatz wie der letzte Papst, meist ist er sogar noch dogmatischer.<br />
Auch von der Überwindung von Schismen kann man in Benedikts Fall wohl kaum reden, denn durch das, was er durchführt, riskiert er jetzt und in Zukunft noch wesentlich größere Schismen innerhalb der kath. Kirche. Schon durch die Rehabilitierung des Holocaust-Leugners hat das Ansehen des Papstes einen unglaublichen Schlag hinnehmen müssen.</p>
<p>Der Papst versucht, den Katholizismus &#8220;unverwechselbarer&#8221; zu machen, ihm das Gesicht einer Marke zu geben: Branding. Nur leider ist ein usprünglicherer, unverwechselbarer Katholizismus mit Frauendiskriminierung, autoritären Priestern und überkommenen Moralvorstellungen nicht mehr zeitgemessen.<br />
Siehe: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1669148_oekumene-nach-Rechts.html?sid=2fa29c560c13766bef96f9d70d6710ff" rel="nofollow"></a><a href='http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1669148_oekumene-nach-Rechts.html?sid=2fa29c560c13766bef96f9d70d6710ff'>http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1669148_oekumene-nach-Rechts.html?sid=2fa29c560c13766bef96f9d70d6710ff</a></p>
<p>Lesenswert ist auch: Ratzingers Hang nach rechts<br />
<a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/126688" rel="nofollow"></a><a href='http://www.heise.de/tp/blogs/8/126688'>http://www.heise.de/tp/blogs/8/126688</a></p>
<p>&#8220;Gerade erst hob Papst Benedikt XVI. die Exkommunikation eines Holocaustleugners auf, da ernennte er auch noch einen ultrakonservativen Pfarrer zum Weihbischof von Linz.<br />
[...]<br />
Dass nun der deutsche Papst auch Gerhard Maria Wagner zum Weihbischof von Linz ernannte, setzt dem allen nicht nur die Krone auf, sondern zeigt recht deutlich, wo der von manchen als Intellektueller beschriebene Ratzinger hin will: zurück in die Vergangenheit, wo die Kirche und ihr göttlicher Stellvertreter noch die Macht hatten, in die soziale Ordnung einzugreifen.<br />
[...]&#8221;</p>
<p>Ich bin sicherlich gegen Papst und kath. Kirche eingestellt, man kann mir also &#8220;vorbelastet&#8221; entgegenhalten, dennoch möchte ich betonen, Ihre Schlüsse allein logisch-inhaltlich für nicht zulässig zu halten.<br />
Im Prinzip baust du einen 3-schrittigen Syllogismus auf:</p>
<p>1. &#8220;Idioten werden aus dem Christentum nicht ausgeschlossen.&#8221;<br />
2. &#8220;Antisemiten sind (eine Unterart von) Idioten.&#8221;  &lt;&#8211; nicht zulässig.<br />
3. &#8220;Also dürfen Antisemiten auch nicht aus dem Christentum ausgeschlossen werden.&#8221;</p>
<p>Schritt 2. ist nicht zulässig, weil es fragwürdig, ob man Antisemiten in eine Oberkategorie &#8220;Idioten&#8221; einordnen kann, denn diese Kategorie &#8220;Idioten&#8221;, die in Schritt 1. verwendet wird, ließe sich zwar als &#8220;dumm, ungebildet und nicht so intelligent&#8221; charakterisieren, aber das wiederum charakterisiert bei weitem nicht alle Antisemiten, noch sind es die Hauptcharakterisitika von Antisemiten.</p>
<p>Nur weil jemand intelligent ist, ist er noch lange k/ein Antisemit. Intelligenz und Antisemitismus stehen in keiner Korrelation zueinander.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
