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> <channel><title>Kommentare zu: In Zeiten des Krieges</title> <atom:link href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/485/in-zeiten-des-krieges/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/485/in-zeiten-des-krieges</link> <description></description> <lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 06:31:42 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Von: Der Schachspieler</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/485/in-zeiten-des-krieges#comment-36133</link> <dc:creator>Der Schachspieler</dc:creator> <pubDate>Tue, 17 Feb 2009 22:52:57 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=485#comment-36133</guid> <description>@aquadraht
Im letzten Jahrhundert und in den Jahrhunderten davor war es einfach notwendig zu revolutionieren.
Die Menschen mussten sich irgendwann von der Unterdrückung befreien und den &quot;Machthabern&quot; zeigen das nicht alles geduldet wird.
Ohne eine &quot;Revolution&quot; im herkömmlichen Sinne ging es damals nicht.
Und seit dieser Zeit hat sich das &quot;Volk&quot; auch den ominösen &quot;Mob-respekt&quot; verdient.
Überall wo sich heutzutage diesselben diktatorischen Zustände wie damals im Zarenreich oder den sonstigen Monarchismen finden, ist eine &quot;blutige&quot; Revolution nicht auszuschliessen.
Eine diktatorisch-monarchische Unterdrückung wirst du wahrscheinlich ohne Gewalt nicht los.
Nur heutzutage sieht die Situation  in den &quot;demokratischen&quot; Ländern anders aus.
Es ist keine Diktatur sondern eine Demokratie im Anfangsstadium sozusagen.
Das diese Demokratie in eine &quot;kapitalistische&quot; Schieflage geraten ist mag wahrscheinlich an den &quot;üblichen&quot; Verdächtigen liegen, und diese sind meiner Meinung nach immer die Machthaber.
Das Problem das sich immer wieder zeigt ist einfach der Umgang mit Macht.
Solange eine neue Ideologie keinen &quot;akzeptablen&quot; Umgang mit &quot;Macht&quot; und &quot;Personifizierung&quot; garantieren kann, solange ist sie gescheitert.
Solange brauchen wir auch keine Änderung der Verhältnisse.
Und falls ein neues &quot;System&quot; nicht fähig ist Gewaltlos vorzugehen, dann fehlt es an ethischen Grundsätzen.
Es hat sich im Kommunismus, Kapitalismus, Monarchismus oder Gottesstaat deutlich gezeigt das die Probleme immer wieder aus den gleichen Gründen entstehen.
In jedem dieser Systeme schafft es eine kleine &quot;Elite&quot; den Rest der Gesellschaft zu unterjochen.
Die Kernsache ist nicht &quot;Revolution&quot;, die hatten wir , sondern &quot;lebende Demokratie&quot; und zwar im Sinne der Erfindung, mit Verbesserung, Modifikation, Änderungsindex oder nenne es Demokratie 2.0, wie auch immer.
Wie willst du für etwas revolutionieren und einstehen, wenn du nicht &quot;garantieren&quot; kannst das sich nicht wieder &quot;Machtgeile&quot; Individuuen profilieren und das ewige Spiel weiterspielen.
Was nützt dir eine Änderung vom System wenn die neuen&quot;Systemträger&quot; neue Machtverhältnisse aufbauen?
Sieh es wie ein &quot;Macht-Virus&quot; auf dem Computer, was nützt dir ein neues Betriebssystem und was nützt dir eine neue Antivirensoftware wenn sie gegen das &quot;Machtvirus&quot; nichts anrichten können?
Da kannst du deinen Rechner rebooten und gegen die Wand schmeissen so oft du willst.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@aquadraht</p><p>Im letzten Jahrhundert und in den Jahrhunderten davor war es einfach notwendig zu revolutionieren.<br
/> Die Menschen mussten sich irgendwann von der Unterdrückung befreien und den &#8220;Machthabern&#8221; zeigen das nicht alles geduldet wird.<br
/> Ohne eine &#8220;Revolution&#8221; im herkömmlichen Sinne ging es damals nicht.<br
/> Und seit dieser Zeit hat sich das &#8220;Volk&#8221; auch den ominösen &#8220;Mob-respekt&#8221; verdient.</p><p>Überall wo sich heutzutage diesselben diktatorischen Zustände wie damals im Zarenreich oder den sonstigen Monarchismen finden, ist eine &#8220;blutige&#8221; Revolution nicht auszuschliessen.<br
/> Eine diktatorisch-monarchische Unterdrückung wirst du wahrscheinlich ohne Gewalt nicht los.</p><p>Nur heutzutage sieht die Situation  in den &#8220;demokratischen&#8221; Ländern anders aus.<br
/> Es ist keine Diktatur sondern eine Demokratie im Anfangsstadium sozusagen.</p><p>Das diese Demokratie in eine &#8220;kapitalistische&#8221; Schieflage geraten ist mag wahrscheinlich an den &#8220;üblichen&#8221; Verdächtigen liegen, und diese sind meiner Meinung nach immer die Machthaber.</p><p>Das Problem das sich immer wieder zeigt ist einfach der Umgang mit Macht.</p><p>Solange eine neue Ideologie keinen &#8220;akzeptablen&#8221; Umgang mit &#8220;Macht&#8221; und &#8220;Personifizierung&#8221; garantieren kann, solange ist sie gescheitert.<br
/> Solange brauchen wir auch keine Änderung der Verhältnisse.<br
/> Und falls ein neues &#8220;System&#8221; nicht fähig ist Gewaltlos vorzugehen, dann fehlt es an ethischen Grundsätzen.</p><p>Es hat sich im Kommunismus, Kapitalismus, Monarchismus oder Gottesstaat deutlich gezeigt das die Probleme immer wieder aus den gleichen Gründen entstehen.<br
/> In jedem dieser Systeme schafft es eine kleine &#8220;Elite&#8221; den Rest der Gesellschaft zu unterjochen.</p><p>Die Kernsache ist nicht &#8220;Revolution&#8221;, die hatten wir , sondern &#8220;lebende Demokratie&#8221; und zwar im Sinne der Erfindung, mit Verbesserung, Modifikation, Änderungsindex oder nenne es Demokratie 2.0, wie auch immer.</p><p>Wie willst du für etwas revolutionieren und einstehen, wenn du nicht &#8220;garantieren&#8221; kannst das sich nicht wieder &#8220;Machtgeile&#8221; Individuuen profilieren und das ewige Spiel weiterspielen.</p><p>Was nützt dir eine Änderung vom System wenn die neuen&#8221;Systemträger&#8221; neue Machtverhältnisse aufbauen?</p><p>Sieh es wie ein &#8220;Macht-Virus&#8221; auf dem Computer, was nützt dir ein neues Betriebssystem und was nützt dir eine neue Antivirensoftware wenn sie gegen das &#8220;Machtvirus&#8221; nichts anrichten können?</p><p>Da kannst du deinen Rechner rebooten und gegen die Wand schmeissen so oft du willst.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: aquadraht</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/485/in-zeiten-des-krieges#comment-36116</link> <dc:creator>aquadraht</dc:creator> <pubDate>Tue, 17 Feb 2009 19:14:54 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=485#comment-36116</guid> <description>@Schachspieler: Revolutionen haben nie stattgefunden, weil sich jemand eine andere Regierungsweise ausgedacht hatte und die gern mal ausprobieren wollte, Revolutionen wurden nie so zum Spass gemacht. Sie waren stets das Resultat einer tiefgreifenden Krise der ganzen Gesellschaft und überkommenen Herrschaftsform, einer Situation, in der die Herrschenden nicht mehr weitermachenkonnten wie zuvor und die Beherrschten nicht mehr so weitermachen wollten.
Wenn die Lemmys hier von &quot;keinen Experimenten&quot; quaken, ist das dreiste Heuchelei und Lüge, ja Obszönität. Ich sehe nicht, dass sie je Suharto, Pinochet, Jelzin oder Mobutu &quot;kleinschrittige Reformen&quot; vorgeschrieben oder Noske und Pabst zur Gewaltlosigkeit gemahnt hätten. Auch ein verlogenes bürgerliches Arschloch wie Popper hat angesichts der Ereignisse nach 1989 nie zum &quot;peacemeal social engineering&quot; angehalten und vor zu grossen, zu unüberschaubaren revolutionären Schritten gewarnt. Nicht dass ich das nicht verstehe: die Gegenrevolution ist die Party des Bürgergesindels. Aber sie zeigt auch, dass alle bürgerlichen Appelle zu Vorsicht und Mässigung verlogen und heuchlerisch sind. Im Popperschen Sinne falsifizieren sie da ihre eigene Argumentation.
Ich hoffe im Übrigen sehr, dass wir nie in eine Situation wie die in Russland 1917-24 kommen, und wenn wir noch einmal eine so gewaltlose und generöse Volksbewegung wie die Novemberrevolution von 1918/19 erleben, uns Hyänen wie Noske erspart bleiben. Gerade die deutsche Revolution hat, ähnlich der Pariser Commune, gezeigt, dass Generosität nicht vor dem Massaker schützt, es im Gegenteil einlädt. Nicht zufällig waren es die Bolschewiki mit ihrer gnadenlosen Wehrhaftigkeit, die ihre Revolution, mit welchen Blessuren und Verunstaltungen auch immer, vor dem konterrevolutionären Blutbad bewahren konnten.
Und bei allen Verunstaltungen hat diese Umwälzung fast ein Dreivierteljahrhundert ihre Wirkung und Ausstrahlung auf die Welt ausgeübt. Auch wenn an der berüchtigten Frage an Radio Jerewan schon etwas dran ist: &quot;Kann man den Sozialismus in einem Lande aufbauen? Im Prinzip ja. Es empfiehlt sich dann allerdings, in einem anderen zu leben.&quot;
Meinjanur</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Schachspieler: Revolutionen haben nie stattgefunden, weil sich jemand eine andere Regierungsweise ausgedacht hatte und die gern mal ausprobieren wollte, Revolutionen wurden nie so zum Spass gemacht. Sie waren stets das Resultat einer tiefgreifenden Krise der ganzen Gesellschaft und überkommenen Herrschaftsform, einer Situation, in der die Herrschenden nicht mehr weitermachenkonnten wie zuvor und die Beherrschten nicht mehr so weitermachen wollten.</p><p>Wenn die Lemmys hier von &#8220;keinen Experimenten&#8221; quaken, ist das dreiste Heuchelei und Lüge, ja Obszönität. Ich sehe nicht, dass sie je Suharto, Pinochet, Jelzin oder Mobutu &#8220;kleinschrittige Reformen&#8221; vorgeschrieben oder Noske und Pabst zur Gewaltlosigkeit gemahnt hätten. Auch ein verlogenes bürgerliches Arschloch wie Popper hat angesichts der Ereignisse nach 1989 nie zum &#8220;peacemeal social engineering&#8221; angehalten und vor zu grossen, zu unüberschaubaren revolutionären Schritten gewarnt. Nicht dass ich das nicht verstehe: die Gegenrevolution ist die Party des Bürgergesindels. Aber sie zeigt auch, dass alle bürgerlichen Appelle zu Vorsicht und Mässigung verlogen und heuchlerisch sind. Im Popperschen Sinne falsifizieren sie da ihre eigene Argumentation.</p><p>Ich hoffe im Übrigen sehr, dass wir nie in eine Situation wie die in Russland 1917-24 kommen, und wenn wir noch einmal eine so gewaltlose und generöse Volksbewegung wie die Novemberrevolution von 1918/19 erleben, uns Hyänen wie Noske erspart bleiben. Gerade die deutsche Revolution hat, ähnlich der Pariser Commune, gezeigt, dass Generosität nicht vor dem Massaker schützt, es im Gegenteil einlädt. Nicht zufällig waren es die Bolschewiki mit ihrer gnadenlosen Wehrhaftigkeit, die ihre Revolution, mit welchen Blessuren und Verunstaltungen auch immer, vor dem konterrevolutionären Blutbad bewahren konnten.</p><p>Und bei allen Verunstaltungen hat diese Umwälzung fast ein Dreivierteljahrhundert ihre Wirkung und Ausstrahlung auf die Welt ausgeübt. Auch wenn an der berüchtigten Frage an Radio Jerewan schon etwas dran ist: &#8220;Kann man den Sozialismus in einem Lande aufbauen? Im Prinzip ja. Es empfiehlt sich dann allerdings, in einem anderen zu leben.&#8221;</p><p>Meinjanur</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: name</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/485/in-zeiten-des-krieges#comment-36051</link> <dc:creator>name</dc:creator> <pubDate>Tue, 17 Feb 2009 12:38:45 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=485#comment-36051</guid> <description>Der Krieg ist schon lange der bürgerliche Normalzustand seit 1990, und das einzige was heute neu ist, dass dieser Krieg direkt in die Metropolen der ersten Welt in dem gleichen Ausmaß zurückzukehren droht, wie er schon lange da draussen tobt. Wer nicht einmal diese einfachen Wahrheiten wahrnehmen will, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.  Was in Europa wirklich droht, ist nicht eine idealistische Revolution, sondern ein neuer Faschismus mit einem Krieg nach Innen und Außen gegen die direkten imperialen Konkurrenten und deren Produktionsstätten, wenn das Kapital nicht mehr Willens und in der Lage ist, die eigene innersystematische Produktionskrise friedlich zu lösen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Krieg ist schon lange der bürgerliche Normalzustand seit 1990, und das einzige was heute neu ist, dass dieser Krieg direkt in die Metropolen der ersten Welt in dem gleichen Ausmaß zurückzukehren droht, wie er schon lange da draussen tobt. Wer nicht einmal diese einfachen Wahrheiten wahrnehmen will, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.  Was in Europa wirklich droht, ist nicht eine idealistische Revolution, sondern ein neuer Faschismus mit einem Krieg nach Innen und Außen gegen die direkten imperialen Konkurrenten und deren Produktionsstätten, wenn das Kapital nicht mehr Willens und in der Lage ist, die eigene innersystematische Produktionskrise friedlich zu lösen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Lemmy Caution</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/485/in-zeiten-des-krieges#comment-36050</link> <dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator> <pubDate>Tue, 17 Feb 2009 11:56:57 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=485#comment-36050</guid> <description>Sehr richtig Schachspieler,
.... sondern durch kleinschrittige Reformen.
Sobald ein paar Joker erzählen sie hätten den coolen Masterplan ganz geschmeidig eine gerechte Welt zu schaffen, geht das ganze da draußen regelmässig in die Hose...
irgendwann stellt die Gesellschaft nämlich fest, dass das doch alles nicht so gold ist und der wo dann die schlechte Nachricht überbringt, wird erschossen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr richtig Schachspieler,<br
/> &#8230;. sondern durch kleinschrittige Reformen.<br
/> Sobald ein paar Joker erzählen sie hätten den coolen Masterplan ganz geschmeidig eine gerechte Welt zu schaffen, geht das ganze da draußen regelmässig in die Hose&#8230;<br
/> irgendwann stellt die Gesellschaft nämlich fest, dass das doch alles nicht so gold ist und der wo dann die schlechte Nachricht überbringt, wird erschossen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Der Schachspieler</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/485/in-zeiten-des-krieges#comment-36039</link> <dc:creator>Der Schachspieler</dc:creator> <pubDate>Mon, 16 Feb 2009 19:15:21 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=485#comment-36039</guid> <description>Im letzten Jahrtausend war es vielleicht noch verständlich das die &quot;Idealisten&quot; mit einer blutigen Revolution vorgehen mussten.
In diesem Jahrtausend sollte sich eine Änderung zu besseren Systemen nicht mehr an &quot;kriegerischen&quot; Revolutionen orientieren.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Jahrtausend war es vielleicht noch verständlich das die &#8220;Idealisten&#8221; mit einer blutigen Revolution vorgehen mussten.</p><p>In diesem Jahrtausend sollte sich eine Änderung zu besseren Systemen nicht mehr an &#8220;kriegerischen&#8221; Revolutionen orientieren.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
