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  • Wir kriegen ein Bundesbaby!

    geschrieben am 19. Januar 2011 von Spiegelfechter

    Als ich heute Morgen meinen müden Leib aus dem Bett quälte, hatte ich schon so ein Bauchgefühl, dass heute irgendetwas Epochales passieren würde. Beim Morgenkaffee sorgte der freundlich klingende Radiosprecher dafür, dass aus meinem Gefühl Realität wurde: Kristina Schröder ist schwanger! Ei der Daus! Wenn das keine Top-Nachricht ist! Die letzte Nachricht der Sendung, die zaghaft den systematischen Bruch des Briefgeheimnisses in der Bundeswehr ankündigte, ging da bereits im Knallen der Sektkorken unter. Wir kriegen ein Bundesbaby! Hurra! Natürlich ist diese Meldung so wichtig, dass der freundlich klingende Radiosprecher mich aufforderte am Gerät zu bleiben, da seine Redaktion nach den Nachrichten ein Special zu diesem weltbewegenden Thema senden wolle. Selbstverständlich blieb ich am Gerät und lauschte aufmerksam. Ich wusste: In vielen Jahren wird man sich mit seinen Freunden darüber austauschen, wo man gerade war, als die Meldung vom Bundesbaby durch den Äther rauschte – 9/11 und die Mondlandung sind nichts dagegen.

    Das angekündigte Radio-Special war natürlich zuckersüß. Kanzlerin Merkel habe der werdenden Mutter bereits ihre volle Unterstützung angeboten, so die ebenfalls zuckersüße Radiosprecherin, die nun von ihrem Kollegen übernahm. In meinem Kopf spielten sich merkwürdige Bilder ab. Ich stellte mir eine Kristina Schröder vor, die morgens ihr schreiendes, zuckersüßes Blag bei Omi Merkel im Kanzleramt abgab, da sie zu einer wichtigen Besprechung im Ministerium musste. Omi Merkel freute sich natürlich und wies ihr Faktotum Pofalla an, alle Termine abzusagen, da sie sich heute um den kleinen Helmut-Roland kümmern müsse. Als die Kanzlerin dann dem kleinen Racker die vollgekackten Windeln wechselte, erwachte ich aus meinem Tagtraum und gönnte mir erst einmal eine kalte Dusche.

    Doch bei meiner Morgenlektüre holte mich das Bundesbaby wieder ein. Sämtlichen Qualitätszeitungen war die trächtige Ministerin die Topschlagzeile wert. Und wie sich die Kollegen freuten! An diesem Tag der kollektiven Begeisterung, so mein Eindruck, sind offenbar keine kritischen Anmerkungen erlaubt. So konnte man dann zum Beispiel in der ZEIT (wohlgemerkt unter der Rubrik Politik/Deutschland) folgendes Rührstück der werdenden Mutter lesen:


    “Wir werden dann vor den gleichen Herausforderungen stehen wie viele andere Paare in Deutschland, bei denen beide beruflich sehr gefordert sind.”
    Kristina Schröder

    Wie zuckersüß! Nun werden die Ministerin und der parlamentarische Staatssekretär vor den gleichen Herausforderungen stehen, die beispielsweise Krankenschwestern, Altenpfleger oder Polizisten schon heute kennen. Auch bei den Schröders wird das Geld am Ende des Monats nicht mehr reichen, da der kleine Racker ganz schön kostspielig ist. Frau Schröder wird sich nun auch morgens bei der Kanzlerin abmelden, da der kleine Helmut-Roland krank ist und dabei vor Angst, ihren Job zu verlieren, selbst krank werden. Sicher werden auch die Schröders Probleme haben, eine Kindertagesstätte zu finden, die halbwegs flexibel auf alltägliche Probleme wie Schichtdienst oder Überstunden reagiert.

    So einfach und volksnah sind die “gleichen Herausforderungen” aber dann doch nicht. Die Bezüge der Schröders belaufen sich auf mehr als 25.000 Euro im Monat – wer hier von den “gleichen Herausforderungen wie viele andere Paare in Deutschland” spricht, verhöhnt damit Millionen Menschen. Offensichtlich lebt die Frau Ministerin in einem kuscheligen Paralleluniversum, in dem die Herausforderungen und Probleme des Volks sehr weit weg sind. In einer besseren Welt müsste eine Ministerin für einen solchen Spruch zurücktreten.

    Was werden wir uns aber freuen, wenn im nächsten Jahr die ersten Bilder vom Mutter-Kind-Büro der Familienministerin veröffentlicht werden und sie uns endlich davon überzeugt, dass Familie und Beruf sehr wohl miteinander vereinbar sind. Das wird dann auch die letzte Krankenschwester überzeugen, endlich auch den Antrag auf ein Mutter-Kind-Büro zu stellen und mit dem Gezeter aufzuhören, Familie und Beruf seien nur schwer zu vereinbaren. Kristina Schröder hat diese “gleichen Herausforderungen” schließlich auch gemeistert.

    Auf den kleinen Helmut-Roland wartet bereits ein Luxus-Kindergarten im Regierungsviertel, der seinerzeit für mehr als fünf Millionen Euro vom Bund gebaut wurde. Klein-Kevin kann von einem solchen Kindergarten nur träumen: 24/7-Betreuung, opulente Ausstattung, handverlesene Pädagoginnen, die seinerzeit aus Bonn mitgenommen wurden und ein Erzieher-pro-Kind-Schlüssel von 1 zu 3 bis 1 zu 8 – die städtischen Kitas in Berlin-Mitte haben einen Schlüssel von 1 zu 20. Doch die kommunalen Kitas sind ohnehin nichts für die Sprösslinge unserer Edlen. Gleiche Herausforderungen … schon klar.

    Diese Gedanken, die mir unweigerlich bei der Lektüre der Qualitätszeitungen durch den Kopf gingen, sind natürlich nur Neidreflexe. Es ist doch wunderbar, wenn wir von jungen Müttern regiert werden, schreibt mir derweil der Bodensatz des Journalismus laut ins Gesicht. Schließlich sei “eine Familienministerin mit ihrem Baby auf dem Arm die beste Politik.” Natürlich, wie konnte ich nur so dumm sein! Um Inhalte geht es in der heutigen Politik ja ohnehin nicht mehr. Nach dieser Logik wären ein Landwirtschaftsminister auf dem Trecker, ein Gesundheitsminister auf dem OP-Tisch und ein Verteidigungsminister im Schützengraben natürlich auch “die beste Politik”. Und dass Mütter per se die besseren Familienministerinnen sind, hat uns Röschen von der Leyen schließlich vortrefflich bewiesen.

    Dabei war Schröders Entscheidung, ihre Familienplanung zeitlich suboptimal zu planen, ein überaus cleverer Schachzug. Nun ist die Ministerin, die sich während ihrer Amtszeit ohnehin als komplett talentfrei geoutet hat, nicht mehr zu entlassen. Was wäre das auch für ein Aufschrei? Herzlose Kanzlerin entlässt werdende Mutter! Nein, Kristina Schröder hat nun eine grandiose Karriere vor sich. Und wir werden alle dabei sein! Die ersten Ultraschall-Photos exklusiv in der BILD. Ein Interview mit Oma Schröder exklusiv im SPIEGEL. Ist Horst Seehofer der wahre Vater des Bundesbabys? Oder war es doch Helmut Kohl? Vielleicht steht in den Depeschen von WikiLeaks ja die Wahrheit™. Was freuen wir uns schon auf die ersten Babyphotos und den Koalitionskrach, den Baron zu Guttenberg auslöst, als er dem kleinen Helmut-Roland zum ersten Geburtstag einen Spielzeugpanzer schenkt.

    So, nun habe ich mir den Morgenfrust von der Seele geschrieben, kann den Eierlikör wieder beiseite stellen und mich richtigen Themen zuwenden. Welche Farbe wird eigentlich das Kleid von Kate Middleton haben, wenn sie endlich ihren Prinz William heiratet? Man weiß so wenig, aber ich wette, der SPIEGEL ist dieser Frage schon nachgegangen.

    Jens Berger

    Wie ist doch die Zeitung interessant
    Für unser liebes Vaterland!
    Was haben wir heute nicht alles vernommen!
    Die Fürstin ist gestern niedergekommen,
    Und morgen wir der Herzog kommen,
    Hier ist der König heimgekommen,
    Dort ist der Kaiser durchgekommen,
    Bald werden sie alle zusammenkommen
    Wie interessant! wie interessant!
    Gott segne das liebe Vaterland!

    Wie ist die Zeitung doch interessant
    Für unser liebes Vaterland!
    Was ist uns nicht alles berichtet worden!
    Ein Portepeefähnrich ist Leutnant geworden,
    Ein Oberhofprediger erhielt einen Orden,
    Die Lakaien erhielten silberne Borden,
    Die höchsten Herrschaften gehen nach Norden,
    Und zeitig ist es Frühling geworden
    Wie interessant! wie interessant!
    Gott segne das liebe Vaterland!

    Heinrich Hoffmann von Fallersleben: Unpolitische Lieder, II. Teil (1841)

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    9. Schwanger! Wen interessiert’s? « politik.de > Blog

    163 Kommentare:

    1. W. Buck schrieb am 19. Januar 2011 um 15:32 - Permalink

      Und täglich grüßt das Murmeltier. Wie wusste Neil Postman schon in den Achzigern des letzten Jahrtausends? Wir amüsieren uns zu tode! Na es könnte ja auch immer schlimmer kommen …

    2. Lazarus09 schrieb am 19. Januar 2011 um 15:34 - Permalink

      Nein, Kristina Schröder hat nun eine grandiose Karriere vor sich. Und wir werden alle dabei sein! Die ersten Ultraschall-Photos exklusiv in der BILD. JUBEL IM KABINETT ??

      Was eine Nachricht dagegen verblasst ja absolut alles !!

      Es ist lähmend .. ich kann nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte..

      Während sich die Weissagungen eines Mannes vor ca.170 Jahren schon zu 99% erfüllt haben

      Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen. In Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation, und in Zeiten der Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methode in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist.”
      Abraham Lincoln, 16. US-Präsident am 21.11.1864, 1809 -1865

      bejubelt man so einen Schmarn, von den Kommentaren ganz zu schweigen …Es wird Zeit ….

    3. Oliver schrieb am 19. Januar 2011 um 15:41 - Permalink

      Wir leisten uns ne Familienministerin? Was macht die denn so die ganze Zeit und warum konnte Ursel das nicht weiter machen? “Denkt doch mal einer an die Kinder!!!11″ sagt sie doch als Arbeitsministerin auch dauernd und macht genau das Gegenteil, oder?

      • schwitzig schrieb am 19. Januar 2011 um 20:13 - Permalink

        Wir leisten uns ne Familienministerin? Was macht die denn so die ganze Zeit

        Ist doch klar: Läßt sich von ihrem Stecher bespringen und macht eine Familie. Partikularinteressen – schon mal gehört?

        :-)

    4. Kalle schrieb am 19. Januar 2011 um 15:52 - Permalink

      den kleinen Helmut-Roland

      Boah, das gibt Kopfkino. Ich stell mir grade ein Baby mit Kochs Verbrechervisage und Kohls formunschönen Körper vor… Banz göse, aber wirklich banz göse.

      • unschland schrieb am 19. Januar 2011 um 18:00 - Permalink

        ymmd!

    5. Zahnwart schrieb am 19. Januar 2011 um 15:55 - Permalink

      Nunja, “Sämtlichen Qualitätszeitungen war die trächtige Ministerin die Topschlagzeile wert”? Echt? Eigentlich doch nur der Bild. Süddeutsche – nix, FAZ – nix, Welt (!) – nix, taz – nix, Münchner Abendzeitung und Rhein-Zeitung haben sogar “Mutterfreuden für Andrea Nahles” auf dem Titel, da muss ich den Kollegen doch durchaus zugestehen, ihren Job halbwegs ernst zu nehmen.

      Trotzdem, inhaltlich unterstütze ich den Text natürlich vollkommen. “Wir werden dann vor den gleichen Herausforderungen stehen wie viele andere Paare in Deutschland.” Es ist zum Speien, und das von der verehrten Zeit!

      • Spiegelfechter schrieb am 19. Januar 2011 um 16:05 - Permalink

        Ich meinte die Online-Ausgaben ;-)

        • COPOKA schrieb am 19. Januar 2011 um 20:36 - Permalink

          Ich meinte die Online-Ausgaben ;-)

          Ufff! Ich dachte schon verstimmt, dass du die jovialen Spenden für s’n Mist ausgibst ;)

          • Spiegelfechter schrieb am 19. Januar 2011 um 20:38 - Permalink

            Um Himmels Willen! Nein ;-)

      • SwENSkE schrieb am 19. Januar 2011 um 16:35 - Permalink

        Vielleicht waren die ganzen Holzmedien schon im Druck. Wart mal ab bis morgen :D

      • unschland schrieb am 19. Januar 2011 um 18:04 - Permalink

        Nahles will auch ferkeln?
        Kommen die eigentlich noch zwischendurch zum Politikmachen in Berlin bei der ganzen Popperei,
        ach nee, dafür haben die ja externen Sachverstand!

    6. MNB schrieb am 19. Januar 2011 um 16:00 - Permalink

      “So einfach und volksnah sind die “gleichen Herausforderungen” aber dann doch nicht… ein Erzieher-pro-Kind-Schlüssel von 1 zu 3 bis 1 zu 8… Auch das Auswärtige Amt hat eine eigene Betriebskindertagesstätte, …”
      Da haben wir unsere Parallelgesellschaft! Sarrazin, übernehmen Sie… ;-)

      • Axel schrieb am 19. Januar 2011 um 16:27 - Permalink

        Sarrazin fordert eine Pflicht-Vorschulerziehung! Man sollte sie kostenlos anbieten, besonders für parallel lebende.

    7. Christian Edom schrieb am 19. Januar 2011 um 16:04 - Permalink

      Ich warte auf die kommenden Militärparaden mit zu Guttenberg.

    8. Axel schrieb am 19. Januar 2011 um 16:08 - Permalink

      In vielen Jahren wird man sich mit seinen Freunden darüber austauschen, wo man gerade war, als die Meldung vom Bundesbaby durch den Äther rauschte

      Das stimmt nicht allgemein, Ich weder was ich tat noch wann ich heute zuerst davon erfuhr.
      Während der Mondlandung bin ich 1969 zur Ferienarbeit in den Zechenforst gefahren. Ich weiß sogar wie der Förster hieß und welche skurilen Typen da zur Stammannschaft gehörten.

      Und bei 9/11 war ich kurz zuvor im Rechnerraum.

      • Spiegelfechter schrieb am 19. Januar 2011 um 16:12 - Permalink

        Du weiß schon nicht mehr, was Du heute Morgen gemacht hast? Seltsam, seltsam.

        Ich kanne es Dir aber sagen: Du hast Dich auf dem SF mit Linus und Co. über Whistleblower gezofft. Wenn das mal nichts ist!

        • Axel schrieb am 19. Januar 2011 um 16:53 - Permalink

          Damit ist es jetzt zwar irgendwie offiziell für die Ewigkeit verewigt, aber im Gegensatz zu den beiden anderen Ereignissen weiß ich wirklich nicht genau was ich gerade tat. Die sind eher photographisch bei mir abgebildet, insbesondere die Mondlandung.

    9. landbewohner schrieb am 19. Januar 2011 um 16:17 - Permalink

      sarazzin hat doch recht. es vermehren sich die falschen.
      v.d.leyen,schröder, nahles – und wenn jetzt auch noch angie wirft …………….
      au gott -und nach thilo kriegen eklige mütter ja eklige kinder.

      • schwitzig schrieb am 19. Januar 2011 um 20:17 - Permalink

        und wenn jetzt auch noch angie wirft

        Ja, aber ist Angie denn nicht der Vater? Also mit einer Frau hat sie definitiv nichts zu tun!

    10. Axel schrieb am 19. Januar 2011 um 16:19 - Permalink

      Sie bekommt kein Elterngeld.
      Aber abgesehen davon und von dem was man über die Zukunft schreiben könnte, man sollte sich trotzdem freuen.

      • schwitzig schrieb am 19. Januar 2011 um 20:18 - Permalink

        Aber abgesehen davon und von dem was man über die Zukunft schreiben könnte, man sollte sich trotzdem freuen.

        Nein, weil bei dem Hintergrund klar ist, was aus dem noch nicht mißratenem Nachwuchs wird.

    11. Dolittle schrieb am 19. Januar 2011 um 16:25 - Permalink

      *LOL*, GRANDIOS! Ja, eine werdende Mutter kann nicht mehr geschasst werden…! Und jeder denkt voller Freude an die Umstände der Zeugung des Kindes. Ich hoffe, dass hierüber auch noch eine rege Berichterstattung läuft.

      • Spiegelfechter schrieb am 19. Januar 2011 um 16:34 - Permalink

        Wenn mich meine Informanten nicht angelogen haben, ist bei WikiLeaks bereits ein Beweisvideo eingegangen …. aber Julian Assange will es wohl nicht mehr rausrücken ;-)

      • Brandubh schrieb am 19. Januar 2011 um 17:55 - Permalink

        Die Schroeder hat sich f….. lassen? Macht man das in solchen Kreisen überhaupt?
        Pimpern die tatsächlich? Na sowas!

        • Ko-Mike schrieb am 19. Januar 2011 um 18:37 - Permalink

          Ja, nach den fabelhaften Reformen, welche die neu gewählte Regierung verkündete, wird anschließend schon mal gegangbangt. Nur der trotzige Gaydo W. wollte nicht mitmachen (und das spendet mir doch ein wenig Trost). Der ließ sich lieber von den Hoteliers …. ähm…. ein “Danke schön!” zustecken.

    12. beta schrieb am 19. Januar 2011 um 16:31 - Permalink

      du hörst dir noch radio mit berichterstattungen an?
      das hält man doch schon lange nicht mehr aus.. oder gibts in anderen bundesländern noch besseres als FFH, HR3 und ähnliches?

      • Spiegelfechter schrieb am 19. Januar 2011 um 16:35 - Permalink

        Ich brauche das als Ausgleich. Ansonsten brennt mir irgendwann der Kopf vom vielen Denken durch.

      • Masine schrieb am 20. Januar 2011 um 07:05 - Permalink

        Klar kann man noch Radio hören. Hier: http://www.radioeins.de/

    13. SwENSkE schrieb am 19. Januar 2011 um 16:33 - Permalink

      DANKE für diesen tollen Blogeintrag!

      Solche Artikel trösten mich dann wieder über die schwächeren Tage hinweg :P.

    14. Truvor schrieb am 19. Januar 2011 um 16:39 - Permalink

      Jetzt habe ich einen Grund mich zu besaufen !!!!!!!!!!

      • no0ne schrieb am 20. Januar 2011 um 11:33 - Permalink

        Japp, mein Stamm Irishpub schließt diesen Monat und ich werde dort morgen mal auf das Helmut Roland Köhler Baby anstoßen :>

    15. Bene schrieb am 19. Januar 2011 um 16:49 - Permalink

      Das im Text wiedergegebene Zitat mit den verhaltensauffälligen Kindern bezieht sich nicht auf die in Mitte aufwachsenden Berliner Kinder- es bezieht sich auf die Rasselbande von zu oft umgezogenen AA_kindern, die deswegen keiner normalen Berliner Kita zuzumuten seien. Insoweit passt der Dreh im Text nicht…

      • Spiegelfechter schrieb am 19. Januar 2011 um 17:12 - Permalink

        Stimmt – da hat mein Textverständnis wohl vor lauter wirrer Phantasien nachgelassen. Ich habe den Satz gestrichen. Danke für den Hinweis.

    16. Elias schrieb am 19. Januar 2011 um 17:10 - Permalink

      Nicht ganz so elegant in der Sprache wie der Dichter des Deutschlandliedes, aber auch durchaus passend: Was ein BH ist für die Weiber / Das sind fürs Volk die Presseschreiber / Denn beide drücken ganz enorm / Die Massen zu gewünschter Form…

    17. Torben schrieb am 19. Januar 2011 um 17:27 - Permalink

      Hat pi-news schon zum neuen Leser gratuliert?

      http://www.fixmbr.de/die-ungewoehnlichen-wahrheiten-der-dr-kristina-koehler/

    18. Sukram71 schrieb am 19. Januar 2011 um 17:39 - Permalink

      Das dieses Hitler-Baby-Bild und die ganze Sache, erinnert mich an
      diese genialen Kunstwerke. :D

      Kann da mal jemand Kristina Schröder reinbasteln. :)

    19. Ko-Mike schrieb am 19. Januar 2011 um 17:51 - Permalink

      Ach nein, wie süß: Ein kleiner GOLDENER Engel.
      Hat der Papst jetzt die Kondome bei uns per Gesetz verboten???

      Ich wusste, da war noch was…. *Prosit Neujahr!* (Nein, nicht den Sekt. Hier hilft nur Klarer.)

      Gute Genesung euch allen ;) !

    20. R_Winter schrieb am 19. Januar 2011 um 17:53 - Permalink

      Wahrheit™

      Jetzt ist schon die Wahrheit geschützt. So weit sind wir also.
      Was wichtig und wahr ist, wird uns von den Medien vorgeben. Im Münsterland ist es der viele Hunde-Kod nach der Schneeschmelz auf den Gehwegen. Wirklich Wichtiges findet nicht einmal Eingang in dieser manipulierte CDU-Regionalpresse der MV und “Wahrheit” ist eine Sache für sich, da sie ja geschützt ist …….siehe Bilder von Maschmeyer im NDR. Aber dieses ist leider bei Schröder nicht zu erwarten.

    21. elwu schrieb am 19. Januar 2011 um 17:53 - Permalink

      Ich finde es auch richtig, dass diese weltbewegende Meldung überall auf den Titelseiten prangt! Denn gegen die sind es doch Peanuts, dass die Werbungskostenpauschale bereits im Dezember rückwirkend für 2011 angehoben werden wird (vielleicht). Denn von der profitiert der Durchschnittsarbeitnehmer gerade mal mit 2,23 oder so Euro. Und weil dieser lächerliche Betrag nun wirklich völlig irrelevant ist, soll doch bitte über das Bundesbaby prominenter berichtet werden.

    22. unschland schrieb am 19. Januar 2011 um 17:59 - Permalink

      Wie schreibt der Wagner bei Bild:
      “Liebe Familienministerin, Sie werden eine Mutter sein mit Kita-Sorgen.” (???häh???)
      Das ist ja jetzt der Qualitätsjournalist, du solltest dich entschuldigen, Jens, denn der muss das deswegen doch besser wissen….

      Herrlicher Artikel, etwas herzlos angesichts des ergreifenden Freudentaumels der Nation, aber das ist wohl der Fischblütigkeit von uns Norddeutschen geschuldet.

      Boa, ich lass mich zum Inuit umschulen und fress erstmal ein Robbenbaby. Die übertreibens aber wirklich grade! Real existierender, angewandter Dadaismus, “Jolifantum Ah Umpf!”
      Ha, deswegen blubbert die auch nur Stuss; die musste die ganze Zeit ran, damit wir uns rechtzeitig im Superwahljahr an einem Propaganda-Foetus erfreuen müssen, da versackte das Blut im kleinen Becken, nix mehr im Hirn,
      *aufreg* usw. *aufreg*
      (ist doch war, ey, normal is das nich mehr)
      Wie schrieb Feynsinn unlängst:
      “Völlig sinnlos, aber irgendwie geil, diese Welt.”

      • SwENSkE schrieb am 20. Januar 2011 um 12:50 - Permalink

        Boa, ich lass mich zum Inuit umschulen und fress erstmal ein Robbenbaby. Die übertreibens aber wirklich grade! Real existierender, angewandter Dadaismus, “Jolifantum Ah Umpf!”

        Da fällt mir doch gleich mein Lieblingslied ein :D

        Ärzte – Grotesksong

        … Danach zieh ich mir ein Robbensteak rein, auf
        einem Teller aus Elfenbein.
        Und dann leg ich die Schlampen von Greenpeace
        flach,
        eine nach der andern, die ganze Nacht.
        Und ich lach… Hahaha

    23. Lutz Hausstein schrieb am 19. Januar 2011 um 18:02 - Permalink

      Hurra, Deutschland! WIR sind schwanger!

      Manistmirschlecht.

    24. Alexander schrieb am 19. Januar 2011 um 18:12 - Permalink

      Irgendwie kann ich mich dem Gedanken nicht erwehren, dass das Kind absichtlich “produziert” wurde, immerhin wurde ja Kritik an der Frau geübt, weil sie keine Erfahrungen mit Kindern hat. Ob sie ein Kind zu einer fähigeren Ministerin macht, bezweifle ich, wobei jeder Verbesserung bei dieser Frau ja schon ein Quantensprung ist ^^

    25. klaus baum schrieb am 19. Januar 2011 um 18:12 - Permalink

      ist es politikern und politikerinnen überhaupt erlaubt, so etwas unanständiges zu tun wie ficken, und das dann auch noch öffentlich zuzugeben bzw. in die welt hinauszuposaunen?
      der verfall der moral ist unaufhaltsam.

    26. No Fear schrieb am 19. Januar 2011 um 18:14 - Permalink

      Herrlich, dieser Artikel. Die Mainstreampresse schrieb sich heute die Finger wund. Naja, wir haben ja Aufschwung und bei den rund 1 Mio. gefühlten Arbeitslosen ( das ist der Rest, der eh zu nix zu gebrauchen ist – so wie ich ), muss es ja auch mit der Regierung bergauf gehen. Frage mich, in welchem Monat die Tuss schwanger ist und ob da ein Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen der Politik einhergehen. Nevermind…

      Warte übrigens auch auf einen Coup in Sachen Gutti und Aussenguido, welche dann wohl gemeinsam um die Wette landsern. Brüderle, der FDP-Hund, kann sich ja kaum noch auf den Beinen halten vor lauter XXXXXXXLLLLLL- Wirtschaftsaufschwung. Da kommt die Schwangerschaftspropaganda gerade recht. Jetzt müßte noch der Euro auf den besseren Weg, die Deutschen bekommen endlich ein verschärftes Internetrecht ( Meinungsfreiheit ade – dafür mehr Sicherheit, danke Censillia und Schnarre ), die Steuern müßten nochmals kräftig erhöht werden, damit die Strassen zum nächsten Winter wieder einsatzbereit sind und wir brauchen noch einen neuen Kriegsschauplatz, um weitere Rüstungsmilliarden zu verdienen.

      Greez

    27. klaus baum schrieb am 19. Januar 2011 um 18:23 - Permalink

      auch goebbels hat gepoppt, dass die schwarte krachte:

      http://www.dailymail.co.uk/news/article-1345551/Joseph-Goebbelss-sexual-conquests-detailed-new-biography.html

      warum habe ich heute bloß diesen hang zur boshaftigkeit?

      • brandubh schrieb am 19. Januar 2011 um 18:57 - Permalink

        Und was lernen wir aus dem Artikel?
        Selbst vor einem Klumpfuß ekeln sich Frauen nicht, solange
        der Mann einen hohen Posten hat.

        • klaus baum schrieb am 19. Januar 2011 um 19:22 - Permalink

          genau.

    28. t.h.wolff schrieb am 19. Januar 2011 um 18:30 - Permalink

      Und da heißt es im fraktionsunabhängigen bürgerlichen Elitenkonsens doch unisono, daß sich in diesem unserem Lande stets nur die Falschen fortpflanzen, um das Heer der “Kopftuchmädchen”, Abonnement-Hartzer und Verächter unseres kleinen blühenden Gemeinwesens stetig zu mehren. Es ist ein kraftvolles Bild, das da von unseren Führern (und Führer-alumni) vor unseren Augen entworfen wird, ich schaudere stets angesichts ihrer Weitsicht und sehe vor meinem inneren Auge die dampfenden Leiber endloser Kohorten von Uruk-Hai. Selbst schuld, hätte ich wohl besser was von Karl Popper gelesen. Aber Uschi kann aufatmen: es gibt einen neuen CDU-Wähler, aufopfernd gezeugt angesichts der Erschwernis eines Lebens mit Erschwerniszulage, der mit 14 ein Poster der Kanzlerin von der Leyen (oh ja, liebe Forums-Kommunarden, wir betreten das Land des Schmerzes) über seinem Bett aufhängen wird. Und die Eltern werden nichts unternehmen, ich meine, im Sinne einer dämpfenden Medikation. Nein, sie werden ihn bei der jungen Union anmelden. Wenn er in seiner Gemeinde nicht gar den ersten Ortsverband gründet.

      Hurra ! Hurra ! Hurra !

    29. klaus baum schrieb am 19. Januar 2011 um 18:36 - Permalink

      hattest du erwähnt, dass es sich um einen konkurrenzkampf zwischen den großen volksparteien handelt: nahles hat ihr baby gerade schon zur welt gebracht.
      was wird die presse schreiben, wenn frau wagenknecht jetzt nachzieht? angriff einer kommunistin auf den rechtsstaat?

    30. brandubh schrieb am 19. Januar 2011 um 18:53 - Permalink

      Anti-Baby-Pille? Fauler Zauber!
      Nur Ajax macht das Becken sauber!

    31. Schweigsam schrieb am 19. Januar 2011 um 19:15 - Permalink

      Gute Satire! Ohne dabei auch wirklich “satirisch” sein zu müssen.
      Ich höre öfters Radio so z.B. FFN oder 1Live aber nicht länger als eine 1/2 Stunde.
      Denn dann wird man als Hörer mit Inhaltslosigkeit, Banalität und der Eitelkeit, nichtwitziger flacher Radiomoderatoren bestraft.
      Aber gut Jens, dazu muss ich dir sagen: Das war nicht nur heute so doof, das ist im Radio immer so;-)

      • Spiegelfechter schrieb am 19. Januar 2011 um 19:23 - Permalink

        Aber gut Jens, dazu muss ich dir sagen: Das war nicht nur heute so doof, das ist im Radio immer so;-)

        Ick wees, genau das Richtige zum Morgenkaffee. Ich habe es auch mal mit Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk probiert … aber das hochtrabende Geschwätz ging mir, der morgens noch ein wenig “transzendent” ist, dann doch auf den Keks ;-)

        • Schweigsam schrieb am 19. Januar 2011 um 22:39 - Permalink

          Am frühen morgen ziehe ich mir Deutschlandradio Kultur nicht rein.
          Das überfordert mich. Aber interessant ist das Anrufertelefon zu politischen Themen zwischen 1 und 2 Uhr nachts mit interessanten Anrufern.

    32. Heldentasse schrieb am 19. Januar 2011 um 19:25 - Permalink

      LOL – Früherrr gab es ja mal das mehrfach ausgezeichnete ZYN! Satire Magazin im Netz, diese Artikel hätte auch gut dort herein gepasst. Vielen Dank! Bitte mehr davon.

      P.S.: Vielleicht bringt ein whistleblower ja bald die ersten Fotos der Zeugung heraus ;)

    33. rauskucker schrieb am 19. Januar 2011 um 19:26 - Permalink

      Sie kann ja immer noch abtreiben.

    34. altautonomer schrieb am 19. Januar 2011 um 19:35 - Permalink

      Nagelt sie ans Motterrkroiz!!

    35. Winne2 schrieb am 19. Januar 2011 um 19:36 - Permalink

      Den ganzen Tag hat mir diese über sämtliche Netzseiten kursierende SM Meldung über die trächtige Familiensau versaut. Der SF Artikel reisst es zum Feierabend wieder raus. SF nochmal die Bankverbindung her für einen kleinen Gröhlbeitrag bitte.

      • Spiegelfechter schrieb am 19. Januar 2011 um 19:40 - Permalink

        SF nochmal die Bankverbindung her für einen kleinen Gröhlbeitrag bitte.

        Hach, solche Kommentare liebe ich ;-)

        @all

        Nehmt Euch mal ein Beispiel daran *lach*

        • SwENSkE schrieb am 20. Januar 2011 um 12:52 - Permalink

          Hab’ meine Hartz4-Kohle leider schon versoffen :D:D

    36. Jürgen schrieb am 19. Januar 2011 um 19:38 - Permalink

      Der WDR hatte auch diese Nachricht. Habe einen Moment aufgehört und dann wieder weg gehört. Es ist die normale Nachrichtenlage. Und die Schröder Meldung ist doch nur noch etwas tiefer angesiedelt. Frei nach: Vielleicht ist der Hörer dazu bereit.

      Deshalb, Ohren auf Durchzug und wieder öffnen wenn das Wetter und die Staumeldungen kommen.
      Aber nichts desto trotz, für eine Glosse taugt so eine Nachricht vorzüglich.

    37. hella schrieb am 19. Januar 2011 um 19:43 - Permalink

      hab jetzt erstmal meinen Freunde eine mail geschickt, mit der schönen Betreffzeile “Wir sind schwanger” – und dann diesen beitrag verlinkt :-) – wüsste gern wie er guckt, wenn die mailbox aufmacht.

    38. Stefan Sasse schrieb am 19. Januar 2011 um 19:55 - Permalink

      So einfach und volksnah sind die “gleichen Herausforderungen” aber dann doch nicht. Die Bezüge der Schröders belaufen sich auf mehr als 25.000 Euro im Monat – wer hier von den “gleichen Herausforderungen wie viele andere Paare in Deutschland” spricht, verhöhnt damit Millionen Menschen. Offensichtlich lebt die Frau Ministerin in einem kuscheligen Paralleluniversum, in dem die Herausforderungen und Probleme des Volks sehr weit weg sind. In einer besseren Welt müsste eine Ministerin für einen solchen Spruch zurücktreten.

      Sorry, aber dem kann ich nicht zustimmen. Die Herausforderung von der sie spricht ist Familie und Beruf zu vereinigen, und da hilft dir alles Geld nix – ein Kindermädchen, egal wie teuer, gibt dir keinen zusätzlichen Kontakt mit dem Kind. Klar, Geld hilft – aber Schröder arbeitet sicher auch mehr am Tag als ein Bandarbeiter; das finde ich hier absolut keinen validen Kritikpunkt, und ein Rücktritt ist deswegen auch nicht angebracht. Kitschig – ohne Zweifel. Verdammenswert – nein.

      • SwENSkE schrieb am 20. Januar 2011 um 13:00 - Permalink

        Und ob das ein Kritikpunkt ist.

        Bei der Absicherung, die die beiden Köhlers haben, sollte es ein leichtes sein, daß sie beide ihren Job zeitweilig zurückfahren – da bräuchten sie das Kindermädchen gar nicht mehr.
        Und bei ihren Jobs dürfte das vermutlich nicht mal groß zum Karriereknick führen.

        Außerdem sitzen sie doch beide an den Schalthebeln der Macht. Sollen sie halt dafür sorgen, daß Familie und Beruf leichter zu vereinbaren sind anstatt der Industrie bis zum Anschlag in den Arsch zu kriechen.
        Und nebenbei könnte sie noch dafür sorgen, daß Männer in der Familienpolitik nicht weiter benachteiligt werden. Sie ist ja die erste Familienministerin überhaupt, die wenigstens zugibt, daß es in diesem Bereich ein großes Problem gibt.

        • Stefan Sasse schrieb am 20. Januar 2011 um 14:35 - Permalink

          Ja genau. Ministerin mal eben zurückfahren. Wie stellst du dir das vor? Die Ministerin nimmt sich mal eben zwei Monate Babyurlaub und ein Jahr Erziehungszeit? Klar. Gerade in der Politik, wo Andrea Nahles gerade wieder zeigt, dass der kleinste Rückzug sofort von den Gegnern genutzt wird…sorry, aber das ist zu einfach gedacht.
          Und die Vereinbarkeit muss verbessert werden, klar. Aber wie genau? Wirklich überzeugende Konzepte hab ich immer noch keine gesehen.

          • Systemfrager schrieb am 20. Januar 2011 um 14:41 - Permalink

            Oh Stefan
            Nachdem ich von dir den Aufsatz gelesen habe

            Mittwoch, 12. Januar 2011
            Das System ist nicht kaputt

            bin ich mir 100% sicher, dass es keine Dummheit gibt, die von dir nicht zu erwarten wäre.

            PS
            Nimm es nicht persönlich. Ich spreche von dem, was in deinem Blog geschrieben ist ;-)

          • Oliver Mark schrieb am 20. Januar 2011 um 14:49 - Permalink

            als Traditionalistin wird sie wohl abtreten. Mal sehen was passiert. Du hast doch einen guten Ansatzpunkt geliefert: “Kontaktzeit” zwischen Mutter und Kind.

            Allein das ist nen extra Artikel wert. Die Diskussion dürfte ellenlang werden. Ich kenne Leute, die setzen keine Kinder in die Welt, weil sie es nicht einsehen, dieses Kind aus finanziellen Gründen gleich wieder “abzugeben”;

            Wenn man es sich leisten kann, das “einer” zu Hause bleibt kann man froh sein.

            Aber Schröderköhler kommt aus einem dichten Netzwerk. Medial liesse sich ein Rückzug “für die Familie” genausogut vermarkten wie die 100 Kinder der Ursel von der Leyen. Wird auch Ihrer Kirche politisch helfen. Und wenn Krissi in 10 Jahren ihren Wurfplan durch hat, wird sie wieder auf der politischen Matte erscheinen. Zwischenzeitlich hält Ehemann das Netzwerk warm. Sowas können sich SPD´ler und Grüne, die sich die Emanzipation auf die Fahne geschrieben haben eben nicht leisten. Oder hätte Nahles nicht einen Nichtpolitiker geheiratet, hätte der ja derweil aktiv bleiben können.

            Eine ideale Situation für KSK wie ich finde.

      • Jacques Roux schrieb am 20. Januar 2011 um 15:02 - Permalink

        Schröder arbeitet sicher auch mehr am Tag als ein Bandarbeiter

        Hehe,

        der war gut, sollte man sich mal merken

    39. Benjamin schrieb am 19. Januar 2011 um 20:04 - Permalink

      Daumen hoch für diesen Artikel.

    40. rauskucker schrieb am 19. Januar 2011 um 20:52 - Permalink

      Ob die “Bild” jetzt, so wie neulich bei diesem britischen Prinzen, ein Bild von einer Couch bringt: “…hier wurde unser Bundesbaby gemacht …”, oder so ?

    41. Fleur schrieb am 19. Januar 2011 um 20:54 - Permalink

      Ob Schröderlein einfach berechnend genug war, sich nun endlich vor den Augen derer, die der Nichtmutter damals ebendarum vorgeworfen haben, nicht unbedingt die Idealbesetzung für das Familienministerium zu sein, für ihren Posten zu qualifizieren?
      Das Taktische liegt ihr zwar eigentlich nicht, aber wozu gibt’s Souffleusen?

    42. Mathes schrieb am 19. Januar 2011 um 21:08 - Permalink

      …also den Gesundheitsminister auf dem OP-Tisch und den Verteidigungsminister im Schützengraben…gerne doch…, dann darf Schröder ihr Blag von mir aus zum Staatssekretär ernennen…

    43. Der Schachspieler schrieb am 19. Januar 2011 um 21:10 - Permalink

      Also , Herr Spiegelfechter,

      es war mir wirklich ein Vergnügen diesen Artikel zu lesen, und JA du solltest viel mehr deinen Morgenfrust rausschreiben , der gefällt mir . TOP.

      Noch ein Tippfehler : “zuckersüßes Blag”

      • gebintit schrieb am 19. Januar 2011 um 22:48 - Permalink

        Kann schon ne Blag sein, so ein Balg! ;-)

    44. freebird schrieb am 19. Januar 2011 um 21:39 - Permalink

      Brilliant kommentiert, Spiegelfechter! Und zwar inklusive Bildauswahl. Braten im Rohr als Qualitätskriterium für die Arbeit einer Politikerin, offiziell verkündet vom Propagandaministerium, macht einem echt Angst…
      *wo ist mein Eierlikör*

    45. STI schrieb am 19. Januar 2011 um 21:53 - Permalink

      Danke für den Klasse Artikel. Ganz großes Kino!
      Wenn ich nicht Morgen meine drei Kleinkinder versorgen müsste, würde ich mich jetzt grandios betrinken, lauter “Herausforderungen”. Meine zehn freien Minuten am Abend habe ich aber noch genutzt, Ihr ganz persönlich via E-Mail zu gratulieren.

    46. Rainer schrieb am 19. Januar 2011 um 22:14 - Permalink

      Ganz gleich wie man politisch zur Familienministerin stehen mag, sie hat das gleiche Recht auf ein Mutter-Dasein wie jede andere Frau in Deutschland. Und als Vater von 2 Kindern freue ich mich für sie, dass sie jetzt auch mal erleben kann, dass Kinder das Leben auf eine Art bereichern die mancher sich eben nicht vorstellen kann und die auch nichts mit monetären Dingen zu tun haben muß. Artikel 6 Abs 4. GG gilt auch für die Familienministerin und das Foto mit dem Adolf-Bart schrammt schon ganz heftig an Godwins Law entlang. Schade, dass der Spiegelfechter im Niveau so weit nach unten bewegt.

      Übrigens dürfte auch bei 25.000 Euro Monatsverdienst die Qualität der kindlichen Darmproduktion der eines Kindes von Durchschnittsverdienern nichts nachstehen. ;-)

      • brain0naut schrieb am 20. Januar 2011 um 05:37 - Permalink

        satire, mein gutster…SATIRE ! schon mal gehört ?

        nix für ungut ;)

        • gebintit schrieb am 20. Januar 2011 um 13:24 - Permalink

          Ok, Satire, da muss man nicht alles so ernst nehmen.
          Bei dem Foto mit dem Hitlerbärtchen ist es aber wie mit Powerpoint-Animationen: es ist nicht immer konstruktiv alles einzubauen, was man hat.
          SF-Stammleser kennen das Foto ja schon länger, diesem Artikel schadet es auch aus meiner Sicht. Der Hinweis auf Godwins Law ist deshalb nicht verkehrt. Nicht jede Übertreibung ist lustig.
          Lustig ist, dass die Süddeutsche von einem Babyboom spricht, nachdem zwei (!) Frauen aus dem Bundestag ihr erstes Kind kriegen. Was für eine Sensation, eine im Beruf stehende Frau bekommt ein Kind! Wir schreiben das Jahr 2011 …

    47. Uwe-Jürgen Ness schrieb am 19. Januar 2011 um 22:50 - Permalink

      Hoffentlich wird es ein linksextremes, radikalfeministisches und antifaschistisches Kind – kurzum alles, was man Schröder so wünschen kann.

      • SwENSkE schrieb am 20. Januar 2011 um 13:03 - Permalink

        Worauf Du fast wetten kannst.

        Deswegen kriegen die Linken auch immer Glatzen als Nachwuchs :D

        • Uwe-Jürgen Ness schrieb am 21. Januar 2011 um 14:04 - Permalink

          Also ich kenne bei den ganzen Eltern in meinem linken Umfeld überhaupt keine Fascho-Kinder und auch der Jan Fleischhauer-Effekt ist mir zum Glück gänzlich unbekannt.

    48. Herbert schrieb am 19. Januar 2011 um 22:59 - Permalink

      Schaut bitte hin, Deutschland schafft sich wirklich ab und die Medien tun diesmal so, als wäre das ein Grund zu jubeln! Wer das nicht versteht, muss sich den Werdegang von Frau Schröder einmal genauer ansehen, vor allem wie und durch wen sie so alles gefördert wurde, wie sie zum Doktortitel kam. Interessanterweise steckt, wie bei den “grandiosen” Guttenbergs, oder den Modellpüppchen der FDP das selbe Konzept dahinter: Wie in den USA die Familie in den Vordergrund rücken, um vom eigenen Versagen und oder Nichtstun abzulenken.

    49. mdmc schrieb am 19. Januar 2011 um 23:04 - Permalink

      Eine taktisch kluge Entscheidung der Regierungsparteien. Das gibt auf jeden Fall Symphathien und ist mindestens gut für +0,5% im Superlandtagswahljahr.

      Und bevor alle motzen: der politische Gegner hätte es ja gleich tun können. Aber man hat zu früh aufs falsche Pferd gesetzt. An statt die Drohsel oder die Schwesig zu einem ersten bzw. erneuten Wurf zu überreden, hat man sich für die Nahles entschieden. Durch solche politische Fehlentscheidungen können Wahlen verloren gehen.

    50. carlo schrieb am 20. Januar 2011 um 00:02 - Permalink

      Da wird sich Frau Köhlers Göttergatte eiligst einen Nebenverdienst suchen müssen, weil die 25 Mille monatlich nicht ausreichen werden! Als Gutmensch helfe ich da aber gern. Weiß jemand hier, ob er tapezieren kann? Natürlich schwarz und diskret.

    51. Gerinox schrieb am 20. Januar 2011 um 01:59 - Permalink

      Nach der Sarrazin-Doktrin müsste man sich doch eher fragen, warum es so lange gedauert hat.

    52. André aus H. schrieb am 20. Januar 2011 um 06:56 - Permalink

      Es riecht schon verdammt nach Familienplanung durch das Propagandaministerium in Berlin. Die Tante ist eine völlige Fehlbesetzung, und das will man jetzt ausbügeln.

      Und die Nahles hat es vorgemacht – nicht ordentliches gelernt, keinen ordentlichen Abschluß, jahrelang Steuern und Mitgliedsbeiträge geschnorrt, jetzt ein Balg, und das dann gleich dem Mann in die Hand gedrückt, um sich wieder dem Schnorren zu widmen. Mein Gott, was sind das für Lebensentwürfe??? Und die wollen uns erzählen, wo es im Leben und in der Politik langgeht? Armes Deutschland!

    53. Polo Pollox schrieb am 20. Januar 2011 um 07:55 - Permalink

      Oooha…, wie war das noch?

      Ach ja…, bei `ner schwangeren sieht man spätestens mit dickem Bauch an, was sie so genau getrieben hat…

      Eeeh tja, wie wahr…, wenigstens dabei, war die Dame so erfolgversprechend vertreten.

      Na dann, wünschen wir doch in jedem Fall der werdenden Mutti -weiterhin von vorn herein- alles Gute!

      Eeeh, in dem Sinne

      Euer Pollox

    54. Ralf schrieb am 20. Januar 2011 um 09:32 - Permalink

      Besonders bedenklich ist, daß Schröder laut FAZ Bericht von einer Inszenierung absehen möchte, aber vom Familienministerium (und nicht etwa von ihr privat) eine Website http://www.schroederfoto.de betrieben wird auf der man Kristinchenbilder runterladen kann, demnächst vermutlich auch Ultraschall-Ministerinneninnenaufnahmen.

      • TOPCTEH schrieb am 20. Januar 2011 um 12:11 - Permalink

        Ultraschall-Ministerinneninnenaufnahmen

        *sprutz* Und wie bekomme ich jetzt den Kaffee wieder von/aus der Tastatur?!? Das ist das Wort des Jahres, mindestens!

    55. ukst schrieb am 20. Januar 2011 um 10:25 - Permalink

      Meine Meinung ist ja, Zupfinstrumente sind mitunter von hinten belichteten Geigenkonzerten vorzuziehen. Wir brauchen eindeutig mehr Harfe wenn die Extremisten aus der Mitte sich zum kuscheln treffen. Sonst sperren die ihren Nachwuchs doch eh nur wieder beim Verfassungsschutz ein und dort müssen sie dann einsam und alleine ihre Laute stimmen. Es ist auch ein Problem der fehlenden Bildung. Da die nicht dafür sorgen können, dass so etwas nicht passiert, müssen wir ihnen zielgerichtet Kondome zukommen lassen. Wir dürfen die Bedürftigen nicht länger ignorieren. Verhüterlis für die Leistungsausträger! Soziales fängt schon bei der Selektion an! Spendet!

    56. antiferengi schrieb am 20. Januar 2011 um 10:39 - Permalink

      In einer besseren Welt müsste eine Ministerin für einen solchen Spruch zurücktreten.

      Dafür gibt’s den Bundesorden aller vereinigten Planeten mit fortpflanzungswilligem Stückgut.

    57. tommm schrieb am 20. Januar 2011 um 11:45 - Permalink

      Wem es gut geht, der vermehrt sich…….

    58. Dorthe schrieb am 20. Januar 2011 um 11:58 - Permalink

      ihre Familienplanung zeitlich suboptimal zu planen

      Vielen Dank für diese chauvinistische Klarstellung! Gut, dann lassen wir die Frauen halt mal Minister sein, dafür müssen sie dann aber bitte das Frausein aufgeben. Frauen gehören – zumindest wenn sie schwanger sind – eben einfach an den Herd, so will es die Natur.

      Ganz egal, was man von Ihr als Person und Politikerin hält – sie hat ein Recht darauf, Kinder zu bekommen und das nicht erst im hohen Alter. Viele Leute glauben, man könne das einfach so planen und nach hinten hinaus schieben. Gerade einer Familienministerin könnte aber falls sie etwas von ihrer Materie versteht klar sein, dass dem nicht so ist.

      Vielleicht sollten wir uns gar freuen, dass da mal eine beruflich erfolgreiche Frau öffentlich vor macht, dass man beides haben kann und so hoffentlich ein Zeichen für die Gesellschaft setzt, die ja nun nicht gerade unter einer unangenehm hohen Geburtenrate leidet. Aber Meckern ist ja immer leichter und sicherer, als Anerkennung zu zeigen.

      • Spiegelfechter schrieb am 20. Januar 2011 um 12:20 - Permalink

        Vielen Dank für diese chauvinistische Klarstellung!

        Ich habe mich schon gewundert. Da musst es doch glatt 84 Kommentare dauern, bis der pawlowsche Reflex mal wieder zuschlug ;-)

        Gut, dann lassen wir die Frauen halt mal Minister sein, dafür müssen sie dann aber bitte das Frausein aufgeben. Frauen gehören – zumindest wenn sie schwanger sind – eben einfach an den Herd, so will es die Natur.

        Na Du hast aber komische Ansichten ;-)

        Ganz egal, was man von Ihr als Person und Politikerin hält – sie hat ein Recht darauf, Kinder zu bekommen und das nicht erst im hohen Alter.

        Genau – jeder hat ein Recht auf Kinder, solange es die biologischen Schranken gestatten ;-)

        Viele Leute glauben, man könne das einfach so planen und nach hinten hinaus schieben.

        Zumindest die katholische Kirche ist vom Gegenteil überzeugt.

        Vielleicht sollten wir uns gar freuen, dass da mal eine beruflich erfolgreiche Frau öffentlich vor macht, dass man beides haben kann

        Ja klar. Mit 25k Euro Monatssalär und einem Traumarbeitgeber kann Frau das. Sollten wir uns nun darüber freuen, das suggeriert wird, Lieschen Müller hätte die gleiche Chancen.

        Aber Meckern ist ja immer leichter und sicherer, als Anerkennung zu zeigen.

        Anerkennung? Wofür?

      • Ralf schrieb am 20. Januar 2011 um 12:22 - Permalink

        Dorthe, das Recht Kinder zu bekommen spricht Frau Schröder niemand ab.

        eine beruflich erfolgreiche Frau

        Dorthe, welch feine Ironie! Oder meinten Sie das ernst? Erfolge von Frau Schröder sind mir aber gerade nicht so gegenwärtig (außer daß es für sie ein Erfolg war über Länder- und Geschlechtsproporz ein Ministeramt gezogen zu haben).

        dass man beides haben kann

        Naja, also wirklich, der Spiegelfechter sprach es an, nehmen wir den Betriebsschlosser und seine Frau die Krankenschwester, Netto Familieneinkomme etwa 2900,-, diese können sich aber durch ihre weniger priveligierte Stellung eben keine 24×7 Kindesrundumbetreuung erlauben, haben ebenfalls ein Zeitproblem (was letztendlich dazu führt, daß einer von beiden seine Arbeit drangibt, dann Nettoeinkommen 2100,-).

        Nein Dorthe, Kristinchen kann ausschließlich durch ihre m.E. weitgehend durch glückliche Umstände geprägte Stellung beides, und verpaßt Familien die ebenfalls Leistungen erbringen durch einen dummen Spruch noch mal kurz einen Schlag ins Gesicht!

        Meinen uneingeschränkten Respekt hätte Schröder gehabt, wenn sie gesagt hätte “Aufgrund unseres sehr hohen Einkommens können wir eine rund um die Uhr Betreuung des Kindes gewährleisten”, Schröder ließ sich jedoch zu einer Aussage hinreißen, die die Normal- oder sogar etwas besser verdienende Familie nur als Beleidigung empfinden kann.

      • Oliver Mark schrieb am 20. Januar 2011 um 12:45 - Permalink
        ihre Familienplanung zeitlich suboptimal zu planen

        Vielen Dank für diese chauvinistische Klarstellung! Gut, dann lassen wir die Frauen halt mal Minister sein, dafür müssen sie dann aber bitte das Frausein aufgeben. Frauen gehören – zumindest wenn sie schwanger sind – eben einfach an den Herd, so will es die Natur.

        also meine hat durchgehend kotzen müssen. Da war weder Arbeit noch Herd möglich.

        Wollen mal abwarten ob die jetzt bald auch praktisch erfahrene Familienministerin etwas an der Kita-Problematik ändern wird. Ich glaube aber nicht daran. Immerhin gehört die Dame zum modernen Zeitgeist medialer Quotenpolitiker wie von der Leyen oder Koch-Mehrin, d.h. Protegé-Produkten ohne gesellschaftsfördernden Fähigkeiten.

        Das fängt bei Schröderköhler an und hört bei Jörg Assmussen (obwohl der ein Mann ist) leider nicht auf.

      • Heldentasse schrieb am 20. Januar 2011 um 12:52 - Permalink

        Kann es sein das Weibsvolk anwesend ist?

    59. Oliver Mark schrieb am 20. Januar 2011 um 12:23 - Permalink

      Wahrheit™.

      der ist gut. Wie hat sich das entwickelt?

    60. Oliver Mark schrieb am 20. Januar 2011 um 12:27 - Permalink

      die Selker versuchen weiter die Gesellschaft zu unterwandern. Fortpflanzung gehört dazu. Aber “ist das gerecht gegenüber denen die arbeiten”?

      • Groo schrieb am 20. Januar 2011 um 13:46 - Permalink

        oioioi,
        man lernt nicht aus.
        Bedeutende (lebende) Persönlichkeiten der SELK:

        # Kristina Schröder (* 1977), MdB, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
        # Axel Springer (1912–1985), Zeitungsverleger
        # Friede Springer (* 1942), deutsche Verlegerin
        # Erika Steinbach (* 1943), deutsche Politikerin (CDU)
        # Silvia von Schweden (* 1943; ehemaliges Glied), Königin von Schweden

        sola gratia:

        Für den Menschen,… ist es illegitim, an Gott Erwartungen zu stellen. Nur Gott selbst entscheidet über die Rettung des Einzelnen.

        Die Heilige Schrift, Altes und Neues Testament, ist das unfehlbare Wort Gottes, nach welchem alle Lehre und Lehrer zu beurteilen sind (sola scriptura). Die Bibel ist darum norma normans (Sie normiert jegliche Norm).

        Nix mündiger Bürger!

        Der Herr sei uns gnädig!

        • Oliver Mark schrieb am 20. Januar 2011 um 14:16 - Permalink

          aus Wikipedia:

          Heute übt die SELK Zurückhaltung bzw. verhält sich ablehnend gegenüber bestimmten Tendenzen im Luthertum wie z. B. liberalen, feministischen oder politischen Deutungsmodellen der Bibel oder der Bekenntnisschriften. Damit steht die SELK für eine spezifisch konservative Traditionslinie lutherischer Theologie, wie sie in den lutherischen Landeskirchen in Deutschland nur sehr vereinzelt innerhalb eines weiten Auslegungsspektrums vertreten wird.

          wer wird wohl dafür Sorge tragen, dass solche Personen diese Machtpositionen inne haben? Die arbeitet nicht für das Volk und die Verfassung, die arbeitet für ihre lutherische konservative Traditionslinie.

          War da nicht mal was mit Trennung von Kirche und Staat? Nebenkriegsschauplatz? Wer weiß?

          • Groo schrieb am 20. Januar 2011 um 15:12 - Permalink

            ich versteh’s nicht.
            An diesen Leuten ist die Aufklärung spurlos vorübergegangen.

            Heuchelei und Fundamentalismus reimen sich doch immer wieder sonderbar zusammen.
            Oder haben die einfach nur einen Sprung in der Schüssel?

            Einem Drewermann oder einem Küng höre ich ja noch mit einem halben Ohr zu, aber das?

    61. Bruder Johannes schrieb am 20. Januar 2011 um 12:44 - Permalink

      Köstlicher Artikel! :-))

      Aber die Regierung handelt strategisch suboptimal! Schröder hätte Arbeitsministern sein und dann etwas eher muttern sollen. Dann wäre die Hartz IV-Neuberechnung ohne Probleme durchgegangen!

      Allerdings hat die Regierung ja jetzt auch neue Optionen. Man könnte z. B. mal wieder am Kindergeld was drehen. So ähnlich wie bei der letzten “Erhöhung”. Also etwa so: 10 Euro/Monat mehr und gleichzeitige Begrenzung auf das 18. Lebensjahr. Die Mainstreampresse schreibt natürlich dann nur über die tolle Erhöhung so wie beim letzten Mal. Solche Meldungen könnte man dann auch ganz wunderbar mit der Kindheitsentwicklung von Helmut-Roland verquicken.

      Das sind Chancen! ;-)

    62. HAL9002 schrieb am 20. Januar 2011 um 12:56 - Permalink

      Ich denke, es war die erste unbefleckte Empfängis seit langer Zeit.
      Glückwunsch

    63. Dorthe schrieb am 20. Januar 2011 um 13:13 - Permalink

      In dem Blogeintrag wird ja gar nicht thematisiert, was sie unsensibles gesagt haben soll.

      eine beruflich erfolgreiche Frau

      Es sei mal dahin gestellt ob sie aufgrund von Talent und harter Arbeit oder aufgrund von Strippenzieherei in den Job gekommen ist, aber es ist doch naiv zu glauben, dass es noch keinen männlichen Politiker gegeben hätte, der nicht ohne Qualifikation in eine wichtige Position gehievt worden wäre. Schön ist das alles nicht, aber Gleichberechtigung funktioniert halt auf allen Ebenen. Wenn man erwartet, dass Frauen eine weißere Weste haben und moralisch einwandfreier Karriere machen, als Männer, dann legt man zweierlei Maß an. Irgend jemand hat sie dorthin gewollt und fertig.

      pawlowsche Reflex

      Mir ist schon klar, dass man sich argumentativ stark fühlt, wenn man jemanden auf die Intelligenz eines Hundes reduziert, aber es schwächt doch eigentlich nur die eigene Position, zu solchen Mitteln greifen zu müssen, oder?

      Mit 25k Euro Monatssalär und einem Traumarbeitgeber kann Frau das. Sollten wir uns nun darüber freuen, das suggeriert wird, Lieschen Müller hätte die gleiche Chancen.

      Kinder aufziehen kann man auch mit wenig Geld. Ungleichheit gibt es in jeder Gesellschaft. Nur weil dieses Land nicht so perfekt ist wie wir es gerne hätten – zwar immer noch das meiste besser läuft als in allen anderen Ländern, aber ach, das ist ja nicht schick, laut auszusprechen – sollen die da oben bloß nicht glauben, ihnen stünde zu, was “Lieschen Müller” zusteht.

      Und wer würde schon eine Familienministerin ernst nehmen wollen, die selbst keine Kinder hat?

      Ich denke, es war die erste unbefleckte Empfängis seit langer Zeit.

      Die Masche ist auch ein alter Hut. Wenn einem nix Stichhaltiges einfällt um eine Frau zu kritisieren, dann legt man einfach Supermodellmaßstäbe an und qualifiziert sie durch mangelnden Sex-Appeal ab. Frauen müssen nämlich sexy sein, sonst sind sie lächerlich. Nun, wenn Du das bei allen männlichen Politikern auch machst, dann gerne.

      • Spiegelfechter schrieb am 20. Januar 2011 um 13:19 - Permalink

        In dem Blogeintrag wird ja gar nicht thematisiert, was sie unsensibles gesagt haben soll.

        Dann hast Du offensichtliche einen anderen Blogeintrag als ich gelesen.

        Es sei mal dahin gestellt ob sie aufgrund von Talent und harter Arbeit oder aufgrund von Strippenzieherei in den Job gekommen ist,

        Oder war es vielleicht ihr Geschlecht? Man(n) weiß so wenig.

        aber es ist doch naiv zu glauben, dass es noch keinen männlichen Politiker gegeben hätte, der nicht ohne Qualifikation in eine wichtige Position gehievt worden wäre.

        Sicher. Aber es gäbe keinen Mann, der diesen Politiker aufgrund dessen Geschlecht verteidigen würde.

        Wenn man erwartet, dass Frauen eine weißere Weste haben und moralisch einwandfreier Karriere machen, als Männer, dann legt man zweierlei Maß an. Irgend jemand hat sie dorthin gewollt und fertig.

        Dieses Maß legst Du an, in dem Du die Geschlechterkarte spielst.

        Mir ist schon klar, dass man sich argumentativ stark fühlt, wenn man jemanden auf die Intelligenz eines Hundes reduziert, aber es schwächt doch eigentlich nur die eigene Position, zu solchen Mitteln greifen zu müssen, oder?

        Wer nicht weiß, was “pawlowsche Reflexe” sind, sollte sich auch mit Kritik an der Verwendung des Begriffs zurückhalten.

        Kinder aufziehen kann man auch mit wenig Geld. Ungleichheit gibt es in jeder Gesellschaft.

        Mit diesem Spruch könntest Du auch in der FDP Karriere machen.

        Nur weil dieses Land nicht so perfekt ist wie wir es gerne hätten – zwar immer noch das meiste besser läuft als in allen anderen Ländern, aber ach, das ist ja nicht schick, laut auszusprechen – sollen die da oben bloß nicht glauben, ihnen stünde zu, was “Lieschen Müller” zusteht.

        Dieser Satz ist irgendwie wirr.

        Und wer würde schon eine Familienministerin ernst nehmen wollen, die selbst keine Kinder hat?

        Ich. Ich nehme auch einen Verteidigungsminister ernst, der nicht gedient hat und einen Gesundheitsminister, der kein Arzt ist.

        • drummy-b schrieb am 20. Januar 2011 um 14:26 - Permalink

          Den Rest des Artikels mal außen vor – dass Schrödersche Zitat ist i.d.T daneben weil die gute Frau wohl kaum die Probleme ‘normaler’ Eltern teilen wird – dein Zitat vom ‘suboptimalen Zeitpunkt’ ist definitiv chauvinistisch. Was soll denn bitte der ‘optimale Zeitpunkt’ sein ? Wenn Frau nicht arbeitet ist doch hier wohl die einzig denkbare Interpretation. Da hast Du in deinen Erläuterungen auch interessanterweise nix zu gesagt. Übrigens beziehen sich pawlowschen Reflexe i.d.T. auf den Teil des Hirns, den wir mit unseren vierbeinigen Freunden Teilen, insofern ist die Anmerkung nicht ganz unberechtigt …

          • Kalle schrieb am 20. Januar 2011 um 14:45 - Permalink

            Der pawlowsche Reflex wurde von Pawlow an einem Hund bewiesen, mehr nicht. Das heißt nicht, dass jeder der einen “pawlowschen Reflex” zeigt, ein Hund ist. Weder in der Umgangssprachen, noch, wie Du selbst schreibts, in der Wissenschaft. (Ich würde ja sagen, wem der Schuh passt…, aber damit würde ich die Hunde beleidigen.)

            • drummy-b schrieb am 20. Januar 2011 um 14:56 - Permalink

              Wieso antworten sie auf Dinge, die in meinem Beitrag nirgendwo stehen ? Pawlowscher Reflex ??

          • Spiegelfechter schrieb am 20. Januar 2011 um 15:00 - Permalink

            Nun ja. Schröders Ministerzeit würde (ohne Schwangerschaft) sicherlich nicht länger als 2013 gehen. Sie hatte also vor 2009 genug Zeit und wird nach 2013 ebenfalls genug Zeit haben, sich um den Nachwuchs zu kümmern. So what? Ich bezeichne das schon als suboptimal. Wenn ich die geforderte politische Korrektheit nicht mitbringe, so bitte ich das zu verzeihen. Bei mir regiert nun einmal der gesunde Menschenverstand.

            • drummy-b schrieb am 20. Januar 2011 um 15:19 - Permalink

              Und wie ist dann die Situation von ‘normalen Leuten’ mit den heutzutage üblichen befristeten 2-Jahres Arbeitsverträgen ? Wenn die Kinder kriegen, ist dass dann also immer ‘suboptimal’ ?? Und ja, natürlich ist diese Diskussion diskriminierend, zumindest solange in Bewerbungsgesprächen nach-wie-vor die Frage nach dem Vermehrungsplan obligat ist. Aber diese Diskussion ist echt abgefrühstückt, gibt genug Material dazu. Um es gleich vorweg zu nehmen – Männer haben imho genau so viele Schwierigkeiten, die ‘Vaterzeit’ geltend zu machen und riskieren oft genug den Job, wenn sie das durchsetzen. Insofern ist mein Beitrag nicht nur auf ein Geschlecht gemünzt.
              Der ‘gesunde Menschenverstand’ ist an der Stelle aber ganau das -chauvinistisch.

            • Spiegelfechter schrieb am 20. Januar 2011 um 15:24 - Permalink

              Nicht die Frage ist diskriminiernd, sondern die gesellschaftlichen Rahmenbedinungen – und zwar nicht primär gegen ein Geschlecht, sondern gegen uns alle. Aber wir wollen doch nun nicht befristete Arbeitsverträge und das Amt eines Bundesministers in einen Topf werfen.

              Wenn Du das als “chauvinistisch” bezeichnet, bin ich wohl “chauvinistisch”. Damit habe ich kein Problem.

            • drummy-b schrieb am 20. Januar 2011 um 15:51 - Permalink

              Nicht die Frage ist diskriminiernd, sondern die gesellschaftlichen Rahmenbedinungen

              Jein. Deine Bemerkung klang, als wäre die Idee, während der Tätigkeit als Ministerin ein Kind zu kriegen, ‘suboptimal’. Genau das ist aber doch der gesellschaftliche Misstand, und insofern kann man auch Minister und ‘normale’ Arbeitstätige in einen Topf werfen. Und ich glaube auch nicht, dass das Amt eines Ministers stressfreier oder toller ist, als andere Jobs. Die Bezahlung natürlich ist es (obwohl sie im Vergleich zu ‘echten Absahnern’ eher als bescheiden zu bezeichnen ist. Das Staatsbeamten-Salär wohlgemerkt, nicht die Nebeneinkünfte), mehr noch sind es natürlich die anderen ‘Umstände’. Daher ist Schröders Zitat auch eine Frechheit. Aber an der Tatsache, dass sie ein Kind bekommt und wann sie es bekommt, finde ich nichts merkwürdig. Im besten Sinne alltäglich.

            • Spiegelfechter schrieb am 20. Januar 2011 um 16:32 - Permalink

              Jein. Deine Bemerkung klang, als wäre die Idee, während der Tätigkeit als Ministerin ein Kind zu kriegen, ‘suboptimal’. Genau das ist aber doch der gesellschaftliche Misstand

              Hmm, ich halte die Familienplanung von Ministern nun nicht für sonderlich relevant.

              , und insofern kann man auch Minister und ‘normale’ Arbeitstätige in einen Topf werfen.

              Das “insofern” verstehe ich hier nicht.

              Und ich glaube auch nicht, dass das Amt eines Ministers stressfreier oder toller ist, als andere Jobs. Die Bezahlung natürlich ist es (obwohl sie im Vergleich zu ‘echten Absahnern’ eher als bescheiden zu bezeichnen ist.

              Das Ministeramt zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es eine Aufgabe auf Zeit ist – und zwar auf relativ kurze Zeit. Natürlich kann und muss man dies bei der Familienplanung berücksichtigen.

              Aber an der Tatsache, dass sie ein Kind bekommt und wann sie es bekommt, finde ich nichts merkwürdig. Im besten Sinne alltäglich.

              Natürlich, kein Problem. Soll sie, mir komplett egal.

          • Alex schrieb am 20. Januar 2011 um 15:02 - Permalink

            Imho ist die Anmerkung bzgl. des pawlow’schen Reflexes durchaus unberechtigt, da dieser keinerlei Rückschlüsse auf die Intelligenz zulässt.

            • drummy-b schrieb am 20. Januar 2011 um 15:24 - Permalink

              Haarspalterei: Statt ‘pawlowscher Reflex’ könnte man ja genau so gut ‘erst denken, dann handeln (schreiben)’ sagen, d’accord ? Das lässt zwar keine direkten Rückschlüsse auf die Intelligenz zu, man könnte es aber durchaus
              als ‘in die Richtung’ interpretieren :-)

            • Alex schrieb am 20. Januar 2011 um 15:36 - Permalink

              Das ist zugegebenermaßen sicherlich möglich ;-)

      • PS schrieb am 23. Januar 2011 um 11:10 - Permalink

        ich geh jetzt erstmal popcorn holen, bevor ich weiterlese;-)

    64. Ralf schrieb am 20. Januar 2011 um 13:30 - Permalink

      In dem Blogeintrag wird ja gar nicht thematisiert, was sie unsensibles gesagt haben soll.

      Naja … zum einen wurde der Medienhype um unser Bundesbaby thematisiert und dann dies

      “Wir werden dann vor den gleichen Herausforderungen stehen wie viele andere Paare in Deutschland, bei denen beide beruflich sehr gefordert sind.”
      Kristina Schröder

      Wie zuckersüß! Nun werden die Ministerin und der parlamentarische Staatssekretär vor den gleichen Herausforderungen stehen, die beispielsweise Krankenschwestern, Altenpfleger oder Polizisten schon heute kennen. ….

      Es sei mal dahin gestellt ob sie aufgrund von Talent und harter Arbeit oder aufgrund von Strippenzieherei in den Job gekommen ist, aber es ist doch naiv zu glauben, dass es noch keinen männlichen Politiker gegeben hätte, der nicht ohne Qualifikation in eine wichtige Position gehievt worden wäre.

      Dorthe, schrieb ich irgendwo, daß ich letzteres glaube? Nöööö! Ich bezweifle angesichts der aktuellen Politik – egal ob von Männlein oder Weiblein und gleichgültig welcher Partei – daß es wirklich noch Politiker gibt die über herausragende Leistungen zu ihrem Amt gekommen sind. Da ich selbst nicht in der Politik bin ist mir aber aus der Wirtschaft bekannt, daß jemand der Geschäftsführer ist auch mal den Sprung vom Sachbearbeiter zum Gruppenleiter machte, Geschäftsführer ist jetzt eine Analogie zum Ministeramt, Kristinchen hatte studiert, wurde Bundestagsabgeordnete (während sie promovierte) und schwippdiwipp war sie Ministerin, ohne jemals Menschen geführt zu haben. Solche Karrieren hinterlassen mir einen bitteren Geschmack im Mund.

    65. Dorthe schrieb am 20. Januar 2011 um 13:40 - Permalink

      Dann hast Du offensichtliche einen anderen Blogeintrag als ich gelesen.

      Zeig mir die Stelle.

      Aber es gäbe keinen Mann, der diesen Politiker aufgrund dessen Geschlecht verteidigen würde.

      Also ich habe niemanden verteidigt, ich habe nur einen Text über sie kritisiert. Da ist ein himmelweiter Unterschied.

      Mit diesem Spruch könntest Du auch in der FDP Karriere machen.

      Danke, aber ich hab schon was anderes vor.

      Dieser Satz ist irgendwie wirr.

      Stimmt – sehr lang geraten und mit mehreren Gedanken gleichzeitig drin. Sinn macht er aber wohl trotzdem.

      Ich nehme auch einen Verteidigungsminister ernst, der nicht gedient hat und einen Gesundheitsminister, der kein Arzt ist

      Na gerade von den beiden Posten sollten wir uns nun doch erhoffen, dass sie nicht zu eng damit verbandelt sind…

      • Oliver Mark schrieb am 20. Januar 2011 um 14:07 - Permalink

        Die kleine Frau Schröderköhler ist ein denkbar schlechtes Beispiel dafür, ausgerechnet bei ihr ein potentielles Leistungspotential zu unterstellen und dann die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu verteidigen. Das wäre vergleichbar mit Koch-Mehrin, auch so einer Stoffpuppe die da irgendwie rumsteht und sich gut medial vermarkten lässt.

        Es geht nicht um sie als Frau, sondern darum, dass sich hier sicher jeder Zweite vorstellen kann, diesen Job unter diesen Rahmenbedingungen und mit der Vorgeschichte auch machen zu können. Diese 30er Generation ist protegiert und installiert. Das man das a. neidet und b. zum kotzen findet, wenn man nicht dazu gehört (d.h. diese Kohle verdient und diesen Einfluss hat) ist doch nur natürlich.

        Umso blöder von den Parteien mir solche Würste als Volksvertreter zu präsentieren.

        Der Neidreflex kommt noch nichtmal von ungefähr: am Anfang hab ich ja noch dran geglaubt, dass diese Trainees on the Job irgendwelche fachlichen Fähigkeiten haben, die sie dafür prädestinieren. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass die da eben ohne fachlichen Grund, also nur als Marionette stehen.

        Und jetzt glaub ich diesen Jungen reflexartig einfach gar nichts mehr.

        Insbesondere einer Freikirchlerin, die vom Leben keine Ahnung hat, die nie Geldsorgen hatte und haben wird und die nun meint, wir sollen doch einfach nur Kuchen essen.

      • Spiegelfechter schrieb am 20. Januar 2011 um 16:37 - Permalink

        Stimmt – sehr lang geraten und mit mehreren Gedanken gleichzeitig drin. Sinn macht er aber wohl trotzdem.

        So? Dann erkläre mir doch mal den Sinn des Nachsatzes “sollen die da oben bloß nicht glauben, ihnen stünde zu, was “Lieschen Müller” zusteht.”

    66. Hustenstorch schrieb am 20. Januar 2011 um 13:43 - Permalink

      Na, anscheinend hat sie wenigstens von einer Sache Ahnung….

    67. Dorthe schrieb am 20. Januar 2011 um 13:47 - Permalink

      Dorthe, schrieb ich irgendwo, daß ich letzteres glaube? Nöööö!

      Das ging gar nicht um Dich, sondern um die allgemeine Diskussion hier.

      Ich bezweifle angesichts der aktuellen Politik – egal ob von Männlein oder Weiblein und gleichgültig welcher Partei – daß es wirklich noch Politiker gibt die über herausragende Leistungen zu ihrem Amt gekommen sind.

      Die Ironie an dieser Diskussion ist, dass wir hier absolut einer Meinung sind. Ich finde es nur nicht fair, um nicht zu sagen langweilig, denkfaul und billig, sich ausgerechnet auf die Frau zu stürzen und das in genau dem Moment, in dem sie sich am augenscheinlichsten von ihren männlichen Kollegen – die eben oft genau so wenig qualifiziert sind – abhebt. Ja, sie wird in der gleichen Situation sein wie viele Paare in Deutschland – nicht wie alle, nicht einmal wie die Mehrheit, aber das steht da auch nicht.

      • Ko-Mike schrieb am 21. Januar 2011 um 00:41 - Permalink

        Ich glaube, die Kritik richtet sich vielmehr gegen den medialen Dünnpfiff, den das Volk zum Frühstück serviert bekommt – die betroffene Person ist hier mehr oder weniger irrelevant.

        Ist Ihnen irgendwann einmal die Schwangerschaft einer Muslimin im Radio angekündigt worden? Haben Sie schwangere Frauen aus Afrika auf den Titelseiten der Mainstream-Presse gesehen? Wissen Sie, was mit den schwangeren Frauen in Haiti oder sonstwo derzeit passiert?

    68. Bundeszahlesel schrieb am 20. Januar 2011 um 13:51 - Permalink

      Ich. Ich nehme auch einen Verteidigungsminister ernst, der nicht gedient hat und einen Gesundheitsminister, der kein Arzt ist.

      Ja, und vor Jahrzehnten hat man auch einen Kunstmaler als Kanzler ernstgenommen. Was daraus wurde kennen wir ja.

    69. altautonomer schrieb am 20. Januar 2011 um 14:24 - Permalink

      @68 Das haben die USA doch bereits vor Jahren getoppt. Dort wurde ein alkoholkranker Westerndarsteller Präsident und ein Weltmeister im Body-Building, später auch als Conan der Barbar weltweit zu Ruhm gekommene Arni Gouverneur von Kalifornien.

      Auf Deutschland bezogen hätten ist uns ein Michael Schumacher als Verkehrsminister erspart geblieben.

    70. borderline44 schrieb am 20. Januar 2011 um 14:52 - Permalink

      Kristina Schröder ist schwanger! -und möchte, wenn ich mich richtig erinnere gehört zu haben, nach ca. 4 Wochen oder 2 Wochen, nachdem sie das Baby bekam, sich wieder ihren “wirklich wichtigen Aufgaben” widmen und ihrem Mann die Babypause überlassen. Hat je einmal jemand das Baby gefragt? Das Baby, das 9 Monate im Bauch der Mutter, war, ihre Gerüche, Stimme wahrgenommen hat und nach 4 Wochen noch keinen Orientierungssinn und kein Zeitgefühl hat, wenn die Mutter, ihr Geruch, ihre Stimme plötzlich verschwindet? Wie das Baby sich da fühlt? Hat sich schon einmal jemals jemand in die Lage des Babys versetzt? Wurden die Babys jemals gefragt, geschweige denn wahrgenommen und ihre Schreie (mit Verweis auf: “mein Baby schreit unaufhörlich”) richtig interpretiert? -vielleicht auch die dahintersteckende Empörung und Wut? Hat jemand die Babys gefragt, ob sie nach 4 Wochen oder 2 Wochen in die Babykrippe möchten und oder zum Vater wollen? -nachdem ihr ganzes kurzes Leben, die Mutter das Wesentliche war? -und kaum den Schock der Geburt überwunden, der Mutter entrissen? Alle handeln “im Namen der Babys” -tatsächlich? -jedoch tun und taten sie es ohne je dem Baby jemals richtig zugehört zu haben sondern im Glauben zu wissen, was für ein, das oder ihr Baby gut ist. Sie glorifizieren ihre eigene Einsamkeit und Schmerz und die Eltern der Kindheit, die auch so mit ihnen umgegangen sind ohne auch nur im Geringsten dem Baby, dem Kind, das sie selber einmal waren, treu gewesen zu sein. Hier einmal die ganze Situation aus Babys Sicht:

      http://www.alice-miller.com/artikel_de.php?lang=de&nid=104&grp=24

      und ein Video:

      http://www.youtube.com/watch?v=hrKoTvwWWQM

      Beachte:

      -wer dieses Video grottenschlecht findet,
      sollte möglichst keine Kinder bekommen
      und möglichst beruflich nichts
      mit Kindern zu tun haben.

      -wer dieses Video grottenschlecht findet,
      sollte niemals Politiker werden
      und keine Macht erhalten.

      -wer dieses Video grottenschlecht findet,
      sollte den Beruf eines Psychotherapeuten,
      oder Psychoanalytikers auf
      keinen Fall ausüben.

      -wer dieses Video grottenschlecht findet,
      sollte den Kontakt zu mir meiden.

      Das wollte ich dazu sagen. -aber wie gut: dass es ja “nur” meine Meinung zu sein scheint. -und nicht die der Babys. -und falls doch?

      • drummy-b schrieb am 20. Januar 2011 um 15:04 - Permalink

        Booaah echt, mir wird schlecht.
        Was ist denn das nun wieder für ein antiquiert-biologistisches Geschwafel. Das ist schon lange kalter Kaffee, nicht die Bezugsperson ist wichtig, sondern die Art und Weise, wie sich die Bezugspersonen verhalte, und das sogar unabhängig vom Geschlecht. Miller ist für die Kinderpsychologie unabdingbar, aber ihre Thesen und Ergebnisse sind (u.a. wegen Fehler im Untersuchungsdesign etc.) längst überholt. Bitte mal aktuelle Literatur zum Thema lesen …

        • borderline44 schrieb am 23. Januar 2011 um 11:59 - Permalink

          @drummy-b leider wurde meine Antwort an Dich von Spiegelfechter (noch?) nicht veröffentlicht (es geht und ging dort um dei Bindungstherorie (John Bolwby) u.a. ), dort habe ich einige Zusammenhänge aufgezeigt, welche Du aufgrund Deiner eigenen wahren Lebensgeschichte nicht fühlen magst, wie viele Menschen, die zum Täter dessen werden, wessen Opfer sie in ihrer Kindheit waren (durch die Bagatellisierung und Glorifizierung des eigenen Leides und die Idealisierung der Eltern), es sei denn, sie geben ihre pathologische Treue auf (s. Arno Gruen: Die Konsequenzen des Gehorsams für die Entwicklung für Identität und Kreativität) und haben den Mut, dem Kind, das sie einmal waren treu zu sein und damit sich selbst.

          Zumindest steht fest, dass die Abwertung ein gutes Mittel ist, Zusammenhänge nicht erfassen zu wollen. Leider gibt es viele Menschen wie dich. Sehr viele davon sitzen in unserer Bundesregierung und in der SPD, und bei den Grünen.

          Zum Abschluss lasse ich ein Baby sprechen:

          http://www.alice-miller.com/artikel_de.php?lang=de&nid=104&grp=24

          (-aber Du wirst auch dieses Baby platt machen, weil Dir bestimmt ganz übel wird … )

          Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass es Menschen gibt, die in der Lage sind, die Wurzeln der Gewalt und damit die der Ignoranz zu erkennen, mit ihren verheerenden Auswirkungen, die wir in unserer Gesellschaft, Welt und Umwelt und Politik erleben. Evolution führt sich ad Absurdum, wenn die Erfahrungen, die Realität des Lebens ignoriert werden. Evolution ist niemals ignorant und bewertet sich nicht. Evolution lernt. Der Mensch maßt sich an zu glauben, dass die Verdrängung, die Verleugnung, die Lüge die Grundlage für Leben sind. Die Folgen dieser Haltung und deses Irrglaubens erleben wir im HIER und JETZT.

          MfG borderline44

      • Oliver Mark schrieb am 20. Januar 2011 um 15:05 - Permalink

        Allein das ist nen extra Artikel wert. Die Diskussion dürfte ellenlang werden. Ich kenne Leute, die setzen keine Kinder in die Welt, weil sie es nicht einsehen, dieses Kind aus finanziellen Gründen gleich wieder “abzugeben”;

        Wenn man es sich leisten kann, das “einer” zu Hause bleibt kann man froh sein.

        aha..geht also doch schon in dem Artikel los…

        ok go go go!

        ich als erster: Nun, als mein Sohn zur Welt kam, war ich es, der den Kleinen die ersten beiden Stunden bei sich hatte. Ich bin froh, dass meine Frau doch nicht gestorben ist. Sah aber fast danach aus.

        Wäre natürlich am allerdollsten, wenn Eltern gar nicht erst berufstätig sein müssten, damit sie ihre kleinen Scheisserchen rundum versorgen können.

        Realistischer wäre aber erstmal eine Möglichkeit zu finden, die kleinen Scheisserchen irgendwo abzugeben, damit Muttern und Vattern ihre Zweit- und Drittjobs machen können.

        Alternativ könnte man frei nach von der Leyen, einfach nur die Kinder machen lassen, die Elite sind. Die haben dann ja auch genügend Geld zu Hause zu bleiben.

        Die Geburt _ist_ für das Baby ein traumatisches Erlebnis so oder so. Trotzdem ist es natürlich. Also warum zwanghaft psychonalisieren oder romantisieren?

        Die Geburt _kann_ auch für Eltern ein traumatisches Erlebnis sein (fuck yes!). Oder die Schreimonate danach…der fehlende Schlaf…die Rückenschmerzen wegen des zu kurzen Sofas…die vertanen Wochenenden, weil Frauchen meint, “jetzt isser ja zu Hause”…

        aarrgh…und es heisst “kleine Kinder kleine Sorgen”…

        Heiland Sack!

    71. Sukram71 schrieb am 20. Januar 2011 um 16:12 - Permalink

      Die Schröder sieht hier aus wie Rapunzel in Rapunzel neu verföhnt. :)

    72. Dorthe schrieb am 20. Januar 2011 um 16:20 - Permalink

      -wer dieses Video grottenschlecht findet,
      sollte den Kontakt zu mir meiden.

      Haha. “Hör mir doch mal zu!” brüllen aber niemandem zuhören wollen… “Ich bin anders und das ist auch gut so!” meinen, es aber den anderen nicht zugestehen.

      Faszinierende Logik und großartige Einsichten in eine längst überholte Psychothese.

    73. lebowski schrieb am 20. Januar 2011 um 16:25 - Permalink

      Es ist doch wunderbar, wenn wir von jungen Müttern regiert werden, schreibt mir derweil der Bodensatz des Journalismus laut ins Gesicht.

      Wie? Franz-Josef Wagner ist ein Journalist?

    74. Dorthe schrieb am 20. Januar 2011 um 17:40 - Permalink

      Hier noch mal eine andere interessante Idee zum Thema:

      Focus

      • Spiegelfechter schrieb am 20. Januar 2011 um 18:02 - Permalink

        *hüstel*

        Diese Idee ist doch nicht ernst zu nehmen. Eine Ministerin in Teilzeit? Ja mei, was für a Schmarn. Typisch Focus ;-)

    75. Pooly schrieb am 20. Januar 2011 um 20:59 - Permalink

      Na Glückwunsch,

      dann muss sich das Kind jedenfalls keine Sorgen für die Zukunft machen.
      Ein Platz im Elitekindergarten des Bundestages und im Eliteinternat scheint sicher zu sein.

      • Groo schrieb am 20. Januar 2011 um 21:17 - Permalink

        Da haben wir einen Eisbär Flocke.
        Einen wahrsagenden Octopus.
        Ein schielendes Opossum.
        Jetzt ein eierlegendes Bundesküken.

        Wenn das keine Meldung wert ist!

        Versteh nicht, was ihr habt!
        Was die Natur so alles macht!

        Das ist doch wichtig!
        Das macht alles Gott. Vermute ich mal. Einfach um uns aufzuheitern, wenn wir durchs Tal schreiten. Oder torkeln.
        Wie auch immer.
        Vorwärts!

        • Groo schrieb am 20. Januar 2011 um 21:45 - Permalink

          Ich kann mir momentan garnicht vorstellen, was das für Auswirkungen auf die Legehennen-Situation hat!
          Frühgebärende Legehennen.

          Das ist doch ein Skandal!
          Oder?
          Dass man da nichts gegen macht?

          Erstmal muss der Hahn eingesperrt werden.
          Klingt nach Missbrauch!
          So geht das nicht!
          Wer ist der Täter?

          Dann muss für das Ei, das ja genetisch und sonstwie ein potentielles Huhn ist, ein potentieller Auslauf geschaffen werden!
          Das ist Menschenpflicht!

          Wo war ich gleich noch?

    76. Südbrandenburger schrieb am 21. Januar 2011 um 09:59 - Permalink

      Offener Brief von einer berufstätigen Frau an Kristina Schröder:
      http://www.fritz.de/neues_wort/aktuell/2011/01/beitrag4702.html

      • Lennard schrieb am 21. Januar 2011 um 14:54 - Permalink

        Es scheint, als ob der “Brief” schon entfernt wurde.
        Im Google-Cache ist er noch zu lesen. Screenshot ahoi.

        • Elbarto schrieb am 24. Januar 2011 um 16:25 - Permalink

          Hier kann man den Brief auch noch finden:

          http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=21711

          • Kerz schrieb am 24. Januar 2011 um 17:06 - Permalink

            http://blog.fefe.de/?ts=b3c34119

            Radio Fritz hat einen Offenen Brief von Su Holder an die Familienministerin zensiert. Sehr, SEHR schade. Besonders wenn man sich den Brief mal anguckt. Gut, den Satz am Ende hätte man ohne Schmälerung der Wirkstärke auch weglassen können. Und das “bescheuert” schoss ein bisschen über das Ziel hinaus. Aber genug, um es vorauseilend zu zensieren? Nein.
            Aus Ministerien und großen Firmen kennt man das eher andersherum. Der Chef stellt sich hinter seine Untergebenen, auch wenn er der Meinung ist, dass sie einen Fehler gemacht haben. GERADE wenn er der Meinung ist, sie haben einen Fehler gemacht. Das ist die Aufgabe eines Chefs. In der Außendarstellung steht er immer 100% hinter seinen Leuten, bis die etwas so dummes tun, dass sie dafür realistisch mit Knast bedroht sind. Intern kann man dann ein paar klare Worte sagen und den Vertrag nicht verlängern, aber extern? Das sieht so dermaßen schlecht für den Chef aus, wenn der seine eigenen Leute zurückpfeift, dass der Sender hier Schaden genommen hat.

            Na egal. Sie wollten einen Streisand-Effekt, sie sollen ihn haben. Inhaltlich hat Su Holder natürlich völlig Recht. Das ist eine Schande, wenn die Köhler Schröder da herumschwadroniert

            “Wir werden dann vor den gleichen Herausforderungen stehen wie viele andere Paare in Deutschland, bei denen beide beruflich sehr gefordert sind”, sagte sie dem Blatt. “Aber wir sind zuversichtlich, dass wir das auch mit Unterstützung unserer Familien hinbekommen”.
            Anders als mit Spott und Hohn kann man da meiner Ansicht nach gar nicht drauf reagieren.

    77. Frank Schenk schrieb am 21. Januar 2011 um 11:11 - Permalink

      Danke für die freundliche Erinnerung daran, daß wir eine Familienministerin haben! Hatte ich glatt vergessen. Was macht die eigentlich so, ausser ihre eigene Familie zu planen? Scheint ja Tradition zu haben.

      gruß

    78. Hans Bambel schrieb am 21. Januar 2011 um 14:39 - Permalink

      Sie erwarten im Juli Ihr Kind….

      Also hier meine Einschätzung, wie es dazu gekommen ist:

      Raumpflegerin Renata Putzinski (übrigens aus dem Niedriglohnsektor und kein Gewerkschaftsmitglied) ist zuständig für die Räumlichkeiten von Frau Schröder. Frau Putzinski war es leid, dass sie in letzter Zeit öfters Ko*ze aus Schröder’s Büro entfernen musste. Da sie auch Rösler’s Büro reinigt, hat sie ihn, DEN Gesundheitsminister, gebeten, doch mal bei Schröder nach dem Rechten zu sehen. Aufgrund seiner umfassenden medizinischen Kenntnisse hat er sie mit der frohen Botschaft konfrontiert, dass in ihr ein Super-Leistungsträger heranwächst. Das hat sie doch glatt umgehauen: So ein Mist, dabei bin ich doch gerade auf der Karriereleiter soweit vorangekommen! Was nun mit dem Wunschkind? Und dann auch noch der Super-Leistungsträger! Klar, die Prophezeiung stimmt: Die Wirtschaftskrise, das Erscheinen der Wutbürger, Vollmond! Warum ich? Werde ich damit fertig? Was wird aus meiner Karriere? Und Ole hat mich angelogen, er ist doch nicht sterilisiert….

      Das war im Dezember.

      Heute, kurz vor Ablauf der straffreien Abtreibung, hat sie sich dazu entschieden, den Messias doch auszuwerfen. Der öffentliche Druck wäre wohl doch zu hoch und Ihre Karriere dann definitiv zu Ende.

    79. vera schrieb am 21. Januar 2011 um 20:50 - Permalink

      Wuinderschön. Das Theater mit Radio Fritz hattest Du mitgekriegt? (http://tinyurl.com/6z8qv25)

    80. 1ng0 schrieb am 22. Januar 2011 um 14:22 - Permalink

      madame gedönsministerin
      hat sex. es ist bewiesen
      ein kind steckt im tornister drin
      es wächst. ganz ohne gießen

      jetzt fühlt sich die frau strohimkopp
      ganz nah den volksproblemen:
      wie kombinier ich kind und job?
      die olle soll sich schämen!

      kriegt 16.000 euro lohn
      top-kita? nanny? längst gebucht
      und hat klein-helmut infektion
      wird er von rösler untersucht

    81. Colonel Trautman schrieb am 22. Januar 2011 um 19:42 - Permalink

      Schöner und absolut berechtigter Artikel. Leider ist die Häme und der Hass in einigen Kommentaren wirklich unterste Schublade. Nur weil man die Dame politisch nicht schätzt (was ja völlig verständlich ist), ist das imo noch lange kein Freibrief sprachlich auf Gossenniveau umzusteigen und persönlich beleidigend zu werden (“wurde von ihrem Stecher besprungen/gefickt”, “hat sich ficken lassen”, etc.). Solch ein “Stil” ist einfach nur ein Armutszeugnis für jeden halbwegs erwachsenen Menschen.

    82. Momo schrieb am 23. Januar 2011 um 19:47 - Permalink

      Bundesministerin Schröder entstammt dem innerhalb des CDU-Spektrums traditionell rechtsstehenden CDU-Landesverband Hessen. Auch bei ihr scheinen die rechten Weltbilder auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein, wie der Beitrag “‘Neue Rechte’: Ein Garten voller Böcke” zeigt.
      http://antinazi.files.wordpress.com/2009/11/ein-garten-voller-bocke.pdf

    83. Elbarto schrieb am 24. Januar 2011 um 13:11 - Permalink

      Die Beton-Feministinnen kommen dank dieses Artikels auch wieder hervorgekrochen. Alles was gegen Frauen gesagt und “abgelästert” wird ist natürlich zu tiefst diskreminierend und Zeichen des Patriarchats…

      http://www.piratenweib.de/babypolitik

      *kopfschüttel*

      Wenn ein Mann runtergeputzt wird, ist das selbstverständlich normal und gehört zum Tagesgeschäft.

      • Spiegelfechter schrieb am 24. Januar 2011 um 13:20 - Permalink

        Ach Gottchen, sie nun wieder ;-)

        Fühlt sich wohl nach ihrer tollen Abmahn-Idee ein wenig einsam.

    84. Momo schrieb am 24. Januar 2011 um 21:20 - Permalink

      Hier noch ein interessanter Beitrag; “Digital wegradiert: Offener Brief an Kristina S.”
      http://wwwut.wordpress.com/2011/01/21/digital-wegradiert-offener-brief-an-kristina-s/


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