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	<title>Kommentare zu: Petition zum Thema Grundeinkommen</title>
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	<item>
		<title>Von: Der Schachspieler</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/486/petition-zum-thema-grundeinkommen#comment-37053</link>
		<dc:creator>Der Schachspieler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 06:22:03 +0000</pubDate>
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		<description>@Degnaphta

Ich frage mal ganz keck:

Was haben ein verarmter Landwirt, eine Tagesmutter, ein arbeitsloser Akademiker, ein arbeitsloser= Verkäufer, Tischler, Mechaniker, Versicherungsvertreter, Maurer, Mathematiker, LKW Fahrer, Kellnerin u.s.w. gemeinsam?

Meine Antwort wäre:

Wenig Geld und viel Zeit.

Ist es nicht eine Schande das es so etwas wie einen Zeithandel zwischen den Menschen nicht gibt, wenn man bedenkt , das viele Zuhause sitzend, verarmt, auf eine Besserung der kaputtliberalisierten Wirtschaft warten ?

Klar muss das durchgerechnet werden, aber nicht von mir, da ich kein &quot;Uni-Mathematiker&quot; bin, wobei es solche ganz sicher gäbe die irgendwie ohne Beschäftigung sind und ihre &quot;Stunden&quot; ableisten könnten.

Das mit den &quot;Versicherungen&quot; und Altersvorsorge ist das einizge was mir richtig zu denken gibt. Der Staat müsste ein &quot;Grundstundeneinkommen&quot; vergeben, das dann beim Arzt, u.s.w einlösbar wäre.

Der Staat bräuchte keinen Kredit, keine Schulden, er bräuchte nur Stundengutscheine zu verteilen, und dafür zu sorgen das sie als &quot;Tauschmittel&quot; akzeptiert werden.
Ich verteufle das Geld nicht, es verteufelt sich selber.

Oder wie sonst kann es sein das die reichsten Länder auch zugleich die grössten Schulden haben?

Und gerade die Schwerverdiender der letzten Jahre, diejenigen sind die jetzt vom Staat unterstützt werden müssen, und zwar vom Staat das Schulden bei den Banken hat , die er jetzt selber unterstützt  :-)

Da ist der Beezlebub drin, und denn bekommst du nicht raus, ergo etwas anderes muss her........</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Degnaphta</p>
<p>Ich frage mal ganz keck:</p>
<p>Was haben ein verarmter Landwirt, eine Tagesmutter, ein arbeitsloser Akademiker, ein arbeitsloser= Verkäufer, Tischler, Mechaniker, Versicherungsvertreter, Maurer, Mathematiker, LKW Fahrer, Kellnerin u.s.w. gemeinsam?</p>
<p>Meine Antwort wäre:</p>
<p>Wenig Geld und viel Zeit.</p>
<p>Ist es nicht eine Schande das es so etwas wie einen Zeithandel zwischen den Menschen nicht gibt, wenn man bedenkt , das viele Zuhause sitzend, verarmt, auf eine Besserung der kaputtliberalisierten Wirtschaft warten ?</p>
<p>Klar muss das durchgerechnet werden, aber nicht von mir, da ich kein &#8220;Uni-Mathematiker&#8221; bin, wobei es solche ganz sicher gäbe die irgendwie ohne Beschäftigung sind und ihre &#8220;Stunden&#8221; ableisten könnten.</p>
<p>Das mit den &#8220;Versicherungen&#8221; und Altersvorsorge ist das einizge was mir richtig zu denken gibt. Der Staat müsste ein &#8220;Grundstundeneinkommen&#8221; vergeben, das dann beim Arzt, u.s.w einlösbar wäre.</p>
<p>Der Staat bräuchte keinen Kredit, keine Schulden, er bräuchte nur Stundengutscheine zu verteilen, und dafür zu sorgen das sie als &#8220;Tauschmittel&#8221; akzeptiert werden.<br />
Ich verteufle das Geld nicht, es verteufelt sich selber.</p>
<p>Oder wie sonst kann es sein das die reichsten Länder auch zugleich die grössten Schulden haben?</p>
<p>Und gerade die Schwerverdiender der letzten Jahre, diejenigen sind die jetzt vom Staat unterstützt werden müssen, und zwar vom Staat das Schulden bei den Banken hat , die er jetzt selber unterstützt  :-)</p>
<p>Da ist der Beezlebub drin, und denn bekommst du nicht raus, ergo etwas anderes muss her&#8230;&#8230;..</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: booom... ups</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/486/petition-zum-thema-grundeinkommen#comment-36864</link>
		<dc:creator>booom... ups</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 16:31:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=486#comment-36864</guid>
		<description>habe ich gestern geschrieben, konnte es aber irgendwie nicht posten (technisches?):

schachspieler:
&lt;blockquote&gt;Wenn Geld gedruckt wird, dann braucht es einen Gegenwert ?eine Bonität?.
Wenn ein Land Geld druckt, und das mit Krediten die mit Sicherheiten unterlegt sind macht, spielt das keine Rolle.
Wobei immer durch den Zins ein unnatürlicher Wert erschaffen wird.

Wenn nun irgendeine Zentralbank, egal welche, Geld druckt und es den ?Menschen? als BGE zur Verfügung stellt ohne die nötigen Absicherungen vorweisen zu können, dann wird der Wechselkurs dieses Geldes abstürzen.
Und zwar bedingt durch die ?international anerkannten Rating- Agenturen?.&lt;/blockquote&gt;

dass beim Geld drucken KEINE bonität oder rücklage braucht weisst und bestätigst du ja selbst. Ein problem gibt/gäbe es nur wenn die internationalen und lokalen märkte nicht abschätzen können WIEVIEL und für wen gedruckt wird, bei meinem Vorschlag ist die beschränkung durch die bezugsberechtigten personen und der im voraus bestimmten BGE höhe ziemlich klar.


Da es in meiner Stadt so einen zeithandelverein hat, werde ich da vleicht mal reinschauen, so mit der hoffnung interessante menschen kennenzulernen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>habe ich gestern geschrieben, konnte es aber irgendwie nicht posten (technisches?):</p>
<p>schachspieler:</p>
<blockquote><p>Wenn Geld gedruckt wird, dann braucht es einen Gegenwert ?eine Bonität?.<br />
Wenn ein Land Geld druckt, und das mit Krediten die mit Sicherheiten unterlegt sind macht, spielt das keine Rolle.<br />
Wobei immer durch den Zins ein unnatürlicher Wert erschaffen wird.</p>
<p>Wenn nun irgendeine Zentralbank, egal welche, Geld druckt und es den ?Menschen? als BGE zur Verfügung stellt ohne die nötigen Absicherungen vorweisen zu können, dann wird der Wechselkurs dieses Geldes abstürzen.<br />
Und zwar bedingt durch die ?international anerkannten Rating- Agenturen?.</p></blockquote>
<p>dass beim Geld drucken KEINE bonität oder rücklage braucht weisst und bestätigst du ja selbst. Ein problem gibt/gäbe es nur wenn die internationalen und lokalen märkte nicht abschätzen können WIEVIEL und für wen gedruckt wird, bei meinem Vorschlag ist die beschränkung durch die bezugsberechtigten personen und der im voraus bestimmten BGE höhe ziemlich klar.</p>
<p>Da es in meiner Stadt so einen zeithandelverein hat, werde ich da vleicht mal reinschauen, so mit der hoffnung interessante menschen kennenzulernen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Degnaphta</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/486/petition-zum-thema-grundeinkommen#comment-36828</link>
		<dc:creator>Degnaphta</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 08:41:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=486#comment-36828</guid>
		<description>@ Schachspieler

Dein Zeitkontoansatz ist mehrschichtig interpretierbar. Die generelle Funktionstüchtigkeit des Modell halte ich für so offensichtlich, daß ich es für durchrechnenswert und eine Belebung des Modells mit Zahlen für sinnvoll erachte. Immerhin müssen sämtliche öffentliche Aufgaben wie Nachwuchs-, Kranken- und Altenpflege sowie Energieversorgung und Transport und Kommunikation davon getragen werden können. Den Schritt in diese Dimension schafft bereits dein beispielhafter Laden kaum.
Die Bauern, die mir so bekannt sind, sitzen am PC und warten auf die Meldungen des Terminkalenders. Das Telefon als Bindeglied zum ausführenden Lohnunternehmer ist wichtiger als Sense oder Pflug. 
Die &#039;konservativeren&#039; (armen) Bauern lenken ihren Trecker zwar noch selbst, aber werden gemeinhin auch als aussterbende Art angesehen - alles Junggesellen (siehe &quot;Bauer sucht Frau&quot;).
Doch weist dein Ladenprojekt einen tatsächlichen Ausweg aus dem Schlamassel, da es auch ohne Geld- und Finanzsystem auskommen kann.
Allerdings halte ich Geld keineswegs für so verteufelnswert wie du. Ein Hauptgrund für Gruppenbildung stellt der Wunsch nach Risikominimierung dar. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Deswegen ist die Projektgruppe Laden auch nicht so gut abgesichert wie ein ganzes Volk. Je mehr Teiler es gibt, desto weniger hätte der Einzelne zu schultern. Doch diese gleichmäßige Verteilung, die auf dem Papier rechnerisch leicht möglich ist, kann beim großen Fluß der Güter nur mit Hilfe eines leicht distributierbaren Ersatzgutes verwirklicht werden.
Die Implementierung dieses Ersatzgutes jedoch läßt Fehler und Mißbrauch möglich werden, was jedoch auf jedes andere Werkzeug des Menschen anwendbar ist. Dennoch sind Werkzeuge nicht generell zu ächten.

Gegen eine europaweite Einführung eines BGE hätte ich ebensowenig einzuwenden, wie gegen eine nationales oder gar eins auf Länderebene. Das wäre mir wirklich herzlich egal. Doch da ich sowohl den Zusammenbruch des globalisierten Kapitalismus sehe, als auch ein vorübergehendes Zurückschrauben der EU-Ambitionen erwarte, erscheint mir ein nationales BGE die wahrscheinlichste Variante. 
Wie wir als vollkommen und ausschließlich auf Export fixierte Volkswirtschaft auf die Gesundung fremder Volkswirtschaften warten sollen, ohne daß uns hier die Sozialproblematik in Form von brennenden Autos um die Ohren fliegt, sieht mir deutlich unwägbarer und unwahrscheinlicher aus als die Belebung des toten Binnenmarktes über die Einführung eines BGE.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Schachspieler</p>
<p>Dein Zeitkontoansatz ist mehrschichtig interpretierbar. Die generelle Funktionstüchtigkeit des Modell halte ich für so offensichtlich, daß ich es für durchrechnenswert und eine Belebung des Modells mit Zahlen für sinnvoll erachte. Immerhin müssen sämtliche öffentliche Aufgaben wie Nachwuchs-, Kranken- und Altenpflege sowie Energieversorgung und Transport und Kommunikation davon getragen werden können. Den Schritt in diese Dimension schafft bereits dein beispielhafter Laden kaum.<br />
Die Bauern, die mir so bekannt sind, sitzen am PC und warten auf die Meldungen des Terminkalenders. Das Telefon als Bindeglied zum ausführenden Lohnunternehmer ist wichtiger als Sense oder Pflug.<br />
Die &#8216;konservativeren&#8217; (armen) Bauern lenken ihren Trecker zwar noch selbst, aber werden gemeinhin auch als aussterbende Art angesehen &#8211; alles Junggesellen (siehe &#8220;Bauer sucht Frau&#8221;).<br />
Doch weist dein Ladenprojekt einen tatsächlichen Ausweg aus dem Schlamassel, da es auch ohne Geld- und Finanzsystem auskommen kann.<br />
Allerdings halte ich Geld keineswegs für so verteufelnswert wie du. Ein Hauptgrund für Gruppenbildung stellt der Wunsch nach Risikominimierung dar. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Deswegen ist die Projektgruppe Laden auch nicht so gut abgesichert wie ein ganzes Volk. Je mehr Teiler es gibt, desto weniger hätte der Einzelne zu schultern. Doch diese gleichmäßige Verteilung, die auf dem Papier rechnerisch leicht möglich ist, kann beim großen Fluß der Güter nur mit Hilfe eines leicht distributierbaren Ersatzgutes verwirklicht werden.<br />
Die Implementierung dieses Ersatzgutes jedoch läßt Fehler und Mißbrauch möglich werden, was jedoch auf jedes andere Werkzeug des Menschen anwendbar ist. Dennoch sind Werkzeuge nicht generell zu ächten.</p>
<p>Gegen eine europaweite Einführung eines BGE hätte ich ebensowenig einzuwenden, wie gegen eine nationales oder gar eins auf Länderebene. Das wäre mir wirklich herzlich egal. Doch da ich sowohl den Zusammenbruch des globalisierten Kapitalismus sehe, als auch ein vorübergehendes Zurückschrauben der EU-Ambitionen erwarte, erscheint mir ein nationales BGE die wahrscheinlichste Variante.<br />
Wie wir als vollkommen und ausschließlich auf Export fixierte Volkswirtschaft auf die Gesundung fremder Volkswirtschaften warten sollen, ohne daß uns hier die Sozialproblematik in Form von brennenden Autos um die Ohren fliegt, sieht mir deutlich unwägbarer und unwahrscheinlicher aus als die Belebung des toten Binnenmarktes über die Einführung eines BGE.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Schachspieler</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/486/petition-zum-thema-grundeinkommen#comment-36809</link>
		<dc:creator>Der Schachspieler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 16:58:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=486#comment-36809</guid>
		<description>@Degnaphta

:-)
Dem Leben darfst du ruhig unterstellen das es etwas zurückgibt, nur leider etwas zeitverzögert, wie in diesem Falle es der Spiegelfechter tut ;-)

Im dem hin und her ob global oder national spielt es für mich keine Rolle wenn das System ausgereift ist, dann werden beide Welten in ihm Glücklich werden.

Und faule Systeme erkennst du eben darin das sie in ihrem Grundgedanken nicht &quot;global&quot; für Gerechtigkeit anwendbar sind.

Ich will weil gerade aktuell, dir ein Beispiel aus der möglichen Praxis vorschlagen.
Wir haben ja als Symbolbild und realen Menschen die Emily und ihre Kündigung bedingt durch einen Grosskonzern.
Also, wie könnte ein &quot;timesharing&quot; in diesem Falle funktionieren?

Nehmen wir mal als Basis, und ich unterstelle Emily jetzt ganz einfach , das sie gerne einen moderaten Tante Emma Laden hätte.
Sie hätte genug Aufmerksamkeit durch die Medien erreicht um damit auch viele &quot;Mitleidsvolle&quot; Herzen ansprechen könnte, was ja auch gut so ist.
Leider können ihr die meisten von diesen &quot;mitleidvollen&quot; Menschen nicht helfen da sie ja wahrscheinlich selber kein Geld haben, und viele von Hartz4 leben.

Nur eins hätten alle gemeinsam und zwar zu Genüge, das wäre Zeit.

So, stell dir mal vor wir kreiren einen &quot;timeshare&quot; Tante Emma Laden:

Zuerst einmal braucht es: 

1.)Mitarbeiter
2.)Organisation
3.)Produkte
4.)Standort

Zu Punkt 1:
In diesem speziellen Fall, wären die Mitarbeiter zu gleich auch die &quot;potenziellen&quot; Kunden.
Jeder der sich an diesem Projekt beteiligt bekommt ein &quot;Zeitkonto&quot;.
Je nach den aufgewendeten Arbeitsstunden für dieses Projekt, dürften wir sie gegen entsprechende Arbeitsstunden umgesetzt in Produkte beim Tante Emma Laden eintauschen.
1:1 ist wichtig weil es die Qualität der menschlichen Lebenszeit für jeden Gerecht verteilt.
Wir haben alle 24h am Tag und keine mehr. Wieviel wir von diesen 24h Stunden in Arbeit investieren wollen bleibt uns selber überlassen.
Tante Emma arbeitet als Verkäuferin ihre &quot;Stunden&quot; ab, die sie bereit ist zu leisten.
Andere arbeiten die nötigen Stunden in der Beschaffung und Produktion der benötigten Lebensmittel.

2.) Organisation
Es gibt genug Menschen die &quot;gewisse&quot; Fähigkeiten haben.
Jeder der Erfahrung im Verkauf, Design, Werbung hat könnte ein paar Stunden für sein Zeitkonto opfern.
Und auch ein &quot;World of Warcraft&quot; Spieler könnte mit einer &quot;umfassenden&quot; und aktiven  Datenbank, für die nötigen &quot;Organisationsstunden&quot; sorgen.

3.)
Produkte dürften Grundsätzlich nicht gekauft werden , sondern von Menschen erworben werden die bei einem solchen Zeitprojekt mitmachen.
Ich denke das sich genug Bauern finden lassen würden, die die eine oder andere Kartoffel übrig haben , und befor sie sie verrotten lassen, lieber in Zeitkonto umwandeln.

4.)
Angenommen es lässt sich ein altes Haus in der Nähe mieten, von einem Menschen der es zu einem &quot;vernünftigen&quot; Arbeitsstundenkonto vermietet.

Der Vorteil bei der ganzen Geschichte wäre, das Menschen &quot;Wirtschaft&quot; betreiben können ohne diese in irgendeiner Form in Geld umwandeln zu müssen.
Und ich sage mal , das es genug Menschen gibt, die kein Geld haben , dafür aber Zeit.
Und jemand der für Zeit arbeitet, arbeitet nicht als Sklave des Materials, sondern für &quot;sein&quot; würdiges Leben.

Was dir ganz sicher gefallen würde ist sicher das so etwas nur regional organisierbar wäre.
Es würde sich nicht am bestehenden System reiben.

Nicht zu vergessen ein Zeitstundenkonto, für die Pflege und Versorgung von bedürftigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Degnaphta</p>
<p>:-)<br />
Dem Leben darfst du ruhig unterstellen das es etwas zurückgibt, nur leider etwas zeitverzögert, wie in diesem Falle es der Spiegelfechter tut ;-)</p>
<p>Im dem hin und her ob global oder national spielt es für mich keine Rolle wenn das System ausgereift ist, dann werden beide Welten in ihm Glücklich werden.</p>
<p>Und faule Systeme erkennst du eben darin das sie in ihrem Grundgedanken nicht &#8220;global&#8221; für Gerechtigkeit anwendbar sind.</p>
<p>Ich will weil gerade aktuell, dir ein Beispiel aus der möglichen Praxis vorschlagen.<br />
Wir haben ja als Symbolbild und realen Menschen die Emily und ihre Kündigung bedingt durch einen Grosskonzern.<br />
Also, wie könnte ein &#8220;timesharing&#8221; in diesem Falle funktionieren?</p>
<p>Nehmen wir mal als Basis, und ich unterstelle Emily jetzt ganz einfach , das sie gerne einen moderaten Tante Emma Laden hätte.<br />
Sie hätte genug Aufmerksamkeit durch die Medien erreicht um damit auch viele &#8220;Mitleidsvolle&#8221; Herzen ansprechen könnte, was ja auch gut so ist.<br />
Leider können ihr die meisten von diesen &#8220;mitleidvollen&#8221; Menschen nicht helfen da sie ja wahrscheinlich selber kein Geld haben, und viele von Hartz4 leben.</p>
<p>Nur eins hätten alle gemeinsam und zwar zu Genüge, das wäre Zeit.</p>
<p>So, stell dir mal vor wir kreiren einen &#8220;timeshare&#8221; Tante Emma Laden:</p>
<p>Zuerst einmal braucht es: </p>
<p>1.)Mitarbeiter<br />
2.)Organisation<br />
3.)Produkte<br />
4.)Standort</p>
<p>Zu Punkt 1:<br />
In diesem speziellen Fall, wären die Mitarbeiter zu gleich auch die &#8220;potenziellen&#8221; Kunden.<br />
Jeder der sich an diesem Projekt beteiligt bekommt ein &#8220;Zeitkonto&#8221;.<br />
Je nach den aufgewendeten Arbeitsstunden für dieses Projekt, dürften wir sie gegen entsprechende Arbeitsstunden umgesetzt in Produkte beim Tante Emma Laden eintauschen.<br />
1:1 ist wichtig weil es die Qualität der menschlichen Lebenszeit für jeden Gerecht verteilt.<br />
Wir haben alle 24h am Tag und keine mehr. Wieviel wir von diesen 24h Stunden in Arbeit investieren wollen bleibt uns selber überlassen.<br />
Tante Emma arbeitet als Verkäuferin ihre &#8220;Stunden&#8221; ab, die sie bereit ist zu leisten.<br />
Andere arbeiten die nötigen Stunden in der Beschaffung und Produktion der benötigten Lebensmittel.</p>
<p>2.) Organisation<br />
Es gibt genug Menschen die &#8220;gewisse&#8221; Fähigkeiten haben.<br />
Jeder der Erfahrung im Verkauf, Design, Werbung hat könnte ein paar Stunden für sein Zeitkonto opfern.<br />
Und auch ein &#8220;World of Warcraft&#8221; Spieler könnte mit einer &#8220;umfassenden&#8221; und aktiven  Datenbank, für die nötigen &#8220;Organisationsstunden&#8221; sorgen.</p>
<p>3.)<br />
Produkte dürften Grundsätzlich nicht gekauft werden , sondern von Menschen erworben werden die bei einem solchen Zeitprojekt mitmachen.<br />
Ich denke das sich genug Bauern finden lassen würden, die die eine oder andere Kartoffel übrig haben , und befor sie sie verrotten lassen, lieber in Zeitkonto umwandeln.</p>
<p>4.)<br />
Angenommen es lässt sich ein altes Haus in der Nähe mieten, von einem Menschen der es zu einem &#8220;vernünftigen&#8221; Arbeitsstundenkonto vermietet.</p>
<p>Der Vorteil bei der ganzen Geschichte wäre, das Menschen &#8220;Wirtschaft&#8221; betreiben können ohne diese in irgendeiner Form in Geld umwandeln zu müssen.<br />
Und ich sage mal , das es genug Menschen gibt, die kein Geld haben , dafür aber Zeit.<br />
Und jemand der für Zeit arbeitet, arbeitet nicht als Sklave des Materials, sondern für &#8220;sein&#8221; würdiges Leben.</p>
<p>Was dir ganz sicher gefallen würde ist sicher das so etwas nur regional organisierbar wäre.<br />
Es würde sich nicht am bestehenden System reiben.</p>
<p>Nicht zu vergessen ein Zeitstundenkonto, für die Pflege und Versorgung von bedürftigen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Schachspieler</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/486/petition-zum-thema-grundeinkommen#comment-36806</link>
		<dc:creator>Der Schachspieler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 16:08:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=486#comment-36806</guid>
		<description>@boom

Ihr Schweizer habt auch die UBS am Hals, das sollte dich nicht erleichtern in dieser Situation :-)

Siehs mal so:

Wenn Geld gedruckt wird, dann braucht es einen Gegenwert &quot;eine Bonität&quot;.
Wenn ein Land Geld druckt, und das mit Krediten die mit Sicherheiten unterlegt sind macht, spielt das keine Rolle. 
Wobei immer durch den Zins ein unnatürlicher Wert erschaffen wird.

Wenn nun irgendeine Zentralbank, egal welche, Geld druckt und es den &quot;Menschen&quot; als  BGE zur Verfügung stellt ohne die nötigen Absicherungen vorweisen zu können, dann wird der Wechselkurs dieses Geldes abstürzen.
Und zwar bedingt durch die &quot;international anerkannten Rating- Agenturen&quot;.

Dann hast zwar dein BGE von 1000 Franken , aber der Franken hat nur den halben Wert.

Ich finde das bringt dir gar nichts , und ausserdem passiert so etwas ähnliches mit dem Geld das sie momentan drucken, und in die &quot;Nicht-Abgesicherten&quot; Papiere der Finanzwelt investieren.
Z.B USA und England, das einzige was sie noch auf ihrer Seite haben sind die Rating Agenturen die immer noch ihre &quot;Kreditwürdigkeit&quot; für unantastbar halten.

Unter Umständen dieselben Rating-Agenturen die der Verursacher der Subprime Papiere, und somit der ganzen Krise sind.

Kennst du das in der Realität verwirklichte Symbol eines Teufelskreises?

Aus einem Geld-Teufelskreis kommst du mit Geld nicht raus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@boom</p>
<p>Ihr Schweizer habt auch die UBS am Hals, das sollte dich nicht erleichtern in dieser Situation :-)</p>
<p>Siehs mal so:</p>
<p>Wenn Geld gedruckt wird, dann braucht es einen Gegenwert &#8220;eine Bonität&#8221;.<br />
Wenn ein Land Geld druckt, und das mit Krediten die mit Sicherheiten unterlegt sind macht, spielt das keine Rolle.<br />
Wobei immer durch den Zins ein unnatürlicher Wert erschaffen wird.</p>
<p>Wenn nun irgendeine Zentralbank, egal welche, Geld druckt und es den &#8220;Menschen&#8221; als  BGE zur Verfügung stellt ohne die nötigen Absicherungen vorweisen zu können, dann wird der Wechselkurs dieses Geldes abstürzen.<br />
Und zwar bedingt durch die &#8220;international anerkannten Rating- Agenturen&#8221;.</p>
<p>Dann hast zwar dein BGE von 1000 Franken , aber der Franken hat nur den halben Wert.</p>
<p>Ich finde das bringt dir gar nichts , und ausserdem passiert so etwas ähnliches mit dem Geld das sie momentan drucken, und in die &#8220;Nicht-Abgesicherten&#8221; Papiere der Finanzwelt investieren.<br />
Z.B USA und England, das einzige was sie noch auf ihrer Seite haben sind die Rating Agenturen die immer noch ihre &#8220;Kreditwürdigkeit&#8221; für unantastbar halten.</p>
<p>Unter Umständen dieselben Rating-Agenturen die der Verursacher der Subprime Papiere, und somit der ganzen Krise sind.</p>
<p>Kennst du das in der Realität verwirklichte Symbol eines Teufelskreises?</p>
<p>Aus einem Geld-Teufelskreis kommst du mit Geld nicht raus.</p>
]]></content:encoded>
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