Direkt zum Inhalt
  • Newsletter
  • Über mich
  • Kontakt

  • Jeden Monat wieder! Ein zweiter Klick abonniert den Blog-Flattr.

  • Werbung

    Drucker Preisvergleich

  • Partner

    OA Logo
  • Archiv

  • Kategorien

    • Afghanistan
    • Afrika
    • Allgemein
    • Ausland
    • Bildungssystem
    • Blogintern
    • Blogs
    • Buchvorstellungen
    • Bundespräsident
    • CDU
    • China
    • Deutschland
    • Energie
    • Europa
    • FDP
    • Finanzkrise
    • Frankreich
    • Geopolitik
    • Georgien
    • Gesundheitssystem
    • Glosse
    • Great Game
    • Großbritannien
    • Grundlagen
    • Grüne
    • Irak
    • Iran
    • Israel
    • Kampagnenjournalismus
    • Lesebefehl
    • Linke
    • Medien
    • Menschenrechte
    • Nahostkonflikt
    • Neoliberalismus
    • Panik
    • Podcasts
    • Polen
    • Politclowns
    • Politischer Diskurs
    • Russland
    • Schwarz-Gelb
    • Sicherheitspolitik
    • Sozialpolitik
    • Sparen
    • SPD
    • Spezialdemokraten
    • Südamerika
    • Superwahljahr 09
    • Türkei
    • Unsympathen
    • US-Wahlen 08
    • USA
    • Verschwörungstheorien
    • Volkswirtschaft
    • Wirtschaft
  • Blogroll

    • 7Schläfer
    • Ad Sinistram
    • AllesDrehtSichImKreis
    • Blogsgesang
    • Chefarztfrau
    • Egghat
    • Feynsinn
    • FixMBR
    • Foreign Policy Watch
    • Geschichtsblog
    • Guardian of the Blind
    • Jacob Jung Blog
    • Maiak
    • Maskenfall
    • Michael Schöfer
    • NachDenkSeiten
    • Notizen aus der Unterwelt
    • Oeffinger Freidenker
    • Philibuster
    • Sargnagelschmiede
    • sp!ked
    • Spiegelkritik
    • Spreeblick
    • Tautenhahn
    • TomDispatch
    • Transatlantikblog
    • uiuiuiuiuiuiui
    • Unser globales Dorf
    • Wolfgang Michal
  • Quellen

    • AG Friedensforschung
    • Alternet
    • Asia Times
    • Common Dreams
    • Das Dossier
    • Economist´s View
    • FinanceScout24 Versicherungsvergleich
    • Foreign Policy in Focus
    • Freitag
    • German-foreign-policy
    • journalismus – nachrichten von heute
    • Junge Welt
    • Kontaktlinsen Preisvergleich
    • NachDenkSeiten
    • Net News Global
    • Neue Rheinische Zeitung
    • Open Democracy
    • Ossietzky
    • Project Syndicate
    • Russland-Aktuell
    • Russland.ru
    • Telepolis
    • Vox
  • RSS Nachdenkseiten

    • Hinweise des Tages
    • Stuttgart 21 – Offener Brief an den Ministerpräsidenten
    • Syrien und die Scheinheiligkeit des Westens
    • Hinweise des Tages
    • Angie im Wunderland
  • RSS ad sinistram

    • Noch'n Bild
    • Nomen non est omen
    • Der kommunistische Körper
    • Diese EU hat keine Berechtigung mehr
    • Nicht rechts, nicht links
    • Sit venia verbo
    • Und dann fehlen uns die Worte
    • Der vage Ausdruck
    • Finanzmärkte als Gegner
    • Ridendo dicere verum
  • RSS binsenbrenner.de

    • “Linke” Kanzlerin unter rechtem Beschuss
    • Den Worten ein Gewissen …
    • Amazon und Hungerlohn
    • Ein Volk von Bundestrainern?
    • Sie haben Post! (II)
  • RSS Feynsinn

    • Leistungssport muss sich wieder lohnen
    • Enteignung der Leistungsträger
    • Nichts zu verbergen
    • Humanistische Solidarität
    • 2000 – Ich widerrufe alles
  • RSS Oeffinger Freidenker

    • Ooooooooh wie süß!
    • Nachtrag zu Steinbach
    • Konservativer Zwergenaufstand
    • Die Schuldenschnitter
    • Zur Steinbach-Debatte
  • RSS Jacob Jung

    • Merkel und die Diktatoren: Rohstoffe gegen Menschenrechte
    • Das Imperium schlägt zurück: Anstieg linksmotivierter Straftaten
    • Es ist besser, als ein Wulff zu sterben, denn als Hund zu leben
    • Jacobs Woche (29.1. – 4.2.2012)
    • Mitbestimmung oder Mogelpackung: Merkels Zukunftsdialog
  • Suchen

  • RSS Feeds

    • Artikel
    • Kommentare
    • eMail-Abo
  • Dein Shop für Outdoor Ausrüstung und Bekleidung. Zweimal südlich Münchens, Einmalig im Internet.

    Hier könnte Ihre Werbung stehen

  • Letzte Kommentare

      Truvor bei Syrien und die Scheinheiligkeit des Westens:

      @ Roman am 10. Febr. um 13:11 www.politonline.ru/rssArtic...

      Sprotte bei zur Steinbach-Debatte:

      und was soll man von den Sprüchen des Verteidigungsministers Thomas de Maizière...

      Martin bei Syrien und die Scheinheiligkeit des Westens:

      Auch nach mehrfacher Lektüre ist mir die Herkunft von...

      wschira bei Angie im Wunderland:

      Hallo Susi, eine kleine Anfrage: Was ist eine Transistorröhre? Das muss meiner...

      wschira bei Angie im Wunderland:

      Klassenprimus in was, bitteschön? Im Verschieben des Volksvermögens von unten nach...

      R_Winter bei Syrien und die Scheinheiligkeit des Westens:

      Um eine Krankheit zu bekämpfen, darf nicht Medizin zum...

      HHarlekin bei Angie im Wunderland:

      “Das ist bitterer Ernst! Tut mir leid. :-)” Schade. Dann hat der...

      der Herr Karl bei Syrien und die Scheinheiligkeit des Westens:

      Der Spiegelfechter erhielt schon öfters die Ehre, im...

      Lazarus09 bei Angie im Wunderland:

      Erdbeerschorsch soll’s heissen Erdbeerschorsch !! Edit is fucked...

      zeno(bit) bei Syrien und die Scheinheiligkeit des Westens:

      In dem zitierten Satz steht nichts von friedlichen...

      Mod bei Syrien und die Scheinheiligkeit des Westens:

      Thanx, spricht für die Qualität des Artikels, Jens Berger als...

      Lazarus09 bei Angie im Wunderland:

      Zu viel Messwein vor probiert ..der Erbeerschorsch ..? :-P

      GrooveX bei Syrien und die Scheinheiligkeit des Westens:

      …um Assad auf friedlichem und demokratischen Wege zu...

      Der Doctor bei Syrien und die Scheinheiligkeit des Westens:

      M.E. der Ausgewogenste Artikel ,den ich bisher zu dem...

      BenGurion bei Syrien und die Scheinheiligkeit des Westens:

      Man sollte den Bericht vollständig lesen, sonst entsteht...

  • Twitter Contact News Spenden Login Anmelden

  • Werbung

    Hier könnte Ihre Werbung stehen

  • Facebook

  • Leseempfehlungen

    An dieser Stelle stehen hier normalerweise Leseempfehlungen mit einem Link auf Amazon. Da Amazon, wie sich mittlerweile herausgestellt hat, offenbar ein überaus unsozialer Konzern ist, der sich an den Schwächsten der Gesellschaft bereichert, hat sich der SPIEGELFECHTER entschlossen, die Zusammenarbeit mit Amazon mit sofortiger Wirkung zu kündigen. Es ist natürlich klar, dass dieser Boykott mit spürbaren finanziellen Einbußen verbunden ist. Wir würden uns daher freuen, wenn Ihr unsere Unabhängigkeit durch eine kleine Spende unterstützen könntet.
  • Krise global

    geschrieben am 15. März 2009 von Spiegelfechter

    Die Folgen der Finanzkrise könnten eine Milliarde Menschen in eine neue Armut abstürzen lassen

    Das Epizentrum der Finanzkrise sind die noblen Büros der Wall Street-Banken in New York. Die Auswirkungen der Krise sind indes in jeder Hinsicht global.Vor allem die ärmsten Länder der Welt sind direkt und indirekt von den realwirtschaftlichen Folgen der Finanzkrise betroffen. Die Asiatische Entwicklungsbank schätzte den finanziellen Schaden der Finanzkrise jüngst auf 50 Billionen US$ – 2,1 Billionen sollen alleine in Südamerika vernichtet worden sein. Auch die Weltbank sieht in einer aktuellen Studie düstere Zeiten auf die Entwicklungsländer zukommen. Den Finanzbedarf, um die Folgen der Finanzkrise für die Entwicklungsländer abzuwenden, schätzt sie auf 270 bis 700 Mrd. US$. Wo soll so viel Geld herkommen?

    Nach den Zahlen der Weltbank befinden sich die Wachstumsprognosen der Industriestaaten und Entwicklungsländer gemeinsam im freien Fall. Anders als in vielen reichen Industriestaaten ist es den ärmeren Entwicklungsländern allerdings nicht möglich, die Folgen der Krise durch Konjunkturprogramme auf Pump zu bezahlen. Je länger und je härter die Krise die Weltwirtschaft treffen wird, desto dramatischer werden vor allem in Afrika die Auswirkungen sein. Martin Khor, Direktor des Third World Network, hält es für möglich, dass eine Milliarde mehr Menschen in den Entwicklungsländern in eine neue Armut abstürzen werden. Die Handlungsoptionen für die Industriestaaten, dies zu verhindern, sind zwar vorhanden, der politische Wille, dies auch zu tun, allerdings nicht. In der Krise ist sich jeder selbst der nächste.

    Weiter auf Telepolis

    DruckenKontaktArtikel kaufenProjekt unterstützen

    42 Kommentare Print This Post
    Die Folgen der Finanzkrise könnten eine Milliarde Menschen in eine neue Armut abstürzen lassen Das Epizentrum der Finanzkrise sind die noblen Büros der Wall Street-Banken in New York. Die Auswirkungen der Krise sind indes in jeder Hinsicht global.Vor allem die ärmsten Länder der Welt sind direkt und indirekt von den realwirtschaftlichen Folgen der Finanzkrise betroffen. ...
    Tags: Wirtschaft
    Werbeblog
    Partnersuche im Internet
    Vertrauen Sie Deutschlands Nr. 1
    Wissenschaftlich fundierter Test!
    www.PARSHIP.de

    Trackbacks:

    1. Links 1 – marcel-paradies.eu

    42 Kommentare:

    1. tar schrieb am 15. März 2009 at 17:34 - Permalink

      welch ein geblubber.

      um etwas vernichten zu können, musste es zuvor erschaffen werden. mich würde ja mal ganz konkret interessieren, WAS da angeblich WIE vernichtet worden sein soll. wurden etwa kredite zurückbezahlt – oder sind einfach erwartungen gesunken, sprich luftwerte ala aktien-indizes?

      soso, ein “rückläufiges” bruttosozialprodukt! nullwachstum oder gar negativwachstum wäre ja mal ganz gut – statt weiterhin tausende opels herzustellen, sollte man sich ja eher mal darum bemühen, die bereits vorhandenen loszuwerden. was nützt es denn da, noch mehr auf halde herzustellen. wachsdumm wachsdumm über alles…

      genau deswegen werden auch konjunkturpakete ala new deal einfach wirkungslos verpuffen. es wird vollkommen an der ursache vorbei getüftelt. was den armen wirklich helfen würde, wird bisher ja nicht diskutiert: eine vollkommene entschuldung – und damit natürlich verbunden: eine allgemeine geldreform!

      so bleiben nachwievor nur 3 möglichkeiten:

      1. staatsverschuldung bis zum staatsbankrott
      2. krieg
      3. einführung eines liquiditätsmalus

      aber keine bange! der dummheit wird bald abgeholfen…

    2. Totontli schrieb am 15. März 2009 at 18:07 - Permalink

      Und jetzt soll uns verkauft werden, dass durch Stärkung des IWF alles besser wird und dass die Krise dadurch bekämpft wird. Dazu passt nur der Spruch vom Bock und dem Gärtner. Wer hat denn die dritte Welt in die Schuldenfalle getrieben, deren Rohstoffe ausgebeutet und vieles Wertvolle dieser Länder zwangsprivatisiert? Der große Sekundant dabei war der IWF. Das lässt sich “schön” bei Jean Ziegler und Michael Chossudovsky nachlesen.

    3. Shitop schrieb am 15. März 2009 at 18:44 - Permalink

      Der IWF hatte in der Asienkrise schon versagt. Er wird wohl auch in der kommenden Wirtschaftskrise versagen.
      Wir werden uns von einer auf quantitativem Wachstum und zunehmender Produktivität verabschieden müssen. Die Idee ist nicht wirklich neu.Sie wurde vor über 30 Jahren schon vom Club of Rome unter dem Titel “Grenzen des Wachstums” propagiert, jedoch nie ernst genommen.

    4. Jonny schrieb am 15. März 2009 at 18:45 - Permalink

      Hallo,

      netter Artikel, aber bei den Philipinos ist Dir ein Fehler unterlaufen: Wenn 50.000 von ihnen jedes Jahr wirklich 16,4 Mrd. US-$ in die Heimat überweisen, wären das stolze 328 Millionen US-$ pro Nase. Das ist wohl etwas viel.

    5. Lago schrieb am 15. März 2009 at 18:57 - Permalink

      Bei mir sind das 328000 USD, auch eine Menge …

    6. COPOKA schrieb am 15. März 2009 at 18:58 - Permalink

      @SF

      Auch wenn es nicht zum Artikelthema passt, quält mich doch eine Verständnisfrage, die “den finanziellen Schaden” um die 50 Billionen anbetrifft. In manchen Quellen heißt es sogar, dass es so viele “Werte” in der Krise bereits vernichtet wurden, was für mich schon vollkommen absurd klingt. Sicherlich werden in der Krise auch reale Werte, wie z.B. die nun leer stehenden Häuser und ähnl. mehr, vernichtet, aber bei weitem ist es nicht so viel wie das gesamte Welt-BIP.

      Also meine Frage dazu – woraus besteht konkret dieser Schaden um die 50 Bln. bzw. was wurde dabei außer Produktionsüberschüssen “vernichtet”? Wer erlitt dabei primär diesen Schaden?

      Um es vorweg zu nehmen – ich denke, es ist zunächst mal die heiße Luft, die aus den Finanzblasen abgelassen wurde. Der reale Schaden entsteht nicht dadurch, sondern durch eine Art Dienstverweigerung der Finanzinstitute oder gesamtes Finanzsystems, was auch ohnehin schon ‘ne Zeit lang total daneben, also an realer Wirtschaft vorbei, agiert hat.

      @ Jonny

      Nö, es wären dann 328 Tsd/Nase.
      Ist auch etwas zu viel für Philipinos.
      Im Text steht, dass es nur in Elektronikbranche soviel beschäftigt waren. Insgesamt sind es wohl um paar Größenordnungen mehr. So steht es auch sinngemäß in TAZ. Unglückliche Verkürzung.

    7. misterL schrieb am 15. März 2009 at 20:36 - Permalink

      @SF

      Kann man statt

      Der Handel stockt

      Im zweiten Halbjahr 2008 brachen die Rohstoffpreise auf breiter Front ein und eine Trendumkehr ist nicht in Sicht, da die Nachfrage sich weltweit über eine längere Zeit nicht erholen dürfte. Die Preise für Rohstoffe außerhalb des Energiesektors sind in der zweiten Hälfte des Jahres 2008 im Durchschnitt um 38% gefallen und sind damit größtenteils weit unter dem Preisniveau vor der Spekulationsblase im Sommer 2008. Alleine im Dezember mussten die Rohstoffpreise um 6,8% nachgeben. Die Einnahmen der Volkswirtschaften des Kongos, Äquatorial-Guineas, Gabuns und Nigerias stammen zu über 50% aus Erdölexporten; der Kakao-Export ist für mehr als 20% der Einnahmen der Elfenbeinküste verantwortlich und Guinea hängt im gleichen Maße am Export von Mineralien. Auch die lateinamerikanischen Staaten sind vom Rohstoffexport abhängig.

      Nicht vereinfachter Schreiben, nach dem die Spekulationsblasen geplatzt sind haben sich die Preise normalisert und folgen nun dem normalen Spiel von Angebot und Nachfrage? Die ist derzeit rückläufig auch in Folge der Angst um die Finanzkrise.

    8. Lemmy Caution schrieb am 15. März 2009 at 21:57 - Permalink

      Zumindest viele Schwellenländer können sehr wohl Konjunkturprogramme auf Pump finanzieren und zwar aus dem einfachen Grund, dass sie oft WENIGER oder GAR NICHT verschuldet sind.

      In Amerika haben Chile, Brasilien und vermutlich auch Uruguay haben umfangreiche Konjunkturprogramme gestartet, die ihren Schwerpunkt auf Infrastruktur und Soziales legen.
      Chile: http://blogs.taz.de/latinorama/tag/konjunkturprogramm/
      Brasilien: http://www.gtai.de/fdb-SE,MKT200902118024,Google.html

      Bedenklich sieht es in Ländern aus, die im Außenhandel stark von der USA abhängen (Mexiko, Mittelamerika nördlich von Costa Rica, Venezuela, Bolivien).

      Der aktuelle Kupferpreis ist höher als über weite Strecken der 90er und 00er Jahre.
      Der IPSA (der chilenische Dax) sieht im 5 Jahres-Zeitraum auch nicht so dramatisch aus:
      http://tinyurl.com/coro2h
      Präsidentin Michelle Bachelet gewinnt zur Zeit stark in den Umfragewerten. Hoffentlich reicht das aus, damit der zur Zeit in Umfragen vorne liegende Lemmy zu liberale Kandidat Sebastián Piñera verliert und es die Concertación es nochmal schafft. In den Präsidentschaftswahlen Ende dieses Jahres.

      Gefährlicher wird es in Ländern, in denen populistische Regierungen stark mit Dauersubventionen, Preisfixierungen oder als Unternehmer in die Wirtschaft eingreifen. Die verschiedenen Interessengruppen besitzen ein starkes Interesse mit kostspieligen Aktionen Mucho Macho äh den Staat dazu zu bringen, in ihr Geschäft ein paar Goodies zu schaufeln.

    9. Lemmy Caution schrieb am 15. März 2009 at 22:27 - Permalink

      Alternativen, die sich in den letzten Jahren unter der Federführung Venezuelas gebildet haben

      Wo hat Venezuela eine Alternative gebildet und zu bitte was?
      - kaum ein Land der Region (ausser Kuba) ist dermassen abhängig von Lebensmittelimporten
      - wo ist da bitte eine Exportdiversifizierung vom Erdöl auch nur ansatzweise erkennbar.
      - staatliche Ressourcen für Bildung werden in kostspielige Alphabetisierungskampagnen vom zumeist über 60 jährigen gelenkt, während es im dringend reformbedürftigen Schulsystem – anders als in Chile oder Brasilien – keine Reformen gibt.
      Und fast alle Import Substitutions Projekte sind a) klein und b) kostspielig -> http://tinyurl.com/cn9osa

      Autobauer aus Detroit, die nur dank staatlich verordneter Intensivmedizin am Leben erhalten werden, können ihre Autos im Ausland dadurch billiger verkaufen und Anbieter aus Staaten, deren Regierung sie nicht unterstützen kann oder will, aus dem Markt drängen.

      US-amerikanische Automobil-Firmen haben auf Schwellenmärkten kaum eine Chance. Koreanisch oder bald chinesisch besitzt trotz aller Subventionen in den USA ein günstigeres Preis – Leistungs – Verhältnis.
      Konnte jetzt keine Statistik für die Anteile von US-Importeuren an lateinamerikanischen Automärkten finden. Im Straßenbild dominieren aber Hyunday und in den Einkaufszentren gabs im Januar eine große Cherry-Promo-Welle.

    10. Gebintit schrieb am 15. März 2009 at 22:36 - Permalink

      Mich erinnert das ganze ein wenig an einen umgekehrten Tsunami. Während bei einem Tsunami sich zunächst das Wasser zurückzieht, bevor die große Welle kommt, überschwemmte erst westliches Geld manche Schwellenländer wie Indien, so dass es denen schon unheimlich wurde, und urplötzlich zieht sich die Geldflut wieder zurück. Auch so ein “inverser” Geld-Tsunami hinterlässt viele Opfer. So mancher Öko mag von Wirtschaftsstagnation oder gar Rückgang träumen, die sozialen Unruhen in Ländern, deren Bevölkerungen geradezu explodiert sind und gegenüber denen wir uns alte Industriestaaten zunehmend winzig ausnehmen, werden auch denen noch Bauchschmerzen bereiten, die sich momentan einen Umsturz herbeisehnen, weil sie irrtümlicherweise glauben, davon vielleicht nach oben gespült zu werden, oder was auch immer. Für Nationen wie Indien oder China ist schon ein Wirtschaftswachstum von 4 Prozent eine Katastrophe, da täglich tausende Arbeitssuchende zusätzlich auf den Arbeitsmarkt drängen. Geblubber? So, so …

    11. Lemmy Caution schrieb am 16. März 2009 at 08:42 - Permalink

      Noch was zur venezoelanischen Alternative:
      1. Wie aus dem Link oben ersichtlich ist, fährt Venezuela seit Jahren eine Politik der wirklich ziemlich extremen Überbewertung der einheimischen Währung. Es gab im CAPDIVI System Zuteilungsbeschränkungen für Devisen. Faktisch bedeutete es aber eine Subventionierung für Luxusimporte aus anderen Ländern (Hummer, schottischer Wiskey).
      2. Subventionierte (!) Venezuela importierte Kraftstoffe. Ein Liter in Venezuela nicht hergestelltes Benzin kostete umgerechnet 2 Cent. Dies wurde über Jahre von der Opposition kritisiert. Nun sagte Chávez gestern:

      Es uno de los temas que estamos revisando porque no es justo que la gente que consume mucha gasolina en esos carros de lujo no pague, no es justo que los ricos no paguen por la gasolina que aquí que es una de las más baratas del mundo.
      [...]
      Nosotros en diez años jamas hemos incrementado el precio de la gasolina, ni gasoil ni el diesel, algun dia habra que ajustar esos precios. Nosotros practicmente estamos regalando la gasolina

      Übers: Es ist eins der Themen das wir gerade [a wee bit late, der Übers] überprüfen, weil es nicht gerechct ist, dass die Leute, die viel Benzin in diesen Luxusautos verbrauchen, nicht bezahlen. Es ist nicht gerecht, dass die Reichen nicht für das Benzin bezahlen, das hier einen der weltweit niedrigsten Preis hat.
      [...]
      Wir haben in 10 Jahren nie [!!! der Übers.] den Benzin oder Dieselpreis an den deutlich gestiegenen Rohölpreis angepaßt. Wir müssen diese Preise eines Tages anpassen [hoffentlich muy pronto, der Übers.] Wir verschenken praktisch Benzin.

      Das ganze nach 10 Jahren der extremen Subventionierung. Politiker der LINKEN haben diese beiden Punkte niemals kritisiert, obwohl sie die Bolivarische Republik sehr oft lautstark verteidigt haben.

      Es gibt eine Menge Anzeichen, dass die venezoelanische Wirtschaft in extreme Turbulenzen gerät. Die waren in den Zeiten der hohen Ölpreise einfacher vorauszusehen als die Finanzkrise.
      Die LINKEN, die sich immer als die dicken Freunde von Schwellen- und Entwicklungsländern aufspielen, verfügen ganz offensichtlich in diesem Bereich überhaupt keine Expertise. Die vergeuden nur meine Steuergelder im europäischen Parlament. Es ist so einfach dumpfe Parolen abzufeiern. Erfolgreiche Politik erfordert aber deutlich mehr.

    12. name schrieb am 16. März 2009 at 09:16 - Permalink

      Lemmy läuft mal wieder auf Hochform auf, und stellt so lustige Expertisen fest, wie jene, dass Lesen, Schreiben und Rechnen keine Vermittlung von Bildung wäre, ohne natürlich zu erwähnen, dass einen gewaltigen qualitativen Unterschied zwischen kapitalistischer Bildung und nonkapitalistischer Bildung gibt.

      Erste zielt auf die direkte Verwertbarkeit ab, welche heute nicht einmal mehr in den Regionen und Metropolen der Ersten Welt gewährleistet ist. Die alte These “kapitalistische Bildung ermöglicht innerhalb des kapitalistischen Systems Aufstieg oder wenigstens einen Teil bürgerlicher Teilhabe” hat sich schon lange als billige Lüge erwiesen, und wird von führenden Militärs auch als solche direkt in den Bedrohungsszenarien der ersten Welt so benannt und anerkannt.

      Das meint im Kern auch Lemmy, den es eigentlich nur stört, dass die Armen Schweine in Südamerika nun auch noch die einfachsten Bildungsmöglichkeiten erhalten sollen, wobei diese doch aus der bürgerlichen Sicht der Verwertbarkeit überflüssiges Humankapital sind.

      Was in Griechenland, Frankreich und Italien schon begonnen hat, die Wut auf die Verhältnisse, ist auch schon in Deutschland zu spüren, und auch diese nimmt zu, auf allen Ebenen, und wir sind hier in Deutschland erst ganz am Anfang der Auswirkungen.

    13. Sukram71 schrieb am 16. März 2009 at 09:29 - Permalink

      Och manno. Als ich kürzlich gebeten habe, was zur Finanzkrise zu schreiben, habe ich eigentlich gemeint, ihr sollt mal was Gutes und Positives schreiben.

      So in der Art:
      In einem halben Jahr ist alles wieder gut, alles nicht sooo schlimm und die Krise ist fast überwunden. Angela Merkel hat nen Plan.

    14. Sukram71 schrieb am 16. März 2009 at 09:33 - Permalink

      @ name

      Ich versuchs meist fast ganz ohne Bildung, mit dem gesunden Menschenverstand.
      Weil hin und wieder hab ich fast ein bisschen den Eindruck, dass manchen Leuten ihre ganze Bildung manchmal auch etwas im Weg steht. :)

    15. misterL schrieb am 16. März 2009 at 09:39 - Permalink

      @Sukram71

      Geht mir ähnlich Sukram71. Ich dachte statt Blase Global als Auflistung der Zusammenhänge mehr an Blase Global – Was lernen wir daraus? Die derzeitigen Konjunkturprogramme dienen letztlich mehr dazu von den Auswirkungen der Blasenwirtschaft nicht überspült werden. Einen wie auch immer gearteten lernschritt in Richtung eines dritten oder vierten Weges erkenne ich bislang nicht. Auch bei Merkel nicht. ;-)

    16. Lemmy Caution schrieb am 16. März 2009 at 09:49 - Permalink

      Lesen, Schreiben und Rechnen keine Vermittlung von Bildung wäre

      Im Jahr 1998 konnten 92% der Venezuelaner Lesen und Schreiben. Die meisten der übrigen Analphabeten befanden sich in der Gruppe der über 60-jährigen.
      Latinos sind keine “armen Schweine”. Das BIP/Einwohner Chiles sollte beispielsweise nicht deutlich unter dem von Mecklenburg Vorpommern liegen. Ohne die saftigen Transferzahlung, die die selbsternannten Volksgenossen fürs nixtum erhalten, lägen sie sicher darüber.

      Die Initiativen der Regierung Bachelet im Bildungssektor zielte v.a. auf eine Steigerung der Qualität ab. Hierzu gehört insbesondere die kinder-psychologische Schulung des Lehrkörpers und v.a. eine Anstrengung der Verbesserung der Qualität der öffentlichen Schulen. Die übrigens auch von Mittelschichtskindern besuchten Privatschulen sind oft bereits qualitativ mit deutschen Schulen vergleichbar.
      Chile holt in PISA Vergleichen zu grundlegender Lesefähigkeit (bedeutet mehr als einfache Alphabetisierung) und mathematischen Kenntnissen gegenüber Deutschland auf.

      Im Gegensatz dazu, sind in Venezuela die Anforderungen an die Schüler GESENKT worden. In den letzten interregionalen Vergleichen (vor Chávez) schnitten venezoelanische Schüler im regionalen Vergleich in Mathematik absolut katastrophal ab.

      Natürlich dient Bildung auch dazu, dass sich die Kinder in ihrem späteren Leben in die Produktion von Gütern und Dienstleistungen einbringen können. Und die entsprechenden Anforderungen sind aufgrund von Globalisierung und Automatisierung für Deutschland und Chile nicht besonders unterschiedlich. Es geht im chilenischen Schulsystem NICHT darum, dass sie mit den zahlreichen bolivianischen und peruanischen Arbeitsmigranten als Erntehelfer konkurrieren oder einen der übrigens zumeist gutbezahlten Posten in den hochtechnisierten Kupfer- und Eisenminen ergattern.

      Bemüht euch mal um ein wenig zeitgemässeres und v.a. weniger rigides Bild bezüglich Entwicklungs- und Schwellenländer.

    17. name schrieb am 16. März 2009 at 09:53 - Permalink

      @14 Sukram

      Das sehe ich auch so. Diese volkstümliche Methode ersparrt einem den Weg zu dem heutigen technokratischen “Expertenwissen”, welcher meist nur mit Pharsen und Geschäftsgeheimnissen geflastert ist.

      Jens hat hier irgendwann einmal ein gutes Beispiel dafür gegeben: Wer nicht in drei Sätzen klar und deutlich ein Problem, ein Konzept oder Lösungsvarianten aufzeigen kann, der taugt meist sowieso zu nichts, und mag er über tausend Bilder samt Laserpointer verfügen ;)

    18. misterL schrieb am 16. März 2009 at 10:05 - Permalink

      Mhhh…

      Wie kommt man eigentlich auf das meiner Meinung nach schmale Brett, daß die globalen Wirkungen der Blasenwirtschaft und der “Finanzkrise” (das setze ich ab jetzt in Anführuingszeichen) in irgendeinem Zusammenhang mit der Bildungssituation der 5. oder 6. Klässler in einem Land in Südamerika zu bringen ist? Bekäme heuer die Deutsche Bank nicht aus US-Amerika einen Check über 9 Milliarden Euro von dem wohl erstmal vom US-Steuerzahler in Zunkunft geretteten AIG Konzern wäre auch in der Deutschen Bank und ihrem Vorstand die Grundrechenarten neu zu vermitteln.

    19. Lemmy Caution schrieb am 16. März 2009 at 10:36 - Permalink

      China und Indien haben im letzten Jahrzehnt gewaltige Fortschritte in Sachen Wohlstand erzielt. Ich persönlich hatte die sehr positive Erfahrung Ende letzten Jahres unter einer sehr kompetenten und intelligenten indischen IT-Architektin in der Entwicklung eines IBM Produkts gearbeitet zu haben. Konnte dort sehr viel lernen.
      Ihr glaubt doch nicht im ernst, dass diese positiven Entwicklungen nun vollständig konterkariert werden, nur weil nun die Dynamik des Wachstums ein wenig nachläßt.

    20. misterL schrieb am 16. März 2009 at 11:12 - Permalink

      Du glaubst ernsthaft, dass diese Blasenwirtschaft einen zweiten Anlauf nehmen kann? Die Steuerzahler in der Welt müssen erstmal die Verluste des ersten Crashes erwirtschaften bevor sie den nächten Hype finanzieren dürfen. tstststs…

    21. Lemmy Caution schrieb am 16. März 2009 at 11:25 - Permalink

      Du glaubst ernsthaft, dass diese Blasenwirtschaft einen zweiten Anlauf nehmen kann?

      Wieviel haben denn die Steuerzahler bislang bezahlt?

      Marktwirtschaft ist lernfähig. Steueroasen werden stillgelegt, Regulierungen für Finanzgeschäfte werden eingeführt, etc.
      In vielen Schwellen- und Entwicklungsländern existierten ja die entsprechenden Regelungen. Es war ein Problem der USA, UKs und z.T. von uns.
      Hab mal gehört, dass z.Zt der Gesamtwert dieser Bürgschaften bei 20% des BIP p.a. liegt. Und die werden nicht alle abgerufen werden. Vergleich das mal mit dem Geld, das seit 20 Jahren von den sogenannten “Besserwessis” in die ehemalige DDR gepumpt wird.

    22. misterL schrieb am 16. März 2009 at 11:37 - Permalink

      Du glaubst also wirklich das neue Geschwätz der selben Damen und Herren Krisen(mit)verursacher aus Politik und Wirtschaft, dass sie die Oasen nun mit strengem Regelwerk ernsthaft fluten und es für den Rest ein wirksamen Plan gäbe?!?

      Na denn…

    23. misterL schrieb am 16. März 2009 at 11:37 - Permalink

      Du glaubst also wirklich das neue Geschwätz der selben Damen und Herren Krisen(mit)verursacher aus Politik und Wirtschaft, dass sie die Oasen nun mit strengem Regelwerk ernsthaft fluten und es für den Rest ein wirksamen Plan gäbe?

      Na denn… .-)

    24. misterL schrieb am 16. März 2009 at 12:00 - Permalink

      @SF

      Bitte #22 löschen. Keine Ahnung wie ein Doppelposting zustande kam, dass ich als solches nicht mal einmal sah und deshalb erneut sandte mit einem Smiley.

      @LC

      Beim Teil 1 der Krise können immer noch ein paar Dominosteine fallen, für die dann heutige Steuerzahler bürgen und/oder zahlen werden.

    25. bärenmarke schrieb am 16. März 2009 at 12:31 - Permalink

      Wer die Krise ausgelöst hat, wird hier in Alex Jones’ neuestem Streifen “The Obama Deception” (Der Obama-Schwindel) aufgeklärt:

      http://www.youtube.com/watch?v=KrpRocaEfQE&feature=related

      Anschauen ist Pflicht. Meckern und kritisieren kann man hinterher immer noch.

    26. Lemmy Caution schrieb am 16. März 2009 at 12:58 - Permalink

      dass sie die Oasen nun mit strengem Regelwerk ernsthaft fluten

      Ja. Die Schweiz hat sich bereits zur Aufgabe des Bankengeheimnisses gegenüber Steuerbehörden bereiterklärt.

      und es für den Rest ein wirksamen Plan gäbe?!?

      Es wird ein ausreichend sicheres Regelwerk geben. Hats ja zwischen 1936 und zumindest 1985 auch gegeben

    27. misterL schrieb am 16. März 2009 at 13:25 - Permalink

      @LC Du willst Deine rosa Brille einfach nicht absetzen oder? :-)

      Die Regierung sei bereit, unter gewissen Bedingungen auch bei Steuerhinterziehung Amtshilfe zu leisten. Das teilte Finanzminister Hans-Rudolf Merz am Freitag in Bern mit. So sollen OECD-Standards für Hilfe bei Steuerverfahren eingehalten werden, gegen die die Schweiz bisher Vorbehalte hatte. [...] Ein «automatischer Informationsaustausch», wie er in der EU üblich ist, werde entschieden abgelehnt, sagte Merz. Bisher wurde Amtshilfe nur bei Steuerbetrug, etwa nach dem Fälschen von Unterlagen, gewährt. «Das Bankgeheimnis schützt nicht vor Steuerdelikten», sagte Merz nun. Es würden erweiterte bilaterale Steuerabkommen nötig werden, bevor die neue Regelung in Kraft treten. Quelle: Netzzeitung

      Heißt im Klartext. Es wird mit jedem einzelnen Staat vereinbart, ob es eine neue Regelung dazwischen überhaupt geben wird.

      Zum anderen. Deine Zeitrechnung beginnt bei 1936 für eine “ausreichend sicheres Regelwerk”?

    28. Lemmy Caution schrieb am 16. März 2009 at 13:58 - Permalink

      @LC Du willst Deine rosa Brille einfach nicht absetzen oder? :-)

      … und du meinst dieses bilaterale Abkommen mit der Schweiz wäre jetzt noch irgendein Problem?

      Für Finanzmärkte.
      Ich hab dafür einfach ein Jahr nach der großen Depression genommen.
      Könnte das aber nochmal nachprüfen, welche Gesetze, etc. dort in den USA, UK und Frankreich eingeführt wurden. In Deutschland wurde ja wirtschaftspolitisch ein volksgemeinschaftlicher Sonderweg eingeschlagen.

    29. Spiegelfechter schrieb am 16. März 2009 at 20:05 - Permalink

      @Copoka

      Also meine Frage dazu – woraus besteht konkret dieser Schaden um die 50 Bln. bzw. was wurde dabei außer Produktionsüberschüssen ?vernichtet?? Wer erlitt dabei primär diesen Schaden?

      Nun – wenn Du Anfang letzten Jahres 1.000 Gazprom-Aktien in Deinem Portfolio hattest, dann hattest Du im letzten Sommer ein “Buchvermögen” von 15.000 Dollar, nun sind es noch 3.500. Natürlich kann man die Frage stellen, ob Du die 15.000 je besessen hast – so lange Du sie nicht verkaufst, ist das natürlich nur ein Buchwert. Wenn Du nun aber auf die 15.000 einen Kredit aufgenommen hast (z.B. ein Wertpapierkredit), so hast Du ganz reale Verluste erlitten. Und das Geld hat auch niemand anderes – das ist einfach weg. Ich spreche da aus Erfahrung ;-)

    30. Spiegelfechter schrieb am 16. März 2009 at 20:07 - Permalink

      @7 misterL

      Nein kann man nicht. Natürlich zeigen die Preise momentan ein verhältnis von Angebot und Nachfrage – aber “normal” sind die Preise eigentlich nicht. Der Ölpreis ist beispielsweise unnatürlich niedrig.

    31. misterL schrieb am 16. März 2009 at 20:22 - Permalink

      @SF #30

      Jein. Wir wissen im Prinzip doch alle, dass in den Rohstoff-, Energie- und Lebensmittelpreise reichtlich Zockervalue enthalten war, nur nicht so ganz genau wieviel. Eine realistische Einschätzung der Preis-/Marktentwicklung kann man doch nur abgeben, wenn man genau diesen Anteil heraus rechnet. Also quasi eine “Nettobetrachtung”. ;-)

      @SF #29 Genau so verhält es sich aber mit dem jetzigen Buchwert von 3.500. Die sind als Verlust genauso fiktiv, wenn Du nicht verkaufen mußt. Und zocken auf Kredit sollte ohnehin unter Strafe stehen – sorry. ;-)

    32. Lemmy Caution schrieb am 16. März 2009 at 21:09 - Permalink

      Rohstoffpreise sind halt volatil und besonders krisenanfällig.
      Die sehr seltenen Regierungen von Rohstoffexporteuren mit einer gewissen Reife wie z.B. Norwegen oder Chile werden nie wegen einem “unnatürlich niedrigen” Preis für den Rohstoff herumlamentieren hören. Noch mit den aktuell niedrigen Rohstoffpreisen fahren nämlich die meisten an dem Geschäft das Zeug aus der Erde zu buddeln Beteiligten noch saftige Gewinne ein. Ein Rohstoffexporteur muß halt in Zeiten hoher Preise Rücklagen bilden, anstatt sich süßen Groß- oder Regionalmachtträumen hinzugeben.
      Die Lernkurve scheint aber diesbezüglich für viele sehr steil zu sein.

    33. Spiegelfechter schrieb am 16. März 2009 at 21:31 - Permalink

      @Lemmy

      Rücklagen bilden die meisten Exporteure – auch so fürchtertliche “unreife” Staaten, wie Russland, Saudi-Arabien, die Emirate oder Katar.

    34. Spiegelfechter schrieb am 16. März 2009 at 21:35 - Permalink

      @misterL

      Jein. Wir wissen im Prinzip doch alle, dass in den Rohstoff-, Energie- und Lebensmittelpreise reichtlich Zockervalue enthalten war, nur nicht so ganz genau wieviel.

      Beim Öl weiß man das – mW waren es rund die Nachfragemenge von 5 Mio. Barrel pro Tag. gar nicht so viel, aber in einem extrem angespannten Markt kann so etwas natürlich die Preise “explodieren” lassen.

      Momentan erleben wir aber den umgekehrten Effekt. Die “Shorties” sind in der Übermacht und drücken die Preise nach unten. “Realistisch” ist der jetzige Preis auch nicht.

      Eine realistische Einschätzung der Preis-/Marktentwicklung kann man doch nur abgeben, wenn man genau diesen Anteil heraus rechnet. Also quasi eine ?Nettobetrachtung?. ;-)

      Jein – Absicherungsgeschäfte zählen natürlich auch zum “realistischen” Preis.

      @SF #29 Genau so verhält es sich aber mit dem jetzigen Buchwert von 3.500. Die sind als Verlust genauso fiktiv, wenn Du nicht verkaufen mußt. Und zocken auf Kredit sollte ohnehin unter Strafe stehen – sorry. ;-)

      Jooo ;-)

    35. Goldener Reiter schrieb am 16. März 2009 at 23:37 - Permalink

      @32

      Rohstoffpreise sind halt volatil und besonders krisenanfällig

      Wie jetzt?
      Obwohl Rohstoffe an heiligen und unfehlbaren Maerkten gehandelt werden?
      Was ist aus der Unschlagbarkeit der (sogenannten) dezentralen Planung geworden?

      Bestimmt eine Intrige der Sozialisten aus V-Land, die heimlich die Marktkraefte untergraben, um ihre gefaehrlichen linkspopulistischen Parolen unters Volk zu bringen!

    36. misterL schrieb am 17. März 2009 at 10:45 - Permalink

      @SF #34

      Bedingt richtig. Jeder der zB Stahl real eingekauft in welcher Form auch immer in Erwartung, dass die Preise weiter steigen und damit real arbeitet, hat nun das Dilemma das seine Produkte aus “teurem” Stahl zu teuer sind, weil neuer Stahl günstiger ist. Im einst teuren Stahl war aber Zockervalue enthalten (was hat mich der Investorverlag mit Hinweisen auf kaufen Sie Rohstoffe versorgt…). Um einen realen Preisverfall auf Grund von echtem Nachfragerückgang zu bekommen, mußte man diesen Zockervalue raus rechnen (desgleichen für Shorts).

      Der real Stahlkäufer hat diesen Verlust selbstverständlich real und effektiv.

    37. Lemmy Caution schrieb am 17. März 2009 at 14:35 - Permalink

      Obwohl Rohstoffe an heiligen und unfehlbaren Maerkten gehandelt werden?

      Volatilität ist an sich nichts schlechtes.
      Chile, Norwegen und Brasilien sind ja in der Lage, damit fertig zu werden.
      Selbstverständlich sind Märkte fehlbar. Sie korrigieren sich aber. Rohstoffe ist eben das ganz unten in der Freßkette.

      Rußland scheint da aber deutliche Probleme zu haben.
      Die Regierung empfiehlt inzwischen den eigenen Bürgern als Goldsucher anzuheuern. Schliesslich ist ja nun der Goldpreis sehr hoch.
      Gleichzeitig planen die Politiker ein kostspieliges Aufrüstungsprogramm.

    38. Lemmy Caution schrieb am 17. März 2009 at 17:57 - Permalink

      Thailand legt ein Konjunkturpaket mit 39 Mrd US $ auf:
      http://www.economiaynegocios.cl/noticias/noticias.asp?id=60898

    39. Vogel schrieb am 18. März 2009 at 00:03 - Permalink

      @Jens
      Sollte Hobbes doch recht haben?

      [...] dass eine Milliarde mehr Menschen in den Entwicklungsländern in eine neue Armut abstürzen werden. Die Handlungsoptionen für die Industriestaaten, dies zu verhindern, sind zwar vorhanden, der politische Wille, dies auch zu tun, allerdings nicht.

      Der politische Wille? Unser Wille! Oder hab` ich die Demos: “Rettet die Dritte Welt” verpasst? Ich hab` nur “rettet Schaeffler” und “rettet Opel” gehört! Die Dritte Welt hatte noch nie `n Hemd am Arsch. Macht auch nix: Da isses doch schön warm, die erkälten sich schon nich!

      In der Krise ist sich jeder selbst der nächste.

      Du machst wohl Witze? Wat dann sonst?? Ich bin für Freiheit für Tibet – dat muss reichen!

      [...] schließen Fabriken in Taiwan die Tore oder melden Kurzarbeit an.

      Wo können die den Kurzarbeit anmelden? Haben die auch so `was wie wir oder reicht der Arm der Argentur für Arbeit so weit? Das wäre aber `n netter Zug vom deutschen Beitragszahler, gelle! Höchst überflüssig!

      Auf den Großbaustellen in Moskau arbeiten vornehmlich Gastarbeiter aus Tadschikistan, Moldawien, Kirgisien, Usbekistan oder Armenien, da russische Arbeitskräfte für 400 Euro im Monat nicht zu bekommen sind. Mittlerweile ruht an den meisten Großbaustellen in Moskau die Arbeit, da die liquiden Mittel genau so knapp sind, wie die potentiellen Mieter in den neu entstehenden Glaspalästen. Der Rückgang des Ölpreises hat dadurch für ein bitterarmes Land wie Tadschikistan indirekt katastrophale Folgen.

      Wofür? Für bauarbeiten? 400 ? Gage im Monat? Die spinnen wohl, die Tadschiken und all die anderen!? Dat haben die jetzt davon, dass die den Hals nich vollkriegen! Recht so!

      Die reichen Länder schotten ihre Märkte ab [...] Die Entwicklungsländer sollen ihre Märkte öffnen, während die Industriestaaten ihre Märkte abschotten und exportorientierte Unternehmen und Banken mit Subventionen überhäufen.

      Hm, dess iss aber neu, oder? Seit wann iss dat so? Merke (Abwandlung von B. Brecht): Erst kommt das Verdienen, dann kommt die Moral! Und so muss es bleiben!!

      Hoch subventionierte Agrarprodukte aus der EU und den USA überschwemmen die offenen Märkte Afrikas und im Gegenzug wird afrikanischen Produkten der Zugang zum hiesigen Markt verbaut.

      Das iss ja wohl nur recht und billig! Die Dritte Welt kriegt solange eins in die Fresse, biss die lachen – und dann kriegen die eins in die Fresse, weil die lachen! Wir wollen doch wegen dem bisschen Krise nix einreißen lassen! Und unseren dicken Bauch, den lassen wir uns ganz bestimmt nich klauen, erst recht nich von dem arbeitsscheuen Gesindel aus der Dritten Welt!

      “Kauf-amerikanisch-Klausel”

      Na na, Jens, Monsanto liegt uns doch wohl näher als diese unverschämten Nescher-Lümmel, oder? Merke: Nur selber fressen macht fett!

      Es war schon immer so: Unser Wohlstand – deren Armut! Wer`s jetzt noch nich merkt, der merkt`s nimmermehr.

      Reich frisst arm, stark frisst schwach – die Menschenrechte müssen geachtet werden und erhalten bleiben, auch in der Krise! Außerdem: Ich bin für freie Fahrt für freie Bürger, für das BGE, für Viktoriabarsch, für Chiquita-Bananen – und ich bin entschieden dagegen, dass es morgen Nachmittag regnen soll Punkt! *rülps*

      Allerbeste Grüße
      Vogel

      PS.: Nur klär doch `mal den Rechenfehler auf: Wieviele Filipinos verdingen sich den insgesamt außer Landes – und nehmen uns die Arbeitsplätze weg?

    40. Goldener Reiter schrieb am 18. März 2009 at 04:47 - Permalink

      @37 Lemmy

      Selbstverständlich sind Märkte fehlbar. Sie korrigieren sich aber

      Aber auf wessen Kosten?
      Ob man Maerkte mit dem Ziel errichtet, dem Allgemeinwohl zu dienen, oder nur einer kleinen Minderheit, dass ist letztlich eine freie Entscheidung. Und wem man die Erloese zukommen laesst ebenfalls.

      Volatile Maerkte sind jedenfalls immer dann etwas schlechtes, wenn man auf die Erloese unmittelbar angewiesen ist und keine Alternativen hat. So gesehen ist es natuerlich besser, die Erloese nur den Reichen zu kommen zu lassen. Deren Konsumplaene werden von kurzfristigen Einbruechen wenigstens nicht lebensgefaehrlich bedroht.

      Trotzdem bin ich der Ansicht, dass die Bodenschaetze eines Landes im wesentlichen dessen Volk zu gute kommen sollten. Und da wieder insbesondere den Armen. Da kann man auch mit weig (pro Kopf) grossen Nutzen stiften, somit ist das oekonomisch effektiver.

      Die Meldung ueber die Goldschuerferlaubnis in Russland habe ich aber auch mit grosser Belustigung aufgenommen. Ist eine nette kleine Beschaeftigungsmassnahme fuer unzufriedene Elemente. Wer in Sibierien nach Gold schuerft, kann in Moskau nicht vor den Kremlmauer demonstrieren. Und der grossen Mehrheit, die bei der Sache ohnehin nicht fuendig werden wird, kann man nacheher noch vorhalten, dass sie sich eben nicht genug angestrengt hat…

      Aber unsere Arbeitslosen koennten ja auch Arbeit haben, wenn sie nur nicht so faul waeren.

    41. Vogel schrieb am 18. März 2009 at 09:45 - Permalink

      @Lemmy

      Die Meldung ueber die Goldschuerferlaubnis in Russland habe ich aber auch mit grosser Belustigung aufgenommen. Ist eine nette kleine Beschaeftigungsmassnahme fuer unzufriedene Elemente. Wer in Sibierien nach Gold schuerft, kann in Moskau nicht vor den Kremlmauer demonstrieren.

      Nich nur das. Die Jungs räumen da auch `mal richtig auf! Dat kann doch nich sein, dass da in (Teilen! von) Sibirien die Natur so vor sich hinwächst. Und außerdem brauchen die Gewässer dort endlich `mal wieder `ne anständige, unkontrollierte Cyaniddüngung, gelle!

      Beste Grüße
      Vogel


    Der Spiegelfechter läuft mit WordPress
    und benutzt Icons von DryIcons
    Copyright © Spiegelfechter.com | Impressum
    Wikio - Top Blog - Politik