no comment
geschrieben am 17. März 2009 von Spiegelfechter
An dieser Stelle zwei nette Geschmacklosigkeiten, die ich meinen humoraffinen Lesern nicht vorenthalten will:

Copyright: Titanic
Ist zwar schon etwas älter, aber immer noch genial und irgendwie auch wieder aktuell ;-)
Und als Nachtrag auf speziellen Wunsch aus den Kommentaren:

Copyright: Titanic

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Wissenschaftlich fundierter Test!
www.PARSHIP.de



Geschmacklos? teilweise
Witzlos? in keinster Weise
edit: ich beziehe mich auf den Link unter den Bildern
Darf die Spaßgesellschaft alles?
Sollten solche Begriffe wie (Sozial-)Ethik, Respekt, Würde auch nur einen kleinen Restposten an Bedeutung haben oder nur in Spuren vorkommen – die Antwort wäre nein. Da ich diesen Werten hinter den Begriffen doch deutlich mehr Bedeutung schenke als sie es heute im Mittel sind ist meine Antwort ein deutliches nein, sie darf nicht.
Respekt? vor diesen Politikern heutzutage?
entweder man verdient sich ihn oder man verliert jenen den man hat
such dir aus welches von beiden eher zutrifft
Wo kommen diesmal Politiker vor?
@ Jens
Vielleicht könntest du auch das Amok Ankündigungsformuler der titanic hier verlinken. Wäre ja schade wenn mal ein Leser unangekündigt durchdreht.
Ansonsten schöne Bilder.
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Wo kommen diesmal Politiker vor?
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klick auf den Link unter den ersten beiden Bildern
und wie ist hier der Code für die Zitatfunktion?
@Hadik
@Hadik
Ich kann mich auf eine Sicht der Dinge reduzieren, da es um ein Bild von dort geht. Den Rest der Seite (ZAF) bewerte ich nicht.
Früher war die Titanic noch einfallsreich. Jetzt ist sie nur noch geschmacklos.
Wo ist das geschmacklos. Geschmacklos ist der Medienrummel in den letzten Tagen und die ständigen Lügen. Entweder bewusst oder aus Dummheit.
Die Titanic macht alles richtig!
Ich lese quasi nirgendswo in den großen Medien, dass der Täter Mitglied im Schützenverein war und dort mit der Tatwaffe trainiert hat…immer nur welche Spiele auf seinem Computer installiert waren…
Als Antwort auf solch einseitige Berichterstattung finde ich das Formular und andere Geschmacklosigkeiten sehr erheiternd.
Das “Alle Attentäter verzehrten vor ihrem Amoklauf Brot. Deshalb: Verbietet Brot” Bild hab ich gerade leider nicht als Link greifbar.
Ich finde das Amoklauf-Fomular großartig. Weil das schon kaum noch Satire ist, sondern Alltag. Stellt euch mal vor, wieviele Schüler das mit Schmackes ankreuzen würden (“Ihr habt mich zum Versager gemacht”; “Ihr habt mich nie richtig verstanden”)…hier bewegt sich die Titanic ganz dicht an der Realität. Und all diejenigen, die das reflexartig verdammen, kann man damit wunderbar als hilflose und rückwärtsgewandte “Gesellschafts-Bewahrer” entlarven.
@10-12 und das, was noch kommen wird.
Die Geschmacklosigkeit des Medienrummels rechtfertigt in jedem Fall eine andere Geschmacklosigkeit? Ist man etwas anderes/besseres, nur weil man auf dem Gegengleis mit der selben Linie fährt? Ich denke nicht.
Es geht im Bezug auf Respekt und (Sozial-)Ethik auch nicht um die Amokläufer oder den “Horror-Opa”, sondern um deren Opfer und deren Angehörige.
Tja, und im gar nicht so alten Artikel (#188) ging es auch um eine andere Schule. Da ist dann Ausgrenzung derer, die am Ende dann beim Amoklauf landen eben nicht mehr Satire sondern nur eine weitere Form der Veralberung der Ausgegrenzten.
Es ging dort im Artikel um Medienverantwortung. Knapp eine Woche später ist Verulkung angesagt.
Eine nette Gesellschaft haben wir da…
Ach, Wunschkonzert für bösen aber treffenden Humor?!
Dann wünsche ich mir Ahoi Polloi Nummer 805.
Mir kommt das Kotzen und zwar ganz mächtig! Sorry aber was zuviel ist, ist zuviel!
Schööööön!! Das Makottchen ist vielleicht ein bisschen geschmacklos, passt aber wunderbar zu dem Medienhype – aber ich finds trotzdem klasse.
Der Computer ist’n bissl doof… warum nur 999 eur? 666 Wäre doch noch besser – denn alle Killerspiele-Spieler sind doch auch böse Metaller ;)
Das Formular schießt echt den Vogel ab – Deutscher gehts ja mal garnicht!! Herrlich…
Schon grenzwertig, das Amokankündigungsformular (AAF) gefällt mir aber.
Bei uns gab es mal große Aufregung, weil so eine Unterstufenrotznase “am soundsovieltesten des Monats lauf ich Amock” an eine Wand geschmiert hatte. Solche peinlichen Rechtschreibfehler ließen sich mit dem Formular vermeiden. Um die Glaubwürdigkeit des Formulars zu erhöhen, könnte man vielleicht noch Folgendes ergänzen:
Zu meiner Person:
[ ] ich spiele Ego-Shooter
[ ] ich spiele Tischtennis
[ ] ich nenne mich auch Bernd
[ ] ich bin oft depressiv
[ ] ich bin ein Versager (siehe oben)
[ ] mein Vater ist im Schützenverein
[ ] mein Vater fährt Porsche
[ ] mein Potential wird nicht erkannt
[ ] ich stehe auf Bondage-Pornobilder
[ ] die Mädels lachen mich aus
[ ] am liebsten trage ich schwarze Klamotten oder einen Tarnanzug
Darf die Spaßgesellschaft alles? Amok lenkt nur ab!!!
Jo, sie darf!!!!
Das AIG Monster zahlt 165 Millionen an Treueprämien (Boni) für Mitarbeiter des angeschlagenen Versicherungsgiganten AIG ? darunter ausgerechnet jene AIG-Angestellte von der Sparte Finanzprodukte, deren wahnwitzige Geschäfte mit Kreditausfallversicherungen das Unternehmen in die Tiefe gerissen hatten..
Der bislang grösste Sanierungsfall der amerikanischen Geschichte..
Das war voraussehbar, dass Obama sich dann, wenn er die Macht hat, den Reichen unterwerfen muss. Das Geld und die Reichen regieren die Welt und nicht Obama..
Obamas Demoskop Joel Benenson befand, «da draussen» forme sich «eine starke populistische Welle». Wenn es dem Präsidenten nicht auf ihr zu surfen gelingt, dürften sich seine Flitterwochen bald erledigt haben. (da hat er recht)
AIG wird zum Reizthema!!! Warum?
Die bei der AIG abgeschlossenen Lebensversicherungen ein Volumen von 1,9 Billionen Dollar und versichern 81 Millionen Einzelpersonen.
Die AIG verwaltet 147,5 Mrd. Dollar an Altersvorsorgen der 6,7 Millionen Rentensparpläne.
Die AIG hat auch 24 Mrd. Dollar an Konsumentenkrediten vergeben, ist zugleich der größte Unfallversicherer der USA mit 106 Millionen Verträgen.
Die AIG ist der zweitgrößte Inhaber von Kommunalanleihen mit einem Volumen von 70 Mrd. Dollar.
Die AIG gewährt per Credit Default Swaps für 63 Mrd. Dollar Kreditschutz für Collateralized Debt Obligation (CDO).
Per Leasing sind 950 Flugzeuge der AIG für diverse Fluggesellschaften weltweit unterwegs.
Nächster Sargnagel für Obama – die große Bank American Express meldet SOS
Fazit: Killerspiele und A-Läufe werden bald in der Politik Einzug halten!!!
Humor, auch wenn er schlecht und schwarz ist, kann befreiend wirken. Deshalb war ich schon immer ein Fan von MAD oder Titanic. Manchmal wird es aber auch mir zuviel, dann legt man das Zeug halt weg. Man sollte es wagen, die Dinge aus möglichst vielen Perspektiven zu betrachten, auch aus der absurden. Das kann unter Umständen Erkenntnisse zu Tage fördern, die einem bei reiner Betroffenheitsverkrampfung vielleicht entgangen wären. Die wirklich Betroffenen werden in diesen Tagen sowieso nicht Titanic oder Spiegelfechter lesen, nehme ich an.
Wie schon der Kommentator oben andeutet, ist ja die Realität selbst manchmal kaum an Absurdität zu überbieten. Gerade las ich, dass der Papst gesagt haben soll: “Man kann das Aids-Problem nicht durch die Verteilung von Kondomen regeln. Ihre Benutzung verschlimmert vielmehr das Problem”. Vielleicht erklärt mal jemand dem Papst, was ein Virus und was ein Kondom ist. Er kann ja nicht alles wissen!
Und wo wir gerade bei ?Geschmacklosigkeiten sind?:
Copyright: ZAF
Ja, ja das mag er nicht der große Meister!!!
Der wichtigste Republikaner im US- Finanzausschuss, Charles Grassley, sagte einem Radiosender in Iowa, die wegen Bonuszahlungen heftig in die Kritik geratenen Manager der AIG würden in seinem Ansehen steigen, wenn sie dem japanischen Beispiel folgten und sich öffentlich mit einer tiefen Verbeugung entschuldigten. ?Danach sollten sie eines von zwei Dingen tun: Zurücktreten oder Selbstmord begehen.? Japanische Manager würden sich sogar meist ohne Entschuldigung direkt umbringen, fügte er hinzu.
Wie würde das wohl klingen aus der Kehle eines Bundestagsabgeordneten!!!!
Bei Wiwo.de gibt es einen interessanten Artikel über Manager-Selbstmorde.
Während der Asienkrise soll es in der Tokioter U-Bahn Station Shinjuku sogar ein Schild mit folgender Aufschrift gegeben haben: “Bitte nicht in der Hauptverkehrszeit [vor den Zug] springen”.
Den japanischen Sitten folgend könnten wir auch an unseren Schulen Schilder aufhängen, z.B.: “Lieber Amokläufer, bitte keine Physiklehrer erschießen, die sind bei dem gegenwärtigen Lehrermangel sehr schwer zu ersetzen!”.
richtig, man muss sich mehr sorgen darüber machen, was verschwiegen wird, als über das worüber sie berichten
und es gibt weitaus interessantere anklagen als die vom Fritzl (Chikatilo, Dahmer, …)
Ok SF, jetzt hast du es geschafft, ich schalte ab!
Das mit “Perspektiven, die neue Einsichten fördern”, hast du irgendwie zu wörtlich genommen.
Gute Nacht ;-)
Gebintit und alle anderen Mitleser.
Das zweite Bild hat vor Kurzem noch… “anders ausgesehen”. Offenbar möchte der Webmaster, auf dessen Webspace das (ursprüngliche) Bild hostet, sich auf diese Weise für die Verlinkung seiner schäbigen Seite bedanken. Also lasst euch mal nicht erschrecken von dem vermeintlichen Stilbruch des Spiegelfechters!
Wi-der-lich.
Wenn man per Hotlink anderer Leute Bandbreite klaut, muß man auf Überraschungen gefaßt sein.
Für alle, die immer noch nicht verstanden haben, was Satire ist, zitiere ich mal Tucholsky:
Quelle: Was darf die Satire?
Also ich bin origineller;-))
Ganz amüsant, insbesondere das Amok-Formular. “Von der Wiege bis zur Bahre …”
Furchtbar Geschmacklos finde ich beispielsweise “Sport”-Arten wie Boxen, Ringen und Schiessen. Noch geschmackloser ist freilich, dass diese auch noch steuerlich gefördert werden.
Sollte als Ausgleich auch der Amoklauf steuerlich gefördert werden?
befreiend?
@18 King Balance
Ich würde sogar noch weiter gehen: Jo, sie muss!!!!
Anders wird einem der irre Medienzirkus und unsere eigene Abhängigkeit von der medialen Aufmerksamkeitsökonomie vielleicht gar nicht mehr bewußt.
@dat-krokodil
@all
Jo – ich habe das “geänderte” Bild leider nie gesehen, habe den Hotlink aber rausgenommen. Dann kriegt der “Künstler” halt keine neuen Besucher … selbst schuld ;-)
Sorry, aber über das Gesicht eines Schwerverbrechers kann ich nicht lachen. Sprache ist verräterisch: mit “Horror-Opa” wird das Ausmaß seiner Verbrechen verharmlost, denn ein “Opa” ist ja im Sprachgebrauch eher harmlos belegt.
Denkt da jemand an die Opfer? An die jahrelange Folter? Und wie fühlen sie sich, wenn sie auf allen möglichen und unmöglichen Medien das Gesicht ihres Peinigers sehen?
Nein. Das ist absolut geschmacklos und eines SF-Niveaus nicht würdig.
@SF #33
Humor ist was Feines und schwarzen Humor mag ich durchaus.
Der Punkt an dieser Sicht ist, daß er falsch ist. Die Berichterstattung fanden einige ziemlich widerlich ohne sich darüber Belustigen zu müssen. Mir schwant, da wird nun versucht etwas zu “verkopfen”, was daneben ging aber nicht als daneben gegangen erscheinen darf. ;-)
@Mada: Die wahre Geschmacklosigkeit ist der Umgang der Presse mit den Fällen. Denn der Presse geht es nicht die Information ihrer Leser, sondern um Entertainment.
Titanic hält dem Ganzen nur den satirischen Spiegel vor, der das umso deutlicher macht. Titanic macht sich nicht über Täter oder Opfer lustig, sondern über die, die das Ganze ausschlachten.
Wieder mal Kreuzzugszeit für die Berufsentrüsteten. Humor ist schlicht und einfach ein Mittel um mit der Welt und ihren Schieflagen fertig zu werden. Vielleicht wird Elisabeth F. aus A. eines Tages ein Lächeln bei einem Vergleich mit Lots Tochter über die Lippen kommen, dann wäre das etwas wundervolles. Wenn eines ihrer sechs Kinder einmal feststellt, dass man mit einem derartigen Stammbaum normalerweise zur Aristokratie gehört, dann hat die Umwandlung eines Alptraumes in etwas positives wie Humor stattgefunden. Das ist unter anderem Zweck des Humors: Negatives in physisches und psychisches Wohlbefinden umzuwandeln.
Tja, und Waffen töten keine Menschen. In Deutschland machen das die Schulkinder. Die lernen halt was von ihren amerikanischen Jahrgangsgenossen – und machen es besser. Deutsches Leistungsstreben.
Wiederlichst sind die scheinheiligen Politiker, Pressevertreter und sonstigen Moralheiligen die sich bei diesen Fällen artigst eine kantige Trauermine aufs Gesicht legen, aber anderweitig Massenmord wie in Gaza, Irak und sonstwo als hilfreich und gar unterstützenswert ansehen.
Mal schleunigst die Kirche, und vor allem auch den Sportplatz, im Dorf lassen. Schwarzer Humor hat seinen Platz. In dunklen Zeiten brauchen wir den noch mehr als sonst, “wenn die Sonne scheint, so schön wie nie zuvor”. Da gibt es enige Tage Respektsbezeugung, und dann eben die Aufarbeitung. Manche helfen sich mit Humor, andere gehen ins Kloster, und andere begehen Selbstmord.
Was gilt eigentlich in derartigen Situationen dieser Tage als abartiger: Rauchen, Saufen, oder Lachen? Am moralischsten ist, glaube ich, dieser Tage sich von einem ansonsten recht arbeitslosen Trauma-Counseller einreden zu lassen, der einen von den anderen drei Optionen aufs heftigste abrät.
Wie wäre es mit Empathie statt Wieder mal Kreuzzugszeit für die Berufsentrüsteten.? Thema ist damit für mich gegessen.
Gute Satire erkennt man aber auch daran, dass sich jemand darüber empört. Satire muss weh tun.
Was darf die Satire?
Alles.
Titanic-Fan seit ~20 Jahren.
gruß
Nun, dann doch noch ein Wort…
Es geht nicht um Aber nun sitzt zutiefst im Deutschen die leidige Angewohnheit, nicht in Individuen, sondern in Ständen, in Korporationen zu denken und aufzutreten, und wehe, wenn du einer dieser zu nahe trittst., sondern um Empathie mit ermordeten und Medienverantwortung.
Ich denke dann doch das Pietät Satire ausbremsen darf und auch sollte – wenigstens mit einem gewissen Anstand zum Abstand (zeitlich betrachtet).
@misterL
anstelle sich hier aufgeblasen zu entrüsten, sollten Sie mal ihre Rechtschreibung überdenken. Den Unterschied zwischen ‘das’ und ‘dass’ lernt man in der Grundschule.
Das gilt aber auch für dich, du Schlaumeier. Sätze beginnt man mit Großschreibung, wenn man “Sie” groß schreibt, dann schreibt man auch “ihre” groß, und “dassunddas” sind 3 (drei) Worte und werden nicht zusammen geschrieben.
Habe ich Ihnen das Du angeboten? Ich kann mich nicht daran erinnern, Herr Oberlehrer.
Zur “Killerspiel”-Debatte hat die Titanic auch was nettes gemacht:
http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/0323-althaus1.jpg