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  • Doktor der Vergesslichkeit

    geschrieben am 20. Februar 2011 von Spiegelfechter

    ein Gastgedicht von Kaiserbubu:

    Himmel, a pro po und Zwirn
    Minister, schwafelt, Leck im Hirn
    Doktorarbeit gar nicht gut
    Theo trotzt, trotz blauem Blut

    Minister Lügen, Schwarz gedruckt
    Plagiate abgeguckt
    Abgekupfert ist sein Wissen
    Doktor Theo hat beschissen

    Kundus, Kerner, die Gorch Fock
    Schießt er weiter Bock für Bock
    Schneidig, Schnittig und geschliffen
    Hat er nun ins Klo gegriffen

    A Priori Coverboy
    Vor den Medien plötzlich scheu
    Sieben Jahre Kleinarbeit
    Doktor der Vergesslichkeit

    Deutscher Adel leidet sehr
    „Unser Theo machts nicht mehr“
    Leitkultur total im Arsch
    Halbmast Flaggen, Trauermarsch

    Wär der Theo nicht so schön
    Müsste er schon lange gehen
    Frau der Mitte ist betört
    Dunkeldeutsche sind verstört

    „Ist doch alles gar nicht schlimm“
    „Das macht alles gar kein Sinn“
    „Verschwörung aus der linken Ecke“
    Hadern alte Seilschaft Säcke

    Deutscher Michel Berlusconi
    Gibt dem Theo weiter Boni
    Woll’n den alten Kaiser haben
    Sich in Glanz und Gloria baden

    Untertänigst, gnädig, danken
    AC/DC’s Musik tanken
    Deutschlands Adel ganz modern
    Guttenbergs wär’n das so gern

    Stolperfallen, Superpaar
    Ausgerutscht, gegeltes Haar
    Gattin glänzt im Glamour Look
    Friedenspanzer unter Druck

    Vorbildfunktion nicht vorhanden
    Manches wurde falsch verstanden
    Angezählt ist seine Zeit
    Doktor der Vergesslichkeit

    Rücktritt wär jetzt angesagt
    Doch den hat er wohl vertagt
    Würd’ er würdevoll abdanken
    Wies er manche in die Schranken

    Schon klebt er an seinem Sessel
    und erhöht den Druck im Kessel
    Hoffentlich kein Ehrenwort
    Das endet Feucht und man ist fort

    Das inszeniert er dann medial
    Darin war er mal genial
    Er setzt sich einfach in die Wanne
    Mal bei Maybritt, mal bei Anne.

    Kaiserbubu

    86 Kommentare Print This Post
    ein Gastgedicht von Kaiserbubu: Himmel, a pro po und Zwirn Minister, schwafelt, Leck im Hirn Doktorarbeit gar nicht gut Theo trotzt, trotz blauem Blut Minister Lügen, Schwarz gedruckt Plagiate abgeguckt Abgekupfert ist sein Wissen Doktor Theo hat beschissen Kundus, Kerner, die Gorch Fock Schießt er weiter Bock für Bock Schneidig, Schnittig und geschliffen Hat er nun ins Klo gegriffen A Priori Coverboy Vor den Medien plötzlich scheu Sieben Jahre ...
    Tags: CDU Unsympathen
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    1. Die Presseschau vom 21. Februar 2011 – politikblog.org
    2. Ein Ausflug in die “blaublütige” Satire « An und für sich
    3. Alle jagen Dr. ctrl.c. « Totschka – Auf den Punkt
    4. Weltgeschichten in Gedichten (3) | Erbloggtes

    86 Kommentare:

    1. Truvor schrieb am 20. Februar 2011 at 16:35 - Permalink

      Also, den Text haben wir schon, jetzt bräuchten wir schöne und passende Musik dazu.
      Haben wir einen Komponisten hier im Blog ?
      Mehr mut, mehr mut, Freunde, bitte nicht so schüchtern sein.

      Aber, bitte nicht abschreiben ;-)

      • Frank Benedikt schrieb am 20. Februar 2011 at 17:54 - Permalink

        Jürgen Beck aka Kaiserbubu ist ja vor allem auch Musiker. Es würde mich also nicht wundern, wenn er schon eine Melodie parat hätte ;-)

      • Jens schrieb am 20. Februar 2011 at 18:53 - Permalink

        Die Melodie: http://www.youtube.com/watch?v=BRjqx1bdSiA – wegen des Origialtextes.

    2. DJ Doena schrieb am 20. Februar 2011 at 16:54 - Permalink

      Um ehrlich zu sein finde ich “Hau den Guttenberg” schon wieder langweilig. Bei SpOn gibts so um die 15.000 Foren dazu und keins inspiriert mich.

      Liegt vielleicht aber auch am ADHS…

      • freebird schrieb am 20. Februar 2011 at 17:20 - Permalink

        *lol*

    3. Systemfrager schrieb am 20. Februar 2011 at 17:01 - Permalink

      Unsere “Eliten” sind diebischer als Elster
      Es gibt nichts was sie nicht brauchen, was sie nicht klauen würden, wenn Gesetze es nicht erlauben, dann ändert man einfach die Gesetze
      und so etwas wie schlechtes Gewissen kennen sie gar nicht

    4. label schrieb am 20. Februar 2011 at 17:06 - Permalink

      …soll bestimmt gegeltes Haar sein?

    5. Feliks Dzerzhinsky schrieb am 20. Februar 2011 at 17:21 - Permalink

      Sehr schön! Hier auch:
      Wehrministers Abgesang:

      Manch einer sich empfiehlt durch Taten
      und klugen Einsatz seiner Mittel
      doch auch durch Einsatz von Zitaten
      erwirbt manch’ Held sich einen Titel.

      Ein Wehrminister spricht von Leichen
      nicht gern und auch nicht gern vom Krieg,
      setzt stets ihn in Anfuehrungszeichen.
      und schreitet so von Sieg zu Sieg.

      Ein teutsches Vorbild sei der Adel
      stets aufrecht, ohne Furcht und Tadel
      drum setz’ er nie in Apostrophen
      des deutschen Volkes Katastrophen
      und schmuecke nie dann sein Panier
      heimlich mit fremder Federn Zier!

      Darum: Solidaritaet mit Dr. zu Guttenberg!

    6. Army schrieb am 20. Februar 2011 at 17:22 - Permalink

      Und es wird AC/DC geschrieben, nicht AC DC. Aber wolln wir mal nicht so pingelig sein ;)

    7. Lazarus09 schrieb am 20. Februar 2011 at 17:25 - Permalink

      Plenus venter non studet libenter * copy-paste

      ( * Quelle : Zitat : Hieronymus, epistulae )

      that’s it :-)

    8. Tharben schrieb am 20. Februar 2011 at 17:29 - Permalink

      Klasse, Kaiserbubu! Viele witzig verpackte Verweise. :)

      Kennt ihr bestimmt schon: Jens Scholz’ Entlarvt die Schaumschläger gefällt mir auch sehr gut. http://jensscholz.com/index.php/2011/02/17/schaumschlaeger

    9. na sowas schrieb am 20. Februar 2011 at 17:39 - Permalink

      Das geht auch kürzer:

      Zweizeiler an die Deutsche BILDungs-Elite

      Plagiate gar nicht schlimm
      Doktor fertig bim bim bim

      Frei nach Schiller's Glocke

      • Benjamin schrieb am 20. Februar 2011 at 17:58 - Permalink

        *top*

      • Lazarus09 schrieb am 20. Februar 2011 at 18:15 - Permalink

        Plagiate gar nicht schlimm
        Doktor fertig bim bim bim *

        aber nur für elitäre Idioten
        dem Bürger bleibt’s verboten
        **

        (* Quelle na sowas 8. ;-) )
        (** Quelle just my self .. :-D )

        • Durch Blick schrieb am 20. Februar 2011 at 20:40 - Permalink

          abduck
          kusch
          ruck zuck
          Hindukusch
          nichts wie weg
          von dem Fleck
          mit dem Copypastedreck

          (Quelle only my self, sorry :-( )

      • Spiegelfechter schrieb am 20. Februar 2011 at 22:00 - Permalink

        *rofl*

        Danke!!!

      • Lago schrieb am 21. Februar 2011 at 17:59 - Permalink

        Also so geht es ja nicht. Das ist doch ganz klar ein Plagiat dem Sinne nach. Das Original ist nicht Schillers Glocke (oder, mit dem zur Weimarer Klassik verbreiteten Deppen- oder Goethe-Apostroph: Schiller’s Glocke), sondern ein Plagiat Schillers Glocke des bekannten Universalgenies Anonymous.

        “Loch in Erde,
        Bronze rin,
        Glocke fertig,
        bim bim bim.”

        • na sowas schrieb am 22. Februar 2011 at 11:32 - Permalink

          @Lago
          Meins oder nicht meins?

          “Ich habe diesen Zweizeiler selbst geschrieben. Ich stehe dazu, aber ich stehe auch zu dem Blödsinn, den ich geschrieben habe.”

          Google’s nach.
          Für die richtige Lösung spendiere ich eine “Meyer’s Weltreise” zu “Willi’s Würstchenbude”

          Bonus
          Guttenbergs Kelkheimer Rede

    10. Shitop schrieb am 20. Februar 2011 at 17:45 - Permalink

      Dam short week!*) Ist denn schon Donnerstag?

      http://www.spiegelfechter.com/wordpress/5100/der-lugenbaron#comment-102559

      ______
      *) Quelle: “A woman inherits a parrot from an uncle who was sailor and had a very colorful vocabulary. Since the woman was very devote on, Sunday she would cover the parrot cage so that it wouldn’t cuss on the sabbath.
      One Monday she looks out her window and sees her priest coming up the walk to her door. She quickly covers the parrot’s cage, and she hears the parrot say; “That was a god dam short week!”" Author unknown.

    11. Benjamin schrieb am 20. Februar 2011 at 17:57 - Permalink

      Schmunzler^^

    12. ichpersoenlich schrieb am 20. Februar 2011 at 18:22 - Permalink

      Von der Uni zu Bayreuthe schlich
      Gutti, die Diss im Gewande.
      Ihn schlugen die Häscher in Bande.

      “Was wolltest du mit dem Buche, sag?”
      So fragte man auch im Bundestag.

      “Den Doktor wollte ich machen ….”
      Da schütteln sich alle vor Lachen!

      aus Politikforum

    13. Jürgen Beck schrieb am 20. Februar 2011 at 18:41 - Permalink

      Hallo
      Ich muss sagen, ja da sind noch Fehler drinnen. Sorry. (Peinlich) (Aber künstlerische Freiheit ?, neuer Duden? oder ins Lektorat zu Frank Benedikt?)
      Und Danke für die motivierenden Worte.

      Nachdem ich heute Morgen um 3 Uhr Frank Benedikts Artikel (Binsenbrenner) las war ich “inspiriert”.

      Grüße an Alle und weiter viel Spaß (Das muss man doch mal sagen dürfen,ne?)

      Kaiserbubu

    14. Gilles de Roche-Foucault schrieb am 20. Februar 2011 at 19:59 - Permalink

      Man sollte sich nicht nur auf den Betrüger bei einer Doktorarbeit versteifen. Man sollte auch die Mittäter ansehen: Uni Bayreuth und die Professoren. Diese Doktorarbeit wurde mit diesen elementaren Fehlern und Betrügereien mit “summa cum laude” – lat.: „mit höchstem Lob” ist eine Bewertung, mit der hervorragende Leistungen ausgezeichnet werden. Es ist die bestmögliche Bewertung einer Promotion und in Deutschland eher selten. Sie wird auch als „Doktor mit Auszeichnung” bezeichnet – durchgewunken:
      Honi soit qui mal y pense – Altfranzösisch; wörtlich: „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt.“
      Die Doktorarbeit in dieser Form gibt es eigentlich nur in Deutschland und ist ein gigantisches Geschäftsmodell geworden. Oder anders gefragt: Warum promovieren so viele Politiker und Top-Manager in Bayreuth? Bayern? Dr. Franz-Josef Strauss?

      Für mich ist eins ganz klar: Hier müssen die Handlanger (Uni Bayreuth et al.) mit an den Pranger!

      Ich verabschiede mich und komme Ihnen mit einer hochwohllöblichen Verbeugung zuvor!

      Ihr Gilles de Roche-Foucault

      • JensJ schrieb am 20. Februar 2011 at 20:25 - Permalink

        genau das ist der Punkt!

        jedem Anderen (Normalbürger) wäre dieses Elaborat (im günstigsten Falle) wortlos um die Ohren geschlagen worden

        der Gegelte hatte sein “summa cum laude” doch schon drauf, bevor er es überhaupt abgeben hatte

        das ist mMn doch der eigentliche Skandal

        und dass jetzt der Betrüger damit beauftragt wird, nachzuprüfen, ob überhaupt ein Betrug vorliegt – naja, Bananen-Republik-Deutschland…

        bzw…
        leicht abgewandelt

        aktueller denn je…

        • dalcondar schrieb am 20. Februar 2011 at 23:12 - Permalink

          und dass jetzt der Betrüger damit beauftragt wird, nachzuprüfen, ob überhaupt ein Betrug vorliegt – naja, Bananen-Republik-Deutschland…

          Jetzt wollen wir mal hoffen, das der lieben Uni Bayreuth die Sache so ernst ist, das sie nicht da stehen will, wie die eine fragwürdige Institution einer Bananen-Republik.

    15. ichpersoenlich schrieb am 20. Februar 2011 at 20:10 - Permalink

      Herr zu Guttenberg hat anscheinend den Kairos für eine ehrliche Erklärung verpasst.

      Jetzt ist mir klargeworden, weshalb er den Orden wider den tierischen Ernst erhalten hat.

    16. egghat schrieb am 20. Februar 2011 at 21:44 - Permalink

      Ich habe mal kurz geprüft: “Wissen” und “beschissen” wurde schonmal gereimt.

      PLAGIAT!

      (Im Ernst, sehr schönes Gedicht :-) )

    17. Denker schrieb am 20. Februar 2011 at 21:52 - Permalink

      “Kaiserbubu”, mehr als dümmlich, Niveau unterirdisch.

      Mit stillem Gruß

      Klaus

      • dalcondar schrieb am 20. Februar 2011 at 22:13 - Permalink

        @Denker: Nunja, das ist Geschmackssache, oder?

        Mal abwarten, was das politische Kabarett in Deutschland uns zu diesem Fall noch bescheren wird.

      • Wandschrank schrieb am 21. Februar 2011 at 01:53 - Permalink

        Sehe ich genauso. Das Niveau der hier veröffentlichten Artikel ist in letzter Zeit generell sehr bescheidener Natur.

        • schwitzig schrieb am 21. Februar 2011 at 11:21 - Permalink

          Das Niveau der hier veröffentlichten Artikel ist in letzter Zeit generell sehr bescheidener Natur.

          Ich bin mir sicher, dass Du damit dennoch überfordert bist.

    18. Toiletman schrieb am 20. Februar 2011 at 22:42 - Permalink

      Ein lügender Politiker? Oh mein Gott, das habe ich ja noch nie gesehen!

      • Truvor schrieb am 21. Februar 2011 at 00:45 - Permalink

        @ Toiletman

        ” …….. das habe ich ja noch nie gesehen!”

        Du bist nicht allein.
        Ich auch nicht ;-)

    19. hunsrückbäuerlein schrieb am 21. Februar 2011 at 00:19 - Permalink

      guttenberg als sicher der prominenteste absolvent der uni bayreuth hat zusammen mit seinem Dr.-Vater der Uni und den aktuelle dort Studierenden eine Bärendienst erwiesen. In Zukunft wird es heißen: “wo haben sie studiert? in Bayreuth, aha, und was, Jura, ahja, haben sie den einen Abschluß? ja?! wie haben sie den bekommen? gekauft, geliehen, mittels ghostwriter erzielt, oder mußten sie tatsächlich was dafür tun?” Der RUf wird nicht auf die jur. Fak. beschärnkt bleiben. Der Ruf der UNi ist platt und die STudenten baden es aus. Dort sollte sich der Widerstand formieren. Übrigens: Egal wie die Prüfung der guttenbergschen diss ausgehen wird, ein leckeres geschmäcklie wird bleiben, auch das wird die uni für hoffendlich lange zeit brandmarken.

      achja, wie schön wäre es heute in Bayreuth studieren zu können, woman doch so leicht einen Dr. jur. erwerben könnte………..zumindets wenn man kurz vor der rente stünde, weil im arbeitsleben ist der nix mehr wert.

    20. Carsten Penkella (Guttmensch) schrieb am 21. Februar 2011 at 00:28 - Permalink

      Wenn es so einfach ist, Plagiate zu erkennen, warum war die Uni Bamberg dazu nicht in der Lage?

      • topsuperberlin schrieb am 21. Februar 2011 at 01:04 - Permalink

        In der Lage wohl – jedoch nicht willens.

      • Shitop schrieb am 21. Februar 2011 at 12:39 - Permalink

        Was hat denn die Uni Bamberg mit Guttenberg zu tun? Ich bin bislang immer davon ausgegangen, dass er seine Collage in Bayreuth zur Bestbewertung abgegeben hat, jetzt auch noch in Bamberg?

      • dalcondar schrieb am 21. Februar 2011 at 13:54 - Permalink

        Nun, man kann es sich ja an den Fingern abzählen.

        1. Man hat es nicht gewusst und hat sich darauf verlassen, dass jemand wie Guttenberg nicht zum Mittel des plagiieren greift. Schliesslich wurde er ja von seinem Professor stehts als “einer seiner besten Doktoranden” gelobt. Professoren haben zu viel zu tun und können nicht tagelang versuchen, ihren Studenten Betrug nachzuweisen. Man geht also wohl auch als Jura-Professor von der Unschuld des Doktoranten aus. Das dies nun extrem peinlich für den Doktorvater und alle als Prüfer Beteiligten bis hin zur Leitung des Fachbereichs und der Universitätverwaltung ist, liegt auf der Hand. Hat man sich von Guttenberg vielleicht auch blenden lassen? Die Frage ist: wie geht man damit nun um?

        2. Man hat es gewusst und die ganze Zeit gedeckt. Nun, halte ich für eher unwahrscheinlich, das man dies als Professor es weiss, deckt und dann sich auch noch vor den “Sünder” wirft. Das ist einfach ein Risiko, was ich an Stelle der Herren nicht eingegangen wäre. Vielleicht ist die Chance des “Entdecktwerdens” klein, die Folgen aber um so drastischer. Geht Guttenberg unter, gehen auch die unter die es hätten merken sollen/oder gedeckt haben. Sowas lasse ich mir als Jura-Professor doch nicht freiwillig ins Nest legen. Ich jedenfalls hätte als Prüfer Guttenberg geraten seinen Text gründlich zu überarbeiten, eine Sonderregel hätte sich schon finden lassen. Alle glücklich, kein Skandal und auch nicht ein Skandal für die Zukunft. Und die Note, nunja, das liegt im Ermessen der Prüfer. Wenn sie also ein s.c.l. für eine gut-zitiere Kopiesammlung hätten geben wollen – okay. Arg diskutabel, aber “noch ausreichend” okay. Für ein s.c.l. muss man sich m. E. nach mehr anstrengen, jedenfalls sahen dies meine Professoren so.

        Wie gesagt, das sind ebenfalls Spekulationen, die sich aus meinen Erfahrungen des universitären Umfeldes (nicht Bayreuth) ergeben. Mag stimmen, muss nicht.

        Was noch dazu kommt, ist das Guttenberg seine Arbeit ja publiziert hat. Genausogut hätte – im Bewußsein was er da getan hat – er sie in einem staubigen Schrank der Uni liegen lassen können, wo die wenigen Exemplare diverser Doktorabreiten gewöhnlich zu Ruhen pflegen. Wird schon keiner finden, oder? So hätte ich es an seiner Stelle gemacht.

        Bei einer Publikation musste er also wissen, das sie rezensiert werden kann. Er war schon Politiker und musste wissen, dass er Gegnern (oder Wahrern von Ehrlichkeit und Anstand, wie auch immer ….) jede Menge potentielle Munition auf dem Silbertablett liefert, denn schon vor ihm waren Doktorarbeiten der Elite Ziel der Kritik.

        Guttenberg als “Thrill-seeker” a la “Catch me if you can”? Nein, ich halte ihn dafür – eigentlich – als zu intelligent. Gut, kann natürlich auch sein das er von sich selbst geblendet ist und der Täuschung erlag :”Mir kann eh keiner was”. Ganz nach Gutsherrenart.

        Ein Gostwriter, der Guttenberg nach Strich und Faden verladen hat, bietet sich als logische Alternative ebenfalls an.

    21. topsuperberlin schrieb am 21. Februar 2011 at 01:03 - Permalink

      Ein Guttenbergfan outet sich:

      Ich habe den Kommentar, in dem von ‘unverzeihlichen Todsünden’ die Rede war, die zum ‘unvermeidlichen Rücktritt’ des Verteidigungsministers führen müssten, als unverhältnismäßig empfunden”, sagte Chefredakteur Gabor Steingart. zu seiner Zensuraktion.

      http://www.bildblog.de/28094/unvermeidlich-oder-unverhaeltnismaessig/

    22. Ko-Mike schrieb am 21. Februar 2011 at 01:31 - Permalink

      Popcorn ausgepackt! Themenabend im TV!
      ______________________________________

      ***20:10 Uhr***

      Breaking News:
      Guttenberg gibt Erklärung ab: “Mein Schatz!”

      ***20:15 Uhr***

      Blockbuster: PLAGIATOR
      -Guttenberg plagiiert Terminator-

      ***22:10 Uhr***

      Guttyville Horror
      -Ein verwirrter Mann behauptet, Geisterstimmen haben ihn zu der Tat getrieben.-

      ***23:55 Uhr***

      HOUSE OF (hair-)WAX

      “Beim Verlassen des Badezimmers, das sich am Ende eines Flurs [...] befindet, entdeckt [Gutti] einen Raum mit befremdlichen Einrichtungsgegenständen [Raum, in dem die Pressekonferenz stattfindet].
      Als kurz darauf das Licht ausgeht und sich die Tür nicht mehr öffnen lässt, gerät er in Panik und bemerkt somit nicht, wie sich [Person bisher unbekannt] durch ein loses Brett im Boden Zugang zum Raum verschafft und mit einer Schere [Guttis] Achillessehne durchschneidet.”
      Quelle (original): http://de.wikipedia.org/wiki/House_of_Wax

      ***1:25 Uhr***

      Dr. KaTe Frankenstein

      “Ein junger Wissenschaftler namens [Dr. KaTe] Frankenstein hat auf Grund von Meinungsverschiedenheiten mit seinem Professor die Universität verlassen.
      In einem entlegenen alten Wachturm treibt Frankenstein seine Forschungen voran. Die einzige Person, die er in seiner Nähe zulässt, ist sein Gehilfe Fritz. Er hält selbst zu seiner [...] Frau nur per Brief Kontakt. In diesen Briefen berichtet er seiner Braut [...] nur sehr vage von seinen Experimenten.
      [Seine Frau] wird zunehmend beunruhigter und bittet ihren Bekannten Victor und Professor Waldmann um Hilfe, um [Dr. KaTe] Frankenstein zur Vernunft zu bringen. Frankenstein hat in der Zwischenzeit mit Hilfe seines Assistenten aus Leichenteilen [!] ein Geschöpf [gemeint ist: eine Dissertation] erschaffen. Zur Vollendung seines Werkes fehlt ihm nur noch ein Gehirn und er beauftragt Fritz, ein solches aus der Präparatensammlung des Professors zu stehlen.”
      Quelle (original): http://de.wikipedia.org/wiki/Frankenstein_(1931)

      ______________________
      Gute Unterhaltung wünscht TVnixlos!

      ;)

    23. mixmaster g. schrieb am 21. Februar 2011 at 02:46 - Permalink

      Ihr seid ja nur neidisch.

    24. GSFRB schrieb am 21. Februar 2011 at 07:29 - Permalink

      Großartiger Beitrag ! Mehr davon !

      http://www.freitag.de/community/blogs/gsfrb/das-maerchen-vom-ehrlichen-karl

    25. vince schrieb am 21. Februar 2011 at 08:35 - Permalink

      Ihr solltet euch in Guttenberg-Blog umbenennen, langsam dämmerts wohl, dass es hier nicht viel mehr als bei den Qualitätsmähhdien zu sehen gibt. Nichts Neues im Westen.

    26. frau aus der mitte schrieb am 21. Februar 2011 at 10:33 - Permalink

      folgendes will ich schon länger loswerden:
      ich betone ausdrücklich, nachhaltig und vehement, daß ich Karl NICHT schön finde, nein nein nein und nochmals nein! ich frage mich, wer das gerücht, er sei schön, aufgebracht hat!
      karl ist NICHT schön,
      karl war nie schön und karl wird auch nie schön werden!
      würde man ihn an mich ketten, so müßte er abrosten!
      damit bin ich garantiert nicht alleine!!!

      • Brandubh schrieb am 21. Februar 2011 at 12:00 - Permalink

        Nee, schön ist er der wirklich nicht.
        Und männlich geht anders.

      • Axel schrieb am 21. Februar 2011 at 13:16 - Permalink

        Mir hat mal eine gesagt, dass das Äußere für Frauen nicht so wichtig sei und sie meinte:

        Sonst würden die meisten Männer ja gar keine Frau haben und weiter: insbesondere würden häßliche Männer dann keine schöne Frau haben können. Sie war in den Augen der wahren Lehre revisionistisch links.

    27. Stefan K. schrieb am 21. Februar 2011 at 11:02 - Permalink

      @ Kaiserbubu

      Was sind denn “Dunkeldeutsche”?
      Klingt irgendwie nach Sagen aus dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.

      • Jürgen Beck schrieb am 21. Februar 2011 at 12:17 - Permalink

        Ne, meine Umschreibung für die “Freunde” politischer Gesinnung zur Farbenlehre Braun, bis Schwarz.
        Allerdings weiß ich nicht ob es den Begriff tatsächlich in der Richtung gibt, wie Du ihn andenkst?
        Stimmt auch, dass man den Begriff für die “von drüben” benutzte. Dass ist aber überhaupt nicht meine Intension alle aus den neuen Ländern unter diesen Hut zu stellen.

    28. Donald schrieb am 21. Februar 2011 at 11:13 - Permalink

      Heute in der FAZ:

      “Auch, dass Guttenbergs nach Angaben des „Spiegel“ ein zehnseitiges Papier beim Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags in Auftrag gab, das sich fast unverändert in seiner Dissertation wiederfindet, spricht für die Plagiatsucher von „GuttenPlag“ für Vorsatz: „Entweder, Guttenberg hat die Recherchen aus dem Bundestag aktiv an einen Ghostwriter weitergegeben, quasi als Vorlage für dessen Arbeit, oder er hat sie selbst in seine Dissertation übernommen.“ Der Schluss aus beiden Varianten sei jeweils klar, so „PlagDoc“: „Guttenberg war eindeutig in die Entstehung seiner Dissertation involviert. Er wusste, was er da tat.“”

      Quelle:

      Überstezung (in etwa): “Es war sicher ein Ghostwriter, denn so dumm kann er nicht sein. Ähmmm………, naja, doch kann er.

      Um es mit FEFE´s Worten zu sagen: Nur die BESTEN der BESTEN der BESTEN, SIR!

      MfG
      Donald

      PS Das mit dem Link kriege ich jetzt nicht geändert. Aber der geneigte Leser kappiert ja wie es gemeint ist.

    29. john schrieb am 21. Februar 2011 at 11:17 - Permalink

      Was sind denn “Dunkeldeutsche”?

      Na, die von “drüben” ;)

    30. Vogel schrieb am 21. Februar 2011 at 12:06 - Permalink

      Hat sich’s ausgeguttet? Folgende Szenarien erscheinen mir möglich:
      1) Die Uni Bayreuth schert sich ‘n feuchten Kehricht um die vielen Doktor- und Diplomanten, denen es für weit weniger Kopf, Kragen, Karriere und Existenz gekostet hat. Das Summa cum laude und der Titel bleiben bestehen! Motto: “Was juckt es den Elfenbeinturm wenn sich das Volk daran kratzt?” Und: Die Großen lässt man laufen …
      Nebenwirkung: Die Uni Bayreuth iss “uni durch”, wird überrannt von Studenten (“nirgendswo musste weniger schwitzen als in Bayreuth” – “schreibste noch selbst oder bayreuthest Du schon?”) der (bis heute als renommiert geltende) Doktorvater iss ebenfalls erledigt, KaTeh wird international als Gesprächspartner nur mit süffisantem Lächeln “guttiert”! Volkesreaktion? Keine Angst: Nur wenige im Volk murren, die Mehrheit iss zufrieden, Deutschlands beliebtesten Politiker*), sie behält ihren Baron (“Dess sinn doch nur Fußnode, gell?”). Der Nächste Kanzler kann kommen.
      2) Die Uni Bayreuth exekutiert die einzig mögliche Lösung mit der Begründung: KaTeh’s Arbeit wird a) als sein Werk anerkannt und b) als Plagiat verworfen, sein Doktorgrad aberkannt. Nebenwirkung: Doktorvater erst recht beschädigt (immer noch renommiert?), Die Uni Bayreuth gilt in Zukunft als schärfste Zuchtanstalt (und wird deshalb allgemein gemieden). Gutti bleibt was er ist (Stimmen aus der Union: “hier geht’s ja nich um Politik, hier geht’s um Fußnoten”) , seine Beliebtheitsquote steigt (“jetzt, wo der einen auf den Deckel gekriegt können wir den KaTeh doch nicht allein im Regen stehen lassen – mir habbe doch all’ schonnemol fünf’ grad’ sein gelasse, gell?”) wird international aber nur noch mit süffisantem Lächeln “guttiert”.
      3) wie 2) KaTeh’s Dissertation wird jedoch als fremdes Machwerk erkannt und nachgewiesen – es kommt zum Gerichtsverfahren gegen KaTeh. KaTeh macht einen Blackout geltend (sein Doktorvater ebenfalls), wird freigesprochen, die Kosten des Verfahrens gehen zur Lasten der Staatskasse (Blackout iss ja nich strafbar). KaTeh ergänzt die Fussnoten in seiner Dissertation, die Uni Bayreuth führt die Benotung “Summa et extra et maxima et ultima cum laude” ein und vergibt diese erstmals an KaTeh. Nebenwirkungen: Nina Ruge sagt: “Alles wird gut.” KaTeh’s Beliebtheitsquote sprengt die Skala (“er iss freigesproche wodde – also: Da war nix!, gelle?”). Die Uni Bayreuth gilt als Hort der reinen Wissenschaft (die deshalb allgemein gemieden wird), der Doktorvater schreibt eine renommierte gleichwohl unveröffentlichte Studie für irgendwen über irgendwas und zieht sich mit dem Honorar auf sein Altenteil zurück, KaTeh wird international …

      Wer bietet mehr?

      Ironie beiseite: Szenario 1) am wahrscheinlichten – obwohl es doch so kommen müsste:
      Es ist KaTeh’s Plagiat – der Kerl iss wegen erwiesener Dummheit mit samt seinem Titel und seinem Doktorvater erledigt! Er gilt zwar als intelligent – aber was nutzt es, “wenn er die PS nich auf die Straße kriegt und immer wieder in den Graben fährt?”
      alt.: Es ist nachzuweisen, dass KaTeh nicht selbst geschrieben hat. D. h.: KaTeh ist straffällig geworden und mit samt seinem Titel und seinem Doktorvater erledigt!

      Quintessenz: Gibt’s was neues? Wer führt bei DSDS? Findet der F1-GP von Bahrein statt? Kiesling trifft wieder, Gomez auch. Warum ist das so? …

      *) bei dem Superlativ “Deutschlands beliebtester…, klügster …” krieg’ ich immer Schluckauf. Warum bloß?

      • Stefan K. schrieb am 21. Februar 2011 at 13:13 - Permalink

        Die Uni wird zugeben “geschlafen” zu haben, aber die fehlerhafte Arbeit wird durch das bestandene Rigorosum als geheilt betrachtet – Prof. Häberle ist eh erimitiert.
        Die Uni wird ihre Promotionsregeln verschärfen und versprechen in Zukunft die Arbeiten genauer auf Fehler zu überprüfen.
        Guttenberg wird sich dazu öffentlich nicht mehr äußern und sich auf seine Arbeit als Verteidigungsminister konzentrieren.
        Die in ihrem Urheberrecht verletzten werden großzügig abgefunden (der Verstoß wird strafrechtlich nur auf Antrag verfolgt).
        Die Bildzeitung (die sich zur Zeit sehr bedeckt hält) wird ihren gestrauchelten Schützling wieder in ihre Arme schließen und auf das nur allzu menschliche diesen Vorgang betreffend verweisen.

        Guttenberg ist in akademischen Kreisen zwar unten durch, das interessiert den niederen Adel aber nicht, denn es sind eh nur bürgerliche – zudem kann er ja weiterhin große Politik machen bzw. im Auftrag so tun.

    31. Sukram71 schrieb am 21. Februar 2011 at 14:21 - Permalink

      Leute, wenn ihr was zu Lachen wollte, müsst ihr euch mal diese
      ProGuttenberg Facebook-Gruppe und die Kommentare dort angucken :D

      • salvo schrieb am 21. Februar 2011 at 15:22 - Permalink

        “es gab mal nen ‘Piloten’ , der als absolut zuverlässig und verantwortungsvoll galt, nie Probleme gemacht hat, usw.
        Keiner hat mitbekommen, dass er eigentlich garkeine Zulassung zum Fliegen von Passagierflugzeugen hatte. ;)
        Dies nur mal als kleines Beispiel. Solange der gute Herr seinen Job fein erledigt, ist doch alles prima.”

        und davon gleich hunderttausendfach

        und nein, ich belasse es hier bei meiner Sprachlosigkeit, auch wenn mich dagegen zur Wehr setzen wollte

        • Sukram71 schrieb am 21. Februar 2011 at 16:50 - Permalink

          Tja, ein echter Kulturschock. :)

          Mach doch mal ne Übung:
          Melde dich da an und hinterlasse einen empörten Pro-Guttenberg-Kommentar. Nur so, um das Gefühl mal kennen zu lernen. :)

          • dalcondar schrieb am 21. Februar 2011 at 17:33 - Permalink

            @Sukram71:

            Ja, das machen derzeit wohl einige. Will nicht wissen wie viele der 120.000 Fans da “Fake” sind, sicher nicht wenige, wenn auch nicht die Mehrheit.

            Schluss mit der Hetzjagd! Die ganzen linken Socken sind doch nur neidisch. Nix geleistet, aber einem großen Mann und Hoffnungsträger der Nation ans Bein pinkeln wollen. Wen interessieren Fußnoten, was soll das? Das ist Vergangenheit. Der Mann ist Verteidigungsminister und zwar ein verdammt guter. Er ist kein Wissenschaftler und mit einer richtigen Fußnote bekommt man sicherlich nicht die Situation in Afganistan unter Kontrolle. Er muss und soll bleiben und sich nicht durch die Schmutzkampagne von Neidern, Erbsenzählern, dahergelaufenen Bloggern und Opposition beirren lassen!

            Ende erdachter ProGuttenberg-Eintrag. So etwa? Macht irgendwie schon Spaß, sich in diese Denke zeitweise mal hereinzuversetzen und es aufzuschreiben – auch wenn es nur für die Lust am eigenen Erschaudern ist. Posten würde ich es trotzdem nicht – ein Lügenbaron reicht mir völlig.

            Es gibt ja auch eine Menge Scherzkekse, die sich da Fans werden und lustigen – oder weniger lustigen – Quatsch posten. Nunja, der CDU-Mann, der die Fanpage ins Leben rief wird sie wohl trotzdem mitzählen. Sind ja “offiziell” Fans. :)

    32. HHarlekin schrieb am 21. Februar 2011 at 15:46 - Permalink

      @Kaiserbubu

      Köstlich!Toller Text, großes Kompliment.

      Auch auf Amazon sind derzeit (noch) allerliebste Rezensionen zu einer gewissen Dissertation eines gewissen “Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg” zu lesen.

      Wundervoll-kreative Erzeugnisse von höchstem Lesegenuss, und stündlich werden es mehr.

      Mein Favorit:”Science Art”
      (Zitat):”Ist es Dada, Kubismus oder einfach nur heißsprudelnder Fluxus? Trägt Jo Beuys heut Gel im Haar?
      Auf jeden Fall ist es ein Wegbereiter, ein Avantgardist der ersten Sekunde, ja -ich scheue mich nicht, es zu auszusprechen: ein Revolutionär!, der uns mit diesem Kunstwerk in Buchhülle seine eigene, neue Kunstform entgegenwirft. Tut es weh? Aber jaa! Schreien wir auf? Und wie!! Sind wir betroffen?… Wer hätte gedacht, dass es in der heutigen Zeit überhaupt noch möglich ist, eine solch gewaltige spontane und affektive Reaktion durch einfache, fast minimalistische Aktionskunst vibrieren zu lassen. Guttenberg verletzt auf geniale, dämonisch schmunzelnde Art den Formalismus unserer Zeit, indem er formal die Form wahrt…. (etc.)”

      http://www.amazon.de/Verfassung-Verfassungsvertrag-Konstitutionelle-Entwicklungsstufen-den/dp/3428125347/ref=cm_cr_pr_product_top

      Grüße

    33. klean schrieb am 21. Februar 2011 at 21:00 - Permalink

      Ich hab’ ihm versichert, dass die ganze CSU und ich persönlich zu ihm stehen.Ein Minister stürzt nur, wenn es die Partei will, und die Partei will nicht.

      Seehofer am Montag im ZDF-”Morgenmagazin”

      Ich hab’ keinen wissenschaftlichen Assistenten oder einen Promovierenden oder Inhaber einer Dotorarbeit berufen, sondern mir geht es um die Arbeit als Bundesverteidigungsminister. Die erfüllt er hervorragend und dass ist das, was für mich zählt.

      Merkel am Montag in einer Pressekonferenz

      [Was geht, was geht? Ich sag's Euch ganz konkret]*
      Seehofer, das Merkel & Co (re)agier’n komplett verdreht
      aber… aber nun isses schon viel zu spät
      Wenn sie nur’n bisschen Arsch in der Hose hätten
      würden sie den gegelten Blender nicht retten
      Erst gestern bei Will die Hohlmeier, die tumbe Nuss
      würd’ selbst leugnen Frau zu sein – wenn sie muss
      bei der ganzen Scheisse wird mir nur noch abgrundtief schlecht
      kenn’ noch den Müll: “Die Partei, die Partei, die hat imer recht!”

      *zitiert nach modernem Liedgut der fantastischen Vier

    34. dalcondar schrieb am 21. Februar 2011 at 21:14 - Permalink

      SPON-Eilmeldung: Guttenberg will Doktortitel zurückgeben

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,746886,00.html

      “Blödsinn”, “Peinliches”, “gravierende Fehler”: Karl-Theodor zu Guttenberg hat auf einer Wahlkampfveranstaltung massive Selbstkritik geübt – und will seinen Doktortitel dauerhaft ablegen. Einen Rücktritt schloss der Minister aber erneut aus.

      Na mal sehen ob das dann auch so kommt …

      • Stefan K. schrieb am 21. Februar 2011 at 21:30 - Permalink

        Das ganze Theater erinnert an an die Sturheit eines Politikers vor ein paar Wochen in Ägypten – und unsere Regierung zeigt ein ähnliches Verhalten.
        Gleicher Plot, anderer Drehort.

        Ist Gutti erst gestürzt, wird auch Mutti auf ihn einschlagen.

        Noch ein hervorragender Artikel dazu in der FAZ:

        http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EFD4E1E1A128C4A388760CEE978C4A7A1~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    35. Outlook schrieb am 21. Februar 2011 at 21:43 - Permalink

      Hier ist ein ordnungsgemäßes Aberkennungsverfahren einzuleiten.
      Dem will er damit zuvorkommen.

      Die Merkelregierung wird nur noch über eine ständige systemmediale Defibrillation vor dem politischen Untergang bewahrt.
      Da und dort sind aber schon Distanzierungen wahrzunehmen.

      Hat es in Hamburg eine CDU-Abwrackprämie gegeben?

    36. HHarlekin schrieb am 21. Februar 2011 at 22:09 - Permalink

      Eil+++ Guttenberg bittet Uni um Rücknahme des Doktortitels

      http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=1556284&_wo=News:Newsticker

      Was heißt das? Mein erstes Gefühl sagt, Dr. cop.plag. zu Teflon und zu Googleberg bleibt als Ex-Doc im Amt.
      Ich hoffe, ich täusche mich, aber ich glaubs nicht.

      Grüße

    37. Outlook schrieb am 21. Februar 2011 at 22:21 - Permalink

      Das ist die merkelsche Bildungsreform für Deutschland. :-)

    38. muffin schrieb am 22. Februar 2011 at 00:52 - Permalink

      Diese Aufreissergeschichten um den Dr. kann ich nicht mehr lesen! Jeder auch kleinbisschen vernunftbegabt Mensch sollte wissen, dass ein echter Dr.-Titel unter den “hochgestellten” gesellschaftlichen Pesönlichkeiten, wie Politiker, Unternehmenslenker und sonstigen Promis so selten ist , wie ein Sechser im Lotto. Dann kann man ja gleich auch noch die Schröder fragen ob sie schreiben kann, oder den Maschmeier, oder die Leyen oder Westerwelle… na klar können sie …. Dr.

      Es geht leider immer nur nach der Form und nicht nach dem Inhalt.

    39. muffin schrieb am 22. Februar 2011 at 01:02 - Permalink

      Achja, übrigens war es sehr putzig, dass Merkel aus ihrem Physikstudium über das Löten zu erzählen wusste…sehr infantil, zeugt von einer seichten Vorstellung dessen, was Physik ist. Dr. Titel verwendet man, wohlbemerkt, im wissenschaftlichem Betrieb, dass sollten die Herren und Damen doch wissen, oder? Sonst könnte ich mir gleich einen sofort einen gekauften Prof.-Titel anwachsen lassen.

    40. Sukram71 schrieb am 22. Februar 2011 at 08:44 - Permalink

      Der Michael Spreng schreibt im Sprengsatz:

      Der Starkult immunisiert zu Guttenberg offenbar gegen die Kritik der Medien und der Opposition und gegen die Neider in den eigenen Reihen.

      Die politische Kultur in Deutschland hat eine neue Entwicklungsstufe genommen. Die Entmachtung der – je nach Standort – öffentlichen oder veröffentlichten Meinung schreitet voran.

      Er ist der Auserwählte! – Nichts kann ihm mehr anhaben!

      • Stefan K. schrieb am 22. Februar 2011 at 12:27 - Permalink

        Nicht nur das – Guttenberg hat nicht vor auch nur einen Schritt zurückzuweichen.

        Er kennt sich hervoragend mit der Promotionsordnung der Uni Bayreuth aus, denn Erstens kann er den Doktorgrad nicht zurückgeben und Zweitens kann dieser ihm nur aberkannt werden, wenn ihm ein vorsätzlicher Betrug nachgewiesen wird – was dieser bisher verneint.

        Das heißt, Guttenberg spielt auf Zeit und kann, wenn die es für das Ansehen des Wissenschaftsstandorts Deutschland schlecht ausgeht, sogar seinen Doktor behalten.

        Das erinnert mich wirklich auf eine fatale Weise an die letzten Tage von Mubarak (die ich aufmerksam verfolgt hatte) –
        und ich bin mir sicher, die Regierungsmitglieder sind im Bilde.

    41. lord of wizz schrieb am 22. Februar 2011 at 12:56 - Permalink

      Ein nettes Beispiel für einen “Spin”, eine manipulierte Darstellung der Tatsachen in den Medien, zeigt sich bei der Bild-Online Umfrage:

      Abschaffung der Wehrpflicht, Gorch Fock-Affäre, Wirbel um die Doktorarbeit. Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit von Verteidigungsminister zu Guttenberg?
      Antwort 1 Er macht seinen Job gut.
      Antwort 2 Er macht eine unglückliche Figur.
      Antwort 3 Ihm ist der Erfolg offenbar zu Kopf gestiegen.
      Antwort 4 Er sollte zurücktreten.

      Kritiker Guttenbergs werden in drei Teile gespalten, Befürworter haben lediglich eine Antwort. So bekommt man die Resultate, die man haben will.

      Liebe Grüße!

      edit: funktioniert aber anscheinend nicht, wenn man die aktuellen Resultate betrachtet – naja, wird schon noch ;-)

    42. Dr. Christian Weilmeier schrieb am 22. Februar 2011 at 13:44 - Permalink

      Vor Jahren wurde Merkel zum neuen Bismarck ausgerufen. Guttenberg ist jetzt der neue Kennedy, der Künder einer neuen Epoche der bürgerlichen Werte, von Fleiß und Ehrlichkeit und Demut und Standhaftigkeit. Er ist der König des Boulevards, der Liebling der Parteifunktionäre, die Hoffnung aller Bürger die gerne vom Sofa aus ihrem Helden zujubeln.

      http://citizenseurope.wordpress.com/2011/02/22/merkel-ist-bismarck-guttenberg-ist-kennedy-eine-deutsche-legende/

    43. carlo schrieb am 22. Februar 2011 at 14:40 - Permalink

      Aber hallo, das Original der Prinzen passt zum Lügenbaron wie die Faust aufs Auge.;-)

    44. Granado schrieb am 22. Februar 2011 at 16:06 - Permalink

      Wahrhaftig vergesslich:
      http://www.zuguttenberg.de/person.php
      Studium der Rechts- und Politikwissenschaften, Prädikatsexamen, Promotion im Jahr 2007 zum __ jur. (summa cum laude)

      So sieht also die Titelruhe/rückgabe aus.

    45. Ludmilla schrieb am 22. Februar 2011 at 17:59 - Permalink

      Jetzt bekommen die anderen auch schon kalte Füße:

      http://www.noz.de/artikel/51502475/die-angst-vor-dem-generalverdacht

      “[...]Die wissenschaftliche Reputation der Bundestagsabgeordneten stehe auf dem Spiel, warnte er. Es dürfe nicht sein, dass „jetzt alle Politiker mit Doktortitel unter einen Generalverdacht gestellt werden“.”

      Aber der Generalverdacht, unter den sich 80Mio Bürger minus VIPs per VDS stellen müssen, ist i. O. …

    46. IronyMan schrieb am 22. Februar 2011 at 21:42 - Permalink

      “Ich mache mal den #guttenberg” – die neuste Ausree für Verbrecher, Kriminelle und andere kleinere Gauner ….

    47. frau aus der mitte schrieb am 22. Februar 2011 at 23:23 - Permalink

      könnte es sein, dass seine steffi theos arbeit (mit)geschrieben hat???
      wäre doch nicht ganz unnaheliegend: 7 jahre arbeit, immer so nebenbei. sie ist textilbetriebswirtin (was auch immer das ist) -
      und hat ganz offensichtlich nicht soo ahnung (zB vom wissenschaftlichen arbeiten).
      das würde auch erklären, wieso er leider keinen gut bezahlten ghostwriter engagiert hat :) :) :)
      frägen über frägen.

    48. Granado schrieb am 23. Februar 2011 at 05:52 - Permalink

      http://archiv.twoday.net/stories/14644114/
      Plagiatsfall Andreas Kasper
      http://goo.gl/KiLoL = lz-online.de

      Der junge Christdemokrat aus Hannover galt als Shooting-Star und Prototyp eines Aufsteigers. Im Juni 2008 wurde Kasper im Alter von nur 33 Jahren für acht Jahre zum neuen Vorsteher des Landesverbandes Lippe gewählt. Doch nur wenig später erlebte der neue “Fürst von Lippe” einen jähen Absturz.

      Aufmerksame Wissenschaftler an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer hatten herausgefunden, dass Kasper in seinen wissenschaftlichen Arbeiten geschummelt und Texte teilweise wörtlich von anderen Autoren übernommen hatte, ohne sie ausreichend kenntlich zu machen. Auch Kaspers Promotion zum Thema Sozialsponsoring, die er im Jahr 2004 an der Universität Göttingen vorgelegt hatte, stellte sich als “ein Flickenteppich von Plagiaten” dar.

      Die Hochschule erkannte Kasper im Juni 2009 den Doktortitel ab. Auch die Göttinger Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet. Weil Kasper ein hohes Amt bekleidete, bejahte sie in diesem Fall das öffentliche Interesse an einer Strafverfolgung und verhängte gegen Kasper wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht im Januar 2010 eine Geldstrafe von 9.000 Euro (90 Tagessätze).

      Auch für die Plagiate in zwei anderen wissenschaftlichen Büchern, die im Kohlhammer-Verlag erschienen waren, wurde Kasper zur Rechenschaft gezogen. Er leistete 5.000 Euro Schadenersatz an den Stuttgarter Verlag – dem Abschreiber wurden zudem 10.000 Euro Geldbuße von der Detmolder Staatsanwaltschaft auferlegt. Anschließend war Kasper nicht mehr im Amt zu halten. Am 19. Mai 2010 wählten die Mitglieder der lippischen Landesverbandsversammlung den Vorsteher einstimmig ab.

      Damit war eine kurze Ära unrühmlich zu Ende gegangen. Kasper selbst hatte sich lange Zeit uneinsichtig gezeigt und immer wieder bekräftigt, er habe nach bestem Wissen und Gewissen zitiert und wolle weiter im Amt bleiben. Kasper versuchte zudem, für die Plagiate in der Promotion seine beiden Doktorväter, ergraute ehrwürdige Kirchenrechtler, verantwortlich zu machen. In der Tat war den beiden Professoren die Schummelei nicht aufgefallen.

      Via
      http://goo.gl/TyGWg = de. wikipedia.org

      Update: Zum fall Kasper siehe auch
      http://www.nw-news.de/owl/3619622_Kasper_muss_zahlen.html
      http://goo.gl/5ETum = nw-news.de

      Siehe auch
      http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg
      KlausGraf – am Samstag, 19. Februar 2011, 18:28 – Rubrik: Wissenschaftsbetrieb

    49. Sukram71 schrieb am 23. Februar 2011 at 08:54 - Permalink

      Wird zu Guttenberg jetzt endgültig die Sarah Palin Deutschlands?
      Ein bisschen sieht es so aus. ^^

      • salvo schrieb am 23. Februar 2011 at 09:10 - Permalink

        ja, es gibt wohl den Versuch, das zu palinisieren bzw zu berlusconisieren. Da könnte weißgarnix recht haben, trotz seiner systemtheoretischen Obsession :-)

        Übrigens, es ist wirklich interessant, das Phänomen Palin. Umfragen ergeben zwar, dass sie für corporate good guy Obama die dankenwerteste republikanische Herausfordererin wäre, da sie selbst in der politischen basis der Rechte höchst umstritten ist. Obama würde – nach den Umfragen – gegen sie klarer gewinnen als etwa gegen einen Romney oder Huckabee. Sie ist eben in der konservativen Meritokratie nicht anerkannt. Sie ist zwar unter den so genannten bildungsfernen Schichten der Favorit, schneidet aber bei den Schichten mit hohem kulturellem Kapital ganz schlecht ab. Übrigens bei Männern schneidet sie besser ab als bei Frauen. Die Strategie Gutenbergs ist jetzt wohl die, die populistische Ressentiments gegen die meritokratischen Eliten zu schüren, zu denen er ja sich nicht mehr zählen darf. Ich bezweifle aber, dass das so kurzfristig aufgeht, weil die dafür nötige Machtbasis innerhalb des politischen Felds nicht von heute auf morgen organisiert werden kann. Und innerhalb dieses Felds hat Guttenberg nunmal die Unterstützung der meritokratischen Elite verloren. Er ist nicht mehr ihresgleichen

      • salvo schrieb am 23. Februar 2011 at 09:17 - Permalink

        das hat übrigens Ulrike Winkelmann sehr gut auf den Punkt gebracht

        “Die nach wie vor ungezählten Fans des Ministers haben den dringenden Wunsch, die Plagiatsaffäre nicht so ernst zu nehmen, und dazu machen sie Stimmung. Sie lassen die Kritiker des Ministers bierernst, so preußisch, verbissen, ja so lebensfeindlich dastehen. Diesen Mechanismus kennt man in der Heimat Guttenbergs, in Bayern ganz besonders gut: „A Hund is er scho“ ist dort der politische Adelstitel, der den ordentlichen CSU-Politiker erst wirklich auszeichnet. Hat so viel hinter den Ohren und auf dem Gewissen, und es doch noch stets durchgestanden, mit Kraft, mit Macht, auch Intrige, sowie einem Poltercharme (Franz Josef Strauß) oder einem gerissenen Charme (Horst Seehofer).

        Linken wird dieser Titel nie zuteil. Denn die Zuschreibung funktioniert nur unter Konservativen, die sich ja ihrer von vornherein höherwertigen Moral ganz gewiss sind: Wer rechts ist, darf auch lügen.

        Guttenberg muss ich diesen neuen Titel – „a Hund“ – natürlich erst einmal erarbeiten, das dürfte neu für ihn sein.”

        http://www.freitag.de/politik/1107-201ea-hund-is-er-scho201c

        • Systemfrager schrieb am 23. Februar 2011 at 09:37 - Permalink

          Ein krimineller Mensch schätzt bei dem anderen die gleiche Fähigkeit: erfolgreich kriminell zu sein.
          Und unsere “Eliten” sind kreuz und quer kriminell.

          Das wird man wohl noch sagen dürfen!

          • salvo schrieb am 23. Februar 2011 at 09:57 - Permalink

            bayern ist schon ein ganz besonderes land. Ich habe dort meine Germanisierung durchgemacht, machte auf lebensprägende Weise die Erfahrung der eingeborenen Gastfreundlichkeit, indem ich mit liebevollen Beinamen wie kanacke, itaker oder ziegenficker belegt wurde, und das obwohl ich formal schon ein Deutscher war, aber nur auf dem Papier eben, und da ist man eben kein vollwertiger Herrenmensch :-)

        • Sukram71 schrieb am 23. Februar 2011 at 09:56 - Permalink

          Guttenberg muss ich diesen neuen Titel – „a Hund“ – natürlich erst einmal erarbeiten, das dürfte neu für ihn sein.”

          Ja. Dafür muss man eigentlich schon was älter sein und etwas mehr politische Karriere hingelegt haben, als Guttenberg. Deshalb mein Vergleich mit Palin. ;)

          Käme jetzt raus, dass die Arbeit vom Kohl oder Schäuble geklaut war, würde ich ja auch sagen, dass das nach so langer Zeit und so einer Karriere etwas lächerlich ist. Selbst bei der Merkel. Da bleibt ja nur “A Hund ist a scho!” (wenn man sich nicht oder erst hinterher erwischen lässt) … :-)

          Wenn man nix mehr machen kann, bleibt ja nur “A Hund is a scho …”

    50. Ernst Wilhelm schrieb am 23. Februar 2011 at 14:37 - Permalink

      So ändern sich die Zeiten. Die Sampling-, Zitier- und Kopier-Popkultur hat ihre politischen und akademischen Weihen erhalten. In diesem Zusammenhang wundert nur, dass Karl-Theodor zu Guttenberg weiterhin AC/DC hört. Zeichnet sich diese Band doch durch eine gewisse Originalität aus. Und auch ihre Quellen hat sie nie verleugnet.


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