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> <channel><title>Kommentare zu: Hunde, die bellen, beißen nicht</title> <atom:link href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/515/hunde-die-bellen-beisen-nicht/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/515/hunde-die-bellen-beisen-nicht</link> <description></description> <lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 06:31:42 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Von: Polit-Dilemma at Double Think</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/515/hunde-die-bellen-beisen-nicht#comment-40130</link> <dc:creator>Polit-Dilemma at Double Think</dc:creator> <pubDate>Fri, 24 Apr 2009 08:57:24 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=515#comment-40130</guid> <description>[...] er&#246;ffnet, die soziale Gerechtigkeit symbolisieren soll. Was dahinter steckt kann man sich hier durchlesen.  Vielleicht sollte die SPD einfach das Sozial aus dem Namen streichen, das w&#228;re wenigstens [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] er&#246;ffnet, die soziale Gerechtigkeit symbolisieren soll. Was dahinter steckt kann man sich hier durchlesen.  Vielleicht sollte die SPD einfach das Sozial aus dem Namen streichen, das w&#228;re wenigstens [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Karsten Bier</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/515/hunde-die-bellen-beisen-nicht#comment-39850</link> <dc:creator>Karsten Bier</dc:creator> <pubDate>Tue, 21 Apr 2009 15:16:19 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=515#comment-39850</guid> <description>Zu 104 Karl-Heinrich:
&lt;blockquote&gt;Wenn sich die Gelegenheit ergibt, mach ich das. Ich hab nur keine Zeit für Endlos-Runden.&lt;/blockquote&gt;
Ok, das geht mir ähnlich, deshalb nur ganz kurz.
&lt;blockquote&gt;    Ich denke, der überwiegende Großteil der Menschen ist der Ansicht, es gehe um eine Verbesserung der Lebenssituation für möglichst viele Menschen.
So edel sind die wenigsten Menschen. Jeder möchte seine und seiner Familie Lebenssituation verbessern, soviel ist richtig.&lt;/blockquote&gt;
Ich bin mir recht sicher, dass der Großteil der Menschen eher meinen Satz unterschreibt. Hier haben wir genau den Kern des Unterschieds zwischen konservativen und nicht-so-sehr konservativen Menschen. Ich halte letztere für etwas (nicht sehr) zahlreicher.
&lt;blockquote&gt;    Da die Arm-Reich-Schere seit Anbeginn der Menschheit kontinuierlich aufklafft und die Klaffgeschwindigkeit in moderneren Zeiten besonders hoch ist, kommt zwangsläufig die Frage auf, ob der im Moment beschrittene Weg der Richtige ist.
Weit nach vorne gekommen ist die Menschheit eigentlich erst mit Beginn des Kapitalismus. Vorher saß sie in Europa jahrhundertelang...&lt;/blockquote&gt;
Das ist deine Sichtweise, ich denke aber, die überwältigende Zahl der Menschen auf der Welt sieht das ganz anders als du, insbesondere den Teil &quot;nach vorne gekommen&quot;. Die überwältigende Zahl der Menschen hält so einiges wohl eher für einen Rückschritt. Du extrapolierst einfach die Lebenssituation für einen winzigen Teil der Menschheit (die im &quot;Westen&quot;) auf alle Menschen. Deren Wohlstand gründet in nicht unerheblichen Maße auf der Verelendung des riesigen Rests.
&lt;blockquote&gt;Technischer Fortschritt hat eben Voraussetzungen. Weswegen hat er sich um 1800 so rasant entfaltet? Dazu gehört historisch die Kapitalbildung, wofür aber erst mal der Wille zum Sparen vorhanden sein muss. Außerdem eine Rechtsordnung, die das Eigentum schützt, sowie eine arbeitsame Lebenseinstellung. All das war vorhanden, als im protestantischen England die bürgerliche Schicht immer bestimmender wurde und zum großen Sprung der industriellen Revolution ansetzte.&lt;/blockquote&gt;
Bitte beweise, dass dies Voraussetzung für den technischen Fortschritt war. Vieles wurde eher durch umwälzende wissenschaftliche Entdeckungen in der Neuzeit möglich. Fast alle der wichtigsten Entdeckungen wurden durch Einzelpersonen und kleine Gruppen ohne großen Kapitaleinsatz getätigt. Davon abgesehen, meine Aussage war, der Fortschritt hätte mit recht hoher Wahrscheinlichkeit auch ohne Kapitalismus stattgefunden, nur nicht im gleichen Tempo. (Davon abgesehen, ich habe gar nicht so viel gegen Kapitalismus, ich schrieb gegen die sich vergrößernde Arm-Reich-Schere. Das ist nicht das Gleiche.)
&lt;blockquote&gt;Gerade diese wohlmeinenden Vorschläge ?anderer Wege? haben doch immer wieder zu furchtbaren Machtkonstellationen geführt, nämlich in die Diktatur.&lt;/blockquote&gt;
Davor ist auch der Kapitalismus nicht sicher. Oder wie war das im Dritten Reich?
&lt;blockquote&gt; Am Ende haben die Menschen stets erkennen müssen, dass es einfacher auszuhalten ist, wenn andere reicher sind, als wenn alle gleich arm bleiben.&lt;/blockquote&gt;
Noch besser wäre es, wenn niemand arm wäre. Die dafür nötigen Güter sind da.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Zu 104 Karl-Heinrich:</p><blockquote><p>Wenn sich die Gelegenheit ergibt, mach ich das. Ich hab nur keine Zeit für Endlos-Runden.</p></blockquote><p>Ok, das geht mir ähnlich, deshalb nur ganz kurz.</p><blockquote><p> Ich denke, der überwiegende Großteil der Menschen ist der Ansicht, es gehe um eine Verbesserung der Lebenssituation für möglichst viele Menschen.</p><p>So edel sind die wenigsten Menschen. Jeder möchte seine und seiner Familie Lebenssituation verbessern, soviel ist richtig.</p></blockquote><p>Ich bin mir recht sicher, dass der Großteil der Menschen eher meinen Satz unterschreibt. Hier haben wir genau den Kern des Unterschieds zwischen konservativen und nicht-so-sehr konservativen Menschen. Ich halte letztere für etwas (nicht sehr) zahlreicher.</p><blockquote><p> Da die Arm-Reich-Schere seit Anbeginn der Menschheit kontinuierlich aufklafft und die Klaffgeschwindigkeit in moderneren Zeiten besonders hoch ist, kommt zwangsläufig die Frage auf, ob der im Moment beschrittene Weg der Richtige ist.</p><p>Weit nach vorne gekommen ist die Menschheit eigentlich erst mit Beginn des Kapitalismus. Vorher saß sie in Europa jahrhundertelang&#8230;</p></blockquote><p>Das ist deine Sichtweise, ich denke aber, die überwältigende Zahl der Menschen auf der Welt sieht das ganz anders als du, insbesondere den Teil &#8220;nach vorne gekommen&#8221;. Die überwältigende Zahl der Menschen hält so einiges wohl eher für einen Rückschritt. Du extrapolierst einfach die Lebenssituation für einen winzigen Teil der Menschheit (die im &#8220;Westen&#8221;) auf alle Menschen. Deren Wohlstand gründet in nicht unerheblichen Maße auf der Verelendung des riesigen Rests.</p><blockquote><p>Technischer Fortschritt hat eben Voraussetzungen. Weswegen hat er sich um 1800 so rasant entfaltet? Dazu gehört historisch die Kapitalbildung, wofür aber erst mal der Wille zum Sparen vorhanden sein muss. Außerdem eine Rechtsordnung, die das Eigentum schützt, sowie eine arbeitsame Lebenseinstellung. All das war vorhanden, als im protestantischen England die bürgerliche Schicht immer bestimmender wurde und zum großen Sprung der industriellen Revolution ansetzte.</p></blockquote><p>Bitte beweise, dass dies Voraussetzung für den technischen Fortschritt war. Vieles wurde eher durch umwälzende wissenschaftliche Entdeckungen in der Neuzeit möglich. Fast alle der wichtigsten Entdeckungen wurden durch Einzelpersonen und kleine Gruppen ohne großen Kapitaleinsatz getätigt. Davon abgesehen, meine Aussage war, der Fortschritt hätte mit recht hoher Wahrscheinlichkeit auch ohne Kapitalismus stattgefunden, nur nicht im gleichen Tempo. (Davon abgesehen, ich habe gar nicht so viel gegen Kapitalismus, ich schrieb gegen die sich vergrößernde Arm-Reich-Schere. Das ist nicht das Gleiche.)</p><blockquote><p>Gerade diese wohlmeinenden Vorschläge ?anderer Wege? haben doch immer wieder zu furchtbaren Machtkonstellationen geführt, nämlich in die Diktatur.</p></blockquote><p>Davor ist auch der Kapitalismus nicht sicher. Oder wie war das im Dritten Reich?</p><blockquote><p> Am Ende haben die Menschen stets erkennen müssen, dass es einfacher auszuhalten ist, wenn andere reicher sind, als wenn alle gleich arm bleiben.</p></blockquote><p>Noch besser wäre es, wenn niemand arm wäre. Die dafür nötigen Güter sind da.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Rai</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/515/hunde-die-bellen-beisen-nicht#comment-39750</link> <dc:creator>Rai</dc:creator> <pubDate>Mon, 20 Apr 2009 18:16:45 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=515#comment-39750</guid> <description>Eher würde ich mir die Hand abhacken, als dieser Verräterbande noch eimal meine Stimme zu geben. Selbst die Mafia ist nobler als diese Mischpoke. Die nehmen den Armen nichts weg und schieben es anschliessend auch noch den Bonzen in den Hintern.
Pfui!</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Eher würde ich mir die Hand abhacken, als dieser Verräterbande noch eimal meine Stimme zu geben. Selbst die Mafia ist nobler als diese Mischpoke. Die nehmen den Armen nichts weg und schieben es anschliessend auch noch den Bonzen in den Hintern.</p><p>Pfui!</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Horscht</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/515/hunde-die-bellen-beisen-nicht#comment-39737</link> <dc:creator>Horscht</dc:creator> <pubDate>Mon, 20 Apr 2009 15:24:01 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=515#comment-39737</guid> <description>&gt; Ich finde es höchst befremdlich, dass der Wunsch Visionäre in der Politik zu haben, bei allen Kommentatoren die Extrapolation zu einer Diktatur erwirkt.
Das liegt einerseits daran, dass es weltweit bisher nur wenige gute Visionäre in der Politik gab und anderseits daran, dass der Demokratie allgemein zugestanden wird durch die Bündelung des Mittelmasses der Menge, Stichwort Schwarmintelligenz, eine grundsätzlich [1] gute Politik zu erreichen. Die Politiker sind dann tendenziell volkslauschend und opportunistisch, böse formuliert quasi frei von eigener Meinung. Was aber auch nicht soo schlimm sein muss.
&gt; Wenn weiterhin diese professionellen Sachzwang/Fachpolitiker Politik gestalten, wird es auf jeden Fall gerade erst durch diese Figuren einen starken Mann der Marke Revolutionsführer mit anschließender Diktatur geben.
Siehst Du, solche Prognosen sind visionär, sowas braucht die Politik oft nicht.   :--)
[1] &quot;grundsätzlich&quot; zeigt hier nur auf die Tendenz</description> <content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Ich finde es höchst befremdlich, dass der Wunsch Visionäre in der Politik zu haben, bei allen Kommentatoren die Extrapolation zu einer Diktatur erwirkt.</p><p>Das liegt einerseits daran, dass es weltweit bisher nur wenige gute Visionäre in der Politik gab und anderseits daran, dass der Demokratie allgemein zugestanden wird durch die Bündelung des Mittelmasses der Menge, Stichwort Schwarmintelligenz, eine grundsätzlich [1] gute Politik zu erreichen. Die Politiker sind dann tendenziell volkslauschend und opportunistisch, böse formuliert quasi frei von eigener Meinung. Was aber auch nicht soo schlimm sein muss.</p><p>&gt; Wenn weiterhin diese professionellen Sachzwang/Fachpolitiker Politik gestalten, wird es auf jeden Fall gerade erst durch diese Figuren einen starken Mann der Marke Revolutionsführer mit anschließender Diktatur geben.</p><p>Siehst Du, solche Prognosen sind visionär, sowas braucht die Politik oft nicht.   :&#8211;)</p><p>[1] &#8220;grundsätzlich&#8221; zeigt hier nur auf die Tendenz</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: schwitzig</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/515/hunde-die-bellen-beisen-nicht#comment-39734</link> <dc:creator>schwitzig</dc:creator> <pubDate>Mon, 20 Apr 2009 14:06:15 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=515#comment-39734</guid> <description>@all
Ich finde es höchst befremdlich, dass der Wunsch Visionäre in der Politik zu haben, bei allen Kommentatoren die Extrapolation zu einer Diktatur erwirkt. Wer behauptet denn, dass es nur EINEN Visionär oder Idealisten geben soll?
Kreativ, flexibel und intelligent zu sein impliziert nicht automatisch eine singuläre Erscheinung. Ich bleibe dabei, dass unsere &quot;Fachpolitiker&quot; (die mit den &quot;Beraterverträgen&quot; von &quot;Fachleuten&quot;) als Technokraten, Egomanen und Korrupte in jedem Fall bedeutend schlimmer sind, als ein Haufen von Idealisten, die von ihren gemeinnützigen ((! - derzeit die Antithese zum Verhalten eines Volksvertreters) Ideen vielleicht nur einen Bruchteil realisieren.
Die derzeitigen &quot;Sachzwänge&quot; und die &quot;professionelle Herangehensweise&quot; wird über kurz oder lang zu einer (verdienten) Radikalisierung weiter Massen inklusive mir selbst führen. Das heißt im Klartext:
Wenn weiterhin diese professionellen Sachzwang/Fachpolitiker Politik gestalten, wird es &lt;b&gt; auf jeden Fall &lt;/b&gt; gerade erst durch diese Figuren einen starken Mann der Marke Revolutionsführer mit anschließender Diktatur geben.
Das hatten wir schon mal und da kann ich nur sagen, aus der Geschichte nichts gelernt.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@all</p><p>Ich finde es höchst befremdlich, dass der Wunsch Visionäre in der Politik zu haben, bei allen Kommentatoren die Extrapolation zu einer Diktatur erwirkt. Wer behauptet denn, dass es nur EINEN Visionär oder Idealisten geben soll?<br
/> Kreativ, flexibel und intelligent zu sein impliziert nicht automatisch eine singuläre Erscheinung. Ich bleibe dabei, dass unsere &#8220;Fachpolitiker&#8221; (die mit den &#8220;Beraterverträgen&#8221; von &#8220;Fachleuten&#8221;) als Technokraten, Egomanen und Korrupte in jedem Fall bedeutend schlimmer sind, als ein Haufen von Idealisten, die von ihren gemeinnützigen ((! &#8211; derzeit die Antithese zum Verhalten eines Volksvertreters) Ideen vielleicht nur einen Bruchteil realisieren.<br
/> Die derzeitigen &#8220;Sachzwänge&#8221; und die &#8220;professionelle Herangehensweise&#8221; wird über kurz oder lang zu einer (verdienten) Radikalisierung weiter Massen inklusive mir selbst führen. Das heißt im Klartext:<br
/> Wenn weiterhin diese professionellen Sachzwang/Fachpolitiker Politik gestalten, wird es <b> auf jeden Fall </b> gerade erst durch diese Figuren einen starken Mann der Marke Revolutionsführer mit anschließender Diktatur geben.<br
/> Das hatten wir schon mal und da kann ich nur sagen, aus der Geschichte nichts gelernt.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
